Lisa Vicari als Rosa Bernhard – ARD Degeto | HR | rbb | NDR | LETTERBOX FILMPRODUKTION | REAL FILM Berlin

 

Ein junges, erfolgreiches Paar aus den USA ist auf Weltreise. Auf der Jagd nach dem großen Kick treibt es Josh (Ben Lloyd-Hughes) und Zofia (Jenny Walser) zum krönenden Abschluss nach Berlin. In einem legendären Techno-Club endet der Höhepunkt ihrer Reise mit dem mysteriösen Drogentod Zofias – und ihr letzter gemeinsamer Abend wird zum Auslöser eines gigantischen Alptraums.

Die sechsteilige Dramaserie „The next level“ (AT) kreist aus unterschiedlichen Perspektiven um jene schicksalshafte Nacht und ihre Folgen: Die junge Journalistin Rosa Bernhard (Lisa Vicari) ist von Berlins dunklen Seiten fasziniert. Gerade erst wurde ein hochrangiger Diplomat aufgrund einer ihrer Reportagen entlassen – Themen, die keiner in der Redaktion anfasst und Personen, die keiner zum Reden kriegt, sind Rosas Spezialgebiet. Als die Journalistin von der US-Touristin Zofia (Jenny Walser) erfährt, die nach einer Partynacht im Szeneclub „Reaktor“ gestorben ist, beginnt sie zu recherchieren. Auf ihrer Suche nach der Ursache für die Tragödie freundet sie sich mit Zofias Mann Josh (Ben Lloyd-Hughes) an. Obwohl der Witwer eigentlich keine Veröffentlichung möchte, taucht Rosa immer tiefer in das Privatleben des junges Paars ein – und beginnt den Mythos der Partymetropole kritisch zu hinterfragen.

Die Regisseurinnen Pia Strietmann und Julia Langhof erzählen im atemlosen Tempo von einer Metropole, die auf der Suche nach ihrer Identität im Begriff ist, sich an die kapitalistische Welt zu verkaufen. Und von Menschen, die auf der Jagd nach dem „next level“ die Gegenwart verpassen.

Die Drehbücher stammen von Alexander Osang (Bearbeitung: Ipek Zübert und Thomas Gerhold). Vor der Kamera von Jakub Bejnarowicz und Simon Dat Vu versammelt sich ein ebenso hochkarätiges wie spannendes Darsteller:innenensemble: In den Hauptrollen spielen Lisa Vicari, Jens Harzer, Paula Kober sowie Ben Lloyd-Hughes und Jenny Walser. In weiteren Rollen sind Jerry Hoffmann, Kailas Mahadevan, Jasmina Kuhnke, Michaela Winterstein, Thorsten Merten, Corinna Kirchhoff, Birge Schade u.v.a. zu sehen. Gedreht wurde bis Mitte Februar 2024, u.a. in Berlin, Hamburg/Schleswig-Holstein, auf Gran Canaria und in New York.

„The Next Level“ (AT) ist eine Produktion der LETTERBOX FILMPRODUKTION (Marco Mehlitz, Benedict Brandt und Malin Duggen) und der REAL FILM Berlin in Koproduktion mit der ARD Degeto, dem HR, dem rbb und dem NDR. Die Redaktion liegt bei Carolin Haasis und Christoph Pellander (ARD Degeto), Jörg Himstedt (HR), Kerstin Freels (rbb) und Karsten Willutzki (NDR). „The Next Level“ (AT) wurde gefördert durch das Medienboard Berlin-Brandenburg, die MOIN Filmförderung und den German Motion Picture Fund. Den Weltvertrieb übernimmt Newen Connect. Die deutsch-sprachigen Auslandsrechte liegen bei OneGate Media.

v.l.n.r.: Regine Hentschel, Joshy Peters, Jana Klinge, Lars R. Liebold (Kamera) Hinnerk Schönemann, Felix Herzogenrath (Regie), Marleen Lohse und Stephan A. Tölle – Foto: ARD Degeto | NDR | Gordon Timpen

 

Der Erfolg ist außerordentlich: Im Schnitt 8,24 Millionen Zuschauerinnen verfolgten im Ersten die drei neuen „Nord bei Nordwest“-Folgen mit Hinnerk Schönemann, Jana Klinge und Marleen Lohse im Januar. Der Marktanteil des DonnerstagsKrimis von ARD Degeto und NDR lag bei durchschnittlich 28,4 Prozent – „Tatort“-Niveau. Nun entstehen zwei neue Folgen für die Reihe: Für „Haare? Hartmann!“ und „Das Nolden-Haus“, beides Arbeitstitel, stand das Trio vom 14. Februarbis zum 16. April 2024 auf Fehmarn sowie in und um Hamburg vor der Kamera. Buch und Regie liegen bei „Nord bei Nordwest“-Vertrauten: Für Niels Holle sind es die zehnte und elfte Vorlage für die Krimis aus Schwanitz, für Felix Herzogenrath der sechste bzw. siebte Fall. „Haare? Hartmann!“ (AT) und „Das Nolden-Haus“ (AT) werden zusammen mit der bereits gedrehten 25. Episode „Fette Ente mit Pilzen“ voraussichtlich am Anfang des kommenden Jahres im Ersten und in der ARD Mediathek zu sehen sein.

 

Zu den Inhalten:

„Nord bei Nordwest: Haare? Hartmann!“ (AT)

Grit Hartmann (Julika Jenkins) hegt ein gut gehütetes Geheimnis: Vor ihrer Zeit als Friseurin von Schwanitz war sie viele Jahre als Auftragskillerin für die Hamburger Unterwelt tätig. Irgendwann hatte sie genug von dem schmutzigen Geschäft und ist in Schwanitz untergetaucht. Nach zehn Jahren hat nun ihr alter Auftraggeber Tjark (Jörg Pose) Wind von ihrem Aufenthaltsort bekommen und will das Geld zurück, das Grit ihm schuldet, aber längst nicht mehr hat. Die Chance, sich freizukaufen, bekommt sie, als sie im Toupet eines in Schwanitz ermordeten ehemaligen Postbeamten eine wertvolle Briefmarke findet. Hinter der Marke sind allerdings auch noch andere Leute her, die über Leichen gehen. Die Schwanitzer Polizisten Hauke Jacobs (Hinnerk Schönemann) und Hannah Wagner (Jana Klinge) haben also alle Hände voll zu tun. Und zum Leidwesen von Tierärztin Jule (Marleen Lohse) kommen sich die beiden bei den Ermittlungen zu diesem Fall auch noch unverhofft näher …

„Nord bei Nordwest: Das Nolden-Haus“ (AT)

Die Lübeckerin Lena Helbing (Joanna Kitzl) bezieht ein leerstehendes Haus, das in Schwanitz als Spukhaus verschrien ist. Angeblich geht dort der Geist von Inge Nolden um, die vor vielen Jahren von ihrem Mann verlassen wurde und sich aus Kummer erhängt hat. Und siehe da: Schon am Morgen nach ihrer ersten Nacht wird Lena Helbing ebenso wie Inge Nolden erhängt auf dem Dachboden aufgefunden. Hauke, Hannah und Jule stehen vor einem Rätsel. Für Herrn Töteberg (Stephan A. Tölle), Frau Bleckmann (Regine Hentschel) und den Rest von Schwanitz ist hingegen spätestens nach einer spiritistischen Sitzung klar: Die alte Nolden ist zurück und holt sich bald den nächsten. Doch die Sache ist komplizierter – und hat mit einem alten, unaufgeklärten Verbrechen zu tun …

Neben den Genannten spielen Cem Ali Gültekin (als Mehmet Ösker), Joshy Peters (Puttkammer) und Victoria Fleer (Bine Pufal). In „Haare? Hartmann!“ (AT) sind zudem u. a. die Episodendarsteller:innen Maik Rogge (Finn Merseburg), Falilou Seck (Per Adler), Reza Brojerdi (Edgar Grams) und Jörn Knebel (Ingo Wiese) dabei, in „Das Nolden-Haus“ (AT) u. a. die Episodendarsteller:innen Anna Grisebach (Maike Bülow), Sabine Vitua (Tatjana Rosinski), Dirk Böhling (Lars Nolden), Heike Hanold-Lynch (Franka Nolden) und Axel Gottschick (Arnold Matheja).

Produzent ist Seth Hollinderbäumer (triple pictures), Kamera: Lars R. Liebold, geschäftsführende Produzenten: Joshua Lantow / Oliver Behrmann, Produktionsleitung: Markus Kadl. Die Redaktion haben Donald Kraemer (NDR) und Katja Kirchen (ARD Degeto).

 

v.l.n.r.: Niv Abootalebi (Kamera), Pauline Werner, Bea Brocks, Ole Zapatka (Regie), Yvonne Catterfeld, Stephan Kampwirth, Götz Schubert, Thomas Limpinsel – Foto: ARD Degeto |MDR | Maor Waisburd

 

Vom 20. Februar bis 19. März 2024 fanden in Görlitz und Umgebung die Dreharbeiten zum 16. Fall der ARD DonnerstagsKrimi-Reihe „Wolfsland“ statt. In „Schwarzer Spiegel“ (AT) haben es die Kommissare Burkhard „Butsch“ Schulz (Götz Schubert) und Viola „Kessie“ Delbrück (Yvonne Catterfeld) mit einem seltsamen Fall zu tun: Ein Toter im Wald, der aussieht wie Butsch und dessen Polizeiausweis bei sich trägt.

Was soll das? Wollte der Kerl Butschs Identität stehlen? Die Suche nach dem Täter führt die beiden Ermittler mitten in die Proben zu einem Theaterstück des renommierten Regisseurs Melchior Steinberg. Nur ist es nicht irgendein Stück, sondern eine „murder mystery“ mit zwei sehr bekannten Hauptfiguren: Kessie und Butsch, gespielt von zwei Schauspielern, die den „Originalen“ auch noch verblüffend ähnlich sehen. Kein Wunder, dass Butsch erst einmal vollkommen fassungslos ist. Zumal er feststellen muss, dass Revierleiter Dr. Grimm offenbar seine Finger im Spiel hat. Mit ihren Recherchen stechen Butsch und Viola Delbrück in ein Wespennest. Erschreckende Abgründe tun sich auf. Im Fokus: Melchior Steinberg …

Neben Yvonne Catterfeld und Götz Schubert standen in diesem Film Christina Große als Staatsanwältin Anne Konzak, Jan Dose als Spurensicherer Uli „Jakob“ Böhme, Stephan Grossmann als Revierleiter Dr. Grimm und Petra Zieser als Rose Delbrück vor der Kamera von Niv Abootalebi. In weiteren Rollen dieses Krimis sind Stephan Kampwirth als Melchior Steinberg, Pauline Werner als Judith Steinberg, Bea Brocks als Mimi von Kastell, Thomas Limpinsel als Jakub Bobak und Anouk Elias als Hanna Faber zu sehen. Das Drehbuch schrieben Sönke Lars Neuwöhner und Sven Poser, die Regie führte – zum vierten Mal hintereinander bei dieser Reihe – Ole Zapatka.

„Wolfsland“ ist eine Produktion der Molina Film (Produzentin: Jutta Müller) im Auftrag der ARD Degeto Film und des MDR für die ARD. Die Redaktion haben Adrian Paul und Sven Döbler (beide MDR) sowie Katja Kirchen (ARD Degeto).

v.l.n.r.: Rikke Lylloff, Till Firit, Elsa Krieger, Regisseur Matthias Tiefenbacher und Katrin Sass –  ARD Degeto | NDR | Florian Kaposi,

 

Auftakt für zwei neue Folgen der Erfolgsreihe „Der Usedom-Krimi“ von ARD Degeto und NDR: Vom 13. Februar bis zum 11. April 2024 standen Katrin Sass, Rikke Lylloff und Till Firit für die Episoden „Am Scheideweg“ (AT) und „Emma“ (AT) in Wolgast, auf Usedom (Swinoujscie bzw. Swinemünde, Ahlbeck, Kamminke) sowie in und um Berlin vor der Kamera. Astrid Ströher bzw. Dinah Marte Golch schrieben die Drehbücher, Regie führte in beiden Fällen Matthias Tiefenbacher. Er inszenierte bereits zwei andere „Usedom-Krimis“. „Am Scheideweg“ (AT) und „Emma“ (AT) sind der 23. und 24. Film des Formats, sie werden voraussichtlich im Herbst dieses Jahres im Ersten und in der ARD Mediathek zu sehen sein.

Zu den Inhalten:

Am Scheideweg (AT)

Karin Lossow (Katrin Sass) beobachtet Karol Zielinski (Wiktor Loga), den sie für den Mörder ihrer Tochter Julia hält. Aus dem Rucksack zieht sie eine Schrotflinte, zielt und drückt ab. Der Mann fällt zu Boden. Plötzlich steht Zielinski hinter ihr. Er bietet Karin an, ihre Tochter Julia zurückzubringen. Ein Alptraum! Den Tod ihrer Tochter hat die Ex-Staatsanwältin bis heute nicht verarbeitet.

Kommissar Rainer Witt (Till Firit) ermittelt, nachdem auf einer Bank an der Seebrücke ein Unbekannter tot aufgefunden wurde. Zusammen mit seinen Kollegen Holm Brendel (Rainer Sellien) und Dorit Martens (Jana Julia Roth) untersucht Witt den Leichenfundort. Es gibt keine äußeren Anzeichen von Gewalt, der Tote hat weder Papiere noch ein Smartphone bei sich. Staatsanwältin Katharina Stozek (Milena Dreissig) schlägt vor, Anfragen an alle Hotels und Pensionen auf Usedom zu senden. Vielleicht war der Mann ein Urlaubsgast?

Um ihre Alpträume in den Griff zu bekommen, will Karin Lossow eine Therapie beginnen. Sie hat einen Termin in einer Swinemünder Praxis gemacht und nur Ellen Norgaard (Rikke Lylloff) davon erzählt. Bei dem Erstgespräch in der Praxis von Dr. Maurycy Wójcik (Blazej Wojcik) erzählt Karin, dass ihre Tochter Julia, eine Polizistin, vor einigen Jahren ermordet wurde und davor undercover in einer polnischen Rockergang ermittelt hatte. Plötzlich bricht Wójcik das Gespräch ab und empfiehlt Karin eine Kollegin. Karins Neugier ist geweckt: Hat Wójcik etwas mit Zielinski zu tun?

Emma (AT)

Karin Lossow unterhält sich beim Spaziergang mit Hund Lucky am Strand von Usedom mit der sportlichen Gerda Kolping (Katharina Spiering), die sich wie jeden Morgen mit ihrem Neoprenanzug in die kalten Fluten der Ostsee stürzt. Zunächst scheint alles normal, doch plötzlich kann sich die Frau nicht mehr über Wasser halten. Karin setzt den Notruf ab, schafft es jedoch nicht, Gerda aus dem eiskalten Wasser zu ziehen. Mit ansehen muss das Geschehen Gerdas 14-jährige Tochter Emma (Cloé Albertine Heinrich), die seit einigen Monaten von ihren Klassenkameradinnen gemobbt wird und deswegen den Schulbus verpasst hat. Eigentlich wollte Emma ihre Mutter bitten, sie zu fahren. Stattdessen sieht sie am Strand die Sanitäter, die versuchen, Gerda zu reanimieren. Doch für Gerda Kolping kommt jede Hilfe zu spät. Kommissar Rainer Witt, Holm Brendel und Dorit Martens ermitteln im Todesfall Kolping, denn in Gerdas Auto wurden Drohbriefe gefunden.

Als die Polizei Gerdas Mann Markus Kolping (Jan-Peter Kampwirth) die Nachricht vom Tod seiner Frau übermittelt, ist er erschüttert und zeigt Anzeichen von Schock und Kreislaufproblemen. Gerda hatte ihn nicht über die Drohbriefe informiert, weil er unter Long Covid leidet und sie ihn schonen wollte.

Karin spricht mit Ellen Norgaard über die Ereignisse am Strand und fragt sich, ob sie Gerda noch irgendwie hätte retten können. Derweil finden Staatsanwältin Katharina Stozek und Rainer Witt heraus, dass in Gerda Kolpings Blut eine hohe Dosis eines Beruhigungsmittels gefunden wurde.

Neben den Genannten spielen Elsa Krieger (Merle), Katarzyna Maciag (Kobylinska), Marion Kracht (Patrizia Norgaard), Peter Schneider (Stefan Thiel), Nikolay Sidorenko (Adam Gerdes), Maja Beckmann (Emilia Gerdes-Zielinski), Bernd Moss (Peter Tenno), Matti Schmidt-Schaller (Timo Lang), Anna König (Iris Bach) und Ben Braun (Rupert Bach).

Produzent ist Tim Gehrke (Razor Film), Producerin: Aimee Fox, Kamera: Dominik Berg. Die Produktionsleitung hat Janek Plathe. Die Redaktion verantworten Donald Kraemer (NDR) und Katja Kirchen (ARD Degeto).

 

v.l.n.r.: Deleila Piasko, Mark Ivanir, Eleanor Reissa, Sunnyi Melles, Aaron Altaras, Mike Burstyn, Leo Altaras, Saffron Marni Coomber – Foto: ARD Degeto | Elliott Kreyenberg

 

Mit der sechsteiligen Dramedy „Die Zweiflers“ startet im Mai eines der diesjährigen Programm-Highlights der ARD Degeto Film in der ARD Mediathek und im Ersten. Im Mittelpunkt der modernen Highend-Serie steht die jüdisch-deutsche Familie Zweifler und deren Delikatessengeschäft in Frankfurt am Main. Das internationale Ensemble ist außergewöhnlich besetzt mit Aaron und Leo Altaras, Saffron Marni Coomber, Sunnyi Melles, Mark Ivanir, Mike Burstyn, Martin Wuttke, Eleanor Reissa, Deleila Piasko, Lena Klenke, Ute Lemper, Leonille Wittgenstein uvm. Showrunner und Creator von „Die Zweiflers“ ist David Hadda, der zusammen mit Juri Sternburg und Sarah Hadda die Drehbücher schrieb. Die Regie führten Anja Marquardt und Clara Zoë My-Linh von Armin. Die Kamera verantwortet Phillip Kaminiak.

„’Die Zweiflers erzählt jüdisches Leben im Jetzt – eine warmherzige, skurrile und unterhaltsame Geschichte einer Familie in all ihren Facetten, schonungslos offen und ehrlich. Solch eine Erzählung ist längst überfällig; die Anerkennung kultureller und religiöser Vielfalt ist aktuell wichtiger denn je. ‚Die Zweiflers‘ schafft einen humorvollen wie reflektierten Zugang zu Themen jüdischer Kultur in Deutschland. Wir freuen uns, dieses besondere Projekt ab dem 3. Mai in der ARD Mediathek zu präsentieren und setzen darauf, dass die Serie nicht nur unterhält, sondern auch zum Dialog anregt“, sagt Christoph Pellander, Redaktionsleiter der ARD Degeto Film.

Zum Inhalt:

Die Zweiflers stehen vor einer lebensverändernden Entscheidung: Familienoberhaupt Symcha Zweifler (Mike Burstyn) will das Delikatessenimperium der Familie verkaufen. Doch der Verkauf bringt die Vergangenheit zurück, als unerwartet die wilden Anfänge von Symcha Zweifler im Frankfurter Rotlichtviertel direkt nach dem Zweiten Weltkrieg wieder aufleben. Ein einzelnes Geschäft wird zur Zerreißprobe für die ganze Familie, als lang verdrängte Konflikte wieder aufbrechen. Die Liebesgeschichte zwischen Symchas Enkel Samuel (Aaron Altaras) und der Köchin Saba (Saffron Marni Coomber) verschärft die Situation, als Uneinigkeit darüber entsteht, ob der neugeborene Sohn beschnitten werden soll oder nicht. Samuel ist hin- und hergerissen zwischen seiner Liebe zu Frau und Kind, den Erwartungen seiner allgegenwärtigen Familie und den jüdischen Traditionen.

„Die Zweiflers“ erzählt die Geschichte einer extrovertierten und zugleich hoch komplizierten jüdischen Familie, die inmitten von Veränderungen, Traditionen und neuen Beziehungen navigiert.

„Die Zweiflers“ ist eine Produktion der Berliner Turbokultur GmbH in Koproduktion mit der ARD Degeto Film und dem Hessischen Rundfunk für die ARD und wurde von Hessen Film, dem Medienboard Berlin-Brandenburg, sowie dem FFF Bayern und dem GMPF (German Motion Picture Fund) gefördert. Die Redaktion liegt bei Carolin Haasis (ARD Degeto) und Jörg Himstedt (Hessischer Rundfunk). Produzenten sind David Hadda und Martin Danisch. Der Weltvertrieb liegt bei ZDF Studios.

 

ARD Degeto Film und ARD Mediathek loben erneut den Streaming-Nachwuchspreis „Killerstories Series Awards“ aus – in diesem Jahr mit Schwerpunkt auf dem Genre „Action“. Gesucht werden außergewöhnliche Ideen für innovative Serienkonzepte, die das Genre für die digitale Plattform der ARD neu definieren – visionär, divers und vielseitig.

Der Wettbewerb richtet sich an Studierende im mindestens zweiten Jahr an Film- oder Fernsehakademien und Absolventen der Jahrgänge 2022 bis 2023 sowie an diejenigen, die 2024 ihren Abschluss machen werden. Gefragt sind Exposees für actionreiche Serien mit fünf bis acht Folgen von je mindestens 20 Minuten Länge. Tonalität, Stil und Inhalt der Serie sind dabei keine Grenzen gesetzt, solange das Genre Action bedient wird und die Einreichungen aus konventionellen linearen Erzählweisen ausbrechen.

Christoph Pellander, Redaktionsleiter der ARD Degeto Film: „Die Resonanz auf den ersten Anlauf unseres ‚Killerstories Series Award‘ war großartig, daraus sind gleich zwei neue Serienentwicklungen für die Mediathek entstanden. Umso mehr freuen wir uns auf neue Ideen der jungen Kreativen, denn das Genre ‚Action‘ ist in der ARD unterrepräsentiert und bietet gleichzeitig so viel Potential für modernen Streaming-Content. Wir geben jungen Serien- und Filmemacher:innen die Möglichkeit, ihre kreativen Fähigkeiten in einem professionellen und inspirierenden Umfeld zu entfalten. Mit der Fortsetzung des Awards fördern wir aktiv junge Talente, die ihre Ideen voller Leidenschaft umsetzen können. Dafür stehen die ARD Degeto Film und die ARD Mediathek.“

Die Einreichung der Konzepte ist bis zum 15. Mai 2024 möglich. Über die eingereichten Ideen entscheidet eine Jury aus ARD Degeto Film und dem Content Development Team der ARD Mediathek. Der/die Gewinner:in erhält im ersten Schritt einen Entwicklungsauftrag für einen Staffelbogen, bevor die Serie in der ARD Mediathek in Verbindung mit einer medialen Kampagne präsentiert wird.

Die vollständigen Teilnahmebedingungen sind hier zu finden.

Series Mania gilt als eines der wichtigsten Serienfestivals der Welt. Wir freuen uns sehr, in diesem Jahr erneut im Wettbewerb dabei zu sein:

 

Die ARD-Degeto-Koproduktion

„Herrhausen – Der Herr des Geldes“

Vierteilige Miniserie á 60 Minuten

in der Sektion

INTERNATIONAL COMPETITION

(„Herrhausen The banker and the bomb“)

als einer von acht Beiträgen

 

„Herrhausen – Der Herr des Geldes“ ist eine Produktion der Sperl Film- und Fernsehproduktion in Koproduktion mit  ARD Degeto, RBB, SWR , HR und in Zusammenarbeit mit X Filme Creative Pool; gefördert von der Film- und Medienstiftung NRW, FFF-Bayern, HessenFilm und Medien und German Motion Picture Fund, mit Unterstützung von Beside Tax Shelter und Ekome State Fund.

Es spielen: Oliver Masucci, Julia Koschitz, David Schütter, Ursula Strauss, August Zirner, Franz Hartwig, Lisa Vicari, Yousef Sweid, Anton Spieker, Bettina Stucky, Thomas Loibl u.v.a.

Regie: Pia Strietmann – Drehbuch: Thomas Wendrich – Kamera: Florian Emmerich – Redaktion:  Claudia Luzius (ARD Degeto), Christoph Pellander (ARD Degeto), Kerstin Freels (RBB), Martina Zöllner (RBB), Patricia Vasapollo (HR), Jörg Himstedt (HR) und Michael Schmidl (SWR)  – Produzentin: Gabriela Sperl – Koproduzenten: Uwe Schott, Till Derenbach – Executive Producer: Ilona Schulz, Christer von Lindequist

Zum Inhalt:

Alfred Herrhausen ist in den 1980er-Jahren der aufgehende Stern der Bankenwelt. Seine Idee eines Schuldenerlasses für arme Länder sorgt für Schlagzeilen. Als er mit einem Kredit an die UdSSR nicht nur die Interessen der Bank und seines Kanzlerfreundes Kohl vertritt, sondern damit auch die Reformpläne Gorbatschows unterstützt, betritt der Banker vermintes Terrain der Weltpolitik. Die USA fühlen sich durch sein Tun genauso irritiert wie Stasi-Chef Mielke, der das Ende des DDR-Regimes befürchtet. Die Geheimdienste sind Herrhausen nun auf der Spur. Er weiß, dass ihm vielleicht nur ein kurzes Zeitfenster bleibt, um seine Visionen, u.a. die Veränderung der Deutschen Bank durchzusetzen. Während Herrhausen seine Rivalen im eigenen Haus in Schach zu halten sucht, und dafür seine Macht ausweitet, formieren sich auch außerhalb der Bank seine Gegner.

Series Mania findet vom 15. bis 22. März in Lille statt.

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v.l.n.r.: Anne-Kathrin Gummich (Rolle: Lore), Steffi Kühnert (Rolle: Hilde), Judith Engel (Rolle: Angie), Martin Brambach (Rolle: Ronnie), Mathilda Joung (Rolle: Leonie), Kotbong Yang (Rolle: Tamara) – Foto: ARD Degeto | Bantry Bay Productions | Conny Klein

 

In Mecklenburg-Vorpommern und Berlin fanden vom 30. Januar bis 28. Februar 2024 die Dreharbeiten für die charmante Familienkomödie „McLenBurger – Irgendwann kommt alles raus“ rund um ein Schnellrestaurant in der ostdeutschen Provinz statt.

In den Hauptrollen der ARD-Degeto-Komödie für den Sendeplatz „Endlich Freitag im Ersten“ sind erneut Steffi Kühnert und Martin Brambach zu sehen, Kotbong Yang übernimmt als „Tamara May“ eine zentrale Rolle. In weiteren Rollen spielen Judith Engel, Anne-Kathrin Gummich, Mathilda Joung u.a.

Zum Inhalt:

„Hildes Kantine“ boomt! Mit ihren außergewöhnlichen Buletten-Kreationen können sich Hilde (Steffi Kühnert) und ihre Mitstreiterinnen über satte Kundschaft freuen. Nur die Kasse brummt rein gar nicht: Zu viele Gratisburger für Bedürftige rufen das Finanzamt auf den Plan. Hilde gerät ins Trudeln, als Angie (Judith Engel) und Lore (Anne-Kathrin Gummich) das Handtuch werfen. Zu allem Überfluss steht am 38. Hochzeitstag eine junge Frau (Kotbong Yang) vor der Tür, die behauptet, Ronnies (Martin Brambach) nichteheliche Tochter zu sein. Tatsächlich ruht da ein Geheimnis aus dem wilden Wendeherbst 1989, dem sich Ronnie nun stellen muss. Als Ronnie entscheidet, dass Tamara und seine Enkelin Leonie (Mathilda Joung) vorerst bleiben, schmeißt Hilde ihn raus. Doch Tamara, eine ehrgeizige Unternehmensberaterin, will ihren Vater nicht nur kennenlernen, sondern auch umkrempeln …

„McLenBurger – Irgendwann kommt alles raus“ (AT) ist eine Produktion der Bantry Bay Productions GmbH im Auftrag der ARD Degeto für die ARD. Produzentin ist Ariane Krampe, die Redaktion liegt bei Barbara Süßmann und Stefan Kruppa (beide ARD Degeto). Inszeniert wurde „McLenBurger – Irgendwann kommt alles raus“ (AT) von Markus Herling. Das Drehbuch schrieben Klaus Arriens und Thomas Wilke nach einer Idee von Markus Herling. Hinter der Kamera stand Peter Steuger. Ein Sendetermin steht noch nicht fest.

Marlene Tanczik (Rolle Ria Larsen) und Anton Spieker (Rolle Michael Brandt) – Foto: ARD Degeto | Oliver Vaccaro

 

Ein mysteriöser Sturz von einer Klippe und eine angespülte Leiche: Unter der Regie des versierten Crime-Regisseurs Andreas Senn entstand ein weiterer hochspannender Fall für Ria Larsen und Michael Brandt.

Die Dreharbeiten zu „Die Toten am Meer – Der Ruf der Meerjungfrau“ (AT), dem dritten Film der erfolgreichen ARD-Degeto-Krimireihe, fanden vom 16,. Januar bis 15. Februar 2024 statt. Mit Marlene Tanczik, Anton Spieker und Charlotte Schwab in den Hauptrollen, gehören außerdem Christoph Glaubacker, Max Herbrechter, Sina Martens, Franziska Junge, Benjamin Radjaipour und Nicole Marischka zum Cast.

 

Zum Inhalt:

Bei einem nächtlichen Spaziergang am Strand beobachtet die betrunkene Ex-Kommissarin Elisabeth Haller (Charlotte Schwab) einen Mann, der von einer Klippe stürzt. Niemand glaubt ihr, doch am nächsten Tag wird tatsächlich eine Leiche angespült. Unter Einbeziehung der Meeresbiologin Marina Johansson (Sina Martens) stehen die Husumer Kriminalkommissarin Ria Larsen (Marlene Tanczik) und ihr Kollege Brandt (Anton Spieker) aber vor einem Rätsel, denn die Strömung des Wassers passt nicht zum Leichenfundort. Bald wird ein weiterer Toter aus dem Wasser geborgen. Es stellt sich heraus, dass Marina persönliche Verbindungen zu beiden Opfern hatte. Die sportive Forscherin weiß ihre Sinnlichkeit, die auch auf Ria und ihren Kollegen Brandt wirkt, perfekt einzusetzen und die Ermittler tauchen immer tiefer ein in den mysteriösen Fall…

 

„Die Toten am Meer – Der Ruf der Meerjungfrau“ (AT) ist eine Produktion der MOOVIE GmbH im Auftrag der ARD Degeto für die ARD, produziert von Heike Voßler und Götz Marx sowie Oliver Berben als Executive Producer. Regie führte Andreas Senn, hinter der Kamera stand Leah Striker. Das Drehbuch schrieb Annika Tepelmann. Die Redaktion liegt bei Claudia Luzius und Christoph Pellander (ARD Degeto).

 

Vom 17.– 24. März 2024 findet in Wiesbaden die 20. Ausgabe des Deutschen FernsehKrimi-Festivals statt. Neben dem begehrten FernsehKrimi-Preis wird in diesem Jahr zum vierten Mal auch wieder die Auszeichnung für die beste Krimiserie des Jahres vergeben.

Wir freuen uns über die Nominierung der sechsteiligen ARD-Degeto-Thriller-Serie

„Die Saat – Tödliche Macht

Odeon Fiction | ARD Degeto | NRK

für die Krimiserie des Jahres

Vorführung von Teil 1
Montag, 18. März 2024, 20:40 Uhr
Caligari FilmBühne

„Die Saat – Tödliche Macht“ ist eine Koproduktion von Odeon Fiction, ARD Degeto, und NRK.  Für die Redaktion zeichnen Sebastian Lückel und Christoph Pellander für die ARD Degeto sowie Elisabeth Tangen für NRK. Produzent:innen ist Britta Meyermann. Regie führte Alexander Dierbach nach den Büchern von Christian Jeltsch, Kamera: Ian Blumers. Neben Heino Ferch spielen Ingrid Bolsø Berdal, Rainer Bock, Jonathan Berlin, Seumas Francis Sargent, Friederike Becht u.v.a.

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„Die Saat – Tödliche Macht“ steht aktuell in der ARD Mediathek zum Abruf bereit.

 

sowie die Nominierung der ARD-Degeto Koproduktion

„Zielfahnder Polarjagd“

ARD Degeto | WDR

für den Deutschen FernsehKrimi-Preis

Vorführung:
Mittwoch, 20. März 2024, 16:00 Uhr
Caligari FilmBühne

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„Zielfahnder – Polarjagd“ (AT) ist eine Produktion der W&B Television im Auftrag der ARD Degeto und des WDR für die ARD. Produzent:innen sind Quirin Berg, Max Wiedemann, Oliver Vogel und Susanne Hildebrand. Die Redaktion liegt bei Katja Kirchen (ARD Degeto) und Frank Tönsmann (WDR). Regie führte Sebastian Ko, das Drehbuch stammt von Dagmar Gabler. Für die Kamera zeichnet Christoph Krauss verantwortlich. Neben Ulrike C. Tscharre, Hanno Koffler und Lisa Wagner spielen Johannes Lindkvist, Mats Blomgren, Jonathan Perleth, Frida Argento u.v.a.

Das Erste zeigt den Film am 24. Februar. In der ARD Mediathek ist der Film online first bereits ab dem 22. Februar 2024 abrufbar.

 

Nominiert für den Deutschen FernsehKrimi Preis ist außerdem der SRF-Tatort: „Von Affen und Menschen“, den die ARD Degeto in Lizenz für die ARD erworben hat. Der „Tatort: Von Affen und Menschen“ ist eine Produktion der Zodiac Pictures (Produzent:innen: Jessica Hefti, Reto Schärli, Leonie Zehnder). Regie führte Michael Schaerer nach einem Buch von Stefan Brunner und Lorenz Langenegger. Kamera: Gabriel Sandru. Für die Redaktion zeichnen Tamara Mattle, Gabriella de Gara und Fabienne Andreoli (alle SRF) sowie Birgit Titze (ARD Degeto). Neben den Kommissarinnen Anna Pieri Zuercher und Carol Schuler spielen Rachel Braunschweig, Aaron Arens, Igor Kovač, Peter Jecklin u.v.a.

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Das Erste zeigt den Film voraussichtlich im zweiten Quartal 2024.

Wir drücken allen Nominierten fest die Daumen.

Mehr zum Deutschen FernsehKrimi-Festival finden Sie hier.

v.l.n.r.: Devid Striesow (Rolle Johann Sebastian Bach), Verena Altenberger (Rolle Anna Magdalena Bach), Ludwig Simon (Rolle Emanuel Bach) und Florian Baxmeyer (Regie) – Foto: ARD Degeto | MDR | BR | ORF | EIKON Media | epo Film | Ricardo Gstrein

 

Vom 24. Januar bis 6. März 2024 fanden die Dreharbeiten zum historischen Eventfilm „BACH – Eine Weihnachtsgeschichte“ (AT), einer Koproduktion von ARD Degeto, MDR, BR und ORF statt. Der aufwändig inszenierte Weihnachtsfilm mit Devid Striesow und Verena Altenberger in den Hauptrollen erzählt die Geschichte des weltbekannten Komponisten-Genies Johann Sebastian Bach, der Liebe zu seiner Familie und seines neben der Matthäuspassion wohl berühmtesten Werks – des Weihnachtsoratoriums.

Unter der Regie von Florian Baxmeyer und nach dem Drehbuch von Christian Schnalke spielt an der Seite von Devid Striesow als Johann Sebastian Bach dessen Sohn Ludwig Simon, der im Film Bachs Sohn Emanuel verkörpert. Verena Altenberger übernimmt die Rolle von Johann Sebastians Ehefrau Anna „Magdalena“ Bach. In weiteren Rollen spielen Dominic Marcus Singer (Friedemann Bach), German von Beug (Gottfried Bach) und Lotta Herzog (Elisabeth Bach), Thorsten Merten (Stadtrat Adrian Stieglitz), Christina Große (Maria Stieglitz), Victor Tahal (Christian Henrici), Daniel Christensen (Matthias Gesner), Dominik Weber (Hofkapellmeister Hasse), Luise Aschenbrenner (Sybilla Bose), Felix Hellmann (Carl Gotthelf Gerlach), Christoph Luser (Superintendent) u.v.m. Gedreht wurde in Weimar, Buttstädt, Merseburg sowie Greillenstein und Horn in Österreich.

Der Thomanerchor Leipzig unter der Leitung des Thomaskantors Andreas Reize sowie der Thomasorganist Johannes Lang konnten für den Film gewonnen werden. Instrumental werden sie von der Cembalistin Elina Albach und ihrem Ensemble Continuum unterstützt. Die Fachberatung liegt in der Hand des Musikwissenschaftlers Bernhard Schrammek. Die Komponistin und ausgebildete Violinistin Martina Eisenreich wird die Filmmusik gestalten.

Zum Inhalt:

Leipzig, Dezember 1734: Das Weihnachtsfest bringt die Familie Bach zusammen. Der erste Schnee ist gefallen, die Kinder Gottfried und Elisabeth freuen sich über die Ankunft der älteren Halb-Brüder Friedemann und Emanuel. Anna Magdalena – von allen nur Magdalena genannt, Johann Sebastian Bachs zweite Frau, unterstützt ihren Mann: Der Kantor glaubt an seine Mission, mit seiner Musik das Göttliche den Menschen näherzubringen. Das „Weihnachtsoratorium“ muss rechtzeitig fertig werden, argwöhnisch beobachtet vom Rat der Stadt und den Kirchen-Oberen, denen Bachs angebliche Eitelkeit schon längst ein Dorn im Auge ist und die befürchten, dass in der Thomaskirche erneut „opernhafte” Musik erklingt. Mit dem Oratorium hofft Johann Sebastian endlich Dresdner Hof-Komponist zu werden, und wie immer verlangt er, dass ihn alle Familienmitglieder mit vereinten Kräften unterstützen. Doch zwischen Johann Sebastian und Emanuel, der sich als Musiker vom Vater nicht geschätzt fühlt, gibt es Streit, auch weil Friedemann vom Vater bevorzugt wird. Als der Rat der Stadt Leipzig die Aufführung des Weihnachtsoratoriums verbietet, setzen die familiären Spannungen dem sensiblen 10-jährigen Gottfried zu, doch niemand bemerkt es – außer Elisabeth. Am Ende hält der Junge es nicht mehr aus und verschwindet spurlos…

„BACH – Eine Weihnachtsgeschichte“ (AT) ist eine Produktion der EIKON Media GmbH in Koproduktion mit epo Film, der ARD Degeto, MDR, BR und ORF. Die Federführung liegt bei der ARD Degeto, Redaktion Claudia Luzius und Christoph Pellander. Für den MDR zeichnet Sven Döbler, für den BR Amke Ferlemann und für den ORF Klaus Lintschinger redaktionell verantwortlich. Das Drehbuch schrieb Christian Schnalke. Regie führte Florian Baxmeyer. Die Bildgestaltung liegt bei Sten Mende. Gefördert wird die Produktion von Mitteldeutsche Medienförderung (MDM), FISAplus und Fernsehfonds Austria.

v.l.n.r.: Sebastian Bezzel und Lisa Maria Potthof in „Rehragout-Rendezvous“ (Foto: Constantin Film GmbH | ARD Degeto | BR | Bernd Schuller), Florian Stetter und Petra Schmidt-Schaller in „Ein Schritt zum Abgrund“ (Foto: ARD Degeto | Boris Laewen) und Alian „Xidir“ Koder in „ASBEST“ (Foto: Pantaleon Films GmbH | ARD Degeto | Mirza Odabasi)

 

Der Jupiter Award, Deutschlands größter Publikumspreis für Kino und TV, wird seit 1979 jährlich von TV Spielfilm und Cinema verliehen.

Die ARD Degeto freut sich in diesem Jahr über Nominierungen in den folgenden Kategorien:

 

Ein Schritt zum Abgrund

(ITV TV Studios Germany im Auftrag der ARD Degeto für die ARD)

 

Bester Film (TV & Streaming) national

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Beste Darstellerin (TV & Streaming) national

Petra Schmidt-Schaller

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 Bester Darsteller (TV & Streaming) national

Florian Stetter

 

 

 mehr zur Serie hier oder in der ARD Mediathek!

 

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ASBEST

(Pantaleon Films GmbH im Auftrag der ARD Degeto für die ARD)

 

Beste Serie national

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Bester Darsteller (TV & Streaming) national

Alian „Xidir“ Koder

 

 

 mehr zur Serie in der ARD Mediathek

 

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Rehragout-Rendezvous

(Constantin Television GmbH – in Koproduktion mit der ARD Degeto und dem Bayerischen Rundfunk)

 

Bester Film (Kino) national

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Beste Darstellerin (Kino) national

Lisa Maria Potthoff

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Bester Darsteller (Kino) national

Sebastian Bezzel

 

 

 mehr zum Film hier.

 

 

 

Verliehen werden die Preise am 17. April 2024 im Rahmen einer feierlichen Gala in Hamburg.

Alle Nominierungen im Überblick finden Sie hier. Stimmen Sie noch bis zum 29. Februar 2024 ab!

Mehr dazu auch auf facebook-logo-vector-free-eps-download-192826

Wir drücken allen Nominierten die Daumen!

 

 

Das Festival Max Ophüls Preis gilt als das wichtigste Festival für den deutschsprachigen Filmnachwuchs und hat seit über 40 Jahren immer wieder erfolgreiche Filmschaffenden bei den ersten Schritten ihrer Filmkarriere begleitet.

Neben dem Wettbewerb bietet das Festival inzwischen weitere Plattformen für den Filmnachwuchs an. Die neue Nebenreihe MOP-Serien präsentiert „Seriell aufgebaute Formate mit tiefer gehenden Erzählsträngen“ junger Nachwuchsproduzent:innen und Regie-Talente.

Wir freuen uns über die Premiere unserer sechsteiligen Drama-Serie im Rahmen der Nebenreihe MOP-Serien.

„Made in Germany“

 

mit vier der insgesamt sechs Folgen am Donnerstag, 19:00 Uhr im CS 9 und Freitag, 19:15 Uhr im CS2

 

„Made in Germany“ erzählt von den Freundinnen Ani, Zehra, Jamila, Mo und Nikki. Die drei sind Anfang 20 und in zweiter Generation in Berlin aufgewachsen. Alle haben einen anderen ethnischen Hintergrund, eines ist ihnen aber gemein: Niemand von ihnen will weiter akzeptieren, dass es immer noch Türen gibt, die ihnen verschlossen bleiben. Und so ringen sie um ihren Platz in der Gesellschaft und ihren Familien, während sie ihre eigenen Träume verfolgen, über ihre Identität reflektieren und sich den Fragen des Lebens stellen.

Um ein möglichst authentisches Ensemble zu besetzen, wurden für die Serie sowohl professionelle Schauspielende gecastet, als auch Laiendarsteller:innen. Maria Mai Rohmann, Paula Julie Pitsch, Beritan Ludmila Balci, Vanessa Yeboah, Mohamed Kanj Khamis und Daniil Kremkin spielen in den Hauptrollen.

Entwickelt wurde „Made in Germany“ von dem Autor:innenteam, bestehend aus Naomi Bechert, Bahar Bektas, Duc-Thi Bui, Ozan Mermer, Duc Ngo Ngoc, Anta Helena Recke, Sharon Ryba-Kahn und Raquel Stern, bringt eine Vielzahl von Perspektiven und Erfahrungen in die Serie ein. Regie führten Ozan Mermer, Duc Ngo Ngoc, Anta Helena Recke und Raquel Stern. Als Produzent:innen fungierten Solmaz Azizi und Lasse Scharpen, Producer war Edgar Derzian, Executive Producer Bastian Asdonk.

„Made in Germany” (AT) ist eine Produktion von Studio Zentral und Hyperbole im Auftrag der ARD Degeto für die ARD. Die Redaktion liegt bei Carolin Haasis und Christoph Pellander (beide ARD Degeto).

Das Filmfestival Max Ophüls Preis findet vom 22. bis 28. Januar in Saarbrücken statt.

Mehr zur Serie und zum Festival finden Sie hier.

Am 19. Januar 2024 fand in München die Verleihung des 45. Bayerischen Filmpreises statt. Die begehrten Pierrots wurde in insgesamt 11 Kategorien vergeben.

Wir gratulieren insbesondere dem Gewinner in der Kategorie

Bestes Drehbuch

Martin Rauhaus

für

„Weißt du noch“

(Relevant Film | ARD Degeto)

 

Die Jury begründet ihre Auswahl u.a.:

„… Der Film ‚Weißt du noch‘, unter der Regie von Rainer Kaufmann, geschrieben von Martin Rauhaus, ist ein intensives Kammerspiel, das nur gut 24 Stunden im Leben von Marianne und Günter zeigt und dabei alles verhandelt, was ein Leben in einer typischen Familie in Deutschland ausmachen könnte.

…  Martin Rauhaus hat es geschafft, dieses Leben, das in die Zielgerade biegt und überwiegend aus Rückschau besteht, in eine faszinierende und zugleich hoch emotionale Achterbahn zu verwandeln. Souverän arbeitet der Autor mit pointierten Dialogen und lässt uns somit intensiv in die Vielschichtigkeit der beiden Charaktere blicken. Seine Beobachtungen scheinen direkt aus dem Leben gegriffen und überzeugen durch eine hohe Intensität und Dichte, die einen in ihren Bann zieht.“

„Weißt du noch“ erzählt die Geschichte von dem Ehepaar Marianne und Günter. Nach über 50 Jahren ist aus der Liebe der beiden freudlose Routine geworden. Und in letzter Zeit scheinen sie auch noch zunehmend vergesslicher zu werden – bis Günter eine völlig neue Pille besorgt, die sämtliche Erinnerungen in Rekordzeit zurückbringen soll. Und tatsächlich ist plötzlich alles wieder da: Gemeinsam reisen sie in ihrer Zeit zurück, zu den Höhen und Tiefen ihres Lebens, bis sie sich endlich wieder an das Wichtigste erinnern: warum sie sich verliebt haben. Aber was ist, wenn die Wirkung der Pille nachlässt?

Senta Berger und Günther Maria Halmer spielen unter der Regie von Rainer Kaufman wundervoll ein Paar, das sich nach vielen gemeinsamen Jahren zunehmend verliert, neu entdeckt und wiederfindet.

Produziert wurde „Weißt du noch“ von der Relevant Film Produktion (Produzentin: Heike Wiehle-Timm) in Koproduktion mit der ARD Degeto (Koproduzent: Christoph Pellander, Redaktion: Stefan Kruppa), gefördert mit den Mitteln von FilmFernsehFonds Bayern, DFFF, FFA und BKM.

 

 

Der Bayerische Filmpreis wird seit 1979 vergeben. Er zählt zu den renommiertesten und bestdotierten Auszeichnungen in der deutschen Filmbranche.

Alle Preisträger:innen des 45. Bayerischer Filmpreises finden Sie hier.

 

Die Nominierungen für den 60. Grimme-Preis stehen fest. Mehr als 750 Einreichungen hatten sich in diesem Jahr beworben.

Geschafft haben es u.a. zwei Produktionen der ARD Degeto sowie eine Einzelleistung für eine ARD-Degeto-Koproduktion.

 

Nominiert in der Kategorie Fiktion sind:

die sechsteilige Drama-Serie

37 Sekunden

Odeon Fiction im Auftrag der ARD Degeto für die ARD

Mit: Emily Cox, Jens Albinus, Paula Kober, Marie- Lou Sellem, Valentin Mirow, Camill Jammal, Denise M‘Baye u.v.a.

Buch: Julia Penner, David Sandreuter

Kamera: Armin Dierolf
Regie: Bettina Oberli
Redaktion: Carolin Haasis (ARD Degeto), Christoph Pellander (ARD Deteto)
Produzentin: Britta Meyermann
Gestartet in der ARD Mediathek am 4. August 2023 – Linear am 15. Und 22. August im Ersten

6 Folgen à ca 45 Minuten

Aktuell zu sehen in der ARD Mediathek!

sowie

der Sechsteiler

Tod den Lebenden

ANDERTHALB Medienproduktion im Auftrag der ARD Degeto für die ARD

Mit: Odine Johne, Julius Feldmeier, Lea van Acken, Kristin Suckow, Leon Ullrich, Jan Henrik Stahlberg u.v.a.
Buch: Tom Lass, Lia von Blarer

Writers‘ Room: Odine Johne, Julius Feldmeier, Kristin Suckow, Lea van Acken, Till Ufer

Kamera: Carmen Treichl, Johannes Louis, Jieun Yi, Lotta Kilian, Marvin Sunday Kipke

Regie: Tom Lass
Redaktion: Carolin Haasis (ARD Degeto), Christoph Pellander (ARD Degeto)
Produzenten: Matthias Bazyli, Leif Alexis

Gestartet in der ARD Mediathek am 15. September 2023 – Linear am 16. September.2023 auf ONE

6 Folgen à ca. 25 Minuten

Aktuell zu sehen in der ARD Mediathek!

Nominiert für einen Spezial-Preis in der Kategorie Fiktion ist außerdem

Florian Geißelmann

für die herausragende Darstellung des „Dennis Petzold“ in

„Wer wir sind“

(VIAFILM in Koproduktion mit MDR, ARD Degeto und NDR für die ARD

Mit: Florian Geißelmann, Lea Drinda, Franziska Weisz, Shenja Lacher, Joshua Hupfauer u.v.a.

Buch: Marianne Wendt, Christian Schiller (Creatoren) und Magdalena Grazewicz

Kamera: Fabian Rösler
Regie: Charlotte Rolfes
Redaktion: Johanna Kraus (MDR), Denise Langenhan (MDR), Christoph Pellander (ARD Degeto), Philine Rosenberg (NDR)

Produzenten: Benedikt Böllhoff, Max Frauenknecht (VIAFILM)

Gestartet in der ARD Mediathek am 10. November 2023 – Linear am 15. Und 17. November 2023 im Ersten

6 Folgen à ca. 45 Minuten

Aktuell zu sehen in der ARD Mediathek!

Wer sich schließlich zu den Preisträger:innen des 60. Grimme-Preises zählen darf, wird am 14. März 2024 bekanntgegeben.

Wir drücken allen Nominierten fest die Daumen!

Einen Überblick über alle Nominierungen finden Sie hier.