v.l.n.r.: Aglaia Szyszkowitz, Amadea Schwolow, Regisseur und Autor Thomas Freundner, Claude-Albert Heinrich und Gregor Bloéb am Set von ,,Billy Kuckuck – Einmal wo wie ich es will“ – Foto: SWR ARD Degeto | ffp new media | Kai Schulz

 

Eine frisch verwitwete Biobäuerin steht am finanziellen Abgrund – kann Gerichtsvollzieherin Billy Kuckuck der Familie helfen? Vom 4. April bis 3. Mai 2024 wurde mit „Billy Kuckuck – Einmal so wie ich es will“ (AT) der sechste Film der Reihe rund um das turbulente Leben der beliebten Gerichtsvollzieherin Billy Kuckuck in Mainz, Köln und Umgebung gedreht. Neben Aglaia Szyszkowitz in der Titelrolle sind auch Gregor Bloéb als ihr Ex-Mann, Ursela Monn als Billys Mutter, Vivien Sczesny als Tochter, Ben Braun als Billys neuer Freund und Rüdiger Klink als (Ex-) Nachbar wieder mit dabei. In Episodenrollen sind u.a. Claude-Albert Heinrich, Amadea Schwolow, Franziska Wulf, Werner Wölbern und Naomi Diémé zu sehen.

Gerichtsvollzieherin im Einsatz

Billy Kuckuck beweist wieder einmal, dass ihr Job nicht nur ihr Job, sondern ihre Leidenschaft ist. Dabei verliert sie ihre Prinzipien niemals aus den Augen: Sie nimmt ihre Arbeit ernst, lässt sich niemals unterbuttern und hasst nichts mehr als Ungerechtigkeit. Auch wenn das heißt, dass sie sich ins Leben von Schuldnern oder Gläubigern einmischt. Diesmal steht eine Biobäuerin mit ihren Kindern vor dem finanziellen Ruin und dem Verlust des kompletten Hofs – und Billy läuft zur absoluten Hochform auf! Inszeniert wurde der Film von Thomas Freundner, der nach einer Idee von Simon X. Rost auch das Drehbuch schrieb. „Billy Kuckuck – Einmal so wie ich es will“ (AT) wird von der FFP New Media im Auftrag von ARD Degeto Film und SWR für die ARD realisiert. Produzenten sind Judith Smeaton und Michael Smeaton. Producer ist Joachim Weiler, den Schnitt übernimmt Nicola Undritz, für das Szenenbild war Frank Prümmer zuständig, für das Kostümbild Susa Sasserath und hinter der Kamera stand Ralf Mendle. Die Redaktion liegt bei Monika Denisch (SWR) und Stefan Kruppa (ARD Degeto Film). Gedreht wird noch bis zum 6. Mai. Die Reihe „Billy Kuckuck“ wird auf dem Sendeplatz „Endlich Freitag im Ersten“ um 20:15 Uhr ausgestrahlt, der Termin ist noch nicht bekannt.

Zum Inhalt

Billy Kuckuck ist es gewohnt, unpopuläre Maßnahmen zu ergreifen. Sie ist es aber nicht gewohnt, dabei ihren Verstand auszuschalten. Aus diesem Grund lässt sie der Auftrag, die Forderung aus einem Privatkredit bei der Familie eines vor kurzem verstorbenen Bauern einzutreiben, alles andere als kalt. Kreditgeber ist Herr Röschke, Nachbar des Biohofs und ebenfalls Landwirt. Seine rigorose Rückforderung droht, Bäuerin Tanja Pohlmann in den völligen Ruin zu treiben. Dabei ist die Mutter nach dem Unfalltod ihres Mannes, der den Kredit ohne Rücksprache mit ihr aufgenommen hatte, ohnehin schon am Ende ihrer Kräfte und nicht mehr in der Lage, das Anwesen zu bewirtschaften. Ihr 17-jähriger Sohn Niklas kümmert sich aufopferungsvoll um all die Dinge, die jeden Tag auf dem Hof anfallen. Dabei vernachlässigt er die Schule und gefährdet damit sein Abitur. Und die neunjährige Sophie fühlt sich verpflichtet, für ihre Mutter im Hofladen einzuspringen, statt zur Schule zu gehen. Natürlich lässt Billy das Schicksal des Biohofes nicht kalt. Sie will der Familie Pohlmann unbedingt beistehen, aber wo kann sie ansetzen? Kampfeslustig begibt Billy sich auf die Suche nach möglichen Hebeln. Was sie auch von den Turbulenzen in ihrem eigenen Familienleben ablenkt, denn Scheidung und Umzug verhindern nicht, dass diverse Familienmitglieder nach wie vor bei ihr ein- und ausgehen. Und von Zweisamkeit mit dem neuen Mann in ihrem Leben nicht die Rede sein kann.

 Lalo (Lamin Leroy Gibba) – Foto:  ARD Degeto | Jünglinge Film | Maïscha Souaga

 

Die Serie „Schwarze Früchte“ – eine Produktion von Jünglinge Film und Studio Zentral in Koproduktion mit der ARD Degeto Film für die ARD Mediathek – feiert im Juni beim renommierten Tribeca Film Festival in New York Weltpremiere. In acht Folgen à 30 Minuten wirft die Serie einen selbstbewussten und eigenwilligen Blick auf die Lebensrealitäten Schwarzer und queerer Figuren. Creator Lamin Leroy Gibba ist zudem auch Headautor, Executive Producer, Showrunner und Hauptdarsteller.

Thomas Schreiber, Geschäftsführer der ARD Degeto Film:

„Lille, Cannes, New York – drei Serien der ARD Degeto Film ziehen um die Welt! Nach dem Erfolg für ‚Herrhausen – Der Herr des Geldes‘ bei Series Mania in Lille und dem Triple für ‚Die Zweiflers‘ bei den Canneseries freuen wir uns sehr, dass ‚Schwarze Früchte‘ beim Tribeca Film Festival in New York Weltpremiere feiert. Unsere Programme werden auch im Ausland gesehen und wertgeschätzt. In der ARD Mediathek zeigen wir alle drei Serien noch in diesem Jahr.“

Zum Inhalt:

Als Lalo (Lamin Leroy Gibba) inmitten seiner Zwanziger durch den plötzlichen Tod seines Vaters aus der Bahn geworfen wird, versucht er, seinen Verlust mit überstürztem Tatendrang zu verdrängen, was nicht nur sein eigenes Leben aus den Fugen geraten lässt. Während seine beste Freundin Karla (Melodie Simina) ihre Karriereziele in der Finanzwelt erreicht, fühlt sie sich dabei zunehmend erschöpft und einsam. Im Laufe der Staffel versuchen Lalo und Karla – Fehlschritt für Fehlschritt – das Richtige zu tun. Sie wollen zu den Menschen werden, die sie sein wollen, wobei sie die Grenzen ihrer eigenen Anpassungsfähigkeit kennenlernen.

„Schwarze Früchte“ eröffnet einen Kosmos komplexer Figuren, die mit Fragen der Selbstfindung und Selbstverwirklichung konfrontiert sind. Ihre unterschiedlichen Lebensentwürfe treffen auf widersprechende Ansichten und ambivalente Moralvorstellungen. Das bietet Raum für Schlagfertigkeit und Sprachlosigkeit, Generationskonflikte, Flirts und Wachstumsschmerzen. Die fokussierte, subjektive und pop-affine visuelle Umsetzung der Serie unter der Regie von Elisha Smith-Leverock und David Uzochukwu ermöglicht es den Zuschauenden, unmittelbar in die Gefühlswelt der Figuren einzutauchen. „Schwarze Früchte“ ist eine mitreißende Achterbahnfahrt der Emotionen.

Neben Lamin Leroy Gibba besteht das weitere Autor:innenteam aus Sophia Ayissi, Naomi Kelechi Odhiambo, Lisa Tracy Michalik und Sarah Claire Wray. Die Hauptrollen übernehmen Lamin Leroy Gibba und Melodie Simina. In weiteren Rollen sind Vanessa Yeboah, Benjamin Radjaipour, Daniel Hernandez, Nick Romeo Reimann, Simon Kluth, Thapelo Mashiane, Christine Rollar, Sheri Hagen, Jerry Kwarteng u.a. zu sehen. Für das Casting zeichnen sich Tsellot Melesse & Teresia Harris verantwortlich.

„Schwarze Früchte“ ist eine Koproduktion von Jünglinge Film (Produzent:innen: Faraz Shariat, Paulina Lorenz; Producerin: Raquel Dukpa), Studio Zentral (Produzent: Lasse Scharpen; Producerin: Olivia Kpalété) und der ARD Degeto Film. Die Redaktion liegt bei Carolin Haasis und Christoph Pellander (ARD Degeto Film). „Schwarze Früchte“ wird gefördert von der MOIN Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein.

„Schwarze Früchte“ wird im Herbst 2024 in der ARD Mediathek veröffentlicht.

 

Mehr zu „Schwarze Früchte“  als Festivalbeitrag und weitere Informationen zum Tribeca Filmfestival finden Sie hier.

 

v.l.n.r.: Petra Schmidt-Schaller (Rolle „Sophia Dreyer“) – Nathalie Wiedemann (Kamera) – Maris Pfeiffer (Regie) – Karsten Antonio Mielke (Rolle „Kai Matzen“) – Foto: ARD Degeto Film | Hans-Joachim Pfeiffer

 

Ein Mord ohne Leiche, eine Inhaftierung ohne Geständnis. Zu Beginn des neuen Films „Traue Niemandem – Das Duo“ (AT) im Auftrag der ARD Degeto Film scheint der Fall geklärt – der Lehrer Hajo Rick soll seine Schülerin vergewaltigt und ermordet haben. Doch genau an diesem Punkt startet der eigentliche Krimi: Mit dem plötzlichen Auffinden ihrer Leiche nach fünf Jahren wird der Fall wieder aufgerollt – und wirft völlig neue Fragen auf. Die spannende Suche nach dem Mörder beginnt von vorn…
Die Dreharbeiten zu „Traue Niemandem – Das Duo“ (AT) fanden vom 5, April bis 7. Mai 2024 in Erfurt und Berlin statt. Die Hauptrollen spielen Petra Schmidt-Schaller, Karsten Antonio Mielke und Lasse Myhr. In weiteren Rollen sind u.a. Harald Krassnitzer und Dennenesch Zoudé zu sehen.

Zum Inhalt:

Auf dem Grund eines Sees findet die Polizei ein Auto mit einer Wachsleiche im Kofferraum. Es ist die 15-jährige Internatsschülerin Alex (Lucy Gartner), von der seit fünf Jahren jedes Lebenszeichen fehlt. Mit der traurigen Gewissheit, dass sie ermordet worden ist, bekommt der eigentlich abgeschlossene Fall eine völlig neue Wendung. Ihr Lehrer, der charismatische Hajo Rick (Lasse Myhr), aufgrund von Indizien und Zeugenaussagen des Mordes an ihr verurteilt, könnte doch unschuldig sein! Als die ehrgeizige Strafverteidigerin Sophia Dreyer (Petra Schmidt-Schaller) eine Wiederaufnahme erwirkt, gerät der damalige Ermittler in Bedrängnis: Hauptkommissar Kai Matzen (Karsten Antonio Mielke) muss nun die Gewissheiten von damals über Bord werfen – und erkennen, persönlich stärker involviert zu sein, als ihm lieb ist. Auch Sophia ahnt, niemandem trauen zu können. Und was ist, wenn es Hajo Rick doch war? Dreyer und Matzen ermitteln unabhängig voneinander, in jeweils eigenem Interesse, und rekonstruieren Alex‘ letzte Stunden. Dabei kommen sie einer Intrige auf die Spur.

„Traue Niemandem – Das Duo“ (AT) ist eine Produktion der Merfee Film- und Fernsehproduktion GmbH (Produzent: Eberhard Jost) im Auftrag der ARD Degeto Film für die ARD. Das Drehbuch schrieb Sven Halfar („Der Bozen-Krimi“), Regie führte Maris Pfeiffer. Die Redaktion verantworten Niklas Wirth und Christoph Pellander (beide ARD Degeto Film).

 

 

 

Das Ermittlerteam in Fuseta: Leander Lost, Carlos Esteves und Graciana Rosado – Foto: ARD Degeto | Mariella Koch

 

Mit rund 4,75 Mio. (MA 20,6 %) am Samstag, 6. April, im Ersten und bis jetzt knapp zwei Millionen Abrufen in der ARD Mediathek begeisterte die Romanverfilmung „Lost in Fuseta – Spur der Schatten“ von Bestseller-Autor Holger Karsten Schmidt das Publikum im linearen Programm ebenso wie im Stream.

Fans der Reihe, in deren Mittelpunkt der liebenswert-sonderbare Kommissar Leander Lost (Jan Krauter) und seine Kollegen Graciana Rosado (Eva Meckbach) und Carlos Esteves (Daniel Christensen) der Polícia Judiciária stehen, dürfen sich freuen: „Lost in Fuseta“ geht weiter, die Dreharbeiten zum dritten Film beginnen nächstes Jahr in Portugal. Für das Drehbuch wird wieder Holger Karsten Schmidt verantwortlich zeichnen, der unter dem Pseudonym Gil Ribeiro auch die Romane um den deutschen Kommissar Leander Lost an der Algarve schreibt.

ARD-Degeto-Redaktionsleiter Christoph Pellander: „Das Publikum liebt Leander Lost! Das gilt für Leserinnen und Leser der erfolgreichen Romanreihe genauso wie für die ARD-Zuschauerinnen und Zuschauer. Da ist es nur konsequent, dass wir die Geschichte um Leander, Graciana und Carlos an der portugiesischen Küste weitererzählen. Die drei besonderen Figuren, wunderbar mit Leben gefüllt von Jan Krauter, Eva Meckbach und Daniel Christensen, haben sich in kurzer Zeit zu absoluten Publikumslieblingen entwickelt – mein Dank gilt daher vor allem dem Team vor und hinter der Kamera, das unsere Verfilmung mit seiner Leidenschaft so außergewöhnlich macht!“

Auch die Fortsetzung der Reihe wird produziert von der 307 production GmbH (Produzentin: Simone Höller; Producerin: Anemone Krüzner) im Auftrag der ARD Degeto Film (Redaktion Niklas Wirth und Christoph Pellander) für die ARD.

 

 

v.l.n.r.:Karim Chérif (als Youssef El Kilali), Christoph Schnee (Regie), Lina Wendel (als Anne Fuchs), Kim Riedle (als Larissa Hollig)  Foto: WDR | ARD Degeto | Martin Rottenkolber

Vom 3. April bis 3. Mai 2024 liefen die Dreharbeiten für den zehnten Film der erfolgreichen ARD-DonnerstagsKrimi-Reihe „Die Füchsin“. Lina Wendel und Karim Chérif ermitteln erneut als Privatdetektive Anne Marie Fuchs und Youssef El Kilali. Der neue Fall, der das ungleiche Team in die Welt der Spionage nach Köln führt, entwickelt sich schon bald weitaus komplexer als zunächst angenommen.

Zum Inhalt

In „Der Spion“ (AT) wird Herbert Kantscheck (Sven Seeburg) leblos in seiner Badewanne aufgefunden. Bald ist klar, dass der Beamte des Bundesverfassungsschutzes durch Fremdeinwirkung zu Tode kam. War er das Leck, durch das geheime Informationen an feindliche Dienste abgeflossen sind? Oder war er ein Bauernopfer, um von der wahren undichten Stelle abzulenken? Welche Rolle spielen seine Frau Elisabeth (Ann-Kathrin Kramer) und seine Tochter Rosi (Marlina Mitterhofer), was wussten sie wirklich über seine Arbeit?

Anne Fuchs (Lina Wendel) ermittelt erstmals im Auftrag des Bundesamtes für Verfassungsschutz, beauftragt und geführt von Larissa Hollig (Kim Riedle). Dass Anne jetzt freie Mitarbeiterin für die Spionageabwehr ist, sollte eigentlich ihr Geheimnis bleiben. Doch Youssef El Kilali (Karim Chérif) wäre kein guter Detektiv, wenn er es nicht trotzdem herausfände.

Gemeinsam gelingt es den beiden Ermittelnden, den gewaltsamen Tod von Herbert Kantscheck und einen weiteren Mord an einer jungen Frau aufzuklären. Aber können sie damit auch den Spionage-Angriff auf den Verfassungsschutz stoppen?

Neben Jasmin Schwiers und Kim Riedle spielen in Episodenrollen: Ann-Kathrin Kramer, Christian Erdmann, Marlina Mitterhofer, Aiken-Stretje Andresen, Sven Seeburg und Pavlo Kostytsyn.

Christoph Schnee („Mord mit Aussicht“, „Goldjungs“) inszenierte den Film nach dem Drehbuch von Mike Bäuml („Polizeiruf 110“, Der Staatsanwalt“).

Produziert wird „Die Füchsin – Der Spion” (AT) von Odeon Fiction GmbH (Produzentin: Andrea Jedele) im Auftrag von ARD Degeto Film und WDR für die ARD. Die Redaktion liegt bei Dr. Götz Vogt (WDR) und Katja Kirchen (ARD Degeto Film).

 

 

v.l.n.r.: Maria Ketikidou und Enrique Fiß – Foto: ARD Degeto Film | NDR | Thorsten Jander

 

Drei Jahre nach dem großen Erfolg des ersten Spielfilms zur ARD-Vorabendserie „Großstadtrevier“ mit knapp sieben Millionen Zuschauerinnen und Zuschauern fanden in Hamburg die Dreharbeiten zu einem zweiten 90-Minüter statt: Unter der Regie von Florian Gottschick entstand vom 3. bis 29. April 2024  der Film „Triage“ (AT). In der Hauptrolle wird Maria Ketikidou zu sehen sein, die als Zivilermittlerin „Harry Möller“ seit mehr als 30 Jahren Teil des Ensembles ist. Zu ihm gehören außerdem Enrique Fiß, Sven Fricke, Patrick Abozen, Sinha Melina Gierke sowie Saskia Fischer, die alle als das bekannte Team vom Polizeikommissariat 14 in „Triage“ mitwirken. Das Drehbuch schrieb Andreas Kaufmann, seit langem auch Autor zahlreicher „Großstadtrevier“-Serienfolgen.

„Triage“ erzählt nicht allein einen spannenden Kriminalfall, sondern greift auch das brisante Thema von Krankenhausbehandlungen unter Kostendruck auf: Bei einer Massenschlägerei in der Hamburger HafenCity werden sowohl Harry Möller (Maria Ketikidou) als auch Rettungssanitäterin Mirja Grabowski verletzt. Sie können sich nur noch schutzsuchend im Rettungswagen verbarrikadieren. Harry und das Team vom PK 14 werden im Laufe ihrer Ermittlungen mit den Problemen eines gewinnorientierten Gesundheitssystems konfrontiert. Im Krankenhaus treffen Ärzte und Personal unter hohem Druck folgenschwere Entscheidungen – nicht zum ersten Mal, wie sich herausstellt. Es geht hier um die große Frage, wie Menschen mit eigenen Fehlern umgehen. Eine Frage, die sich auch Harry Möller beantworten muss, da sie ihren Kollegen Nils Sanchez (Enrique Fiß) bei dem gefährlichen Einsatz aus unerklärlichen Gründen im Stich gelassen hat.

„Triage“ ist eine Koproduktion von ARD Degeto Film und NDR, der Film wird voraussichtlich zum Jahreswechsel 2024/2025 im Ersten und in der ARD Mediathek zu sehen sein. Ab Mai werden im Anschluss an den Film zwölf neue Folgen für die 38. Staffel der Serie „Großstadtrevier“ gedreht.

Produzentin ist Dr. Claudia Thieme (Letterbox Filmproduktion), Kamera: Lukas Steinbach. Redakteurinnen sind Franziska Dillberger und Diana Schulte-Kellinghaus, beide NDR, sowie Katja Kirchen (ARD Degeto Film).

 

Alex Jaromin (gespielt von Noah Saavedra, r.) und Ivo Rebic (gespielt von Luc Schiltz, l.) – Foto: ARD | WDR | ARD Degeto | Thomas Kost

 

Haben deutsche Geheimdienstler einen ihrer Agenten getötet? Und befindet sich dessen Sohn, der der Wahrheit auf der Spur ist, in Gefahr? Einflussreiche politische Kreise diesseits und jenseits des Atlantiks scheinen in den Fall verwickelt zu sein. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt.

Am 4. April 2024 endeten die Dreharbeiten der aufwendig produzierten sechsteiligen High-End-Serie „Das zweite Attentat“ (AT) der EIKON Media im Auftrag von WDR und ARD Degeto Film für die ARD – die erste Klappe fiel am 16. Oktober 2023.

Die mehrfach preisgekrönte Österreicherin Barbara Eder („Der Schwarm“) verantwortet als Creative Producerin und Regisseurin die in Griechenland, Deutschland und Luxemburg gedrehte Serie. Sie wurde unterstützt vom Hamburger Regisseur Philipp Osthus („Der Beschützer“). Die Drehbücher stammen von dem mehrfach ausgezeichneten Romanautor Oliver Bottini (Headwriter) und den Autoren Julia Neumann, Benjamin Karalic, Ulf Tschauder und Christoph Darnstädt.

Im hochkarätigen Cast spielen Noah Saavedra, Daniel Lommatzsch, Deleila Piasko, Desirée Nosbusch, Jakob Diehl, Torben Liebrecht, André Jung, Jules Werner, Luc Schiltz, Steve Karier, Rafika Chawishe, Shiva Gholamianzadeh, Agnes Mann, Matthias Bundschuh u.v.m.

Zum Inhalt:

Alex Jaromin (Noah Saavedra) lebt seit 20 Jahren mit seiner Mutter unter falschem Namen im Zeugenschutzprogramm des BKA in Athen. Als sie stirbt, findet er heraus, dass der Tod seines Vaters (Daniel Lommatzsch) und seiner Schwester im Jahr 2003 nicht wie angenommen das Werk serbischer Nationalisten war. Auf der Suche nach der Wahrheit stößt er auf Hinweise, dass sein Vater im Auftrag der Bundesregierung eine Zeugin aus Bagdad herausholen sollte mit dem Ziel, den drohenden Krieg der USA gegen den Irak zu verhindern, der sich auf zweifelhaften Angaben des BND-Informanten „Curveball“ stützte. Alex‘ Recherche wirbelt im politischen Berlin Staub auf, denn einige der damaligen Akteure, die inzwischen Karriere gemacht haben, scheinen in das Attentat auf seinen Vater verwickelt gewesen zu sein. Je mehr Spuren Alex verfolgt, desto mehr gerät er in Gefahr. Als er ein letztes großes Geheimnis aufdeckt, beginnt ein Wettlauf um Leben und Tod.

 

„Das zweite Attentat“ (AT) ist eine Produktion der EIKON Media in Zusammenarbeit mit Deal Productions im Auftrag von WDR und ARD Degeto Film für die ARD, gefördert durch die Film- und Medienstiftung NRW, den Film Fund Luxemburg, EKOME Athen und GMPF. Produzent für EIKON Media ist Mario Krebs, Producer:innen sind Heike Stephan und Ole Landsjöaasen. Der ausführende Produzent in Griechenland ist Avriofilms. Den internationalen Vertrieb hat OneGate Media übernommen. Redaktionell verantwortlich ist Elke Kimmlinger (WDR); der Redakteur bei der ARD Degeto Film ist Christoph Pellander. Regie führen Barbara Eder und Philipp Osthus. Die Drehbücher schrieben Oliver Bottini mit den Autoren Julia Neumann, Benjamin Karalic, Ulf Tschauder und Christoph Darnstädt. Hinter der Kamera standen Stephan Burchardt, Birgit Dierken und Frank Küpper. Das Szenenbild verantwortet Alexander Scherer, das Kostümbild Sandra Jones. Die sechsteilige Serie wird voraussichtlich im ersten Quartal 2025 in der ARD Mediathek und im Ersten zu sehen sein.

 

 Hayal Kaya und Julian Bayer (4. und 3.v.r.) mit Regisseur Holger Haase, Kamerafrau Lena Katharina Krause, Produzentin Sabine Tettenborn und den Darstellerinnen Janina Elkin und Barbara Colceriu (2.und 1. v.r.) – Foto: SWR | ARD Degeto Film | Polyphon | Johannes Reil

 

Fortsetzung der Krimireihe von SWR und ARD Degeto Film: Nach dem großen Erfolg von „Seeland“ (6,6 Millionen Zuschauer sahen im Dezember 2022 zu) ermitteln die Kommissare Elena Barin (Hayal Kaya) und Achim Schatz (Julian Bayer) zum zweiten Mal am Schwäbischen Meer für den „DonnerstagsKrimi im Ersten“. In „Identität – Ein Krimi vom Bodensee“ (AT) wird ein Mann mitsamt seinem Boot im Bodensee versenkt, der Sohn des Toten wird vermisst. Für die Kommissare ist er der Hauptverdächtige – bis ein anonymer Hinweis auf einen in einer Kiste versteckten Gefangenen auftaucht …

Die Dreharbeiten zu „Identität – Ein Krimi vom Bodensee“ (AT) starteten am 19. März 2024 in Konstanz und wurden am 25 . April 2024 erfolgreich beendet. Neben Hayal Kaya und Julian Bayer spielen in weiteren Rollen Aliki Hirsch, Florian Kleine, Tilman Strauß, Lasse Myhr, Janina Elkin, Julia Becker, Julian Trostorf und Maximilian Dirr.

Zum Inhalt:

Die Leiche von Henry Budde (Andreas Jentzsch) wird aus dem Bodensee geborgen. Für Elena Barin (Hayal Kaya) und Achim Schatz (Julian Bayer) beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit, als sie herausfinden, dass auch Stefan (Lasse Myhr), der Sohn des Ermordeten, spurlos verschwunden ist. Parallel dazu wird unabhängig von den Mordermittlungen der am Kopf verletzte Moritz Muhl (Tilman Strauß) in einem Hotel aufgefunden. An die Geschehnisse der vergangenen Tage kann der sich jedoch nicht erinnern. Während die Kommissare rätseln, ob Muhl Täter oder Opfer ist, erreicht sie ein anonymer Hinweis: In einem Wald soll ein weiteres Opfer in einer Kiste lebendig begraben worden sein. Es ist Stefan – und es bleiben weniger als 24 Stunden, um ihn zu retten. Als Elena und Achim dann auch noch auf eine 30 Jahre alte Leiche stoßen, ist die Verwirrung perfekt. Welche Rolle spielt der an Amnesie leidende Moritz Muhl wirklich bei dem Mord an Budde und dem Kidnapping von Stefan? Die Ermittlungen verlangen Elena und Achim nicht nur alles ab, die beiden finden in ihrem zweiten gemeinsamen Einsatz durchaus überraschende Gemeinsamkeiten, auch wenn sich Achim noch schwer damit tut, Elena als neue Chefin zu akzeptieren.

„Identität – Ein Krimi vom Bodensee“ (AT) ist eine Produktion der Polyphon Baden-Baden im Auftrag von ARD Degeto Film und SWR für die ARD. Produzentin ist Sabine Tettenborn. Das Drehbuch schrieben Stefanie Veith und Michael Comtesse. Regie führte Holger Haase, hinter der Kamera stand Lena Katharina Krause. Die Redaktion liegt bei Monika Denisch, Manfred Hattendorf (beide SWR) und Katja Kirchen (ARD Degeto Film). Die Ausstrahlung im Ersten ist für Ende 2024 geplant.

 

 

 

 

v.l.n.r.: Joyce Ilg, Klaus Steinbacher, Mercedes Müller, Michael Kotschi (Kamera), Stephan Lacant (Regie), Martina Gedeck, Mišel Matičević  –  BR | ARD Degeto Film | MDR | Zeitsprung Pictures GmbH | Stephan Pick

 

Das historische Familiendrama „Oktoberfest 1905“ knüpft an die preisgekrönte ARD-Serie „Oktoberfest 1900“ an und erzählt in vier weiteren Folgen vom unerbittlichen Kampf innerhalb des Brauerei-Clans Hoflinger-Prank.

„Oktoberfest 1905“ wurde inszeniert von Stephan Lacant, die Kamera führte Michael Kotschi. Headautor der Serie ist Ronny Schalk. An den Drehbüchern haben außerdem Dani Merkel, Benjamin Seiler und Dirk Eisfeld mitgeschrieben. In den Hauptrollen spielen Martina Gedeck, Mišel Matičević, Klaus Steinbacher, Mercedes Müller, Brigitte Hobmeier, Lisa Maria Potthoff und Rainer Bock. In weiteren Rollen sind u. a. Slavko Popadic, Marwin Haas, Daniel Christensen, Michael Kranz und Eisi Gulp zu sehen. Gedreht wurde von Mitte März bis Mitte Mai 2024 in Belgien, Nordrhein-Westfalen und Bayern.

Zum Inhalt:

München, 1905: Curt Pranks (Mišel Matičević) ehrgeizige Ziele, die Errichtung einer gigantischen Bierburg auf dem Oktoberfest im Jahr 1900 und die Fusion mit Deibel Bräu der Familie Hoflinger, sind gelungen. Somit sind auch Pranks Tochter Clara (Mercedes Müller) und Roman Hoflinger (Klaus Steinbacher) nach vier erfolgreichen Jahren in der Riege der Münchner Großbrauer etabliert. Claras Freundin Colina Kandl (Brigitte Hobmeier) verbüßt derweil eine Haftstrafe für ihren gemeinschaftlich begangenen Mord. Trotz aller Schicksalsschläge findet Colina nach ihrer Entlassung zurück in ein neues, selbstbestimmtes Leben als Sängerin im Wirtshaus „Deutsche Eiche“. Dort lernt sie die Wirtin Nappi (Lisa Maria Potthoff) und die Liebe kennen. Während Maria Hoflinger (Martina Gedeck) nach wie vor in der Psychiatrie weggeschlossen ist, geht der unerbittliche Konkurrenzkampf zwischen ihrem Sohn Roman und seinem Schwiegervater Prank weiter: Der Hass in der Familie eskaliert. So drohen sie nicht nur ihre Bierburg auf der Wiesn an den undurchschaubaren Konkurrenten Adam Mertz (Rainer Bock) zu verlieren, auch die Ehe und die Liebe zwischen Roman und Clara stehen auf dem Spiel …

 

„Oktoberfest 1905“ ist eine Produktion der Zeitsprung Pictures (Produzenten: Michael Souvignier, Till Derenbach) und Violet Pictures (Produzent: Alexis von Wittgenstein) in Koproduktion mit BR, ARD Degeto Film und MDR, in Zusammenarbeit mit Velvet Films. „Oktoberfest 1905“ wird gefördert von FFF Bayern, Film – und Medienstiftung NRW und Wallimage. Die Redaktion liegt bei Bettina Ricklefs (BR), Daniela Boehm (BR), Christoph Pellander (ARD Degeto Film) und Meike Götz (MDR). Die Ausstrahlung ist für 2025 geplant.

Das Team von „Herrhausen Der Herr des Geldes“ bei der Premiere in Lille, v.l.n.r.: Gladys Brookfield-Hampson (Ko Produzentin u line producer Beside Productions Belgien), Marc Grewe (Herstellungsleiter), Saskia Wagner (FFF), Katharina Blume (Filmstiftung NRW), Michael Schmidl (SWR), Claudia Luzius (Redaktion ARD Degeto Film), Martina Eisenreich (Komponistin), Christer von Lindequist (Ausführender Produzent), Thomas Wendrich (Drehbuchautor), Gabriela Sperl (Produzentin), Oliver Masucci, Pia Strietmann (Regisseurin), Thomas Schreiber (Geschäftsführer ARD Degeto Film), Florian Emmerich (Kameramann) Foto: Series Mania Arnaud Loots / ALOOTS

 

Lille, Freitag, 22. März 2024: „Herrhausen – Der Herr des Geldes“ (Int. Titel Herrhausen – The Banker and the Bomb) gewinnt in der Kategorie „Bestes Drehbuch“ für Thomas Wendrich im Hauptwettbewerb des Serienfestivals Series Mania.

Die ARD-Miniserie „Herrhausen“ Regie: Pia Strietmann, Produzentin: Gabriela Sperl reihte sich als einziger deutscher Beitrag ein in einen starken internationalen Wettbewerb aus insgesamt acht Beiträgen, u.a. von BBC, Disney, HBO und MGM. Das internationale Festival ‚Series Mania‘ findet jährlich im französischen Lille statt und ist das wichtigste Serienforum in Europa.

Autor Thomas Wendrich: „Es ist wunderbar, dass ein deutsches Thema international so großartig aufgenommen wurde. Die Wertschätzung, die wir alle hier erfahren haben, ist eine große Freude für mich!“

„Ein Projekt wieHerrhausen‘ kann nur dann funktionieren, wenn das Drehbuch historische Authentizität mit erzählerischem Flair verbindet. Es war eine große Freude mit Thomas gemeinsam an diesem Projekt zu arbeiten und ich freue mich sehr, dass es diese Anerkennung erfährt,“ so Regisseurin Pia Strietmann.

Produzentin Gabriela Sperl: „’Herrhausen‘ war ein spannender Weg. Wir freuen uns alle, dass das virtuose Buch von Thomas als Basis einer komplexen künstlerischen Zusammenarbeit geehrt wird.“

„1000 emotional gefesselte Menschen im Saal bei der internationalen Premiere in Lille, dazu ein wunderbarer Preis von der Jury – wir freuen uns, dem deutschen Publikum ‚Herrhausen‘ noch in diesem Jahr im Ersten und in der ARD Mediathek zeigen zu können“, so Thomas Schreiber, Geschäftsführer der ARD Degeto Film.

Eine erste Auszeichnung, den Bernd Burgemeister Fernsehpreis 2023, gewann die Produzentin Gabriela Sperl bereits beim Filmfest München. Dort lief Herrhausen als ‚work in progress‘ in der Sektion „Neues Deutsches Fernsehen“.

„Herrhausen – Der Herr des Geldes“ widmet sich dem deutschen Visionär und Banker Alfred Herrhausen, der 1989 bei einem Bombenattentat ums Leben kam. In der Titelrolle spielt Oliver Masucci. Julia Koschitz übernimmt die Rolle von Herrhausens Ehefrau. In weiteren Rollen spielen David Schütter, Ursula Strauss, August Zirner, Franz Hartwig, Yousef Sweid, Dov Glickman, Bettina Stucky, Thomas Loibl, Lisa Vicari, Anton Spieker und Joshua Seelenbinder. Die Kamera verantwortet Florian Emmerich, die Musik Martina Eisenreich.

Die Politthriller-Miniserie ist eine Produktion der Sperl Film- und Fernsehproduktion in Koproduktion mit ARD Degeto (Claudia Luzius und Christoph Pellander), RBB (Kerstin Freels und Martina Zöllner), SWR (Michael Schmidl), HR (Patricia Vasapollo und Jörg Himstedt), in Zusammenarbeit mit X Filme Creative Pool (Uwe Schott), ko-produziert von Till Derenbach, Gladys Brookfield-Hampson, Beside Productions und Felix Schneider, Avrio Films.

Förderer sind die Film- und Medienstiftung NRW, der FFF-Bayern, HessenFilm & Medien sowie German Motion Picture Fund, mit Unterstützung von Beside Tax Shelter und Ekome State Fund. „Herrhausen – Der Herr des Geldes“ ist im Weltvertrieb von Fremantle.

 

Bild links: Die Drehbuchautoren Stefan Brunner (li) und Lorenz Langenegger (re) mit Anna Pieri Zuercher (2.v.li.), Schauspielerin Carol Schuler/2.v.re) und Ehrenpreisträgerin Adele Neuhauser (Bild rechts) – Fotos: Deutsches FernsehKrimi-Festival | Jason Sellers

 

Am 22. März fand in Wiesbaden als Höhepunkt des 20. Deutschen FernsehKrimi-Festivals die Verleihung des Deutschen FernsehKrimiPreises statt. Vergeben wurde an diesem Abend zudem der Sonderpreis Drehbuch.

Wir freuen uns für die Autoren

Stefan Brunner

und

Lorenz Langenegger

für die Auszeichnung zu ihrer Arbeit an dem neuen

Schweizer Tatort

„Von Affen und Menschen“

Eine Produktion der Zidiac Pictures für den SRF im Lizenzerwerb der ARD Degeto Film für die ARD

Am 14. April 2024 im Ersten.

Die Jury würdigt die „geniale Arbeit“ des Autorenduos: „Auf so eine Filmvorlage muss man erstmal kommen. Denn was dabei mit eingefangen wird, ist außergewöhnlich! Verantwortung in Freundschaft, Manipulation unter Amtsträgern, die immer entscheidende Frage nach: Worum geht es? Was ist das Motiv? Und dann noch eine der niederen Beweggründe der Rechtsbarkeit – GIER – ins Zentrum der menschlichen Abtrünnigkeit ganz still und leise als Grundton aller Beteiligten einzuflechten, ist von einer Multidimensionalität, die die begrenzte Dreidimensionalität unseres Seins auf den Kopf stellt.
Vertraute Sehgewohnheiten werden mit Freude durchbrochen. Skurril und grotesk aber zu keinem Zeitpunkt abgehoben. Und so trägt sich die Spannung des perfekt durchdachten Kriminalfalls bis zum Ende.“

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Der Ehrenpreis des Deutschen FernsehKrimiFestivals ging in diesem Jahr an

Adele Neuhauser

für ihre Rolle der Bibi Fellner in den ORF-Tatorten, die die ARD Degeto Film als Lizenz für die ARD erwirbt.

Vergeben wurde der Preis bereits am 18.März 2024

Jury-Mitglied und Filmjournalist Knut Elstermann würdigte Adele Neuhausers Verdienste um die Schauspielkunst im Krimi: „Adele Neuhauser als Bibi biedert sich bei niemandem an, sie wirft sich auch dem Publikum nicht an den Hals. Gerade darum fliegen ihr die Herzen zu, weil sie uns nie etwas vorgaukelt, obwohl sie natürlich auch eine begnadete Gauklerin, eine Erzkomödiantin, ein Harlekin ist. Sie steht vor einer Fernsehkamera und macht sich und ihre Figuren durchscheinend, legt spielerisch ihre Mittel und ihre Motive frei. Bibi und Adele sind nicht identisch, doch jeder von uns spürt die Gemeinsamkeiten der beiden, den herzlichen Humor, die Aufrichtigkeit, die sympathische Unfähigkeit zum faulen Kompromiss, das feine Gespür für die richtigen Töne undGesten.“

Wir gratulieren allen Preisträger:innen herzlich!

Mehr Informationen zum Festival und zu den Preisverleihungen finden Sie hier.

Der „Tatort: Von Affen und Menschen“ ist eine Produktion der Zodiac Pictures (Produzent:innen: Jessica Hefti, Reto Schärli, Leonie Zehnder). Regie führte Michael Schaerer nach einem Buch von Stefan Brunner und Lorenz Langenegger. Kamera: Gabriel Sandru. Für die Redaktion zeichnen Tamara Mattle, Gabriella de Gara und Fabienne Andreoli (alle SRF) sowie Birgit Titze (ARD Degeto). Neben den Kommissarinnen Anna Pieri Zuercher und Carol Schuler spielen Rachel Braunschweig, Aaron Arens, Igor Kovač, Peter Jecklin u.v.a.

Mehr dazu hier

v.l.n.r.: Mathias Lösel (Produzent), Julia Koschitz (Elena Weber), Heiner Lauterbach (Hagen Benz), Christine Hartmann – Foto: ARD Degeto | Christine Schroeder

Hamburg wird zum Schauplatz eines packenden Thrillers mit Starbesetzung: Heiner Lauterbach und Julia Koschitz standen dafür vom 26. Februar bis 26. März gemeinsam für „Hagen Benz“ (AT) vor der Kamera. Lauterbach verkörpert den titelgebenden Ex-Kommissar, der jäh von einem aktuellen Mordfall in einen Jahre zurückliegenden Cold Case hineingezogen wird. Julia Koschitz ermittelt als Kommissarin Elena Weber in genau diesem Fall – und lässt sich nur zögerlich auf die Zusammenarbeit mit dem verschlossenen Ex-Kollegen ein. Schließlich fördern ihre Nachforschungen ein folgenschweres, finsteres Geheimnis zutage … Christine Hartmann inszenierte die fesselnde Geschichte über Verdacht, Misstrauen und die Suche nach der Wahrheit, die tief in die Abgründe menschlicher Psyche und unverarbeiteter Traumata eintaucht.

An der Seite von Heiner Lauterbach und Julia Koschitz spielen Paul Boche, Stella Spörrle, Uwe Preuss, Christian Kuchenbuch, Paula Paul, Cécile Gujer, Adriana Altaras u.v.a.

Zum Inhalt:

Als eines Nachts die Leiche eines alten Mannes aus dem Wasser gefischt wird, bemerkt die ermittelnde Kommissarin Elena Weber (Julia Koschitz) einen Mann, der sie beobachtet und verschwindet. Ist der geheimnisvolle Unbekannte der Täter? Wie Elena herausfindet, handelt es sich um einen Ex-Kollegen, Hagen Benz (Heiner Lauterbach). Dieser hatte zwei Jahre zuvor nach einem Herzinfarkt den Dienst quittiert und betreibt nun eine Kampfsportschule. Doch warum interessiert er sich so für diesen Mord? Kann sie ihm wirklich glauben, dass es Parallelen zu seinem letzten, ungeklärten Fall gibt? Widerwillig arbeitet sie mit ihm zusammen. Elenas Misstrauen erwacht jedoch erneut, als sie herausfindet, dass Hagen seine eigene Agenda verfolgt und in einem entscheidenden Punkt gelogen hat …

„Hagen Benz” (AT) ist eine Produktion der filmpool fiction (Produzent: Mathias Lösel) im Auftrag der ARD Degeto Film für die ARD. Regie führte Christine Hartmann, für die Bildgestaltung ist Peter Nix verantwortlich. Das Drehbuch stammt von Eckhard Vollmar und Christine Hartmann. Die Redaktion liegt bei Diane Wurzschmitt und Christoph Pellander (beide ARD Degeto Film). Ein Ausstrahlungstermin steht aktuell noch nicht fest.

 

v.l.n.r.: Produzent Valentin Holch, die Schauspieler*Innen Anneke Kim Sarnau, Marlene Morreis, Nikola Kastner, Victoria Trauttmansdorff, Johannes Kienast, Holger Stockhaus, Oliver Wnuk und die Regisseurin Christine Rogoll – Foto: NDR | ARD Degeto | Boris Laewen

 

Kann Fremdgehen Beziehungen retten? Das untersucht die Komödie „Rosen und Reis“ (AT) mit Anneke Kim Sarnau und Oliver Wnuk, das Nachfolgeprojekt des NDR Silvesterfilms „Käse und Blei“. Das Drehbuch stammt erneut von Robert Löhr, Regie führte Christine Rogoll. Sie setzte die Auftragsproduktion von ARD Degeto Film und NDR vom 22. Februar bis zum 21. März 2024 in Hamburg und Umgebung in Szene. Das Erste und die ARD Mediathek werden „Rosen und Reis“ voraussichtlich in diesem Jahr zeigen.

Zum Inhalt:

Mitten in den Hochzeitsvorbereitungen von Maikes Schwester Inka schwelt noch immer der Ehestreit zwischen Sören (Oliver Wnuk) und Maike (Anneke Kim Sarnau), weil sie fremd gegangen ist. Soll doch Sören mal selbst einen Seitensprung machen, damit nur endlich wieder Frieden herrscht, schlägt Maike vor. Mit wem auch immer! Doch als Sören ausgerechnet mit Maikes bester Freundin Doris (Marlene Morreis) im Bett landet, werden die weiteren Vorbereitungen schwierig. Nicht nur Dirk (Holger Stockhaus), Doris Mann, schäumt vor Wut und will Sören eine Abreibung verpassen, was die beiden Männer und den bereits geschmückten Festsaal in Mitleidenschaft zieht. Ganz besonders Maike macht Sören größte Vorwürfe: So sei das Angebot natürlich niemals gemeint gewesen! Und mitten im größten Chaos beschließt Inka (Nikola Kastner) kurz vor der Trauung, die spießige Hochzeit schmeißen zu wollen, die Nils (Johannes Kienast) doch nur seiner konservativen Mutter Renate (Victoria Trauttmansdorff) zuliebe machen will.
Also: keine Hochzeit und drei Trennungsfälle?

Neben den Genannten spielen u. a. Omar El-Saeidi und Kristina Pauls.

Produzenten sind Valentin Holch (win win Film) und Christoph Bicker (Polyphon), Kamera: Georg Diemannsberger, Produktionsleitung: Kerstin Kroemer. Die Redaktion haben Diana Schulte-Kellinghaus und Karsten Willutzki (NDR) sowie Stefan Kruppa (ARD Degeto Film).

v.l.n.r.: Herbert Knaup, Golo Euler, Felix Poplawsky (Kamera), Dagmar Seume (Regie), Brit Possardt (Produzentin), Katerina Jacob mit Produktionshündin MABLE, Katharina Schlothauer und Ernst Stötzner Foto: ARD Degeto | Kai Schulz

 

Langweilig wird es Anna (Katerina Jacob) und ihrem Untermieter Herr Kurtz (Ernst Stötzner) auch im vierten Teil der wortwitzigen Komödienreihe nicht: Während kleinere Reibereien bei der ungleichen Zweier-WG nach wie vor an der Tagesordnung sind, steht jetzt auch noch überraschend eine Hochzeit ins Haus. Plötzlich Schwiegermutter? Für Anna eine Vorstellung, mit der sie sich erst anfreunden muss – genauso wie mit dem Vater des Bräutigams (Herbert Knaup).

In Köln fanden vom 27. Februar bis 26. März 2024 die Dreharbeiten zu „Anna und ihr Untermieter – Plötzlich Schwiegermutter“ (AT), dem vierten Film der erfolgreichen „Endlich Freitag im Ersten“-Reihe, statt. Das Drehbuch zur Komödie schrieb wieder Martin Rauhaus, Regie führte Dagmar Seume, hinter der Kamera stand Felix Poplawsky. In weiteren Rollen sind u.a. Katharina Schlothauer, Golo Euler, Anke Sevenich, Max Herbrechter, Murali Perumal und Maxime Diener zu sehen.

Zum Inhalt:

Schwiegersöhne kann sich niemand aussuchen – und deren Väter noch weniger! Anna (Katerina Jacob) kann dem Glück ihrer Tochter noch nicht ganz trauen. Einerseits freut sie sich für ihre Tochter Karin (Katharina Schlothauer), die seit dem Antrag des charmanten Kinderarztes Jens (Golo Euler) auf Wolke 7 schwebt. Andererseits meint sie, eine Hochzeit sollte bloß nicht überstürzt werden. Als plötzlich Jens‘ Vater Horst Schulte-Bräucker (Herbert Knaup) bei Anna aufschlägt und die Absicht verkündet, die aus seiner Sicht nicht standesgemäße Ehe mit allen Mittel zu verhindern, muss Anna der Sache nachspüren. Als sie beim Treffen der Familien erlebt, wie der narzisstische Patriarch zu Hause regiert und seine Frau Regine (Anke Sevenich) unterdrückt, platzt ihr der Kragen. Trotz der diplomatischen Bemühungen ihres Untermieters Herrn Kurtz (Ernst Stötzner) zieht Anna nun in den Kampf …

„Anna und ihr Untermieter – Plötzlich Schwiegermutter“ (AT) ist eine Produktion der Calypso Entertainment GmbH (Produzentin: Brit Possardt) im Auftrag der ARD Degeto Film für die ARD. Die Redaktion liegt bei Birgit Titze und Stefan Kruppa (beide ARD Degeto Film). Ein Sendetermin steht noch nicht fest.