Der Impuls Preis 2022 geht an Madeleine Hartung und Julia Schubeius

von der Akademie Baden-Württemberg für ihr Exposé „Jaqueline“

 

ARD Degeto Redaktionsleiter Christoph Pellander mit den Impuls Preis Gewinnerinnen Madeleine Hartung und Julia Schubeius sowie Impul-Preis-Patin Barbara Süßmann

 

In der Jurybegründung zu „Jaqueline“ heißt es: „Mit Tiefgang und Feinsinn erzählt das Exposé von der brüchigen Identitätssuche einer Kleinwüchsigen und überzeugt durch ein komplexes Handlungs- und Figurengeflecht, das geschickt ‘Spiel-im-Spiel-Elemente’ nutzt, um Ereignisse zu verdichten, Ambivalenzen und gegenläufige Interessen der Figuren sichtbar zu machen. Nachvollziehbar und psychologisch präzise schildern die Autorinnen, wie der rigide Selbstbehauptungsanspruch ihrer illustren Titelheldin aufgrund unbewältigter zu immer neuen Konflikten und Verletzungen führt – in der Welt, wie innerhalb der Familie. (…) Mit ihrer frivolen Kernaussage ‘Erkenne dich selbst im anderen’ leistet sie einen Beitrag zu Sichtbarkeit von und Umgang mit Diversität.“

Der Impuls Preis wird seit 2014 von der ARD Degeto verliehen und garantiert einen Treatmentauftrag für den beliebten Sendeplatz am Freitagabend. In diesem Jahr wurde der Preis erstmalig unter dem Schwerpunktthema „Diversität“ ausgeschrieben.

Mit demPreis ist die Chance verbunden, den Stoff bis zum finalen Drehbuch zu entwickeln. Fünf Exposés wurden inzwischen filmisch umgesetzt und sind erfolgreich auf dem Sendeplatz „Endlich Freitag im Ersten“ , in der ARD Mediathek und in den Dritten Programmen gelaufen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Den filmischen Nachwuchs auf die Herausforderungen des deutschen Film- und Fernsehmarktes vorzubereiten und Talente auf ihrem Weg in die Tätigkeit als Drehbuchautor*innen konkret zu fördern, liegt uns als ARD Degeto sehr am Herzen.

Seit 2014 vergeben wir aus diesem Grund alljährlich den Impuls Preis, mit dem wir uns an Studierende der deutschsprachigen Filmhochschulen wenden. Der Preis ist mit 7.500 Euro dotiert und garantiert den Gewinner*innen einen Treatmentauftrag für den Hauptabendsendeplatz „Endlich Freitag im Ersten“ sowie die Chance, den Stoff bis zum finalen Drehbuch zu entwickeln. Fünf der bislang siegreichen Exposés wurden inzwischen auch filmisch umgesetzt. Der Impuls Preis der ARD Degeto bietet somit jungen Filmschaffenden die Möglichkeit, sich auf Anhieb einem großen Publikum zu präsentieren. Ein Auftritt, der einigen der Sieger*innen bereits zu weiteren Folgeaufträgen verholfen hat.

 

 

 

 



Trailer zum Impuls Preis 2022

 

 

Und hier die bisherigen Preisträger:

2021 –  Lea Neu und Vincent Hannwacker für „Mamas“ (v.ln.n.r.: Degeto-Redaktionsleiter Christoph Pellander, die Gewinner 2021 Lea Neu und Vincent Hannwacker, Leo Reisinger und Degeto-Geschäftsführer Thomas Schreiber)

2019 – Sophia Bierend (3.v.l.) und Johannes Dreibach 4.v.l.). von der Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf für ihr Exposé „Fett schwimmt oben“


2018 – Hamburg: Helena Hoffmann erhält die Auszeichnung für ihr Exposé zu „Worauf es ankommt”

2017 – Köln: Nadine Schweigardt (3.v.l.) von der ifs Internationale Film Schule Köln für „Opa hat die Schnauze voll“

2016 – Hamburg: Brix Vinzent Koethe (2.v.r.) von der Hamburg Media School 2016 für „Karaoke im Regen“

2015 – München: Annette Lies (2.v.l.) von der HFF München für „Downdating“

2014 – Ludwigsburg: Nadine Gottmann (4.v.l.) und Sebastian Hilger (5.v.l.) von der Filmakademie Baden-Württemberg für „Ponyhof“ (gesendet unter dem Titel: „Familie ist kein Wunschkonzert“)

 

 

Trailer zum Impuls-Preis-Gewinner 2018: „Schon tausendmal berührt“

nach „Worauf es ankommt” von Helena Hoffmann

 

 

 

Trailer zum Impuls-Preis-Gewinner 2017: „Der Alte und die Nervensäge“

nach „Opa hat die Schnauze voll“ von Nadine Schweigardt

 

 

 

Trailer zum Impuls-Preis-Gewinner 2016: „Papa auf Wolke 7“

nach „Karaoke im Regen“ von Brix Vinzent Koethe

 

 

 

 

Trailer zum Impuls-Preis-Gewinner 2015: „Zum Glück gibt’s Schreiner“

nach „Downdating“ von Annette Lies

 

 

 

Trailer zum Impuls-Preis-Gewinner 2014: „Familie ist kein Wunschkonzert“

nach „Ponyhof“ von Nadine Gottmann und Sebastian Hilger