IMPULS PREIS 2025
Kirsten Wiebke Otte von der Hochschule für Fernsehen und Film München erhält für ihr Exposé „Friendsmas“ den diesjährigen Impuls Preis der ARD Degeto Film.
Die Preis-Verleihung fand im Rahmen des ARD Degeto Campus zum Thema „Distribution“ anlässlich der 76. Berlinale statt.
Der Geschäftsführer der ARD Degeto Film Thomas Schreiber übergab den Preis gemeinsam mit Redaktionsleiter Christoph Pellander an Kirsten Wiebke Otte.

Mit dem Impuls Preis lädt die ARD Degeto Studierende deutschsprachiger Filmhochschulen dazu ein, ihre Stoffideen für den Sendeplatz „Endlich Freitag im Ersten“ und für die ARD Mediathek einzureichen. Das Thema für die inzwischen 11. Ausschreibung war „A Christmas Comedy!“ – das Exposé zu einem Feel-Good-Movie für die ganze Familie in der Vorweihnachtszeit.
Die Degeto-Jury unter dem Vorsitz der diesjährigen „Patin“ Diane Wurzschmitt wählte „Friendsmas“ unter mehr als 30 Einreichungen aus und begründete ihre Wahl damit, dass Kirsten Otte in ihrer Weihnachts-Rom-Com frisch, modern und augenzwinkernd die Selbstfindungs- und Abnabelungsversuche zweier Endzwanziger beschreibt. „Dabei lässt sie auch die jeweiligen Familien nicht außer Acht. Dies bietet generationsübergreifend komische wie charmante Momente zum Verlieben, Entlieben und Neubeginnen. Mit einer solch warmherzigen Geschichte können wir unsere Zuschauer:innen in der Weihnachtszeit wunderbar auf das Fest der Liebe einstimmen.“, so die Jury.
Verbunden mit dem Preis ist ein Treatmentauftrag in Höhe von 7.500 Euro und die Chance, den Stoff bis zum finalen Drehbuch gemeinsam mit der Redaktion zu entwickeln.
Und darum geht es in „Friendsmas“: Als zwei Endzwanziger aus ganz unterschiedlichen Gründen beschließen, Weihnachten lieber ohne ihre Familien zu feiern, suchen sie über die App „Friendsmas“ Gleichgesinnte und finden … – sich!
Mit dem Impuls Preis fördert die ARD Degeto Film seit 2014 den Nachwuchs der deutschsprachigen Filmhochschulen und bietet den Studierenden die Möglichkeit, bereits mit ihren ersten Werken vor ein großes Publikum zu treten. Fünf der ausgezeichneten Projekte fanden bereits den Weg ins Hauptabendprogramm am Freitag im Ersten. Ein weiterer Film wird noch in 2026 zur Ausstrahlung kommen.
Der IMULS PREIS 2025 stand ganz im Zeichen der Weihnachtskomödie! Das Fest der Liebe bietet wie kein anderes die Möglichkeit für absurde Situationen, leidenschaftlichen Streit, Versöhnung und neu entdeckte Gefühle. Alle Bewerber:innen waren aufgefordert, modern, humorvoll, aber mit Tiefgang zu erzählen – ohne Einschränkungen – aber gerne der Vielfalt in unseren Programmen für die ARD und die ARD Mediathek entsprechend. Deswegen wurden Stoffvorschläge begrüßt, die sich mit der Diversität (z.B. LGBTQI+, BIPoC, Geschichten zu Migration, über Menschen mit Beeinträchtigungen, zu Ost- /DDR-Sozialisation, zu Religion und Weltanschauung, Alt und Jung, zur sozialen Herkunft u.v.a.m.) in unserer Gesellschaft auseinandersetzen.
Die Teilnahmebedingungen findet Ihr hier.
Einen ersten Eindruck zum Impuls Preis vermittelt zudem unser Info-Video mit Filmausschnitten aus bisherigen Impuls-Filmen und kurzen Wortbeiträgen einiger Gewinner:innen der letzten Jahre.

Und hier alle bisherigen Preisträger:innen:

v.l.n.r.: Christoph Pellander (Redaktionsleiter der ARD Degeto Film), Emma Weß (Preisträgerin 2024 für „An der Distel 17a“ ), Birgit Titze (Patin für den Impuls Preis 2024)

2023 ausgezeichnet für ihr Exposé „Die Bauchtänzerinnen“: Fabienne Sailer (2.v.l.), Christina Sabrowsky (3.v.l.) mit ARD-Degeto-Redaktionsleiter Christoph Pellander (l.) und Niklas Wirth (Redakteur und Pate des Impuls Preises 2023)

2022 – Madeleine Hartung (2.v.l.) und Julia Schubeius (3.v.l.) für „Jaqueline“ mit ARD Degeto Redaktionsleiter Christoph Pellander sowie Impuls-Preis-Patin Barbara Süßmann

2021 – Lea Neu und Vincent Hannwacker für „Mamas“ (v.l.n.r.: ARD Degeto-Redaktionsleiter Christoph Pellander, die Gewinner 2021 Lea Neu und Vincent Hannwacker, Leo Reisinger und ARD Degeto-Geschäftsführer Thomas Schreiber)

2019 – Sophia Bierend (3.v.l.) und Johannes Dreibach 4.v.l.). von der Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf für ihr Exposé „Fett schwimmt oben“

2018 – Hamburg: Helena Hoffmann erhält die Auszeichnung für ihr Exposé zu „Worauf es ankommt“

2017 – Köln: Nadine Schweigardt (3.v.l.) von der ifs Internationale Film Schule Köln für „Opa hat die Schnauze voll“

2016 – Hamburg: Brix Vinzent Koethe (2.v.r.) von der Hamburg Media School 2016 für „Karaoke im Regen“

2015 – München: Annette Lies (2.v.l.) von der HFF München für „Downdating“

2014 – Ludwigsburg: Nadine Gottmann (4.v.l.) und Sebastian Hilger (5.v.l.) von der Filmakademie Baden-Württemberg für „Ponyhof“ (gesendet unter dem Titel: „Familie ist kein Wunschkonzert“)
Trailer zum Impuls-Preis-Gewinner 2018: „Schon tausendmal berührt“
nach „Worauf es ankommt“ von Helena Hoffmann
Trailer zum Impuls-Preis-Gewinner 2017: „Der Alte und die Nervensäge“
nach „Opa hat die Schnauze voll“ von Nadine Schweigardt
Trailer zum Impuls-Preis-Gewinner 2016: „Papa auf Wolke 7“
nach „Karaoke im Regen“ von Brix Vinzent Koethe
Trailer zum Impuls-Preis-Gewinner 2015: „Zum Glück gibt’s Schreiner“
nach „Downdating“ von Annette Lies
Trailer zum Impuls-Preis-Gewinner 2014: „Familie ist kein Wunschkonzert“
nach „Ponyhof“ von Nadine Gottmann und Sebastian Hilger
