Weitere Meldungen

 31.01.2024

Starke Performance der Mystery-Thriller-Serie „Oderbruch“ in der ARD Mediathek

Knapp 7 Millionen Abrufe in zehn Tagen für die internationale Koproduktion von ARD Degeto und CBS Studios

Die Mystery-Thriller-Serie „Oderbruch“ überzeugt das Publikum in der ARD Mediathek: Knapp 7 Millionen Abrufe kann die achtteilige Serie in den ersten zehn Tagen verzeichnet. Das entspricht über 850.000 Streamviews pro Folge.

Besonders beachtlich ist dieser Erfolg, da die Serie Altersbeschränkungen unterliegt: Sechs der acht 50-minütigen Folgen von „Oderbruch“ sind nach redaktioneller Einschätzung nicht für Jugendliche unter 16 Jahren geeignet; daher können die Videos erst nach 22:00 Uhr abgespielt werden. Ausgenommen davon sind registrierte Nutzer der ARD Mediathek, die ihr Alter bestätigt haben. Sie können die Serie ohne Einschränkungen streamen.

Christine Strobl, ARD-Programmdirektorin:

„Mit ‚Oderbruch‘ ist uns etwas Besonders gelungen: eine neue Programmfarbe für die ARD Mediathek zu etablieren und neue Zielgruppen zu erschließen. Die hochwertige Mystery-Serie bietet Spannung vom Feinsten und eine außergewöhnliche Geschichte, dargeboten von einem beeindruckenden Cast. Das hat den Nerv vieler Mystery-Fans und unseres Mediathek-Publikums getroffen. Herzlichen Dank an alle, die daran mitgewirkt haben, neues Terrain zu betreten und diese besondere Serie für die ARD Mediathek zum Erfolg zu führen.“

Zum Inhalt:

Das Oderbruch wird zum Schauplatz eines Serienmordfalls mit bisher nie dagewesenem Ausmaß: In der Nähe des kleinen Dorfes Krewlow wird auf einem Feld ein Berg von Leichen und Tierkadavern gefunden. Die unzähligen Morde reichen über Jahrzehnte zurück. Kommissar Roland Voit (Felix Kramer) sein polnischer Kollege Stanislaw Zajak (Lucas Gregorowicz) sowie Voits ehemalige Kollegin und Jugendliebe Maggie Kring (Karoline Schuch) versuchen, hinter das Geheimnis des Leichenberges zu dringen. Was sie herausfinden, sprengt nicht nur ihre Vorstellungskraft, sondern bringt sie auch in große Gefahr.

„Oderbruch“ ist eine Produktion der Syrreal Entertainment in Koproduktion mit der ARD Degeto und CBS Studios für die ARD. Die Produzenten sind Siegfried Kamml, Christian Alvart, Timm Oberwelland, Executive Producer sind Arend Remmers und Adolfo J. Kolmerer. Die Redaktion bei der ARD Degeto liegt bei Christoph Pellander, Sebastian Lückel und Patrick Noel Simon. Koproduzent:innen bei CBS Studios sind Lindsey Martin und Meghan Lyvers. Gefördert wird die Produktion durch Mittel des German Motion Picture Fund und des Polish Film Institute.

„Oderbruch“ ist noch bis zum 19. Januar 2025 in der ARD Mediathek abrufbar: ardmediathek.de

 

23.10.2023

„TALENT OVER PRIVILEGE“: ARD Degeto ist Partner der ersten Branchenveranstaltung von und für Filmschaffende mit Migrationsgeschichte

 

Am 24. Oktober 2024 findet in Köln die erste Branchenveranstaltung von und für Filmschaffende mit Migrationsgeschichte statt: Mit Unterstützung der ARD Degeto und weiterer Partner:innen haben die beiden Filmemacher:innen Esra und Patrick Phul (Grimme-Preis-Nominierung für die Rap-Musical-Serie „HYPE“) die neue und bisher einzigartige Initiative „Talent Over Privilege“ (TOP) geschaffen. Ziel der Veranstaltung ist es, die Sichtbarkeit von Filmemacher:innen mit Migrationsgeschichte zu stärken und den Zugang zur Filmbranche für diejenigen zu erleichtern, die aufgrund struktureller Hürden bisher benachteiligt sind. Die ARD Degeto ist Partner von TOP und tritt mit ihrem Engagement für Sichtbarkeit und Chancengleichheit für Macher:innen und Kreative mit Migrationsgeschichte in der Film- und Fernsehbranche ein.

Esra und Patrick Phul: „Wir sind fest davon überzeugt, dass die Filmbranche eine ethische Verantwortung trägt, die Realitäten unserer Gesellschaft authentisch und vielfältig darzustellen, ohne auf Stereotypen zurückzugreifen. Unsere Stimmen, Geschichten und Erfahrungen als Filmschaffende mit Migrationsgeschichte müssen endlich gehört und gesehen werden. Diese Veranstaltung ist ein Meilenstein für uns.“

Christoph Pellander, ARD Degeto: „Die Film- und Fernsehbranche muss sich weiter wandeln und neuen kreativen Kräften aus allen Communities Sichtbarkeit und Präsenz verleihen. Die ARD Degeto setzt sich mehr denn je dafür ein, mit Kreativen und Macher:innen der BIPoC oder auch der LGBTQI+ Community zusammenzuarbeiten und ihren Geschichten in der ARD eine Plattform und ein fiktionales Zuhause zu bieten. Es ist uns daher eine große Freude und ein echtes Bedürfnis, bei der ersten Branchenveranstaltung von und für Filmschaffende mit Migrationsgeschichte als starker Partner mitwirken zu können.“

Im Rahmen der Veranstaltung wird der TOP Award verliehen, eine symbolische Auszeichnung für Filmschaffende mit Migrationsgeschichte, die durch ihre Präsenz und ihre Produktionen Einfluss auf die deutsche Film- und Fernsehlandschaft genommen haben und Vorbilder für kommende Filmemacher:innen of Color sind.

Bei der TOP Conference kommen Filmschaffende mit unterschiedlichem kulturellem Hintergrund zusammen, um über ihre Erfahrungen mit Rassismus in der deutschen Filmbranche vor und hinter der Kamera zu sprechen. Expert:innen aus der Branche beleuchten wichtige Aspekte wie Diversität und Chancengleichheit in der Filmproduktion. Am Vormittag ist ein Speeddating geplant, das jungen interessierten Menschen einen Einblick in die Filmbrache bieten soll.

TALENT OVER PRIVILEGE ist powered by ARD Degeto und wird gefördert durch die Medien- und Filmstiftung NRW sowie die Bundeszentrale für politische Bildung.

 

02.10.2023

Ein Tag wie Gold für „Babylon Berlin“ in der ARD

Fast vier Millionen sahen den Start der vierten Staffel im Ersten / bereits 1,5 Mio. Mediatheks-Abrufe nach zwei Tagen

3,78 Mio. Zuschauerinnen und Zuschauer, das entspricht einem Marktanteil von 15,1 Prozent, waren gestern dabei, als die ARD mit „Babylon Berlin“ in die vierte Staffel startete. Und auch durch vier Folgen hindurch konnte die Serie das hohe Niveau bis in die Nacht hinein halten: Der Marktanteil des Auftaktabends lag bei 14,7%. Aber nicht alle wollten bis zum Sonntagabend warten und haben sich die neuen Folgen bereits vorab in der ARD Mediathek angeschaut. Dort ist die vierte Staffel seit vergangenem Freitag abrufbar und verzeichnete bisher mehr als 1,5 Millionen Aufrufe.

Die Vorfreude auf „Babylon Berlin“ war bereits in den letzten Monaten groß. So sind die ersten drei Staffeln, die seit Anfang August in der ARD Mediathek zur Einstimmung bereitstehen, fast sechs Millionen mal aufgerufen worden. Als Extra für alle Fans der Serie und ihrem unverwechselbaren kultigen Sound gab es nach dem binge watching der ersten vier Folgen on top noch den Mitschnitt eines ganz besonderen Konzertevents: „Babylon Berlin in Concert“ verfolgten ab 23:35 Uhr 670.000 Zuschauer, in der Mediathek wurden bislang etwa 250.000 Abrufe verzeichnet.

Vier weitere Folgen strahlt Das Erste heute, Montag, 2. Oktober ebenfalls um 20:15 Uhr aus. Jeweils zwei Folgen sind am 3. und 4. Oktober gegen 22:00 Uhr zu sehen. Und alles inklusive des Konzerts selbstverständlich in der ARD Mediathek.

Mit „Babylon Berlin“ haben die ARD und ihre Partner eine Marke von internationalem Format und großer Strahlkraft etabliert. Die vierte Staffel ist ein echtes Meisterwerk – in grandiosen, schillernden Bildern erzählt und mit herausragenden Schauspielern besetzt. Als Autoren der neuen Staffel fungieren Achim von Borries, Bettine von Borries, Henk Handloegten, Khyana El Bitar und Tom Tykwer. Die Bücher dazu beruhen auf Volker Kutschers Roman „Goldstein“. Die Regie liegt wie bisher bei Henk Handloegten, Achim von Borries und Tom Tykwer. In den Hauptrollen kehren Volker Bruch als Gereon Rath und Liv Lisa Fries als Charlotte Ritter auf die Bildschirme zurück. Neben ihnen sind zahlreiche Schauspieler aus den ersten Staffeln wieder mit von der Partie, darunter Benno Fürmann, Lars Eidinger, Hannah Herzsprung, Christian Friedel, Udo Samel, Godehard Giese, Fritzi Haberlandt, Karl Markovics, Jördis Triebel, Ronald Zehrfeld, Meret Becker, Hanno Koffler, Martin Wuttke, Trystan Pütter und Saskia Rosendahl. Neu im Darsteller-Ensemble von Staffel Vier sind u.a. Mark Ivanier in der Rolle Goldstein, Barbara Philipp, Moisej Bazijan, Ronald Kukulies, Thomas Arnold, Lenn Kudrjawizki, Hannes Wegener, Hans-Martin Stier und Max Raabe.

„Babylon Berlin“ ist eine Produktion von X Filme Creative Pool in Koproduktion mit ARD Degeto, Sky und Beta Film. Verantwortlich auf Seiten der ARD sind Christine Strobl, Thomas Schreiber, Christoph Pellander und Carolin Haasis, für Sky Deutschland sind es Marcus Ammon, Frank Jastfelder und Lucia Vogdt. Produzenten für X Filme sind Stefan Arndt, Uwe Schott und Michael Polle, Koproduzenten für Beta Film sind Jan Mojto, Dirk Schürhoff und Moritz Herzogenberg. Die aktuelle Staffel wurde gefördert vom Medienboard Berlin-Brandenburg, der Film- und Medienstiftung NRW sowie dem German Motion Picture Fund.

 

16.08.2023

Erfolg für das ARD SommerKino 2023

Die Mischung herausragender Kinofilme hat wachsenden Zuspruch im Ersten und in der ARD Mediathek

 

Durchschnittlich 3,8 Millionen Zuschauer:innen, das entspricht einem Marktanteil von 15,5 Prozent, belegen, dass das diesjährige ARD SommerKino (vom 3. Juli bis 8. August) zur Primetime im Ersten den richtigen Programm-Mix für das Publikum bereitgehalten hat. Eine sehr gute Bilanz konnte bei den 14- bis 49-Jährigen erzielt werden: Durchschnittlich 12,6 Prozent dieser Altersgruppe waren beim SommerKino 2023 mit dabei. In der ARD Mediathek wurden die zehn Filme der diesjährigen Reihe 6,5 Millionen Mal abgerufen.

Hauptattraktion war das „Guglhupfgeschwader“ nach dem gleichnamigen Roman von Kultautorin Rita Falk mit 6,372 Mio. Zuschauer:innen (23,7 % MA und 22,0 % MA in der Zielgruppe der 14-bis 49-Jährigen sowie 1,3 Millionen Abrufe in der Mediathek), gefolgt von „Es ist zu deinem Besten“ mit 4,03 Mio. Zuschauer:innen (16,9 % MA). Auch die Titel „Der Rausch”, die Literaturverfilmung „Schachnovelle ” oder „Helden der Wahrscheinlichkeit“ zeigten die Bandbreite des diesjährigen SommerKinos. Die englisch-amerikanische Produktion „Der Mauretanier” bildete am 8. August den gelungenen Abschluss.

Christine Strobl, ARD-Programmdirektorin: „Wenn der Bildschirm zur Leinwand wird … – Das SommerKino im Ersten und in der ARD Mediathek bringt Kinohighlights direkt nach Hause und beweist wieder einmal eindrucksvoll, wie beliebt es beim Publikum ist. Neben den hochkarätigen internationalen Filmen lag diesmal das besondere Augenmerk auf nationalen Kinoproduktionen wie ‘Das perfekte Geheimnis’, Buch und Regie von Bora Dagtekin, oder ‘Es ist nur eine Phase, Hase’, in der Regie von Florian Gallenberger, der mit Malte Welding auch das Buch geschrieben hat, und natürlich auf der Free-TV-Premiere ‘Guglhupfgeschwader’ aus der Erfolgsreihe der Eberhofer-Krimis unter der Regie von Ed Herzog, der ebenfalls mit Stefan Betz das Buch dazu schrieb. Es freut mich ganz besonders, dass Kino, Das Erste und die ARD Mediathek im Zusammenspiel so wunderbar ihr Publikum finden. Das SommerKino der ARD ist Kult! “

Christoph Pellander, Redaktionsleiter ARD Degeto: „Ein erfolgreiches ARD SommerKino geht zu Ende! Ob im Ersten oder in der ARD Mediathek, die Filme des ARD SommerKinos haben dieses Jahr wieder ein Millionenpublikum begeistert – die beliebte Reihe konnte ihre Zuschauerzahlen linear und nonlinear noch einmal deutlich steigern und wir erreichen mit den Filmen des SommerKinos im Ersten und auch in der Mediathek ein immer größeres Publikum. Das Kino ist für uns ein Ort, um besondere Geschichten zu erzählen, Emotionen zu wecken und Menschen zu begeistern. Umso mehr freuen wir uns, dass auf den Kinosommer in der ARD ein wunderbarer Kinoherbst in den Kinos des Landes folgt: Schon jetzt können sich Filmfans zum ‘Rehragout-Rendezvous’ verabreden oder sich im September mit ‘Enkel für Fortgeschrittene’ (7. September 2023) und ‘Weißt du noch?’ (21. September 2023) auf zwei berührend-ehrliche Kinokomödien freuen. “

 

Die Filme des „ARD SommerKinos” sind Koproduktionen und Lizenzerwerbe der ARD Degeto für die ARD.

 

 

14.03.2023

Erfolg in Serie: ARD Degeto bestätigt Fortsetzung von „ASBEST“

 

Die erfolgreiche Serie „ASBEST“ geht weiter: Die ARD Degeto setzt auch bei der zweiten Staffel die Zusammenarbeit mit Kida Khodr Ramadan fort, der u.a. Regie führen wird.

 

„Mit fast 10 Millionen Abrufen ist uns mit ‚ASBEST‘ ein traumhafter Start ins Jahr 2023 gelungen. Nie ist ein Programm online erfolgreicher gestartet, die Resonanz des Publikums war grandios. Wir haben mit ‚ASBEST‘ Zuschauer:innen erreicht, die die ARD Mediathek als Content Hub für erstklassige Serien bisher gar nicht kannten – dieser Erfolg bestätigt uns darin, mit den Kreativen in die Entwicklung der zweiten Staffel zu starten.“, so ARD-Degeto-Redaktionsleiter Christoph Pellander.

 

Mit dabei sind außerdem wieder Autor Juri Sternburg sowie die Shootingstars Xidir Koder Alian als Momo und Lulu Hacke als dessen Freundin Daniela. Produziert wird die neue Staffel von Pantaleon Films im Auftrag der ARD Degeto für die ARD, Produzenten sind Dan Maag und Frank Kusche. Die Redaktion verantworten Carolin Haasis und Christoph Pellander (beide ARD Degeto).

 

15.02.2023

ARD: Stabilität und Zuverlässigkeit in Zeiten des Wandels für Film- und Fernsehproduktionen

 

Die deutsche Produzentenlandschaft unterliegt durch Digitalisierung und Globalisierung tiefgreifenden Veränderungen. Hinzu kommen exorbitante Kostensteigerungen, ein erheblicher Fachkräftemangel sowie die Folgen der Pandemie.

 

 ARD-Filmintendantin Karola Wille:

„Leistungsstarke Produzentinnen und Produzenten sind in dieser Zeit des Wandels ein entscheidender Garant, um unseren gesellschaftlichen Auftrag mit vielfältigen Produktionen und dem Anspruch auf Exzellenz zu erfüllen. Wir sehen die Herausforderungen und teils existentiellen Sorgen der Kreativwirtschaft, sind uns unserer Verantwortung für die Kreativbranche bewusst und stärken sie mit einem Bündel von Maßnahmen.“

  • ARD unterstützt Filmförderungsanstalten des Bundes und der Länder mit 50 Mio. Euro jährlich

Im Interesse der Stärkung und Entwicklung des deutschen Kinofilms unterstützt die ARD die Filmförderungsanstalt (FFA) auch weiterhin freiwillig über ihre gesetzlichen Verpflichtungen hinaus mit Mitteln für Filmfördermaßnahmen und Gemeinschaftsproduktionen sowie Medialeistungen.

Rund 50 Millionen Euro fließen jährlich aus den Rundfunkbeiträgen, die die Landesrundfunkanstalten erhalten, an die Filmförderungsanstalten des Bundes und der Länder.

Siehe dazu auch hier:

https://www.ard.de/die-ard/wie-sie-uns-erreichen/ard-pressemeldungen/2022/03-09-Filmfoerderung-ARD-engagiert-sich-auch-weiterhin-fuer-Vielfalt-und-Qualitaet-des-Kinofilms100/

 

Um im Schulterschluss mit der ARD den deutschen Kinofilm für das Publikum attraktiv zu halten und zukunftsfest aufzustellen, bedarf es jedoch einer tiefgreifenden Neuordnung der Filmförderung, insbesondere der Auswertungskaskade. Im FreeTV und FreeVOD braucht es flexiblere und zeitlich frühere Auswertungsmöglichkeiten, um Attraktivität und Aktualität des Kinofilms im öffentlich-rechtlichen Angebot zu gewährleisten. Es müssen Voraussetzungen geschaffen werden, die für FreeTV-Sender und PayVoD-Anbietern gleichermaßen Anreize bieten, frühzeitig in den Kinofilm zu investieren. Die derzeitige Regelung im Filmförderungsgesetz führt jedoch zu einer strukturellen Benachteiligung der Free-TV-Sender. Die ARD wird sich deshalb intensiv in den Reformprozess einbringen.

  • ARD setzt in herausfordernden Zeiten auf Kalkulationsrealismus

Kalkulationsrealismus ist heute wichtiger denn je. Die ARD hat in ihrer Selbstverpflichtung „ARD-Eckpunkte für ausgewogene Vertragsbedingungen und eine faire Aufteilung der Verwertungsrechte bei Produktionen für die Genres Fiktion, Unterhaltung und Dokumentation“ diesen Grundsatz festgeschrieben.

 

Thomas Schreiber, Geschäftsführer der ARD Degeto:

„Die Degeto lebt den Kalkulationsrealismus. Uns ist – neben der Verlängerung der Corona-Hilfsmaßnahmen – besonders wichtig, dass wir die Produktionen in Zeiten hoher Kostensteigerungen und des Fachkräftemangels finanziell auskömmlich und fair entlang der Regelungen des Eckpunktepapiers zum Kalkulationsrealismus ausstatten. Um die Zukunftsfähigkeit der Produzentinnen und Produzenten durch faire Produktionsbedingungen zusätzlich zu stützen, hat die ARD Degeto ihre Durchschnittsetats für die Produktionen entsprechend angehoben. Um dies bei einem gleichbleibenden Gesamtetat für die Degeto zu ermöglichen, haben wir für 2023 die Anzahl der beauftragten Filmproduktionen um fünf Produktionen reduziert.“

 

Das ARD-Eckpunktepapier finden Sie hier: Eckpunktepapier der ARD 2021 (daserste.de)

  • Schichtenmodell der ARD wichtiger denn je

Die ARD setzt mit dem Schichtenmodell seit mehreren Jahren auf die faire Aufteilung der Verwertungsrechte. Wenn die Mittel des Senders zur Abdeckung der vollständigen Produktionskosten nicht ausreichen, können sich die Produzierenden entscheiden, im Gegenzug für einen eigenen Finanzierunganteil Rechte zu erwerben, die sie dann am Markt verwerten können.

Das Schichtenmodell beziffert in „Korridoren“ die Werthaltigkeit von Rechten und entspricht durch seine Flexibilität sowohl den Anforderungen der unterschiedlichen Genres als auch der Dynamik des TV-Marktes. Sender und Produzierende können so eine faire Aufteilung von Verwertungsrechten im Hinblick auf die konkrete Produktion herstellen. Dieses Modell ist bisher einzigartig und hat sich in der Praxis bewährt. Derzeit wird es gemeinsam mit den deutschen Produzentenverbänden evaluiert.

Details zum ARD-Schichtenmodell sowie ein umfassender Leitfaden finden sich in den „ARD-Eckpunkten für ausgewogene Vertragsbedingungen und eine faire Aufteilung der Verwertungsrechte bei Produktionen für die Genres Fiktion, Unterhaltung und Dokumentation“

 

Die aktuelle ARD-Selbstverpflichtung gilt seit 01/2021 bis 12/2024.

LINK zu ARD-Eckpunktepapier: Eckpunktepapier der ARD 2021 (daserste.de)

  • ARD steht mit Verlängerung des ARD-Rettungsschirms auch nach der pandemischen Lage an der Seite der deutschen Produzentinnen und Produzenten 

Die Intendantinnen und Intendanten der ARD-Landesrundfunkanstalten und die ARD Degeto haben die freiwilligen Corona-Hilfsmaßnahmen für Produzentinnen und Produzenten bis Ende des Jahres 2023 verlängert. Das beinhaltet sowohl den „ARD-Rettungsschirm“ zur Übernahme Corona-bedingter Mehrkosten im Schadensfall als auch die Übernahme von Hygienekosten, um Produktionen zu ermöglichen.

Mehr Informationen dazu hier:

https://www.ard.de/die-ard/wie-sie-uns-erreichen/ard-pressemeldungen/2023/02-09-ARD-verlaengert-finanzielle-Unterstuetzungsleistungen-fuer-Produzierende-in-Pandemie-100/

 

Kontakt: presse@mdr.de

09.02.2023

ARD verlängert finanzielle Unterstützungsleistungen für Produzierende in Pandemie

 

ARD-Filmintendantin Karola Wille: “Wir bleiben verlässlicher Partner der Kreativszene!”

Die ARD-Landesrundfunkanstalten und die ARD Degeto verlängern noch einmal ihre Zusage, unverändert 50 Prozent der Corona-bedingten Mehrkosten im Schadensfall bei Film- und Fernsehproduktionen zu tragen. Diese Zusage gilt bis 31.12.2023. Die ARD und die ARD Degeto unterstützen die Produzierenden bereits seit März 2020 mit verschiedenen pandemiebedingten Maßnahmen.

Nachdem nun der Ausfallfonds für Fernsehproduktionen (sog. Ausfallfonds II) – an dem die ARD ebenfalls beteiligt war – ausgelaufen ist und die Versicherungswirtschaft noch immer keine Lösung anbietet, sieht die ARD die Notwendigkeit, ihre Maßnahmen bereits jetzt zu verlängern. Denn es werden bereits jetzt Produktionen für die Zeit nach dem 30.06.2023 verhandelt und die Produzentinnen und Produzenten brauchen Sicherheit.

Übernahme von Hygienekosten

Zugleich wird auch die Übernahme von Kosten, die durch in der Branche notwendige und angemessene Hygienemaßnahmen entstehen, bis Ende des Jahres verlängert. Der konkrete Umfang wird zwischen Produzierenden und federführender Rundfunkanstalt jeweils projektbezogen verabredet.

Karola Wille, MDR-Intendantin und ARD-Filmintendantin: Fest an der Seite der Kreativszene

“Als größter Auftraggeber für die deutsche Film- und Fernsehwirtschaft sieht sich die ARD weiterhin in einer besonderen Verantwortung. Auch nach drei Jahren Pandemie stehen wir fest an der Seite der Kreativszene, um den Produktionsstandort Deutschland in seiner großen regionalen Vielfalt zu unterstützen und damit auch für das Publikum spannende Stoffe aus allen Teilen Deutschlands weiter so verlässlich anbieten zu können.”

Björn Böhning, Geschäftsführer der Allianz Deutscher Produzenten – Film und Fernsehen e.V.: ARD als fester Partner

“Die ARD war während der Corona-Pandemie fester Partner der Produktionswirtschaft. Nach wie vor haben Produzentinnen und Produzenten in Deutschland die Gefahr hoher Produktionsausfälle, zumal weiterhin keine Versicherung das Corona-Risiko tragen will. Wenn ein Set wegen Infektionen stillsteht, entstehen hohe, allein kaum zu schulternde Kosten. Daher begrüßen wir die Entscheidung der ARD Planungssicherheit für Produktionen des Jahres 2023 zu schaffen. Wir hoffen, dass andere Sender diesem Beispiel folgen.”

Thomas Schreiber, Geschäftsführer der ARD Degeto: Effektive Unterstützung

“Durch den weiterhin gültigen ARD-Rettungsschirm werden die deutschen Produktionsfirmen effektiv unterstützt. Für die Degeto bedeutet die Pandemie Corona-Mehrkosten von 29,5 Mio. Euro über den Zeitraum 2020-2023. Um dies bei gleichbleibenden Etats abbilden zu können, haben wir die Anzahl der Produktionen leicht reduziert.”

Vertiefende aktuelle Informationen finden Sie auf den ARD-Transparenzseiten:

https://www.ard.de/die-ard/was-wir-leisten/ARD-Selbstverpflichtungen-zu-Corona-Massnahmen-100

Die ARD hatte bereits Mitte März 2020 erste Sofortmaßnahmen zur Unterstützung der Kreativ- und Produzentenlandschaft beschlossen. ARD-Pressemeldung 17.3.2020:

https://www.ard.de/die-ard/wie-sie-uns-erreichen/ard-pressemeldungen/2020/03-17-ARD-zu-Corona-und-Produzenten-100

 

 

31.01.2023

Impuls Preis 2023: Nachwuchspreis der ARD Degeto geht in die neunte Runde

Komödie im Fokus der Ausschreibung

Intelligente, witzige, diverse Komödienstoffe gesucht: Der diesjährige Impuls Preis der ARD Degeto widmet sich ganz dem Genre der Komödie. Studierende der deutschsprachigen Filmhochschulen im Bereich Drehbuch, Regie und Creative Producing sind aufgerufen, ihre Stoffvorschläge für den ARD-Sendeplatz “Endlich Freitag im Ersten” für Das Erste und die ARD Mediathek einzureichen. Als Gewinn winkt ein Treatmentauftrag im Wert von 7.500 Euro und die Chance, den Stoff bis zum finalen Drehbuch zu entwickeln.

Christoph Pellander, Redaktionsleiter der ARD Degeto: “Die Komödie wird häufig unterschätzt und als vermeintlich ‘leichtes’ Genre eingestuft. Dabei handelt es sich um die Königsklasse der Filmkunst, die herausragendes Handwerk in allen Gewerken erfordert, vor allem aber im Bereich des Drehbuchs. Denn nur mit Intelligenz, Sprachwitz, Einfallsreichtum und Menschenkenntnis entstehen gute Komödienstoffe. Da Vielfalt in unserem Programm für Das Erste und die ARD Mediathek weiterhin sichtbar sein soll, begrüßen wir Komödien-Stoffvorschläge, die sich mit der Diversität in unserer Gesellschaft auseinandersetzen.”

Die ARD Degeto verleiht seit 2014 den Impuls Preis. Fünf der bislang siegreichen Exposés wurden inzwischen auch filmisch umgesetzt. Der Impuls Preis der ARD Degeto bietet somit jungen Filmschaffenden die Möglichkeit, sich auf Anhieb einem großen Publikum zu präsentieren. Im letzten Jahr gewann das Duo Madeleine Hartung und Julia Schubeius von der Filmakademie Baden-Württemberg den Impuls Preis für ihr Exposé “Jaqueline”.

Einsendeschluss ist der 30. April 2023. Verliehen wird der Impuls Preis 2023 während des Filmfest München.

30.12.2022

Trauer um Prof. Dr. Johannes Kreile †

 Mit großer Betroffenheit hat uns die Nachricht vom Tod des renommierten Medienrechtsexperten Herrn Professor Dr. Johannes Kreile erreicht. Herr Professor Kreile war uns als Branchenkenner und Geschäftsführer der Verwertungsgesellschaft der Film- und Fernsehproduzenten über viele Jahre ein verlässlicher und stets sehr geschätzter Partner. Als ehemaliger stellvertretender Geschäftsführer der Produzentenallianz war er zudem immer eine wichtige Stimme der Produzenten in Deutschland. Sein Handeln war geprägt von Kollegialität und Partnerschaftlichkeit und sein Ableben erfüllt uns mit tiefer Trauer. Unsere Gedanken und unser tiefes Mitgefühl sind bei den Hinterbliebenen.

13.06.2022

“Train to Work”: ARD Degeto startet Pilotprojekt zur Unterstützung von geflüchteten ukrainischen Filmschaffenden

Die ARD Degeto startet das Pilotprojekt “Train to Work”, das geflüchteten ukrainischen Filmschaffenden den Einstieg in die deutsche Film- und Fernsehbranche ermöglichen soll. Gemeinsam mit der Initiative “Filmmakers for Ukraine”, einem Projekt der “Filmmakers for Refugees FfR gemeinnützige UG”, und der Branchenplattform Crew United sollen ukrainische Filmschaffende aus allen Gewerken die Gelegenheit erhalten, die Arbeitsweise an den Filmsets in Deutschland detailliert in der Praxis kennenzulernen. Ziel des Projektes ist es, dass ukrainische Filmschaffende entsprechend ihrer Qualifikation und Position regulär in Deutschland arbeiten können.

Um dafür die Voraussetzungen zu schaffen, öffnet die ARD Degeto alle von ihr beauftragten Produktionen in den kommenden sechs Monaten für ukrainische Filmschaffende. Geplant ist, dass jede*r Filmschaffende, der*die an diesem Programm teilnimmt, bis zu vier Wochen an einem Degeto-Projekt beteiligt sein kann. Die Umsetzung findet in enger und persönlicher Abstimmung mit den Verantwortlichen der beauftragten Produktionsfirmen statt. Um hier die entsprechende Betreuung zu gewährleisten, wird ein ukrainischer Filmschaffender als Koordinator und begleitender Ansprechpartner fungieren und das Projekt eng mit den Produktionsleiter*innen und Head of Departments der betreffenden Degeto-Produktionen abstimmen und für die angegebene Zeit leiten.

Thomas Schreiber, Geschäftsführer der ARD Degeto: “Solidarität kann viele Formen und Gesichter haben. Und Hilfe bei der Suche nach einer Aufgabe, die den eigenen Fähigkeiten gerecht wird, stärkt das Selbstvertrauen der Betroffenen – sie benötigen nicht nur Unterstützung, sie können uns auch bereichern. Das steht über unserem Pilotprojekt: Unter den Millionen Menschen, die ihr Heimatland auf der Flucht vor den russischen Invasoren verlassen müssen, sind zahlreiche Filmschaffende aus den unterschiedlichsten Gewerken. Denen wollen wir nach ihrer Flucht unter zumeist traumatischen Umständen mit allem Feingefühl Anknüpfungspunkte geben. Unseren Partner*innen in den Produktionsfirmen danken wir für die Offenheit und Bereitschaft, unser Pilotprojekt zu unterstützen.”

Christoph Pellander, Redaktionsleiter der ARD Degeto: “Nicht nur im Hinblick auf den aktuellen Mangel an Fachkräften ist es sowohl für die ukrainischen Geflüchteten als auch für die deutsche Film- und Fernsehbranche ein Gewinn, möglichst vielen Kolleg*innen aus der Ukraine einen Einstieg in die deutsche Film- und Fernsehbranche zu ermöglichen. Unser Wunsch und unser Ziel ist es, dass wir mit diesem Programm in den unterschiedlichsten Projekten der Degeto in ganz Deutschland Fachkräfte aus der Ukraine an deutsche Produktionsfirmen binden und hier im besten Fall eine Zusammenarbeit für die Zukunft entsteht. Vielen Dank an Crew United für die rasante und professionelle Umsetzung. Das Programm startet noch im Juni. Bereits angelaufen ist eine Aktion, bei der wir einen Teil unseres Programms für ukrainische Geflüchtete zugänglich machen, indem wir in der ARD Mediathek Filme mit ukrainischen Untertiteln anbieten.”

Erste Filme der ARD Degeto, die kürzlich im Ersten ausgestrahlt wurden, sind bereits mit ukrainischen Untertiteln in der ARD Mediathek abrufbar. Weitere Filme werden in nächster Zeit hinzukommen.

Partner*in und Schnittstelle zu den ukrainischen Geflüchteten wird die Initiative “Filmmakers for Ukraine” sein, ein Projekt der “Filmmakers for Refugees FfR gemeinnützige UG”. Zusätzliche Unterstützung gibt es von der Branchenplattform Crew United.

Weitere Informationen zu “Train to Work” finden Sie hier:

https://bit.ly/Train-To-Work

Und hier Erfahrungsberichte einzelner Teilnehmer:innen

Email: traintowork@filmmakers-for-ukraine.com

 

31.05.2022

ARD Degeto setzt sich für mehr Vielfalt in ihren Produktionen ein / Neue Freitagsreihe „Eva Adam – Anwältin mit Herz“ mit ChrisTine Urspruch /
ARD Degeto unterstützt „Charta für Inklusion im Film“

Die ARD Degeto engagiert sich für Diversität vor und hinter der Kamera möchte auch das Thema Behinderung in ihren Filmen, Reihen und Serien stärker sichtbar machen.

„Mit unseren Filmen zeichnen wir ein Bild der Realität. Es ist Teil unserer Verantwortung, die Gesellschaft so vielfältig abzubilden, wie sie ist – selbstverständlich gehören auch Menschen mit Behinderung zu dieser Wirklichkeit. Sie wollen wir sichtbarer machen und vor allem ihre Lebenswirklichkeit in die Geschichten einbringen. Wir möchten nicht nur Geschichten über Menschen mit Behinderung erzählen, sondern sie als Teil des Teams vor und hinter der Kamera einsetzen“, so Thomas Schreiber, Geschäftsführer der ARD Degeto.

Ein aktuelles Beispiel für dieses Engagement ist die neue Freitagsreihe „Eva Adam – Anwältin mit Herz“ (AT) mit ChrisTine Urspruch in der Hauptrolle für den Sendeplatz „Endlich Freitag im Ersten“. An ihrer Seite spielt Wolfram Grandezka. Urspruch spielt die erfolgreiche, unabhängige Anwältin Eva Adam, die für ihren Beruf alles gibt – bis sie auf Hanno Bertram (Grandezka) trifft, der ihr bisheriges Leben komplett auf den Kopf stellt. Die ersten beiden Filme werden voraussichtlich ab September 2022 gedreht. Regie führt Thomas Freundner nach den Büchern von Torsten Lenkeit. Produktionsfirma ist W&B TV.

Am heutigen Diversitäts-Tag unterzeichnet Thomas Schreiber außerdem die „Charta für Inklusion im Film“. Die Charta ist eine Initiative von Rollenfang, der ersten Plattform für Schauspieler:innen mit Behinderung in Film und Fernsehen.

Genauere Informationen zur „Charta für Inklusion im Film“ finden Sie unter folgendem Link: https://www.rollenfang-berlin.de/charta/

 

07.04.2022

IMPULS PREIS 2022: Nachwuchspreis der ARD Degeto erstmals mit dem Schwerpunkt Diversität / Einreichungen noch bis zum 30. April 2022 möglich

Den filmischen Nachwuchs auf die Herausforderungen des deutschen Film- und Fernsehmarktes vorzubereiten und Talente auf ihrem Weg in die Tätigkeit als Drehbuchautor*innen zu fördern – das ist ein wichtiges Anliegen der ARD Degeto. Seit 2014 vergibt die ARD-Filmtochter den Impuls Preis, der sich an Studierende der deutschsprachigen Filmhochschulen wendet. In diesem Jahr steht der Preis erstmals unter einem besonderen Schwerpunkt: der Diversität in ihren vielfältigen Dimensionen.

Christoph Pellander, Redaktionsleiter der ARD Degeto: „Die ARD Degeto als eine der wichtigsten Auftraggeberinnen für fiktionale Produktionen in Deutschland hat eine besondere Verantwortung, die Vielfalt unserer Welt in ihren Programmen abzubilden. Wir möchten mit dem diesjährigen Impuls Preis Autor*innen am Anfang ihres Berufslebens dazu einladen, Geschichten und Ideen mit dem Fokus Diversität zu entwickeln, um unseren Sendeplatz „Endlich Freitag im Ersten“ um interessante, unterhaltsame, originelle, vielleicht bislang unentdeckte Aspekte zu bereichern.“

Der Impuls Preis ist mit 7.500 Euro dotiert und garantiert den Gewinner*innen einen Treatmentauftrag für den Hauptabendsendeplatz „Endlich Freitag im Ersten“ sowie die Chance, den Stoff bis zum finalen Drehbuch zu entwickeln. Fünf der bislang siegreichen Exposés wurden inzwischen auch filmisch umgesetzt. Der Impuls Preis der ARD Degeto bietet somit jungen Filmschaffenden die Möglichkeit, sich auf Anhieb einem großen Publikum zu präsentieren.

Einsendeschluss ist der 30. April 2022.

17.09.2021

ARD-Degeto-Auftragsproduktion „Für immer Sommer 90“ gewinnt Deutschen Fernsehpreis Fiktion – Weitere Preise für drei Koproduktionen

 

Bei der Preisverleihung des Deutschen Fernsehpreises am 16. September 2021 in Köln wurden sechs Produktionen von und mit Beteiligung der ARD Degeto ausgezeichnet. Die Auftragsproduktion „Für immer Sommer 90“ (Florida Film) gewann den Preis in der Kategorie Bester Fernsehfilm. Bester Mehrteiler wurde „Oktoberfest 1900“ (Zeitsprung Pictures, Violet Pictures, Maya Production), einer Koproduktion von BR, ARD Degeto, MDR und WDR.

Petra Schmidt-Schaller wurde als Beste Schauspielerin für ihre Rolle im Mehrteiler „Die Toten von Marnow“ (Polyphon Film und Fernsehproduktion) geehrt, einer Koproduktion von NDR und ARD Degeto. Der Preis in der Kategorie Bester Schauspieler ging an Sascha Alexander Gersak, ebenfalls für „Die Toten von Marnow“.

Bereits vor einigen Tagen wurde Michael Klaukien als Preisträger in der Kategorie Beste Musik Fiktion für den Mehrteiler “Oktoberfest 1900” bekanntgegeben. Den Preis für die Beste Ausstattung Fiktion gewannen Oliver Hoese (Szenenbild), Maria Schicker (Kostüm), Gregor Eckstein und Jeanette Latzelsberger (Maske) für “Das Geheimnis des Totenwaldes” (ConradFilm und Bavaria Fiction), einer Koproduktion von NDR und ARD Degeto.

Thomas Schreiber, Geschäftsführer der ARD Degeto: “Ich möchte mich von Herzen bei allen Macher*innen und Kreativen für ihre Leidenschaft, ihre Fantasie und ihr Vertrauen in uns bedanken, die es in diesem nicht ganz einfachen Jahr geschafft haben, solche hochkarätigen und einzigartigen fiktionalen Programme zu schaffen. Glückwünsche und Chapeau!”

Christoph Pellander, Redaktionsleiter ARD Degeto: “Großer Dank auch von mir an alle Preisträger*innen, vor allem an das Team von “Für immer Sommer 90″: Das kongeniale Duo Jan Georg Schütte und Lars Jessen, die hier zum ersten Mal gemeinsam Regie geführt haben, sowie an Charly Hübner, der am Drehbuch mitgearbeitet und ein großartiges Ensemble angeführt hat. Mein Dank gilt auch Carolin Haasis, die sich als Degeto-Redakteurin sehr für dieses Projekt engagiert hat.”

Eine unabhängige Jury unter dem Vorsitz von Wolf Bauer hatte bei ihren Entscheidungen Programme im Zeitraum vom 1. Mai 2020 bis 30. Juni 2021 ausgewählt. Der Deutsche Fernsehpreis wird von RTL, ZDF, SAT.1, ARD und Deutscher Telekom gestiftet.

 

18.5.2021

ARD Degeto setzt Zeichen für Integration und Vielfalt im Film und Unternehmen

Am 1. Mai unterzeichnete Thomas Schreiber, Geschäftsführer der ARD Degeto, die Charta der Vielfalt”. Die Unterzeichner der Charta der Vielfalt” verpflichten sich, in ihren Unternehmen Vielfalt anzuerkennen, wertzuschätzen und im Arbeitsumfeld zu leben.

Thomas Schreiber, Geschäftsführer der ARD Degeto: Die ARD Degeto hat es sich zur Aufgabe gemacht, unsere heutige bunte und vielfältige Gesellschaft in ihren Filmen und Serien auf unterhaltsame, emotionale und packende Art und Weise abzubilden. Damit möchten wir dazu beitragen, Verständnis für unterschiedliche Lebensentwürfe zu schaffen und für Gleichberechtigung, Inklusion sowie für kulturelle, ethnische, religiöse, soziale und sexuelle Vielfalt zu werben. Mit der Unterzeichnung der ‘Charta der Vielfalt’ verpflichten wir uns auch in das Unternehmen hinein, in dem wir kontinuierlich an einem Arbeitsumfeld arbeiten, das frei von Vorurteilen ist. Unsere Mitarbeitenden erfahren Wertschätzung und Anerkennung – unabhängig von Geschlecht, Nationalität, ethnischer Herkunft, Religion oder Weltanschauung, Behinderung, Alter, sexueller Orientierung und Identität. Doch wir haben auch eine Verantwortung dafür, dass bei den von der Degeto beauftragten Produktionen vor und hinter der Kamera Vielfalt gelebt wird.”

3. 5. 2021

Thomas Schreiber neuer Geschäftsführer der ARD Degeto

Seit 1. Mai ist Thomas Schreiber (61) Geschäftsführer der Degeto Film GmbH. Er folgt auf Christine Strobl, die als ARD-Programmdirektorin nach München wechselte.

 

Thomas Schreiber kommt vom NDR, wo er seit 2007 als Leiter des Programmbereichs Fiktion & Unterhaltung und als ARD-Koordinator für Unterhaltung eine sehr große Bandbreite von Produktionen verantwortete: Von den Mehrteilern “Das Geheimnis des Totenwaldes” und “Die Toten von Marnow” über die “Tatort”- und “Polizeiruf 110”-Krimis aus dem Norden sowie Serien wie “Großstadtrevier” und “Rote Rosen” bis hin zu Shows wie “Klein gegen Groß”, Talkshows wie der “NDR Talk Show” und “Inas Nacht” bis hin zum Eurovision Song Contest. In mehr als 30 Jahren beim NDR war Thomas Schreiber in verschiedenen Positionen in Hörfunk und Fernsehen tätig, darunter als Redakteur bei ARD-aktuell und NDR Info, als ARD-Korrespondent in London sowie als NDR-Kulturchef.

Thomas Schreiber wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u.a. 2010 mit dem Echo und dem Deutschen Fernsehpreis für “Unser Star für Oslo”, 2011 für den TV-Film “Homevideo” sowie für die Produktion des Eurovision Song Contest mit dem Deutschen Fernsehpreis und 2012 mit dem Rose d’Or.