Michaela „Miki“ Walter (Laura Tonke) – Foto: ARD Degeto/Majestic Film/Dor Film/Viafilm/Lina Grün/Composing Hooked London
Die fünfteilige Serie „Sexuell verfügbar“ nach dem gleichnamigen Bestseller von Caroline Rosales läuft ab dem 8. März 2024 in der ARD Mediathek. „Sexuell verfügbar“ handelt von einer Mutter, die nach einer Anzeige wegen Vergewaltigung um ihre Existenz kämpft. Überhaupt nicht nebenbei muss sie sich der Frage stellen: Wann ist eine Frau eine Frau? Und: Muss ich alle anderen enttäuschen, um glücklich sein zu können? Eine Frau, die einen Mann vergewaltigt haben soll, eine Reverse-#MeToo-Geschichte, eine Welt, wie sie wäre, wenn plötzlich alle patriarchalischen Gesetzmäßigkeiten außer Kraft gesetzt sind und Geschlechterzugehörigkeiten frei im Raum flotieren.
Das Drehbuch schrieb Creatorin Caroline Rosales gemeinsam mit Timon Karl Kaleyta, Regie führte Ulrike Kofler, die Musik zur Serie stammt von Malakoff Kowalski.
Zum Inhalt:
Miki (Laura Tonke) ist an ihrem tiefsten Punkt. Mitten in der Nacht sitzt sie in Polizeigewahrsam in einer Zelle. Sie soll den Investor und Familienvater August von Modersohn (Hanno Koffler) mithilfe eines Strap-Ons vergewaltigt haben. Ihr Jugendfreund Ben (Florian Stetter), mittlerweile ein renommierter Anwalt, holt sie auf Kaution aus dem Gefängnis und fährt sie nach Hause zu ihren zwei Kindern und ihrem Lover Heini (Merlin Sandmeyer). Wie schon seit seiner Kindheit hat Ben nur Augen für Miki. Doch er merkt schnell: Seine Freundin aus der Schule hat sich verändert. Um in ihrer Nähe zu bleiben, übernimmt er ihren Fall. Doch Miki ist eine unmögliche Klientin, die keine Gelegenheit auslässt, ihre Mitmenschen und auch die Öffentlichkeit gegen sich aufzubringen. Fotografen belagern ihr Haus, hoffen auf ein Bild von Deutschlands einziger Vergewaltigerin: Ihr Ex-Mann Manuel (Arnd Klawitter) nutzt die Gelegenheit für seine Zwecke und lässt Miki als Sexualstraftäterin das Sorgerecht entziehen. Und es gibt noch mehr Chaos: Ihr Vater Bernd (Klaus Huhle) zieht bei ihr ein, ihr Sohn Max (Maxime Paustian) wird in der Schule gemobbt, ihr Chef Heiko (Oliver Polak) lässt sie als Regisseurin sexistische Werbeclips drehen. Dazu spuken die Geister von Lilo Wanders, Lady Bitch Ray, Ines Anioli und Bens Schwester Bianca (Svenja Jung) in ihrem Badezimmer. Kann Miki sich und ihre Liebsten retten und endlich die Frau werden, die sie sein möchte?
Die Hauptrolle der Miki ist besetzt mit der zweifachen Deutschen Filmpreis-Gewinnerin Laura Tonke. Merlin Sandmeyer spielt Mikis Lover und Hausfreund Heini, Florian Stetter ist in der Rolle des Jugendfreunds und Anwalts Ben zu sehen, seine Schwester und Kanzlei-Partnerin wird gespielt von Svenja Jung, Hanno Koffler ist in der Rolle des vermeintlichen Vergewaltigungsopfers zu sehen. In weiteren Rollen glänzen Klaus Huhle, Oliver Polak, Arnd Klawitter, Aaron und Leo Altaras, die Influencerin Silvi Carlsson, Eva Löbau und Tom Keune. In Gastrollen sind Valentina Pahde, Chryssanthi Kavazi, Lilo Wanders, Reyhan Şahin (aka Lady Bitch Ray), Ines Anioli und Riccardo Simonetti zu sehen.
SEXUELL VERFÜGBAR ist eine Produktion der Majestic Filmproduktion im Auftrag der ARD Degeto für die ARD, in Koproduktion von Dor Film und Viafilm, gefördert mit Mitteln von Medienboard Berlin-Brandenburg und FISAplus. Die Redaktion der Serie verantworten Carolin Haasis und Christoph Pellander (beide ARD Degeto).
SEXUELL VERFÜGBAR läuft ab dem 8. März 2024 in der ARD-Mediathek.
V. li. n. re.: Hans Hofer, (Regie), Andrea Sawatzki (Rolle Evelyn Moser) und Christian Berkel (Rolle Adam Lansky) – Foto: ARD Degeto/Silviu Guiman
Nach den beiden Publikumserfolgen „Scheidung für Anfänger“ und „Sportabzeichen für Anfänger“ standen Andrea Sawatzki und Christian Berkel erneut in den Hauptrollen für eine neue Folge der turbulenten Komödien-Reihe der ARD Degeto vor der Kamera.
Unter der Regie von Hans Hofer nach einem Drehbuch des preisgekrönten Autors Christian Jeltsch fiel am 7. Dezember in Köln die letzte Klappe zum Film „Entführen für Anfänger“ (AT) für den Sendeplatz „Endlich Freitag im Ersten“: Eigentlich war die Entführung von Evelyn Moser, Frau des berühmten Schönheitschirurgen Rob Moser, bis ins letzte Detail geplant. Doch dann läuft dem Kidnapper Adam Lansky die Unternehmung völlig aus dem Ruder und das „Unheil“ nimmt seinen Lauf…
Neben Andrea Sawatzki als Evelyn Moser, in der Society auch als „das Beauty-Gesicht Moser“ bekannt, und Christian Berkel als oberkorrekter Chefbuchhalter Adam Lansky ist die Komödie mit Fritz Karl als Schönheitschirurg Rob Moser sowie Jasmin Schwiers als seine Pressesprecherin Meggy hochkarätig besetzt. In weiteren Rollen sind u.a. Shadi Hedayati, Hedi Honert, Michelle Barthel sowie als Gast Isabel Varell zu sehen. Gedreht wurde seit dem 7. November 2023 in Köln und Umgebung.
Zum Inhalt:
Der Buchhalter Adam (Christian Berkel) kann es kaum fassen: Kurz vor seinem 40-jährigen Firmenjubiläum beim Beauty-Familienbetrieb Moser schickt ihn sein Chef Rob (Fritz Karl) vorzeitig aufs Altenteil. Den Job übernimmt bald die KI! Um es dem Schönheitsguru heimzuzahlen, entführt Adam dessen Ehefrau und berühmtes Markengesicht Evelyn (Andrea Sawatzki). Leider kommt es Rob nicht in den Sinn, für sie Lösegeld zu bezahlen. Im Gegenteil: Der eitle Starchirurg möchte sein Beziehungsleben ohnehin mit dem 29-jährigen Beautymodell Lene (Hedi Honert) verjüngen und ist dem Entführer sogar dankbar! Als Evelyn Adam klarmacht, dass er ohne ihre Hilfe weder an das ersehnte Geld noch heil aus der Sache kommt, tun sich die beiden zusammen. Mit einem dreisten Plan möchten sie Robs Offshore-Konten leeren.
„Entführen für Anfänger“ (AT) ist eine Produktion der 307 production im Auftrag der ARD Degeto für die ARD. Regie führte Hans Hofer nach einem Drehbuch von Christian Jeltsch. Hinter der Kamera stand Stephan Schuh. Die Produzentin ist Simone Höller, Producerin ist Anemone Krüzner, Junior-Producerin Cara Wiemann. Die Redaktion verantworten Stefan Kruppa und Christoph Pellander (beide ARD Degeto).
Am 2. Dezember 2023 vergab die Deutsche Akademie für Fernsehen in Berlin zum 11. Mal ihre Preise für herausragende Einzelleistungen in Fernseh- und Streamingangeboten. Die Mitglieder der Akademie wählten die Preisträger:innen in insgesamt 21 Kategorien.
Besonders freuen wir uns über die Wahl von
Godehard Giese
in der Kategorie Schauspieler – Hauptrolle
für
Und dann steht einer auf und öffnet das Fenster
Bavaria Fiction GmbH im Auftrag der ARD Degeto für die ARD
„Und dann steht einer auf und öffnet das Fenster“ feierte am 7. April 2023 seine Premiere im Esten und war bereits ab 6. April 2023 in der ARD Mediathek abrufbar.
Aktuell steht der Film in der ARD Mediathek zum Abruf bereit.
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Daniela Stein & Ulrik Bruchholz & Billy Buff
in der Kategorie Stunt
sowie
Frank Kruse
(supervising sound editor & sound designer)
Alexander Buck
(supervising dialogue & ADR editor)
Matthias Lempert
(Mischtonmeister)
Klaus Peter Schmitt & Bernhard Joest & Stefan Soltau
(O-Tonmeister)
und
Benjamin Hörbe
(supervising ADR editor)
in der Kategorie Tongestaltung
für
Babylon Berlin, 4. Staffel
X-Filme Creative Pool in Koproduktion mit ARD Degeto, Sky Deutschland und Beta Film
Start der 4. Staffel im Ersten war der 1. Oktober 2023, in der ARD Mediathek war die 4. Staffel bereits ab 29. September abrufbar.
Aktuell zu sehen sind alle Staffeln der Serie in der ARD Mediathek!
Mehr zur Serie „Babylon Berlin“ auch hier.
Allen Preisträger:innen einen herzlichen Glückwunsch!
Mehr zur Deutschen Akademie für Fernsehen und zur Preisverleihung finden Sie hier.
Susanne Hildebrand (Ausführende Produzentin), Armin Dierolf (Kameramann), Lea van Acken (Rolle Annie), Anton von Lucke (Rolle Jacob Davis), Neele Leana Vollmar (Regisseurin), Vincent Redetzki (Rolle Levi), Amy Benkenstein (Rolle Fanny), Lukas Rüppel (Rolle Mr. Goodman), Robert Marciniak (Produzent Lieblingsfilm) – Foto: ARD Degeto | Lieblingsfilm Produktions GmbH | Jan Stoltz
In Italien sind die Dreharbeiten zu „Call Me Levi“ (AT) zu Ende gegangen. Die vierteilige historische Event-Serie erzählt das kongeniale Schaffen von Levi Strauss und Jacob Davis, das wie kaum ein anderes die Sehnsucht nach Freiheit und den amerikanischen Traum verkörpert. Unter der Regie von Neele Leana Vollmar entfaltet sich die erstaunliche Geschichte zweier Männer, die sich – zunächst jeder für sich – an der wilden Westküste Amerikas Mitte des 19. Jahrhunderts ein neues Leben erkämpfen und gemeinsam eine bahnbrechende Erfindung in der Welt der Mode auf den Weg bringen: die Blue Jeans. In den Hauptrollen sind Vincent Redetzki, Amy Benkenstein, Anton von Lucke und Lea van Acken zu sehen. In weiteren Rollen Bardo Böhlefeld, Hannes Wegener, Alessandro Schuster, Golo Euler, Roland Koch, Bernd Hölscher, Niels Bormann und Johannes Silberschneider.
Zum Inhalt:
In San Francisco, zu Zeiten des Goldrausches Mitte des 19. Jahrhunderts, legt der junge Levi Strauss (Vincent Redetzki), Sohn eines jüdischen Hausierers aus Oberfranken, beharrlich den Grundstein, einer der größten Pioniere der amerikanischen Geschichte zu werden. Trotz widrigster Umstände in einer rasant wachsenden Stadt, in der Korruption und politische Willkür den Alltag bestimmen, skrupelloser Konkurrenten und zahlreicher persönlicher Rückschläge ebnet er den Weg für den Welterfolg der Blue Jeans, die auf ewig mit seinem Namen verbunden sein wird. Doch ohne eine schicksalhafte Begegnung wäre diese Erfolgsgeschichte nie geschrieben worden: Als Levi Strauss auf den fast gleichaltrigen Jacob Davis (Anton von Lucke) trifft, einen jüdischen Schneider aus Riga.
Gedreht wurde in Italien (Piemont, Turin und Umgebung) sowie Südtirol (Oberbozen und Prad). „Call Me Levi“ (AT) ist eine Produktion der Lieblingsfilm GmbH in Koproduktion mit der ARD Degeto und dem MDR für die ARD sowie in Kooperation mit Viola Film, Rom und Bravado Entertainment, Belgien. Als Produzent fungiert Robert Marciniak, als Ausführende Produzentin Susanne Hildebrand. Regie führt Neele Leana Vollmar, die auch zusammen mit Robert Krause die Bücher verfasste. Die Kamera verantwortet Armin Dierolf, das Szenebild Michael Binzer. Kostümbild Katharina Ost, Maskenbild Tatjana Krauskopf. Die redaktionelle Federführung liegt bei Barbara Süßmann und Christoph Pellander (beide ARD Degeto), seitens des MDR zeichnet Denise Langenhan verantwortlich.
„Call Me Levi“ (AT) wird gefördert mit den Mitteln des FilmFernsehFonds Bayern (FFF) und dem IDM Südtirol. Den Weltvertrieb übernimmt Bavaria Media.
v.l.n.r.: Anke Retzlaff (Rolle Sophie Maibach) und Félix Herzog (Rolle Álvaro Krupp-Casado) – Foto: ARD Degeto | Kurt Patzak
Arbeiten, wo andere Urlaub machen. Ein Austauschprogramm bringt die junge Polizistin Sophie Maibach (Anke Retzlaff) nach Teneriffa. Bei der Policia Nacional betreut sie Kriminalfälle, in die deutsche Staatsbürger verwickelt sind. Dass Sophie auch Ermittlungen zum Unfalltod ihres Vaters anstellt, behält sie für sich. Gemeinsam mit ihrem spanisch-deutschen Kollegen Álvaro (Félix Herzog), übernimmt die schlagfertige Mittzwanzigerin immer wieder Fälle voller Widersprüche.
Auf der größten Insel der Kanaren entstanden vom Anfang November 2023 bis Mitte Februar 2024 zwei Filme der neuen ARD-Degeto-Reihe „Für immer Sommer“ (AT), in deren Zentrum alltägliche Polizeiarbeit und Menschen mit ihren ganz persönlichen Geschichten stehen. Vermisstenfälle oder Fahrerflucht – nicht selten steckt hinter einem vermeintlich einfachen Fall ein berührendes menschliches Schicksal.
Unter der Regie von Michael Rowitz spielen an der Seite von Anke Retzlaff und Félix Herzog auch Oscar Ortega Sánchez, Lana Cooper, Michael Roll, Niklas Löffler, Aglaia Szyszkowitz, Laia Álvarez, Selena Reyes, Leander Vyvey und Eva Maria Grein von Friedl.
Zum Inhalt:
Das eigentliche Motiv für Sophie Maibachs (Anke Retzlaff) Versetzung nach Teneriffa ist der Tod ihres Vaters (Michael Roll), der vor knapp fünf Jahren bei einem Unfall mit Fahrerflucht gestorben ist. Kurz vor Ende der Verjährungsfrist wurde das Unfallfahrzeug gefunden und vieles deutet darauf hin, dass der Verursacher auf Teneriffa lebt. Da der Fall für Sophies Vorgesetzte abgeschlossen ist, darf die Polizistin offiziell nicht weiter ermitteln – was sie aber dennoch tut. Sophie lässt sich im Rahmen des Programms „Sicherer Tourismus“ zur spanischen Polizei auf Teneriffa versetzen. Dort arbeitet sie gemeinsam mit ihrem spanisch-deutschen Kollegen Álvaro Krupp-Casado (Félix Herzog). Mit Álvaro soll sich Sophie eigentlich um Routinefälle kümmern, in die deutsche Touristen involviert sind. Doch bei der Routine bleibt es oft nicht …
„Für immer Sommer“ (AT) ist eine Produktion der Bavaria Fiction im Auftrag der ARD Degeto für die ARD. Produzent ist Stephan Bechtle, Regie führte Michael Rowitz. Die Drehbücher stammen von Aline Ruiz Fernandez und Christine Heinlein nach einer Idee von Brigitte Müller. Hinter der Kamera stand Roman Nowocien. Die Redaktion liegt bei Sascha Mürl und Stefan Kruppa (beide ARD Degeto). Ein Sendetermin steht noch nicht fest.
Miguel Francisco (Rolle Pierre Didier) und Marie-Lou Sellem (Rolle Louma Shapiro) – Foto: ARD Degeto | Nicolas Velter
Antwerpen: Flämische Hafenstadt, Stadt der Mode und der Architektur, Rubens-Stadt und Stadt der Diamanten. Hier inszenierte Romy-Gewinnerin Anna-Katharina Maier (Kamera: Anton Klima) den Samstagabend-Krimi „Blutspur Antwerpen“ (AT): Marie-Lou Sellem, frischgebackene Deutsche Schauspielpreis-Gewinnerin, und Miguel Francisco, angolanischer Schauspieler und Musiker, werden als Ermittlerduo auf einen rätselhaften Fall angesetzt, bei dem am helllichten Tag vor dem berühmten Zaha Hadid-Port House am Antwerpener Hafen ein Jogger rücklings erschossen wird. Ein Mord aus Eifersucht? Eine Hinrichtung? Hat der brutale Mord einen rassistischen oder politischen Hintergrund?
Im deutsch-belgischen Ensemble spielten Marie-Lou Sellem, Miguel Francisco, Maéva Marie Mathilde Roth, Karmela Shako, Amelie Hennig, Sheri Hagen, Kirsten Block, Hyun Wanner, Moisej Bazijan, Eric Godon, Martin Swabey, Bertrand Leplae, John Dobrynine, Eszter Popp, Carl-Philpp Wenger, Isabelle Barth, Pahuni Olivier, Kongolo Kakesse, Marieke Dilles u.v.a.
Zum Inhalt:
Das Ermittlerduo Louma Shapiro (Marie-Lou Sellem) und Pierre Didier (Miguel Francisco) agiert gemeinsam in der belgischen Metropole Antwerpen – ein internationaler Handelsplatz, auch für „Blutdiamanten“ aus Afrika, die dort in Konfliktgebieten zur Finanzierung von Kriegen gefördert werden. Als das junge belgische Model Jean-Baptiste Verschaeren (Pahuni Olivier Kongolo Kakesse) auf offener Straße erschossen wird, ahnen die Kommissare zunächst wenig von den Zusammenhängen. Bald ist klar, dass der Mordanschlag der Halbschwester des Opfers galt: Kisha Kalemba (Karmela Shako) hat lange für einen Diamantenhändler in Antwerpen gearbeitet. Als Kisha plötzlich spurlos verschwindet, gehen Louma und Pierre davon aus, dass sie für die skrupellosen Kriminellen möglicherweise eine Gefahr darstellt. Was weiß Kisha über die brutalen Machenschaften des Diamantenhandels in Antwerpen? Es wird schwierig, das Leben der Kronzeugin zu beschützen, denn Kisha bleibt wie vom Erdboden verschluckt …
„Blutspur Antwerpen” (AT) ist eine Produktion der Constantin Television (Produzenten: Friedrich Wildfeuer, Karsten Rühle) im Auftrag der ARD Degeto für die ARD. Regie führte Anna-Katharina Maier, für die Bildgestaltung ist Anton Klima verantwortlich. Das Drehbuch stammt von Daniel Schwarz und Thomas Schwebel. Die Redaktion liegt bei Claudia Luzius und Christoph Pellander (beide ARD Degeto).
v.l.n.r.: Rolle Anwalt Oktay (Emre Aksizoğlu), Rolle Lisa Liebling (Luise von Finckh), Rolle Senta Kurzweg (Anja Franke) und unten: Rolle Talia Jahnka (Gabriela Maria Schmeide) – Foto: ARD Degeto | Stefan Erhard
Dreitagebart, Schlapphut, Zigarren und Unmengen von Götterspeise waren das Markenzeichen des seinerzeit von Manfred Krug gespielten Schlitzohrs Robert Liebling – Rechtsanwalt in Kreuzberg.
Nun fanden vom 17. Oktober bis 15. November 2023 die Dreharbeiten zur modernen Interpretation des Serien-Klassikers „Liebling Kreuzberg 2.0“ (AT) als abendfüllender Spielfilm statt. Im Mittelpunkt stehen zwei starke Frauen: Lisa Liebling (Luise von Finckh) und Dr. Talia Jahnka (Gabriela Maria Schmeide). Die promovierte Juristin Talia hat Lieblings Kanzlei übernommen und ihr einen wirtschaftlich lukrativen Kurs gegeben. Doch damit soll nun Schluss sein, als Lieblings Enkelin Lisa auf der Matte steht. Frisch von der Uni will sie da weitermachen, wo ihr Großvater aufgehört hat.
Unter der Regie von Franziska M. Hoenisch und nach dem Drehbuch von Andrej Sorin spielen an der Seite von Luisa von Finckh und Gabriela Maria Schmeide im prominenten Cast u.a. Winfried Glatzeder als Hans Saffermann, Emre Aksızoğlu als Oktay, Nhung Hong als Mai, Artjom Gilz als Fiete Leibert, Long Dang-Ngoc als Duc Chi Phan, Mai-Phuong Kollath als Hang Thî Phan und Christian Kuchenbuch als Fred. Aus dem Originalformat dabei sind: Anja Franke als Senta Kurzweg und Roswitha Schreiner als Sarah Liebling- Haage. Gedreht wird vom 17. Oktober bis 15.November.2023 in Berlin.
Zum Inhalt:
Die frischgebackene Juristin Lisa Liebling (Luise von Finckh) kehrt nach Berlin zurück und bekommt überraschend die Möglichkeit, in die Kanzlei ihres vor langer Zeit verstorbenen Großvaters einzusteigen. Ein später, unerwarteter Coup des legendären Schlitzohrs Robert Liebling, der nicht nur Lisa sondern auch Mutter Sarah (Roswitha Schreiner) verdutzt. Lieblings letzte Partnerin Dr. Talia Jahnka (Gabriela Maria Schmeide) ist wenig begeistert, eine Berufsanfängerin als gleichberechtigte Partnerin aufnehmen zu müssen. Dass Lisa – wie seinerzeit ihr Opa – mehr an die „kleinen Leute“ im Kreuzberger Kiez als an satte Honorarsätze denkt, sorgt für Spannungen zwischen den Partnerinnen in deren Mitte sich Anwaltsgehilfin Senta Kurzweg (Anja Franke) und Junior Anwalt Oktay (Emre Aksızoğlu) wiederfinden. Statt Aktenstapel mit lukrativen Wirtschaftsmandaten abzuarbeiten, setzt sich Lisa pro bono für einen scheinbar altersdiskriminierten Herren ein und vertritt ein vietdeutsches Ehepaar, die Opfer von Mietnomaden wurden. Als die junge Anwältin in bester Absicht gegen die Regeln ihres Berufsstandes verstößt, gefährdet sie die Existenz der Kanzlei. Jetzt muss Lisa sich entscheiden, ob sie ihre Anteile aufgibt oder sie für den aussichtslos scheinenden Fall kämpft und der Welt beweist, dass Kreuzberg wieder „eine Liebling“ hat.
„Liebling Kreuzberg 2.0“ (AT) ist eine Produktion der Odeon Fiction im Auftrag der ARD Degeto für die ARD. Die Redaktion liegt bei Barbara Süßmann und Christoph Pellander für die ARD Degeto. Produzenten sind Alban Rehnitz und Lynn Schmitz, Producerin ist Lucy Malou Schaaf. Die Regie übernimmt Franziska M. Hoenisch. Das Drehbuch schrieb Andrej Sorin. Die Kamera führte Martin L. Ludwig. Die Ausstrahlung ist für 2024/25 geplant.
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Naomi Krauss (Rolle Eleni Theodoraki, rechts) und Franziska von Harsdorf (Rolle Penelope Kalaitzaki, Mitte) – Foto: ARD Degeto | Dimitrios Bolbasis
Eine Einzelgängerin inmitten einer komplizierten griechischen Großfamilie, eine weltgewandte Ermittlerin inmitten der griechischen Provinz, eine Kommissarin, die ein bewegendes Geheimnis hütet: Auf Kreta, der größten griechischen Insel, Touristentraum mit ihren unendlichen Facetten und Gegensätzen, ihren endlosen Sandstränden, trutzigen Bergdörfern, lebendigen Städten, grünen Tälern und wilden Hochgebirgen, inszenierte Constanze Knoche (Kamera: Andy Bergmann) das emotionale Krimidrama „Mord auf Kreta“ (AT) nach einem Drehbuch von Christoph Busche. Im Mittelpunkt steht Naomi Krauss als Eleni Theodoraki, die nach vielen Jahren zurück nach Hause kommt und dort nicht nur mit einem brutalen Verbrechen, sondern auch mit ihrer ihr inzwischen fremd gewordenen Familie konfrontiert wird.
Im griechisch-deutschen Cast spielen an der Seite von Naomi Krauss Danilo Kamperidis als Elenis junger Kollege Alexis Sisamakis, Franziska von Harsdorf als Polizistin Penelope Kalaitzaki, Sotiria Loucopoulos, Hannes Wegener, Oda Thormeyer, Thomas Sarbacher, Michael Sideris, Lydia Maria Makrides, Christina Tzatzaraki, Arian Tsapari Rassi u.v.a. Die Dreharbeiten in der Region Rethymnon dauerten vom 18. Oktober bis 16. November 2023.
Zum Inhalt:
Eleni Theodoraki (Naomi Krauss) ist die neue Chefin der Kriminalabteilung Rethymnon. Doch nicht nur ihr Job führt die Endfünfzigerin auf die Insel: Sie ist wegen ihrer Familie nach Kreta zurückgekehrt, die sie vor vielen Jahrzehnten verlassen hat. Besonders gespannt ist Eleni deshalb auf die Arbeit mit Alexis (Danilo Kamperidis), ihrem Großneffen. Zusammen mit der jungen Polizistin Penelope Kalaitzaki (Franziska von Harsdorf) nimmt die erfahrene Kommissarin die Ermittlungen auf: Beim täglichen Schwimmen wurde der Baudezernent Yannis Philippis (Arian Tsapari Rassi) auf dem offenen Meer von einem Jetski überfahren. Die Chefermittlerin möchte nicht nur herausfinden, wer den unbeliebten Beamten auf dem Gewissen hat, sondern muss sich auch der Wahrheit und dem Schmerz ihrer Vergangenheit auf der Insel stellen.
„Mord auf Kreta“ (AT) ist eine Produktion der Relevant Film Produktion (Produzentin: Heike Wiehle-Timm, Junior-Producerin: Rieke Bubert) im Auftrag der ARD Degeto für die ARD. Constanze Knoche inszenierte nach einem Drehbuch von Christoph Busche, die Kamera führte Andy Bergmann. Die Redaktion liegt bei Diane Wurzschmitt und Christoph Pellander (beide ARD Degeto).
Zoë Valks (Rolle Emma Lorenzen) und Marlene Morreis (Rolle Ida Sörensen) Foto: – ARD Degeto | Georges Pauly
Mitten im ältesten Städtchen Dänemarks steht auch die älteste Domkirche: Der Dom zu Ribe ist das bedeutendste frühmittelalterliche und einzige fünfschiffige Bauwerk des Landes. Genau dort stürzt eine junge Frau vom Glockenturm – ausgerechnet in Anwesenheit der örtlichen Polizei. Und schon befinden sich Marlene Morreis und Nicki von Tempelhoff als eigensinnige Streifenpolizisten Ida Sörensen und Magnus Vinter mitten in einem neuen Fall, der offiziell eigentlich schon zu den Akten gelegt wurde … Florian Schott (Kamera: Simon Schmejkal) inszenierte der dritten Film der erfolgreichen ARD-Degeto-Reihe „Der Dänemark-Krimi“ nach einem Drehbuch von Timo Berndt. In weiteren Rollen spielten Katharina Heyer, Zoë Valks, Tobias Oertel, Lukas Zumbrock, Therese Hämer, Alexander Hörbe u.v.a.
Zum Inhalt:
Im dänischen Ribe flüchtet eine junge Frau nachts in Todesangst vor einem Mann in einen Kirchturm – ihr Verfolger ist ihr dicht auf den Fersen. Die lauten Hilfe-Rufe des Opfers erreichen das Polizeipräsidium – und damit auch die junge Polizistin Emma (Zoë Valks). Gemeinsam mit ihrer Kollegin Ida Sörensen (Marlene Morreis) macht sie sich auf den Weg – im Kirchturm kommt es schließlich zu einem tödlichen Schusswechsel, bei dem sowohl Opfer als auch Täter sterben. Emma, die die Schüsse abgefeuert hat, ist sichtlich geschockt, will sich aber nicht helfen lassen, möchte am liebsten alles einfach nur vergessen. Entgegen allen anderen glaubt Ida nicht, dass der Fall damit abgeschlossen ist. Die Tote kommt eigentlich aus Kopenhagen, machte angeblich in Ribe ein Praktikum in der Altenpflege – was wollte sie wirklich dort? Und wo ist das Notebook des Opfers? Es gibt viele Ungereimtheiten. Auch Emma scheint etwas zu verbergen. Nach anfänglichem Zögern ist auch Kollege Magnus Vinter (Nicki von Tempelhoff) davon überzeugt, dass hinter diesem Fall weit mehr steckt …
„Der Dänemark-Krimi: Das Mädchen im Kirchturm“ (AT) ist eine Produktion der Eikon Media (Produzentin: Michaela Nix, Producerin: Julia Kleinhenz) im Auftrag der ARD Degeto für die ARD. Regie führte Florian Schott nach einem Drehbuch von Timo Berndt. Hinter der Kamera stand Simon Schmejkal. Die Redaktion verantwortet Birgit Titze (ARD Degeto).
Sven Nordin als Kommissar Wisting – Foto: Viaplay Studios | Lars Olav Dybvig
In Norwegen fiel am 30. Oktober 2023 die letzte Klappe zu einer neuen Staffel der international koproduzierten Krimiserie „Kommissar Wisting“.
Entstanden sind acht neue Folgen, in denen Sven Nordin in der Hauptrolle zwei neue Fälle ermittelt. Der Mord an einer Hotelangestellten und die gleichzeitige Entführung des Enkels des Hotelbesitzers geben dem Kommissar im ersten der beiden Fälle einige Rätsel auf. Der zweite Fall führt den körperlich angeschlagenen Kommissar zurück zu einem längst aufgeklärt scheinenden Verbrechen und mitten hinein in die höchsten Kreise der Ermittlungsbehörden.
An Nordins Seite spielen erneut Mads Ousdal, Thea Green Lundberg, Lars Berge, Mads Sjøgård Pettersen und Evelyn Rasmussen Osazuwa. In den Episodenrollen sind u.a. Rupert Evans, Shelley Conn und Andrea Bræin Hovig zu sehen.
Produziert wird „Kommissar Wisting“ in der dritten Staffel von Viaplay Studios Norway AS (Ørjan Karlsen, Åshild Ramborg) für Viaplay Group (Hege Skjerven Clausen, Isak Eymundsson) in Koproduktion mit Cinenord (Silje Hopland Eik) und der ARD Degeto (Redaktion: Lea Berg, Sebastian Lückel) für die ARD. Regie führten Henrik Georgsson, der unter anderem an der Erfolgsserie „Die Brücke: Transit in den Tod“ mitgewirkt hat, und Arild Fröhlich. Die Drehbücher schrieben Vegard Steiro Amundsen, der als Hauptautor der Reihe fungiert, sowie Ragnhild Tronvoll, Kjersti Ugelstad und Helena Nielsen nach den Romanen von Jørn Lier Horst. Hinter der Kamera standen Carl Sundberg und Trond Tønder. Den Weltvertrieb übernimmt Beta Film.
Gedreht wurde die neue Staffel vom 19. April bis 21. Juni sowie vom 30. August bis 30. Oktober 2023 im südnorwegischen Larvik und Umgebung sowie im litauischen Vilnius.
Linear werden auch die Filme der dritten Staffel im Ersten mit vier Doppelfolgen zur Ausstrahlung kommen. In der ARD Mediathek wird diese mit 8 x 45 Minuten angeboten werden.
v.l.n.r.: Mathias Neumann (Kamera), Jakob Benkhofer (Rolle Heiner Kelzenberg), Aljoscha Stadelmann (Rolle Frank Koops) und Hanno Olderdissen (Regie) – Foto: ARD Degeto | Kai Schulz
Frank Koops is back! Am 25. Oktober 2023 fiel die erste Klappe für den neunten Film der ARD-Degeto-Reihe „Harter Brocken“, in der Jakob Benkhofer sein Debut als Koops‘ bester Freund und Briefträger Heiner Kelzenberg gibt. Während dieser in „Die Erpressung“ (AT) fieberhaft an seinem Hochzeitsgelübde für Mette arbeitet, wird durch den Haushaltsunfall eines pensionierten Ex-Agenten eine unaufhaltsame Kette von tödlichen Ereignissen in Gang gesetzt, die direkt in den Zuständigkeitsbereich von Frank Koops führt …
Neben Aljoscha Stadelmann als Frank Koops spielen Anna Fischer als Koops‘ Kollegin Mette Vogt und Jakob Benkhofer als Heiner Kelzenberg. In Episodenrollen sind u.a. Uwe Preuss, Irene Rindje, André Hennicke, Winnie Böwe, Tom Keune und Nagmeh Alaei zu sehen. Gedreht wurde bis 24. November 2023.
Zum halt:
„Harter Brocken: Die Erpressung“ (AT)
Die LKA-Beamten Sabine Berger (Irene Rindje), Oliver Mienle (André Hennicke) und Franziska Langer (Kathleen Gallego Zapata) zahlen Schweigegeld, damit ihre Vergangenheit als DDR-Agenten nicht ans Licht kommt. Als Mienle den Erpresser in St. Andreasberg ortet, möchte das Trio endlich den Mikrofilm mit den belastenden Beweisen aus der Welt schaffen. Kurz darauf sieht sich Dorfsheriff Frank Koops (Aljoscha Stadelmann) mit der tot auf den Schienen der Harzbahn liegenden Langer konfrontiert. Denn Horst Witt (Uwe Preuss), der Erpresser und pensionierter Mitarbeiter der Bundesbehörde für die Aufarbeitung von Stasi-Unterlagen, erwies sich als wehrhafter als gedacht. Aber auch er wurde bei dem Aufeinandertreffen mit Langer schwer verletzt und ist untergetaucht. Koops nimmt die Ermittlungen auf, wobei ihm immer wieder Berger und Mienle in die Quere kommen …
„Harter Brocken: Die Erpressung“ (AT) ist eine Produktion der Odeon Fiction (Produzent: Lynn Schmitz, Producerin: Lucy Malou Schaaf) im Auftrag der ARD Degeto für die ARD. Regie führte Hanno Olderdissen, hinter der Kamera stand Mathias Neumann. Das Drehbuch stammt von Klaus Burck und Michael Knoll, die Reihenidee von Holger Karsten Schmidt. Die Redaktion liegt bei Diane Wurzschmitt (ARD Degeto).
611 Einreichungen aus 31 europäischen Ländern konkurrierten in diesem Jahr um die PRIX EUROPA AWARDS. Nominiert wurden am Ende 181 Medienprogramme aus 27 Ländern. Ausgezeichnet wurden die besten europäischen Audio-, Digital Media und TV/Videoproduktionen des Jahres.
Wir freuen uns besonders über die Verleihung des
PRIX EUROPA AWARDS
in der Kategorie
Beste Fiktive Miniserie
an die schwedisch-deutsch-dänische ARD-Degeto-Koproduktion
„Blackwater – Im Schatten der Vergangenheit“
Apple Tree Productions | SVT | ARD Degeto | Filmpool Nord | ITV Studios
.. und gratulieren allen Beteiligten ganz herzlich zu diesem Erfolg!
In sechs Folgen á 6o Minuten erzählt „Blackwater – Im Schatten der Vergangenheit“ auf verschiedenen Zeitebenen die spannende Geschichte eines ungelösten Mordfalles aus dem Jahr 1973, in den nach fast 20 Jahren durch eine zufällige Begegnung erneut Bewegung kommt. Annie Raft, als junge Mutter damals ganz neu in der Gegend um Blackwater, bekam den vermeintlichen Mörder zweier Touristen bei ihrer Ankunft flüchtig zu Gesicht und glaubt, diesen nun in dem neuen Freund ihrer Tochter wiederzuerkennen. Als sie ihrem eigenen Freund Birger davon erzählt und sich schließlich selbst aufmacht, um der Sache nachzugehen, kommt der ganze Fall neu ins Rollen und Annie gerät in höchste Gefahr.
Verkörpert wird die Annie der 1990er Jahre von der vielfach preisgekrönten schwedischen Schauspielerin und Regisseurin Pernilla August, die ihren internationalen Durchbruch mit ihrer Rolle in „Star Wars: Episode I – Die dunkle Bedrohung“ erlangte und in jungen Jahren bereits mit Filmlegenden wie Ingmar Bergmann drehte. Pernilla Augusts Tochter Asta („Sex“, „Follow the Money“) spielt in den Rückblenden die junge Annie, während Pernillas Tochter Alba („Astrid“, „The Rain“) die Rolle von Annies erwachsener Tochter Mia übernimmt. Annies Freund Birger spielt der aus „Ein Mann namens Ove“ bekannte Rolf Lassgård.
Alle Folgen stehen aktuell in der ARD Mediathek zum Abruf bereit!
„Blackwater“ ist eine Produktion von Apple Tree Productions (Produzent:innen: Piv Bernth, Lars Hermann) in Zusammenarbeit mit SVT sowie in Koproduktion mit der ARD Degeto (Koproduzent: Christoph Pellander, Executive Producer: Sebastian Lückel), Filmpool Nord und ITV Studios für die ARD Mediathek. Die Drehbücher schrieben Maren Louise Käehne, Karin Arrhenius, Pia Gradvall und Nana Westh nach dem Bestsellerroman „Geschehnisse am Wasser“ von Kerstin Ekman. Regie führte Mikael Marcimain.
Die Preisverleihung fand am 27. Oktober 2023 in Berlin statt.
Alle Preisträger:innen im Überblick sowie mehr zum Festival finden Sie hier
Hary Prinz (Rolle Chefinspektor Sascha Bergmann) und Anna Unterberger (Rolle Anni Sulmtaler), unten: Tobias Moretti (Rolle Otto von Glanzberg) – Foto: ARD Degeto | Allegro Film | Toni Muhr
Die Dreharbeiten sind beendet: Eine missglückte Entführung, eine tote Verlobte mit unerwünschter Herkunft, geprellte Erben mit Standesdünkeln und mehr als genug Verdächtige mit vielschichtigen Motiven geben Hary Prinz und Anna Unterberger als Chefinspektor Sascha Bergmann und dessen Kollegin Anni Sulmtaler in „Steirermord“ (AT) Rätsel auf. Der vielfach ausgezeichnete österreichische Schauspieler Tobias Moretti übernimmt im zwölften Film der beliebten Krimireihe die Rolle des omnipräsenten Oberhauptes eines Adelshauses, dessen unwidersprochener Einfluss für den Geschmack des Grazer Ermittlerduos etwas zu weit geht…
Inszeniert wurde auch der zwölfte „Steirerkrimi“ von Wolfgang Murnberger, der gemeinsam mit seiner Frau Maria Murnberger das Drehbuch schrieb. In weiteren Rollen standen vor der Kamera von Peter von Haller: Bettina Mittendorfer, Christoph Kohlbacher, Helmut Köpping, Ulrich Reinthaller, Petra Morzé, Alexander Absenger, Julia Koch, Imre Lichtenberger, Kristoph Rauner, Yvonne Yung Hee Bormann, Vu Dinh, Michael Edlinger, Michaela Klamminger u. v. a. Die Dreharbeiten in Pernegg und Frohnleiten dauerten vom 26. September bis 23. Oktober 2023 an.
Zum Inhalt:
Graf Otto von Glanzberg (Tobias Moretti), Chef des Hauses Glanzberg, ist es gewohnt, auf seinen Gütern und in der Familie den Ton anzugeben. Als seine junge Verlobte Dan-Lynh (Yvonne Yung Hee Bormann) entführt wird, möchte der Graf das ohne Polizei regeln. Doch die Braut ist tot, und der passionierte Jäger erschießt bei der Übergabe des Geldes einen der beiden Kidnapper. Der zweite Maskierte entkommt unerkannt. Chefermittler Bergmann (Hary Prinz) und seiner Kollegin Anni Sulmtaler (Anna Unterberger) bietet sich an den zwei Tatorten ein unübersichtliches Bild. Bergmann geht zudem gegen den Strich, dass seine LKA-Vorgesetzte Nicole Sturm (Bettina Mittendorfer) mit von Glanzberg befreundet ist. Während ihrer Ermittlungen in der Adelsfamilie und deren Umfeld kommt ihnen bald der Verdacht, dass nicht alles so ist, wie es scheint…
„Steirermord“ (AT) ist eine Koproduktion der Allegro Film (Produzent:innen: Helmut Grasser, Gabi Stefansich) mit der ARD Degeto (Redaktion: Diane Wurzschmitt) für die ARD und den ORF (Redaktion: Dr. Klaus Lintschinger) mit Unterstützung von Fernsehfonds Austria und Cinestyria Filmcommission and Fonds. „Steirermord“ basiert auf Figuren aus den „Steirerkrimis“ von Claudia Rossbacher. Regie führte Wolfgang Murnberger, hinter der Kamera stand Peter von Haller.
Die Preisträgerin Petra Schmidt-Schaller – Foto: HR | Nadja Klier
Nach drei Jahren coronabedingter Pause fand am 20. Oktober 2023 in der Alten Oper Frankfurt wieder die feierliche Preisverleihung des Hessischen Film- und Kinopreises statt. Einige der Preisträger:innen waren bereits im Vorfeld bekanntgegeben worden. So etwa der Ensemblepreis, der in diesem Jahr an den Cast der ARD-Degeto-Kinokoproduktion „Was man von hier aus sehen kann“ ging. Nun warteten die Nominierten der übrigen Kategorien gespannt auf die Bekanntgabe der weiteren Preisträger:innen, die vom Publikum mit viel Applaus gefeiert wurden.
Wir gratulieren an dieser Stelle insbesondere:
Petra Schmidt-Schaller
für ihre Auszeichnung in der Kategorie
„Beste Hauptrolle“
in der ARD-Degeto-Produktion
„Ein Schritt zum Abgrund“
Die Jury der vom Hessischen Rundfunk im Rahmen des Hessischen Film- und Kinopreises verliehenen Auszeichnung begründet ihre Entscheidung wie folgt:
„Petra Schmidt-Schaller spielt überragend eine kluge, eigenwillige, starke und unberechenbare Frau, die sich von ihrem Ehemann hintergangen fühlt. Es geht um Ehebetrug und Kleinstadt-Verlogenheit – aber mehr noch um Verrat, den Seitensprung nicht eingestehen zu wollen. Die Handlung entwickelt sich ganz aus dem Innenleben der Betrogenen: aus ihren Ahnungen und verletzten Gefühlen, aus ihrer Wut und ihrem Hass.”
Die hr-Jury weiter: „Petra Schmidt-Schaller wechselt großartig die verschiedenen Tonlagen und zeigt sich mal eiskalt, mal zutiefst verstört. Eine Frau, die sich nicht fügen will und sich auf einen wilden Rachefeldzug begibt. Zuschauerinnen und Zuschauer wissen nicht, wohin der Plot sich als nächstes bewegt und geraten in den Sog dieses Ausnahme-Psychothrillers. Mit List, Verführung und großem schauspielerischen Können zeichnet Petra Schmidt-Schaller das Porträt einer Frau, die mehr und mehr die Kontrolle über sich verliert. Durch ihr virtuoses Spiel führt sie uns eine moderne Variante des Medea-Mythos vor, der überzeugt – dank der immensen darstellerischen Kraft dieser Schauspielerin, die seit Jahren deutsche Fernsehproduktionen prägt.”
„Ein Schritt zum Abgrund“ ist eine Produktion von ITV Studios Germany (Produzentin: Christiane Ruff, Executive Producer: Joke Kromschröder und Peter Fröhlich) im Auftrag der ARD Degeto für die ARD, nach dem Vorbild der BBC Serie „Doctor Foster“ (Autor: Mike Bartlett) von Drama Republic im Vertrieb von BBC Studios. Die Redaktion bei der ARD Degeto verantworteten Diane Wurzschmitt und Christoph Pellander. Regie führte Alexander Dierbach nach einem Drehbuch von Britta Stöckle. Die Miniserie feierte ihre Premiere am 1. April 2023 im Ersten, stand online first bereits ab 24. März 2023 in der ARD Mediathek zum Abruf bereit und ist hier noch bis zum 1. April 2024 zu sehen.
Die weiteren Preisträger:innen des Hessischen Film- und Kinopreises finden Sie hier.
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