Paukenschlag am Eberhofer-Hof: Die Oma streikt! Nach gefühlt 2000 Kuchen und noch mehr Schweinsbraten, Semmelknödeln und Kraut beschließt die Oma, sich der familiären Fürsorge zukünftig zu entledigen, auszuziehen und sich Neuem zu widmen. Ausgerechnet jetzt übernimmt Susi auch noch vorübergehend Niederkaltenkirchens Rathaus als stellvertretende Bürgermeisterin und reduziert mit ihrer neu gewonnenen Macht Franz‘ Posten kurzum auf halbtags, damit er sich zukünftig mehr um Sohn Pauli kümmert. Diese Aktion touchiert die Eberhofer‘sche Männlichkeit empfindlich. Zum Glück dauert es aber nicht lange, bis eine Krähe ein menschliches Ohr aufgabelt und sich ein eigentlich festgefahrener Vermisstenfall überraschend zu einem verzwickten Mordfall entwickelt, der Franz und Rudi als Ermittler-Dreamteam erneut in Höchstform vereint.

 

 

Ab 10. August 2023 im Kino!

*

nach dem Roman von

Rita Falk

mit: Sebastian Bezzel, Simon Schwarz, Lisa Maria Potthoff, Eisi Gulp, Enzi Fuchs, Gerhard Wittmann, Daniel Christensen, Stephan Zinner, Max Schmidt, Sigi Zimmerschied, Eva Mattes, Thomas
Kügel, Michael Ostrowski, Castro Dokyi Affum, Stefan Betz, Ferdinand Hofer, Michael Kranz, Tina Keserovic, Gregor Seberg u.v.m. sowie Monika Gruber in einer Gastrolle

Regie: Ed Herzog

Drehbuch: Stefan Betz, Ed Herzog nach dem Roman von Rita Falk

Kamera: Sebastian Edschmid

„Rehragout-Rendezvous“ ist eine Constantin Film Produktion in Koproduktion mit der ARD Degeto und dem Bayerischen Rundfunk und wurde mit Mitteln des FilmFernsehFonds Bayern (FFF), der Filmförderanstalt (FFA) und des Deutschen Filmförderfonds (DFFF) gefördert. Regie führte Ed Herzog, der gemeinsam mit Stefan Betz auch wieder das Drehbuch verfasst hat. Produzentin ist Kerstin Schmidbauer, Executive Producer ist Christine Rothe. Als Koproduzent:innen sind Stephanie Heckner (BR), Katja Kirchen (ARD Degeto) und Christoph Pellander (ARD Degeto) beteiligt.

Viele Jahre war der „Blaue Panther“ die begehrte Auszeichnung für alle Gewinnerinnen und Gewinner des Bayerischen Fernsehpreises. Seit dem vergangenen Jahr trägt der neu aufgestellte Wettbewerb nun auch seinen Namen und nennt sich seither „Blauer Panther – TV & Streaming Award“.

Verliehen wird der Preis am 25. Oktober in München und bereits jetzt wurden die Nominierungen in den Kategorien „Beste Schauspielerin“ und „Bester Schauspieler“ bekanntgegeben.

Wir freuen uns besonders über die Nominierung von

 

Nina Gummich

in der Kategorie „Beste Schauspielerin“

für ihre Rolle als Alice Schwarzer in dem ARD-Zweiteiler

„Alice“

Neue Schönhauser Filmproduktion | RBB | WDR | ARD Degeto

 

Nina Gummich spielt in dem Zweiteiler die einflussreiche Journalistin und Feministin Alice Schwarzer, die nicht nur die Frauenbewegung in Deutschland prägte, sondern als deren Vorbild und Vorkämpferin über die Landesgrenzen hinaus gilt. „Alice“ erzählt ihre Entwicklung von einer unbekannten 21-jährigen Deutschen, die als Au-Pair nach Paris geht, zu einer Persönlichkeit, die wie kaum eine andere in der Bundesrepublik zu schärfsten Auseinandersetzungen reizt und dabei unbeirrt ihren Weg geht.

Zur Nominierung sagt die Jury: „Gestik, Mimik, Sprache, Aussehen – es ist fast unheimlich, wie sehr Gummich mit der Figur verschmilzt und Alice Schwarzer nicht spielt, sie nicht kopiert, sondern schlichtweg Alice Schwarzer IST.“

„Alice“ ist eine Koproduktion mit dem Rundfunk Berlin-Brandenburg rbb (Redaktion: Kerstin Freels), dem Westdeutschen Rundfunk WDR (Redaktion: Henrike Vieregge) und der ARD Degeto (Redaktion: Christoph Pellander) für die ARD. Produziert wurde der Zweiteiler von Neue Schönhauser Filmproduktion (Boris Schönfelder). Regie führte Nicole Weegmann. Das Drehbuch schrieben Daniel Nocke und Silke Steiner. Für die Kamera ist Alexander Fischerkoesen verantwortlich. Gefördert wurde „Alice“ vom Medienboard Berlin-Brandenburg und der Filmstiftung NRW. Gedreht wurde u. a. in Berlin, Köln, Bonn, Wuppertal, Brüssel und Paris.

In der ARD Mediathek waren beide Teile online first ab dem 23. November 2022 abrufbar. Das Erste zeigte den Zweiteiler am 30. November 2022.

Die weiteren Nominierungen finden Sie hier.

 v.l.n.r.: Alexander Lindh (Writer/Showrunner), Steven Sowah (Rolle Amir Kaan), Anne Zora Berrached (Director), Matthias Fleischer (DoP), Maria Hofstätter (Rolle Petra Schach), Katharina Schüttler (Rolle Eva Blum), Konstantin Bock (Director), Cynthia Micas (Rolle Lydia Sané)  – Foto: ARD | Komplizen Serien | Bernd Spauke

 

Was wäre, wenn es eine Welt ohne Gefängnisse gäbe? Dieser Frage, dieser Utopie geht die Serie „A Better Place“ (AT) nach. Die Serie spielt in einer fiktiven Stadt. Der Bürgermeister Amir Kaan (Steven Sowah) hat zusammen mit der Wissenschaftlerin Petra Schach (Maria Hofstätter) dieses umwäzende Resozialisierungs-Experiment gestartet: Das örtliche Gefängnis wird geschlossen, die Inhaftierten sollen wieder in die Gesellschaft integriert werden: Anstelle von Strafe bekommen sie Arbeit, Wohnung, Therapie und müssen sich mit ihren Taten auseinandersetzen. Ein Schlag ins Gesicht der Opfer von Kriminalität, sagen die einen. Eine soziale Utopie, sagen die anderen.

„A Better Place“ (AT) erzählt in acht Folgen à 45 Minuten die Ereignisse, die auf dieses Experiment folgen, und schildert die Erlebnisse der Straftäterinnen und Straftäter, die nach der Rückkehr in die Stadt gegen Vorurteile und Misserfolge ankämpfen. Und wie geht es denen, die sich um deren Rehabilitation bemühen? Den Wissenschaftler:innen, Sozialarbeiter:innen und Politiker:innen? Wie den Bewohnerinnen und Bewohnern der Stadt, den Opfern und ihren Familien, die zwischen dem Willen nach Vergebung und dem Bedürfnis nach Gerechtigkeit hin- und hergerissen sind?

„A Better Place“ (AT) hinterfragt die Idee eines gewaltfreien sozialen Lebens und fächert in einem gesellschaftlichen Kaleidoskop die einzelnen Aspekte anschaulich und spannend auf. Getragen wird die Serie von einem außergewöhnlichen, vielfältigen Schauspielensemble. Unter ihnen: Maria Hofstätter, Steven Sowah, Katharina Schüttler, Johannes Kienast, Sandra Borgmann, Richard Sammel, Ulrich Brandhoff, Alev Irmak, Youness Aabbaz, Aysima Ergün, Cynthia Micas, Constantin von Jascheroff.
Gedreht wurde in Nordrhein-Westfalen, u. a. in Wuppertal, Mönchengladbach und Leverkusen vom 25. Juli 2023 bis 3. Dezember 2023. Die Serie wird voraussichtlich Ende 2024 in der ARD Mediathek und im Ersten zu sehen sein.
Produziert wird „A Better Place“ (AT) von KOMPLIZEN SERIEN (Produzent:innen: David Keitsch, Jonas Dornbach und Janine Jackowski) und STUDIOCANAL SERIES (Produzent:innen: Nicolas Loock, Kalle Friz) sowie FILM AG (Produzent:innen: Alexander Glehr, Johanna Scherz), The Post Republic in Koproduktion mit dem WDR und der ARD Degeto für die ARD, CANAL+ Frankreich und CANAL+ Österreich. Für den internationalen Vertrieb der Serie ist STUDIOCANAL TV zuständig. Entwickelt wurde die Serie von Alexander Lindh („Druck“, „MaPa“) und Laurent Mercier („Eden“, „Die Bestie von Bayonne“). Das Autoren:innen-Team umfasst Karin Kaçi, Bahar Bektas, Nora Gantenbrink, Daniel Hendler, Emanuel Tessema, Maryam Zaree und Svenja Viola Bungarten; Alexander Lindh fungierte auch als Showrunner. Anne Zohra Berrached („24 Wochen“, „Die Welt wird eine andere sein“) und Konstantin Bock (Montage für „Capernaum“) führten Regie. Die Redaktion liegt bei Caren Toennissen und Frank Tönsmann (beide WDR) sowie Christoph Pellander (ARD Degeto). Bei CANAL+ Frankreich betreut Brice Mondoloni das Projekt, bei CANAL+ Österreich Philipp Boechheimer.

„A Better Place“ (AT) wird gefördert durch den German Motion Picture Fund (BKM), der Film- und Medienstiftung Nordrhein-Westfalen, Creative Europe Media und Fisa +.

v.l.n.r.: Christoph Pellander (ARD Degeto), Bettina Ricklefs (BR), Oliver Vogel (W & B Tesevision) –  Foto: ARD Degeto | Petra Stadler,  BR | Markus Konvalin,  W & B Television | Denis Pernath

 

Märchenkönig Ludwig II. von Bayern wird Dreh- und Angelpunkt für die neue Serie „Ludwig II.0“ (AT), die ARD Degeto und BR mit W & B Television für die ARD gemeinsam in Angriff nehmen. Dazu die Verantwortlichen:

 

Christoph Pellander, Redaktionsleiter der ARD Degeto: „Das wird das nächste große Serien-Highlight für die ARD: History meets True Crime – wir rollen den ‚Cold Case‘ des weltberühmten, sagenumworbenen ‚Märchenkönigs‘ völlig neu auf! Die geplante Highend-Serie von ARD Degeto und BR stellt einen der berühmtesten ungeklärten Todesfälle der letzten Jahrhunderte in den Mittelpunkt einer einzigartigen, auf mehrere Staffeln angelegten Serie. Diese richtet ihren Blick sowohl auf die politischen, familiären und gesellschaftlichen Verstrickungen Ludwigs II. als auch auf seine Gegner und Verbündete. Vor allem aber liefert sie das moderne Psychogramm eines Menschen, der womöglich heute ein Superstar wäre – eben Ludwig II.0! Mit großer Begeisterung erleben wir die Drehbucharbeit eines der aufregendsten Serien-Projekte der ARD und wir freuen uns bereits jetzt auf die Dreharbeiten im kommenden Jahr.“

Bettina Ricklefs, BR-Programmbereichsleiterin Spiel-Film-Serie: „Der bayerische Märchenkönig fasziniert viele Menschen bis heute – nicht nur, weil sein Tod mysteriös bleibt, auch weil er seiner Zeit weit voraus war. Er baute traumhafte Schlösser und war ein absoluter Technik-Freak, der Telefonanschlüsse in seinem Schloss installierte, einen elektrisch beleuchteten Puttenschlitten fuhr, einen Thron mit Wasserspülung, ein modernes Heizsystem und nicht zuletzt den Wunsch des Fliegens hatte. Wir als BR freuen uns auf das spannende Projekt, das diese ambivalente und bayerische Figur in ein völlig neues Licht rückt.“

Oliver Vogel, Produzent W&B Television: „Trotz zahlreicher Untersuchungen und Theorien bleibt der wahre Grund für den Tod von König Ludwig II. ungeklärt. Mit den heutigen Mitteln der Forensik hat ein Profiler des LKA neue Erkenntnisse gewonnen, die diesen Fall in ein völlig neues Licht rücken. Auf dieser Grundlage erzählen die Autor:innen ihre Geschichte über Ludwig II., eine moderne Figur, ganz und gar nicht in seine Zeit passend, innerlich zerrissen, mit einer hochkomplexen Psyche in einem LGBTIQA+ feindlichen Umfeld, jedoch auch Auslöser von #MeToo Debatten und dann selbst wieder Opfer von Fake News. Und mit großer Wahrscheinlichkeit nicht verrückt.“

 

Vom 23. August bis 10. September ist es wieder soweit. Dann treffen sich in Ludwigshafen auf der Parkinsel zum 19. Mal ein filmbegeistertes Publikum und Kreative aus der Branche, um gemeinsam unterm Sternenhimmel neue Filmproduktionen zu schauen und anschließend angeregt zu diskutieren.

Wir freuen uns sehr, auch in diesem Jahr wieder mit dabei sein zu dürfen, um fünf unserer neuen Ko-und Auftragsproduktionen zu präsentieren:

DIE STILLEN MÖRDER

ARD Degeto

Nominiert für den Filmkunstpreis und den Rheingold Publikumspreis 2023

 

mit: Milena Tscharntke, Joachim Raaf, Franz Hartwig, Matthias Matschke, Mibnon Remé, Maria Magdalena Wardzinska u.v.a – Regie: Till Endemann – Drehbuch: Martin Dolejš, Christine Heinlein – Redaktion: Katja Kirchen, Christoph Pellander (beide ARD Degeto) – Produktion:  Polyphon Pictures – Produzentin: Sabine Tettenborn

Vorstellungen:

Mi 30. Aug. 17:45 Uhr Zeltkino A
Do 31. Aug. 19:00 Uhr Zeltkino C
Fr 01. Sept. 14:45 Uhr Freiluftkino
Do 07. Sept. 15:00 Uhr Zeltkino C
Fr 08. Sept. 19:00 Uhr Zeltkino C
So 10. Sept. 12:15 Uhr Zeltkino B

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MORD ODER WATT ? EBBE IM HERZEN

Radio Bremen | ARD Degeto

Nominiert für den Rheingold Publikumspreis 2023

 

mit: Oliver Mommsen, Antonia Bill, Ulrike C. Tscharre, Joshua Selenbinder, Niels Bormann, Hedi Kriegeskotte, Angelika Thomas, Leonie Wesselow, Max Bretschneider u.v.a – Regie: André Erkau – Drehbuch:  Michael Gantenberg, Lars Albaum – Redaktion: Annette Strelow (Radio Bremen), Stefan Kruppa (ARD Degeto) – Produktion: Saxonia Media – Produzent:in: Susanne Wolfram, Sven Sund

Vorstellungen: 

Fr 25. Aug. 20:00 Uhr Zeltkino A
Sa 26. Aug. 19:00 Uhr Freiluftkino
So 27. Aug. 21:00 Uhr Zeltkino C
Di 29. Aug. 14:15 Uhr Zeltkino B
Fr 01. Sept. 15:30 Uhr Zeltkino A
Sa 02. Sept. 16:45 Uhr Freiluftkino
Sa 09. Sept. 20:00 Uhr Zeltkino A

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 WAS MAN VON HIER AUS SEHEN KANN

CLAUSSEN+PUTZ | STUDIOCANAL | ARD Degeto

Nominiert für den Rheingold Publikumspreis 2023

 

mit: Corinna Harfouch, Luna Wedler, Karl Markovics, Ava Petsch, Cosmo Taut, Rosalie Thomass, Benjamin Radjaipour – Regie: Aron Lehmann – Drehbuch: Aron Lehman – nach dem gleichnamigen Roman von Mariana Leky – Redaktion: Sebastian Lückel (ARD Degeto) – Produktion: CLAUSSEN+PUTZ FILMPRODUKTION  – Produzenten: Uli Putz, Jakob Claussen – Ko-Produzent:innen: Kalle Friz, Isabel Hund, Christoph Pellander (ARD Degeto)

Vorstellungen: 

Mo 28. Aug. 21:00 Uhr Freiluftkino
Di 29. Aug. 20:30 Uhr Zeltkino B
Mi 30. Aug. 18:45 Uhr Freiluftkino
Do 31. Aug. 17:45 Uhr Zeltkino A
So 03. Sept. 20:30 Uhr Zeltkino B
Do 07. Sept. 16:15 Uhr Zeltkino B

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WEISST DU NOCH

Relevant Film | ARD Degeto

Nominiert für den Rheingold Publikumspreis 2023

 

mit: Senta Berger, Günther Maria Halmer, Konstantin Wecker, Yasin El Harrouk, Sushila Sara Mai, Mitsou Jung, Nikolai Rusu u.v.a – Regie: Rainer Kaufmann – Drehbuch:  Martin Rauhaus– Redaktion: Stefan Kruppa– Produktion: Relevant Film – Produzentin: Heike Wiehle-Timm– Ko-Produzent: Christoph Pellander (ARD Degeto)

Vorstellungen: 

Sa 26. Aug. 18:30 Uhr Zeltkino B
So 27. Aug. 17:45 Uhr Zeltkino A
Mo 28. Aug. 16:15 Uhr Zeltkino B
Mi 30. Aug. 20:45 Uhr Zeltkino B

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WENN PAPA AUF DER MATTE STEHT

ARD Degeto

Nominiert für den Rheingold Publikumspreis 2023

 

mit: Marcus Mittermeier, Tim Seyfi, Dirk Borchardt, Lara Mandoki, Aylin Öcal, Zoë Valks, Elvis Clausen, Johannes Kühn u.v.a – Regie: Tomy Wigand – Drehbuch: Birgit Maiwald – Redaktion: Stefan Kruppa, Christoph Pellander (beide ARD Degeto) – Produktion:  Producers at Work Film – Produzent: Christian Popp

Vorstellungen: 

Di 29. Aug. 18:15 Uhr Zeltkino B
Mi 30. Aug. 21:00 Uhr Freiluftkino
Do 31. Aug. 21:00 Uhr Uhr Zeltkino C
Fr 01. Sept. 20:45 Uhr Freiluftkino
So 03. Sept. 11:30 Uhr Zeltkino A
Do 07. Sept. 20:00 Uhr Zeltkino A
Fr 08. Sept. 15:00 Uhr Zeltkino C

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Wir wünschen allen vergnügliche Stunden auf der Parkinsel!

Und hier geht’s zur Homepage des Festivals.

v.l.n.r.: Süheyla Schwenk (Regie), Franziska Wulf (Rolle Ani Kraus), Patrick Orth (Kamera), Maimouna Mbacké (Rolle Nele Reimer), Anja Kling (Rolle Steffi Reimer) – Foto: ARD Degeto | Filmpool Fiction GmbH | Christine Schroeder,

 

Seit ihre Tochter vor Jahren spurlos verschwand, kümmert sich Steffi liebevoll um Enkelin Nele. Doch als die Elfjährige spontan nach Hamburg aufbricht, weil sie dort ihre verschwundene Mutter vermutet, löst sie damit eine Kette von Ereignissen aus, die das Leben von drei Menschen nachhaltig verändern wird. „Die Reise zu mir“ (AT): ein Drei-Generationen-Film der ARD Degeto über Aufbrüche, Lebensträume, Wahrheiten – und Reisen, nicht zuletzt auch zu sich selbst. In der Hauptrolle als Steffi: Anja Kling, in weiteren Rollen spielen Franziska Wulf, Maïmouna Mbacké, Sahin Eryilmaz, Bernhard Conrad u.a. Die Dreharbeiten in Hamburg und Umgebung sowie der Ostseeküste fanden vom 11. Juli bis 10. August 2023  statt,

Zum Inhalt

Die elfjährige Nele (Maïmouna Mbacké) lebt bei ihrer Großmutter Steffi (Anja Kling), seitdem ihre Mutter Anita vor acht Jahren von einer Reise nicht mehr zurückgekehrt ist und nichts mehr von sich hat hören lassen. Eines Tages entdeckt Nele in Steffis Lieblingsserie die Schauspielerin Ani (Franziska Wulf), die ihrer Mutter überraschend ähnlich sieht, ach was, sie ist das perfekte Abbild ihrer Mutter, ist sich Nele sicher. Ebenso heimlich wie kurzentschlossen macht sich Nele auf den Weg zu Ani. Für Steffi, die seit dem Verschwinden ihrer Tochter ohnehin zur Überängstlichkeit neigt, eine Katastrophe! Kopflos macht sie sich auf die Suche nach Nele – und erlebt Abenteuer, die sie sich in ihren kühnsten Träumen nicht hatte vorstellen können.

„Die Reise zu mir“ (AT) ist eine Produktion der filmpool fiction GmbH (Produzentin: Iris Kiefer, Producerin: Annette Köster) im Auftrag der ARD Degeto für die ARD. Regie führte Süheyla Schwenk, Kamera:  Patrick Orth.  Das Drehbuch stammt von Kathi Liers. Die Redaktion verantwortet Katja Kirchen (ARD Degeto).

 v.l.n.r.: Günther Maria Halmer, Rainer Kaufmann, Senita Huskić, Hans Rath, Jörg Widmer –  Foto: ARD Degeto | Hardy Spitz

 

Am 12. Juli 2023 gingen in Berlin die Dreharbeiten zum neuen ARD-Degeto-Freitagsfilm „Trapps Sommer“ (AT) mit Günther Maria Halmer und Senita Huskić in den Hauptrollen zu Ende. Unter der Regie von Rainer Kaufmann und nach dem Buch von Bestsellerautor Hans Rath erzählt der Film die Geschichte eines emeritierten Professors für Philosophie (Günther Maria Halmer), dessen Leben auf den Kopf gestellt wird. Grund ist die selbstbewusste und lebenskluge 24-jährige Haushaltshilfe Sofia (Senita Huskić). Sie bringt weit mehr ans Tageslicht als nur verstaubte Bücher und bewegt den zauseligen Einzelgänger mit viel Lebensklugheit und Charme dazu, in seinem Leben aufzuräumen und den Blick auf das Wichtige zu lenken.

In weiteren Rollen zu sehen: Pit Bukowski, Stephan Bissmeier, Mina-Giselle Rüffer, Gabrielle Scharnitzky, Anja Karmanski, Eleonore Weisgerber u.v.a.

„Trapps Sommer“ (AT) ist eine Produktion von Producers at Work Film GmbH (Produzenten: Stefan Sporbert, Christian Popp) im Auftrag der ARD Degeto (Redaktion: Claudia Grässel und Stefan Kruppa) für die ARD.

 

 v.l.n.r.: Rosalie Thomass (Rolle Leonie Winter), Maximilian Brückner (Gabirel Panski), Friederike Jehn (Regisseurin) – Foto: ARD Degeto | Boris Laewen

 

In Hamburg sind Anfang Juli 2023  die Dreharbeiten zu „Mordnacht“ (AT) zu Ende gegangen. Im Mittelpunkt steht Gabriel Panski (Maximilian Brückner) der aus der Stadt in das Dorf seiner Kindheit zurückkehrt, aber kurz darauf als Mordverdächtiger gilt und mit der schrägen Kommissarin Leonie Winter (Rosalie Thomass) zusammenarbeiten muss. Weitere Darsteller:innen sind u.a. Claudia Kottal, Jens Weisser, Hendrik von Bützingslöwen, Eva Weißenborn und Gustav Peter Wöhler. Friederike Jehn hat die Regie der Verfilmung des Drehbuchs von Janosch Kosack übernommen.

Zum Inhalt:

Eigentlich wollte Gabriel Panski (Maximilian Brückner) mit der Aufnahme in die Rudermannschaft seines alten Heimatdorfs all seine Probleme lösen: Die Familie in die Nachbarschaft integrieren, seine Frau Anna (Claudia Kottal) nach dem überhasteten Umzug aus ihrer geliebten Hansegroßstadt besänftigen, und das Verhältnis zu Vater Jürgen (Jens Weisser) kitten. Tatsächlich gelingt ihm alles mit durchschlagenden Erfolg – nur nicht, wie geplant. Denn während der deutlich gezeichnete Gabriel sich an nichts aus der durchzechten Nacht erinnern kann, feiert die ganze Dorfgemeinschaft bereits seine Heldentat: Der berüchtigte Hamburger Investor und Gentrifizierungs-Mogul Johann Butz (Jonas Hien) hängt tot am Ortseingang.

Während Gabriel bei seinen Ermittlungen in eigener Sache mehr und mehr Hinweise dafür findet, dass er tatsächlich für den Mord an Butz verantwortlich ist, mit dem er noch eine alte Rechnung aus Großstadttagen offen hatte, taucht noch jemand aus Hamburg im Dorf auf: Die Kommissarin Leonie Winter (Rosalie Thomass) hat den Fall übernommen, und ist wild entschlossen, das blutige Puzzle noch vor Beginn des Feierabendverkehrs zu lösen. Dabei schießt sie sich natürlich ausgerechnet auf den zwischen Verstehen und Vertuschen hin- und herhetzenden Gabriel ein.

Doch kurz bevor es Gabriel an den Kragen geht, bringt ein neues Indiz alles durcheinander. Denn nicht nur Gabriels Frau hat mit dem Finanzheini geschunkelt, auch die ortseigene Fugger-Familie der Gutdorfs war mit ihm im Bett. Nun müssen Gabriel und Leonie plötzlich zusammenarbeiten, um die gegen ihn laufende Verschwörung zu zerschlagen und die wahren Täter dingfest zu machen.

 

Gedreht wurde an 21 Tagen in Hamburg und Umgebung. „Mordnacht“ (AT) ist eine Produktion der X Filme Creative Pool im Auftrag der ARD Degeto für die ARD. Kamera führte Sten Mende, die Herstellungsleitung liegt bei Martin Hämer. Als Produzent fungiert Uwe Schott, als Producer Martin Kosok und Producerin Josephine Blume. Redaktionell verantwortlich sind Claudia Grässel, Christoph Pellander (beide ARD Degeto) und Patrick N. Simon.

Fedja van Huêt (li.) und Hannes Jaenicke sind Bram de Groot und Alex Pollack– Foto: ARD Degeto | Dinand van der Wal

 

Die Fassade glänzt, doch dahinter wird es schmutzig: Zwei neue Fälle bringen Hannes Jaenicke als eigenwilligen Undercover-Ermittler Alex Pollack und Fedja van Huêt als seinen Amsterdamer Kollegen und Freund Bram de Groot an ihre beruflichen und privaten Grenzen. Illegale Verklappung von europäischem Giftmüll und Kokainschmuggel im großen Stil, getarnt und gefeiert als soziales Recycling-Vorzeigeprojekt, und die tödliche Spur von Blutdiamanten lassen das Ermittler-Dreamteam im siebten und achten Film der erfolgreichen ARD-Degeto-Reihe nicht zur Ruhe kommen. Mit einem Maulwurf im Team hängt Alex‘ Leben plötzlich sogar nur noch an einem seidenen Faden …

Die Dreharbeiten in der lebensprallen Metropole Amsterdam unter der Regie der mit dem Deutschen Filmpreis ausgezeichneten Almut Getto (Kamera: Felix Beßner) dauerten vom 16. Mai bis 18. Juli 2023. Neben Hannes Jaenicke und Fedja van Huêt spielen Birgit Welink, Peter Post, Arent Jan Linde, Marguerite de Brauw, Jobst Schnibbe, Joy Maria Bai, Waldemar Torenstra, Sarah Melis u.v.a.

Zu den Inhalten:

„Der Amsterdam-Krimi: Gute Nacht, Freunde“ (AT)

Zwei tote Kinder auf einer illegalen Müllkippe in Malaysia – und die Spuren führen nach Amsterdam zu einem renommierten Logistik- und Recyclingunternehmen, dessen Eigentümerin Laura Lee (Joy Maria Bai) eine wegen ihres sozialen Engagements hochgeachtete Persönlichkeit ist. Ein Vorgehen gegen Lee kann nur mit äußerster Sensibilität erfolgen. Bram de Groot (Fedja van Huêt) schleust Alex Pollack (Hannes Jaenicke), seinen Spezialisten für Undercover-Aktionen, in das Unternehmen ein. Ein Drahtseilakt für den erfahrenen Polizisten, der während seiner Aktion immer tiefer in die kriminellen Machenschaften gezogen wird. Er findet Hinweise auf illegale Müllverschiebung und Drogenschmuggel. Eine Razzia scheitert – wurde sie durchgestochen? Ein Verräter in Brams Team? Und dann ist Alex plötzlich spurlos verschwunden!

„Der Amsterdam-Krimi: Diamonds are forever“ (AT)

Alex Pollack (Hannes Jaenicke) arbeitet als Security-Mann in einem alteingesessenen Diamantenunternehmen in Amsterdam, das nach vagen Indizien in den illegalen Handel mit Blutdiamanten verwickelt sein könnte. Und tatsächlich findet Alex Hinweise, dass in dem Traditionsunternehmen nicht alles mit rechten Dingen zugeht. Alex gelingt es, das Vertrauen der Firmenchefin Rebecca Abrabanel (Sarah Melis) zu gewinnen, die das Geschäft mit großer Leidenschaft und Seriösität führt. Doch dann überschlagen sich die Ereignisse: Alex‘ Kollege Hermann van Blomen (Waldemar Torenstra) wird bei dem Versuch, das Traditionshaus auszurauben, erschossen – allem Anschein nach von Alex! Alex muss untertauchen und versucht, unterstützt von Bram de Groot (Fedja van Huêt), seine Unschuld zu beweisen.

 

„Der Amsterdam-Krimi“ ist eine Produktion der Zieglerfilm Köln (Produzentin: Barbara Thielen, Producer: Sebastian B. Voß) im Auftrag der ARD Degeto für die ARD für den Sendeplatz „DonnerstagsKrimi im Ersten“. Almut Getto führte in beiden Filmen Regie, hinter der Kamera stand Felix Beßner. Die Drehbücher stammen von Britta Stöckle („Der Amsterdam-Krimi: Gute Nacht, Freunde“, AT) und Thomas Kirchner („Der Amsterdam-Krimi: Diamonds are forever“, AT). Die Redaktion liegt bei Katja Kirchen (ARD Degeto).

v.l.n.r.: Maria Mai Rohmann als Ani, Vanessa Yeboah als Coumba, Paula Julie Pitsch als Jamila –  Foto: ARD Degeto |  Studio Zentral | Iga Drobisz

 

Im Auftrag der ARD Degeto drehte Studio Zentral vom 31. Mai bis 27. Juli 2023 in Berlin die fiktionale Drama-Serie „Made in Germany“ (AT) . In sechs Folgen erzählt die Serie die inspirierenden Geschichten über eine Gruppe von Freund:innen, die in zweiter Generation in Berlin aufgewachsen sind. Um vielfältig zu erzählen und verschiedene Aspekte postmigrantischer Erfahrungen zu beleuchten, widmet sich „Made in Germany“ (AT) in jeder Episode einer neuen Hauptfigur mit jeweils anderem kulturellem Hintergrund. Dabei wird besonderer Wert auf eine zeitgemäße und authentische Darstellung der Charaktere und ihre individuellen Geschichten gelegt. Das Autor:innenteam, bestehend aus Naomi Bechert, Bahar Bektas, Duc-Thi Bui, Ozan Mermer, Duc Ngo Ngoc, Anta Helena Recke, Sharon Ryba-Kahn und Raquel Stern, bringt eine Vielzahl von Perspektiven und Erfahrungen in die Serie ein. Regie führen Ozan Mermer, Duc Ngo Ngoc, Anta Helena Recke und Raquel Stern.

Um ein möglichst authentisches Ensemble zu besetzen, wurden sowohl professionelle Schauspielende gecastet, als auch Laiendarsteller:innen durch Community Casting. Beritan Ludmila Balci, Mohamed Kanj Khamis, Daniil Kremkin, Paula Julie Pitsch, Maria Mai Rohmann und Vanessa Yeboah verkörpern die sechs Hauptfiguren der Serie.

Die Freund:innen Coumba, Ani, Zehra, Jamila, Mo und Nikki sind Anfang 20 und beschäftigen sich mit einer Vielzahl von Fragen: Was kann ich tun, um meinen Eltern den Amtsbesuch zu erleichtern? Ist meine Herkunft der einzige Grund, warum mein:e Partner:in sich für mich interessiert? Wie kann ich als Tochter in einer konservativ traditionellen Familie ansprechen, dass ich Frauen liebe? Muss ich studieren, um meine Familie stolz zu machen? Wer bin ich wirklich, und wer möchte ich sein?

Gemeinsam ringen sie um ihren Platz in der Gesellschaft, während sie ihre eigenen Träume verfolgen, über ihre Identität reflektieren und sich den tiefgründigen Fragen des Lebens stellen.

Christoph Pellander, Redaktionsleiter der ARD Degeto:

„‚Made in Germany‘ zeigt genau das, was der Name verspricht: Geschichten von Menschen aus unserem Land. Geschichten, die bislang gar nicht oder viel zu selten erzählt wurden. Bei der Entwicklung und Umsetzung war es uns sehr wichtig, mit Leuten zusammenzuarbeiten, die den jeweiligen kulturellen Hintergrund mitbringen. Wir wollen mit der Serie Menschen aus den Communities ansprechen und ihnen mit ihren persönlichen Geschichten eine Stimme geben – authentisch, nah und direkt. Damit wollen wir nicht nur unterhalten, sondern auch dazu beitragen, Stereotype zu überwinden, Barrieren zu durchbrechen und den gesellschaftlichen Dialog über Herkunft, Identität und Chancengleichheit voranzutreiben.“

Produziert wird „Made in Germany” (AT) von Studio Zentral und Hyperbole im Auftrag der ARD Degeto für die ARD. Produzent:innen sind Solmaz Azizi, Bastian Asdonk und Lasse Scharpen, Producer ist Edgar Derzian. Die Redaktion übernehmen Carolin Haasis und Christoph Pellander (ARD Degeto).

Julia Koschitz und Gabriela Sperl (re.) bei der Preisverleihung – Foto: Gisela Schober | VFF

 

Für die vierteilige Politdrama-Miniserie „Herrhausen – Der Herr des Geldes“ erhielt Gabriela Sperl gestern Abend im Rahmen des Filmfest München den mit 25.000 Euro dotierten Bernd Burgemeister Fernsehpreis in der Kategorie „Beste Serie/Mehrteiler“ – gestiftet von der Verwertungsgesellschaft der Film- und Fernsehproduzenten.

„Herrhausen – Der Herr des Geldes“, eine Ko-Produktion von Gabriela Sperl mit ARD Degeto, rbb, SWR und hr in Zusammenarbeit mit X Filme Creative Pool, zeigt das enge Miteinander zwischen Staat und Wirtschaft vor dem Hintergrund der deutschen Wiedervereinigung.

„Wir gratulieren der genre-erfahrenen Produzentin Gabriela Sperl und dem gesamten Team von ‚Herrhausen – Der Herr des Geldes‘ zu dieser begehrten Auszeichnung. Über viele Jahre hat Autor Thomas Wendrich gemeinsam mit allen Macherinnen und Machern akribisch recherchiert, um diesen komplexen Stoff zu greifen. Inszeniert von der jungen Regisseurin Pia Strietmann, die tief in die Männerdomäne der deutschen Bank- und Politstrukturen jener Zeit eintauchte. Mit ihrem Team und einem herausragenden Cast ist Gabriela Sperl gemeinsam mit X Filme Creative Pool erneut ein relevantes Stück Fernsehen für die ARD gelungen, das emotional wie intellektuell aufrührt. Bankensprecher Alfred Herrhausen ist eine der prägendsten Persönlichkeiten der jüngeren deutschen Geschichte. Mit seiner Forderung nach einem Schuldenerlass für Entwicklungsländer und einem Milliardenkredit für die UdSSR machte Herrhausen Politik und geriet in den Fokus von Geheimdiensten in West und Ost. In Zeiten des Krieges von Russland gegen die Ukraine sowie der Spannungen zwischen China und der westlichen Welt ist Herrhausens kompromissloser wie visionärer Modernisierungswille, der in die Weltpolitik hineinwirkte, heute brisanter und aktueller denn je“, so Christoph Pellander, Redaktionsleiter der ARD Degeto.

In der Begründung der Jury heißt es:

„Mit beeindruckender Erzählkunst präsentiert ‚Herrhausen – Der Herr des Geldes‘  eine mitreißende Geschichte über Alfred Herrhausen, den visionären Vorstandssprecher der Deutschen Bank, der seiner Zeit voraus war. Das Erzähltempo des Mehrteilers spiegelt die unbändige Getriebenheit des Hauptcharakters wider. Besonders beeindruckend ist die authentische Darstellung dieser wichtigen Episode deutscher Historie und der mitreißende Erzählstil. Die Produzentin Gabriela Sperl, deren Blick für bedeutsame Geschichten in der deutschen Fernsehlandschaft inzwischen unverzichtbar ist, steht für eine herausragende Qualität ihrer Projekte. Aus diesem Grund wird auch ‚Herrhausen‘ heute Abend mit dem hochverdienten Bernd Burgemeister Fernsehpreis geehrt“.

 

Regie führte Pia Strietmann nach den Drehbüchern von Thomas Wendrich. Hinter der Kamera stand Florian Emmerich. In der Hauptrolle ist Oliver Masucci als Alfred Herrhausen zu sehen, seine Frau Traudl spielt Julia Koschitz. Weitere Rollen sind u.a. prominent mit Sascha Nathan, David Schütter, Ursula Strauss, August Zirner, Franz Hartwig, Yousef Sweid, Dovale Glickman, Bettina Stucky, Thomas Loibl, Peter Benedict, Ivan Shvedoff, Yousef Sweid, Anton Spieker und Lisa Vicari besetzt.

„Herrhausen – Der Herr des Geldes“ wurde gefördert von der Film- und Medienstiftung NRW, dem FFF Bayern, HessenFilm und Medien und dem German Motion Picture Fund, in Belgien und Griechenland durch das Beside Tax Shelter System und dem Ekome State Fund, gemeinsam mit Beside Productions SRL und Avrio Films M.I.K.E. Im Weltvertrieb von Freemantle.

Sonja Schwarz (Chiara Schoras, Mitte) und ihr Kollege Jonas Kirschbaumer (Gabriel Raab, rE.) – Foto: ARD Degeto | HansJoachim Pfeiffer

 

Eine verschworene Dorfgemeinschaft und ein geheimer Kreis der Freimaurer: Auch beim Jubiläums-Dreh zum 19. und 20. „Bozen-Krimi“ tauchen Chiara Schoras in ihren Rollen als Capo Sonja Schwarz und Gabriel Raab als Jonas Kerschbaumer in den Dolomiten in ihnen unbekannte Welten ein. Dabei müssen die beiden Südtiroler Kommissare sich auch fragen, für welche Werte es sich zu kämpfen lohnt. Gaststar Harald Krassnitzer ringt als Vater eines toten Mädchens im 19. Film mit seinem Schicksal – und trifft in seiner Verzweiflung eine verheerende Entscheidung … In weiteren Rollen der beliebten ARD-Degeto-Reihe sind Hanspeter Müller-Drossaart, Charleen Deetz, Lisa Kreuzer, Gabriela García-Vargas, Valentina Emeri, Silvina Buchbauer, Juri Senft, Hans Stadlbauer, Hannes Wegener, Katrin Pollitt, Anian Zollner, Katharina Nesytowa, Peter Schorn, Christopher Schärf, Paul Triller, Michele Oliveri, Lasse Mhyr, Hubertus Hartmann, Regine Zimmermann, Lilith Häßle u.v.a. zu sehen. Die Dreharbeiten in Bozen, Margreid an der Weinstraße, Eppan, Meran, Brixen, im Villnösstal, Sarntal und Umgebung fanden vom 9. Mai bis 13. Juli 2023 statt.

Zu den Inhalten:

„Der Bozen-Krimi: Mein ist die Rache“ (AT)

Das ganze Dorf nimmt Anteil, als die 15-jährige Tochter des angesehenen Ortsvorstehers Karl Brandl (Harald Krassnitzer) spurlos verschwindet. Drei Monate später findet man ihre Leiche in einem Waldgebiet, und allen, auch Lisas Vater, ist sofort klar, dass nur einer als Täter in Frage kommt: Lukas Gamper (Juri Senft), ein Sonderling, der mit seinem Großvater (Hans Stadlbauer) auf einem abgeschiedenen Berghof lebt und den Bewohnern schon lange ein Dorn im Auge ist. Dieser Umstand erschwert „Capo“ Sonja Schwarz (Chiara Schoras) und ihrem Kollegen Jonas Kerschbaumer (Gabriel Raab) die Ermittlungen, zumal Lukas‘ DNA-Spuren tatsächlich an Lisas Leiche gefunden werden. Dennoch kommen Sonja Zweifel an seiner Schuld. Als unerwartet Kommissarin Mariella Colombo (Gabriela García-Vargas) aus Treviso auftaucht, bekommt der Fall eine neue Wendung. Doch der Hass der Dörfler auf die Gampers, angeführt von Brandl, ist nicht aufzuhalten.

„Der Bozen-Krimi: Geheime Bruderschaft“ (AT)

Freundschaft und Zusammenhalt verspricht die Freimaurerloge „Treue Brüder“ – Werte, die Kommissar Jonas Kerschbaumer (Gabriel Raab) viel bedeuten. Weil er in einer Sinnkrise steckt, nimmt sein bester Freund Claudio (Paul Triller) ihn dorthin mit. Als Claudio bei einem mysteriösen Hubschrauber-Absturz stirbt, ahnt Jonas, dass das kein Unfall war. Kurz darauf wird ein weiteres Logen-Mitglied tot aufgefunden: der Förster Ansgar Politani (Michele Oliveri). Die Ermittlungen führen „Capo“ Sonja Schwarz (Chiara Schoras) und Jonas, der nun in Loyalitätskonflikte gerät, zu einer Windparkfirma und damit zu einer erneuten Zusammenarbeit mit Mariella Colombo (Gabriela García-Vargas): Die Kollegin aus Treviso hat bereits gegen Valentina Bastoni (Katharina Nesytowa), die Betreiberin der Windparkfirma, ermittelt. Doch die Spuren führen noch weiter: zu den geheimen Machenschaften der Freimaurer und des „Meisters vom Stuhl“ (Anian Zollner). Als Jonas bei den Freimaurern aufgenommen werden soll, gerät er in tödliche Gefahr …

 

„Der Bozen-Krimi“ ist eine Produktion der Merfee Film- und Fernsehproduktion (Produzent: Dr. Eberhard Jost) im Auftrag der ARD Degeto für die ARD für den Sendeplatz „DonnerstagsKrimi im Ersten“. Regie führte Josh Broecker. Das Drehbuch zu „Mein ist die Rache“ (AT) stammt von Mathias Klaschka, das Drehbuch zu „Geheime Bruderschaft“ (AT) schrieb Sven Halfar. Die Redaktion verantwortet Claudia Luzius (ARD Degeto).

v.l.n.r.: ARD-Degeto-Geschäftsführer Thomas Schreiber, Vertrauensperson Brigitte Ehmann, Produzent Lasse Scharpen (Studio Zentral), ARD-Programmdirektorin Christine Strobl, UFA-CEO
Nico Hofmann, Regisseurin Julia von Heinz, Produzentin und Schauspielerin Maria Furtwängler – Foto: ARD Degeto | Andreas Büttner

 

Vor der Eröffnung des Filmfest München hat die ARD Degeto am 23. Juni zum DEGETO CAMPUS ins Funkhaus des Bayerischen Rundfunk eingeladen. Hochrangige Gesprächspartner:innen aus der Film- und Fernsehbranche diskutierten vor ca. 80 Gästen das zentrale Thema „Wie arbeiten wir fair am Set zusammen?“. Unter der Gesprächsführung von Maria Furtwängler, Produzentin, Schauspielerin und Gründerin der MaLisa-Stiftung sowie Thomas Schreiber, Geschäftsführer ARD Degeto, tauschten Brigitte Ehmann (Vertrauensperson bei Filmproduktionen), Julia von Heinz (Autorin und Regisseurin), Christine Strobl (ARD-Programmdirektorin), Lasse Scharpen (Produzent Studio Zentral) und Nico Hoffmann (CEO UFA GmbH) ihre Erfahrungen und Eindrücke aus.

Die Diskussion war lebendig und durchaus kritisch. Einigkeit herrschte über das oberste Gebot, Sicherheit für alle Mitarbeitenden am Set einer Filmproduktion zu gewährleisten. Das  entsprechende Regelwerk existiere zwar bereits, doch es sei noch nicht genügend im Bewusstsein der Mitarbeitenden verankert. Die ARD Degeto wendet sich daher seit Anfang Mai bei allen
ihren Auftragsproduktionen mit einem Schreiben an das gesamte Team am Set, um konkrete Ansprechpersonen zu benennen, an die sich Menschen im Bedarfsfall wenden können.
Maren Lansink von der Themis Vertrauensstelle gegen sexuelle Belästigung und Gewalt berichtete in einem Einspieler, dass im Zeitraum Januar bis April 2023 der Themis 57 neue Fälle gemeldet wurden, von denen nur zwei Betroffene bereit waren, eine Beschwerde beim Arbeitsgeber einzureichen.

„Der Verhaltenskodex mit allen Rechten und Pflichten muss jedem Mitarbeitenden am Set als gültiges und absolut einzuhaltendes Regelwerk kommuniziert werden, deren Nichtbeachtung entsprechend verfolgt wird. Damit Auftraggeber:in und Produzent:in aktiv werden können, müssten Regelverstöße auch gemeldet werden. Dabei muss gewährleistet werden, dass denjenigen keine Nachteile entstehen, die ihre Stimme gegen Diskriminierung, unfaire Behandlung oder im schlimmsten Falle bei tätlichen oder sexuellen Übergriffen erheben. Vertrauenspersonen können helfen, ein offenes, faires Miteinander sowie verantwortungsvolles, ethisches Verhalten am Set durchzusetzen“, fassten Maria Furtwängler und Thomas Schreiber die Diskussion zusammen.

Thomas Schreiber machte deutlich, dass die ARD Degeto als eine der größten Auftraggeber:innen für fiktionale Produktionen in Deutschland an der Umsetzung von konkreten Maßnahmen arbeite. „Wir wollen ein menschenwürdiges und wertschätzendes Klima bei der Entstehung all unserer Auftragsproduktionen gewährleisten und unsere Partner:innen in den Produktionsfirmen hier unterstützen. Wir bereiten innerhalb der ARD einen Film vor, der verpflichtend vor Drehbeginn personalisiert an die Teammitglieder verschickt wird und sie über die Regeln und Pflichten,
Do’s and Don’ts am Set informiert. Und um das Miteinander am Set zukünftig weiter zu verbessern, erkennen wir Vertrauenspersonen, Coaches, Deeskalationstrainer:innen, Intimacy Koordinator:innen in den Kalkulationen an. Auch Nudity und Inclusion Rider sind kalkulationsfähig. Wir haben die Etats auf den Sendeplätzen insgesamt erhöht, damit unsere Produktionen mit
allen gebotenen Anforderungen auskömmlich ausgestattet sind. Das bedeutet, dass wir unseren Produktionsoutput in der Summe gekürzt haben“, so Thomas Schreiber.

Daniel Popat, Solmaz Azizi, Lamin Leroy Gibba, Tsellot Melesse, Patrick und  Esra Phul, Carolin Haasis und Christoph Pellander –Foto: ARD Degeto | Andreas Büttner

 

Jungen Filmschaffenden bot die ARD Degeto die Gelegenheit zum Austausch und Networken beim „World Café: Made in Germany“ am 23. Juni nachmittags im Großen Sitzungssaal des Bayerischen Rundfunks. Geschäftsführer Thomas Schreiber begrüßte rund 70 Produzent:innen, Autor:innen, Regisseur:innen im Bereich Nachwuchs sowie Studierende der Filmhochschulen und betonte mit Blick auf das Standing der Öffentlich-Rechtlichen bei der jüngeren Zielgruppe, wie wichtig neue Strategien für ein neues Publikum seien. Redaktionsleiter Christoph Pellander stellt den Regisseur und Schauspieler Daniel Popat vor, der mit viel persönlichem Esprit durch die Veranstaltung führte. Produzentin Solmaz Azizi, Regisseurin und Casting Direktorin Tsellot Melesse, Schauspieler und Autor Lamin Leroy Gibba sowie Produzent:in Esra und Patrick Phul berichteten über ihren außergewöhnlichen Weg ins Filmbusiness und machten deutlich, dass die deutsche Filmbranche in vielerlei Hinsicht noch großen Nachholbedarf habe, etwa im Bereich Community Casting oder mangelnde Stoff- und Rollenangebote für BIPOC-Schauspielende. Diese Lücke will die ARD Degeto durch die Entwicklung weiterer neuer Serienformate weiter schließen. Die autobiografischen und authentischen Erzählungen der Speaker:innen boten Inspiration und Gesprächsstoff für den anwesenden Filmnachwuchs, der sich im „World Café“-Format untereinander vernetzte und weiter austauschte.

v.l.n.r.: Christoph Pellander (Redaktionsleiter der ARD Degeto) mit den Preisträgerinnen Fabienne Sailer, Christina Sabrowsky und Niklas Wirth (Redakteur und Pate des Impuls Preises 2023)

 

Die Gewinnerinnen des IMPULS PREIS 2023 stehen fest: Christina Sabrowsky und Fabienne Sailer von der Filmakademie Baden-Württemberg wurden am 23. Juni in München für ihr Exposé „Die Bauchtänzerinnen“ mit dem Nachwuchspreis der ARD Degeto für den Sendeplatz „Endlich Freitag im Ersten“ ausgezeichnet.

Sie erhalten einen Treatmentauftrag dotiert mit 7.500 Euro und können ihr Exposé zu einem Drehbuch weiterentwickeln. Die Jury der ARD Degeto begründet ihre Wahl folgendermaßen: „Eine bunte Truppe von Frauen im Alter von Anfang und Mitte Fünfzig, die es sich zum Ziel gemacht haben, einen Wettbewerb im Bauchtanzen in Paris zu gewinnen – Little Miss Sunshine meets Calender Girls. Das Exposé ‘Die Bauchtänzerinnen’ reflektiert gesellschaftliche Erwartungen an Frauen und ihre Körper und bietet verschiedene komplexe Frauenfiguren an, die sich trotz Menopause und einem Spiegelbild, das vielleicht nicht mehr dem sogenannten und vermeintlichen Schönheitsideal entspricht, als lebendige, sexuelle oder eher asexuelle Wesen fühlen. Damit zeigt der Stoff ein facettenreiches Frauenbild, das nicht allzu häufig in fiktionalen Stoffen vorkommt und bietet außerdem die Möglichkeit ein interessantes und ernstzunehmendes Rollenangebot für Schauspielerinnen in genau diesem Alter aufzustellen. Eine Komödienidee hervorragend passend für den Sendeplatz ‘Endlich Freitag im Ersten’, die zudem politisch und hochaktuell ist”, wie Niklas Wirth, Redakteur und Pate des Impuls Preises 2023 bekannt gab.

Gesucht wurden in diesem Jahr Komödien, die intelligent, witzig und divers erzählt sind – mit insgesamt fast 50 Einreichungen von allen deutschsprachigen Filmhochschulen war das Interesse der Studierenden am diesjährigen IMPULS PREIS besonders hoch. Die Jury der Degeto-Redaktion wählte aus den eingegangenen Ideen auch „Der Clown, die Gangsterbraucht und ich” von Nicolas Stille (Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf) und „Unmöglich Möglich” von Lisa Hagleitner (HFF München) unter die letzten drei Nominierten des Wettbewerbs.

Am 15. September 2023 vergibt der Bundesverband Schauspiel in Berlin wieder den Deutschen Schauspielpreis. Abstimmen darüber werden bis dahin die Mitglieder des Verbands. Zuvor hatte eine Jury Kino-, Fernsehfilm- und Serienproduktionen gesichtet und danach die Nominierungen ausgesprochen.

Wir freuen uns besonders über die Anwärter:innen für den Deutschen Schauspielpreis 2023

in der Kategorie

Dramatische Hauptrolle

 (2 Auszeichnungen)

Liv Lisa Fries

für

„Babylon Berlin“ (Staffel 4)

X Filme Creative Pool in Koproduktion mit ARD Degeto, Sky, WDR und Beta Film

und

Sebastian Koch

für

„Euer Ehren“

SquareOne Productions in Koproduktion mit Mona Film im Auftrag der ARD Degeto und ORF

*

in der Kategorie

Starker Auftritt

Victoire Laly

für

„Barcelona Krimi – Der längste Tag“

SOMMERHAUS im Auftrag der ARD Degeto

*

in der Kategorie

Duo

Laura Tonke & Yannik Heckmann

für

„Kranitz: Astrid & Mike – Der Junge hat Triebstau“

Florida Film im Auftrag der ARD Degeto

Und drücken allen fest die Daumen!

Alle Nominierungen finden Sie hier:

Die Nominierungen für den Deutschen Schauspielpreis 2023 – DWDL.de