v.l.n.r.:  David Hugo Schmitz (Rolle Hänno Gudjons), Lia von Blarer (Rolle Anne Goldmundt), Robert Stadlober (Rolle Jan Auschra), Anna Schudt (Rolle Riccarda Hövemann), Eva Marlen Hirschburger (Rolle Ela Hövemann), Allgegra Tinnefeld (Rolle Salma Novak), Patricia Aulitzky (Rolle Caro Novak) – Foto: ARD | WDR  | ARD Degeto Film | Alessio Maximilian Schroder

 

Wie viele Personen sind im Durchschnitt direkt oder indirekt davon betroffen, wenn ein einziger Mensch tödlich verunglückt? Nach einer Untersuchung des Bundesverkehrsministeriums sind es 113 Menschen, deren Leben von einem einzigen Ereignis für immer beeinflusst und verändert wird.

Ende Juni 2024  begannen in Wien die Dreharbeiten der sechsteiligen Serie, bei der Rick Ostermann Regie führte, nach Drehbüchern von Arndt Stüwe, der auch die Idee zu der Serie hatte und das Projekt gemeinsam mit Dirk Eggers (Executive Producer) und Elke Kimmlinger (WDR) ausgearbeitet hat. Moritz Polter (Windlight Pictures) zeichnet federführend für die Serie verantwortlich.

Die Serie macht aus dem statistischen Wert „Hundertdreizehn“ eine Schicksalszahl, indem sie exemplarisch die unterschiedlichen Leben von sechs Menschen erzählt, die durch einen katastrophalen Verkehrsunfall miteinander verbunden sind.

Ein Reisebus gerät auf die Gegenfahrbahn einer innerstädtischen, mehrspurigen Hochstraße und gräbt dort eine Schneise der Verwüstung durch den Gegenverkehr. Ein Sekundenbruchteil kann von jetzt auf gleich alles verändern, nur weil diese Menschen zum falschen Zeitpunkt am falschen Ort waren. Doch aus Katastrophen erwächst nicht nur Katastrophales. Es kann auch eine Chance auf etwas Neues, etwas unerwartet Gutes sein.

Die Serie ist auf mehreren Ebenen angelegt: Zwei durchgängige Stränge folgen dem Ermittlertrio (Lia von Blarer, Robert Stadlober, David Hugo Schmitz) bei ihrer Suche nach der Unfallursache sowie dem Schicksal der Angehörigen (Anna Schudt, Patricia Aulitzky) des Busfahrers (Felix Kramer). Jede Folge konzentriert sich außerdem auf eine vom Unfall betroffene Hauptfigur (Armin Rohde, Friederike Becht, Max von der Groeben, Vladimir Korneev, Cornelius Obonya, Antonia Moretti u.v.m.), deren persönliche Geschichte anthologisch erzählt wird. Daraus ergibt sich ein multiperspektivisches Bild auf das Busunglück und seine weitreichenden Folgen, das den Verkehrsunfall zu einer Parabel des unkalkulierbaren Lebens werden lässt.

„Hundertdreizehn“ wurde von Rick Ostermann („Der Gejagte“, „Das Boot“, „Fremder Feind“) inszeniert, die Drehbücher stammen von Arndt Stüwe („Im Abgrund“, „You are wanted“, „Wenn das letzte Lichtlein brennt“). Gedreht wurde vom 26. Juni bis 16. Oktober 2024 in Wien, Köln und Berlin. Die Ausstrahlung ist für Herbst 2025 geplant.

„Hundertdreizehn“ ist eine Produktion von Windlight Pictures und Satel Film in Koproduktion mit dem WDR, dem ORF und der ARD Degeto Film für die ARD. Executive Producer sind Moritz Polter, Dirk Eggers und Heinrich Ambrosch, Co-Executive Producer Cosima Degler und Producer Herwig Krawinkler. Die Redaktion liegt bei Elke Kimmlinger (WDR), Christoph Pellander (ARD Degeto Film) und Sabine Weber (ORF). Gefördert wird „Hundertdreizehn“ von der Film- und Medienstiftung NRW, Medienboard Berlin Brandenburg, Nordmedia, German Motion Picture Fund und FISA+.

 

Endlich Sommer, endlich wieder großes Kino! Ab dem 13. Juli 2026 ist das Erfolgsformat „ARD SommerKino“ mit bewegenden Film-Highlights des nationalen wie internationalen Kinos zurück. Montags um 20:15 Uhr sowie mit zwei Terminen freitags um 22:20 Uhr – immer im Ersten und in der ARD Mediathek.

Den Auftakt macht am 13. Juli 2026 die deutsche Erfolgsproduktion und Buchverfilmung „Wochenendrebellen“, die auf wahren Begebenheiten beruht, mit Florian David Fitz und Cecilio Andresen in den Hauptrollen. Unter der Regie von Marc Rothemund begeisterte die berührende Geschichte des autistischen Jason, der zusammen mit seinem Vater seinen Lieblingsfußballclub finden will, über eine Million Kinozuschauerinnen und -zuschauer. In weiteren Rollen begleiten Aylin Tezel als Cecilios Mutter und Joachim Król als sein Opa die zu Herzen gehende Fan-Reise – der perfekte Film für den Fußballsommer.

Ein harmloser Gen-Test entwickelt sich zu einer köstlichen Tour de Force kultureller Überraschungen. Die Frage, ob man wirklich ein waschechter Franzose oder Deutscher ist oder gar vom englischen Königshaus abstammt, beschäftigt in der Erfolgskomödie „Oh la la: Wer ahnt denn sowas?“ am 20. Juli alle. Mit „Monsieur Claude“-Darsteller Christian Clavier in der Hauptrolle trifft die Komödie einmal mehr den Humor-Nerv der Menschen. Wie kein anderer zündet er als Familienoberhaupt ein herrlich freches Pointen-Feuerwerk, das sich wenig um Political Correctness schert.

Am 27. Juli 2026 geht die Reise in den Norden Frankreichs. „Die leisen und die großen Töne“ erzählt die Geschichte zweier ungleicher Brüder, die in ihrer Liebe zur Musik vereint sind. Thibaut ist ein berühmter Dirigent, der die Konzertsäle der ganzen Welt bereist. Spät erfährt er, dass er adoptiert wurde und dass er einen jüngeren Bruder hat, der Posaune in der Blaskapelle einer Arbeiterstadt spielt. Thibaut sieht das Talent seines Bruders und möchte ihm die Chance geben, mit dem kleinen Orchester einen nationalen Wettbewerb zu gewinnen. In der bewegenden französischen Komödie spielen Benjamin Lavernhe und Pierre Lottin die Hauptrollen.

Lee Miller: Ihre fotografischen Arbeiten prägten zunächst die glamouröse Welt der Haute Couture und führten später, nach 1945, den Menschen die unmittelbare und grausame Realität des Dritten Reichs vor Augen. Am 3. August 2026 portraitiert niemand Geringeres als Hollywood-Star Kate Winslet in „Die Fotografin“ die Ikone der modernen Fotografie. An ihrer Seite sind u. a. Alexander Skarsgård, Marion Cotillard, Andy Samberg und Josh O’Connor zu sehen.

Die Bestseller-Verfilmung „Der Buchspazierer“ erzählt am 17. August 2026 in einer berührenden Geschichte über die positive Auswirkung von Literatur auf die Menschen und über die kleinen Freuden des Alltags. Christoph Maria Herbst begeistert hier nicht nur die Literaturfans mit seiner Darstellung des verschrobenen Einzelgängers Carl Kollhoff. Es ist die junge Schascha (Yuna Bennett), der es gelingt, mit ihrer Leidenschaft für Bücher und ihrer Hartnäckigkeit das Herz des eigenbrötlerischen älteren Herren zu erobern – und das der Zuschauer gleichermaßen.

Die Geschichte von „Kleine schmutzige Briefe“ beruht auf wahren Begebenheiten und führt zurück ins England der 1920er Jahre. Eine junge Frau kämpft gegen falsche Beschuldigungen und lässt sich durch nichts beirren. In den Hauptrollen sind die britische Schauspielikone Olivia Colman sowie die frisch-gekürte Oscar-Preisträgerin Jessie Buckley zu sehen, die nicht erst durch diese Auszeichnung für ihre Rolle in „Hamnet“ die Frau des Jahres im britischen Kino ist. Zu sehen ist „Kleine schmutzige Briefe“ am Freitag, den 24. Juli 2026.

Last but not least heißt es, die Schnürsenkel enger zu binden, wenn sich am 31. Juli 2026 Jim Broadbent in einer bewegenden Bestsellerverfilmung auf eine 700 Kilometer lange Reise durch Großbritannien macht, um seiner alten Freundin Queenie beizustehen, die im Sterben liegt. „Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry“ erzählt vor der malerischen englischen Landschaft mit großer emotionaler Authentizität über das Loslassen von Altlasten und die Kraft der Hoffnung. Penelope Wilton veredelt an der Seite von Jim Broadbent das ungewöhnliche Roadmovie.

Durch seine hohe Genrevielfalt bietet das „ARD SommerKino“ auch dieses Jahr abwechslungsreiche und vielseitige Unterhaltung für alle Kino- und Filmfans.

ARD SommerKino 2026 – Die Sendetermine im Überblick:

Wochenendrebellen – Montag, 13. Juli 2026, 20:15 Uhr
Oh La La: Wer ahnt denn sowas? – Montag, 20. Juli 2026, 20:15 Uhr
Die leisen und die großen Töne – Montag, 27. Juli 2026, 20:15 Uhr
Die Fotografin – Montag, 3. August 2026, 20:15 Uhr
Der Buchspazierer – Montag, 17. August, 20:15 Uhr
Kleine schmutzige Briefe – Freitag, 24. Juli, 22:20 Uhr
Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry – Freitag, 31. Juli, 22:20 Uhr

Foto: oben links „Zwei Frauen für alle Felle“ (ARD Degeto Film | MDR | Thomas Dietze), oben rechts „Families Like Ours – Nur mit Euch“ (Zentropa Entertainments | ApS | TV 2 Denmark | Studiocanal | Canal+ | NRK | TV4 | ARD Degeto Film | Sirena Film | Zentropa Sweden AB | Ginger Pictures BVBA | Saga Film, unten: Samira Breuer in „Schattenseite“ (ARD Degeto Film | HR | funk | Dreamtool Entertainment | Elliott Kreyenber)

 

Bis zum 31. Januar 2026 können Zuschauerinnen und Zuschauer für ihre Favoriten für den Jupiter Award 2026 abstimmen.

Mit im Rennen sind:

In der Kategorie

„Beste Darstellerin (TV & Streaming) national“

Samira Breuer

für die ARD-Degeto-Koproduktion

Schattenseite“

6 x 45 Minuten

Dreamtool Entertainment | ARD Degeto Film | HR | FUNK

*

In der Kategorie

Beste Serie national

Zwei Frauen für alle Felle

2 x 90 Minuten

ARD Degeto Film | MDR

*

Und in der Kategorie

Beste Serie international

die internationale ARD-Degeto-Film Koproduktion

Families Like Ours – Nur mit Euch

7 x 50 Minuten

Zentropa Entertainments | Studiocanal | TV 2 Denmark | Canal+ | NRK | TV4 | ARD Degeto Film | Sirena Film | Film i Väst | Zentropa Sweden | Saga Film | Ginger Pictures

Schattenseite“ und die beiden ersten Filme der Reihe Zwei Frauen für alle Felle (zwei weitere sind zur Ausstrahlung im ersten Quartal 2026 geplant) sind aktuell in der ARD Mediathek abrufbar.

Zur Abstimmung geht es hier.