v.l.n.r.: Anne Schäfer (Rolle Fina Valent), Bibiana Beglau (Rolle Lucía Blanxart), Clemens Schick (Rolle Xavi Bonet) –  Foto: ARD Degeto | Lucia Faraig

 

Mediterranes Flair, futuristische Architektur und quirliges Leben: Barcelona ist bekannt für seine vielen Gesichter. In der schillernden Hauptstadt Kataloniens standen Clemens Schick und Anne Schäfer vom 14. März bis 11. Mai 2023 unter der Regie von Andreas Herzog (Kamera: Ralf Noack) für zwei neue „Barcelona-Krimis“ vor der Kamera. Dabei zeigt die kosmopolitische Metropole zwischen Tradition und Moderne einmal mehr auch ihre dunkle Seite: In „Mütter“ (AT) stoßen Xavi und Fina hinter undurchdringlichen Klostermauern auf ein bis heute aktuelles, traumatisches Verbrechen der Franco-Diktatur. In einem ganz anderen Milieu, einem Beachclub am endlosen Sandstrand Barcelonas, beginnt in „Tanzende Puppen“ (AT) für die Kommissare ein Wettlauf mit der Zeit, als das Wiedersehen einer alten Clique plötzlich ein schockierendes Ende nimmt.

Neben Clemens Schick und Anne Schäfer spielen Silberner-Bär-Gewinnerin und Grimmepreisträgerin Bibiana Beglau, Alexander Beyer, Edita Malovcic, Renato Schuch, Christoph Gawenda, Atheer Adel, Nico Rogner, Andrea Eckert, Bernd Birkhahn, Thiemo Strutzenberger, Brigitte Karner, Sylvana Krappatsch, Yvonne Yung Hee Bormann, Shehab Fatoum, Barbara Schnitzler, Victoria Sordo, Anna Shirin Habedank, Doris Plenert, Elisabeth Clarke-Hasters, Toks Körner u.v.a.

Zu den Inhalten:

„Der Barcelona-Krimi: Mütter“ (AT)

Der Prozess gegen einen 82-jährigen Frauenarzt sorgt für Aufsehen in Barcelona: Dr. Sánchez (Bernd Birkhahn) wird vorgeworfen, zu Zeiten der Franco-Diktatur regierungskritischen Müttern ihre Neugeborenen weggenommen zu haben. Als zwei Nonnen ermordet werden, die damals auf der Geburtsstation gearbeitet haben, vermuten Kommissarin Fina Valent (Anne Schäfer) und ihr Partner Xavi Bonet (Clemens Schick) einen Zusammenhang. Von einer Journalistin (Bibiana Beglau), die Vorwürfe gegen Ärzte, Adoptiveltern und die Kirche erhebt, erfahren die beiden, wie das System des Schweigens funktioniert. Dass die Justiz den Betroffenen nicht gerecht wird, belastet das Ermittlerduo bei seiner Suche nach der Wahrheit. Die Uneinsichtigkeit von Dr. Sánchez treibt Fina und Xavi an, seine Verbrechen ans Licht zu bringen.

„Der Barcelona-Krimi: Tanzende Puppen“ (AT)

Die Ärztin Sofia (Edita Malovcic) trifft sich zu einem Revival mit ihrer Clique aus Jugendtagen. Ihre Freunde Sergi (Nico Rogner), Alex (Christoph Gawenda), Bruno und Marc (Atheer Adel) verbindet eine Gemeinsamkeit: Alle haben damals für sie geschwärmt, aber keine Chance gehabt. Das ausgelassene Wiedersehen im Beachclub von Marc endet mit einem Schock, als die Leiche von Bruno entdeckt wird. Kommissar Xavi Bonet (Clemens Schick), selbst als Gast am Partystrand, konzentriert sich auf das Innenleben der Clique. Er und seine Partnerin Fina Valent (Anne Schäfer) stoßen auf verlustreiche Geschäftsbeziehungen, eine anonyme Briefserie und ein Geheimnis, das wie ein Schatten auf den Freundschaften lastet. Als ein zweiter Mord passiert, vermuten die Ermittler, dass nun offene Rechnungen untereinander beglichen werden.

 

„Der Barcelona-Krimi: Mütter“ (AT) sowie „Der Barcelona-Krimi: Tanzende Puppen“ (AT) sind Produktionen von Sommerhaus Serien (Produzenten: Jochen Laube und Fabian Maubach, ausführender Produzent: Leif Alexis, Producer: Hannes Höhn) im Auftrag der ARD Degeto für die ARD für den Sendeplatz „DonnerstagsKrimi im Ersten“. Inszeniert wurden der siebte und achte Film von Andreas Herzog, die Kamera führte Ralf Noack. Die Drehbücher stammen von Catrin Lüth und Florian Hanig. Die Redaktion liegt bei Sascha Mürl (ARD Degeto).

 

 

Franziska Machens als Sonja Stellbrink und Rainer  Bock als ihr Vater Clemens – Foto: ARD Degeto | WDR | MadeFor Film | Martin Valentin Menke

 

Vom bis 19. April zum 20. Juni 2023 fanden in Steinfurt, Berlin und Umgebung die Dreharbeiten zur neuen Dramedy-Serie „Stadt, Land, Lust“ (AT) statt – dem neuesten Werk aus der Feder von Ralf Husmann („Stromberg“, „Frau Jordan stellt gleich“). Die Regie bei der im Auftrag von ARD Degeto und WDR für die ARD produzierten vierteiligen Serie übernahm Christine Rogoll. Es geht um Sonja Stellbrink (Franziska Machens), die ihr Leben vor die Wand gefahren hat: Job und Mann hängen am seidenen Faden und ausgerechnet in ihrer kleinstädtischen Heimat im Münsterland soll sie nun alles wieder in geordnete Bahnen bringen – ein Ort, an dem sie mit Ende 30 ganz sicher nicht mehr sein wollte.

Mit Franziska Machens, Rainer Bock, Camill Jammal, Hendrik Heutmann, Sarina Radomski, Rana Farahani, Antonia Breidenbach und vielen anderen sind die 45-minütigen Folgen prominent besetzt.

Zum Inhalt:

Sonja Stellbrink (Franziska Machens), erfolgreiche Vertreterin eines großen Pharmakonzerns, wird wegen eines erotischen Fehltritts von ihrem Arbeitgeber beurlaubt. Ihr Mann und Arbeitskollege Lars (Camill Jammal) beurlaubt sie anschließend auch aus ihrer Ehe. So landet Sonja plötzlich wieder dort, wo sie mal angefangen hat: in der Kleinstadt Vredenhorst im Münsterland. Ihr Vater Clemens (Rainer Bock) sieht sie dort immer noch als Nachfolgerin in seiner Apotheke, ihr Bruder Stoffel (Hendrik Heutmann) als willkommene Hilfe in seinem chaotischen Leben und ihre erste große Liebe Sascha (Tom Radisch) wohnt auch immer noch da. Womöglich ist die Kleinstadt also mehr als ein Zwischenstopp. Gleichzeitig ist Sonja überzeugt, bei ihrer alten Firma einem großen Pharma-Skandal auf der Spur zu sein, der vielleicht der wahre Grund für ihren Rausschmiss ist. Zwischen Kleinstadt- und Großkonzern wird sich Sonja fragen, ob ihre Reise in die Vergangenheit womöglich ihr Weg in die Zukunft sein kann…

 

„Stadt, Land, Lust“ (AT) wird produziert von der MadeFor Film (Produzenten: Ralf Husmann und Gunnar Juncken) im Auftrag von ARD Degeto und WDR für die ARD. Die Drehbücher stammen von Ralf Husmann und Christian Martin. Regie führte Christine Rogoll, die Bildgestaltung übernahm Niv Abootalebi. Die Ausstrahlung auf dem „Endlich Freitag“-Sendeplatz im Ersten und die Veröffentlichung in der ARD Mediathek sind für 2024 geplant. Verantwortliche Redakteur:innen sind Henrike Vieregge (WDR) und Stefan Kruppa (ARD Degeto).

 

v.l.n.r.: Klaus Peeck (Rolle Gernot), Helmut Zierl (Rolle Paul), Michaela May (Rolle Ulla), Angela Roy (Rolle Rite), Ernst Stötzner (Rolle Robert), Lieselotte Voß (Rolle Sina) und Katrin Ingerdoh (Rolle Henriette) –  Foto:  ARD Degeto | Thomas Neumeier

 

Die Silver-Ager-Komödie „Glück ist eine Entscheidung“ (AT) auf dem Sendeplatz „Endlich Freitag im Ersten“ stellt zwei befreundete Paare in den Mittelpunkt, die dem Altwerden auf ihre Art trotzen. Mit 70 Jahren nochmal auf Anfang gehen – kein einfacher Schritt für die pensionierte Lehrerin Ulla, deren Ehe unerwartet vor dem Aus steht: Mit Herausforderungen, die sie eigentlich schon längst hinter sich glaubte. Dialogwitz, aber auch berührende Szenen bestimmen die ARD-Degeto-Komödie mit Michaela May, Helmut Zierl, Angela Roy und Ernst Stötzner in den Hauptrollen. Die Dreharbeiten in Hamburg hatten am 17. April begonnen und dauerten bis zum 12. Mai 2023. Regie führte Christina Adler, das Drehbuch schrieb Claudia Kratochvil.

Zum Inhalt:

Voller Glück plant Ulla (Michaela May) ihre Goldhochzeit mit Paul (Helmut Zierl), zusammen mit ihren ältesten Freunden Rita (Angela Roy) und Robert (Ernst Stötzner), die ebenfalls 50 Jahre verheiratet sind. Doch auf der gemeinsamen Feier passierts: Paul verlässt Ulla. Ausgerechnet für ihre beste Freundin Rita, was er auch noch vor den peinlich berührten Gästen verkündet. Ulla bleibt fassungslos zurück. Mit 70 verlässt man sich nicht, da achtet man darauf, dass der Partner die richtigen Pillen einnimmt, hat sie immer geglaubt. Ulla muss sich neu sortieren, unterstützt von ihrem Sohn Tom (Sascha Goepel) und Ritas Tochter Henriette (Katrin Ingerdoh), für die sie wie eine zweite Mutter ist. Kein leichter Weg für Ulla, inklusive Rosenkrieg mit Paul und erneuter Jobsuche, aber trotz einiger Niederlagen zeigt sich: Sie lässt sich nicht unterkriegen und entwickelt sich zu der starken Frau, die sie im Grunde immer war. Als sie sich zu einer Aussprache mit Rita entschließt, erfährt sie nicht nur den wahren Grund für die Affäre, sondern fasst auch einen überraschenden Entschluss.

„Glück ist eine Entscheidung“ (AT) ist eine Produktion der Polyphon Film- und Fernsehgesellschaft mbH (Produzent: Viktor Witte) im Auftrag der ARD Degeto für die ARD. Die Redaktion liegt bei Birgit Titze (ARD Degeto).

 

v.l. .r.: Judith Kennel, Hinnerk Schönemann, Jana Klinge, Cem Ali Gültekin und Nicolay Gutscher – Foto: ARD Degeto | NDR | Boris Laewen

 

Schwanitz steht auf dem Kopf – zumindest für Kommissar und Tierarzt Hauke Jacobs (Hinnerk Schönemann). Wie er zu diesem Eindruck kommt und ob seine Kolleginnen Hannah Wagner (Jana Klinge) und Jule Christiansen (Marleen Lohse) ihm helfen können, zeigt der neue „Nord bei Nordwest“-Film „Zwischen Leben und Tod“. Die Schweizer Regisseurin Judith Kennel gibt mit dieser Episode ihren Einstand bei der erfolgreichen Reihe. Autor Niels Holle ist einer der Stamm-Autoren von „Nord bei Nordwest“. Die Dreharbeiten im Auftrag von ARD Degeto und NDR für die ARD fanden vom 14. April bis zum 15. Mai 2023 auf Fehmarn sowie in und um Hamburg. Das Erste und die ARD Mediathek zeigen den Krimi voraussichtlich am Anfang des kommenden Jahres.

Zum Inhalt:

Bei einer Schießerei mit dem aus dem Gefängnis geflohenen Mörder Wigald Tomke (Milton Welsh) wird Hauke Jacobs lebensbedrohlich verletzt. Als er anschließend auf seinem Boot wieder zu sich kommt, wirkt zunächst alles wie immer. Doch schon bald bemerkt Hauke, dass die Welt, wie er sie ursprünglich kannte, völlig auf dem Kopf steht und er der Einzige ist, dem das aufzufallen scheint. Nur Wigald Tomke ist immer noch derselbe und ermordet einen beliebten Schwanitzer nach dem anderen. Aber wie kann das sein?! Um dieses Rätsel zu lösen, benötigt Hauke die tatkräftige Unterstützung von Tierärztin Jule Christiansen und Kommissarin Hannah Wagner.

Neben den bereits Genannten stehen vor der Kamera von Nicolay Gutscher u. a. Cem Ali Gültekin (Mehmet Ösker), Stephan A. Tölle (Herr Töteberg), Regine Hentschel (Frau Bleckmann), Victoria Fleer (Bine Pufal), Joshy Peters (Puttkammer) und Rainer Furch (Simon Rost).

Produzent ist Seth Hollinderbäumer (triple pictures), Produktionsleiter Markus Kadl. Verantwortliche Redakteure sind Donald Kraemer (NDR) und Katja Kirchen (ARD Degeto).

 

v.l.n.r.: David Bredin, Cordelia Wege, Franz Dinda, Esther Rauch (Regie) – Foto: NDR | ARD Degeto | Georges Pauly

 

 

Für den DonnerstagsKrimi im Ersten entstand im Auftrag von NDR und ARD Degeto ein neuer Film: „Nord bei Nordost: Westend“ ist in Mecklenburg-Vorpommern angesiedelt. Cordelia Wege, David Bredin und Franz Dinda spielen die Polizisten Nina Hagen, Tim Engelmann und Felix Bittner, die sich im (fiktiven) Ort Westend ein Revier teilen.

Gedreht wurde vom 14. April bis zum 12. Mai 2023 in und um Malchow (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte), in Plau am See und Gallin (Landkreis Ludwigslust-Parchim) sowie in und um Hamburg. Das Buch hat Holger Karsten Schmidt geschrieben, der schon die Erfolgsreihe „Nord bei Nordwest“ entworfen hat. „Nord bei Nordost“ ist ebenfalls als Reihe geplant. Die Regie für den Pilotfilm übernahm die Österreicherin Esther Rauch. Das Erste und die ARD Mediathek zeigen „Nord bei Nordost: Westend“ voraussichtlich im kommenden Jahr.

Zum Inhalt:

Der Ort Westend ist eine kleine Perle an der Mecklenburgischen Seenplatte. Von der Bundesstraße gibt es nur eine Abfahrt dorthin, denn Westend liegt am gleichnamigen Westender See. Wer nach Westend kommt, hatte die Kleinstadt zum Ziel.

Dieses Idyll am See ist das Zuhause der Polizist:innen Nina Hagen (ihre Mutter fand den Vornamen witzig), Tim Engelmann und Felix Bittner. Das Revier hat eigentlich nur zwei Planstellen, aber im Zuge der Wende ist das untergegangen – und niemand in Westend hat einen vernünftigen Grund dafür gesehen, diesen Irrtum aufzuklären. Doch Hartwig Schulz (Thilo Prothmann) von der Personalabteilung des Landesinnenministeriums Mecklenburg-Vorpommern will jetzt vor Ort die Besetzung überprüfen und kann den Polizisten vielleicht ein interessantes Angebot machen.

Während Hartwig Schulz vor dem noch geschlossenen Revier wartet, explodiert am helllichten Tag ein Hausboot auf dem Westender See. Die drei Polizisten finden schnell heraus, dass mehr dahintersteckt als nur eine manipulierte Gasflasche. Das Opfer Jan Witt war Investigativjournalist und bekannt dafür, auf der „Kehrseite der Menschlichkeit“ zu recherchieren. Welchem Verbrechen war er auf der Spur?

Neben den bereits Genannten spielen u. a. Johanna Polley (Almut Driehorst), Knut Berger (Peter Larisch), Irina Potapenko (Uljana Rodenko) und Laeni Geiseler (Ana Rodenko).

Produzenten sind Claudia Schröder und Joshua Lantow (triple pictures). Kamera: Peter von Haller, Produktionsleitung: Vanessa Eggers. Die Redaktion liegt bei Donald Kraemer (NDR) und Katja Kirchen (ARD Degeto).

 

Vom 17. bis 24. März 2023 präsentierte das Festival Series Mania in Lille wieder eine Auswahl herausragender internationaler Serienproduktionen und vergab zum Abschluss die Preise an die Favoriten der Jurys.

Die Auszeichnung als

Beste Serie

in der Sektion INTERNATIONAL PANORAMA 

erhielt die schwedisch-deutsch-dänische ARD-Degeto-Koproduktion

„Blackwater – Im Schatten der Vergangenheit“

Apple Tree Produktions | ARD Degeto | SVT | Filmpool Nord | ITV

Jetzt in der ARD Mediathek!

 

In sechs Folgen á 6o Minuten erzählt „Blackwater – Im Schatten der Vergangenheit“ auf verschiedenen Zeitebenen die spannende Geschichte eines ungelösten Mordfalles aus dem Jahr 1973, in den nach fast 20 Jahren durch eine zufällige Begegnung erneut Bewegung kommt. Annie Raft, als junge Mutter damals ganz neu in der Gegend um Blackwater, bekam den vermeintlichen Mörder zweier Touristen bei ihrer Ankunft flüchtig zu Gesicht und glaubt, diesen nun in dem neuen Freund ihrer Tochter wiederzuerkennen.  Als sie ihrem eigenen Freund Birger davon erzählt und sich schließlich selbst aufmacht, um der Sache nachzugehen, kommt der ganze Fall neu ins Rollen und Annie gerät in höchste Gefahr.

Verkörpert wird die Annie der 1990er Jahre von der vielfach preisgekrönten schwedischen Schauspielerin und Regisseurin Pernilla August, die ihren internationalen Durchbruch mit ihrer Rolle inStar Wars: Episode I – Die dunkle Bedrohung“ erlangte und in jungen Jahren bereits mit Filmlegenden wie Ingmar Bergmann drehte. Pernilla Augusts Tochter Asta („Sex“, „Follow the Money“) spielt in den Rückblenden die junge Annie, während Pernillas Tochter Alba („Astrid“, „The Rain“) die Rolle von Annies erwachsener Tochter Mia übernimmt. Annies Freund Birger spielt der aus „Ein Mann namens Ove“ bekannte Rolf Lassgård.

„Blackwater“ ist eine Produktion von Apple Tree Productions (Produzent: Piv Bernth, Lars Hermann) in Zusammenarbeit mit SVT sowie in Koproduktion mit der ARD Degeto (Redaktion: Sebastian Lückel) und Filmpool Nord für die ARD Mediathek. Die Drehbücher schrieben  Maren Louise Käehne, Karin Arrhenius, Pia Gradvall und Nana Westh nach dem Bestsellerroman „Geschehnisse am Wasser“ von Kerstin Ekman. Regie führte Mikael Marcimain.

 

Alle Preisträger im Überblick sowie mehr zum Festival finden Sie hier

Am 17. März fand zum feierlichen Abschluss des diesjährigen Deutschen FernsehKrimi-Festivals die Verleihung der Preise in der Calligari Filmbühne in Wiesbaden statt. Wir freuen uns besonders über die Auszeichnung der 4. Staffel der von ARD Degeto koproduzierten Erfolgsserie

Babylon Berlin

X Filme Creative Pool in Koproduktion mit ARD Degeto, Sky und Beta Film für die ARD und Sky

als

Krimiserie des Jahres

Die vierte Staffel führt die Protagonisten diesmal in die Wintermonate 1930/31, in denen langsam die Welt in Deutschland aus den Fugen gerät.

Die Jury nennt die Serie: „… eine Zeitreise in eine Stadt voller spannender Intrigen und politischer Veränderung. Man folgt den Protagonist:innen nur zu gern durch den Lauf der Geschichte und lässt sich von den dramaturgischen Wendungen und Irrungen überraschen… Ob Schauspiel, Drehbuch, Szenenbild, grandiose Tanzszenen – Die Serie brilliert in jedem einzelnen Department.“

 

Es spielen: Volker Bruch, Liv Lisa Fries, Benno Fürmann, Lars Eidinger, Hannah Herzsprung, Christian Friedel, Udo Samel, Godehard Giese, Fritzi Haberlandt, Karl Markovics, Jördis Triebel, Ronald Zehrfeld, Meret Becker, Hanno Koffler, Martin Wuttke, Trystan Pütter u.v.a.

Regie führten wiederum Tom Tykwer, Achim von Borries und Henk Handloegten. Die Drehbücher schrieben: Achim von Borries, Bettine von Borries, Henk Handloegten, Khyana El Bitar und Tom Tykwer nach dem Roman „Goldstein“ von Volker Kutscher.

„Babylon Berlin“ ist eine Produktion von X Filme Creative Pool in Koproduktion mit ARD Degeto, Sky und Beta Film. Verantwortliche Redakteure von „Babylon Berlin“ sind Christoph Pellander und Carolin Haasis (ARD Degeto), Marcus Ammon, Frank Jastfelder und Lucia Vogdt (Sky Deutschland). Produzenten für X Filme sind Stefan Arndt, Uwe Schott und Michael Polle, Koproduzenten für Beta Film sind Jan Mojto, Dirk Schürhoff und Moritz Herzogenberg.

Die aktuelle Staffel wurde gefördert vom Medienboard Berlin-Brandenburg, der Film- und Medienstiftung NRW sowie dem German Motion Picture Fund.

v.l.n.r.: Mirjam Unger (Regie), Johannes Köck (Cine Tirol), Luise Nolz (Melissa), Manuel Rubey (Till), Elias Schneider (Nikolai), Pegah Ferydoni (Shirin), Lotta Herzog (Nina), Sarah Bauerett (Bea), Jürgen Maurer (Jerry), Salome Manyak (Frieda), Liam Noori (Jeremy), Dennenesch Zoude (Nicole), Maria Furtwängler (Andrea), Finjen Kiefer (Jens), Leo Reisinger (Horst); 1.Reihe: Laura Aleman (Atalante Film), Thomas Hroch (Mona Film), Lena Klein (Atalante Film) – Foto:  ARD Degeto | Mona Film | Atalante Film | Heinz Laab

 

„Familie kann gar nicht groß genug sein“, begrüßt Oma die kleine Nina in ihrer neuen, nun 13-köpfigen Patchworkfamilie. Wie wahr dieser Satz doch ist! Erst recht an Weihnachten, wenn alle zusammen in die Berge fahren und den Alltag für ein paar wunderschöne Tage vergessen. Doch dieses Jahr ist Oma nicht mehr da, und die Erwachsenen haben offenbar alle vergessen, was Weihnachten bedeutet. Also machen sich die Kinder alleine auf den Weg nach Tirol … Mirjam Unger inszenierte die zauberhaft-chaotische Weihnachtsgeschichte um Zusammenhalt, Gefühlslagen, Werte, Wahrheiten und Wunder nach einem Drehbuch von Martin Rauhaus. Vor der Kamera von Sebastian Thaler versammelte sich vom 22. Februar bis 27. März 2023 ein hochkarätiges Ensemble: Es spielen Juergen Maurer, Sarah Bauerett, Maria Furtwängler, Dennenesch Zoudé, Leo Reisinger, Pegah Ferydoni, Manuel Rubey, Liam Noori, Salome Manyak, Elias Schneider, Luise Nolz, Lotta Herzog, Finjen Kiefer und Inge Maux. Gedreht wurde in Tirol und Wien.

Zum Inhalt:

Die achtjährige Nina (Lotta Herzog) liebt Weihnachten. Am schönsten ist es, wenn ihre 13-köpfige Patchwork-Familie zusammen feiert – so wie bis vergangenes Jahr, als ihre neue Oma (Inge Maux) noch lebte. Für das nahende Fest sieht es wenig rosig aus, denn die Vorweihnachts-Besprechung der sieben Erwachsenen endet im Streit. Als Stiefpapa Jerry (Juergen Maurer) mit ihr und ihrem 16-jährigen Bruder Jeremy (Liam Noori) Heiligabend auf die Malediven fliegen möchte, fassen die Kinder einen Plan: Um beisammen sein zu können, machen sich alle sechs unbemerkt aus dem Staub. Mit Jerrys Kreditkarten ausgestattet, geht es gut gelaunt an einen geheimen Ort. Jetzt beginnt für die zerstrittenen Eltern nicht nur die Suche, sondern auch das Nachdenken, warum ihre Kinder lieber miteinander als mit ihnen zusammen sein möchten.

 

„Operation Weihnachten” (AT) ist eine Koproduktion der Atalante Film (Produzentin: Maria Furtwängler) mit Mona Film und Tivoli Film (Produzenten: Thomas Hroch, Gerald Podgornig) in Zusammenarbeit mit der ARD Degeto für ARD und ORF, mit Unterstützung von Fernsehfonds Austria, FISA+ und Cine Tirol Film Commission für den Sendeplatz „Endlich Freitag im Ersten“. Die Redaktion liegt bei Sascha Mürl (ARD Degeto) sowie bei Andrea Bogad-Radatz und Georg Petermandl (ORF).

 

Paula Hartmann (Rolle Larissa Grawe) und Tanja Wedhorn (Rolle Anne Grawe) – Foto: ARD Degeto | Christoph Assmann

 

In Berlin und Umgebung sowie in Mecklenburg-Vorpommern fanden vom 28. Februar bis 30. März 2023 die Dreharbeiten zu dem ARD-Degeto-Thriller „Ende der Unschuld“ (AT) über Korruptionsverdacht auf höchster Ebene statt. Anna Grawe, Büroleiterin einer Bundestagsabgeordneten, und ihre Tochter Larissa geraten in das Visier der Staatsanwaltschaft, als gegen Annas Chefin wegen Bestechungsvorwürfen in Zusammenhang mit einem russisch-kasachischen Oligarchen ermittelt wird – ein Mann, der auch für Anna und Larissa kein Unbekannter ist.

Die bereits mehrfach ausgezeichnete Regisseurin Franziska Schlotterer inszenierte „Ende der Unschuld“ (AT) nach einem Drehbuch von Michael Vershinin.

In den Hauptrollen sind Tanja Wedhorn als Anna Grawe und Paula Hartmann als ihre Tochter Larissa Grawe zu sehen. Zum versierten Ensemble gehören außerdem Jutta Wachowiak, Kai Scheve, Clelia Sarto, Andreas Warmbrunn, Rosa Enskat, Eugen Knecht, Jörg Pose u.v.m.

Zum Inhalt:

Anna Grawe (Tanja Wedhorn) ist die rechte Hand der Bundestagsabgeordneten Bea Kober (Rosa Enskat). Als die umsichtige Büroleiterin erfährt, dass die Staatsanwaltschaft gegen ihre Chefin ermittelt, ahnt Anna, dass es bei Beas enger Verbindung zu dem kasachischen Oligarchen Parygin (Eugen Knecht) etwas zu verbergen gibt. Dass jedoch auch ihre 23-jährige Tochter Larissa (Paula Hartmann), die mit einem kasachisch-britischen Stipendium in London studiert, eine Affäre mit dem verheirateten Geschäftsmann hatte und ihn nun erpressen möchte, kann sich Anna nicht vorstellen. Als sie mit Larissa in ihren Heimatort zu Mutter Magda (Jutta Wachowiak) fährt, holt Anna dort nicht nur der Korruptionsskandal ein. Auch Parygin hat jemanden zu ihnen geschickt…

„Ende der Unschuld“ (AT) ist eine Produktion der REAL FILM Berlin im Auftrag der ARD Degeto für die ARD. Für die Kamera zeichnet Bernd Fischer verantwortlich. Als Produzentin fungiert Heike Streich, Producerin ist Marie Ebenhan (beide REAL FILM Berlin). Die Redaktion verantwortet Stefan Kruppa (ARD Degeto).

 

Von links, vorne: Marie Leuenberger (Rolle: Frederike Bader), Michael Ostrowski (Rolle: Ferdinand Zankl) und Nadja Sabersky (Rolle: Mia Bader); hinten: Regisseur Felix Karolus, DOP Florian Schilling und Jeff Zach (Rolle: Dave Henigan) – Foto: BR | ARD Degeto | Bernd Schuller

 

Vom 23. Februar bis 23. März 2023 fanden die Dreharbeiten zum sechsten Film der erfolgreichen Reihe „Ein Krimi aus Passau“ statt. In „Der verschwundene Texaner“ (AT) ermitteln unter der Regie von Felix Karolus nach einem Drehbuch von Michael Vershinin die Berliner Ex-Polizistin Frederike Bader (Marie Leuenberger) und Privatdetektiv Ferdinand Zankl (Michael Ostrowski). In weiteren Rollen sind u. a. Nadja Sabersky, Stefan Rudolf, Bettina Mittendorfer, Charles M. Huber, Thomas Schmauser, Jeff Zach, Thomas Wodianka und Regina Speiseder zu sehen. Gedreht wurde in München und in der Dreiflüssestadt Passau. Die Ausstrahlung ist Ende 2023 für den „DonnerstagsKrimi im Ersten“ geplant, im „Doppelpack“ mit dem fünften Krimi aus Passau – „Zeit zu beten“.

Zum Inhalt:

Die Konditorin Roswitha Hertel (Bettina Mittendorfer) bekommt Überraschungsbesuch aus Texas: Dave Henigan (Jeff Zach) will der Geschichte seines Vaters nachspüren, einem US-Soldaten, der nach Kriegsende in Passau stationiert war. Roswitha und ihr Halbbruder Arthur (Charles M. Huber) hoffen mit dem Auftauchen des Texaners mehr über ihre eigene Familiengeschichte zu erfahren. Hier wittert Mia Bader (Nadja Sabersky), angehende Journalistin beim „Passauer Kurier“, sofort eine spannende Story. Doch als Mia nachts verfolgt wird und der Texaner spurlos verschwindet, befürchtet ihre Mutter Frederike Bader (Marie Leuenberger), Ex-Polizistin aus Berlin, dass ihre Zeugenschutz-Tarnung aufgeflogen ist: Das unkonventionelle Ermittler-Duo Frederike und Privatdetektiv Ferdinand Zankl (Michael Ostrowski) suchen fieberhaft nach den Zusammenhängen aller Vorkommnisse…

„Der verschwundene Texaner. Ein Krimi aus Passau“ (AT) ist eine Produktion der Hager Moss Film (Produzentin: Diana Chylla) im Auftrag von ARD Degeto und BR für die ARD. Für die Redaktion zeichnen Claudia Luzius (BR), Katja Kirchen (ARD Degeto)

 

 

 

 

 

v. l. n.r.: Cem Ali Gültekin, Hinnerk Schönemann, Marleen Lohse, Jana Klinge – Foto: NDR | Gordon Timpen

 

Der Vertreter Lothar Müller, auch „Lottchen“ genannt, wird tot in Travemünde aufgefunden – ermordet. Hauke Jacobs (Hinnerk Schönemann) und Hannah Wagner (Jana Klinge) vom Polizeirevier Schwanitz sind sofort vor Ort. Auch Tierärztin Jule Christiansen (Marleen Lohse) kannte Lothar Müller, sein Hund war bei ihr in Behandlung. Bald sind die Ermittelnden mit einem eigentümlichen Doppelleben von Lothar konfrontiert …

„Nord bei Nordwest – Das doppelte Lottchen“ ist die zweite Folge des DonnerstagsKrimis, bei der Hauptdarsteller Hinnerk Schönemann auch Regie führte. Die Vorlage schrieb der mehrfache Grimme-Preisträger Holger Karsten Schmidt, der „Nord bei Nordwest“ mit aus der Taufe gehoben hat. Der Film von ARD Degeto und NDR wurde vom  7. Februar bis 7. März 2023 in Travemünde, auf Fehmarn sowie in Reinbek und Hamburg gedreht. Die davor ausgestrahlten „Nord bei Nordwest“-Folgen im Januar dieses Jahres im Ersten waren erneut sehr erfolgreich: Im Schnitt schalteten 7,802 Millionen Zuschauer*innen ein, der Marktanteil lag bei 27,4 Prozent. Die neue Episode wird voraussichtlich Anfang 2024 im Ersten und in der ARD Mediathek zu sehen sein.

Zum Inhalt:

Lothar Müller (Tim Ehlert), von Freunden auch gerne mal „Lottchen“ gerufen, ist ein beliebter Handelsvertreter, der viel unterwegs ist. Doch eines Tages kommt er nicht nach Hause. Hauke Jacobs und Hannah Wagner werden nach Eingang der Vermisstenanzeige sofort tätig. Tatsächlich wird Lothar Müllers Leiche an der Küste gefunden – in Travemünde. Er wurde ermordet.

Wie seine Frau Susanne (Johanna Christine Gehlen) und seine Tochter Anna (Johanna Götting) entsetzt erfahren müssen, gab es „Lottchen“ praktisch zweimal: einmal als Familienvater in Schwanitz – und einmal als Familienvater in Travemünde, wo er mit Lisa (Marie Hacke) den gemeinsamen Sohn Finn (Karl von Klot) hat. Und damit eine komplette zweite Existenz.

Ist jemand hinter Lottchens Geheimnis gekommen? War es ein Mord aus Eifersucht? Wurde er erpresst? Mit all diesen Fragen sehen sich Hauke und Hannah konfrontiert, als Finn entführt wird und der Fall eine unerwartete Wendung nimmt. Auch Jule wird in die gefährlichen Ermittlungen hineingezogen. Und obwohl sie mit bisher ungeahnten Fähigkeiten eingreift, kann am Ende nur noch ein alter Bekannter mit seinen Kenntnissen und Kontakten helfen: Reimar Vogt (Peter Prager), Vater der ermordeten Schwanitzer Polizistin Lona.

Neben Hinnerk Schönemann, Jana Klinge und Marleen Lohse spielen Cem Ali Gültekin (als Mehmet Ösker), Joshy Peters (Puttkammer), Amina Merai (Sabine Keller), Peter Schneider (Maxim Romanow) und Fjodor Olev (Alexander Petrow).

Produzent ist Seth Hollinderbäumer (triple pictures), Kamera: Uwe Neumeister, Herstellungsleitung: Joshua Lantow / Oliver Behrmann, Produktionsleitung: Markus Kadl. Die Redaktion haben Donald Kraemer (NDR) und Katja Kirchen (ARD Degeto).

„Speeddating“ der ARD mit Produzent:innen am Freitag, 17. Februar 2023 im Studio 14 in Berlin im Rahmen der 73. Berlinale  – Foto: ARD Degeto | Georg Wendt

 

Über 100 Gäste kamen am heutigen Freitag, den 17. Februar 2023 über den Dächern Berlins zum „Speeddating“ von ARD Degeto und der ARD Koordination Fiktion zusammen. Der Einladung zum Netzwerken und kreativem Austausch folgten rund 70 Nachwuchsproduzent:innen sowie Studierende der Filmhochschulen aus ganz Deutschland.

Nachdem sich in der Vergangenheit durch die „Speeddatings“ mit Regisseurinnen und Autorinnen bereits erfolgreich neue berufliche Partnerschaften geschlossen haben, tauschte sich dieses Mal der Branchennachwuchs der Produzent:innen über drei Stunden intensiv mit mehr als 40 Redakteur:innen der ARD aus und legte die Weichen für zukünftige Zusammenarbeiten. Unterstützt wurde die Veranstaltung vom Produzentenverband.

Thomas Schreiber, Geschäftsführer der ARD Degeto: „Nachwuchsförderung ist ein Herzensthema für die Degeto. Gemeinsam mit der ARD Koordination Fiktion haben wir sehr erfolgreich Regisseurinnen und Autorinnen mit den Kolleg:innen der ARD zusammengebracht – daraus entstanden sind neue Zusammenarbeiten, erfolgreiche Projekte und nachhaltige Netzwerke. Höchste Zeit also, nun auch den Produzent:innen-Nachwuchs mit den ARD-Redaktionen an einen Tisch zu bringen. Wir freuen uns sehr, dass wir mit Unterstützung des Produzentenverbands heute knapp 70 Nachwuchstalente versammeln und mit ihnen einen intensiven und zukunftsweisenden Austausch begonnen haben.“

Jörg Schönenborn, Koordinator Fiktion der ARD: „Der Nachwuchs ist interessiert am Kontakt zu unseren Redakteurinnen und Redakteuren. Aber die sind natürlich genauso neugierig auf den Nachwuchs: auf neue Ideen, auf neue Geschichten aus anderen Perspektiven, in neuen Formaten. Ich freue mich über das große Interesse von Studierenden. Das zeigt, wie wichtig die Vernetzung unserer Redaktionen in ARD und ARD Degeto mit den Hochschulen ist.“

Alexandra Krampe, Vorstandsmitglied des Produzentenverbands, Produzentin JULEX FILM: „Um ihre Firmen aufzubauen, Erfahrungen zu sammeln und zu wachsen, benötigen Nachwuchsproduzent:innen Chancen und das Vertrauen in ihr Potential. Mit dieser Veranstaltung setzen wir ein klares Zeichen für eine nachhaltige Talentförderung, die über die Zusammenarbeit in der Reihe ARD-Debüt hinausgeht. Und so nicht nur zur Stärkung und Vielfalt einer unabhängigen Produzent:innenlandschaft beiträgt, sondern die Zukunft von Kino, Fernsehen und Streaming bereichert.“

 

 

 

 

ARD Degeto Redaktionsleiter und Gastgeber Christoph Pellander (li) mit den Casting-Directors und Redakteur:innen der ARD Degeto – Foto: ARD Degeto | Oliver Walterscheid

 

Am 15. Februar 2023 fand in Berlin die nächste Ausgabe des „Degeto Campus“ statt. Mit dieser Veranstaltungsreihe will die ARD Degeto wichtige Themen mit Kreativen und Partner:innen aus der Filmbranche diskutieren und voranbringen. Dieses Mal stand der Dialog mit Caster:innen im Mittelpunkt.

Christoph Pellander, Redaktionsleiter der ARD Degeto: „Genau wie Produktionsabläufe entwickeln sich auch Besetzungsprozesse ständig weiter. Damit der Cast seine künstlerische Wirkung im Gesamtwerk voll entfalten kann, ist es immens wichtig, dass Redakteur:innen die heutige Arbeitsweise der Casting Directors kennen und diese wiederum einschätzen können, wie redaktionelle Entscheidungen gefällt werden und wie die Abläufe im Zusammenspiel von ARD Degeto und Produktionen sind. Wir sind begeistert vom partnerschaftlichen Dialog im Laufe der Veranstaltung, das wird die Arbeit für beide Seiten in Zukunft noch erfolgreicher machen und ich danke allen Beteiligten für das so konstruktive Miteinander!“

Neben dem Abgleich der jeweiligen Aufgabenprofile und Gesprächen zu den aktuellen Herausforderungen im Markt ging es auch um aktuelle und künftige Formen der Zusammenarbeit, mit einem thematischen Schwerpunkt auf Vielfalt. Der bekannte Schauspieler, Produzent und Aktivist Tyron Ricketts sprach in einem Impulsvortrag zum Thema „Diversität als Normalität“. Unter dieser Überschrift plädierte er für ein neues Narrativ in Film und TV: Es brauche einen „Abschied von der alten Geschichte“, nicht nur in Bezug auf die Repräsentanz von People of Colour. Regisseur:in, Choreograf:in und Schauspieler:in Heinrich Horwitz und Schauspieler Julius Feldmeier sprachen über die von ihnen mitgegründete Initiative „Act Out“ –, die sich für mehr Vielfalt und Inklusion in der Film- und Fernsehbranche einsetzt, und gingen in den intensiven Dialog mit Caster:innen und Redakteur:innen für mehr Anerkennung und Akzeptanz von LGBTQ+-Personen.

Dazu Christoph Pellander: „Die Besetzung vor der Kamera ist ein ganz wesentlicher Teil des Kreativprozesses. Ein guter Cast entscheidet nicht nur darüber, wie glaubwürdig, emotional und mitreißend eine Geschichte erzählt wird. Er ist auch wesentlich für den Ausdruck von Vielfalt, Inklusion und gesellschaftlicher Relevanz einer Produktion. Daher sind die Impulse und die Erfahrungen der Casting Directors, die sich schon lange und intensiv mit den Themen befassen, für uns enorm wichtig.  Zwei Jahre nach Act Out sind wir sicher einige Schritte weiter, aber noch längst nicht am Ziel angekommen.“

Die Nominierungen für die  34. ROMY-Gala stehen fest. Bis zum 19. März kann das Publikum nun in den insgesamt neun Kategorien des Film- und Fernsehpreises für seine Favoriten abstimmen. Verliehen werden die ROMYs am 22. April 2023 in der Wiener Hofburg.

Wir freuen uns besonders über zwei Nominierungen, die für Leistungen in ARD-Degeto-Koproduktionen stehen:

Peter Lohmeyer

nominiert in der Kategorie

Beliebtester Schauspieler Serie/Reihe

für die Serie

„Das Netz“

MR-Film | Servus TV | ARD Degeto | Das Netz GmbH

und

Michael Ostrowski

nominiert in der Kategorie

Beliebtester Schauspieler Serie/Reihe

für die Reihe

„Ein Krimi aus Passau“

BR | ARD Degeto

 

Zum Voting geht es hier.

Wir drücken allen Nominierten fest die Daumen!