Hinten v. l. n. r: Marie Burchard (Rolle Eva), Sebastian Ströbel Rolle Mads),Franziska Wulf (Rolle Rene); Vorne: Thias Dertinger (Rolle Oscar) und Thurid Charlotte Funck (Rolle Lola) – Foto: ARD Degeto | Wolfgang Ennenbach

 

Was ist wichtiger: Freundschaft oder Liebe? Oder passt in ein Leben – und eine Wohnung – auch beides gleichzeitig? Diese Frage stellt sich Sebastian Ströbel als Mittvierziger Mads, der in der romantischen Patchwork-Komödie „Die Beste zum Schluss“ (AT) einen schweren Verlust verkraften muss und mit der Liebe im Allgemeinen und Speziellen hadert. Als seine Kindergartenfreundin René , verkörpert von Deutscher Schauspielpreis-Gewinnerin Franziska Wulf, mitsamt ihren beiden Kindern in sein Leben schneit, findet er in einer platonischen WG eine Antwort. Doch was, wenn Amors Pfeil unerwarteterweise doch noch mal trifft? Marie Burchard wartet schon auf Wolke sieben – während René Mads gleichzeitig dringender an ihrer Seite braucht als je zuvor …

Markus Sehr (Kamera: Paul Piek) inszenierte die romantische ARD-Degeto-Komödie nach dem gleichnamigen Roman von Michel Birbæk. Neben Sebastian Ströbel als Mads, Franziska Wulf als René und Marie Burchard als Eva spielen Jürgen Heinrich, Azizè Flittner, Ronald Kukulies, Claudio Caiolo und die Kinder Thurid Charlotte Funck und Thias Dertinger. Gedreht wurde vom 10. Oktober bis  8. November 2023 in Köln und Umgebung.

Zum Inhalt:

Der 44-jährige Mads (Sebastian Ströbel) trauert um seine große Liebe Jenny. Einsam lebt der Kölner in einer viel zu großen und fast leeren Wohnung, die er eigentlich mit ihr beziehen wollte. Auch sein Traumberuf als Architekt macht ihm nur noch wenig Freude. Die emotionale Leere verschwindet schlagartig, als Mads zufällig seiner Jugendfreundin René (Franziska Wulf) begegnet. Gemeinsam mit ihren beiden Kindern zieht die alleinerziehende Mutter bei ihm ein. Obwohl Mads und sie kein Paar werden möchten, wächst er im Rekordtempo in die ungewohnte Rolle als Patchwork-Papa hinein. Dass Mads anfängt, sich für eine andere Frau – für Eva (Marie Burchard) – zu interessieren, ist kein Problem. Als René eine schreckliche Diagnose erhält, müssen die Freunde weitreichende Entscheidungen treffen.

„Die Beste zum Schluss” (AT) ist eine Produktion der Dreamtool Entertainment (Produzent: Stefan Raiser, Producer: Simon Buchner) im Auftrag der ARD Degeto für die ARD für den Sendeplatz „Endlich Freitag im Ersten“. Das Drehbuch schrieb Bestsellerautor Michel Birbæk. Regie führte Markus Sehr, hinter der Kamera stand Paul Piek. Die Redaktion liegt bei Sascha Mürl (ARD Degeto).

Foto: HR | Filmstill | hr | Claussen+Putz Filmproduktion

Am 20. Oktober 2023 fand in der Alten Oper in Frankfurt die Verleihung des 34. Hessischen Film- und Kinopreises statt.

Bereits im Vorfeld wurden einige der Preiträger:innen bekanntgegeben. Und wir freuen uns insbesondere über die Auszeichnung der

 

ARD-Degeto-Kinokoproduktion

„Was man von hier aus sehen kann”

mit dem

Ensemblepreis

Unter der Regie von Aron Lehmann spielen u.a.: Corinna Harfouch, Luna Wedler, Karl Markovics, Ava Petsch, Cosmo Taut, Rosalie Thomass, Benjamin Radjaipour, Hansi Jochman, Peter Schneider, Katja Studt und Jasin Challa

Ihnen und dem gesamten Ensemble unser herzlicher Glückwunsch!

 

Ihre Entscheidung begründet die hr-Jury wie folgt:

Die Regie folgt dem verspielt-melancholischen Ton der literarischen Vorlage von Mariana Leky und lässt die Grenzen des realistischen Erzählens hinter sich. Virtuos und unaufdringlich, mit viel Liebe zum Detail und fotografiert in warmen Farben, erzählt der Film auf zwei Zeitebenen eindringlich vom Kindsein und vom Erwachsenwerden – vom Lieben, Trauern und Träumen. Das Herzstück dieser märchenhaften Szenerie ist das hervorragende Schauspiel-Ensemble, das bis in kleinste Rollen überzeugt. Luna Wedler als Luise setzt wunderbare Akzente. Dem Optiker ohne Namen, gespielt von Karl Markovics, gelingen starke emotionale Lichtblicke. Und Corinna Harfouch als Selma, die den Tod vorhersehen kann, hält bravourös die Balance zwischen Intimität und Ironie. Es entsteht eine große Nähe zu den einzelnen Figuren, die uns teilhaben lässt an deren Verletzlichkeit. Wie beinah schwerelos sich von Liebe und Tod erzählen lässt, das zeigt das großartige Ensemble der Verfilmung aufs Feinste. Warmherziges Kino, das berührt.

 

„Was man von hier aus sehen kann“ wurde produziert von CLAUSSEN+PUTZ (Uli Putz, Jakob Claussen) in Koproduktion mit  STUDIOCANAL (Kalle Friz, Isabel Hund) und ARD Degeto (Christoph Pellander, Redaktion: Sebastian Lückel). Gefördert wurde der Film durch HessenFilm und Medien, FilmFernsehFonds Bayern, Filmförderungsanstalt und Deutscher Filmförderfonds. Regie führte Aron Lehmann, der auch das Drehbuch nach dem Roman von Mariana Leky schrieb. Die Kamera führte Christian Rein.

Mehr zum Hessischen Film- und Kinopreis finden Sie hier.

Und hier mehr zur Verleihung des Ensemblepreises.

Désirée Nosbusch als Kriminalpsychologin Cathrin Blake – Foto: ARD Degeto | good friends Filmproduktion GmbH | Patrick Redmond

 

Grimme-Preisträgerin Désirée Nosbusch spielt in zwei packenden neuen „Irland-Krimis“: Matthias Tiefenbacher (Kamera: Hanno Lentz) inszenierte vom 2. Oktober bis 24. November 2023 an der irischen Küste den neunten und zehnten Film der erfolgreichen ARD-Degeto-Reihe nach Büchern von Katrin Bühlig. In den beiden neuen Folgen halten die psychischen Abgründe einer zunächst sehr sympathischen Psychopathin Cathrin in Atem, und sie wird in einen persönlichen Fall ihres Kollegen Sean Kelly hineingezogen, als das Verschwinden seines Neffen Kellys eigene, schmerzhafte Kindheit offenlegt.

An der Seite von Désirée Nosbusch spielen im deutsch-irischen Cast Declan Conlon, Rafael Gareisen, Róisín O’Donovan, Julia Dearden, Ronan Wilmot, Sheila Flitton, Esosa Ighodaro, Levi O’Sullivan, Catherine Walker, Mark O’Regan, Laoise Sweeney u.v.a. Gedreht wurde in Galway, Wicklow, Kilpedder und Dublin und Umgebung.

Mit den beiden zuletzt ausgestrahlten Filmen „Blackout“ und „Mond über Galway“ erreichte „Der Irland-Krimi“  6,19 und 5,79 Millionen Zuschauer:innen und damit einen Marktanteil von 25,2 bzw. 23 %. Die Filme stehen noch bis 12. bzw. 19. Oktober 2024 in der ARD Mediathek bereit.

Zu den Inhalten:

„Der Irland-Krimi: Gnadentod“ (AT)

Cathrin Blakes Nachbar Coner O’Neill wird tot aufgefunden. Während Superintendent Sean Kelly (Declan Conlon) von einem natürlichen Tod ausgeht – Coner war über 80 – ist Cathrin (Désirée Nosbusch) skeptisch, hatte doch Coner bislang keine Anzeichen von Gebrechlichkeit gezeigt. Gleichzeitig wird eine weitere männliche Leiche gefunden, ebenfalls über 80. Es stellt sich heraus, dass beide Männer Kontakt zu dem exklusiven Pflegeheim „Eden View“ hatten. Bridget Howard (Julia Dearden) ist eine sehr sympathische, warmherzige Frau, die sich voller Hingabe um Senioren ohne Familien kümmert. Kelly ist von dem Charme der älteren Dame eingenommen, Cathrin jedoch misstraut dem schönen Schein. Dann gibt es eine weitere Tote in Eden View, und Kelly stößt auf mehrere ungeklärte Vermisstenfälle – ebenfalls im Zusammenhang mit Bridgets Seniorenheim. Bridget hat für alle Vorkommnisse einleuchtende Erklärungen, aber kann das alles nur eine Verkettung unglücklicher Umstände sein?

„Der Irland-Krimi: Zerrissene Seelen“ (AT)

Kriminalpsychologin Cathrin Blake (Désirée Nosbusch) wird mit einem sehr persönlichen Fall konfrontiert: Superintendent Sean Kelly (Declan Conlon), mit dem Cathrin auch freundschaftlich verbunden ist, muss sich mit seiner Familiengeschichte auseinandersetzen, als sein Neffe Eoin (Levi O’Sullivan) aus seiner Heimat Australien nach Irland geschickt wird. Der 19-Jährige leidet seit Jahren an psychischen Problemen, er neigt zu Gewaltausbrüchen, auch sich selbst gegenüber. Eoins Eltern, Seans Bruder Ryan (Mark O’Regan) und dessen Frau Sofia (Catherine Walker), wissen nicht mehr, wie sie ihrem Sohn helfen können und schicken ihn zur Therapie nach Galway. Kelly soll während der Behandlung als Vertrauensperson zur Verfügung stehen, doch er merkt schnell, dass ihn der kranke Junge überfordert. Er bittet Cathrin um Unterstützung. Cathrin spürt, dass hinter Eoins Krankheit ein verdrängtes Familiendrama steckt, das auch Sean vor ihr zu verbergen sucht. Doch bevor sie das Geheimnis entschlüsseln kann, passiert etwas, das Kelly nicht nur als Onkel fordert: Eoins Mitpatientin Lizzy (Laoise Sweeney) wird ermordet aufgefunden, und Eoin ist der Letzte, der mit ihr gesehen wurde.

„Der Irland-Krimi“ ist eine Produktion der good friends Filmproduktion (Produzent:innen: Moritz von der Groeben, Nikola Bock) im Auftrag der ARD Degeto für die ARD für den Sendeplatz „DonnerstagsKrimi im Ersten“. Regie führte Matthias Tiefenbacher, hinter der Kamera stand Hanno Lentz. Beide Drehbücher schrieb Katrin Bühlig. Die Redaktion liegt bei Katja Kirchen (ARD Degeto).

 

Philipp Hochmair (Rolle Alexander Haller, li.) und Andreas Guenther (Rolle Niko Falk) Foto: ARD Degeto | Mona Film | Tivoli Film | Philipp Brozsek

 

Die Wiener Kaffeehäuser stehen für die Tradition der österreichischen Hauptstadt wie kaum ein anderes Wahrzeichen – und werden im zehnten „Wien-Krimi“ zum Dreh- und Angelpunkt des Geschehens. Philipp Hochmair und Andreas Guenther finden sich in ihren Rollen als Alexander Haller und Niko Falk allerdings in ungewohntem Fahrwasser wieder: Ein dunkles Kapitel aus der Vergangenheit des blinden Sonderermittlers stellt die vermeintlich unverbrüchliche Freundschaft der beiden vor eine schwere Zerreißprobe. Auch der elfte Film der spannenden ARD-Degeto-Reihe geht dem ungleichen Duo an die Substanz: Der Tod eines Priesterseminaristen führt Alex und Niko in die Katakomben eines Wiener Stadtpalais‘, wo sie auf ein düsteres Familiengeheimnis stoßen.

Unter der Regie von David Nawrath und Sibylle Tafel spielen an der Seite von Philipp Hochmair und Andreas Guenther wieder Jaschka Lämmert als Kommissarin Laura Janda und Michael Edlinger als Peter Lassmann. In Episodenrollen standen Martin Brambach, Nadeshda Brennicke, Michael Menzel, Wolfgang Pissecker, Sithembile Menck, Julia Raffaela Herzog, Elfriede Schüsseleder, Martin Feifel, Martina Ebm, Johannes Zirner, Hannes Wegener, Andrea Guo, Veronika Polly, Barbara Spitz u. a. vor der Kamera von Tobias von dem Borne (Film 10) und Florian Schilling (Film 11). Gedreht wurde vom 10. Oktober bis 13. Dezember 2023.

Zu den Inhalten:

„Der Wien-Krimi: Blind ermittelt – Eine Frage der Freundschaft“ (AT)

Ein Schwerverletzter verlangt mit letzter Kraft nach Sonderermittler Alexander Haller (Philipp Hochmair). Es ist sein Freund und Ex-Kollege Scherf (Michael Menzel), der bis vor Kurzem wegen des Mordes an seiner Frau im Gefängnis saß. Als Haller in der Klinik eintrifft, kann ihm der Sterbende nur noch zwei rätselhafte Bitten mitgeben. Für Alexander beginnt ein neuer Fall, der alte Zweifel hervorruft: War es ein fataler Fehler, dass er damals aus Befangenheit die Ermittlungen abgegeben hat? Schon bald konzentrieren sich die Ermittlungen auf ein Wiener Kaffeehaus-Imperium, in dem es um weit mehr als Melange und Espresso geht. Dabei bringt Alex nicht nur sich selbst in Gefahr, sondern setzt auch die Freundschaft mit seinem Partner Niko (Andreas Guenther) aufs Spiel.

„Der Wien-Krimi: Blind ermittelt – Totenreich“ (AT)

Alexander Haller (Philipp Hochmair) trifft bei einem Konzertbesuch den Leiter der Wiener Priesterschule Wimmer (Martin Feifel). Der Geistliche bittet den Sonderermittler der Kripo, sich nach einem seit Tagen vermissten Schützling zu erkundigen. Hallers Anruf bei Kommissarin Janda (Jaschka Lämmert) bringt Gewissheit: Der Gesuchte wurde ermordet! Eine erste Spur führt ins Adelspalais der Brohnsteins, die einen Klub und eine Künstlergalerie betreiben. Auf den ersten Blick gibt es keine Verbindung zu dem Ermordeten, doch die Geschwister Franziska (Martina Ebm), Johannes (Johannes Zirner) und Felix (Hannes Wegener) scheinen etwas zu verschweigen. Und auch Wimmer, der die Brohnsteins seit dem Tod ihrer Eltern als Vertrauter begleitet, scheint mehr zu wissen, als er sagen möchte – oder kann.

 

„Der Wien-Krimi: Blind ermittelt“ ist eine Koproduktion der Mona Film und Tivoli Film (Produzenten: Thomas Hroch und Gerald Podgornig) in Zusammenarbeit mit ARD Degeto für ARD und ORF mit Unterstützung des Fernsehfonds Austria, von FISA+ und des Filmfonds Wien für den Sendeplatz „DonnerstagsKrimi im Ersten“. Regie führten David Nawrath (Film 10) und Sibylle Tafel (Film 11). Die Drehbücher stammen von David Nawrath und Paul Florian Müller (Film 10) und Manja Schaar (Film 11). Die Redaktion liegt bei Sascha Mürl (ARD Degeto) sowie bei Andrea Bogad-Radatz und Nina Fehrmann-Trautz (beide ORF).

v.l.n.r.: Regisseurin Ute Wieland, Kamerafrau Eeva Fleig, Odine Johne, Jan Krauter, Produzent Felix von Poser, Line Producerin Amy Moore, Produzent Martin Sommer, Produktionsleiter Winfried Demuss – Foto: ARD Degeto | Amalia Film | Eeva Fleig

 

Tiefe Fjorde und schroffe Felsen, wilder Ozean und friedliche Berge kennzeichnen die Färöer, die dünn besiedelte, autonome Inselgruppe zwischen Schottland, Norwegen und Island. Hier, mitten im Nordatlantik, startetten am 8. September 2023 die Dreharbeiten für den aufwühlenden und wendungsreichen Krimi-Thriller „Mordlichter“ (AT) mit Odine Johne, Jan Krauter und Henning Baum in den Hauptrollen. Ute Wieland inszenierte nach einem Drehbuch von Christiane Dienger und Martin Sommer: Durch einen Zufall wird Johanna, Journalistin aus Hamburg, kurz nach Rückkehr in ihre alte Heimat in einen mysteriösen Mordfall hineingezogen und gerät schnell zwischen die Fronten von Einheimischen, die an der seit Jahrhunderten gelebten Tradition „Grindadráp“, der Grindwaldjagd, festhalten, und Anti-Walfang-Aktivisten, die das blutige Abschlachten der Tiere beenden wollen. Dabei stößt sie auch auf ein gut gehütetes, ihr bisher unbekanntes Familiengeheimnis.

Neben Odine Johne, Jan Krauter und Henning Baum standen im deutsch-nordirischen Cast vor der Kamera von Eeva Fleig: Patrick O’Kane, David Ganly, Patrick McBrearty, Rachael Rooney, Ash Rizi, Cailum Carragher, Anne Bird, Michael Patrick, Mukamajulé Michelo, Hayley-Marie Axe, Kasper Andreasen, Kelsea Knox, Rachel Murray, Ben Kerr u.v.a. Die Dreharbeiten in Nordirland und auf den Färöer Inseln dauerten zum 24. Oktober 2023.

Zum Inhalt:

Die Journalistin Johanna (Odine Johne) kehrt auf die Färöer-Inseln zurück, um das Haus ihrer Eltern zu verkaufen. Ihre Mutter ist vor einigen Jahren gestorben. Um ihren Vater trauert die 38-Jährige seit der Kindheit. An einer Felsenklippe entdeckt Johanna die Leiche eines Tierschützers aus Frankreich. Eine Lanze in seinem Rücken lenkt den Verdacht auf Einheimische, gegen deren blutige Jagd auf Grindwale eine Gruppe von Aktivisten kämpft. Für Johannas Jugendfreund Bjørg (Jan Krauter), den Polizisten der Insel, sind Mordermittlungen absolutes Neuland. Sie aber glaubt zu wissen, was hinter der Tat steckt. Je tiefer Johanna in den Fall eintaucht, desto mehr wird gewiss, dass die Lösung des Falles eng mit ihrer eigenen Vergangenheit verknüpft ist und sie traumatische Erinnerungen zulassen muss.

„Mordlichter“ (AT) ist eine Produktion der Wasabi Film und der Amalia Film (Produzenten: Martin Sommer, Felix von Poser) in Koproduktion mit der ARD Degeto für die ARD, gefördert mit Mitteln des FFF Bayern sowie von Northern Ireland Screen. Regie führte Ute Wieland nach einem Drehbuch von Christiane Dienger und Martin Sommer. Hinter der Kamera stand Eeva Fleig. Die Redaktion liegt bei Niklas Wirth und Christoph Pellander (beide ARD Degeto).

Kerstin Linden als Ronja – Foto: Viaplay Group, Filmlance International AB, Film i Väst, Ahil Films, ARD Degeto/ + Audrius Solominas

 

„Ronja Räubertochter“ erzählt die faszinierenden Abenteuer eines jungen Mädchens im mittelalterlichen Skandinavien, das in eine Räuberbande hineingeboren wird. Sie wächst behütet hinter den Festungsmauern der Mattis Burg auf, sehnt sich jedoch im Laufe der Jahre immer mehr nach der Welt außerhalb der Grenzen ihrer Räuberfamilie. Mutig und ohne Furcht stellt sie sich schon bald den Herausforderungen des magischen Waldes, der sie umgibt, und lernt schnell, dass dieser auch gefährlich sein kann und von seltsamen Kreaturen bevölkert wird.

Die ARD Degeto koproduziert gemeinsam mit Viaplay, Filmlance International, Film i Väst und Ahil Films die moderne Adaption von Astrid Lindgrens weltberühmter Heldinnengeschichte für die ARD. Inszeniert wird die sechsteilige Serie von Lisa James Larsson nach Drehbüchern von Hans Rosenfeldt („Die Brücke“). Ronja wird gespielt von Kerstin Lindén, an ihrer Seite sind u.a. Jack Bergenholtz Henriksson als Birk, Christopher Wagelin als ihr Vater Mattis, Krista Kosonen als Ronjas Mutter Lovis, Sverrir Gudnason als Borka, Vera Vitali als Cappa sowie Maria Nohra als Undis zu sehen.

Christoph Pellander, ARD-Degeto-Redaktionsleiter: „In den vergangenen Jahren hat Viaplay das Publikum mit hochklassigen TV-Events begeistert. Wir freuen uns, dass wir mit Viaplay bei so vielfältigen Projekten zusammenarbeiten können, und sind besonders stolz, dem deutschen Publikum die wirklich spektakuläre Serie ‚Ronja Räubertochter‘ präsentieren zu können, die sowohl Astrid Lindgren-Fans als auch viele neue Zuschauer:innen begeistern wird. Wir sind gespannt darauf, Ronja, ihren besten Freund Birk, Räuberhauptmann Mattis und seine Frau Lovis und viele andere liebgewonnene Figuren aus Ronjas Welt wiederzusehen, und können es kaum erwarten, sie kennenzulernen!“

Produzenten der Serie sind Bonnie Skoog Feeney und Mathias Arehn für Filmlance International, executive producers sind Sara Askelöf, Hanne Palmquist und Johan Palmberg. Die ARD Degeto koproduziert die Serie zusammen mit der Koordination Kinder und Familie. Die Redaktion bei der ARD Degeto verantworten Sebastian Lückel und Christoph Pellander.

Neben „Ronja Räubertochter“ beinhaltet die erneute Zusammenarbeit mit Viaplay außerdem den Lizenzerwerb der Mystery-Thriller-Serie „Veronika“, der emotionalen Drama-Serie „Limbo“ und der inklusiven Dramedy-Serie „Below“ für die ARD.

 

v.l.n.r.: Oliver Mommsen (Rolle Erik Olsen), Anja Kling (Rolle Katharina Hendriks), Miguel Alexander (Regie) und Carsten Bjørnlund (Rolle Bent Hendriks) –  Foto: ARD Degeto | Thorsten Jander

 

Die beliebte ARD-Degeto-Reihe „Schule am Meer“ mit Anja Kling und Oliver Mommsen wird fortgesetzt. Auch Gerit Kling ist wieder dabei. Vom 5.  Oktober bis 2. November liefen in Flensburg und Umgebung die Dreharbeiten für den dritten Film der Reihe mit dem Arbeitstitel „Elternfreuden“, der auf dem Sendeplatz „Endlich Freitag im Ersten“ ausgestrahlt wird. Erneut müssen sich Anja Kling als Berufsschulleiterin Katharina Hendriks und Oliver Mommsen als unkonventioneller Gastdozent Erik Olsen einigen familiären und beruflichen Herausforderungen stellen: Als Katharina eine Schülerin bei sich zu Hause aufgenommen hat, wird sie mit einem schmerzhaften Ereignis aus ihrer Vergangenheit konfrontiert. Und auch Eriks sonst so sorglose Natur erhält einen Dämpfer, als seine Mutter zusehends Probleme damit hat, alleine klarzukommen…

Neben Anja Kling, Oliver Mommsen und Gerit Kling sind in weiteren Rollen Carsten Bjørnlund, Monika Lennartz, Yasmina Djaballah, Vivien Mahler, Henning Hartmann, Paula Schindler, Lars Nagel u.v.a.m. zu sehen.
Regie führte Miguel Alexandre, der ebenso für die Bildgestaltung verantwortlich zeichnet, nach einem Drehbuch von Maria Hilbert.

Zum Inhalt:

Die schwangere Maßschneider-Schülerin Tara (Paula Schindler) kommt an die Flensburger Berufsschule und bringt bald nicht nur den Schulbetrieb, sondern auch Katharinas (Anja Kling) Privatleben auf Trab: Als Katharina das mittellose Mädchen vorübergehend in ihrem Haus aufnimmt, beginnt Bent (Carsten Bjørnlund) den Tod ihrer gemeinsamen Tochter aufzuarbeiten, während Katharina selbst sich mit noch einem ganz anderen Verlust konfrontiert sieht – dem ihres früheren lebensfroheren Selbst. Und auch Erik (Oliver Mommsen) hat mit unerwarteten Familienkonflikten zu tun: Der ewige Freigeist ist plötzlich allein verantwortlich für seine verwitwete Mutter. Und die kommt langsam in ein Alter, in dem sie nicht mehr alleine leben sollte…

„Schule am  Meer – Elternfreuden“ (AT) ist eine Produktion der NORDFILM GmbH im Auftrag der ARD Degeto für die ARD. Die Produzentinnen sind Kerstin Ramcke und Sabine Timmermann. Die Redaktion liegt bei Stefan Kruppa (ARD Degeto).

 

 

Zum dritten Mal hatten die Filmtage Oberschwaben vom 12. bis 15. Oktober nach Ravensburg und Weingarten eingeladen. Bekannte Filmemacher:innen ebenso wie Newcomer präsentierten ihre Produktionen und diskutierten im Anschluss in direktem Austausch mit dem Publikum. Vier Preise waren wieder zu vergeben – jeweils für den besten Spiel-, Fernseh-, Dokumentar- und Kurzfilm.

Den Preis als Bester Fernsehfilm erhielt in diesem Jahr die ARD-Degeto-Produktion

Ich will mein Glück zurück

Polyphon Film- und Fernsehgesellschaft mbH im Auftrag der ARD Degeto für die ARD

mit: Michaela May, Helmut Zierl, Angela Roy, Ernst Stötzner, Katrin Ingerdoh, Lieselotte Voß, Sascha Geopel u.v.a.

Regie: Christina Adler

Drehbuch: Claudia Kratchovil

Wir gratulieren herzlich!

Die Silver-Ager-Komödie „Ich will mein Glück zurück“  stellt zwei befreundete Paare in den Mittelpunkt, die dem Altwerden auf ihre Art trotzen. Mit 70 Jahren nochmal auf Anfang gehen – kein einfacher Schritt für die pensionierte Lehrerin Ulla, deren Ehe unerwartet vor dem Aus steht.

Zum Inhalt:

Voller Glück plant Ulla (Michaela May) ihre Goldhochzeit mit Paul (Helmut Zierl), zusammen mit ihren ältesten Freunden Rita (Angela Roy) und Robert (Ernst Stötzner), die ebenfalls 50 Jahre verheiratet sind. Doch auf der gemeinsamen Feier passierts: Paul verlässt Ulla. Ausgerechnet für ihre beste Freundin Rita, was er auch noch vor den peinlich berührten Gästen verkündet. Ulla bleibt fassungslos zurück. Mit 70 verlässt man sich nicht, da achtet man darauf, dass der Partner die richtigen Pillen einnimmt, hat sie immer geglaubt. Ulla muss sich neu sortieren, unterstützt von ihrem Sohn Tom (Sascha Goepel) und Ritas Tochter Henriette (Katrin Ingerdoh), für die sie wie eine zweite Mutter ist. Kein leichter Weg für Ulla, inklusive Rosenkrieg mit Paul und erneuter Jobsuche, aber trotz einiger Niederlagen zeigt sich: Sie lässt sich nicht unterkriegen und entwickelt sich zu der starken Frau, die sie im Grunde immer war. Als sie sich zu einer Aussprache mit Rita entschließt, erfährt sie nicht nur den wahren Grund für die Affäre, sondern fasst auch einen überraschenden Entschluss.

„Ich will mein Glück zurück“ ist eine Produktion der Polyphon Film- und Fernsehgesellschaft mbH (Produzent: Viktor Witte) im Auftrag der ARD Degeto für die ARD. Die Redaktion liegt bei Birgit Titze (ARD Degeto).

Die weiteren Preisträgerfilme sowie mehr zum Festival finden Sie hier.

 v.l.n.r.: Jan Dose, Yvonnne Catterfeld, Timo Moritz (Kamera), Valery Tscheplanowa, Ole Zapatka (Regie), Jutta Müller (Produzentin), Götz Schubert Foto: ARD Degeto | MDR |Molina Film | AVM

 

Vom 26. September bis 25. Oktober 2023 fanden in Görlitz und Umgebung die Dreharbeiten zum 15. Fall der ARD DonnerstagsKrimi-Reihe statt. „Wolfsland – In der Schlinge“ beschließt die Mafia-Saga vom „dreckigen Dutzend“ mit einem dramatischen Finale.

In diesem Fall werden die beiden Kommissare Viola Delbrück (Yvonne Catterfeld) und „Butsch“ Schulz (Götz Schubert) mit einem teuflischen Gegner konfrontiert, der alles daransetzt, die Staatsanwältin Anne Konzak (Christina Große) zu diskreditieren, die zarte Liebe zwischen Butsch und Anne zu vernichten und das Vertrauen zwischen Butsch und Viola für immer zu zerstören. Alles beginnt mit einem Anruf, der Viola Delbrück beim Joggen erreicht. Und der kommt direkt aus der Hölle. So würde Butsch es jedenfalls nennen. Die Anruferin ist niemand anders als Jenni Meißner alias Brad (Valery Tscheplanowa), langgesuchter Kopf einer Mafia-Bande, dem sogenannten Dreckigen Dutzend, die das Ermittlerteam schon eine ganze Weile beschäftigt. Brad will aussteigen und schlägt Viola einen Deal vor. Die Bedingung: Viola muss schweigen. Vor allem gegenüber Butsch und „seiner“ Staatsanwältin …

Neben dem erfahrenen Ermittlerteam Burkhard „Butsch“ Schulz (Götz Schubert) und Viola Delbrück (Yvonne Catterfeld) standen in „Wolfsland – In der Schlinge“ (AT) Christina Große als Staatsanwältin Anne Konzak, Jan Dose als Spurensicherer Jakob Böhme und Stephan Grossmann als Revierleiter Dr. Grimm vor der Kamera von Timo Moritz. In weiteren Rollen dieser Produktion sind u.a.  Valery Tscheplanowa, Sabine Vitua, Susanne Bredehöft, Isaak Dentlerzu sehen. Das Drehbuch schrieben erneut die Autoren Sönke Lars Neuwöhner und Sven Poser, die Regie führte – zum dritten Mal bei dieser Reihe – Ole Zapatka („Wolfsland Das schwarze Herz“, „Wolfsland – Tote schlafen schlecht, „Mordsschwestern“, „Nord Nord Mord“ u.a.).

„Wolfsland“ ist eine Produktion der Molina Film (Produzentin: Jutta Müller) im Auftrag der ARD Degeto und des MDR für die ARD. Die Redaktion haben Adrian Paul und Sven Döbler (beide MDR) sowie Katja Kirchen (ARD Degeto).

Am 1. Weihnachtfeiertag, 25. Dezember 2023, wird mit „Wolfsland – Das schwarze Herz“ der 13. Film und am 28. Dezember mit „Wolfsland – Tote schlafen schlecht“ der 14. Film ausgestrahlt, jeweils um 20.15 Uhr im Ersten und zeitgleich in der ARD Mediathek. Und im Februar kommenden Jahres beginnen die Dreharbeiten zum 16. Film dieser erfolgreichen Reihe.

Zum elften Mal vergibt die Deutsche Akademie für Fernsehen (DAfF) am 2. Dezember 2023 in Berlin die DAfFNE, die unabhängige Branchenehrung für herausragende Einzelleistungen im deutschen Fernsehen.

Wer eine der insgesamt 21. Auszeichnungen bekommt, bestimmen die rund 800 Mitglieder der Akademie und sprechen damit ihre besondere Anerkennung für herausragende kreative Leistungen in deutschen Fernseh- und Streamingproduktionen aus.

Wir freuen uns über die Nominierungen von:

Florian Baxmeyer 

in der Kategorie Regie

für

Lost in Fuseta

FFP New Media GmbH im Auftrag der ARD Degeto für die ARD

*

Godehard Giese

in der Kategorie Schauspieler – Hauptrolle

sowie

Claude Albert Heinrich

in der Kategorie Schauspieler – Nebenrolle

beide jeweils für

für

Und dann steht einer auf und öffnet das Fenster

Bavaria Fiction GmbH im Auftrag der ARD Degeto für die ARD

*

Nina Gummich

in der Kategorie Schauspielerin – Hauptrolle

sowie

Iris Baumüller & Constanze Demontoy

in der Kategorie Casting

jeweils für

Alice

Neue Schönhauser Filmproduktion in Koproduktion mit dem Rundfunk Berlin-Brandenburg, dem Westdeutschen Rundfunk und
der ARD Degeto für die ARD

*

Daniela Stein & Ulrik Bruchholz & Billy Buff

in der Kategorie Stunt

sowie

Frank Kruse (supervising sound editor & sound designer) & Alexander Buck (supervising
dialogue & ADR editor) Matthias Lempert (Mischtonmeister) & Klaus Peter Schmitt &
Bernhard Joest & Stefan Soltau (O-Tonmeister) & Benjamin Hörbe (supervising ADReditor)

in der Kategorie Tongestaltung

für

Babylon Berlin, 4. Staffel 

X-Filme Creative Pool in Koproduktion mit ARD Degeto, Sky Deutschland und Beta Film

*

Felix Novo di Oliviera

in der Kategorie Bildgestaltung

sowie

Heike Voßler & Kathrin Bullemer

in der Kategorie Produzent:in

für

Lauchhammer – Tod in der Lausitz

MOOVIE in Koproduktion mit MDR, rbb, ARD Degeto und ARTE

 

Weitere Nominierungen für die DAfFNE 2023 sowie mehr zur Deutschen Akademie für Fernsehen finden Sie hier.

 

 

Die Gewinnerinnen des gemeinsamen KINO & TV Preis von ARD Degeto, SRF und ORF kommen aus Deutschland! Die Drehbuchautorin Regine Bielefeldt und die Produzentin Ariane Krampe erhalten den Preis für „Mein Einhorn steht im Halteverbot“. Die Komödie handelt von einer alleinerziehenden Berliner Mutter, die plötzlich dazu auserkoren ist, die letzte Erbin des verstorbenen Prinzen von Österreich zu sein.

Sie erhalten einen Finanzierungsbeitrag für eine Treatmententwicklung über 10.000 Euro und können ihr Exposé in Zusammenarbeit mit ARD Degeto, SRF und ORF zu einem Drehbuch für einen Kino- oder TV-Film entwickeln.

Die Jury, bestehend aus Redakteur:innen aus allen drei Ländern, begründet ihre Wahl folgendermaßen:

„Mein Einhorn steht im Halteverbot“ ist die moderne Interpretation einer charmanten Plötzlich Prinzessin-Geschichte: Manu, alleinerziehende Berliner Bürgergeldberechtigte mit zwei pubertierenden Kindern ist, so stellt es sich heraus, die legitime Erbin des letzten österreichischen Prinzen und soll von dessen verbliebenen Verbündeten als Thronfolgerin eingesetzt werden, um die Chance für einen österreichischen Neuanfang als Monarchie zu nutzen. Zumindest scheint es erstmal so. Und während Manu und ihre Kinder sich mit Hilfe eines Schweizer Journalisten im royalen Alltag zurechtzufinden versuchen, entwickelt die Geschichte schon bald interessante Dimensionen: Hinter dem ganzen Manöver steckt nicht nur der harmlos-verträumte Wunsch einer erzkonservativen Gruppe nach alter Ordnung, sondern ein handfestes Komplott. Und am Ende geht es mal wieder nur um eins: Ums Geld.

Damit ist „Mein Einhorn steht im Halteverbot“ eine wunderbar zeitlose, gleichzeitig warme und skrupellose, aber vor allem witzige Geschichte über unsere Träume und Wünsche und darüber, warum die Sehnsucht nach einer neuen Sisi besser nicht in Erfüllung geht.

 

Gesucht wurde eine moderne Komödie, die von den komplexen Beziehungen zwischen Deutschen, Schweizer:innen und Österreicher:innen erzählt. Das Interesse am Preis war groß – insgesamt wurden über 60 Ideen aus den drei Nachbarländern eingereicht.

 

 

v.l.n.r.: Tobias Schmidt (Kamera), Holger Haase (Regie), Christina Hecke (Claire), Pasquale Aleardi (Dupin), Jan Georg Schütte (Kadeg), Gisa Flake (Nevou), Mathias Lösel (Produzent) am Château de Keriolet in Concarneau, Finistère – Foto:  ARD Degeto | filmpool fiction | Wolfgang Ennenbach

 

 

Ein Mord an einem Gutsbesitzer in der herrlichen Weinregion des Muscadet macht dem frischgebackenen Ehepaar Georges und Claire Dupin ihren gerade begonnen Honeymoon zunichte. Und so muss Pasquale Aleardi alias Kommissar Dupin, hin- und hergerissen zwischen Privatleben und Berufung, im mondänen Château der Winzerdynastie Katell die Ermittlungen zu seinem zwölften Fall „Bretonischer Ruhm“ aufnehmen – und kommt zwischen großen Weinen, alten Namen und pikanten Verwicklungen schicksalhaften Geheimnissen auf die Spur …

Holger Haase inszenierte „Bretonischer Ruhm“ nach einem Drehbuch von Eckhard Vollmar. Neben Pasquale Aleardi als Georges Dupin, Christina Hecke als seine Ehefrau Claire, Jan Georg Schütte als gerade genesener Inspektor Kadeg und Gisa Flake als unverwüstliche Polizistin Nevou standen Birte Hanusrichter als Claires Studienfreundin und Weingutbesitzerin sowie Jürgen Heinrich als Verwalter der Domaine vor der Kamera von Tobias Schmidt. In weiteren Rollen sind Max Volkert Martens, Luisa Binger, Josef Heynert und Franziska Wulf zu sehen. Die Dreharbeiten in Concarneau, Pornic, Névez, Sainte-Marine, Trévignon und Riec-sur-Bélon dauerten vom  11. September bis 9. Oktober 2023.

Zum Inhalt:

Kommissar Dupin (Pasquale Aleardi) und Claire (Christina Hecke) wollen ihre Flitterwochen an der Loire verbringen, im traumhaften Pays de Retz. Im berühmten Weinanbaugebiet des Muscadet wollen sie ein paar Tage auf dem Château von Cécile Katell (Birte Hanusrichter), einer alten Freundin von Claire, genießen. Doch kaum angekommen, wird deren Mann Brian (Markus Frank) im Keller des Châteaus ermordet aufgefunden. Dupin möchte den Fall eigentlich lieber seinem Inspektor Kadeg (Jan Georg Schütte) und Polizistin Nevou (Gisa Flake) auftragen, doch Claire überredet ihn, den Mord selbst aufzuklären, um ihre Freundin zu entlasten. Schnell stößt Dupin dabei auf ein undurchschaubares, schicksalhaftes Geflecht der Menschen auf dem Weingut, die alle ihre eigenen Interessen verfolgen – darunter der verschwiegene Gutsverwalter Jules Marchand (Jürgen Heinrich) sowie die junge Winzerin Emily (Luisa Binger) und ihr Verlobter Alain (Josef Heynert) …

„Kommissar Dupin“ ist eine Produktion der filmpool fiction GmbH (Produzenten: Iris Kiefer, Mathias Lösel) im Auftrag der ARD Degeto für die ARD für den Sendeplatz „DonnerstagsKrimi im Ersten“. Das Drehbuch verfasste Eckhard Vollmar nach dem gleichnamigen Bestseller von Jean-Luc Bannalec. Die Redaktion liegt bei Katja Kirchen (ARD Degeto).

v.l.n.r.: Michael Ostrowski  als Ferdinand Zankl und Marie Leuenberger als Frederike Bader) – Foto: BR | ARD Degeto | Hager Moss Film GmbH | Bernd Schuller

 

Vom 14. September bis 13. Oktober 2023 fanden die Dreharbeiten zum siebten Film der erfolgreichen Donnerstags-Reihe  „Ein Krimi aus Passau“ statt. In „Der Rote Wolf“ wird Ex-Polizistin Frederike Bader (Marie Leuenberger) vom Chef eines Passauer Motorradclubs (Thomas Wodianka) zur Beweissuche für seine Unschuld in einem Mordfall gezwungen. Privatdetektiv Ferdinand Zankl (Michael Ostrowski) ermittelt ebenfalls – allerdings auf der Gegenseite. In weiteren Rollen sind u. a. Nadja Sabersky, Stefan Rudolf und Xenia Tiling zu sehen. Gedreht wurde in München und in der Dreiflüssestadt Passau. Die Ausstrahlung ist für 2025 im Ersten geplant. Der fünfte und sechste Krimi aus Passau, „Zeit zu beten“ und „Gier nach Gold“, werden im ersten Quartal 2024 im Ersten ausgestrahlt.

Zum Inhalt: 

Die Blumenhändlerin Marie Polt (Reiki von Carlowitz) wird in ihrem Laden brutal ermordet aufgefunden. Unter Leitung von Jochen Mohn (Stefan Rudolf) nimmt die Passauer Kripo die Ermittlungen auf. Hauptverdächtiger ist Jozef Hašek (Thomas Wodianka) alias „Der Rote Wolf“, Chef eines berüchtigten hiesigen Motorrad-Clubs. Hašek wendet sich unter Gewaltanwendung an Frederike Bader (Marie Leuenberger): Sie soll die Polizei von seiner Unschuld überzeugen und dafür ist ihm jedes Mittel recht. Privatdetektiv Ferdinand Zankl (Michael Ostrowski) ermittelt ebenfalls – jedoch an der Seite der Kriminalhauptkommissarin Hermine Grill (Xenia Tiling). Frederike steht unter Druck, denn für einen Kriminellen wie Hašek will sie nicht arbeiten. Als sie tief in die Passauer Unterwelt eintaucht, begibt sie sich in Lebensgefahr…

„Der Rote Wolf. Ein Krimi aus Passau“ ist eine Produktion: Hager Moss Film (Produzentin: Diana Chylla) im Auftrag von ARD Degeto und BR für die ARD. Regie führte Jan Fehse nach einem Drehbuch von Michael Vershinin. Für die Kamera zeichnet Hendrik A. Kley. Die Redaktion liegt bei Claudia Luzius (BR) und Katja Kirchen (ARD Degeto).

 

 

3,78 Mio. Zuschauerinnen und Zuschauer, das entspricht einem Marktanteil von 15,1 Prozent, waren gestern dabei, als die ARD mit „Babylon Berlin“ in“ in die vierte Staffel startete. Und auch durch vier Folgen hindurch konnte die Serie das hohe Niveau bis in die Nacht hinein halten: Der Marktanteil des Auftaktabends lag bei 14,7%. Aber nicht alle wollten bis zum Sonntagabend warten und haben sich die neuen Folgen bereits vorab in der ARD Mediathek angeschaut. Dort ist die vierte Staffel seit vergangenem Freitag abrufbar und verzeichnete bisher mehr als 1,5 Millionen Aufrufe.

Die Vorfreude auf „Babylon Berlin“ war bereits in den letzten Monaten groß. So sind die ersten drei Staffeln, die seit Anfang August in der ARD Mediathek zur Einstimmung bereitstehen, fast sechs Millionen mal aufgerufen worden. Als Extra für alle Fans der Serie und ihrem unverwechselbaren kultigen Sound gab es nach dem binge watching der ersten vier Folgen on top noch den Mitschnitt eines ganz besonderen Konzertevents: „Babylon Berlin in Concert“ verfolgten ab 23:35 Uhr 670.000 Zuschauer, in der Mediathek wurden bislang etwa 250.000 Abrufe verzeichnet.

Vier weitere Folgen strahlt Das Erste heute, Montag, 2. Oktober ebenfalls um 20:15 Uhr aus. Jeweils zwei Folgen sind am 3. und 4. Oktober gegen 22:00 Uhr zu sehen. Und alles inklusive des Konzerts selbstverständlich in der ARD Mediathek.
Mit „Babylon Berlin“  haben die ARD und ihre Partner eine Marke von internationalem Format und großer Strahlkraft etabliert. Die vierte Staffel ist ein echtes Meisterwerk – in grandiosen, schillernden Bildern erzählt und mit herausragenden Schauspielern besetzt. Als Autoren der neuen Staffel fungieren Achim von Borries, Bettine von Borries, Henk Handloegten, Khyana El Bitar und Tom Tykwer. Die Bücher dazu beruhen auf Volker Kutschers Roman „Goldstein“. Die Regie liegt wie bisher bei Henk Handloegten, Achim von Borries und Tom Tykwer.

In den Hauptrollen kehren Volker Bruch als Gereon Rath und Liv Lisa Fries als Charlotte Ritter auf die Bildschirme zurück. Neben ihnen sind zahlreiche Schauspieler aus den ersten Staffeln wieder mit von der Partie, darunter Benno Fürmann, Lars Eidinger, Hannah Herzsprung, Christian Friedel, Udo Samel, Godehard Giese, Fritzi Haberlandt, Karl Markovics, Jördis Triebel, Ronald Zehrfeld, Meret Becker, Hanno Koffler, Martin Wuttke, Trystan Pütter und Saskia Rosendahl.
Neu im Darsteller-Ensemble von Staffel Vier sind u.a. Mark Ivanier in der Rolle Goldstein, Barbara Philipp, Moisej Bazijan, Ronald Kukulies, Thomas Arnold, Lenn Kudrjawizki, Hannes Wegener, Hans-Martin Stier und Max Raabe.

„Babylon Berlin“ ist eine Produktion von X Filme Creative Pool in Koproduktion mit ARD Degeto, Sky und Beta Film. Verantwortlich auf Seiten der ARD sind Christine Strobl, Thomas Schreiber, Christoph Pellander und Carolin Haasis, für Sky Deutschland sind es Marcus Ammon, Frank Jastfelder und Lucia Vogdt. Produzenten für X Filme sind Stefan Arndt, Uwe Schott und Michael Polle, Koproduzenten für Beta Film sind Jan Mojto, Dirk Schürhoff und Moritz Herzogenberg. Die aktuelle Staffel wurde g

Ina Paule Klink (Rolle Dominique Kuster) und Christian Kohlund (Rolle Thomas Borchert) – Foto:  ARD Degeto | Tomáš Obermaier

 

Eine Stadt in Angst, ein Serienmörder mit einem rätselhaften Muster und eine Spürnase ohne Spur: Seit 29. August 2023 laufen die Dreharbeiten für die hochspannende Jubiläumsdoppelfolge der erfolgreichen ARD-Degeto-Reihe „Der Zürich-Krimi“ (Regie: Roland Suso Richter, Kamera: Andrés Marder und Max Knauer). Christian Kohlund als Thomas Borchert und Ina Paule Klink als Kanzleichefin Dominique Kuster geraten bei ihren riskanten Recherchen in einen unfreiwilligen Wettlauf mit der Künstlichen Intelligenz – und selbst in Lebensgefahr. Im 22. Film gerät ein Hacker-Aktivist und ehemaliger Mandant von Dominique in tödliche Schwierigkeiten. Showtime für den Anwalt ohne Lizenz und seine ungewöhnlichen Methoden …

Es spielen Christian Kohlund, Ina Paule Klink, Pierre Kiwitt, Susi Banzhaf, Robert Hunger-Bühler, Yves Wüthrich sowie Anne und David Bennent, Oona Devi Liebich, Sebastian Krähenbühl, Matthias Weidenhöfer, Stephan Kampwirth, Jonathan Lade, Carla Hütterman, Anton Rubtsov u.v.m. Gedreht wird bis zum 28. November 2023 in Zürich und Prag.

 

Zu den Inhalten:

„Borchert und die Stadt in Angst“ (Teil 1)

Von KI-basierter Fallanalyse lässt sich Thomas Borchert (Christan Kohlund) wenig beeindrucken. Als Hauptmann Furrer (Pierre Kiwitt) ihn und Kanzleichefin Dominique Kuster (Ina Paule Klink) bei der Jagd nach einem Serienmörder um Hilfe bittet, vertraut der „Anwalt ohne Lizenz“ auf seine Menschenkenntnis und Intuition. Zwischen den Opfern – einem Studenten, einem Koch, einer Polizistin und einer Politikerin – gibt es keine erkennbaren Verbindungen. Bei seinen Taten geht der „Zürich-Killer“ unterschiedlich vor, hinterlässt aber eine Pappschablone mit Sonne und Mond. Was bedeutet diese Signatur? Während die selbstbewusste Profilerin Ayla Deniz (Oona Devi Liebich) die Computer mit Daten füttert, machen sich Borchert und Dominique auf die Suche nach der Nadel im Heuhaufen. Wie gewohnt ignorieren sie alle Mahnungen von Furrer zur Vorsicht – mit fatalen Folgen.

„Borchert und die Stadt in Angst“ (Teil 2)

Mittlerweile sechs Tote – und jedes Mal eine Pappschablone mit Sonne und Mond am Tatort: Tötet der Zürich-Killer” nach einem rätselhaften Muster – oder gibt es einen verborgenen Zusammenhang zwischen den Opfern? Hauptmann Furrer (Pierre Kiwitt) hofft auf das Geständnis eines Tatverdächtigen. Unterdessen fürchtet Borchert (Christian Kohlund) um seine Kanzleichefin Dominique (Ina Paule Klink) nach einem als Unfall getarnten Mordanschlag. Auch der Anwalt ohne Lizenz gerät in die Schusslinie. Für Borchert ist dies ein untrügliches Zeichen, auf der richtigen Spur zu sein. Immer mehr interessiert er sich für einen Verkehrsunfall vor sieben Monaten, bei dem eine Familie bis auf den Vater ausgelöscht wurde. Während die Polizei die Geduld verliert, nimmt Borchert sich die Zeit, dieser Tragödie auf den Grund zu gehen.

„Borchert und der Schuss ins Herz“

Das Haus des Waffenfabrikanten Gessler (Stephan Kampwirth), dessen Frau und Sohn infolge einer Entführung ums Leben kamen, gleicht einem Hochsicherheitstrakt. Trotzdem schafft es ein Einbrecher, Daten vom privaten Rechner des Firmenchefs zu ziehen. Als die Leiche von Gesslers Sicherheitsmann (Anton Rubtsov) gefunden wird, geraten Borchert (Christian Kohlund) und Dominique (Ina Paule Klink) in die Mordermittlungen. Ihr Mandant, der Hacker-Aktivist Dani (Jonathan Lade) ist der Datendieb, und er ist auf der Flucht. Borchert findet heraus, dass Gesslers Tochter Zoe (Carla Hüttermann) ihn ins Haus gelassen hat. Auch einen Konkurrenten des Konzernchefs nimmt sich der Anwalt ohne Lizenz vor. Mit seinen ungewöhnlichen Methoden stößt er auf heimliche Zahlungen und Erpressungen. Als Borchert herausfindet, wer was gegen wen in der Hand hat, kommt er auf die richtige Spur.

„Der Zürich-Krimi“ ist eine Produktion der Graf Film in Koproduktion mit Mia Film, gefördert durch den Tschechischen Staatsfonds der Kinematografie, im Auftrag der ARD Degeto für die ARD für den Sendeplatz „Donnerstags Krimi im Ersten“. Roland Suso Richter inszeniert nach den Drehbüchern von Wolf Jakoby. Die Kamera führen Andrés Marder und Max Knauer.

v. l. n. r.: Jördis Triebel, Ulrich Brandhoff, Annett Sawallisch, Lars Jessen, Charly Hübner, Natalia Rudziewicz, Jan Georg Schütte, Peter Kurth, Maren Knieling – Foto: ARD Degeto | MDR | Florida Film | Thomas Leidig

 

Nach dem großen Erfolg der ARD-Degeto-Produktion „Für immer Sommer 90“, die mit dem Grimme-Preis sowie dem Deutschen Fernsehpreis ausgezeichnet wurde, arbeitet die Florida Film nun in Sachsen-Anhalt an einem neuen Impro-Spielfilm mit Charly Hübner in der Hauptrolle. „Nichts mehr wie es war“ (AT) betrachtet vor dem Hintergrund der politischen und wirtschaftlichen Umbrüche unserer Zeit die daraus resultierende gesellschaftliche Stimmung in einem kleinen Ort in der Altmark.
Micha (Charly Hübner), ein ehrgeiziger, aber zuletzt gescheiterter Unternehmer aus Berlin, kehrt nach Sachsen-Anhalt zurück, um in seiner alten Heimat ein New-Work-Retreat aufzubauen. Dort trifft er auf eine gespaltene Dorfgemeinschaft, in der ein plötzlich auftretender Kampf ums Wasser ungeahnte Sprengkraft entfaltet.

Vom 18. September bis 23. September und 15. bis 18. Dezember 2023 fanden die Dreharbeiten der Koproduktion von ARD Degeto und MDR „Nichts mehr wie es war“ (AT) statt. Neben Charly Hübner ergänzen Jördis Triebel, Peter Kurth, Ulrich Brandhoff, Natalia Rudziewicz, Annett Sawallisch, Bärbel Schwarz und Jan Georg Schütte das Ensemble. Das Projekt unter der Regie von Lars Jessen und Jan Georg Schütte entstand durch Improvisation der Schauspielenden, die auf Basis einer ausgearbeiteten Drehbuch-Outline die aktuelle gesellschaftliche Stimmung authentisch und lebensnah aufgreifen.

Christoph Pellander, Redaktionsleiter der ARD Degeto, und Daniela Mussgiller, Hauptredaktionsleiterin Fernsehfilm, Serie und Kinder im MDR:
„Wir freuen uns auf ein neues ARD-Projekt mit dem Impro-Erfolgsteam der Florida Film. Vor allem, weil es diesmal um DAS lebenswichtigste Element überhaupt geht: Wasser. Und um die Frage: Was tun wir, wenn eines morgens keines mehr da ist? Wie gehen die Menschen damit um und gibt es überhaupt eine Lösung, die solch einem Problem gerecht wird? Als Degeto und MDR sehen wir uns in der Verantwortung, solche Fragestellungen aufzugreifen und gerade auch fiktional zu erzählen. Ernst und komisch – mit solch einem wunderbaren Ensemble und diesen tollen Kreativen hinter der Kamera kann daraus nur eine explosive Mischung werden.“

Geschäftsführerin und Produzentin Maren Knieling, Florida Film: „Wir möchten erneut aktuelles Zeitgeschehen mit einer fiktionalen Erzählung verknüpfen. Das führt uns wie bei ‚Für immer Sommer 90‘ in die Provinz. Es sollen neue Perspektiven eröffnet werden, die zum Nachdenken anregen – und diesmal auch zum Lachen einladen und Entspannung in einer verhärteten Debatte ermöglichen. Wie gehen wir mit Wandel um und welche zwischenmenschlichen Herausforderungen gehen damit einher? Durch das Impro-Konzept erzählen wir das nah an den Menschen und der Realität.“

„Nichts mehr wie es war“ (AT) ist eine Produktion der Florida Film im Auftrag der ARD Degeto und des MDR. Produzent:innen sind Maren Knieling und Lars Jessen. Regie führten Lars Jessen und Jan Georg Schütte. Die Drehbuch-Outline stammt von Charly Hübner, Lars Jessen, Christian Riedel und Jan Georg Schütte. Das Multikamerakonzept verantwortete Moritz Schultheiß. Die federführende Redaktion liegt bei Stefan Kruppa und Christoph Pellander (beide ARD Degeto) sowie Adrian Paul und Daniela Mussgiller (MDR).