Am 13. November 2021 vergab die Deutsche Akademie für Fernsehen zum neunten Mal den unabhängigen Branchenpreis für herausragende Einzelleistungen im deutschen Fernsehen. 100 Anwärter*innen gab es in diesem Jahr und am Ende gingen sieben von insgesamt 21 Auszeichnungen an Preisträger*innen, die damit für Leistungen geehrt wurden, die sie für ARD-Degeto-Koproduktionen erbrachten.

Wir freuen uns und gratulieren insbesondere den Preisträger*innen

Sven Bohse

für die Auszeichnung in der Kategorie Regie

für

Das Geheimnis des Totenwaldes 

 ConradFilm und Bavaria Fiction im Auftrag von NDR und ARD Degeto für die ARD

*

Julia Karg & Kai Minierski

für die Auszeichnung in der Kategorie Filmschnitt

ebenfalls für

Das Geheimnis des Totenwaldes 

 ConradFilm und Bavaria Fiction im Auftrag von NDR und ARD Degeto für die ARD

*

Waldemar Kobus

für die Auszeichnung in der Kategorie Schauspieler – Nebenrolle

für

Goldjungs

Zeitsprung Pictures GmbH in Kooperation mit G5fiction und in Koproduktion mit dem WDR und der ARD Degeto für die ARD

*

Minsun Kim & Sarah Raible

für die Auszeichnung in der Kategorie Kostümbild

ebenfalls für

Goldjungs

Zeitsprung Pictures GmbH in Kooperation mit G5fiction und in Koproduktion mit dem WDR und der ARD Degeto für die ARD

*

Benedikt Herforth & Astrid Poeschke

für die Auszeichnung in der Kategorie Szenenbild

für

Oktoberfest 1900

 Zeitsprung Pictures in Zusammenarbeit mit Violet Pictures und Maya Production, in Koproduktion mit dem BR, der ARD Degeto, dem MDR und WDR für die ARD

*

Patrick Busse & Rolf Mütze & Johanna Bischopink & Dirk Riesenfeld & Christian Laskawi

für die Auszeichnung in der Kategorie VFX/Animation

ebenfalls für

Oktoberfest 1900

 Zeitsprung Pictures in Zusammenarbeit mit Violet Pictures und Maya Production, in Koproduktion mit dem BR, der ARD Degeto, dem MDR und WDR für die ARD

sowie

Robert Keilbar & Kirsten Kuhnhardt & Matthias Lempert

für die Auszeichnung in der Kategorie Tongestaltung

für

Louis van Beethoven

EIKON Media in Koproduktion mit der ARD Degeto, WDR und ORF für die ARD

 

Alle Preisträger*innen im Überblick sowie mehr über die Deutsche Akademie für Fernsehen finden Sie hier.

v.l.n.r.: Max Hopp, Katrin Sass, Grzegorz Muskala – Foto: ARD Degeto | NDR | Maor Waisburd

 

Zwischen dem schwedischen Ystad und dem polnischen Swinemünde (Swinoujscie)  entstand vom 9. November bis 6. Dezember 2021 der neue „Usedom-Krimi“ mit dem Titel „Am Ende einer Reise“ (AT). Darin macht sich Ex-Staatsanwältin Karin Lossow (Katrin Sass) auf die Suche nach einer Frau, der ihrer festen Überzeugung nach etwas zugestoßen ist. Grzegorz Muskala, der zuletzt u. a. den „Tatort: Die Ferien des Monsieur Murot“ und vier Folgen der Serie „Die Chefin“ inszenierte, führte Regie. Das Buch schrieb Michael Vershinin – er verfasste für ARD Degeto und NDR die meisten der bisherigen, sehr erfolgreichen „Usedom-Krimis“. Gedreht wurde zudem in anderen Orten auf Usedom, in Berlin/Brandenburg sowie auf der Fähre zwischen Ystad und Swinemünde. Als „DonnerstagsKrimi im Ersten“ läuft dieser Fall voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte 2022.

Zum Inhalt:

Polizeiobermeister Holm Brendel (Rainer Sellien) folgt den Spuren des prominenten schwedischen Krimiautors Arvid Johanssons in Ystad. Ex-Staatsanwältin Karin Lossow (Katrin Sass) begleitet Holm auf dem privaten Trip. Auf der Fähre zurück nach Usedom lernt sie Dana Driest (Karolina Gorczyca) kennen, eine gebürtige Polin. Sie hat ein auffälliges Hämatom an der Wange. Wurde sie Opfer häuslicher Gewalt? Am nächsten Tag sieht Karin, wie Danas Ehemann Jochen (Steven Scharf) am Steuer seines SUV von der Fähre fährt – ohne seine Ehefrau.

Derweil freut sich Dr. Brunner (Max Hopp) auf neue Aufgaben in Estland – dort soll er „Legal consultant“ im „EU Center for Cyber Defence and Digital Resilience” werden. Als seine Nachfolgerin auf Usedom ist Staatsanwältin Katharina Stozek (Milena Dreissig) vorgesehen, die Lebensgefährtin von Hauptkommissar Rainer Witts (Till Firit).

Karin trifft eine Entscheidung. Sie will zurück an Bord der Fähre, wo sie Dana zuletzt gesehen hat. Als sie ihr Ticket kauft, ruft Brunner an, den es – drei Tage vor seinem Umzug nach Estland – in den Fingern kribbelt. Er will Karin bei ihrer Recherche unterstützen und dafür sorgen, dass sich seine ehemalige Kollegin auf dem Boden der Legitimität bewegt. Doch Brunners Plan misslingt …

Weitere Darstellerinnen und Darsteller sind u. a. Jana Julia Roth (Dorit Martens), Emil Belton (Ben Witt), Ivan Anderson (Noelle Noir) und Tomek Nowicki (Karol Piotrowski)

Produzent ist Tim Gehrke (für Polyphon Film- und Fernsehgesellschaft). Die Produktionsleitung hat Frank Döhmann. Die Redaktion verantworten Donald Kraemer (NDR) und Katja Kirchen (ARD Degeto).

 

v.l.n.r.: Paula Kober (Rolle Leonie), Emily Cox (Rolle Clara) und Jens Albinus (Rolle Carsten) – Foto:  ARD Degeto | Barbara Bauriedl

 

Vergewaltigung? Oder einvernehmlicher Sex? Dazu hat Clara, eine engagierte junge Anwältin, eine eindeutige Meinung. Als sie aber erfährt, dass es sich um ihren eigenen Vater handelt, der ihre beste Freundin vergewaltigt haben soll, setzt sie sich über sämtliche moralische Bedenken hinweg und beschließt, seine Unschuld zu beweisen, um seinen Ruf und den ihrer Familie zu retten.

Vom 28. September bis 3. Dezember 2021 fanden die Dreharbeiten zum sechsteiligen Familiendrama „Vaterland“ (AT) im Auftrag der ARD Degeto in München und Umgebung statt. Unter der Regie von Bettina Oberli und nach den Drehbüchern von Julia Penner und David Sandreuter spielen an der Seite von Jens Albinus, Emily Cox und Paula Kober u.a. auch Marie-Lou Sellem, Valentin Mirow, Camill Jammal, Lilly-Marie Vogler, Denise M’Baye, Marc Benjamin und Martin Feifel.

Zum Inhalt:

Clara (Emily Cox) ist Anwältin aus Überzeugung. Wenn anderen Unrecht geschieht, erwacht in ihr die Kämpferin. Als ihre beste Freundin Leonie (Paula Kober) von einem sexuellen Übergriff durch einen Ex-Geliebten berichtet, drängt Clara darauf, ihn zur Rechenschaft zu ziehen. Schließlich fiel – auch wenn die Situation nicht eindeutig war – das entscheidende Wort „Nein“. Als Clara herausfindet, dass es sich bei dem Beschuldigten um ihren Vater, den bekannten Musiker Carsten Andersen (Jens Albinus) handelt, ist sie bis ins Mark erschüttert. Durch einen Social-Media-Post von Leonie gerät der Fall an die Presse und wird zum Skandal, der Clara und ihre Familie ins Rampenlicht rückt. Um seine Karriere und die Familie zu retten, wechselt sie die Seiten und die Strategie: War es wirklich eine Vergewaltigung? Oder will sich eine Verlassene rächen? Es beginnt ein Streit, bei dem sich Wahrheiten und Gewissheiten auflösen.

„Vaterland“ (AT) ist eine Produktion der Odeon Fiction im Auftrag der ARD Degeto für die ARD. Das Drehbuch stammt von Julia Penner und David Sandreuter. Regie führte Bettina Oberli. Hinter der Kamera steht Armin Dierolf. Produzentin bei Odeon Fiction ist Britta Meyermann, Producerin ist Berit Hille. Die Redaktion liegt bei Carolin Haasis und Christoph Pellander (beide ARD Degeto).

v.l.n.r.: Gregor Bloéb (Gunnar), Kameramann Ralf M. Mendle, Produzent Michael Smeaton, Aglaia Szyszkowitz, Anja Knauer (Jule), Producerin Anemone Kruezner, Regisseur Thomas Freundner und Produzentin Simone Höller Foto: ARD Degeto | SWR | FFP New Media GmbH | Jakob Schnetz

 

Da greift Billy Kuckuck mal so richtig energisch durch – und ahnt nicht, welche existentiellen Konsequenzen dies für eine unkooperative Schuldnerin hat… Aglaia Szyszkowitz beweist auch in ihrem fünften Einsatz als Gerichtsvollzieherin Billy Kuckuck Dickköpfigkeit, Ideenreichtum und Optimismus, um eine Schuldnerin aus der selbstgebauten Falle zu befreien. Geschrieben hat „Auf Kante genäht“ (AT) David Ungureit, Regie führte wieder Thomas Freundner. Die Dreharbeiten haben am 19. Oktober 2021 begonnen und dauerten bis 15. November 2021.

Zum Inhalt:

Das kann Billy Kuckuck nicht ahnen, als sie einem Vollstreckungsbescheid bei Jule Hellwig nachkommt: Weil die ziemlich ruppige Schuldnerin sie nicht in ihre Wohnung lassen will, fackelt Billy nicht lange und beschlagnahmt Frau Hellwigs Auto. Zu spät entdeckt sie, dass sie der Frau damit das Dach über dem Kopf genommen hat, denn die Putzkraft lebt seit einem Jahr in ihrem Wagen. Getrieben von Schuldgefühlen setzt Billy alle Hebel in Bewegung, um der unwilligen Schuldnerin aus der Klemme zu helfen und das Auto wiederzubeschaffen. Dabei stößt die Gerichtsvollzieherin auf ein gut gehütetes Geheimnis mit tragischen Zügen

„Billy Kuckuck – Auf Kante genäht“ (AT) wird von der FFP New Media im Auftrag von ARD Degeto und SWR für die ARD realisiert. Neben Aglaia Szyszkowitz in der Titelrolle gehören Gregor Bloéb, Ursela Monn, Vivien Sczesny, Eva Verena Müller und Rüdiger Klink zur Stammbesetzung, die als neues Mitglied Ben Braun begrüßen kann. In den Episodenhauptrollen spielen Anja Knauer und Vita Tepel. Für das Szenenbild ist erneut Ralf Mootz verantwortlich und für das Kostümbild Martina Schall. Hinter der Kamera stand Ralf M. Mendle, den Schnitt übernimmt Andrea Schriever. Produziert wird „Billy Kuckuck – Auf Kante genäht“ (AT) von Simone Höller und Michael Smeaton, Producerin ist Anemone Krüzner. Die Redaktion liegt bei Monika Denisch (SWR) und Stefan Kruppa (ARD Degeto). Ausgestrahlt wird „Billy Kuckuck“ auf dem Sendeplatz „Endlich Freitag im Ersten“.

Im Rahmen der Neukonzeption des Fernsehfilm Festivals Baden-Baden wird neben dem renommierten Fernsehpreis und dem 3sat-Zuschauerpreis erstmals auch der Deutsche Serienpreis vergeben. Im Wettbewerb dafür stehen die „fünf besten German Original Serien des Jahres“. Das Festival zeigt jeweils die Pilotfolgen der nominierten Serien mit anschließender öffentlicher Diskussion der Jury.

Für die ARD Degeto gehen zwei Titel ins Rennen und wir freuen uns über die Nominierung von

„Das Begräbnis“

Florida Film GmbH im Auftrag der ARD Degeto für die ARD

6 Folgen à 40 Minuten

sowie

„Eldorado KaDeWe – Jetzt ist unsere Zeit“ 

Constantin Television | UFA Fiction in Koproduktion mit ARD Degeto und rbb für die ARD

6 Folgen à 45 Minuten

 

Eröffnet wird die TeleVisionale am 21. November, die Preisverleihung findet zum Abschluss des Festivals am 25. November statt, an dem auch die Lange Seriennacht mit der vierten Staffel von „Berlin Babylon“ stattfindet.

Alle Nominierungen sowie mehr zur TeleVisionale finden Sie hier.

Die Improserie „Das Begräbnis“ ist eine Produktion der Florida Film GmbH im Auftrag der ARD Degeto für die ARD. Produzenten sind Lars Jessen, Klaas Heufer-Umlauf und Sebastian Schultz. Die Regie: Jan Georg Schütte, Kamera: Oliver Schwabe und Nikolas Jürgens, Redaktion Carolin Haasis, Christoph Pellander (beide ARD Degeto).

Mehr zur Serie finden Sie hier.
Die Serie steht aktuell auch in der ARD Mediathek zum Abruf bereit.

„Eldorado KaDeWe – Jetzt ist unsere Zeit“  ist eine Produktion der Constantin Television und UFA Fiction in Koproduktion mit ARD Degeto und dem rbb für die ARD. Produzentinnen: Sarah Kirkegaard, Alicia Remirez, Executive Producer: Oliver Berben und Benjamin Benedict,  Regie: Julia von Heinz, Drehbuch: Julia von Heinz, John Quester, Sabine Steyer-Violet und Oskar Sulowski, Kamera: Daniela Knapp, Redaktion: Carolin Haasis, Christoph Pellander (federführend, beide ARD Degeto), Kerstin Freels und Martina Zöllner (beide rbb)

Mehr zur Serie hier.

Weitere Informationen zur Serie bietet zudem die ARD Mediathek.

hinten: Simone Höller, Holger Karsten Schmidt, Jan Krauter – vorne: Filipa Areosa, Florian Baxmeyer, Bianca Nawrath – Foto: ARD Degeto|  Thierry Bertini

Gil Ribeiros Bestseller „Lost in Fuseta“ über einen ungewöhnlichen deutschen Ermittler in Portugal wurde vom 15. September bis 21. November 2021 an Originalschauplätzen an der Algarve verfilmt. Leander Lost (Jan Krauter), der Ausnahme-Kommissar: Als Asperger-Autist verfügt er über außergewöhnliche Fähigkeiten wie ein fotografisches Gedächtnis oder einen untrüglichen Radar, ob sein Gegenüber lügt. Gleichzeitig versteht er weder Ironie noch kann er emotionale Schwingungen während eines Gesprächs deuten, und er ist unfähig zu lügen  was ihn in zwischenmenschlichen Beziehungen immer wieder vor Herausforderungen stellt.

Zum Inhalt:

Im Rahmen eines europäischen Austauschprogramms wird Lost in das Fischerstädtchen Fuseta versetzt, wo gleich ein spannender und verzwickter Fall auf ihn und seine einheimischen Kollegen wartet: Der Mord an einem Privatdetektiv, hinter dem sich ein höchst brisanter Korruptionsskandal um die örtliche Wasserversorgung verbirgt. Während sich das Ermittler-Duo vor Ort, Graciana Rosado (Eva Meckbach) und Carlos Esteves (Daniel Christensen), darüber wundert, was die deutschen Kollegen ihnen da für einen seltsamen Vogel geschickt haben, muss Lost irgendwie versuchen, sich ins neue Team einzufügen  was zu unfreiwillig komischen, aber auch dramatischen Situationen führt. Eine Teamfindung der besonderen Art nimmt ihren Lauf… Außerdem bringt die bildschöne Portugiesin Soraia (Filipa Areosa) Losts akribisch sortierte Mentalhygiene sehr aus dem Takt.

Der mehrfach preisgekrönte Drehbuchautor Holger Karsten Schmidt (u.a. Grimme-Preis), der hinter dem Pseudonym Gil Ribeiro steckt, schrieb auch die Drehbücher zum ersten Teil (2×90 min.) der neuen ARD-Degeto-Krimi-Reihe. Das Konzept für die Reihe hatte er 2015 entwickelt. Vier Romane rund um den Ermittler Lost sind bereits erschienen, der fünfte folgt in Kürze. Neben Jan Krauter, Eva Meckbach, Daniel Christensen und Filipa Areosa gehören auch Bianca Nawrath und Anton Weil zum festen Ensemble, in Episodenrollen sind Philippe Graber u.a. zu sehen.

„Lost in Fuseta“ (AT) ist eine Produktion der FFP New Media (produziert von Simone Höller, Michael Smeaton und Producerin Anemone Krüzner) im Auftrag der ARD Degeto für die ARD. Regie führte Florian Baxmeyer, die Redaktion verantworten Patrick Simon und Christoph Pellander (ARD Degeto).

v.l.n.r.: John Delbridge (Regie), Margarita Broich (Rolle Heidi), Christoph Poppke (Kamera), Diana Amft (Rolle Toni), Lucas Prisor (Rolle Sebastian) und Jan Kromschröder (Produzent) – Foto: ARD Degeto | Martin Rottenkolber

 

Am 20. Oktober fiel im Rhein-Sieg-Kreis die letzte Klappe für die Dreharbeiten zu „Meine Mutter und das Geheimnis ihrer Schwester“ (AT), dem neuesten Film aus der erfolgreichen ARD-Degeto-Reihe. Unter der Regie von John Delbridge standen Diana Amft und Margarita Broich nun bereits zum siebten Mal als starkes Mutter-Tochter-Duo vor der Kamera – dabei übernahm Margarita Broich erstmals in ihrer Karriere eine Doppelrolle. Ebenso wieder mit an Bord waren Lucas Prisor als Chefkoch „Sebastian Holtmann“ sowie Nikolaus Benda als „Hajü“, Ramona Kunze-Libnow als Heidis beste Freundin „Hannelotte“, Stephan Bieker als Postbote „Hanno Hase“ und Nagemeh Alaei als Tonis Freundin „Andrina“. Das Drehbuch schrieb Christian Pfannenschmidt.

Zum Inhalt:

Bei den Janssen-Frauen steht Veränderung ins Haus: Toni will endlich auch privat auf eigenen Beinen stehen und hat sich entschieden, zu ihrer frisch getrennten, besten Freundin Andrina nach Mechernich zu ziehen. Mit der Gründung einer Frauen-WG will sich Toni auch dem Einfluss von Mutter Heidi entziehen, es ist Zeit für sie, endlich erwachsen zu werden. Doch was mit viel Enthusiasmus beginnt, wird schon bald den harten Boden der Realität berühren. Für Heidi bleibt gar nicht viel Zeit, ihrer geliebten Tochter hinterher zu trauern, steht doch plötzlich, nach vielen Jahren der Funkstille, ihre Zwillingsschwester Claudia vor ihr. Bislang hatte Heidi erfolgreich verdrängt, dass sie die Pension und das „Tonis“ auf dem Erbe ihrer Eltern aufgebaut hat, wovon ihrer Schwester Claudia die Hälfte zusteht. Nun verlangt Claudia ihren rechtmäßigen Anteil, was den Ruin der Janssen-Frauen bedeuten würde. Dazu kommt noch, dass Heidi von heftigen Schuldgefühlen geplagt ist, da sie mit ihrem Verhalten in der Vergangenheit die Verantwortung für das zerrüttete Verhältnis zu ihrer Schwester trägt. Doch nicht nur Heidi und Toni haben Probleme. Auch im „Tonis“ herrscht angespannte Stimmung – Chefkoch Sebastian Holtmann rechnet täglich mit Restaurantkritikern und will dem Restaurant zu Ruhm verhelfen. Eine Situation, die Toni aus ihrer früheren Ehe mit Sternkoch Rufus nur allzu gut kennt…

„Meine Mutter und das Geheimnis ihrer Schwester“ (AT) ist eine Produktion der Bantry Bay Productions im Auftrag der ARD Degeto für die ARD. Produzenten sind Jan Kromschröder und Eva Holtmann. Die Redaktion liegt bei Sascha Mürl (ARD Degeto). Gedreht wurde vom 21.09. bis 20.10.2021 im Rhein-Sieg-Kreis. Die Filme werden auf dem Sendeplatz „Endlich Freitag im Ersten“ ausgestrahlt.

v.l.n.r.:  Pierre Kiwitt (Rolle Marco Furrer), Roland Suso Richter (Regie), Ina Paule Klink (Rolle Dominique Kuster), Christian Kohlung (Rolle Thomas Borchert), Max Knauer (Kamera), Robert Hunger-Bühler (Rolle Dr. Reto Zanger) und Yves Wüthrich (Rolle Urs Aeggi) – Foto: ARD Degeto | Pascal Mora

 

Am 18. Dezember 2021 fiel die letzte Klappe für zwei neue Filme der erfolgreichen ARD-Degeto-Reihe „Der Zürich-Krimi“: Christian Kohlund alias Thomas Borchert ist wieder mit Ina Paule Klink als Rechtsanwältin Dominique Kuster im Einsatz an der Limmat. „Borchert und das Geheimnis des Mandanten“ bringt einen verzwickten Mordfall zutage, bei dem das Duo verblüffenden Wahrheiten auf die Spur kommt. In „Borchert und die dunklen Schatten“ gerät eine junge Frau unschuldig in große Schwierigkeiten. Borchert lässt bei seinen Nachforschungen keinen Stein auf dem anderen.

In weiteren Rollen sind im 15. und 16. „Zürich-Krimi“ Pierre Kiwitt als Hauptmann Marco Furrer, Robert Hunger-Bühler als Dr. Reto Zanger, Susi Banzhaf als Kanzleiassistentin Regula Gabrielli, Yves Wüthrich als Furrers Kollege Urs Aeggi und Kathleen Gallego Zapata als Richterin Marie-Louise Mildenberger zu sehen. In Episodenrollen spielen Julia Richter, Michele Cuciuffo, Anna Herrmann, Pierre Besson, Clelia Sarto, Julia Blankenburg u.v.a.

Zu den Inhalten:

„Der Zürich-Krimi: Borchert und das Geheimnis des Mandanten“ (AT)

Bei der Vernissage der Fotografin Corinna Riemer (Julia Richter) findet Borchert (Christian Kohlund) vor der Tür einen Toten. Der Verdacht fällt auf den Caterer Giovanni Lazzari (Michele Cuciuffo), der mit dem erschossenen Kunstmäzen Jürg Altweger (Steffen Münster) zuvor eine lautstarke Auseinandersetzung hatte. Obwohl Borchert den Beteuerungen von Lazzari nicht komplett vertraut, übernimmt er auf Bitten von dessen Frau Cristina (Clelia Sarto) die Verteidigung. Sein Instinkt trügt den „Anwalt ohne Lizenz“ auch diesmal nicht: Lazzari ist nicht nur im Besitz einer illegalen Waffe, er hütet noch ein weiteres unglaubliches Geheimnis. Aber ist er wirklich der Mörder von Altweger? Zusammen mit seiner Chefin Dominique (Ina Paule Klink) versucht Borchert, den komplexen Fall zu entwirren.

„Der Zürich-Krimi: Borchert und die dunklen Schatten“ (AT)

Die Jugendpsychologin Julia Egger (Anna Herrmann) baut einen Verkehrsunfall, verletzt dabei einen Mann schwer und fährt in Panik weg. Ihre Erklärung, sie sei von einem SUV absichtlich abgedrängt worden, klingt für Borchert (Christian Kohlund) und Dominique (Ina Paule Klink) zunächst wenig überzeugend – zumal Julia eine Vorgeschichte mit Alkohol am Steuer hat. Auch ihre Eltern (Julia Blankenburg, Pierre Besson) glauben nicht an diese Version, einzig ihre jüngere Halbschwester Mavi (Flora Li Thiemann) steht zu ihr. Doch dann wird ein Brandanschlag auf Julias Wohnung verübt, den sie nur knapp überlebt. Nun müssen Borchert und Dominique nicht nur die Unschuld ihrer Mandantin beweisen und einen erneuten Anschlag auf sie verhindern, sondern auch herausfinden, um was es in diesem Fall wirklich geht.

„Der Zürich-Krimi“ ist eine Produktion der Graf Film in Koproduktion mit Mia Film, gefördert durch den Tschechischen Staatsfonds der Kinematografie, im Auftrag der ARD Degeto für die ARD für den Sendeplatz „DonnerstagsKrimi im Ersten“. Roland Suso Richter inszeniert nach den Drehbüchern von Robert Hummel („Borchert und das Geheimnis des Mandanten“) und Wolf Jakoby („Borchert und die dunklen Schatten“). Die Kamera führt Max Knauer. Die Dreharbeiten in Zürich und Prag begannen am 18. September 2021,

v.l.n.r.: Karoline Schuch in „Das Geheimnis des Totenwaldes“, Klaus Steinbacher mit Mercedes Müller in „Oktoberfest 1900“ und Rainer Bock in „Der Überläufer“

 

Am 12. Oktober 2021 wurde der Bayerische Fernsehpreis zum 33. Mal verliehen. Wir freuen uns besonders über fünf Blaue Panther, die für Leistungen in oder für Produktionen der ARD Degeto verliehen wurden und gratulieren:

Karoline Schuch

für ihre Auszeichnung in der Kategorie

Beste Darstellerin

für ihre Rolle in

„Das Geheimnis des Totenwaldes“

(NDR | ARD Degeto)

*

Rainer Bock

für seine Auszeichnung in der Kategorie

Bester Darsteller

für seine Rolle in

„Der Überläufer“

(Dreamtool Entertainment | NDR | ARD Degeto | SWR)

*

Bernd Lange

in der Kategorie

Bestes Drehbuch

für

„Der Überläufer“

(Dreamtool Entertainment | NDR | ARD Degeto | SWR)

*

Felix Cramer

für seine Auszeichnung in der Kategorie

Beste Kamera

für

„Oktoberfest 1900“

(Zeitsprung Pictures | Violet Pictures | BR | ARD Degeto |  MDR | WDR)

sowie

Klaus Steinbacher

für den

Nachwuchspreis

 für seine Rolle in

„Oktoberfest 1900“

(Zeitsprung Pictures | Violet Pictures | BR | ARD Degeto |  MDR | WDR)

Die Begründungen der Jury sowie alle weiteren Preisträger*innen finden Sie hier.

Außerdem können Sie die Verleihung des Bayerischen Fernsehpreises auch über die BR Mediathek abrufen.

 

 

v.l.n.r.: Matthias Koeberlin (Rolle Hartwig Seeler) und Johannes Fabrick (Regie) – Foto: ARD Degeto | Nikos Katsaros

 

„Das Ende der Welt“ (AT) ist abgedreht: Bis vergangenen Samstag stand Matthias Koeberlin erneut als titelgebender Privatdetektiv für die Krimidrama-Reihe „Hartwig Seeler“ vor der Kamera. Sein dritter Fall führt den ehemaligen Polizisten nach Griechenland, wo Seeler nach einem verschwundenen Mann suchen soll, der dort eine Familienimmobilie verkaufen wollte. Auf der Halbinsel Peleponnes angekommen, steht Seeler jedoch vor einem Rätsel: Den vermissten Mann scheint es ebenso wenig zu geben wie besagtes Haus. Stattdessen stößt der Privatdetektiv auf Ungereimtheiten, Zufälle und merkwürdige Wendungen, die alle etwas mit seiner eigenen Vergangenheit zu tun zu haben scheinen …

Neben Matthias Koeberlin spielten Petra Michelle Nerette, Hendrik Heutmann, Kerem Can, Dagny Dewath, Lasse Myhr, Christian Heiner Wolff, Lydia Maria Makrides, Gerasimos Gennatas u.v.a. Die Dreharbeiten in Kardamili und Kalamata und Umgebung (Griechenland) sowie in München dauerten vom 7. September bis zum 9. Oktober 2021 an.

 

„Hartwig Seeler – Das Ende der Welt“ ist eine Produktion der Hager Moss Film (Produzentin: Kirsten Hager, Producerin: Lara Stump) im Auftrag der ARD Degeto für die ARD. Inszeniert wurde das Krimidrama erneut vom preisgekrönten Regisseur Johannes Fabrick, der auch wieder das Drehbuch schrieb. Für die Kameraführung zeichnet Helmut Pirnat verantwortlich. Die Redaktion liegt bei Patrick Noel Simon und Christoph Pellander (ARD Degeto).

 

 

v.l.n.r..: Moritz Führmann, Annika Blendl, Andreas Höfer (Kamera), Sabrina Amali, Buket Alakus (Regie), Aljoscha Stadelmann, Karoline Bär, Hassan Akkouch  – ARD Degeto | Kai Schulz

 

Ein Survival-Seminar im beschaulichen Harz? Dorfpolizist Frank Koops ist wenig begeistert. Doch schon bald werden er und die anderen Teilnehmer*innen in einen Spionagefall hineingezogen und müssen tatsächlich um ihr Überleben kämpfen…

Nach dem großen Erfolg von „Harter Brocken: Der Waffendeal“ mit 7,29 Millionen Zuschauer*innen und einem Marktanteil von 23,1% geht die beliebte ARD-Degeto-Krimireihe mit Aljoscha Stadelmann in die siebte Runde. St. Andreasberg im Harz ist nach wie vor Koops‘ Revier, das dieses Mal von Spionen als Zufluchtsort genutzt wird. In weiteren Rollen sind Moritz Führmann als Postbote Heiner Kelzenberg und Anna Fischer als Koops‘ Kollegin Mette Vogt zu sehen. Episodenhauptrollen übernehmen Sabrina Amali, Hassan Akkouch, Annika Blendl, Karoline Bär, Lion Russell Baumann u.v.m. Inszeniert wurde „Harter Brocken: Das Überlebenstraining“ (AT) von Regisseurin Buket Alakus nach einem Drehbuch von Benjamin Hessler.

Gedreht wurde vom 23. September bis 23. Oktober 2021.

Zum Inhalt:

Dorfsheriff Frank Koops (Aljoscha Stadelmann) hasst Geburtstage, doch dieses Mal besteht seine Kollegin Mette (Anna Fischer) darauf, dass er zusammen mit ihrem Mann und seinem besten Freund Heiner (Moritz Führmann) den Gutschein für ein Survival-Wochenende im Harz einlöst. Geleitet wird dieses von der patenten Nora (Annika Blendl), der Frank immer wieder als Schlichter in ihrem Streit mit dem anarchistischen Freigeist und Waldbesetzer Dominik (Lion Russell Baumann) beistehen muss. Bald wird aus dem Überlebenstraining jedoch blutiger Ernst, denn die beiden Teilnehmer „Alex“ (Sabrina Amali) und „Tom“ (Hassan Akkouch) entpuppen sich als Militärspione auf der Flucht. Die beiden versuchen mit allen Mitteln, die erbeutete Mini-EMP-Waffe zu einem kleinen Sportflugplatz und dann außer Landes zu schaffen. Koops wiederum versucht mit allen Mitteln Heiner, Nora, die übereifrige Martina (Karoline Bär) sowie sich selbst zu retten und das Vorhaben der beiden zu durchkreuzen. Doch in „Alex“ hat er eine ebenbürtige Gegnerin im Spiel mit erhöhten Einsätzen gefunden…

„Harter Brocken: Das Überlebenstraining“ (AT) ist eine Produktion der Odeon Fiction GmbH im Auftrag der ARD Degeto für die ARD. Produzent ist Lynn Schmitz, die Redaktion liegt bei Diane Wurzschmitt und Christoph Pellander (ARD Degeto).

Oliver Mommsen (Rolle Erik Olsen) und Anja Kling (Rolle Katharina Henriks)  – Foto: ARD Degeto | Uwe Ernst

 

Hoch im Norden, mit Blick über die Flensburger Förde, befindet sich die Schule am Meer. Mit Herz und Leidenschaft führt Direktorin Katharina Hendriks (Anja Kling) die Berufsschule, um ihre rund 2.000 Schülerinnen und Schüler praxisnah auf das wirklich wahre Leben vorzubereiten. Doch als Starkoch und Weltenbummler Erik (Oliver Mommsen) als Gastdozent antritt, dauert es nicht lange, bis er den gewohnten Schulalltag mit unkonventionellen Methoden durcheinanderwirbelt.

Unter der Regie von Wolfgang Eißler endeten am 11. Oktober 2021 die Dreharbeiten zu dem Pilotfilm der neuen „Endlich Freitag im Ersten“-Reihe „Schule am Meer“ (AT). Das Drehbuch stammt von Uwe Kossmann und Markus Hoffmann. In weiteren Rollen Carsten Bjørnlund, Johanna Gastdorf, Junis Marlon, Andrea Guo, Achim Buch, Oliver Sauer, Victoria Fleer, Vivien Mahler, Henning Hartmann, Yasmina Djaballah, Amira Demirkiran, Lars Nagel, Doreen Nixdorf u.v.m.

Gedreht wurde in Flensburg, Hamburg und Umgebung seit 9. September 2021.

Zum Inhalt:

Die Berufsschuldirektorin Katharina (Anja Kling) liebt ihren anspruchsvollen und fordernden Job, den sie mit Humor und Empathie angeht. Als die verzweifelte Mutter (Johanna Gastdorf) der 18-jährigen Cathleen (Andrea Guo), die eigenmächtig zu ihrem Freund gezogen ist, bei ihr auftaucht und Hilfe sucht, sichert Katharina ihre Unterstützung zu. Zumal der Freund der jungen Frau einer ihrer Schüler ist und kurz vor der Abschlussprüfung steht. Doch ausgerechnet da funkt ihr ein neuer Gastdozent, der Foodblogger und Weltenbummler Erik (Oliver Mommsen), dazwischen – ohne zu ahnen, welche ernsten familiären Probleme im Hintergrund stehen. Um eine Tragödie zu verhindern, muss die selbstbewusste Direktorin auch Erik auf Kurs bringen. Als Cathleens Mutter die Nerven verliert, beginnen sich die beiden als Team zu bewähren.

„Schule am Meer“ (AT) ist eine Produktion der NORDFILM GmbH im Auftrag der ARD Degeto. Hinter der Kamera steht Pascal Schmit. Produzentin ist Kerstin Ramcke. Ausführende Produzentin ist Nadine Lewerenz. Die Redaktion verantworten Stefan Kruppa und Christoph Pellander (ARD Degeto).

 

Jürgen Schuster, Produzent des ARD-Degeto-Fernsehfilms „Schlaflos in Portugal“, gewinnt den diesjährigen Hamburger Produzentenpreis für Deutsche Fernsehproduktionen. Das hat die Jury am 8. Oktober 2021 bekanntgegeben.

Christoph Pellander, Redaktionsleiter ARD Degeto: „‘Schlaflos in Portugal‘ nimmt uns mit auf die emotionale Reise zweier Freunde, die am Ende das Leben ihrer Familien komplett auf den Kopf stellen. Wir sind sehr stolz darauf, dass wir das Projekt gemeinsam mit der Fandango Film und Jürgen Schuster an der Algarve umsetzen konnten. Wir freuen uns sehr über die Auszeichnung für die Produktion, die unter erschwerten Pandemiebedingungen entstanden ist und gratulieren dem gesamten Team von Herzen. Ein besonderer Dank auch an Autor Sathyan Ramesh für seine zauberhaften Dialoge, an Regisseur Florian Froschmayer für seine sensible Inszenierung,  an das wunderbare Ensemble und an Katja Kirchen als betreuende Redakteurin.“

Die Jury begründet die Auszeichnung wie folgt: „Schlaflos in Portugal“ kommt federleicht und anspielungsreich daher. Das Setting, ein Ferienhaus mit Pool und traumhaften Blick über die Algarve Küste, könnte schlichten Fernseheskapismus erwarten lassen. Aber so ist „Schlaflos in Portugal“ nicht. Der Film in der genauen Inszenierung von Florian Froschmayer lotet das weite Feld der Liebe auf überraschende, tiefgründige und lebenskluge Weise aus. Zudem ist er Dank der brillanten, schlagfertigen Dialoge und des immer wieder überraschenden Drehbuchs von Sathyan Ramesh extrem unterhaltsam. Der Film nimmt sich die Zeit, zwei erwachsenen Menschen, großartig gespielt von Ulrike Tscharre und Oliver Mommsen, dabei zuzuschauen, wie sie sich nach und nach mit anderen Augen anschauen. Wir sehen dabei zu, wie aus Freundschaft Liebe wird. Eine unmögliche Liebe, denn zu Hause warten der Ehemann und die Ehefrau. Das Drehbuch bereitet dem exzellenten Schauspielensemble, neben den beiden genannten auch Melika Foroutan und Barry Atsma – ein weites Feld. Die Liebesgeschichte mündet in einem grandiosen dritten Akt, in der alle Protagonisten aufeinandertreffen, und den schönsten, widersprüchlichsten und überraschenden Erkenntnissen über das Leben und die Liebe. Der Film wurde in Coronazeiten unter schwierigen Bedingungen und mit hohem produzentischem Risiko gedreht. Und dem Produzenten haben wir – wie wir gehört haben – den einzigen Kuss zu verdanken, der zwischen den Neu-Verliebten getauscht wird. Vielen Dank für diesen Kuss und für das Vertrauen der Macher und der Redaktion (Christoph Pellander und Katja Kirchen von der Degeto) in das Genre Liebesfilm, das hier at its best erfüllt wurde.

Zum Inhalt: Richard (Barry Atsma) und Amira (Melika Foroutan) sind seit der Studienzeit befreundet, ihre Partner Livia (Ulrike C. Tscharre) und Martin (Oliver Mommsen) komplettierten das Freundesquartett. Nachdem der alljährliche Familienurlaub der beiden Paare zu scheitern droht, beschließen Livia und Martin jeweils ohne ihre Partner, aber mit den Kindern zusammen in den Urlaub zu fliegen. An der portugiesischen Algarve stellen Livia und Martin fest, dass sie sich gar nicht richtig kennen und eigentlich auch keine Freunde sind – oder sind die doch vielleicht sogar mehr als das?

„Schlaflos in Portugal“ ist eine Produktion der Fandango Film TV in Auftrag der ARD Degeto für die ARD. Produzent ist Jürgen Schuster, Producerin Julia Röskau. Die Redaktion verantworten Katja Kirchen und Christoph Pellander (beide ARD Degeto).

Chiara Schoras alias „Capo“ Sonja Schwarz – Foto: ARD Degeto | Hans-Joachim Pfeiffer

 

Die letzte Klappe ist gefallen: In „Familienehre“ (AT), dem nunmehr 16. Fall für Chiara Schoras alias „Capo“ Sonja Schwarz, erschüttert ein spektakulärer Mordfall Bozens Sportszene. Der Star des HC Bozen ist erstochen worden. Keine leichten Ermittlungen für Sonja und ihr Team – vor allem, als sich herausstellt, dass der bisweilen ruppige Eishockeyspieler in seiner Mannschaft nicht besonders beliebt war. Der Kreis der Verdächtigen wird immer größer, bis Sonja einem Geheimnis auf die Spur kommt, das ein völlig anderes Licht auf den Sportler wirft. Nach und nach deckt sie ein Gespinst aus Lügen und Erpressung auf – bis der Fall nach einem weiteren Anschlag eine unerwartete Wendung nimmt.

Für den 16. „Bozen-Krimi“ hat sich ein hochkarätiges Ensemble vor der Kamera von Joachim Hasse unter der Regie von Thomas Nennstiel zusammengefunden: Neben Chiara Schoras, Gabriel Raab, Charleen Deetz, Lisa Kreuzer und Hanspeter Müller-Drossaart spielten Vladimir Burlakov als Travestiekünstlerin Isabella, Thomas Thieme als Patriarch einer alteingesessenen Bozener Hotelier-Familie, Marita Breuer als dessen traditionsbewusste Gattin, Zsá Zsá Inci als Ehefrau des Mordopfers, Felix Everding als Eishockeystar u.v.a. Die Dreharbeiten in Bozen und Umgebung dauerten vom 7. September bis 7. Oktober 2021 an.

Zum Inhalt:

Ein spektakulärer Mordfall sorgt für Aufsehen in Bozens Sportwelt: Eishockeystar Marcel Wallner (Felix Everding) ist in der Kabine erstochen worden! Der extrovertierte Torjäger hatte im Team nicht nur Freunde – und vor Kurzem sogar eine heftige Prügelei mit Mannschaftskapitän Lucas Ulmer (Andreas Hartner). Auch die dubiosen Geschäfte seines Beraters (Julian Weigend) kommen nun ans Licht. Bei ihren Nachforschungen stoßen „Capo“ Sonja Schwarz (Chiara Schoras) und ihr Kollege Jonas Kerschbaumer (Gabriel Raab) allerdings auf ein weiteres Motiv: Der Ermordete hatte eine Liaison mit Travestie-Sängerin Isabella (Vladimir Burlakov) – Spross der ebenso wohlhabenden wie gesellschaftlich angesehenen Bozener Familie Hofer. Isabellas Ex-Lover Toni Klinger (Rafael Gareisen) gerät ebenso in Sonjas Visier wie Wallners Ehefrau Laura (Zsá Zsá Inci) und Familie Hofer. Sonja entdeckt nach und nach ein Gespinst aus Lügen und Erpressung…

„Der Bozen-Krimi: Familienehre“ (AT) ist eine Produktion der Merfee Film- und Fernsehproduktion (Produzent: Dr. Eberhard Jost) im Auftrag der ARD Degeto für die ARD für den Sendeplatz „DonnerstagsKrimi im Ersten“. Regie führt Thomas Nennstiel, das Drehbuch stammt von Mathias Klaschka. Die Redaktion verantwortet Patrick Noel Simon (ARD Degeto).

 

v.l.n.r.: Theresa Scholze (Rolle Lisa Huber), Catherine Bode (Rolle Marie Huber), Markus Imboden (Regie), Martina Gedeck (Rolle Margot Walser) Foto: ARD Degeto | Arvid Uhlig

 

Die beiden Bergbauern-Familien starten neu durch – doch die Dramatik ihrer Neuorientierungen haben die Hubers und Leitners unterschätzt. Während Lisa Huber mit Florian Leitner überraschend ins Hotelgewerbe einsteigt und dort mit fehlendem Personal zu kämpfen hat, läuft bei den Leitners die Umstellung vom Ferienhotel auf Milchviehbetrieb alles andere als rund. Zwei neue Filme der erfolgreichen Alpensaga, „Daheim in den Bergen – Die Zweitgeborenen“ (AT) und „Daheim in den Bergen – Auf eigenen Beinen“ (AT) entstanden von Mitte August bis Mitte Oktober 2021 für den Sendeplatz „Endlich Freitag im Ersten“. Die Dreharbeiten fanden in Immenstadt, Oberstaufen, Kempten, Weitnau und Umgebung statt.

Neben dem Hauptcast um Theresa Scholze, Catherine Bode, Thomas Unger, Florian Panzner, Christoph M. Ohrt, Nadja Sabersky und Judith Toth sind die Gastrollen prominent mit Martina Gedeck, Wanja Mues, Anna König u.a. besetzt.

 

„Daheim in den Bergen – Die Zweitgeborenen“ (AT)

Die Huber-Schwestern und die Leitner-Brüder sind sich so nah wie schon lange nicht mehr. Marie (Catherine Bode) und Georg (Thomas Unger) sind – trotz ihrer unterschiedlichen Lebensauffassungen – durch ihre ungewöhnliche Liebe und die kleine Fritzi miteinander verbunden. Auch Lisa (Theresa Scholze) und Florian (Florian Panzner) schauen endlich in eine gemeinsame Zukunft. Als Florian erfährt, dass Lisa ein Kind von ihm erwartet, ist er außer sich vor Freude. In seiner Euphorie entgeht ihm jedoch, welche Krise seine Tochter Mila (Nadja Sabersky) gerade durchlebt, die frühzeitig ihr Freiwilliges Soziales Jahr abgebrochen hat und ein Geheimnis verbirgt, das sie niemanden anvertrauen möchte. Unterdessen macht Lisa eine schicksalhafte Zufallsbekanntschaft – die Münchner Bänkerin Margot (Martina Gedeck) quartiert sich auf der Huber-Alp ein und muss sich nicht nur ihrem Erbe, sondern auch ihrer Vergangenheit stellen.

 

„Daheim in den Bergen – Auf eigenen Beinen“ (AT)

Lisa (Theresa Scholze) und Florian (Florian Panzner) genießen ihren aufregenden Neuanfang als Liebespaar. Ihre gemeinsame Aufgabe, das legendäre Hotel Walser wiederzueröffnen, kommt da genau richtig – auch wenn sie der Schmerz über den Verlust ihres ungeborenen Kindes begleitet. Eine Rückkehr auf die Huber-Alp kommt für Lisa nicht infrage – obwohl ihre Schwester Marie (Catherine Bode) sie dort mehr braucht denn je. Die sonst so taffe Alp-Bäuerin erlebt völlig unvorbereitet, wie eine schwere Krankheit von nun an ihr Leben verändert. Marie tut sich schwer, das zu akzeptieren und die Fürsorge von Georg (Thomas Unger) anzunehmen. Doch er möchte nicht nur als Vater für seine kleine Tochter Fritzi da sein, sondern auch als Partner an Maries Seite.

 

Die TV-Reihe „Daheim in den Bergen“ ist eine Produktion der Westside Filmproduktion (Produzenten: Martin Zimmermann, Christian Becker, Junior Producer: Laura-Marie Lüppen) im Auftrag der ARD Degeto für die ARD. Regie führte Markus Imboden, die beiden Drehbücher schrieb Markus Hertneck, Buchbearbeitung: Martin Zimmermann. Die Redaktion liegt bei Barbara Süßmann und Stefan Kruppa (ARD Degeto).

v.l.n.r.: Fee Strothmann (Kamera), Claudia Eisinger (Rolle Dr. Viktoria Wex), Sven Taddicken (Regie), Sebastian Hülk (Rolle Leon Pawlak) – Foto: ARD Degeto | Krzysztof Wiktor

 

Masuren ist magisch, eine weitgehend unberührte Welt voller mystischer Rituale, ein Ort wie aus einer anderen Zeit. Aber auch in den Masuren hat die Cyberbranche des 21. Jahrhunderts Einzug gehalten und mit ihr Macht, Wohlstand und viel Geld. Wie eng beide Welten miteinander verwoben sind und wie sehr ihr Beziehungsdreieck von unerwarteten Loyalitätskonflikten erschüttert werden kann, erleben Claudia Eisinger als brillante Kriminaltechnikerin Dr. Viktoria Wex, Sebastian Hülk als Dorfpolizist Leon Pawlak und Karolina Lodyga als Kommissarin Zofia Kowalska in den beiden neuen „Masuren-Krimis“, die seit vom 15. September bis 15. November 2021 im idyllischen Nordosten Polens unter der Regie von Sven Taddicken (Kamera: Fee Strothmann) gedreht wurden.

Im deutsch-polnischen Cast spielen im dritten und vierten „Masuren-Krimi“ Janina Elkin, Bela Gabor Lenz, Paula Kroh, Olgierd Łukaszewicz, Wieslaw Zanowicz, Natalia Bobyleva, Matilda Jork, Cornelia Heyse, Piotr Witkowski und viele andere. Die Dreharbeiten fanden in Pasym und Umgebung statt.

Zu den Inhalten:

„Der Masuren-Krimi: Marzanna“ (AT)

Für Dr. Viktoria Wex (Claudia Eisinger) besteht die Psyche aus erklärbaren chemischen Prozessen. Die brillante Kriminaltechnikerin hält von psychoanalytischer Traumabewältigung ebenso wenig wie von prophetischen Alpträumen. Als sich jedoch die Prophezeiung der 15-jährigen Halbwaise Lucja (Irene Böhm), ihre Therapeutin Jolanta Wieczorek (Malgorzata Klara) werde ermordet, kurz darauf erfüllt, stehen Viktoria und Dorfpolizist Leon (Sebastian Hülk) vor einem Rätsel. Der Zeitpunkt lässt den Fall besonders unheimlich erscheinen: das Fest zu Ehren der heidnischen Göttin Marzanna, die Untreue bestraft und selbst verbrannt wird. Viktoria glaubt nicht an Übersinnliches, sondern vertraut auf ihre forensischen Fähigkeiten. So kommt sie einer Tat auf die Spur, die mit dem Geist des Marzanna-Mythos zu tun hat.

„Der Masuren-Krimi: Freund oder Feind“ (AT)

Die Abgründe der schillernden Digitalbranche erkundet Kriminaltechnikerin Dr. Viktoria Wex (Claudia Eisinger) nach dem Mord an dem Internet -Unternehmer Maslowski (Paweł Ciołkosz). „Zero Trust”, das Geschäftsprinzip des Opfers, könnte auch zu Viktoria passen: Sie verlässt sich lieber auf ihre Ermittlungstechniken anstatt Menschen zu vertrauen. Als alle forensischen Fakten ihren Nachbarn und Freund Leon Pawlak (Sebastian Hülk) zum Mordverdächtigen machen, lässt sich Viktoria nicht auf seine Beteuerung ein, dass ihm jemand die Tat in die Schuhe schieben möchte. Wer ist Leon Pawlak wirklich? Um die Wahrheit herauszufinden, muss Viktoria nicht nur auf ihre kriminalistische Brillanz setzen, sondern auch ihrer Intuition vertrauen.

„Der Masuren-Krimi“ ist eine Produktion der Odeon Fiction im Auftrag der ARD Degeto für die ARD für den Sendeplatz „DonnerstagsKrimi im Ersten“. Produzenten sind Philip Voges und Alban Rehnitz, Producer ist Marcel Werner. Verantwortlich für das Drehbuch „Marzanna“ (AT) zeichnet Ulli Stephan. „Impuls“-Preisträgerin Nadine Schweigardt schrieb „Freund oder Feind“ (AT), ihr zweites Drehbuch. Die Redaktion liegt bei Barbara Süßmann (ARD Degeto).