v.l.n.r.: Christine Eixenberger (Rolle: Sissi Hopf in „Mächtig Schwanger“), Frederic Linkemannl (Rolle:Franzl in „Mächtig Schwanger“), Leo Reisinger (Rolle: Toni Hasler) und Wolke Hegenbarth, (Rolle: Luise Fuchs) –  Foto: ARD Degeto | Jacqueline Krause-Burberg

 

In München und Umgebung fanden vom 28. Juni bis 25 August 2021 die Dreharbeiten zu zwei neuen Komödien der TV-Reihe „Toni, männlich, Hebamme“ statt, die auf dem Primetime-Sendeplatz „Endlich Freitag im Ersten“ zu sehen sein werden. Im Mittelpunkt steht wieder der unermüdliche Münchner Geburtshelfer Toni (Leo Reisinger), der es dieses Mal nicht nur mit einer ganz besonderen jungen Frau mit Berufswunsch Hebamme zu tun bekommt, sondern der auch noch Gefühle für seine ehemalige Jugendliebe entwickelt, die als Schwangere seine Hilfe braucht. Praxis-Kollegin Luise (Wolke Hegenbarth) hingegen bekommt Zweifel an der Liebe zu ihrem Freund, denn merkwürdigerweise hat sie immer so erotisch aufgeladene Träume – und zwar von niemand anderem als Toni!

Zu den Inhalten:

Ein stinknormales Leben (AT)

Toni (Leo Reisinger) lernt Wanda (Luisa Wöllisch) kennen, eine junge Frau mit Downsyndrom und Schwester von Luises (Wolke Hegenbarth) neuem Freund Sami (Marcel Mohab). Als Wanda Toni spontan bei einer Hausgeburt assistiert, bringt ihn das auf eine Idee: Warum nicht mit Hilfe seiner Kollegin Evi (Juliane Köhler) ein Inklusionsprojekt zur Ausbildung von Menschen mit Downsyndrom als Hebammen-Assistenz ins Leben rufen? Engagiert beginnt Toni den Plan umzusetzen, denn er merkt, dass man Wanda nicht viel zutraut und sie am liebsten in der Behindertenwerkstatt, in der sie tätig ist, belassen möchte. Auch Wanda wirft sich ins Zeug, aber als sie sich völlig überraschend in den jungen Dennis (Anselm Juhani Müllerschön) verliebt, hat sie mit Widerständen aus ihrem Umfeld zu kämpfen, vor allem von Sami, der dieser jungen Liebe nicht traut. Toni ist jetzt gefragt, denn Wanda möchte nicht nur beruflich bestehen, sie wünscht sich nichts mehr als ein eigenes, ganz normales Leben.

Mächtig schwanger (AT)

Toni (Leo Reisinger) betreut eine prominente Schwangere, die Politikerin Sissi Hopf (Christine Eixenberger), Familienministerin und Tonis Jugendliebe. Während der politische Druck auf Sissi immer größer wird – hat man sie doch im Auge für das Amt der Parteivorsitzenden – und Toni sich um ihre Gesundheit sorgt, muss er sich gleichzeitig eingestehen, dass er wieder Gefühle für Sissi entwickelt. Die aber ist verheiratet und hat nicht nur berufliche Herausforderungen zu meistern, sondern auch solche in ihrer Partnerschaft, denn ihr Mann Konstantin (Felix Hellmann) greift nicht nur gern zum Alkohol, ihm bleibt auch die Nähe zwischen Toni und Sissi nicht verborgen. Unterdessen kämpft Luise (Wolke Hegenbarth) mit ihren Gefühlen für Toni, von dem sie mehr als einmal erotische Träume hat. Was soll sie tun? Sie sucht Rat bei Malu (Charlotte Schwab), der Mutter von Franzl (Frederic Linkemann), die passenderweise Psychotherapeutin und zu Besuch in der Männer-WG ist.

Unter der Regie von Sybille Tafel standen Leo Reisinger, Wolke Hegenbarth, Frederic Linkemann, Charlotte Schwab, Juliane Köhler, Marcel Mohab, Julias Bestehorn, Soogi Kang u.v.a. vor der Kamera von Florian Schilling.

Toni, männlich, Hebamme“ ist eine Produktion der Bavaria Fiction GmbH (Produzentin: Lucia Staubach) im Auftrag der ARD Degeto (Redaktion: Sascha Mürl und Christoph Pellander) für die ARD. Die Drehbücher stammen von Sebastian Stojetz und Sibylle Tafel.

 

v.l.n.r. Thorsten Merten (Rolle: Manfred Prohaska), Thomas Loibl (Rolle: Holger Arndt), Sönke Wortmann (Regie), Torben Kessler (Rolle: Bernd Vogel), Florian David Fitz (Rolle: Peter Mertens) –  V.l.n.r. sitzend: Anke Engelke (Rolle: Heidi Lohmann),  Justus von Dhonanyi(Rolle: Klaus Engelhardt ), Nilam Farooq (Rolle: Sarah Schuster) – Foto: Bantry Bay | Wolfgang Ennenbach

 

Am 8. Juli 2021 fiel in Köln die letzte Klappe für „Eingeschlossene Gesellschaft“. Der Film basiert auf der gleichnamigen Hörspielvorlage von Bestseller-Autor Jan Weiler und wurde von Sönke Wortmann inszeniert. In den Hauptrollen spielen Florian David Fitz, Anke Engelke, Justus von Donáhnyi , Nilam Farooq, Thomas Loibl, Torben Kessler und Thorsten Merten.

„Eingeschlossene Gesellschaft“ beleuchtet den Kosmos Schule kritisch mit geschliffenen Dialogen voller Wortwitz und subtiler Situationskomik. Hier erkennt sich jeder wieder: Lehrer, Schüler, Eltern.

Zum Inhalt: 

An einem Freitagnachmittag klopft es plötzlich unerwartet an der Tür des Lehrerzimmers eines städtischen Gymnasiums. Das wird sich doch wohl kein Schüler erdreisten? Nein, davor steht ein ehrgeiziger Vater (Thorsten Merten), der für die Abiturzulassung seines Sohnes kämpft – und bereit ist, dafür sogar bis zum Äußersten zu gehen. Das müssen die sechs Lehrer, die sich so kurz vor dem Start ins Wochenende noch in der Schule aufhalten, nun auf die harte Tour erfahren: Der allseits beliebte Sportlehrer und Zyniker Peter Mertens (Florian David Fitz), die altkluge, von allen Schülern gehasste Hexe Heidi Lohmann (Anke Engelke), der konservative Pauker Klaus Engelhardt (Justus von Dohnanyi), der joviale Schüleranwalt Holger Arndt (Thomas Loibl), der einsame Nerd Bernd Vogel (Torben Kessler) und die junge Referendarin Bettina Schuster (Nilam Farooq).  Sie alle fühlen sich dem verzweifelten Vater zunächst überlegen, müssen aber schnell herausfinden, dass die Situation mehr und mehr außer Kontrolle gerät. Nach einigen unerwarteten Wendungen und peinlichen Enthüllungen tun sich bei jedem der Beteiligten wahre Abgründe auf…

„Ich glaube, dass das ein Stoff ist, der in unserer Leistungsgesellschaft einen Nerv trifft. Ein satirischer Blick ins Lehrerzimmer mit pointierten Dialogen von Jan Weiler und einem wunderbaren Cast“, sagt Sönke Wortmann und fügt hinzu: „Ich freue mich sehr darauf, dieses neue Projekt zusammen mit der Deutschen Columbia/Sony Pictures, Bantry Bay und der ARD Degeto umsetzen und ins Kino bringen zu können.“

„Ich schätze und bewundere Sönke Wortmann schon seit langer Zeit und freue mich daher auch persönlich sehr, nun endlich mit diesem Erfolgsregisseur zusammenarbeiten zu dürfen und darauf, gemeinsam mit ihm Jan Weilers ‚Eingeschlossene Gesellschaft‘ in Starbesetzung auf die große Leinwand zu bringen“, sagt Martin Bachmann, Managing Director Sony Pictures Entertainment GSA & Deutsche Columbia Pictures Filmproduktion. „Mit Florian David Fitz, Anke Engelke, Justus von Dohnányi und Nilam Farooq haben wir einen großartigen Cast in den Hauptrollen und sind überzeugt, dass wir das Kinopublikum für diese wunderbare Komödie begeistern können.“

Johanna Bergel, Production Director Deutsche Columbia Pictures Filmproduktion, ergänzt: „Mein absolutes Herzensprojekt mit den allerbesten Zutaten für einen unschlagbar unterhaltsamen Kinofilm. Dabei ist die Thematik so aktuell wie universell. Ich freue mich sehr, dass wir hier an die langjährige Zusammenarbeit mit der Produzentin Eva Holtmann von der Bantry Bay anknüpfen können und das erste Mal mit dem großartigen Regisseur Sönke Wortmann zusammenarbeiten werden.“

„Als wir mit Jan Weiler begonnen haben das Projekt zu entwickeln, konnte niemand ahnen, wie sehr das Thema Schule und Lehrerschaft im letzten Jahr in den Fokus rücken würde. Sönke ist für uns eine Idealbesetzung als Regisseur. Wir sind sehr stolz auf das Projekt, das gesamte Team und danken Sony und Degeto für die erneute partnerschaftliche Zusammenarbeit“, sagt Eva Holtmann, Bantry Bay Productions.

„Es freut uns sehr, dass wir mit ‚Eingeschlossene Gesellschaft‘ eine populäre Komödie erzählen, die den Nerv der Zeit trifft, und dabei mit den besten Kreativen vor und hinter der Kamera zusammenarbeiten dürfen, die das deutsche Kino zurzeit zu bieten hat: Die pointierten Dialoge von Jan Weiler werden von Sönke Wortmann kongenial inszeniert und von einem einzigartigen Cast auf den Punkt gespielt“, sagt Sebastian Lückel, ARD Degeto.

Der Film wird gefördert von der Film- und Medienstiftung NRW, der FFA Filmförderungsanstalt und dem Deutschen FilmFörderFonds (DFFF). Sony Pictures Entertainment präsentiert eine Bantry Bay Productions Produktion in Koproduktion mit ARD Degeto und Deutsche Columbia Pictures Filmproduktion.

Sönke Wortmann führte Regie nach einem Drehbuch von Jan Weiler („Maria, ihm schmeckt’s nicht“, „Das Pubertier“). Produzentin: Eva Holtmann (Bantry Bay Productions), Ko-Produzenten: Christoph Pellander und Sebastian Lückel (ARD Degeto), Martin Bachmann und Johanna Bergel (Deutsche Columbia Pictures Filmproduktion)

Deutscher Kinostart: 10. März 2022

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Thekla Hartmann in der Rolle der Famulantin Sina Leuthold, Robert Hunger-Bühler als Reto Zanger werden von einem Unbekannten bedroht – Foto: ARD Degeto | Martin Kovář

 

Am 9. Juli 2021 fiel die letzte Klappe für den bereits 14. Film der beliebten DonnerstagsKrimi-Reihe „Der Zürich-Krimi“: In „Borchert und die bittere Medizin“ gerät Robert Hunger-Bühler in seiner Rolle als Reto Zanger – langjähriger Freund Borcherts, Anwalt der Superreichen und Vater von Dominique Kuster – in einen komplizierten Fall, in dem er zugleich Opfer, Anwalt und Zeuge ist. Christian Kohlund steht auf der anderen Seite: Er setzt sich in seiner Paraderolle als knorriger Anwalt ohne Lizenz für eine junge Frau ein, die zum Spielball skrupelloser Betrügereien geworden ist. Und auch Kanzleichefin Dominique Kuster, gespielt von Ina Paule Klink, sieht sich nicht nur als Tochter in der Pflicht …

In weiteren Rollen standen Pierre Kiwitt als Hauptmann Marco Furrer, Susi Banzhaf als Kanzleiassistentin Regula Gabrielli, Andrea Zogg als Borcherts Lieblingstaxler Beat Bürki, Yves Wüthrich als Furrers Kollege Urs Aeggi und in Episodenrollen Thekla Hartmann, Nina Kronjäger, Filip Peeters, Leonard Kunz, Tom Gronau u.v.a. vor der Kamera.

Zum Inhalt:

„Der Zürich-Krimi: Borchert und die bittere Medizin“ (AT)

Ein maskierter Mann überfällt nach Geschäftsschluss die historische Traditionsapotheke von Berno Siebert (Filip Peeters). Dort überrascht er nicht nur die Famulantin Sina Leuthold (Thekla Hartmann), sondern auch Reto Zanger (Robert Hunger-Bühler), der auf den letzten Drücker ein Medikament abholen möchte. Als die Situation außer Kontrolle gerät, fällt plötzlich ein Schuss, der Reto in die Schulter trifft. Aus diesem Raubüberfall entsteht ein erbitterter Rechtsstreit, denn Siebert kündigt Sina fristlos wegen Verstoßes gegen die Sicherheitsbestimmungen. Dagegen zieht die junge Frau vor Gericht – mit Borchert (Christian Kohlund) und seiner Kanzleichefin Dominique Kuster (Ina Paule Klink) als Rechtsbeistand. Borchert, der sonst so überzeugt hinter seinen Mandanten steht, zweifelt an Sinas Aufrichtigkeit. Doch sein Instinkt führt den Anwalt ohne Lizenz auch diesmal auf die richtige Spur.

„Der Zürich-Krimi“ ist eine Produktion der Graf Film in Koproduktion mit Mia Film, gefördert durch den Tschechischen Staatsfonds der Kinematografie, im Auftrag der ARD Degeto für die ARD für den Sendeplatz „DonnerstagsKrimi im Ersten“. Hansjörg Thurn inszenierte nach dem Drehbuch von Wolf Jakoby. Die Kamera führte Sonja Rom. Die Redaktion liegt bei Diane Wurzschmitt (ARD Degeto). Die Dreharbeiten in Zürich und Prag dauerten vom 8. Juni bis zum 9. Juli 2021 an.

 

Alexander Held als Klaus Gremme und Lisa Hagmeister als , Mona Tauber – Foto: ARD Degeto | SWR | Barbara Bauriedl

 

Ein Einzelgänger auf der Suche nach seinem Sohn findet bei einer Vermieterin mehr Familienanschluss, als er glaubt verkraften zu können: Alexander Held und Lisa Hagmeister spielen die Hauptrollen in „Geheimkommando: Familie“ (AT). In dieser Woche enden die Dreharbeiten zu dem amüsanten-anrührenden Familienfilm. Christina Adler führte Regie, das Drehbuch schrieb Simon X. Rost. In weiteren Rollen standen Nico Rogner, Halima Ilter, Xari Wimbauer, Amelie Gerdes und Ava Petsch vor der Kamera von Thorsten Robert Harms.

Zum Inhalt:

Frisch pensioniert will Marineoffizier Klaus Gremme (Alexander Held) Versäumtes nachholen und den seit langem abgebrochenen Kontakt zu seinem Sohn wieder aufnehmen. Er quartiert sich am Bodensee bei der alleinerziehenden Mona Tauber (Lisa Hagmeister) ein, die in Sichtweite zu Thomas Gremme (Nico Rogner) und seiner Familie wohnt. Doch Thomas will mit diesem Vater, der nach Jahrzehnten der Funkstille überraschend auftaucht, nichts zu tun haben. Klaus Gremme entwickelt einen Plan, um den Sohn doch noch für sich zu gewinnen. Während er den in die Tat umsetzt, muss er notgedrungen mit Monas improvisatorischer Lebensweise und ihren beiden Kindern, dem schüchternen Linus (Xari Wimbauer) und der quirligen Claire mit Downsyndrom (Amelie Gerdes) zurechtkommen. Mona, Kunsttherapeutin mit Aushilfsjobs und pazifistisch eingestellt, hat eigentlich kein Problem damit, Klaus in eine Art Wohngemeinschaft zu integrieren – solange er nicht versucht, ihre Kinder nach seinen Maßstäben zu erziehen. Wobei Linus den neuen Maximen gar nicht so abgeneigt ist. Reibungslos bleibt das Zusammenleben also nicht. Aber womöglich bietet sich hier die Chance auf eine Familie, die Klaus an anderer Stelle längst vertan hat.

„Geheimkommando: Familie“ (AT) ist eine Produktion von FFL Film- und Fernseh-Labor aus Ludwigsburg im Auftrag von ARD Degeto und SWR für die ARD. Produzent ist Matthias Drescher, Producerin Ina Blus. Die Redaktion liegt bei Monika Denisch, Manfred Hattendorf (beide SWR) und Stefan Kruppa (ARD Degeto).

Der historische Eventfilm „3 ½ Stunden“ hat den 25. Bernd Burgemeister Fernsehpreis gewonnen. Der Produzentenpreis der Verwertungsgesellschaft VFF wurde am Abend des 6. Juli 2021 in München an Michael Lehmann, Sibylle Stellbrink und Henning Kamm (REAL FILM Berlin) sowie an Felix von Poser (AMALIA FILM) verliehen.

Der mit 25.000 Euro dotierte Preis geht damit an das von der ARD Degeto beauftragte Ost-West-Drama unter der Regie von Ed Herzog nach dem Buch von Robert Krause und Beate Fraunholz. Es erzählt von der schicksalhaften Entscheidung, vor der die Reisenden eines Interzonenzuges nach Ost-Berlin am 13. August 1961 stehen, die während der Fahrt erfahren, dass in Berlin eine Mauer gebaut wird und vor der Frage stehen, ob sie weiterfahren oder aussteigen. Im Ensemble spielen u.a. Susanne Bormann, Jan Krauter, Jeff Wilbusch, Alli Neumann, Martin Feifel, Jördis Triebel, Luisa-Céline Gaffron, Peter Schneider und als Gäste Uwe Kockisch und Steffi Kühnert.

Christine Strobl, ARD-Programmdirektorin: „‘3 ½ Stunden‘ setzt ein leidbringendes Ereignis der deutschen Nachkriegsgeschichte nach einem authentischen Drehbuch eindrucksvoll in Szene und macht Geschichte am Beispiel einzelner menschlicher Schicksale erlebbar. Der Film wird getragen von einem herausragenden Schauspielerensemble. Es ist mit einer großen produzentischen Leistung gelungen, das Furchtbare des Mauerbaus anhand dieser einzigartigen Szenerie des von West nach Ost rollenden Zugs und seiner Passagiere eindringlich zu erzählen. Der Film ist damit ein würdiger Preisträger des Bernd Burgemeister Fernsehpreises 2021 und ein ganz besonderer Auftakt für unseren Themenabend 60 Jahre Mauerbau. Herzlichen Glückwunsch an das gesamte Team!“

Christoph Pellander, Redaktionsleiter der ARD Degeto: „Der historische Eventfilm erinnert an das im wahrsten Sinne des Wortes einschneidende Ereignis, das sich dieses Jahr zum 60. Mal jährt und das das Leben der Deutschen für 28 Jahre maßgeblich bestimmt hat: den Mauerbau. Der Film von Ed Herzog nach dem großartigen, autobiografisch geprägten Buch von Robert Krause und Beate Fraunholz beleuchtet das Thema auf vielschichtige Weise und vermittelt dank eines herausragenden Casts eindrucksvoll die Komplexität der Entscheidung. Die Auszeichnung für diesen bemerkenswerten Film ist mehr als verdient: Herzlichen Glückwunsch an alle Macher*innen und Kreativen, insbesondere aber an das engagierte Produzenten-Team!“

Michael Lehmann, Produzent und Vorsitzender Geschäftsführer der Studio Hamburg Production Group: „Wir freuen uns wirklich sehr über diese wunderbare Auszeichnung. Es ist wichtig, dass auch weiterhin Ost-/West-Geschichten erzählt werden. Aus diesem Grund wird das Preisgeld zu gleichen Teilen an die Hochschule für Fernsehen und Film München und die Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF für Förderprojekte gestiftet, um neue Stoffe zu entwickeln, die sich auch zukünftig dieser Thematik widmen. Ich danke an dieser Stelle noch einmal dem gesamten Team für ihre herausragende Leistung sowie unseren PartnerInnen der ARD Degeto und der FFF Bayern sowie dem Medienboard Berlin-Brandenburg und der Nordmedia für ihre Unterstützung.“

„3 ½ Stunden“ ist eine Produktion der REAL FILM Berlin GmbH in Ko-Produktion mit AMALIA Film im Auftrag der ARD Degeto für die ARD, gefördert durch Filmfernsehfonds Bayern GmbH, Medienboard Berlin-Brandenburg, Nordmedia Film- und Mediengesellschaft Niedersachsen/Bremen mbH. Für die Kamera zeichnet Ngo The Chau verantwortlich. Die Redaktion verantworten Carolin Haasis und Christoph Pellander (beide ARD Degeto).

3 ½“ Stunden“ ist im Rahmen des Themenabends „60 Jahre Mauerbau“ am 7. August um 20:15 Uhr im Ersten zu sehen, online first ab 5. August in der ARD Mediathek.

Mehr zum Film finden Sie hier.

v. l. n. r.: Jana Klinge, Hinnerk Schönemann, Marleen Lohse – Foto: ARD Degeto | NDR | Sandra Hoever

Der größte Denunziant im beschaulichen Schwanitz, der jeden Falschparker und jede Ruhestörung zur Anzeige gebracht hat, wird tot in seinem Haus gefunden. Selbstmord oder Mord? Ein Motiv hätten theoretisch alle 3104 Einwohner von Schwanitz …

„Wilde Hunde“ (AT) heißt der neue, 18. Film der Reihe „Nord bei Nordwest“, der vom 30. Juni bis zum 28. Juli 2021 in Schleswig-Holstein sowie in und um Hamburg gedreht wurde. Hinnerk Schönemann ist als Kommissar und Tierarzt Hauke Jacobs aufs Äußerste gefordert: Gemeinsam mit Jana Klinge als Kommissarin Hannah Wagner muss er nicht nur einen Mord aufklären, sondern deckt auch einen skrupellosen Medikamenten-Schmuggel auf. Marleen Lohse bringt unterdessen als Tierärztin und Haukes Praxis-Partnerin Jule Christiansen einen Hundehasser zur Strecke.

Regie bei „Nord bei Nordwest“ führte erstmalig Christiane Balthasar („Tatort“, „Polizeiruf 110“, „Kommissarin Heller“, „Marie Brand“). Das Drehbuch stammt vom dreifachen Grimme-Preis-Träger Holger Karsten Schmidt, der die Reihe 2014 aus der Taufe hob. Die jüngste Folge „Im Namen des Vaters“ bescherte dem „DonnerstagsKrimi im Ersten“ einen Quotenrekord: Mehr als zehn Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer verfolgten die Premiere im Januar 2021. „Nord bei Nordwest–Wilde Hunde“ (AT) entsteht im Auftrag von ARD Degeto und NDR und läuft voraussichtlich Anfang 2022 im Ersten sowie in der ARD-Mediathek.

Zum Inhalt:

Nicht nur als Kommissar, sondern auch als Tierarzt und Tierretter muss Hauke Jacobs alles geben, um gleich mehrere Verbrechen zu lösen: Eine Spur in der Mordermittlung zum Tod von Frank Schuster (Till Huster) führt Hauke und Hannah zur örtlichen Hundepension von Kai Schwarz (Uke Bosse). Derweil muss Jule in der Gemeinschaftspraxis Jacobs-Christiansen die Hündin von Herbert Winter (Felix Knopp) notoperieren. Das Tier hatte offenbar todbringende Köder gefressen. Jule und Winter suchen nach Hinweisen, wer diese Köder ausgelegt haben kann. Dabei kommt Jule ein Verdacht …

Hauke und Hannah durchleuchten die Hundepension. Dort geht es in erster Linie wohl nicht um das Wohl der Tiere, sondern eher um die Tarnung eines illegalen Umschlagplatzes. Die Ermittlungen decken ein perfides System auf: Extrem teure und noch nicht zugelassene Krebsmedikamente werden offenbar aus Polen nach Deutschland geschmuggelt – in den Mägen der Tiere und auf deren Risiko. Ein ganzes Hunderudel ist gerade unterwegs und in höchster Lebensgefahr …

Neben den Genannten spielen u. a. Cem Ali Gültekin (Mehmet Ösker), Stephan A. Tölle (Herr Töteberg), Regine Hentschel (Frau Bleckmann), Joshy Peters (Puttkammer) sowie Jing Xiang (Vanessa Riemann), Max Thommes (Björn Witthus), Anne Roemeth (Gabi Meier), Jean-Luc Bubert (Mark Parker) und Maciej Salamon (Roman Nowak).

Produzentin ist Claudia Schröder (triple pictures), Kamera: Andreas Doub, Herstellungsleitung: Joshua Lantow, Produktionsleitung: Markus Kadl. Die Redaktion haben Patrick Poch (NDR) und Katja Kirchen (ARD Degeto).

 

 

v.l.n.r.:  Degeto-Redaktionsleiter Christoph Pellander, IMPULS PREIS Gewinner 2021 Lea Neu und Vincent Hannwacker, Leo Reisinger und Degeto-Geschäftsführer Thomas Schreiber – Foto: ARD Degeto | Petra Stadler

 

Der diesjährige IMPULS PREIS der ARD Degeto geht an Lea Neu und Vincent Hannwacker von der HFF München. Ausgezeichnet wurden sie für ihr Exposé „Mamas“ für den Sendeplatz „Endlich Freitag im Ersten“. Der Preis wurde am 2. Juli auf dem Filmfest-Lunch der ARD Degeto anlässlich des Filmfest München von Schauspieler Leo Reisinger („Toni, männlich, Hebamme“) überreicht.

Die Jury begründet ihre Wahl folgendermaßen: „Das Autor*innen-Duo Lea Neu und Vincent Hannwacker erzählt mit großer Empathie und Menschenkenntnis von zwei Freundinnen, die es trotz bester Absichten nicht schaffen, ihr unorthodoxes Familienmodell aufrechtzuerhalten. Das utopisch anmutende Vorhaben der Freundinnen, gemeinsam ein Kind zu bekommen und großzuziehen, mag lebensfremd und naiv klingen, aber es ist getragen von echter Überzeugung und Zuneigung, so dass man immer auf der Seite der Freundinnen ist. Das Exposé hinterfragt gesellschaftlich akzeptierte Beziehungsmuster, ohne didaktisch oder theoretisch zu werden. Es wird vielmehr eine emotionale Geschichte über Freundschaft, Liebe und Verantwortung erzählt, die die Jury überzeugt hat.“

Patin für den IMPULS PREIS war in diesem Jahr Katja Kirchen, die gemeinsam mit drei weiteren Jurymitgliedern der Degeto-Redaktion, aus 39 eingereichten Exposés auch „Weihnachtsfreunde“ von Lavina Stauber (HFF München) und „Papa, ich habe Angst vor dir“ von Bahar Bektas (Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf) unter die letzten drei Nominierten ausgewählt hatte.

Neu und Hannwacker bedankten sich bei der Jury und sagten: „Für uns war es in der Geschichte wichtig, eine lange bestehende Struktur aufzubrechen und zu hinterfragen, weil wir finden, dass nicht alles, was lange beständig ist, automatisch auch gut ist. Wir beziehen uns damit auf Strukturen in der Gesellschaft, in der Wirtschaft und auf unserem Umgang mit der Umwelt. Mit diesem gegengebürsteten Ansatz und dem IMPULS PREIS starten wir jetzt in die Filmbranche.“

Der Nachwuchspreis, der seit sieben Jahren von der ARD Degeto ausgelobt wird, richtet sich an die Studierenden der Film- und Fernsehbranche und soll die kreativen Stoffideen des Filmnachwuchses im deutschsprachigen Raum fördern. Prämiert wird das beste Exposé für einen Fernsehfilm für den Sendeplatz „Endlich Freitag im Ersten“.  Der/die Gewinner*in erhält einen Treatmentauftrag, der mit 7.500 Euro dotiert ist. Das Treatment soll zu einem Drehbuch weiterentwickelt und verfilmt werden.

Aus den bisher prämierten Arbeiten sind inzwischen fünf Fernsehfilme entstanden, die im Ersten und anderen Programmen der ARD ausgestrahlt wurden.

v.l.n.r. Tanja Wedhorn (Rolle Nora Kaminski) und Bernhard Piesk (Rolle Max Jensen)
© ARD Degeto/Boris Laewen

Auf der Ostseeinsel Rügen fiel gerade die letzte Klappe für zwei neue Filme der beliebten ARD-Degeto-Reihe „Praxis mit Meerblick” für den Sendeplatz „Endlich Freitag im Ersten“. Nach der schmerzhaften Trennung von Peer stürzt Nora sich wieder voll in den Praxisalltag: Mit allen Mitteln versucht sie sich abzulenken, auch, weil sie einen folgenschweren, ärztlichen Fehler verdrängen möchte. Und dann entkommt Nora bei einem Unfall selbst nur um Haaresbreite dem Tod und sieht das Leben schlagartig mit anderen Augen.

In Sassnitz, Neuenkirchen und Ralswiek auf Rügen sowie in Berlin entstanden die Folgen „Heimkehrer” (AT), nach einem Drehbuch von Marcus Hertneck und „Was wirklich zählt” (AT) nach einem Drehbuch von Michael Vershinin. Regie führte Jan Ruzicka.

An der Seite von Tanja Wedhorn spielen Dirk Borchardt, Benjamin Grüter, Lukas Zumbrock, Morgane Ferru, Anne Werner, Michael Kind, Anne Weinknecht, Patrick Heyn, Bo Hansen, Petra Kelling, Jack Owen Berglund, Swetlana Schönfeld, Steffen Schroeder, Bernhard Piesk, Frederic Balonier, Vera Kasimir, Daniela Schulz, Torsten Michaelis, Lene Oderich, Antonia Breidenbach, Tristan Göbel, Jens Münchow, Nele Rosetz uvm.

Zu den Inhalten:

„Heimkehrer” (AT)
Wenn es um das Wohl ihrer Patienten geht, kennt der Dickkopf von Nora Kaminiski (Tanja Wedhorn) keine Grenzen. Nach einem Verkehrsunfall mit Schädel-Hirn-Trauma büxt die Ärztin aus dem Krankenhaus aus. Sie möchte für den 18-jährigen Moritz (Frederic Balonier), bei dem Leukämie diagnostiziert wurde, die dringend benötigte Stammzellenspende beschaffen. Infrage kommt jedoch nur eine einzige Person, von der Moritz nicht einmal weiß: seine leibliche Mutter, die ihn als Baby ihrer besten Freundin zur Adoption gegeben hat. An die eigene Gesundheit denkt Nora bei ihrer Rettungsaktion nicht. Die engagierte Medizinerin hat aus dem Tod einer 70-jährigen Patientin, an dem sie sich eine Mitschuld gibt, eine Lehre gezogen: So etwas passiert mir nicht noch einmal!

„Was wirklich zählt“ (AT)
Nora (Tanja Wedhorn) ist bei einem Unfall um Haaresbreite am Tod vorbeigeschrammt. Seither sieht sie das Leben mit anderen Augen. Sollte sie weniger arbeiten? Sollte sie wirklich stets und ständig für Familie und Patient*innen, Freund*innen und Bekannte die starke Schulter sein? Sollte sie sich neu verlieben? Noras Antwort auf diese Fragen: ein klares ‚Ja.‘ Aber das Leben spielt ihr nicht in die Karten. Da ist zum Beispiel die 16-jährige Emilia (Lene Oderich), deren Lunge von einem unbekannten Virus angegriffen wird. Die Ermittlung des Erregers verlangt Nora medizinisch-detektivische Höchstleistungen ab. Und der Mann, für den sie sich gerade zu interessieren beginnt, der Rügener Architekt Max Jensen (Bernhard Piesk), ist ausgerechnet der, der sie beim Joggen angefahren hat…

„Praxis mit Meerblick” ist eine Produktion der REAL FILM Berlin im Auftrag der ARD Degeto für die ARD. Hinter der Kamera steht Florian Foest. Produzentin ist Heike Streich. Producerin ist Marie Ebenhan. Die Redaktion liegt bei Stefan Kruppa (ARD Degeto).

v.l.n.r.: Alexander Dierbach (Regie), Petra Schmidt-Schaller (Rolle Jana Hansen), Anna Loos (Rolle Mette Andresen) und Jan Blumers (Kamera) – Foto:  ARD Degeto | Boris Laewen

 

Vom 4. Mai bis 6. Juli 2021 fanden in Husum und Umgebung die Dreharbeiten zu dem ARD-Degeto-Event-Zweiteiler „Ein Schritt zum Abgrund“ (AT) statt. Vorbild für das Thriller-Drama ist die herausragende BBC-Serie „Doctor Foster“.

„Ein Schritt zum Abgrund“ (AT) führt das klassische Ehedrama in eine neue Dimension: In der beschaulichen Kleinstadt Husum gerät die erfolgreiche Ärztin Jana Hansen auf der Suche nach der Wahrheit in einen Strudel aus Misstrauen und Angst, der sie immer weiter von sich selbst entfernt und direkt an den Abgrund führt. Regisseur Alexander Dierbach inszenierte den Zweiteiler nach den Drehbüchern von Britta Stöckle. Für die Bildgestaltung zeichnet Ian Blumers verantwortlich. Die mehrfach ausgezeichnete Schauspielerin Petra Schmidt-Schaller hat die Titelrolle der Jana Hansen übernommen, Florian Stetter spielt ihren Ehemann Christian Hansen. Zum hochkarätigen Darsteller-Ensemble gehören außerdem Johann von Bülow, Anna Loos, Tilo Nest, Tessa Mittelstaedt, Oliver Stokowski, Valerie Huber u.v.a. Gedreht wurde in Husum und Umgebung.

Zum Inhalt: 

Jana (Petra Schmidt-Schaller) hat sich gegen eine Karriere in der medizinischen Forschung in München und für ein Leben als Ärztin und an der Seite ihrer großen Liebe Christian (Florian Stetter) in dessen Heimatstadt Husum entschieden. Während sich Christian als Projektentwickler um große Bauvorhaben kümmert, führt Jana ihre eigene Praxis und sichert der Familie ein gutes Einkommen. Ihr Leben scheint perfekt: Ihre Ehe ist auch nach vielen Jahren immer noch leidenschaftlich, sie engagiert sich an der Schule ihrer Tochter Lotta (Tilda Wunderlich) und ist immer zur Stelle, wenn sie gebraucht wird. Jana ist eine Frau, der die Menschen vertrauen. Christians alte Freunde sind auch ihre Freunde geworden.
Doch eines Morgens, als Jana ein langes blondes Haar auf dem Schal ihres Mannes bemerkt, ändert sich alles: Plötzlich beginnt sie an Christians Treue zu zweifeln, ist aber nicht im Stande, ihren Mann mit dem Verdacht zu konfrontieren. Ihre Souveränität schwindet von Tag zu Tag und das Misstrauen setzt sich fest wie ein bösartiges Geschwür. Jana wirft all ihre Prinzipien über Bord, überprüft heimlich Christians Handy, seine Emails, folgt ihm nach der Arbeit und findet: Nichts! Erst als sie schließlich sein Auto durchsucht, stößt Jana auf ein Geheimnis, dessen Ausmaß sie zutiefst erschüttert…

„Ein Schritt zum Abgrund“ (AT) ist eine Produktion von ITV Studios Germany im Auftrag der ARD Degeto für die ARD, nach dem Vorbild der BBC Serie „Doctor Foster“ (Autor: Mike Bartlett) von Drama Republic im Vertrieb von BBC Studios. Produzentin ist Christiane Ruff, als Executive Producer zeichnen Joke Kromschröder und Peter Fröhlich für ITV Studios Germany verantwortlich. Die Redaktion bei der ARD Degeto verantworten Diane Wurzschmitt und Christoph Pellander.

 

v.l.n.r.: Wolfgang Murnberger (Regie), Peter von Haller (Kamera), Katharina Marie Schubert (Rolle: Marie Werner), Gudula von Eysmondt (Producerin), Janina Elkin (Rolle: Krystina) – Foto: Tivoli Film | Peter Porst

 

Unter dem Arbeitstitel „Sayonara Loreley“ drehte die TIVOLI Film in Koproduktion mit der ARD Degeto und dem Hessischen Rundfunk (hr) vom 21. Juni bis 19. Juli 2021 in Rüdesheim und Umgebung einen modernen Heimatfilm. Das Projekt ist gefördert durch die HessenFilm und Medien GmbH. Wolfgang Murnberger führte Regie und ist als bearbeitender Autor für das Drehbuch verantwortlich, die Redaktion liegt bei Jörg Himstedt (hr) und Stefan Kruppa (ARD-Degeto). In den Hauptrollen sind Katharina Marie Schubert, Victoria Trauttmansdorff, Janina Elkin, Feras Zarka, Ill-Young Kim, Robert Seelinger, Ivan Shvedoff, Sebastian Anton und Armin Rohde zu sehen.

Zum Inhalt:

Die Geschichte erzählt in einer Mischung aus abgründigem Humor und magischen Realismus von Marie, einer bodenständigen Frau in den Vierzigern. Sie kommt ihrem großen Traum, einer Reise nach Japan, eines Tages ganz nahe. Gemeinsam mit ihren Landfrauen bricht Marie zu einer Chorreise nach Fernost auf, doch auf dem Weg zum Frankfurter Flughafen erreicht sie die Nachricht, dass ihre Mutter in einem Kurstift in Rüdesheim ins Koma gefallen ist. Marie muss ihre Reise abbrechen. In dem weltbekannten Touristenstädtchen am Rhein begegnet Marie europäischen Arbeitsmigrant*innen aus der Ost- und Westukarine, Russland oder Serbien. Sie alle verkaufen den Tourist*innen ihre eigene nostalgische deutsche Rheinromantik. Marie lässt sich von der einzigartigen Atmosphäre des Ortes gefangen nehmen. Sie beginnt eine Reise im Kopf in der sie ihr ganz eigenes exotisches Japan in Rüdesheim entdeckt. Dabei schließt sie innige Freundschaft mit einer jungen Frau aus der Ukraine, beobachtet ein scheinbar zwielichtiges Geschäft zwischen einem charismatischen Japaner, finsteren Russen und einem Amerikaner, philosophiert mit dem alten Kartenabreißer der Rheinfähre und entdeckt das verborgene Geheimnis ihrer eigensüchtigen Mutter.

Für die Umsetzung sorgen Thomas Hroch und Gerald Podgornig (Produzenten), Gudula von Eysmondt (Producerin), Peter von Haller (Kamera), Tobias Schinko (Ton), Katharina Schnelting (Kostümbild), Anette Reuther (Szenenbild), Nathalie Mischel (Casting) sowie Axel Unbescheid (Produktionsleitung).

 

 

Am 22. Juli 2021 wird in München der Friedenspreis des Deutschen Films zum 20. Mal verliehen. Die Preisträger*innen wurden bereits verkündet und wir gratulieren an dieser Stelle schon ganz herzlich

 

Philipp Stölzl

für die Auszeichnung mit dem

nationalen Friedenspreis des Deutschen Films – Die Brücke 

für

„Schachnovelle“

Walker + Worm | DOR Film |  Studiocanal Film | ARD Degeto | Bayerischer Rundfunk

Regie: Philipp Stölzl – Drehbuch: Eldar Grigorian nach der gleichnamigen Novelle von Stefan Zweig – Kamera: Thomas W. Kiennast – Musik: Ingo Ludwig Frenzel – Darsteller*innen: Oliver Masucci, Albrecht Schuch, Birgit Minichmayr, Andreas Lust, Samuel Finzi, Lukas Miko u.v.a.

 

Die Jury begründet ihre Wahl u.a.: „Philipp Stölzl hat stark in die Struktur der Novelle von Stefan Zweig eingegriffen, aber genau das muss man, wenn man als Filmemacher Literatur eben nicht nur bebildern, sondern ein eigenes, filmisches Kunstwerk schaffen will.“

Der Friedenspreis des Deutschen Films – Die Brücke, wird seit 2002 vom Bernhard Wicki Gedächtnis Fonds jährlich während des Filmfest München an künstlerisch wertvolle Filme mit humanistischer, gesellschaftspolitischer Dimension vergeben. In diesem dieses Jahr findet die Verleihung etwas vor dem Start des Festivals statt.

Neben dem nationalen Friedenspreis des Deutschen Films – Die Brücke werden im Rahmen einer kleinen Gala der internationale Friedenspreis des Deutschen Films – Die Brücke , der Nachwuchspreis des Friedenspreis des Deutschen Films – Die Brücke sowie ein Ehrenpreis vergeben. Die Verleihung wird im Livestream auf der Website des Bernhard Wicki Gedächtnis Fonds ab 19:30 Uhr übertragen.

Mehr zur Preisverleihung und den weiteren Preisträger*innen finden Sie hier.

„Schachnovelle“ ist eine Produktion von Walker + Worm Film (Philipp Worm und Tobias Walker) in Koproduktion mit der österreichischen Dor Film (Danny Krausz) und Studiocanal Film (Kalle Friz, Isabel Hund, Sandrine Mattes) sowie der ARD Degeto (Redaktion: Claudia Grässel, Sebastian Lückel) und dem BR (Redaktion: Carlos Gerstenhauer, Tobias Schultze) in Zusammenarbeit mit dem ORF (Redaktion: Klaus Lintschinger, Bernhard Natschläger). Gefördert durch: FilmFernsehFonds Bayern, Medienboard Berlin-Brandenburg, Filmförderungsanstalt, Deutscher Filmförderfonds, Bayerischer Bankenfonds, FISA – Filmstandort Austria, Österreichische Filminstitut und Filmfonds Wien.

Geplanter Kinostart ist der 23. September 2021.

Regisseur Jean Van De Velde (li) mit Marc Warren – Foto: Company Pictures, all3media international, ARD Degeto

 

Marc Warren ermittelt wieder in der Rolle des legendären Kommissars Van der Valk. Von Anfang Mai bis Mitte August 2021 fanden die Dreharbeiten für drei neue Filme in und um Amsterdam statt. Die Stadt mit ihrer Vielfalt an Menschen, Geschichte und Kultur bietet erneut Raum für rätselhafte Verstrickungen und Verbrechen, denen der charismatische Kommissar und sein Team auf den Grund gehen. Alternative Wohnprojekte, philosophische Rätselspiele, teure Edelsteine und eine kulturbeflissene High-Society, deren moralischer Kompass verschoben ist, stellen Van der Valk vor berufliche Herausforderungen, denen er rechtschaffen, aber mit Gelassenheit und geistigem Hintersinn begegnet. Auch in der zweiten Staffel begleiten ihn dabei: Maimie McCoy als Lucienne Hassell, Elliot Barnes-Worrell als Job Cloovers, Luke Allen-Gale als Brad de Vries, Darell D’Silva als Hendrik Davie und Emma Fielding als seine Vorgesetzte Julia Dahlman.

Zum Inhalt:

Der erste Fall der neuen Staffel konfrontiert Van der Valk mit einer eigenwilligen Künstlerkolonie, deren Mitglieder von ihrem angestammten Platz vertrieben werden sollen. Ein verlorener Rechtsstreit lässt für einen Verbleib keinen Spielraum. Doch noch bevor die Community die Zelte abbricht, wird einen Steinwurf entfernt die Anwältin der Gegenseite aufgefunden – tot und ihre Leiche versehen mit einer kryptischen Notiz.
Der zweite Fall führt die Mordkommission in die funkelnde Welt des Diamantenhandels. Die wohlbetuchten Mitglieder einer alteingesessenen Amsterdamer Edelstein-Dynastie finden Leichenteile in ihren privaten Domizilen. Schnell stellt sich heraus, dass die abgetrennten Gliedmaßen zu ein und demselben Opfer gehören – einem bislang aufstrebenden Mitarbeiter des prosperierenden Familienunternehmens. Nach dem Tod der Seniorchefin ist die Führung des Unternehmens erst kürzlich an ihre Kinder übertragen worden. Doch Unstimmigkeiten über die Neuausrichtung führten zu Animositäten unter den Geschwistern.
Im letzten der drei neuen Fälle wird eine herausragende junge Cellistin auf offener Straße Opfer eines Säureangriffs. Für Van der Valk und sein Team fehlt zunächst jedes Motiv für den hinterhältigen Mord. Erste Ermittlungen führen jedoch ins großstädtische Nachtleben und schüren den Verdacht des sexuellen Missbrauchs Minderjähriger. Als ein wichtiger Informant Van der Valks seine Tätigkeit mit dem Leben bezahlt, gerät die Amsterdamer Prominenz ins Visier der Ermittler.

„Kommissar Van der Valk“ wird produziert von Company Pictures (Produzentin: Michele Buck) in Koproduktion mit der ARD Degeto (Redaktion: Sebastian Lückel) für die ARD sowie Masterpiece, ITV, NLFilm, TV B.V und All3Media (Produzentin: Louise Pedersen). Regie führten Jean Van De Velde,  André Van Duren und Joram Lürsen. Die Drehbücher schrieben  Chris Murray und Maria Ward nach den Romanen von Nicolas Freeling.

 

 

v.l.n.r.: Walfriede Schmitt, Matthias Brandt, Petra Schmidt-Schaller, Mirco Kreibich, Bozidar Kocevski – Fotos: „Die Toten von Marnow“- NDR | Polyphon | Philipp Sichler, „Das Geheimnis des Totenwaldes“ – NDR | ConradFilm, Bavaria Fiction 2020 | SOAP IMAGES Für immer Sommer 90“ – ARD Degeto | Manju Sawhney

Am 3. September 2021 vergibt der Bundesverband Schauspiel zum zehnten Mal den begehrten Deutschen Schauspielpreis. Fünf von insgesamt 29 Nominierungen  in diesem Jahr erhalten Schauspieler*innen, für ihre Leistungen in ARD-Degeto-Produktionen. Wir freuen uns über die Nominierungen von:

Petra Schmidt-Schaller

in der Kategorie

Schauspielerin in einer Hauptrolle

für
„Die Toten von Marnow“

NDR | ARD Degeto

*
Matthias Brandt

in der Kategorie

Schauspieler in einer Hauptrolle

für
„Das Geheimnis des Totenwaldes“

NDR | ARD Degeto

*

Mirco Kreibich

in der Kategorie

Schauspieler in einer Nebenrolle

für

„Das Geheimnis des Totenwaldes“

NDR | ARD Degeto

*

Walfriede Schmitt

und

Bozidar Kocevski

in der Kategorie

Starker Auftritt

für

„Für immer Sommer 90“

ARD Degeto

 

Mehr über den Deutschen Schauspielpreis sowie einen Überblick über die weiteren Nominierungen finden Sie hier.

Wir drücken allen fest die Daumen!

 

„Die Toten von Marnow“ wurde als Vierteiler am  13. (Teil 1 und 2), 17. und 18. März 2021 im Ersten ausgestrahlt. Eine achtteilige Fassung steht in der ARD-Mediathek zum Abruf bereit

„Die Toten von Marnow“ ist eine Produktion der Polyphon Film- und Fernseh GmbH im Auftrag des NDR und der ARD Degeto für die ARD. Die Produktion wurde gefördert mit Mitteln der Nordmedia – Film- und Mediengesellschaft Niedersachsen/Bremen mbH. Regie: Andreas Herzog –  Redaktion: Thomas Schreiber, Donald Kraemer (beide NDR),  Christoph Pellander, Claudia Grässel (beide ARD Degeto) –  Drehbuch:  Holger Karsten Schmidt –  Kamera: Philipp Sichler

Mehr dazu hier.

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Der Event-Dreiteiler „Das Geheimnis des Totenwaldes“ wurde am 2., 5. und 9. Dezember 2020 jeweils 20:15 Uhr im Ersten ausgestrahlt. Eine sechsteilige Fassung steht in der ARD-Mediathek zum Abruf bereit.

„Das Geheimnis des Totenwaldes“ ist eine Produktion der ConradFilm und Bavaria Fiction im Auftrag von NDR und ARD Degeto für die ARD.  Regie:  Sven Bohse – Redaktion: Christian Granderath, Sabine Holtgreve (beide NDR) ,  Carolin Haasis (ARD Degeto) –  Drehbuch: Stefan Kolditz  –  Kamera: Michael Schreitel

Mehr dazu hier.

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„Für immer Sommer 90“ steht  in der ARD-Mediathek  als vierteilige Miniserie zum Abruf bereit und wurde am 6. Januar 2021 als 90-Minüter im Ersten ausgestrahlt.

„Für immer Sommer 90“ wurde produziert von der Florida Film GmbH im Auftrag der ARD Degeto für die ARD. Regie: Jan Georg Schütte, Lars Jessen–  Redaktion: Carolin Haasis und Christoph Pellander (beide ARD Degeto). –  Drehbuch: Jan Georg Schütte, Charly Hübner, Lars Jessen  –  Kamera: Moritz Schultheiß

Mehr dazu hier.

v.l.n.r.: Lasse Myhr (Thomas Bornowksi), Steffi Kühnert (Rolle Hilde Bornowski) und Martin Brambach (Rolle Ronnie Bornowski) – Foto: ARD Degeto | Knut Koops

 

Vom 18. Mai bis 17. Juni 2021 wurde der Familienfilm „McLenBurger – Einmal im Leben“ (AT)  in bester Tradition der britischen Sozialkomödie gedreht.

Zum Inhalt:

Fristlos gekündigt? Die 57-jährige Hilde (Steffi Kühnert) wird von ihrem Sohn Tommie (Lasse Myhr) aus dessen Fast-Food-Restaurant gefeuert. Doch für die Mecklenburgerin Hilde, zu DDR-Zeiten die jüngste Kantinenchefin, ist das kein Grund, den Kopf in den Sand zu stecken. Schließlich ist sie eine begnadete Köchin. Ganz nach dem Motto „einmal im Leben“ beschließt sie, gemeinsam mit ihren Freundinnen (Judith Engel, Anne-Kathrin Gummich ), ein eigenes Burger-Restaurant zu eröffnen. Hildes Mann Ronnie (Martin Brambach) ist von der Idee gar nicht begeistert, ihr Sohn Tommie ist bereits Filial-Chef einer Burgerkette vor Ort. Damit sind die Probleme vorprogrammiert …

Die neue ARD-Degeto-Komödie entstand Mecklenburg-Vorpommern und Berlin, mit Steffi Kühnert, Lasse Myhr und Martin Brambach in den Hauptrollen. In weiteren Rollen sind Judith Engel, Anne-Kathrin Gummich und Anne Kanis zu sehen. Inszeniert wurde „McLenBurger – Einmal im Leben“ (AT) von Markus Herling. Das Drehbuch schrieben Johannes Rotter und Natalie Tielcke, nach einer Idee von Markus Herling.

„McLenBurger – Einmal im Leben“ (AT) ist eine Produktion der Ariane Krampe Film GmbH im Auftrag der ARD Degeto für die ARD. Produzentin ist Ariane Krampe, die Redaktion liegt bei Barbara Süßmann (ARD Degeto).
Die Ausstrahlung im Ersten ist für 2022 geplant.

v.l.n.r.: Nadja Sabersky (Rolle: Mia Bader), Marie Leueneberger (Rolle: Frederike Bader) und Michael Ostrowski (Rolle: Ferdinand Zankl) – Foto: BR | ARD Degeto | Hager Moss Film GmbH | Marc Reimann

 

Nach dem erfolgreichen Start der neuen Krimi-Reihe aus Passau für den „DonnerstagsKrimi im Ersten“ fanden vom 26. Mai bis 23. Juli 2021 die Dreharbeiten für zwei neue Filme statt. Unter der Regie von Andreas Herzog und nach Drehbüchern von Michael Vershinin ermitteln die Berliner Ex-Polizistin Frederike Bader (Marie Leuenberger) und der österreichische Privatdetektiv Ferdinand Zankl (Michael Ostrowski) wieder in der Dreiflüssestadt. In weiteren Rollen sind u.a. Nadja Sabersky, Stefan Rudolf, Xenia Tilling, Bettina Mittendorfer, Florian Karlheim, Husam Vhadat, Roland Schreglmann, Olivia Pascal und Sigi Zimmerschied zu sehen. Gedreht wurde in München und Passau. Die Ausstrahlung der beiden Krimis aus Passau („Zu jung zum Sterben“ und „Wo liegt die Wahrheit“) ist für 2022 im Rahmen des  „DonnerstagsKrimis im Ersten “ geplant.

Zum Inhalt

Die Berliner Ex-Polizistin Frederike Bader (Marie Leuenberger) und der österreichische Privatdetektiv Ferdinand Zankl (Michael Ostrowski) übernehmen ihren ersten gemeinsamen Auftrag – die Suche nach einer Studentin, die ihren Liebhaber bestohlen und sich dann abgesetzt hat. Zudem müssen Frederike und Zankl in eigener Sache aktiv werden. Zankl wird von dem Vater eines jungen Arabers kontaktiert. Der junge Mann ist vor einem Jahr in der Nähe von Passau verschwunden. Was der verzweifelte Vater nicht ahnt: Ahmed ist tot und das geht ausgerechnet auf das Konto des Mannes, den er für die Suche nach ihm engagiert: Ferdinand Zankl! Immer an der Seite von Zankl und Frederike: Frederikes resolute Tochter Mia (Nadja Sabersky), die ein großes Talent dafür hat, sich selbst in Schwierigkeiten zu bringen und diesmal sogar in Lebensgefahr.

 

„Zu jung zum Sterben“ (AT) und „Wo liegt die Wahrheit“ (AT)  sind Produktionen der Hager Moss Film (Produzentin: Kirsten Hager) im Auftrag der ARD Degeto und des BR für Das Erste. Die Drehbücher stammen von Michael Vershinin, Regie führte Andreas Herzog. Für die Redaktion zeichnen Stephanie Heckner (BR) und Katja Kirchen (ARD Degeto) verantwortlich.