v.l.n.r.: Christoph Pellander, Redaktionsleiter der ARD Degeto, Carolin Haasis und Jonas Schlatterbeck, Development Content Team der ARD Mediathek – Foto: ARD Degeto | André Poling
„Killerstories Series Award“ heißt der neue Nachwuchspreis, den die ARD Degeto gemeinsam mit der ARD Mediathek ausschließlich für die digitale Plattform ausloben wird. Gesucht werden Stoffe aus dem Genre Horror, Mystery und Suspense. Das gab Christoph Pellander, Redaktionsleiter der Degeto, gemeinsam mit dem Content Development Team der ARD Mediathek auf der Pressekonferenz am 5. Oktober 2021 in Hamburg bekannt. Den Jury-Vorsitz hat der preisgekrönte Regisseur Christian Schwochow übernommen.
Der Preis richtet sich an die Studierenden an deutschsprachigen Filmhochschulen ab dem 2. Studienjahr sowie an alle Abschlussjahrgänge 2020/21 in den Bereichen Drehbuch, Regie und Creative Producing. Prämiert wird das beste Exposé für eine fiktionale Serie ab einer Folgenlänge von 20 Minuten und sechs bis acht Folgen. Fiktive Form und Inhalt können frei bestimmt werden. Einzige Vorgabe ist das Leit-Genre: Horror, Mystery, Suspense und eine Erzählweise, die sich bewusst stilistisch und inhaltlich von linearen Sehgewohnheiten absetzt.
Christoph Pellander, Redaktionsleiter der ARD Degeto: „Wenn wir die Streamingplattform der ARD für jüngere Zielgruppen attraktiver machen wollen, müssen wir Geschichten erzählen, die diese Zielgruppe interessiert. Daher ist es nur konsequent, sich direkt an den Filmnachwuchs zu wenden und sie ihre eigenen Inhalte entwickeln zu lassen.“
Jonas Schlatterbeck und Carolin Haasis, Development Content Team der ARD Mediathek: „Der Killerstories Series Award sucht außergewöhnliche, radikale, diverse und überraschende Serienideen. Die User*innen selbst sollen die digitale Plattform der ARD Mediathek mit ihren fiktionalen Ideen mitgestalten und prägen.“
Christian Schwochow wandte sich in einer Videobotschaft an junge Filmemacher*innen und betonte: „Der Award ist deshalb so besonders, weil er zum einen explizit dazu auffordert, außergewöhnlich und überraschend zu sein. Und zum anderen soll das beste Konzept, das die Jury gemeinsam aussucht, wirklich umgesetzt werden. Deswegen denkt Euch etwas aus, schreibt etwas auf, dass Ihr selber sehen wollt!“
v.l.n.r.: Christoph Pellander (Redaktionsleiter ARD Degeto), Siggi Kamml (Produzent Syrreal Entertainment), Arend Remmers (Creator), Thomas Schreiber (Geschäftsführer der ARD Degeto) – Foto: ARD Degeto | André Poling
Eine Mystery-Thriller-Serie in acht Folgen mit einem übernatürlichen Twist ist das neue Serienprojekt, das die ARD Degeto exklusiv für die ARD Mediathek plant. Die internationale Koproduktion wird von Syrreal Entertainment gemeinsam mit ARD Degeto und CBS Studios produziert, wie die ARD Degeto auf der Pressekonferenz am 5. Oktober 2021 in Hamburg bekanntgab. „Die ARD Degeto setzt mit ‚Oderbruch‘ ihr Engagement im Bereich hochkarätiger High-End-Serien weiter fort. Mit Syrreal Entertainment und CBS Studios als Partnern erweitern wir den Bereich der internationalen Koproduktionen in unserem Portfolio. Wir freuen uns sehr auf dieses spannende Serienprojekt, das in einer faszinierenden Region Deutschlands – im Oderbruch – spielen wird.“ sagte Thomas Schreiber, Geschäftsführer der ARD Degeto.
Als Produzenten fungieren Siegfried Kamml, Christian Alvart und Timm Oberwelland. Headautor und Serienschöpfer ist Arend Remmers, der das Konzept zur Serie mit Adolfo J. Kolmerer entwickelt hat. Ronny Schalk und Martin Behnke vervollständigen das Autorenteam. Die Regie übernimmt Adolfo J. Kolmerer gemeinsam mit Christian Alvart. Für die Hauptrollen haben bereits Karoline Schuch, Felix Kramer und Lucas Gregorowicz zugesagt. Die Dreharbeiten starten voraussichtlich im Frühjahr 2022 in Deutschland und Polen.
Zum Inhalt:
Der ungeheuerliche Fund eines Leichenbergs erschüttert das Oderbruch. Das ehemalige Binnendelta an der polnischen Grenze ist die am dünnsten besiedelte Region Deutschlands. Der Serienmordfall führt die Ex-Polizistin Maggie Kring (Karoline Schuch) und Kriminalkommissar Roland Voit (Felix Kramer) nach über 20 Jahren Trennung in ihrer alten Heimat wieder zusammen. Denn alles scheint mit einem alten Fall der beiden zusammenzuhängen: dem mysteriösen Tod von Maggies Bruder Kai, der angeblich bei der Oderflut 1997 ertrunken ist. Während Voit und sein polnischer Kollege Stanislaw Zajak (Lucas Gregorowicz) an der Oberfläche einer Jahrzehnte alten Verschwörung kratzen, wird Maggie in die dunkle Vergangenheit ihrer eigenen Familie gezogen. Und was sie herausfindet, bringt sie an die Grenze des Vorstellbaren…
Christoph Pellander, Redaktionsleiter der ARD Degeto:„Eine achteilige Mystery-Serie mit herausragenden deutschen Kreativen und Darsteller*innen, die internationale Strahlkraft entfalten wird – ‚Oderbruch‘ ist frischer Content, den wir exklusiv für die ARD Mediathek entwickeln und der zum ‚Bingen‘ einladen wird. Karoline Schuch, Felix Kramer und Lucas Gregorowicz sind die perfekte Besetzung für dieses besondere Serienprojekt.“
Meghan Lyvers, Senior Vice President of International Co-Productions and Development, CBS Studios: „Wir haben nach der richtigen Genre-Geschichte gesucht, um unsere Auswahl an internationalen Premium-Serien zu erweitern. ‚Oderbruch‘ ist die perfekte Mischung aus einer ausgesprochen originellen Drama-Serie mit einer zeitgenössischen und einzigartigen Interpretation eines allseits beliebten Genres. Wir freuen uns sehr, unsere Beziehung zu Syrreal Entertainment weiter auszubauen und bei dieser Serie mit der ARD Degeto zusammenzuarbeiten.“
Arend Remmers, Creator: „Wir sind sehr glücklich, dass wir unser Leidenschaftsprojekt mit so großartigen Partnern verwirklichen. Mit ‚Oderbruch‘ haben wir die besondere Möglichkeit zwei beliebte Genres auf außergewöhnliche Weise zu verschmelzen und die Grenzen zwischen Realität und Fiktion aufzubrechen.”
Siegfried Kamml, Produzent Syrreal Entertainment: „Crime trifft Mystery. ARD trifft CBS. Ein ungewöhnlicher Mix und ein gutes Beispiel dafür, dass in der deutschen Fiktion überraschende Formate möglich sind.“
„Oderbruch“ (AT) ist eine Produktion von Syrreal Entertainment in Koproduktion der ARD Degeto für die ARD und CBS Studios. Die Redaktion verantworten Patrick Noel Simon, Sebastian Lückel und Christoph Pellander (alle ARD Degeto).
v.l.n.r.: Philipp Hochmair und Andereas Günther als Ex-Chefinspektor Alexander Haller und dessen rechte Hand Niko Falk – Foto: ARD Degeto | Monafilm | Tivoli Film | Petro Domenigg
Zwei neue Fälle für ein unkonventionelles Ermittlerduo: Unter der Regie von Katharina Mückstein fanden vom 27. September bis 26. November 2021 Dreharbeiten zu den beiden neuen „Wien-Krimis“ statt. Philipp Hochmair, der den blinder Ex-Chefinspektor Alexander Haller verkörpert, und Andreas Guenther als dessen rechte Hand Niko Falk gehen erneut auf Verbrecherjagd in der glanzvollen Kulturmetropole an der Donau und ermitteln dort in zwei mörderisch spannenden Fällen: In ihrem sechsten Fall „Geisterbahn“ (AT) führt ein fast perfekter Mord die beiden Sonderermittler in die Welt der Schausteller des Wiener Praters. Ein geheimnisvoller Fluch mit Todesfolge lastet auf einem Foto der legendären Kaiserin Sisi – und stellt das ungleiche Duo im siebten Film „Die nackte Kaiserin“ (AT) vor mehr als ein Rätsel.
An der Seite von Philipp Hochmair und Andreas Guenther spielen u.a. Jaschka Lämmert, Michael Edlinger, Elena Wolff, Roman Binder, Jerry Kwarteng, Michael Roll, Karin Hanczewski, Norman Hacker, Julia Cencig, Julia Hartmann, Karim Rahoma, Anna Böttcher, David Rott und Inge Maux. Die Dreharbeiten in Wien und Umgebung dauern noch bis 26. November 2021 an.
Zu den Inhalten:
„Der Wien-Krimi: Blind ermittelt – Geisterbahn“ (AT)
Der erfolgreiche Geschäftsmann Tom Wahrmund (Roman Binder) stürzt von seinem Büro mit Blick auf den nächtlichen Prater zu Tode. Toms Chef (Jerry Kwarteng) und seine Kollegin Ella (Karin Hanczewski) können sich seine Verzweiflungstat nicht erklären. Obwohl bei der Obduktion reichlich Alkohol in seinem Blut festgestellt wird, deuten die Indizien auf ein Verbrechen hin. Bei der Ehefrau des Opfers (Elena Wolff), die kurz nach der Tat von Kommissarin Laura Janda (Jaschka Lämmert) mit einer Überdosis Tabletten gefunden wurde, entdeckt die Polizei sogar ein Geständnis. Alexander Haller (Philipp Hochmair), frisch ernannter Sonderermittler der Wiener Polizei, und sein Partner Niko Falk (Andreas Guenther), glauben ebenso wenig wie Kommissarin Laura Janda (Jaschka Lämmert) an die Schuld der Verdächtigen, die im Koma liegt und nicht aussagen kann. Eine Spur führt Haller schließlich zu dem Betreiber der Geisterbahn am Prater und erpresserischen Geschäften im Schausteller-Milieu.
„Der Wien-Krimi: Blind ermittelt – Die nackte Kaiserin“ (AT)
Der blinde Sonderermittler Alexander Haller (Philipp Hochmair) muss einen Raubmord aufklären, bei dem das letzte Foto von Sisi aus dem Jahr 1898 verschwunden ist. Auf der Aufnahme, die den nackten Leichnam der ermordeten Kaiserin zeigt, liegt angeblich ein Fluch: Jeder, der die Glasplatte anschaut, bezahlt wie damals der Fotograf mit seinem Leben! Auch das heutige Opfer Navid Moradi-Binder (Karim Rahoma), Ehemann der Besitzerin Charlotte Binder (Julia Hartmann), hat vermutlich einen Blick darauf geworfen – bevor er vom Dieb erstochen wurde. Um den unheimlichen Fall zu lösen, tauchen Haller und sein Partner Niko Falk (Andreas Guenther) in ein Netz aus Lug und Betrug und mysteriösen Legenden um die legendäre Sisi und ihre Fans ein. Beim k.u.k.-Kostümball wollen die Sonderermittler verhindern, dass das verschwundene Bilddokument in falsche Hände gelangt – und herausfinden, wer dafür tötet.
„Der Wien-Krimi: Blind ermittelt“ ist eine Koproduktion der Mona Film und Tivoli Film (Produzenten: Thomas Hroch und Gerald Podgornig) in Zusammenarbeit mit ARD Degeto für ARD und ORF mit Unterstützung des Fernsehfonds Austria und des Filmfonds Wien für den Sendeplatz „DonnerstagsKrimi im Ersten“. Die Redaktion liegt bei Sascha Mürl (ARD Degeto) sowie bei Andrea Bogad-Radatz (ORF). Regie führte Katharina Mückstein. Die Drehbücher stammen von Nils Morten Osburg („Die nackte Kaiserin“) und Bastian Zach und Matthias Bauer („Geisterbahn“).
Wenn die Haare dünner werden, verliert mitunter auch die Beziehung an Kraft und an Volumen. Und nicht selten muss dann auch das Ego noch mal ganz neu auf den Prüfstand. So auch in Florian Gallenbergers neuem Film, in dem Comedy-Star Christoph Maria Herbst und Emmy-Preisträgerin Christiane Paul als Paar nicht eben die allerbeste Figur abgeben und auch ihr prominenter Freundeskreis keine wirkliche Hilfe im Reigen der Gefühle ist. Vielleicht gilt es ja aber auch nur stillzuhalten, abzuwarten und ganz auf das zu vertrauen, was viele ohnehin seit jeher wissen:
ARD-Degeto-Kinokoproduktion
ab 14. Oktober 2021 im Kino!
*
nach dem gleichnamigen Bestseller von
Maxim Leo und Jochen Gutsch
mit:
Christoph Maria Herbst, Christiane Paul, Jürgen Vogel, Emilia Nöth, Bella Bading, Wanja Valentin Kube, Jyette-Merle Böhrnsen, Nicola Perot, Peter Jordan, Barbara Philipp, Cordula Stratmann und Bettina Lamprecht
als Gast: Ulrich Tukur
Regie:
Florian Gallenberger
Drehbuch: Malte Welding, Florian Gallenberger
Kamera: Christian Rein
„Es ist nur eine Phase, Hase“ ist eine Produktion der Majestic Filmproduktion (Benjamin Herrmann) in Zusammenarbeit mit VIAFILM (Benedikt Böllhoff, Max Frauenknecht) und in Koproduktion mit ARD Degeto (Christine Strobl, Redaktion: Sebastian Lückel, Claudia Grässel), gefördert mit Mitteln von Film- und Medienstiftung NRW, FilmFernsehFonds Bayern, Filmförderungsanstalt und Deutscher Filmförderfonds. Die Projektentwicklung wurde gefördert mit Mitteln des Creative Europe MEDIA-Programms der EU.
Thekla Carola Wied (Rolle Martha Liebermann) und Rüdiger Vogler (Rolle Max Liebermann) – Foto: ARD Degeto | Jan Prahl
Am 6. November 2021 wurden die Dreharbeiten zum Fernsehfilm „Martha“ (AT) erfolgreich abgeschlossen. Thekla Carola Wied spielt in dem historischen Drama Martha Liebermann, die Ehefrau des Malers Max Liebermann (Rüdiger Vogler). Erzählt wird die Geschichte des Solf-Kreises; eine von Frauen angeführte Widerstandsgruppe, die mit allen Mitteln versucht, die Deportation der Jüdin Martha Liebermann zu verhindern. In weiteren Rollen werden Lana Cooper, Franz Hartwig, Johanna Polley, Daniel Noël Fleischmann, Arnd Klawitter, Wanja Mues, Vladimir Korneev und Fritzi Haberlandt zu sehen sein. Gedreht wurde seit Ende September 2021 in In Berlin und Prag.
Zum Inhalt:
Berlin 1943. Die 85-jährige Jüdin Martha Liebermann (Thekla Carola Wied) steht vor der Entscheidung ihres Lebens: Soll die großbürgerliche Witwe des weltweit berühmten und hoch verehrten Malers Max Liebermann (Rüdiger Vogler) weiterhin auf eine Ausreisegenehmigung der Nazis hoffen oder mithilfe von Hanna Solf (Fritzi Haberlandt) und deren Widerstandsgruppe in die Schweiz fliehen? Denn Martha weiß, dass Ruhm und Reichtum früherer Zeiten sie nicht mehr lange vor der Deportation ins KZ schützen werden. Schweren Herzens beschließt sie, ihre geliebte Heimat auf illegalem Wege zu verlassen und damit die Werke ihres verstorbenen Mannes den Nazis zu überlassen.
Während Hanna und ihre Freunde die Flucht vorbereiten, stellt Gestapo-Kommissar Teubner, (Franz Hartwig) der Solf-Gruppe eine perfide Falle, die auch Marthas Haushälterin Luise (Lana Cooper) in ernste Gefahr bringt. Um Luise und ihre anderen Helfer zu retten, fasst Martha einen überaus mutigen Entschluss…
„Martha” (AT) ist eine Koproduktion der Ziegler Film GmbH & Co. KG und MIA Film im Auftrag der ARD Degeto für die ARD. Die Regie führte Stefan Bühling unter der Kameraführung von Jan Prahl. Das Drehbuch stammt von Marco Rossi, frei nach Motiven des Romans „Dem Paradies so fern“ von Sophia Mott. Produzentin ist Regina Ziegler, Producer Tillman Geithe. Die Redaktion liegt bei Claudia Luzius und Christoph Pellander (ARD Degeto).
In Berlin fand am 1. Oktober 2021 die 71. Verleihung des Deutschen Filmpreises statt. Zum 17. Mal haben die Mitglieder der Deutschen Filmakademie über die Gewinner*innen abgestimmt, die im Rahmen einer feierlichen Gala geehrt wurden.
Wir freuen uns insbesondere und gratulieren
Tanja Hausner
für ihre Auszeichnung
in der Kategorie
Bestes Kostümbild
für
„Schachnovelle“
Walker + Worm Film | DOR Film | STUDIOCANAL Film | ARD Degeto | BR
Basierend auf Stefan Zweigs zeitlosem, gleichnamigen Klassiker inszenierte Regisseur Philipp Stölzl „Schachnovelle“ als bildgewaltiges Drama, in dessen Mittelpunkt der Wiener Anwalt Bartok steht, der mit Hilfe eines Schachbuchs Nazi-Gefangenschaft und geistige Tortur im besetzten Österreich übersteht. Neben Oliver Masucci in der Hauptrolle ergänzen u.a. Albrecht Schuch, Birgit Minichmayr, Samuel Finzi und Rolf Laasgård das beeindruckende Ensemble. Das Drehbuch stammt von Eldar Grigorian, hinter der Kamera stand Thomas W. Kiennast.
„Schachnovelle“ läuft seit 23. September in den Kinos.
Alle Gewinner*innen sowie weitere Informationen zum 71. Deutschen Filmpreises finden Sie hier.
v.l.n.r.: Aram Arami (Rolle Tarik Büyüktürk), Uwe Ochsenknecht (Rolle Werner Träsch) und Jörn Hentschel (Rolle Ralle Schieber) – Foto: ARD Degeto | Hagen Bogdanski
„Die Drei von der Müllabfuhr“ sind wieder im Einsatz: Vom 21. September bis 17. November 2021 wurden Film 7 und 8 der beliebten ARD-Degeto-Reihe gedreht. „Zu gut für die Tonne“ (AT) und „(K)eine saubere Sache“ (AT) zeigen Uwe Ochsenknecht alias „Käptn“ Werner Träsch, Jörn Hentschel als Ralle und Aram Arami als Tarik erneut im beherzten Einsatz für ihre Mitmenschen. Diesmal sehen sie sich mit brandaktuellen Themen und uralten Vorurteilen konfrontiert: Wer entscheidet eigentlich, wer Müllwerker – oder Müllwerker*in – werden kann? Und wer bestimmt, welche Lebensmittel nicht mehr essbar sind? Neben Foodsharing, Transsexualität und Chancengleichheit beschäftigen sich „Die Drei von der Müllabfuhr“ mit einer betrügerischen Alltagshelferin, die alleinstehende Senioren abzockt. Es gibt viel zu tun!
Im Stammensemble spielen Rainer Strecker, Adelheid Kleineidam, Martin Glade, Frank Kessler, Axel Werner und Laura Louisa Garde; in Episodenrollen sind Ole Eisfeld, Jutta Wachowiak, Victoria Mayer, Gisa Flake u.v.a. zu sehen.
Zu den Inhalten:
„Die Drei von der Müllabfuhr – Zu gut für die Tonne“ (AT)
Müllwerker Werner (Uwe Ochsenknecht) und seine Kollegen Tarik (Aram Arami) und Ralle (Jörn Hentschel) kommen bei ihrer Tour einem jungen Mann in die Quere, der abgelaufene Lebensmittel aus einem Supermarkt-Container „stehlen“ will. Das vermeintliche Kavaliersdelikt hat unerwartete dramatische Konsequenzen. Für Wirbel sorgt auch ein neuer Kollege bei der Mülle, denn Neuzugang Peter (Ole Eisfeld) ist transsexuell – und damit kommen die meisten Kollegen nicht klar. Während Werner versucht, an beiden Fronten zu vermitteln und sich obendrein noch um einen süßen, herrenlosen Hund kümmern muss, ist der sonst so gesprächige Kollege Ralle seit Tagen auffallend still. Niemand ahnt, dass Ralle inmitten all der Turbulenzen seine ganz eigene Schlacht zu schlagen hat …
„Die Drei von der Müllabfuhr – (K)eine saubere Sache“ (AT)
Die Mülle soll weiblicher werden, und Dorn (Rainer Strecker) hat sich in den Kopf gesetzt, endlich Frauen als Müllwerkerinnen einzustellen. Aber gerade mal eine der Kandidatinnen hat das Zeug dazu – doch die ist mit Vorsicht zu genießen, wie Werner, Tarik und Ralle bald feststellen müssen. Auch eine andere weibliche Unterstützung macht Werner Sorgen. Dabei hatte er sich doch vorgenommen, sich mehr um Gabi und weniger um seine Mitmenschen zu kümmern! Aber dieser Marlies (Victoria Mayer) – die neue Einkaufshilfe von Kowalskis Nachbarin Helga (Jutta Wachowiak) – der traut Werner keinen Meter weit …
„Die Drei von der Müllabfuhr“ ist eine Produktion der Bavaria Fiction im Auftrag der ARD Degeto für die ARD für den Sendeplatz „Endlich Freitag im Ersten“. Produzentin ist Doris Zander, auf deren Idee die Reihe beruht. Producerin ist Fräncy Schröder. Regie führte Hagen Bogdanski nach den Drehbüchern von Gernot Gricksch und Julia Drache. Die Redaktion verantwortet Barbara Süßmann (ARD Degeto).
Die ARD Degeto ist auf dem diesjährigen Filmfest Hamburg mit sieben Produktionen vertreten, die im Auftrag, in Koproduktion oder mit Beteiligung für die ARD entstanden sind. Im Wettbewerb um den Hamburger Produzentenpreis stehen in der TV-Sektion „Televisionen“ vier Filme: Die warmherzige Küsten-Komödie „Mutter, Kutter, Kind“ mit Anneke Kim Sarnau und Zoe Moore in den Hauptrollen liefert reichlichen Familienzwist. In dem historischen Event-Zweiteiler „Das Weiße Haus am Rhein“ spiegeln Jonathan Berlin, Pauline Rénevier, Benjamin Sadler, Katharina Schüttler und Nicole Heesters die politischen und gesellschaftlichen Umwälzungen nach dem Ersten Weltkrieg. Ulrike C. Tscharre und Oliver Mommsen sind „Schlaflos in Portugal“ und stehen unverhofft an einer Wegscheide im Leben. Jede Menge Spannung liefert der Wirtschaftskrimi „Der Beschützer“ mit Marlene Tanczik und Tobias Oertel in den Hauptrollen.
Drei weitere ARD Degeto-Produktionen kandidieren im Wettbewerb um den Serien-Sonderpreis des VFF: Eine alternative Form der Paartherapie mit Geld-zurück-Garantie bietet Jan Georg Schütte als Regisseur und Hauptdarsteller in der herausragend besetzten Impro-Serie „Kranitz – Bei Trennung Geld zurück“. Einen atemlosen Einblick in die vielschichten juristischen Verstrickungen des digitalen Zeitalters liefert das achtteilige Workplace-Drama „Legal Affairs“ mit Lavinia Wilson als Medienanwältin. Und in der sechsteiligen Krimi-Serie „Schneller als die Angst“ dürfen die Zuschauer*innen mitfiebern, wenn Friederike Becht als Ermittlerin auf der Jagd nach einem brutalen Frauenmörder, gespielt von Felix Klare, an ihre Grenzen geht – und darüber hinaus.
Die ARD Degeto in der TV-Sektion „Televisionen“:
Mutter, Kutter, Kind
(ARD Degeto)
mit: Anneke Kim Sarnau, Zoe Moore, Jutta Wachowiak, Lewe Wagner, Neil Malik Abdullah, Anton Spieker, Benjamin Morik, Maureen Havlena, Stephan Schad, Dagmar Leesch u.a. – Regie: Matthias Tiefenbacher – Drehbuch: Volker Krappen – Redaktion: Katja Kirchen (ARD Degeto), Stefan Kruppa (ARD Degeto) – Produktion: Krebs und Krappen Film (Produzent*in: Claudia Krebs, Volker Krappen) im Auftrag der ARD Degeto für die ARD
PREMIERE: 2. Oktober 2021, 18:30 Uhr, Cinemaxx 3
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Das Weiße Haus am Rhein
(ARD Degeto | SWR | WDR)
mit: Jonathan Berlin, Benjamin Sadler, Pauline Rénevier, Katharina Schüttler, Nicole Heesters, Jesse Albert, Paul Faßnacht, Henriette Confurius, Jean-Yves Berteloot u.a. – Regie: Thorsten M. Schmidt – Drehbuch: Dirk Kämper – Redaktion: Claudia Luzius (ARD Degeto), Christoph Pellander (ARD Degeto), Monika Denisch (SWR), Manfred Hattendorf (SWR), Henrike Vieregge (WDR), Nina Klamroth (WDR) – Produktion: Zeitsprung Pictures (Produzenten: Michael Souvignier, Til Derenbach) unter Federführung der ARD Degeto mit SWR und WDR für die ARD, gefördert von Film- und Medienstiftung NRW und vom FilmFernsehFonds Bayern, der Weltvertrieb liegt bei Beta Film
PREMIERE: 6. Oktober 2021, 18:30 Uhr, Cinemaxx 3
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Schlaflos in Portugal
(ARD Degeto)
mit: Ulrike C. Tscharre, Oliver Mommsen, Melika Foroutan, Barry Atsma, Julius Gause, Kya-Celina Barucki u.a. – Regie: Florian Froschmayer – Drehbuch: Sathyan Ramesh – Redaktion: Katja Kirchen (ARD Degeto), Christoph Pellander (ARD Degeto) – Produktion: Fandango Film TV (Produzent: Jürgen Schuster) im Auftrag der ARD Degeto für die ARD
PREMIERE: 4. Oktober 2021, 18:45 Uhr, Cinemaxx 3
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Der Beschützer
(ARD Degeto)
mit: Tobias Oertel, Marlene Tanczik, Slavko Popadic, Sabrina Amali, Hennig Hartmann u.a. – Regie: Philipp Osthus – Drehbuch: Michael Ehnert, Oke Stielow – nach einer Idee von Michael Ehnert – Redaktion: Carolin Haasis (ARD Degeto), Christoph Pellander (ARD Degeto) – Produktion: Wüste Medien (Produzenten: Björn Vosgerau, Uwe Kolbe) im Auftrag der ARD Degeto für die ARD
PREMIERE : 4. Oktober 2021, 21:45 Uhr, Cinemaxx 3
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Die ARD Degeto im Wettbewerb um den Serien-Sonderpreis des VFF:
Kranitz – Bei Trennung Geld zurück
(ARD Degeto | NDR)
mit: Jan Georg Schütte, Lisa Hagmeister, Charly Hübner, Bjarne Mädel, Anna Schudt, Angela Winkler, Günther Maria Halmer, Katharina Heyer, Thomas Niehaus, Bjarne Meisel, Gustav Schmidt, Mercy Dorcas Otieno, Aurel Manthei u.a. – Regie: Jan Georg Schütte – Drehbuch: Jan Georg Schütte, Wolfgang Seesko, Sebastian Schultz – Redaktion: Carolin Haasis (ARD Degeto), Christoph Pellander (ARD Degeto), Franziska Dillberger (NDR), Diana Schulte-Kellinghaus (NDR) – Produktion: Florida Film (Produzenten: Lars Jessen, Sebastian Schultz, Klaas Heufer-Umlauf) im Auftrag der ARD Degeto und des NDR für die ARD
PREMIERE: 5. Oktober 2021, 21:45 Uhr, Cinemaxx 3
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TV-PREMIERE: ab 15. Oktober in der ARD-Mediathek und ab 20. Oktober jeweils mittwochs um 22:30 bzw. 23 Uhr im NDR Fernsehen
Legal Affairs
(ARD Degeto | rbb)
mit: Lavinia Wilson, Maryam Zaree, Niels Bormann, Aaron Altaras, Michaela Caspar, Stefan Kurt, Annika Kuhl, Rainer Sellien, Sebastian Hülk, Sophie Rois, Jacob Matschenz u.a. – Regie: Randa Chahoud, Stefan Bühling – Drehbuch: Lena Kammermeier, Felice Götze, Christine Henlein, Christoph Callenberg, Thomas Andrè Szabo, Florian Wentsch – Redaktion: Claudia Luzius (ARD Degeto), Christoph Pellander (ARD Degeto), Martina Zöllner (rbb), Kerstin Freels (rbb) – Produktion: UFA Fiction (Produzent: Benjamin Benedict) im Auftrag der ARD Degeto und des rbb für die ARD, gefördert vom Medienboard Berlin Brandenburg
PREMIERE : 6. Oktober 2021, 21:45 Uhr, Cinemaxx 3
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Schneller als die Angst
(ARD Degeto | MDR)
mit: Friederike Becht, Felix Klare, Christoph Letkowski, Sarah Bauerett, Andreas Döhler, Golo Euler, Lisa Hrdina, Stephanie Japp, Thomas Loibl, Oleg Tikhomirov, Carina Wiese u.a. – Regie: Florian Baxmeyer – Drehbuch: Klaus Arriens, Thomas Wilke – Redaktion: Barbara Süßmann (ARD Degeto), Christoph Pellander (ARD Degeto), Adrian Paul (MDR), Jana Brandt (MDR), Johanna Kraus (MDR) – Produktion: Rowboat Film- und Fernsehproduktion (Produzent*in: Sam Davis, Kim Fatheuer) im Auftrag der ARD Degeto in Zusammenarbeit mit dem MDR für die ARD
PREMIERE: 8. Oktober 2021, 18 Uhr, Cinemaxx 3
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Wir wünschen viel Spaß und gute Unterhaltung!
Vorne: Benito Bause (Rolle Vince), Christin Nichols (Rolle Sarina), Arash Marandi (Rolle Levo), Hinten: Frédéric Brossier (Rolle Robbie) und Ludwig Brix (Rolle Simon) – Foto: ARD Degeto | Andrea Hansen
In Berlin fanden vom vom 26. August bis 8. Oktober 2021 die Dreharbeiten zur zweiten Staffel von „All you need“ statt. Bereits die erste Staffel hat ein Millionenpublikum begeistert: Bislang wurde die Serie fast 2 Millionen Mal in der ARD Mediathek abgerufen. Die Fans können sich jetzt auf die Fortsetzung freuen – wie geht es weiter mit der Clique rund um Vince? Wird sie nach seinem Fehltritt wieder zusammenfinden?
Für die Fortsetzung standen erneut Benito Bause als Vince, Arash Marandi als Levo, Christin Nichols als Sarina, Frédéric Brossier als Robbie und Mads Hjulmand als Tom vor der Kamera. Doch es gibt auch Zuwachs in der Clique: Ludwig Brix spielt Sarinas Bruder Simon, Tom Keune Rugbytrainer Andreas. Regisseur und Headautor ist, wie auch bei der ersten Staffel, Benjamin Gutsche. Ceylan Yildirim und River Matzke sind weitere Autor*innen dieser Staffel. Unterstützt werden die Dreharbeiten durch die Berlin Bruisers, einer gay and inclusive-Rugbymannschaft aus Berlin.
Zum Inhalt: Vince (Benito Bause) ist einsam und verzweifelt. Durch den Seitensprung mit Tom (Mads Hjulmand) hat er nicht nur seinen besten Freund, sondern auch seine große Liebe verloren. Weder Levo (Arash Marandi) noch Robbie (Frédéric Brossier) möchten mit ihm noch etwas zu tun haben. Am liebsten würde Vince alles auf Reset stellen. So leicht lässt sich aber weder Freundschaft noch Liebe reparieren. Auch Vince‘ beste Freundin und Nachbarin Sarina (Christin Nichols) trägt an der Last mit, dass die Wahlfamilie zerbrochen ist. Seit zwei Monaten wohnt Levo bereits vorübergehend bei ihr. Als Sarinas Bruder Simon (Ludwig Brix) plötzlich vor ihrer Tür steht und kurzerhand bei Vince einzieht, kommt Bewegung in die verfahrene Situation.
„All you need“ ist eine Produktion der UFA Fiction (Produzentin: Nataly Kudiabor, Producerin: Sophie von der Leyen), im Auftrag der ARD Degeto (Redaktion: Carolin Haasis, Christoph Pellander) für die ARD Mediathek. Regisseur und Headautor ist Benjamin Gutsche.
Iris Berben in der Rolle der Karla – Foto: ARD Degeto | Nadja Klier
In Berlin fanden vom 7. September bis 5. Oktober 2021 die Dreharbeiten zum ARD-Degeto-Film „Und dann steht einer auf und öffnet das Fenster“ (AT) statt. Basierend auf dem gleichnamigen Roman von Susann Pásztor (Gewinnerin des evangelischen Buchpreises 2018) dreht sich in der zu Herzen gehenden Geschichte vieles um den Tod – aber vor allem auch um das Leben. Iris Berben spielt die Hauptrolle, in weiteren Rollen sind Godehard Giese, Claude Heinrich, Zoë Valks und Axel Werner zu sehen. Regie führte Till Endemann, das Drehbuch schrieb Astrid Ruppert.
Zum Inhalt:
Karla (Iris Berben), eine eigensinnige, wortkarge und spröde Fotografin, hat nur noch wenige Monate zu leben und keine Lust auf Sentimentalitäten. Fred (Godehard Giese), alleinerziehender Vater, Verkehrsplaner und neuerdings auch Sterbebegleiter, ist bemüht immer alles richtig zu machen: Bei seinem 13-jährigen Sohn Phil (Claude Heinrich), bei Ampelschaltungen und vor allem bei der Begleitung von Karla. Seine gutgemeinten Bemühungen drohen grandios zu scheitern. Karla hat nicht vor, sich gemäß Freds schönem Plan mit ihrer Vergangenheit zu versöhnen, und lässt ihn abblitzen. Doch ausgerechnet der schüchterne Phil findet den Zugang zu Karla, der seinem Vater verwehrt bleibt, und eine spannende Reise beginnt. Während Vater und Sohn glauben, dass sie Karlas Sterben begleiten, passiert das Gegenteil. Denn von Karla lernen die beiden das Allerwichtigste, nämlich, wie man lebt. Eine zarte, humorvolle, zu Herzen gehende Geschichte über drei Außenseiter, über persönliches Wachstum und über das Leben.
„Und dann steht einer auf und öffnet das Fenster“ (AT) ist eine Produktion der Bavaria Fiction GmbH (Produzentin: Doris Zander, Producerin: Fräncy Schröder) im Auftrag der ARD Degeto (Redaktion: Stefan Kruppa und Christoph Pellander) für die ARD.
Kristin Suckow (Rolle Charlotte) und David Rott (Rolle Conrad) – Foto: ARD Degeto | Thomas Neumeier
Am 22. September 2021 fiel in Heimbach die letzte Klappe für die romantische „Endlich Freitag im Ersten“-Komödie „Da hilft nur beten!“ (AT) mit Kristin Suckow und David Rott in den Hauptrollen: Ein erfolgreicher Werbemanager, der sich hemmungslos den Freuden des Kapitalismus hingibt, fährt beim Skypen im Auto ausgerechnet eine streitbare junge Nonne an. Gestrandet in ihrem Kloster, lernt er einiges über das Leben und seine Vorurteile, und auch die junge Frau hinterfragt durch ihre aufkeimenden nicht-schwesterlichen Gefühle ihre Entscheidung.
Neben Kristin Suckow und David Rott standen Christine Schorn, Sinje Irslinger, Anja Karmanski, Tina Seydel, Wolfram Grandezka u.v.m. vor der Kamera von Karl Kürten. Gedreht wurde seit 25. August 2021 in Heimbach, Neuwied, Koblenz, Linz am Rhein und Umgebung.
Zum Inhalt:
Schwester Charlotte (Kristin Suckow) lässt sich nicht so leicht beeindrucken – am wenigsten von jemandem, der berufsbedingt mehr Schein als Sein erzeugt. So hält die junge Nonne wenig bis gar nichts von dem selbstbewussten Werbeprofi Conrad (David Rott), der vorübergehend im Kloster Sankt Lioba gestrandet ist. Ihre Mitschwestern sehen in ihm jedoch einen Hoffnungsträger, den der Himmel dem von der Schließung bedrohten Kloster geschickt hat. Auf Geheiß der Äbtissin Katharina (Anja Karmanski) bildet Charlotte notgedrungen ein PR-Tandem mit Conrad, um aus den von den Nonnen hergestellten Produkten die dringend benötigte Einnahmequelle zu machen. Während Conrad insgeheim andere Pläne verfolgt, lernt er Charlotte besser kennen – und verliebt sich in sie. Als er schließlich erfährt, was sie im Kloster sucht und gefunden hat, beginnt er, sein Leben infrage zu stellen.
„Da hilft nur beten!“ (AT) ist eine Produktion der Polyphon Pictures (Produzentin: Sabine Tettenborn) im Auftrag der ARD Degeto für die ARD für den Sendeplatz „Endlich Freitag im Ersten“. Regie führte Michael Rowitz nach einem Drehbuch von Xaõ Seffcheque. Die Redaktion liegt bei Diane Wurzschmitt (ARD Degeto).
Am 13. November 2021 vergibt die Deutsche Akademie für Fernsehen (DAfF) zum neunten Mal den unabhängigen Branchenpreis für herausragende Einzelleistungen im deutschen Fernsehen.
Wir freuen uns über die Nominierung von:
Matthias Brandt – in der Kategorie Schauspieler-Hauptrolle
Michael Schreitel – in der Kategorie Bildgestaltung
Stefan Kolditz – in der Kategorie Drehbuch
Julia Karg & Kai Minierski – in der Kategorie Filmschnitt
Maria Schicker – in der Kategorie Kostümbild
Jeanette Latzelsberger & Gregor Eckstein – in der Kategorie Maskenbild
Marc Conrad & Maren Knieling & Jan S. Kaiser – in der Kategorie Produzent
Sven Bohse – in der Kategorie Regie
für
Das Geheimnis des Totenwaldes
ConradFilm und Bavaria Fiction im Auftrag von NDR und ARD Degeto für die ARD
Premiere der dreiteiligen Fassung im Ersten: 2., 5. und 9. Dezember 2020
ab 25. November 2020 als sechsteilige Miniserie in der ARD Mediathek
Mehr dazu hier.
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Waldemar Kobus – in der Kategorie Schauspieler–Nebenrolle
Julian Augustin – in der Kategorie Szenenbild
Minsun Kim & Sarah Raible – in der Kategorie Kostümbild
für
Goldjungs
Zeitsprung Pictures GmbH in Kooperation mit G5fiction und in Koproduktion mit dem WDR und der ARD Degeto für die ARD
Premiere im Ersten: 5. Mai 2021
ab dem 29. April 2021 in der ARD Mediathek
Mehr dazu hier.
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Janina Fautz – in der Kategorie Schauspielerin–Hauptrolle
für
Die unheimliche Leichtigkeit der Revolution
UFA Fiction im Auftrag des Mitteldeutschen Rundfunks, der ARD Degeto und des BR für die ARD
Premiere im Ersten: 28. April 2021
ab dem 21. April in der ARD Mediathek
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Benedikt Herforth & Astrid Poeschke – in der Kategorie Szenenbild
Patrick Busse & Rolf Mütze & Johanna Bischopink & Dirk Riesenfeld & Christian Laskawi – in der Kategorie VFX/Animation
für
Oktoberfest 1900
Zeitsprung Pictures in Zusammenarbeit mit Violet Pictures und Maya Production, in Koproduktion mit dem BR, der ARD Degeto, dem MDR und WDR für die ARD
Premiere im Ersten: 15., 16. und 23. September 2020 jeweils zwei Episoden der sechsteiligen Serie im Ersten
ab 8. September in der ARD Mediathek
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Linda Eisenhamerová – in der Kategorie Maskenbild
Robert Keilbar & Kirsten Kuhnhardt & Matthias Lempert – in der Kategorie Tongestaltung
für
Louis van Beethoven
EIKON Media in Koproduktion mit der ARD Degeto, WDR und ORF für die ARD
Premiere im Ersten: 25. Dezember 202
ab 17. Dezember 2020 in der ARD Mediathek
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Ana Dávila & Anna Kowalski – in der Kategorie Casting (Kindercasting)
für
Im Abgrund
Wüste Medien GmbH im Auftrag der ARD Degeto für die ARD
Premiere im Ersten: 26. September 2020
ab 24. September 2020 in der ARD Mediathek
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Wir drücken allen fest die Daumen!
Alle Nominierungen im Überblick finden Sie hier.
v.l.n.r.: Ella Lee (Rolle Lilly), Götz Schubert (Rolle Martin Wilmers), Finn Cordes (Rolle Tom) und Tanja Wedhorn (Rolle Nina Wilmers) – Foto: ARD Degeto | André Kowalski
Abitur gegen ein klimaneutrales Zuhause: Das ist der Deal, auf den sich Tanja Wedhorn, Götz Schubert und Newcomerin Ella Lee in der generationenübergreifenden ARD Degeto-Familienkomödie „Klimawandel bei Familie Wilmers“ (AT) einlassen. Ob das Experiment gelingt, über welche Fallstricke Eltern und Kinder stolpern und wie inspirierend und gleichzeitig unbequem es sein kann, seine Lebensgewohnheiten von Grund auf in Frage zu stellen, inszeniert Regisseur Tomy Wigand (Kamera: Klaus Merkel) nach einem Drehbuch von Nina Bohlmann. In weiteren Rollen sind Finn Cordes, Isabella Parkinson, Thomas Morris, Vivian Lafleur, Timo Fakhravar, Lena Dörrie, Frank Streffing, Mathias Junge, Jeremias Amoore, Emilia Packard u.v.a. zu sehen.
Zum Inhalt:
Was nutzt ein gutes Abitur, wenn die Welt den Bach runter geht? Die 17-jährige Lilly (Ella Lee) ist Klimaschutz-Aktivistin, ihr fehlt die Zeit für die Schule. Aus Sorge um die Zukunft ihrer Tochter schlägt Nina (Tanja Wedhorn) Lilly einen ungewöhnlichen Deal vor: Lilly lernt wieder richtig, wenn die Eltern ab sofort ihren Beitrag zur Nachhaltigkeit leisten. Das fällt allerdings schwerer als gedacht. Lillys Vater Martin (Götz Schubert) ist wenig begeistert, macht „den Unsinn“ aber widerwillig mit. Denn die Chance auf den Schulabschluss gibt es nur, wenn die Eltern durchhalten und es schaffen, nach den Regeln ihrer Tochter zu leben. Veränderung im Kleinen ist jedoch auch nicht leichter als im Großen. Die Wilmers‘ merken schnell, dass sie nicht nur ihre Schränke, sondern auch ihr bisheriges Leben aufräumen müssen.
„Klimawandel bei Familie Wilmers“ (AT) ist eine Produktion der ITV Studios Germany (Produzenten: Christiane Ruff, Imre von der Heydt) im Auftrag der ARD Degeto für die ARD für den Sendeplatz „Endlich Freitag im Ersten“. Die Redaktion liegt bei Stefan Kruppa (ARD Degeto). Die Dreharbeiten in Berlin und Umgebung dauerten vom 13. September bis zum 14. Oktober 2021.
Regisseur Philipp Stölzl erzählt einen Klassiker der deutschen Literatur neu:
ARD-Degeto-Kinokoproduktion
ausgezeichnet mit dem Gilde-Filmpreis 2021
(Bester Film national)
seit 23. September 2021 im Kino!
mit:
Oliver Masucci, Albrecht Schuch, Birgit Minichmayr, Andreas Lust, Samuel Finzi, Lukas Miko, Joel Basman u.v.a.
Regie:
Philipp Stölzl
Drehbuch: Edgar Grigorian
nach der Novelle von Stefan Zweig
Kamera: Thomas W. Kiennast
Zum Inhalt: Wien, 1938: Österreich wird vom Nazi-Regime besetzt. Kurz bevor der Anwalt Bartok mit seiner Frau Anna in die USA fliehen kann, wird er verhaftet und in das Hotel Metropol, Hauptquartier der Gestapo, gebracht. Als Vermögensverwalter des Adels soll er dem dortigen Gestapo-Leiter Böhm Zugang zu Konten ermöglichen. Da Bartok sich weigert zu kooperieren, kommt er in Isolationshaft. Über Wochen und Monate bleibt Bartok standhaft, verzweifelt jedoch zusehends – bis er durch Zufall an ein Schachbuch gerät.
„Schachnovelle“ ist eine Produktion von Walker + Worm Film (Philipp Worm und Tobias Walker) in Koproduktion mit der österreichischen Dor Film (Danny Krausz) und STUDIOCANAL Film (Kalle Friz, Isabel Hund, Sandrine Mattes) sowie ARD Degeto (Redaktion: Claudia Grässel, Sebastian Lückel) und BR (Redaktion: Carlos Gerstenhauer, Tobias Schultze). Der Film wird gefördert durch: FilmFernsehFonds Bayern, Medienboard Berlin-Brandenburg, Filmförderungsanstalt, Deutscher Filmförderfonds, Bayerischer Bankenfonds, FISA – Filmstandort Austria, ORF (Film/Fernseh-Abkommen, Redaktion: Klaus Lintschinger), Österreichische Filminstitut und Filmfonds Wien.
V.l.n.r.: Daniela Kötz (Festivalleitung), Anemone Kruezner (Producerin), Walter Sittler (Rolle Herr Weber), Lola Höller (Rolle Laura), Matthias Lehmann (Drehbuchautor), Dr. Simone Höller (Produzentin), Ingo Rasper (Regie) , Stefan Kruppa (Redaktion ARD Degeto), Dr. Michael Kötz (Festivalleitung) – Foto: Festival des deutschen Films
Das Publikum des 17. Festival des deutschen Films hat die ARD-Degeto-Produktion „Sterben ist auch keine Lösung“ zum beliebtesten Film des Festivals gewählt. Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung und gratulieren allen Beteiligten vor und hinter der Kamera über diesen Erfolg.
Darum geht: Der misanthropische Ex-Bibliothekar Hermann Weber (Walter Sittler) erhält eine Krebsdiagnose. Statt sich einer lebenserhaltenden Therapie zu unterziehen, fasst er den Plan, sich das Leben zu nehmen. Doch dann trifft er auf die lebenslustige Hanne (Andrea Sawatzki) und verliebt sich.

mit: Walter Sittler, Andrea Sawatzki, Anja Knauer, Arthur Gropp, Omar El-Saeidi, Verena Plangger, Gerhard Fehn, Therese Dürrenbergr, Lola Höller u.v.a. Regie: Ingo Rasper Redaktion: Stefan Kruppa, Christoph Pellander (beide ARD Degeto) Drehbuch: Matthias Lehmann Produktion: ffpnewmedia im Auftrag der ARD Degeto für die ARD
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„Sterben ist auch keine Lösung“ wird voraussichtlich Anfang 2022 in der ARD zu sehen sein.