Seit 1979 sind die Biberacher Filmfestspiele fester Bestandteil in den Terminkalendern von Publikum und Filmschaffenden. Vom 29. Oktober bis 2. November bieten die Veranstalter in diesem Jahr ein Schaufenster für deutschsprachige Produktionen und laden zum regen Austausch ein.

Wir freuen uns in diesem Jahr mit zwei Produktionen dabei sein zu dürfen und den Eröffnungsfilm des Festivals zu stellen.

Gezeigt werden:

 

Sternstunde der Mörder

(2 x 90 Minuten)

Zeitgeist Filmproduktion | EPO Film | ARD Degeto Film | NDR | HR | Servus TV | Canal +

Eröffnungsfilm Teil 1

 

v.l.n.r.: Barbara Gassner (Hilde Meckerle), Jeanette Hain (Marleen Baumann ), Nicholas Ofczarek (Erwin Buback) und Devid Striesow (Meckerle) – Foto: ARD Degeto Film | NDR | Servus TV | HR | Zeitgeist Filmproduktion | EPO-Film | Petro Domenigg
v.l.n.r.: Barbara Gassner (Hilde Meckerle), Jeanette Hain (Marleen Baumann ), Nicholas Ofczarek (Erwin Buback) und Devid Striesow (Meckerle) – Foto: ARD Degeto Film | NDR | Servus TV | HR | Zeitgeist Filmproduktion | EPO-Film | Petro Domenigg

 

mit:  Nicholas Ofczarek, Jonas Nay, Jeanette Hain, Devid Striesow, Gerhard Liebmann, Karel Dobrý, Diana Dulinková u.a.  – Regie: Christopher Schier – Drehbuch: Klaus Burck (Bearbeitung Florian Plumeyer) nach dem gleichnamigen Roman von Pavel Kohout – Redaktion: Diane Wurzschmitt, Christoph Pellander, Eva Scholz (jeweils ARD Degeto Film), Karsten Willutzki (NDR), Jörg Himstedt, Erin Högerle (beide HR), Frank Holderied, Robert Feitzinger (beide Servus TV) – Produktion: Zeitgeist Filmproduktion, EPO Film  – Produzent:innen: Markus Kaatsch, Nina Poschinski, Michael Grudsky

29. Oktober, 19:30 Uhr – Stadthalle – Teil 1

30. Oktober, 15:45 Uhr – Saal 1 – Teil 1

01. November, 21:45 Uhr – Saal 1 – Teil 2

„Sternstunde der Mörder“ führt zurück in den März des Jahres 1945: Vor Prag rücken die alliierten Befreier näher, noch herrschen aber die deutschen Besatzer über die tschechische Stadt. Nach dem Mord an einer deutschen Offizierswitwe übergibt der einheimische HauptkommissarBeran (Karel Dobry) seinem Assistenten Jan Morava (Jonas Nay) den heiklen Fall, der strenger Geheimhaltung unterliegt. Bei seinen Ermittlungen wird Morava vom Gestapo-Beamten Erwin Buback (Nicholas Ofczarek) bei jedem Schritt überwacht. Im Auftrag des NS-Befehlshabers Meckerle (Devid Striesow) soll Buback dabei zudem verdeckt in der Prager Polizei Widerstandskämpfer ausfindig machen. Als weitere Frauen ermordet werden, beschließen die Ermittler, dem Serientäter eine Falle zu stellen. Meckerle macht ihnen jedoch einen fatalen Strich durch die Rechnung und das Morden geht weiter. Schließlich kommen Morava und Buback, die sich immer mehr vertrauen, einem Verdächtigen auf die Spur. Doch das Ende des Krieges und das damit einhergehende Zusammenbrechen der öffentlichen Ordnung überschatten zunehmend ihre Ermittlungen. Buback, der mit Meckerles Ex-Geliebten Marleen Baumann (Jeanette Hain) fliehen möchte, muss nun eine schwere Entscheidung treffen. Um ein Blutbad zu verhindern, lässt er sich auf eine riskante Mission ein.

Schlaflos in Bochum

Bantry Bay Productions im Auftrag der ARD Degeto Film für die ARD

Leela Scherbaum in der Rolle der Charlie – Foto: ARD Degeto Film | Bantry Bay Productions | Martin Rottenkolber

 

mit: Leela Scherbaum, Christina Große, Jonathan Berlin, Nina Vorrodt, Yuri Völsch, Alexandra von Schwerin, Deborah Jo u.a.  – Regie: Julia Schubeius – Drehbuch: Madeleine Hartung, Julia Schubeius – Redaktion: Barbara Süßmann, Stefan Kruppa (beide ARD Degeto Film)– Produktion:  Bantry Bay. – Produzentin: Ariane Krampe

01. November, 18:45 Uhr – Saal 6

02. November, 11:00 Uhr – Saal 4

Im Mittelpunkt der Geschichte steht die 19-jährige Abiturientin Charlie (Leela Scherbaum), deren größter Wunsch es ist, Schauspielerin zu werden. Mit ihren 1,30 Metern fällt sie auf, doch ihre Körpergröße spielt in ihren Ambitionen keine Rolle. Unterstützt wird sie dabei von ihrer Mutter Silke (Christina Große), die eine Änderungsschneiderei betreibt. Als während der Premiere eines Theaterstückes eine der Hauptdarstellerinnen einen Bühnenunfall erleidet und ausfällt, nutzt Charlie die Gelegenheit und bietet sich selbstbewusst für die Rolle an. Während Theaterintendantin Beatrix (Alexandra von Schwerin) Charlies Besetzung als Chance sieht, das Image des Theaters durch mehr Diversität aufzupolieren, reagiert Regisseur Pascal (Jonathan Berlin) eher ablehnend auf die unerfahrene Charlie. Zwischen den Erwartungen der anderen und ihren eigenen Bedürfnissen muss Charlie herausfinden, wer sie wirklich ist und was sie vom Leben will.

Das Exposés zu „Schlaflos in Bochum“ wurde 2022 von Madeleine Hartung und Julia Schubeius unter dem Arbeitstitel „Jaqueline“ für den Nachwuchswettbewerb der ARD Degeto Film eingereicht, mit dem Impuls Preis ausgezeichnet und anschließend in Zusammenarbeit mir der ARD Degeto bis zur Filmreife weiterentwickelt.

Das ganze Programm sowie mehr zu den Biberacher Filmfestspielen finden Sie hier.

Am 26. Mai findet in Berlin die Verleihung des CIVIS Medienpreis 2025 statt. Mehr als 700 Einreichungen aus allen Ländern der EU und der Schweiz bewarben sich um die Nominierung für die begehrte Auszeichnung für Integration und kulturelle Vielfalt. Unter den insgesamt 29 Nominierungen konkurrieren sechs Produktionen um den CIVIS VIDEO AWARD in der Kategorie Fiktion.

Darunter die ARD-Degeto-Film-Koproduktionen

 

Schwarze Früchte

Folge 1

Jünglinge Film | Studio Zentral | ARD Degeto Film für die ARD

und

Die Zweiflers

Folge 1

Turbokultur | ARD Degeto Film | HR

 

Zur Nominierung von „Schwarze Früchte” schreibt die Jury: „Hier wird Intersektionalität ohne belehrenden Gestus dargestellt. Dialoge, Kamera, Schnitt und fabelhafte Schauspieler:innen sorgen für Situationskomik und satirische Blicke auf ein wohlmeinendes Milieu, das nur glaubt, verständnisvoll zu sein, tatsächlich aber an den eigenen Ansprüchen scheitert.“

Im Mittelpunkt der achtteiligen Serie steht Lalo (Lamin Leroy Gibba), schwarz, queer und Mitte Zwanzig. Als er vom plötzlichen Tod seines Vaters aus der Bahn geworfen wird, versucht er mit überstürztem Tatendrang seinen Verlust zu verdrängen – was nicht nur sein eigenes Leben aus den Fugen geraten lässt, sondern auch die Leben seiner Engsten. Allen voran seine beste Freundin Karla (Melodie Simina), die ihre Karriereziele in der Finanzwelt erreicht, sich aber zunehmend erschöpft und einsam fühlt. Gemeinsam navigieren Lalo und Karla durch die Irrungen und Wirrungen des Erwachsenwerdens, zwischen Karriere, Dating und Familie, auf der Suche nach ihrem Platz im Leben.

„Schwarze Früchte” ist eine Koproduktion von Jünglinge Film (Produzent:innen: Faraz Shariat, Paulina Lorenz; Producerin: Raquel Dukpa) und Studio Zentral (Produzent: Lasse Scharpen; Producerin: Olivia Kpalété) im Auftrag der ARD Degeto Film. Die Redaktion übernahmen Carolin Haasis und Christoph Pellander (beide ARD Degeto Film). „Schwarze Früchte“ wurde gefördert von der MOIN Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein.

Die Serie steht aktuell in der ARD Mediathek zum Abruf bereit.

 

Die Nominierung von „Die Zweiflers“ begründet die Jury folgendermaßen: „Eine turbulente Familiengeschichte voller schräger Charaktere und Witz macht ein bürgerliches jüdisches Milieu und eine Tradition sichtbar, die unbedingt größere Aufmerksamkeit verdienen. Das ist mit modernen Mitteln genau erzählt. Identität und Traumata der Generationen werden ebenso klug wie humorvoll filmisch reflektiert.“

In sechs Folgen á 45 Minuten erzählt die Serie die warmherzige, skurrile und unterhaltsame Geschichte einer hoch komplizierten und zugleich allzu menschlichen Familie, die inmitten von Veränderungen, Traditionen und neuen Beziehungen navigiert: Die jüdische Familie aus Frankfurt steht vor einer lebensverändernden Entscheidung: Familienoberhaupt Symcha Zweifler (Mike Burstyn) will das Delikatessenimperium der Familie verkaufen. Doch der Verkauf bringt die Vergangenheit zurück, als unerwartet die wilden Anfänge von Symcha Zweifler im Frankfurter Rotlichtviertel direkt nach dem Zweiten Weltkrieg wieder aufleben. Ein einzelnes Geschäft wird zur Zerreißprobe für die ganze Familie, als lang verdrängte Konflikte wieder aufbrechen. Die Liebesgeschichte zwischen Symchas Enkel Samuel, gespielt von Serienstar Aaron Altaras („Unorthodox“) und der Köchin Saba (Saffron Coomber) verschärft die Situation, als Uneinigkeit darüber entsteht, ob der neugeborene Sohn beschnitten werden soll oder nicht. Samuels Mutter Mimi (Sunnyi Melles) plant die Beschneidung bereits bis ins Detail. Ihr Sohn ist hin- und hergerissen zwischen seiner Liebe zu Frau und Kind, den Erwartungen seiner allgegenwärtigen Familie und den jüdischen Traditionen.

Produziert wurde „Die Zweiflers“ von der Berliner Turbokultur GmbH in Koproduktion mit der ARD Degeto Film und dem Hessischen Rundfunk für die ARD; gefördert von Hessen Film, dem Medienboard Berlin-Brandenburg sowie dem FFF Bayern und dem GMPF (German Motion Picture Fund). Als Produzenten fungierten David Hadda und Martin Danisch. Für die Redaktion zeichnen Carolin Haasis (ARD) und Christoph Pellander (ARD Degeto Film) sowie Jörg Himstedt (Hessischer Rundfunk).

Die bereits mehrfach ausgezeichnete Serie „Die Zweiflers“ steht aktuell noch bis Anfang Juni in der ARD Mediathek zum Abruf bereit.

 

Die Preisverleihung findet im Rahmen der re:publica 25 in Berlin statt und wird per Livestream direkt übertragen. In der ARD Mediathek ist die CIVIS Preisverleihung ab dem 28. Mai 2025 zu sehen. Das Erste strahlt sie am Donnerstag, 29. Mai 2025, um 00:05 Uhr aus. In den folgenden Tagen übertragen weitere TV-Sender das Ereignis.

Alle Nominierungen sowie mehr zum CIVIS MEDIENPREIS 2025 finden Sie hier.

 

Am 11. Oktober 2024 wurden in Berlin die Prix Europa Awards verliehen. Ausgezeichnet wurden die besten europäischen Audio-, Digital Media und TV/Videoproduktionen des Jahres.

 

Wir freuen uns besonders über die Verleihung des

PRIX EUROPA AWARDS

in der Kategorie

Beste Fiktive Miniserie

an die ARD-Degeto-Koproduktion

„Die Zweiflers“

Turbokultur| ARD Degeto Film| HR

 

…und gratulieren allen Beteiligten ganz herzlich zu diesem Erfolg!

In sechs Folgen á 45 Minuten erzählt die bereits vielfach ausgezeichnete Miniserie die warmherzige, skurrile und unterhaltsame Geschichte einer hoch komplizierten und zugleich allzu menschlichen Familie, die inmitten von Veränderungen, Traditionen und neuen Beziehungen navigiert: Die jüdische Familie aus Frankfurt steht vor einer lebensverändernden Entscheidung: Familienoberhaupt Symcha Zweifler (Mike Burstyn) will das Delikatessenimperium der Familie verkaufen. Doch der Verkauf bringt die Vergangenheit zurück, als unerwartet die wilden Anfänge von Symcha Zweifler im Frankfurter Rotlichtviertel direkt nach dem Zweiten Weltkrieg wieder aufleben. Ein einzelnes Geschäft wird zur Zerreißprobe für die ganze Familie, als lang verdrängte Konflikte wieder aufbrechen. Die Liebesgeschichte zwischen Symchas Enkel Samuel, gespielt von Serienstar Aaron Altaras („Unorthodox“) und der Köchin Saba (Saffron Coomber) verschärft die Situation, als Uneinigkeit darüber entsteht, ob der neugeborene Sohn beschnitten werden soll oder nicht. Samuels Mutter Mimi (Sunnyi Melles) plant die Beschneidung bereits bis ins Detail. Ihr Sohn ist hin- und hergerissen zwischen seiner Liebe zu Frau und Kind, den Erwartungen seiner allgegenwärtigen Familie und den jüdischen Traditionen.

In weiteren Hauptrollen spielen Mark Ivanir, Eleanor Reissa, Deleila Piasko, Leo Altaras, Ute Lemper, Leonille Wittgenstein, Lena Klenke und Martin Wuttke. Showrunner und Creator von „Die Zweiflers“ ist David Hadda, der zusammen mit Juri Sternburg und Sarah Hadda die Drehbücher schrieb. Die Regie führten Anja Marquardt und Clara Zoë My-Linh von Arnim. Die Kamera verantwortet Phillip Kaminiak.

 

Alle Folgen stehen aktuell in der ARD Mediathek zum Abruf bereit!

 

„Die Zweiflers“ ist eine Produktion der Berliner Turbokultur GmbH in Koproduktion mit der ARD Degeto Film und dem Hessischen Rundfunk für die ARD und wurde von Hessen Film, dem Medienboard Berlin-Brandenburg, sowie dem FFF Bayern und dem GMPF (German Motion Picture Fund) gefördert. Produzenten sind David Hadda und Martin Danisch. Die Redaktion liegt bei Carolin Haasis (ARD) und Christoph Pellander (ARD Degeto), sowie Jörg Himstedt (Hessischer Rundfunk).

Alle Preisträger:innen im Überblick sowie mehr zum Festival finden Sie hier.

Großer Erfolg für die ARD-Serie „Die Zweiflers“: Beim Deutschen Fernsehpreis 2024 holte die Produktion gleich vier Preise. „Ganz einfach wunderbar meschugge“: Die Jury des Deutschen Fernsehpreises lobt die „tiefgründigen, ehrlichen und humorvoll überspitzten Einblicke in jüdisches Leben in Deutschland“, die die Serie erlaubt und „dabei gekonnt mit Klischees“ spielt.

Folgende Auszeichnungen gingen an „Die Zweiflers“:

„Beste Drama-Serie

*

Sunnyi Melles

in der Kategorie „Beste Schauspielerin“

*

Aaron Altaras

in der Kategorie „Bester Schauspieler“

*

Phillip Kaminiak

in der Kategorie „Beste Kamera Fiktion“

 

„Die Zweiflers“, eine Produktion der Turbokultur in Koproduktion mit der ARD Degeto Film und dem Hessischen Rundfunk für die ARD, gibt einen liebevollen, amüsanten und ehrlichen Einblick in alles, was Familie ausmacht: Man kann nicht immer mit ihr, aber auch nie ohne sie. Mit bislang knapp drei Millionen Abrufen konnte die sechsteilige Dramedy das Publikum in der ARD Mediathek begeistern. Bereits im April dieses Jahres erhielt „Die Zweiflers“ beim International Series Festival von Cannes den Preis als „Beste Serie“.

Christoph Pellander, Redaktionsleiter ARD Degeto Film: „Wir freuen uns sehr über diese vier Auszeichnungen und gratulieren dem gesamten Team. Mit ‚Die Zweiflers‘ zeigen wir, wie ein modernes Serienformat im Streaming-Zeitalter sein kann: ein internationaler Look gepaart mit einem starken, authentischen Cast und einer zeitgemäßen, mitreißenden Erzählung aus der Mitte des Lebens. Die Familienmitglieder wachsen einem ans Herz, und man möchte wissen, wie es weitergeht – daher entwickeln wir gemeinsam mit Turbokultur und dem Hessischen Rundfunk eine zweite Staffel und freuen uns sehr auf die Fortsetzung.“

Mehr zur Verleihung und zu den Preisträger:innen 2024 finden sie hier.

Die erste Staffel von „Die Zweiflers“ können Sie hier anschauen.

Zum 46. Mal vergaben am 17. April 2024 die Zeitschriften „TV Spielfilm“ und „Cinema“ als Publikumspreis den begehrten „Jupiter Award “.

Verliehen wurde der Preis in insgesamt 13 Kategorien. Wir freuen uns sehr über die Auszeichnung

 

in der Kategorie

Beste Darstellerin Kino (National)

für

Lisa Maria Potthoff

für ihre Rolle der Susi Gmeinwieser in

„Rehragout-Rendezvous“

(Constantin Film | ARD Degeto | BR)

und gratulieren ganz herzlich!

In „Rehragout-Rendezvous“ steht der beliebte Cast um Sebastian Bezzel, Simon Schwarz, Lisa Maria Potthoff, Eisi Gulp, Enzi Fuchs, Gerhard Wittmann, Daniel Christensen, Stephan Zinner, Max Schmidt, Thomas Kügel, Ferdinand Hofer und Sigi Zimmerschied wieder gemeinsam vor der Kamera und macht auch den neunten Teil der Filmreihe mit unnachahmlichem Esprit zu einem weiteren Highlight der Provinzkrimikultur. Darüber hinaus gibt es ein Wiedersehen mit bekannten Gesichtern der gefeierten Erfolgsreihe wie Eva Mattes, Michael Ostrowski, Castro Dokyi Affum, Stefan Betz sowie prominenten Gästen wie Monika Gruber und vielen mehr. Neu in Niederkaltenkirchen sind u.a. Michael Kranz, Tina Keserovic und Gregor Seberg in Episodenrollen zu sehen.

„Rehragout-Rendezvous“ ist eine Constantin Film Produktion in Koproduktion mit der ARD Degeto und dem Bayerischen Rundfunk und wurde mit Mitteln des FilmFernsehFonds Bayern (FFF), der Filmförderanstalt (FFA) und des Deutschen Filmförderfonds (DFFF) gefördert. Regie führte Ed Herzog, der gemeinsam mit Stefan Betz auch wieder das Drehbuch verfasst hat. Produzentin ist Kerstin Schmidbauer, Executive Producer ist Christine Rothe. Als Koproduzent:innen waren Stephanie Heckner (BR), Katja Kirchen (ARD Degeto) und Christoph Pellander (ARD Degeto) beteiligt.

Kinopremiere war der 10. August 2023, seine Fernsehpremiere feiert „Rehragout-Rendezvous“ zum diesjährigen „SommerKino im Ersten“.

Die Preisträger:innen und weitere Infos finden Sie hier.

Frankfurt am Main, 19.3.2024 – Seit zehn Jahren lädt die ARD Degeto Film Studierende der deutschsprachigen Filmhochschulen ein, ihre Stoffideen für den Sendeplatz „Endlich Freitag im Ersten“ einzureichen. Als Gewinn winkt ein Treatmentauftrag im Wert von 7.500 Euro sowie die Chance, den Stoff bis zum finalen Drehbuch zu entwickeln. Der Impuls Preis bietet somit jungen Filmschaffenden die Möglichkeit, sich auf Anhieb einem großen Publikum zu präsentieren. Heitere und berührende Filme wie „Familie ist kein Wunschkonzert“, „Zum Glück gibt’s Schreiner“, „Papa auf Wolke 7“, „Der Alte und die Nervensäge“ und „Schon tausendmal berührt“ wurden bereits erfolgreich in der ARD und der ARD Mediathek ausgestrahlt. Weitere Filme sind in Drehvorbereitung.

In diesem Jahr nimmt der Impuls Preis das Thema „Women Empowerment 50+“ in den Fokus.

Christoph Pellander, Redaktionsleiter der ARD Degeto Film: „In der deutschen Filmlandschaft sind Frauenfiguren ab 50+ viel zu häufig nur als Nebenfiguren zu sehen. Die ARD Degeto Film bietet Frauen in dieser Lebensphase in ihren Filmen bereits eine große Plattform und möchte mit der neuen Impuls-Preis-Ausschreibung interessante und spannende Frauenfiguren noch stärker in den Vordergrund stellen. Was beschäftigt Frauen in ihrer sogenannten ‚zweiten Lebenshälfte‘, was sind ihre Ziele und aktuellen Themen? Wir sind gespannt, wie Absolvent:innen der Filmhochschulen diese Fragen beantworten und freuen uns auf vielschichtige, diverse und authentische Filmexposés.“

SCHICKT EURE IDEEN AN: IMPULS@DEGETO.DE

Einsendeschluss ist der 2. Mai 2024.

Die vollständigen Teilnahmebedingungen sind hier zu finden.

 

Am 8. April ist um 12:30 Uhr eine virtuelle Info-Veranstaltung geplant, zu der separat eingeladen wird.

ARD Degeto, „ARD DEGETO STREAMING CAMPUS“ am Freitag, 16. Februar 2024 im Studio 14 anlässlich der 74. Berlinale – Foto: ARD Degeto | Sebastian Gabsch

 

Die „Campus“-Reihe ist mittlerweile eine etablierte Veranstaltungsmarke der ARD Degeto Film während der Berlinale und begrüßt regelmäßig Filmschaffende aus verschiedenen Gewerken zum Austausch und Netzwerken. In diesem Jahr lud die ARD Degeto Film zum ersten Mal gemeinsam mit der ARD Mediathek zum „ARD Degeto Streaming Campus“ ins Studio 14 im RBB ein.

Am heutigen Freitag, den 16. Februar 2024, diskutierten rund 100 Kreative in einem World Café über die Herausforderungen des aktuellen Streamingmarktes, über neue Zielgruppen, die es zu erreichen, und neue Kommunikationswege, die es zu bespielen gilt. Christoph Pellander, Redaktionsleiter der ARD Degeto, und Jonas Schlatterbeck, Head of Content ARD Mediathek, gaben zudem Einblicke in die Serienwerkstatt. Vorgestellt wurden aktuelle Serienprojekte wie „Sexuell verfügbar“ – eine fünfteilige Dramedy über patriarchale Gesellschaftsstrukturen und Machverhältnisse (Start in der ARD Mediathek zum Weltfrauentag am 8. März 2024) und „Schwarze Früchte“ – eine achtteilige Serie, die einen selbstbewussten und eigenwilligen Blick auf die Lebensrealitäten und Erfahrungen Schwarzer und queerer Menschen in Deutschland wirft.

ARD Degeto Redaktionsleiter Christoph Pellander: „Die ARD Degeto Film ist der ideale Partner für mutige und kreative Köpfe, die ARD Mediathek ist eine der vielfältigsten Streaming-Plattformen Deutschlands, mit dem umfangreichsten und breitesten Angebot. Höchste Zeit also für einen gemeinsamen Streaming Campus. Denn: Für uns ist die ARD Mediathek auch der Ort für couragiert-furchtlose Stoffe und für exzellenten Content, passend zu den Sehgewohnheiten eines jungen Publikums. Wir sind begeistert über die große Resonanz, die auf unsere Einladung gefolgt ist. Ein Zeichen dafür, dass das Interesse auch bei den Kreativen riesig ist!“

Head of Content ARD Mediathek Jonas Schlatterbeck: „Die ARD Mediathek ist eine der meist genutzten Streaming-Plattformen in Deutschland. Doch gerade im modernen Mainstream sehen wir noch Potenzial, ein inhaltliches Angebot zu machen, das Menschen in ihrer Lebenswelt abholt und ihnen einen Anker in ihrem Medienkonsum bietet. Das sie unterhält und gleichzeitig radikal relevant ist. Gemeinsam mit den deutschen Medienschaffenden möchten wir dieses Potenzial ausloten und freuen uns über den Austausch bei unserem Streaming Campus.“

V. li. n. re.: Anna Unterberger (Rolle Leonie Rigi), Elliott Woodruff (Rolle Elyas Rigi), Reza Brojerdi (Rolle Kian Rigi) und Padmé Hamdemir (Rolle Sina Rigi) – Foto: ARD Degeto/Richard Kranzin

Wenn kurz vor Heiligabend Jutta Speidel und Ramin Yazdani unangekündigt vor der Tür stehen, um als (Schwieger)Eltern die Beziehung von Anna Unterberger und Reza Brojerdi zu retten, obwohl die Trennung schon längst beschlossen ist, wenn der beiden Enkel zuliebe noch einmal zusammen Weihnachten wie früher gefeiert werden soll, wenn eines der Kinder plötzlich spurlos verschwindet, dafür aber ein fremdes Baby vor der Tür liegt, dann hilft nur noch eines: ein echtes Weihnachtswunder!

Karin Heberlein inszenierte mit Die schönste Bescherung“ (AT) eine moderne Weihnachtsgeschichte um eine deutsch-persische Familie, in der der Clash der Generationen, Kulturen, Traditionen und gesellschaftlichen Erwartungen und andere unerwartete Überraschungen die Festtage zu mehr als einer Herausforderung machen. Der Schauplatz für die letzten Drehtage des ARD-Degeto-Weihnachtsfilms konnte romantischer kaum sein: In Erfurt, Landeshauptstadt Thüringens, Universitätsstadt und Heimat der Thüringer Bratwurst, wurde auf dem berühmten Weihnachtsmarkt am Fuße des Domplatzes gedreht.

An der Seite von Jutta Speidel, Anna Unterberger, Reza Brojerdi und Ramin Yazdani spielten Padmé Hamdemir, Joshua Hupfauer, Elliott Woodruff, Alice Prosser, Leni Deschner, David Rothe u.v.a.

Zum Inhalt:

Auf das Christkind freut sich bei Familie Rigi diesmal keiner so richtig. Die 13-jährige Sima (Padmé Lale Hamdemir) und ihr kleiner Bruder Elyas (Elliott Woodruff) wissen: Mama Leonie (Anna Unterberger) und Papa Kian (Reza Brojerdi) werden sich trennen! Auch Kians Eltern Britta (Jutta Speidel) und Navid (Ramin Yazdani), die Weihnachtsstimmung verbreiten möchten, können das Blatt nicht wenden. Erst nach einem falschen Alarm um Elyas, der plötzlich verschwunden ist, lösen sich die Spannungen. Vor der Haustür machen die Noch-Eheleute eine Entdeckung: ein wenige Wochen altes Baby. Auf einem Zettel steht: „Für Kian Rigi”! Nach einem Geständnis von ihm beginnt die Suche nach der Mama – und dem Grund, warum das Findelkind ausgerechnet zu Eltern soll, die sich gerade trennen.

„Die schönste Bescherung“ (AT) ist eine Produktion der Bantry Bay (Produzentin: Ariane Krampe) im Auftrag der ARD Degeto (Redaktion: Stefan Kruppa, Christoph Pellander) für die ARD für den Sendeplatz „Endlich Freitag im Ersten“. Regie führt Karin Heberlein nach einem Drehbuch von Sophia Krapoth. Hinter der Kamera steht Yunus Roy Imer.

V.l.n.r.: Klaus Steinbacher (Rolle Felix), Sinje Irslinger (Rolle Hanna), Maria Simon (Rolle Kathrin), Lennox Louis (Rolle Elias) und Charly Hübner (Rolle Robert) – Foto: ARD Degeto | UFA | Susanne Bernhard

 

Das Leben ist wie Weihnachten: Wünschen kann man sich viel. Doch welche Erfahrungen muss man machen, damit man erkennt, was das eigene Herz wirklich will? Charly Hübner muss sich diese Frage im modernen Weihnachts-Roadmovie „Alle Jahre wieder“ (AT) zunächst nicht stellen: Als Busfahrer Robert fährt er seinen Fernbus alle Jahre wieder von Berlin nach Bayern. Und begegnet dort alle Jahre wieder den gleichen Menschen: Maria Simon als Kathrin, Mama eines herzkranken kleinen Jungen, die nicht mehr so richtig an die Liebe glaubt, Sinje Irslinger als Hanna, die nicht an Beziehungen glaubt, und Klaus Steinbacher als Felix, der ganz klare Vorstellungen davon hat, nach welchem Fahrplan die Liebe funktioniert. Oder doch nicht? Mit jedem Jahr, in dem diese vier aufeinandertreffen, wird immer klarer: Da ist mehr im Spiel als rein weihnachtliche Gefühle. Doch bis Weihnachten wirklich zum Fest der Liebe wird, muss noch so einiges passieren…

Felix Herzogenrath inszenierte die ebenso romantische wie turbulente Weihnachtskomödie nach einem Drehbuch von Tommy Wosch. Neben Sinje Irslinger als Hanna, Klaus Steinbacher als Felix, Charly Hübner als Robert und Maria Simon als Kathrin standen u.a. auch Lisa Kreuzer, Elena Uhlig, Leslie-Vanessa Lill, Philipp Moog, Hans Stadlbauer, Felix Everding, Doris Buchrucker, Lilly-Marie Vogler, Johannes Berzl und Nina Vorbrodt vor der Kamera von Jakob Wiessner. Die Dreharbeiten in Mittenwald, Königsdorf, Oberaudorf, am Tegernsee und in München und Umgebung dauerten bis zum 12. Dezember 2023 an.

Zum Inhalt:

Im Radio des Fernbusses läuft ein bekannter Weihnachtssong, und Felix (Klaus Steinbacher) hat ein besonders festliches Geschenk im Gepäck: Der 25-jährige Neuberliner möchte seiner langjährigen Freundin Saskia (Leslie-Vanessa Lill) in seiner Heimatstadt Mittenwald einen Heiratsantrag machen! Doch als er einen Tag vor Heiligabend die Heimreise antritt, funkt ein unvorhergesehener Chaosfaktor dazwischen: Fernbus-Mitfahrerin Hanna (Sinje Irslinger) – ebenfalls auf dem Weg zum Weihnachtsfest bei ihrer Oma Paula (Lisa Kreuzer) und überzeugter Single. Obwohl der pflichtbewusste Felix nicht auf die charmanten Avancen von Hanna eingeht, die kurz vor Abfahrt Lover Carlos stehengelassen hat, verschiebt er den Antrag an Saskia in letzter Sekunde auf unbestimmte Zeit. Als sich Felix und Hanna im folgenden Jahr auf der vorweihnachtlichen Heimfahrt wiedersehen, ist er zwar liiert – aber nicht verlobt! Und mit jeder weiteren Begegnung wächst bei beiden der Reiz, etwas auszuprobieren, was eigentlich gar nicht funktionieren kann…

„Alle Jahre wieder“ (AT) ist eine Produktion der UFA Fiction (Produzent: Tommy Wosch, Ausführende Produzentinnen: Viola-Franziska Bloess, Nina Sollich) im Auftrag der ARD Degeto (Redaktion: Stefan Kruppa, Christoph Pellander) für die ARD für den Sendeplatz „Endlich Freitag im Ersten“. Das Drehbuch schrieb Tommy Wosch. Regie führte Felix Herzogenrath, hinter der Kamera stand Jakob Wiessner.

v.l.n.r.: Kida Khodr Ramadan als Keko, Veysel Gelin als Barro, Mortel Jovete als Kongo, Stipe Erceg als Pepsi, Frederick Lau als Stulle –  Foto: ARD Degeto | Marco Fischer | Grafik: Niklas Hail

 

Nach der Erfolgsserie „ASBEST“ legt Kida Khodr Ramadan in der ARD Mediathek nach: Gemeinsam mit Co-Regisseurin und Editorin Olivia Retzer erzählt er in „TESTO“ als Hauptdarsteller, Co-Autor und Co-Regisseur eine knallharte Bankräuberstory mit furiosem Showdown.

Das experimentelle Format folgt mit sieben Folgen à 15 Minuten einem kreativen und innovativen Regiekonzept. Die Handlung beschränkt sich auf ein besonderes Setting: Fünf Gangster, sechs Geiseln, eine Bank – und draußen steht das Gesetz. Den Darsteller:innen werden hier Freiräume zur Improvisation eröffnet, „Freestyle“ lautet das Motto für die Umsetzung dieser Gangsterstory und sorgt für rasend hohes Tempo.

Fünf Freigänger, ein Banküberfall, sechs Geiseln, Adrenalin, Chaos, offene Rechnungen. Schnell, unberechenbar, gnadenlos.

Sensationell besetzt mit Frederick Lau, Stipe Erceg und den Rappern Veysel und Mortel als Knast-Freigänger-Gang an der Seite von Anführer Ramadan, erwartet das Publikum ein furioser Trip, als wäre es selbst live in der Bank dabei. In den weiblichen Rollen geben Stars wie Nicolette Krebitz, Jeanette Hain, Ruby O. Fee und Katharina Thalbach dem Macho-Szenario gekonnt Kontra.

Kida Khodr Ramadan schrieb die Drehbücher gemeinsam mit Jonas Hartmann, Christoph Gampl und Olivia Retzer. In weiteren Rollen sind unter anderem Ronald Zehrfeld, Kathrin Angerer, Uwe Preuss, Julius Feldmeier, Tanju Bilir sowie Burak Yiğit zu sehen. Die Kamera hat Armin Franzen übernommen. Olivia Retzer fungiert als Editorin und neben Kida Khodr Ramadan auch als Co-Regisseurin in ihrem Regiedebüt.

„TESTO“ ist eine Produktion der W&B Television GmbH im Auftrag der ARD Degeto für die ARD Mediathek. Produzenten sind Quirin Berg, Max Wiedemann und Benjamin Munz. Die Redaktion der Serie verantworten Carolin Haasis und Christoph Pellander (ARD Degeto).

v.l.n.r.: Uwe Ochsenknecht (Rolle: Werner Träsch), Aram Arami (Rolle: Tarik Büyüktürk), Marc Oliver Schulze (Rolle: Motte) – Foto: ARD Degeto | Conny Klein

 

Marc Oliver Schulze ist „Motte“, und „Motte“ ist der Neue: Lebenskünstler, bunter Hund und Ex-Pastor mit LKW-Führerschein, Teilzeitpapa mit Problemen und Anpacker mit Herz. Wo sonst als im Müllwagen von Uwe Ochsenknecht und Aram Arami alias Käpt’n Werner Träsch und Tarik Büyüktürk könnte dieser Mann Platz nehmen? Außerdem im nunmehr elften und zwölften Film der beliebten ARD-Degeto-Reihe mit an Bord: Eifersucht und Vorurteile, Beziehungskrieg und Schutzgelderpressung, ein Tanzkurs, ein Katzenflüsterer, eine Hochzeit und jede Menge Berliner Schnauze.

Christiane Balthasar (Kamera: Heinz Wehsling) inszenierte „Der Neue“ und „Schutzgeld“ (ATs) nach den Büchern von Gernot Gricksch. In weiteren Rollen sind Adelheid Kleineidam, Rainer Strecker, Martin Glade, Axel Werner, Frank Kessler, Laura Louisa Garde, David Bredin, Laia Alvarez, Husam Chadat, Saman Giraud, Demet Gül, Yasin El u.v.a. zu sehen. Die Dreharbeiten in Berlin dauerten vom 19. September bis 16. November 2023.

Zu den Inhalten:

„Die Drei von der Müllabfuhr – Der Neue“ (AT)

Neuzugang bei der Berliner Müllabfuhr: Ralle (Jörn Hentschel) befindet sich in Elternzeit, als Nachfolger stößt der ehemalige Pastor Matthias (Marc Oliver Schulze) ins Team – der schon sehr bald seinen Spitznahmen „Motte“ verpasst bekommt. Werner (Uwe Ochsenknecht) und Tarik (Aram Arami) jedenfalls freuen sich über den neuen Kollegen, der ein ziemlich netter Kerl zu sein scheint. Die Trennung von Frau und Kind allerdings macht ihm schwer zu schaffen, zumal seine Ex Hanne ihm übel mitspielt und das Recht verweigert, seine kleine Tochter zu sehen. Motte ist verzweifelt, und Werner versucht natürlich alles, um zu helfen. Auch Specki (Frank Kessler) bekommt einen neuen Kollegen: Ex-Knacki Danny (David Bredin) ist nicht gerade das, was man eine Plaudertasche nennt. Aber stille Wasser sind ja bekanntlich tief.

 „Die Drei von der Müllabfuhr – Schutzgeld“ (AT)

Die Vorbereitungen für die Hochzeit von Gabi (Adelheid Kleineidam) und Werner (Uwe Ochsenknecht) laufen auf Hochtouren. Werner hat die gesamte Organisation an sich gerissen – was Gabi einerseits freut, andererseits irritiert. In ihr wächst der berechtigte Verdacht, dass Werner sich da ein bisschen verrennt. Derweil sind „Die Drei von der Müllabfuhr“ auf einer neuen Route in Neukölln unterwegs und kehren öfter in Momos (Husam Chadat) Imbiss ein. Dort kommen sie zufällig einer Schutzgeld-Erpressung auf die Spur: Momo und die anderen kleinen Läden in der Nachbarschaft werden von einer aggressiven Jugendgang terrorisiert. Werner, Tarik und Motte sind fassungslos – und wollen den „Nachwuchs“-Fall von Clan-Kriminalität auf keinen Fall hinnehmen. Bis Momo schließlich zu drastischen Mitteln greift …

„Die Drei von der Müllabfuhr“ ist eine Produktion der Bavaria Fiction im Auftrag der ARD Degeto für die ARD für den Sendeplatz „Endlich Freitag im Ersten“. Produzentin ist Doris Zander, auf deren Idee die Reihe beruht, Producerin ist Fräncy Schröder. Regie führte Christiane Balthasar nach den Drehbüchern von Gernot Gricksch. Hinter der Kamera stand Heinz Wehsling. Die Redaktion liegt bei Barbara Süßmann (ARD Degeto).

 

Walter Sittler (Rolle: Philip Nabrow), Hannah Ehrlichmann (Rolle: Elisa) – Foto: ARD Degeto | Oliver Vaccaro

 

Ein außergewöhnlicher Krimi und eine emotionale Vater-Tochter-Geschichte: Der ARD-Degeto-Film „Im Nebel“ (AT) vereint beides. Walter Sittler soll als LKA-Ermittler den rätselhaften Mord an zwei Polizisten aufklären – erstmals gemeinsam mit seiner Tochter (Hannah Ehrlichmann), die er eigentlich vom Morddezernat fernhalten wollte. Kein leichter Fall für das unfreiwillige Team, denn sie müssen sogar gegen die eigenen Kollegen ermitteln. Die Dreharbeiten in Berlin enden diese Woche. Neben Walter Sittler als Philip Nabrow spielen Hannah Ehrlichmann als seine Tochter Elisa, Uwe Preuss als alter Freund und Vorgesetzter Fred Keitel und Charlotte Irene Thompson als Nabrows Kollegin Frauke Johannsen im Kommissariat.

Zum Inhalt: Der Mord an zwei Kollegen stellt das Berliner LKA vor große Herausforderungen: Beide Polizisten hatten weder beruflich noch privat Kontakt – wo ist da die Verbindung? Kommissar Philip Nabrow (Walter Sittler), ebenso brillant wie dickköpfig, und seine Kollegin Frauke Johannsen (Charlotte Irene Thompson) ermitteln in alle Richtungen: Mord aus Ausländerhass? Schutzgelderpressung? Homophobie oder Clan-Geschäfte? Doch die verschiedenen Spuren laufen ins Leere. Als jedoch der Boxclub, in dem Polizisten und Polizistinnen trainieren, ins Zentrum der Ermittlungen rückt, ergibt sich eine neue Spur: Im Club wird kräftig gedealt – so dass auch Nabrows Tochter Elisa (Hannah Ehrlichmann) aus dem Drogendezernat in den Fall involviert ist. So sehr Nabrow seine Tochter schätzt, die plötzliche enge Zusammenarbeit bereitet ihm Unbehagen, denn: Nabrow hat Geheimnisse, die er unter allen Umständen vor Elisa verbergen will. Leicht wird die gemeinsame Aufklärungsarbeit ohnehin nicht, denn der Fall wird immer komplexer und gefährlicher. Und auf einmal wird Nabrow zum Gejagten!

 

„Im Nebel“ (AT) ist eine Produktion der Hager Moss Film GmbH (Produzentin: Anja Föringer, Producerin: Lara Stump) im Auftrag der ARD Degeto für die ARD. Das Drehbuch schrieb Christoph Busche, Regie führt Alexander Dierbach, die Redaktion liegt bei Katja Kirchen und Christoph Pellander (beide ARD Degeto).

v.l.n.r.: Caroline Frank (Rolle Franziska Malzer), Sabine Derflinger (Regie) und August Wittgenstein (Carl-Albrecht Nassau) – Foto: ARD Degeto | Allegro Film | Anjeza Cikopano

 

Sie werden gerufen, wenn alle anderen Mittel versagen: August Wittgenstein und Caroline Frank standen vom 6. Juli bis 3. August 2023 gemeinsam als maximal ungleiches Ermittlerteam für „Mord in Wien – Der letzte Bissen“ (AT) vor der Kamera. Unter der Regie von Sabine Derflinger geraten die beiden als Carl-Albrecht Nassau aus Salzburg, blaublütiger, bisexueller Ur-Ur-Großneffe aus einem K.u.K.-Nebenzweig und scharfsinniger Spezialist für unlösbare Fälle, und Major Franziska Malzer von der Inneren, bodenständige Weinbauerntochter, selbstsicher, unerschrocken und unbestechlich, auf ihrer fieberhaften Jagd nach einem Polizistenmörder dem Verfassungsschutz und der organisierten Kriminalität nicht nur einmal in die Quere. Oder sind sie nur Schachfiguren in einem perfiden Spiel? Schauplatz dieses actionreichen Katz-und-Maus-Spiels ist die titelgebende „Welthauptstadt der Spionage“, Wien.

In weiteren Rollen spielen Suzanne von Borsody, Dietrich Hollinderbäumer, Maria Fliri, Ella Schwarz, Maya Unger, Michael Steinocher, Oliver Rosskopf, Edita Malovčić, Paul Matic, Anton Pampushnyy, Lenn Kudrjawizki, Evgenia Lichtner, Daniela Schulz, Daniel Keberle, Xaver Hutter, Simone Fuith, Daniel Langbein, Christian Schillinger, Quentin Retzl u.v.a. Die Dreharbeiten dauern noch bis 4. August 2023 an.

Zum Inhalt:

Der Fund zweier Toten in einer Jagdhütte sorgt für einen Schock bei Polizei, Verfassungsschutz und Innenministerium. Warum wurden Ehrlacher (Daniel Keberle), Chef einer Sondereinheit, und der hohe Verfassungsschutzbeamte März (Xaver Hutter) hingerichtet? Innenministerin Kerber (Edita Malovčić) traut niemandem und bildet ein Team aus zwei unbestechlichen Einzelgängern: Der aus einfachen Verhältnissen stammenden Franziska Malzer (Caroline Frank) von der Inneren, die sogar ihren Exmann der Steuerhinterziehung überführt hat, und dem charmanten, gut vernetzten Ermittler Carl-Albrecht Nassau (August Wittgenstein), der so gar nicht vorhat, dem Idealbild seiner adeligen Familie zu entsprechen. Doch auch der Geheimdienst unter seinem Leiter René Horvath (Oliver Rosskopf) versucht, die Ermittlungen an sich zu reißen. Dies führt zu einem würdelosen Wettrennen von Nassau und Malzer mit Horvaths rechter Hand Krammer (Michael Steinocher). Aber die beiden sind schneller und gewitzter – die Spuren führen ins Milieu der organisierten Kriminalität, zum Imperium der Brüder Fischer. Oder sollten Nassau und Malzer nur in diese Richtung gelenkt werden?

 

„Mord in Wien – Der letzte Bissen“ (AT) ist eine Koproduktion von Allegro Film (Produzent:innen: Helmut Grasser, Gabi Stefansich) mit der ARD Degeto für die ARD und den ORF mit Unterstützung von Fernsehfonds Austria und Fisa+. Die Redaktion verantworten Diane Wurzschmitt (ARD Degeto) und Dr. Klaus Lintschinger (ORF). Das Drehbuch stammt von Horst G. Fiedler, Regie führt Sabine Derflinger, hinter der Kamera stand Klaus Achter.

Vom 12. bis 19. März 2023 findet in Wiesbaden zum 19. Mal das Deutsche FernsehKrimi-Festival statt. Höhepunkt des Festivals ist alljährlich die Verleihung des Deutschen FernsehKrimi-Preises sowie seit 2020 die Auszeichnung der Krimiserie des Jahres.

Im Rennen um den Deutschen Fernsehkrimi-Preis haben es in diesem Jahr bei 53 Einreichungen zehn in die Endrunde geschafft, die nun im Laufe des Festivals um die Auszeichnung konkurrieren. Fünf Serientitel haben es außerdem in die Endrunde um die Auszeichnung als Krimiserie des Jahres geschafft.

Wir freuen uns über die Nominierungen von:

 

„Babylon Berlin“

Staffel 4

X Filme Creative Pool in Koproduktion mit ARD Degeto, Sky und Beta Film für die ARD und Sky

mit:

Volker Bruch, Liv Lisa Fries, Benno Fürmann, Lars Eidinger, Hannah Herzsprung, Christian Friedel, Udo Samel, Godehard Giese, Fritzi Haberlandt, Karl Markovics, Jördis Triebel, Ronald Zehrfeld, Meret Becker, Hanno Koffler, Martin Wuttke, Trystan Pütter u.v.a.

Regie: Tom Tykwer, Achim von Borries, Henk Handloegten

Buch: Achim von Borries, Bettine von Borries, Henk Handloegten, Khyana El Bitar und Tom Tykwer

nach dem Roman „Goldstein“ von Volker Kutscher

*

„Euer Ehren“

SquareOne Productions in Koproduktion mit Mona Film, ARD Degeto und ORF für die ARD

mit:
Sebastian Koch, Tobias Moretti, Paula Beer, Ursula Strauss, Sascha Geršak, Taddeo Kufus, Lena Kalisch, Rainer Bock u.v.a.

Regie: David Nawrath

Buch: David Marian, David Nawrath
basierend auf der israelischen Originalserie „Kvodo” von Ron Ninio und Shlomo Mashiach

*

„Spurlos in Athen“

Lailaps Films im Auftrag der ARD Degeto für die ARD

mit:

Silke Bodenbender, Yousef Sweid, Thomas Limpinsel, Tom Gronau, Chara Mata Giannatou, Kostas Antalopoulos u.v.a.

Regie: Roland Suso Richter

Buch: Gernot Krää

Alle Nominierungen sowie mehr über das Festival finden Sie hier.

 

v.l.n.r.: Ideengeberin Katja Eichinger, Autor Juri Sternberg, Lulu Hacke, Jasmin Tabatabai, Redakteurin Carolin Haasis, ARD-Degeto-Redaktionsleiter Christoph Pellander, Veysel Gelin, Regisseur Kida Ramadan, Xidir Koder Alian, Ludwig Trepte, Kirsten Niehuus, Oliver Zelle, PANTALEON Films-Produzenten Frank Kusche und Dan Maag sowie Frederick Lau –  Foto: ARD / ARD Degeto / Eventpress Fuhr

 

Am 19. Januar 2023 feierte die 5-teilige-Serie von Kida Khodr Ramadan ihre Weltpremiere in Berlin. Im Zentrum der Serie steht Momo (Xidir), ein junges Fußballtalent, dessen Karriere durch einen Raubüberfall ein jähes Ende findet und der sich plötzlich in einer ihm völlig fremden Welt neu behaupten muss.

Neben Regisseur Kida Khodr Ramadan folgten neben Ideengeberin Katja Eichinger und Autor Juri Sternburg zahlreiche der namhaften Schauspieler:innen der Einladung ins Passage Kino in Neukölln. Darunter die Darsteller:innen Xidir Kider Alian, Lulu Hacke, Anatole Taubman, Veysel Gelin, Jasmin Tabatabai, Wotan Wilke Möhring, Söhnke Möhring, Ludwig Trepte, Detlev Buck, Susana AbdulMajid, Burak Yigit, Jan Georg Schütte, Christian Kahrmann, Frederick Lau, Nicolette Krebitz u.v.m.

 

 

 

„ASBEST“ läuft ab dem 20. Januar 2023 in der ARD Mediathek und am gleichen Tag um 21 Uhr bei ONE.

 

Infos zur Serie finden Sie hier.

 

In den Wettbewerbskategorien „Fiktion“, „Information & Kultur“, „Unterhaltung sowie Kinder & Jugend“ vergibt das Grimme-Institut alljährlich seine begehrten Preise. Darüber hinaus kann die Jury in diesem Rahmen auch einen „Grimme-Preis Spezial“  für spezifische, herausragende Einzelleistungen vergeben. In diesem Jahr wurden hierfür in der Kategorie „Fiktion“ zwei Nominierungen für den Spezialpreis ausgesprochen. Und beide Nominierungen honorieren Leistungen, die für ARD-Degeto-Koproduktionen erbracht wurden.

Wir freuen uns sehr darüber und gratulieren:

Nina Gummich

Nominiert für die darstellerische Leistung in

„Alice“

(Zweiteiler)

Neue Schönhauser Filmproduktion| rbb |WDR | ARD Degeto | ORF

Seit 23. November 2022 bis voraussichtlich 30. Mai 2023 in der ARD Mediathek | Lineare Premiere am 30. November ab 20:15 Uhr im Ersten

sowie

Manuel Nevosad

Nominiert für das Lichtdesign in

„Riesending – Jede Stunde zählt“

(Zweiteiler)

Senator Film | BR | ARD Degeto | SWR)

 Seit 27. Dezember 2022 bis voraussichtlich 27. Januar 2023 in der ARD Mediathek | Lineare Premiere am 28. Dezember 2022 ab 20:15 Uhr im Ersten

 

Insgesamt gab es in diesem Jahr über 780 Einreichungen für den Grimme-Preis, von denen 69 Produktionen und Einzelleistungen eine Nominierung erhalten haben und sich nun Hoffnung machen können dabei zu sein, wenn der 59. Grimme-Preis am 21. April 2023 in Marl vergeben wird.

Alle Preisträger:innen werden zuvor bereits am 21. März 2023 bei der Pressekonferenz im Filmhaus in Köln bekanntgegeben.

Alle Nominierungen sowie mehr zum 59. Grimme-Preis finden Sie hier.