Vom 13. bis 16. Oktober 2022 fanden in Ravensburg zum zweiten Mal die Filmtage Oberschwaben statt, bei denen insgesamt 36 Filme um die Auszeichnungen in 6 verschiedenen Kategorien konkurrierten.

Der Preis in der Kategorie Bester Fernsehfilm ging am Ende an die ARD-Degeto-Produktion

Einfach Nina“

 

mit: Arian Wegener, Michael Wittenborn, Friederike Becht, Ulrich Brandhoff, Ludwig Samuel Ott, Anjorka Strechel, Golo Euler, Lia Stark, Eray von Egilmez, Max Appenroth, Hilke Altefrohne, u.v.a – Regie: Karin Heberlein – Drehbuch: Angela Gilges, Karin Heberlein, Christopher von Delhaes – Redaktion: Katja Kirchen (ARD Degeto), Stefan Kruppa (ARD Degeto) – Produktion: Schiwago Film GmbH für ARD Degeto – Produzent: Martin Lehwald

Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung und gratulieren allen Beteiligten!

Und darum geht’s:

Die achtjährige Nina (Arian Wegener) ist selbstbewusst und lebenslustig, bei ihrer Geburt ist allerdings ein Fehler passiert: Sie wurde als Niklas geboren. Für Nina ist klar, dass dieser Irrtum behoben werden muss. Sie fasst sich ein Herz und teilt ihrer Familie mit, dass sie schon immer ein Mädchen war und endlich als solches leben möchte. Von Opa Thilo (Michael Wittenborn) gibt es volle Unterstützung für die mutige Grundschülerin. Doch ihre ohnehin zerstrittenen Eltern Simone (Friederike Becht) und Martin (Ulrich Brandhoff) sowie Bruder Ben (Ludwig Samuel Ott) brauchen Zeit, um mit der Neuigkeit klarzukommen. Alte Streitigkeiten brechen wieder auf. Auch in Ninas Umfeld, unter den Nachbar*innen und in der Schule, tun sich nicht alle leicht. Hält die Familie trotzdem zusammen – und zu Nina?

Die weiteren Preisträge sowie mehr zum Festival finden Sie hier.

Oliver Mommsen (Erik Olsen), Stefan Bühling (Regie), Anja Kling (Katharina Hendriks) – Foto: Degeto| Christine Schroeder

 

Nach dem erfolgreichen Start der Komödienreihe „Schule am Meer“ auf dem Sendeplatz „Endlich Freitag im Ersten“ sind heute, am 10. Oktober 2022 die Dreharbeiten für einen weiteren Film mit dem Arbeitstitel „Family Business“ beendet worden. Das erste turbulente Wiedersehen nach vielen Jahren zwischen der führungsstarken und sympathischen Direktorin Katharina Hendriks (Anja Kling) und dem Gastdozenten und Starkoch Erik (Oliver Mommsen) an der Flensburger Berufsschule ist noch nicht lange her, da bahnt sich schon die nächste Auseinandersetzung an. Denn Erik funkt an einem für die Schule und Katharina wichtigen „Tag der offenen Tür“ wieder einmal mit seinen eigenwilligen Methoden dazwischen.

Unter der Regie von Stefan Bühling wurde nach einem Drehbuch von Hardi Sturm, Uwe Kossmann und Markus Hoffmann seit 21. September in Flensburg, Hamburg und Umgebung gedreht. In weiteren Rollen sind Carsten Bjørnlund, Victoria Fleer, Gerit Kling, Oliver Sauer, Michael Lott, Andreas Warmbrunn, Vivien Mahler, Henning Hartmann, Stephan Benson, Yasmina Djaballah, Amira Demirkiran, Lars Nagel, Monika Lennartz u.v.m. zu sehen.

Zum Inhalt:

Schulleiterin Katharina hat ein Problem: Für das neue Ausbildungsjahr gibt es nicht genügend Anmeldungen und besonders in der Gastronomieklasse fehlen die Berufsschüler. Es droht sogar die Schließung des Fachbereichs. Jetzt sind Ideen gefragt und in der Not vertraut Katharina auf die unkonventionellen Ideen ihres Gastdozenten Erik. Dabei hatte sie doch gehofft, den Foodblogger zum Ende des Semesters wieder loszuwerden. Jetzt aber scheint er die Rettung beim großen „Tag der offenen Tür“ zu sein, der als Werbeaktion für die Schule die Anmeldungen in die Höhe treiben soll. Katharina ahnt nicht, dass ihr das eine Konfrontation mit ihrer Schwester Antje einbringt, die – ebenfalls Starköchin – von Erik hinter ihrem Rücken als Schirmherrin eingeladen wird. Die Schwestern haben sich vor 15 Jahren unversöhnlich entzweit und sehen sich jetzt gezwungen, wieder miteinander zu reden. Auch Erik hat ein familiäres Problem zu lösen: Seine alte Mutter braucht ihn und nicht nur sein Bruder appelliert an Eriks Verantwortung. Doch wird der Weltenbummler wirklich in seiner alten Heimat sesshaft werden?

Als wären das nicht genug Sorgen, kümmert sich Katharina um Schlachter-Azubi Sven, der als Familienerbe den väterlichen Betrieb übernehmen soll. Aber will er das wirklich? Katharinas Krisenmanagement ist auf allen Ebenen gefragt…

„Schule am Meer – Family Business“ (AT) ist eine Produktion der NORDFILM GmbH im Auftrag der ARD Degeto für die ARD. Hinter der Kamera steht Alexander Palm. Produzentin ist Kerstin Ramcke. Die Redaktion verantwortet Stefan Kruppa (ARD Degeto).

Der Blaue Panther ist seit jeher das Symbol für den Bayerischen Fernsehpreis und prägt seit diesem Jahr auch den Namen des neu ausgerichteten Wettbewerbs. Die Verleihung „Blauer Panther – TV & Streaming Award“ fand unter diesem Titel erstmals am 19. Oktober 2022 in München statt.

Wir freuen uns und gratulierten ganz besonders:

Julia von Heinz

für die Auszeichnung ihrer Regiearbeit zu

„Eldorado KaDeWe – Jetzt ist unsere Zeit“

Constantin Film und UFA Fiction im Auftrag von ARD Degeto und rbb für die ARD

Dazu die Jury: „Regisseurin und Co-Autorin Julia von Heinz hat mit „Eldorado KaDeWe“ ein bemerkenswertes Werk geschaffen und mit ihrem Blick in die Vergangenheit auch den Blick in die Gegenwart und vielleicht sogar in die Zukunft gerichtet, denn die behandelten Topoi sind erschreckend gegenwärtig. Eine herausragende Regiearbeit, bei der man von der ersten Minute spürt, wieviel Leidenschaft und Liebe zum Detail in diesem Projekt steckt.“

„Eldorado KaDeWe – Jetzt ist unsere Zeit“ ist eine Produktion der Constantin Television und UFA Fiction in Koproduktion mit ARD Degeto und dem rbb für die ARD. Produziert wurde die Serie von Sarah Kirkegaard und Alicia Remirez. Als Executive Producer fungierten Oliver Berben und Benjamin Benedict. Das Drehbuch verfasste Julia von Heinz zusammen mit John Quester, Sabine Steyer-Violet und Oskar Sulowski. Die Kamera führte Daniela Knapp. Für die redaktionelle Federführung zeichnen Carolin Haasis und Christoph Pellander (beide ARD Degeto) verantwortlich. Die Redaktion beim rbb übernahmen Kerstin Freels und Martina Zöllner. Gefördert wurde „Eldorado KaDeWe Jetzt ist unsere Zeit“ vom Medienboard Berlin-Brandenburg (MBB), FilmFernsehFonds Bayern (FFF), German Motion Picture Fund (GMPF) und Hungarian Tax Credit.

Mehr zur Serie finden Sie hier.

Alle Preisträger:innen im Überblick sowie mehr zum „Blauer Panther – TV & Streaming Award“ finden Sie hier.

Eva Röse bei ihrer ersten Regiearbeit zum 24. Film de Reihe –  Foto: ARD Degeto | TV4 | Warner Bros. ITVP | Johan Stjernéus

 

Am 11. Oktober 2022 gingen in Schweden die Dreharbeiten für die neunte Staffel erfolgreich zu Ende. Von Anfang an verkörpert Eva Röse die Hauptfigur der Reihe und seit der achten Staffel bringt sie sich auch als Mitautorin ein. Nun hat Eva Röse im 24. Film der Reihe erstmals auch die Regie übernommen.

In „Site 89“ (AT) feiern die Gäste eines Campingplatzes gemeinsam Mittsommer. Am nächsten Morgen wird jedoch eine dreifache alleinerziehende Mutter tot aufgefunden. Bei den Ermittlungen stoßen Maria Wern und ihr Team auf einen Filz aus Neid, Eifersucht und nachbarschaftlicher Konflikte. Das harmonische Miteinander des Mittsommerfests war nichts als trügerischer Schein. Schnell haben die Kripo-Beamten zwei Hauptverdächtige ausgemacht. Beide hatten eine sexuelle Beziehung zu der Toten …

Zu ihrer Premiere als Regisseurin sagt Eva Röse:

„Ich war schon immer sehr an der Entwicklung dieser Serie beteiligt, so dass es für mich ein natürlicher Schritt ist, auch Regie zu führen. Ich liebe es, Geschichten in allen Formen zu erzählen, und als Regisseurin kann ich an allen Details teilhaben.

Die Herausforderung bei der Regie als auch bei der Schauspielerei war vor allem eine zeitliche, weil Maria in fast jeder Szene zu sehen ist und wir einen engen Zeitplan haben. Aber ich habe einen Masterabschluss in Multitasking und Ausdauer – und ich liebe meinen Job!“

In „A Former Life“ (AT), dem 25. Film der Reihe, konzentriert sich Eva Röse wieder auf ihre Arbeit als Schauspielerin. Regie führte dabei erneut Johan Lundin. Und darum geht’s: Eine Leiche wird in einem gefluteten Steinbruch gefunden. Schnell ist klar, dass die junge Frau bereits tot war, bevor sie in einem Auto versenkt wurde.  Als in derselben Nacht ein Feuer ein Haus in einem der Vororte Visbys zerstört, findet sich für die Kripo Gotland eine erste Spur. Das Mordopfer war Bewohnerin des Hauses. Doch niemand hatte die junge Frau als vermisst gemeldet. Die Ermittlungen führen Maria Wern zu Geschehnissen in der Vergangenheit und zu der Erkenntnis, dass bei dem Mord keineswegs eine liebenswerte Zeitgenossin das Leben gelassen hat.

Die Drehbücher der Krimireihe „Maria Wern, Kripo Gotland“ basieren auf Figuren der Romane von Bestseller-Autorin Anna Jansson und wurden von Inger Scharis und Jimmy Lindgren geschrieben. Drehstart für die beiden Filme war der 22. August 2022.

„Maria Wern, Kripo Gotland“ ist eine Produktion von Warner Bros. ITVP Schweden (Produzent: David Nzinga, Executive Producerin: Johanna Wennerberg) und Cologne Film (Executive Producer: Tim Rostock), in Koproduktion mit TV4, C More (Executive Producer: Petra Ahlin, Piodort Gustafsson) und der ARD Degeto (Redaktion: Claudia Grässel) für die ARD.

v.l.n.r.: Jan Basedow, Kailas Mahadevan, Jörn Knebel, Kilian Blencke, Lamia Bergt ( alle hinten),  David Rott, Indira Corrales-Ehlers, Petra Kleinert (alle vorne) – Foto:  ARD Degeto | Georges Pauly

 

Wie bleibt man als Vater für sein Kind da – trotz Trennung von der Mutter und weit voneinander entfernten Wohnorten? Dieser Frage stellt sich auch David Rott, der als Manager im Dauereinsatz die Verbindung zu seiner 12jährigen Tochter verloren hat. Der Zufall führt ihn zu einer Art WG, die getrennt lebenden Vätern eine günstige Wohnmöglichkeit – „Ein Bett für Papa“ – bietet. Petra Kleinert kümmert sich dort als hemdsärmelige Gründerin der Initiative darum, dass für Trennungsväter und ihre Kinder Familie wieder (er)lebbar wird. Inspiriert ist der von Katja Benrath, Preisträgerin des Studenten-Oscars, inszenierte berührende ARD-Degeto-Familienfilm von der bundesweiten Hilfsinitiative „Die Familienhandwerker“. Vor der Kamera von Claire Jahn standen vom 27. September bis 27. Oktober 2022 in weiteren Rollen Sabrina Amali, Adina Vetter, Indira Corrales-Ehlers, Birgit Welink, Jörn Knebel, Ralf Novak, Kailas Mahadevan, Yann Mbiene u.v.a.

Zum Inhalt:

Der Frankfurter Vertriebsmanager Jonas (David Rott) kann sich darauf verlassen, notfalls im Alleingang jedes berufliche Problem zu lösen. Als seine zwölfjährige Tochter Laila (Indira Corrales-Ehlers), die bei ihrer Mutter Shari (Sabrina Amali) in Hamburg aufwächst, ultimativ einen festen Platz in seinem Leben einfordert, will er bisher Versäumtes nachholen und bezieht – zum Leidwesen seiner Freundin Kim (Adina Vetter) – ein Zimmer in einer ungewöhnlichen Männer-WG: Vermieterin Elke (Petra Kleinert) bietet getrennt lebenden Vätern nicht nur eine familienähnliche Umgebung, sondern unterstützt unerfahrene Väter auch mit Rat und Tat. Mit reichlich gutem Willen auf beiden Seiten finden Jonas und seine schlagfertige Tochter immer besser zueinander. Schwerer tut er sich jedoch damit, das Vertrauen von Lailas Mutter Shari zu gewinnen …

„Ein Bett für Papa“ (AT) ist eine Produktion der Pyjama Pictures im Auftrag der ARD Degeto für die ARD für den Sendeplatz „Endlich Freitag im Ersten“. Produzenten sind Carsten Kelber und Christian Ulmen, Ausführende Produzentin ist Ina-Christina Kersten. Katja Benrath inszenierte nach einem Drehbuch von Martin Douven, die Kamera führte Claire Jahn. Die Redaktion verantwortet Stefan Kruppa (ARD Degeto).

 

Am 7. Oktober 2022 wurde im Rahmen des 30. Filmfestes Hamburg der Hamburger Produzentenpreis feierlich verliehen.

 

Den

Hamburger Produzentenpreis für Deutsche Fernsehproduktionen

erhielt

Christian Popp

(Producers at Work Film)

für die ARD-Degeto-Eventproduktion

„Das Wunder von Kapstadt“

Inspiriert von wahren Begebenheiten inszenierte Franziska Buch das historische Drama um die weltweit erste Herztransplantation an einem Menschen nach dem Drehbuch von Christoph Silber. Das Erste und die ARD Mediathek zeigen den Film Ende des Jahres – mit Sonja Gerhardt und Alexander Scheer in den Hauptrollen.

Christoph Pellander, Redaktionsleiter der ARD Degeto: „Christian Popp und sein Team haben mit ‚Das Wunder von Kapstadt‘ einen mutigen und relevanten Film produziert und dabei den widrigen Umständen getrotzt, mit denen die Produzentenlandschaft sowie die Gesellschaft insgesamt konfrontiert waren und sind. Inmitten von Pandemie und weltwirtschaftlichen Turbulenzen hat die Produktionsfirma Producers at Work im engen Zusammenspiel mit der ARD Degeto, dem ORF und tschechischen und südafrikanischen Partnern selbst unter schwersten Drehbedingungen ein besonderes TV-Event geschaffen. Basierend auf wahren Begebenheiten erzählt der Film von einem weltweit bekannten historischen Ereignis mit teils unbekannten faktischen Geschehnissen. Das Ergebnis ist ein sehr zeitgeistiger und berührender Film – spannend, emotional und aufwendig. Wir möchten uns hiermit bei all unseren kooperierenden Partnern bedanken und gratulieren Christian Popp und allen Filmschaffenden, die ‚Das Wunder von Kapstadt‘ zu dem Film gemacht haben, der nun diese tolle Auszeichnung erhält.“

Die Jury begründet die Auszeichnung wie folgt: „Der Produktionsfirma Producers at Work ist es in unseren Augen gelungen, ein weltgeschichtliches Ereignis mit der Thematik des Kampfes der Frauen um berufliche Anerkennung spannend und unterhaltsam zu verbinden. Das Wettrennen um die erste Herztransplantation, die in Das Wunder von Kapstadt zum ersten Mal filmisch erzählt wird, bietet durch eine wahre schwarze Schlüsselfigur außerdem die Gelegenheit an die Apartheid zu erinnern.“

Zum Inhalt:

Frankfurt 1967. Die angehende Ärztin Lisa Scheel (Sonja Gerhardt) geht mutig ihren Weg. Enttäuscht von Prof. Kohlfeld (Fritz Karl), der sie als Frau nicht fördert, übernimmt sie im Team des südafrikanischen Herzchirurgen Christiaan Barnard (Alexander Scheer) eine entscheidende Rolle im Wettkampf um die weltweit erste Herztransplantation an einem Menschen. Dort erlebt Lisa hautnah das Unrechtsregime der Apartheit. Zum Team gehört heimlich ein Schwarzer: Hamilton (Loyiso MacDonald) ist aufgrund seiner Schnitttechnik unverzichtbar, darf aber nicht Arzt werden. Für Lisa geht es nun um mehr als ihre Karriere.

„Das Wunder von Kapstadt“ ist eine Produktion von Producers at Work Film (Produzent: Christian Popp; Producer: Tobias Stille) mit Mia-Film im Auftrag der ARD Degeto (Redaktion: Patrick Noel Simon und Christoph Pellander) für die ARD in Zusammenarbeit mit dem ORF (Redaktion: Andrea Bogad-Radatz).

Mehr zur Preisverleihung finden Sie hier.

 

Am 3. Dezember 2022 vergibt die Deutsche Akademie für Fernsehen (DAfF) zum zehnten Mal den unabhängigen Branchenpreis für herausragende Einzelleistungen im deutschen Fernsehen.

Wir freuen uns über die Nominierung von:

Julia von Heinz & John Quester & Sabine Steyer-Violet & Oskar Sulowski – in der Kategorie  Drehbuch

Nina Haun – in der Kategorie Casting

für

Eldorado KaDeWe – Jetzt ist unsere Zeit

Eine Produktion der Constantin Television und UFA Fiction in Koproduktion mit ARD Degeto und dem rbb für die ARD

Sechsteilige Serie, Premiere am 27.Dezember 2021 im Ersten; aktuell zu finden in der ARD Mediathek.

Mehr zur Serie finden Sie hier.

*

Sebastian Koch – in der Kategorie Schauspieler- Hauptrolle

für

Euer Ehren

Eine Produktion der SquareOne Productions in Koproduktion mit Mona Film im Auftrag der ARD Degeto für die ARD und den ORF

Sechsteilige Serie, Premiere am 9. und 10. April 2022 im Ersten.

Mehr zur Serie finden Sie hier.

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Lavinia Wilson– in der Kategorie Schauspielerin – Hauptrolle

Julian Hohndorf & Jan Prahl – in der Kategorie Bildgestaltung

für

Legal Affairs

Eine Produktion der UFA Fiction im Auftrag der ARD Degeto und des rbb für die ARD

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Achtteilige Serie, Premiere am 19., 20., 22. und 23. Dezember 2021 Uhr im Ersten.

Mehr zur Serie finden Sie hier.

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Christoph Franken – in der Kategorie Schauspieler – Nebenrolle

für

Nord bei Nordwest – Der Andy von nebenan

Produktion der Aspekt Telefilm-Produktion GmbH im Auftrag der ARD Degeto und des Norddeutschen Rundfunks für die ARD

Fernsehfilm, Premiere am 6. Januar 2022 im Ersten.

Mehr zum Film finden Sie hier.

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Marcus Kanter– in der Kategorie Bildgestaltung

für

Schneller als die Angst

Produktion der Rowboat Film-und Fernsehproduktion GmbH im Auftrag der ARD Degeto in Zusammenarbeit mit dem MDR für die ARD

Sechsteilige Serie, Premiere am 1., 2. und 9. Januar 2022 im Ersten, aktuell zu finden in der ARD Mediathek.

Mehr zur Serie finden Sie hier.

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Nadja Uhl – in der Kategorie Schauspielerin – Hauptrolle

Fabian Hinrichs – in der Kategorie Schauspieler-Hauptrolle

Dr. Gabriela Sperl & Quirin Berg & Max Wiedemann & Miriam Klein– in der Kategorie Produzent:in

Knut Loewe– in der Kategorie Szenenbild

Jeanette Latzelsberger & Elke Lebende & Lotte Hellweg– in der Kategorie Maskenbild

Dürbeck & Dohmen– in der Kategorie Musik

für

ZERV – Zeit der Abrechnung

Eine Gabriela Sperl Produktion für W&B Television in Zusammenarbeit mit Wilma Film im Auftrag der ARD-Gemeinschaftsredaktion Serien im Hauptabendprogramm, der ARD
Degeto und des Mitteldeutschen Rundfunks (MDR) für die ARD

Sechsteilige Serie, Premiere am 22. und 23. Februar 2022.

Mehr zur Serie finden Sie hier.

 

Wir drücken allen Nominierten fest die Daumen.

Weitere Nominierungen für die DAfFNE 2022 sowie mehr zur Deutschen Akademie für Fernsehen finden Sie hier.

 

 

v.l.n.r.: Markus Sehr (Regie), Frank Koops (Aljoscha Stadelmann), Inka Sassner (Lina Wendel), Lynn Schmitz (Produzent), Oberst Keil (Christian Grashof), Paul Pieck (Kamera) – Foto: ARD Degeto | Kai Schulz

 

Ein umgefahrener Gartenzaun, ein Komapatient und ein heimtückischer Mord führen Aljoscha Stadelmann in seiner Rolle als Dorfsheriff Frank Koops auf Umwegen zurück in die Vergangenheit: Zur Zeit der Wende verschwand ein Militärtransporter mit einer Ladung Gold und zwei Mann Besatzung spurlos. Spurlos? 34 Jahre später scheint „Der Goldrausch“ (AT) auch in St. Andreasberg um sich zu greifen – und bald schon steht in dem Harzer Bergstädtchen kein Stein mehr auf dem anderen. Auch Heiner braucht dringend Koops‘ Hilfe: Er hat die Trauringe für die bevorstehende Hochzeit mit Mette verloren …

Die Dreharbeiten zum achten Film der erfolgreichen ARD-Degeto-Reihe „Harter Brocken“ wurden am22 Oktober 2022 erfolgreich beendet. Neben Aljoscha Stadelmann spielen Moritz Führmann als Postbote Heiner Kelzenberg, Anna Fischer als Koops‘ Kollegin Mette Vogt und in Episodenrollen Lina Wendel, Anna Bachmann, Judith Engel, Jörg Witte, Hans Klima, Thomas Dehler, Christian Grashof, Niklas Huda u.v.a.

Zum Inhalt:

Als Dorfsheriff Frank Koops (Aljoscha Stadelmann) einen Streit zwischen den Nachbarn Ernst (Hans Klima) und Rudi (Thomas Dehler) schlichtet, ahnt er nicht, dass dies der Auftakt für mörderische Verwicklungen ist, die weit in die Vergangenheit zurückreichen. Denn kurz darauf ist Rudi schwer verletzt und Ernst tot – mit Stasi-Methoden zu Tode gefoltert. Doch keiner der beiden hat einen Bezug zur DDR. Auch Ernsts Familie, die Goldschmiedin Kim (Anna Bachmann), ihre Mutter Nicole (Judith Engel) sowie deren neuer Mann Detlef (Jörg Witte), ist ratlos. Oder doch nicht? Koops findet heraus, dass der seit 19 Jahren verschwundene Vater von Kim, Thorsten Lehnert, in Wahrheit Timo Warnau (Niklas Huda) hieß und in den letzten Tagen der DDR am Verschwinden eines Lkw voller Gold beteiligt war. Und hinter diesem Schatz sind immer noch verschiedene Jäger her …

„Harter Brocken“ ist eine Produktion der Odeon Fiction im Auftrag der ARD Degeto für die ARD. Produzent ist Lynn Schmitz, Producerin Lucy Malou Schaaf. Inszeniert wurde „Harter Brocken: Der Goldrausch“ (AT) von Regisseur Markus Sehr, der gemeinsam mit Mika Kallwass auch das Drehbuch schrieb. Die Reihenidee stammt von Holger Karsten Schmidt. Die Redaktion liegt bei Diane Wurzschmitt (ARD Degeto). Drehstart war der 21. September 2022.

v.l.n.r.: (oben): Esben Smed, Magnus Millang, Albert Rudbeck Lindhardt, Thomas Vinterberg, Amaryllis April August, Thomas Bo Larsen, David Dencik – (unten): Helene Reingaard Neumann, Nikolaj Lie Kaas, Paprika Steen, Asta August – Foto: Per Arnesen

 

Regisseur und Oscar-Preisträger Thomas Vinterberg (Der Rausch, Die Jagd) leitete die Dreharbeiten der TV-Dramaserie „Families Like Ours“ . Die Dreharbeiten zu der von Zentropa Entertainments in Ko-Produktion mit STUDIOCANAL, TV 2 Denmark & CANAL+ produzierten, sechsteiligen Dramaserie fanden mit Unterbrechungen von Mitte September 2022 bis Mitte 2023 an Drehorten in Dänemark, Schweden, Tschechien, Frankreich und Rumänien statt. Die ARD Degeto koproduziert die Serie für die ARD.

Die Bücher zu „Families Like Ours“ schrieb Thomas Vinterberg zusammen mit Bo Hr. Hansen („Darkness – Schatten der Vergangenheit“). In seiner ersten TV-Dramaserie vereint Vinterberg eine hochkarätige Besetzung: den mehrfach preisgekrönten Nikolaj Lie Kaas, Paprika Steen, Helene Reingaard Neumann und Magnus Millang, die beide mit Vinterberg bereits bei „Der Rausch“ zusammenarbeiteten, Esben Smed, Amaryllis April August, die in der Serie ihr Schauspieldebüt gibt, und Albert Rudbek Lindhardt, der ebenfalls in „Der Rausch“ zu sehen war. In weiteren Rollen spielen Thomas Bo Larsen, Asta August, David Dencik und viele mehr.

Zum Inhalt:

Dänemark im Sommer, alles scheint normal, doch die Welt, wie sie die Dänen kennen, ist kurz davor, aus den Fugen zu geraten: Der unaufhaltsam steigende Meeresspiegel wird das Land überschwemmen und zwingt die Regierung dazu, ihre Bürger:innen nach und nach zu evakuieren. Nicht nur müssen sich die Menschen von dem verabschieden, was sie lieben, was sie kennen, und von dem, was sie sind. Sie werden in den kommenden Jahren auch in alle Richtungen zerstreut, denn zu Hause bleibt nichts mehr übrig als leere Straßen, Schulen und Häuser.
Während diejenigen, die es sich leisten können, selbst darüber entscheiden, wohin die Reise für sie gehen soll, müssen finanziell schwache Menschen ein staatlich finanziertes Programm nutzen, das ihnen keinen Einfluss auf den Zielort gewährt. Familien, Freunde und geliebte Menschen werden getrennt; die Gesellschaft auf die Probe gestellt. Denn plötzlich ist nicht nur aller Besitz wertlos, die Menschen sind auch zunehmend auf sich allein gestellt und müssen ihren Weg zwischen Hass und Spaltung oder Liebe und Versöhnung finden.
Laura macht gerade ihren Schulabschluss und ist zum ersten Mal verliebt, als sie die Nachricht von der Evakuierung ereilt. Ihr Leben und das ihrer Familie wird sich für immer verändern.

Zentropa Entertainments und TV 2 Denmark entwickelten „Families Like Ours“ mit Unterstützung des Danish Film Institute’s Public Service Fund und des Creative Europe MEDIA Programms der Europäischen Union. CANAL+ hat die Serie bereits in der Drehbuchphase in Frankreich als CANAL+ CREATION ORIGINALE in Auftrag gegeben.

„Families Like Ours“ wird produziert von Zentropa Entertainments (Produzent:innen: Sisse Graum Jørgensen, Kasper Dissing) in Ko-Produktion mit STUDIOCANAL & TV 2 Denmark sowie NRK und TV4 / C MORE. Weitere Ko-Produzenten sind Zentropa Sweden, Film i Väst, Sirena Film und Ginger Pictures sowie CANAL+ Polen, M7 und die ARD Degeto. Die Redaktion innerhalb der ARD Degeto liegt bei Claudia Grässel und Sebastian Lückel.

Gefördert wird das Projekt vom Danish Film Institute’s Public Service Fund, der Medienförderung der Europäischen Union und dem Nordisk Film & TV Fond.

STUDIOCANAL wird den weltweiten Vertrieb für alle verfügbaren Rechte leiten, mit Ausnahme von Frankreich, Benelux und Skandinavien, die von TrustNordisk und CEE betreut werden.

Oliver Masucci als Alfred Herrhausen und Julia Koschitz als seine Frau Traudl – Foto: ARD Degeto | rbb | hr | swr | Sperl Film und Fernsehproduktion GmbH | Florian Emmerich

 

Alfred Herrhausen ist in den 1980er-Jahren der aufgehende Stern der Bankenwelt. Seine Idee eines Schuldenerlasses für arme Länder sorgt für Schlagzeilen. Als er mit einem Kredit an die UdSSR nicht nur die Interessen der Bank und seines Kanzlerfreundes Kohl vertritt, sondern damit auch die Reformpläne Gorbatschows unterstützt, betritt der Banker vermintes Terrain der Weltpolitik. Die USA fühlen sich durch sein Tun genauso irritiert wie Stasi-Chef Mielke, der das Ende des DDR-Regimes befürchtet. Die Geheimdienste sind Herrhausen nun auf der Spur. Er weiß, dass ihm vielleicht nur ein kurzes Zeitfenster bleibt, um seine Visionen, u.a. die Veränderung der Deutschen Bank durchzusetzen. Während Herrhausen seine Rivalen im eigenen Haus in Schach zu halten sucht, und dafür seine Macht ausweitet, formieren sich auch außerhalb der Bank seine Gegner.

Die vierteilige Politthriller-Miniserie „Herrhausen – Der Herr des Geldes“ (AT) , eine Ko-Produktion von Gabriela Sperl mit ARD Degeto, rbb, hr und SWR in Zusammenarbeit mit X Filme Creative Pool, zeigt die Machtverstrickungen zwischen Staat und Wirtschaft vor dem Hintergrund der deutschen Wiedervereinigung. Regie führte Pia Strietmann nach den Drehbüchern von Thomas Wendrich. Hinter der Kamera stand Florian Emmerich. In der Hauptrolle ist Oliver Masucci als Alfred Herrhausen zu sehen, seine Frau Traudl spielt Julia Koschitz. Weitere Rollen sind u.a. prominent mit David Schütter, Ursula Strauss, August Zirner, Franz Hartwig, Yousef Sweid, Dovale Glickman, Bettina Stucky, Thomas Loibl, Anton Spieker und Lisa Vicari besetzt.

 

Christoph Pellander, ARD Degeto – Redaktionsleiter 

„Bankenchef Alfred Herrhausen ist ohne Zweifel eine der prägendsten Persönlichkeiten der jüngeren deutschen Geschichte.  Seine Haltung zu Macht und kompromisslosem wie visionärem Modernisierungs-Willen, die in die Weltpolitik hineinwirkten, ist heute aktueller denn je. Autor Thomas Wendrich hat intensive, spannende Bücher geschrieben, basierend auf akribischer Recherche – Fakten ergießen sich in starke Fiktion. Mit ‚Herrhausen – Der Herr des Geldes‚ taucht die junge Regisseurin Pia Strietmann ein in die Männerdomäne der deutschen Banken- und Politstruktur jener Zeit und kondensiert mit der genre-erfahrenen Produzentin Gabriela Sperl und einem hervorragenden Cast aus diesem einzigartigen Stoff einen Polit-Thriller, der emotional wie intellektuell aufrührt. Relevant und mitreißend – ein Projekt, an dem man nicht vorbeikommt. Ein ARD-Event, das wir gemeinsam mit unseren Partnern dem rbb, hr und SWR umsetzen und auf das die Zuschauerinnen und Zuschauer sich freuen können.“

Gabriela Sperl, Produzentin:

„Seit Ende November 1989 hat es mich immer wieder beschäftigt: das Bombenattentat auf Alfred Herrhausen. Wie die Bilder von 9/11 oder vom deutschen Herbst 1977, hat das Foto der zerbombten Mercedes Limousine negative ikonographische Kraft für meine Generation. Nach über 30 Jahren ist die Zeit gekommen, sich dem Thema dieses ungelösten ‚true crime‘ Falles, bei dem die RAF als Täter benannt, aber nie ein Täter identifiziert wurde, erneut zuzuwenden. Die Figur Herrhausens steht im Mittelpunkt: Warum war ausgerechnet er umringt von Gegnern national und außerhalb Deutschlands? Meine Vision für diesen Film: Einen spannenden Geo-Polit-Thriller mit einem glänzenden Team und herausragenden Schauspieler:innen unterhaltsam für ein breites Publikum zu erzählen. In Zeiten des Rückfalls in eine kriegerisch bipolare Welt zwischen Russland und Amerika ist dieser Film brisanter denn je.“

Die Dreharbeiten fanden vom 5. September bis 16. Dezember 2022 in Nordrhein-Westfalen, Frankfurt am Main, Bayern und Belgien statt sowie an sechs weiteren Drehtagen im Februar 2023 in Marokko oder Israel. „Herrhausen – Der Herr des Geldes“ (AT) wird gefördert von der Film- und Medienstiftung NRW, dem FFF Bayern sowie HessenFilm und Medien. In Belgien durch das Tax Shelter System gemeinsam mit Belga Films.

 Foto: Barvaria Fiction | ARD Degeto

 

2010 startet Joab Nist mit „Notes of Berlin“ eine große Zettel-Sammelaktion in Berlin, bei der Aushänge und Notizen an Bushaltestellen, Ampeln, in den Lieblingskneipen oder den Uni-Mensen abfotografiert und eingereicht werden konnten. Insgesamt 55.000 Zettel wurden zunächst auf einem Blog und später auf Social Media kuratiert. 2020 startete mit „Notes of Germany“ das deutschlandweite Sammelprojekt auf Instagram.

Von dieser bundesweiten Bewegung inspiriert, plant die ARD nun unter Federführung der ARD Degeto mit der Produktionsfirma Bavaria Fiction ein großes Serienprojekt für die Mediathek, bei dem ARD-Sendeanstalten besondere, individuelle „Zettel-Geschichten“ aus ihrer Region aufgreifen – mit dabei sind ARD Degeto, HR, MDR, Radio Bremen, RBB, SR, SWR und WDR. Produktionsfirma ist die Bavaria Fiction mit Karsten Günther als Produzent. Die deutschlandweiten Dreharbeiten starten 2023.

Die 30-minütigen Episoden werden einen erzählerischen Road-Trip durch Deutschland ergeben, der in enger Zusammenarbeit mit dem Creator der Accounts „Notes of Germany“ und „Notes of Berlin“ steht, denen allein heute mehr als 450.000 Fans auf Instagram folgen.

Christoph Pellander, Redaktionsleiter der ARD Degeto: „Zettel als Inspiration und Taktgeber für hochemotionale und individuelle Geschichten aus ganz Deutschland: Jede Folge von ‚Notes of Germany‘ soll mit wunderbaren Kreativen die stärksten und schrägsten Geschichten aus der jeweiligen Region zum Leben erwecken – ein hochspannender Seismograf der aktuellen Befindlichkeiten im Land. Ein Gemeinschaftsprojekt, das so nur mit und in der ARD möglich ist. Und eine Hommage an die Notizen und Fundstücke, die wir alle aus unserer Umgebung kennen. Von Ampeln, Bäumen oder Bushaltestellen. Mal sind sie lustig, mal sind sie skurril oder traurig. Sie haben aber eines gemeinsam: Sie bringen ein kurzes Statement in wenigen Worten auf den Punkt. Die ARD erzählt nun fiktional die Geschichten hinter diesen Statements.“

„Der Zettel lebt – nicht nur in Berlin, sondern in ganz Deutschland. Und er beweist, dass wir trotz aller Unterschiede eine gemeinsame Sprache sprechen: Notes, die animieren, berühren, aufregen und Diskussionen auslösen. Wir freuen uns auf den kreativen Roadtrip mit der Degeto, den Landesrundfunkanstalten und der ARD-Mediathek“, so Karsten Günther, Produzent und Marcus Ammon, Geschäftsführer Content, Bavaria Fiction.

 V.l.n.r.: Tobias Schmidt (Kamera), Holger Haase (Regie), Pasquale Aleardi (Dupin), Jan Georg Schütte (Kadeg), Mathias Lösel (Produzent) – Foto: ARD Degeto | Wolfgang Ennenbach

 

Die letzte Klappe ist gefallen: „Bretonische Nächte“, der elfte Film der weltweit erfolgreichen Reihe „Kommissar Dupin“, ist abgedreht. Seine Ermittlungen führen Pasquale Aleardi als Titelhelden Georges Dupin diesmal in den Norden der Bretagne, wo der Atlantik auf den Ärmelkanal stößt. Hier, in einer alten Abtei an der Côte des Abers, wurde die Tante von Inspektor Kadeg ermordet – und Kadeg selbst am Tatort lebensgefährlich verletzt. Monsieur le Commissaire ist auf sich allein gestellt …

Holger Haase inszenierte nach einem Drehbuch von Eckhard Vollmar. Neben Pasquale Aleardi als Georges Dupin und Jan Georg Schütte als Thierry Kadeg stehen Christina Hecke, Franziska Wulf, Gisa Flake, Lucas Prisor, Amanda da Gloria, Sven Eric Bechtolf, u.v.a. vor der Kamera von Tobias Schmidt. Gedreht wurde vom 5. September bis 4. Oktober 2022.

Zum Inhalt:

Inspektor Kadeg (Jan Georg Schütte) besucht regelmäßig seine Tante Joelle (Doris Plenert), bei der er aufgewachsen ist. Doch als er diesmal zu ihr kommt, findet er sie tödlich verletzt vor. Mit ihrem letzten Atemzug kann sie Kadeg noch etwas zuflüstern, doch dann wird auch Kadeg brutal niedergeschlagen und lebensgefährlich verletzt. Während er um sein Leben ringt, setzt Kommissar Dupin (Pasquale Aleardi) alles daran, den Täter zu finden. Dupin lernt die von Verlust und Gewalt geprägte Geschichte von Kadegs Familie kennen und beginnt, seinen eigenwilligen Kollegen in einem anderen Licht zu sehen. Muss Dupin den Täter in Kadegs eigener, zutiefst zerstrittener Familie suchen? Welche Geheimnisse verbirgt sie? Oder führt der ebenso geheimnisvolle wie unheimliche Herumtreiber, der Joelle an ihrem Todestag aufsuchte, zur Lösung des Falles? Über allem schwebt die Angst um Kadeg. Wird er seine gefährlichen Verletzungen überleben?

„Kommissar Dupin“ ist eine Produktion der filmpool fiction GmbH (Produzenten: Iris Kiefer, Mathias Lösel) im Auftrag der ARD Degeto für die ARD. Das Drehbuch stammt von Eckhard Vollmar nach dem gleichnamigen Bestseller von Jean-Luc Bannalec. Die Redaktion liegt bei Katja Kirchen (ARD Degeto).

Die Drei von der Müllabfuhr: Ralle (Jörn Hentschel, 2. v. l.), Werner (Uwe Ochsenknecht, Mitte) und Tarik (Aram Arami, 2. v. r.) – ARD Degeto | Hagen Bogdanski

 

Die Probleme der anderen sind für Uwe Ochsenknecht alias Käpt’n Werner Träsch das täglich Brot, und auch an das alltägliche Großstadtchaos hat er sich längst gewöhnt. Ein Wasserrohrbruch, eine Fliegerbombe, ein Computerabsturz und zentnerweise hochgiftiger Sondermüll bringen aber selbst ihn zum Rotieren: Am 20. September 2022 haben in Berlin die Dreharbeiten für den neunten und zehnten Film der beliebten „Endlich Freitag im Ersten“-Reihe „Die Drei von der Müllabfuhr“ begonnen und dauerten bis 17. November 2022. Neben Uwe Ochsenknecht, Jörn Hentschel, Aram Arami, Rainer Strecker, Adelheid Kleineidam, Martin Glade, Frank Kessler, Axel Werner und Laura Louisa Garde spielen in Episodenrollen: Julia Jäger, Leander Haußmann, Dirk Martens, Udo Samel u.v.a.

Zu den Inhalten:

„Die Drei von der Müllabfuhr – Altlasten“ (AT)

Müllchef Rüdiger Dorn (Rainer Strecker) will nach dem Tod seiner Mutter in sein Elternhaus umziehen – aber das muss erstmal kräftig auf Vordermann gebracht werden. Klar, dass Werner (Uwe Ochsenknecht) mit anpackt. Die teure Asbestentsorgung landet allerdings nicht wie vereinbart beim Sondermüll, sondern in einem Waldstück unweit einer Kita – es droht mächtig Ungemach für Dorn, der obendrein ein Auge auf Nachbarin und Kita-Chefin Mona (Julia Jäger) geworfen hat. Gerald (Martin Glade) hat während Dorns Urlaub die Leitung der Müllabfuhr übernommen und bringt sich voll ein, was mit ebenso originellen wie konstruktiven Neuerungen einhergeht. Specki (Frank Kessler) wiederum fährt während Werners Abwesenheit bei Tarik (Aram Arami) und Ralle (Jörn Hentschel) mit und klagt den beiden sein Leid: Kollege Diego ist immer nur genervt … Auch bei Tarik und Annika gibt’s Beziehungsstress, weil Tarik sich weigert, unnützes Zeug aus Annikas Keller zu entsorgen. Baustellen ohne Ende!

„Die Drei von der Müllabfuhr – Arbeit am Limit“ (AT)

Wasserrohrbruch und Bombenalarm – Berlin im Ausnahmezustand: Dorn und Gerald wissen nicht, wo ihnen der Kopf steht. Die Routen für die Müllwerker müssen aufgrund zahlreicher Straßensperrungen neu erarbeitet werden, es tobt das Chaos. Glücklicherweise unterbricht Kowalski (Axel Werner) seinen Ruhestand und kann Dorn und Gerald mit seinen perfekten Ortskenntnissen aus der Patsche helfen. Wegen der Entschärfung der Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkriegt müssen viele Wohnhäuser geräumt werden, der Späti von Gabi (Adelheid Kleineidam) avanciert im Kiez zum überfüllten Meeting-Point mit kostenlosem WLAN. Ralle überrascht derweil seine Kollegen mit der Neuigkeit, dass er Vater wird, womit der kopfgesteuerte Müllwerker kräftig hadert. Und während sich unsere Helden ihren Weg durch das chaotische Berlin bahnen, läuft ihnen der ebenso anhängliche wie orientierungslose Boris (Udo Samel) in die Arme. Eine folgenschwere Begegnung, die Werner noch ordentlich beschäftigen wird …

„Die Drei von der Müllabfuhr“ ist eine Produktion der Bavaria Fiction im Auftrag von ARD Degeto für die ARD. Produzentin ist Doris Zander, auf deren Idee die Reihe beruht. Producerin ist Fräncy Schröder. Regie führte Hagen Bogdanski nach den Drehbüchern von Gernot Gricksch, Julia Drache und Viktoria Assenov. Die Redaktion liegt bei Barbara Süßmann (ARD Degeto).

Sascha Gersak und Petra Schmidt-Schaller in „Die Toten von Marnow“ Foto: NDR | ARD Deteto | Nik Konietzny

 

Am 27. September 2022 vergab der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband e. V. (DBSV) in Berlin zum 20. Mal den Deutschen Hörfilmpreis.

 

Ausgezeichnet in der Kategorie

Publikumspreis

wurde

Die Toten von Marnow

(Deutschland 2021, Regie: Andreas Herzog)

NDR | ARD Degeto

Zum NDR-Team, das die Audiodeskription die akustische Beschreibung des Films für blinde und sehbehinderte Menschen verantwortete, gehören Doris Würfel, Olaf Koop, Marit Bechtloff, Stephanie Schruhl (Autor*innen), Benjamin Kirsch (Sprecher), Michel Wähling, Frank Kunkel (Ton) sowie Martin Ovelgönne und Uschi Heerdegen-Wessel (Redaktion).

Wir gratulieren herzlich!

Ziel des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverbandes (DBSV) ist es, die soziale Stellung blinder und sehbehinderter Menschen zu verbessern und ihre gesellschaftliche, berufliche und kulturelle Teilhabe zu fördern. Den 20 Landesvereinen des DBSV gehören rund 40.000 Menschen an.

In „Die Toten von Marnow“ ermitteln die Kommissare Lona Mendt (Petra Schmidt-Schaller) und Frank Elling (Sascha Gersak) im Fall eines Serienmörders, der seine Opfer vermeintlich unzusammenhängend auswählt. Doch nichts ist so, wie es scheint. Mächtige Gegenspieler der Kommissare haben offensichtlich ein Interesse daran, die wahren Zusammenhänge im Dunkeln zu belassen. Je weiter Elling, der treu sorgende Familienvater, und Mendt, die Unnahbare, in ihren Ermittlungen kommen, desto größer werden die Hindernisse, die sie überwinden müssen. Und desto häufiger lassen sie sich selbst zu moralisch höchst fragwürdigen Handlungen hinreißen. So nimmt der völlig überschuldete Elling Bestechungsgeld an. Und Lona hat eine Affäre mit ihrem Untergebenen, dem jungen Kollegen Sören Jasper (Anton Rubtsov). Hinter den grausamen Morden entdecken die Kommissare die Umrisse eines Skandals, in den Alt-Stasi, Geheimdienste und die westdeutsche Pharmaindustrie verwickelt zu sein scheinen.

Als Produzent:innen von „Die Toten von Marnow“ fungierten Beatrice Kramm (Polyphon Film & Fernseh GmbH) und Mark von Seydlitz (made in munich). Producer war Hajo Kensche, Produktionsleiter: Frank Huwe, Kamera: Philipp Sichler. Für die Redaktion zeichnen Thomas Schreiber, Donald Kraemer (beide NDR, federführend) sowie bei Christoph Pellander und und Claudia Grässel (beide ARD Degeto). Das Drehbuch schrieb Holger Karsten Schmidt. Gefördert wurde die Produktion mit Mitteln der nordmedia – Film- und Mediengesellschaft Niedersachsen/Bremen mbH.

Die Erstausstrahlung erfolgte als Vierteiler im März 2021.
Als achtteilige Fassung ist der Mehrteiler aktuell in der ARD Mediathek abrufbar.

Weitere Informtionen dazu finden Sie hier.

Und mehr zum Deutschen Hörfilmpreis finden Sie hier.

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Fabrizio Romagnoli als Paolo Manchetti und Natalia Wörner als Karla Lorenz – Foto:  ARD Degeto | Roland Suso Richter

 

Ein folgenschwerer Baupfusch und ein verschwundenes Gutachten:  Wie weit würde man mit der Wahrheit und guten Worten kommen, um die Täter zur Strecke zu bringen? Das fragen sich junge Aktivisten im neuen Film der von UFA Fiction produzierten ARD-Degeto-Reihe „Die Diplomatin“ unter der Regie von Roland Suso Richter. Bei einem Konzert wird die Tochter eines deutschen Multimillionärs entführt. Eine dramatische Geschichte soll ans Licht, die auch die Vatikanbank betrifft. Die Entführer verhandeln nur mit Karla Lorenz (Natalia Wörner), die vor kurzem ihren Dienst als Botschafterin in Rom angetreten hat. Sie muss eine Eskalation verhindern. Die Dreharbeiten fanden seit Ende August in Rom statt.

Nikolaus Tanz (Jannik Schümann), Karlas‘ Freund, der tschechische Polizist Jan Horava (Alexander Beyer) und Staatssekretär Burkhard von Dorssen (Michael Ihnow) sind auch im siebten Film der Reihe mit von der Partie. In weiteren Rollen sind Francis Fulton-Smith, Ulrike Tscharre, Greta Geyer, Clelia Sarto, Sophia Mercedes Burtscher, Karla Trippel, Adriano Bonamore, Martin Penalozza Cecconi u.a. zu sehen.

Zum Inhalt:

Botschafterin Karla Lorenz (Natalia Wörner) ist noch nicht lange in Rom, als eine brutale Entführung geschieht: Vermummte kidnappen im Teatro Nove Occupato eine junge Sängerin mitten in der Vorstellung. Es handelt sich um Ines Felting (Greta Geyer), Tochter eines deutschen Bauunternehmers. Dabei gerät auch Karlas engster Mitarbeiter Nikolaus Tanz (Jannik Schümann) in die Hände der aktivistischen Geiselnehmer. Das verlangte Lösegeld soll Angehörigen der Opfer eines Hauseinsturzes helfen; sie fordern zudem die Offenlegung der vertuschten Baumängel. Lag das Gutachten auch den Kreditgebern, u.a. der Vatikanbank, vor? Karla vertraut der Polizei ebenso wenig wie dem populistischen Innenminister. Auch mit Unterstützung ihres Partners Jan (Alexander Beyer) will Karla das Geiseldrama gewaltfrei beenden.

„Die Diplomatin – Verschwunden in Rom“ (AT) ist eine Produktion der UFA Fiction im Auftrag der ARD Degeto für die ARD. Produzent ist Markus Brunnemann, ausführende Produzentinnen sind Viktoria Barkhausen und Dorothea Goldstein. Regie führt Roland Suso Richter nach dem Drehbuch von Christoph Busche. Die Kamera führt Max Knauer. Für die Redaktion zeichnen Claudia Luzius und Christoph Pellander (beide ARD Degeto) verantwortlich. Die Produktion wird durch das Ministry of Culture Italia – Direzione Generale Cinema e Audiovisivo gefördert.