Die Eberhofers bekommen Zuwachs, was dem Franz erstmal gar nicht gefällt. Im Job hat er es mit mafiösen Geldeintreibern zu tun, die nicht mal davor zurückschrecken, die frischgebackenen Guglhupfe der Oma zu zerschießen. Da hört der Spaß dann wirklich auf! Und dann ist auch noch ganz Niederkaltenkirchen plötzlich im Lottofieber. Flötzinger wähnt sich gar schon als Millionär und am Ende fliegt sogar der Lottoladen in die Luft. Was aber hat es eigentlich mit diesem Lotto-Otto auf sich, der Franz verdächtig ähnlich sieht? Chaos pur und wieder nichts mit der ersehnten Tiefenentspanntheit für den phlegmatischen Niederbayern, zumal der sich jetzt auch noch auf eine Paartherapie mit seiner Susi einlassen muss.

 

Ab 4. August 2022 im Kino!

ARD-Degeto-Kinokoproduktion

 

*

nach dem Roman von

Rita Falk

mit: Sebastian Bezzel, Simon Schwarz, Lisa Maria Potthoff, Enzi Fuchs, Eisi Gulp, Gerhard Wittmann, Daniel Christensen, Stephan Zinner, Max Schmidt, Sigi Zimmerschied, Thomas Kügel, Ferdinand Hofer, Johannes Berzl, Stefanie Reinsperger, Michael A. Grimm u.v.m.

Regie: Ed Herzog

Drehbuch: Stefan Betz, Ed Herzog nach dem Roman von Rita Falk

Kamera: Sebastian Edschmid

 

„Gugelhupfgeschwader“ ist eine Constantin Film Produktion in Koproduktion mit der ARD Degeto und dem Bayerischen Rundfunk und wurde mit Mitteln des FilmFernsehFonds Bayern, des Bayerischen Staatsministeriums für Digitales, der Filmförderungsanstalt und des Deutschen Filmförderfonds gefördert. Produzentin ist Kerstin Schmidbauer, Executive Producer ist Christine Rothe. Als Koproduzent*innen fungieren Stephanie Heckner (BR), Katja Kirchen (ARD Degeto) und Christoph Pellander  (ARD Degeto).

Die ARD-Degeto-Auftragsproduktion „Sayonara Loreley“, die in Zusammenarbeit mit dem Hessischen Rundfunk entstand, eröffnet am 24. August 2022 das 18. Festival des deutschen Films in Ludwigshafen. Insgesamt zeigt das Festival vom 24. August bis 11. September 2022 in Ludwigshafen sieben Filme, die im Auftrag, in Koproduktion oder mit Beteiligung der ARD Degeto entstanden sind:

Sayonara Loreley

Tivoli Film | ARD Degeto | HR

Nominiert für den Rheingold Publikumspreis 2022

 

mit: Katharina Marie Schubert, Victoria Trauttmansdorff, Armin Rohde, Janina Elkin, Ill-Young, Kim, Robert Seeliger, Ivan Shvedoff u.a.

Regie: Wolfgang Murnberger  – Drehbuch: Stephan Falk, Anke Severnich  (Bearbeitung Wolfgang Murnberger) – Redaktion:  Stefan Kruppa (ARD Degeto), Jörg Himstedt (HR) – Kamera:  Peter von Haller – Produktion: Tivoli Film Produktion GmbH – Produzenten: Thomas Hroch, Gerald Podgornig

Vorstellungen: 

Zeltkino A

Mittwoch, 24. August – 19 Uhr (Liveübertrageung der Eröffnungsveranstaltung aus Zeltkino B)
Freitag, 9. September – 19:45 Uhr

Zeltkino B

Mittwoch, 24. August – 19:00 Uhr (Eröffnung)
Sonntag, 28. August – 11:30 Uhr
Sonntag, 11. September – 20:45 Uhr

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Geheimkommando Familie

ARD Degeto | SWR

Nominiert für den Rheingold Publikumspreis 2022

 

mit: Alexander Held, Lisa Hagmeister, Nico Rogner, Halima Ilter, Xari Wimbauer, Amelie Gerdes, Ava Petsch u.a.

Regie: Christina Adler – Drehbuch: Simon X. Rost – Redaktion: Manfred Hattendorf, Monika Denisch (beide SWR), Stefan Kruppa (ARD Degeto)  – Kamera:  Thorsten Harms – Produktion: FFL Film- und Fernsehlabor Ludwigsburg GmbH – Produzent: Matthias Drescher

Vorstellungen: 

Freiluftkino

Sonntag, 4, September, 20:30 Uhr

Zeltkino A

Samstag, 3. September, 13:00 Uhr

Zeltkino B

Freitag, 2. September 20:45 Uhr
Mittwoch, 7. September, 18:30 Uhr

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McLenBurger – 100 % Heimat

ARD Degeto

Nominiert für den Rheingold Publikumspreis 2022

 

mit: Steffi Kühnert, Martin Brambach, Anne-Kathrin Gummich, Judith Engel, Lasse Myhr, Anne Kanis, Lina Hüesker, Frederik Stein u.a.

Regie: Markus Herling – Drehbuch: Johannes Rotter, Natalie Tielcke nach einer Idee von Markus Herling – Redaktion: Barbara Süßmann, Stefan Kruppa (beide ARD Degeto) – Kamera:  Peter Steuger – Produktion: Ariane Krampe Filmproduktion GmbH – Produzentin: Ariane Krampe

Vorstellungen: 

Freiluftkino

Montag, 5. September 20:30 Uhr

Zeltkino A

Freitag 2. September, 19:45 Uhr

Zeltkino B

Samstag, 3. September, 20:45 Uhr
Sonntag, 4. September, 16:00 Uhr

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Und dann steht einer auf und öffnet das Fenster

ARD Degeto

Nominiert für den Filmkunstpreis und den Rheingold Publikumspreis 2022

 

mit: Iris Berben, Godehard Giese, Claude Heinrich, Zoë Valks,
Axel Werner u.a.

Regie: Till Endemann – Drehbuch:  Astrid Ruppert nach dem gleichnamigen Roman von Susann Pásztor – Redaktion: Stefan Kruppa, Christoph Pellander (beide ARD Degeto) – Kamera:  Bjørn Haneld – Produktion: Bavaria Fiction GmbH – Produzentin: Doris Zander

Vorstellungen: 

Freiluftkino

Samstag, 3. September, 16:00 Uhr
Donnerstag, 8. September, 20:30 Uhr

Zeltkino A

Donnerstag, 1. September, 17:30 Uhr

Zeltkino B

Mittwoch, 31. August, 18:30 Uhr

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Eingeschlossene Gesellschaft 

Bantry Bay Productions | ARD Degeto | Deutsche Columbia Pictures

Nominiert für den Rheingold Publikumspreis 2022

 

mit: Florian David Fitz, Anke Engelke, Nilam Farooq, Justus von Dohnányi, Torben Kessler, Thomas Loibl, Thorsten Merten u.a.

Regie: Sönke Wortmann – Drehbuch: Jan Weiler nach seinem gleichnamigen Hörspiel – Redaktion:  Sebastian Lückel, Christoph Pellander (beide ARD Degeto) – Kamera:  Jo Heim– Produktion: Bantry Bay Productions GmbH – Produzentin: Eva Holtmann

Vorstellungen: 

Freiluftkino

Sonntag, 28. August, 16:00 Uhr

Zeltkino A

Montag, 29. August, 19:45 Uhr

Zeltkino B

Samstag, 10. September, 20:45 Uhr
Sonntag, 11. September, 16:00 Uhr

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Es ist nur eine Phase, Hase

Majestic Filmproduktion | VIAFILM | ARD Degeto

Nominiert für den Rheingold Publikumspreis 2022

mit: Christoph Maria Herbst, Christiane Paul, Jürgen Vogel, Bettina Lamprecht, Peter Jordan, Jytte-Merle Böhrnsen, Ulrich Tukur, Barbara Philipp, Cordula Stratmann u.a.

Regie: Florian Gallenberger – Drehbuch: Malte Welding, Florian Gallenberger nach dem gleichnamigen Buch von Maxim Leo und Jochen Gutsch – Redaktion: Sebastian Lückel, Claudia Grässel  (beide ARD Degeto) – Kamera:  Christian Rein– Produktion: Majestic Filmproduktion – Produzent: Benjamin Herrmann

Vorstellungen: 

Freiluftkino

Donnerstag, 25. August, 16:00 Uhr
Mittwoch, 31. August 18:15 Uhr

Zeltkino A

Samstag, 27. August, 11:00 Uhr

Zeltkino B

Freitag, 9. September, 20:45 Uhr

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Schachnovelle 

Walker + Worm Film | DOR Film | STUDIOCANAL Film | ARD Degeto | BR | ORF

Nominiert für den Rheingold Publikumspreis 2022

 

mit: Oliver Masucci, Birgit Minichmayr, Albrecht Schuch, Andreas Lust, Rolf Lassgård, Samuel Finzi, Johannes Zeiler,
Lukas Miko u.a.

Regie: Philipp Stölzl – Drehbuch: Eldar Grigorian nach der gleichnamigen Novelle von Stefan Zweig– Redaktion: Claudia Grässel, Sebastian Lückel (beide ARD Degeto), Carlos Gerstenhauer, Tobias Schultze (beide BR), Bernhard Natschläger (ORF) – Kamera: Thomas W. Kiennast – Produktion: Walker + Warm Film Gmbh & Co.– Produzenten: Philipp Worm, Tobias Walker

Vorstellungen: 

Freiluftkino

Mittwoch, 31. August, 20:30 Uhr

Zeltkino A

Samstag, 3. September, 11: 00 Uhr
Samstag, 10. September 11:00 Uhr

Zeltkino B

Donnerstag 8. September 20:45 Uhr

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Das komplette Programm finden Sie hier.

v.l.n.r.: Vladimir Korneev, Andrei Viorel Tacu, Christian Kohlund, Ina Paule Klink, Roland Suso Richter, Susi Banzhaf und Sönke Möhring  – Foto: ARD Degeto | Graf Film | Zuzana Panská

 

Regula Gabrielli unter Mordverdacht! Der am 20. Juli 2022  abgedrehte, 17. „Zürich-Krimi: Borchert und die alten Freunde“ (AT) zeigt die smarte, loyale, von Susi Banzhaf bereits seit dem dritten Film verkörperte Kanzleiassistentin von einer privaten, bislang unbekannten Seite. Eine Begegnung mit einem alten Freund, eine gemeinsame Nacht, ein blutiges Erwachen, eine überstürzte Flucht und eine dubiose Vergangenheit: Wer, wenn nicht Christian Kohlund als ihr Vertrauter und Vorgesetzter Thomas Borchert kann Regula jetzt noch aus der Patsche helfen? Die Mühlen der Justiz mahlen schon. Und Borchert gelingt es nur nach und nach, die undurchsichtigen Puzzleteile zusammenzusetzen …

In weiteren Rollen sind Ina Paule Klink als Dominique Kuster, Pierre Kiwitt als Hauptmann Marco Furrer, Robert Hunger-Bühler als Reto Zanger und Yves Wüthrich als Furrers Kollege Urs Aeggi zu sehen. In Episodenrollen spielen Sönke Möhring, Vladimir Korneev, Alexandra von Schwerin, Andrei Viorel Tacu, Milton Welsh u.v.a. Gedreht wurde in Zürich und Prag ab dem 14. Juni 2022.

Zum Inhalt:

Ein Wiedersehen mit ihrer Jugendliebe Eric Sieler (Sönke Möhring) bringt Regula Gabrielli (Susi Banzhaf), Anwaltsgehilfin in der Kanzlei von Dominique Kuster (Ina Paule Klink) und Borchert (Christian Kohlund), in ernste Schwierigkeiten: Nach einer gemeinsamen Nacht ist Eric tot, und alle Spuren weisen auf Regula! Entsetzt wendet sie sich an ihren Freund und Kollegen Thomas Borchert. Der erfahrene Jurist weiß, wie schlecht es für Regula aussieht, und auch, dass ihnen die Polizei schon auf den Fersen ist. Unter Hochdruck versucht er herauszufinden, worum es in dem Fall wirklich geht. Eric war in einen Banküberfall mit Todesfolge verwickelt, und ein Geheimnis aus Regulas Vergangenheit lässt Hauptmann Furrer (Pierre Kiwitt) schließlich vermuten, dass sie auch darin verwickelt ist. Borcherts rettende Idee stürzt schließlich auch noch Dominique in ein tiefes Dilemma – wem kann man noch vertrauen, wer ist Freund, wer Feind?

„Der Zürich-Krimi“ ist eine Produktion der Graf Film (Produzent*innen: Klaus Graf, Annemarie Pilgram, Michal Pokorný) in Koproduktion mit Mia Film, gefördert durch den Tschechischen Staatsfonds der Kinematografie, im Auftrag der ARD Degeto (Executive Producer: Christoph Pellander) für die ARD für den Sendeplatz „DonnerstagsKrimi im Ersten“. Roland Suso Richter inszenierte nach dem Drehbuch von Wolf Jakoby. Die Kamera führte Max Knauer. Die Redaktion verantworten Diane Wurzschmitt und Katja Kirchen (beide ARD Degeto).

Laura (Bettina Burchard) und Paul (Max Bretschneider) – Foto: ARD Degeto | Frank Dicks

 

Als Laura (Bettina Burchard) sich auf einem kleinen Bauernhof eine dringend nötige Auszeit von ihrem Pflegejob nimmt, ahnt sie nicht, dass diese Reise ihr ganzes Leben auf den Kopf stellen wird.

Unter der Regie von Britta Keils wurden Mitte Juli 2022 die Dreharbeiten für die lebensnah erzählte Komödie „Landfrauen“ (AT) mit Bettina Burchard und Max Bretschneider in den Hauptrollen beendet. In weiteren Rollen spielten Martin Lindow, Yasmina Djaballah, Ines Maria Westernströer, Maike Johanna Reuter, Nadja Zwanziger, Guido Broscheit und viele andere. Gedreht wurde seit Mitte Juni 2022 in Köln und Umgebung sowie im Bergischen Land.

Zum Inhalt:

Pflegerin Laura (Bettina Burchard) fühlt sich nach einem Jahr ohne Urlaub ausgebrannt. Als ihre Chefin Doris (Laura Blaeser) die dringend nötigen ersten freien Tage seit Wochen streichen möchte, widersetzt sich Laura. Kurzentschlossen fährt sie trotzdem in den Urlaub: Ferien auf dem Bauernhof, eine Empfehlung ihres Arbeitskollegen. Laura ahnt nicht, dass hier die aufregendsten Tage in ihrem Leben beginnen. Im Dörfchen Blumberg lernt sie nicht nur die örtlichen Landfrauen kennen, sondern auch den jungen Bauern Paul (Max Bretschneider). Laura verliebt sich in das Leben auf dem Land – und ein bisschen auch in Paul. Nach langer Zeit fühlt sie sich endlich richtig wohl. In der Gruppe der Landfrauen findet sie mit Emilie (Nadja Zwanziger), Bine (Maike Johanna Reuter) und vor allem Johanna (Yasmina Djaballah) sogar neue Freundinnen. Laura beginnt, sich ernsthaft Gedanken über ihren Pflegeberuf und ihr zukünftiges Leben zu machen. Doch hat sie auch den Mut für einen wirklichen Neuanfang – auf dem Land?

„Landfrauen” (AT) ist eine Produktion der Radical Movies Production GmbH & Co. KG im Auftrag der ARD Degeto für die ARD. Produzent ist Michael Gebhart, der zusammen mit Andreas Bradler auch das Drehbuch schrieb, hinter der Kamera stand Florian Licht. Executive Producer ist Christoph Pellander, die Redaktion liegt bei Patrick Noel Simon und Stefan Kruppa (alle ARD Degeto).

Capo Sonja Schwarz (Chiara Schoras), ihr Kollege Jonas Kerschbaumer (Gabriel Raab) und Gerichtsmedizinerin Felicitas Pircher (Valentina Emeri, Mitte) am Fundort der Leiche – Foto: ARD Degeto | Hans Joachim Pfeiffer

 

Die Südtiroler Bergwelt zeigt sich in den beiden gerade abgedrehten „Bozen-Krimis“ von einer vielen Zuschauern gänzlich unbekannten, zutiefst in Traditionen verwurzelten Seite: Chiara Schoras taucht im 17. Film „Weichende Erben“ (AT) in ihrer Rolle als Capo Sonja Schwarz in die naturverbundene Welt der Waaler ein, der Wächter der traditionellen Bewässerungskanäle, die schon im 12. Jahrhundert Gegenstand von mit brachialer Gewalt ausgetragenen Streitigkeiten waren und es bis heute sind. Auch in der streng religiösen Welt der Sutterer scheint die Zeit stehen geblieben zu sein: Der Tod einer jungen Frau erschüttert im 18. Film „Die Todsünde“ (AT) zwar die Mitglieder der erzkonservativen Gemeinschaft, doch die Befragungen verlaufen zäh. Darüber hinaus wirft ein wenige Tage altes Baby auf der Türschwelle von Capo Schwarz Fragen auf…

Neben dem Stammensemble Chiara Schoras, Gabriel Raab, Charleen Deetz, Lisa Kreuzer, Hanspeter Müller-Drossaart spielen Episodenrollen: Oliver Mommsen, Saro Emirze, Sebastian Gerold, Jan Messutat, Oliver Stokowski, Meike Droste, Bert Tischendorf, Linda Berthold, Annalena Hochgruber, Simon Frühwirt, Rojan Juan Barani u.v.a. Gedreht wurde vom 10. Mai bis zum 15. Juli 2022 in Bozen, Brixen, Margreid an der Weinstraße, Schnalstal, Eppan und Umgebung.

Zu den Inhalten:

„Der Bozen-Krimi: Weichende Erben“ (AT)

Beim Joggen entdeckt Kommissarin Sonja Schwarz (Chiara Schoras) eine Frauenleiche in einem Waal, einem traditionellen Südtiroler Bergwasserkanal, der Felder und Weiden mit Wasser versorgt. Wie sich herausstellt, ist die Bäuerin Therese Pfister (Hanna Binder) ermordet worden – und jemand war bereits vor Sonja am Fundort: Urban Mazur (Saro Emirze), der das Kanalsystem der Waale betreut und das Opfer seit seiner Kindheit kennt. Dass der „Waaler“ weggelaufen ist, verwundert Sonja. Auch Spannungen zwischen den Angehörigen von Therese fallen ihr auf. Die „Capo“ findet zusammen mit ihrem Partner Jonas (Gabriel Raab) heraus, dass Therese eine Affäre hatte, ihr Mann Bruno (Sebastian Gerold) heimlich Bescheid wusste und es einen Streit darüber mit seinem Bruder Gernot (Jan Messutat) gab. Als es auf dem Hof von Thereses Bruder Johannes (Oliver Mommsen) einen neuen Leichenfunde gibt und er als Alleinerbe angeblich von nichts weiß, nimmt Sonja die Geheimnisse und Konflikte beider Familien ins Visier.

„Der Bozen-Krimi: Die Todsünde“ (AT)

Kommissarin Sonja Schwarz (Chiara Schoras) findet vor ihrer Tür ein Neugeborenes. Als kurz darauf der Tod einer jungen Frau gemeldet wird, die offenbar von einem Felsen gestoßen wurde, sieht die Kommissarin zunächst keinen Zusammenhang. Ein DNA-Abgleich zeigt jedoch: Helena (Annalena Hochgruber) war die Mutter des Findelbabys – und die Suche nach dem Vater könnte nun auch zum Täter führen. Sonja und ihr Partner Jonas (Gabriel Raab) finden heraus, dass die unverheiratete junge Frau ihr Kind heimlich austragen und den Kontakt zu ihrer streng religiösen Familie abbrechen musste. Tief taucht die Kommissarin in die orthodoxe Lebensgemeinschaft der Sutterer ein, einer konservativ-gläubigen und erzkatholischen Familiengemeinde, deren Ehrgefühl und Frauenbild sie zum Tatmotiv führen könnte. Verdächtig findet Sonja Schwarz dabei auch die eitle Allmacht, die Franz de Billio (Oliver Stokowski) als deren Oberhaupt auf das gesamte Tal der Sutterer ausübt.

 

„Der Bozen-Krimi“ ist eine Produktion der Merfee Film- und Fernsehproduktion (Produzent: Dr. Eberhard Jost) im Auftrag der ARD Degeto (Executive Producer: Christoph Pellander) für die ARD für den Sendeplatz „DonnerstagsKrimi im Ersten“. Regie führte Sabine Derflinger. Das Drehbuch zu „Weichende Erben“ (AT) stammt von Mathias Klaschka nach einer Idee von Martina Mouchot, das Drehbuch zu „Die Todsünde“ (AT) schrieb Sven Halfar. Die Redaktion verantworten Patrick Noel Simon und Katja Kirchen (beide ARD Degeto).

 

v.l.n.r.: Katharina Marie Schubert (Rolle Katrin Voss), Emily Cox (Rolle Julia Brandt) und Jan Krauter (Rolle Jan Brandt) – Foto: ARD Degeto | ORF | Christine Schroeder

 

An der Ostsee, in Travemünde und Hamburg liefen vom 17. Mai bis 20. Juni 2022 unter der Regie von Ute Wieland die Dreharbeiten zu der vierteiligen Miniserie „Unschuldig – Der Fall Julia“ (AT). Julia – gespielt von Emily Cox – kommt nach einer fünfjährigen Gefängnisstrafe, zu der sie wegen Mordes an einem Schüler unschuldig verurteilt wurde, aufgrund neuer Beweise frei. Nun will sie ihr altes Leben zurück. Auf der Suche nach dem wahren Täter nimmt Ermittler Max Kauth (Thomas Loibl) den Fall wieder auf.

Nach dem großen Erfolg des Krimidramas „Unschuldig“, nach einer Vorlage von Matthew Arlidge und Chris Lang zu der ITV Serie „Innocent“, adaptierte Florian Oeller nun auch die zweite Staffel des britischen Formats für die ARD. In weiteren Rollen spielen Katharina Marie Schubert, Thomas Loibl, Mehdi Meskar, Peter Schneider, Gerti Drassl u.a..

Zum Inhalt:

Die Lehrerin Julia (Emily Cox), die für den Mord an ihrem Schüler Felix verurteilt wurde, kommt nach fünf Jahren Haft aus dem Gefängnis. Die Freigesprochene will ihren Ex-Mann (Jan Krauter), obwohl er sie im Stich gelassen hat und seine Verlobte Katrin (Katharina Marie Schubert) heiraten will, für einen Neuanfang gewinnen. Auch eine Rückkehr an ihre Schule versucht Julia zu erzwingen. Was damals zwischen der jungen Deutschlehrerin und dem Opfer passiert ist, möchte sie weiter für sich behalten und nicht einmal Hauptkommissar Kauth (Thomas Loibl) anvertrauen. Er fokussiert sich dennoch auf den hochbegabten Felix, der unter Julias Regie in der Rolle des durchtriebenen „Puck“ von Shakespeares „Sommernachtstraum“ aufging. Schon bald stößt Kauth auf Konflikte, Lügen und Geheimnisse, von denen nicht einmal Julia etwas ahnt.

„Unschuldig – Der Fall Julia“ (AT) ist eine Produktion der filmpool fiction im Auftrag der ARD Degeto für die ARD in Zusammenarbeit mit dem ORF. Produzentin ist Iris Kiefer, Producerin Susanna Enk und hinter der Kamera stand Eeva Fleig. Die Redaktion liegt bei Barbara Süßmann und Christoph Pellander (ARD Degeto).

 

Die Schauspieler*innen beim Drehstart am Set von „Käthe und ich“: (v.l.) Saskia Vester, Christoph Schechinger mit Hündin Hoonah, Hildegard Schroedter, Oona Devi Liebich, Ulrich Brandhoff Foto: ARD Degeto | Andrea Hansen

 

Am 12. August 2022 endeten die Dreharbeiten für zwei neue Filme der beliebten „Endlich Freitag im Ersten“-Reihe „Käthe und ich“. Im neunten Film, „Der kleine Ritter“ (AT), wird Psychologe Paul (Christoph Schechinger) gebeten, nach dem 12-jährigen Faris (Giorgio Valero) zu sehen, dessen Mutter verschwunden ist. Doch hinter dem Verschwinden verbirgt sich eine rührende Geschichte über einen kleinen Jungen, der seine Mutter lediglich beschützen will und dadurch alles nur noch schlimmer macht. Im zehnten Film, „Der perfekte Sommer“ (AT), trifft Paul auf seine alte Jugendliebe Hanna (Christina Athenstädt), die ihn um Hilfe bittet. Eine Begegnung, die Paul sehr zu schaffen macht. Kann er ihr trotz der gemeinsamen Vergangenheit helfen?

In weiteren Rollen sind u. a. Anna Hausburg als Jasmina, Ulrich Friedrich Brandhoff als Eric und Thelma Buabeng als Dr. Kira Madaki zu sehen. Episodenrollen spielen Saskia Vester, Oona Devi Liebich, Aykut Kayacik, Marcel Kowalewski, Christina Athenstädt, David Rott, Louise Sophie Arnold, Victor Maria Diderich u. a..

Gedreht wurde seit Mitte Juni 2022 in Waren an der Müritz, Biesenthal und Berlin.

Zu den Inhalten:

„Käthe und ich – Der kleine Ritter“ (AT)

Paul (Christoph Schechinger) und seine Therapiehündin Käthe können eine besondere Beziehung zu Kindern aufbauen. Als sich Schulleiterin Dr. Madaki (Thelma Buabeng) Sorgen um den 12-jährigen Faris (Giorgio Valero) macht, schaltet sie den behutsamen Psychologen ein, um nicht gleich den langen Dienstweg gehen zu müssen. Tatsächlich gelingt es Paul mit der Hilfe von Käthe, das Vertrauen von Faris zu gewinnen und sich ein Bild seiner familiären Situation zu machen: Der Junge lebt allein in einer verwahrlosten Wohnung und auf dem Küchentisch liegt bereits die Räumungsklage! Paul weiß, welche Konsequenzen die polizeiliche Fahndung nach der Mutter hätte. Über einen befreundeten Beamten lässt er deshalb unauffällig nach ihr suchen. Von dem Jungen beeindruckt, möchte der Psychologe ermöglichen, dass Faris in seinem Zuhause bleiben kann.

„Käthe und ich Der perfekte Sommer“ (AT)

Paul (Christoph Schechinger) und seine Therapiehündin Käthe sind ein eingespieltes Team, das sich nicht so leicht aus der Ruhe bringen lässt. Dies ändert sich jedoch, als eine Frau auftaucht, die Paul aus dem Konzept bringt. Es ist seine Jugendliebe Hanna (Christina Athenstädt), die ihn wegen ihrer Depression und einem Burnout um Rat bietet. Und: Ihr Mann Torben, der wenig von Psychologen hält, darf nichts davon wissen. Romantische Erinnerungen an die gemeinsame Zeit – ein Sommer im Liebesrausch – machen es Paul schwer, die gewohnte professionelle Distanz einzunehmen. Dennoch findet er heraus, was die Architektin in ihrem Beruf und bei ihrer Beziehung belastet. Über Paul und Hanna schwebt aber auch heute immer noch die Frage, warum es damals so abrupt zu Ende ging. Die Antwort darauf berührt Paul noch Jahre danach zutiefst.

„Käthe und ich“ ist eine Produktion der Bavaria Fiction GmbH im Auftrag von ARD Degeto für die ARD. Brigitte Müller ist Autorin, Showrunnerin und Produzentin. Produzent für Bavaria Fiction ist Karsten Günther, Florian Granert ist Junior Producer. Regie führte Oliver Liliensiek. Für die Redaktion zeichnen Sascha Mürl und Christoph Pellander (beide ARD Degeto) verantwortlich.

Am 16. September findet die Verleihung des diesjährigen ROMY Branchenpreises (vormals ROMY Akademiepreis) in Wien statt. Nun können die ROMY Preisträger:innen der letzten 34 Jahre bis 4. September darüber abstimmen, wer die Auszeichnungen in diesem Jahr erhält. Wir freuen uns über fünf Nominierungen für die ARD-Degeto-Koproduktionen

 

„Eldorado KaDeWe – Jetzt ist unsere Zeit“

Constantin Television | UFA Fiction | ARD Degeto | rbb

Beste Serie TV/Stream

*

Beste Regie TV/Stream

(Julia von Heinz)

Beste Kamera TV/Stream

(Daniela Knapp)

und

„Schachnovelle“

Walker+Worm | Dor Film | STUDIOCANAL Film | ARD Degeto | BR

Beste Kamera Kino

(Thomas W. Kiennast)

*

Beste Produktion

(Walker+Worm/Dor Film | Tobias Walker, Philipp Worm, Danny Krausz)

 

 

Einen Überblick über alle Nominierungen sowie mehr über den ROMY Branchenpreis finden Sie hier.

 

v.l.n.r.: Catherine Bode, Thomas Unger, Laura-Marie Lüppen, Nadja Sabersky, Sogol Faghani –  Foto: ARD Degeto | Arvid Uhlig

 

Zusammen stark sein – die Hubers und die Leitners stehen vor großen Herausforderungen und brauchen einander mehr denn je. Die selbstbestimmte Bergbäuerin Marie wird erneut von ihrer MS in die Knie gezwungen und kann den Sommer nicht wie geplant mit Georg, seinen Kühen und Tochter Fritzi auf der geliebten Alpe verbringen. Georg und Florian kämpfen indes auf dem Leitner-Hof mit den Problemen, die ein Milchviehbetrieb mit sich bringt. Und Lisa erlebt als frischgebackene Hotelpächterin eine böse Überraschung und muss zuletzt nicht nur um ihre Existenz, sondern auch um ihre Beziehung bangen.

Zwei neue Filme der erfolgreichen Alpensaga „Daheim in den Bergen – Blick nach vorn“ (AT) und „Daheim in den Bergen – Schulter an Schulter“ (AT) für den Sendeplatz „Endlich Freitag im Ersten“ wurden vom 24. Mai bis 27. Juli 2022 in Immenstadt, Oberstaufen, Kempten, Weitnau und Umgebung unter der Regie von Markus Imboden gedreht. An der Seite des Hauptcasts mit Theresa Scholze, Catherine Bode, Thomas Unger, Matthi Faust, Christoph M. Ohrt, Nadja Sabersky und Judith Toth spielen prominente Gaststars wie Martina Gedeck, Peter Kremer, Petra Zieser u.v.a.

Zu den Inhalten

„Daheim in den Bergen – Blick nach vorn“ (AT)
Lisa möchte ihren Anteil an der Huber-Alpe veräußern, um die Pension Walser zu kaufen, die sie als Geschäftsführerin mit ihrer großen Liebe Florian leitet. Er möchte jedoch wieder auf den Leitner-Hof und in sein früheres Leben als Landwirt zurückkehren. Was für Lisa eine berufliche Weichenstellung ist, empfindet ihre Schwester Marie als existenzielle Bedrohung. Wegen ihrer MS-Erkrankung weiß die toughe Bergbäuerin nämlich nicht, wie lange sie ihre Tochter und den arbeitsintensiven Hof versorgen kann. Unterdessen wird Lisa von einem Pensionsgast überrascht: Sören ist nicht nur ungewöhnlich wohlgelaunt, sondern hilft sogar in Küche und Service. Während ihr der familiäre Druck zusetzt, trifft der charmante Sören bei Lisa den richtigen Ton…

„Daheim in den Bergen – Schulter an Schulter“ (AT)
Nach ihrem Seitensprung steht Lisa vor einer Entscheidung: Kann sie mit Sören weiter im Walsers zusammenarbeiten? Nicht nur Schuldgefühle, sondern auch die Anziehungskraft des neuen Pensionsbesitzers setzen ihr zu. Die liierte Geschäftsführerin weiß, wie gefährlich ihr intimes Geheimnis ist. Vertrauen kann Lisa auf die Verschwiegenheit ihrer Schwester Marie, die ihr zum Erwerb der Pension rät. Dass Lisa zögert, ein überraschend großzügiges Verkaufsangebot von Sören anzunehmen, macht den bislang nichts ahnenden Florian stutzig. Immer weniger versteht er seine große Liebe und vertraute Partnerin. Mit seinem Bruder Georg startet er indes eine Unterstützungskation gegen den Aufkauf traditionsreicher Höfe durch Spekulanten.

Die TV-Reihe „Daheim in den Bergen“ ist eine Produktion der Westside Filmproduktion (Produzenten: Martin Zimmermann, Christian Becker, Junior Producer: Laura-Marie Lüppen) im Auftrag der ARD Degeto für die ARD. Regie führte Markus Imboden, Martin Zimmermann schrieb die beiden Drehbücher. Die Redaktion liegt bei Barbara Süßmann (ARD Degeto).

v.l.n.r.: Oliver Arnold (Produzent), Philipp Wirz (Rolle: Andi Fetschner), Jörg Schüttauf (Rolle: Robert Jahnke), Jacob Matschenz (Rolle: Falk Laue), Maria Simon (Rolle: Sara Jahnke), Jakob Ziemnicki (Regie), Ben Bernbecher (Kamera) – Foto: ARD Degeto | Conny Klein

 

Nach dem „Polizeiruf 110“ spielt Maria Simon erstmals wieder eine Hauptrolle, und zwar im ARD-Degeto-Krimidrama „Wolfsjagd“ (AT). Als eine junge Frau tot im Wald aufgefunden wird, kochen die Gemüter in einem kleinen Dorf hoch: Wurde das Opfer von einem Wolf gerissen? Wildhüterin Sara Jahnke (Maria Simon) unterstützt die Ermittlungen… In der wilden Natur Brandenburgs inszenierte Regisseur Jakob Ziemnicki diese spannende Geschichte um Wölfe, die sich ihren Lebensraum in der Welt der Menschen zurückerobern und die Frage, wer von beiden die wahre Bestie ist. Gemeinsam mit Thomas André Szabó verfasste er auch das Drehbuch. Hinter der Kamera stand Benjamin Dernbecher. Zu den weiteren Hauptdarstellern zählen Jacob Matschenz, Jörg Schüttauf, Anna-Lena Schwing u.a.

Zum Inhalt:

In den dichten Wäldern Brandenburgs findet die Wildhüterin Sara (Maria Simon) eine Frauenleiche. Bissspuren lassen etwas Unvorstellbares möglich erscheinen: Ist die junge Frau das erste Todesopfer eines Wolfsangriff seit Jahrhunderten? Bei den Anrainern herrscht ohnehin bereits Unruhe wegen einer jungen Wölfin, die sich zu nahe an die Menschen herantraut. Um Gerüchte zu verhindern, ordnet Kommissar Laue (Jacob Matschenz) absolutes Stillschweigen an. Mit Hilfe der Wildhüterin und ihres Vaters Robert Jahnke (Jörg Schüttauf), des Polizeichefs vor Ort, versucht er die Spuren im Wald zu verstehen und stößt auf menschliche Bestialität: die Ausbeutung in der nahegelegenen Großschlachterei und die illegale Prostitution in einer ehemaligen Kaserne. Spielt das eine Rolle in dem Fall? Als Sara erfährt, dass eine weitere Frau vermisst wird, glaubt sie den Täter zu kennen…

„Wolfsjagd“ (AT) ist eine Produktion der U5 Filmproduktion im Auftrag der ARD Degeto für die ARD. Produzent*innen sind Katrin Haase und Oliver Arnold. Die Redaktion verantworten Diane Wurzschmitt und Christoph Pellander (ARD Degeto).

Gedreht wurde von Anfang Juni bis Anfang Juli 2022.

v.l.n.r.: Anja Kling in „Das Begräbnis“, Sarah Viktoria Frick in „Kaiserschmarrndrama“, Steffen Münster in „Schneller als die Angst“, Lavinia Wilson in „Legal Affairs“

 

 

Am 9. September 2022 vergibt der Bundesverband Schauspiel zum elften Mal den begehrten Deutschen Schauspielpreis. Vier von insgesamt 32 Nominierungen in diesem Jahr erhalten Schauspieler*innen, für ihre Leistungen in ARD-Degeto-Produktionen. Dabei wird in diesem Jahr erstmals in den Kategorien die Unterscheidung männlich/weiblich aufgehoben.

Wir freuen uns über die Nominierungen:

in der Kategorie

Schauspieler*in in einer Dramatischen Hauptrolle

Lavinia Wilson

für

„Legal Affairs“

UFA Fiction in Koproduktion mit ARD Degeto und rbb für die ARD

 

*

in der Kategorie

Schauspieler*in einer Komödiantischen Rolle

Anja Kling

für

„Das Begräbnis“

Florida Film im Auftrag ARD Degeto für die ARD

 

*

 in der Kategorie

Starker Auftritt

Sarah Viktoria Frick

für

„Kaiserschmarrndrama“

Constantin Film in Koproduktion mit ARD Degeto und BR für die ARD

und

Steffen Münster

für

„Schneller als die Angst“

Rowboat Film- und Fernsehproduktion GmbH im Auftrag von ARD Degeto und MDR für die ARD

„Schachnovelle“ – Foto: Walker + Worm Film | Julia Terjung

 

Am 30. Juni 2022 fand die Verleihung des 12. Österreichischen Filmpreises statt.

Die Auszeichnung in der Kategorie

Bestes Kostümbild

ging an

Tanja Hausner

für ihre Arbeit zu der ARD-Degeto-Kinokoproduktion

„Schachnovelle“

Walker + Worm Film | Dor Film|  Studiocanal Film | ARD Degeto | BR

Wir gratulieren ganz herzlich!

 

„Schachnovelle“ ist eine Produktion von Walker + Worm Film (Philipp Worm und Tobias Walker) in Koproduktion mit der österreichischen Dor Film (Danny Krausz) und STUDIOCANAL Film (Kalle Friz, Isabel Hund, Sandrine Mattes) sowie ARD Degeto (Redaktion: Claudia Grässel, Sebastian Lückel) und BR (Redaktion: Carlos Gerstenhauer, Tobias Schultze). Der Film wird gefördert durch: FilmFernsehFonds Bayern, Medienboard Berlin-Brandenburg, Filmförderungsanstalt, Deutscher Filmförderfonds, Bayerischer Bankenfonds, FISA – Filmstandort Austria, ORF (Film/Fernseh-Abkommen, Redaktion: Klaus Lintschinger), Österreichische Filminstitut und Filmfonds Wien.

Kinostart war der 21. September 2021.

Zum Inhalt: Wien, 1938: Österreich wird vom Nazi-Regime besetzt. Kurz bevor der Anwalt Bartok (Oliver Masucci) mit seiner Frau Anna (Birgit Minichmayr) in die USA fliehen kann, wird er verhaftet und in das Hotel Metropol, Hauptquartier der Gestapo, gebracht. Als Vermögensverwalter des Adels soll er dem dortigen Gestapo-Leiter Böhm Zugang zu Konten ermöglichen. Da Bartok sich weigert zu kooperieren, kommt er in Isolationshaft. Über Wochen und Monate bleibt Bartok standhaft, verzweifelt jedoch zusehends – bis er durch Zufall an ein Schachbuch gerät.

Einen Überblick über alle Auszeichnungen finden Sie hier.

Toni Hasler (Leo Reisinger) und Luise Fuchs (Wolke Hegenbarth) – Foto: ARD Degeto | Bernd Schuller

 

In München und Umgebung enstanden vom Mitte Juni bis Mitte August 2022 zwei neue Filme der beliebten TV-Reihe „Toni, männlich, Hebamme“, die auf dem Primetime-Sendeplatz „Endlich Freitag im Ersten“ seit 2019 das Publikum begeistert. Im Mittelpunkt steht einmal mehr der Münchner Entbindungspfleger Toni (Leo Reisinger), der sich dieses Mal nicht nur um ein Findelkind und dessen überforderte Mutter, sondern auch um seine Exfrau und ihren späten, unerfüllten Kinderwunsch kümmern muss. Dass auch die hormonellen und emotionalen Wallungen, die Tonis Praxis-Partnerin Luise (Wolke Hegenbarth) bei ihm auslöst, noch längst nicht zum Stillstand gekommen sind, versteht sich bei all den anderen Herausforderungen von selbst.

Zu den Inhalten:

„Das Findelkind“ (AT)

Die Gefühle füreinander sind echte Beziehungskiller für Entbindungspfleger Toni (Leo Reisinger) und seine Praxispartnerin Luise (Wolke Hegenbarth)! Während er sich kein Herz fassen kann, stellt sie ihre aktuelle Zweisamkeit mit ihrem Partner Sami (Marcel Mohab) infrage. Als Luise und Sami ein Findelkind auf die Türschwelle gelegt wird, empfinden die beiden das als unverhoffte Chance auf eine gemeinsame Zukunft. Ausgerechnet Toni, der in erster Linie an das Kindeswohl denkt, bremst jedoch die Euphorie: Für den idealistischen Geburtshelfer steht außer Frage, dass er nach der Mutter suchen und herausfinden muss, was hinter ihrer Verzweiflung steckt. Als der Babyflüsterer schon bald die junge Mutter (Michelle Barthel) aufspürt, geht er besonders behutsam mit ihr um. Toni will ermöglichen, dass sie ihr Kind wieder zurücknehmen kann.

„Die Leihmutter“ (AT)

Entbindungspfleger Toni (Leo Reisinger) staunt nicht schlecht, als seine Ex-Frau Hanna (Kathrin von Steinburg) und ihr neuer Freund Alex (Martin Bretschneider) seine Sprechstunde aufsuchen. Dass die beiden ihre schwangere Haushaltshilfe aus Georgien begleiten, kommt ihm seltsam vor. Tatsächlich findet der Babyflüsterer heraus, was seine Ex und ihr neuer Partner vorhaben: Sie möchten sich ihren Kinderwunsch mit Natascha (Katja Hutko) als Leihmutter erfüllen. Bald ist Tonis Vermittlung gefragt, denn zwischen der 29-Jährigen und Alex bahnt sich etwas an, was bei Kontrollfreak Hanna die Alarmglocken läuten lässt. Jetzt muss sich Toni darum kümmern, dass es weder in der Schwangerschaft noch in der Dreierkonstellation zu Komplikationen kommt. Als Beziehungsretter braucht ihn auch Luise (Wolke Hegenbarth), die mit gebrochenem Herzen übergriffig übers Ziel hinausschießt…

Unter der Regie von Sybille Tafel standen Leo Reisinger, Wolke Hegenbarth, Frederic Linkemann, Charlotte Schwab, Juliane Köhler, Marcel Mohab, Julius Bestehorn, Soogi Kang u.v.a. vor der Kamera von Florian Schilling.

Toni, männlich, Hebamme“ ist eine Produktion der Bavaria Fiction GmbH (Produzentin: Lucia Staubach) im Auftrag der ARD Degeto (Redaktion: Sascha Mürl und Christoph Pellander) für die ARD. Die Drehbücher stammen von Sebastian Stojetz und Sibylle Tafel.

Friedrich von Thun und Elena Uhlig, die die Rolle der Sophie übernimmt– Foto: ARD Degeto | Marc Reimann

 

Neues vom Fuchsbichlerhof: Elena Uhlig übernimmt die Rolle der Sophie in der beliebten „Endlich Freitag im Ersten“-Reihe „Zimmer mit Stall“. Die bisherige Hauptdarstellerin Aglaia Szyszkowitz hatte sich kurz vor den Dreharbeiten einen akuten Bandscheibenvorfall zugezogen. Vom 31. Mai bis 1. August 2022 fanden in Oberbayern, Hausham und Umgebung die Dreharbeiten zu zwei neuen Filmen statt. In „Das Wunder von Wiesenried“ (AT) und „Sophies tiefer Fall“ (AT) wird das Leben von Sophie und Barthl sowie das des ganzen Dorfes ganz schön aufgemischt: Während durch eine Marienerscheinung Wiesenried plötzlich zum bayerischen Lourdes mit endlosen Touristenströmen mutiert, ist die Bürgermeisterin und Pensionswirtin in „Sophies tiefer Fall“ unversehens gehandicapt. Durch einen Unfall ist Sophie nicht nur kurzzeitig auf einen Rollstuhl angewiesen, sondern auch auf ihren streitbaren Mitbewohner, der unterdessen die Pension weiterführt.

Regie führten Filippos Tsitos („Das Wunder von Wiesenried“) und Rainer Kaufmann („Sophies tiefer Fall“). Neben Elena Uhlig und Friedrich von Thun sind wieder Philipp Sonntag, Bettina Mittendorfer und Carolin Garnier dabei. In Gastrollen spielen Florian Stetter, Michael Grimm, Daniel Rodic u.v.a.

„Zimmer mit Stall – Das Wunder von Wiesenried“ (AT)
Eine Marienerscheinung in der Kapelle des Fuchsbichlerhofs macht Wiesenried zum Wallfahrtsort! Ohne das beobachtete Wunder zu hinterfragen, nutzt Pensionswirtin und Bürgermeisterin Sophie (Elena Uhlig) die blutigen Tränen der Gottesmutter fürs Geschäft. Ihrem kauzigen Stallbewohner Barthl (Friedrich von Thun) behagt der Touristenstrom ebenso wenig wie das pseudoreligiöse Getue. Er ist durch den Hofaufenthalt eines tibetischen Mönchs (Joel Olando) auf Sinnsuche und beginnt, das Ereignis zu hinterfragen. Auch Sophies politischer Gegenspieler Jungböck (Ferdinand Hofer) wittert einen skandalträchtigen Betrug. Sophie, die sich mit selbstabgefülltem Wunderwasser ihre bislang sträflich vernachlässigte Altersvorsorge verdienen möchte, muss schweren Herzens bei der Wahrheitssuche des neuen Pfarrers Leo (Florian Stetter) mitmachen.

„Zimmer mit Stall – Sophies tiefer Fall“ (AT)
Pensionswirtin und Bürgermeisterin Sophie (Elena Uhlig) ist es gewohnt, alles im Alleingang zu wuppen. Als sie sich bei einem Sturz vom Dach verletzt, muss die Multitaskerin eine sechswöchige Zwangspause einlegen. Um den Touristenstrom zum Saisonauftakt zu bewältigen, bleibt ihr nur eine Hoffnung: ihr menschenscheuer Stallbewohner Barthl (Friedrich von Thun)! Zu Sophies Erstaunen macht der Kauz nicht nur mit, sondern entfaltet auch ungeahnte Talente als Pensionswirt. Bei der Pflege von Sophie, die vorübergehend im Rollstuhl sitzt, zeigt der notorische Eigenbrötler seine bisher verborgene fürsorgliche Ader. Durch die ungewohnte Harmonie kommt Sophie nicht auf die Idee, dass ein intrigantes Gästepaar Chaos auf dem Fuchsbichlerhof anrichtet, um die angeschlagene Wirtin abzuzocken.

Die TV-Reihe „Zimmer mit Stall“ ist eine Produktion der Roxy Film GmbH (Produzent*innen: Andreas Richter, Ursula Woerner und Annie Brunner) im Auftrag der ARD Degeto für die ARD. Inszeniert wurden die Filme von Filippos Tsitos und Rainer Kaufmann, beide Drehbücher dazu stammen von Autoren-Team Holger Gotha und Philipp Weinges. Die Redaktion liegt bei Sascha Mürl und Stefan Kruppa, Executive Producer ist Christoph Pellander (alle ARD Degeto).