Thekla Carola Wied als Martha Liebermann – Foto: Ziegler Film | Mia Film | ARD Degeto | Stanislav Honzík

 

Am Abend des 21. Juni 2022 wurde im Grimaldi Forum in Monte-Carlo die „Goldene Nymphe“ verliehen. Die Auszeichnung gehört zu den renommiertesten Preisen im internationalen Fernsehen und ist fester Bestandteil des Festivals de Television de Monte-Carlo. Die ARD Degeto freut sich über die Auszeichnungen von

„Martha Liebermann – Ein gestohlenes Leben“

in der Kategorie

„Bester Fernsehfilm“

und von

Thekla Carola Wied

als

„Beste Schauspielerin“

für die Hauptrolle im genannten historischen Drama.

 

„Martha Liebermann – Ein gestohlenes Leben“ erzählt die Geschichte von Martha Liebermann, der Ehefrau des berühmten Malers Max Liebermann, die mit Hilfe des Solf-Kreises – eine von Frauen geführte Widerstandsgruppe – versucht, ihrer Deportation durch die Nazis zu entfliehen.

„Martha Liebermann – Ein gestohlenes Leben“ ist eine Koproduktion der Ziegler Film GmbH & Co. KG und MIA Film im Auftrag der ARD Degeto für die ARD. Die Regie führte Stefan Bühling unter der Kameraführung von Jan Prahl. Das Drehbuch stammt von Marco Rossi. Produzentin ist Regina Ziegler, Producer Tillman Geithe. Die Redaktion liegt bei Claudia Luzius und Christoph Pellander (beide ARD Degeto).

Alle Preisträger*innen im Überblick sowie mehr zum Festival finden Sie hier.

v.l.n.r.: Thomas Schinz (Kamera), Nadja Becker (Rolle Anja Schmitz), Katja Danowski (Rolle Meike Honnich) und Martin Busker (Regie)  – Foto: ARD Degeto | Andrea Küppers

 

Eine Freiwillige Feuerwehr irgendwo in Norddeutschland und zwei Frauen, die dort das Sagen haben: Unter der Regie von Martin Busker fanden die Dreharbeiten zu einer neuen „Endlich Freitag im Ersten“-Reihe vom 8. Juni bis zum 7. Juli 2022 statt. Nadja Becker und Katja Danowski spielen im actionreichen Pilotfilm „Brandheißer Einsatz“ (AT) zwei Feuerwehrfrauen – die eine kontrollsüchtig und entscheidungsschwach, theoriefixiert und risikoscheu, die andere draufgängerisch und tough, gewohnt, die Dinge nach ihrer Fasson in die Hand zu nehmen. Trotz aller ihrer Gegensätze müssen die beiden Frauen in ihrer mit Personalnot kämpfenden und um Teamgeist ringenden Truppe gemeinsam an einem Strang ziehen – auch wenn das bedeutet, mehr als einmal über den eigenen Schatten zu springen und sich der größten eigenen Angst zu stellen.

Vor der Kamera von Thomas Schinz standen in weiteren Rollen: Merlin Sandmeyer, Fabien Tietjen, Christian Rudolf, Alina Hidic, Jan Hasenfuß, Leander Lichti, Uwe Rohde, Lina Wendel u. v. a. Gedreht wurde in Hamburg und Umgebung.

Zum Inhalt:

Was treibt einen dazu, mit besonderem Einsatz genau das zu tun, wovor man sich am meisten fürchtet? Dieses Geheimnis hütet Anja Schmitz (Nadja Becker), die sich mit Übereifer bei der Freiwilligen Feuerwehr engagiert. Die Bankangestellte und zweifache Mutter ist seit ihrer Scheidung und einem Schlüsselerlebnis in der unterbesetzten Freiwilligen Feuerwehr ihres norddeutschen Heimatortes mit einigem Ehrgeiz aktiv. Sie ist gewissenhaft und zuverlässig – allerdings tut sie sich schwer, Entscheidungen zu treffen. Als sie unerwartet interimsmäßig den freigewordenen Gruppenführer-Posten erhält, stößt das auf geteilte Begeisterung bei den Kamerad*innen. Prompt rasselt sie beim ersten Rettungseinsatz mit der von der Nachbarwehr zum Team stoßenden Meike Honnich (Katja Danowski) aneinander. Die Landwirtin und Ex-Soldatin hat eine gewöhnungsbedürftig schroffe Art. Meike erkennt auf den ersten Blick Anjas Defizit und lässt sie ihre Geringschätzung deutlich spüren. Und doch entwickelt sich zwischen den beiden Frauen ein unerwartetes Vertrauensverhältnis – bis Anja einen folgenschweren Fehler begeht …

„Brandheißer Einsatz“ (AT) ist eine Produktion der Krebs & Krappen Film (Produzent*innen Claudia Krebs und Volker Krappen) im Auftrag der ARD Degeto für die ARD für den Sendeplatz „Endlich Freitag im Ersten“. Das Drehbuch schrieb Volker Krappen. Die Redaktion liegt bei Katja Kirchen und Stefan Kruppa (beide ARD Degeto), Executive Producer ist Christoph Pellander (ARD Degeto).

v.l.n.r.: Tina Amon Amonsen, Tanja Wedhorn, Patrick Heyn – Fotoe: ARD Degeto | Christoph Assmann

 

In Sassnitz, Göhren, Binz und Altenkirchen auf Rügen sowie in Berlin fanden vom 27. April bis 28. Juni 2022 die Dreharbeiten für zwei neue Filme der beliebten ARD-Degeto-Reihe „Praxis mit Meerblick“  mit Tanja Wedhorn in der Hauptrolle statt. Nach ihrem Unfall hat Ärztin Nora Kaminski kaum eine Verschnaufpause. In der Rügener Praxis versucht Kollege Hannes Stresow (Benjamin Grüter) seine Kollegin zu entlasten, doch Nora fühlt sich für ihre Patienten so verantwortlich, dass sie ihre eigene Gesundheit völlig aus den Augen verliert. Dieses Mal beschäftigt Nora Kaminski der Fall eines Patienten mit plötzlich auftretenden epileptischen Anfällen und ein Transgender-Kind, dass im Gefühlchaos den Bezug zur Wirklichkeit verliert und sich in Lebensgefahr bringt. Mit der neu entflammten Liebe zu Max Jensen (Bernhard Piesk) flieht Nora hin und wieder aus ihrem hektischen und emotionalen Arbeitsalltag – bis auf einmal die Diagnose Depression im Raum steht.

Die neuen Filme „Immer bereit“ (AT) und „Dornröschen“ (AT) entstanden nach Drehbüchern von Marcus Hertneck und Lars Albaum unter der Regie von Jan Ruzicka.

An der Seite von Tanja Wedhorn spielen Benjamin Grüter, Lukas Zumbrock, Morgane Ferru, Michael Kind, Anne Werner, Patrick Heyn, Petra Kelling, Bernhard Piesk, Tina Amon Amonsen, Bo Hansen, Anne Weinknecht, Ruby M. Lichtenberg, Jochen Nickel, Tessa Mittelstädt, Mira Goeres, Moritz Brandt, Liselotte Krieger, Maxi Warwel, Patrick Kalupa, Pauline Knof und viele mehr.

Zu den Inhalten:

Immer bereit (AT)

Nora (Tanja Wedhorn) möchte sich endlich Freiräume von ihrer beruflichen Dauerbereitschaft schaffen. Das ist für eine Ärztin leichter gesagt als getan, wenn bei einer Schiffspartie der Kapitän einen epileptischen Anfall erleidet. So endet der romantische Ausflug mit ihrem Freund Max (Bernhard Piesk) in der Notaufnahme von Dr. Heckmann (Patrick Heyn). Als der Chefarzt einen Gehirntumor diagnostiziert, kann Nora „ihren“ Patienten nicht so einfach abgeben. Kapitän Busch (Jochen Nickel) steckt nicht nur gesundheitlich in Problemen: Seine eigene Schwester Julia (Tessa Mittelstädt) hat sich einen Anwalt genommen, um mit ihm einen Erbschaftsstreit auszufechten. Da es sich um Noras Sohn Kai (Lukas Zumbrock) handelt, glaubt die Ärztin ohne Doktortitel, im Interesse aller vermitteln zu können. Auf sich selbst nimmt sie dabei wie so oft wenig Rücksicht …

 Dornröschen (AT)

Die begabte Ballettschülerin Lea träumt von der Hauptrolle bei der Tschaikowski-Aufführung des „Dornröschens“. Für ihre Trainerin Bettina (Inka Löwendorf) ist das zehnjährige Transgender-Mädchen jedoch biologisch ein Junge und scheidet für die Besetzung als Prinzessin aus. Als Lea enttäuscht von der Probe nach Hause fährt, kommt es fast zu einem Unfall mit dem Rettungswagen von Nora (Tanja Wedhorn) und Lars (Bo Hansen). Auf ihre intuitive Art erkennt die Ärztin ohne Doktortitel, dass es bei ihrer jungen Patientin mehr als nur äußerliche Schürfwunden gibt. Warum passt Lea zu wenig auf sich auf? Welche Rolle spielt ihre Identitätsfindung? Um ihr zu helfen, setzt Nora auf fachkundigen Rat. Mit Hilfe der Psychotherapeutin Dr. Vieth (Pauline Knof) beginnt Nora zu verstehen, welche Konflikte Lea mit sich austrägt…

„Praxis mit Meerblick“  ist eine Produktion der REAL FILM Berlin im Auftrag der ARD Degeto für die ARD. Hinter der Kamera stand Florian Foest. Producerin: Marie Ebenhan. Produzentin ist Heike Streich. Die Redaktion liegt bei Stefan Kruppa und Christoph Pellander (beide ARD Degeto).

Eva Röse (2.v.l.) mit Regisseur Johan Lundin (2.v.r.) am Set Foto: Warner Bros. | Foto: Johan Stj

 

Auf der schwedischen Insel Gotland wurden am 10. Juni 2022 zwei neue Filme mit der von Eva Röse verkörperten charismatischen schwedischen Kommissarin Maria Wern abgedreht. Es sind dies bereits die Filme 22 und 23 der seit 2011 mit viel Erfolg im Ersten Deutschen Fernsehen laufenden Krimireihe.

Neben Eva Röse, die als Maria Wern bei ihren Ermittlungen einmal mehr auch an ihre persönlichen Grenzen geht, spielen erneut Erik Johansson, Peter Perski, Lola Zackow u.v.a.

Die neuen Fälle führen die Kommissarin und ihr Team wieder in die unterschiedlichsten gesellschaftlichen Milieus der Ostseeinsel: Zunächst ermittelt Maria Wern im Umfeld des lokalen Vereinslebens, nachdem ein junger, aufstrebender Fußballspieler am Tag nach einer ausgelassenen Vereinsfeier verschwindet und bald darauf tot aufgefunden wird. Schnell stellt sich heraus, dass die Spieler von Seiten des Vereins und ihrer Eltern einem hohen Leistungsdruck ausgesetzt sind, dem sich der Ermordete nach ersten Ermittlungen widersetzt hatte. Ist hier das Motiv für eine solch schreckliche Tat zu finden?

Im zweiten Fall führen die Ermittlungen in einem brutalen Mordfall auf offener Straße schnell in das Umfeld des Drogenhandels. Die ersten Verdächtigen sind rasch ausgemacht. Doch was sind die genauen Hintergründe dieses Verbrechens und wer hat geschossen? Alles hängt letztlich daran, die Mordwaffe aufzufinden und den Täter darüber dingfest zu machen.

Die Regie für beide Filme übernahm Johan Lundin, die Drehbücher stammen von Jimmy Lindgren und Inger Scharis und basieren wie alle Filme der Reihe auf Figuren aus den Kriminalromanen der schwedischen Schriftstellerin Anna Jansson.

„Maria Wern, Kripo Gotland“ ist eine Produktion von Warner Bros. ITVP Schweden (Produzent: David Nzinga, Executive Producer: Johanna Wennerberg) und Cologne Film (Executive Producer: Tim Rostock), in Koproduktion mit TV 4, C More (Executive Producer: Petra Ahlin, Piodor Gustafsson) und der ARD Degeto (Co-Producer: Christoph Pellander, Executive Producerin: Claudia Grässel).

Zwei weitere Filme der neuen Staffel werden voraussichtlich im Herbst 2022 gedreht.

  v.l.n.r.: Regisseur Holger Haase, Aliki Hirsch, Produzentin Sabine Tettenborn, Julian Bayer, Hayal Kaya, Kamerafrau Lena Katharina Krause und Florian Kleine – Foto: ARD Degeto | SWR | Polyphon Picture | Maria Wiesler

 

Hayal Kaya und Julian Bayer spielen in dem Krimi von SWR und ARD Degeto ein Ermittlerduo in Konstanz, das seine Zusammenarbeit in einer äußerst bedrohlichen Situation beginnen muss.

Die eine wird unfreiwillig zur Undercoverkommissarin, der andere soll sich den Anweisungen einer Vorgesetzten beugen, die noch gar nicht offiziell im Dienst ist: Hayal Kaya und Julian Bayer werden in „Seeland“ (AT) als Konstanzer Ermittlerduo mit einem Ausbrecher konfrontiert, der einen Ausflugsdampfer nebst Passagieren in Geiselhaft nimmt. Die Dreharbeiten zu dem DonnerstagsKrimi im Ersten wurden in dieser Woche beendet.

Zum Inhalt:

Ein Ausflugsschiff auf dem Bodensee. Gutgelaunte Passagiere feiern bei einer Kostüm-Party. Mittendrin Elena Barin (Hayal Kaya) am Tag vor ihrem Amtsantritt als Dezernatsleiterin bei der Kriminalpolizei Konstanz. Sie ist als Touristin unterwegs – bis zu dem Moment, als sie bei einem Passagier eine Waffe bemerkt. Robert Böwe (Pascal Goffin), ein mehrfach vorbestrafter Intensivtäter, ist aus einem Schweizer Gefängnis ausgebrochen und auf der Flucht. Unter Druck bringt er zusammen mit seinem Fluchthelfer das Schiff samt Mannschaft und Passagieren in seine Gewalt. Noch nicht mal offiziell im Dienst, muss Elena Barin die erste Zusammenarbeit mit den neuen Kolleg:innen in Konstanz auf Distanz koordinieren. Denn während Elena inkognito an Bord des Schiffes agiert, hat Achim Schatz (Julian Bayer) an Land die Verhandlungen mit Böwe übernommen und versucht, gemeinsam mit Hanno Kienle (Florian Kleine) und Britta Heinemann (Aliki Hirsch) die Geiselnahme zu beenden. Elena gelingt es, heimlich Kontakt zu Achim aufzunehmen. Sie versucht mit allen Kräften, nicht als Kommissarin aufzufliegen, den Böwe hat bereits einen der Passagiere erschossen. Mit psychologischer Taktik findet sie Zugang zu Böwe. Sie versucht ihn zur Aufgabe zu überreden, doch Böwe hat einen Plan und scheint sich seiner Sache ziemlich sicher. Für Elena und ihr Team stellt sich die Frage, ob es noch einen weiteren Komplizen gibt, der Böwe zur Flucht verhelfen kann?

Angesichts der prekären Situation müssen Elena und Achim ihre persönlichen Bewährungsproben in den Hintergrund schieben. Denn während Achim damit fertig werden muss, dass nicht er für die Dezernatsleitung ausgewählt wurde, bedeutet die Stelle für Elena nicht nur einen neuen Job, Konstanz ist für sie auch der Start in ein neues, selbstbestimmtes Leben als transidente Frau und Kommissarin.

„Seeland“ (AT) ist eine Produktion der Polyphon Pictures im Auftrag von ARD Degeto und SWR für die ARD, Produzentin ist Sabine Tettenborn. Die Idee zu „Seeland“ (AT) stammte von Stefan Wild und Lion H. Lau, das Drehbuch schrieb Stefan Wild gemeinsam mit Lisa Brunke, Regie führte Holger Haase. In weiteren Rollen werden Florian Kleine und Aliki Hirsch, Pascal Goffin, Jakob Schmidt, Martin Rapold, Bernadette Leopold und Jogi Kaiser zu sehen sein. Die Redaktion liegt bei Monika Denisch, Manfred Hattendorf (beide SWR) und Katja Kirchen (ARD Degeto). Executive Producer:innen sind Barbara Biermann (SWR) und Christoph Pellander (ARD Degeto). Ein Sendetermin für den DonnertagsKrimi ist noch nicht bekannt.

 

 

 

 

 

 

 

v.l.n.r.: Elena Erbenich (Producer PANTALEON Films), Carolin Haasis (Redaktion ARD Degeto), Katja Eichinger, Frank Kusche (Produzent PANTALEON Films), Kirsten Niehuus (MBB), Kida Khodr Ramadan (Regie), Juri Sternburg (Autor), Simon Dat Vu (Kamera), Oliver Zeller (MBB) – Foto: ARD Degeto | Mirza Odabasi

 

In dieser Woche fiel in Berlin die letzte Klappe bei den Dreharbeiten der Gefängnis-Serie „ASBEST“ unter der Regie von Kida Khodr Ramadan („In Berlin wächst kein Orangenbaum“, „4Blocks“), die als Produktion der PANTALEON Films GmbH im Auftrag der ARD Degeto für die ARD Mediathek entsteht. Im Zentrum steht Momo, ein junges Fußballtalent, dessen Karriere durch einen Raubüberfall ein jähes Ende findet und der sich plötzlich in einer ihm völlig fremden Welt neu behaupten muss.

Juri Sternburg schrieb die Drehbücher nach einer Idee von Katja Eichinger. Die Hauptrolle in „ASBEST“ übernahm der 20jährige Deutschrapper Xidir aka Koder Alian. In weiteren Rollen sind Lulu Hacke, David Kross, Anatole Taubman, Stipe Erceg, Uwe Preuss, Veysel Gelin, Ludwig Trepte, Jasmin Tabatabai, Wotan Wilke Möhring, Claudia Michelsen, Burak Yigit, Jan Georg Schütte, Detlev Buck, Tim Seyfi, Anna Bederke, Sönke Möhring, Frederick Lau, Nicolette Krebitz, Sabin Tambrea, Aaron Altaras, Christian Kahrmann, Hubert Koundé, Alexander Beyer sowie Multitalent Kida Khodr Ramadan zu sehen. Die Kamera hat Simon Dat Vu übernommen. Gedreht wurde in Berlin und Brandenburg.

Zum Inhalt:

Die Tür fällt zu, der Schlüssel rasselt: Momo ist jetzt allein in seiner 9-Quadratmeter-Zelle im Gefängnis. Neun Jahre soll der 19-Jährige für ein Verbrechen einsitzen, das ihm sein Onkel Amar und seine Cousins dreist in die Schuhe schieben. Die sicher geglaubte Karriere als Profifußballer ist plötzlich unerreichbar, stattdessen muss er sich im harten Knastgefüge behaupten. Halt gibt ihm nur die Knast-Fußballmannschaft. Während sich seine Freundin und seine Mutter um den verzweifelten Häftling sorgen, erpresst ihn Clanchef Amar knallhart: Nur, wenn sich Momo ihm unterwirft und im Gefängnis zu dealen beginnt, gewährt er „Schutz“. Wie lange kann Momo seinen Entschluss durchhalten, kein Verbrecher zu werden?

„ASBEST“ ist eine Produktion der PANTALEON Films GmbH im Auftrag der ARD Degeto für die ARD Mediathek, Produzenten sind Dan Maag, Frank Kusche, Patrick Zorer und Yoko Higuchi-Zitzmann. Die Redaktion der Serie verantworten Carolin Haasis und Christoph Pellander (beide ARD Degeto). Die Serie wird gefördert vom Medienboard Berlin-Brandenburg.

v.l.n.r.: Michael Wittenborn (Rolle Thilo Glasewald), Friederike Becht (Rolle Simone Glasewald), Arian Wegener (Rolle Nina) und Ludwig Samuel Ott (Rolle Ben) – Foto:  ARD Degeto | Maor Waisburd

 

Am 31. Mai 2022 endeten die Dreharbeiten zum neuen „Endlich Freitag im Ersten“-Film „Draußen anders“ (AT) mit Arian Wegener in der Rolle der Nina, mit Friederike Becht als Mutter Simone, Ulrich Brandhoff als Vater Martin, Michael Wittenborn als Opa Thilo sowie Ludwig Samuel Ott als Bruder Ben, Max Appenroth als Mike Sahin vom Trans* Netzwerk u.v.a.

Das Drehbuch stammt von Angela Gilges, Karin Herberlein und Christopher von Delhaes. In Szene gesetzt wurde „Draußen anders“ (AT) von Karin Herberlein. Drehstart war der 26. April 2022, gedreht wurde in Berlin.

Zum Inhalt

Die achtjährige Nina (Arian Wegener) ist selbstbewusst und lebenslustig, bei ihrer Geburt ist allerdings ein Fehler passiert: Sie wurde als Niklas geboren. Für Nina ist klar, dass dieser Irrtum behoben werden muss. Sie fasst sich ein Herz und teilt ihrer Familie mit, dass sie schon immer ein Mädchen war und endlich als solches leben möchte. Von Opa Thilo (Michael Wittenborn) gibt es volle Unterstützung für die mutige Grundschülerin. Doch ihre ohnehin zerstrittenen Eltern Simone (Friederike Becht) und Martin (Ulrich Brandhoff) sowie Bruder Ben (Ludwig Samuel Ott) brauchen Zeit, um mit der Neuigkeit klarzukommen. Alte Streitigkeiten brechen wieder auf. Auch in Ninas Umfeld, unter den Nachbar*innen und in der Schule, tun sich nicht alle leicht. Hält die Familie trotzdem zusammen – und zu Nina?

„Draußen Anders“ (AT) ist eine Produktion von Schiwago Film (Produzent: Martin Lehwald, Producer: Philipp Goeser) im Auftrag der ARD Degeto (Redaktion: Katja Kirchen, Stefan Kruppa) für die ARD.

 

 

Der ROLAND-Filmpreis wird seit 2002 als Höhepunkt des Krimifestivals „Tatort Eifel“ vergeben und ehrt alle zwei Jahre Produktionen und Persönlichkeiten, die dem Genre Kriminalfilm in inhaltlicher oder filmästhetischer Weise wesentliche neue Impulse gegeben haben. Nachdem das Festival 2021 pandemiebedingt ausgesetzt wurde, vergibt die Jury den Preis in diesem Jahr zweifach. Wir freuen uns über die Auszeichnung für die ARD-Degeto-Koproduktion:

„Das Geheimnis des Totenwaldes“

 ARD Degeto | NDR

sowie für

Nicholas Ofczarek

über die Auszeichnung für seine schauspielerische Leistung in u.a. „Das Geheimnis des Totenwaldes“

 

„Das Geheimnis des Totenwaldes“ erzählt die Geschichte vom Verschwinden einer Frau frei nach wahren Ereignissen und zeigt die zunehmend verzweifelte Suche eines Bruders nach seiner Schwester und das Leid aller Angehörigen. Unter der Regie von Sven Bose spielten Matthias Brandt, Karoline Schuch, Silke Bodenbender, August Wittgenstein, Nicholas Ofczarek, Jenny Schily, Hildegard Schmahl, Hanno Koffler u.v.a. Die Drehbücher stammen von Stefan Kolditz. Die Kamera führte Michael Schreitel. Für die Redaktion zeichnen: Christian Granderath (NDR), Sabine Holtgreve (NDR) und Carolin Haasis (ARD Degeto). „Das Geheimnis des Totenwaldes“ ist eine Produktion von ConradFilm und Bavaria Fiction (Produzent’innen: Marc Conrad, Maren Knieling, Jan S. Kaiser) im Auftrag von ARD Degeto und NDR für die ARD.

Die sechsteilige Miniserie war ab 25. November 2020 in der ARD Mediathek abrufbar. Fernsehpremiere feierte der Event-Dreiteiler am 2., 5. und 9. Dezember 2020, jeweils 20:15 Uhr im Ersten.

Mehr dazu finden Sie hier.

Die Preisverleihung findet zum Abschluss des Festivals am 24. September 2022 im Rahmen der festlichen Abendgala statt.

Mehr dazu hier.

Das kroatisches Ermittlerduo Stascha Nowak (Jasmin Gerat) und Emil Perica (Lenn Kudrjawizki) – Foto: ARD Degeto | Conny Klein

 

Die einzigartige Schönheit Kroatiens mit seiner wildromantische Prärielandschaft und dem mediterranen Flair historischer Hafenstädte auf der einen Seite – die tief in der kroatischen Seele verankerten Gräueltaten eines grausamen Krieges in jüngster Vergangenheit auf der anderen: In den beiden spannenden neuen „Kroatien-Krimis“ werden Jasmin Gerat und Lenn Kudrjawizki als kroatisches Ermittlerduo Stascha Nowak und Emil Perica in ihrem 13. und 14. Fall ebenso mit dem tragischen Schicksal einzelner Familien wie dem eines ganzen Landes konfrontiert. Die Dreharbeiten von „Der Todesritt“ (AT) und „Split vergisst nie“ (AT) wurden am 24. Mai 2022 erfolgreich abgeschlossen.

An der Seite von Jasmin Gerat und Lenn Kudrjawizki, Kasem Hoxha, Max Herbrechter, Sarah Bauerett spielen Jenny Meyer, Rufus Beck, Karin Hanczewski, Sebastian Fräsdorf, Elenore Weisgerber, Simon Böer, Julie Engelbrecht, Arnd Klawitter, Ulrich Gebauer, Patrick von Blume, Ermin Sijamaija, Dennis Cubic, Davor Svedruzic und Katrin Pollitt u.v.a. Erstmals steht Lenn Kudrjawizki zusammen mit seinem Sohn Lior gemeinsam vor der Kamera.

 

Zu den Inhalten:

„Der Kroatien-Krimi – Der Todesritt“ (AT)

Die geschäftstüchtige Tierärztin Ana Kaleb (Karin Hanczewski) kehrt mit unguten Gefühlen zur Beerdigung ihres Vaters in die Heimat zurück. Dort trauert ihre Familie um den Patriarchen, einen angesehenen Pferderancher. Kurz nach Anas Ankunft kommt es zu einem Streit mit ihrem gewalttätigen Ex-Mann Vinko, der den gemeinsamen Sohn Denis (Lior Kudrjawizki) bei sich behalten möchte. Als Vinko spontan den 13-Jährigen zu einem nächtlichen Ausritt mitnimmt, fallen in der Dunkelheit plötzlich Schüsse. Stunden später findet Anas Bruder Niksa (Sebastian Fräsdorf) die Leiche von Vinko mit einer Kugel in der Stirn! Da der einzige Zeuge Denis niemanden gesehen hat, müssen Chefermittlerin Stascha Nowak (Jasmin Gerat) und ihr Kollege Emil (Lenn Kudrjawizki) bei den Spuren am Tatort ansetzen, die jedoch noch mehr Rätsel aufgeben …

„Der Kroatien-Krimi – Split vergisst nie“ (AT)

Als ein ehemaliger Marineoffizier bei einem Mordanschlag ums Leben kommt, vermutet Stascha (Jasmin Gerat) einen Zusammenhang mit dessen Beteiligung an ungesühnten Kriegsverbrechen. Das Opfer, der zwielichtige Investmentbanker Rogur (Ulrich Gebauer), ließ 1991 im Jugoslawienkrieg die kroatische Hafenstadt Split beschießen. Stascha vermutet: Jeder, der damals jemanden verloren hat, könnte an einem Racheakt beteiligt gewesen sein. Dazu gehören kroatische Matrosen, die Rogur zum Feuern auf ihre Landleute gezwungen hat. Einer von ihnen ist, wie Stascha herausfindet, ihr Kollege Borko (Kasem Hoxha), der „zufällig“ am Tatort war. Der versucht indes – mit Unterstützung ihres Vorgesetzten Kovacic (Max Herbrechter) – Beweise für eine Verwicklung der albanischen Mafia an dem Mord zu finden.

„Der Kroatien-Krimi“ ist eine Produktion der Constantin Television GmbH (Produzenten: Friedrich Wildfeuer, Karsten Rühle) im Auftrag der ARD Degeto für die ARD für den Sendeplatz „DonnerstagsKrimi im Ersten“. Regie führt wieder Michael Kreindl, hinter der Kamera steht Hannes Hubach. Das Drehbuch „Der Todesritt“ (AT) wurde von Ulf Tschauder, das Drehbuch „Split vergisst nie“ (AT) von Christoph Darnstädt geschrieben. Die Redaktion verantworten Barbara Süßmann und Katja Kirchen (beide ARD Degeto).

 

 

 

 

 

 Heino Ferch und Ingrid Bolsø Berdal in „Die Saat“ – Foto: Odeon Fiction | ARD Degeto |  Dusan Martincek

 

Der Global Seed Vault auf Spitzbergen, die „Backup-Festplatte“ der globalen Ernährung, ist Schauplatz der Thriller-Serie „Die Saat“ (AT), einer Koproduktion mit ARD Degeto und dem norwegischen Sender NRK. Unter der Regie von Alexander Dierbach und nach den Drehbüchern von Christian Jeltsch, welcher auch Creator und Headwriter ist, und Axel Hellstenius wurden vom 10. Mai bis 7. September 2022 sechs Folgen der deutsch-norwegischen Koproduktion vor spektakulärer Originalkulisse auf Spitzbergen sowie in München und Prag gedreht.

An der Seite von Heino Ferch und Ingrid Bolsø Berdal spielen Rainer Bock, Jonathan Berlin, Seumas Sargent, Friederike Becht, Erik Madsen, Jasmina Al Zihairi, Husam Chadat, Laura de Boer u.v.m.

Christoph Pellander, Redaktionsleiter der ARD Degeto: „Die ARD Degeto möchte mit der Thriller-Serie ‚Die Saat‘ die Aufmerksamkeit auf ein wichtiges globales Thema richten, denn es geht um den Kampf um Nahrungsmittel. Mit einer Top-Besetzung vor und hinter der Kamera ist hier eine spannende deutsch-norwegische Koproduktion gelungen, mit der wir nicht nur das deutsche Publikum, sondern auch eine internationale Zielgruppe erreichen werden.“

 

Zum Inhalt:

Der deutsche Kommissar Max (Heino Ferch) und die norwegische Polizistin Thea (Ingrid Bolsø Berdal) machen sich in Spitzbergen auf die Suche nach Max‘ verschwundenem Neffen Victor (Jonathan Berlin). Schon bald stellt sich heraus, dass sein Verschwinden mit der brisanten Übernahme eines Saatgut-Konzerns zusammenhängen könnte, über die in Brüssel kontrovers diskutiert wird. Thea und Max tauchen immer tiefer in ein Geflecht aus Intrigen und politischen Interessen, das nicht nur Victors, sondern auch ihr eigenes Leben in Gefahr bringt.

„Die Saat“ (AT) ist eine Koproduktion von Odeon Fiction, ARD Degeto, NRK und MIA Film. Service Produzent auf Spitzbergen ist PolarX AS.  Die Redaktion liegt bei Sebastian Lückel und Christoph Pellander für die ARD Degeto und bei Elisabeth Tangen für NRK. Produzent:innen sind Britta Meyermann und Mischa Hofmann. Regie führte Alexander Dierbach, für die Kamera ist Ian Blumers verantwortlich. Gefördert wird „Die Saat“ (AT) vom FilmFernsehFonds Bayern, Creative Europe MEDIA der Europäischen Union, dem German Motion Picture Fund und dem Czech Tax Incentive. Der Weltvertrieb liegt bei Leonine Studios.

 

 

 

v.l.n.r.: Oliver-Maximilian Kraus (Kamera), Steffi Doehlemann (Regie), Jana Klinge, Marleen Lohse, Cem Ali Gültekin, Hinnerk Schönemann (allesamt Schauspieler) Foto: triple Pictures | NDR | ARD Degeto | Gordon A. Timpen

 

Mit durchschnittlich 8,65 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauern bei den drei neuen Folgen, die Anfang 2022 gesendet wurden, ist „Nord bei Nordwest“ aktuell der erfolgreichste „DonnerstagsKrimi im Ersten“. Vom 17. Mai bis 17. Juni 2022 entstand eine weitere Folge mit Hinnerk Schönemann, Jana Klinge und Marleen Lohse als Kommissar und Tierarzt Hauke Jacobs, Kommissarin Hannah Wagner und Tierärztin Jule Christiansen. „Kobold Nr. 4“ (AT) ist bereits der 22. Film der im Auftrag von ARD Degeto und NDR produzierten Reihe. Das Drehbuch schrieb Holger Karsten Schmidt, Regie führte Steffi Doehlemann („Die Kanzlei“, „SOKO Stuttgart“), die erstmals eine Folge „Nord bei Nordwest“ inszenierte. Gedreht wurde auf Fehmarn sowie in Travemünde und Hamburg. Das Erste und die ARD Mediathek werden den neuen Krimi voraussichtlich Anfang 2024 zeigen.

Zum Inhalt:

Die 12-jährige Waise Paula wird zufällig Augenzeugin eines Schusswechsels, bei dem eine Frau getötet wird. Da sie gesehen wurde, muss Paula um ihr Leben fürchten. Das Mädchen traut sich aber nicht, zur Polizei zu gehen, denn die beiden Täter haben sich als Polizisten verkleidet. Als die Leiche der Frau an der Schwanitzer Küstenlinie gefunden wird, trägt sie nichts bei sich außer einen Notizzettel mit den Worten „Kobold Nr. 4“. Ein großes Rätsel für Hauke Jakobs (Hinnerk Schönemann) und Hannah Wagner (Jana Klinge), das an Auffälligkeiten nicht ärmer wird. Name und Herkunft der Frau sind nicht feststellbar und offensichtlich vermisst sie auch niemand.

Neben dem Erfolgs-Trio Hinnerk Schönemann, Jana Klinge und Marleen Lohse sind Victoria Fleer (als Bine Pufal), Stephan A. Tölle (Herr Töteberg), Cem Ali Gültekin (Mehmet Ösker), Regine Hentschel (Frau Bleckmann), Joshy Peters (Puttkammer), Rainer Furch (Simon Rost) und Alissa Lazar (Paula) zu sehen.

Produzent ist Seth Hollinderbäumer (triple pictures), Kamera: Oliver-Maximilian Kraus, Herstellungsleitung: Joshua Lantow / Kirsten Frehse, Produktionsleitung: Markus Kadl. Executive Producer ist Christoph Pellander (ARD Degeto). Die Redaktion haben Donald Kraemer (NDR) und Katja Kirchen (ARD Degeto).

 

v.l.n.r : Sahra Daugreilh, Shadi Eck, Amel Charif, Husam Chadat –  Foto: ARD Degeto | Alex Janetzko

 

Am 19. Mai fiel in Berlin die letzte Klappe für die neue siebenteilige ARD-Degeto-Serie „Lamia“ (AT) mit Amel Charif in der Titelrolle. Regie führte Süheyla Schwenk nach Drehbüchern von Sarah Kilter. In weiteren Rollen spielen Sahra Daugreilh, Husam Chadat, Shadi Eck, Amina Merai, Eidin Jalali uvm. Um die algerische Kultur in Deutschland authentisch erzählen zu können, wurde für „Lamia“ (AT) europaweit gecastet. „Lamia“ (AT) wird exklusiv für die ARD Mediathek produziert.

Zum Inhalt:

Die 25-Jährige Lamia (Amel Charif) studiert im Master Soziale Arbeit und lebt immer noch bei ihren algerischen Eltern zu Hause in Berlin. Wie viele andere in diesem Alter will sie nur eins: Raum, um sich selbst zu finden. Dass dabei leider ihre Mutter Radia (Sahra Daugreilh) über ihr helikoptert, ihr jüngerer Bruder Younes (Shadi Eck) sich mit ihr um den Laptop streitet und ihr Vater Said (Husam Chadat) sie immer wieder damit stichelt, sie sei ein „Alman“, lässt ihr keine Zeit zum Luftholen, geschweige denn Ruhe, um ihre Master-Arbeit zu beenden. Lamia macht sich auf die Suche nach einer eigenen Wohnung, nach Allah und nach ihrer Identität, die irgendwo zwischen zwei Kulturen steckt. Als dann noch herauskommt, dass Vater Said seinerzeit als algerischer DDR-Vertragsarbeiter eine außereheliche Tochter gezeugt hat, steht das Leben der ganzen Familie Mazouz vollends auf dem Kopf. Zunehmend lernt Lamia immer mehr über sich und beginnt, für ihre Bedürfnisse zu kämpfen. Auf ihrer Suche nach sich selbst und ihrem Platz zwischen den Kulturen erkennt sie, dass auch die Menschen um sie herum noch längst nicht angekommen sind…

„Lamia“ (AT) schafft es, eine Familie zu erzählen, die ihre Konflikte ausspricht und einen wunderbaren Humor entwickelt, das Leben mit Leichtigkeit anzunehmen und sich selber, ob mit oder ohne Allah, weiterzuentwickeln.

„Lamia“ (AT) ist eine Produktion der Berliner Turbokultur GmbH im Auftrag der ARD Degeto für die ARD Mediathek wurde vom Medienboard Berlin-Brandenburg gefördert. Produzenten sind Martin Danisch und David Hadda. Die Redaktion liegt bei Carolin Haasis (ARD) und Christoph Pellander (ARD Degeto).

 

v.l.n.r.: Katrin Schmidt (Regie), Simon Schmejkal (Kamera), Marlene Morreis (Ida Sörensen), Nicki von Tempelhoff (Magnus Vinter), Timur Bartels (Bjarne Vinter), Erik Madsen (Sven Bech) – Foto: ARD Degeto | Sandra Hoever

 

Letzte Klappe für den neuen „Dänemark-Krimi“: Die Dreharbeiten für „Blutlinie“ (AT), den zweiten packenden Film der im Oktober 2021 mit 6,56 Mio. Zuschauer*innen (MA 23,2 %) erfolgreich gestarteten ARD-Degeto-Reihe, sind abgeschlossen. Marlene Morreis und Nicki von Tempelhoff alias Ida Sörensen und Magnus Vinter nehmen es diesmal mit einem von Roman Knižka verkörperten, skrupellosen Kopenhagener Syndikatsboss auf, der ausgerechnet Magnus‘ Neffen – gespielt von Timur Bartels – verdächtigt, seinen Sohn grausam ermordet zu haben. Die beiden Streifenpolizisten haben plötzlich alle Hände voll damit zu tun, schneller zu ermitteln, als sich der Vater des Opfers rächen kann …

Unter der Regie von Katrin Schmidt spielen an der Seite von Marlene Morreis und Nicki von Tempelhoff u.a. Katharina Heyer, Timur Bartels, Dagmar Leesch, Lara Feith und Roman Knižka. Tim Bergmann ergänzt den Cast mit einem Gastauftritt. Gedreht wurde vom 22. April bis zum 19. Mai 2022 in Dänemark und Norddeutschland.

Zum Inhalt:

Die Streifenpolizisten Ida Sörensen (Marlene Morreis) und Magnus Vinter (Nicki von Tempelhoff) werden zum Fundort einer Leiche gerufen. Horik (Luca Kruse), der Sohn von Kort Holm (Roman Knižka), einer Kopenhagener Unterweltgröße, wurde mit zwei Wikingerpfeilen getötet. Die Ermordung des Sohns, da ist sich die Polizei sicher, wird den rachsüchtigen Vater in seinen Heimatort führen. Während die Mordkommission um Frida Olsen (Katharina Heyer) ihre Ermittlungen aufnimmt, ist vor allem Magnus in höchstem Alarmzustand: Er hat am Tatort Hinweise entdeckt, dass sein eigener Neffe Bjarne Vinter (Timur Bartels) hinter dem Anschlag stecken könnte. Bjarne ist in der Vergangenheit öfter verhaltensauffällig gewesen und arbeitet ausgerechnet in der Schmiede des Wikinger-Parks, aus der die Pfeile vermutlich stammen. Die Polizisten müssen den Jungen, der sich auf der Flucht befindet, so schnell wie möglich finden, bevor Kort Holm es tut.

„Der Dänemark-Krimi“ ist eine Produktion der EIKON Media im Auftrag der ARD Degeto für die ARD für den Sendeplatz „DonnerstagsKrimi im Ersten“. Produzentin ist Michaela Nix, Producerin Katarina Cvitic. Regie führt Katrin Schmidt. Das Drehbuch stammt von Timo Berndt. Für die Kamera ist Simon Schmejkal verantwortlich. Die Redaktion liegt bei Birgit Titze und Katja Kirchen (ARD Degeto).

v.l. n. r.: Edin Hasanović, Jan Georg Schütte, Bjarne Mädel, Elisa Schlott– Foto: ARD Degeto | NDR | Jürgen Kemmer

 

Wiedersehen mit der Grimme-Preis nominierten Serie „Kranitz – Bei Trennung Geld zurück“: Mehr als 2 Millionen Abrufe in der ARD Mediathek verzeichnet die ARD Degeto/NDR Comedyserie von und mit Grimme-Preisträger Jan Georg Schütte („Für immer Sommer 90“). Nun folgt die zweite Staffel: Mit neuen, ungewöhnlichen Geschichten und kuriosen Charakteren führt Schütte erneut als Paartherapeut Klaus Kranitz in vier Episoden durch die Therapiesitzungen. Sein neues Ziel: Die digitale Dating-Welt für seine Machenschaften nutzen. Sein treues Versprechen – bei Trennung Geld zurück. Wieder an Kranitz‘ Seite: Auftragskiller Manni, gespielt von Bjarne Mädel, der diesmal in einer Doppelrolle auftritt.

Nach sechs Drehtagen wurden die Dreharbeiten für „Kranitz – Bei Trennung Geld zurück“ am 17. Mai 2022 erfolgreich in Hamburg beendet. In der zweiten Staffel der schwarzhumorigen Serie erzählen neue Paare in vier Episoden ihre Geschichten. Das Schauspieler*innen-Ensemble besteht diesmal aus Alice Dwyer und Peter Simonischek, Laura Tonke und Yannik Heckmann, Elisa Schott und Edin Hasanović, Bjarne Mädel und Aleksandar Jovanovic. Nur Regisseur und Hauptdarsteller Jan Georg Schütte kennt den geplanten Ablauf der improvisierten Therapiesitzungen. Die Schauspieler*innen konfrontiert er beim Dreh mit zahlreichen Überraschungen, vorab erfahren sie nur den Hintergrund ihrer eigenen Figur und das Paar-Profil.

Jan Georg Schütte: „Wir haben in der zweiten Staffel noch einmal kräftig nachgelegt. Erst wird Kranitz von seinem Vater fertiggemacht, dann tauchen eine Mutter und ihr Sohn als Ehepaar auf, Manni wird von seinem alten Kumpel Ivan Meierle – der bereits in ‚Das Begräbnis‘ dabei war – verfolgt und hat vor lauter Stress eine Persönlichkeitsspaltung. Und schließlich startet noch die neu entwickelte Kranitz Dating App. Da geht was!“

Christoph Pellander, Redaktionsleiter ARD Degeto: „Gute Nachrichten für ‚Kranitz‘-Fans und alle, die es werden wollen: Der härteste Therapeut Deutschlands ist zurück! Bei Klaus Kranitz gilt nur hopp oder top – drei Sitzungen und das Problem ist gelöst – falls nicht, gibt es Geld zurück. Und auch diesmal hat sich ein großartiges Schauspielensemble um Jan Georg Schütte zur Impro-Therapie versammelt. Die neuen Sitzungen bei Kranitz sind bald rund um die Uhr in der ARD Mediathek abrufbar.“

Anschließend wird die Serie im NDR Fernsehen ausgestrahlt.

„Kranitz – Bei Trennung Geld zurück“ ist eine Produktion der Florida Film GmbH im Auftrag der ARD Degeto und des NDR für die ARD. Produzenten sind Lars Jessen und Sebastian Schultz. Regie führt Jan Georg Schütte. Die Bücher stammen von Jan Georg Schütte und Sebastian Schultz. Die Redaktion liegt bei Carolin Haasis und Christoph Pellander (beide ARD Degeto) sowie bei Diana Schulte-Kellinghaus und Karsten Willutzki (beide NDR).

Andreas Prochaska (Regie), Philine Schmötzer (Wienke),  Anton Spieker (Iven), Detlev Buck (Hauke Haien) – Foto: NORDFILM | ARD Deteto | Christine Schroeder

 

Unter der Regie des preisgekrönten Regisseurs Andreas Prochaska („Das finstere Tal“) fanden vom 25. April bis 3. Juni 2022 die Dreharbeiten für das ARD-Degeto-Mystery-Drama „Hauke Haiens Tod“ (AT) statt. Der Eventfilm erzählt in Anlehnung an Theodor Storms berühmte Meisternovelle „Der Schimmelreiter“ von einer Schicksalsgemeinschaft an der friesischen Nordseeküste – den brachialen Kräften der Natur ausgesetzt – die hin- und hergerissen ist zwischen Fortschritts- und Aberglauben. Als eine verheerende Sturmflut eine Familie auseinanderreißt, wird ein Trauma entfacht. Was bleibt, ist ein Dorf, das an menschlicher Hybris zu zerbrechen droht, überschattet von einem verhängnisvollen Geheimnis. „Hauke Haiens Tod“ ist eine Geschichte über Selbstermächtigung im Zeichen der heraufziehenden Klimakatastrophe und über den Versuch, ein jahrelanges Schweigen zu brechen und so eine Antwort auf die Frage zu finden: Rache oder Vergebung?

Die Hauptrollen spielen Anton Spieker und Philine Schmölzer, in weiteren Rollen sind Sascha Geršak, Detlev Buck, Franziska Weisz, Janina Stopper und viele mehr zu sehen. Daniela Baumgärtl und Constantin Lieb schrieben das Drehbuch – frei nach der Vorlage des 2001 erschienenen gleichnamigen Romans „Hauke Haiens Tod“ von Andrea Paluch und Robert Habeck. Gedreht wurde in Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Hamburg.

Zum Inhalt:

In einer unseligen Sturmflutnacht an der Nordseeküste bringt der junge Hofarbeiter Iven (Anton Spieker) die dreijährige Wienke, Tochter des Deichgrafen Hauke Haien (Detlev Buck) und seiner Frau Elke (Franziska Weisz), nach Hamburg und setzt sie vor einem Kinderheim ab. Iven selbst endet als Türsteher in St. Pauli. 15 Jahre später steht unerwartet eine eigensinnige junge Frau (Philine Schmölzer) vor ihm, die von ihm verlangt, dass er sie an die Küste bringt und ihr hilft, ihre Eltern zu finden. Sie will wissen, wer sie ist und woher sie kommt. Widerwillig bringt Iven Wienke zurück ins Dorf Stegebüll an der Küste, denn auch er hat die unheilvolle Vergangenheit verdrängt. Für beide beginnt eine dramatische und emotionale Reise in eine versunkene Zeit, in der der Untergang des Deichgrafen Hauke Haien und seiner Familie unabwendbar war.

„Hauke Haiens Tod“ (AT) ist eine Produktion der NORDFILM in Koproduktion mit der ARD Degeto in Zusammenarbeit mit dem ORF – gefördert von der nordmedia Film- und Mediengesellschaft Niedersachsen/Bremen. Produzentin ist Kerstin Ramcke, ausführende Produzent:innen: Wilfried Hauke und Katinka Seidt. Die Redaktion verantworten Claudia Luzius und Christoph Pellander (beide ARD Degeto).

https://www.degeto.de/film/sommerkino-im-ersten-2022/