v.l.n.r.: Tobias Oertel (Rolle Jan Schäfer), Marlene Tanczik (Rolle Fiona Weibel) und Slavko Popadic (Rolle Marco Lansing)  ARD Degeto | Boris Laewen

 

Am 16. Dezember gingen in Hamburg Altona unter der Regie von Philipp Osthus die Dreharbeiten zum ARD-Degeto-Thriller „Der Beschützer“ (AT) zu Ende. In den Hauptrollen sind Tobias Oertel als Personenschützer Jan Schäfer und Marlene Tanczik als undurchsichtige Kronzeugin Fiona Weibel zu sehen. Komplettiert wird das Ensemble mit Slavko Popadic, Sabrina Amali, Sascha Weingarten u.v.a. Das Drehbuch stammt aus der Feder von Michael Ehnert und Oke Stielow. Hinter der Kamera stand Frank Küpper.

Zum Inhalt: 

Jan Schäfer ist Personenschützer beim BKA. Fiona – die Kronzeugin, die aktuell unter Schäfers Schutz steht – muss vor dem Internationalen Seegerichtshof in Hamburg aussagen. Besonders heikel: Fiona arbeitet in der Geschäftsführung einer Schweizer Reederei und soll mit Insiderwissen ihren eigenen Arbeitgeber schwer belasten. Der Reederei wird vorgeworfen, illegal giftige Substanzen, getarnt als Düngemittel, nach Syrien zu transportieren, wo sie zur Gewinnung von Giftgas eingesetzt werden.
Damit Fiona bis zum Prozess sicher ist, nehmen Schäfer und sein Kollege Marco sie in ihre Obhut. Doch schon als sie die Zeugin am Flughafen empfangen, wird ihnen klar, dass sie verfolgt werden. Durch ein geschicktes Ablenkungsmanöver gelingt es ihnen, den Verfolgern zu entkommen. Aber reicht das aus, um Fiona in Sicherheit zu bringen? Immer wieder droht das Trio entdeckt zu werden und die Operation aufzufliegen. Spielt die Zeugin ein doppeltes Spiel? Oder gibt es gar ein Leck in den Reihen der eigenen Kollegen?

„Der Beschützer“ (AT) ist eine Produktion der Wüste Medien GmbH (Produzenten: Björn Vosgerau und Uwe Kolbe) im Auftrag der ARD Degeto für die ARD. Die Redaktion liegt bei Carolin Haasis und Christoph Pellander (beide ARD Degeto).

Zum 59. Mal wurde heute, am 9. Dezember 2020 die Rose d’Or verliehen. Zum ersten Mal fand die Preisverleihung virtuell statt. Vergeben wurde der Preis in dreizehn Kategorien, für die sich insgesamt 766 Produktionen beworben hatten.

Die Rose d’Or in der Kategorie

„Drama“

ging an

„Babylon Berlin“

X-Filme Creative Pool | ARD Degeto | Sky Deutschland | WDR | Beta Film

 

Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung und gratulieren allen Machern und Beteiligten herzlich!

Alle Preisträger*innen im Überblick sowie mehr zur Preisverleihung finden Sie hier.

„Babylon Berlin“  basiert auf den Romanen von Volker Kutscher.  Die dritte Staffel entstand nach der Vorlage des Buchs „Der stumme Tod“. In zwölf Folgen erzählen die Autoren und Regisseure Henk Handloegten, Achim von Borries und Tom Tykwer die Geschichte des Kommissars Gereon Rath fort, dessen Ermittlungen im Berlin der ausgehenden 1920er Jahre stattfinden –  einer Zeit, geprägt von gesellschaftlichen, politischen, wirtschaftlichen und technischen Umbrüchen. Dieses Mal gilt es, den Tod einer berühmten Filmschauspielerin aufzuklären, die bei Dreharbeiten ums Leben kommt. Der zweite Fall des aus Köln stammenden Kommissars spielt vor dem Hintergrund der sich verstärkenden Wirtschaftskrise, die mit dem großen Börsencrash endet. Unterstützung erhält der Kommissar von seiner Assistentin Charlotte Ritter, der er auch persönlich näherkommt.

Die dritte Staffel von „Babylon Berlin“ feierte ihre Free-TV-Premiere vom 11. bis 22. Oktober 2020  im Ersten und ist mit bislang rund 16 Millionen Abrufen vor allem in der ARD-Mediathek ein großer Erfolg. Alle Folgen der dritten Staffel stehen noch  zum 21. Januar 2021 zum Abruf bereit – siehe hier.

„Babylon Berlin“ ist eine Produktion von X Filme Creative Pool in Koproduktion mit ARD Degeto für Das Erste, Sky, WDR und Beta Film. Verantwortliche Redakteure von BABYLON BERLIN sind Christine Strobl, Christoph Pellander, Sascha Schwingel und Carolin Haasis (ARD Degeto), Caren Toennissen (WDR), Marcus Ammon, Frank Jastfelder und Lucia Vogdt (Sky Deutschland). Produzenten für X Filme sind Stefan Arndt, Uwe Schott und Michael Polle, Koproduzenten für Beta Film sind Jan Mojto, Dirk Schürhoff und Moritz Herzogenberg. Die neue Staffel wird gefördert vom Medienboard Berlin-Brandenburg, der Film- und Medienstiftung NRW sowie dem German Motion Picture Fund.

v.l.n.r.: Tim Bergmann (Rolle Jannik Larsen), Nicki von Tempelhoff (Rolle Magnus Vinter), Marlene Morreis (Rolle Ida Sörensen), Christian Theede (Regie), Simon Licht (Rolle Avis Roer) und Simon Schmejkal (Kamera) – Foto: ARD Degeto | Manju Sawhney

 

Ribe, die älteste Stadt Dänemarks, ein gemütliches, idyllisches mittelalterliches Örtchen im Südwesten Jütlands an der rauen dänischen Nordseeküste. Einst zogen die Wikinger von hier nach Europa, um Angst und Schrecken zu verbreiten, nun trieb dort unter der Regie von „Tatort“-Regisseur Christian Theede ein Serientäter im ARD Degeto-Krimi „Rauhnächte“ (AT) sein Unwesen. Seine Opfer teilen alle dasselbe Schicksal: Sie werden in die unwegsame Wildnis verschleppt, die Ribe umgibt, und dort zum Sterben zurückgelassen. Doch dann kommt es zu einer schicksalhaften Begegnung – und einem unverzeihlichen Fehler: Polizistin Ida Sörensen, gespielt von Marlene Morreis, erkennt das neueste Opfer nicht, das sie während der „Wilden Jagd“, dem Höhepunkt der titelgebenden Rauhnächte, auf der Polizeiwache um Hilfe bittet. Sie schickt die Frau zurück auf die Straße, wo sie ihrem Peiniger erneut direkt in die Arme läuft. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt …
An der Seite von Marlene Morreis spielen Nicki von Tempelhoff, Tim Bergmann, Janek Rieke, Katharina Heyer, Simon Licht, Anne Kanis u.v.a. Die Dreharbeiten in Dänemark und Norddeutschland dauerten vom 12. November bis 11. Dezember 2020.

Zum Inhalt:

Ein dunkler Wintertag irgendwo in Dänemark. Ida Sörensen (Marlene Morreis), Streifenpolizistin in Ribe, schiebt gerade ihren zweiten Dienst in der Polizeiwache ihrer Kleinstadt, wo die Menschen ausgelassen die „Wilde Jagd“ feiern, das Ende der Rauhnächte. Ida sollte eigentlich schon längst im Feierabend sein, doch ein Streit mit ihrem Mann Jannik Larsen (Tim Bergmann) hat sie zurück auf das Revier getrieben. Dort übernimmt sie die Nachtschicht ihres Kollegen Magnus Vinter (Nicki von Tempelhoff), damit der feiern gehen kann. Der Job hinter dem Tresen der Dienststelle ist besonders an diesem Abend alles andere als begehrt: Es herrscht ein reges Kommen und Gehen, Lärm, Krawall, Betrunkene. Kurzum: Stress. Und im Stress macht man Fehler. Aber dieser Fehler hätte Ida nicht passieren dürfen.

„Rauhnächte“ (AT) ist eine Produktion der EIKON Media (Produzentin: Michaela Nix, Producerin: Katarina Cvitic) im Auftrag der ARD Degeto für die ARD für den Sendeplatz „DonnerstagsKrimi im Ersten“. Das Drehbuch stammt von Timo Berndt, die Kamera führte Simon Schmejkal. Für die Redaktion zeichnen Birgit Titze und Katja Kirchen (ARD Degeto) verantwortlich.

 

 

v.l.n.r.: Florian Hager (stellvertretender ARD-Programmdirektor), Axel Balkausky (Koordinator Sport), Volker Herres (ARD-Programmdirektor), Christine Strobl (Geschäftsführerin ARD Degeto), Rainald Becker (ARD-Chefredakteur), Jörg Schönenborn (Koordinator Fiktion) – Foto: ARD | Petra Stadler

Auf einer virtuellen Pressekonferenz hat Das Erste am Mittwoch, 2. Dezember 2020 Programmhöhepunkte des kommenden Jahres vorgestellt. Programmdirektor Volker Herres moderierte die Runde mit ARD-Chefredakteur Rainald Becker, dem Koordinator Fiktion Jörg Schönenborn, dem Koordinator Sport Axel Balkausky sowie der Geschäftsführerin der ARD Degeto Christine Strobl und dem ARD-Channel-Manager und stellvertretenden Programmdirektor Florian Hager.

Dazu gab es Trailer zu einzelnen Programm-Sparten. Hier die kommenden Programm-Highlights der ARD Degeto für Das Erste und die ARD-Mediathek:

 

Isabell Polak und Kai Wiesinger während der Dreharbeiten zu „Dr. Hoffmann – Die russische Spende“ (AT) – Foto: rbb | ARD Degeto | Aki Pfeiffer

 

Er Stationsarzt, sie Mathelehrerin – zufällig geraten sie in einen spannenden Kriminalfall. Am 11. Dezember 2020 wurden die Dreharbeiten zu einem neuen DonnerstagsKrimi „Dr. Hoffmann – Die russische Spende“ mit Kai Wiesinger und Isabell Polak in den Hauptrollen erfolgreich beendet. Die Geschichte beruht auf der Romanvorlage „Die russische Spende“ des Arztes und Autors Christoph Spielberg. Das Drehbuch stammt von Nils-Morten Osburg (u.a. „Ostfriesengrab“, „Tage des letzten Schnees“) und Edzard Onneken. In Szene gesetzt wurde „Dr. Hoffmann – Die russische Spende“ (AT) von Max Zähle, der zuletzt bei dem viel beachteten Münster „Tatort – Limbus“ Regie führte und für „Bist du glücklich“ mit dem Deutschen Fernsehpreis in der Kategorie „Bester Fernsehfilm“ ausgezeichnet wurde.

Zum Inhalt
Dringender Anruf aus der Klink: Nicht zum ersten Mal opfert Dr. Felix Hoffmann (Kai Wiesinger) den gemütlichen Fernsehabend für den Einsatz in der Notaufnahme. Spontan übernimmt er den Nachtdienst für einen Kollegen. Da ahnt der Stationsarzt noch nicht, welche Folgen die nächsten Stunden für ihn und seine Freundin Celine (Isabell Polak) haben werden. Als ein Patient noch in der Notaufnahme verstirbt, glaubt Dr. Hoffmann nicht an einen natürlichen Tod. Der Ukrainer Mischa Tschenkow gehörte zu einer Putzkolonne des Krankenhauses und war für ihn daher kein Unbekannter. Zudem wurde er kürzlich gesund aus der Klinik entlassen – doch seine Patientenakte ist verschwunden. Dr. Hoffman erzählt seiner Freundin Celine von dem Fall. Sie hat sofort einen Verdacht und will der Sache nachgehen. So stolpern die beiden in einen Kriminalfall und werden mehr und mehr in die mafiösen Machenschaften der Klinikleitung verwickelt.
In weiteren Rollen zu sehen sind Julika Jenkins, Wilfried Hochholdinger, Anja Herden, Rainer Reiners, Brigitte Zeh, Rainer Strecker, Rana Farahani u.v.a.

„Dr. Hoffmann – Eine russische Spende“ (AT) ist eine Produktion von Schiwago Film (Produzenten: Marcos Kantis, Edzard Onneken, Producerin. Mirjam Erdem) im Auftrag von rbb (Redaktion: Kerstin Freels) und ARD Degeto (Redaktion: Katja Kirchen) für die ARD. Die Ausstrahlung ist für Herbst 2021 auf dem Sendeplatz „Der DonnerstagsKrimi im Ersten“ geplant.

v.l.n.r.: Ina Paule Klink (Rolle: Dominique Kuster), Christian Kohlund (Rolle: Thomas Borchert), Max Knauer (Kamera), Roland Suso Richter (Regie), Uwe Kockisch (Rolle: Antonius Bildermann) – Foto: ARD Degeto | Sava Hlavacek

Die Dreharbeiten für den 13. „Zürich-Krimi“ wurden am 12. Dezember 2020 erfolgreich beendet. Seit 12. November 2020 standen Christian Kohlund als knorriger „Anwalt ohne Lizenz“ Thomas Borchert und Ina Paule Klink als seine Chefin Dominique Kuster in „Borchert und der verlorene Sohn“ (AT) unter der Regie von Roland Suso Richter vor der Kamera. Uwe Kockisch spielt im neuen Film der beliebten ARD-Degeto-Reihe Borcherts besten Freund aus Jugendtagen: Dieser steht kurz vor seiner zweiten Eheschließung und der Entdeckung eines lukrativen Krebsmedikaments, als sein ältester Sohn und Erbe unter dubiosen Umständen entführt wird. In weiteren Rollen sind Pierre Kiwitt, Robert Hunger-Bühler, Susi Banzhaf, Andrea Zogg, Idil Üner, Götz Otto u.v.a. zu sehen.

Zum Inhalt:

Antonius Bildermann (Uwe Kockisch) möchte seine jüngere Freundin Mira Gül (Idil Üner) heiraten und bittet seinen langjährigen Freund Thomas Borchert (Christian Kohlund), einen Ehevertrag aufzusetzen. Bildermann ist im Besitz einer großen BioTech-Firma, für die auch seine Söhne Julian (Johannes Meister) und Florian (Oskar Belton) arbeiten. Julian ist strikt gegen die Heirat: Er ist fest davon überzeugt, dass Mira nur an das Geld seines Vaters will. Deshalb drängt er darauf, seinen Erbanteil ausbezahlt zu bekommen, wonach er nach einem alten Familienvertrag als ältester Sohn auch berechtigt ist. Das Problem: Die Auszahlung könnte das finanzielle Aus für die Firma bedeuten. Kurz darauf wird Julian entführt und ein Lösegeld von drei Millionen Schweizer Franken gefordert. Hauptmann Furrer (Pierre Kiwitt) ist sich sicher, dass Julian seine eigene Entführung geplant hat, um an das Geld zu kommen. Doch Borchert ist überzeugt davon, dass so etwas in dieser Familie, die er so gut kennt, nicht sein kann! Da liegt es doch näher, dass der zwielichtige Onkel des Getöteten, eine Zürcher Unterweltgröße, die Entführung eingefädelt hat. Während der „Anwalt ohne Lizenz“ mit Hochdruck in diese Richtung ermittelt, treten in der Familie Bildermann Konflikte zutage, die Borchert und Dominique (Ina Paule Klink) nicht für möglich gehalten hätten …

„Der Zürich-Krimi“ ist eine Produktion der Graf Film in Koproduktion mit Mia Film, gefördert durch den Tschechischen Staatsfond der Kinematografie, im Auftrag der ARD Degeto für die ARD für den Sendeplatz „DonnerstagsKrimi im Ersten“. Roland Suso Richter inszenierte nach dem Drehbuch von Rainer Ruppert. Die Kamera führte Max Knauer. Gedreht wurde in Zürich und Prag.

 

Play-Regisseur Philip Koch (rechts) mit den Hauptdarstellern (v.l.n.r.): Victoria Mayer (Ariane), Oliver Masucci (Frank), Emma Bading (Jennifer) – Felix Klare als Alex Schwarz in „Unschuldig“

 

 

Am Samstag, 21. November 2020, zeichnete die Deutsche Akademie für Fernsehen im Rahmen einer virtuellen Preisverleihung ihre diesjährigen Preisträgerinnen und Preisträger aus. Zum achten Mal würdigte sie damit herausragende kreative Leistungen in allen Gewerken für deutsche Fernseh- und Streaming-Produktionen.

Wir freuen uns über vier Auszeichnungen für die BR | ARD Degeto-Ko-Produktion „Play“ sowie eine weitere Auszeichnung für die Leistung zu der ARD Degeto-Auftragsproduktion „Unschuldig“.

 

Für „Play“ wurden ausgezeichnet:

Alexander Fischerkoesen

in der Kategorie

Bildgestaltung 

*

Philip Koch & Hamid Baroua

 in der Kategorie

Drehbuch 

*

Cornelius Conrad & Claudia Simionescu & Birgit Titze

 in der Kategorie

Redaktion/Producing/Dramaturgie

*

Philip Koch

 in der Kategorie

Regie

*

Für „Unschuldig“ wurde ausgezeichnet:

Felix Klare

 in der Kategorie

Schauspieler – Hauptrolle

Wir gratulieren allen Preisträgerinnen und Preisträgern ganz herzlich!

Moderiert wurde die Verleihung von Christine Urspruch und Dayan Kodua. Die Laudator*innen waren Rebecca Immanuel und Stephan Szász.

„Play“ ist eine Produktion der SAPPRALOT Productions (Produzent: Hamid Baroua und Christoph Szonn) mit TELLUX next (Produzent: Philipp Schall) im Auftrag des Bayerischen Rundfunks und der ARD Degeto für die ARD. Regie: Philip Koch; Drehbuch: Philip Koch, Hamid Baroua; die Redaktion übernahmen Cornelius Conrad (BR), Claudia Simionescu (BR) und Birgit Titze (ARD Degeto).

„Play“ erzählt die Geschichte der Schülerin Jennifer Reitwein, die sich dem realen Alltag immer weniger gewachsen fühlt und zunehmend in die virtuelle Realität ihres Computerspiels flüchtet. Ein Interview mit Emma Bading zu ihrer Rolle finden Sie hier.

Fernsehpremiere hatte „Play“ am 11. September 2019 im Ersten. Bereits ab 4. September 2019 war der Film in der ARD-Mediathek abrufbar und steht in der BR-Mediathek aktuell noch bis 16. Dezember 2020 bereit.

„Unschuldig“   ist eine Produktion der filmpool fiction (Produzentin: Iris Kiefer) im Auftrag der ARD Degeto für die ARD. Das Drehbuch schrieb Florian Oeller nach einer Vorlage von Chris Lang zu der Mini-Serie „Innocent“. Kamera: Felix Novo de Oliviera. Die Redaktion: Barbara Süßmann (ARD Degeto). Regie führte Nicolai Rohde

Der Film erzählt die Geschichte des  Familienvater Alex Schwarz (Felix Klare), der nach sieben Jahren Haft durch Revision einer Zeugenaussage für den vermeintlichen Mord an seiner Frau Dana aus dem Gefängnis freikommt und fortan alles versucht, um seine Unschuld zu beweisen.

Die Erstausstrahlung des Zweiteilers erfolgte als Langfassung am 7. Dezember 2019 im Ersten. In der ARD-Mediathek war der Film ab 5. Dezember 2019 abrufbar.

Mehr dazu hier.

Und mehr zum Preis der Deutschen Akademie für Fernsehn sowie einen Überblick über alle Preisträger finden Sie hier.

 

v.l.n.r.: Till Firit, Rikke Lylloff, Katrin Sass, Felix Herzogenrath – Foto: NDR | Oliver Feist

 

Eine schreckliches Erlebnis von Kommissarin Ellen Norgaard (Rikke Lylloff) bestimmt den neuen „Usedom-Krimi“: Ihre Mutter (Marion Kracht) raubt ihr Baby. Ex-Staatsanwältin Karin Lossow (Katrin Sass) und Kommissar Rainer Witt (Till Firit) geraten bei der Klärung unter hohen Zeitdruck … Den Film „Entführt“ inszeniert Felix Herzogenrath, der auch bei zwei der gerade im Ersten mit großem Erfolg gezeigten Episoden des „Usedom-Krimis“ Regie führte. Autorin ist Grimme-Preisträgerin Dinah Marte Golch. Die Koproduktion von NDR und ARD Degeto wurde vom 17. November bis zum 14. Dezember 2020 auf der Ostseeinsel und in Berlin gedreht  und wird als „DonnerstagsKrimi im Ersten“ voraussichtlich im kommenden Jahr zu sehen sein.

Zum Inhalt:

Der erste Arbeitstag von Ellen Norgaard (Rikke Lylloff) nach der Baby-Pause endet mit einer Katastrophe: Ihr einjähriger Sohn Jesper wird aus der Obhut seiner Tagesmutter entführt. Kommissar Rainer Witt (Till Firit) und Ex-Staatsanwältin Karin Lossow (Katrin Sass) setzen alles in Bewegung, um das Kind zu finden. Ein Ermittlungsdetail bringt Karin auf die richtige Spur: Die Entführerin ist Patrizia, Ellens Mutter (Marion Kracht), die vor mehr als 30 Jahren spurlos verschwand. Karin und Patrizia waren in Jugendjahren enge Freundinnen. Da Karin Patrizia von damals gut kennt, arbeitet sie intensiv am Fall mit. Während Ellen zunehmend verzweifelt, versuchen die Ermittler herauszufinden, wo Patrizia mit dem Kind sein könnte. Im Zuge der Ermittlungen wird klar, dass sie erst kürzlich in der Psychiatrie war …

Weiter spielen u. a. Merab Ninidze (Lucjan Gadocha), Rainer Sellien (Holm Brendel), Jana Julia Roth (Polizeiobermeisterin Dorit Martens), Max Hopp (Dr. Brunner) und Milena Dreißig (Katharina Witt).

Produzent ist Tim Gehrke (für Razor Filmproduktion), Kamera: Lars R. Liebold, Herstellungs- und Produktionsleitung: Olav Mann. Die Redaktion haben Donald Kraemer (NDR) und Katja Kirchen (ARD Degeto).

– Foto: MDR | ARD Degeto | Maor Waisburd

In Görlitz und Umgebung fanden vom 28. Oktober bis 26. November 2020 die Dreharbeiten zum 10. Film der ARD-Reihe „Wolfsland“ mit dem Ermittlerteam Götz Schubert als Burkhard „Butsch“ Schulz und Yvonne Catterfeld als Viola Delbrück statt. Das Drehbuch zu „Wolfsland – Die traurigen Schwestern“ (AT) schrieb wieder das Autorenteam Sönke Lars Neuwöhner und Sven Poser. Die Regie führte Hannu Salonen, der damit zum ersten Mal einen Fall dieser Krimi-Reihe inszenierte. Vor der Kamera von Christoph Chassée standen neben den beiden Görlitzer Kommissaren Jan Dose als Spurensicherer Jakob Böhme und Stephan Grossmann als Revierleiter Dr. Grimm sowie Anna Bachmann als Butschs Tochter Emmy. Episodenhauptrollen haben Christian Erdmann, Lilli und Elli Salonen sowie Stephanie Amarell übernommen.

Zum Inhalt:

Polizeiobermeister Raaben wird tot auf dem Parkplatz am Berzdorfer See gefunden. Offenbar sehr gezielt und mehrfach von einem Auto überfahren. Ein neuer Fall für Viola Delbrück (Yvonne Catterfeld) und ihren Kollegen Butsch (Götz Schubert). Der aber ist auch zwei Monate nachdem er bei einem Schusswechsel schwer verletzt wurde, noch längst nicht wieder der Alte. Körperlich versehrt, auf Hilfsmittel und Helfer angewiesen, interessiert er sich für nichts und hat seinen kämpferischen Esprit vollkommen verloren. Viola Delbrück hat also nicht nur einen Mord aufzuklären, sondern auch die selbst gestellte Aufgabe, ihren Kollegen im wahrsten Sinne des Wortes wieder auf die Beine zu bekommen.

„Wolfsland“ ist eine Produktion der Molina Film (Produzentin: Jutta Müller) im Auftrag der ARD Degeto und des MDR für die ARD. Die Redaktion haben Jana Brandt und Adrian Paul (beide MDR) sowie Katja Kirchen (ARD Degeto).

 Henny Reents als Kate Linville in „Charlotte Link – Die Suche“ (AT) – Foto: ARD Degeto / Neil Sherwood

 

Mit dem Bestseller „Die Suche“ von Charlotte Link wurde ein weiterer hochspannender und abgründiger Thriller der Reihe um die Ermittler*innen Kate Linville und Caleb Hale als Zweiteiler für die ARD abgedreht: Drei Mädchen verschwinden. Eines wird tot aufgefunden. Was verbindet die Mädchen, die aus unterschiedlichen sozialen Milieus kommen – oder ist es grausamer Zufall?

Im englischen Leeds und dem malerischen Scarborough, in der Grafschaft North Yorkshire an der Nordsee gelegen, fanden Dreharbeiten für den Zweiteiler „Charlotte Link – Die Suche“ (AT) unter der Regie von Till Franzen und der Kameraführung von Sten Mende statt. Die Drehbücher stammen von Benjamin Benedict unter Mitarbeit von Charlotte Link und der Bearbeitung von Till Franzen. Es spielen Henny Reents, Lucas Gregorowicz, Milena Dreißig, Alexander Perkins, Christoph Glaubacker, Ben Braun, Tanja Schleiff, Charlotte Lorenzen u.a.m.  Die Dreharbeiten dauerten vom 12. Oktober 2020 bis 4. Dezember 2020.

Zum Inhalt:
In den Hochmooren Nordenglands wird die Leiche eines Mädchens gefunden. Es ist nicht die seit geraumer Zeit gesuchte Hannah Caswell. Kurze Zeit später gilt erneut eine 14-Jährige als vermisst Amelie Goldsby ist wie vom Erdboden verschwunden. Die Suche beginnt. Handelt es sich in beiden Fällen um denselben Täter? Nur zufällig kümmert sich die Londoner Scotland Yard-Beamtin Kate Linville gerade um ihr Elternhaus in der Gegend und macht die Bekanntschaft von Amelies völlig verzweifelter Familie. Sie trifft dort auf Chief Inspector Caleb Hale, mit dem sie aus einem zurückliegenden Fall bekannt ist – ihr Verhältnis zueinander ist nicht unkompliziert. Die Erleichterung ist groß, als Amelie bald aus den Fluten der tosenden See von zwei Männern gerettet wird. Einer der beiden Männer, Alex Barnes, sucht fortan auffallend oft die Nähe der Goldsbys und nutzt deren Dankbarkeit finanziell und ideell aus. Langsam wächst das Misstrauen ihm gegenüber und Alex gerät in den Fokus der Ermittlungen. Mit David, dem zweiten Retter von Amelie, beginnt Kate eine Affäre. Als die Reihe der vermissten Mädchen mit der Ausreißerin Mandy nicht abzureißen scheint, beginnt Hale zu zweifeln: Kann Alex wirklich der Täter gewesen sein? Zeitgleich ist Kate inoffiziell und undercover als Journalistin unterwegs und stößt auf den seltsamen Einzelgänger Brandan, der sie schließlich zu der entführten Mandy in eine abgelegene Hütte führt. Erst im atemlosen Showdown kommt Kate unter Lebensgefahr einem entsetzlichen Familiengeheimnis auf die Spur.

„Charlotte Link – Die Suche“ (AT) ist eine Produktion der UFA FICTION im Auftrag der ARD Degeto für die ARD. Für die Redaktion verantwortlich sind Claudia Luzius und Christoph Pellander (ARD Degeto), die Produzenten sind Benjamin Benedict und Oliver Ossege (UFA FICTION). Ein Ausstrahlungstermin steht noch nicht fest.

v.l.n.r.: Oliver Mommsen (Rolle Martin), Ulrike C. Tscharre (Rolle Livia), Barry Atsma (Rolle Richard) und Melika Foroutan (Rolle Amira) –  Foto: ARD Degeto | Florian Froschmayer

 

Vom 3. November bis 7. Dezember 2020 fanden in Portugal an der Algarve und in Berlin fanden die Dreharbeiten für die ARD-Degeto-Produktion „Alte Freunde“ (AT) statt. Im Mittelpunkt der Geschichte stehen Livia (Ulrike C. Tscharre) und Martin (Oliver Mommsen), die zum ersten Mal ohne ihre Ehepartner, aber mit ihren jeweiligen Kindern, gemeinsam in den Urlaub fahren. Dort lernen sie sich von einer neuen Seite kennen, erleben intensive Momente – und stellen am Ende ihre Leben und Ehen grundsätzlich in Frage. Mit Ulrike C. Tscharre, Oliver Mommsen, Melika Foroutan und Barry Atsma ist der Fernsehfilm hochkarätig besetzt. In weiteren Rollen sind Julius Gause und Kya-Celina Barucki zu sehen.

Zum Inhalt:

Richard (Barry Atsma) und Amira (Melika Foroutan) sind seit der Studienzeit befreundet, ihre Partner Livia (Ulrike C. Tscharre) und Martin (Oliver Mommsen) komplettierten das Freundesquartett. Sie sind Nachbarn, ihre Kinder sind beste Freunde, einmal im Jahr fahren die Familien gemeinsam in Urlaub. Doch dieses Jahr ist plötzlich alles anders: Architektin Amira ist beruflich verhindert, Livia entdeckt, dass ihr Mann Richard fremdgeht. Ein gemeinsamer Urlaub unter diesen Umständen – undenkbar! Andererseits: Warum sollten alle verzichten und auch noch den pubertierenden Kindern den Spaß verderben? Also packen Livia und Martin kurzerhand die Kinder ein und fahren gemeinsam in das liebgewonnene Ferienhaus an der Algarve. Aber natürlich fühlt sich nichts richtig an. Livia und Martin stellen fest, dass sie sich gar nicht richtig kennen und eigentlich auch keine Freunde sind – oder sind sie doch vielleicht sogar mehr als das?

„Alte Freunde“ (AT) ist eine Produktion der Fandango Film TV im Auftrag der ARD Degeto für die ARD. Produzent ist Jürgen Schuster, Producerin Julia Röskau. Das Drehbuch schrieb Sathyan Ramesh. Die Regie hat Florian Froschmayer übernommen. Die Kamera führte Leah Striker. Für die Redaktion zeichnen Katja Kirchen und Christoph Pellander (ARD Degeto) verantwortlich.

v.l.n.r.: Fritz Dreesen (Benjamin Sadler), Maria Dreesen (Katharina Schüttler),  Emil Dreesen (Jonathan Berlin), Ulla Dreesen (Pauline Rénevier)  und unten sitzend: Adelheid Dreesen (Nicole Heesters) – ARD Degeto/SWR/WDR/Zeitsprung/Krzysztof Wiktor– Foto: Krzysztof Wiktor | ARD Degeto |SWR | WDR | Zeitsprung Pictures

„Das Weiße Haus am Rhein (AT) ist die Geschichte des jungen Emil Dreesen und erzählt vom Überlebenskampf seiner Hoteliers-Familie zwischen dem Ende des Ersten Weltkriegs bis zum Vorabend des Zweiten. Der historische Event-Zweiteiler, eine Produktion von Zeitsprung Pictures unter Federführung der ARD Degeto mit SWR und WDR für die ARD, gefördert von der Film- und Medienstiftung NRW und dem FilmFernsehFonds Bayern, ist inspiriert von wahren Begebenheiten. Der bis heute weitgehend unbekannte Ort am Rhein spiegelt die wechselvolle Geschichte Deutschlands seit Anfang des 20. Jahrhunderts wie vielleicht kein anderer. Es ist ein Ort, der gleichermaßen Machthaber jeder politischen Couleur, Künstler, Philosophen und internationale Stars magisch anzog und beherbergte, und in dem sowohl Großmachtsträume, Revolutionen wie auch der Gedanke Europas entwickelt wurden.

In den Hauptrollen spielen als Familie Dreesen Jonathan Berlin, Benjamin Sadler, Katharina Schüttler, Pauline Rénevier und Nicole Heesters. Zum namhaften Schauspieler-Ensemble gehören außerdem Henriette Confurius, Paul Faßnacht, Jesse Albert, Hendrik Heutmann, Ian Dickinson, Werner Wölbern, Peter Nottmeier und viele weitere. Regie führte Thorsten M. Schmidt („Scheidung für Anfänger“, „Schweigeminute“) nach einem Drehbuch von Dirk Kämper („Kaisersturz“,  „Landauer“). Die Kamera verantwortet Felix Cramer („Oktoberfest 1900“, „Die dunkle Seite des Mondes).“

Drehende war der 12 Dezember 2020. Der Zweiteiler wird 2021 im Ersten ausgestrahlt.

Christoph Pellander, Redaktionsleiter der ARD Degeto:
„Eine große Hotel-Geschichte in der rheinischen Provinz, die einen ganz neuen Blick auf die Weimarer Zeit wirft: nicht aus Sicht der Metropole, sondern aus der der ländlichen Idylle bei Bad Godesberg – das hat uns überzeugt. Dort, an den Ufern des Rheins, entfaltet sich mit diesem besonderen Zweiteiler eine mitreißende Familiensaga nach wahren Begebenheiten, eine geschichtsträchtige Hotel-Legende, die eingebettet ist in die großen politischen Umwälzungen, die das 20. Jahrhundert bestimmt haben.“

Michael Souvignier und Till Derenbach, Produzenten:
„‘Das Weiße Haus am Rhein‘ ist das sehr ambitionierte Unterfangen, und passt alleine schon daher perfekt zu unserer Firma Zeitsprung Pictures, die dramatische Geschichte eines ganzen Kontinents, über die nicht minder dramatische Biografie eines einzelnen Menschen, Emil Dreesens und seiner Familie, begreifbar und spürbar zu machen. Vor der Kulisse des mächtigsten Stromes des Kontinents, des europäischsten aller Flüsse, des Rheins, an einer der schönsten und mythischsten Stelle, spielt unser Zweitteiler.“

 

Das zweiteilige TV-Event „Das Weiße Haus am Rhein“ (AT) ist eine Produktion von Zeitsprung Pictures unter Federführung der ARD Degeto mit SWR und WDR für die ARD, gefördert von Film- und Medienstiftung NRW und vom FilmFernsehFonds Bayern, der Weltvertrieb liegt bei Beta Film. Die Redaktion bei der ARD Degeto liegt bei Claudia Luzius und Christoph Pellander. Weitere Redakteur*innen sind Monika Denisch und Manfred Hattendorf (SWR) sowie Henrike Vieregge und Nina Klamroth (WDR). Produzenten sind Michael Souvignier und Till Derenbach (Zeitsprung Pictures), Producer ist Daniel Mann.

 

 

v.l.n.r.: Kristin Suckow (Rolle Marion/Romina), Kostja Ullmann (Ben), Deborah Kaufmann (Rolle Anke) und Martin Feifel (Rolle Ralph) – Foto:  ARD Degeto | Gordon Mühle

 

Unter der Regie von Genre-Spezialist Stephan Rick („The Super“, „Die dunkle Seite des Mondes“) wurden am 3. Dezember 2020 die Dreharbeiten zu dem Thriller „Die letzte Ernte“ (AT) erfolgreich beendet. In „Die letzte Ernte“ (AT) taucht der Polizist Ben in die eigene Vergangenheit ein, um ein Netz aus traumatischen Erinnerungen und Lügen zu durchdringen. Mit unerwarteten Folgen …

Zum hochkarätigen Cast gehören neben Kostja Ullmann und Kristin Suckow in den Hauptrollen auch Michael Witte, Deborah Kaufmann, Martin Feifel, Urs Rechn und Christian Kuchenbuch.

Gedreht wurde seit 3. Dezember 2020 im Umland von Berlin und an der Ostsee.

Zum Inhalt:

Ben (Kostja Ullmann) arbeitet beim Zeugenschutz der Polizei. Nachdem er bei einem missglückten Einsatz angeschossen wurde, überredet ihn seine Freundin Marion (Kristin Suckow), zusammen an die Ostsee zu fahren. Hier, wo auch seine Eltern Ralph (Martin Feifel) und Anke (Deborah Kaufmann) leben, hat Ben als Kind seine Ferien verbracht. Doch nachdem sein bester Freund Timmi mit elf Jahren tragisch verunglückte, war er nie wieder dort.
Viele Jahre dachte Ben, Timmi sei damals ums Leben gekommen und fühlte sich für dessen Tod verantwortlich. Doch nun erfährt er, dass Timmi überlebt hat – und im Wachkoma liegt. Gemeinsam mit Marion gelingt es Ben, Kontakt zu Timmi herzustellen und über ein MRT-Verfahren sogar mit ihm zu kommunizieren. Er beginnt, die Ereignisse von damals zu rekonstruieren, um Timmi durch die Konfrontation mit seinem Trauma zurück ins Bewusstsein zu holen. Doch je tiefer Ben in die Vergangenheit eindringt, desto mehr gerät seine eigene Welt ins Wanken …

„Die letzte Ernte“ (AT) ist eine Produktion der Constantin-Tochter MOOVIE GmbH im Auftrag der ARD Degeto für die ARD, produziert von Sarah Kirkegaard sowie Jan Ehlert und Oliver Berben als Executive Producer. Regie führte Stephan Rick, hinter der Kamera stand Pascal Schmit. Das Drehbuch stammt von Thorsten Wettcke. Die Redaktion liegt bei Carolin Haasis und Christoph Pellander (ARD Degeto).

 

Jürgen Heinrich (Rolle Elmar Kern, li.) und David Rott (Rolle Frank Wolf) mit Hund Yoda (unten) – Foto:  ARD Degeto | Rudolf Wernicke

 

Es kommt im Leben immer anders, als man denkt: Wenn Witwer Elmar (Jürgen Heinrich) und der karriereorientierte Frank (David Rott) ihre jeweilige Comfort Zone des Lebens verlassen müssen und sie per Paketbote wortwörtlich auf den Hund kommen, dann ist das Chaos, aber vielleicht auch der Beginn einer Freundschaft mit Durchblick, vorprogrammiert.

Vom 27. Oktober bis 24. November 2020 fanden in Leipzig und Berlin die Dreharbeiten für den Film „Freundschaft mit Hindernissen“ (AT) statt.

Die Regie führte Holger Haase nach dem Buch von Michel Birbæk. Vor der Kamera von Michael Schreitel standen in den weiteren Rollen Teresa Harder, Anna Maria Sturm, Heike Trinker, Yvonne Yung Hee Bormann, Andreas Birkner, Florian Kleine, Julia Richter, Maximilian Brauer und Hund Yoda u.a.. Die Ausstrahlung erfolgt auf dem Sendeplatz „Endlich Freitag im Ersten“.

Zum Inhalt:

Dem 69-jährigen Elmar Kern fällt es schwer, sich sein künftiges Leben ohne seine verstorbene Frau Marlene vorzustellen. Für den Neuanfang ihres geliebten Elmars hat sie, wie immer in ihrer Ehe, alles bis ins Detail arrangiert: einen Hund als neuen Begleiter im Lebensalltag und einen Tanzkurs damit Elmar wieder unter Menschen kommt. Was sich Marlene und er ursprünglich dabei gedacht haben, das gemeinsame Optikergeschäft in eine Kette einzugliedern, ist Elmar inzwischen schleierhaft und so hat er die damit einhergehenden Veränderungen komplett verdrängt. Nicht nur, dass der gestandene Geschäftsmann nun ein Filialleiterseminar mitsamt Abschlussprüfung besuchen muss, auch der Projektmanager Frank geht ihm auf den Keks. Der ist nicht nur unhöflich, sondern auch reichlich angeknackst. Nach anfänglichen Reibereien beginnen Elmar und Frank das Gute im anderen zu entdecken.

„Freundschaft mit Hindernissen“ (AT) ist eine Produktion der Dreamtool Entertainment GmbH im Auftrag der ARD Degeto für die ARD. Produzent ist Stefan Raiser, Producerin Sibylle Illner.  Die Redaktion verantwortet Sascha Mürl und Stefan Kruppa (beide ARD Degeto).

v.l.n.r.: Michael Lott (Rolle Lars Klostermann), Elena Uhlig (Rolle Jette Klostermann), Xenia Tiling (Rolle Christkind), Henning Baum (Rolle Thorsten Wenkmann) und Lisa Bitter (Rolle Eva Gabius) – Foto: ARD Degeto | Gordon Mühle

24. Dezember, ein Flughafen irgendwo in Deutschland: Reisende, Mitarbeiter und Besucher eilen aneinander vorbei, die einen voller Vorfreude auf Heiligabend, andere wollen diesen Tag einfach nur hinter sich bringen. Doch dann setzt heftiger Schneefall ein, und auf der Zubringerstraße zum Flughafen kommt es zu einem schweren Unfall. Alle Flüge werden gecancelt, an ein Wegkommen ist nicht zu denken. Die Menschen sitzen fest – mit all ihren Träumen und Wünschen, ihren Geheimnissen und ihren ganz persönlichen Geschichten … Vom 20. Oktober bis 28. November 2020 fanden die Dreharbeiten zur weihnachtlichen Komödie „Und wenn das fünfte Lichtlein brennt“ (AT) in Berlin und Münster statt. Im hochkarätig besetzten Ensemble spielen Henning Baum, Elena Uhlig, Lisa Bitter, Meike Droste, Michael Lott, Max von Pufendorf, Daniel Donskoy, Tim Kalkhof, Ernst Stötzner, Ruth Reinecke u.v.m. Die Regie führte Stefan Bühling nach einem Drehbuch von Arndt Stüwe.

Zum Inhalt:

Ausgerechnet am 24. Dezember wird die einzige Zufahrtsstraße zu einem Flughafen wegen eines Unfalles gesperrt. Wenig später legt heftiges Schneetreiben auch den Luftverkehr lahm. So muss der tyrannische Airport-Manager Ansger Brickner (Jan Henrik Stahlberg) viele Reisende mit Feldbetten notdürftig versorgen. Der seit Jahren amtierende Weihnachtsmann Thorsten (Henning Baum) soll Besinnlichkeit verbreiten, wobei ihm das nicht leicht gemacht wird. Da sind etwa die Unternehmensberater Eva (Lisa Bitter) und ihr verheirateter Kollege Martin (Max von Pufendorf), ein heimliches Liebespaar. Als Martins arglose Frau Katharina (Meike Droste) ihn mit Tochter Greta (Elisabeth Bellé) überraschend abholt, wird es brenzlig. Denn die Eheleute ergattern gerade noch die letzte Suite im angrenzenden Hotel, wohin Katharina auch Eva einlädt. Ein Angebot, das diese nicht ablehnen kann, ohne Verdacht zu erregen. Die nach langer Ehe noch immer in tiefer Liebe verbundenen Rentner Karl (Ernst Stötzner) und Charlotte (Ruth Reinecke) wiederum wollten Weihnachten mit ihrem Sohn und seiner Familie verbringen. Für den schwer kranken Karl, der seiner Frau sein Leiden bisher verschwiegen hat, wird es das letzte Fest sein. Anja (Sarina Radomski), unscheinbare Kellnerin im Flughafenrestaurant, und ihr Freund, der schüchterne Ramp Agent Sebastian (Tim Kalkhof) erhalten derweil Besuch von dessen einstigem Schulfreund Conrad (Daniel Donskoy). Letzterer hat sich inzwischen zu einem atemberaubend attraktiven Mann entwickelt, in den sich Sebastian zu seiner eigenen Verwirrung spontan verliebt. Die Helikopter-Mutter Jette (Elena Uhlig) und ihr Mann Lars (Michael Lott) geraten wegen ihrer Kontrollsucht wieder einmal in Streit. In einer als Schlaflager hergerichteten Abstellkammer des Hotels kommt es zum Eklat. Lars will sich trennen. Beide ahnen nicht, dass Sohn Elias (Paul Hamm) sich nur schlafend stellt, den Disput mitbekommt und unbemerkt verschwindet.

„Und wenn das fünfte Lichtlein brennt“ (AT) ist eine Produktion von Bantry Bay im Auftrag der ARD Degeto für die ARD. Produzentin ist Gerda Müller, Producer sind Tobias Ketelhut und Jochen Cremer. Die Redaktion liegt bei Carolin Haasis und Christoph Pellander (ARD Degeto). Gedreht wurde in Berlin und am Flughafen Münster/Osnabrück.

Walter Sittler (Rolle Weber, li.), Andrea Sawatzki (Rolle Hanne) und Ingo Rasper (Regie) – Foto:  ARD Degeto | Ben Knabe

 

Nach außen hin ein Stinkstiefel, aber mit einem liebenswürdigen Kern: Hermann Weber, Ex-Buchhändler, Witwer seit 30 Jahren, mit Hang zum Schwarzsehen. Kaum erfährt er von seiner Krebserkrankung, schließt er mit seinen Leben ab – doch als er die lebenslustige Hanne kennenlernt, die er für eine „schwarze Witwe“ hält, fasst er einen völlig verrückten Entschluss. Die Tragikomödie „Sterben können wir später“ (AT) mit Walter Sittler und Andrea Sawatzki in den Hauptrollen wurde vom 2. November bis 1 Dezember 2020  in Bonn, Köln und Umgebung gedreht. In weiteren Rollen spielen Anja Knauer, Arthur Gropp, Verena Plangger u.a.

Inhaltsangabe

Fürs richtige Sterben gibt es kein Patentrezept. Dem krebskranken Rentner Hermann (Walter Sittler) bereitet das Unvermeidliche schweres Kopfzerbrechen: Er will nicht auf den Tod warten und ihm stattdessen Beine machen – aber dezent. Eine Idee kommt dem missmutigen Bücherwurm, als die lebensfrohe Hanne (Andrea Sawatzki) in seinem Lesezirkel aufkreuzt. Denn die patente Dame versteht nicht nur etwas von Naturgiften, sondern auch vom Dahinscheiden: Ihre drei wohlsituierten Gatten trug sie schon bald nach den Hochzeiten zu Grabe! Um Hanne als Witwe in spe zu gewinnen, inszeniert sich Hermann mit Hilfe seiner ahnungslosen Angehörigen als passionierter Tänzer und gute Partie. Durch die dreiste Täuschung hofft er sein Sterben zu beflügeln – und kommt neuem Lebensmut gefährlich nahe.

„Sterben können wir später“ (AT) ist eine Produktion der FFP New Media (Produzenten: Simone Höller und Michael Smeaton, Producerin: Anemone Müller) im Auftrag der ARD Degeto für die ARD. Das Drehbuch von Matthias Lehmann wurde unter der Regie von Ingo Rasper verfilmt. Die Redaktion liegt bei Stefan Kruppa (ARD Degeto).