Anna Fischer (Lisa Taubenbaum), die mit ihrem Vater Alfons (Artus Maria Matthiesen) und Dorfpolizist Andi (Helgi Schmid)  am Fundort der Leiche – Foto: SWR | ARD Degeto | die film gmbh

 

Eine junge Bestatterin in einem kleinen Dorf auf der Schwäbischen Alb, die zu einer engagierten Ermittlerin wird – das war 2019 der Aufhänger für den spannenden und unterhaltsamen Krimi „Die Bestatterin – Der Tod zahlt alle Schulden“ mit Anna Fischer in der Rolle der mutigen und unbeirrbaren Lisa Taubenbaum. Nun stand Anna Fischer erneut als Bestatterin zusammen mit Artus Maria Matthiessen, Frederik Bott, Christoph Letkowski und vielen anderen vor der Kamera: Vom 22. September 2020 bis 21. Oktober 2020 fanden die Dreharbeiten für den „DonnerstagsKrimi im Ersten“ mit dem Titel „Die Bestatterin – Die unbekannte Tote (AT)“ auf Schwäbischen Alb und in Stuttgart statt. Inszeniert wurde der Film von Fabian Möhrke nach einem Drehbuch von Alex Buresch.

Zum Inhalt:

Lisa Taubenbaum (Anna Fischer) unterstützt zusammen mit ihrem Bruder Hannes (Frederik Bott) als Bestatterin ihren im Rollstuhl sitzenden Vater Alfons (Artus Maria Matthiessen) im familieneigenen Beerdigungsunternehmen. Doch allzu viele Tote hat Hepperlingen nicht zu beklagen, so dass Lisa nebenher als Physiotherapeutin in einer Seniorenresidenz arbeitet. Für ihre „Massiererei“ zeigt ihr Vater keinerlei Verständnis. Umgekehrt versteht Lisa nicht, wieso er so viel Zeit im Gemeinderat verbringt – Kundenbindung, eine Investition in die Zukunft nennt er das. Dort wird um die zukünftige Nutzung von Gemeindeflächen gestritten. Der Biobauer möchte seinen Hof ausbauen, seine Gegner ein Golfressort aufziehen. Mittendrin liegt das kleine Stück Acker von Alfred Dürr (Gerd Rigauer), der sich weigert, es zu verkaufen. Plötzlich sind Lisa und ihr Vater wieder als Bestatter gefragt: An einer Bushaltestelle wird eine junge, unbekannte Frau ohne Papiere tot aufgefunden, einen Autoschlüssel in der Hand. Bei der Todesursache Herzstillstand wird Lisa hellhörig – eine junge Frau stirbt doch nicht einfach so …?! Und wer ist diese identitätslose Unbekannte überhaupt? Gleichzeitig meldet Elisabeth Dürr (Eva Bay) ihren Vater Alfred als vermisst. Der Dorfpolizist (Helgi Schmid) nimmt das nicht ernst. Doch für Lisa geht hier nichts mit rechten Dingen zu. Erst recht nicht, als sie den Leichnam von Albert Dürr im Kofferraum seines Autos nahe der besagten Bushaltestelle findet. Spätestens jetzt ist die ermittelnde Bestatterin wieder auf die Unterstützung von Hauptkommissar Zellinger (Christoph Letkowski) aus Stuttgart angewiesen …

„Die Bestatterin – Die unbekannte Tote“ (AT) ist eine Produktion der die film gmbh im Auftrag der ARD Degeto und des SWR für die ARD. Produzenten sind Uli Aselmann und Sophia Aldenhoven. Die Redaktion liegt bei Ulrich Hermann (SWR) und Katja Kirchen (ARD Degeto).

 

 

v.ln.r.: Theresa Scholze (Rolle: Lisa Huber), Catherine Bode (Rolle: Marie Huber) – Foto: ARD Degeto | Westside Film| Arvid Uhlig

 

Existenzkämpfe und ein bedrohlicher Familienstreit stehen im Mittelpunkt der beiden neuen Filme der erfolgreichen „Endlich Freitag im Ersten“-Reihe (durchschnittlich über vier Millionen Zuschauer). Die Huber-Schwestern müssen mehr denn je zusammenhalten, um das Überleben ihrer Alpe zu retten, während bei den Leitners wegen eines Erbstreits das Aus ihres Traditionshofs droht.

Am 9. Oktober 2020 wurden unter der Regie von Markus Imboden die Dreharbeiten zu „Daheim in den Bergen – Neue Heimaten“ (AT) und „Daheim in den Bergen – Die Bienenkönigin“ (AT) erfolgreich beendet. Gedreht wurde in Immenstadt, Oberstaufen, Kempten, Weitnau und Umgebung seit dem 11. August 2020. Neben Theresa Scholze, Catherine Bode, Thomas Unger, Matthi Faust, Christoph M. Ohrt, Nadja Sabersky und Judith Toth spielen in Gastrollen u.a. Julia Jäger, Andreas Hoppe, Karin Engelhard, Gertrud Roll und Robin Sondermann.

Zu den Inhalten:

„Daheim in den Bergen – Neue Heimaten“ (AT)

Auf dem Leitner-Hof geht nichts mehr, denn Florian (Matthi Faust) ist abgetaucht und für niemanden erreichbar. Ohne seine Zustimmung kann Georg (Thomas Unger) die brachliegende Bewirtschaftung nicht wieder aufnehmen. Der Erbschaftsstreit unter Brüdern hat für Florians Noch-Ehefrau Karin (Judith Toth) ebenfalls weitreichende Folgen: Für ihren Neuanfang braucht sie Geld, doch trotz jahrelanger Schufterei in dem Familienbetrieb hat sie nichts auf der hohen Kante. Kompliziert ist es für Georg auch mit Marie (Catherine Bode): Sie stellt sich die Elternschaft für Fritzi anders vor als er. Seine Hoffnung auf ein gemeinsames Familienleben lehnt Marie komplett ab. Unterdessen bekommen die Leitners neue Gäste: zwei minderjährige Flüchtlinge (Mohsen und Mouaataz Al Ramadan). Für die Brüder aus Syrien möchte Karl Leitner (Christoph M. Ohrt) eine Betreuungsfamilie finden.

 „Daheim in den Bergen – Die Bienenkönigin“ (AT)

Georg Leitner (Thomas Unger) steht kurz davor, aufzugeben und den Hof zu verkaufen. Zu seinem Ärger bietet sein Bruder Florian (Matthi Faust) an, alles zu übernehmen. Nun ist für Georgs Onkel Karl (Christoph M. Ohrt) die Zeit gekommen, in den verfahrenen Erbschaftsstreit einzugreifen. Er schlägt vor, gemeinsam den brachliegenden Familienbetrieb neu aufzugleisen. Wie man in schweren Zeiten zusammenhält, zeigen die Huber-Schwestern. Anwältin Lisa (Theresa Scholze) hilft Marie (Catherine Bode) auf der Alp und übernimmt oft die kleine Fritzi. Marie kümmert sich unterdessen um ihre todkranke Nachbarin auf der Alm. Und schon bald merkt sie, dass die alleinstehende Martha (Gertrud Roll) nicht nur bei der Versorgung der geliebten Bienenzucht ihre Unterstützung braucht. Marie muss Marthas Sohn (Robin Sondermann) ausfindig machen, damit er Abschied von seiner Mutter nehmen kann.

Die TV-Reihe „Daheim in den Bergen“ ist eine Produktion der Westside Filmproduktion (Produzenten: Christian Becker, Martin Zimmermann, Junior Producer: Laura-Marie Lüppen) im Auftrag der ARD Degeto für die ARD. Die Drehbücher schrieben Almut Getto (Folge 7) und Martin Zimmermann und Nicole Joens (Folge 8). Die Redaktion liegt bei Barbara Süßmann (ARD Degeto).

 v.l.n.r.: Bruno Grass (Regie), Nadja Becker (Lucille Trouin), Pasquale Aleardi (Georges Dupin), Hartwig König (Produktionsleitung), Mathias Lösel (Produzent) und Tobias Schmidt (Kamera) vor der Kulisse von Saint-Malo –  Foto: ARD Degeto | Wolfgang Ennenbach,

 

In seinem neuen, bereits neunten Fall „Bretonische Spezialitäten“ (AT) entert Pasquale Aleardi alias Kommissar Dupin die bretonische Korsaren-Stadt Saint-Malo: Hinter den steinernen Festungsmauern der malerischen Hafenstadt muss er den Mord an einer Spitzenköchin aufklären. Pikantes Detail: Die Tote wurde vor Dupins Augen von ihrer eigenen Schwester erstochen. Auf der Suche nach der Wahrheit gerät der eigenbrötlerische Kommissar an die Nachfahren des berühmten Korsaren und Freibeuters René Duguay-Trouin, dessen Vermächtnis wie ein mörderischer Fluch auf der Familie zu liegen scheint.

Neben Pasquale Aleardi in der Hauptrolle stehen Jan Georg Schütte, Franziska Wulf, Nadja Becker, Thomas Niehaus, Max Koch, Franziska Junge, Till Wonka, Michael Kausch u.v.a. vor der Kamera von Tobias Schmidt.

Auch Dupins neuer Fall basiert auf dem gleichnamigen Roman-Bestseller von Jean-Luc Bannalec. Die Romanreihe „Kommissar Dupin“ gilt als erfolgreichste deutschsprachige Krimireihe der letzten Jahre und wurde in zahlreiche Sprachen übersetzt. Die Filme der Reihe „Kommissar Dupin“ wurden in über 40 Länder verkauft. Mit großem Erfolg laufen sie auch in Dupins Heimatland, in Frankreich.

„Kommissar Dupin“ ist eine Produktion der filmpool fiction GmbH (Produzenten: Iris Kiefer, Mathias Lösel) im Auftrag der ARD Degeto für die ARD für den Sendeplatz „DonnerstagsKrimi im Ersten“. Das Drehbuch stammt von Eckhard Vollmar, Regie führt Bruno Grass. Die Redaktion liegt bei Katja Kirchen (ARD Degeto). Die Dreharbeiten in Saint-Malo, Frankreich, fanden vom 21. September bis 20. Oktober 2020 statt.

 

vl.n.r.: Regisseur Hanno Olderdissen, Kameramann Marc Achenbach, Jutta Speidel  (Rolle Rosalie), Paula Hartmann  (Rolle Karla), Ruth Reinecke  (Rolle Margret),  Produzentin Anne Wendt  –  Foto: ARD Degeto | Stefan Erhard

 

Vom 16. September bis 15. Oktober 2020 fanden in Berlin und Umgebung die Dreharbeiten für die ARD-Degeto-Produktion „Karla, Rosalie und das Loch in der Wand“ (AT) statt. Die Komödie erzählt die Geschichte der Weltenbummlerin Rosalie, die plötzlich bei ihrer biederen Schwester Margret vor der Tür steht und darüber das junge an den Rollstuhl gefesselte Nachbarsmädchen Karla kennenlernt. Dabei stellt sie das Leben der beiden sowie das von Karlas Vater Harald ziemlich auf den Kopf.

Neben Jutta Speidel, Ruth Reinecke und Paula Hartmann sind in weiteren Rollen u.a. Zoran Pingel als Raif, Tom Gronau als Jonas, Tina Engel als Annamaria, Ilona Schulz als Mimi und Peggy Lukac als Judith zu sehen.

Zum Inhalt:

Ein großer, schwarzer Schatten schiebt sich über Margrets (Ruth Reinecke) gepflegtes Blumenbeet in der spießigen Vorstadtstraße und rums: ist ein Container in ihrem Garten abgeladen. Sprachlos nimmt Margret zur Kenntnis, dass sich ihre Schwester Rosa (Jutta Speidel) ihren dramatischen Auftritt wieder einmal nicht nehmen lässt. Ein Punkt, der zwischen den ungleichen Schwestern schon immer zu Reibereien geführt hat. Zwar behauptet Rosalie, kurz zwischen zwei Jobs zu sein, doch ihr Aufenthalt zieht sich in die Länge. Denn was Rosa zunächst nur macht, um Margret etwas zu beweisen, wird ihr ein echtes Anliegen: Sie will die an den Rollstuhl gefesselte und von ihrem Vater überbehütete Abiturientin Karla (Paula Hartmann) von nebenan aus ihrer Isolation holen und ihr vermitteln, was ihr selbst immer am wichtigsten war: die Freiheit zu tun und lassen, was man will und auf Konventionen zu pfeifen. Karla jedoch ist alles andere als begeistert von diesem Vorhaben, und auch Margret möchte ihre Schwester gerne wieder loswerden. Doch Rosa will nur eins, Karla aus ihrem Schneckenhaus locken. Vielleicht kann sie ihr ja Flügel verleihen…?

„Karla, Rosalie und das Loch in der Wand“ (AT) ist eine Produktion der Anna Wendt Filmproduktion im Auftrag der ARD Degeto für die ARD. Produzentin ist Anna Wendt. Das Drehbuch schrieb Nadine Gottmann. Die Regie hat Hanno Olderdissen übernommen. Die Kamera führte Marc Achenbach. Für die Redaktion zeichnet Diane Wurzschmitt (ARD Degeto) verantwortlich.

v.l.n.r.: Sebastian Schultz (Produzent), Jan Georg Schütte (Regie), Devid Striesow, Catrin Striebeck, Christine Schorn, Anja Kling, Charly Hübner, Lars Jessen (Produzent) und Thomas Thieme – Foto: ARD Degeto | Gulliver Theis

 

Ein Ereignis im Leben, das Familie, Freunde und Feinde zusammenbringt: „Das Begräbnis“ (AT). Die neue ARD-Degeto-Impro-Serie von Jan Georg Schütte erzählt von der Beerdigung eines alten Patriarchen, zu der geladene und ungebetene Gäste kommen. Das emotionale Wiedersehen bringt viele Geheimnisse aus der Vergangenheit an die Oberfläche, die der Verstorbene eigentlich mit ins Grab nehmen wollte …
In zwei Tagen wurde das neue, experimentelle Impro-Comedy-Projekt „Das Begräbnis“ (AT) erfolgreich abgedreht. Das herausragende Schauspieler*innen-Ensemble umfasst Jörg Gudzuhn, Charly Hübner, Anja Kling, Claudia Michelsen, Uwe Preuss, Christine Schorn, Catrin Striebeck, Devid Striesow, Enno Trebs, Adina Vetter und viele weitere. Die Darsteller*innen spielten ohne Drehbuch, sie improvisierten die konfliktgeladenen Szenen rein auf Grundlage ihrer Rollenprofile.
Grimme-Preisträger Jan Georg Schütte über das Konzept: „Warum ich improvisiere? Weil ich damit die Schauspieler*innen und ihre Fantasie in den Mittelpunkt stellen kann. Weil es sich bewährt hat. Weil definitiv alle Abteilungen vor Drehbeginn kurz vorm Infarkt stehen. Das gibt immer schön lebendige Ergebnisse.“

Die sechs 45-minütigen Episoden der Comedy-Serie „Das Begräbnis“ (AT) werden exklusiv vorab in der ARD Mediathek gezeigt. Im Ersten wird dann ein 90-minütiger Fernsehfilm präsentiert. Jede der sechs Folgen fokussiert sich auf eine Figur und erzählt jeweils aus deren Sicht.

Christoph Pellander, Redaktionsleiter der ARD Degeto: „Die Impro-Serie ‚Das Begräbnis‘ ist die erste Serie von vielen weiteren, die die ARD Degeto exklusiv für die ARD Mediathek produzieren lässt. Wir erleben die Ereignisse rund um ‚Das Begräbnis‘ aus sechs jeweils sehr unterschiedlichen Blickwinkeln und Gefühlslagen. Ich bin überzeugt: Das wird ein Highlight für alle Liebhaber*innen des abgründigen Humors!“

Zum Inhalt:

Sie kommen alle zusammen, um Abschied von Wolff-Dieter Meurer zu nehmen: Geschätztes Mitglied der Gemeinde Lassahn am Schaalsee in Mecklenburg-Vorpommern. Geliebter Ehemann der im Dorf unbeliebten Gaby Krolmann-Meurer (Catrin Striebeck). Vater von vier Kindern – Sabine Stenz-Meurer (Claudia Michelsen), Thorsten (Devid Striesow) sowie Mario Meurer (Charly Hübner) aus erster Ehe mit Hildegard Meurer (Christine Schorn) und Kevin Krolmann-Meurer (Enno Trebs) aus zweiter Ehe. Geschäftsführer der Sanitärfirma Meurer. Freund aus DDR-Zeiten, der für manche zum Feind wurde. Kaum ist der Sarg unter der Erde, kommen schmutzige Geheimnisse ans Licht und einige Fragen tauchen auf: Wer war Wolff-Dieter Meurer wirklich, welchen Repressionen der Stasi war er ausgesetzt und was passiert mit dem Erbe?

„Das Begräbnis“ (AT) ist eine Produktion der Florida Film GmbH im Auftrag der ARD Degeto für die ARD. Produzenten sind Lars Jessen, Klaas Heufer-Umlauf und Sebastian Schultz. Die Regie führt Jan Georg Schütte. Das Multikamerasystem verantworten Oliver Schwabe und Nikolas Jürgens. Geschnitten werden der Spielfilm von Benjamin Ikes und die Serienfolgen von Tina Freitag sowie Ulf Albert. Die Redaktion liegt bei Carolin Haasis und Christoph Pellander (beide ARD Degeto).

v.l.n.r.: Bettina Mittendorfer (Rolle Nicole Sturm), Eva Herzig (Rolle Eva Merz), Miriam Stein (Rolle Sandra Mohr) und Harry Prinz (Rolle Sascha Bergmann) – Foto: ARD Degeto | ORF | Allegro Film | Stefan Haring

Vom 22. September bis 24. November 2020 wurden in der Steiermark zwei neue Filme für die Reihe „Steirerkrimis“ gedreht. „Steirertod“ (AT) ist gleichzeitig der letzte Film mit Hauptdarstellerin Miriam Stein, die sich künftig anderen Projekten widmen möchte. Anna Unterberger als Kommissarin Anni Sulmtaler und Bettina Mittendorfer als Profilerin Nicole Sturm ermitteln dann zusammen mit Hary Prinz. Auch Eva Herzig und Johannes Nussbaum sind wieder mit dabei. In Episodenrollen spielen u.a. Eisi Gulp, Lara Mandoki, Franz Buchrieser, Wolfgang Rauh, Simon Morzé und Adele Neuhauser.

Miriam Stein zu ihrem Ausstieg aus den „Steirerkrimis“: „Das Schönste an meinem Beruf ist die Abwechslung, auf die habe ich wieder Lust gehabt. Wobei der Idealzustand wäre, neue Rollen mit diesem Team!“

„Steirertod“ (AT): Der Fund einer stark verwesten Leiche auf einem Golfplatz bestätigt den beiden Grazer Ermittlern Sandra Mohr (Miriam Stein) und Sascha Bergmann (Hary Prinz), was sie schon vermutet hatten: Ein Serientäter hat es auf junge Prostituierte abgesehen. Bergmann muss zudem die enttäuschende Nachricht verkraften, dass nicht er zum Landespolizeidirektor befördert wurde, sondern die Profilerin Nicole Sturm (Bettina Mittendorfer). Mit dieser war Bergmann einst liiert, hatte sie aber wegen einer anderen sitzen lassen… Keine einfache Gemengelage also. Umso entschlossener ist er, sich nichts anmerken zu lassen. Als Sandra Mohr bei den Ermittlungen eines Abends auf dem Nachhauseweg spontan einer Spur nachgeht, bemerkt sie, dass aus dem neben ihr an der Ampel stehenden Auto eine junge Frau in einer roten Jacke fliehen will. Sandra macht sich an die Verfolgung und gerät in höchste Gefahr. Hat sie den Serientäter aufgespürt?

„Steirerrausch“ (AT): Kommissar Bergmann (Hary Prinz) und seine neue Kollegin Anni Sulmtaler (Anna Unterberger) bekommen es an Halloween mit einem ganz irdischen Mord zu tun: Die Winzerin Sabine Fuchs wurde bei einer Sitzung mit dem „Medium“ Vera (Adele Neuhauser) durchs Fenster erschossen. Die beiden Ermittler nehmen zunächst Sabines Ehemann (Christoph Krutzler) ins Visier, denn sein Jagdgewehr erweist sich als Tatwaffe. Doch der Täter ist er nicht. Galt der Mordanschlag überhaupt dem Opfer? Denn auch Vera und ihr Lebensgefährte Richie (Dominik Maringer) haben Feinde im Ort. Und welche Rolle spielt der seltsame Dr. Stelzhammer (Eisi Gulp), der das „Medium“ stalkt? Die Wahrheit kennt wohl nur Veras „Kontrollgeist“, doch dieser entzieht sich leider jeder Befragung. Um den unheimlichen Vorgängen auf den Grund zu gehen, müssen die Ermittler einen klaren Kopf behalten.

„Steirertod“ (AT) und „Steirerrausch“ (AT) sind Koproduktionen der Allegro Film (Produzent Helmut Grasser, Producerin Gabi Stefansich) mit ARD Degeto (Redaktion: Diane Wurzschmitt) für die ARD und dem ORF (Redaktion: Dr. Klaus Lintschinger) mit Unterstützung von Fernsehfonds Austria und Cinestyria Filmcommission and Fonds. Die Drehbücher stammen beide von Maria und Wolfgang Murnberger, in „Steirertod“ mit Figuren aus den „Steirerkrimis“ von Claudia Rossbacher und in „Steirerrausch“ nach dem gleichnamigen Roman von Claudia Rossbacher. Regie führte Wolfgang Murnberger, hinter der Kamera stand Peter von Haller.

 

Tanja Wedhorn (Rolle Nora Kaminski) und Lukas Zumbrock (Rolle Kai Kaminski) – Foto: ARD Degeto | Boris Laewen

 

Auf der Ostseeinsel Rügen fiel gerade die letzte Klappe für einen weiteren neuen Film der beliebten ARD-Degeto-Reihe „Praxis mit Meerblick“ für den Sendeplatz „Endlich Freitag im Ersten“. Das Privatleben der beliebten Insel-Ärztin Nora Kaminski steht Kopf: Die Trennung von Peer ist allgegenwärtig, jede Begegnung mit ihm schmerzt und verwirrt erneut. Das hat natürlich auch Auswirkungen auf ihr Berufsleben, wo es unter anderem auch deshalb drunter und drüber geht.

In Sassnitz, Prora und Lohme sowie in Berlin entstand die Folge „Hart am Wind“ (AT) nach einem Drehbuch von Anja Flade-Kruse. Regie führte Gunnar Fuß.

An der Seite von Tanja Wedhorn spielen Dirk Borchardt, Benjamin Grüter, Lukas Zumbrock, Morgane Ferru, Michael Kind, Anne Weinknecht, Patrick Heyn, Bo Hansen, Petra Kelling, Justus Johanssen, Tilman Pörzgen, Swetlana Schönfeld, Mats Kampen, Thomas Schimanski, Marla Quandt, Barbara Prakopenka, Steffen Schröder uvm.

 Zum Inhalt: 

Diagnose: Liebeskummer. Nora (Tanja Wedhorn) hat die Trennung von ihrem Ex-Mann Peer (Dirk Borchardt) mehr mitgenommen, als sie wahrhaben will. Einzige Ablenkung für Nora: Arbeit, aber die hat es in sich. Kite-Surfer Ben Kralmann (Justus Johannsen), den Nora als Notärztin bei einem Einsatz behandelt, scheint alles andere als glücklich darüber zu sein, überlebt zu haben. Sein Kumpel Matti (Tilman Pörzgen) wendet sich verzweifelt an Nora – irgendetwas stimmt mit Ben nicht. Denn er will sogar seine Surfschule verkaufen, die immer sein Traum war. Als bei Ben ein lebensbedrohliches Aneurysma an der Hirnarterie festgestellt wird, verweigert er die Operation. Was steckt wirklich hinter Bens seltsamen Verhalten? Mit Problemen zu kämpfen hat auch Noras Sohn Kai (Lukas Zumbrock). Eigentlich wollte er einen prestigeträchtigen Referendariatsplatz in Kanada annehmen und mit Kind und Kegel nach Übersee reisen. Aber jetzt will Mandy (Morgane Ferru) auf der Insel bleiben. Sie besteht sogar darauf, dass Kai ohne sie nach Kanada geht. So sehr Kai das Angebot lockt, hadert er damit, Mandy und das Baby alleine zu lassen. Erst Recht, als Jan Claasen (Thomas Schimanski), der leibliche Vater von Mandys Baby, wieder auf der Matte steht. Schließlich wächst Nora diese ganze ungeklärte familiäre Situation langsam über den Kopf und lenkt sie gedanklich so ab, dass sie nicht darauf drängt, eine ihrer Patientinnen aufgrund einer Thrombose unverzüglich ins Krankenhaus liefern zu lassen. Ein folgenschwerer Fehler, denn Noras Patientin gerät in Lebensgefahr…

„Praxis mit Meerblick“ ist eine Produktion der REAL FILM Berlin im Auftrag der ARD Degeto für die ARD. Hinter der Kamera stand Gunnar Fuß. Produzentin ist Heike Streich. Die Redaktion liegt bei Stefan Kruppa (ARD Degeto).

v.l.n.r.: Lilly Forgách (Rolle Christa Fricke), Miroslav Nemec (Rolle Georg Fricke), Lucie Heinz (Rolle Julika Fricke) und Golo Euler (Rolle Konstantin Paul) – Foto: ARD Degeto |  Walter Wehner

Ihre Liebe scheint unmöglich: Trotz großer Gefühle füreinander haben Julika und Konstantin zu unterschiedliche Lebenspläne, um sich wirklich aufeinander einzulassen. Die junge Witwe ist noch verwurzelt in der Vergangenheit und in ihrer liebevollen, aber mitunter übergriffigen Schwiegerfamilie, während der unkonventionelle Konstantin gern frei und ungebunden durchs Leben zieht. Einfühlsam und humorvoll erzählt der ARD-Degeto-Film „Eine Liebe später“ (AT) von einem ziemlich ungleichen Paar, das trotz aller Widrigkeiten das Unmögliche möglich machen will.

In den Hauptrollen: Lucie Heinze und Golo Euler. In weiteren Rollen spielen u. a. Miroslav Nemec, Lilly Forgách, Pina Kühr, Anastasia Papadopoulou, Simon Tiefenbacher und Falka Klare. Die Dreharbeiten in München und Umgebung dauerten vom 8. September bis 7. Oktober 2020.

Zum Inhalt:

Gibt es im Leben eine zweite große Liebe? Diese Frage stellt sich Julika (Lucie Heinze): jung, attraktiv, Mutter zweier Kinder – und seit zwei Jahren verwitwet. Julika vermisst ihren Mann Michi noch immer schmerzlich, spricht ihm sogar regelmäßig auf seine Mailbox. Dennoch lässt sie sich Hals über Kopf auf eine Affäre mit dem leichtlebigen Gelegenheits-Fahrradstadtführer Konstantin (Golo Euler) ein. Aber ist das wirklich Liebe? Für Julikas Schwiegereltern ist der Fall klar: Das muss eine „animalische“ Verirrung sein. Sie haben nach Michis Tod Julika und den Kindern beigestanden, die Familie hängt sehr aneinander, wohnt sogar gemeinsam auf einem Grundstück. Doch mit Konstantin kommt dieses ganze eingespielte Familiengefüge in Unordnung. Und wie sicher kann sich Julika Konstantins sein, der sich bis jetzt in seinem Leben noch nie wirklich festlegen wollte?

„Eine Liebe später“ (AT) ist eine Produktion der hager moss Film GmbH (Produzentin: Anja Föringer, Producerin: Diana Hellwig) im Auftrag der ARD Degeto für die ARD. Regie führt Michaela Kezele, das Drehbuch stammt von Dominique Lorenz. Die Redaktion liegt bei Katja Kirchen (ARD Degeto).

links: Emma Bading in „Play“ – Foto:  SAPPRALOT Productions | BR | ARD Degeto | Alexander Fischerkoesen – rechts: Ulrich Noethen, Mala Emde u.a.  in „Charité“– Foto: ARD |Julie Vrabelova | Montage Maria Jülisch

 

Zum 48. Mal vergibt die „International Academy of Television Arts & Science“ in diesem Jahr den Emmy für internationale Produktionen, die außerhalb der USA ausgestrahlt wurden.

In der Kategorie

„Best Performance by an Actress“

erhält

Emma Bading

eine Nominierung für ihre schauspielerische Leistung in dem Fernsehfilm

„Play“

BR | ARD Degeto.

*

Nominiert ist außerdem in der Kategorie

„Best Drama Series“

 die ARD-Erfolgsserie

„Charité“

2. Staffel

ARD-Gemeinschaftsredaktion Serien im Hauptabendprogramm | ARD Degeto | Federführer: MDR

 

In „Play“ spielt Emma Bading die Rolle der Schülerin Jennifer Reitwein, die sich zunehmend in der virtuellen Realität ihres Computerspiels verliert. Ein Interview mit Emma Bading zu ihrer Rolle finden Sie hier.

„Play“ ist eine Produktion der SAPPRALOT Productions (Hamid Baroua, Christoph Szonn) mit TELLUX next (Philipp Schall) im Auftrag des Bayerischen Rundfunks und der ARD Degeto für die ARD. Regie führte Philip Koch, der gemeinsam mit Hamid Baroua das Drehbuch schrieb. Die Redaktion übernahmen Cornelius Conrad (BR), Claudia Simionescu (BR) und Birgit Titze (ARD Degeto).

Die Erstausstrahlung erfolgte am 11. September 2019 im Ersten. Bereits ab 4. September 2019 war der Film online abrufbar.

„Charité“ erzählt in der zweiten Staffel in sechs Folgen die Geschichte der Medizin im Nationalsozialismus in den Jahren 1943 bis 1945. Die erfolgreiche ARD-Serie um das Berliner Krankenhaus wurde im Februar 2019 im Ersten ausgestrahlt.

„Charité“ ist eine Produktion der UFA FICTION im Auftrag der ARD-Gemeinschaftsredaktion Serien im Hauptabendprogramm und der ARD Degeto für die ARD. Die Redaktion haben Jana Brandt und Johanna Kraus (beide MDR). Die Produzenten sind Benjamin Benedict, Markus Brunnemann und Henriette Lippold (UFA FICTION), Koproduzent ist MIA Film/Michal Pokorný. Die Drehbücher schrieben Dorothee Schön und Dr. Sabine Thor-Wiedemann, Regie führte Anno Saul.

Mehr zur Serie finden Sie hier.

Die Vergabe der 48. International Emmy Awards findet am 23. November 2020 statt.

Alle Nominierungen im Überblick finden Sie hier.

Wir drücken die Daumen!

v.l.n.r.: Oliver Mommsen (Rolle Henry Lafers), Nadeshda Brennicke (Rolle Mona Kubelik), Kailas Mahadevan (Rolle Mehmet Buballa), Stephen Owusu-Sekyere (Rolle Jamal) und Tristan Seith (Rolle Chief Eichberg) – Foto:  ARD Degeto | Boris Laewen

 

Jackpot geknackt (oder: Fast eine Million gewonnen), aber Frau verloren – wie Henry dann doch das Glück findet, erzählt die Komödie „Zwei unter Millionen“ (AT), zu der vom 15. September bis 15. Oktober 2020 in Hamburg und Umgebung die Dreharbeiten mit Oliver Mommsen und Nadeshda Brennicke in den Hauptrollen stattfanden.. Das Drehbuch schrieben Lothar Kurzawa und Claudia Kratochvil. Die Regie führte Matthias Tiefenbacher. Vor der Kamera von Hanno Lentz standen neben den Hauptdarstellern Jule Böwe, Anne Schäfer, Kailas Mahadevan, Tristan Seith,  Anna-Lena Schwing, Rafael Stachwiak u.a.

Zum Inhalt:

Auf Glück im Spiel folgt Pech in der Liebe – das hätte der Paketbote und Trabrenn-Fan Henry (Oliver Mommsen) wissen müssen! Kaum macht ihn ein Lotteriegewinn zum Millionär, schon steht er ohne seine Ehefrau Ellen (Jule Böwe) da. Die lässt ihn nach 21 Ehejahren für einen Jüngeren sitzen. Zwar findet Henry Trost bei seiner vertrauten Kollegin Mona (Nadeshda Brennicke) und ihrem Hund Luba. Henrys Blues heilt das aber ebenso wenig wie der Reichtum, von dem niemand wissen darf – weder die scheidungswillige Ellen noch sein Kumpel Mehmet (Kailas Mahadevan). Die Chance in der Krise wittert der Pferdeliebhaber, als der Traber Feelgood zum Verkauf steht. Mit seiner Million im Rücken will sich Henry einen Kindheitstraum erfüllen: den Großen Preis von Deutschland gewinnen! Dafür muss der Pferdeflüsterer aus dem sensiblen Hengst einen Champion machen.

„Zwei unter Millionen“ (AT)  ist eine Produktion der Aspekt Telefilm GmbH im Auftrag von ARD Degeto für die ARD. Produzenten sind Markus Trebitsch und Annett Neukirchen. Für die Redaktion zeichnet Stefan Kruppa (ARD Degeto) verantwortlich. Die Dreharbeiten dauern bis zum 15. Oktober 2020. Ein Sendetermin steht nicht fest.

Sonja Schwarz (Chiara Schoras), Jonas Kirschbaumer (Gabriel Raab) – Foto: ARD Degeto|Hans-Joachim Pfeiffer

Capo Sonja Schwarz (Chiara Schoras) kann kaum ihre kleine romantische Auszeit mit dem Undercover-Agenten Riccardo (Stefano Bernardin) genießen – da wird sie zu einem neuen Tatort gerufen: Beim historischen Nachstellen einer der vier berühmten „Schlachten am Bergisl“, die als Teil des Tiroler Volksaufstandes unter Andreas Hofer im Jahre 1809 in die Geschichte eingingen, gibt es plötzlich einen echten Toten. Und dann wird der 13. Fall für Sonja und ihr Team immer komplizierter und reicht bis weit in die Vergangenheit zurück. Die Dreharbeiten für den „Bozen-Krimi: Gefechtszone“ (AT) fanden vom 15. September bis 15. Oktober 2020 in Bozen, Meran, den Dolomiten und Umgebung statt.

Neben Chiara Schoras und Stefano Bernardin in den Hauptrollen und dem Stamm-Ensemble Gabriel Raab, Lisa Kreuzer, Charleen Deetz, Hanspeter Müller-Drossaart und Sinja Dieks spielen Leonardo Nigro, Fritz Egger, Pico von Groote, Helmut Bohatsch, Katharina Haudum, David Tobias Schneider, Felix Kreutzer u.a.

Zum Inhalt:

Andreas Hofers Aufständische gegen Franzosen und Bayern – auf den Südtiroler Berghängen tobt der Freiheitskampf. Doch dann stolpern die Reenactment-Teilnehmer über eine echte Leiche: Johannes Pöschl, Polizist im Ruhestand, wurde von einem Pfeil aus einer Armbrust getötet. Sonja Schwarz (Chiara Schoras) und ihr Kollege Jonas (Gabriel Raab) stoßen bei dem ungewöhnlichen Mord nicht nur auf Verdächtige aus der Szene, sondern auch auf einen vermeintlich gelösten alten Fall. Währenddessen treibt Mafiastatthalter Lagagna (Leonardo Nigro) seine ehrgeizigen Pläne für ein Pumpspeicherkraftwerk voran. Sein Vertrauter Riccardo (Stefano Bernardin) soll eine Politikerin verführen, um durch Erpressung ihre Stimme zu sichern. Eine erneute Belastung für die Beziehung des Undercover-Ermittlers zu Sonja Schwarz.

„Der Bozen-Krimi: Gefechtszone“ (AT) ist eine Produktion der Merfee Film- und Fernsehproduktion GmbH (Produzent: Dr. Eberhard Jost) im Auftrag der ARD Degeto für die ARD. Regie führte Thomas Nennstiel, das Drehbuch schrieben Florian Hanig und Catrin Lüth. Die Redaktion verantwortet Diane Wurzschmitt (ARD Degeto).

 

v.l.n.r. Ed Herzog (Regisseur), die Darsteller*innen Jördis Triebel, Hannah Schiller und Martin Feifel sowie Ngo The Chau (Bildgestaltung) – Foto: ARD Degeto | Bernd Schuller

 

Von Ende August  bis 29. September 2020 drehte REAL FILM Berlin in Koproduktion mit AMALIA Film für die ARD Degeto den Eventfilm „3 ½ Stunden“ (AT), der anlässlich des 60. Jahrestages des Mauerbaus im Ersten ausgestrahlt werden soll.

„3 ½ Stunden“ (AT) schildert die Dramatik des 13. August 1961 aus ungewöhnlicher Perspektive. Die Reisenden des Interzonenzuges von München nach Ost-Berlin erfahren 3 ½ Stunden vor Grenzübertritt, dass in Berlin die Mauer gebaut wird. In dieser kurzen Zeit bis zur ostdeutschen Grenze müssen sie eine existenzielle Entscheidung treffen: Aussteigen oder Weiterfahren. Nur noch wenige Stopps bis zur Grenze, die Zeit läuft unaufhaltsam, Geheimnisse, Ängste, Sehnsüchte und Abgründe kommen ans Licht – und die gesamte politische Befindlichkeit eines zerrissenen Landes spitzt sich in einem menschlichen Mikrokosmos auf Schienen zu.

Regisseur Ed Herzog inszenierte den Film nach einem Drehbuch von Robert Krause und Beate Fraunholz. Für die Kamera zeichnet Ngo The Chau verantwortlich. Zum großen Darstellerensemble gehören unter anderem Susanne Bormann, Jan Krauter, Jördis Triebel, Martin Feifel, Katrin Filzen, Peter Schneider, Jeff Wilbusch, die Sängerin und Schauspielerin Alli Neumann sowie Uwe Kockisch und Steffi Kühnert.

Gedreht wurde in Berlin, Nossen, Görlitz und Neuenmarkt in Bayern.

Zum Inhalt:

13. August 1961: Die Reisenden des Interzonenzugs von München nach Ost-Berlin ahnen zu Beginn ihrer Fahrt noch nicht, dass dieser Tag ihr Leben komplett verändern wird. Je mehr sich der Zug der innerdeutschen Grenze nähert, desto stärker wird eine unglaubliche Meldung zur Gewissheit: Heute setzt die DDR-Regierung ihren lange geleugneten Plan um, baut in Berlin eine Mauer und macht die Grenze zur Bundesrepublik dicht. Die Reisenden aus der DDR müssen innerhalb kürzester Zeit – nämlich in 3 1/2 Stunden, die der Zug noch bis an die Grenze braucht – die Entscheidung für ihr weiteres Leben treffen. Werden die überzeugte Kommunistin Marlis (Susanne Bormann) und ihr vom sozialistischen Regime enttäuschter Mann Gerd (Jan Krauter) sich trennen und ihre Kinder auseinanderreißen? Werden die am Anfang ihrer Karriere stehende Sängerin Carla (Alli Neumann) und ihre Band den beginnenden Erfolg im Osten gegen die fragile Mischung aus Freiheit und Ungewissheit im Westen tauschen? Gibt das ältere Ehepaar Melchior (Birgit Berthold und Harry Täschner) die Hoffnung und die Chance auf, den in Garmisch lebenden Sohn wiederzusehen? Wird Edith Salzmann (Luisa-Céline Gaffron), eine der ersten Lokführerinnen der DDR, den Zug über die Grenze zu seinem Zielbahnhof fahren?

„3 ½ Stunden“ (AT) ist eine Produktion der REAL FILM Berlin in Koproduktion mit der AMALIA Film im Auftrag der ARD Degeto für die ARD. Produzent*innen sind Michael Lehmann, Sibylle Stellbrink und Henning Kamm (REAL FILM Berlin), Koproduzent ist Felix von Poser (AMALIA Film). Die Redaktion verantworten Carolin Haasis und Christoph Pellander (beide ARD Degeto). Die Produktion wird gefördert durch FFF Bayern und das Medienboard Berlin-Brandenburg.

v.l.n.r.: Stefan Kurt (Rolle: Cognatus Reimund), Heino Ferch (Rolle: Allmen), Kristin Suckow (Rolle: Irmela), Devrim Lingnau (Rolle: Jasmin Sterner), Samuel Finzi (Rolle: Carlos)– Foto: ARD Degeto | Stanislav Honzík

Der stilbewusste Lebemann Heino Ferch alias Johann Friedrich von Allmen und sein cleverer Butler Samuel Finzi alias Carlos begeben sich in ein neues Abenteuer – in gewohnt aristokratischem Ambiente geht es um Antiquitäten von Weltrang und diesmal auch um kostbares Porzellan mit frivolen erotischen Anspielungen. Regie führte wie schon bei den drei „Allmen“-Vorgängerfilmen Thomas Berger, das Drehbuch stammt von Martin Rauhaus („Und wer nimmt den Hund?“). Die Dreharbeiten zum vierten Film der ARD-Degeto-Krimireihe nach den Romanvorlagen von Bestsellerautor Martin Suter starteten am 27. August 2020 und wurden am 29. September 2020 erfolgreich beendet.

Weitere Rollen spielen Andrea Osvárt, Stefan Kurt, Christoph Bach, Isabella Parkinson, Kristin Suckow und Devrim Lingnau, die bereits in „Carmilla“ von Emily Harris und im Kinofilm „Auerhaus“ Aufsehen erregte.

Zum Inhalt:

Bei einer Lesung macht Johann Friedrich von Allmen, Kunstdetektiv und Lebemann, die Bekanntschaft einer geheimnisvollen jungen Frau: Jasmin Sterner (Devrim Lingnau). Um der Schönen zu imponieren, die in einem Orden unter der Obhut von Cognatus Reimund (Stefan Kurt) aufwächst, stiehlt er ein wertvolles Fabergé-Ei – ohne zu ahnen, dass er in eine inszenierte Falle tappt. Wilhelm Krähenbühler (Christoph Bach), ein etwas dubioser Zeitgenosse, erpresst Allmen mit dem Diebstahl und zwingt ihn, einen riskanten Einbruch zu begehen. Aus einem exklusiven Wertlager entwendet Allmen notgedrungen mit seinem treuen Diener Carlos eine äußerst seltene Porzellansammlung. Da Allmen sich nur ungern erpressen lässt und zudem ganz im Bann von Jasmin steht, fangen die Probleme für ihn und seinen Diener Carlos natürlich damit erst an…

„Allmen und das Geheimnis der Erotik“ (AT) ist eine Produktion der UFA FICTION im Auftrag der ARD Degeto für die ARD. Produzent ist Benjamin Benedict, Producerin Sinah Swyter. Koproduzent in Tschechien ist MIA FILM. Für die Redaktion zeichnen Birgit Titze und Christoph Pellander (ARD Degeto) verantwortlich.

Die Jury der 15. Seoul International Drama Awards hat die diesjährigen Preisträger verkündet. Insgesamt bewarben sich 212 Produktionen aus 41 Ländern.

Wir freuen uns über Verleihung des Preises in der Kategorie TV Movie:

Der

Golden Bird Prize

in der Kategorie TV Movie 2020

geht an die ARD-Degeto-Koproduktion

„Der Überläufer“

(int Titel.: „The Turncoat“)

TV-Zweiteiler – NDR | ARD Degeto | SWR

 

„Der Überläufer“ ist eine Produktion der Dreamtool Entertainment GmbH, gefördert vom FilmFernsehFonds Bayern, MFG Baden-Württemberg und Polish Film Institute in Koproduktion mit NDR, ARD Degeto und SWR für die ARD. Redaktion: Christian Granderath (NDR), Sabine Holtgreve (NDR), Carolin Haasis (ARD Degeto) und Manfred Hattendorf (SWR).

Die Ausstrahlung des ersten Teils am 8. April 2020 im Ersten sahen 4,696 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer. Teil 2 sahen am 10. April 2020 4,241 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer.

Ein großer Erfolg ist „Der Überläufer“ als vierteilige Mini-Serie auch in der ARD Mediathek: 4,947 Millionen Videoabrufe wurden bis einschließlich 13. September 2020 registriert.

Mehr zu „Der Überläufer“ finden Sie  hier.

v.l.n.r.: Christiane Paul (Rechtliche Sachverständige Litten ), Ina Weisse (Mitarbeiterin des Ethikrates Keller), Anna Maria Mühe (Augenärztin Brandt), Matthias Habich (Richard Gärtner), Ulrich Matthes (Bischof Thiel), Barbara Auer (Vorsitzende), Lars Eidinger (Rechtsanwalt) und Götz Schubert (Medizinischer Sachverständiger Sperling ) – Foto:  ARD Degeto | Moovie GmbH | Julia Terjung

Wem gehört unser Leben? Und wer entscheidet über unseren Tod? In dem großen TV-Event „GOTT von Ferdinand von Schirach“ wird in einem fiktionalen Ethikrat über diese Fragen diskutiert. Es geht um den Fall eines 78-jährigen, kerngesunden Mannes, der sein Leben durch ein Medikament und mit Hilfe seiner Ärztin beenden will. Rechtlich ist das nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts seit Februar dieses Jahres möglich, die ethische Debatte darüber ist noch nicht beendet.

Das Erste zeigt im November 2020 den mit Barbara Auer, Lars Eidinger, Matthias Habich, Ulrich Matthes, Anna Maria Mühe, Christiane Paul, Götz Schubert und Ina Weisse hochkarätig besetzten Fernsehfilm, den der mehrfach ausgezeichnete Regisseur Lars Kraume nach dem gleichnamigen Theaterstück und Buch „GOTT von Ferdinand von Schirach“ inszenierte. Wie bei „TERROR – Ihr Urteil“, einem der erfolgreichsten Fernsehereignisse der letzten Jahre, sind auch diesmal die Zuschauer*innen wieder aufgerufen, multimedial abzustimmen und mitzudiskutieren. Nach Verkündung des Ergebnisses wird Frank Plasberg die Zuschauerentscheidung in seiner Sendung „hart aber fair“ mit Experten erörtern.

Volker Herres, Programmdirektor Erstes Deutsches Fernsehen: „Ferdinand von Schirachs neuer Film geht uns alle an. Denn nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom Februar dieses Jahres hat jeder die uneingeschränkte Freiheit, seinem Leben ein Ende zu setzen – entsprechend seines Verständnisses von Lebensqualität und Sinnhaftigkeit der eigenen Existenz. Das heißt aber auch: Jeder verantwortungsbewusste Mensch muss sich diese Frage über den eigenen Tod und den Wert des eigenen Lebens sehr konkret stellen. In dieser Legislaturperiode geht die Debatte um selbstbestimmtes Sterben erneut in den Deutschen Bundestag. Und wir richten uns zu diesem hochsensiblen Thema mit einem argumentativ herausfordernden Film direkt ans Publikum: Wie würden Sie sich entscheiden? Was ist für Sie ethisch vertretbar? – Brisanter kann öffentlich-rechtliches Fernsehen nicht sein.“

Christine Strobl, Geschäftsführerin ARD Degeto: „Auf die Frage, ob jeder Mensch sein Leben nach seinem freien Willen beenden darf, haben die meisten vermutlich intuitiv eine Antwort. Dass die persönliche Entscheidung im Einzelfall aber keinesfalls leicht ist, zeigt Ferdinand von Schirach eindrucksvoll in ‚Gott‘. In der filmischen Umsetzung lassen wir die Zuschauer*innen Teil des Entscheidungsprozesses werden und machen Fernsehen dadurch emotional erlebbar. Ich bin mir sicher, dass wir alle, mit den verschiedenen im Film vorgetragenen Argumenten, die eigene Haltung hinterfragen oder vielleicht auch neu bedenken. Wir wollen mit dem Film dazu anregen, sich mit dem eigenen moralischen Wertekompass auseinanderzusetzen und bieten die Möglichkeit, zu diskutieren, abzuwägen und am Ende der eigenen individuellen Haltung in der Liveabstimmung Ausdruck zu verleihen.“

Oliver Berben, Vorstand TV, Entertainment & digitale Medien: „Wie wollen wir leben und wie wollen wir sterben? Es gibt keine existentielleren Fragen, die sich eine Gesellschaft stellen kann und sie bestimmen die Art und Weise, wie wir miteinander leben und umgehen. Genau diese Fragen holen wir mit diesem Film in die Wohnzimmer nach Hause zu den Zuschauer*innen. Es ist ein einmaliges Experiment, das über alle medialen Wege ausgewertet wird und das zeigt, was Fernsehen erreichen kann.“

 

„GOTT von Ferdinand von Schirach“ wird als Eurovision zeitgleich im ORF und SRF ausgestrahlt. Auch in Österreich und in der Schweiz wird es im Anschluss an den Film eine Diskussionsrunde geben.

„GOTT von Ferdinand von Schirach“ ist eine Produktion der MOOVIE in Koproduktion mit der ARD Degeto und dem rbb für die ARD in Zusammenarbeit mit dem ORF und Constantin Film – gefördert durch das Medienboard Berlin-Brandenburg und den FilmFernsehFonds Bayern. Den Weltvertrieb übernimmt Beta Film. Regie führte Lars Kraume, für die Kamera war Frank Griebe verantwortlich. Das Drehbuch schrieb Ferdinand von Schirach. Executive Producer ist Oliver Berben, Produzentin Heike Voßler. Die Redaktion der ARD Degeto liegt bei Christine Strobl, für den rbb zeichnet Cooky Ziesche verantwortlich.

 

Timo (Cai Cohrs, r.) und Krause (Horst Krause) auf dem Pferdemarkt – Foto:  rbb | ARD Degeto | Arnim Thomaß

 

Vom 8. September bis 11. Oktober 2020 fanden die Dreharbeiten für den Fernsehfilm „Krauses Zukunft“ (AT)  mit dem beliebten Schauspieler Horst Krause statt. „Krauses Zukunft“ (AT) ist der achte Teil der charmanten Filmreihe. Bernd Böhlich schrieb wieder das Drehbuch und führte Regie. Gedreht wurde in Gröben bei Potsdam, Ihlow (Oberbarnim) und Berlin.

Zum Inhalt:

„Warum kann nicht einfach alles so bleiben, wie es ist?“ fragt Krause (Horst Krause) am Anfang der Geschichte. Empört realisiert er beim Sonntagsessen, dass Paula (Pauline Knof) die Speisekarte des Gasthofs verändert hat und nun vegetarische Speisen anbietet. Wütend reagiert er auch auf Bürgermeister Stübners (Boris Aljinovic) Idee, Schönhorst zu einem Urlauberdorf umzugestalten. Alle im Ort sprechen von der Zukunft, haben sich alle gegen ihn verschworen? Staatssekretärin Hummel (Rosa Falkenhagen) hat ein Auge auf Krauses Weiden geworfen. Der trockene Acker, der den Pferden kaum noch Nahrung gibt, wäre ein idealer Standort für Windräder. Meta (Angelika Böttiger) will das Kaufangebot annehmen, doch Krause ist strikt dagegen. Im Streit mit seiner Schwester steht er allein da: Elsa (Carmen-Maja Antoni) hat dazu keine Meinung. Als Krause der Sängerin Fanny (Manon Straché) wieder begegnet, lernt er ihren betagten Vater (Herbert Köfer) kennen. Was hat der Hundertjährige für eine Perspektive, wenn der Kohle-Tagebau sein Haus verschlingt? Langsam beginnt Krause zu begreifen, dass er für die Zukunft etwas tun muss. Was muss sich ändern, damit alles so bleiben kann, wie es ist?

Erstmals finden die Dreharbeiten ohne Tilo Prückner statt. Sein plötzlicher Tod bedeutet für das Team einen großen Verlust. Regisseur und Autor Bernd Böhlich: „Der Tod von Tilo Prückner hat mich tief getroffen. Ein unersetzbarer Schauspieler und Kollege. Hartnäckig in der Sache, freundlich im Umgang, wach für alle Dinge des Lebens. Seine Rolle kann niemals umbesetzt werden.“

Der Film „Krauses Zukunft“ (AT)  ist eine Produktion der mafilm GmbH Berlin (Produzenten: Eva-Marie Martens und Alexander Martens) im Auftrag von ARD Degeto (Redaktion: Stefan Kruppa) und Rundfunk Berlin-Brandenburg (Redaktion: Josephine Schröder-Zebralla).