v.l.n.r.: Judith Westermann (Regie), Inez Bjørg David (Rolle Ella Wolf), Julia Rappold (Produktion), Leo Reisinger (Rolle Florian Wagner), Thorsten Harms (Kamera), Elena Uhlig (Rolle Sabrina Authaler) und Stephan Zinner (Rolle Karsten Authaler) – Foto: ARD Degeto |  Luis Zeno Kuhn

 

„Worauf es ankommt“ (AT): eine erfrischend modern erzählte Geschichte über eine künftige Mutter, die weder zum Hausmütterchen mutieren noch ihre Karriere über die Familie stellen will. Und über sympathische Dorfbewohner, alles andere als „piefige Landeier“, sondern Menschen mitten im Leben, die sich aktuellen Entwicklungen stellen, ohne das zu verleugnen, was sie ausmacht: eine gut funktionierende Gemeinschaft, die ihre Schwächen und Stärken genau kennt.

Die Dreharbeiten zum ARD-Degeto-Film „Worauf es ankommt“ (AT) auf dem Sendeplatz „Endlich Freitag im Ersten“ enden am 4. November 2020 in München. Drehstart war der 6. Oktober 2020.

Neben Inez Bjørg David und Leo Reisinger in den Hauptrollen spielen Elena Uhlig sowie Stephan Zinner, Heinz-Josef „Dscharli“ Braun und Benedikt Zimmermann, die sich genauso wie Leo Reisinger auch als Musiker einen Namen gemacht haben. Ebenfalls dabei: Ursula Karven und in einer Nebenrolle Model und Mode-Bloggerin Marie Nasemann.

Zum Inhalt:

München: pulsierende Metropole, Großstadthektik, lukrative Jobs mit Aussicht auf steile Karrieren und Stress pur. Bad Friedlingen: malerische Landschaft, Bio-Landwirtschaft, Menschen, die sich von klein auf kennen und fast alles voneinander wissen, wo Hilfsbereitschaft groß geschrieben wird und Stress eher ein Fremdwort ist. Dazwischen: Ella (Inez Bjørg David), ehrgeizige Anwältin mit Potential zur jüngsten Junior-Partnerin in der Münchner Kanzlei, die beide Welten kennt und unerwartet eine Brücke zwischen ihnen finden muss. Nach dem Abi konnte Ella zwar nicht schnell genug ihr Heimatdorf verlassen, doch den Kontakt zu Vater (Heinz-Josef „Dscharli“ Braun), bester Freundin (Elena Uhlig) und Jugendliebe Florian (Leo Reisinger) hat sie nie ganz abgebrochen. Dank eines wichtigen Mandats kehrt sie zu ihren Wurzeln zurück, um die Bewohner von einem neuen Bau- und Firmenprojekt zu überzeugen. Alles trifft hier aufeinander: Naturschützer, die wegen der Firmenansiedlung gravierende Einschnitte in die Landschaft befürchten, Befürworter des dringend benötigten wirtschaftlichen Aufschwungs – und mittendrin Ella, die wegen des neuen Auftrags mächtig unter Erfolgsdruck steht, während ihre Konkurrentin (Marie Nasemann) schon mit den Füßen scharrt. Dass sich alles anders entwickeln wird, als geplant, ahnt niemand. Vor allem Ella nicht, die plötzlich entflammte Gefühle für Florian entdeckt. Und die ihren Weg zwischen Großstadt und Landleben findet will, ohne eine der beiden Welten schmerzhaft aufgeben zu müssen, und schließlich für sich erkennt, worauf es wirklich ankommt im Leben.

„Worauf es ankommt“ (AT) ist eine Produktion der Lieblingsfilm GmbH (Produzenten: Julia Rappold und Robert Marciniak) im Auftrag der ARD Degeto für die ARD. Regie führt Judith Westermann. Die Redaktion verantwortet Carolin Haasis (ARD Degeto).

V. li. n. re.: Lenn Kudrjawizki (Rolle Emil Perica), Michael Kreindl (Regie), Jasmin Gerat (Rolle Stascha Novak), Anton Klima (Kamera)  – Foto: ARD Degeto  |  Constantin TV | Conny Klein

 

Erfolgreicher Abschluss der Dreharbeiten für das temperamentvolle neue Ermittler-Dreamteam der Mordkommission Split: Bis vergangenen Freitag standen Jasmin Gerat und Lenn Kudrjawizki in der historischen Kulturmetropole Split, der zweitgrößten Stadt Kroatiens, für den neunten und zehnten „Kroatien-Krimi“ vor der Kamera. Inszeniert wurden die beiden neuen Fälle der spannenden ARD-Degeto-Reihe abermals von Regisseur Michael Kreindl.

Als Stascha (Jasmin Gerat) in „Jagd auf einen Toten“ (AT) erfährt, dass ihr Ex-Verlobter Milan (Henning Vogt) auch der vermeintliche Vergewaltiger ihrer Schwester Minka (Jenny Meyer) ist und dieser einen Mordanschlag dazu nutzt, um vor der Mafia unterzutauchen, entwickeln sich ihre Ermittlungen zu einem persönlichen Rachefeldzug. Dabei überschreitet sie scheinbar jede Grenze …

In „Die Patin von Privonice“ (AT), dem zehnten „Kroatien-Krimi“, scheint der Fall klar – Mord aus Rache. Doch die Ermittlungen von Stascha und ihrem Team führen in eine Kleinstadt an der Grenze zu Bosnien-Herzegowina, wo sie mit einem ungewöhnlichen Gegner konfrontiert werden: Die über 70-jährige Witwe Dunja Runje (Tatja Seibt) herrscht als Oberhaupt einer kriminellen Familie dies- und jenseits der Grenze über die ganze Region.

An der Seite von Jasmin Gerat, Lenn Kudrjawizki, Kasem Hoxha, Max Herbrechter und Sarah Bauerett spielen in den weiteren Rollen: Tatja Seibt, Rufus Beck, Jenny Meyer, Thomas Arnold, Henning Vogt, Franz Dinda, Zoe Moore, Klaus Steinbacher und viele andere.

„Der Kroatien-Krimi“ ist eine Produktion der Constantin Television GmbH (Produzenten: Friedrich Wildfeuer, Karsten Rühle) im Auftrag der ARD Degeto für die ARD für den Sendeplatz „DonnerstagsKrimi im Ersten“. Die Drehbücher stammen von Christoph Darnstädt („Jagd auf einen Toten“, AT) und Ulf Tschauder („Die Patin von Privonice“, AT). Michael Kreindl übernahm die Regie, die Kamera führte Anton Klima. Die Redaktion verantwortet Barbara Süßmann (ARD Degeto). Die Dreharbeiten in Split, Zagreb und Umgebung dauerten vom 24. August bis zum 23. Oktober 2020 an.

 

 

v.l.n.r.: Godehard Giese  in „Unschuldig“ (Foto: ARD Degeto | Christine Schröder), Uwe Kockisch  (Foto: ARD Degeto | Nicolas Maack) ,  Steffi Kühnert in „Meine Nachbarn mit dem dicken Hund“ (Foto: ARD Degeto | Conny Klein)

 

Die ARD Degeto freut sich über drei Auszeichnungen im Rahmen des Hessischen Film- und Kinopreis:

Uwe Kockisch wurde von Ministerpräsident Volker Bouffier mit dem Ehrenpreis für seine Leistung in der TV-Reihe „Donna Leon“ und „Weissensee“ prämiert, Steffi Kühnert erhielt für ihre Rolle in der Komödie „Meine Nachbarn mit dem dicken Hund“ den Hessischen Fernsehpreis als Beste Schauspielerin und Godehard Giese bekam den Preis als Bester Schauspieler für seine Darbietung in dem Thriller „Unschuldig“.

Coronabedingt wurde der Hessische Film- und Kinopreis dieses Jahr live im hr-Fernsehen in der Sendung „Hauptsache Kultur Spezial: Der Hessische Film- und Kinopreis 2020“ bekannt gegeben.

Ministerpräsident Volker Bouffier begründet die Verleihung des Ehrenpreises an Uwe Kockisch: „Uwe Kockisch ist einem breiten Publikum nicht zuletzt in seiner Rolle als Commissario Brunetti bestens bekannt. Er hat sich aber auch als Charakterdarsteller etabliert, wie er eindrucksvoll in der Hauptrolle in der Fernsehserie ,Weissensee‘ bewiesen hat. Wenn man auf seine Vita schaut, ist seine Verkörperung des Stasi-Offiziers Hans Kupfer besonders wertzuschätzen, denn Uwe Kockisch hat im wahren Leben als junger Mensch Anfang der 1960er Jahre nach einem gescheiterten Fluchtversuch die Brutalität und Schonungslosigkeit der Stasi und des DDR-Systems am eigenen Leib erfahren. Somit schlägt er gerade im 30. Jubiläumsjahr der Deutschen Einheit mit seinem Lebenslauf und seiner jahrzehntelangen Schauspielkarriere in Ost und West eine wertvolle Brücke: Als ,gesamtdeutscher‘ Star mit einer Karriere, die aller Ehren wert ist und somit auch des Ehrenpreises des Ministerpräsidenten.“

Die TV-Reihe „Donna Leon“ ist eine Produktion der UFA Fiction im Auftrag der ARD Degeto für die ARD. Der letzte Film der beliebten Krimireihe um Commissario Brunetti „Stille Wasser“ feierte am 25. Dezember 2019 seine TV-Premiere im Ersten.

Die Jury begründet die Auszeichnung der Schauspielerin Steffi Kühnert: „Sie leuchtet. In jeder Szene. Sogar unter Wasser, mit Schwimmbrille und Nasenklammer. Sie leuchtet als graue Maus, die es allen recht machen möchte, in ihrer Trauer und Enttäuschung als verlassene Ehefrau, und in den Augenblicken, in denen sie sich zaghaft und fast verschmitzt auf Neues einlassen kann. Steffi Kühnerts Spiel ist so federleicht wie tief empfunden.“

 „Meine Nachbarn mit dem dicken Hund“ ist eine Produktion der Claussen+Putz Filmproduktion im Auftrag der ARD Degeto für die ARD. Der Film wurde am 18. September 2019 auf dem Sendeplatz „Endlich Freitag im Ersten“ ausgestrahlt.

Die Jury begründet die Auszeichnung des Schauspielers Godehard Giese: „Ein Schauspieler, der jeder auch noch so kleinen Rolle Kontur und Authentizität – und damit auch: Größe – verleihen kann. In dem Krimi ,Unschuldig‘ spielt er den Schwager des zu Unrecht Verurteilten. Godehard Giese gelingt das große Kunststück, diesen Uwe mit nur wenigen Andeutungen und sparsamen Ausbrüchen zum Verdächtigen werden zu lassen.“

„Unschuldig“ ist eine Produktion der filmpool fiction im Auftrag der ARD Degeto für die ARD. Zu sehen war der Film am 7. Dezember 2019 im Ersten.

 

Die Erfolgsserie „Babylon Berlin“ wird fortgesetzt, wie die Partner X Filme Creative Pool, ARD Degeto, Sky und Beta Film heute offiziell bestätigten. Die Regisseure und Autoren der bisherigen Staffeln, Henk Handloegten, Achim von Borries und Tom Tykwer, befinden sich derzeit gemeinsam mit den Autorinnen Khyana El Bitar und Bettine von Borries in der Fertigstellung der Bücher für die 4. Staffel, die auf dem Volker Kutscher-Roman „Goldstein“ beruht. Die Dreharbeiten sind für das Frühjahr 2021 geplant. In den Hauptrollen sind unter anderem wieder Volker Bruch als Gereon Rath und Liv Lisa Fries als Charlotte Ritter zu sehen.

Christine Strobl, Geschäftsführerin ARD Degeto, dazu: „’Babylon Berlin‘ wird fortgesetzt. Die Dreharbeiten für die 4. Staffel beginnen im Frühjahr 2021 in Berlin. Wir sind sehr stolz auf diese erfolgreiche Serie, die dank der ausgewiesenen Qualität eine so große nationale und internationale Strahlkraft entfaltet hat. Mit „Babylon Berlin“ ist es uns gelungen, auch ein jüngeres Publikum zu überzeugen – darüber freuen wir uns sehr.“

Marcus Ammon, Senior Vice President Original Production bei Sky Deutschland, betont: „Die ersten drei Staffeln von „Babylon Berlin“ haben bei Sky ein Millionenpublikum begeistert. Umso mehr freuen wir uns nun gemeinsam mit allen Partnern diese Erfolgsgeschichte fortzuschreiben. Sky Kunden dürfen sich auf eine weitere großartige Staffel freuen – sei es linear oder auf Abruf.“
Jan Mojto, Geschäftsführer Beta Film, ergänzt: „Mit über 140 verkauften Ländern ist „Babylon Berlin“ ein Aushängeschild für deutsche TV-Fiktion und steht in einer Reihe mit den großen Produktionen internationaler Sender und Plattformen. Kreative aus der Branche wie Leonardo DiCaprio, Jeff Goldblum, Stephen King, Modeschöpfer wie Giorgio Armani und Tom Ford, sie alle haben sich in den vergangenen Monaten als „Babylon Berlin“-Fans geoutet – in guter Gemeinschaft mit vielen Millionen Zuschauern weltweit!“
„Gemeinsam mit dem gesamten Team von „Babylon Berlin“, so die Produzenten der Serie, Stefan Arndt, Uwe Schott und Michael Polle von X Filme Creative Pool, „freuen wir uns sehr, dass wir die Geschichten von Gereon, Charlotte und all den herausragenden Figuren nun mit Staffel 4 weiter in die dreißiger Jahre hinein tragen. „Babylon Berlin“ war von Anfang an ein absolutes Wagnis. Gleichzeitig ist die Brisanz und Aktualität jener Zeit bis heute allgegenwärtig. Umso wichtiger und schöner ist es, dass unsere Serie nun schon seit drei Staffeln eine aus Deutschland heraus geschriebene, international beachtete Erfolgsgeschichte geworden ist. Wir sind optimistisch, dass wir dies mit Staffel 4 nochmals unterstreichen können.“

v.l.n.r.: Christian Berkel und Andrea Sawatzki in Sportabzeichen für Anfänger – Foto: ARD Degeto | Stephan Rabold, Tobias Moretti als Beethoven – Foto: ARD Degeto | WDR | ORF | EIKON Media | Zuzana Panská,  Julia Koschitz und Heino Fersch in „Wer einmal stirbt, dem glaubt man nicht“ – Foto: ARD Degeto | Tosten Jander

 

Vom 27. Oktober bis 1. November 2020 finden die 42. Biberacher Filmfestspiele unter Einhaltung besonderer Hygienevorschriften statt. Im Wettbewerb um die begehrten Biber gehen in diesem Jahr drei ARD-Degeto-Produktionen ins Rennen. Als Eröffnungsfilm zeigt das Festival am 27. Oktober 2020

 

„Louis van  Beethoven“

 

mit: Tobias Moretti, Ulrich Noethen, Anselm Bresgott, Colin Pütz, Silke Bodenbender, Caroline Hellwig, Cornelius Obonya, Johanna Gastdorf u.v.a

Regie: Niki Stein  – Drehbuch: Niki Stein – Redaktion: Christine Strobl (ARD Degeto), Carolin Haasis (ARD Degeto),  Elke Kimmlinger (WDR), Dr. Klaus Lintschinger (ORF)  – Kamera: Arthur W. Ahrweiler   – Produktion:  EIKON Media

Weitere Vorführungen im Programm: 28.10.2020, 11:45 Uhr UNIVERSUM | 28.10.2020, 14:30 Uhr ORION

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TV-Premiere im Ersten: 25. Dezember 2020

„Louis van  Beethoven“ startet im Wettbewerb der Spielfilme. Im Rennen um den Fernseh-Biber für den besten Fernsehfilm gehen zwei weitere ARD-Degeto-Produktionen an den Start:

 

„Sportabzeichen für Anfänger“

 

mit: Andrea Sawatzki, Christian Berkel, Franziska Weisz, Roland Koch, Daria Wolf, Thomas Heinze, Sara Fazilat, Daria Wolf u.v.a.

Regie:  Thomas Roth – Drehbuch: Nina Bohlmann – Redaktion: Stefan Kruppa, Christoph Pellander – Kamera:  Clemens Majunke – Produktion: ITV Studios Germany

Vorführungen: 31.10.20, 18:50 Uhr, SATURN | 31.10.20, 21:45 Uhr ORION | 01.11.20, 11:20, JUPITER

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Sendetermin im Ersten: Voraussichtlich Januar 2021

 

„Wer einmal stirbt, dem glaubt man nicht“

mit: Julia Koschitz, Heino Ferch, Roman Knižka, Sabine Waibel, Arnd Klawitter, Ursula Werner, Gerhard Garbers, Patrick Güldenberg u.v.a.

Regie: Dirk Kummer – Drehbuch: Uli Brée – Redaktion: Carolin Haasis, Christoph Pellander – Kamera: Mathias Neumann – Produktion: Letterbox Filmporduktion

Vorführungen: 30.10.20, 18:40 Uhr, SATURN | 30.10.2020, 22:30 Uhr, UNIVERSUM, 31.10.2020, 12:30 Uhr, SATURN

Mehr dazu hier.

Sendetermin im Ersten: Voraussichtlich erstes Quartal 2021.

Weitere Infos zum den 42. Biberacher Filmfestspielen sowie das komplette Programm finden Sie hier.

 

v.l.n.r.: Liza Tzschirner (Rolle: Vittoria), Laila-Marie Padotzke (Rolle: Luisa), Janek Rieke (Rolle: Benno), Saskia Vester (Rolle: Henni), Clelia Sarto (Rolle: Rosa) und Marlon Heidel (Rolle: Julian) – Foto: ARD Degeto | FFP New Media GmbH | Hendrik Heiden

 

Ein Hilferuf aus Italien lockt Kindermädchen Henni Höffner geradewegs nach Apulien. Dort angekommen, trifft sie auf eine sympathische deutsche Auswandererfamilie mit ihren beiden pubertierenden Kindern. Bis auf die bevorstehende Olivenernte wirkt die Familie eigentlich ganz entspannt. Doch bevor sich Henni fragt, was sie eigentlich dort soll, stößt sie auf Ungereimtheiten – zumal sich ihre Auftraggeberin immer seltsamer verhält. Zum vierten Mal übernimmt Saskia Vester einen Einsatz als Kindermädchen mit Herz und Lebenserfahrung. Die Dreharbeiten zur ARD-Degeto-Komödie „Das Kindermädchen – Mission Italien“ (AT) fanden vom 28. September bis 27. Oktober 2020 in Otranto (Apulien) und Umgebung statt. In weiteren Rollen spielen Clelia Sarto, Janek Rieke, Liza Tzschirner, Gerhart Wittmann, Marlon Heidel, Laila-Marie Padotzke u.a.

Zum Inhalt:

Henni verschlägt es nach Italien, genauer nach Apulien, zu einer deutschen Auswandererfamilie. Rosa, Benno und ihre zwei Kinder bewirtschaften einen trutzigen Hof mit Olivenanbau. Die Teenager Julian und Luisa haben zwar kleinere Macken, doch die Familie wirkt insgesamt gut organisiert. Daher wird Henni bald skeptisch: Wozu ist sie überhaupt hier? Und warum hat Rosa die attraktive Vittoria eingestellt, um ihren Mann mit dem Olivenhain zu helfen? Als Henni Rosa zur Rede stellt, erzählt diese ihr, dass sie schwanger sei. Bald schon findet das gewiefte Kindermädchen heraus, dass dies eine dicke Lüge ist. Als Henni die Wahrheit hinter Rosas Lüge aufdeckt, ist sie bald mehr gefordert als ihr lieb sein kann, denn Rosas Geheimnis wiegt schwer.

„Das Kindermädchen – Mission Italien“ (AT) ist eine Produktion der FFP New Media (Produzenten: Vanessa Lackschéwitz und Michael Smeaton) im Auftrag der ARD Degeto für die ARD. Regie führte erneut Sascha Bigler, das Drehbuch stammt von Simon X. Rost. Die Redaktion verantworten Birgit Titze und Stefan Kruppa (beide ARD Degeto).

 

 v.l.n.r. Kameramann Benjamin Dernbecher, Produzentin Simone Höller, Aglaia Szyszkowitz (Rolle: Billy Kuckuck) ,Produzent Michael Smeaton, Regisseur Thomas Freundner, Eva Verena Müller (Rolle: Susanne Hartmann) und Producerin Anemone Müller (alle FFP New Media) – Foto:  SWR | ARD Degeto | Ben Knabe

 

So ganz geheuer ist Billy Kuckuck der Ort nicht, zu dem sie ihr neuer Auftrag führt: Der Schuldner leitet eine Boxschule, in der vor allem Teenager aus der Jugendhilfe trainieren. Und die lassen keinen Zweifel daran, dass sie ihre Fähigkeiten gegen jeden einsetzen, der ihren Coach bedrängt. Doch kämpfen kann Billy Kuckuck auch – und womöglich ja sogar für statt gegen die in Not geratene Boxertruppe. Die Dreharbeiten zu Billys Einsatz unter Boxern „Billy Kuckuck – Angezählt“ (AT), dem vierten Film der Reihe, begannen am 15. Oktober 2020 und wurden am 12. November 2020 erfolgreich abgeschlossen.

Zum Inhalt:

Geradewegs im harten Boxer-Milieu landet Billy Kuckuck (Aglaia Szyszkowitz) durch ihren neuen Auftrag als Gerichtsvollzieherin: Der frühere Box-Champion Kai Burdenski (Ralph Herforth) ist bis über beide Ohren verschuldet und kann für seine Boxschule weder Miete noch Strom bezahlen. Das ist besonders tragisch, weil die Teenager aus der Jugendhilfe, die er trainiert, hier eine neue Heimat gefunden haben. Vor allem die junge Asylbewerberin Samy (Saron Degineh) mit ihrem unübersehbaren Talent zum Boxen hat er unter seine Fittiche genommen. Gerührt von Burdenskis Vergangenheit und seinem Engagement sucht Billy Mittel und Wege, der angezählten Boxer-Legende trotz seiner finanziell verzweifelten Lage wieder auf die Beine zu helfen. Seine Familie ist ihr dabei keine Hilfe: Tochter Jessica (Tabea Bettin) fühlt sich von ihrem Vater so sehr im Stich gelassen, dass sie nichts mehr mit ihm zu tun haben will. Komplizierte Familiensituationen sind Billy ja durchaus vertraut, ihre eigene Tochter Hannah (Vivien Sczesny) will gerade lieber auf der Bühne stehen als die Mathekatastrophe zu meistern, und nach der Trennung von Sanitäter Lukas beginnt Billy ihren Ex Gunnar (Gregor Bloéb) mit anderen Augen zu sehen. Aber nichts davon kann sie davon abhalten, nach einer Lösung für Burdenski und Samys Problem zu suchen.

„Billy Kuckuck – Angezählt“ (AT) wird von der FFP New Media im Auftrag von ARD Degeto und SWR für die ARD realisiert. Das Drehbuch stammt von René Förder und Stephan Pächer, verfilmt wurde es von Thomas Freundner. Neben Aglaia Szyszkowitz in der Titelrolle gehören Gregor Bloéb, Ursela Monn, Vivien Sczesny, Eva Verena Müller und Rüdiger Klink zur Stammbesetzung. In Episodenhauptrollen sind Ralph Herforth und Saron Degineh zu sehen. Für das Szenenbild ist Ralf Mootz verantwortlich und für das Kostümbild wieder Barbara Fiona Schar. Die Kamera übernahm erneut Benjamin Dernbecher, für den Schnitt zeichnet Andrea Schriever. Produziert wird „Billy Kuckuck – Angezählt!“ (AT) von Simone Höller und Michael Smeaton, Producerin ist Anemone Müller. Die Redaktion liegt bei Claudia Gerlach-Benz (SWR) und Stefan Kruppa (ARD Degeto). Ausgestrahlt wird „Billy Kuckuck“ auf dem Sendeplatz „Endlich Freitag im Ersten“.

v.l.n.r.: Jan Krauter (Rolle: Uwe Lennartz), Waldemar Kobus (Rolle: Iwan Herstatt ), Michelle Barthel (Rolle: Marie Breuer),  Ulrich Friedrich Brandhoff (Rolle: Ferdinand v. Broustin) und  Tim Oliver Schultz (Rolle: Mick Sommer) – Foto: WDR | ARD Degeto | Frank Dicks

 

In Köln fanden vom 13. Oktober bis 12. November 2020 die Dreharbeiten für den satirischen Fernsehfilm „Goldjungs“ (AT) begonnen, der voraussichtlich im Frühjahr 2021 im Ersten zu sehen sein wird.

Die Geschichte beruht auf einer wahren Begebenheit: Der Pleite der Kölner Privatbank Herstatt im Juni 1974. Im Fokus stand damals eine Gruppe junger Devisenhändler, die bei Herstatt für den lukrativen Eigenhandel zuständig waren – die sogenannten Goldjungs. Doch sie verspekulierten sich und der anfängliche Goldrausch nahm eine bittere Wendung. Zu diesem Zeitpunkt die größte Bankenpleite der deutschen Nachkriegsgeschichte.

Martin Brambach in der Rolle von Hans Gerling

Im Film erzählt die fiktive Figur Marie Breuer (Michelle Barthel) ihre Geschichte zu den Bildern des Zusammenbruchs der Herstatt-Bank, die von verzweifelten Gläubigern gestürmt wird: Die 20-Jährige tritt Anfang der 70er Jahre mit der Unterstützung von Irene Gerling (Leslie Malton) ihre Stelle als Sekretärin an. In der Bank von Direktor Iwan Herstatt (Waldemar Kobus), der seinen finanzstarken Jugendfreund Hans Gerling (Martin Brambach) an seiner Seite hat, weht der Duft der großen weiten Welt. Anfangs hegt Marie Hoffnungen, ihr Chef Ferdinand von Broustin (Ulrich Friedrich Brandhoff) interessiere sich für sie. Doch Marie erliegt den Versuchungen der „Goldjungs“ um Mick Sommer (Tim Oliver Schultz) und spekuliert schließlich mit den Ersparnissen ihrer Mutter.

Durch ihre Augen erleben wir den Untergang des Hauses Herstatt, die bizarren Eskapaden des Bankdirektors, das Versagen der Finanzaufsicht, die Tricksereien des Managements und die persönlichen Dramen der Spekulationsopfer. Doch je absurder die Vorgänge in der Bank werden, desto mehr entwickelt sich Marie zur selbstbewussten jungen Frau. Sie setzt alles in Bewegung, um ihre Mutter und sich vor dem finanziellen Ruin zu bewahren. Aber dann kommt es doch zum großen Crash der Bank…

 „Goldjungs“ (AT) ist eine Produktion der Zeitsprung Pictures GmbH (Produzenten: Michael Souvignier und Till Derenbach, Producer: Daniel Mann) in Kooperation mit G5fiction (Produzent: Uwe Kersken) im Auftrag des WDR und der ARD Degeto, gefördert durch die Film- und Medienstiftung NRW. Regie führte Christoph Schnee nach einem Drehbuch von Eva Zahn und Volker A. Zahn. Die Redaktion haben Nina Klamroth, Henrike Vieregge (beide WDR) und Christine Strobl (ARD Degeto).

 

v.l.n.r.: Hagen Bogdanski (Regie), Martin Brambach (Rolle Felsenhain), Aram Arami (Rolle Tarik Büyüktürk), Uwe Ochsenknecht (Rolle „Käpt’n“ Werner Träsch), Doris Zander (Produktion), Rainer Strecker (Rolle Rüdiger Dorn) und Jörn Hentschel (Rolle Ralle Schieber) – Foto: ARD Degeto | Britta Krehl

 

Vom 6. Oktober bis 2. Dezember 2020 fanden die Dreharbeiten für die beiden neuen Filme der erfolgreichen ARD-Degeto-Reihe „Die Drei von der Müllabfuhr“ statt. Die fünfte Folge trägt den Titel „Die Streunerin“ (AT) und demonstriert lebensnah die Helfernatur von „Käpt’n“ Werner Träsch alias Uwe Ochsenknecht: Gemeinsam mit seinen beiden Kollegen Ralle (Jörn Hentschel) und Tarik (Aram Arami) müssen sie einer jungen Obdachlosen aus der Patsche helfen. In „Ist das Kunst oder kann das weg“ (AT) geraten unsere drei Helden in die hippe Berliner Kunstszene – und überzeugen durch kreative Problemlösungen.

In weiteren Rollen sind u.a. Rainer Strecker, Adelheid Kleineidam, Martin Glade, Frank Kessler, Axel Werner und Laura Louisa Garde zu sehen. In Episodenrollen spielen Martin Brambach, Carolin Garnier, Silke Geertz, Winnie Böwe, Dominik Maringer, Nicolas Rathod u.v.a.

Zu den Inhalten:

„Die Drei von der Müllabfuhr: Die Streunerin“ (AT)

„Käpt’n“ Werner Träsch (Uwe Ochsenknecht) fehlt es manchmal zwar an Feingefühl, aber das Herz trägt er am richtigen Fleck! Werner möchte der jungen Obdachlosen Luna (Carolin Garnier) helfen, die sich in den Hinterhöfen des Kiezes versteckt. Zusammen mit seinen Kollegen Ralle (Jörn Hentschel) und Tarik (Aram Arami) gewinnen sie langsam ihr Vertrauen. Doch um Luna zu unterstützen, muss das Trio erst herausfinden, wovor die verängstigte Jugendliche wegläuft. Obendrein stehen die Müllwerker bei ihrer täglichen Arbeit selbst unter Beobachtung: Dorn (Rainer Strecker) hat ihnen den Unternehmensberater Felsenhain (Martin Brambach) zugewiesen, der jede Tonnenleerung in seinem Laptop dokumentiert. Dass ihm der Fachfremde auf die Finger schaut, gefällt dem Käpt‘n ebenso wenig wie dessen schnöselige Art. Schon bald merkt Werner aber, dass ihn mit dem ungebetenen Gast etwas Trauriges verbindet.

„Die Drei von der Müllabfuhr: Ist das Kunst oder kann das weg“ (AT)

„Käpt’n“ Werner Träsch kann manchmal über seine kernigen Kollegen nur staunen. Ralle fachsimpelt über Kunst, sein Chef Dorn hätte gerne Malerei studiert und Speckis Schwester Eddi (Silke Geertz) eröffnet gerade eine hippe Pop-Up-Galerie. Dort bekommen die Müllwerker den Sonderauftrag, den Sperrmüll der Vormieter zu entsorgen. Leider fehlt nach der hektischen Räumaktion ein Teil der zentralen Kunstinstallation. Wenn das bis zur Vernissage am nächsten Tag nicht auftaucht, fällt die ganze Ausstellung flach und Eddi ist ruiniert. Käpt’n Träsch versteht zwar wenig von moderner Kunst, aber viel von kreativen Problemlösungen. Zusammen mit Specki (Frank Kessler) macht er sich daran, das fehlende Teil aufzutreiben.

„Die Drei von der Müllabfuhr“ ist eine Produktion der Bavaria Fiction im Auftrag von ARD Degeto für die ARD für den Sendeplatz „Endlich Freitag im Ersten“. Produzentin ist Doris Zander, Producer Oliver Krause. Regie führt erneut Hagen Bogdanski nach den Drehbüchern von Gernot Gricksch und Toks Körner. Die Redaktion liegt bei Barbara Süßmann (ARD Degeto).

links: Emma Bading in der Rolle der Jennifer Reitwein in „Play“ – Foto: BR | ARD Degeto | Sappralot Productions | Alexander Fischerkoesen
rechts: Aylin Tezel als Delphine in „Der Club der singenden Metzger“ (mit Jonas Nay, der gemeinsam mit David Grabowski den Blauen Panther für die Beste Musik erhielt) – Foto: ARD Degeto | SWR | MOOVIE | Walter Wehner

 

Später als ursprünglich geplant und in kleinerem Rahmen fand in diesem Jahr die Verleihung des Bayerischen Fernsehpreises statt. Judith Gerlach, bayerische Staatsministerin für Digitales,  überreichte die Blauen Panther am Mittwoch, den 14. Oktober in der Münchener Residenz.

Wir freuen uns insbesondere über die Auszeichnung für die Leistungen zu den ARD-Degeto-Koproduktionen „Der Club der singenden Metzger“ und „Play“ und gratulieren:

 

Aylin Tezel

zum Blauen Panther für die Beste Schauspielerin

für ihre Rolle der Dephine

in

„Der Club der singenden Metzger“

(Moovie | ARD Degeto | SWR)

*

Jonas Nay, David Grabowski

zum Blauen Panther für die Beste Filmmusik

zu

„Der Club der singenden Metzger“

(Moovie | ARD Degeto | SWR)

*

sowie

Emma Bading

zum Nachwuchspreis

für ihre Rolle der Jennifer Reitwein in

Play

(BR | ARD Degeto)

 

„Der Club der singenden Metzger“ (AT) erzählt das mitreißende Drama einer Freundschaft und einer großen Liebe vor dem Hintergrund der deutsch-amerikanischen Auswanderergeschichte zu Beginn des letzten Jahrhunderts.

Die Erstausstrahlung des zweiteiligen Fernsehfilms erfolgte als Langfassung am 27. Dezember 2019 im Ersten.

Mehr zum Film hier.

„Der Club der singenden Metzger“ (AT) ist eine Produktion der MOOVIE  in Koproduktion mit der ARD Degeto und dem SWR, gefördert vom FFF Bayern. Executive Producer: Oliver Berben, Produzentin: Sarah Kirkegaard, ausführender Produzent: Karsten Rühle. Regie führte Uli Edel nach einem Drehbuch von Doris Dörrie und Ruth Stadler, zu dem der Roman „The Master Buchtchers Singing Club“ von Louise Erdrich die Vorlage lieferte. Die redaktionelle Federführung hatte Carolin Haasis (ARD Degeto), für den SWR zeichnet Margret Schepers verantwortlich.

„Play“ erzählt die Geschichte der Schülerin Jennifer Reitwein, die sich dem realen Alltag immer weniger gewachsen fühlt und zunehmend in die virtuelle Realität ihres Computerspiels flüchtet. Ein Interview mit Emma Bading zu ihrer Rolle finden Sie hier.

„Play“ ist eine Produktion der SAPPRALOT Productions (Hamid Baroua, Christoph Szonn) mit TELLUX next (Philipp Schall) im Auftrag des Bayerischen Rundfunks und der ARD Degeto für die ARD. Regie führte Philip Koch, der gemeinsam mit Hamid Baroua das Drehbuch schrieb. Die Redaktion übernahmen Cornelius Conrad (BR), Claudia Simionescu (BR) und Birgit Titze (ARD Degeto).

Die Erstausstrahlung erfolgte am 11. September 2019 im Ersten. Bereits ab 4. September 2019 war der Film online abrufbar.

Mehr zum Bayerischen Fernsehpreis, alle weiteren Preisträger sowie die Jurybegründungen finden Sie hier.

v.l.n.r.: Maria Simon (Sarah Schneider), Athena Strates (Nora Schneider), Fabian Busch (Jan Schneider)  – Foto: WDR | ARD Degeto | Anika Molnár

 

Am 10. Oktober 2020 wurde zum 11. Mal der Marler Medienpreis Menschenrechte von Amnesty International vergeben. Die Verleihung fand in diesem Jahr coronabedingt als Online-Veranstaltung statt. Vergeben wurde der Preis in vier Kategorien. Dazu ein Ehren- und ein Sonderpreis, der in diesem Jahr an den Fernsehfilm von WDR und ARD Degeto ging.

Wir freuen uns über die Auszeichnung von:

„Aufbruch ins Ungewisse“

(WDR | ARD Degeto)

 

„Aufbruch ins Ungewisse“ schildert das Schicksal einer Familie, die unter lebensbedrohlichen Umständen vor der Verfolgung durch ein totalitäres System flieht, aus einer ungewöhnlichen Perspektive: Indem der Film den aktuellen Fluchtweg umkehrt und Südafrika zum Ziel der Flüchtenden macht, die in einem weitgehend extremistisch regierten Europa der Zukunft keine Sicherheit mehr finden.

Dazu urteilt die Jury: „In diesem prominent besetzten Spielfilm (Maria Simon, Fabian Busch, Athena Strates) wird die Flüchtlingsproblematik in einer fiktiven Story umgekehrt: Europäer flüchten aus politischen Gründen aus Diktaturen nach Afrika, haben auf der Flucht traumatische Erlebnisse und begegnen dort denselben bürokratischen Hürden wie sie die Geflüchteten in Europa aktuell erfahren. Dieser kontrovers aufgenommene Film will dem Zuschauer emotionale Identifikationsmöglichkeiten vermitteln.“

„Aufbruch ins Ungewisse“ ist eine Produktion der Hager Moss Film (Kirsten Hager, Eric Moss) in einer deutsch-südafrikanischen Ko-Produktion mit Two Oceans Production (Giselher Venzke, Marco le Roux) im Auftrag des Westdeutschen Rundfunks Köln und ARD Degeto für die ARD, gefördert vom FilmFernsehFonds Bayern, dem Department of Trade and Industry South Africa (dti) und der national film and video foundation South Africa (nfvf). Regie führte Kai Wessel nach einem Buch von Eva Zahn, Volker Zahn und Gabriela Zerhau. Die Redaktion übernahmen Sophie Seitz (WDR) und Christine Strobl (ARD Degeto).

Das Erste strahlte „Aufbruch ins Ungewisse“ am 14. Februar 2018 im Rahmen des Themenabends „Flucht aus Europa“ aus.

Mehr dazu hier.

Alle Preisträger und mehr zum Marler Medienpreis Menschenrechte finden Sie hier.

v.l.n.r.: Jana Klinge (Kommissarin Hannah Wagner), Hinnerk Schönemann (Kommissar und Tierarzt Hauke Jacobs) und Marleen Lohse (frischgebackene Tierärztin Jule Christiansen) – Foto: NDR | ARD Degeto | Sandra Heever

 

Andy, ein baumlanger Mann mit kindlichem Gemüt, hilft mit handwerklichem Geschick, wo er nur kann und ist die gute Seele von Schwanitz. Ausgerechnet er gerät unter Mordverdacht, als er die Leiche seines Ziehvaters findet. Mit „Nord bei Nordwest – Der Andy von nebenan“  wurde vom 6. Oktober bis zum 3. November 2020 der 15. Film der erfolgreichen „DonnerstagsKrimi“-Reihe auf Fehmarn, in Lübeck, Hamburg und Umgebung gedreht. In den Hauptrollen standen Hinnerk Schönemann, Jana Klinge und Marleen Lohse vor der Kamera – als Kommissar und Tierarzt Hauke Jacobs, Kommissarin Hannah Wagner sowie Jule Christiansen, frischgebackene Tierärztin im fiktiven Ort Schwanitz. Autor ist Niels Holle, für ihn ist es das vierte Drehbuch für die erfolgreiche Reihe, die zuletzt bei der Ausstrahlung im Januar 2020 mehr als sieben Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer erreichte. Die Regie übernahm ebenfalls zum vierten Mal Nina Wolfrum. „Nord bei Nordwest – Der Andy von nebenan“ (AT) wird von Aspekt Telefilm im Auftrag von ARD Degeto und NDR produziert und läuft voraussichtlich Anfang 2022 auf dem Sendeplatz „DonnerstagsKrimi im Ersten“.

Zum Inhalt:

Andreas Brose (Christoph Franken), in Schwanitz besser bekannt als „Der Andy von nebenan“, ist ein Baum von einem Mann und handwerklich begabt. So repariert er Haukes defekten Bootsmotor und hilft Hannah beim Renovieren ihres neuen Hauses. Andys Geist, sein Herz und Instinkt sind allerdings eher die eines Kindes. Als Andy seinen Ziehvater Cem Brose (Vedat Erincin) erschossen auffindet, gerät er aufgrund einer Zeugenaussage unter Mordverdacht. Hauke und Hannah ermitteln, dass Andys Adoptivvater Cem mal ein Schatzsucher gewesen ist und sein Mord möglicherweise mit einem geraubten Diamanten zusammenhängt. Die Ermittlungen führen zu einem zweiten Todesopfer, und Andy ist verschwunden …

Neben den Genannten spielen u. a. Cem Ali Gültekin (Mehmet Ösker), Stephan A. Tölle (Herr Töteberg), Regine Hentschel (Frau Bleckmann), Victoria Fleer (Bine Pufal), Sarah Hostettler (Judika Hintzel), Samuel Weiss (Linus Hintzel) und Jens Weisser (Dirk Christiansen).

Produzentin ist Claudia Schröder (Aspekt Telefilm), Kamera: Katharina Dießner, Herstellungsleitung: Olaf Kalvelage, Produktionsleitung: Joshua Lantow. Die Redaktion haben Patrick Poch (NDR) und Katja Kirchen (ARD Degeto).

 

Der Branchenpreis C21’s International Drama Award wird von einem internationalen Fachpublikum für besondere fiktionale Programme und Einzelleistungen vergeben. In diesem Jahr findet die Verleihung am 2. Dezember als Onlineveranstaltung statt. Vegeben wird der Preis in 11 Kategorien. Wir freuen uns über die Nominierung in der Kategorie

 

„Best Returning Drama Series“

für

„Babylon Berlin“

(X-Filme Creative Pool | ARD Degeto | Sky Deutschland | WDR | Beta Film)

 

Mehr zum C21’s International Drama Award finden Sie hier.

„Babylon Berlin“ wurde von den Autoren und Regisseuren Henk Handloegten, Achim von Borries und Tom Tykwer entwickelt und basiert auf den Romanen von Volker Kutscher.  Die dritte Staffel entstand nach der Vorlage des zweiten Buchs „Der stumme Tod“. In zwölf Folgen erzählt sie die Geschichte des Kommissars Gereon Rath fort, dessen Ermittlungen im Berlin der ausgehenden 1920er Jahre stattfinden –  einer Zeit, geprägt von gesellschaftlichen, politischen, wirtschaftlichen und technischen Umbrüchen. Dieses Mal gilt es, den Tod einer berühmten Filmschauspielerin aufzuklären, die bei Dreharbeiten ums Leben kommt. Der zweite Fall des aus Köln stammenden Kommissars spielt vor dem Hintergrund der sich verstärkenden Wirtschaftskrise, die mit dem großen Börsencrash endet. Unterstützung erhält der Kommissar von seiner Assistentin Charlotte Ritter, der er auch persönlich näherkommt.

Die dritte Staffel von „Babylon Berlin“ feierte ihre Free-TV-Premiere vom 11. bis 22. Oktober 2020  im Ersten und ist mit bislang über 10 Millionen Abrufen vor allem in der ARD-Mediathek ein großer Erfolg. Alle Folgen der dritten Staffel stehen noch  zum 21. Januar 2021 zum Abruf bereit – siehe hier.

„Babylon Berlin“ ist eine Produktion von X Filme Creative Pool in Koproduktion mit ARD Degeto für Das Erste, Sky, WDR und Beta Film. Verantwortliche Redakteure von BABYLON BERLIN sind Christine Strobl, Christoph Pellander, Sascha Schwingel und Carolin Haasis (ARD Degeto), Caren Toennissen (WDR), Marcus Ammon, Frank Jastfelder und Lucia Vogdt (Sky Deutschland). Produzenten für X Filme sind Stefan Arndt, Uwe Schott und Michael Polle, Koproduzenten für Beta Film sind Jan Mojto, Dirk Schürhoff und Moritz Herzogenberg. Die neue Staffel wird gefördert vom Medienboard Berlin-Brandenburg, der Film- und Medienstiftung NRW sowie dem German Motion Picture Fund.

v.l.n.r.: Arash Marandi (Rolle Levo), Mads Hjulmand (Rolle Tom), Christin Nichols (Rolle Sarina), Frédéric Brossier (Rolle Robbie), Benito Bause (Rolel Vince) und Regisseur und Drehbuchautor Benjamin Gutsche –  Foto: ARD Degeto | Andrea Hansen

 

Die langjährige Beziehung, die plötzlich vor der Zerreißprobe steht. Der finanzielle Schuldenberg, der unaufhörlich wächst. Der One-Night-Stand, der nicht lockerlässt. Der Lebenstraum, der wie eine Seifenblase zu platzen droht. Die große Liebe, die unerwidert bleibt. Die Dramedy-Serie behandelt universelle Themen, mit denen sich jeder identifizieren kann.

Unter der Regie von Benjamin Gutsche („Arthurs Gesetz“), der auch die Drehbücher geschrieben hat, fanden vom 1. bis 27. Oktober 2020 die Dreharbeiten der ARD-Dramedy-Serie „All you need“ (AT) statt. Die sechsteilige Serie über vier schwule Männer wurde in Berlin gedreht. Die UFA Fiction produziert damit erstmalig Content im Auftrag der ARD Degeto exklusiv für die ARD-Mediathek. Für die Bildgestaltung zeichnet Felix Poplawsky verantwortlich.

Zum Inhalt:
„All you need“ handelt von vier schwulen Männern in Berlin: So unterschiedlich Langzeitstudent und Nachtschwärmer Vince (29), der geheimnisvolle Robbie (27), der zum Spießer mutierende Webdesigner Levo (34) und der erst spät geoutete Familienvater Tom (43) auch sein mögen – sie alle verbindet eines: die Suche nach Liebe und Geborgenheit in Zeiten von Grindr.
In den Hauptrollen zu sehen sind Benito Bause, Frédéric Brossier, Arash Marandi, Christin Nichols und Mads Hjulmand.

Christoph Pellander, Redaktionsleiter ARD Degeto: „Die Mediatheken-Offensive der ARD ist in vollem Gange und hat auch unsere Arbeit in der ARD Degeto verändert. So sprechen wir mit unserer neuen Serie ‚All you need‘, die vorrangig als Mediatheken-Angebot geplant ist, erstmals ein jüngeres Publikum in einem für uns neuen Shortform-Format an. In 6 x 20 Minuten erzählen wir die vielfältigen Geschichten unserer vier Protagonisten: Divers und kantig, modern und am Puls der Zeit.“

Benjamin Gutsche: „Wir haben das Jahr 2020 und noch immer werden im deutschen Fernsehen Charaktere aus der LGBTQI-Community hauptsächlich als Nebenfiguren erzählt. Ich freue mich, dies mit „All you need“ ändern zu können. Und das ist hoffentlich nur der Anfang.“

Nataly Kudiabor, Produzentin UFA Fiction: „Wir fangen endlich an, auf den Bildschirmen abzubilden, wie unsere Gesellschaft wirklich aussieht. So rückt Diversität ganz selbstverständlich in die Mitte unserer Arbeit. Das ist mir und auch der UFA sehr wichtig. Benjamin Gutsche hat eine moderne und emotionale Serie geschaffen, die uns in die urbane Welt eines queeren Freundeskreises entführt. (Same)Sex and the city is back! Popcorn und Taschentücher bereithalten!”

Produziert wird „All you need“ (AT) von UFA Fiction (Produzentin: Nataly Kudiabor, Ausführender Produzent: Eike Adler), durchgeführt von der UFA Serial Drama, im Auftrag der ARD Degeto (Redaktion: Carolin Haasis, Christoph Pellander) exklusiv für die ARD-Mediathek.

Am 21. November 2020 vergibt die Deutsche Akademie für Fernsehen (DAfF) zum achten Mal den unabhängigen Branchenpreis für herausragende Einzelleistungen im deutschen Fernsehen.
Nominiert für ihre Leistungen für ARD-Degeto-Ko- und Auftragsproduktionen sind:

 

Alexander Fischerkoesen – in der Kategorie Bildgestaltung

Philip Koch, Hamid Baroua – in der Kategorie Drehbuch

Hamid Baroua, Christoph Szonn, Philipp Schall – in der Kategorie Produktion

Cornelius Conrad, Claudia Simionescu, Birgit Titze – in der Kategorie Redaktion

Philip Koch – in der Kategorie Regie

für

Play

(BR | ARD Degeto)

Erstausstrahlung: 11. September 2019 im Ersten

Mehr zum Film hier.

*

Jannis Niewöhner – in der Kategorie Schauspieler-Hauptrolle

Rainer Bock – in der Kategorie Schauspieler-Nebenrolle

Simone Bär – in der Kategorie Casting

für

Der Überläufer

(Zweiteiler – Dreamtool  Entertainment | NDR | ARD Degeto | SWR)

Erstausstrahlung: 8. und 10. April 2020 im Ersten

Mehr zum Film hier.

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Marlene Morreis – in der Kategorie Schauspielerin-Hauptrolle

Gerlinde Wolf – in der Kategorie Drehbuch

für

Lang lebe die Königin

(BR | ARD Degeto | ORF)

Erstausstrahlung: 29. April 2020 im Ersten

Mehr zum Film hier.

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Felix Klare – in der Kategorie Schauspieler-Hauptrolle

Felix Novo de Oliveira – in der Kategorie Bildgestaltung

für

Unschuldig

(ARD Degeto)

Erstausstrahlung: 7.  Dezember 2019 im Ersten

Mehr zum Film hier.

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Nina Gummich – in der Kategorie Schauspielerin-Nebenrolle

für

Billy Kuckuck – Eine gute Mutter

(SWR | ARD Degeto)

Erstausstrahlung: 15. November 2019 im Ersten

Mehr zum Film hier.

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Eckhard Kuchenbecker, Frieder Wohlfarth, Luigi Rensinghoff – in der Kategorie Tongestaltung

für

Werkstatthelden mit Herz

(WDR | ARD Degeto)

Erstausstrahlung: 1. Mai 2020 im Ersten

Mehr zum Film hier.

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David Ungureit – in der Kategorie Drehbuch

für

Tatort: Die Guten und die Bösen

(HR | ARD Degeto)

Erstausstrahlung: 19. April 2020 im Ersten

Mehr zum Film hier.

 

Gemeinsam stimmen nun die rund 800 Mitglieder der Akademie, kreative Film- und Fernsehschaffende aller Gewerke, darüber ab, an wen die Preise der jeweiligen Kategorien gehen werden.

Alle Nominierungen im Überblick finden Sie hier.

 

 

v.l.n.r.: Sinan Akkus (Regie), Osman (Aram Arami), Farah (Şiir Eloğlu), Toni Freitag (Adnan Maral), Anne Freitag (Victoria Mayer)…. | Bild: ARD Degeto / Lisa Walleitner

 

Nach dem großen Erfolg der Cross-Culture-Komödie „Servus, Schwiegersohn!“ geht die Geschichte um Toni Freitag (Adnan Maral) weiter. In „Servus, Schwiegermutter!“ (AT) wird mit Einzug Farah – der Mutter seines Schwiegersohns Osman – die eingespielte Rollenverteilung der Freitags auf den Kopf gestellt: Die patente Hauptstädterin hat sich von ihrem machohaften und zu herrischen Ehemann in Berlin getrennt und wirbelt die bayerische Familienidylle mit ihren emanzipatorischen Ideen ganz schön durcheinander.

In den Hauptrollen sind Adnan Maral, Victoria Mayer, Lena Meckel, Aram Arami und Şiir Eloğlu zu sehen. In weiteren Rollen spielen u.a. Michael A. Grimm, Orhan Güner, Astrid Polak und Franziska Maral. Unter der Regie von Sinan Akkuş wurde „Servus, Schwiegermutter!“ (AT) vom 25. August bis 24. September 2020 in München und Umgebung gedreht.

Zum Inhalt:

Schützenkönig Toni Freitag (Adnan Maral) fühlt sich geschmeichelt: Der Vorzeigebayer mit türkischen Wurzeln soll Bürgermeister von Bergham werden, da ist sich der Stammtisch einig. Tonis Installateurbetrieb kann ja sein aus Berlin „zugereister“ Schwiegersohn Osman (Aram Arami) übernehmen. Alles ist geritzt – bis Osmans Mutter Farah (Siir Eloğlu) ins Voralpenidyll platzt. Na servus! Sie hat Ehemann Mesut (Orhan Güner) samt Brautmodenladen verlassen und verbündet sich gleich mit Tonis Frau Anne (Victoria Mayer). Die hat ebenfalls keine Lust mehr, aufgrund der ewigen Alleingänge ihres Mannes an seiner Stelle den Laden zu schmeißen. Während Toni mit wenig ausgefeilten Intrigen versucht, Farah loszuwerden, beeinflusst der Wunsch der Frauen nach wirklich gelebter Gleichberechtigung auch immer mehr die Lokalpolitik. Die Frontlinie verläuft jetzt quer durch Tonis Schlafzimmer und ihm sind alle Mittel recht, um wieder für Ordnung in seinem Haus zu sorgen! Wirklich alle? Oder merkt er noch rechtzeitig was in seinem Leben wirklich wichtig ist?

„Servus, Schwiegermutter!“ (AT) ist eine Produktion der YALLA Productions GmbH im Auftrag der ARD Degeto für die ARD. Wie schon bei „Servus, Schwiegersohn!“ spielt Adnan Maral die Hauptrolle und wirkt zusammen mit Franziska Maral als Produzent. Regie führte Sinan Akkuş, das Drehbuch stammt erneut aus der Feder von Mike Viebrock und Enno Reese. Als Redakteur verantwortlich ist Stefan Kruppa (ARD Degeto).