v.l.n.r: Greta Gilles (FFP New Media), Simone Höller (Producerin), Lucas Prisor (Ole), Petra Schmidt-Schaller (Mona), Philip Peschlow (Kamera), Claudia Garde (Regie), Judy Winter (Elsbeth), Mina Tander (Greta) – Foto: NDR | ARD Degeto | FFP New Media | Marion von der Mehden

Petra Schmidt-Schaller, Mina Tander, Axel Milberg, Judy Winter, Jenny Elvers und Gerdy Zint – sie alle standen für das Drama „Eine gute Mutter“(AT)  vor der Kamera, das Claudia Garde (u. a. vier Borowski-„Tatorte“) im Auftrag von NDR und ARD Degeto bis zum 10. November in Szene setzte. Das Buch schrieb Grimme-Preisträger Christian Jeltsch. Gedreht wurde in Dahme und Umgebung (Kreis Ostholstein). Das Erste zeigt den Film voraussichtlich im kommenden Jahr.

Zum Inhalt: Die alleinerziehende Mona (Petra Schmidt-Schaller) reist mit ihren beiden Kindern in ihre Heimat an die Ostsee, um Abschied von der Welt zu nehmen. In dem kleinen Küstenort trifft sie auf die ansässige Kommissarin Greta (Mina Tander), die ihr monotones Leben satt hat – den Job, ihren Freund Ole (Lucas Prisor) und ihre verbitterte Mutter Elsbeth (Judy Winter). Da verschwindet plötzlich die kleine Tochter von Mona. Greta setzt alles daran, das vermisste Mädchen zu finden. Mit ihren Kollegen Sven (Marek Harloff) und Tine (Lea Willkowsky) geht sie Indizien nach, die auf ein Gewaltverbrechen schließen lassen. In Verdacht geraten der vagabundierende Hüpfburg-Besitzer Ronny (Gerdy Zint) und Haferkamp (Axel Milberg), der Besitzer des Hotels, in dem Mona wohnt. Parallel folgt Greta den Spuren von Monas Vergangenheit: Mit Hilfe von Ole macht sie Monas Mutter Judith (Jenny Elvers) ausfindig, die von ihrer Tochter fälschlicherweise für tot erklärt wurde …

Produzentin ist Dr. Simone Höller (FFP New Media), Producerin: Greta Gilles, Kamera: Philip Peschlow. Die Redaktion haben Christoph Pellander (NDR) und Christine Strobl (ARD Degeto).

Foto:  NDR | Gordon Timpen

Warum hat der Tierarzt und ehemalige Großstadt-Polizist Hauke Jacobs (Hinnerk Schönemann) wirklich sein altes Leben hinter sich gelassen und ist an die Ostsee gezogen? Dieses Geheimnis wird in der fünften Folge der Krimireihe „Nord bei Nordwest“ gelüftet. Max Zähle – sein Kurzfilm „Raju“ ist mehrfach preisgekrönt und war auch für einen Oscar nominiert – drehte den Film von 12. Oktober bis 10. November auf der Halbinsel Priwall und in Travemünde sowie auf Fehmarn und in Hamburg. Die Vorlage für die Produktion von NDR und ARD Degeto stammt wie bei allen bisherigen „Nord bei Nordwest“-Folgen von Grimme-Preisträger Holger Karsten Schmidt. Hinnerk Schönemann spielt wieder im Team mit Henny Reents (Kommissarin Lona Vogt) und Marleen Lohse (Tierarzthelferin Jule Christiansen). In  „Sandy de Man“ standen zudem u. a. Cem-Ali Gültekin (Mehmet Ösker), Isabell Gerschke (Sandy de Man), Tom Lass (Arno Frank) und Andreas Grötzinger (Hannes Ross) vor der Kamera von Andreas Doub.

Zum Inhalt: In Schwanitz an der Ostsee treiben zwei Betrüger in Polizeiuniform ihr Unwesen, außerdem nutzen Drogendealer aus Hamburg die beschauliche Halbinsel Priwall für ihre krummen Geschäfte. Als wäre das nicht bereits genug für Lona Vogt in ihrem Ein-Frau-Polizeirevier, taucht auch noch Sandy de Man auf, Hauke Jacobs‘ große Liebe. Das sorgt nicht nur dafür, dass Lona Vogt und Jule Christiansen sich gegen die „Rivalin“ verbünden, sondern führt auch dazu, dass Hauke ihnen offenbaren muss, was ihn nach Schwanitz verschlagen hat. Als plötzlich zwei Tote am Straßenrand auftauchen und Sandy de Man verschwunden ist, spitzen sich die Ereignisse zu.

Produzentin ist Claudia Schröder (Aspekt Telefilm), Produktionsleitung: Joshua Lantow. Die Redaktion haben Donald Kraemer (NDR) und Katja Kirchen (ARD Degeto).

v.l.n.r.: Matthias Zera, Annika Ernst, Regisseur Olaf Kreinsen, Ann-Kathrin Kramer und Harald Krassnitzer – Foto: ARD Degeto | Cristina Di Paolo Antonio

Eine romantische Komödie mit Harald Krassnitzer, Ann-Kathrin Kramer, Matthias Zera, Annika Ernst, Federica Sabatini u.v.a.

Unter der Regie von Olaf Kreinsen fanden in Rom die Dreharbeiten zur ARD-Degeto-Komödie „Hochzeit in Rom“ (AT) mit Harald Krassnitzer und Ann-Kathrin Kramer statt. In weiteren Rollen der deutsch-italienischen Koproduktion spielen Matthias Zera, Annika Ernst, Federica Sabatini, Ricky Tognazzi, Stefania Rocca, Elena Cotta u.a. Das Drehbuch schrieben Cecilia Calvi und Anna Samueli. Gedreht wurde vom 10. Oktober bis zum 9. November.
Zum Inhalt: „Verliebt, Verlobt…“ – Die ersten beiden Schritte haben Bianca (Federica Sabatini), die schöne Römerin adeliger Abstammung, und der freiheitsliebende deutsche Architekt Max (Matthias Zera) bereits geschafft. Doch bevor sie der sprichwörtlichen Abfolge gemäß verheiratet sind, ist noch eine entscheidende Hürde zu nehmen, die zu einer überraschend folgenschweren Herausforderung wird: Das Kennenlernen der beiden grundverschiedenen Familien!
Aus Deutschland reisen an: Eva (Ann-Kathrin Kramer) und Walter Hauser (Harald Krassnitzer), die Max vor seinen konservativen Schwiegereltern in spe als DAS Traumpaar und bestes Beispiel für eine auch nach Jahrzehnten noch funktionierende Ehe anpreist. Was Max nicht weiß: Sein Vater, ein Zahnarzt, unterhält ein Verhältnis mit einer Patientin, der Flugbegleiterin Xenia (Annika Ernst). Als Eva in Rom davon erfährt, würde sie am liebsten sofort abreisen, doch sie bringt es nicht übers Herz, ihrem Sohn sein Glück zu verderben, und macht daher gute Miene zum bösen Spiel. Doch auch bei Biancas Eltern ist nicht alles Gold, was glänzt. Ihr Vater, Fürst Vibaldo (Ricky Tognazzi), verheimlicht vor seiner ehrgeizigen Gattin Gioia (Stefania Rocca) und seiner standesbewussten Mutter Donna Costanza (Elena Cotta), dass ihr Vermögen nicht so sicher ist wie geglaubt. Das erste Aufeinandertreffen der beiden Elternpaare ist mehr als explosiv, und nicht nur das junge Paar muss in diesem Spannungsverhältnis seine Liebe neu definieren.
„Hochzeit in Rom“ (AT) ist eine Produktion von Rowboat Film (Produzent: Sam Davis) und Beta Film (Produzent: Ferdinand Dohna) in Koproduktion mit ARD Degeto und RAI FICTION. Die Redaktion liegt bei Diane Wurzschmitt (ARD Degeto) sowie Michele Zatta und Francesco Nardella (RAI FICTION).

v.l.n.r.:Barbara Süßmann (Redaktion Degeto), Jens C. Susa (Produzent Provobis), Horst Krause (Rolle Paul Krüger), Marc-Andreas Bochert (Regie) und Andreas Höfer (Kamera) –  ARD Degeto | Stephanie Kulbach

Abenteuerliche Samstagskomödie mit Horst Krause

„Krüger aus Almanya“ goes Hellas: Nach dem großen Erfolg von „Krüger aus Almanya“ haben Ende September bis Ende Oktober die Dreharbeiten zur zweiten Multi-Kulti-Komödie um den Berliner Rentner Paul Krüger stattgefunden. Neben Horst Krause in der Hauptrolle standen u.a. Jörg Gudzuhn, Fritz Roth, Floriane Daniel, Manon Straché, Harald Schrott und Anna Hausburg vor der Kamera. Gedreht wurde in Deutschland und Griechenland.

Zum Inhalt: Hatte sich Paul Krüger (Horst Krause) darauf gefreut, seine hochschwangere Enkelin Annie (Anna Hausburg) in wenigen Wochen vor den Traualtar zu führen, stehen jetzt alle Zeichen auf Alarm. Ohne ihren Vater Harald (Harald Schrott), den sie nie in ihrem Leben gesehen hat und der als einstiger Aussteiger noch immer irgendwo in Griechenland vermutet wird, will sie nicht vor den Traualtar treten. Da helfen weder gute Worte von Paul, Mutter Susanne (Floriane Daniel) und Freund Deniz (Emre Aksizoglu) noch die Enterbungsdrohungen von Deniz‘ türkischer Familie.

Schlecht gelaunt, aber hoch motiviert bricht Paul Annie zuliebe nach Griechenland auf – zum letzten Aufenthaltsort Haralds mit der damals schwangeren Susanne. Seelisch, moralisch und sprachlich unterstützt von seinen Freunden Ecki (Jörg Gudzuhn) und Bernd (Fritz Roth) trifft er auf der griechischen Insel ein. Dass hier vieles anders läuft, merken die drei Berliner Rentner allein daran, dass „ne“ mit dem deutschen „ja“ zu übersetzen ist. So begibt sich das Trio auf eine abenteuerlich Odyssee zu Wasser und zu Lande, durch Berg und Tal. Bewaffnet mit Würstchen und ein paar Brocken Griechisch dringt das „Team Flachbau“ immer weiter in das Land von Plato und Vicky Leandros vor. Unterwegs treffen sie auf hilfsbereite Griechen, deutsche Kommunarden und orthodoxe Mönche. Doch egal wo sie hinkommen – Harald ist hier schon lange nicht mehr.

„Krügers Odyssee“ (AT) ist eine Produktion von PROVOBIS Film – ein Unternehmen der TELLUX Gruppe – im Auftrag der ARD Degeto für Das Erste. Produzenten sind Jens C. Susa und Martin Choroba. Das Drehbuch stammt von Ulla Ziemann und Marc-Andreas Bochert, der auch die Regie führte. Die Redaktion liegt bei Barbara Süßmann (ARD Degeto). Das Erste zeigt „Krügers Odyssee“ voraussichtlich in 2017.

v.l.n.r.: Jan Ruzicka (Regie), Tanja Wedhorn (Rolle Nora Kaminski) und Stephan Kampwirth (Rolle Dr. Freese) – Foto:  ARD Degeto | Christine Schroeder

Neue ARD-Degeto-Reihe mit Tanja Wedhorn

Auf der Ostseeinsel Rügen haben vom 27. September bis 27. Oktober die Dreharbeiten zum Auftaktfilm der neuen Komödienreihe „Praxis mit Meerblick“ (AT) stattgefunden. Tanja Wedhorn spielt darin die Hauptrolle der charmanten Ärztin Nora Kaminski, die sich leidenschaftlich für das Wohl ihrer Patienten einsetzt und mit ihrer anpackenden Art für Aufruhr in der Inselidylle sorgt. Frisch auf Rügen gestrandet und noch vollkommen fremd auf der Insel, nimmt sie eine neue Stelle in der Praxis ihres alten Studienfreundes Richard Freese (Stephan Kampwirth) an. Unter der Regie von Jan Ruzicka wurde auf Rügen (Sassnitz, Binz und Bergen) und in Stralsund gedreht.

Zum Inhalt: Sprechstunden mit Ostseeblick statt karibisches Meeresrauschen. Nicht ganz freiwillig landet die frühere Schiffsärztin Nora Kaminski auf Rügen. Die 42-jährige Medizinerin ohne Doktortitel steckt in finanziellen Nöten und ist froh, dass Studienfreund Dr. Richard Freese sie in seiner Praxis aufnimmt. Bei den eigenwilligen Insulanern eckt die Frohnatur aus dem Ruhrpott allerdings schnell gewaltig an: Nora gerät in einen Familienkonflikt, streitet mit ihrem Vermieter und verscherzt es sich bei den Kollegen. Als sich herumspricht, warum sie ihre vorige Anstellung auf einem Luxus-Kreuzfahrtschiff verloren hat, steht Nora schon wieder vor dem Aus. Am liebsten würde sie ihre Sachen packen und die Insel Hals über Kopf verlassen. Richard, ein stures Nordlicht, will jedoch Kurs halten…
In weiteren Rollen spielen u.a. Hans-Uwe Bauer, Martin Lindow, Morgane Ferru, Anne Werner, Sarah Bauerett, David Bredin, Matthias Komm, Alexander Czerwinski.

„Praxis mit Meerblick“ (AT) ist eine Produktion der REAL FILM BERLIN im Auftrag der ARD Degeto für Das Erste. Drehbuch: Lars Albaum und Michael Vershinin. Hinter der Kamera steht Gunnar Fuß. Produzentin ist Heike Streich. Die Redaktion liegt bei Stefan Kruppa.

 

v.l.n.r.: Gabriel Raab (Rolle Jonas Kerschbaumer), Chiara Schoras (Rolle Sonja Schwarz), Thorsten Näter (Regie), Jeanette Hain (Rolle Carla Pisani) und Tobias Oertel (Rolle Matteo Zanchetti) – Foto: ARD Degeto/Hans-Joachim Pfeiffer

Chiara Schoras und Tobias Oertel drehen in Südtirol mit Jeanette Hain und vielen anderen

In Südtirol fanden Dreharbeiten zum fünften Film der ARD-Degeto-Reihe „Der Bozen-Krimi“ statt, die auf dem Sendeplatz „Der DonnerstagsKrimi im Ersten“ ausgestrahlt wird. „In der Falle“ sitzt „Frau Commissario“ Sonja Schwarz – Hauptdarstellerin Chiara Schoras – als sie erpresst wird, einer Gefangenen zur Flucht zu verhelfen. Auch „Capo“ Matteo Zanchetti alias Tobias Oertel gerät schwer unter Druck, weil seine ehemalige Kollegin Carla Pisani – gespielt von Jeanette Hain – wegen seiner angeblichen Mafia-Verwicklungen gegen ihn ermittelt. Hochkarätig besetzt sind auch die weiteren Rollen mit Thomas Sarbacher, Julia Stemberger, Heio von Stetten, Gabriel Raab, Charleen Deetz, Lisa Kreuzer, Hanspeter Müller-Drossaart, Anton Algrang, Peter Mitterrutzner, Barbara Romaner und vielen anderen. Regisseur Thorsten Näter schrieb auch das Drehbuch. Gedreht wurde in Bozen, Margreid, Brixen und der Franzensfeste.

Zum Inhalt: Während der Weinlese wird auf dem Gut Kofler die Leiche einer Erntehelferin gefunden. „Frau Commissario“ Sonja Schwarz (Chiara Schoras) sowie ihre Kollegen Matteo Zanchetti (Tobias Oertel) und Jonas Kerschbaumer (Gabriel Raab) stellen schnell fest, dass es nicht nur viele Verdächtige im Umfeld der Toten, sondern auch in dem des Winzers Hans Kofler (Anton Algrang) gibt. Zudem taucht Carla Pisani (Jeanette Hain) auf, eine Anti-Mafia-Ermittlerin aus Rom, die darauf aus ist, Matteo Verbindungen zum organisierten Verbrechen nachzuweisen. Diese setzt auch Charlotte Keller (Julia Stemberger) unter Druck, die mittlerweile im Gefängnis sitzt. Charlotte soll über Geschäfte mit dem zwielichtigen Gastronom Rossi (Thomas Sarbacher) auspacken. Doch Charlotte erhält von ihren Mitgefangenen eine schmerzhafte Warnung. Nun will der verzweifelte Stefan Keller (Heio von Stetten) Sonja zwingen, ihm bei der Befreiung seiner Frau zu helfen. Er setzt eine Kette von dramatischen Ereignissen in Gang, die Sonja fast ihren Job kosten.

„Der Bozen-Krimi: In der Falle“ (AT) ist eine Produktion der JoJo Film- und Fernsehproduktion, Produzent: Dr. Eberhard Jost. Die Redaktion liegt bei Diane Wurzschmitt (ARD Degeto).

Christiane Paul in „Unterm Radar“ – Foto: WDR | Nik Konietzny

Am 26. September gab die Amerikanische Fernsehakademie (International Academy of Television Arts & Sciences) die Nominierungen für die Vergabe der International Emmy Awards 2016 bekannt.

Nominiert für die Auszeichnung als bester Fernsehfilm in der Kategorie „TV Movie/Mini-Series“  ist die Koproduktion von MDR, ARD Degeto, WDR, SWR und BR mit UFA FICTION  „Nackt Unter Wölfen“ (Regie: Philipp Kadelbach). [mehr zum Film]

Für seine Rolle als KZ-Häftling in „Nackt Unter Wölfen“ geht zudem Florian Stetter  in der Kategorie „Best Performance by an Actor“ an der Seite von  James Wen, Alexandre Nero und Dustin Hoffman ins Rennen um die Auszeichnung.

Und in  der Kategorie „Best Performance by an Actress“ darf sich Christine Paul für ihre Rolle in Elmar Fischers „Unterm Radar“ (WDR | ARD Degeto) mit Jodi Sta. Maria, Grazi Massafera und Judi Dench messen. [mehr zum Film]

Einen Gesamtüberblick für Nominierungen finden Sie [hier]

v.l.n.r.: Wolfgang Stumph (Rolle Harry), Katrin Sass (Rolle Susan), Philipp Rafferty (Rolle Jason) und Cosima Henman (Rolle Jennifer) – Foto: ARD Degeto/Chris Reardon

mit Wolfgang Stumph und Katrin Sass in den Hauptrollen

Bis Mitte Oktober fanden in Nova Scotia, Kanada,  die Dreharbeiten zur ARD-Degeto-Komödie „Harrys Insel“ (AT) statt. Unter der Regie von Anna Justice spielen Wolfgang Stumph und Katrin Sass zwei eigensinnige und starrköpfige Kontrahenten, die sich vor der atemberaubenden Küstenlandschaft Kanadas  ein hoch amüsantes Duell um den Besitz einer einsamen Insel liefern. In weiteren Rollen: Henman, Philipp Rafferty, Charlie Rhindress u.v.a.

Zum Inhalt: Die kanadische Idylle hat Harry (Wolfgang Stumph) sich ausgesucht, um sein früheres Leben hinter sich zu lassen. Auf einem kleinen, beschaulichen Eiland vor der Atlantikprovinz Nova Scotia möchte der 60-Jährige zurückgezogen in einer Holzhütte leben. Umso überraschter ist er, als er dort unverhofft auf die gleichaltrige Susan (Katrin Sass) trifft, die ihm eindeutig zu verstehen gibt, dass sie mit seinem Plan alles andere als einverstanden ist: Mit vorgehaltenem Gewehr vertreibt sie ihn zunächst aus seiner Hütte und behauptet, die Insel gehöre ihr. Aber Harry hat den weiten Weg nicht gemacht, um sich so einfach verjagen zu lassen. Im Clinch mit Susan muss er kräftig einstecken, denn sie hat keine Angst – weder vor wilden Bären noch vor ihm. Doch Harry kann und will seinen Traum vom einsamen Leben in der Natur nicht aufgeben – und setzt alles daran, Susan so schnell wie möglich loszuwerden…

„Harrys Insel“ (AT) ist eine Produktion der Ariane Krampe Filmproduktion im Auftrag der ARD Degeto für Das Erste. Das Drehbuch stammt von Scarlett Kleint und Alfred Roesler-Kleint. Die Redaktion liegt bei Claudia Luzius (ARD Degeto).

v.l.n.r.: Bracha van Doesburgh (Rolle: Sophie), Vladimir Burlakov (Rolle: Max), Rita Russek (Rolle: Dorothea),
Hans-Joachim Heist (Rolle: Herbert) – Foto: ARD Degeto | Conny Klein

Culture-Clash-Komödie mit Bracha van Doesburgh und Vladimir Burlakov in den Hauptrollen

Max, ein gnadenlos durchorganisierter deutscher Immobilienanwalt, trifft in Amsterdam auf Sophie, eine quirlige, leicht chaotische Sandwich-Shop-Besitzerin. Völlig verfahrene Voraussetzungen für eine deutsch-holländische Liebe!?

Unter der Regie von Florian Froschmayer standen der niederländische Publikumsliebling Bracha van Doesburgh und Schauspieler Vladimir Burlakov gemeinsam mit Rita Russek, Hans-Joachim Heist und Reinout Bussemaker vor der Kamera. Die Dreharbeiten für „Verliebt in Amsterdam“ (AT) fanden bis zum 20. Oktober in Amsterdam und Umgebung statt. Die ARD-Degeto-Komödie wird 2017 unter dem Label „Endlich Freitag im Ersten“ ausgestrahlt.

Zum Inhalt: Max (Vladimir Burlakov) steigt aus. Statt in die Fußstapfen seines Vaters Herbert (Hans-Joachim Heist) zu treten und zu Hause in Kassel den Familienbetrieb zu übernehmen, möchte der Anwalt in Amsterdam sein Leben künftig lieber selbst bestimmen. Kaum in Holland angekommen, verliebt sich Max Hals über Kopf in die schlagfertige Schönheit Sophie (Bracha van Doesburgh). Sogar das Chaos auf ihrem Hausboot macht dem Ordnungsfanatiker nichts aus – die Gegensätze ziehen sich magisch an. Die Frischverliebten werfen ihre deutsch-holländischen Vorurteile schnell über Bord. Schwerer tun sich jedoch ihre Väter. Herbert, mit Ehefrau Dorothea (Rita Russek) zu Besuch, möchte seinen Sohn mit allen Mitteln wieder heimholen und zu allem Überfluss baut er einen Verkehrsunfall  – ausgerechnet mit Sophies Papa (Reinout Bussemaker). Der fußballbegeisterte Radfahrer hat mit den Deutschen seit 1974 noch eine andere Rechnung offen…

In weiteren Rollen sind Raymond Thiry, Eva Marie de Waal, Maartje van de Wetering u.v.a. zu sehen.

„Verliebt in Amsterdam“ (AT) ist eine Produktion von PROVOBIS Film – einem Unternehmen der TELLUX Gruppe – im Auftrag der ARD Degeto für Das Erste. Produzenten sind Jens Christian Susa und Martin Choroba. Regie führt Florian Froschmayer, das Drehbuch stammt von Thomas Kirdorf. Die Redaktion liegt bei Stefan Kruppa (ARD Degeto).

v.l.n.r.:  Nils Willbrandt (Regie) Andrea Eckert, Wolfgang Böck, Nikolai Klinkosch, Erwin Steinhauer, Gisela Schneeberger, Simon Schwarz- Foto: ARD Detego/Petro Domenigg

Gisela Schneeberger und Erwin Steinhauer in einer bewegenden Hommage an die Liebe

Hartmut gibt seine große Liebe Erika nicht auf, auch wenn er dafür in die Vergangenheit reisen muss. Denn die Gegenwart ist Erika fremd geworden, daheim ist sie im Gestern. Stück für Stück verwandelt er ihre Welt zurück in die 70er Jahre, um die Zeit ihrer gemeinsamen Jugend zurückzuholen. Darin begegnet Hartmut einer Erika, die er längst verloren glaubte… Regisseur Nils Willbrandt („Pregau – Kein Weg zurück“) inszenierte nach einem Drehbuch von Uli Brée und Klaus Pieber auf einfühlsame und humorvolle Weise die Geschichte einer außergewöhnlichen Liebe.

An der Seite von Gisela Schneeberger und Erwin Steinhauer standen Simon Schwarz, Andrea Eckert, Wolfgang Böck, Ella Rumpf, Nikolai Klinkosch und Miriam Fussenegger vor der Kamera von Peter Nix. Gedreht wurde von Mitte September bis Mitte Oktober in Wien und Umgebung.

Zum Inhalt: Seit über 40 Jahren ist Hartmut (Erwin Steinhauer) mit Erika (Gisela Schneeberger) zusammen, doch seine Frau hat Alzheimer und ihre gemeinsamen Erinnerungen verblassen immer mehr. Als beide den Tanzclub ihrer Enkelin (Ella Rumpf) besuchen, hören sie Songs aus den Siebzigern. Plötzlich bewegt sich Erika im Takt der Musik, als hätte sie niemals einen Tanzschritt vergessen. Und obwohl sie danach wieder zurück in ihre eigene Welt fällt, schöpft Hartmut neue Hoffnung. Wenn er es schaffen würde, die Zeit zurückzudrehen, könnte er Erika, die Liebe seines Lebens, wieder zurückholen. So lässt er die Siebziger wieder aufleben und gestaltet ihre gemeinsame Wohnung um. Doch bei ihrer Reise in die Vergangenheit kommen Familiengeheimnisse ans Licht, die besser in Vergessenheit geblieben wären.

„Im Takt der Erinnerung“ (AT) ist eine Produktion der Mona Film in Koproduktion mit ARD Degeto und ORF, gefördert durch den Fernsehfonds Austria und den Film Fonds Wien. Die Redaktion liegt bei Sascha Mürl für die ARD Degeto sowie Sabine Weber für den ORF.

(v.l.n.r.) Vidina Popov, Sibylle Tafel und Jürgen Tarrach  – Foto: ARD Degeto/Armanda Claro

Neuer „Donnerstags-Krimi im Ersten“ mit Jürgen Tarrach in der Hauptrolle

In Lissabon fanden von Anfang September bis Anfang Oktober die Dreharbeiten zu einem neuen „Donnerstags-Krimi im Ersten“statt. Im Mittelpunkt des „Lissabon-Krimi: Der Tote im Tejo“ steht der gescheiterte Staatsanwalt Eduardo, der nun als Pflichtverteidiger mit eigenwilligen Methoden seine Klienten verteidigt. Jürgen Tarrach hat die Hauptrolle übernommen. An seiner Seite spielen Vidina Popov, Alexandra Gottschlich, Christoph Schechinger, Katharina Pichler u.v.a. Gedreht wurde unter der Regie von Sibylle Tafel.

Zum Inhalt: Bis vor zwei Jahren war Eduardo (Jürgen Tarrach) ein erfolgreicher Staatsanwalt, doch das ist vorbei, seit er sich mit den falschen Leuten angelegt hat. Heute ist er ein abgehalfterter Rechtsanwalt, der nicht einmal eine eigene Kanzlei hat, sondern in einem etwas heruntergewirtschafteten Hotel wohnt und arbeitet. Was genau vorgefallen ist – niemand weiß es, auch nicht Marcia (Vidina Popov), Eduardos neue Assistentin. Marcia ist frischgebackene Juristin mit erstklassigem Examen, aber auf dem Arbeitsmarkt so gut wie chancenlos, denn sie ist Roma. Solche Vorurteile kennt Eduardo nicht. Und bei seinem neuen Fall kann er jede Hilfe gebrauchen: Er soll die unberechenbare Joana (Alexandra Gottschlich) verteidigen, die im Verdacht steht, ihren Mann ermordet zu haben. Alles spricht gegen Joana: Sie wurde in der Todesnacht bei einem heftigen Streit mit ihrem Mann beobachtet, für die Tatzeit selbst hat sie kein Alibi, kann sich nicht einmal erinnern, wo sie war und was sie getan hat. Ihre Schuld scheint offensichtlich. Zu offensichtlich? Eduardo und Marcia haben ihre Zweifel und finden heraus, dass das Mordopfer ein Doppelleben führte und anscheinend in einen mafiösen Medikamentenhandel verstrickt war. Doch dann gesteht Joana zu Eduardos Entsetzen die Tat.

„Der Lissabon-Krimi: Der Tote im Tejo“ (AT) ist eine Produktion von Polyphon Pictures (Produzentin: Sabine Tettenborn) im Auftrag der ARD Degeto für Das Erste. Die Redaktion liegt bei Katja Kirchen. Das Drehbuch wurde von Kai-Uwe Hasenheit und Patrick Brunken entwickelt.

v.l.n.r. Almila Bagriacik, Tim Seyfi, Theresa Hanich. Credit: BR | Luis Z. Kuhn

… mit Tim Seyfi als Kommissar Pascha nach dem Roman von Su Turhan

Tim Seyfi verkörpert die von Su Turhan erfundene Romanfigur „Kommissar Pascha“ mit viel Sexappeal und Charme. Sein Kommissar ist ein bayerischer Türke, ein türkischer Bayer. Auf jeden Fall einer, der prädestiniert ist, brisante Fälle mit Migrationshintergrund zu lösen. Pascha ist Chef einer bemerkenswert heterogenen Ermittlertruppe: Jale Cengiz, die Türkin aus Berlin, hält sich an keine Konventionen. Isabel Vierkant aus Niederbayern ist ihm treu ergeben und der strafversetze Urmünchner Pius Leipold fragt sich, wie einer „so mir nix dir nix die Sprache wechseln kann“.

Seit 7. September bis 7 Oktober 2016 dauerten die Dreharbeiten zum zweiten Paschakrimi für Das Erste. Regie führte Matthias Steurer („Zimtstern und Halbmond“, „Der Zürich-Krimi. Borcherts Fall“) nach einem Drehbuch von Sascha Bigler (Tatort: „Unvergessen“, „Winterkartoffelknödel“), der den ersten Paschakrimi („Kommissar Pascha“) geschrieben und 2015 inszeniert hat.

An Tim Seyfis Seite spielen Almila Bagriacik („Mitten in Deutschland: NSU“), Theresa Hanich (Franken-Tatort: „Das Recht sich zu sorgen“, „Die reichen Leichen“) und Michael A. Grimm („In aller Stille“, „Das Tagebuch der Anne Frank“). In Episodenrollen sind Barbara de Koy (Tatort: „Am Ende des Flurs“), Wolfgang Fierek („Ein Bayer auf Rügen“) und Aykut Kayacik („Almanya“) zu sehen. Die Ausstrahlung von „Kommissar Pascha“ und „Bierleichen. Ein Paschakrimi“ ist fürs erste Halbjahr 2017 im Ersten geplant.

Zum Inhalt: Im Wittelsbacher Brunnen in München wird die Leiche eines türkischen Filmstudenten gefunden. Offenbar ist Ömer Özkan ertrunken, dies jedoch nicht im Brunnenwasser, sondern im Bier. Seine Lungen sind gefüllt mit Bier der Minga Bräu, einer Münchner Traditionsbrauerei, die angeblich nach Istanbul verkauft werden soll. Ein türkischer Student, ertrunken im bayerischen Bier. Ein rätselhafter Fall für Pascha und seine Migra. Während Pius Leipold sich mit großem Elan ins Biermilieu begibt, ist Zekis Ermittlungseifer sehr gedämpft. Es ist Ramadan, Zeki Demirbilek steckt mittendrin und München brütet in der Sommerhitze. Nicht gerade die besten Bedingungen für eine Ermittlung bei Minga Bräu. Doch Verlass ist wie immer auf Isabel Vierkant, und Jale Cengiz schlüpft sogar in ein Dirndl, um beim Bierfestival zusammen mit Pius Leipold zu ermitteln. Während Leipold sich dort frei nach dem Motto „Bier ist der Beweis, dass Gott uns liebt“ trinkenderweise unter die Gäste mischt, sticht Jale die eigenwillige Sekretärin des verreisten Geschäftsführers, Karin Zeil, ins Auge. Sie hat offenbar ein Verhältnis mit Florian Dietl (Nepo Fitz), dem Sohn des Braumeisters Hannes Dietl (Wolfgang Fierek), den gleichzeitig auch die Bierkönigin Manuela Weigl umwirbt. Manuela Weigl wiederum kannte auch den ermordeten Studenten Ömer, der im Auftrag des kauflustigen Unternehmers Bayrak heimlich in der Minga Bräu gefilmt hat. Doch zur Befragung von Manuela Weigl kommt es nicht mehr. Frühmorgens wacht Leipold mit einem Mordskater neben der von einem Toilettenhäuschen erschlagenen Bierkönigin auf. Die zweite Leiche in diesem Fall, der Kommissar Pascha auch privat sehr ins Schleudern bringt. Denn nicht nur sein Sohn Aydin taucht auf, auch seine Ex-Frau Selma scheint in München zu sein. Oder ist das nur eine vom Ramadan-Stress verursachte Einbildung?

„Bierleichen. Ein Paschakrimi“ ist eine Andreas Bareiss Produktion der TV60 Filmproduktion (Produzenten: Andreas Bareiss, Sven Burgemeister) im Auftrag der ARD Degeto und des Bayerischen Rundfunk für Das Erste. Die Redaktion haben Stephanie Heckner (BR), Lucia Vogdt (BR) und Katja Kirchen (ARD Degeto). Gedreht wird noch bis 7. Oktober 2016.

 

 

 

(v.l.n.r.): Axel Prahl, Lars Jessen (Regie), Jonas Nay und Kristian Leschner (Kamera) – Foto: ARD Degeto|Georges Pauly

Norddeutsches Komödien-Heimspiel für Axel Prahl und Jonas Nay

Unter der Regie von Lars Jessen begannen am 6. September an der schleswig-holsteinischen Nordseeküste  die Dreharbeiten zu „Kuddelmuddel“ (AT). Drehende war am 6. Oktober. In der mit viel Musik und Humor erzählten Komödie ist Axel Prahl als Schlitzohr und Shanty-Musiker zu sehen. Sein krisengeschüttelter Sohn wird von Jonas Nay („Deutschland 83“, „Homevideo“) gespielt, der wie Axel Prahl aus Norddeutschland stammt. Beide Schauspieler sind zudem versierte Musiker. In weiteren Rollen sind Peter Franke, Judith Rosmair, Anna von Haebler, Jan Georg Schütte, Uke Bosse, Nicki von Tempelhoff u.a. zu sehen. Das Drehbuch schrieb Volker Krappen, „Element-of-Crime“-Gitarrist Jakob Ilja steuert die Musik bei. Gedreht wird bis Anfang Oktober in Dithmarschen und Hamburg.

Zum Inhalt: Knud Lühr (Axel Prahl) nimmt das Leben, wie es kommt. Seine Familie ist seit jeher in einem Dithmarscher Küstenkaff ansässig, das weniger idyllisches Urlaubsflair als den spröden Alltagscharme der norddeutschen Provinz verströmt. Hier hat Knud sich nicht gerade durch Erfolg und Fleiß hervorgetan. Dafür ist er sehr umtriebig und schlägt sich neben der Krabbenfischerei mit illegalen Sportwetten und kleinen Tricksereien durch. Eigentlich sieht Knud alles ziemlich entspannt. Einzige Ausnahme: sein Shanty-Traditionschor. Dessen Leiter ist er in vierter Generation, und für diesen will er mit allen Mitteln die begehrte Auszeichnung zum 100-jährigen Chorbestehen bekommen. Ungewohnt zielstrebig lässt Knud es dabei sogar zu einem Clinch mit seiner Lebensgefährtin Corinna (Judith Rosmair) kommen und zerstreitet sich mit seinem Kompagnon und Freund Addi (Peter Franke). Damit nicht genug, taucht auch noch Knuds „verlorener“ Sohn Lenny (Jonas Nay) bei ihm auf – nach zehn Jahren Funkstille. Zunehmend gerät Knud von allen Seiten unter Druck: Die Krabben gehen ihm nicht mehr ins Netz, mit seinem Versuch, die ersehnte Chorauszeichnung zu ergattern, droht er baden zu gehen, und Lenny, der selbst in der Krise steckt, zwingt ihn in eine Auseinandersetzung, vor der Knud sich gerne weiter gedrückt hätte. Plötzlich steht für ihn sein ganzes, allzu gedankenloses Leben in frage.

„Kuddelmuddel“ (AT) ist eine Produktion der Krebs & Krappen Film (Produzenten Claudia Krebs und Volker Krappen) im Auftrag der ARD Degeto für Das Erste. Die Redaktion liegt bei Katja Kirchen (ARD Degeto).

v.l.n.r.: Regisseur Oliver Schmitz, Axel Milberg, Katja Flint, WDR-Redakteurin Dr. Barbara Buhl und Produzent Benjamin Benedict
Foto: WDR | Aki Pfeiffer

Am 30. August fiel die erste Klappe für den WDR/ARD Degeto Fernsehfilm „Liebling, lass die Hühner frei“ mit Axel Milberg und Katja Flint in den Hauptrollen, den die UFA FICTION für Das Erste produziert; nach „Liebling, bring die Hühner ins Bett“ und „Liebling, weck die Hühner auf“ der dritte Teil der losen Fernsehfilm-Reihe. Im Mittelpunkt der Geschichten steht die Familie Teuffel, die von Berlin aufs Land nach Krummenwalde gezogen ist. Die Teuffels, das sind Steffen, Beate und ihre Kinder Lisa, Kai und Sophie. Weil Beate Teuffel die Getränkeproduktion „Quelle“ leitet, sind die Teuffels ursprünglich einmal in Krummenwalde gelandet. In jedem Teil mischt Steffen Teuffel seither den Alltag der Krummenwalder auf originelle, komische Weise auf. Das passiert natürlich auch diesmal wieder…

Zum Inhalt: Es ist schon einige Zeit vergangen seit dem letzten Abenteuer der Familie Teuffel in Krummenwalde. Sophie ist mittlerweile 12 Jahre alt, Kai studiert in Paris und Lisa macht Karriere in einem Berliner IT-Unternehmen. Es scheint so, als hätten Beate und Steffen endlich Zeit füreinander – vor allem jetzt, wo Steffen tatsächlich seinen ersten Kurzgeschichten-Band fertiggestellt hat. „Abendbrot – Ost-Ansichten eines Westlers“. Als Lisa und Kai wegen der Silberhochzeit der Eltern zurückkehren, kommen plötzlich zahlreiche Geheimnisse ans Licht. Steffens Buch soll nun endlich verlegt werden, doch dann erfahren die Krummenwalder, dass er sich darin von den sehr privaten Geschichten des Dorfes hat inspirieren lassen. Klar, dass Bürgermeister Jänicke sich hinter die Dorfbewohner stellt und Front gegen Steffen und sein Buch macht. Erst droht die Silberhochzeit zu platzen, dann auch noch die Ordensverleihung, bei der Beate Teuffel für ihre vorbildhafte Führung der „Quelle“ ausgezeichnet werden soll. Und dann taucht auch noch ein Ableger der Russenmafia auf…

Neben Axel Milberg und Katja Flint als Ehepaar Teuffel sind Matthias Brenner und Rosa Enskat als Gert und Petra Jänicke dabei. Die Kinder der Teuffels, Lisa, Kai und Sophie, werden von Anke Retzlaff, Martin Aselmann und Salome Ridder gespielt.

Regie bei „Liebling, lass die Hühner frei“ führte Oliver Schmitz, das Buch schrieb Martin Douven (nach einer Idee von Rainer Kaufmann), Produzent ist Benjamin Benedict, Producer Friedemann Goez, UFA Fiction. Die Redaktion haben Dr. Barbara Buhl (WDR, Federführung) und Stefan Kruppa (ARD Degeto).

Gedreht wurde in Berlin-Weißensee und Umgebung. Der Sendetermin ist für 2017 an einen Samstagabend um 20.15 Uhr geplant.

 

 

v.l.n.r.:Kameramann Sten Mende, Regisseur Hanno Olderdissen, Dieter Hallervorden, Lena Klenke, Produzent Boris Schönfelder und Christoph Liedke von Wild Bunch Germany mit dem Hengst Rock My Heart am Set – Foto: Neue Schönhauser, Bernd Spauke

Von Anfang August bis Anfang Oktober fanden die Dreharbeiten zu ROCK MY HEART statt, einem bewegenden und spannenden Kinoabenteuer über zwei Underdogs, die gegen alle Widerstände ein großes Pferderennen gewinnen wollen. In den Hauptrollen sind das junge Ausnahmetalent Lena Klenke („Victoria“, „Fack Ju Göhte“) und Altstar Dieter Hallervorden („Honig im Kopf“) zu sehen, der in ROCK MY HEART nach „Sein letztes Rennen“ erneut mit Produzent Boris Schönfelder zusammenarbeitet. ROCK MY HEART ist das Kinodebüt von Regisseur Hanno Olderdissen, der gemeinsam mit Clemente Fernandez-Gil auch das Drehbuch schrieb. Kinostart ist im Herbst 2017 im Verleih von Wild Bunch Germany. Gedreht wurde in Köln, Bonn und im Bergischen Land.

Zum Inhalt: Mit 17 hat Jana (Lena Klenke) ihr Leben schon halb hinter sich. Jedenfalls wenn sie der Statistik über ihren angeborenen Herzfehler glaubt. Jeder Schlag ihres Herzens kann der Letzte sein. Und weil das nicht fair ist, stürzt sich Jana in immer neue Abenteuer und riskiert Kopf und Kragen. Sehr zum Leidwesen ihrer Eltern, die sich um das Wohl ihrer Tochter sorgen, deren Geduld Jana aber auf eine harte Probe stellt. Durch die Begegnung mit dem Vollbluthengst Rock My Heart ändert sich alles in Janas Leben. Das schwarze Pferd ist wie sie: wild, ungezähmt und rebellisch – die beiden scheinen wie füreinander gemacht. Rocks Trainer Paul Brenner (Dieter Hallervorden) erkennt die besondere Beziehung zwischen den beiden und überredet Jana, mit Rock für ein wichtiges Rennen zu trainieren. Doch er hat keine Ahnung von Janas Krankheit – und Jana wird ihr Geheimnis bestimmt nicht preisgeben. Endlich hat sie ein Ziel im Leben, eine Perspektive. Wird sie es schaffen, das große Rennen trotz ihres Handicaps zu reiten?

Wie lebt man, wenn jeder Herzschlag lebensgefährlich ist? Und wie, wenn man nach einem erfolgreichen Leben mit dem Rücken zur Wand steht? ROCK MY HEART erzählt ein einzigartiges und bewegendes Abenteuer zweier Außenseiter. Die Rolle der übermütigen Jana übernahm Lena Klenke, die ihr Debüt in dem preisgekrönten Drama „Das letzte Schweigen“ gab und im Tatort „Das verkaufte Lächeln“ Aufsehen erregte. Danach war sie in Sebastian Schippers Arthouse-Hit „Victoria“ zu sehen und zeigte ihre komödiantische Seite in „Fack Ju Göhte“. Ihren Konterpart spielt Dieter Hallervorden, der als Marathonläufer in „Sein letztes Rennen“ – ebenfalls produziert von Boris Schönfelder – seine zweite Kinokarriere begann, die er mit dem bewegenden Drama „Honig im Kopf“ zu einem vorläufigen Höhepunkt brachte. In weiteren Rollen sind Milan Peschel, Annette Frier, Michael Lott und Anneke Kim Sarnau zu sehen. ROCK MY HEART entstammt einer gemeinsamen Idee von Hanno Olderdissen und Clemente Fernandez-Gil, die das Drehbuch gemeinsam schrieben. Hanno Olderdissen gibt gleichzeitig sein Debüt als Kinoregisseur. Die Kamera führte Sten Mende („Mängelexemplar“, „Freier Fall“), für das Szenenbild zeichnet Peter Menne („Emmas Glück“) verantwortlich.

ROCK MY HEART ist eine Produktion der Neuen Schönhauser Filmproduktion von Boris Schönfelder in Ko-Produktion mit ARD Degeto (Redaktion: Claudia Grässel), Senator Film Produktion (Marc Gabizon, David Kehrl) und ARRI, gefördert durch die Film- und Medienstiftung NRW und den Deutschen Filmförderfonds DFFF.

 

v.l.n.r. Anton Klima, Joscha Eißen, Friedemann Fromm, Laurenz Lerch, Jonathan Berlin, Andreas Warmbrunn, Theo Trebs, Marc Müller-Kaldenberg, Michal Pokorny

Friedemann Fromm inszeniert „Die Freibadclique“ nach Oliver Storz für Das Erste

Zwischen Sommer 1944 und Sommer 1945 spielt das historische Drama „Die Freibadclique“, zu dem  Grimme-Preisträger Friedemann Fromm  das Drehbuch nach dem gleichnamigen Roman von Oliver Storz schrieb und auch die Regie übernahm.
„Die Freibadclique“ erzählt auf berührende Weise eine universelle Geschichte von der Jugend in Kriegszeiten, von Freundschaft, Schuld und von der Sehnsucht nach Liebe. Die Produktion von Zieglerfilm Baden-Baden, Produzent Marc Müller-Kaldenberg, wurde von Mitte August bis Ende September in Baden-Württemberg, Bayern und Tschechien für Das Erste realisiert. Vor der Kamera von Anton Klima standen Jonathan Berlin, Andreas Warmbrunn, Theo Trebs, Joscha Eißen, Laurenz Lerch, Andreas Lust, Vica Kerekes u. a.

Zum Inhalt: 1944 in Schwäbisch Hall. Entgegen der Kriegspropaganda und des verordneten Heldentums, träumen die 16-jährigen Jungs der Freibadclique, Onkel, Knuffke, Bubu, Zungenkuss und Hosenmacher, von Swingmusik, Sex und Freiheit – und von Lore, der Luftwaffenhelferin vom Fliegerhorst, die in ihrem roten Badeanzug alle Blicke auf sich zieht. Doch sie können dem Schrecken der Front nicht entkommen. „Bleibt übrig“, ruft Lore ihnen nach. Doch Zungenkuss erwischt es als Ersten und auch Hosenmacher wird den Krieg nicht überleben. Während Knuffke in den Vogesen verschollen scheint, gelingt Onkel die abenteuerliche Flucht bei einem Volkssturmgefecht. Nun gilt es, als Deserteur nicht erschossen zu werden. So sind es im Sommer 1945 drei aus der Clique, die sich im Freibad wieder zusammenfinden und versuchen, in der neuen Unordnung zurechtzukommen. Die unterschiedlichen Kriegserfahrungen haben die Jungs und ihre Freundschaft verändert. Wieder ist es heiß, der Sound von AFN ist frei empfangbar. Jetzt ist es Gunda, die Geliebte des amerikanischen Geheimdienstchefs McKee, die die Blicke aller auf sich zieht. Knuffke ist in den Schwarzmarkthandel McKees verwickelt. Gleichzeitig ist er leidenschaftlich in Gunda verliebt. Onkel sieht die Gefahr, die für Knuffke von dieser Liebe ausgeht, und möchte ihn retten.

 „Die Freibadclique“ ist eine Produktion von Zieglerfilm Baden-Baden, Produzent Marc Müller-Kaldenberg, in Ko-Produktion mit Mia Film (Michal Pokorny), Zieglerfilm München (Regina Ziegler), SWR (federführende Redaktion Brigitte Dithard, Manfred Hattendorf), ARD Degeto (Christine Strobl), MDR (Wolfgang Voigt), SR (Andrea Etspüler) und NDR (Sabine Holtgreve) und ist gefördert durch die MFG Filmförderung Baden-Württemberg, den FFF Bayern und den tschechischen Staatsfonds der Kinematographie. Den Weltvertrieb übernimmt Beta Film.