Christiane Paul (rechts) nominiert für die Beste weibliche Nebenrolle in „Die Welt der Wunderlichs“ – Foto: X-Filme | ARD Degeto | Martin Walz

Am 16. März hat die Deutsche Filmakademie die Nominierungen für den Deutschen Filmpreis 2017 bekanntgegeben.

Die ARD Degeto ist mit fünf Kino-Koproduktionen im Wettbewerb vertreten,  die 21 Nominierungen in 13 der 16 Kategorien erhielten:

Die Blumen von gestern

DOR FILM und FOUR MINUTES Filmproduktion | SWR | ARD Degeto | NDR | ORF | BR | HR – Buch und Regie: Chris Kraus

  • für die Kategorie Bester Spielfilm 
  • Chris Kraus für das Bestes Drehbuch und die Beste Regie
  • Lars Eidinger für die Beste männliche Hauptrolle
  • Sigrid Marquardt für die Beste weibliche Nebenrolle
  • Sonja Rom für die Beste Kamera/Bildgestaltung
  • Silke Buhr für das Beste Szenenbild
  • Gioia Raspé für das Beste Kostümbild

Tschick

Largo Film | BR | ARD Degeto | RBB | NDR – Buch und Regie: Fatih Akin – nach dem Roman von Wolfgang Herndorf

  •  für die Kategorie Bester Spielfilm
  • Rainer Klausmann für die Beste Kamera/Bildgestaltung
  • Andrew Bird für den Besten Schnitt
  • Kai Tebbel, Kai Lüde, Lars Ginzel für die Beste Tongestaltung

Paula

Pandora Film | Grown Up Films | Alcatraz Films | WDR | ARD Degeto | Radio Bremen | ARTE – Buch: Stefan Kolditz, Stephan Scuschke, Regie: Christian Schwochow

  • Frank Lamm für die Beste Kamera/Bildgestaltung
  • Tim Pannen für das Beste Szenenbild
  • Frauke Firl für das Beste Kostümbild
  • Astrid Weber, Hannah Fischleder für das Beste Maskenbild

Das Kalte Herz

Das Kalte Herz GmbH | SWR | ARD Degeto | MDR – Buch: Christian Zipperle, Johannes Naber, Regie: Johannes Naber

  • Kathi Kullack für das Beste Maskenbild
  • Oli Biehler für die Beste Filmmusik
  • Lars Ginzel, André Zacher, Benjamin Hörbe für die Beste Tongestaltung

Die Welt der Wunderlichs

X Filme Creative Pool | Zodiac Picture | SWR | Arte | ARD Degeto | SRF – Buch und Regie: Dani Levy

  • Christiane Paul für die Beste weibliche Nebenrolle
  • Martin Feifel für die Beste männliche Nebenrolle

Die Verleihung der Preise findet am 28. April in Berlin statt. Alle Nominierungen im Überblick finden Sie hier.

(v.l.n.r): Bibiana Beglau, Regisseurin Brigitte Maria Bertele und Silke Bodenbender (unten: Cai Cohrs) – Foto: Oliver Feist / ARD

Silke Bodenbender und Bibiana Beglau spielen die Hauptrollen in dem Mystery-Thriller „Teufelsmoor“ (AT), der voraussichtlich von Mitte Januar bis Mitte Februar 2017 in Lassan und Umgebung (Landkreis Vorpommern-Greifswald) sowie Berlin gedreht wurde. Regie führte Grimme-Preisträgerin Brigitte Maria Bertele („Grenzgang“, „Die vierte Gewalt“) nach einem Buch von Corinna Vogelsang.

Zum Inhalt: Als ihr Vater Georg stirbt, fährt Übersetzerin Inga Hauck (Silke Bodenbender) gemeinsam mit ihrem sechsjährigen Sohn Max in ihr Heimatdorf. In ihrem alten Elternhaus trifft sie auf Anna Kertesz (Bibiana Beglau) – Ingas Eltern hatten sie vor 30 Jahren zu sich genommen, nachdem Annas erwachsener Bruder Zoltan auf rätselhafte Weise verschwunden war. Seit demselben Tag wird auch Ingas Bruder Magnus vermisst. Er war damals sechs Jahre alt – so wie Max jetzt. Der Verdacht, dass Zoltan Magnus verschleppt hat, besteht bis heute. Anna ist allerdings fest davon überzeugt , dass ihr Bruder unschuldig ist.
In ihrem Elternhaus wird Inga von ihrer Vergangenheit eingeholt. Bald liegen ihre Nerven blank. Bei einem Spaziergang wird Inga von Anna zu einem alten Bauwagen am Rand des Moores geführt – und beginnt, sich zu erinnern…

Neben Silke Bodenbender und Bibiana Beglau spielen u. a. Cai Cohrs (Max), Barbara Schnitzler (Tuva Hauck), Peter Maertens (Georg Hauck), Steven Scharf (Christian Neumann), Peter Franke (Hannes Lünning), Norbert Stöß (Hermann Claus), Renato Schuch (Zoltan), Pauline Knof (Tuva jung) und Kai Maertens (Georg jung).

Produziert wird „Teufelsmoor“ (AT) von NORDFILM im Auftrag von NDR und ARD Degeto für Das Erste. Produzentin ist Heike Streich (Nordfilm GmbH), Produktionsleitung: Hartmut Damberg, Kamera: Sten Mende, Redaktion: Daniela Mussgiller (NDR) und Christine Strobl (ARD Degeto).

 

v.l.n.r.: Anke Engelke, Nina Kunzendorf – Foto:  ARD Degeto | Wiedemann & Berg | Anika Molnár

Über 5 Mio. Zuschauer sahen am 5. November 2016 im Ersten den Thriller „Tödliche Geheimnisse“, die packende Geschichte zweier investigativer Journalistinnen, die in ein Wespennest von Lobbyisten, politischem Machtkalkül und multinationaler Interessen geraten.

Seit 1. Dezember nun ist ein neuer Film unter der Regie von Sherry Hormann aus der Feder von Florian Oeller mit dem gleichen, hochkarätigen Darstellerensemble in Südafrika abgedreht. Nina Kunzendorf, Anke Engelke und Katja Riemann standen erneut vor der Kamera, gemeinsam mit Oliver Masucci, Leonard Scheicher und Paula Beer. Die herausragende Besetzung wird von Benjamin Sadler und Michael Ostrowski komplettiert. Gedreht wurde in Kapstadt und Umgebung.

Zum Inhalt: Die Journalistin Rommy Kirchhoff (Nina Kunzendorf) sucht den Lobbyisten Paul Holthaus (Oliver Masucci), der spurlos verschwunden ist, bevor er ihr brisante Informationen verraten konnte. Gemeinsam mit dessen Sohn Max (Leonard Scheicher) reist sie nach Kapstadt, wo Holthaus im Auftrag von Lilian Norgren (Katja Riemann) und deren Agrarkonzern Norgreen Life mehrfach verhandelt hatte. Der junge Max ist sich sicher – hier wird er seinen Vater endlich finden. Rommy hingegen ist ernüchtert, denn Lilian Norgren macht ihr eindeutig klar, wie sehr sich die beiden durch weitere, unerwünschte Nachforschungen in Gefahr bringen. Als Rommys ehemalige Chefredakteurin und Freundin Karin Berger (Anke Engelke) in Kapstadt auftaucht und Rommy Hilfe anbietet, ist diese zunächst misstrauisch. Doch sie weiß, dass sie Unterstützung braucht, denn allein wird sie niemals beweisen können, dass Norgren Paul Holthaus entführt hat und versteckt hält. Und Pancosal, das Pflanzenschutzmittel, bei all diesen Aktionen eine Rolle spielt.
Es ist schließlich Lilians größter Gegner, der Internetgigant Larry Jordan (Francis Chouler), der die beiden Journalistinnen auf die richtige Spur führt: Im Kongo hat der Berliner Arzt Dr. Schwarz (Benjamin Sadler) ein Medikament gegen eine Form von Leberkrebs entwickelt, der in Verdacht steht, vermehrt im Zusammenhang mit dem Pflanzenschutzmittel Pancosal des Agrarkonzern Norgreen Life aufzutreten. Um Schwarz‘ Patent, das ein Jahrhundertgeschäft verspricht, kämpfen Jordan und Lilian einen erbitterten Kampf. Rommy macht sich auf den Weg in den Kongo, wo das Medikament getestet wird. Und Karin Berger und Max finden eine Fährte, die zu Holthaus führt …

„Tödliche Geheimnisse 2″ (AT) ist eine Gabriela Sperl Produktion für Wiedemann & Berg Television (Produzenten: Gabriela Sperl, Quirin Berg und Max Wiedemann; Producerin: Solmaz Sohrabi) in Koproduktion mit Two Oceans Production (Giselher Venzke) und in Zusammenarbeit mit dem ORF, im Auftrag der ARD Degeto für Das Erste. Die Redaktion liegt bei Claudia Luzius (ARD Degeto). Den Weltvertrieb hat Beta Film übernommen.

Foto: Edith Held / Four Minutes Filmproduktion

Am 4. Dezember fand in Stuttgart die Preisverleihung im Rahmen der 22. Filmschau Baden-Württemberg statt. In der Kategorie Bester Spielfilm ging die Auszeichnung an die deutsch-österreichische Kino-Koproduktion „Die Blumen von gestern“ (Buch und Regie: Chris Kraus).
Der Film spielt in einem historischen Institut in Ludwigsburg und handelt von einem expressiven Liebesduell zwischen zwei emotional versehrten Holocaustforschern, dargestellt von Lars Eidinger und dem französischen Shooting Star Adèle Haenel. In weiteren Rollen sind Jan Josef Liefers und Hannah Herzsprung zu sehen. [mehr zum Film]

Regisseur Chris Kraus sei mit der Tragikomödie über die Aufarbeitung und Erforschung des Holocaust ein Balanceakt auf einem Seil gelungen, auf das sich nur wenige gewagt hätten, heißt es in der Begründung der Jury. „Die Blumen von gestern“ startet am 12. Januar 2017 in den deutschen Kinos. Produziert wurde der Film von DOR FILM und FOUR MINUTES Filmproduktion in Zusammenarbeit mit dem SWR | ARD Degeto | NDR | ORF | BR und dem HR – mit Förderung der MFG – Filmförderung Baden-Württemberg, dem MBB – Medienboard Berlin-Brandenburg, der FFA – deutsche Filmförderungsanstalt, dem DFFF – Deutscher Filmförderfonds, dem ÖFI – Österreichisches Filminstitut, FFW – Filmfonds Wien, FISA – Filmstandort Austria sowie Eurimages.

[zur Homepage des Films]

[mehr zur 22. Filmschau Baden-Württemberg]

Seit 1964 verleiht die Deutsche Akademie der Darstellenden Künste den Fernsehfilmpreis an deutschsprachige Fernsehfilmproduktionen, seit 1989 gibt das FernsehfilmFestival Baden-Baden dieser Preisvergabe einen öffentlichen Rahmen. Auch in diesem Jahr bewarben sich wieder zwölf Filme um den Preis. Den Sieger gab die Jury am 25. November bei der Abschlussveranstaltung bekannt.

Für „Die Täter – Heute ist nicht alle Tage“ (Teil 1 der ARD-Fernsehfilm-Trilogie „Mitten in Deutschland: NSU“) ging der Hauptpreis zu gleichen Teilen an Regisseur Christian Schwochow, Drehbuchautor Thomas Wendrich sowie an die Produzenten Gabriela Sperl, Max Wiedemann, Quirin Berg und Sophie von Uslar.

Die ARD-Fernsehfilm-Trilogie sucht die Ereignisse rund um die Mordserie der rechtsextremen Terrorgruppe „Nationalsozialistischer Untergrund“ aus unterschiedlichen Blickwinkeln nachzuzeichnen – der Täter, der Opfer („Die Opfer – Vergesst mich nicht“) und der Ermittler („Die Ermittler – Nur für den Dienstgebrauch“)Produziert wurde die Trilogie im Auftrag  von SWR | WDR | BR | ARD Degeto und MDR für das Erste.

Geehrt wurde „Die Täter – Heute ist nicht alle Tage“ in Baden-Baden zudem mit dem Preis der Studentenjury.

Bereits in den vergangenen Wochen wurde die Leistungen für diese Filme mit mehreren Auszeichnungen belohnt:

  • Der Bambi  für die Beste Schauspielerin national ging am 17. November an Anna Maria Mühe für ihre Rolle als Beate Zschäpe im ersten der drei Teile. [mehr]
  • Drei Auszeichnungen (Produktion, Regie und Casting) vergab die Deutsche Akademie für Fernsehen am 12. November an die Trilogie. [mehr]
  • Zuvor, am 10. November, wurde der ARD-Dreiteiler in Barcelona mit den Premios Ondas Awards geehrt. [mehr]
  • Nachdem bereits am 7. November im Rahmen der Verleihung des Deutschen Regiepreises Metropolis die Auszeichnung für die Beste produzentische Leistung an Gabriela Sperl ging. [mehr]

Zum 44. Mal wurden am 21. November in New York die International Emmy Awards vergeben.

In der Kategorie Best Performance By An Actress ging der Preis an Christiane Paul für ihre Rolle in dem von enigma film im Auftrag von WDR und ARD Degeto produzierten Thriller „Unterm Radar“.  Die Auszeichnung als Bester Schauspieler erhielt Dustin Hoffman für „Roald Dahl’s Esio Trot“ (DT „Mr. Hoppys Geheimnis“). Neben Christiane Paul konkurrierten Jodi Sta. Maria, Grazi Massafera und Judi Dench um die Auszeichnung.

Alle Preisträger im Überblick finden Sie [hier].

Und hier erfahren Sie mehr zu „Unterm Radar“.

 

 

Ulrich Noethen in „Die Akte General“ – Foto: SWR | ARD Degeto

Vom 21. bis 25. November findet in Baden-Baden das 28. FernsehfilmFestival statt. Zwölf Filme aus dem deutschsprachigen Raum konkurrieren um den Fernsehfilmpreis der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste.

Drei dieser zwölf Filme entstanden mit Beteiligung der ARD Degeto:

  • Die Akte General – SWR | ARD Degeto | SR | BR, Regie: Stephan Wagner, Drehbuch: Alexander Buresch, Produktion: UFA Fiction [mehr]
  • Die Täter – Heute ist nicht alle Tage – SWR | ARD Degeto | MDR, Regie: Christian Schwochow, Drehbuch: Thomas Wendrich, Produktion: Wiedemann & Berg (Sophie von Uslar, Gabriela Sperl, Quirin Berg, Max Wiedemann) [mehr]
  • Der verlorene Bruder – WDR | ARD Degeto | MDR | BR,  Regie: Matti Geschonneck, Drehbuch: Ruth Toma – nach der Erzählung „Der Verlorene“ von Hans-Ulrich Treichel, Produktion: Claussen+Wöbke+Putz Filmproduktion [mehr]

Das gesamte Festivalprogramm sowie weitere Informationen erhalten Sie  [hier]

Alle zwölf Filme stehen zudem im Wettbewerb um den 3sat-Zuschauerpreis. Vom 19. bis 25 November sendet 3sat die Filme täglich um 20.15 Uhr und bittet die Zuschauer zur Abstimmung. Mehr dazu finden Sie [hier].

Das FernsehfilmFestival Baden-Baden wird gemeinsam von der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste und 3sat veranstaltet.

Foto: SWR/Stephan Rabold

Ausgezeichnet wurde die Schauspielerin für ihre Rolle in „Die Täter – Heute ist nicht alle Tage“, dem ersten Film der ARD-Fernsehtrilogie „Mitten in Deutschland: NSU“.
Anna Maria Mühe spielt darin die Rolle der Beate Zschäpe, die sich als junge Frau  zunehmend  radikalisiert und schließlich an der Seite von Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt den „Nationalsozialistischen Untergrund“ (NSU) bildet, dessen beispiellose Mordserie das ganze Land erschüttert. Regie führte Christian Schwochow, als Produzentin fungierte Gabriela Sperl für Wiedemann & Berg Television im Auftrag von SWR, WDR, BR, MDR und ARD Degeto in Zusammenarbeit mit Beta Film und Telepool. Die Trilogie war im Ersten am 30. März, 4. und 6. April 2016 zu sehen.

Alle Bambi-Preisträger im Überblick finden Sie [hier]

 

Foto: Der Fall Barschel – Alexander Fehling in der Rolle des investigativen Journalisten David Burger

In Köln wurden am 12. November zum vierten Mal die Preise der Deutschen Akademie für Fernsehen vergeben. In 9 von 21 Kategorien gingen die Preise an Filme, die im Auftrag oder mit Beteiligung der ARD Degeto entstanden.

In der Kategorie „Redaktion / Produktion“ wurden Stefan Kruppa (Redaktion ARD Degeto), Sascha Schwingel (Redaktion ARD Degeto) und Till Derenbach (Herstellungsleitung Zeitsprung pictures) für „Der Fall Barschel“  ausgezeichnet.

Gleich drei Preise gingen an die ARD-Trilogie „Mitten in Deutschland – NSU“:  Gabriela Sperl, Max Wiedemann, Quirin Berg und Sophie von Uslar erhielten den Preis als beste Produzenten. Der Preis für die beste Regie ging an Christian Schwochow für „Die Täter – Heute ist nicht aller Tage“.  In der Kategorie „Casting“ erhielt Ulrike Müller die Auszeichnung für „Die Opfer – Vergesst mich nicht“.
„Mitten in Deutschland – NSU“ ist eine Gemeinschaftsproduktion von SWR, WDR, BR, ARD Degeto und MDR.

Weitere Auszeichnungen gingen in den Kategorien

  • Schauspielerin Hauptrolle
    an Dagmar Menzel für „Besuch für Emma“
  • Schauspielerin Nebenrolle
    an Stephanie Japp für „Das Programm“
  • Bildgestaltung
    an Jakub Bejnarowic für „Auf kurze Distanz“ (WDR, ARD Degeto)
  • Kostümbild
    an Wiebke Kratz für „Leberkäseland“
  • Maskenbild
    an Astrid Weber und Hannah Fischleder für „Die Akte General“ (SWR, ARD Degeto, SR, BR).

mehr dazu hier

Insgesamt 140 Produktionen bewarben sich in 5 Kategorien um den am 9. November in Hannover vom Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung des Landes Niedersachsen vergebenen Juliane Bartel Medienpreis.

Die Auszeichnung in der Kategorie „Fernsehen, Fernsehfilm und -serie“ ging an die ARD-Degeto-Komödie „Leberkäseland“. Regisseur Nils Willbrandt erzählt darin die Geschichte  von Latife, einer jungen türkischen Frau, die zu Beginn der 1960er Jahre ihrem Mann, einem Zahnarzt, nach Deutschland folgt und dafür auf ihre akademische Karriere verzichtet. In ihrem neuen Zuhause herrscht noch ganz die klassische Rollenverteilung und die emanzipierte, fortschrittlich denkende Latife findet sich in ihrer neuen Umgebung zunächst nur schwer zurecht. Doch sie gibt nicht auf,  erreicht  gegen alle Widerstände ihr Ziel, kann ihre akademische Laufbahn fortsetzen und schließlich mit einem Professorentitel krönen.

Das Drehbuch zum Film entstand nach dem Roman „Tante Semra im Leberkäseland“ von Lale Akgün.  Produziert wurde „Leberkäseland“ von Ziegler Film im Auftrag der ARD Degeto für Das Erste.

Der nach der 1998 verstorbenen Hörfunk- und Fernsehmoderatorin Juliane Bartel benannte Preis richtet sich an Autorinnen und Autoren, „deren Fernseh-, Hörfunk oder Online-Beiträge ein differenziertes und geschlechtergerechtes Bild von Frauen und Männern zeichnen oder geschlechterspezifische Probleme schildern“.

Weitere Preisträger und Informationen finden Sie [hier]

Foto: aus „Die Täter – Heute ist nicht aller Tage“ – SWR | Stephan Rabold

In Barcelona fand am 10. November die diesjährige Verleihung der Premios Ondas Awards statt.  Mit den Ondas werden seit den 1950er Jahren in Spanien besonders herausragende Radio- und Fernsehproduktionen geehrt. Mehr als 350 Bewerber aus über 30 Ländern konkurrierten  um die Auszeichnungen. In der Sektion „International TV Award“ ging der Preis an die ARD-Spielfilmtrilogie „Mitten in Deutschland: NSU“.

Die Jury formulierte ihre Entscheidung für den ARD-Dreiteiler, der die Ereignisse rund um die Mordserie des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU) aus verschiedenen Blickwinkeln (der Täter, der Opfer und der Ermittler)  schildert, wie folgt:

„We value the narrative exercise, the innovative format and the courage of addressing a country’s complex social reality using a different approach that goes beyond the ‘what’ to explore the ‘why’.“

Die Bekanntgabe der Preisträger erfolgte bereits am 19. Oktober.

[mehr zu den Premios Ondas Awards]

Die Filme im Einzelnen:

  • „Die Täter – Heute ist nicht alle Tage“ – SWR | ARD Degeto | MDR

ARD/SWR MITTEN IN DEUTSCHLAND: NSU - DIE TÄTER, "Heute ist nicht alle Tage! (1/3)", Regie Christian Schwochow, Buch Thomas Wendrich, Kamera Frank Lamm, Fernsehfilm, Deutschland 2016, am Mittwoch (30.03.16) um 20:15 Uhr im ERSTEN. In Kooperation von SWR, WDR, BR, ARD Degeto und MDR sollen die Ereignisse um die NSU Morde aus verschiedenen Blickwinkeln in drei 90minütigen Fernsehfilmen erzählt werden. Der erste Teil (SWR) befasst sich im Schwerpunkt mit der Radikalisierung Jugendlicher in der Nachwendezeit, der Entstehung rechtsradikaler Strukturen in den neuen Bundesländern, der zweite Teil erzählt die Geschichte der Opfer und Opferfamilien und deren Leidensweg als Verdächtige und der dritte Teil erzählt von den Ermittlungen und den Hintergründen der Ermittlungspannen. Bild: Neonazi Aufmarsch. © SWR/Stephan Rabold, honorarfrei - Verwendung gemäß der AGB im engen inhaltlichen, redaktionellen Zusammenhang mit genannter SWR-Sendung bei Nennung "Bild: SWR/Stephan Rabold" (S2). SWR-Pressestelle/Fotoredaktion, Baden-Baden, Tel: 07221/929-22202, foto@swr.de

Regie: Christian Schwochow

Redaktion: Martina Zöllner (SWR), Ulrich Herrmann (SWR), Christine Strobl (ARD Degeto), Jana Brandt (MDR), Johanna Kraus (MDR)

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  •  „Die Opfer – Vergesst mich nicht“ – WDR | ARD Degeto | MDR

ARD/WDR MITTEN IN DEUTSCHLAND: NSU - DIE OPFER, "Vergesst mich nicht", Regie: Züli Aladag, Autor: Laila Stieler, am Montag (04.04.16) um 20:15 Uhr im ERSTEN. Bronner (Tom Schilling, li.) trifft Semiya (Almila Bagriacik, re.) © WDR/Julia Terjung, honorarfrei - Verwendung gemäß der AGB im engen inhaltlichen, redaktionellen Zusammenhang mit genannter WDR-Sendung bei Nennung "Bild: WDR/Julia Terjung" (S2+). WDR Presse und Information/Bildkommunikation, Köln, Tel: 0221/220 -7132 oder -7133, Fax: -777132, bildkommunikation@wdr.de

Regie:  Züli Aladag

Redaktion: Barbara Buhl (WDR), Götz Bolten (WDR), Corinna Liedtke (WDR), Christine Strobl (ARD Degeto), Jana Brandt (MDR), Johanna Kraus (MDR)

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  • „Die Ermittler – Nur für den Dienstgebrauch“ – BR | ARD Degeto | MDR

ARD/BR MITTEN IN DEUTSCHLAND: NSU, "Die Ermittler - Nur für den Dienstgebrauch", am Mittwoch (06.04.16) um 20:15 Uhr im ERSTEN. Walter Ahler (Sylvester Groth, links) und Paul Winter (Florian Lukas) ermitteln. © Honorarfrei lediglich für Ankündigungen und Veröffentlichungen im Zusammenhang mit obiger BR-Sendung bei Nennung: Bild: BR/Wiedemann & Berg Television GmbH & Co. KG/Stefan Erhard. Die Nutzung im Social Media-Bereich, sowie inhaltlich andere Verwendungen nur nach vorheriger schriftlicher Vereinbarung mit dem BR-Bildarchiv, Tel. 089 / 5900 10580, Fax 089 / 5900 10585, Mail Pressestelle.foto@br.de

Regie: Florian Cossen

Redaktion: Claudia Simionescu (BR), Harald Steinwender (BR), Christine Strobl (ARD Degeto), Jana Brandt (MDR), Johanna Kraus (MDR)

Als Produzentin fungierte Gabriela Sperl für Wiedemann & Berg Television

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Foto: Heino Ferch in „Allmen und das Geheimnis der Libellen“ – ARD Degeto | Hardy Brackmann

Ausgezeichnet wurde Heino Ferch als Bester Schauspieler in dem ARD-Degeto Krimi „Allmen und das Geheimnis der Libellen“

Die Preisverleihung fand im Rahmen des Hessischen Film- und Kinopreises statt, der am Freitagabend in der Alten Oper in Frankfurt feierlich begangen wurde. Heino Ferch wurde für seine Darstellung des Johann Friedrich von Allmen in dem ARD-Degeto-Krimi „Allmen und das Geheimnis der Libellen“ (Regie: Thomas Berger) ausgezeichnet. In der Verfilmung der erfolgreichen Romanvorlage von Martin Suter spielt Ferch einen eleganten Lebemann und feingeistigen Privatier, der in einer finanziellen Notlage steckt und diese durch den Diebstahl kostbarer, antiker Glasschalen zu lösen versucht. Unterstützt wird er dabei von seinem gewitzten Butler Carlos, der von Samuel Finzi mitreißend verkörpert wird. In weiteren Rollen sind u. a. Ben Becker, Andrea Osvárt und Gustav Peter Wöhler zu sehen.

„Allmen und das Geheimnis der Libellen“ ist eine Produktion der UFA Fiction und Mia Film im Auftrag der ARD Degeto für Das Erste. Produzent ist Benjamin Benedict, das Drehbuch stammt von Martin Rauhaus. Die Redaktion liegt bei Birgit Titze und Sascha Schwingel (ARD Degeto). Der Sendetermin im Ersten ist voraussichtlich im Frühjahr 2017.

 

Margarita Broich erhält den Darstellerpreis für zwei Produktionen mit Degeto-Beteiligung

Margarita Broich gewann den Preis als Beste Darstellerin für ihre Leistung in den Fernsehfilmen „Aufbruch“ (WDR | ARD Degeto, Regie: Hermine Huntgeburth) und „Tatort: Wendehammer“ (HR | ARD Degeto, Regie: Markus Imboden).

In „Aufbruch“ spielt Margarita Broich eine Frau aus einfachsten Verhältnissen, deren Tochter Hilla – gespielt von Anna Fischer – in den frühen 60er Jahren ausbricht, um den ihr scheinbar vorgezeichneten Werdegang zu verlassen und eigene Wege zu gehen. In weiteren Rollen sind Ulrich Noethen, Daniel Sträßer u. a. zu sehen.

„Aufbruch“ ist eine Produktion der TAG/TRAUM Filmproduktion (Produzent: Gerd Haag) in Koproduktion mit WDR und ARD Degeto, gefördert von der Film- und Medienstiftung NRW. Die Redaktion liegt bei Sophie Seitz (WDR) und Christine Strobl (ARD Degeto). Das Erste sendet „Aufbruch“ am 7. Dezember 2016 um 20:15 Uhr im Ersten.

In „Tatort: Wendehammer“ schlüpft Broich erneut in die Rolle der Hauptkommissarin Anna Janneke, die an der Seite von Paul Prix alias Wolfram Koch ermittelt und dabei immer wieder auf unkonventionelle Methoden zurückgreift. In weiteren Rollen spielen u. a. Jan Krauter, Constantin von Jascheroff, Roeland Wiesnekker und Cornelia Froboess.

Produziert wurde „Tatort: Wendehammer“ vom Hessischen Rundfunk. Die Redaktion liegt bei Liane Jessen (HR), Elisabeth Kobbe (HR) und Birgit Titze (ARD Degeto).
Sendetermin ist voraussichtlich am 18. Dezember 2016 um 20:15 Uhr im Ersten.

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Schröder (Axel Ranisch, li.) und Zorn (Stephan Luca) am Set in Halle/Saale
Bild: MDR/Gordon Muehle

Von Anfang November bis Anfang Dezember wurde in Halle/Saale  „Zorn – Kalter Rauch“ gedreht, der fünfte Film der Krimireihe im Ersten. Regie führte der „Tatort“-erfahrene Andreas Herzog nach dem Drehbuch von Bestseller-Autor Stephan Ludwig. In den Rollen des Ermittlerpaares standen wieder Stephan Luca als Zorn und Axel Ranisch als Schröder vor der Kamera. An ihrer Seite erneut Alice Dwyer als Staatsanwältin Borck und Katharina Nesytowa als Zorns Freundin Malina. Für die Episodenhauptrollen konnte ein hochkarätiger Cast gewonnen werden: Devid Striesow als Zettel, Sylvester Groth als Adam Völx, Steffi Kühnert als Alma sowie Judith Engel als Donata. Die Ausstrahlung ist 2017 auf dem Sendeplatz „Der DonnerstagsKrimi“ im Ersten geplant.

Zum Inhalt: In „Zorn – Kalter Rauch“ ist nichts mehr, wie es einmal war: Hauptkommissar Claudius Zorn sollte sich eigentlich freuen, schließlich bekommt seine Freundin Malina bald ihr gemeinsames Kind. Doch die werdende Mutter verhält sich seltsam, Zorn verdaut nicht ganz, dass sein ehemaliger Untergebener Schröder jetzt sein Vorgesetzter ist, und dann regnet es auch noch Fische auf die Stadt. Bei der morgendlichen Reinigungsaktion findet man zudem ein künstliches Hüftgelenk, das einer Frau Zettel eingesetzt wurde. Die ist allerdings verschwunden. Deren Mann, ein ehemaliger Popstar, wiederum kann den Ermittlern nicht helfen. Oder will er nur nicht? Was die Ermittler nicht wissen: Zettel wird mit dem Tod bedroht. Und als ob das noch nicht genug ist, wird auch noch im Zoo ein Pfleger von einem Elefanten getötet. Zorn und Schröder versuchen herauszubekommen, ob und wie das alles zusammenhängt. Zu allem Überfluss bröckelt auch noch die Beziehung zwischen Malina und Claudius Zorn und er muss sich entscheiden, Privates ordnen …

Die Redaktion liegt bei Jana Brandt und Melanie Brozeit (MDR) sowie Katja Kirchen (ARD Degeto).

v.l.n.r.:  Produzent Hamid Baroua (Yalla Productions), Regisseur Peter Gersina, Esther Schweins, Richy Müller, Franziska Maral, Schauspieler und Produzent Adnan Maral (Yalla Productions) – Foto: ARD Degeto  Erika Hauri

ARD-Degeto-Komödie „Zaun an Zaun“ (AT) mit Adnan Maral und Esther Schweins in den Hauptrollen

Zwei Nachbarn, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten: Witwer Kenan mit türkischen Wurzeln und Tendenz zum Spießertum und Lissi, seine bezaubernde, aber chaotische Vermieterin mit Schreibblockade, rücken nach jahrelangem Gestichel über den Gartenzaun hinweg wegen eines Feuers im Haus näher zusammen. Als Kenan Lissi „Asyl“ gewährt, müssen beide jedoch mit ihren Vorurteilen aufräumen, damit nicht nur Lissis Blockade weichen kann. In und um München fanden bis Ende Oktober die Dreharbeiten der Cross-Culture-Komödie „Zaun an Zaun“ (AT) mit Adnan Maral und Esther Schweins in den Hauptrollen statt. Bis in die Nebenrollen prominent mit u.a. Richy Müller, Juliane Köhler, Gizem Emre und Aram Arami besetzt.  Regie führte Peter Gersina.

Zum Inhalt: Zaun an Zaun lebt Kenan (Adnan Maral) neben seiner Vermieterin Lissi (Esther Schweins) seit Jahren in einem Doppelhaus im Münchner Speckgürtel. Die beiden mögen sich nicht besonders: Während sich der türkischstämmige, penible Bauleiter als Witwer zurückgezogen hat und sich auf Arbeit, Heim und neuerdings auch auf die Rosenzucht konzentriert, zählt Lissi eher zur Gruppe der Improvisationskünstler, die irgendwie das Leben meistert, ohne das genaue Ziel zu kennen. Kein Wunder, dass die beiden immer wieder über den Zaun hinweg aneinandergeraten… Als Kenan seiner Vermieterin nach einem Brand in ihrer Haushälfte auch noch nachbarschaftliches Asyl gewähren muss, offenbart sich ihm erst ihr gemeinsames Dilemma: Lissi steckt als Schriftstellerin in einer Schreibkrise, dadurch bedient sie schon lange nicht mehr den Kredit bei der Bank und das Doppelhaus soll unter den Hammer. Kenan setzt nun alle Hebel in Gang, damit Lissi ihre Blockade überwindet und mit dem Honorar für ihren längst überfälligen Roman die Versteigerung des Hauses abwenden kann. Kein einfaches Unterfangen, denn Lissis Verleger ist ausgerechnet ihr Ex-Mann Wolfgang (Richy Müller)! Darüber hinaus setzen Kenans erwachsene Kinder Aysel (Gizem Emre) und Can (Aram Arami) derzeit alles daran, um die Einsamkeit des Vaters durch eine neue Frau an seiner Seite aufzubrechen. Die neue wenn auch ungleiche Zweckgemeinschaft zwischen Kenan und Lissi stößt dabei auf wenig Gegenliebe.

„Zaun an Zaun“ (AT) ist die erste Produktion von Yalla Productions und entsteht im Auftrag der ARD Degeto für Das Erste. Produzenten sind Hamid Baroua und Adnan Maral. Das Drehbuch wurde von Mike Viebrock und Enno Reese geschrieben. Die Redaktion verantwortet Birgit Titze (ARD Degeto).

Die Verfilmung von Ferdinand von Schirachs Erfolgstheaterstück und die anschließende Diskussionsrunde bei Frank Plasberg waren meistgesehene Sendungen am  Montag, dem 17. Oktober.

6,88 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer, das entspricht einem Marktanteil von 20,2 Prozent, verfolgten gestern Abend das spannende Gerichtsdrama „Terror – Ihr Urteil“ im Ersten. Verhandelt wurde ein fiktiver Fall, bei dem die Zuschauer am Ende selbst aufgerufen waren, ein Urteil zu fällen: 86,9 Prozent entschieden sich dabei für Freispruch; 13,1 Prozent hielten den Angeklagten im Film für schuldig.

Trotz des eindeutigen Votings war der Klärungs- und Gesprächsbedarf im Anschluss an den Film groß, denn viele wollten wissen, wie ihr Urteil denn nun von den Fachleuten eingestuft und beurteilt werden würde. 6,31 Millionen, das entspricht einem Marktanteil von 22,5 Prozent, sahen eine kontroverse Diskussion bei „hart aber fair“.

Auch die jüngeren Zuschauer verfolgten den Fernsehabend in großer Zahl: 2,47 Millionen der 14- bis 49-Jährigen (MA 20,2 %) waren beim Film dabei, 1,82 Millionen (MA 17,9 %) sahen anschließend „hart aber fair“.
Und auch in den sozialen Netzwerken wurde heftig mitdiskutiert: Die Social-Media-Redaktion erreichten Tausende von Kommentaren und Nachrichten zum Film. Bei Twitter stand #TerrorIhrUrteil den gesamten Abend ganz oben in den Twitter-Trends.

Volker Herres, Programmdirektor Erstes Deutsches Fernsehen: „Der gestrige Abend war ein echtes Experiment mit völlig ungewissem Ausgang: Dass die Zuschauerinnen und Zuschauer derart intensiv und in so großer Zahl in die im Film verhandelte Schuld-Frage eingestiegen sind und sich auch so zahlreich an der Abstimmung und Diskussion beteiligt haben, ist deshalb ein sehr beachtlicher Erfolg. Die ARD hat es geschafft, in einer konzertierten Aktion von Fernsehen, Hörfunk und Internet ein Millionenpublikum für einen solch anspruchsvollen Stoff zu gewinnen und damit bei Alt und Jung gleichermaßen eine Debatte über ethische Grundfragen unseres Menschseins im Land auszulösen. Das Wagnis hat sich gelohnt! Ich danke allen, die vor und hinter der Kamera dazu beigetragen haben.“

Christine Strobl, Geschäftsführerin ARD Degeto und Koproduzentin des Films: „Das Interesse der Zuschauerinnen und Zuschauer an ‚Terror – Ihr Urteil‘ war riesig. Ein großer Erfolg ist auch die Abstimmung: Über 600.000 Zuschauer haben per Telefon und online ihre Stimme abgegeben. Wir haben mit externen Dienstleistern, die die modernste Infrastruktur zur Verfügung gestellt haben, zusammen gearbeitet. Offenbar stößt aber selbst modernste Technik bei einer so großen Beteiligung an ihre Grenzen. Natürlich hätten wir uns gewünscht, dass jeder Zuschauer an diesem Abend per Telefon oder online durchgekommen wäre. Das ändert aber nichts an der Validität des Ergebnisses. Wir wollten mit dem innovativen Ansatz des Fernsehereignisses zeigen, wozu lineares Fernsehen im Stande ist. Die Einschaltquoten und das Abstimmungsinteresse gerade auch bei den Jüngeren belegen, dass die Menschen Lust auf kreatives und qualitativ hochwertiges Fernsehen haben.“

„Terror – Ihr Urteil“ ist eine Produktion der MOOVIE in Koproduktion mit ARD Degeto und rbb – in Zusammenarbeit mit Beta Film – gefördert von dem Medienboard Berlin Brandenburg und FFF Bayern. Produzent ist Oliver Berben. In den Hauptrollen spielten Florian David Fitz als Angeklagter Lars Koch, Martina Gedeck als Staatsanwältin Nelson, Burghart Klaußner als Vorsitzender Richter und Lars Eidinger als Verteidiger Biegler. Regie führte Lars Kraume. Das Drehbuch entstand in Zusammenarbeit von Ferdinand von Schirach, Lars Kraume und Oliver Berben. Die Redaktion bei der ARD Degeto hat Sascha Schwingel, für den rbb zeichnet Cooky Ziesche verantwortlich.

v.l.n.r.: Benno Fürmann, Tijan Marei, Katharina Schüttler, Regisseur David Dietl –
Foto: ARD Degeto | Reiner Bajo

ARD-Degeto-Komödie mit Benno Fürmann, Tijan Marei und Katharina Schüttler unter der Regie von David Dietl

Unter der Regie von David Dietl fanden von  Mitte Oktober bis Anfang November die Dreharbeiten zu dem ARD-Degeto-Fernsehfilm „Ellas Baby“ (AT) mit Benno Fürmann, Tijan Marei und Katharina Schüttler statt. Im Mittelpunkt der Komödie steht die 15-jährige Ella, die unerwartet schwanger wird und vor der Frage steht, ob sie das Kind behalten soll. In weiteren Rollen spielen u.a. Peter Franke, Olli Schulz, Stephan Grossmann, Milena Dreißig, Felicitas Freundner und Ivo Kortlang. Gedreht wurde in Berlin und Umgebung.

Zum Inhalt: Ella (Tijan Marei) ist 15 – und schwanger. Von dem „Vater“ des Kindes, den sie beim Schüleraustausch in Frankreich kennengelernt hat, weiß sie nur, dass er Pierre hieß, und selbst das könnte sie nicht beschwören. Eigentlich wollte Ella das erste Mal nur hinter sich bringen. Das ist ihr gelungen – leider mit gravierenden Folgen. Für ihren Vater Roman (Benno Fürmann) zunächst ein Schock. Doch zum Glück fasst sich Roman erstaunlich schnell und unterstützt Ella. Auch seine neue Freundin Ariane (Katharina Schüttler) versucht zu helfen, wo sie kann. Das heißt, sofern Ella es zulässt, denn so richtig funktioniert das mit den beiden Frauen nicht. Ellas Mutter hat die Familie vor Jahren verlassen, und Ella hängt noch sehr an ihr. Keine einfache Situation für Roman, der immer wieder zwischen die Fronten gerät und auch noch in einer ganz anderen Zwickmühle steckt: Denn eigentlich wünschen er und Ariane sich ein Baby, bislang erfolglos. Insofern findet Roman den Gedanken, dass er nun bald Opa wird, gar nicht mehr so schlimm. Dumm nur, dass Ella nicht weiß, ob sie das Kind behalten soll.

„Ellas Baby“ (AT) ist eine südstern Film Produktion der TV60Film (Produzenten: Marcus Welke, Andreas Schneppe, Sven Burgemeister) im Auftrag der ARD Degeto für Das Erste. Elena Senft schrieb das Drehbuch, hinter der Kamera stand Mathias Schöningh. Die Redaktion hat Katja Kirchen (ARD Degeto).