v.l.n.r.: Susanna Simon, Jochen Stäblein, Peter Gersina, Elodie Venece-Juddoo und unten: Stephan Grossmann, Vanessa Lackschewitz, Saskia Vester – Foto: ARD Degeto | FFP New Media | Jorinde Gersina

Ende 50, arbeitslos und ohne richtige Ausbildung: Die Chancen auf dem Arbeitsmarkt sehen denkbar schlecht aus für Henriette Höffner. Doch davon lässt sich die patente Überlebenskünstlerin nicht entmutigen. Schließlich hat sie jede Menge Ideen, ein großes Herz und einen reichen Schatz an Erfahrungen. Wie Henni es schafft, als international operierende exklusive Kinderbetreuerin zu arbeiten, erzählt die ARD-Degeto-Komödie „Henriette im Anflug“ (AT). Der erste Job führt sie auf die Trauminsel Mauritius, geradewegs zu einem Witwer und Workaholic, der kaum noch Zeit für seine beiden Töchter hat. Die Rolle der unkonventionellen Kinderbetreuerin mit Herz übernimmt Saskia Vester. An ihrer Seite spielen Stephan Grossmann, Susanna Simon, Elodie Venece Judoo sowie Jürgen Tonkel u.a. Die Dreharbeiten auf Mauritius fanden vom 13. März bis 8. April statt.

Zum Inhalt: Henriette Höffner (Saskia Vester) hat endgültig genug. Fast 60 Jahre hat sie nun hinter sich, aber das Leben ist immer noch ein Kampf – vor allem um das wirtschaftliche Überleben. Doch die Begegnung mit dem hochsympathischen Berufsberater Herrn Loibinger (Jürgen Tonkel) bringt Henni auf eine Idee: Sie besitzt zwar weder eine ordentliche Ausbildung noch Rücklagen, doch dafür hat sie jede Menge Energie und viel Lebenserfahrung. Außerdem ist sie ebenso patent wie unkonventionell und eigensinnig – es wäre doch gelacht, wenn all diese Qualitäten zusammengenommen nicht irgendwie verwertbar wären. Ihr kleiner Enkel Toby (Anton Petzold) hilft ihr beim Aufbau einer Website, und in Rekordzeit ist es soweit: Henriette Höffner ergattert ihren ersten Auftrag als First-Class-Kinderbetreuerin – mit besten internationalen Referenzen. Ihre erste Reise führt sie nach Mauritius, wo sie dem relativ frisch verwitweten, in menschlichen Fragen aber hoffnungslos überforderten Hoteldirektor Dieter Waldner (Stephan Grossmann) unter die Arme greifen soll. Seine beiden Töchter Stella (Ella Gertz) und Marie (Pia Soppa) schließen Henni schnell in ihr Herz, doch Waldner selbst erweist sich als eine weit härtere Nuss. Obendrein lässt er sich von der smarten Geschäftsfrau Veronika Fuchs (Susanna Simon) allzu gern umgarnen. Schade nur, dass Henriette Höffner mit allen Wassern gewaschen ist und hier Unheil wittert.

„Henriette im Anflug – Mauritius“ (AT) ist eine Produktion der FFP New Media (Produzenten: Vanessa Lackschéwitz und Michael Smeaton) im Auftrag der ARD Degeto für Das Erste. Regie führte Peter Gersina, das Drehbuch stammt von Martin Rauhaus. Die Redaktion verantwortet Birgit Titze (ARD Degeto).

Ulrike C. Tscharre und Jurymitglied Florian Bartholomäi – Foto: Martin Ohnesorge

Am Freitag, den 10. März wurden die Preise des diesjährigen Deutschen FernsehKrimi-Festivals in Wiesbaden vergeben.

Die Auszeichnungen für die besten darstellerischen Leistungen gingen an:

Ulrike C. Tscharre für „Zielfahnder – Flucht in die Karpaten“

Ulrike C. Tscharre wurde für ihre Rolle der Polizistin Hanna Landauer geehrt, die an der Seite von Sven Schröder (Ronald Zehrfeld) einen entflohenen Gewaltverbrecher über die Grenzen hinweg verfolgt.

Die Jury lobt die Leistung der Schauspielerin: „Sie schafft es, scheinbar mühelos und klug dosiert eine natürliche, unaufgeregte Autorität in einer Männerwelt zu verkörpern. Dabei gelingt es ihr, ohne die vermeintlichen Waffen der Frau, der Figur eine Weichheit zu bewahren. Durch kluge schauspielerische Entscheidungen meistert sie diese Gratwanderung und vermittelt uns eine melancholische Leichtigkeit, von der wir begeistert waren.“

„Zielfahnder – Flucht in die Karpaten“ ist eine Koproduktion der Wiedemann & Berg Television mit der ARD Degeto und dem WDR für Das Erste. Regie führte Dominik Graf nach einem Drehbuch von Rolf Basedow. Die Redaktion liegt bei Katja Kirchen (ARD Degeto), Sascha Schwingel (ARD Degeto) und Frank Tönsmann (WDR).

Florian Lukas für „Die Ermittler – Nur für den Dienstgebrauch“

Florian Lukas erhielt die Auszeichnung für die Darstellung des Fahnders Paul Winter, der Ende der 1990er Jahre in Thüringen nach drei untergetauchten Rechtsextremisten des NSU suchen soll und dabei auf unerwartete Widerstände stößt.

Das Urteil der Jury: „Florian Lukas trägt den Film, bewältigt mühelos die Zeitsprünge, zieht einen mit seiner eindrucksvollen Art des Spiels in jedem Moment emotional in die sehr komplexe Geschichte. Er lässt einen teilnehmen und erfühlen, die Wut, die Ohnmacht, die Fassungslosigkeit und Empathie. Gebannt schaut man Florian Lukas bei seinem klugen, tiefgründigen Spiel zu.“

„Die Ermittler – Nur für den Dienstgegrauch“ – dritter Film der ARD-Trilogie „Mitten in Deutschland: NSU“ – ist eine Produktion von Gabriela Sperl für Wiedemann & Berg im Auftrag von BR, ARD Degeto und MDR für Das Erste. Regie führte Florian Cossen nach einem Buch von Rolf Basedow, Christoph Busche und Jan Braren. Die Redaktion liegt bei Claudia Simionescu (BR), Harald Steinwender (BR), Christine Strobl (ARD Degeto) und Johanna Kraus (MDR).

Geehrt für seine Arbeit an den beiden Filmen wurde außerdem Drehbuchautor

 Rolf Basedow

Er erhielt den Sonderpreis für eine herausragende Einzelleistung für „Zielfahnder – Flucht in die Karpaten“, „Die Ermittler – Nur für den Dienstgebrauch“ sowie „Lotte Jäger und das tote Mädchen“ (ZDF).

Die Jury würdigt die außergewöhnliche Autorenleistung: „Sein Werk ist geprägt von interessanten und relevanten Stoffen, ausnahmslos exzellent recherchiert. Rolf Basedow stellt sich der Komplexität unserer Welt und nimmt uns in seiner klugen Neugier mit auf die Abenteuerreise in die Vielschichtigkeit unserer oft widersprüchlichen Gesellschaft.“

Alle Auszeichnungen im Überblick finden Sie hier.

v.l.n.r.: Regisseur Jochen Alexander Freydank, Produzent Felix Zackor, die beiden Hauptdarsteller Anne Schäfer und Clemens Schick sowie Stefan Raiser – Foto:  ARD Degeto | Lucia Faraig

Für die neue ARD-Degeto-Krimireihe „Der Barcelona-Krimi“ hat sich ein außergewöhnliches Team zusammengefunden: Unter der Regie von Oscar-Preisträger Jochen Alexander Freydank standen Leinwandstar Clemens Schick gemeinsam mit Anne Schäfer, demnächst auch mit der Actionkomödie „Hot Dog“ im Kino, vor der Kamera. In Barcelona, einer der aufregendsten Städte der Welt, verkörpert Clemens Schick den Kommissar Xavi Bonet, einen in der Stadt gut vernetzten Ermittler – eigenwillig, impulsiv und geheimnisvoll. Anne Schäfer spielt seine neue Partnerin, die alleinerziehende und selbstbewusste Fina Valent. Zur weiteren Besetzung zählen u.a. Tara Fischer, Renato Schuch, Hans-Uwe Bauer, Tom Keune, Eva Maria Jost, Lluís Marco und Esther Soto.
Die Dreharbeiten für „Über Wasser halten“ (AT) wurden am 6. April in Barcelona abgeschlossen. Ein zweiter Film wird voraussichtlich im Mai 2017 gedreht.
Zum Inhalt: In seinem ersten Fall findet Xavi Bonet nach dem morgendlichen Schwimmen einen verletzten Mann am Strand. Dass das Opfer offenbar unter Amnesie leidet, erschwert die Ermittlungen. Kurz darauf wird die Leiche eines „Lateros“, eines illegalen Einwanderers, der sich mit Bierdosenverkauf über Wasser hielt, vor einem Gebetsraum gefunden. Dieser war wohl ebenfalls am Strand. Als Xavi und Fina den Bruder des Ermordeten verhaften, streitet der ab, etwas mit den Taten zu tun zu haben. Doch plötzlich legt er ein Geständnis ab. Xavi und Fina haben nur wenig Zeit, die wahren Hintergründe aufzuklären und eine Katastrophe zu verhindern.

„Der Barcelona-Krimi“ ist eine Produktion der Dreamtool Entertainment GmbH im Auftrag der ARD Degeto für Das Erste. Produzenten sind Felix Zackor und Stefan Raiser. Das Drehbuch von „Über Wasser halten“ (AT) schrieb Kai Hafemeister nach einer Vorlage von Stefanie Kremser und Klaus Wolfertstetter. Die Redaktion liegt bei Diane Wurzschmitt (ARD Degeto).

v.l.n.r.: Murathan Muslu, Lisa Maria Potthoff, Peter Lohmeyer, Nicolai Rohde – Foto: ARD Degeto | Frank Dicks

In Köln und Hamburg wurden am 6. April die Dreharbeiten zu dem Thriller „Carneval“ (AT) beendet. Peter Lohmeyer stand erneut der Rolle des in sich gekehrten Kommissars Jan Fabel vor der Kamera. Die Romanvorlage stammt aus der Feder des schottischen Bestsellerautors Craig Russell. Nach den erfolgreichen Filmen „Wolfsfährte“, „Blutadler“ und „Brandmal“, die alle in Fabels Heimatstadt Hamburg spielten, ermittelt der Hauptkommissar diesmal in Köln. Im Team mit seinen rheinischen Kollegen Benni Scholz (Christoph Franken) und Tansu Bakrac (Halima Ilter) ist er einem grausamen Frauenmörder in der Maske eines Clowns auf den Fersen. Es ist ein Wettlauf gegen die Zeit, denn alle Morde fanden an Weiberfastnacht statt – und dieser Termin steht erneut vor der Tür. Lisa Maria Potthoff spielt Fabels traumatisierte Kollegin Maria Klee, die sich aus der Rolle des Opfers befreien und für an ihr begangenes Verbrechen rächen will. Auch die weiteren Rollen sind mit Ina Paule Klink, Picco von Grothe, Stipe Erceg, Murathan Muslu, Merab Ninidze, Martin Feifel u.a. hochkarätig besetzt.

Zum Inhalt: Karneval in Köln. Auf den Straßen tanzt das Volk und das Einzige, was zählt, ist der Spaß an der Freud‘! Doch dem rheinischen Oberkommissar Benni Scholz (Christoph Franken) ist das Lachen vergangen. Er hat zwei ungeklärte Frauenmorde aus den letzten beiden Jahren in seinen Akten, augenscheinlich begangen von einem Kannibalen und immer am gleichen Tag: Weiberfastnacht. Scholz befürchtet, dass der Mörder in diesem Jahr wieder zuschlagen wird. Darum zieht er den Experten für Serientäter hinzu: Jan Fabel (Peter Lohmeyer) von der Hamburger Mordkommission. Dass Fabel tatsächlich die Kollegen unterstützt, hat aber ganz andere Gründe: Seine Mitarbeiterin Maria (Lisa Maria Potthoff) ist in Köln auf Rachefeldzug gegen ihren ukrainischen Peiniger Witrenko (Merab Ninidze) unterwegs. Fabel hofft, Maria zu finden, bevor diese Witrenko findet – oder umgekehrt.

„Carneval“ (AT) ist eine Produktion der Tivoli Film (Produzenten: Thomas Hroch und Gerald Podgornig) in Zusammenarbeit mit dem ORF im Auftrag der ARD Degeto für Das Erste. Regisseur Nicolai Rohde inszenierte das Drehbuch von Nils-Morten Osburg. Die Kamera führte Felix Novo de Oliveira. Die Redaktion liegt bei Katja Kirchen und Jasmin Grünig (ARD Degeto).

v.l.n.r.: Peter Schneider, Katrin Sass und Uwe Janson – Foto:  NDR | ARD Degeto | Oliver Feist

v.l.n.r.: Peter Schneider, Katrin Sass und Uwe Janson – Foto:  NDR | ARD Degeto | Oliver Feist

Auf Usedom und in Stettin wurde von Anfang März  bis Anfang April der sechste Film der Reihe „Der Usedom-Krimi“ gedreht. Die Folge, die im Auftrag von NDR und ARD Degeto für Das Erste produziert wird, trägt den Titel „Bruderkrieg“ (AT). Sie führt die Ex-Staatsanwältin Karin Lossow (Katrin Sass) und ihre Tochter Julia Thiel (Lisa Maria Potthoff) in die Welt von Bikern und grenzüberschreitendem Drogenhandel. Uwe Janson führte Regie, das Drehbuch stammt – wie schon bei den bisherigen „Usedom-Krimis“ – von Scarlett Kleint, Michael Vershinin und Alfred Roesler-Kleint. Neben Katrin Sass und Lisa Maria Potthoff gehören u. a. Rikke Lylloff, Peter Schneider, Max Hopp, Rainer Sellien und Emma Bading zu den Darstellern.
Zum Inhalt: Karin Lossow (Katrin Sass) steht privat vor einem Neuanfang. Ihre Tochter Julia Thiel (Lisa Maria Potthoff) wurde vom Dienst suspendiert, Enkelin Sophie (Emma Bading) ist zum Studium nach Berlin geflüchtet. In Karins Gästezimmer zieht ausgerechnet Julias neue Kollegin im Heringsdorfer Kriminalkommissariat ein, Ellen Norgaard (Rikke Lylloff). Sie kommt vom Schweriner LKA, dem Julia Thiel auch ihre Chance auf einen Karriere-Relaunch verdankt. Julia wird ein privater Ermittlungsauftrag angetragen: Der Boss des Usedomer Ablegers des international agierenden Biker-Klubs „Mc Crazy Sea-Birds“ vermisst einen seiner Gangkumpane, und sie soll ihn suchen. Gegen den Widerstand von Staatsanwalt Brunner (Max Hopp) nimmt Julia den Job an.
Ihre Undercover-Ermittlungen führen sie nach Polen. Dort wurde der Vermisste zuletzt in einem Bordell gesehen. Julias Nachforschungen haben zunächst die Zerschlagung einer Crystal-Meth-Küche zur Folge. Kurz darauf wird vor Usedom der unvollständige Körper eines Toten geborgen.
Neben den oben Genannten spielen u. a. Daniel Wagner (Olek), Hans Brückner (Ronny Reetz), Patrick von Blume (Phlipp Mölk) und Izabela Gwizdak (Milena Subczak).
Produzent ist Tim Gehrke (Razor Film Produktion GmbH), Kamera: Philipp Sichler, Herstellungs- und Produktionsleitung: Olav Mann. Die Redaktion haben Donald Kraemer (NDR) und Katja Kirchen (ARD Degeto).
Die vierte und fünfte Folge des „Usedom-Krimis“, „Nebelwand“ und „Trugspur“, haben voraussichtlich im November dieses Jahres als „DonnerstagsKrimis“ im Ersten Premiere. „Bruderkrieg“ ist für 2018 geplant.

v.l.n.r.: Emilia Schüle, Christine Strobl, Nina Klamroth, Holger Krenz, Benjamin Benedict, Marc Schötteldreier, Oliver Kienle, Tom Schilling – unten: Verena Monssen, Edin Hasanovic © Arne Weychardt / GOLDENE KAMERA

 

Die GOLDENE KAMERA in der Kategorie „Bester deutscher Fernsehfilm“ erhielt in diesem Jahr „Auf kurze Distanz“ – eine Produktion der UFA FICTION im Auftrag von WDR und ARD Degeto für Das Erste.

Unter der Regie von Philipp Kadelbach spielt Tom Schilling darin einen Berliner Polizisten, der sich als verdeckter Ermittler bei einer Bande serbischer Wettbetrüger einschleust, die Fußballspiele im großen Stil manipuliert. In einen inneren Konflikt gerät der Ermittler, als sich zwischen ihm und dem Neffen des Bandenchefs eine echte Freundschaft entwickelt.

Das Urteil der Jury zu diesem Film: „Ein ungemein dichter Thriller um Gewalt, Verrat, Freundschaft. Großartiges Tempo, hohe Spannung.“

Neben Tom Schilling spielen u.a.: Edin Hasanovic, Jens Albinus, Lazar Ristovski und Emilia Schüle. Das Buch schrieben Holger Karsten Schmidt und Oliver Kienle nach einer Idee von Hannes Jaenicke. Als Produzent fungierte Benjamin Benedict. Für die Redaktion zeichnen Nina Klamroth (WDR) und Christine Strobl (ARD Degeto) verantwortlich.

Mehr zu „Auf kurze Distanz“ finden Sie hier.

Die Preisverleihung fand am 4. März in Hamburg statt. Sämtliche Preisträger finden Sie hier.

 

v.l.n.r.: Anand Batbileg, Fatih Akin, Tristan Göbel  – Foto: Largo Film | ARD Degeto | Reiner Bajo

Vom 25. April bis zum 2. Mai 2017 kann das Publikum im Internet darüber abstimmen, wer den CIVIS Kinopreis für kulturelle Vielfalt 2017 erhält. Zur Wahl stehen fünf Filme zum Thema Integration und kulturelle Vielfalt. Mit dabei sind die ARD-Degeto-Kinokoproduktionen:

Tschick

Largo Film | Studiocanal Film | BR | ARD Degeto | RBB | NDR – Buch und Regie: Fatih Akin nach dem Roman von Wolfgang Herrndorf, Produzent: Marco Mehlitz

und

Die Blumen von gestern

DOR FILM | FOUR MINUTES Filmproduktion | SWR | ARD Degeto | NDR | ORF | BR | HR – Buch und Regie: Chris Kraus, Produzenten: Danny Krausz, Kathrin Lemme

 

Unter den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Publikumsvotings verlost CIVIS attraktive Preise – ein langes Wochenende in Berlin mit der Teilnahme an der festlichen CIVIS TV-Gala am 1. Juni 2017  im Auswärtigen Amt sowie viele Kinokarten und DVDs. Die Auszeichnungen gehen jeweils an den/die Regisseur/in und Produzenten/in des prämierten Films.

Der CIVIS Kinopreis 2017 wird von der ARD/Das Erste, den ARD-Landesrundfunkanstalten in Deutschland, dem Deutschlandradio, ARTE, 3sat, PHOENIX, der Allianz Deutscher Produzenten – Film und Fernsehen, der VFF – Verwertungsgesellschaft der Film- und Fernsehproduzenten, der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, der Freudenberg Stiftung und der WDR mediagroup unterstützt. Veranstalter ist die CIVIS Medienstiftung für Integration und kulturelle Vielfalt in Europa.

Mehr zu den Filmen, alle Nominierungen zum  CIVIS Kinopreis 2017 sowie weitere Informationen zur Abstimmung finden Sie hier.

 

Karoline Schuch und Devid Striesow in „Katharina Luther“ – Foto: MDR | ARD Degeto | EIKON Süd | Junghans

Für ihre Rolle als Katharina Luther in dem gleichnamigen Fernsehfilm erhält Karoline Schuch zum 29. Bayerischen Fernsehpreis eine Nominierung als Beste Schauspielerin in den Kategorien „Fernsehfilme / Serien und Reihen“. Devid Striesow wurde für seine Rolle als Reformator in „Katharina Luther“ sowie für die Darstellung des Simon Keller in „Das weiße Kaninchen“ als Bester Schauspieler nominiert.

„Katharina Luther“ ist eine Koproduktion der EIKON Süd mit Cross Media, Tellux-Film und ConradFilm in Ko-Produktion mit dem MDR, ARD Degeto, BR und SWR. Gefördert durch die Mitteldeutsche Medienförderung und den FilmFernsehFonds Bayern. „Das weiße Kaninchen“ wurde  von der FFP New Media im Auftrag des SWR für Das Erste produziert.

Aus über 200 Vorschlägen wählte die Jury jeweils drei Kandidatinnen und Kandidaten für die Nominierungen. Die Vergabe der Blauen Panther findet am  19. Mai im Prinzregententheater in München statt.

Ihre Entscheidung zu den Nominierungen von Karoline Schuch und Devid Striesow begründet die Jury u.a.:

Karoline Schuch:

„Gegensätze scheinbar mühelos in ihr Spiel zu integrieren scheint das große Talent von Karoline Schuch zu sein. In ‚Katharina Luther‘ spielt sie als Hauptprotagonistin diese Ambivalenz so überzeugend, dass man ihr noch viel länger hätte zuschauen wollen … wie Karoline Schuch den Glauben an sich selbst und an ihren Mann, das Ringen um das Richtige so schutzlos vor uns aufblättert, dass wir in diese schmerzlichen Prozesse mitgenommen werden und mit ihr fühlen dürfen, ist große Schauspielkunst …“

Devid Striesow:

„… durch seine vielschichtige Darstellung des Luther in dem Film ‚Katharina Luther‘ gelingt es Striesow mit einer Lausbubenhaftigkeit, aber auch mit einer Schüchternheit ein so beeindruckendes, ungewöhnliches Bild des Reformators zu zeichnen, dass man mit ihm gebannt durch die Ereignisse der damaligen Zeit geht. In beiden Filmen beweist Devid Striesow seine Vielfalt und sein unglaubliches Gefühl für Rollen. Er schafft es so bravourös, ganz in den Figuren zu verschwinden und ihnen doch seinen eigenen Stempel aufzudrücken, dass man voller Hochachtung von einer grandiosen und außergewöhnlichen, authentischen schauspielerischen Leistung sprechen kann.“

Den kompletten Wortlaut der Jurybegründung sowie alle weiteren Nominierungen der Schauspielerinnen und Schauspieler in den Kategorien „Fernsehfilme / Serien und Reihen“ finden Sie hier.

Carsten Schmidt (Vorsitzender der Geschäftsführung Sky Deutschland), Christine Strobl (Geschäftsführerin ARD Degeto), Michael Polle, Volker Herres (Programmdirektor Erstes Deutsches Fernsehen), Hauptdarstellerin Liv Lisa Fries, Henk Handloegten, Hauptdarsteller Volker Bruch, Achim von Borries, Tom Tykwer, Uwe Schott, Stefan Arndt – Foto: Agency People Image / Michael Tinnefeld

Auf der Pressekonferenz am 8. Februar in Berlin wurden erstmals Ausschnitte aus dem Gemeinschaftsprojekt von X Filme Creative Pool, ARD Degeto, Sky und Beta Film präsentiert.

Das Erste plant, die Serie zum Jahresende 2018 auszustrahlen. Dazu Programmdirektor Volker Herres: „BABYLON BERLIN ist ein filmisches Ereignis der Extraklasse, und so werden wir die Serie für das große Publikum im Ersten auch programmieren“. BABYLON BERLIN wurde für zwei Staffeln à acht Folgen konfektioniert. Vor der linearen Ausstrahlung wird Das Erste die Serie bereits in der Mediathek präsentieren. Geplant ist zudem eine die Serie begleitende historische Dokumentation über die Zeit der Auf- und Umbrüche der 1920er Jahre.

BABYLON BERLIN präsentiert das ganze Panoptikum der aufregendsten Stadt der Welt zwischen Drogen und Politik, Mord und Kunst, Emanzipation und Extremismus – basierend auf  der international erfolgreichen Bestseller-Reihe von Volker Kutscher um Kommissar Gereon Rath, der im Berlin der 1920er Jahre ermittelt.

„Mit BABYLON BERLIN ist deutsches Fernsehen bei den Serien international konkurrenzfähig. Wir haben dafür in der Projektfinanzierung ganz neue Wege bestritten, die Modellcharakter auch für zukünftige Serien haben“, so Christine Strobl, Geschäftsführerin der ARD Degeto.

Geschrieben und inszeniert wurde BABYLON BERLIN von Tom Tykwer, Henk Handloegten und Achim von Borries. Und – so Tom Tykwer: „Es gibt nicht eine Episode, an der wir nicht alle drei beteiligt waren“. In den Hauptrollen spielen Volker Bruch und Liv Lisa Fries. Für die ARD Degeto übernahmen Christine Strobl, Sascha Schwingel und Carolin Haasis die Redaktion.

Mehr zu BABYLON BERLIN erfahren Sie hier.

Sky plant, die Serie im Herbst 2017 als Doppelfolge ausstrahlen.

 

Foto: Mitten in Deutschland – NSU: „Die Täter – Heute ist nicht aller Tage“

Am 2. Februar wurde in Düsseldorf der Deutsche Fernsehpreis 2017 vergeben. Die Jury ehrte damit besondere Leistungen des vergangenen Fernsehjahres. Insgesamt wurde der Preis in 21 Kategorien vergeben.

Von den elf Auszeichnungen im Bereich Fiction gingen fünf Preise an Produktionen, die im Auftrag oder mit Beteiligung der ARD Degeto entstanden.

Ausgezeichnet wurden:

als Bester Mehrteiler:

  • Mitten in Deutschland: NSU – „Die Täter“ | „Die Opfer“ | „Die Ermittler“
    (SWR | BR | WDR | ARD Degeto | MDR  | Gabriela Sperl für Wiedemann & Berg | Beta Film)
    mehr zu den Filmen
als Bester Schauspieler

für die Beste Regie

die Beste Kamera
den Besten Schnitt

 

Alle Preisträger und Nominierungen im Überblick finden Sie hier.

 

v.l.n.r.: Gregor Schnitzler (Regie), Anna Maria Mühe, Caroline Hartig, Kostja Ullmann, Bongo Mbutuma, Ulrich Friedrich Brandhoff und Simon Schwarz –  Foto: ARD Degeto | Anika Molnar

„Der Weg ist das Ziel“ – auch wenn der Kibo, der höchste Berg Afrikas und eine Art „afrikanischer Jakobsweg“, für ungeübte Bergsteiger bezwingbar ist, scheitern viele an ihren eigenen Grenzen. Vier deutsche Abenteurer wollen sich aus den unterschiedlichsten Gründen dieser Herausforderung stellen. Dass ausgerechnet Rollstuhlfahrer Tom (Kostja Ullmann) der Aufstieg gelingen soll, ist für Anna (Anna Maria Mühe), Joschka (Simon Schwarz) und Paula (Caroline Hartig) unvorstellbar. Verbunden sind die unterschiedlichen Teilnehmer der Expedition nur in der Hoffnung, auf dem Weg zum Gipfel des Kilimandscharos einen Wendepunkt in ihrem Leben oder eine neue Perspektive zu finden.

Zum Inhalt: Eine Bergtour auf den Kibo, einen der Seven Summits, gelegen im Kilimandscharo-Massiv in Tansania, bringt eine Truppe bunt zusammengewürfelter Afrika-Touristen und die beiden Bergführer Simon (Ulrich Friedrich Brandhoff) und Joseph (Bongo Mbutuma) zusammen. Schon vor dem geplanten Aufstieg kriselt es gewaltig, denn allen vieren liegt neben dem üblichen Reisegepäck noch weiterer Ballast auf den Schultern. Anna kennt den Berg bereits von einem früheren Aufstieg und will ihn vor einer anstehenden riskanten Operation unbedingt erneut erklimmen. Der Krankenhaustermin ist nicht zu verschieben, sodass jeder Zeitverlust für Anna das Ende ihres Traums bedeuten kann. Der untrainierte und alternde Lehrer Joschka will die kränkelnde Beziehung zu seiner Tochter Paula kitten, konnte sie aber nur durch eine Täuschung zum gemeinsamen Kletterabenteuer bewegen. Als Paula merkt, dass sie die nächsten Wochen mit ihrem Vater verbringen muss, würde sie am liebsten sofort wieder abreisen. Als dann zu guter Letzt der ehemalige Extremsportler Tom zu der Gruppe stößt, droht die Exkursion vorzeitig zu scheitern. Tom sitzt im Rollstuhl und hat nur ein Ziel: Er will es seinem querschnittsgelähmten Körper zeigen und das Unmögliche schaffen. So unterschiedlich die Motive sind, eines gilt für alle: Der Kilimandscharo hat seine eigenen Gesetze. Niemand kann vorhersagen, wer es nach oben schafft und wer umkehren muss. Um das Dach Afrikas zu erreichen, gilt vor allem eine Regel: Alle oder keiner. Für diese Gruppe von Individualisten wird das die größte Herausforderung sein.

Gedreht wurde bis zum 22. Februar in Kapstadt und Umgebung. Ein Sendetermin steht noch nicht fest.

„Der Weg zum Kilimandscharo“ (AT) ist eine Produktion der Ariane Krampe Filmproduktion (Produzentin Ariane Krampe) im Auftrag der ARD Degeto für Das Erste. Das Drehbuch stammt von Marco Rossi, Regie führt Gregor Schnitzler. Die Redaktion liegt bei Carolin Haasis (ARD Degeto).

Elisa Schlott und Julia Jentsch in „Das Verschwinden“ – Foto: Foto:  23/5 Filmproduktion | BR | ARD Degeto | NDR | SWR | Gerald von Foris

Nach der Nominierung von Volker Bruch in der Kategorie  „Bester deutscher Schauspieler“ freut sich die ARD Degeto über eine weitere Nominierung zur Goldenen Kamera 2018: In der Kategorie „Bester deutscher Mehrteiler / Miniserie“ hat es auch die ARD-Degeto-Koproduktion „Das Verschwinden“ in die letzte Runde geschafft. Ihre Wahl begründete die neunköpfige Jury u.a. so: „Atmosphärisch dicht mischt der Vierteiler von Hans-Christian Schmid Geheimnisse und Gefühle, Laster und Lügen. Das empfindsame Spiel der starken Darsteller sorgt für hohe Glaubwürdigkeit.“

Erzählt wird die Geschichte einer Mutter an der deutsch-tschechischen Grenze, die sich nach dem Verschwinden ihrer Tochter verzweifelt auf die Suche macht. Dabei muss sie zunehmend erfahren, das sie weder von ihrem Umfeld noch von der Polizei wirkliche Unterstützung erfährt.
Das Erste strahlte die Serie im Oktober 2017 in vier Doppelfolgen aus.

Produziert wurde das „Das Verschwinden“ von der 23/5 Filmproduktion in Koproduktion mit der ARD Degeto, dem BR, NDR, SWR und Mia Film – Gefördert durch den FFF FilmFernsehFonds Bayern,  das Medienboard Berlin-Brandenburg und den Tschechischen Staatsfonds der Kinematographie. Den Weltvertrieb übernimmt die Beta Film. Regie führte Hans-Christian Schmid – Buch: Bernd Lange, Hans-Christian Schmid –  Redaktion: Sascha Schwingel, Claudia Grässel (ARD Degeto), Bettina Ricklefs, Claudia Simionescu (BR), Christian Granderath, Sabine Holtgreve (NDR), Kerstin Freels (SWR).

Weitere Informationen zu „Das Verschwinden“ finden Sie hier.

Die Preisverleihung findet am 22. Februar in der Hamburger Messe statt.
Mehr dazu hier.
Wir drücken die Daumen!

v.l.n.r.: Diane Wurzschmitt (Redaktion ARD Degeto), Prof. Richard Reitinger (Studiengangsleiter Film HMS), Brix Vinzent Koethe (Gewinner Impuls Preis) und Stefan Kruppa (stellvertretender ARD Degeto-Redaktionsleiter) – Foto: ARD Degeto  | Hamburg Media School  |  Klaus Knuffmann

Am 30. Januar wurde in Hamburg der Stoffentwicklungspreis „Impuls“ der ARD Degeto verliehen. Im Rahmen der Präsentation der Abschlussfilme der Absolventen des Masterstudiengangs Film der Hamburg Media School wurde Nachwuchsautor Brix Vinzent Koethe ausgezeichnet. Die Degeto-Jury hatte aus elf eingereichten Exposés seine Idee für die Komödie „Karaoke im Regen“ ausgewählt. Der Gewinner erhält einen Treatmentauftrag im Wert von 7.500 Euro für den Sendeplatz „Endlich Freitag im Ersten“.

Unter großer Anteilnahme des Publikums, das aus Vertretern der Hamburger Filmbranche sowie aus Angehörigen und Freunden der Absolventen bestand, wurde der Preis von Stefan Kruppa, dem stellvertretenden Redaktionsleiter der ARD Degeto, und der diesjährigen Patin des Preises, Redakteurin Diane Wurzschmitt, überreicht. Inhaltlich geht es in „Karaoke im Regen“ um die ungleichen Teenager-Zwillinge Carlo und Jenny, die ihrem alleinerziehenden Vater Klemens, einem hochbegabten Meteorologen mit Asperger-Syndrom, eine Frau suchen möchten, um den drohenden Familienumzug nach Grönland zu verhindern.

Die vierköpfige Degeto-Jury – Redaktionsleiter Sascha Schwingel, Stefan Kruppa, Diane Wurzschmitt und Jasmin Grünig (Redaktion) – begründet ihre Entscheidung folgendermaßen:

„Brix Vinzent Koethe erzählt in „Karaoke im Regen“ eine Liebesgeschichte – aber erfrischend anders. Dies liegt zum einen an den wirklich ungewöhnlichen, jedoch immer authentischen Figuren, zum anderen an seinem Gespür, die Balance zwischen Humor und Ernsthaftigkeit zu halten. Dank überraschender Ideen und Wendungen macht es einfach Spaß, sich auf diese Familie und ihren Weg einzulassen und zu erfahren, ob der Kuppelversuch der Kinder am Ende die für alle gewünschten Ergebnisse bringt. Da die Tonalität der Geschichte unserer Einschätzung nach gut zum Sendeplatz „Endlich Freitag im Ersten“ passt, freuen wir uns, mit Brix Vinzent Koethe arbeiten zu können.“

Der „Impuls“ der ARD Degeto wird jährlich für die Studierenden des Bereichs Drehbuch einer deutschen Filmhochschule ausgelobt und soll die kreativen Stoffideen des deutschen Filmnachwuchses fördern. Mit vorzeigbarem Erfolg: Der Film der ersten „Impuls“-Gewinner Nadine Gottmann und Sebastian Hilger wird unter dem Titel „Familie ist kein Wunschkonzert“ im Mai 2017 im Ersten ausgestrahlt. Gottmann und Hilger schrieben im Anschluss an das Treatment nicht nur das Drehbuch, Sebastian Hilger führte außerdem auch selbst Regie.

v.l.n.r.: Christopher Schärf, Hary Prinz, Miriam Stein, Peter von Haller, Wolfgang Murnberger, Johannes Zeiler – Foto: ARD Degeto | Allegro Film | Stefan Haring

Unter der Regie von Wolfgang Murnberger haben in Österreich die Dreharbeiten zu einem weiteren „Steirerkrimi“ stattgefunden. Miriam Stein und Hary Prinz spielen in „Steirerkind“ (AT) zum zweiten Mal das ungleiche Ermittlerduo Sandra Mohr und Sascha Bergmann, das in seinem neuesten Fall im spannungsreichen Umfeld des Profi-Skirennsports einen Mordfall aufklären muss. Das Drehbuch stammt von Agnes Pluch sowie Wolfgang und Maria Murnberger nach der Romanvorlage von Claudia Rossbacher. In Episodenrollen sind Marcus Mittermeier, Johannes Zeiler, David Rott, Johannes Nussbaum, Christopher Schärf, Eva Herzig, Martina Zinner u.v.a. zu sehen. Gedreht wurde bis zum 22. Februar in der Steiermark und in Wien.

Zum Inhalt: Sandra Mohr (Miriam Stein) und ihr Vorgesetzter Sascha Bergmann (Hary Prinz) vom LKA Graz ermitteln im tiefverschneiten Schladming. Kurz vor dem internationalen Skirennen Nightrace wird die Leiche des Cheftrainers Karl Wintersperger (Rainer Wöss) aus den Schneemassen unterhalb einer Hütte geborgen. Wie die beiden Ermittler schnell herausfinden, hat sich Wintersperger mit seinem Ehrgeiz und seiner ruppigen Art viele Feinde gemacht – darunter sein Bruder Franz (David Rott), der ihm Geld schuldet, und der ehrgeizige Vize-Trainer Norbert Bachler (Marcus Mittermeier). Aber auch zu seinem Sohn Lukas (Christopher Schärf) und seinem Ziehsohn Mario Walch (Ferdinand Seebacher), die beide ambitionierte Mitglieder im Kader des Skiteams sind, war das Verhältnis nicht ungetrübt. Zudem gibt es im Profisport viele Neider. Was Sandra Mohr und Sascha Bergmann nicht ahnen, ist, dass der kleine Jakob (Jeremy Miliker) unbewusst zu einem wichtigen Zeugen des Mordes geworden ist…

„Steirerkind“ (AT) ist eine Koproduktion von Allegro Film (Produzent: Helmut Grasser), ARD Degeto (Redaktion: Diane Wurzschmitt) für Das Erste und ORF (Redaktion: Dr. Klaus Lintschinger), gefördert von Fernsehfonds Austria und Cinestyria Filmcommision and Fonds.

Die Deutschland-Premiere von „Steirerblut“, dem ersten Fall der beiden LKA-Ermittler, ist am 11. März 2017 um 20.15 Uhr im Ersten zu sehen. Neben Miriam Stein und Hary Prinz sind dann Aglaia Szyszkowitz, Robert Stadlober, August Schmölzer, Thomas Stipsits u.v.a. mit dabei.

 

„Terror – Ihr Urteil“, Florian David Fitz als Angeklagter Lars Koch – Foto: ARD Degeto | Moovie GmbH | Julia Terjung

Zum fünften Mal verleihen Radio Bremen und die Bremische Landesmedienanstalt (bre(ma den Preis für crossmediale Programminnovationen. Aus 70 Einreichungen wurden in diesem Jahr jeweils drei Projekte in den Kategorien TV, Hörfunk und Online nominiert.

Zur Nominierung des ARD-Fernsehevents schreibt die Jury:

„Bei Terror – Ihr Urteil wurde das lineare Medium Fernsehen durch die Einbindung von Publikumsurteilen in den Fernsehfilm erweitert und gewann somit an Aufmerksamkeit. Die ARD schaffte nicht nur während der Ausstrahlung eine erfolgreiche Einbindung von 6,69 Milionen Zuschauern, sondern führte auch zu einer weitläufigen gesellschaftlichen Diskussion.“

Terror – Ihr Urteil erzählt die Gerichtsverhandlung zu einem fiktiven Flugzeugabschuss. Der angeklagte Luftwaffen-Major Lars Koch handelte ohne Befehlsanweisung und entschied sich dafür, die 164 Insassen des Passagierflugzeuges zu opfern, um einen von Terroristen angedrohten, gezielten Absturz auf ein vollbesetztes Fußballstation zu verhindern. Das Urteil fällten die Zuschauer per Abstimmung. Anschließend wurde dies in der Sendung „Hart aber fair“ zur Diskussion gestellt.

Terror – Ihr Urteil ist eine Koproduktion von Moovie, ARD Degeto und rbb. Regie führte Lars Kraume, der gemeinsam mit Oliver Berben und Ferdinand von Schirach auch das Drehbuch schrieb.

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Und hier alle weiteren Nominierungen

 

„Vorwärts immer“ – mit Jörg Schüttauf als Erich Honecker, links daneben: Regisseurin Franziska Meletzky

Bei der diesjährigen Verleihung des Bayerischen Filmpreises gingen gleich vier Auszeichnungen an Ko-Produktionen der ARD Degeto.

Franziska Meletzky erhielt den Preis in der Kategorie Regie für den Kinofilm „Vorwärts immer!“ (Crazy Film, Roxy Film und ARD Degeto). Franziska Meletzky teilt sich den Regiepreis mit Maren Ade (für „Toni Erdmann“), Nicolette Krebitz (für „Wild“), Marie Noëlle (für „Marie Curie“) und Maria Schrader (für „Vor der Morgenröte“).

Jörg Schüttauf erhielt für seine Doppelrolle in dieser Komödie die Auszeichnung als Bester Darsteller.

Der Preis für die Bildgestaltung ging an Frank Lamm für die Kino-Koproduktion „Paula“ (Pandora Film, Grown Up Films, Alcatraz Films, WDR, ARD Degeto, Radio Bremen und ARTE).

Als Bester Jugendfilm wurde „Tschik“ (Largo Film, Studiocanal Film, BR, ARD Degeto, RBB und NDR) von Fatih Akim nach dem Roman von Wolfgang Herndorf ausgezeichnet. Die Auszeichnung erhielt Produzent Marco Mehlitz (Largo Film).

Die Vergabe der Preise fand am 20. Januar im Prinzregententheater in München statt.
Eine Aufzeichnung der Preisverleihung finden Sie hier.
Und hier alle Preisträger im Überblick.