v.l.n.r.: Valentina Sauca, Dennenesch Zoudé, Florian Schilling (Kamera), Anja Knauer und Peter Stauch (Regie)  – Foto: ARD Degeto | Tivoli Film | Diensen Pamben

Dr. Filipa Wagner hält nichts mehr in Deutschland. Und es gibt sicherlich schlechtere Arbeitsplätze als den einer Hotelärztin auf Mauritius. Statt grauer Häuserschluchten das türkis-blaue Meer, statt Schichtdienst Visite am Pool. Doch auch im Paradies holt ihre Berufung die begabte Chirurgin ein: Fachlich wie menschlich ist sie bald im höchsten Maß gefordert.

Auf Mauritius entstanden von Anfang Mai bis Anfang Juli 2017 für den Sendeplatz „Endlich Freitag im Ersten“ zwei Filme von „Die Inselärztin“ (AT). Unter der Regie von Peter Stauch spielen an der Seite von Anja Knauer Dennenesch Zoudé, Helmut Zierl, Tobias Licht, Tyron Ricketts auch Valentina Sauca, Selam Tadese sowie Sonja Kirchberger, Errol Trotman-Harewood und Andreas Guenther.

 

„Die Inselärztin – Neustart auf Mauritius“ (AT)

Zum Inhalt: Filipa (Anja Knauer) steigt aus und arbeitet lieber als Hotelärztin auf Mauritius statt als Chirurgin im Dauerstress an der Frankfurter Uniklinik. Dass sie nicht ganz freiwillig ihre Top-Qualifikation über Bord wirft und künftig als praktische Ärztin nur noch kleinere Wehwehchen versorgt, braucht ja niemand zu wissen, zumal sich Hoteldirektor Kulovits (Helmut Zierl) über seine neue Fachkraft freut. Zwischen unbeschwerten Flirts mit Barkeeper Mike (Tyron Ricketts) und Surfen auf den Wellen der Trauminsel gelingt es Filipa, die Sorgen ihres alten Lebens scheinbar hinter sich zu lassen. Doch als wenig später der Hotelangestellte Jimmy (Selam Tadese) eine lebensgefährliche Verletzung erleidet, ist Filipa mit ihrer ganzen fachlichen Qualifikation gefragt. Den Chefarzt der Inselklinik, Dr. Daniel Bucher (Tobias Licht), beeindrucken ihre Fachkompetenz und ihr Durchsetzungsvermögen, doch er spürt auch, dass Filipa ein Geheimnis mit sich herumträgt.

„Die Inselärztin – Notfall im Paradies“ (AT)

Zum Inhalt:  Inzwischen hat sich Hotelärztin Filipa in ihrem neuen Leben eingelebt, so könnte es für sie auf Mauritius durchaus weitergehen. Doch dann bricht ein Hotelgast zusammen. Kurz darauf werden er, seine Frau und die Chefköchin des Hotels ins Krankenhaus eingeliefert – allesamt mit lebensbedrohlichen Symptomen. Filipa versucht mit Dr. Daniel Bucher die Ursache der aggressiven Infektion zu klären. Die Vermutung liegt nahe, dass sich die Patienten im Hotel infiziert haben. Daher lässt Filipa vorübergehend das hoteleigene Restaurant schließen – ein Umstand, der Direktor Kulovits enorm unter Druck setzt, denn die einflussreiche Restaurantkritikerin Andrea Richter (Sonja Kirchberger) hat ihren Besuch angekündigt. Ausgerechnet jetzt, wo seine Chefköchin Rachel (Valentina Sauca) im Krankenhaus liegt! Die erste Spur auf der Suche nach dem Infektionsherd erweist sich als falsch, Daniel und Filipa müssen unter Zeitdruck weiterforschen. Als Filipa schließlich die Ursache der Infektion findet, schwebt auch Barkeeper Mike in Lebensgefahr. Es beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit …

„Die Inselärztin“ (AT) ist eine Produktion der Tivoli Film (Produzenten: Thomas Hroch, Gerald Podgornig) in Zusammenarbeit mit Two Oceans Production im Auftrag der ARD Degeto für Das Erste. Regie führte Peter Stauch nach den Drehbüchern von Maja und Wolfgang Brandstetter. Hinter der Kamera stand Florian Schilling. Die Redaktion liegt bei Birgit Titze (ARD Degeto).

v.l.n.r.:   Rebecca Immanuel, Simon Schwarz   – Foto: ARD Degeto | Hardy Spitz

Anfang Mai bis Anfang Juli 2017 fanden die Dreharbeiten zu zwei neuen Filmen der erfolgreichen Reihe „Die Eifelpraxis“ statt. Rebecca Immanuel ist wieder als sympathische Versorgungsassistentin Vera Mundt zu sehen, die mit viel Herz und gesundem Menschenverstand für den im Rollstuhl sitzenden Landarzt Dr. Chris Wegner – gespielt von Simon Schwarz – die Hausbesuche übernimmt. Von Anfang an ist klar: Vera hat ihre ganz eigenen Vorstellungen von Patientenbetreuung, die Dr. Wegner gleichermaßen beeindrucken und an den Rand des Wahnsinns treiben. In weiteren Rollen sind Karolina Lodyga, Janek Rieke, Tom Böttcher, Mascha Schrader u. a. zu sehen.

Die Eifelpraxis – Eine Frage des Muts (AT)

Zum Inhalt: Vera (Rebecca Immanuel) hat ein Auge für Menschen, die ihre Fürsorge besonders brauchen. Um der jungen Eifel-Rangerin Hanna (Jytte-Merle Böhrnsen) zu helfen, die sich vor einer dringenden Operation drücken möchte, verlegt die Versorgungsassistentin kurzerhand einen Hausbesuch. Leider mit dramatischen Folgen: So wird nicht bemerkt, dass eine alleinstehende Rentnerin in der Nacht gestürzt ist und dringend Hilfe benötigt. Chris (Simon Schwarz) reicht es nun mit Veras intuitiv-impulsiver Art: Entweder sie hält sich an seine Vorgaben – oder er kündigt ihr. Vera möchte in puncto Eigenverantwortung und Berufsanspruch jedoch keine Abstriche machen. Ausgerechnet jetzt, da sich Sohn Paul (Tom Böttcher) und Tochter Mia (Mascha Schrader) in Monschau eingelebt haben, droht das Aus. Um ihren Chef umzustimmen, muss Vera über ihren Schatten springen.

Die Eifelpraxis – Gebrochene Herzen (AT)

Zum Inhalt: Zum Geburtstag bekommt Vera ein besonderes Geschenk: Chris gibt ihr den ganzen Tag für einen einzigen Patienten! Der hat es aber in sich: ein pensionierter Polizist (Hermann Beyer), der in Blockwart-Manier alles und jeden anzeigt. Wie schnell das geht, erlebt Vera beim Hausbesuch am eigenen Leib.  Ihr Patient sorgt dafür, dass ihr Auto wegen einer Nichtigkeit abgeschleppt und mangels TÜV-Plakette aus dem Verkehr gezogen wird. Durch ihren Ärger lässt sich Vera jedoch nicht davon abbringen, dem unbeliebten Einzelgänger zu helfen, der an dem lebensbedrohlichen Broken-Heart-Syndrom leidet. Sie möchte herausfinden, was ihm das Herz gebrochen hat. Auch ihr Chef Chris leidet unter Liebeskummer: Er fürchtet, dass sich Vera für Henning (René Steinke) entscheidet.

„Die Eifelpraxis – Eine Frage des Muts“ (AT) und „Die Eifelpraxis – Gebrochene Herzen“  (AT) sind Produktionen der UFA FICTION (Produzent: Markus Brunnemann, Producerin: Dorothea Goldstein) im Auftrag von ARD Degeto (Redaktion: Barbara Süßmann) für Das Erste. Regie führt Josh Broecker nach den Drehbüchern von Brigitte Müller.

v.l.n.r.:Gertrud Roll (Rolle Martha Peters), Jutta Speidel (Rolle Betty Janssen), Hildegard Schmahl (Rolle Hiltrud Janssen) und Till Endemann (Regie)
Foto: ARD Degeto|WDR|UFA Fiction| Bernd Spauke

Am 31. Mai wurden unter der Regie von Till Endemann  die Dreharbeiten zu „Wir sind doch Schwestern“ (AT) beendet.  Gedreht wurde seit 24. April in Köln, Bonn und Umgebung. Das Drehbuch schrieb die Grimme-Preisträgerin Heide Schwochow frei nach Motiven der gleichnamigen erfolgreichen Romanvorlage von Anne Gesthuysen.

Der Film erzählt aus dem Leben dreier alter Damen, die sich nach vielen Jahren des Familienzwists zum 100. Geburtstag der Ältesten wiedersehen und auf ein ganzes Jahrhundert voll Krieg, Liebe, Zerwürfnisse und Skandale zurückblicken. Ganz nebenbei wird anhand der Lebenslinien der Schwestern das facettenreiche Bild eines deutschen Jahrhunderts gezeigt. Dafür schlüpfen insgesamt neun Schauspielerinnen in die Rollen der Protagonistinnen und zeigen diese in ihren gemeinsamen Lebensabschnitten um 1915, 1950 und 1994. Mit dabei sind u.a. Hildegard Schmahl, Gertrud Roll und Jutta Speidel.  Außerdem sind Benjamin Sadler, Matthias Brenner und Andreas Nickl zu sehen.

Zum Inhalt: Was tun, wenn die eine Schwester 100 wird, mit der die andere seit vier Jahrzehnten nicht gesprochen hat? Für die 98-jährige Martha (Gertrud Roll) ist die Sache klar: Sie lässt die Jubilarin Hiltrud (Hildegard Schmahl) gegen deren Willen bei der „kleinen“ Betty (Jutta Speidel) vorfahren, immerhin auch schon 84, um die zerstrittenen Schwestern endlich zu versöhnen.

Das letzte Mal sahen sich die drei vor Gericht – über 40 Jahre ist der Prozess gegen den CDU-Politiker Heinrich Verhoeven (Benjamin Sadler) nun her. Verhoeven, angeklagt wegen Ehebruch mit seiner Haushälterin Betty, wurde nur aufgrund der Falschaussagen von Hiltrud und Martha freigesprochen. Für die kleine Schwester unter Eid lügen zu müssen – ein rotes Tuch für Hiltrud, die seither mit Betty nie wieder ein Wort gewechselt hat.

Doch die alten Damen müssen erkennen, dass jede ihre eigene Wahrheit hat. Alle drei erlebten zwei Weltkriege, verloren und verließen Männer und waren nicht frei von falscher Moral. Und schlimmer noch – alle verbindet eine schwere Schuld. Doch es zeigt sich, dass es für Bedauern nie zu spät ist. Vor allem wenn man solche Schwestern hat, die fest entschlossen sind, auch den nächsten 100. Geburtstag gemeinsam zu feiern!

Wir sind doch Schwestern“ (AT) ist eine Produktion der UFA FICTION in Koproduktion mit der ARD Degeto und dem WDR für Das Erste, gefördert von der Film- und Medienstiftung NRW. Produzenten sind Benjamin Benedict und Nico Hofmann, Producerin ist Korinna Roters. Die Redaktion liegt bei Carolin Haasis und Christine Strobl (ARD Degeto) sowie Barbara Buhl und Götz Bolten (WDR). Gedreht wird noch bis zum 31. Mai 2017. Ein Sendetermin steht noch nicht fest.

v.l.n.r.: Henny Reents als Lona Vogt, Hinnerk Schönemann als Hauke Jacobs, Felix Herzogenrath (Regisseur), Marleen Lohse als Jule Christiansen und Eeva Fleig (Kamerafrau)  – Foto: NDR | ARD Degeto | Sandra Hoever

Ihre Fälle spielen im hohen Norden, beliebt sind sie in ganz Deutschland: Die Filme der Krimireihe „Nord bei Nordwest“ von NDR und ARD Degeto mit Hinnerk Schönemann, Henny Reents und Marleen Lohse gehören zu den erfolgreichsten am Donnerstagabend. Die beiden letzten Folgen am 30. März und 6. April im Ersten hatten im Schnitt 5,69 Millionen Zuschauer (19,0 Prozent Marktanteil) bzw. 5,89 Millionen (18,5 Prozent Marktanteil). Nun standen die Darsteller für einen neuen Fall vor der Kamera. Regisseur Felix Herzogenrath drehte „Nord bei Nordwest: Waidmannsheil“ (AT) vom 3. Mai 1. Juni in Travemünde, auf der Halbinsel Priwall, auf Fehmarn sowie in und um Hamburg. Das Buch schrieb wie für alle bisherigen Episoden Holger K. Schmidt. Der Erste zeigt den insgesamt sechsten Krimi der Reihe voraussichtlich 2018.

Zum Inhalt: Der Tierarzt und ehemalige Großstadt-Polizist Hauke Jacobs (Hinnerk Schönemann) geht gemeinsam mit Kommissarin Lona Vogt (Henny Reents) dem Tod eines Jägers nach, der am Rande von Schwanitz von seinem Hochsitz geschossen wurde. Jagdunfall oder Mordanschlag? Das Opfer war nicht gerade beliebt, und seiner Familie eilt ein zweifelhafter Ruf voraus. Die 17-jährige Sara (Pauline Rénevier), Tochter des Opfers, ist schwanger und will den Namen des Vaters nicht verraten. Ihre 14-jährige Schwester Ruth (Lilly von Klitzing) ist extrem verstört, und ihr 19-jähriger Bruder Lukas (Dennis Mojen) spielt sich als Beschützer auf. Alle drei blockieren die Ermittlungen. Ins Blickfeld gerät auch der Landvermesser Möller (Ulrich Gebauer), der im letzten halben Jahr ein enger Freund des Opfers wurde. Schließlich gelingt Tierarzthelferin Jule Christiansen (Marleen Lohse) ein entscheidender Durchbruch …

Neben den Genannten spielen u. a. Peter Prager (Reimar Vogt), Cem-Ali Gültekin (Mehmet Ösker), Shadi Hedayati (Angelika Hansen) und André Szymanski (Joshua Hellwig).

Produzentin ist Claudia Schröder (Aspekt Telefilm), Kamera: Eeva Fleig, Produktionsleitung: Joshua Lantow. Die Redaktion haben Donald Kraemer (NDR) und Katja Kirchen (ARD Degeto).

Seit 15. Juni in den deutschen Kinos: die von  ARD Degeto koproduzierte bayerisch-italienische Komödie „Maria Mafiosi – Jeder sehnt sich nach Familie“.

mit

Lisa Maria Potthoff, Serkan Kaya, Alexander Held, Tommaso Ragno, Sigi Zimmerschied, Johannes Silberschneider, David Zimmerschied,

Monika Gruber u.v.a.

 Buch & Regie: Jule Ronstedt

Produktion: Goldkind Film (Sven Burgemeister, Marcus Roth)

Koproduktion: ARD Degeto (Christine Strobl, Redaktion Carolin Haasis), SamFilm (Ewa Karlström, Andreas Ulmke-Smeaton) und Mythos Film (Christoph Müller, Lars Dittrich)

im Verleih von

universum film

Gefördert wurde „Maria Mafiosi – Jeder sehnt sich nach Familie“ vom FFF FilmFernsehFonds Bayern, dem DFFF Deutscher Filmförderfonds und der FFA Filmförderungsanstalt

Mehr dazu auf   www.maria-mafiosi.de   –   www.universumfilm.de – oder auf  facebook-logo-vector-free-eps-download-192826

 

Oli Biehler bei der Lola-Verleihung für die Beste Filmmusik zu „Das kalte Herz“ – Foto: Eventpress | Deutsche Filmakademie

Der Deutsche Filmpreis, die Lola, ist die renommierteste und höchst dotierte Auszeichnung für den deutschen Film. In Berlin fand am 28. April die 67. Verleihung der Preise statt. Je zwei Lolas gingen dabei an die von der ARD Degeto koproduzierten  Kinofilme „Paula“ und „Das kalte Herz“.

Ausgezeichnet wurden:

Tim Pannen

für das

Beste Szenenbild

und

Frauke Firl

für das

Beste Kostümbild

zu

„Paula“

 

Produktion: Pandora Film | Grown Up Films | Alcatraz Films | WDR | ARD Degeto | Radio Bremen | ARTE – Buch: Stefan Kolditz, Stephan Scuschke, Regie: Christian Schwochow  | Darsteller: Carla Juri, Albrecht Abraham Schuch, Roxane Druan u.a.

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Außerdem ging je eine Lola an:

Kathi Kullack

für das

Beste Maskenbild

und

Oli Biehler

für die

Beste Filmmusik

zu

„Das kalte Herz“

 

Produktion: Schmidtz Katze Filmkollektiv | Studio Babelsberg | Phillip Filmproduktion | SWR | ARD Degeto | MDR – Buch: Christian Zipperle, Johannes Naber, Regie: Johannes Naber  | Darsteller: Frederick Lau, Henriette Confurius, Moritz Bleibtreu u.a.

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Die Vergabe der Preise fand im Rahmen einer festlichen Gala im Palais am Funkturm statt. Wir gratulieren allen Preisträgern.

Mehr zum Deutschen Filmpreis sowie alle Preisträger im Überblick finden Sie hier.

v.l.n.r.: Regisseur Kai Wessel, Maria Simon, Fabian Busch und Athena Strates – Foto: WDR | ARD Degeto | Annika Molnar

Deutschland im Jahr 2027: Der WDR | ARD Degeto-Fernsehfilm „Auf der Flucht (AT)“ erzählt aus einer ungewöhnlicher Perspektive von einer Massenflucht aus Europa. Jan Schneider (Fabian Busch) ist einfacher Anwalt, doch den totalitären Machthabern in seinem Heimatland ein Dorn im Auge. Als ihm erneut Haft und Folter drohen, bleibt ihm nichts anderes übrig, als mit seiner Frau Sarah (Maria Simon) und ihren beiden Kindern zu fliehen. Ihre Heimat ist Deutschland, ihr Ziel die prosperierende Südafrikanische Union. Das Familiendrama „Auf der Flucht“ (AT) begleitet die Schneiders, die gezwungen sind, sich auf eine lebensbedrohliche Reise ins Ungewisse zu begeben – ohne Garantie, dass sie tatsächlich am Ziel ankommen und dort aufgenommen werden. Kann die Familie den Gefahren trotzen? Oder zerbricht sie an Angst und Trauer, am Verlust ihres bisherigen Lebens, an enttäuschten Hoffnungen und gegenseitigen Vorwürfen?

In Kapstadt und Umgebung fanden vom 25. April bis 22. Mai 2017 die Dreharbeiten zu „Auf der Flucht“ (AT) statt, einem Film, der das alltägliche Drama von Flucht und Migration aus einer ungewöhnlichen Perspektive betrachtet, indem er die gewohnten Rollen umkehrt: Jetzt sind es die Europäer, die Asyl begehren, und das im inzwischen zu Frieden und Wohlstand gelangten Südafrika. Das Drehbuch zu dem WDR | ARD Degeto-Fernsehfilm schrieben Eva Zahn und Volker A. Zahn sowie Gabriela Zerhau. Regie führte Kai Wessel. In der Rolle des Familienvaters Jan Schneider ist Fabian Busch zu sehen, die seiner Frau Sarah spielt Maria Simon. Die südafrikanischen Nachwuchsschauspieler Athena Strates und Ben Gertz spielen die Kinder Nora und Nick Schneider.

Zum Inhalt:  Im Jahr 2027 ist Europa im Chaos versunken. Rechtspopulisten haben in vielen Ländern die Macht übernommen. Aus dem demokratischen Staat, der Deutschland einmal war, ist ein totalitäres System geworden, in dem Andersdenkende, Muslime und Homosexuelle keine Rechte mehr haben und verfolgt werden. Jan Schneider hat sich als Anwalt auf die Seite enteigneter Opfer gestellt – und muss das teuer bezahlen. Als er erfährt, dass ihn das Regime erneut ins Gefängnis stecken will, beschließt er, aus Deutschland zu fliehen. Sein Ziel ist die prosperierende Südafrikanische Union, die nach einem Wirtschaftsboom politische und ökonomische Stabilität genießt – der Ort der Hoffnung für so viele Europäer. Seine Familie will er nachholen, doch da auch ihr die Verhaftung drohen könnte, weigert sich seine Frau Sarah, mit den Kindern Nora und Nick in Deutschland zu bleiben. Ein Frachter soll die Familie gemeinsam mit anderen Europäern von Hamburg Richtung Kapstadt bringen.

Tatsächlich setzen die Schlepper die Flüchtlinge in der Grenzregion zwischen der Küste Südafrikas und Namibias aus, in viel zu kleinen Booten. In rauer See kommt es zur Katastrophe, der kleine Nick geht verloren, ob er lebend das Land erreichen konnte, weiß niemand.  Voller Verzweiflung begeht Sarah einen verhängnisvollen Fehler: Sie lässt sich in Namibia registrieren, einem als sicher geltenden „Drittstaat“. Unter lebensgefährlichen und entwürdigenden Umständen geht die Flucht über Land weiter, bis nach Südafrika, wo die Flüchtlinge im Lager darauf warten, zum Asylverfahren zugelassen zu werden. Zum Nichtstun verdammt, herauskatapultiert aus ihrem alten Leben, bleibt der Familie nichts als die Hoffnung, dass Nick doch noch gefunden wird und man sich hier eine gemeinsame Zukunft aufbauen kann. In dieser Ausnahmesituation entfremdet sich Nora immer mehr von ihren Eltern, und auch zwischen Jan und Sarah kriselt es. Musste er denn unbedingt die Opfer des Regimes verteidigen? Wäre sie nicht besser mit den Kindern in Deutschland geblieben und nachgekommen, so wie er es geplant hatte? Die Registrierung in Namibia hat Sarah ihrem Mann verschwiegen. Doch die südafrikanischen Behörden sind gut vernetzt…

„Auf der Flucht“ (AT) ist eine Produktion der Hager Moss Film GmbH im Auftrag des Westdeutschen Rundfunks Köln und ARD Degeto für Das Erste, gefördert vom FilmFernsehFonds Bayern. Produzenten: Kirsten Hager, Eric Moss, Co-Produzent ist Giselher Venzke, Two Oceans Production. Die Kamera übernimmt Nicolay Gutscher, dramaturgisch betreut wird der Film von Anke Krause. Die redaktionelle Verantwortung liegt bei Sophie Seitz (WDR) und Christine Strobl (ARD Degeto).  Voraussichtlicher Sendetermin Winter 2017/18.

v.l.n.r.: Max Knauer (Kamera), Klaus Graf (Produzent Graf Film), Christian Kohlund, Roland Suso Richter (Regie), Jacob Meinecke und Michal Pokorny (Koproduzent Mia Film) – Foto: ARD Degeto | Graf Film

Am 18. Juni  2017 wurden die Dreharbeiten zu zwei neuen Filmen der erfolgreichen Reihe „Der Zürich-Krimi“ beendet. Christian Kohlund spielt wieder den knorrigen Ex-Manager und Anwalt ohne Lizenz Thomas Borchert. An seiner Seite ist Ina Paule Klink als engagierte Juristin Dominique Kuster zu sehen. Die beiden neuen Fälle haben es in sich: Es geht um das skrupellose Geschäft mit der Hoffnung und einen fatalen Irrtum. Im deutsch-schweizerischen Cast spielen Angela Roy, Robert Hunger-Bühler, Felix Kramer, Jenny Schily u. a. Gedreht wurde seit 19. April  in Zürich und Prag.

Borchert und die letzte Hoffnung (AT)

Zum Inhalt: Thomas Borchert will auch ohne Zulassung wieder als Rechtsanwalt arbeiten und unterstützt Dominique Kuster in ihrer Kanzlei. Der erste Fall des (fast) geläuterten Ex-Managers und seiner Chefin ist heikel: Viola Schneider (Lucie Heinze), Tochter eines MS-Patienten, macht den Neurologen Dr. Hoffer aufgrund von Behandlungsfehlern für den Freitod ihres Vaters verantwortlich. Durch Borcherts Ermittlungen gerät jedoch ihre Mutter Louise (Jenny Schily) unter Mordverdacht – sie hat aktive Sterbehilfe geleistet. Als Borchert versucht, die trauernde Witwe zu entlasten, kommt er skrupellosen Machenschaften auf die Schliche. Denn Violas Vater ist nicht das einzige Opfer. Diese Erkenntnis bringt auch Borchert in tödliche Gefahr.

Borchert und die Macht der Gewohnheit (AT)

Zum Inhalt: „Anwalt ohne Lizenz“ Thomas Borchert will zwei geständige junge Einbrecher vor einer Mordanklage bewahren: Der vorbestrafte Tim (Ludwig Simon) und dessen Freund Robin (Jakob Meinecke) sollen den Bau-Tycoon Hubert Thalmann in seiner Villa erstochen haben. Die Spuren am Tatort machen die Lage für die Kleinkriminellen aussichtslos. Während Hauptmann Furrer (Felix Kramer) auf ein Geständnis drängt, glauben Borchert und Dominique den beiden, mit dem Mord nichts zu tun zu haben. Um ihre Mandanten zu entlasten, sehen die Verteidiger nur eine Chance: Sie müssen selbst den wahren Mörder aufspüren. Dafür nehmen sie sowohl die Familie des Opfers als auch einen Konkurrenten um einen Baugroßauftrag ins Visier – und werden selbst zur Zielscheibe.

„Der Zürich-Krimi“ ist eine Produktion der Graf Film GmbH im Auftrag der ARD Degeto für Das Erste. Roland Suso Richter führte bei beiden Filmen Regie. Das Drehbuch von „Borchert und die letzte Hoffnung“ (AT) stammt von Wolf Jakoby, das von „Borchert und die Macht der Gewohnheit“ (AT) von Wolf Jakoby nach einer Vorlage von Daniel Douglas Wissmann. Produzent ist Klaus Graf, Producerin Annemarie Pilgram. Die Redaktion liegt bei Diane Wurzschmitt.

v.l.n.r.: Ein Komparse, Philippe Caroit, Thomas Sarbacher, Produzentin Sabine Tettenborn, Regisseur Michael Rowitz, Andreas Heinzel, Redakteurin Claudia Gerlach-Benz, ein Komparse – Foto: SWR | Polyphon Pictures

Bis zum 20. Mai fanden in Baden und im Elsas die Dreharbeiten zum zweiten Film der Krimi-Reihe „Über die Grenze“  von SWR und ARD Degeto statt. Im Mittelpunkt steht erneut die deutsch-französische Polizeieinheit GZ (Gemeinsames Zentrum für Polizei- und Zollzusammenarbeit). Nach dem ersten Film „Alles auf eine Karte“ ermittelt das binationale Team in „Gesetzlos“ (AT) in einem Mordfall unter Dealern, der einen Bandenkrieg nach sich zu ziehen droht.

Der brisante und hochgefährliche Fall wird inszeniert von Michael Rowitz, das Drehbuch schrieben Felice Götze, Sabine Radebold und Paul J. Milbers. Thomas Sarbacher spielt wieder Teamleiter Steffen Herold, Anke Retzlaff seine Tochter Leni und Philippe Caroit den französischen Kollegen Yves Kléber. Zum GZ-Team gehören außerdem Noémie Kocher als französische Einsatzleiterin Ségolène Combass, Bernhard Piesk und Karmelo Shako. Jenny Schily wird als Sabine Herold zu sehen sein und in den Episodenrollen stehen u. a. Johannes Krisch, Christian Kuchenbuch  und Sebastian Hülk vor der Kamera von Stefan Unterberger.

Wer legt sich mit dem russischen Bandenchef an?

Zum Inhalt: Der neue Fall der deutsch-französischen Truppe beginnt unauffällig mit der Überwachung eines Drogendeals. Statt die Dealer festnehmen zu können, müssen die Ermittler mit anhören, wie ein Unbekannter völlig unerwartet einen der beiden Russen exekutiert. Der andere überlebt verletzt, verweigert aber jegliche Aussage. Bei dem Toten handelt es sich ausgerechnet um den Sohn des mächtigen russischen Kriminellen Jegor Sobolew, mit dem Steffen Herold und Yves Kléber aus früheren Zeiten noch eine Rechnung offen haben. Die beiden sind sicher, dass Sobolew seinen Sohn rächen wird, ja rächen muss, um seine Macht nicht zu verlieren. Es droht der Ausbruch eines Bandenkrieges.
Und auch Steffens Tochter Leni lassen die Geister der Vergangenheit nicht los. Sie versucht, sich von den Folgen ihres ersten Einsatzes bei der GZ zu erholen, um so schnell wie möglich wieder einsatzfähig zu sein. Was schwieriger ist, als Leni sich eingestehen will. Wie Steffen und Yves ist auch sie gezwungen, über jede Grenze zu gehen.

„Über die Grenze: Gesetzlos“ (AT) ist eine Produktion der Polyphon Pictures im Auftrag von ARD Degeto und SWR für Das Erste, Produzentin ist Sabine Tettenborn. Die Redaktion liegt bei Claudia Gerlach-Benz (SWR) und Katja Kirchen (ARD Degeto). Die Sendetermine für die beiden Episoden von „Über die Grenze“ stehen noch nicht fest. Beide Filme werden ausgestrahlt als DonnerstagsKrimi im Ersten.

v.l.n.r.: Lars Eidinger, Martina Gedeck, Florian David Fitz, Burghart Klaußner – Foto: ARD Degeto | ORF | Julia Terjung

Am 22. April fand in der Wiener Hofburg  die Vergabe der Publikumspreise im Rahmen der 28. Romy-Verleihung statt. Ausgezeichnet wurden die beliebtesten Darsteller und Unterhalter aus Film und TV. Eine Romy erhielt zudem

der Fernsehfilm

Terror – Ihr Urteil

 als

TV-Ereignis des Jahres

Terror – Ihr Urteil, nach dem Theaterstück von Ferdinand von Schirach, wurde am 17. Oktober 2016 zeitgleich in Deutschland, Österreich und der Schweiz ausgestrahlt. Verhandelt wurde vor Gericht  ein fiktiver Fall, bei dem die Zuschauer am Ende selbst aufgerufen waren, per anonymer Abstimmung ein Urteil zu fällen. Es galt die Schuldfrage angesichts eines Flugzeugabschusses  zu klären. Machte der angeklagte Kampfpilot Lars Koch  sich schuldig, indem er sich ohne vorherige dienstliche Anordnung zum Abschuss entschloss? Oder musste er den Tod von 164 Menschen in Kauf nehmen, um 70.000 zu retten, da die Entführer des abgeschossenen Flugzeuges drohten, die Maschine über einem vollbesetzten Fußballstadion zum Absturz zu bringen?  86,9 Prozent der deutschen Zuschauer entschieden sich dabei für Freispruch; 13,1 Prozent hielten den Angeklagten im Film für schuldig. Die Entscheidung der Zuschauer wurde anschließend in der Sendung „Hart aber fair“ im Ersten  intensiv diskutiert. Auch darüber hinaus fand das Thema des Filmes ein reichhaltiges Echo.

„Eine der Besonderheiten bei ‚Terror – Ihr Urteil‘ war die intensive und innovative Zusammenarbeit mit den Kolleginnen und Kollegen des ORF in Österreich und des SRF in der Schweiz. Gemeinsam haben wir ein wahrhaft länderübergreifendes interaktives Fernsehereignis geschaffen. Daher freut es uns umso mehr, dass auch in Österreich dieses wunderbare Projekt entsprechend gewürdigt wird“, so Christine Strobl, Geschäftsführerin der ARD Degeto.

Terror – Ihr Urteil ist eine Produktion der MOOVIE in Koproduktion mit ARD Degeto und rbb – in Zusammenarbeit mit Beta Film – gefördert von dem Medienboard Berlin Brandenburg und FFF Bayern. Produzent ist Oliver Berben. Regie führte Lars Kraume, die Kamera Jens Harant. Das Drehbuch entstand in Zusammenarbeit von Ferdinand von Schirach, Lars Kraume und Oliver Berben. Die Redaktion für ARD Degeto übernahm Sascha Schwingel, für den rbb Cooky Ziesche.

Mehr zu „Terror – Ihr Urteil“ finden Sie hier.

Mehr zur Preisverleihung

Vom 22. Juni bis 1. Juli präsentiert das Filmfest München folgende Filme, die im Auftrag, in Koproduktion oder als Beteiligung der ARD Degeto entstanden:

In der Reihe „Neues Deutsches Fernsehen“

Die Puppenspieler (ARD Degeto | BR | NDR)

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mit Herbert Knaup, Samuel Schneider, Sascha Alexander Geršak, Helen Woigk, Philipp Moog, Rainer Bock, Jan Messutat, Ulrich Matthes u.a.

Regie: Rainer Kaufmann – Drehbuch: Kathrin Richter, Jürgen Schlagenhof nach dem gleichnamigen Roman von Tanja Kinkel – Produktion: Ziegler Film, Zieglerfilm München, Mia Film

Vorstellungen: Freitag, 30.06.2017, 18:00 Uhr im Gloria Palast – Samstag, 01.07.2017, 15:00 Uhr im AudimaxX der HFF

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Ellas Baby

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mit Benno Fürmann, Tijan Marei, Katharina Schüttler, Peter Franke, Olli Schulz, Stephan Grossmann, Milena Dreißig, Felicitas Freundner, Ivo Kortlang u. a.

Regie: David Dietl – Drehbuch: Elena Senft – Produktion:  südstern Film Produktion der TV60Film

Vorstellungen: Montag, 26.06.17, 21:00 Uhr  im Gloria Palast – Mittwoch, 28.06.2017, 12:30 Uhr im AudimaxX der HFF

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Leider verwandt

Knud Lühr (Axel Prahl), Lenny Lühr (Jonas Nay)

mit Axel Prahl, Jonas Nay, Peter Franke, Judith Rosmair, Anna von Haebler, Jan Georg Schütte, Uke Bosse, Nicki von Tempelhoff u. a.

Regie: Lars Jessen – Drehbuch: Volker Krappen – Produktion: Krebs & Krappen Film

Vorstellungen: Samstag, 24.06.2017, 17:30 Uhr im AudimaxX  der HFF – Mittwoch, 28.06.2017, 13:30 Uhr im Carl-Amery-Saal am Gasteig

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Harter Brocken: Die Kronzeugin

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mit Aljoscha Stadelmann, Anna Fischer, Moritz Führmann, Alwara Höfels, Johannes Krisch, Stephan Grossmann, Michael Klammer, Matthias Bundschuh, Josef Ostendorf, Anja Kling u. a.

Regie: Florian Baxmeyer – Drehbuch: Holger Karsten Schmidt – Produktion: H&V Entertainment

Vorstellungen: Sonntag, 25.06.2017, 15:00 Uhr im AudimaxX der HFF – Dienstag, 27.06.2017, 13:30 Uhr im Carl-Amery-Saal am Gasteig

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Der König von Berlin (ARD Degeto | rbb)

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mit Florian Lukas, Max Hopp, Anna Fischer, Uwe Preuss, Marc Hosemann, Carmen-Maja Antoni, Horst Evers u. a.

Regie: Lars Kraume – Drehbuch: Lars Kraume nach dem gleichnamigen Roman von Horst Evers – Produktion: Olga Film Berlin

Vorstellungen: Samstag, 24.06.2017, 17:30 Uhr im AudimaxX der HFF – Mittwoch, 28.06.2017, 13:30 Uhr im Carl-Amery-Saal am Gasteig.

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Die Freibadclique (SWR | ARD Degeto | MDR | SR | NDR)

„Die Freibadclique“ / Bild 13 / Napola Backnang - Eingang / Bubu (Andreas Warmbrunn), Onkel (Jonathan Berlin), Hosenmacher (Laurenz Lerch), Knuffke (Theo Trebs) und Zungenkuss (Joscha Eißen) / 2016 / © Zieglerfilm Baden-Baden / Ivan Maly

mit Jonathan Berlin, Andreas Warmbrunn, Theo Trebs, Joscha Eißen, Laurenz Lerch, Andreas Lust, Vica Kerekes u. a.

Regie: Friedemann Fromm – Drehbuch: Friedemann Fromm nach dem gleichnamigen Roman von Oliver Storz – Produktion: Zieglerfilm Baden-Baden, Mia Film, Zieglerfilm München

Vorstellungen: Samstag, 24.06.2017, 19:00 Uhr im Rio 1 – Sonntag, 25.06.2017, 17:30 Uhr im AudimaxX der HFF

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Eine gute Mutter (NDR | ARD Degeto)

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mit Petra Schmidt-Schaller, Mina Tander, Juri Winkler, Lisa Marie Trense, Lucas Prisor, Marek Harloff, Axel Milberg, Judy Winter u. a.

Regie: Claudia Garde – Drehbuch: Christian Jeltsch – Produktion: FFP New Media

Vorstellungen: Freitag, 23.06.2017, 16:30 Uhr im Rio 1 – Mittwoch, 28.06.2017, 15:00 Uhr im AudimaxX der HFF

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Zuckersand (BR | ARD Degeto | MDR)

Fred (Tilman Dšbler, rechts) und Jonas (Valentin Wessely) halten Ausschau mit dem Feldstecher von Kaczmareck. Von ihrem Posten kšnnen die beiden Jungs bis zur Grenze sehen.Honorarfrei lediglich fŸr AnkŸndigungen und Veršffentlichungen im Zusammenhang mit obiger BR-Sendung bei Nennung: "Bild: BR". Nutzung im Social Media-Bereich sowie inhaltlich andere Verwendungen nur nach vorheriger schriftlicher Vereinbarung mit dem BR-Bildmanagement, Tel. 089 / 5900 10580, Fax 089 / 5900 10585, Mail Bildmanagement@br.de

mit Tilman Döbler, Valentin Wessely, Katharina Marie Schubert, Christian Friedel u. a.

Regie: Dirk Kummer – Drehbuch: Dirk Kummer, Bert Koß – Produktion: Claussen + Putz Filmproduktion

Vorstellungen: Samstag, 24.06.2017, 15:00 Uhr im AudimaxX der HFF – Montag, 26.06.2017, 11:00 Uhr im Carl-Amery-Saal am Gasteig – Freitag 30.06.2017, 10:00 Uhr im Kino 1 der HFF

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In der Reihe „Neues Deutsches Kino“:

Magical Mystery oder: Die Rückkehr des Karl Schmidt (WDR | ARD Degeto | Arte)

Standfoto "Magical Mystery"

mit Charly Hübner, Detlev Buck, Marc Hosemann, Annika Meier, Bjarne Mädel u. a.

Regie: Arne Feldhusen – Drehbuch: Sven Regener nach seinem gleichnamigen Roman – Produktion: Razor Film Produktion, Brainpool TV

Vorstellungen: Samstag, 24.06.2017, 10:00 Uhr im AudimaxX der HFF – Sonntag, 25.06.2017, 19:30 Uhr  am Sendlinger Tor – Montag, 26.06.2017, 22:30 Uhr Münchner Freiheit 1 – Donnerstag, 29.06.2017, 15:00 Uhr im Audimaxx der HFF

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In der Reihe „Neue deutsche Serien“

Das Verschwinden (ARD Degeto | BR | NDR | SWR)

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mit Julia Jentsch, Sebastian Blomberg, Nina Kunzendorf, Johanna Ingelfinger, Saskia Rosendahl, Martin Feifel, Mehmet Atesçi, Godehard Giese, Stephan Zinner u. a.

Regie: Hans-Christian Schmid – Buch: Bernd Lange, Hans-Christian Schmid – Produktion: 23/5 Filmproduktion, Mia Film

Vorstellungen: Montag, 26.06.2017, 17:30 Uhr  im AudimaxX der HFF

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Preisverleihung mit:  Tom Tykwer (5.von rechts.), Achim von Borries (6.v.r.) und Henk Handloegten (4.v.r.) – Foto: Michel Johner | 360 Medias.

Zum zweiten Mal wurden im Vorfeld zur MIPTV (3. bis 6. April) die MIPDrama Screenings veranstaltet. Nach einer Vorauswahl kamen 12 neue Serienformate in die Endrunde und konkurrierten um die Auszeichnungen.

In der Kategorie „Works in Progress“ erhielt BABYLON BERLIN einen der beiden Auszeichnungen der GRAND JRUY.

BABYLON BERLIN  basiert auf  der international erfolgreichen Bestseller-Reihe von Volker Kutscher um Kommissar Gereon Rath, der im Berlin der 1920er Jahre ermittelt. Konfektioniert wurde die Serie für zwei Staffeln à acht Folgen, geschrieben und inszeniert von Tom Tykwer, Henk Handloegten und Achim von Borries. Und – so Tom Tykwer: „Es gibt nicht eine Episode, an der wir nicht alle drei beteiligt waren“. In den Hauptrollen spielen Volker Bruch und Liv Lisa Fries.

Produziert wird BABYLON BERLIN von  X Filme Creative Pool, ARD-Degeto, WDR, Sky und Beta Film. Als verantwortliche Redakteure fungieren: Christine Strobl, Sascha Schwingel und Carolin Haasis (ARD Degeto), Gebhard Henke und Caren Toennissen (WDR), Marcus Ammon und Frank Jastfelder (Sky Deutschland). Produzenten für X Filme sind Stefan Arndt, Uwe Schott und Michael Polle, Koproduzenten für Beta Film sind Jan Mojto und Dirk Schürhoff.

Das Erste plant die Ausstrahlung zum Jahresende 2018. Vor der linearen Ausstrahlung wird die Serie bereits in der Mediathek zu sehen sein. Geplant ist zudem eine die Serie begleitende historische Dokumentation über die Zeit der Auf- und Umbrüche der 1920er Jahre.

Sky visiert die Ausstrahlung der Serie im Herbst 2017 jeweils als Doppelfolge an. Beta Film übernimmt als Ko-Produzent auch den Weltvertrieb der Serie.

Mehr Informationen den MIPDrama Screenings und alle Preise im Überblick finden Sie hier.

v.l.n.r. die Preisträger für „Mitten in Deutschland: NSU“: Sebastian Urzendowsky, Anna Maria Mühe, Thomas Wendrich, Frank Lamm, Gabriela Sperl, Christian Schwochow, Albrecht Schuch – Foto: Grimme-Institut | Michael Neuhaus

Nachdem bereits am  8. März die diesjährigen Preisträger vom Grimme-Institut veröffentlicht wurden, fand die Vergabe der Preise am 31. März in Marl  statt.

Wir gratulieren:

Marc Bauder (Regie) – Dörte Franke (Buch) – Khyana el Bitar (Buch) – Börres Weiffenbach (Kamera) – Wolfram Koch (Darstellung) – Benjamin Lillie (Darstellung)

zu der Auszeichnung ihrer Leistung

für

Dead Man Working

(HR | ARD Degeto)

Produktion: Hessischer Rundfunk
Redaktion: Liane Jessen (HR), Jörg Himstedt (HR), Christine Strobl (ARD Degeto) [mehr zum Film]
Auszug aus dem Urteil der Jury: „‚Dead Man Working‘ ist in jeder Hinsicht ein Ausnahmefilm: Er ist politisch in seiner Aussage, psychologisch fein beobachtet, rasant im Rhythmus und visuell radikal.“ [Zur Begründung der Jury]

Thomas Wendrich (Buch) – Christian Schwochow (Regie) – Frank Lamm (Kamera) – Anna Maria Mühe (Darstellung) – Albrecht Schuch (Darstellung) – Sebastian Urzendowsky (Darstellung)

zu der Auszeichnung ihrer Leistung

für

Mitten in Deutschland: NSU – Die Täter – Heute ist nicht alle Tage

(SWR | ARD Degeto | MDR)

Produktion: Gabriela Sperl Produktion für Wiedemann & Berg Television
Redaktion: Martina Zöllner (SWR), Ulrich Herrmann (SWR), Christine Stobl (ARD Degeto), Jana Brandt (MDR), Johanna Kraus (MDR) [mehr zum Film]
Auszug aus dem Urteil der Jury: „Ein Gewaltakt von Film, der bedingungslos die Wirkungszusammenhänge des deutschen Rechtsradikalismus aufzeigt wie keine Fernsehproduktion zuvor.“ [Zur Begründung der Jury]

Gabriela Sperl

zu ihrer Auszeichnung mit dem Grimme Preis Spezial

für

das Konzept von Mitten in Deutschland: NSU (Teil 1 bis 3)

(SWR | WDR | BR | ARD Degeto | MDR)

Produktion: Gabriela Sperl Produktion für Wiedemann & Berg Television
Redaktion: Martina Zöllner (SWR), Ulrich Herrmann (SWR), Barbara Buhl (WDR), Götz Bolten (WDR), Corinna Liedtke (WDR), Claudia Simionescu (BR), Harald Steinwender (BR), Christine Stobl (ARD Degeto), Jana Brandt (MDR), Johanna Kraus (MDR) [mehr zu den Filmen]
Auszug aus dem Urteil der Jury: „Wir stehen am Anfang der Aufarbeitung und wohl auch am Anfang einer künstlerischen Auseinandersetzung mit den Morden des NSU und den gesellschaftlichen Folgen. ‚Mitten in Deutschland – NSU‘ hat dafür einen Maßstab gesetzt.“ [Zur Begründung der Jury]

Die Verleihung des Grimme-Preises wurde live auf 3Sat übertragen. Eine Aufzeichnung der Gala finden Sie hier.

Und alle Preisträger im Überblick hier.

Katharina Lorenz und Samuel Finzi – Foto: ARD Degeto | TV60Film  | Itiel Zion

In Israel wurden in der ersten Aprilwoche der dritte und vierte Film der ARD-Degeto-Reihe „Der Tel-Aviv-Krimi“ abgedreht. Erneut stand Burgschauspielerin Katharina Lorenz gemeinsam mit dem vielfach ausgezeichneten Samuel Finzi vor der Kamera. Lorenz spielt Sara Stein, Kommissarin bei der Mordkommission Tel Aviv, die gemeinsam mit ihrem Kollegen Jakoov Blok (Samuel Finzi) in zwei neuen diffizilen Fällen ermittelt. Dabei muss sich die Ex-Berlinerin mit jüdischen Wurzeln nach wie vor im Team behaupten, vor allem gegenüber dem undurchsichtigen Blok. Auch die Beziehung zu ihrem Mann, dem israelischen Dirigenten David Shapiro (Itay Tiran), wird auf eine schwere Probe gestellt. Zum deutsch-israelischen Cast zählen zudem Michael Degen, Gill Frank, Bat ElleMashian, Raanan Hefetz, Eli Gorenstein, Falk Rockstroh, Petra Zieser, Yigael Sachs, Hila Galoskinus, Jephthah (Ift ach) Ophir, Orly Zilbershatz, Jacob Daniel, Shon Mongoza u.a.

Sascha Schwingel, Redaktionsleiter der ARD Degeto: „Die Reihe ‚Der Tel-Aviv-Krimi‘ bietet uns die Chance, über einen Krimi einer Kultur näherzukommen, der wir durch unsere Geschichte in besonderem Maße verbunden sind.“

„Die Dreharbeiten in Tel Aviv und an den anderen Orten des Landes waren einzigartig. Wir freuen uns, wieder spannende, authentische Geschichten um Kommissarin Sara Stein erzählen zu können“, so die Produzenten der Reihe.

Zum Inhalt: „Die Schätze des Herodes“ (AT)
Die jüdische Festung Masada gilt als Symbol für den Freiheitswillen des jüdischen Volkes, das hier einst gegen seine römischen Besatzer einen aussichtslosen Kampf kämpfte und lieber in den Freitod als in Gefangenschaft ging. Mehr als 2000 Jahre später kommt es auf Masada zu einer verhängnisvollen Explosion. Ausgerechnet Aaron Salzmann (Guy ZuAretz), der Sohn des gefeierten Archäologen und Mitbegründers des Masada-Mythos Avram Salzmann (Michael Degen), wird getötet. Avram war Zeuge der Tat, kann sich aber an nichts erinnern. Aarons Bruder Elia (Yigael Sachs) war zwar ebenfalls am Tatort, kann allerdings keine Angaben zum Tathergang machen. Kommissarin Sara Stein und ihr Kollege Blok finden sich bald in einem Netz aus Nationalstolz, väterlicher Ignoranz und Korruption wieder, in dem sie sich zu verfangen drohen.

Zum Inhalt: „Rachel weint um ihre Kinder“ (AT)
Dori, ein junger Mann, der sein Leben der Flüchtlingshilfe in einer Menschenrechtsorganisation in Tel Aviv gewidmet hat, ist spurlos verschwunden. Seine Mutter Zvia (Orly Zilbershatz) ist verzweifelt, ist dies doch schon der zweite Sohn, den sie verliert: Schon vor einigen Jahren wurde ihr ältester Sohn Uriel in einem Kampfeinsatz getötet – behauptet Zvia. Doch Uriel (Alex Yaffe) lebt, allerdings nicht mehr ansprechbar, in einer psychiatrischen Klinik. Warum lügt Zvia? Im Verlauf der Ermittlungen stellt sich heraus, dass Uriel mit Blok zusammen in der Armee war. Sind dort die Wurzeln des Verbrechens zu suchen? Und was hat David, Saras Mann, mit alldem zu tun?

„Der Tel-Aviv-Krimi“ ist eine Produktion der TV60Film (Produzenten: Andreas Schneppe, Sven Burgemeister, Andreas Bareiss) im Auftrag der ARD Degeto für Das Erste. Das Konzept der Reihe stammt von Martin Kluger und Maureen Herzfeld. Matthias Tiefenbacher, der bereits die ersten beiden Filme inszenierte, führte auch dieses Mal Regie und schrieb zudem das Drehbuch zu „Die Schätze des Herodes“ (Idee: Martin Kluger und Maureen Herzfeld). „Rachel weint um ihre Kinder“ stammt aus der Feder von Britta Stöckle und Josef Rusnak (Drehbuchbearbeitung: Matthias Tiefenbacher, Holly Fink). Hinter der Kamera stand Holly Fink. Die Redaktion hat Katja Kirchen (ARD Degeto).

Die beiden neuen Filme werden voraussichtlich im Herbst 2017 ausgestrahlt.

 Kameramann Alexander Fischerkoesen bei Dreharbeiten zu „Zielfahnder – Flucht in die Karpaten“ – Foto: ARD Degeto | Thomas Kost

Mehr als 400 Filme und Dokumentationen hat die Jury des Deutschen Kamerapreises in diesem Jahr gesichtet. Die außergewöhnliche Arbeit von 23 Kameramännern, Editorinnen und Editoren überzeugte das Expertenteam rund um Filmemacher und Jurypräsidenten Adolf Winkelmann, so dass es dafür die Nominierungen vergab.

In der Kategorie Fernsehfilm wurde für seine Arbeit zu

 

 „Zielfahnder – Flucht in die Karpaten“

(ARD Degeto | WDR)

 Alexander Fischerkoesen für die Beste Kamera nominiert.

Für

„Dead Man Working“

(HR | ARD Degeto)

dürfen sowohl Börres Weiffenbach für die Beste Kamera

als auch Stefan Blau für den Besten Schnitt auf die renommierte Auszeichnung hoffen.

 

Die Preise werden am 24. Juni im Rahmen einer Gala in Köln vergeben.

Weitere Informationen und alle Nominierungen finden Sie hier.

 

 

 

V.l.n.r.: Stefan Spreer (Kamera), Lenn Kudrjawizki (Rolle Emil Perica), Dominic Raacke (Rolle Ivica Strugar), Neda Rahmanian (Rolle Branka Maric), Fritz Wildfeuer (Produzent), Kasem Hoxha (Rolle Borko Vucevic), Michael Kreindl (Regie) und Karsten Ruehle (Producer) – Foto: ARD Degeto | Constantin Television | Erika Hauri

In der kroatischen Hafenstadt Split und auf der malerischen Adria-Insel Vis fanden vom 23. März bis 26. Mai die Dreharbeiten zu dem dritten und vierten Film der ARD-Degeto-Reihe „Der Kroatien-Krimi“ statt. Kommissarin Branka Marić leitet die Ermittlungen der Mordkommission auch in den neuen Episoden auf ihre ganz eigene, unkonventionelle Weise: Selbstbewusst und unerschrocken, schlagfertig, smart und mit intuitivem Gespür löst sie die vielschichtigen Fälle, die tief in der Geschichte und Mentalität ihrer Heimat Kroatien verwurzelt sind.

Neben Neda Rahmanian in der Hauptrolle sind Lenn Kudrjawizki und Kasem Hoxha als Brankas Kollegen Emil Perica und Borko Vucević zu sehen. Max Herbrechter spielt ihren Chef Tomislav Kovacić, Adriana Altaras ihre Mutter Dada Marić. Die zwei Männer an ihrer Seite – Branka liebt sie beide – werden von Andreas Guenther (Kai) und Aleksandar Jovanovic (Lado) verkörpert. In Episodenhauptrollen sind Benjamin Sadler, Albert Kitzl, Laura Berlin, Michael Rotschopf, Dominic Raacke, Tina Engel, Aleksandar Radenkovic, Edita Malovcic und Hannes Hellmann zu sehen.

Zum Inhalt: In „Mord auf Vis“ (AT) geschieht auf der wunderschönen Insel ein hässlicher Mord. Das Opfer, ein Antiquitätenhändler, stammt aus Split. Der Täter auch? Branka ist davon nicht überzeugt. Gemeinsam mit dem örtlichen Polizeichef Jure Pokovic (Benjamin Sadler) nimmt sie die Ermittlungen auf. Angeblich wurden auf der Insel seltene Sondermünzen des faschistischen Ustascha-Regimes gefunden. Die alten Münzen aus dem Zweiten Weltkrieg sind für die Anhänger von neofaschistischen Gruppierungen, zu denen auch das Opfer gehörte, von hohem Wert. Aber sind sie auch der Grund für die Bluttat? Als ein zweiter Mord geschieht und es wieder einen Münzsammler trifft, scheint sich dieser Verdacht zu bestätigen. Dann taucht ein dritter Sammler auf Vis auf. Ist er in Gefahr? Gibt es die Münzen wirklich oder wurden die Opfer nur damit auf die Insel gelockt? Branka kommen Zweifel am Tathintergrund. Die Kollegen stoßen auf ein grauenvolles, bislang ungesühntes Verbrechen, das vor über 20 Jahren auf der Insel geschah. Waren die Opfer von heute die Täter von einst? Und welche Rolle spielt Polizeichef Pokovic, der alles dafür tut, seiner hübschen, unschuldigen Tochter Ivena (Laura Berlin) ein sorgenfreies Leben zu ermöglichen?

Wenige Tage vor der Wahl wird Splits Bürgermeisterkandidat Ivica Strugar (Dominic Raacke) in „Messer am Hals“ (AT) Opfer eines brutalen Anschlags. Aber das Attentat misslingt, Strugar kann sich wehren. Wer sind die Drahtzieher des Anschlags? Branka und ihr Team ermitteln und stoßen auf ein dunkles Kapitel in Strugars Vergangenheit: Der populistische Saubermann war als junger Mann Aufseher in einem Waisenheim. Er soll die Kinder dort misshandelt haben. Unterstützt von seiner ihm scheinbar bedingungslos ergebenen Wahlkampfmanagerin Nada (Edita Malovcic), streitet er diesen Vorwurf allerdings nicht nur ab, es gelingt ihm sogar, seine Methoden von damals erfolgreich für seine Kampagne von heute zu vergolden. Als jedoch ein anderer ehemaliger Aufseher ermordet wird, wird Branka misstrauisch. Wurde ein Zeuge beseitigt? Wie schlimm hat Strugar damals wirklich gewütet? Und wie weit würde er gehen, um das heute zu verschleiern? Branka ermittelt gegen einen skrupellosen Sadisten, dem jedes Mittel recht ist, an die Macht zu kommen. Und sie stößt an ihre Grenzen …

„Der Kroatien-Krimi“ ist eine Produktion der Constantin Television im Auftrag der ARD Degeto für Das Erste. Michael Kreindl führte bei beiden Filmen Regie, die Drehbücher stammen von Christoph Darnstädt. Produzent ist Friedrich Wildfeuer, Producer Karsten Ruehle. Die Redaktion liegt bei Barbara Süßmann (ARD Degeto).