Knapp 100 Fernsehbeiträge von elf verschiedenen Sendern aus den Jahren 2015 und 2016 bewarben sich in diesem Jahr um den Marler Medienpreis Menschenrechte (m3), den die deutsche Sektion von Amnesty International seit 2001 an Medienbeiträge vergibt, die in außergewöhnlicher Weise das Thema Menschenrechte behandeln.

In der Kategorie Film ging die Auszeichnung an den von diwafilm im Auftrag von SWR, ARD Degeto und BR für Das Erste produzierten Fernsehfilm „Meister des Todes“.

Inspiriert von den Ergebnissen eigener Recherchen erzählt Regisseur Daniel Harrich in „Meister des Todes“  eine fiktive Geschichte von illegalen Waffenexporten eines deutschen Unternehmens nach Mexiko.
Das Buch zu dem prominent besetzten Film schrieb Daniel Harrich gemeinsam mit Gert Heidenreich. Die Redaktion lag bei Manfred Hattendorf (SWR), Michael Schmidl (SWR), Christine Strobl (ARD Degeto) und Claudia Gladziejewski (BR). Als Produzenten fungierten Danuta Harrich-Zandberg, Walter Harrich und Daniel Harrich.

Amnesty International lobt den Film als einen spannenden Politthriller, der wegen seines realen Hintergrundes erschreckend deutlich klarmacht, dass die in Wirklichkeit Agierenden immer hinterhältiger und raffgieriger sind als ein Drehbuchautor sich das ausdenken kann“.

„Meister des Todes“ wurde am 23. September 2015 im Ersten im Rahmen des mit dem Grimme-Preis ausgezeichneten Themenabends Deutsche Waffenexporfte“ erstausgestrahlt.

Mehr zu „Meister des Todes“  [hier].

Und hier mehr zum Marler Medienpreis Menschenrechte (m3).

 

v.l. n. r. Kristin Suckow, Tom Böttcher, Rebecca Immanuel – Foto: ARD Degeto/Hardy Spitz

Vom 11. Oktober bis 13. November 2017 fanden die Dreharbeiten für „Die Eifelpraxis – Rachegelüste“ (AT) statt. Rebecca Immanuel spielt darin wieder die selbstbewusste und lebensbejahende Vera Mundt, eine alleinerziehende Mutter zweier Kinder, die für den Landarzt Dr. Chris Wegner als Versorgungsassistentin unterwegs ist. Der selbst auf den Rollstuhl angewiesene Arzt, gespielt von Simon Schwarz, hat nach anfänglicher Abneigung gegen Veras Optimismus mittlerweile ein durchaus ambivalentes Verhältnis zu ihr entwickelt, das sich auch im sechsten Film der Reihe bemerkbar macht. In weiteren Rollen sind Karolina Lodyga, Tom Böttcher, Mascha Schrader, Janek Rieke, René Steinke  u. v. m. zu sehen.

Zum Inhalt: In „Rachegelüste“ (AT) tragen so einige Menschen in Veras Umfeld ein Geheimnis mit sich herum, weshalb sie sich auf große Überraschungen gefasst machen muss: Paul (Tom Böttcher) stürzt sich in eine Affäre mit seiner Deutschlehrerin Claire Bonin (Kristin Suckow), die eine Patientin der Versorgungsassistentin ist. „Hausfreund“ Daniel (Aleksandar Radenkovic) schockiert Vera mit der Enthüllung seines wahren Grunds für seinen Aufenthalt in Monschau: Er sucht einen Autofahrer, der seinen Bruder Sören bei einem Unfall lebensgefährlich verletzt hat und Fahrerflucht beging. Als Sören (Yuri Völsch) unverhofft vor ihrer Tür steht, hat Vera einen doppelten Auftrag: Sie muss sich um Sören kümmern und Daniels Rachefeldzug stoppen. Was ihr zusetzt, ist, dass ihr enger Freund Daniel sie belogen hat. Auch Henning (René Steinke), auf den Vera sich einlassen möchte, schleppt etwas mit sich herum. Was das ist, weiß ausgerechnet Chris. Er sieht eine Chance, seinen Rivalen doch noch loszuwerden.

„Die Eifelpraxis – Rachegelüste“ (AT) ist eine Produktion der UFA FICTION (Produzent: Markus Brunnemann, Ausführende Produzentin: Dorothea Goldstein) im Auftrag der ARD Degeto für Das Erste. Regie führt Josh Broecker nach dem Drehbuch von Brigitte Müller. Barbara Süßmann zeichnet für die Redaktion verantwortlich.

v.l.n.r.:  Hans-Uwe Bauer (Kurt Nowak), Lina Wendel (Roza Kaminskaia) – Foto: ARD Degeto/Andreas Doub

In Polen endeten am 8. Oktober die Dreharbeiten zur Komödie „Verliebt in Masuren“ (AT) für den Sendeplatz „Endlich Freitag im Ersten“. Darin wird eine ganz besondere deutsch-polnische Beziehung zwischen dem griesgrämigen Seebären Kurt (Hans-Uwe Bauer) und seiner resoluten Krankenpflegerin Roza (Lina Wendel) erzählt. Im Cast spielen außerdem Alexander Khuon, Isabell Polak, Kazia Borek, Klaudiusz Kaufmann, Maxim Topyla, Zofia Czerwinska u. a. Unter der Regie von Bruno Grass wurde in Polen und Hamburg gedreht. Die Kamera führte Andreas Doub.

Zum Inhalt: Der in die Jahre gekommene Kapitän Kurt (Hans-Uwe Bauer) ist nach einem unglücklichen Segelunfall im Grunde bewegungsunfähig. Diverse Pflegekräfte hat Kurt nun schon verschlissen – da schickt der Pflegedienst die aus den Masuren stammende Roza (Lina Wendel), die dort einen Touristendampfer betreibt. Um das Geld für den Umbau ihres Hauses für ihre ganze Familie aufzutreiben, arbeitet sie vorübergehend als Pflegerin in Deutschland. Kurt und Roza geraten in ihrer jeweils dickköpfigen Art ständig aneinander, da Kurt sich partout nicht helfen lassen will – erst recht nicht von einer polnischen Pflegekraft. Und Roza will sich schon gar nicht beschimpfen lassen. Nach einer Woche ist die vereinbarte Zeit für Roza rum, doch von der Ablösung keine Spur! Sein Sohn Jens (Alexander Khuon) und dessen vielbeschäftigte Frau Sandra (Isabell Polak) haben leider keine Zeit, um sich um den alten Grantler zu kümmern. Also nimmt Roza den meckernden Kurt kurzerhand mit in ihre Heimat. Langsam enthüllt sich der Grund für Kurts „Polen-Phobie“: Er stammt selbst aus den Masuren und muss schließlich seine unfreiwillige Reise in die Heimat zum Anlass nehmen, mit seiner Vergangenheit aufzuräumen. Und auch sein Sohn Jens macht sich auf den Weg …

„Verliebt in Masuren” (AT) ist eine Produktion der Ziegler Film GmbH & Co. KG im Auftrag der ARD Degeto für Das Erste. Das Drehbuch stammt von Kerstin Römer. Produzentin ist Tanja Ziegler, Producerin Kirsten Ellerbrake. Die Redaktion liegt bei Claudia Luzius (ARD Degeto).

v.l.n.r.: Christine Schorn, Anja Kling – Foto: ARD Degeto | Florian Froschmayer

Am 14. November 2017 fiel die letzte Klappe für die Dreharbeiten zu der Komödie „Urlaub mit Mama“ (AT) für den Sendeplatz „Endlich Freitag im Ersten“. Eigentlich wollten Tochter und Mutter, gespielt von Anja Kling und Christine Schorn, nur ein schönes Wochenende in Italien verbringen. Doch schnell entwickelt sich der Kurztrip in die Stadt von Romeo und Julia etwas anders als geplant. Unter der Regie von Florian Froschmayer wurde seit 10. Oktober in Verona und Umgebung sowie in Berlin gedreht.

Zum Inhalt: Dolce Vita und Verdi-Opern im Amphitheater – Verona kann so schön sein! Gemeinsam mit ihrem Bruder hat Andrea ihrer Mutter Helga eine Kurzreise zum 75. Geburtstag geschenkt. Das treulose Bruderherz lässt sie jedoch in letzter Sekunde im Stich. Und als wegen eines Vulkanausbruchs auch der Rückflug ausfällt, übernehmen die lebenslang geübten Mechanismen der Mutter-Tochter-Beziehung schnell die Kontrolle. Andrea muss zu einem Termin nach Berlin, also klaut Helga einen Mietwagen, um Andrea zu helfen. Aber das passt haargenau in Andreas Bild von ihrer verantwortungslosen Mutter. Mit den Carabinieri auf den Fersen geht es Richtung Brenner – eine Reise, die Andrea klar macht, dass sie in ihrem Leben etwas ändern muss.

In weiteren Rollen sind u.a. Thomas Limpinsel, Maximilian Ehrenreich, Robert Lohr, Luca A. Zamperoni, Roberto Guerra und  Michael Kind zu sehen.

„Urlaub mit Mama“(AT) ist eine Produktion der Letterbox Filmproduktion GmbH im Auftrag der ARD Degeto für Das Erste. Das Buch stammt von Nina Bohlmann. Produzentin ist Sabine Timmermann. Die Redaktion liegt bei Stefan Kruppa (ARD Degeto).

v.l.n.r.: Rita Serra-Roll (Produzentin), Lucas Gregorowicz, Bianca Nawrath, Clelia Sarto, Matthias Steurer (Regie), Pino Ammendola, Giovanni Auriemma, Stefan Ditmer (Kamera) – Foto: ARD Degeto | Daniela Incoronato

In Süditalien und Berlin fanden vom 10. Oktober bis 10. November 2017 die Dreharbeiten für die lebhafte und anrührende Komödie „Wenn nicht, dann jetzt“ (AT) statt. In der Hauptrolle spielt  Lucas Gregorowicz. Erzählt wird die Geschichte einer nicht ganz gewöhnlichen Vater-Tochter-Beziehung: Nach der Trennung von seiner Frau hat Jan auch ihre gemeinsame Tochter Mia ­– gespielt von Nachwuchsschauspielerin Bianca Nawrath – sehr vernachlässigt. Als ihm der Zufall die Chance auf einen Neuanfang in die Hände spielt, nimmt er diese wahr und kämpft um Mias Anerkennung. In weiteren Rollen sind Clelia Sarto, Johanna Christine Gehlen, Tim Bergmann, Fanny Stavjanik u. a. zu sehen.

Zum Inhalt: In allen Lebenslagen zuverlässig zu sein und Verantwortung zu tragen – das zählt leider nicht zu den Stärken des charmanten Klavierbauers Jan (Lucas Gregorowicz). Er ist von seiner großen Liebe Serafina (Clelia Sarto) geschieden und als Vater der 16-jährigen Mia (Bianca Nawrath) ein ziemlicher Ausfall. Als ihm seine derzeitige Lebensgefährtin Stefanie (Johanna Christine Gehlen) zu eng auf die Pelle rückt, reagiert er souverän wie immer – er nimmt Reißaus. Das heißt in diesem Fall, er schiebt einen Auftrag vor und transportiert ein restauriertes Piano höchstpersönlich nach Italien. Mit an Bord ist überraschend – seine Tochter. Mia hält zwar nicht wirklich viel von ihrem Papa, möchte akut aber unbedingt weg von Mama und deren perfektem Zukünftigen, Einar (Tim Bergmann). Dafür nimmt sie auch einen Kurztrip nach Italien mit ihrem Vater in Kauf. Und Gino (Jacopo Carta), der Sohn von Jans Kundin Caterina (Bettina Giovannini), ist ein zusätzlicher Anreiz. Jan wiederum möchte die unverhofft geschenkten Tage mit Mia nutzen, um ein guter Vater zu werden. Dass ihm die Übung fehlt, rächt sich jedoch schon bald. Aber dieses Mal gibt Jan nicht auf.

„Wenn nicht, dann jetzt“ (AT) ist eine Produktion der Saxonia Media Filmproduktion im Auftrag der ARD Degeto für Das Erste. Produzenten sind Rita Serra-Roll und Sven Sund. Das Drehbuch stammt von Marek Helsner nach Motiven des Romans von Edgar Rai. Regie führt Matthias Steurer. Die Redaktion liegt bei Diane Wurzschmitt (ARD Degeto).

v.l.n.r.: Hinnerk Schönemann (in der Rolle als Hauke Jacobs) und Henny Reehns (als Kommissarin Lona Voigt). Christian Theede (Regie), Martin Schlecht (Kamera) –  Foto: NDR | ARD Degeto | Gordon Timpen

Der Goldrausch bricht aus – in der neuesten Folge von „Nord bei Nordwest“, die vom 5. Oktober bis zum 3. November 2017 in Travemünde, auf der Halbinsel Priwall, auf Fehmarn sowie in und um Hamburg entstand. Die siebte Ausgabe der erfolgreichen Krimireihe von NDR und ARD Degeto hält einen mysteriösen Fall bereit. Um ihn zu lösen, müssen der Tierarzt und ehemalige Großstadt-Polizist Hauke Jacobs (Hinnerk Schönemann), Kommissarin Lona Vogt (Henny Reents) und Tierarzthelferin Jule Christiansen (Marleen Lohse) klären, woher der Goldstaub auf der Kleidung eines Toten stammt. Regie führte dieses Mal Christian Theede, dessen vom NDR koproduzierter Kinofilm „Die Pfefferkörner und der Fluch des schwarzen Königs“ derzeit im Kino läuft. Das Buch schrieb wie für alle bisherigen Episoden Holger K. Schmidt. Der Erste zeigt „Nord bei Nordwest: Gold“ (AT) voraussichtlich 2018 als DonnertagsKrimi im Ersten.

Zum Inhalt: In Schwanitz wird der Immobilienmakler Sönke Keller tot aufgefunden. Die Obduktion ergibt, dass er zu Tode geprügelt wurde. Das Tatmotiv scheint offensichtlich: An der Kleidung des Toten wird Goldstaub gefunden. Die Nachricht führt in dem Dorf zu großer Aufregung: Gold! Lona Vogt und Hauke Jacobs verfolgen jedoch eine weitere Fährte: Keller hatte versucht, mehrere Grundstücke zu kaufen, um in Schwanitz ein großes Bauprojekt aufzuziehen. Damit hatte er sich nicht nur Freunde gemacht. Mit Jules Hilfe findet Hauke die verstörte Hündin des Mordopfers und nimmt sie bei sich auf. Als die Hündin vor dem 18-jährigen Max (Maximilian Mundt) und dessen bestem Freund Christopher (Patrick Mölleken), der auf eine große Fußballkarriere hofft, davonläuft, nimmt der Kriminalfall eine unerwartete Wendung …

Neben den Genannten spielen u. a. Cem-Ali Gültekin (Mehmet Ösker), Stephan A. Tölle (Herr Töteberg), Regine Hentschel (Frau Bleckmann), Joshy Peters (Puttkammer) und Victoria Fleer (Bine Pufal).

Produzentin ist Claudia Schröder (Aspekt Telefilm), Kamera: Martin Schlecht, Produktionsleitung: Joshua Lantow. Die Redaktion haben Donald Kraemer (NDR) und Katja Kirchen (ARD Degeto).

v.l.n.r.: Jennifer Ulrich (als Stefanie Wöhler), Ariane Krampe-Produzentin, Harald Krassnitzer (als Klaus Wöhler), Michael Gwisdek (Helmut Wöhler), Tino Mewes (als Mark Wöhler) , David Gruschka (Regie) –  Foto: ARD Degeto | Christiane Pausch

Am 6. Oktober wurden die Dreharbeiten für den ARD-Degeto-Film „Mallorca – Reise ins Leben“ (AT) auf Mallorca beendet. Bei dieser Geschichte geht es nicht darum, Berge zu erklimmen oder zu erobern. Vielmehr hoffen die Protagonisten darauf, mit jedem Schritt, der sie Richtung Gipfel führt, ein Stückchen mehr von sich selbst wiederzuentdecken und Probleme hinter sich zu lassen. Die Wöhlers – eine traditionsreiche Metzgerfamilie – haben sich zerstritten und sprechen zum Großteil kaum oder gar nicht mehr miteinander. Ein Zustand, den das auf Mallorca lebende Familienoberhaupt Helmut Wöhler (Michael Gwisdek) nicht mehr hinnehmen will. Er beschließt, seine eigenwillige Familie auf die Insel zu lotsen und mit einer gemeinsamen Wanderung über das wunderschöne Tramuntana-Gebirge die Wogen endlich zu glätten und die Sippe wieder zu vereinen.

Zum Inhalt: Helmut Wöhler (Michael Gwisdek), pensionierter Metzger eines erfolgreichen Familienbetriebs, war schon immer ein begeisterter Wanderer. Er hat seiner Familie etwas zu sagen, doch da Reden nicht zu den Stärken der Familie Wöhler gehört und Konflikte stur ausgesessen werden, beschließt er, mit einer List seinen Sohn Klaus (Harald Krassnitzer) und dessen zwei Kinder Mark (Tino Mewes) und Stefanie (Jennifer Ulrich) nach Mallorca zu locken.

Klaus (55) ist von der Idee wenig begeistert. Wandern war noch nie seins. Außerdem hat er gerade die Metzgerei, immerhin 250 Jahre Familientradition, an die Wand gefahren und sich bislang nicht getraut, es seinem herrischen Vater zu beichten. Dieser ist sowieso nicht der größte Fürsprecher von Klaus. Doch Klaus braucht Geld für seine Zukunftspläne und reist, wenn auch widerwillig, mit seiner Tochter Stefanie (28) an. Niemand rechnet damit, dass Stefanie nicht Teil dieser Pläne sein will. Bisher hat sie sich für ihren Vater selbstverständlich um alles gekümmert. Doch seit sie einen Freund hat, was in der Familie noch niemand weiß, will sie ihr eigenes Leben leben und aus dem maroden Betrieb aussteigen. Wie das geht, hat ihr Bruder Mark vorgemacht. Der ist das schwarze Schaf der Familie und seit sechs Jahren abgetaucht – nachdem er nicht zur Beerdigung seiner Mutter erschien, ist er bei der Familie endgültig in Ungnade gefallen. Dass er zu der Zeit im Knast saß, weiß natürlich keiner.
Das erste Aufeinandertreffen verläuft zunächst katastrophal und Klaus droht mit dem Heimflug, doch dann beißen die vier die Zähne zusammen und machen sich gemeinsam auf den Weg. Helmut gibt das Tempo vor, doch auf der Wanderung stecken die Familienmitglieder schnell wieder in den alten Rollen. Aber die beeindruckende Natur des Tramuntana-Gebirges und die Tatsache, dass sie ein gemeinsames Ziel haben, machen ihnen klar, dass ohne Familie alles nichts ist.

Gedreht wurde auf Mallorca. Ein Sendetermin steht noch nicht fest. „Mallorca – Reise ins Leben“ (AT) ist eine Produktion der Ariane Krampe Filmproduktion (Produzentin Ariane Krampe) im Auftrag der ARD Degeto für Das Erste. Das Drehbuch stammt von Stefan Cantz und Jan Hinter,  Regie führt David Gruschka. Die Redaktion liegt bei Carolin Haasis (ARD Degeto).

v.l.n.r.: Ralf Zimmermann (Produzent), Regina Fritsch, Nikolaus Leytner, Simon Morzé, Jakob Pochlatko (Produzent), Dieter Pochlatko (Produzent) – Foto: Epo Film | Glory Film | Petro Domenigg

Ein junger Mann in einer fremden Stadt, einer der einflussreichsten Denker des 20. Jahrhunderts am Ende seines Lebens und die Liebe im Wien der Dreißigerjahre: Vom 2. Oktober bis 21. Novembger 2017, fanden die Dreharbeiten zu der deutsch-österreichischen Kinoproduktion „Der Trafikant“ (AT) unter der Regie des renommierten Film- und TV-Regisseurs Nikolaus Leytner statt. Gedreht wurde an Schauplätzen in Wien und Umgebung, Oberösterreich, Südtirol und München. Das Drehbuch von Klaus Richter und Nikolaus Leytner basiert auf dem gleichnamigen Bestseller von Robert Seethaler.

In den Hauptrollen: Simon Morzé als junger, herzensguter Held und Hauptfigur Franz Huchel und der vielfach ausgezeichnete Schauspieler Bruno Ganz in der Rolle des Sigmund Freud. An ihrer Seite stehen Johannes Krisch (Otto Trsnjek), Emma Drogunova (Anezka), Regina Fritsch (Margarete), Karoline Eichhorn (Anna Freud) sowie Michael Fitz, Rainer Wöss, Gerti Drassl, Angelika Strahser, Robert Seethaler in einem Cameoauftritt und viele andere vor der Kamera von Hermann Dunzendorfer.

Zum Inhalt: Wien 1937/38. Franz (Simon Morzé), 17, ist Lehrling in einer Trafik, so nennt man in Österreich einen kleinen Zeitungs- und Zigarrenladen. Hier lernt er das Leben kennen – und die Liebe. Gut, dass er dazu einen Stammkunden und Experten zu Rate ziehen kann: Sigmund Freud (Bruno Ganz), 82. Dem allerdings ist das weibliche Geschlecht ein kaum minder großes Rätsel. Franz, sein neuer Freund Freud, die junge böhmische Varietétänzerin Anezka (Emma Drogunova), in die Franz unglücklich verliebt ist, und der couragierte Trafikbesitzer Otto (Johannes Krisch) geraten in den Strudel der sich dramatisch zuspitzenden politisch-gesellschaftlichen Ereignisse.

„Der Trafikant“ (AT) ist eine deutsch-österreichische Gemeinschaftsproduktion von Glory Film (Produzent: Ralf Zimmermann) und Epo-Film (Produzenten: Dieter Pochlatko und Jakob Pochlatko) in Koproduktion mit Tobis Film (Koproduzenten: Timm Oberwelland, Peter Eiff und Theodor Gringel) und ARD Degeto (Koproduzentin: Christine Strobl, Redaktion: Claudia Grässel). Unterstützt wird der Film mit Fördermitteln von FFA, FFF-Bayern und DFFF sowie des ÖFI, des ORF Film/Fernseh-Abkommens, des FFW, der FISA, des Landes Steiermark (Cineart), des Landes Oberösterreich und dem IDM Südtirol.

„Der Trafikant“ (AT) kommt voraussichtlich im Herbst 2018 im Verleih von Tobis Film in die deutschen und österreichischen Kinos. Der Film wird im „PremierenKino im Ersten“ zu sehen sein.

(v.l.n.r.): Jan Dose (Rolle Uli „Jakob“ Böhme), Produzentin Jutta Müller (Molina Film), Yvonne Catterfeld (Rolle Viola Delbrück), Götz Schubert (Rolle Burkhard „Butsch“ Schulz), Regisseur Max Zähle, Adrian Paul (Redaktion MDR), Autor Sven Poser – Foto: MDR | ARD Degeto | Steffen Junghans

Nach ihrem erfolgreichen Debüt beim „DonnerstagsKrimi im Ersten“ standen die Kommissare Burkhard „Butsch“ Schulz (Götz Schubert) und Viola Delbrück (Yvonne Catterfeld)  vom 27. September bis 2. Dezember 2017 in Görlitz gleich für zwei neue Fälle erneut vor der Kamera. Im dritten und vierten Fall der ARD-Krimireihe kämpfen die beiden einen Kampf gegen die Schatten der Vergangenheit und gegen die ganz reale Bedrohung, die von Violas psychotischem Ex-Ehemann Björn Delbrück ausgeht.

Zu den Inhalten:

Die Entdeckung einer Leiche im Fundament eines Görlitzer Altstadt-Hauses bringt Viola Delbrück (Yvonne Catterfeld) und Burkhard „Butsch“ Schulz (Götz Schubert) in „Der steinerne Gast“ (AT) auf die Spur eines bis heute flüchtigen Verbrecher-Trios – und hinein in eine Geschichte alter Schuld und schmerzhafter Erkenntnisse. Gemeinsam haben drei Gangster vor mehreren Jahren einen Juwelier überfallen und getötet. Die nun gefundene Leiche ist einer der drei Täter, einen zweiten spüren die Kommissare schnell auf. Als sie diesen wenig später erstochen am Ufer der Neiße finden, steht fest, dass sie auch den dritten Flüchtigen aus seinem Versteck gelockt haben. Doch wer ist der dritte Mann, der offensichtlich versucht, seine Spuren zu verwischen und dafür über Leichen geht? Noch während Delbrück und „Butsch“ fieberhaft fahnden und „Butsch“ auf eine überraschende Erkenntnis stößt, verschwindet seine Kollegin spurlos …

Ein toter Gasthof-Besitzer, seine anmutig trauernde Geliebte und ein erst vor Kurzem geändertes Testament führen „Butsch“ und Viola Delbrück in „Irrlichter“ (AT), ihrem vierten Fall, immer tiefer in ein großes Familiendrama um einen charismatischen Patriarchen und dessen Söhne. „Butsch“ würde seine Kollegin am liebsten ganz aus den Ermittlungen heraushalten, zweifelt er doch daran, dass seine Partnerin überhaupt schon wieder einsatzfähig ist … Aber Viola Delbrück denkt gar nicht daran, auf ihre eigenen Wunden Rücksicht zu nehmen, und macht sich vielmehr daran, die alten und neuen Wunden der Familie des toten Olmützer zu untersuchen.

Die Drehbücher  stammen auch diesmal wieder von Sönke Lars Neuwöhner und Sven Poser („Tatort“, „Letzte Spur Berlin“, „Stralsund“).

Regie bei „Der Steinerne Gast“ (AT) führte Max Zähle („Schrotten“), für „Irrlichter“ (AT) zeichnet Till Franzen („Weinberg“) verantwortlich. Vor der Kamera von Frank Küpper („Der Steinerne Gast“) und Timo Moritz („Irrlichter“) standen neben Yvonne Catterfeld und Götz Schubert Jan Dose als Spurensicherer Jakob Böhme und Johannes Zirner als Björn Delbrück sowie Renate Krößner, Jan Krauter, Cornelia Ivancan, Marko Dyrlich, Wolfgang Winkler u.v.a.

„Wolfsland“ wird produziert von der Molina Film (Produzentin: Jutta Müller), im Auftrag von ARD Degeto und MDR für Das Erste. Die Redaktion für den MDR haben Jana Brandt und Adrian Paul sowie Katja Kirchen für die ARD Degeto.

Der Sendetermin der neuen „Wolfsland“-Krimis ist für 2018 im Ersten geplant.

 

v.l.n.r.: Stefan Kruppa und Claudia Luzius (Redaktion ARD Degeto), „Impuls“-Preis-Gewinnerin Nadine Schweigardt sowie Rainer Weiland und Simone Stewens (Geschäftsführer der ifs internationale filmschule Köln)   – Foto:  ARD Degeto |  Christopher Grigat

Am 4. Oktober wurde auf dem Film Festival Cologne der Stoffentwicklungspreis „Impuls“ der ARD Degeto verliehen. Der Nachwuchspreis wurde zum vierten Mal für Studierende des Bereichs Drehbuch an einer deutschen Filmhochschule ausgelobt und soll die kreativen Stoffideen des Filmnachwuchses fördern. Nach der Filmakademie Ludwigsburg, der HFF München und der Hamburg Media School waren dieses Jahr die Studierenden der ifs Internationale Filmschule Köln aufgerufen, ihre Stoffideen einzureichen.

Nadine Schweigardt wurde für ihr Exposé „Opa hat die Schnauze voll“ ausgezeichnet. Stefan Kruppa, stellvertretender Redaktionsleiter der ARD Degeto, und Claudia Luzius, diesjährige „Patin“ des Preises, überreichten den „Impuls“ beim traditionellen „ifs-Autorenpitch“. Die Gewinnerin erhält einen Treatmentauftrag im Wert von 7.500 Euro für den Sendeplatz „Endlich Freitag im Ersten“.

Die dreiköpfige Degeto-Jury – bestehend aus Redaktionsleiter Sascha Schwingel, Stefan Kruppa und Claudia Luzius – hatte „Opa hat die Schnauze voll“ unter acht Einreichungen ausgewählt und begründet ihre Entscheidung folgendermaßen:

„Nadine Schweigardts generationenübergreifendes Roadmovie erzählt sehr authentisch die Geschichte zweier Suchender in unterschiedlichen Lebensphasen, die durch ihre Zufallsbegegnung aneinander wachsen. Der vor seiner Familie flüchtende Großvater und ein ebenfalls Freiheit suchender bzw. Grenzen auslotender 16-Jähriger reiben sich aneinander und bieten dabei ein großes Unterhaltungsversprechen. Gespiegelt wird das ungleiche Paar durch die hinterherreisende Mutter des Jugendlichen und den Sohn des Alten, die ebenfalls einen Reifeprozess durchlaufen. Der handwerklich solide Entwurf zeichnet sich durch großes emotionales Potential aus, das auf einfache Weise die Suche nach Selbstbestimmung mit wünschenswerter Modernität abbildet. Wir freuen uns – auf Grundlage eines Treatmentvertrages – auf die weitere Entwicklung der Geschichte gemeinsam mit der Nachwuchsautorin Nadine Schweigardt. Herzlichen Glückwunsch!“

Ost-Berlin im Jahr 1989.

Der Schauspieler und Honeckerimitator Otto Wolf  alias

Jörg Schüttauf

lässt sich in den letzten Tagen der DDR auf ein turbulentes Abenteuer ein, um seine Tochter vor Schlimmerem zu bewahren.

In der Rolle des Generalsekretärs des ZKs wagt er sich dabei in Teufels Küche.

„Vorwärts immer!“

Ab jetzt im Kino.

 

 

mit

Jörg Schüttauf, Josefine Preuß, Jacob Matschenz, Marc Benjamin, Hedi Kriegskotte, André Jung, Alexander Schubert, Steffen Scheumann, Devid Strieswo u.a.

Regie: Franziska Meletzky

Produktion:  Crazy Film (Philipp Weinges, Andreas Richter, Günter Knarr)

Koproduktion: ARD Degeto (Christine Strobl, Redaktion: Claudia Grässel)  und Roxy Film (Andreas Richter, Annie Brunner, Ursula Woerner).

Gefördert durch: Hessen Invest, den Medienboard Berlin Brandenburg (MBB), den FilmFernsehFonds Bayern (FFF Bayern) und die FFA Filmförderungsanstalt.

 

Mehr zu   „Vorwärts immer!“ [hier]  oder auf facebook-logo-vector-free-eps-download-192826

 

Foto: Filmfest Hamburg | Martin Kunze

Vom 5. bis 14. Oktober präsentiert das Filmfest Hamburg ca. 130  Filme in elf Sektionen aus 59 Ländern. Namhafte Regisseurinnen und Regisseure sind dabei ebenso vertreten wie neue Regietalente.

In der Sektion „16:9″ konkurieren in diesem Jahr insgesamt 12 Produktionen um den seit 2014 vergebenen Hamburger Produzentenpreis für Deutsche Fernsehproduktionen.

Für die ARD Degeto geht die Komödie „Kein Herz für Inder“ an den Start. Regisseurin Viviane Andereggen erzählt darin auf sympathische Weise vom Missverständnis rund um einen Austauschschüler, das der Gastfamilie einiges Kopfzerbrechen bereitet und zu ganz neuen Einsichten führt.

Vorgestellt wurde „Kein Herz für Inder“ mit viel Applaus am 6. Oktober, um 19:00 Uhr im CinemaxX am Dammtor. Gäste waren neben der Regisseurin der Drehbuchautor Sathyan Ramesh sowie die Mitwirkenden Lena Urzendowski, Zayn Baig, Aglaia Szyszkowitz, Martin Brambach, Mercedes Müller und die verantwortliche Redakteure der ARD Degeto Claudia Luzius  und Sascha Schwingel.

Bilder zur Veranstaltung finden Sie hier.

Weitere Informationen zum Film hier.

Außerhalb des Wettbewerbes stellt das Filmfest Hamburg zudem die von X-Filme, ARD Degeto, Sky und Beta koprodzuierte Krimiserie Babylon Berlin“ vor. Die Vorstellung findet 14 Tage nach der umjubelten Weltpremiere der Serie am 12. Oktober um 19:15 Uhr ebenfalls im CinemaxX am Dammtor statt.

Mehr dazu hier.

 

v. l. n. r.: Christoph Chassée (Kamera), Vidina Popov, Martin Eigler (Regie), Jürgen Tarrach – Foto: Polyphon Pictures | ARD Degeto | Armanda Claro

In Lissabon fanden vom 26. September bis 25. Oktober im Auftrag der ARD Degeto die Dreharbeiten zu einem neuen DonnerstagsKrimi im Ersten“  statt. Im Mittelpunkt von „Der Lissabon-Krimi – Alte Rechnungen“ (AT) steht erneut der gescheiterte Staatsanwalt Eduardo Silva (Jürgen Tarrach), der nun als Strafverteidiger mit eigenwilligen Methoden seine Klienten verteidigt. Stets an seiner Seite: seine ehrgeizige junge Assistentin Marcia Amaya (Vidina Popov). Neben Tarrach und Popov spielen Christoph Schechinger, Katharina Pichler, Luis Lucas, André Gago u. v. a. vor der Kamera von Christoph Chassée. Gedreht wurde unter der Regie von Martin Eigler.

Zum Inhalt: Seit er bei einem tragischen Autounfall vor zwei Jahren seine Frau Valentina verloren hat, ist der ehemals gefeierte Staatsanwalt Eduardo Silva (Jürgen Tarrach) aus dem Tritt geraten. Er lebt in einer obskuren Pension und schlägt sich gemeinsam mit seiner jungen Assistentin Marcia Amaya (Vidina Popov) mehr schlecht als recht als Strafverteidiger durch. Aufträge sind rar gesät, doch dann erfahren sie, dass der berüchtigte Unterweltboss Tiago Zarco (André Gago) unter Mordverdacht steht und in Untersuchungshaft sitzt. Überraschend bietet Eduardo Zarco an, ihn zu vertreten. Zarco willigt ein, kennt er doch Eduardos Finesse, und es kann natürlich von Vorteil sein, einen ehemaligen Staatsanwalt an seiner Seite zu haben. Doch warum Eduardo seinerseits unbedingt das Mandat übernehmen will, bleibt nicht nur für Marcia rätselhaft: Sicherlich ein lukrativer Auftrag, aber kennt Eduardo überhaupt keine Skrupel, ausgerechnet Zarco zu verteidigen? Eduardo verweist auf das hohe Honorar, das die beiden dringend nötig haben. Aber etwas stimmt nicht, denn seine Verteidigungsstrategie scheint nicht immer zum Besten seines Mandanten zu sein – und damit riskiert er seine Zulassung als Anwalt. Dann wird Marcia klar, warum ihn auch das nicht schrecken kann: Eduardo hat jüngst entdeckt, dass seine Valentina eine Affäre mit Zarco hatte!

„Der Lissabon-Krimi – Alte Rechnungen“ (AT) ist eine Produktion von Polyphon Pictures (Produzentin: Sabine Tettenborn) im Auftrag der ARD Degeto für Das Erste. Die Redaktion liegt bei Katja Kirchen. Das Drehbuch stammt von Sönke Neuwöhner und Sven Poser, nach einer Vorlage von Georg Ludy.

v.l.n.r.: Jens C. Susa (Produzent), Serge Falck, Manon Straché, Horst Krause, Fritz Roth, Marc-Andreas Bochert (Regie)

 

Nach „Krüger aus Almanya“ und dem bereits fertig produzierten „Krügers Odyssee“, der Anfang 2018 ausgestrahlt wird, wurden am 27. Oktober 2017 die Dreharbeiten zu „Küss die Hand, Krüger“ (AT) – dem dritten Film der Culture-Clash-Reihe mit Horst Krause in der Hauptrolle beendet. Wie in den beiden Vorgängerfilmen muss Paul Krüger erneut die Landesgrenze überschreiten und kulturelle Vorurteile überwinden. In seinem dritten Abenteuer verschlägt es den traditionsbewussten „Piefke“ ausgerechnet nach Österreich. Regie führte auch dieses Mal Marc-Andreas Bochert. In weiteren Rollen spielen Fritz Roth, Manon Straché, Jörg Gudzuhn, Carl Achleitner, Johannes Silbereisen, Serge Falck u.a. Gedreht wurde seit 26. September in Berlin, Wien, Salzburg und Umgebung.

Zum Inhalt: Paul Krüger hat es gerne, wenn alles so bleibt, wie es immer war. Der Witwer genießt den Kontakt zu seiner Tochter Susanne (Floriane Daniel) und der geliebten Enkelin Annie (Anna Hausburg), das nachmittägliche Boule-Spiel mit seinen Freunden Bernd (Fritz Roth) und Ecki (Jörg Gudzuhn) sowie die gemeinsamen Abende in ihrer Stammkneipe „Am Flachbau“. Als die befreundete Wirtin Karin (Manon Straché) plötzlich ankündigt, die Kneipe zu verkaufen, um zu ihrem Verlobten nach Österreich zu ziehen, stehen bei Krüger alle Zeichen auf Alarm. Was wird aus dem gemütlichen Beisammensein im „Flachbau“? Und was ist mit dem lang geplanten Eisbein-Essen zum 25-jährigen Jubiläum? Außerdem hatte sich Bernd doch gerade erst vorgenommen, Karin endlich einen Heiratsantrag zu machen. Kurz entschlossen starten Krüger und Bernd zu einer Rückholaktion nach Österreich. Karins Spur führt die beiden über den Wolfgangsee bis nach Salzburg, wo sie mit ihrem Liebsten, „Hansi“ Falkenheyn-Waldstätten (Serge Falck), in einem Nobelhotel residiert und die Festspiele besucht. Schnell kommt den beiden Männern der Verdacht, dass der scheinbar hochkultivierte Hansi es in Wirklichkeit nur auf Karins Geld abgesehen hat. Doch wie lässt sich das beweisen? Unerwartete Hilfe bekommen die deutschen „Piefkes“ von einem eingeschworenen Landsmann, der mit dem falschen Charmeur noch eine Rechnung offen hat: Der „Ösi“-Wirt Poldi (Johannes Silbereisen) weiß, wie sie den Schwindel aufdecken können. Nach einem informativen Abstecher bei dem kauzigen Wiener Detektiv Pluwatsch (Carl Achleitner) hecken die nationalen Antipoden gemeinsam einen raffinierten Plan aus…

„Küss die Hand, Krüger“ (AT) ist eine Produktion von PROVOBIS Film – ein Unternehmen der TELLUX Gruppe – im Auftrag der ARD Degeto für Das Erste. Produzenten sind Jens C. Susa und Martin Choroba. Das Drehbuch stammt von Martin Kluger, Maureen Herzfeld und Marc-Andreas Bochert, der auch Regie führt. Die Redaktion liegt bei Barbara Süßmann (ARD Degeto).

„Vorwärts immer!“: Jörg Schüttauf als Otto Wolf in der Rolle des Erich Honecker  – Foto: Crazy Film | ARD Degeto | Nadja Klier

Die ARD-Degeto-Koproduktion „Vorwärts immer!“ ist mit dabei, wenn das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst in Zusammenarbeit mit der Hessischen Filmförderung am 13. Oktober in der Alten Oper Frankfurt die Hessischen Film- und Kinopreise 2017 vergibt.

„Vorwärts immer!“ konkuriert mit zwei weiteren Bewerbern um die Auszeichnung in der Kategorie Spielfilm.

Die kurzweilige Komödie entstand unter der Regie von Franziska Meletzky mit u.a. Jörg Schüttauf, Josefine Preuß, Heidi Kriegeskotte und Jacob Matschenz. Erzählt wird von einem Vater, der sich in den letzten Tagen der DDR in ein abenteuerliches Unternehmen stürzt, um seine Tochter vor Schlimmerem zu bewahren. In der Rolle des Generalsekretärs des ZKs wagt er sich dabei in Teufels Küche.

„Vorwärts immer!“ ist eine Produktion der Crazy Film (Philipp Weinges, Andreas Richter, Günther Knarr) in Koproduktion mit ARD Degeto (Christine Strobl, Redaktion: Claudia Grässel)  und Roxy Film (Andreas Richter, Annie Brunner, Ursula Woerner). Drehbuch Markus Thebe (Bearbeitung: Günter Knarr, Philipp Weinges).

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Im Rahmen der Veranstaltung in der Alten Oper werden zudem die Hessischen Fernsehpreise vergeben.

Für ihre Leistungen im Rahmen weiterer ARD-Degeto-Produktionen sind hierfür nominiert:

In der Kategorie Beste Schauspielerin

  • Caroline Peters für ihre Rolle in „Kalt ist die Angst“ – Regie: Berno Kürten, Drehbuch: Martin Douven, Produktion: Polyphon Pictures (Sabine Tettenborn) im Auftrag von ARD Degeto und SWR für Das Erste, Redaktion: Claudia Gerlach-Benz (SWR), Stefan Kruppa  (ARD Degeto).  [mehr zum Film]  
  • Tijan Marei für Ellas Baby“  – Regie: David Dietl,  Drehbuch: Elena Senft, Produktion: südstern Film Produktion der TV60Film (Marcus Welke, Andreas Schneppe, Sven Burgemeister)  im Auftrag der ARD Degeto für Das Erste, Redaktion: Katja Kirchen, Sascha Schwingel. [mehr zum Film]

In der Kategorie Bester Schauspieler

  • Manfred Zapatka für „Sanft schläft der Tod“ – Regie: Marco Kreuzpaintner, Drehbuch: Holger Karsten Schmidt, Produktion ndF Berlin (Hans-Hinrich Koch), im Auftrag der ARD Degeto für das Erste, Redaktion: Barbara Süßmann, Sascha Schwingel [mehr zum Film]

 

Alle Nominierungen im Überblick finden Sie [hier].