v. l. n. r.: Hannes Jaenicke (Rolle Alex Pollack), Alice Dwyer (Rolle Katja Wolf), Sascha Alexander Geršak (Rolle Tom Fischer) – Foto: ARD Degeto/Martin Menke

Von November 2017 bis Anfang Februar 2018 dauerten die Dreharbeiten zu den ersten beiden Filmen der neuen Reihe „Der Amsterdam-Krimi“ (AT) für den Sendeplatz am Donnerstagabend. Hannes Jaenicke spielt den eigenwilligen LKA-Ermittler Alex Pollack, der kaum ein Risiko scheut, um seinem alten Erzfeind Tom Fischer – verkörpert von Sascha Alexander Geršak – endlich das schmutzige Handwerk zu legen. An seiner Seite: Alice Dwyer als Katja Wolf, die für Pollack viel mehr ist als nur eine Kollegin, Fedja van Huêt als Kommissar Bram de Groot, Sven Gerhardt als LKA-Chef Thomas Breuer und viele andere.

Zum Inhalt der Filme:

„Der Amsterdam-Krimi: Doppelte Böden“ (AT)
Ein ganz normales Leben – das wünscht sich Alex Pollack (Hannes Jaenicke) immer mehr. Doch das Gegenteil ist der Fall: Als verdeckter LKA-Ermittler ist er im rücksichtslosen und brutalen Drogenmilieu unterwegs; sein Privatleben muss er abschirmen. Da verliebt er sich ausgerechnet in seine Kollegin Katja Wolf (Alice Dwyer), die er als verdeckte Ermittlerin aufgebaut hat. Es ist ihm gelungen, sie im inneren Kreis der Amsterdamer Drogenmafia einzuschleusen. Seinerzeit hat Alex den zunächst in Deutschland agierenden Strippenzieher Tom Fischer (Sascha Alexander Geršak) beinahe überführt, doch die Beweislast war zu schwach. Alex flog auf. Über Katja wähnt er sich nun fast am Ziel. Bis sie sich nicht mehr meldet und er ihr nach Amsterdam folgt – wo er feststellen muss, dass sie Fischer bereits gefährlich nahe gekommen ist …

„Der Amsterdam-Krimi: Labyrinth des Todes“ (AT)
Seit Alex Pollacks Ankunft in Amsterdam ist für seine verdeckte Ermittlerin Katja alles nur noch schlimmer geworden. Sie steckt bei Koning (Raymond Thiry) fest, dem Drahtzieher, der sie für seine Vertraute hält. Zudem verdächtigen die niederländischen Kollegen sie der Morde an einem ihrer Kollegen sowie Konings Komplizen, Driss (Edon Rizvanolli) und Fischer. Während Alex wegen seiner eigenmächtigen Ermittlungen beim LKA eine interne Untersuchung droht, versucht er, Katja rauszuholen, und Koning gemeinsam mit Bram (Fedja van Huêt) festzunehmen. Ein Fall, bei dem eine junge Studentin bei einem Aufnahmeritual in eine Studentenverbindung ums Leben kommt, ein mysteriöser Flüchtling, der aus dem Meer angeschwemmt wird und ein Maulwurf in der Amsterdamer Polizei, sind die entscheidenden Puzzleteile, die Katja retten könnten …

„Der Amsterdam-Krimi” (AT) ist eine Produktion der Zieglerfilm Köln im Auftrag der ARD Degeto für Das Erste. Michael Kreindl übernimmt die Regie der ersten Episode, Peter Ladkani führt bei der zweiten Episode Regie. Die Kameraführung liegt bei Anton Klima („Der Amsterdam-Krimi: Doppelte Böden“) und Namche Okon („Der Amsterdam-Krimi: Labyrinth des Todes“). Die Drehbücher stammen von Peter Koller, nach einer Vorlage von Rebecca Mahnkopf und Klaus Pieber. Produzentin ist Barbara Thielen. Die Redaktion liegt bei Sascha Schwingel (ARD Degeto).

 

Veronika Ferres (Rolle Ulla Biggemann) und Heiner Lauterbach (Rolle Jan Biggemann) – Foto: ARD Degeto | Mark Popp

Vom 8. November bis 8. Dezember 2017 liefen die Dreharbeiten zu der rasanten Familienkomödie „Das erste und das beste Mal“ (AT). In den Hauptrollen spielen Veronica Ferres und Heiner Lauterbach ein zerstrittenes, aber um ihre Teenager-Tochter besorgtes Elternpaar. Der Road-Trip führt sie von München nach Verona auf der Suche nach ihrer Tochter, die zu einem Popkonzert nach Italien gefahren ist. Die turbulente Fahrt birgt so manche Überraschung für das Paar und beide müssen sich fragen, was ihnen im Leben eigentlich wirklich wichtig ist. Im Ensemble spielen mit: Paulina Rümmelein, Lukas Schmidt, Nick Romeo Reimann, Olivia Müller-Elmau, Serkan Kaya, Leonardo Nigro, George Lenz, Viola Müller und viele andere.  Gedreht wurde in München, am Gardasee und in Verona.

Zum Inhalt: Der um Perfektion bemühten Ulla (Veronica Ferres) ist nichts wichtiger als ihre 16-jährige Tochter Julia (Paulina Rümmelein) zu beschützen. Was dieser natürlich alles andere als recht ist. Als Julia ihrer Mutter eröffnet, dass sie von ihrem Vater Jan (Heiner Lauterbach) Karten für ein Konzert in Verona geschenkt bekommen hat und mit ihrer besten Freundin Lea (Olivia Müller-Elmau) dorthin reisen will, rastet Ulla aus. Viel zu gefährlich! Ihr Ex-Mann Jan ist wie immer anderer Meinung und sieht alles viel lockerer. Als er jedoch einen Schwangerschaftstest im Bad findet, läuten auch bei ihm die Alarmglocken. Währenddessen findet Ulla heraus, dass Julia das Konzert nur als Vorwand nutzt, um sich mit einer Internetbekanntschaft ganz romantisch unter dem Balkon von Romeo & Julia zu treffen. Da ist Julia schon längst auf dem Weg nach Verona. Trotz Meinungsverschiedenheiten ist sich das zerstrittene Ehepaar diesmal einig und reist ihrer Tochter hinterher. Die ungewohnte Nähe bringt die beiden während der Fahrt nervlich an ihre Grenzen, erinnert sie aber auch an bessere Zeiten.

„Das erste und das beste Mal“ (AT) ist eine Auftragsproduktion der ARD Degeto und die erste TV-Produktion der  Construction Filmproduktion. Regie führte Andreas Herzog. Das Drehbuch stammt von Uli Brée nach einer Idee von Tim Tremper. Produzenten sind Veronica Ferres und Mark Popp. Die Redaktion liegt bei Carolin Haasis (ARD Degeto).

 

v.l.n.r.: Lars Liebold (Kamera), Sebastian Ströbel (Rolle Daniel Golombeck), Anne Schäfer (Rolle Pauline Schwebe), Marc Rensing (Regie) – vorn: Leander Menzel (Rolle Leo Golombeck) und Mathilda Smidt (Rolle Lotte Golombeck)  – Foto: ARD Degeto | Christian Lüdeke

 

Unter der Regie von Marc Rensing wurden am 20. Dezember 2017 die Dreharbeiten zu dem romantischen Weihnachtsfilm „Der Wunschzettel“ (AT) abgeschlossen. Mitten im Weihnachtseinkauf entdeckt Pauline an einem Ampelmast den Wunschzettel des kleinen Leo. Noch ahnt sie nicht, dass dieser Moment ihr Leben vollkommen verändern wird. In den Hauptrollen spielen Anne Schäfer, Sebastian Ströbel und der neunjährige Leander Menzel. Im weiteren Ensemble überzeugen Hans-Uwe Bauer, Lena Stolze, Jasmin Schwiers, Andreas Helgi Schmid, Patrick Güldenberg, Annika Kuhl, Mathilda Smidt, Lola Brauser und Elias Schneider. Gedreht wwurde in Frankfurt am Main.

Zum Inhalt: Wenn „Oh, Du Fröhliche“ erklingt, steigt in Pauline Schwebe (Anne Schäfer) die Sehnsucht auf, noch einmal den Zauber der Weihnacht zu erleben, so wie früher. Dabei heißt Weihnachten für Pauline vor allem eins: Sie muss sich von ihrer Familie wohlgemeinte Ratschläge zu ihrem Single-Dasein anhören. Dabei ist die Angestellte des Frankfurter Ordnungsamts mit ihrem Beziehungsstatus eigentlich ganz zufrieden. Während sie sich mit den Besorgungen für das Fest abrackert, entdeckt sie an einer Ampel einen mit kindlicher Handschrift verfassten Zettel. Es ist der Wunschzettel von Leo Golombeck (Leander Menzel). Darin schlägt der kleine Junge einen Handel vor: Wenn der Weihnachtsmann einen einsamen Menschen vorbeischickt, der mit ihnen Weihnachten feiert wie eine richtige Familie, bekommen er und seine Schwester die ersehnten Geschenke. Der Wunschzettel berührt Pauline – und er bringt sie auf eine Idee: Spontan lädt sie Leo, seine Schwester Lotte (Mathilda Smidt) und seinen Vater Daniel (Sebastian Ströbel) ein, den Heiligen Abend mit ihr und ihrer Familie zu verbringen. Unter einer Bedingung: Daniel spielt im Gegenzug ihren neuen Freund. Was Pauline allerdings nicht vorausahnen kann, sind die kleinen Geheimnisse und großen Missverständnisse, die Ungeahntes ins Rollen bringen. Doch am allerwenigsten rechnet Pauline damit, dass Daniel nicht nur das Herz ihrer Eltern Wanda (Lena Stolze) und Birger (Hans-Uwe Bauer) erobert, sondern sie mit einem ganz besonderen Geschenk überrascht. Ob man nun an den Weihnachtsmann glaubt oder nicht: Vor dem Zauber der Weihnacht und der Macht eines Wunschzettels kann man sein Herz nicht verschließen – auch Pauline nicht.

„Der Wunschzettel“ (AT) wird produziert von der U5 Filmproduktion im Auftrag der ARD Degeto für Das Erste. Regie führt Marc Rensing, das Drehbuch stammt von Martina Mouchot. Produzenten sind Karl-Eberhard Schäfer und Norbert Walter. Die Redaktion liegt bei Barbara Süßmann (ARD Degeto).

 

 

v.l.n.r.: Uwe Schäfer (Kamera), Sebastian Bezzel (Rolle: Sven/Gromberg), Holger Haase (Regie), Susanne Bormann (Rolle Franzi), Björn Vosgerau (Produzent) und Uwe Kolbe (Produzent) –  ARD Degeto | Conny Klein

Sebastian Bezzel im Doppelpack: Vom 14. November bis 14. Dezember 2017 fanden die Dreharbeiten zu der Komödie „Wenn schon falsch, dann richtig!“ (AT) unter der Regie von Holger Haase („Die Ungehorsame“, „Männertag“) statt. Neben Sebastian Bezzel („Tatort“, „Grießnockerlaffäre“) sind Susanne Bormann („Russendisko“, „Tatort“), Christian Näthe („Friesland: Krabbenkrieg“, „Bettys Diagnose“) und Roman Knižka („Wilsberg“, „Ein Fall für zwei“) in weiteren Rollen zu sehen. Gedreht wurde in Berlin, Potsdam und Brandenburg.

Zum Inhalt: Bei einem Doppelgänger-Wettbewerb wären der schüchterne Landwirt Sven und der abgehalfterte Rockstar Alexander Gromberg (Sebastian Bezzel in einer Doppelrolle) das absolute Gewinnerteam. Aber mehr verbindet sie auch nicht. Der egozentrische Gromberg hat seine besten Zeiten hinter sich, neigt zu Alkoholexzessen und gefährdet dadurch sein großes Comeback. Die treue Seele Sven dagegen schuftet fleißig auf dem Hof seiner Eltern und hat seinen Jugendtraum von einer eigenen Band längst begraben. Bis er von Franzi (Susanne Bormann) „entdeckt” wird. Grombergs umtriebige Managerin braucht dringend eine nüchterne Version ihres Auftraggebers, um beim Plattenchef (Roman Knižka) die Genehmigung für die Comeback-Tour zu erhalten. Das Styling-Team leistet ganze Arbeit und Svens frischer Enthusiasmus überzeugt selbst die letzten Skeptiker. Aber der Weg vom Landwirt zum Rockstar ist sehr weit und Gromberg lässt sich nicht einfach ersetzen.

 „Wenn schon falsch, dann richtig!“ (AT) ist eine Produktion der Wüste Medien GmbH – im Auftrag der ARD Degeto für Das Erste. Produzenten sind Björn Vosgerau und Uwe Kolbe. Das Drehbuch stammt von Arndt Stüwe, Regie führt Holger Haase. Die Redaktion liegt bei Carolin Haasis (ARD Degeto).

 

 

Heino Ferch mit Ehefrau Marie-Jeanette bei der Verleihung des BAMBI 2017 im Theater am Potsdamer Platz in Berlin – Foto: Eventpress Radke für Hubert Burda Media

Am 16. November fand die 69. Bambi-Verleihung im Theater am Potsdamer Platz in Berlin statt.  Im Saal applaudierten über 1000 Gäste den Auftritten der nationalen und internationalen Stars und ein Millionenpublikum verfolgte die Liveübertragung im Ersten.

Die Auszeichnung in der Kategorie „Schauspieler National“ ging an Heino Ferch. Geehrt wurde Ferch für seine darstellerischen Leistungen in „Allmen“ (ARD Degeto) und „Spuren des Bösen“ (ZDF/ORF).

In den beiden Allmen-Krimis nach Romanen von Martin Suter spielt Heino Ferch den eleganten Lebemann und feingeistigen Privatier Johann Friedrich von Allmen.  Finanziell meist knapp, entdeckt der Bonviant die Wiederbeschaffung gestohlener Kunstschätze als  lukratives Geschäftsfeld. Wobei er selbst am Verschwinden der Gegenstände mitunter nicht ganz unbeteiligt ist. Unterstützt wird Allmen von seinem gewitzten Butler Carlos, mitreißend verkörpert von Samuel Finzi.
Bereits im Oktober 2016 wurde Heino Ferch für seine Rolle in  „Allmen und das Geheimnis der Libellen“  mit dem Hessischen Fernsehpreis ausgezeichnet.

Die Fernsehpremiere der beiden Allmen-Filme erfolgte am 29. April („Allmen und das Geheimnis der Libellen“ ) und am 6. Mai 2017 („Allmen und das Geheimnis des rosa Diamanten“) im Ersten.

Produziert wurden „Allmen und das Geheimnis der Libellen“ sowie „Allmen und das Geheimnis des rosa Diamanten“ von UFA Fiction und Mia Film im Auftrag der ARD Degeto für Das Erste. Als Produzent fungierte Benjamin Benedict, die Bücher stammen von Martin Rauhaus. Die Redaktion übernahmen Birgit Titze und Sascha Schwingel (ARD Degeto).

Mehr zu den Filmen finden Sie [hier].

Weitere Informationen rund um den Bambi 2017 erhalten Sie hier [hier].

Mina Tander als Valerie und Sebastian Zimmler als Florian – Foto:  ARD Degeto | Bernd Schuller

Am 8. November 2017 endeten die Dreharbeiten für die romantische Komödie „Die Entdeckung der Liebe“ (AT) unter der Regie von Claudia Garde. Darin kämpft ein eigenbrötlerischer, aber liebenswerter Hotelangestellter, dem kaum etwas über Primzahlen und seinen klar strukturierten Tag geht, um das Herz eines chaotischen, aber ebenso liebenswerten Zimmermädchens. Neben Mina Tander, Sebastian Zimmler und Martin Wuttke sind in „Die Entdeckung der Liebe“ (AT) Therese Hämer, Florian Karlheim, Christina Baumer, Dominique Chiout und Leni Mattig zu sehen. Die Dreharbeiten begannen am 8. November 2017, die Ausstrahlung ist für 2018 auf dem Sendeplatz am Samstag um 20:15 Uhr im Ersten geplant. Gedreht wurde am Tegernsee und Umgebung.

Zum Inhalt: Florian (Sebastian Zimmler) arbeitet in einem Nobelhotel als Assistent des Facility-Managers Henk (Martin Wuttke). Der junge Mann ist ein kluger Eigenbrötler: Meteorologie und Primzahlen sind sein Ding, Abweichungen von seinen klaren Alltagsstrukturen oder Allüren nicht – was im Umgang mit anderen Menschen und Gefühlen nicht selten zu kuriosen Missverständnissen führt. Auch mit Valerie (Mina Tander), dem Zimmermädchen, in das er heimlich verliebt ist, läuft die Kommunikation nicht einwandfrei. Valerie schenkt Florian wenig Beachtung und hat ganz andere Probleme: Die aufgeweckte, aber etwas chaotische junge Frau will das Sorgerecht für ihre Tochter wiederhaben. Doch das Glück steht ihr nicht unbedingt zur Seite und dann läuft sie auch noch Gefahr, ihren Job zu verlieren … Wie gut, dass Henk seinem Schützling Florian mit Rat und Tat zur Seite steht, um Valerie zu helfen und ihr Herz zu erobern!

„Die Entdeckung der Liebe“ (AT) ist eine Produktion der Wiedemann & Berg Television GmbH im Auftrag der ARD Degeto für Das Erste. Produzenten sind Nanni Erben, Quirin Berg und Max Wiedemann, ausführende Produzentin ist Ilka Förster. Das Drehbuch stammt von Markus B. Altmeyer, hinter der Kamera steht Carsten Thiele. Die Redaktion liegt bei Birgit Titze (ARD Degeto).

v.l.n.r.: Felix Wiedemann (Kamera), Christian Berkel (Rolle Christoph Bremermann), Thorsten M. Schmidt (Regie), Andrea Sawatzki (Rolle Anja Bremermann) und Imre von der Heydt (Produzent ITV Studios Germany)  – Foto: ARD Degeto | Christiph Assmann

Am 9. Dezember fiel die letzte Klappe zu der ARD-Degeto-Familienkomödie „Scheidung für Anfänger“ (AT) für den Sendeplatz „Endlich Freitag im Ersten“. Unter der Regie von Thorsten Schmidt standen Andrea Sawatzki und Christian Berkel als Ehepaar, dessen geplante einvernehmliche Trennung eine unerwartete Wendung nimmt, vor der Kamera. In weiteren Rollen sind u. a. Doris Schretzmayer, Pierre Besson, Tanja Schleiff, Ludger Pistor, Katharina Müller-Elmau, Guntbert Warns und Katharina Abt zu sehen. Gedreht wurde seit 8. November in Berlin und Umgebung.

Zum Inhalt: Was sich nicht mehr neckt, liebt sich auch nicht mehr? So jedenfalls sehen es Anja und Christoph: Nach 24 Jahren Ehe ist die Luft raus und sie beschließen, sich scheiden zu lassen. Als die beiden es ihren Kindern sagen wollen, platzt Tochter Franziska mit einer Überraschung dazwischen. Sie wird heiraten! Wie will man da noch von Scheidung reden? Natürlich wird die Trennung gütlich und in Freundschaft erfolgen; die Beteiligten sind ja vernünftig und erwachsen. Aber als es konkret wird, es um Geld und wechselseitige Anerkennung geht, Christophs Jugendliebe auftaucht und Anja ihm nachspioniert, ist es vorbei mit der Abgeklärtheit. Ungeahnte Dynamik und Leidenschaft macht das Leben wieder spannend – und entfacht längst verloren geglaubte Gefühle…

„Scheidung für Anfänger“ (AT) ist eine Produktion der ITV Studios Germany im Auftrag der ARD Degeto für Das Erste. Das Buch stammt von Nina Bohlmann. Produzenten sind Christiane Ruff und  Imre von der Heydt. Die Redaktion liegt bei Stefan Kruppa (ARD Degeto).

v.l.n.r.: Ernst Stötzner (Rolle Theodor), Markus Herling (Regie), Ruth Reinecke (Role Gisela) und Florian Panzner (Rolle Matthias)  – Foto: ARD Degeto | Erika Hauri

Als Oma Gisela sich mir nichts dir nichts bei ihrem Sohn Matthias und dessen Familie einquartiert, fällt Matthias in seiner Not nichts anderes ein, als für seine nicht ganz pflegeleichte Mutter einen heimlichen Verehrer zu erfinden. Mit ungeahnten Folgen…

Bis 9. November 2017 fanden in München die Dreharbeiten für die ARD-Degeto-Generationenkomödie „Oma ist verknallt“ (AT) statt. Unter der Regie von Markus Herling standen Ruth Reinecke als Oma Gisela und Florian Panzner als ihr Sohn vor der Kamera von Florian Schilling. In weiteren Rollen spielten Ernst Stötzner, Hilde Dalik, Gioia Marischka, Konstantin und Leopold Schmidt sowie viele andere.

Zum Inhalt: Es ist nur vorübergehend! Das verspricht Matthias (Florian Panzner) seiner Familie, als sich Oma Gisela (Ruth Reinecke) bei den Rathmanns einquartiert. Sie sitzt nach einem Oberschenkelhalsbruch im Rollstuhl und braucht Hilfe, um wieder auf die Beine zu kommen. Die Freude bei Ehefrau Nina (Hilde Dalik) hält sich in Grenzen, schließlich kennt sie ihre Schwiegermutter nur als Schreckschraube. Dass Oma auch glücklich sein kann, erkennt der zehnjährige Tom (Konstantin und Leopold Schmidt) auf einem alten Foto. Er bringt seinen Papa auf eine Idee: Mit anonymen Liebesbriefen möchte er seiner Mutter neuen Lebensmut einhauchen. Zu seinem Erstaunen blüht Gisela regelrecht auf. Sie glaubt sogar zu wissen, wer hinter dem Pseudonym steht: der beste Freund ihres verstorbenen Manns! Jetzt möchte Gisela ihre Chance beim Schopf packen und stürzt damit Matthias mitsamt seinem gut gemeinten Plan in unvorhersehbare Schwierigkeiten.

„Oma ist verknallt“ (AT) ist eine Produktion der Wasabi Film GmbH & Co.KG (Produzent: Martin Sommer) im Auftrag der ARD Degeto für Das Erste. Regie führte Markus Herling, das Drehbuch stammt von Robert Krause. Die Redaktion liegt bei Barbara Süßmann (ARD Degeto).

v.l.n.r: Thomas Hroch (Produzent), Anna Rot (Rolle Kara Hoffmann), Andreas Guenther (Rolle Nikolai Falk), Philipp Hochmair (Rolle Alexander Haller), Patricia Aulitzky (Rolle Sophie Haller), Jano Ben Chaabane (Regie)  –  ARD Degeto | Mona Film | Philipp Brozsek

Ein blinder Ex-Polizist und ein Taxifahrer mit Berliner Schnauze treffen im nächtlichen Wien aufeinander. Aus einer kuriosen Zufallsbegegnung entsteht ein ungleiches Ermittlerduo, das sich unversehens mitten in einem Mordfall wiederfindet … Am 6. November 2017 fiel in Wien die erste Klappe zu „Blind ermittelt“ (AT). Unter der Regie von Jano Ben Chaabane („Culpa – Niemand ist ohne Schuld“) stehen neben Philipp Hochmair und Andreas Guenther u.a. auch Stipe Erceg, Patricia Aulitzky, Johannes Silberschneider, Anna Rot, Jaschka Lämmert, Barbara Prakopenka und Michael Edlinger vor der Kamera von Tobias Koppe. Gedreht wird bis Mitte Dezember in Wien und Umgebung.

Zum Inhalt:  Der ehemalige Wiener Chef-Inspektor Alexander Haller (Philipp Hochmair) trägt eine schwere seelische Last mit sich: Er glaubt, dass ihm der Bombenanschlag gegolten hat, bei dem seine Lebensgefährtin, die Staatsanwältin Kara Hoffmann (Anna Rot), ums Leben kam. Haller, der schwer verletzt überlebte, ist seither blind. Ausgerechnet der mutmaßliche Drahtzieher von damals überzeugt ihn davon, dass der wahre Täter noch auf freiem Fuß ist – und gibt Hallers Leben dadurch wieder einen Sinn. Haller ermittelt nun ohne Polizeimarke und mit unkonventionellen Methoden an Karas letztem Fall. Während ihn seine Nachfolgerin Laura Jander (Jaschka Lämmert) raushalten will, heuert er den vorbestraften Berliner Taxifahrer Nikolai Falk (Andreas Guenther) als Assistenten an. Die Spur führt zu einem Mädchenhändler-Ring …

„Blind ermittelt“ (AT) ist eine Produktion der Mona Film (Produzenten: Thomas Hroch und Gerald Podgornig) in Zusammenarbeit mit der ARD Degeto für Das Erste und dem ORF mit Unterstützung des Fernsehfonds Austria und des Fernsehfonds Wien. Die Redaktion liegt bei Sascha Mürl für die ARD Degeto sowie bei Andrea Bogad-Radatz und Nina Fehrmann-Trautz für den ORF. Regie führt Jano Ben Chaabane, das Drehbuch stammt von Ralph Werner und Don Schubert.

 

v.l.n.r.: Jan Kromschröder (Produzent), Stephan Luca (Rolle Rufus van Berg), Diana Amft (Rolle Antonia „Toni“), Oliver Maximilian Kraus (Kamera), Margarita Broich (Rolle Heidi) und Jurij Neumann (Regie) – Foto: ARD Degeto | Martin Rottenkolbern

In Köln und Umgebung fanden unter der Regie von Jurij Neumann bis Ende November 2017 die Dreharbeiten zu der romantischen Degeto-Komödie „Sterne, die vom Himmel fallen“ (AT) statt. Das Drehbuch schrieb Erfolgs-Autors Christian Pfannenschmidt nach einer wahren Begebenheit. In den Hauptrollen spielen Diana Amft und Stephan Luca, in weiteren Rollen standen Margarita Broich, Filip Peeters, Arijana Antunovic u.v.a vor der Kamera von Oliver Maximilian Kraus.

Zum Inhalt: Auch eine gottgleiche Gourmet-Instanz kann sich mal irren: Wie aus heiterem Himmel bekommt Eifel-Wirtin Toni (Diana Amft) einen Stern für ihre Kochkünste. Dabei gibt es in ihrer „Kupferkanne“ in der Eifel nur einen Mittagstisch mit bürgerlicher Hausmannskost. Natürlich handelt es sich um einen Fehler im Adressteil des renommierten Restaurantführers. Ganz im Gegensatz zu ihrer resoluten Mutter Heidi (Margarita Broich), findet Toni, die sich urplötzlich mit gutbetuchten Großstädtern herumschlagen muss und den Verlust ihrer bodenständigen Stammgäste fürchtet, diese Verwechslung alles andere als lustig – ebenso wie Rufus (Stephan Luca), Star-Koch und Besitzer des namensgleichen Gourmet-Tempels in Köln. Ohne den prestigeträchtigen Stern bleiben bei ihm die Gäste aus und er muss um seine Existenz fürchten. Um das Restaurant vor dem Ruin zu retten, schlägt seine Ex-Freundin Sunny (Arijana Antunovic) ein medienwirksames Kochduell zwischen den beiden vor. Doch Toni lässt sich nicht so einfach weichkochen und Rufus muss seinen ganzen Charme einsetzen, um sie zu überzeugen. Dabei lässt ihn die streitbare Toni schon lange nicht mehr kalt – wäre da bloß nicht diese entsetzliche Konkurrenzsituation. Doch langsam merkt Rufus, dass sich echte Liebe an kein Rezept hält und es sich nicht nur lohnt, um Sterne zu kämpfen….

„Sterne, die vom Himmel fallen“ (AT)  ist eine Produktion der Bantry Bay Productions im Auftrag der ARD Degeto für Das Erste. Produzent ist Jan Kromschröder. Die Redaktion liegt bei Sascha Mürl (ARD Degeto). Der Film wird auf dem Sendeplatz „Endlich Freitag im Ersten“ ausgestrahlt.

 

 

v.l.n.r.: Dominik Berg (Kamera), Henriette Richter-Röhl (Rolle Anne Wader), Leslie Malton (Rolle Käthe Wader, Tomy Wigand (Regie) und Max von Pufendorf (Rolle Matthias Wader)  – ARD Degeto | U5 Filmproduktion |Johannes Krieg

Henriette Richter-Röhl, Leslie Malton, Caroline Hartig, Max von Pufendorf und Jürgen Heinrich drehten von Ende Oktober bis Ende November 2017 gemeinsam die ARD Degeto-Produktion „Weingut Wader“ (AT) unter der Regie von Tomy Wigand. Im Mittelpunkt der Familiengeschichte muss Anne Wader (Henriette Richter-Röhl) feststellen, dass nach dem plötzlichen Tod ihres Vaters nichts mehr ist wie zuvor: Die Zukunft des Weinguts steht auf dem Spiel. Ein fehlendes Testament, ein altes Familiengeheimnis, Eifersucht und Starrköpfigkeit entfremden die Familie immer weiter voneinander. Doch dann macht Anne einen Vorschlag, der alle überrascht.

Neben Leslie Malton als Käthe Wader, Max von Pufendorf als Matthias Wader und Caroline Hartig als Annes blinde Tochter Tori Wader standen Jürgen Heinrich, Sebastian Fräsdorf, Hartmut Volle, Ines Lutz, Adnan Maral, Nikolas Weber, Marie Ulbricht, Kyra Sophia Kahre, Judith von Radetzky, Tobias van Dieken und viele andere vor der Kamera von Dominik Berg. „Weingut Wader“ (AT) wurde nach einem Drehbuch von Bernadette Feiler und Ania Kock für den Sendeplatz „Endlich Freitag im Ersten“ inszeniert.

Zum Inhalt: Das „Weingut Wader“, Mitten in der Südpfalz unterhalb des Schlosses im historischen Städtchen Hambach gelegen, wird seit Jahrhunderten von der Familie Wader geführt. Anne Wader (Henriette Richter-Röhl) ist Winzerin aus ganzem Herzen: Sie genießt die Arbeit im Weinberg und setzt auf Qualität. Mit seiner Tochter hat Albert Wader (Hartmut Volle) die ideale Nachfolgerin für den traditionsreichen Familienbetrieb gefunden. Als er an einem Herzinfarkt stirbt, rächt sich ein Versäumnis: Es gibt kein Testament! Nun kommt es für Anne knüppeldick: Bruder Matthias (Max von Pufendorf) und Mutter Käthe (Leslie Malton) möchten ihre Anteile verkaufen. Auszahlen kann Anne die beiden nicht, denn seit der teuren Umstellung auf Bio-Anbau lasten Schulden auf dem Betrieb. Soll es das wirklich gewesen sein mit Annes Winzertraum? Wie geht es für sie und ihre blinde Tochter Tori (Caroline Hartig) weiter? Dass ausgerechnet Onkel Bruno (Jürgen Heinrich), der Erzfeind der Familie, das Weingut kaufen will, möchte Käthe unbedingt verhindern …

„Weingut Wader“ (AT) ist eine U5 Filmproduktion im Auftrag der ARD Degeto für Das Erste. Produzenten sind Karl-Eberhard Schäfer und Norbert Walter. Die Redaktion liegt bei Stefan Kruppa (ARD Degeto).

 

 

Christian Friedel und Hanno Koffler in „Die Dasslers  – Pioniere, Brüder und Rivalen“

In Köln wurden am 28. Oktober zum fünften Mal die Preise der Deutschen Akademie für Fernsehen vergeben. Zwei Auszeichnungen gingen an Koproduktionen der ARD Degeto.

In der Kategorie „Kostümbild“ wurde Gabriele Binder für ihre Arbeit zu dem bereits mit dem Bernd Burgemeister Fernsehpreis sowie dem Sonderpreis „Deutsche Wirtschaftsgeschichte“ beim  Deutschen Wirtschaftsfilmpreis 2017 ausgezeichneten Zweiteiler „Die Dasslers – Pioniere, Brüder und Rivalen“ geehrt. Der Zweiteiler erzählt vom Aufstieg der Brüder Dassler von einfachen Schuhmachersöhnen in der Provinz zu zwei Unternehmern konkurrierender Weltkonzerne: Adidas und Puma. Beide Teile entstanden unter der Regie von Cyrill Boss und Philipp Stennert nach einem Drehbuch von Christoph Silber. In den Hauptrollen spielen u. a.: Christian Friedel, Hanno Koffler, Hannah Herzsprung, Alina Levshin, Joachim Król und Johanna Gastdorf.

„Die Dasslers – Pioniere, Brüder und Rivalen“ ist eine Koproduktion von Wiedemann & Berg Television und ARD Degeto für Das Erste. Produzenten waren Quirin Berg und Max Wiedemann, ausführende Produzentin Susanne Hildebrand. Die Redaktion lag bei Claudia Luzius und Sascha Schwingel (ARD Degeto). Das Projekt wurde gefördert durch den FilmFernsehFonds Bayern und das Filmanreizprogramm des tschechischen Staatlichen Kinematographie Fonds. Die Erstausstrahlung erfolgte am 14. und 15. April 2017.

Mehr zu dem Zweiteiler finden Sie hier. 

In der Kategorie „Filmschnitt“ erhielt Claudia Wolscht die Auszeichnung für „Zielfahnder – Flucht in die Karpaten“, eine Arbeit, die bereits im Februar mit dem Deutschen Fernsehpreis geehrt wurde. Ulrike C. Tscharre und Roland Zehrfeld spielen die Hauptrollen in dem von Dominik Graf nach einem Buch von Rolf Basedow inzenierten Krimi. Als Zielfahnder verfolgen die beiden Protagonisten in dem Film einen geflohenen Gewaltverbrecher quer durch Deutschland bis in die entlegenen Gebiete Rumäniens.

„Zielfahnder – Flucht in die Karpaten“ ist eine Koproduktion von Wiedemann & Berg Television mit der ARD Degeto und dem WDR für Das Erste, gefördert durch die Film- und Medienstiftung NRW. Die Redaktion übernahmen Katja Kirchen (ARD Deteto) und Frank Tönsmann (WDR). Die Erstausstrahlung erfolgte am 19. November 2016.

Mehr zu dem Film finden Sie hier.

Und hier eine Übersicht zu allen Auszeichnungen.

Wir gratulieren den Preisträgern

Christian Friedel und Hanno Koffler in „Die Dasslers  – Pioniere, Brüder und Rivalen“

 

Christian Friedel und Hanno Koffler in „Die Dasslers  – Pioniere, Brüder und Rivalen“

In Köln wurden am 28. Oktober zum fünften Mal die Preise der Deutschen Akademie für Fernsehen vergeben. Zwei Auszeichnungen gingen an Koproduktionen der ARD Degeto.

In der Kategorie „Kostümbild“ wurde Gabriele Binder für ihre Arbeit zu dem bereits mit dem Bernd Burgemeister Fernsehpreis sowie dem Sonderpreis „Deutsche Wirtschaftsgeschichte“ beim  Deutschen Wirtschaftsfilmpreis 2017 ausgezeichneten Zweiteiler „Die Dasslers – Pioniere, Brüder und Rivalen“ geehrt. Erzählt wird darin vor historischem Hintergrund der Aufstieg der Brüder Dassler von einfachen Schuhmachersöhnen in der Provinz zu zwei Unternehmern konkurrierender Weltkonzerne: Addidas und Puma. Der Zweiteiler entstand unter der Regie von Cyrill Boss und Philipp Stennert nach einem Drehbuch von Christoph Silber. In den Hauptrollen spielen u. a.: Christian Friedel, Hanno Koffler, Hanna Herzsprung, Alina Levshin, Joachim Kroll und Johanna Gastdorf.

„Die Dasslers – Pioniere, Brüder und Rivalen“ ist eine Koproduktion von Wiedemann & Berg Television und ARD Degeto für Das Erste. Produzenten waren Quirin Berg und Max Wiedemann, ausführende Produzentin Susanne Hildebrand. Die Redaktion lag bei Claudia Luzius und Sascha Schwingel (ARD Degeto). Das Projekt wurde gefördert durch den FilmFernsehFonds Bayern und das Filmanreizprogramm des tschechischen Staatlichen Kinematographie Fonds. Die Erstausstrahlung erfolgte am 14. und 15. April 2017.

Mehr zu dem Zweiteiler finden Sie hier. 

In der Kategorie „Filmschnitt“ erhielt Claudia Wolscht die Auszeichnung für „Zielfahnder  – Flucht in die Karpaten“, eine Arbeit, die bereits im Februar mit dem Deutschen Fernsehpreis geehrt wurde. Ulrike C. Tscharre und Roland Zehrfeld spielen die Hauptrollen in dem von Dominik Graf nach einem Buch von Rolf Basedow inzenierten Krimi. Als Zielfahnder verfolgen die beiden Protagonisten in dem Film einen geflohenen Gewaltverbrecher quer durch Deutschland bis in die entlegenen Gebiete Rumäniens.

„Zielfahnder  – Flucht in die Karpaten“ ist eine Koproduktion von Wiedemann & Berg Television mit der ARD Degeto und dem WDR für Das Erste, gefördert durch die Film- und Medienstiftung NRW. Die Redaktion übernahmen Katja Kirchen (ARD Deteto) und Frank Tönsmann (WDR). Die Erstausstrahlung erfolgte am 19. November 2016.

Mehr zu dem Film finden Sie hier.

Eine Übersicht zu allen Auszeichnungen finden Sie hier.

Wir gratulieren den Preisträgern

Christian Friedel und Hanno Koffler in „Die Dasslers  – Pioniere, Brüder und Rivalen“

In Köln wurden am 28. Oktober zum fünften Mal die Preise der Deutschen Akademie für Fernsehen vergeben. Zwei Auszeichnungen gingen an Koproduktionen der ARD Degeto.

In der Kategorie „Kostümbild“ wurde Gabriele Binder für ihre Arbeit zu dem bereits mit dem Bernd Burgemeister Fernsehpreis sowie dem Sonderpreis „Deutsche Wirtschaftsgeschichte“ beim  Deutschen Wirtschaftsfilmpreis 2017 ausgezeichneten Zweiteiler „Die Dasslers – Pioniere, Brüder und Rivalen“ geehrt. Erzählt wird darin vor historischem Hintergrund der Aufstieg der Brüder Dassler von einfachen Schuhmachersöhnen in der Provinz zu zwei Unternehmern konkurrierender Weltkonzerne: Addidas und Puma. Der Zweiteiler entstand unter der Regie von Cyrill Boss und Philipp Stennert nach einem Drehbuch von Christoph Silber. In den Hauptrollen spielen u. a.: Christian Friedel, Hanno Koffler, Hanna Herzsprung, Alina Levshin, Joachim Kroll und Johanna Gastdorf.

„Die Dasslers – Pioniere, Brüder und Rivalen“ ist eine Koproduktion von Wiedemann & Berg Television und ARD Degeto für Das Erste. Produzenten waren Quirin Berg und Max Wiedemann, ausführende Produzentin Susanne Hildebrand. Die Redaktion lag bei Claudia Luzius und Sascha Schwingel (ARD Degeto). Das Projekt wurde gefördert durch den FilmFernsehFonds Bayern und das Filmanreizprogramm des tschechischen Staatlichen Kinematographie Fonds. Die Erstausstrahlung erfolgte am 14. und 15. April 2017.

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In der Kategorie „Filmschnitt“ erhielt Claudia Wolscht die Auszeichnung für „Zielfahnder  – Flucht in die Karpaten“, eine Arbeit, die bereits im Februar mit dem Deutschen Fernsehpreis geehrt wurde. Ulrike C. Tscharre und Roland Zehrfeld spielen die Hauptrollen in dem von Dominik Graf nach einem Buch von Rolf Basedow inzenierten Krimi. Als Zielfahnder verfolgen die beiden Protagonisten in dem Film einen geflohenen Gewaltverbrecher quer durch Deutschland bis in die entlegenen Gebiete Rumäniens.

„Zielfahnder  – Flucht in die Karpaten“ ist eine Koproduktion von Wiedemann & Berg Television mit der ARD Degeto und dem WDR für Das Erste, gefördert durch die Film- und Medienstiftung NRW. Die Redaktion übernahmen Katja Kirchen (ARD Deteto) und Frank Tönsmann (WDR). Die Erstausstrahlung erfolgte am 19. November 2016.

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Wir gratulieren den Preisträgern

(v.l.n.r.): Produzent Michal Pokorný, Regisseur Nicolai Rohde, Hauptdarstellerin Gabriela Maria Schmiede (Rolle: Klára Majerova), Hauptdarsteller Roland Wiesnekker (Rolle: Jan Koller), Produzent Martin Lehwald und Kameramann Hannes Hubach – Foto: ARD Degeto | Schiwagofilm | Tomáš Obermaier

Vom 18. Oktober bis 21. Dezember 2017 wurden ersten beiden Filmen der neuen Krimireihe „Der Prag-Krimi“ für den Sendeplatz „DonnerstagsKrimi im Ersten“ gedreht. Im Mittelpunkt steht der Berliner BKA-Kommissar Jan Koller (Roeland Wiesnekker), der nach Prag geschickt wird, um mit seiner tschechischen Kollegin Klára Majerova (Gabriela Maria Schmeide) den mysteriösen Tod eines deutschen Ermittlers aufzuklären, dessen Leiche in der Moldau aufgefunden wurde. Koller stammt aus Tschechien. Und so wird die Lösung des Falls auch eine Reise in seine eigene Vergangenheit, die er eigentlich hinter sich lassen wollte.

Neben Roeland Wiesnekker und Gabriela Maria Schmeide stehen vor der Kamera von Hannes Hubach: Dirk Borchardt, Alina Levshin, Max Hegewald, Arndt Klawitter, Lukáš Melník, Andreas Schröders, Gertie Honeck, Marion Mitterhammer, Hendrik Heutmann, Tom Keune, Violetta Schurawlow und viele andere. Regie bei beiden „Der Prag-Krimi“-Filmen führt Nicolai Rohde. Das Drehbuch zu „Die Wasserleiche“ (AT) stammt aus der Feder von Felix Benesch (Vorlage: Jaroslav Rudis und Martin Behnke), das Drehbuch zu „Der kalte Tod“ (AT) wurde von Nils-Morten Osburg verfasst (Vorlage: Marc Terjung). Die Dreharbeiten in Prag laufen bis zum 21. Dezember 2017.

Zum Inhalt:

„Der Prag-Krimi – Die Wasserleiche“ (AT)

Jan Koller, ein theaterverliebter Kommissar beim BKA in Berlin, soll den Tod eines Kollegen aufklären. Und das ausgerechnet in Tschechien, wo Koller als Kind gelebt hat und das für ihn mit ausschließlich schlechten Erinnerungen verbunden ist. Widerwillig fährt er nach Prag, wo sein Kollege bei dem Junggesellenabschied seines Bruders ums Leben kam. Für Koller ist schnell klar, dass der Mörder im engsten Freundeskreis des Toten zu suchen ist. Um den Täter zu entlarven, setzt Koller ihn genau der Situation aus, die zu dem Mord geführt hat: Koller lässt minutiös die Mordnacht nachstellen – sehr zum Unwillen der Verdächtigen, aber auch seiner Prager Kollegin Klára Majerova. Kollers ungewöhnliche Methode führt alle Beteiligten an ihre Grenzen.

„Der Prag-Krimi – Der kalte Tod“ (AT)

Seine Geburtsstadt Prag lässt den deutschen BKA-Beamten Jan Koller nicht los. Nachdem er den Tod an einem Kollegen aufgeklärt hat, will er der ungeliebten Stadt schnellstmöglich den Rücken kehren. Doch dann erfährt er, dass sein totgeglaubter Vater lebt und in einer von Deutschen bewohnten Senioren-WG arbeitet. Koller macht sich auf den Weg in die WG – mit einem etwas mulmigen Gefühl. Doch die Begegnung mit seinem Vater verläuft schlimmer, als Koller sie sich je hätte ausmalen können, denn sein Vater will nichts mit ihm zu tun haben. Statt sich mit dem Vater auszusöhnen, gerät Koller plötzlich unter Mordverdacht: Er wird beschuldigt, einen der Bewohner in den Tod gestürzt zu haben. Und das Allerschlimmste – Koller kann sich an nichts mehr erinnern.

„Der Prag-Krimi – Die Wasserleiche“ (AT) und „Der Prag-Krimi – Der kalte Tod“ (AT) sind Produktionen der Schiwago Film (Produzenten: Martin Lehwald und Michal Pokorný) im Auftrag der ARD Degeto für Das Erste. Die Redaktion liegt bei Katja Kirchen.

 

v.l.n.r.: Autorin Kirsten Peters, Regisseur Jan Růžička, SWR Redakteurin Claudia Gerlach-Benz, die Darsteller Gregor Bloéb, Aglaia Szyszkowitz und Johanna Döst, Produzentin Simone Höller, Producerin Anemone Müller und Kameramann Gunnar Fuß – SWR | ARD Degeto | Kai Schulz

Manchmal mag sie ihren Job nicht, aber nur manchmal. An einem Tag zum Beispiel, an dem sie eine 80-jährige Mieterin nach 50 Jahren auf die Straße setzen muss. Ansonsten ist Billy Kuckuck mit Leib und Seele Gerichtsvollzieherin – tough, aber mit großem Herz. „Billy Kuckuck: Margot muss bleiben“ (AT) erzählt vom erlebnisreichen Berufsalltag einer Gerichtsvollzieherin in Mainz samt ihrem nicht minder turbulenten Privatleben. Die FFP New Media realisiert den Film im Auftrag von ARD Degeto und SWR für das Erste. Das Drehbuch schrieb Kirsten Peters, Regie führt Jan Růžička. Aglaia Szyszkowitz wird in der Titelrolle zu sehen sein, Gregor Bloéb als ihr untreuer Ex-Mann und Ursela Monn als Billys anstrengende Mutter.

In weiteren Rollen spielen Monika Lennartz, Burak Yiğit, Vivien Sczesny, Bernd-Christian Althoff, Bettina Lamprecht, Rüdiger Klink, Rouven Israel, Artjom Gilz u. a. Für das Szenenbild ist Alexander Scherer verantwortlich und für das Kostümbild Lucia Faust. Die Kamera übernimmt Gunnar Fuß, den Schnitt Ulrike Leipold. Produziert wird „Billy Kuckuck: Margot muss bleiben“ (AT) von Simone Höller und Michael Smeaton, Producerin ist Anemone Müller. Die Redaktion liegt bei Claudia Gerlach-Benz (SWR) und Stefan Kruppa (ARD Degeto). Die Dreharbeiten laufen bis Mitte November, der Film wird auf dem Sendeplatz „Endlich Freitag im Ersten“ ausgestrahlt und eventuell als Reihe fortentwickelt.

Zum Inhalt: Giftige Schlangen zu pfänden oder eine Umweltaktivistin von einem bedrohten Baum zu holen, gehört zum Alltag der Mainzer Gerichtsvollzieherin Billy Kuckuck. Doch Fälle wie die Zwangsräumung der 80-jährigen Margot Kühlborn, die wegen einer Eigenbedarfsklage nach 50 Jahren aus ihrer vertrauten Wohnung ziehen muss, schüttelt sie nicht so leicht ab. Billy verschiebt erst mal die Räumung und bläst dem neuen Eigentümer Florian Elster, einem selbstbewussten Jurastudenten, den Marsch. Dass sie alle Hebel in Bewegung setzt, um die Räumungsklage unwirksam zu machen, wird sie allerdings noch in ein Dilemma bringen … Nicht als ob Gunnar, ihr Ex-Mann, und Emre, Billys überkorrekterer Mitarbeiter, sie nicht gewarnt hätten. Aber auf die hört Billy nicht. Mit Gunnar, der längst mit einer Jüngeren liiert ist, teilt sie nicht nur das Sorgerecht für die Teenager-Tochter Hannah, sondern ab und zu auch das Bett. Aber das muss aufhören, das haben sich beide fest vorgenommen. Vielleicht hilft es, dass Billy den Sanitäter Lukas kennenlernt. Vielversprechend findet sie. Leider viel zu jung. Doch Lukas, der verdammt viel Charme hat, sieht das anders.

 

v.l.n.r.: Eva Testor (Kamera), Karim Cherif, Lina Wendel und Sabine Derflinger (Regie) – Foto: WDR | ARD Degeto | Martin Rottenkolber

In Köln, Düsseldorf und Umgebung wurde bis Mitte November 2017 der dritte Film der erfolgreichen ARD-Krimi-Reihe „Die Füchsin – Spur in die Vergangenheit“ (AT) mit Lina Wendel und Karim Cherif in den Hauptrollen abgedreht. In weiteren Rollen spielen. Jasmin Schwiers, Oscar-Preisträger Torsten Michaelis, Robert Dölle, Sara Fazilat, Florian Bartholomäi u.v.m. Das Drehbuch schrieb – wie bereits für die ersten beiden Filme der Reihe – Ralf Kinder, die Regie führt Grimme-Preisträgerin Sabine Derflinger.

Zum Inhalt: „Die Füchsin“  Anne Marie Fuchs (Lina Wendel), ehemalige Stasi-Agentin mit Wohnsitz in Düsseldorf, ist ihrem Ziel ganz nahe: Endlich wird sie erfahren, was vor fast 30 Jahren geschah, als ihr damals fünfjähriger Sohn Florian entführt wurde. Sie ist mit dem Mann verabredet, der darüber Bescheid weiß: Konrad Gelden, ihr Ex-Mann. Doch als Anne in Konrads Villa eintrifft, findet sie ihn tot. Erschossen. Der maskierte Täter flieht vor Annes Augen.
Annes Geschäftspartner Youssef el Kilali (Karim Cherif) ergattert einen interessanten und lukrativen Auftrag für die Detektei „Fuchs und El Kilali“: Konrad Geldens Mörder zu finden. Im Rahmen ihrer Ermittlungen stoßen Anne und Youssef auf eine Spur zu Annes Sohn Florian. Als sie dieser folgen, müssen sie am Ende erkennen, dass ihr aktueller Fall und das persönliche Schicksal von Anne eng miteinander verwoben sind.

„Die Füchsin – Spur in die Vergangenheit“ (AT) ist eine Produktion der Odeon TV, Produzentin ist Andrea Jedele, im Auftrag der ARD Degeto und des WDR für Das Erste. Die Redaktion haben Dr. Götz Schmedes (WDR) und Katja Kirchen (ARD Degeto).

Ausgestrahlt wird „Die Füchsin – Spur in die Vergangenheit“ (AT) als „DonnerstagsKrimi“ im Ersten. Ein genauer Sendetermin steht noch nicht fest.

v.l.n.r.: Heike Wiehle-Timm (Produzentin), Willem Menne (Heinz), Julia Nachtmann (Eva), Pascal Mundt (Kameramann), Cornelia Froboess (Lotti), Ulrike Grote (Regisseurin) mit Mischlingsdame „Fräulein“  – Foto: ARD Degeto | Hans-Joachim Pfeiffer

Vom 11. Oktober bis 14. November 2017  fanden die Dreharbeiten zu „Meine Oma spinnt“ (AT)  im Auftrag der ARD Degeto statt. Cornelia Froboess und Julia Nachtmann spielen Oma und Enkelin in dieser generationsübergreifenden Komödie um heimliche Träume, falsche Erwartungen an das Leben und die komplizierte Liebe. Neben ihnen stehen Willem Menne, Bernhard Piesk, Ulrich Friedrich Brandhoff u. v. a. vor der Kamera von Pascal Mundt. Gedreht wurde unter der Regie von Ulrike Grote in Meran und Umgebung sowie in Hamburg.

Zum Inhalt: Eva (Julia Nachtmann) glaubt ihren Ohren nicht zu trauen, als ihre Oma (Cornelia Froboess) sie von ihren Plänen unterrichtet: Sie will Opa (Willem Menne) verlassen! Nach über 40 Jahren Ehe hat Lotti genug von ihrem Heinz. Bald erfährt Eva, dass dieser Entschluss vielleicht auch mit Herrn Schmidt zu tun hat, der war Lottis ehemaliger Chef und ist gerade beerdigt worden. Was Lotti und den ominösen Herrn Schmidt wirklich verband, darum macht sie ein Geheimnis. Allerdings hat Eva gerade auch ihre eigenen Männerprobleme: Schon seit Schulzeiten ist sie mit Outdoor-Liebhaber Johannes (Bernhard Piesk) zusammen, aber irgendwie fühlt sich zwischen ihnen etwas nicht mehr so richtig an. Ausgerechnet da platzt der äußerst charmante Tobias (Ulrich Friedrich Brandhoff) in ihre Physiotherapie-Praxis und in ihr Leben. Omas Idee, erst einmal ans Meer zu fahren, kommt Eva da recht gelegen. In der Hoffnung, ihre Oma zur Vernunft zu bringen, tritt Eva mit Lotti die Reise nach Italien an. Doch warten schon in Meran nicht nur Dolce Vita und Weinreben auf die beiden – in dem Südtiroler Ort ist auch Tobias unterwegs!

„Meine Oma spinnt“ (AT) ist eine Produktion von Relevant Film (Produzentin: Heike Wiehle-Timm, Producer: Tobias Rosen) im Auftrag der ARD Degeto für Das Erste. Die Redaktion liegt bei Katja Kirchen. Das Drehbuch stammt von Sophia Krapoth nach der Vorlage des Romans „Sehnsucht ist ein Notfall“ von Sabine Heinrich.