v.l.n.r.: Regisseur Markus Herling, Produzent Boris Schönfelder, Christina Große, Degeto Redakteur Sascha Mürl, Ernst Stötzner, Sabine Vitua und Guntbert Warns – Foto: ARD Degeto | Oliver Feist

In Berlin und Umgebung fanden vom 19. Juli bis 17. August 2017 die Dreharbeiten zur Komödie „Opa wird Papa“ (AT) statt. Geplant ist der Film zur Ausstrahlung auf dem Sendeplatz „Endlich Freitag im Ersten“. In der Hauptrolle spielt Ernst Stötzner einen 62-jährigen Großvater, der überraschend noch einmal Vater wird. In weiteren Rollen spielen Christina Große, Leonie Parusel, Andreas Guenther, Guntbert Warns, Sabine Vitua u.a. Regie führt Markus Herling nach einem Drehbuch von Silke Steiner. Der Film erzählt augenzwinkernd, dass es nie leicht ist, ein guter Vater zu sein, aber auch nie zu spät – egal, ob die Kinder erwachsen sind oder gerade erst krabbeln können.

Zum Inhalt:  Eigentlich hatte Firmenchef Anton (Ernst Stötzner) vor, sein Leben endlich mehr zu genießen, ins Grüne zu ziehen und ein Haus am See zu renovieren. Die Kinder sind flügge, sein Geschäft steht gut da und er ist glücklich mit der 41-jährigen, erfolgreichen Anwältin Johanna (Christina Große) verheiratet. Doch das Leben hat eine andere Herausforderung für ihn vorgesehen: Er wird noch einmal Vater! Tochter Marie (Leonie Parusel), die ebenfalls Nachwuchs erwartet, und Sohn David (Andreas Guenther) staunen nicht schlecht, als Anton verkündet, dieses Mal als Vater voll da zu sein, um Johanna wieder einen schnelle Einstieg in den Beruf zu ermöglichen. Allerdings ist loslassen nicht gerade Antons Stärke. Bei dem Versuch, Muster-Papa und Firmenlenker zugleich zu sein, vermasselt er nicht nur einen wichtigen Auftrag, er überwirft sich auch mit seinen Kindern. Geläutert kümmert er sich fortan gewissenhaft um Söhnchen Otto, nur um es sogleich mit der frühkindlichen Förderung zu übertreiben…

„Opa wird Papa“ (AT) ist eine Produktion der Neue Schönhauser Filmproduktion (Produzent Boris Schönfelder) im Auftrag der ARD Degeto für Das Erste. Die Redaktion liegt bei Sascha Mürl. Ein Sendetermin steht noch nicht fest.

Franz und Rudi san z’ruck!

Nach „Dampfnudelblues“, „Winterkartoffelknödel“ und „Schweinskopf al dente“

der vierte von der ARD Degeto koproduzierte Eberhoferkrimi  in den deutschen Kinos:

„Grießnockerlaffäre“

 

mit

Sebastian Bezzel, Simon Schwarz, Enzi Fuchs, Eisi Gulp, Lisa Maria Potthoff, Daniel Christensen, Stephan Zinner, Nora Waldstätten, Gerhard Wittmann, Branko Samarovski, Lilith Stangenberg, Francis Fulton-Smith, Franziska Singer, Max Schmidt, Sigi Zimmerschied u.a.

Regie: Ed Herzog

Produktion:  Constantin Film Produktion GmbH – ausführend: Constantin Television GmbH (Kerstin Schmidbauer)

Koproduktion: ARD Degeto (Christine Strobl, Katja Kirchen), Bayerischer Rundfunk (Stephanie Heckner)

Gefördert mit Mitteln des FilmFernsehFonds Bayern und des Deutschen Filmförderfonds

 

Mehr dazu: constantin-film.de oder auf  facebook-logo-vector-free-eps-download-192826

Der ARD-Degeto-Zweiteiler „Die Dasslers – Pioniere, Brüder und Rivalen“ wurde am 4. Juli mit dem Sonderpreis „Deutsche Wirtschaftsgeschichte“ beim diesjährigen Deutschen Wirtschaftsfilmpreis ausgezeichnet. Der Deutsche Wirtschaftsfilmpreis ist einer der ältesten deutschen Filmpreise und wird bereits seit 1968 vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie für filmische Dokumentationen vergeben.

Sascha Schwingel, Redaktionsleiter der ARD Degeto, freut sich über diese besondere Auszeichnung: „ „ Die Dasslers“ sind eine der spannendsten und größten Erfolgsgeschichten Deutschlands: Der Zweiteiler erzählt den Aufstieg der Brüder Dassler von einfachen Schuhmachersöhnen in der Provinz zu Unternehmern konkurrierender Weltkonzerne. Der erbitterte Kampf zwischen den beiden Brüdern war der Motor dieses weltweiten Erfolgs. Aber zu welch hohem Preis. Diese tragische Familiengeschichte war für uns ausschlaggebend, um dieses emotionsgeladene Familienepos zu verfilmen.“

Die Regisseure Cyrill Boss und Philipp Stennert inszenierten die Geschichte von Adi und Rudi Dassler (Christian Friedel und Hanno Koffler) nach einem Drehbuch von Christoph Silber. Der Zweiteiler „Die Dasslers – Pioniere, Brüder und Rivalen“ ist eine Koproduktion von Wiedemann & Berg Television und ARD Degeto für Das Erste. Produzenten waren Quirin Berg und Max Wiedemann, ausführende Produzentin Susanne Hildebrand. Die Redaktion lag bei Claudia Luzius und Sascha Schwingel (ARD Degeto). Das Projekt wurde gefördert durch den FilmFernsehFonds Bayern und das Filmanreizprogramm des tschechischen Staatlichen Kinematographie Fonds.

Mehr zum Deutschen Wirtschaftspreis finden Sie hier.

Berlin, 4. Juli 2017, 50. Deutscher Wirtschaftsfilmpreis, Kino International, Deutschland – Foto: BMWi | Weiss

Der ARD-Degeto-Zweiteiler „Die Dasslers – Pioniere, Brüder und Rivalen“ wurde am 4. Juli mit dem Sonderpreis „Deutsche Wirtschaftsgeschichte“ beim diesjährigen Deutschen Wirtschaftsfilmpreis ausgezeichnet. Der Deutsche Wirtschaftsfilmpreis ist einer der ältesten deutschen Filmpreise und wird bereits seit 1968 vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie für filmische Dokumentationen vergeben.

Sascha Schwingel, Redaktionsleiter der ARD Degeto, freut sich über diese besondere Auszeichnung: „’Die Dasslers‘ sind eine der spannendsten und größten Erfolgsgeschichten Deutschlands: Der Zweiteiler erzählt den Aufstieg der Brüder Dassler von einfachen Schuhmachersöhnen in der Provinz zu Unternehmern konkurrierender Weltkonzerne. Der erbitterte Kampf zwischen den beiden Brüdern war der Motor dieses weltweiten Erfolgs. Aber zu welch hohem Preis. Diese tragische Familiengeschichte war für uns ausschlaggebend, um dieses emotionsgeladene Familienepos zu verfilmen.“

Die Regisseure Cyrill Boss und Philipp Stennert inszenierten die Geschichte von Adi und Rudi Dassler (Christian Friedel und Hanno Koffler) nach einem Drehbuch von Christoph Silber. Der Zweiteiler „Die Dasslers – Pioniere, Brüder und Rivalen“ ist eine Koproduktion von Wiedemann & Berg Television und ARD Degeto für Das Erste. Produzenten waren Quirin Berg und Max Wiedemann, ausführende Produzentin Susanne Hildebrand. Die Redaktion lag bei Claudia Luzius und Sascha Schwingel (ARD Degeto). Das Projekt wurde gefördert durch den FilmFernsehFonds Bayern und das Filmanreizprogramm des tschechischen Staatlichen Kinematographie Fonds.

Mehr zum Deutschen Wirtschaftsfilmpreis finden Sie hier.

Mehr zu dem Zweiteiler hier

 

Der ARD-Degeto-Zweiteiler „Die Dasslers – Pioniere, Brüder und Rivalen“ wurde am 4. Juli mit dem Sonderpreis „Deutsche Wirtschaftsgeschichte“ beim diesjährigen Deutschen Wirtschaftsfilmpreis ausgezeichnet. Der Deutsche Wirtschaftsfilmpreis ist einer der ältesten deutschen Filmpreise und wird bereits seit 1968 vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie für filmische Dokumentationen vergeben.

Sascha Schwingel, Redaktionsleiter der ARD Degeto, freut sich über diese besondere Auszeichnung: „ „ Die Dasslers“ sind eine der spannendsten und größten Erfolgsgeschichten Deutschlands: Der Zweiteiler erzählt den Aufstieg der Brüder Dassler von einfachen Schuhmachersöhnen in der Provinz zu Unternehmern konkurrierender Weltkonzerne. Der erbitterte Kampf zwischen den beiden Brüdern war der Motor dieses weltweiten Erfolgs. Aber zu welch hohem Preis. Diese tragische Familiengeschichte war für uns ausschlaggebend, um dieses emotionsgeladene Familienepos zu verfilmen.“

Die Regisseure Cyrill Boss und Philipp Stennert inszenierten die Geschichte von Adi und Rudi Dassler (Christian Friedel und Hanno Koffler) nach einem Drehbuch von Christoph Silber. Der Zweiteiler „Die Dasslers – Pioniere, Brüder und Rivalen“ ist eine Koproduktion von Wiedemann & Berg Television und ARD Degeto für Das Erste. Produzenten waren Quirin Berg und Max Wiedemann, ausführende Produzentin Susanne Hildebrand. Die Redaktion lag bei Claudia Luzius und Sascha Schwingel (ARD Degeto). Das Projekt wurde gefördert durch den FilmFernsehFonds Bayern und das Filmanreizprogramm des tschechischen Staatlichen Kinematographie Fonds.

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Der ARD-Degeto-Zweiteiler „Die Dasslers – Pioniere, Brüder und Rivalen“ wurde am 4. Juli mit dem Sonderpreis „Deutsche Wirtschaftsgeschichte“ beim diesjährigen Deutschen Wirtschaftsfilmpreis ausgezeichnet. Der Deutsche Wirtschaftsfilmpreis ist einer der ältesten deutschen Filmpreise und wird bereits seit 1968 vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie für filmische Dokumentationen vergeben.

Sascha Schwingel, Redaktionsleiter der ARD Degeto, freut sich über diese besondere Auszeichnung: „ „ Die Dasslers“ sind eine der spannendsten und größten Erfolgsgeschichten Deutschlands: Der Zweiteiler erzählt den Aufstieg der Brüder Dassler von einfachen Schuhmachersöhnen in der Provinz zu Unternehmern konkurrierender Weltkonzerne. Der erbitterte Kampf zwischen den beiden Brüdern war der Motor dieses weltweiten Erfolgs. Aber zu welch hohem Preis. Diese tragische Familiengeschichte war für uns ausschlaggebend, um dieses emotionsgeladene Familienepos zu verfilmen.“

Die Regisseure Cyrill Boss und Philipp Stennert inszenierten die Geschichte von Adi und Rudi Dassler (Christian Friedel und Hanno Koffler) nach einem Drehbuch von Christoph Silber. Der Zweiteiler „Die Dasslers – Pioniere, Brüder und Rivalen“ ist eine Koproduktion von Wiedemann & Berg Television und ARD Degeto für Das Erste. Produzenten waren Quirin Berg und Max Wiedemann, ausführende Produzentin Susanne Hildebrand. Die Redaktion lag bei Claudia Luzius und Sascha Schwingel (ARD Degeto). Das Projekt wurde gefördert durch den FilmFernsehFonds Bayern und das Filmanreizprogramm des tschechischen Staatlichen Kinematographie Fonds.

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Am 13. Juli 2017 startet die von der ARD Degeto koproduzierte Komödie

„Auf der anderen Seite ist das Gras viel grüner“

in den deutschen Kinos.

mit

Jessica Schwarz, Felix Klare, Christoph Letkowski, Judy Winter, Pheline Roggan, Elena Uhlig, Juliane Köhler, Milan Peschel, Susanne Wuest, Oliver Korittke, Daniel Schütter, Adnan Maral u.a.

Regie: Pepe Danquart

Buch: Stefan Barth nach dem gleichnamigen Roman von Kerstin Gier

Produktion: NFP* neue film produktion  (Alexander Thies und Stefan Thies)

Koproduktion: ARD Degeto (Christine Strobl)

Redaktion: Claudia Grässel (ARD Degeto)

Im Verleih von

NFP  marketing & distribution GmbH

 Gefördert wird die Produktion von Hessen Invest und dem Deutschen Filmförderfonds (DFFF)

Mehr dazu auf   www. gras-derfilm.de     – www.nfp-md.de   –   oder auf facebook-logo-vector-free-eps-download-192826

Den Förderpreis Neues Deutsches Kino, mit dem das Filmfest München alljährlich die besten Nachwuchsleistungen in den Spielfilmen der Reihe Neues Deutsches Kino auszeichnet, ging in diesem Jahr an Annika Meier. Die Auszeichnung als Beste Nachwuchsschauspielerin erhielt sie für ihre Rolle der Rosa in der von Razor Film gemeinsam mit dem WDR, der ARD Degeto und Arte produzierten Komödie „Magical Mystery oder: Die Rückkehr des Karl Schmidt“. Annika Meier spielt darin an der Seite von Charly Hübner, Detlev Buck, Marc Hosemann u.a.

Die Juy begründete ihre Entscheidung wie folgt:

„In einer wilden Truppe durchgeknallter Stars der DJ- und Technoszene, deren Zentrum grandios von Charly Hübner verkörpert wird, ragt die Schauspielerin Annika Meier durch ihr knappes, direktes und ernsthaftes Spiel heraus. Das ist in diesem großartigen, figurenreichen Ensemble auf seiner chaotischen „Magical Mystery“-Tour eine verblüffende Leistung. Es ist die Konsequenz, mit der die Schauspielerin ihre Beziehung zum labilen Karl Schmidt alias Charly Hübner Stück für Stück durchsetzt, die beeindruckt. Durch alle 16 Filme hindurch in dieser Münchner Filmfestwoche bleibt ihr Spiel im Gedächtnis.“

 

Das Drehbuch zum Film schrieb Sven Regener nach seinem gleichnamigen Roman. Regie führte Arne Feldhusen.
Gefördert wurde „Magical Mysteryvon“ vom Deutschen Filmförderfonds, der Filmförderungsanstalt, dem Medienboard Berlin-Brandenburg, der Film- und Medienstiftung NRW, der Filmförderung Hamburg-Schleswig-Holstein sowie der Mitteldeutschen Medienförderung.

Alle Preisträger in Übersicht

Annika Meier mit  Charly Hübner in „Magical Mystery oder: Die Rückkehr des Karl Schmidt“ – Foto:  DCM |  Gordon Timpen

Der Förderpreis Neues Deutsches Kino, mit dem das Filmfest München alljährlich die besten Nachwuchsleistungen in den Spielfilmen der Reihe Neues Deutsches Kino auszeichnet, ging in diesem Jahr in der Kategorie Schauspiel an Annika Meier. Die Auszeichnung als Beste Nachwuchsschauspielerin erhielt sie für ihre Rolle der Rosa in der von Razor Film gemeinsam mit dem WDR, der ARD Degeto und Arte produzierten Komödie „Magical Mystery oder: Die Rückkehr des Karl Schmidt“. Annika Meier spielt darin an der Seite von Charly Hübner, Detlev Buck, Marc Hosemann u.a.

Die Juy begründete ihre Entscheidung wie folgt:

„In einer wilden Truppe durchgeknallter Stars der DJ- und Technoszene, deren Zentrum grandios von Charly Hübner verkörpert wird, ragt die Schauspielerin Annika Meier durch ihr knappes, direktes und ernsthaftes Spiel heraus. Das ist in diesem großartigen, figurenreichen Ensemble auf seiner chaotischen „Magical Mystery“-Tour eine verblüffende Leistung. Es ist die Konsequenz, mit der die Schauspielerin ihre Beziehung zum labilen Karl Schmidt alias Charly Hübner Stück für Stück durchsetzt, die beeindruckt. Durch alle 16 Filme hindurch in dieser Münchner Filmfestwoche bleibt ihr Spiel im Gedächtnis.“

Zum Inhalt: Mitte der 1990er-Jahre trifft Karl Schmidt (Charly Hübner) in Hamburg durch einen Zufall seine alten Kumpels wieder. Während Karl am Tag der Maueröffnung einen Nervenzusammenbruch erlitt und in die Klapse eingeliefert wurde, sind die alten Freunde mittlerweile zu Stars der deutschen Techno-Szene geworden. Mit ihrem erfolgreichen Plattenlabel wollen sie eine „Magical Mystery“-Tour durch Deutschland machen, um den Rave der 90er mit dem Hippiegeist der 60er zu versöhnen. Und genau dazu brauchen sie einen Fahrer, der immer nüchtern bleiben muss. Das kommt Karl Schmidt gerade recht, denn der hat keine Lust mehr auf das triste Leben in seiner Therapie-WG. Es beginnt ein abenteuerlicher Roadtrip durch das Deutschland der 90er, unternommen von einer Handvoll Techno-Freaks und betreut von einem psychisch labilen Ex-Künstler. Was kann da schon schiefgehen?

Das Drehbuch zum Film schrieb Sven Regener nach seinem gleichnamigen Roman. Regie führte Arne Feldhusen.
Gefördert wurde „Magical Mystery“ vom Deutschen Filmförderfonds, der Filmförderungsanstalt, dem Medienboard Berlin-Brandenburg, der Film- und Medienstiftung NRW, der Filmförderung Hamburg-Schleswig-Holstein sowie der Mitteldeutschen Medienförderung.

Kinostart ist am 31. August 2017.

Alle Preisträger in Übersicht

 

Tilman Döbler (links) und Valentin Wessely –  Foto: BR | Dusan Martincek

Der Bernd Burgemeister Fernsehpreis 2017 wurde am 25. Juni im Rahmen des Filmfest München an Jakob Claussen und Uli Putz verliehen. Insgesamt konkurierten auch in diesem Jahr wieder 20 Fernsehfilme um den von der Verwertungsgesellschaft der Film-und Fernsehproduzenten gestifteten Produzentenpreis. Claussen und Putz erhielten die Auszeichung für den Film „Zuckersand“, eine Koproduktion von BR, ARD Degeto und MDR.“

Die Entscheidung für den von Dirk Kummer inszenierten Film begründet die Jury u.a.:

“ … Die beiden Produzenten Uli Putz und Jakob Claussen, der Regisseur Dirk Kummer, der zusammen mit Bernd Koß auch das Drehbuch schrieb, die Redaktion (Claudia Simionescu – BR, Christine Strobl – ARD Degeto und Stephanie Dörner – MDR) haben eine ungewöhnliche Idee mit Leidenschaft und Präzision zu einem Film gemacht, der mit seiner liebevollen Genauigkeit nach Meinung der Jury auch im Kino jüngere und ältere Zuschauer berühren würde. Eine mit hoher Profession umgesetzte, preiswürdige filmische und produzentische Gesamtleistung.“

Zum Inhalt:  Ostdeutschland, 1979: Die beiden zehnjährigen Freunde Fred (Tilman Döbler) und Jonas (Valentin Wessely) teilen alles miteinander. Sie verleben eine fröhliche und behütete Kindheit in der DDR, nahe der deutsch-deutschen Grenze. Als bekannt wird, dass Jonas‘ Mutter (Deborah Kaufmann) einen Ausreiseantrag in den Westen gestellt hat, werden sie aus ihrem unbeschwerten Alltag gerissen: Die Freunde begreifen, dass sie bald für immer getrennt sein werden. In ihnen reift daher der Plan, sich irgendwann in Australien wieder zu treffen – verbunden durch einen Tunnel, den sie bereits in den märkischen „Zuckersand“ zu graben versuchen. Er soll einmal quer durch den Erdball bis nach Australien führen – so der Plan. Als Fred eines Morgens realisiert, dass sein bester Freund über Nacht ausgereist ist, fühlt er sich verraten. Er weiß jedoch nicht, dass Jonas seinerseits alles darangesetzt hat, die Freundschaft zu bewahren, und seiner Mutter beim Grenzübertritt davongelaufen ist…

Gedreht wurde Zuckersand vom 12. Juli – 19. August 2016 in Prag und Umgebung.  Die Ausstrahlung  ist für das dritte Quartal 2017 im Rahmen des FilmMittwoch im Erstem geplant.

Seit 1982 würdigt der DEUTSCHE KAMERAPREIS herausragende Leistungen in Bildgestaltung und Schnitt und zählt zu den bedeutendsten Auszeichnungen der Branche im deutschsprachigen Raum.

Die Auszeichnung für die Beste Kamera in der Kategorie  Fernsehfilm ging in diesem Jahr an den Kameramann Börres Weiffenbach für seine Arbeit zu „Dead Man Working“, einer Produktion des Hessischen Rundfunks und der ARD Degeto.

Die Jury urteilt:

Börres Weiffenbach mache für den Wirtschaftsthriller „Dead Man Working“ mit seiner Kamera das sichtbar, was sonst nur im Verborgenen bleibe: „Menschen, die als Versuchstiere in gläsernen Käfigen eingesperrt sind. Mathematische Formeln, die schwebend grafische Muster auf Menschen und Räume werfen. Das abstrakte Mach- und Machtwerk der Finanzjongleure versinnlicht sich in seiner Kameraführung auch im Cinemascope-Format.“

[Mehr zu „Dead Man Working“ finden Sie hier]

 

[Mehr zu „Dead Man Working“ finden Sie hier]
[Mehr zu „Dead Man Working“ finden Sie hier]

v.l.n.r.: Branko Samarovski (Rolle Franz Mingner), Regisseur Lars Montag, Paula Kalenberg (Rolle: Svea Classen) und Harald Krassnitzer (Rolle: Joseph Pirnegger) – Foto: ARD Degeto | ORF | Harald Cremer

Eine kirchliche Hochzeit in den österreichischen Bergen kann sich das Nordlicht Svea (Paula Kalenberg) eigentlich so gar nicht vorstellen. Und doch lässt sich Svea nach einigem Zögern auf ein kirchliches Fest mit allem Drum und Dran in der Heimat ihres Mannes Peter (Sebastian Wendelin) ein. Beide ahnen nicht, dass Sveas Schwiegervater Joseph (Harald Krassnitzer) ­– Hotelier und Bürgermeister in St. Josef ­– bereits eigene Pläne hat, das Paar im Ort zu halten…
Unter der Regie von Regisseur Lars Montag („Herzblut. Ein Kluftingerkrimi“) wurden in Österreich bis 21. August 2017 zwei Filme der neuen TV-Reihe „St. Josef am Berg“ (AT) für den Sendeplatz „Endlich Freitag im Ersten“ gedreht. Neben Harald Krassnitzer, Paula Kalenberg und Sebastian Wendelin spielen in weiteren Rollen Anna Stieblich, Petra Morzé, Luka Dimic, Bettina Schwarz und Branko Samarovski.

„St. Josef am Berg“ – Folge 1

Zum Inhalt: Svea und Peter Pirnegger feiern Hochzeit in den Bergen, Peters alter Heimat. Als Peter das Angebot erhält, als Chefveterinär den geplanten Nationalpark zu überwachen, scheint sich sein Lebenstraum zu erfüllen. Zur Freude ihres Schwiegervaters, Dorf-Patriarch Joseph Pirnegger, erklärt sich Svea zu einer „Probezeit“ in den Bergen bereit. Sie stellt allerdings die Bedingung, dass auch sie arbeiten will. Kurzerhand lässt Joseph seine Beziehungen spielen und organisiert ihr einen Job bei Bürgermeister Mingner (Branko Samarovski) im Nachbarort Klamm. Joseph ahnt jedoch nicht, dass er mit Svea bald mehr Konkurrenz im Haus haben wird, als ihm recht ist.

„St. Josef am Berg“ – Folge 2

Zum Inhalt: Svea und Peter sind mittlerweile Eltern eines süßen Mädchens. Svea wird zur neuen Bürgermeisterin von Klamm ernannt und geht in ihrer Rolle auf. Doch bald schon steht das Ehepaar vor neuen Herausforderungen: Sveas Entscheidung, die Verträge zum Nationalpark erst nach eingehenden Nachverhandlungen zu unterzeichnen, durchkreuzt die intriganten Pläne von Schwiegervater Joseph. Dieser zieht daraufhin sämtliche Register, um Svea das Leben so schwer wie möglich zu machen. Svea wiederum will beweisen, dass sie eine ernstzunehmende Gegnerin ist. Als Josephs Intrigen auffliegen, haben Peter und Svea endgültig die Nase voll und kehren den Bergen den Rücken. Für immer?

„St. Josef am Berg 1 + 2“ (AT) sind Produktionen der Mona Film (Produzenten: Thomas Hroch, Gerald Podgornig) in Koproduktion mit der ARD Degeto für Das Erste und dem ORF. Gefördert werden die Filme vom Land Salzburg und den Fernsehfonds Austria. Regie führt Lars Montag nach dem Drehbuch von Dirk Kämper, hinter der Kamera steht Harald Cremer. Die Redaktion liegt bei Birgit Titze (ARD Degeto) und Nina Fehrmann-Trautz (ORF).

 

 

              Foto: SWR/Stephan Rabold

Für ihre Darstellung der Beate Zschäpe in „Die Täter – Heute ist nicht alle Tage“, dem ersten Film der mehrfach preisgekrönten ARD-Trilogie „Mitten in Deutschland: NSU“, erhielt Anna Maria Mühe die Auszeichnung als Beste Schauspielerin in der Kategorie Langfilm | fiktional.

Die Goldenen Nymphen wurden im Rahmen des Festival de Télévision de Monte-Carlo vergeben, das vom 16. bis 20. Juni 2017 stattfand.
In ihrer Rolle der Beate Zschäpe spürt Anna Maria Mühe nach, wie sich die junge Frau zunehmend radikalisiert und schließlich an der Seite von Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt den „Nationalsozialistischen Untergrund“ (NSU) bildet, dessen beispiellose Mordserie das ganze Land erschüttert.
Produziert wurde „Mitten in Deutschland: NSU“ von Gabriela Sperl für Wiedemann & Berg Television im Auftrag von SWR, WDR, BR, ARD Degeto und MDR in Zusammenarbeit mit Beta Film und Telepool.

Bereits im November 2016 wurde Anna Maria Mühe für diese herausragende Leistung mit einem Bambi ausgezeichnet.

Alle Gewinner der Goldenen Nymphe im Überblick finden Sie hier.

Tom Schilling in Auf kurze Distanz – Foto: UFA FICTION | ARD Degeto | WDR | Jakub Bejnarowicz

Tom Schilling in Auf kurze Distanz – Foto: UFA FICTION | ARD Degeto | WDR | Jakub Bejnarowicz
Tom Schilling in Auf kurze Distanz – Foto: UFA FICTION | ARD Degeto | WDR | Jakub Bejnarowicz

Im Rahmen des Studio Hamburg Nachwuchspreises wurde am 20. Juni der Hamburger Krimipreis der Freien und Hansestadt Hamburg zu Ehren Jürgen Rolands vergeben. Der Preis ehrt Regisseure „für eine Krimiproduktion, die eine neue und unverwechselbare Darstellung des Genres bietet“.

Die Auszeichnug in diesem Jahr erhielt Philipp Kadelbach für die WDR | ARD Degeto-Produktion Auf kurze Distanz.

Die Jury begründet ihre Entscheidung wie folgt:

„Der Konflikt zwischen Loyalität zum Rechtsstaat und persönlicher Freundschaft birgt tödliche Konsequenzen für einen verdeckten Ermittler, der im kriminellen Sportwetten-Milieu agiert. Nach dem klug gebauten Drehbuch von Holger Karsten Schmidt entfaltet Regisseur Philipp Kadelbach in Auf kurze Distanz einen außergewöhnlichen, packenden Thriller. Eine bis in die Nebenrollen herausragende Besetzung gibt den Hauptdarstellern Tom Schilling und Edin Hasanovic die Grundlage, ihr Können souverän zu entfalten. Mit Sorgfalt ausgestattet, visuell aufregend, mit exzellenter Kamera und makellosem Schnitt – die tragische Geschichte über Zuneigung und Verrat hat mehr als nur ein Opfer. Spannend bis zum überraschenden Ende reißt Auf kurze Distanz den Zuschauer intelligent mit auf eine Achterbahnfahrt unterschiedlicher Gefühle. Ein Krimi der Sonderklasse.“

[mehr zum Film]

Produziert wurde Auf kurze Distanz von der UFA FICTION in Koproduktion mit dem Westdeutschen Rundfunk und der ARD Degeto. Die Redaktion übernahmen Nina Klamroth (WDR) und  Christine Strobl (ARD Degeto).
Bereits im März erhielt Auf kurze Distanz eine Goldene Kamera in der Kategorie Bester deutscher Fernsehfilm und im November 2016 wurde Kameramann Jakub Bejnarowic für seine Arbeit an diesem Film von der Deutschen Adakdemie für Fernsehn für die Beste Bildgestaltung ausgezeichnet.

[Alle Preisträger des Studio Hamburg Nachwuchspreises 2017 finden Sie hier]

v.l.n.r.: Dirk Borchardt (spielt Caleb Hale) , Bestseller-Autorin Charlotte Link, Regisseur Andreas Linke, Peri Baumeister (spielt Kate Linville), Produzentin Verena Monssen (UFA Fiction) – Foto: ARD Degeto | Gary Moyes

Am 20. Juni fiel in Liverpool, England, die Schlußklappe für „Die Betrogene“. Es ist die vierte Verfilmung eines Bestsellers von Charlotte Link, der von der UFA Fiction im Auftrag der ARD Degeto für Das Erste umgesetzt wird. Der spannungsgeladene Thriller mit psychologischem Tiefgang fokussiert sich auf archaische Themen wie Schuld und Rache. Unter der Regie von Andreas Linke haben Peri Baumeister und Dirk Borchardt die Hauptrollen übernommen. Peri Baumeister verkörpert die Scotland-Yard-Ermittlerin Kate Linville, die gegen den Willen ihres Kollegen Caleb – dargestellt von Dirk Borchardt – den Mord an ihrem Vater selbst aufklären will. Dabei begibt sie sich in größte Gefahr. In weiteren Rollen spielen: Ceci Chuh, Julia Brendler, Hanna Hilsdorf, Daniel Sträßer, Ulrich Friedrich Brandhoff u.v.m. Gedreht wurde in Liverpool und Umgebung sowie in Wales.

Charlotte Link zur aktuellen Verfilmung: „Ich finde die Besetzung großartig, und ich habe wunderbare und sehr überzeugende Bilder von den Schauplätzen gesehen. Der Regisseur und ich sind uns einig, was die Atmosphäre, die der fertige Film haben soll, angeht. ‚Die Betrogene‘ war das meistverkaufte Buch 2015 in Deutschland. Ich bin sehr gespannt auf die filmische Umsetzung.“

Zum Inhalt: Richard Linville (Robert Pickavance), der pensionierte Chiefinspector vom CID Scarborough, wird in seinem Haus auf grausame Weise ermordet. Seine Tochter Kate (Peri Baumeister), eine Londoner Scotland-Yard-Beamtin, möchte die Ermittlungen nicht seinem Nachfolger Caleb Hale (Dirk Borchardt) und dessen Assistentin Jane (Ceci Chuh) überlassen. Kate ignoriert Calebs Bitte, sich nicht einzumischen und stellt auf eigene Faust Nachforschungen an. Schon bald stellt sie schmerzhaft fest, dass ihr Vater nicht nur die Rache der von ihm verfolgten Straftäter fürchten musste, sondern ein dunkles, folgenschweres Geheimnis hatte. Während Kate und Caleb sich gegenseitig mehr behindern als helfen, geschehen weitere Verbrechen. Ist tatsächlich Rache das Motiv des Täters? Als Kate erfährt, was damals geschah, entrinnt sie selbst nur knapp dem Tod.

Charlotte Link – Die Betrogene“  ist eine Produktion der UFA FICTION im Auftrag der ARD Degeto für Das Erste. Regisseur Andreas Linke inszenierte den Film nach einem Drehbuch von Stefan Wild. Redakteurin ist Claudia Luzius (ARD Degeto). Die Produzenten der UFA Fiction sind Benjamin Benedict und Verena Monssen.

v.l.n.r.: David Kross (Rolle Bernd „Bert“ Trautmann), Thomas Blieninger (Herstellungsleitung Lieblingsfilm), Robert Marciniak (Produzent Lieblingsfilm), Freya Mavor (Rolle Margaret Friar/Trautmann), Steve Milne (Produzent British Film), Marcus H. Rosenmüller (Regie) , John Henshaw (Rolle Jack Friar), Chris Curling (Produzent Zephyr Films), Dervla Kirwan (Rolle Clarice Friar) – Foto: Lieblingsfilm | Fabian Rösler

Er kam als Feind und wurde ihr Held:  In Nordirland und Bayern fanden von Juni bis August 2017 die Dreharbeiten zu „Trautmann“ (AT) statt, dem neuen Kinofilm von Regisseur Marcus H. Rosenmüller („Wer früher stirbt ist länger tot“, „Sommer in Orange) mit David Kross („Der Vorleser“, „Krabat“) in der Hauptrolle. Rosenmüller erzählt die ebenso spannende wie bewegende Lebens- und Liebesgeschichte einer deutschen Torwart-Legende: die hochemotionale Geschichte von Bernd Trautmann, der sich als verhasster deutscher Kriegsfeind in England ein neues Leben aufbaute und dank seines unglaublichen Willens und seines Lebensmutes als Sportler zur Legende und als Mensch zum Vorbild einer ganzen Generation wurde.
Rosenmüller, der zusammen mit Nicholas Schofield und Produzent Robert Marciniak auch für das Drehbuch verantwortlich zeichnet, realisiert mit „Trautmann“ (AT) seinen ersten englischsprachigen Kinofilm. In weiteren Rollen sind Freya Mavor, John Henshaw, Dave Johns, Harry Melling, Gary Lewis, Chloe Harris, Mikey Collins, Dervla Kirwan, Michael Socha und David Schütter zu sehen.

Zum Inhalt: Bernd Trautmann (David Kross), 1923 in Bremen geboren, wird mit 17 Jahren in die Wehrmacht eingezogen. Zum Ende des Zweiten Weltkrieges gerät er in britische Kriegsgefangenschaft und wird in der Nähe von Manchester inhaftiert. Bei einem Fußballspiel unter deutschen Soldaten wird Jack Friar (John Henshaw), Coach des Provinzclubs St. Helens, auf Bernds Talent als Torwart aufmerksam, und engagiert ihn für seinen Verein. Dort verliert er sein Herz an Margaret (Freya Mavor), die hübsche Tochter seines Trainers. Der Erfolgsverein Manchester City engagiert Bernd „Bert“ Trautmann als Torwart, und der Deutsche, der als „Feind“ zur Mannschaft Jack Friars kam, verlässt sie als Freund. Doch in Manchester löst die Verpflichtung des „Nazi-Torwarts“ eine Welle der Entrüstung und des Protests aus. Während des legendären Cup-Finals 1956 sichert Trautmann vor 100.000 Besuchern im Londoner Wembley-Stadion, darunter auch die Queen, seiner Mannschaft den spektakulären Sieg – und gewinnt zugleich die Herzen aller Fußballfans. Was während des Spiels niemand ahnt: Trautmann spielt die letzten 20 Minuten mit einem gebrochenen Halswirbel! Als die Öffentlichkeit davon erfährt, wird der deutsche Torwart in ganz England als Held gefeiert. Seine Geschichte geht um die Welt. Zur gleichen Zeit ereilt ihn jedoch ein tragischer Schicksalsschlag, der sein gesamtes Leben auf den Kopf stellt …

„Trautmann“ (AT) ist eine Produktion von Lieblingsfilm, Zephyr Films und British Film Company in Koproduktion mit ARD Degeto (Redaktion: Carolin Haasis, Christine Strobl), SquareOne Entertainment und Arri Media. Produzenten sind Robert Marciniak, Chris Curling und Steve Milne. Unterstützt wird der Film vom FFF Bayern, der FFA, vom DFFF, vom Bayerischen Bank Fonds und vom Northern Irland Screen.

„Trautmann“ (AT) kommt voraussichtlich 2018 in die Kinos.

 

v.l.n.r.: Edzard Onneken (Regie), Annette Frier, Brit Possardt, Christoph Maria Herbst und Martin Schlecht (Kamera) – Foto: ARD Degeto | Bernd Spauke

Vom 16. Mai 2017 bis 17. Juli 2017 fanden die Dreharbeiten zu zwei neuen Filmen der ARD-Degeto-Reihe „Hotel Heidelberg“ statt. In den Hauptrollen standen Hannelore Hoger, Annette Frier und Christoph Maria Herbst vor der Kamera von Martin Schlecht. Inszeniert wurden die vierte und fünfte Folge – „Hotel Heidelberg – Kinder, Kinder!“ (AT) und „Hotel Heidelberg – … Vater sein dagegen sehr“ (AT) von Regisseur Edzard Onneken.  Die Drehbücher rund um den Hotelbetrieb der Familie Kramer schrieb Martin Rauhaus.

Hotel Heidelberg – Kinder, Kinder! (AT)
Zum Inhalt: Endlich wieder zurück im idyllischen Hotel Heidelberg, dem immer etwas anderen Hotel. Annette Kramer (Annette Frier) erwischt es eiskalt, als ihr Ehemann Ingolf (Christoph Maria Herbst) ihr offenbart, dass sein sehnlichster Wunsch ein gemeinsames Kind ist. Dabei hat sie doch schon einen Sohn – nur eben nicht von Ingolf. Während Annette noch überlegt, wie sie sich dieser Diskussion entziehen kann, steht die nächste Überraschung im Hotel Heidelberg zum Einchecken bereit, die Annette und Ingolf auf eine erneute Probe stellt. Denn der Gast Tilda Brenninger (Annika Kuhl), Ingolfs Exfreundin, die zuerst noch sehr freundlich wirkt, erweist sich als brandgefährlich. Sie will Ingolf zurück und ist dabei nicht zimperlich. Selbst nachdem sie hochkant aus dem Hotel geworfen wird, unternimmt sie alles, um den Ruf des Hotels zu ruinieren …
Plötzlich steht auch noch Tante Ingrid (Kathrin Ackermann), die Schwester des verstorbenen Mannes von Hermine Kramer (Hannelore Hoger), vor der Tür. Auch hier handelt es sich um alles andere als einen Freundschaftsbesuch: Tante Ingrid will das Hotel!

Hotel Heidelberg – … Vater sein dagegen sehr (AT)
Zum Inhalt: Wie jeder Hotelbetreiber weiß, kann man sich seine Gäste nicht aussuchen. Doch was den Kramers in dieser Woche bevorsteht, geht weit über die gewöhnlichen Probleme mit Besuchern hinaus. Im Hotel Heidelberg checkt eine Gruppe von Anwälten ein, die sich bereits nach einem Tag als eine deutschnationale Organisation entpuppt, die den Hotelfrieden zu kippen droht. Nazis im Hotel Heidelberg? Aber was sollen die Kramers tun, solange sie nicht gegen das Gesetz verstoßen?
Und das gerade jetzt, wo Ole (Nico Kleemann), der Junge, den Annette und Ingolf adoptieren wollen, gerade erst zur Probe bei ihnen eingezogen ist und all dies unter den wachsamen Augen des Heidelberger Jugendamts. Ingolf unternimmt alles, um in seine neue Rolle als Vater hineinzuwachsen. Es kommt jedoch zu einer Auseinandersetzung mit den unerwünschten Gästen – die sich in der Folge als wenig hilfreich in der Adoptionsfrage erweisen wird.

„Hotel Heidelberg – Kinder, Kinder!“(AT) und „Hotel Heidelberg – … Vater sein dagegen sehr“ (AT) sind Produktionen der Calypso Entertainment (Produzentin: Brit Possardt) im Auftrag der ARD Degeto für Das Erste. Für die Redaktion zeichnet Birgit Titze verantwortlich.

Am 19. Mai wurde im Münchener Prinzregententheater der 29. Bayerische Fernsehpreis verliehen. Je ein Blauer Panther ging an Devid Striesow (Bester Darsteller) und Daniela Knapp (Kamerafrau) für den von der ARD Degeto koproduzierten Fernsehfilm „Katharina Luther“. Christian Schwochow wurde für die Regie bei „Die Täter  Heute ist nicht alle Tage“ ausgezeichnet, dem ersten Teil der Trilogie „Mitten in Deutschland: NSU“.

Den Preis für Devid Striesow begründet die Jury u. a.: „Durch seine vielschichtige Darstellung des Luther in dem Film ‚Katharina Luther‘ gelingt es Striesow mit einer Lausbubenhaftigkeit, aber auch mit einer Schüchternheit ein so beeindruckendes, ungewöhnliches Bild des Reformators zu zeichnen, dass man mit ihm gebannt durch die Ereignisse der damaligen Zeit geht.“  Striesow erhält den Preis zugleich für seine Leistung in „Das weiße Kaninchen“. In beiden Filmen beweise er Vielfalt und ein unglaubliches Gefühl für Rollen.

Die Auszeichnung der Kamerafrau Daniela Knapp für ihre Bildgestaltung zu „Katharina Luther“ begründet die Jury: „Daniela Knapp arbeitet elegant mit Licht, ob in Räumen oder in der Natur, ohne jemals die Figuren zu verlieren. Die Grenzen zwischen den Figuren und den Räumen scheinen aufgehoben. Selten konnte man durch Details so viel Hintergrund, durch Nähe so viel Ferne mitbetrachten. Dass die Farben mit der Malerei der Lutherzeit spielen und gleichzeitig einen zeitgemäßen, fast zeitlosen Ansatz bieten, ist die große Kunst dieser wunderbaren Bildgestalterin. Die Bilder des Fernsehfilms ‚Katharina Luther‘ bleiben dank der großartigen Kameraarbeit von Daniela Knapp in Erinnerung“.

„Katharina Luther“ ist eine Koproduktion der EIKON mit Cross Media, Tellux Film und Conradfilm in Koproduktion mit dem MDR, ARD Degeto, BR und SWR. Gefördert wurde die Produktion von der Mitteldeutschen Medienförderung und dem FilmFernsehFonds Bayern. Die Redaktion lag bei Jana Brandt (MDR), Johanna Kraus (MDR), Christine Strobl (ARD Degeto), Claudia Simionescu (BR) und Manfred Hattendorf (SWR).
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Den Blauen Panther für Regisseur Christian Schwochow begründet die Jury wie folgt: „Christian Schwochow hat mit  ‚Die Täter‘ dazu beigetragen, die NSU-Spielfilmtrilogie zu einem herausragenden Opus der Zeitgeschichte werden zu lassen, und damit seine Regiekunst einmal mehr überwältigend unter Beweis gestellt … In Zusammenarbeit der Autoren, Regisseure und Redakteure der NSU-Trilogie ist eines der außergewöhnlichsten Fernsehprojekte der letzten Jahre entstanden. Mit deren erstem Teil ‚Die Täter‘ hat Christian Schwochow einen ganz wesentlichen Beitrag dazu geleistet, die eigentlich unerzählbare und verstörende Geschichte ‚Mitten in Deutschland: NSU‘ zu erzählen und verstehen zu können.“

„Die Täter – Heute ist nicht alle Tage“ ist eine Gabriela Sperl Produktion fur Wiedemann & Berg Television im Auftrag von SWR, ARD Degeto und MDR in Zusammenarbeit mit Beta Film und Telepool. Die Redaktion lag bei Martina Zöllner (SWR), Ulrich Herrmann (SWR), Christine Strobl (ARD Degeto), Jana Brandt (MDR) und Johanna Kraus (MDR).
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Der „Bayerische Fernsehpreis“ wird seit 1989 von der Bayerischen Staatsregierung verliehen. Die „Blauen Panther“ werden in fünf Kategorien vergeben: Informationssendungen, Fernsehfilme, Serien und Reihen, Unterhaltungsprogramme sowie Kultur- und Bildungsangebote. Dazu kommen der Ehrenpreis des Bayerischen Ministerpräsidenten sowie der begehrte Nachwuchsförderpreis.

Alle Preisträger sowie die ausführlichen Jurybegründungen finden Sie hier.

 v.l.n.r.: Timo Moritz (Kamera), Arne Wichert, Lilly Ray, Katharina Schüttler, Till Franzen (Regie) und Hans Löw  –  Foto: ARD Degeto | Boris Laewen

Am  22. Juni fiel die letzte Klappe zu „Hausbau mit Hindernissen“ (AT), einem Fernsehfilm für das Primetime-Label „Endlich Freitag im Ersten“. Darin geht es um eine Familie, die sich den Traum vom eigenen Häuschen im Grünen erfüllen will – und tapfer gegen die Knappheit der Mittel, bauliche Mängel, schwierige Handwerker, problematische Nachbarn, freche Ziegen und innerfamiliäre Katastrophen ankämpft. Unter der Regie von Till Franzen standen Katharina Schüttler, Hans Löw, Angela Winkler, Peter Franke, Arne Wichert, Lili Ray u.v.a. vor der Kamera. In einem Spezialauftritt als Handwerker ist Allround-Entertainer Olli Schulz zu sehen. Gedreht wurde in Berlin und dem brandenburgischen Wandlitz.

Zum Inhalt: Nach langer, aber erfolgloser Wohnungssuche in der Großstadt will sich Familie Seewald – Mutter Karla (Katharina Schüttler), ihr Mann Martin (Hans Löw) und die beiden Kinder Mats (Arne Wichert) und Finja (Lili Ray) – den Traum vom eigenen Häuschen im Grünen erfüllen. Die Zwangsversteigerung eines halbfertigen Hauses auf dem Land, für das die Familie tatsächlich den Zuschlag bekommt, macht es möglich. Doch die Probleme lassen nicht lange auf sich warten. Schon bald kämpfen Karla und Martin tapfer mit baulichen Mängeln, schwierigen Handwerker und einer ständig knappen Kasse. Auch die skurrilen Nachbarn Lisbeth (Angela Winkler) und Rufus (Peter Franke) sind ein Fall für sich. Freche Ziegen und innerfamiliäre Katastrophen geben den Neuankömmlingen fast den Rest. Doch als es fast nicht mehr schlimmer kommen kann, erhalten die gebeutelten Seewalds unerwartet Hilfe von einer Seite, die so fern schien, aber die ganze Zeit doch so nah war.
„Hausbau mit Hindernissen“ (AT) ist eine Produktion der sabotage films GmbH (Produzenten: Annedore v. Donop und Karsten Aurich) im Auftrag der ARD Degeto für Das Erste. Das Drehbuch stammt von Sarah Esser. Die Redaktion hat Claudia Grässel (ARD Degeto).