v.l.n.r.: Tuk-Tuk-Fahrer Solarsin Ngoenwichit, Thomas Rühmann, Alexa Maria Surholt – Foto: MDR | ARD Degeto | Tom Schulze

20 Jahre „In aller Freundschaft“. Die erfolgreichste deutsche Krankenhaus-Serie kann bereits auf über 800 Folgen, zwei Fernsehfilme und eine Web-Serie zurückblicken. Am 26. Oktober 1998 hatte „In aller Freundschaft“ im Ersten Premiere. Zum Serienjubiläum wird es ein besonderes Geschenk für die Fans geben: einen dritten Fernsehfilm:

In Thailand fanden bis zum 2. März die Dreharbeiten zum 90-Minuten-Jubiläums-Special „In aller Freundschaft – Zwei Herzen“ (AT) statt. Neben Thomas Rühmann, Alexa Maria Surholt und Jascha Rust stehen u. a. Michael Gwisdek, Petra van de Voort und Frank Richartz vor der Kamera.

Die Dreharbeiten versprechen turbulente Szenen: Der Klinikleiter Dr. Roland Heilmann (Thomas Rühmann) landet im Gefängnis. Auch in Leipzig wird es dramatisch, denn Roland Heilmanns Sohn Jakob schwebt in Lebensgefahr. Die Szenen in der Sachsenklinik mit dem „In aller Freundschaft“-Ensemble um Andrea Kathrin Loewig (Dr. Kathrin Globisch) und Bernhard Bettermann (Dr. Martin Stein) wurden bereits im Dezember 2017 in Leipzig gedreht.

Zum Inhalt: Auf ihrer Reise zu einem Ärztekongress in Bangkok bleiben Sachsenklinik-Direktor Roland Heilmann (Thomas Rühmann), Verwaltungschefin Sarah Marquardt (Alexa Maria Surholt) und Pfleger Kris Haas (Jascha Rust) unerwartet in der ländlichen Region Krabi stecken. Während Sarah und Kris die Zwangspause zu Ausflügen in die exotische Natur nutzen, versucht Roland mit allen Mitteln, nach Leipzig zu gelangen. Auf einer abenteuerlichen Busfahrt kommt es zu einem Unfall, bei dem die drei auseinandergerissen werden: Während Roland, Kris und die schwedische Ärztin Dr. Helen Larsson (Petra van de Voort) einem Verletzten erste Hilfe leisten, fährt der Bus mit Sarah einfach weiter. Notgedrungen muss Roland nun Kris folgen, der sich einen Weg durch den Dschungel bahnt. Nach diesen Strapazen kommen sie in ein abgelegenes Dorf, in dem Helen Larsson eine Krankenstation leitet. Sarah ist inzwischen wieder in Krabi und erfährt, dass Rolands Sohn Jakob in der Sachsenklinik in akuter Lebensgefahr schwebt. Verzweifelt versucht sie, Roland mit Hilfe des Polizeipräsidenten (Frank Richartz) und des Honorarkonsuls (Michael Gwisdek) zu finden. Plötzlich taucht Roland wieder auf, landet aber gleich im Gefängnis.

„In aller Freundschaft – Zwei Herzen“ (AT) ist eine Produktion der Saxonia Media Filmproduktionsgesellschaft mbh im Auftrag des MDR und der ARD Degeto für Das Erste. Produzenten sind Britta Hansen und Sven Sund. Das Drehbuch stammt von Hagen Moscherosch. Regie führt Franziska Hörisch. Die Redaktion liegt bei Franka Bauer (MDR), Melanie Brozeit (MDR) und Stefan Kruppa (ARD Degeto). Die Gesamtleitung liegt bei Jana Brandt (MDR). Die Ausstrahlung des Films ist im 4. Quartal 2018 geplant.

Die wöchentliche Serie „In aller Freundschaft“, immer dienstags um 21.00 Uhr im Ersten, wird von der Saxonia Media Filmproduktionsgesellschaft mbH im Auftrag des MDR und der ARD Degeto produziert.  Sie ist eine Gemeinschaftsproduktion der ARD. Produzent ist Joke Kromschroeder. Die Redaktion hat Franka Bauer, für die Gesamtleitung ist Jana Brandt verantwortlich.

Lars Eidinger und Adèle Haenel in „Die Blumen von gestern“ – Foto: Edith Held | Four Minutes Filmproduktion

Der Österreichische Filmpreis 2018 in der Kategorie „Beste männliche Hauptrolle“ ging in diesem Jahr an Lars Eidinger für seine Rolle in der ARD-Degeto-Koproduktion „Die Blumen von gestern“. Unter der Regie von Chris Kraus spielt Eidinger den Holocaust-Forscher Totila Blumen, einen Akademiker mit multiplen Verhaltensstörungen und einer Herkunft aus einer Täterfamilie, dessen Leben durch die Begegnung mit einer quirligen Französin, deren Großmutter in Ausschwitz ermordet wurde,  gänzlich auf den Kopf gestellt wird.
Regisseur Chris Kraus schrieb auch das Drehbuch zum Film.

Produziert wurde „Die Blumen von gestern“ von DOR FILM und FOUR MINUTES Filmproduktion in Zusammenarbeit mit dem SWR | ARD Degeto | NDR | BR | HR und dem ORF – mit Förderung der MFG – Filmförderung Baden-Württemberg, dem MBB – Medienboard Berlin-Brandenburg, der FFA – Filmförderungsanstalt, dem DFFF – Deutscher Filmförderfonds, dem ÖFI – Österreichisches Filminstitut, FFW – Filmfonds Wien, FISA – Filmstandort Austria sowie Eurimages.

„Die Blumen von gestern“ ist bereits mehrfach ausgezeichnet. Unter anderem erhielt der Film den Baden-Württembergischen Filmpreis 2016 sowie acht Nominierungen zum Deutschen Filmpreis 2017.

Mehr zu  „Die Blumen von gestern“.
Und hier zur Homepage des Österreichischen Filmpreises.

 

v.l.n.r.: Inez Bjørg David (Rolle Hanna Keller), Edzard Onneken (Regie), Mathias Neumann (Kamera), Doris Zander (Produzentin), Uwe Ochsenknecht (Rolle: Werner Träsch), Jörn Hentschel (Rolle: Ralle Schieber) und Daniel Rodic (Rolle: Tarik Büyüktürk) – Foto: ARD Degeto | Jana-Maria Kreutzer

Am 23. Januar 2018 begannen in Berlin die Dreharbeiten zu der ARD-Degeto-Komödie „Die Drei von der Müllabfuhr“ (AT) über den Alltag dreier Berliner Müllmänner und dauerten bis 21. Februar. Uwe Ochsenknecht spielt darin den Endfünfziger Werner, der seinen Job seit jeher mit Leib und Seele macht – eine Rolle, die einen gewissen Pragmatismus abverlangt, wie Ochsenknecht findet: „Ich bring dann mal den Müll weg!“ Gemeinsam mit seinen beiden Kollegen Ralle (Jörn Hentschel), dem studierten Mathematiker auf Abwegen, und Tarik (Daniel Rodic), dem durchtrainierter Frauenschwarm mit langer Leitung, kämpft er sich durch den täglichen Großstadtdschungel und verliert dabei nie seinen Humor. Bis eines Tages im Zuge von Modernisierungsmaßnahmen ein Müllroboter aufkreuzt …
In weiteren Rollen sind Inez Bjørg David, Rainer Strecker, Adelheid Kleineidam, Philippe Brenninkmeyer, Axel Werner, Frank Kessler, Martin Glade, Alexander Hörbe u.v.a. zu sehen.

Zum Inhalt: Werner (Uwe Ochsenknecht), Ralle (Jörn Hentschel) und Tarik (Daniel Rodic) sind ein eingespieltes Trio bei der Berliner Müllabfuhr. Werner, von allen liebevoll „Trainer“ genannt, ist schon lange dabei und eine echte Führungspersönlichkeit – einer, der sagt, wenn ihm was nicht passt. Das kommt besonders bei seinem Vorgesetzten Dorn (Rainer Strecker) – einem ehemaligen Müllmann, der es in die Chefetage geschafft hat – nicht immer gut an. Was noch keiner ahnt: Dorn plant Modernisierungsmaßnahmen. Erst kreuzt die ebenso attraktive wie kühle Dr. Hanna Keller (Inez Bjørg David) auf, die die Effizienz der Kollegen statistisch erfassen soll, dann der Müllroboter PZT04-5000. Allen dämmert nun, was das bedeutet, auch Werner, Ralle und Tarik machen sich Sorgen um ihre Arbeitsplätze. Es rumort gehörig in der Belegschaft. Parallel spielt sich beim „Lieblings-Späti“ der drei ein weiteres Drama ab: Die Bauarbeiten am Gebäude ziehen sich endlos hin, Betreiberin Gabi (Adelheid Kleineidam) bangt um ihre Existenz. Die drei Stammgäste sind bestürzt und wollen helfen. Derweil spitzen sich die Ereignisse an ihrem eigenen Arbeitsplatz weiter zu: Als Ralle und Tarik den Müllroboter manipulieren, kommt es zum Eklat …

„Die Drei von der Müllabfuhr“ (AT) ist eine Produktion der Bavaria Fiction (Produzentin: Doris Zander) im Auftrag von ARD Degeto (Redaktion: Barbara Süßmann) für Das Erste. Regie führt Edzard Onneken nach dem Drehbuch von Christian Krüger und Barry Thomson.

Deutscher Fernsehpreis 2018 – Foto: sat1 | Willi Weber

Die ARD Degeto freut sich über sechs Auszeichnungen beim Deutschen Fernsehpreis in den fiktionalen Kategorien. „Babylon Berlin“, die erfolgreiche TV-Serie der Partner X Filme Creative Pool, ARD Degeto, Sky und Beta Film, gewinnt in vier Kategorien: Beste Drama-Serie, Beste Kamera, Beste Musik und Beste Ausstattung.
Julia Jentsch wurde für ihre Hauptrolle in der achtteiligen Miniserie „Das Verschwinden“ als beste Schauspielerin ausgezeichnet und Hans-Christian Schmid und Bernd Lange in der Kategorie „Bestes Drehbuch“. Der Deutsche Fernsehpreis wurde am 26. Januar in Köln in 23 Kategorien verliehen.

„Babylon Berlin“ wurde mit dem Hauptpreis als „Beste Drama-Serie“ gekürt. Frank Griebe, Bernd Fischer und Philipp Haberlandt erhielten den Preis für die Beste Kamera. Die Auszeichnung für die Beste Musik ging an Johnny Klimek und Tom Tykwer und die Trophäe für die beste Ausstattung konnten Pierre-Yves Gayraud für die Kostüme und Uli Hanisch für das Szenebild von „Babylon Berlin“ entgegennehmen.

Christine Strobl, Programmgeschäftsführerin ARD Degeto, freut sich über sechs Preise beim diesjährigen Wettbewerb: „Wir sind sehr stolz auf diese vielen Auszeichnungen, das zeigt, dass die ARD Degeto im Fernsehen für Qualität steht. Dass wir für unsere innovativen seriellen Formate wie ‚Babylon Berlin‘ und ‚Das Verschwinden‘ ausgezeichnet wurden, das ist eine große Auszeichnung und spornt uns an, auf diesem Weg weiterzugehen.“

„Das Verschwinden“ ist 23/5 Filmproduktion in Ko-Produktion mit BR, ARD Degeto, NDR, SWR und Mia Film, Prag – Gefördert durch FFF FilmFernsehFonds Bayern, Medienboard Berlin-Brandenburg, Tschechischer Staatsfonds der Kinematographie – Weltvertrieb: Beta Film

„Babylon Berlin“ wurde gefördert durch den Medienboard Berlin-Brandenburg, Creative Europe Media, die Film- und Medienstiftung NRW sowie dem German Motion Picture Fund.

Mehr zu „Babylon Berlin“ hier.
Und hier zu „Das Verschwinden“

Alle Preisträger im Überblick finden Sie hier.

(v.l.n.r.: Die Schauspieler Sebastian Koch, Paula Beer und Tom Schilling sowie Regisseur und Oscar-Preisträger Florian Henckel von Donnersmarck) – Foto: ARD Degeto | BR | Pergamon Film | Wiedemann & Berg Television GmbH & Co. KG | The Walt Disney Company | Nadja Klier

Die ARD Degeto/BR-Koproduktion „Werk ohne Autor“ des Regisseurs Florian Henckel von Donnersmarck ist einer von fünf Oscar-Nominierten in der Kategorie „Bester nicht-englischsprachiger Film“ und damit weiterhin im Rennen um die diesjährigen Academy Awards, die am 24. Februar in Los Angeles verliehen werden. Zudem ist der Film in der Kategorie „Beste Kamera“ nominiert.

„Wir freuen uns sehr, dass Florian Henckel von Donnersmarcks ‚Werk ohne Autor‘ weiterhin auf Oscar-Kurs ist. Die Oscars gelten als die weltweit wichtigsten Auszeichnungen der Filmbranche und die Nominierung von ‚Werk ohne Autor‘ unterstreicht einmal mehr die absolut außergewöhnliche Qualität des Films: Angefangen bei Florian Henckel von Donnersmarcks Regie über Caleb Deschanels Kameraführung bis hin zum leidenschaftlichen Einsatz aller Beteiligten vor und hinter der Kamera. Sie bestätigt uns ein weiteres Mal darin, dass wir mit unserem Kino-Engagement auf dem absolut richtigen Weg sind“, sagte Christine Strobl, Geschäftsführerin der ARD Degeto.

Inspiriert von wahren Begebenheiten, erzählt „Werk ohne Autor“ vom dramatischen Leben des Künstlers Kurt Banert (Tom Schilling) und seiner leidenschaftlichen Liebe zu Elisabeth Seeband (Paula Beer) sowie dem folgenschweren Verhältnis zu seinem undurchsichtigen Schwiegervater Professor Seeband (Sebastian Koch). Dessen wahre Schuld an den verhängnisvollen Ereignissen in Kurts Leben kommt letztlich in seiner Kunst und seinen Bildern ans Licht.

Florian Henckel von Donnersmarck führte nicht nur Regie, sondern schrieb auch das Drehbuch. Neben Tom Schilling, Paula Beer und Sebastian Koch spielen u.a. Saskia Rosendahl, Oliver Masucci, Hanno Koffler, Ina Weisse, Jeanette Hain, Jörg Schüttauf, Ulrike C. Tscharre, Evgeniy Sidikhin, Hans-Uwe Bauer, Bastian Trost, Rainer Bock, Mark Zak, David Schütter, Franz Pätzold, Hinnerk Schönemann, Johanna Gastdorf, Florian Bartholomäi, Jonas Dassler, Cai Cohrs u.a.. In Gastrollen sind Ben Becker und Lars Eidinger zu sehen. Für die Redaktion zeichnen Carolin Haasis (ARD Degeto), Christine Strobl (ARD Degeto), Bettina Ricklefs (BR) und Carlos Gerstenhauer (BR) verantwortlich.

„Werk ohne Autor“ ist eine Produktion von Pergamon Film und Wiedemann & Berg Film in Koproduktion mit ARD Degeto, BR, Beta Cinema sowie in Zusammenarbeit mit Sky Deutschland; gefördert von Medienboard Berlin-Brandenburg, FilmFernsehFonds Bayern, Film- und Medienstiftung Nordrhein-Westfalen, Mitteldeutsche Medienförderung, Filmförderungsanstalt, Deutscher Filmförderfonds und Tschechischer Staatlicher Kinematografie Fonds. Als Produzenten fungierten Jan Mojto, Quirin Berg, Florian Henckel von Donnersmarck, Max Wiedemann, Christiane Henckel von Donnersmarck.

Alle Nominierungen im Überblick finden Sie hier.

„Grießnockerlaffäre“ – Foto: Constantin Film | ARD Degeto | Bernd Schuller

Am 19. Januar 2018 fand im Münchener Prinzregententheater die Verleihung des 39. Bayerischen Filmpreises statt. Eine besondere Stellung unter den verliehen Auszeichnungen nimmt dabei der Produzentenpreis ein. Dieser ging in diesem Jahr an die ARD-Degeto-Koproduktion

„Grießnockerlaffäre“

„Grießnockerlaffäre“ ist bereits der vierte Eberhoferkrimi, den die ARD Degeto mit produzierte. Alle Filme der Reihe beruhen auf Romanvorlagen der Bestsellerautorin Rita Falk. Im Zentrum der Handlungen steht der ebenso eigenwillige wie sympathische Dorfpolizist, Franz Eberhofer, den es nach einem beruflichen Missgeschick von der Landeshauptstadt München zurück in seine niederbayerische Heimat nach Niederkaltenkirchen verschlagen hat – eine bis zur Eberhofers Rückkehr eher verbrecherarme Gegend. In „Grießnockerlaffäre“ trifft es den Eberhofer nun besonders hart. Er wird selbst zum Hauptverdächtigen in einem Mordfall. Opfer ist Eberhofers ungeliebter Vorgesetzter Barschl. Und als Tatwaffe wird eindeutig Eberhofers Taschenmesser identifiziert. Jetzt muss der Eberhofer seinen eigenen Kopf aus der Schlinge ziehen.

Wie alle Eberhofer-Krimis lebt „Grießnockerlaffäre“ von der Kraft seiner durchaus sehr eigenwilligen Figuren, die durch ein fantastisches Darstellerensemble verkörpert werden. Allen voran Sebastian Bezzel, der für den kauzig-gemütlichen Dorfpolizisten eine Idealbesetzung ist, unterstützt von u.a.: Simon Schwarz, Enzi Fuchs, Eisi Gulp, Lisa Maria Potthoff, Daniel Christensen, Stephan Zinner, Nora Waldstätten, Gerhard Wittmann, Branko Samarovski, Lilith Stangenberg, Francis Fulton-Smith, Franziska Singer, Max Schmidt und Sigi Zimmerschied.

Die Regie übernahm wie in den vohergehenden Filmen erneut Ed Herzog, das Drehbuch stammt von Stefan Betz nach dem gleichnamigen Roman von Rita Falk.

Produziert wurde „Grießnockerlaffäre“ von der Constantin Film Produktion GmbH ausführend: Constantin Television GmbH (Kerstin Schmidbauer) in Koproduktion mit der ARD Degeto (Christine Strobl, Katja Kirchen) und dem Bayerischen Rundfunk (Stephanie Heckner) –  Gefördert mit Mitteln des FilmFernsehFonds Bayern und des Deutschen Filmförderfonds.

Mehr zum Film finden Sie unter: https://www.constantin-film.de  oder auf facebook-logo-vector-free-eps-download-192826

Alle Preisträger im Überblick finden Sie hier.

Julia Jentsch in „Das Verschwinden“ – Foto: ARD Degeto | BR  |WDR | NDR | 23/5 Filmproduktion | Gerald von Foris

Der Jupiter Award, Deutschlands größter Publikumspreis für Kino und TV, wird seit 1979 jährlich von TV Spielfilm und Cinema verliehen.

Die ARD Degeto freut sich über die folgenden Nominierungen:

in der Kategorie Bester Film (National):

  • „Wilde Maus“ (Wega Film –  in Koproduktion mit der ARD Degeto und Freibeuter Film) – mehr zum Film hier.

in der Kategorie Bester Darsteller (National):

  • Sebastian Bezzel für „Grießnockerlaffäre“ (Constantin Television GmbH – in Koproduktion mit der ARD Degeto und dem Bayerischen Rundfunk) – mehr zum Film hier.

in der Kategorie Bester TV Spielfilm (National):

  • „Gift“ (diwafilm im Auftrag von BR, ARD Degeto und SWR für Das Erste) – mehr zum Film hier.
  • „Willkommen bei den Honeckers“ (Magic Flight Film im Auftrag der ARD Degeto für Das Erste) –mehr zum Film hier.
  • „Harter Brocken: Der Bankraub“ (H&V Etertainment im Auftrag der ARD Degeto für Das Erste) – mehr zum Film hier.

in der Kategorie Beste TV-Darstellerin (National):

  • Meike Droste für „Frau Temme sucht das Glück“ (Warner Bros. ITVP Deutschland, WDR, ARD Degeto im Auftrag der ARD-Gemeinschaftsredaktion Serien im Hauptabendprogramm für Das Erste ) – mehr zur Serie hier.
  • Karoline Schuch für „Katharina Luther“ (EIKON Süd,Cross Media, Tellux-Film und ConradFilm im Auftrag von MDR, ARD Degeto, BR und SWR für Das Erste) – mehr zum Film hier.
  • Gisela Schneeberger für „Für Dich dreh ich die Zeit zurück“ (Mona Film in Koproduktion mit der ARD Degeto und dem ORF für Das Erste) – mehr zum Film hier.
  • Anke Engelke für „Tödliche Geheimnisse – Jagd in Kapstadt“  (Gabriela Sperl Produktion für Wiedemann & Berg Television, ORF, Beta Film, Two Oceans Productions im Auftrag der ARD Degeto für Das Erste) – mehr zum Film hier.
  • Petra Schmidt-Schaller für „Eine gute Mutter“ (FFP New Media im Auftrag von NDR und ARD Degeto für Das Erste) – mehr zum Film hier.

in der Kategorie Bester TV-Darsteller (National):

  • „Henning Baum für „Neu in unserer Familie“ (UFA Fiction im Auftrag der ARD Degeto für Das Erste) – mehr zum Film hier.
  • „Benjamin Sadler für „Tödliche Geheimnisse – Jagd in Kapstadt“ (Gabriela Sperl Produktion für Wiedemann & Berg Television, ORF, Beta Film, Two Oceans Productions im Auftrag der ARD Degeto für Das Erste) – mehr zum Film hier.

in der Kategorie Beste TV-Serie (National):

  • „Charité (UFA FICTION, MIA Film, MDR, ARD Degeto im Auftrag der ARD-Gemeinschaftsredaktion Serien im Hauptabendprogramm für Das Erste) – mehr zur Serie hier.
  • „Das Verschwinden“ (23/5 Filmproduktion, Mia Film, ARD Degeto, BR, NDR und SWR für Das Erste) – mehr zur Serie hier.

Die Preisvergabe findet am  18. April in Berlin statt.

Mehr dazu auch auf facebook-logo-vector-free-eps-download-192826

Wir drücken allen Nominierten die Daumen!

 

Am 18. Januar 2018 fand die Jahres-Pressekonferenz ARD Koordination Fernsehfilm und ARD Degeto in Hamburg statt. Alljährlich präsentieren hier die verantwortlichen Programmmacher der Fachpresse die Programmhighlights der kommenden zwölf Monate. Die ARD Degeto als Verantwortliche für einen Großteil des fiktionalen Programms im Ersten stellte einen Auszug ihrer neuen Produktionen als Trailer vor.

Den Trailer finden Sie nun auch hier.
Viel Spaß beim Anschauen!
Ihre ARD Degeto

 

Annika Meier mit Charly Hübner in „Magical Mystery oder: Die Rückkehr des Karl Schmidt“ – Foto:  DCM |  Gordon Timpen

Der Ernst-Lubitsch-Preis des Clubs der Berliner Filmjournalisten e.V. geht im Jubiläumsjahr an Charly Hübner. Ausgezeichnet wird damit seine schauspielerische Leistung in der ARD-Degeto-Koproduktion „Magical Mystery oder: Die Rückkehr des Karl Schmidt“.

Nach dem Urteil der Jury liefert Charly Hübner in „Magical Mystery“ als therapierter Ex-Junkie, der seine alten Techno-Kumpels quer durchs Land chauffiert und dabei wieder zurück ins Leben findet, die „beste komödiantische Leistung im laufenden deutschen Kinojahr“ ab.  „ …  bewegungsarm wie das Krokodil im Zoo, aber mit vielen kleinen Nuancen, verschmilzt der Schauspieler völlig mit der Figur des lethargischen Losers Karl Schmidt und gewinnt ganz nebenbei die Zuschauerherzen …“, so die Jury weiter.

„Magical Mystery“ entstand nach der Romanvorlage von Sven Regener unter der Regie von Arne Feldhusen und setzt die Geschichte von „Herr Lehmann“ fort, die Leander Haußmann 2002 ebenfalls nach einer Vorlage von Sven Regener inszenierte, von dem auch die Drehbücher zu den beiden Filmen stammen.

Neben Charly Hübner spielen u.a.: Annika Meier, Detlev Buck, Marc Hosemann, Bastian Reiber, Jacob Matschenz, Jan-Peter Kampwirth, Sarah Viktoria Frick, Leon Ullrich, Sarah Bauerett, Maximilian Pekrul, Wieland Schönfelder und Bjarne Mädel.

Produziert wurde „Magical Mystery oder: Die Rückkehr des Karl Schmidt“ von Razor  Film (Gerhard Meixner, Roman Paul) in Koproduktion mit BRAINPOOL TV (Jörg Grabosch, Andreas Scheuermann, Tobi Baumann, Andreas Viek, Godehard Wolpers), dem WDR (Nina Klamroth), der ARD Degeto (Claudia Grässel)  und ARTE (Andreas Schreitmüller).  Unterstützt vom Deutschen Filmförderfonds, der Filmförderungsanstalt, dem Medienboard Berlin-Brandenburg, der Film- und Medienstiftung NRW, der Filmförderung Hamburg-Schleswig-Holstein sowie der Mitteldeutschen Medienförderung.

Die Verleihung des Ernst-Lubitsch-Preises findet am 28. Januar in Berlin statt.
Mehr dazu hier.

Weitere Informationen zu „Magical Mystery oder: Die Rückkehr des Karl Schmidt“ finden Sie bei  razor-film.de oder auf  facebook-logo-vector-free-eps-download-192826

v.l.n.r.: Christian Tramitz (spielt Franz Hubert), Regisseur Sebastian Sorger, Helmfried von Lüttichau (spielt Johannes Staller) – Foto: ARD  Degeto | BR | TMG | Marco Mehnen

Am 15. Januar bis 9. Februar 2018 fanden die Dreharbeiten zum neuen 90-minütigen Fernsehfilm  „Hubert und Staller: Eine schöne Bescherung“ (AT) statt. Gedreht wurde in Wolfratshausen und Umgebung. Der Film wird voraussichtlich an Weihnachten 2018 im Ersten zu sehen sein. In den Hauptrollen spielt das gesamte Hubert-und-Staller-Team: Christian Tramitz und Helmfried von Lüttichau als Polizeiobermeister Franz Hubert und Johannes Staller, Michael Brandner als Reimund Girwidz, Klara Deutschmann als Polizeimeisterin Lena Winter, Paul Sedlmeir als Polizeimeister Martin Riedl, Monika Gruber als Inhaberin der Bäckerei Rattlinger, Susu Padotzke als Pathologin Dr. Caroline Fuchs und Hannes Ringlstetter als Selfmademan Yazid. In weiteren Rollen des Fernsehfilms spielen u.a. Herbert Knaup, Holger Kriechel, Sinje Irslinger, Franziska Schlattner, Waldemar Kobus, Simon Schwarz, Mona Seefried, Sebastian Winkler und Paula Paul.

Zum Inhalt: In der 90-minütigen Fernsehfilmauskopplung der erfolgreichen Vorabendserie „Hubert und Staller“ dreht sich alles um das Fest der Liebe und – wie könnte es anders sein – um Mord: Kurz vor Heiligabend wollen Hubert (Christian Tramitz) und Staller (Helmfried von Lüttichau) mit einer guten Tat glänzen und eine alte Dame davor bewahren, wegen nicht gezahlter GEZ-Gebühren ins Gefängnis zu kommen. Die von Polizeirat Girwidz (Michael Brandner) initiierte Spenden-Aktion kommt jedoch zu spät: Die Seniorin ist Opfer eines Gewaltverbrechens geworden! Die Spur führt über einen bereits ein Jahr zurückliegenden Vermisstenfall an den Stammtisch von Bankberater Franz Hübner (Herbert Knaup), Postbote Josef Brenner (Simon Schwarz) und Metzger Michael Schartl (Waldemar Kobus).

„Hubert und Staller: Eine schöne Bescherung“ (AT) wird produziert von der Tele München Gruppe und der Entertainment Factory GmbH im Auftrag der ARD Degeto und des Bayerischen Rundfunks für Das Erste. Die Produzenten sind Herbert G. Kloiber und Oliver Mielke, der auch zusammen mit Philip Kaetner das Drehbuch verfasst hat. Regie führt Sebastian Sorger. Die Redaktion haben Katja Kirchen (ARD Degeto), Franka Bauer (MDR) und Elmar Jaeger (BR).

v.l.n.r.: Alexander Scheer u. Sascha A. Geršak in „Gladbeck“ (Foto: ARD Degeto/Ziegler Film/Martin Valentin Menke), Jörg Gudzuhn in „Familie Lotzmann auf den Barrikaden“ (Foto: ARD Degeto/Dennis Pauls )

Die Nominierungen zum Grimme-Preis 2019 stehen fest und die ARD Degeto freut sich über zwei Produktionen, die sich Hoffnung machen dürfen, wenn die Preise am 5. April 2019 in Marl vergeben werden.

Nominiert sind:

Gladbeck

(Zwei Teile)

Regie: Kilian Riedhof
Redaktion: Carolin Haasis (ARD Degeto), Sascha Schwingel (ARD Degeto), Annette Strelow (Radio Bremen)
Drehbuch: Holger Karsten Schmidt
Darsteller: Sascha A. Geršak , Alexander Scheer, Marie Rosa Tietjen, Ulrich Noethen, Martin Wuttke u.a.
Produktion: Ziegler Film in Koproduktion mit ARD Degeto und Radio Bremen
Gefördert durch die Film und Medien Stiftung NRW, MFG Filmförderung Baden-Württemberg, nordmedia

Die Erstausstrahlung erfolgte am 7. und 8. März 2018 im Ersten. Mehr dazu hier.

 

 

Familie Lotzmann auf den Barrikaden

 

Regie: Axel Ranisch
Redaktion: Carolin Haasis (ARD Degeto), Sascha Schwingel (ARD Degeto)
Drehbuch: Sönke Andresen
Darsteller: Jörg Gudzuhn, Gisela Schneeberger, Eva Löbau, Gudrun Ritter u.a.
Produktion: kordes & kordes im Auftrag der ARD Degeto für Das Erste

Die Erstausstrahlung erfolgte am 28. August 2018 im Ersten. Mehr dazu hier.

Die Preisträgerinnen und Preisträger des 55. Grimme-Preises 2019 werden bereits am 26. Februar 2019 bei einer Pressekonferenz im Essener Grillo-Theater bekanntgegeben.

Mehr zum Grimme-Preis sowie einen Überblick über alle Nominierungen erhalten Sie hier.

Johannes Krisch und Regina Fritsch in „Der Trafikant“  –  Foto: Epo Film | Petro Domenigg

Am 30. Januar 2019 vergibt die Akademie des Österreichischen Films den Österreichischen Filmpreis zum neunten Mal.

Die ARD-Degeto-Koproduktion „Der Trafikant“  ist für folgende Kategorien nominiert:

 

Regina Fritsch: In der Kategorie „Beste weibliche Nebenrolle“

Johannes Krisch: In der Kategorie „Beste männliche Nebenrolle“

Caterina Czepek: In der Kategorie „Bestes Kostümbild“

Matthias Weber: In der Kategorie „Beste Musik“

 

„Der Trafikant“ erzählt nach dem gleichnamigen Roman von Robert Seethaler die Geschichte des Franz Huchel. Im Wien der ausgehenden 1930er-Jahre verliebt sich Franz, Lehrling in einem kleinen Tabakladen, unsterblich in die Varietétänzerin Anezka. Rat und Hilfe erhofft sich der unbedarfte junge Mann von einem der Stammkunden des Tabakladens. Aber dem von Alter und fortschreitender Krankheit gezeichneten, weltbekannten Psychoanalytiker Sigmund Freud, von dem Franz auf Anhieb fasziniert ist, scheint das weibliche Geschlecht kein geringeres Rätsel als dem Lehrling selbst. Währenddessen überrollen die beiden die Ereignisse der Zeit.

Regina Fritsch spielt an der Seite von Bruno Ganz die Mutter des jungen Franz, Johannes Krisch seinen Chef, den Besitzer des Tabakladens Otto Trsnjek.

„Der Trafikant“ ist eine deutsch-österreichische Gemeinschaftsproduktion von Glory Film (Produzent: Ralf Zimmermann) und Epo-Film (Produzenten: Dieter Pochlatko und Jakob Pochlatko) in Koproduktion mit Tobis Film (Koproduzenten: Timm Oberwelland, Peter Eiff und Theodor Gringel) und ARD Degeto (Koproduzentin: Christine Strobl, Redaktion: Claudia Grässel). Unterstützt wird der Film mit Fördermitteln von FFA, FFF-Bayern und DFFF sowie des ÖFI, des ORF Film/Fernseh-Abkommens, des FFW, der FISA, des Landes Steiermark (Cineart), des Landes Oberösterreich und dem IDM Südtirol.

Alle Nominierungen sowie mehr zum Österreichischen Filmpreis erfahren Sie hier.

v.l.n.r.: Friedrich Wildfeuer (Produktion), Stephan Burchardt (Kamera), Mira Thiel (Regie), Tim Oliver Schultz (Rolle Sebastian), Paula Kalenberg (Rolle Mia), Max von Thun (Rolle Jens) , Friederich Oetker (Produktion) –  Foto: ARD Degeto | Constantin Film | Jacqueline Krause-Burberg

Am 15. Dezember 2017  fiel auf Teneriffa die letzte Klappe zu der ARD-Degeto-Auftragsproduktion „Song für Mia“ (AT), die von einer großen Liebesgeschichte auf Umwegen erzählt. Ausgehen, Mädchen und Musik: Das ist die Welt von Sebastian, der kurz vor dem Durchbruch als Sänger steht, bis ein Schicksalsschlag ihn auf die andere Seite des Lebens katapultiert. Er lernt die einfühlsame Mia kennen, die ihm in seiner neuen Situation hilft, aber nicht zu seiner Welt gehört.

Die Hauptrolle des smarten Sebastian spielt Tim Oliver Schultz („Club der roten Bänder“), der alle Songs im Film selbst singt und Gitarre spielt. Ihm zur Seite steht Paula Kalenberg („Die Wolke“, „Der Fall Barschel“) als Mia, ein engagiertes, bodenständiges Mädchen, das neugierig und vorurteilsfrei auf das Leben blickt. In weiteren Rollen spielen Angela Roy und Daniel Friedrich Sebastians Eltern, seine Freunde werden von Jonathan Beck und Rony Herman dargestellt. Des Weiteren sind Sophie von Kessel, Max von Thun und viele andere zu sehen. Gedreht wurde in München und Umgebung sowie auf Teneriffa.

Zum Inhalt: Für den gut aussehenden Sebastian (Tim Oliver Schultz) läuft alles wie von selbst: Tagsüber jobbt er in einem Modegeschäft, abends flirtet er sich durch die Clubs der Stadt. Mit einer außergewöhnlichen Stimme gesegnet, stehen für den Nachwuchssänger alle Zeichen auf Karriere. Ausgerechnet jetzt reißt ihn ein Unfall aus seinem sorgenfreien Leben: Plötzlich kann Sebastian nicht mehr sehen! Statt der Partygirls tritt eine junge Frau in sein Leben, für die er nie Augen gehabt hätte: Die unscheinbare Pflegerin Mia (Paula Kalenberg). Durch sie beginnt Sebastian die Welt neu zu erleben – und lernt erstmals echte Gefühle kennen. Dank Mia schreibt er ein Lied, das wirklich von Herzen kommt. Über Nacht macht es ihn, den blinden Romantiker, im Internet bekannt. Als er sein Augenlicht wiedererlangt, muss er sich entscheiden: Will er auch sein altes Leben zurück?

„Song für Mia“ (AT) ist eine Produktion der Constantin Television und wird produziert von Fritz Wildfeuer und Friederich Oetker. Regie führt Mira Thiel; nach mehreren Dokumentarfilmen und ihrem Kinofilm „Gut zu Vögeln“ ist „Song für Mia“ ihr erster TV-Film für die ARD Degeto. Für das Drehbuch zeichnen Alexander Dydyna, Peer Klehment und Friederich Oetker nach einer Vorlage von Lisa James Larson verantwortlich. Die Redaktion liegt bei Sascha Schwingel, Redaktionsleiter der ARD Degeto.

Am 31. Januar 2018 vergibt die Akademie des Österreichischen Films zum 8. Mal den Österreichischen Filmpreis in insgesamt 16 Kategorien.

Nominiert sind für die ARD-Degeto-Koproduktionen „Die Blumen von gestern“ und „Wilde Maus„:

 

Adéle Haenel  –  „Die Blumen von gestern“

in der Kategorie Beste weibliche Hauptrolle

 *

Lars Eidinger  – „Die Blumen von gestern“

&

Josef Hader – „Wilde Maus“

in der Kategorie Beste männliche Hautrolle

 *

Georg Friedrich – „Wilde Maus“

in der Kategorie Beste männliche Nebenrolle

*

und

Gioia Raspé – „Die Blumen von gestern“

in der Kategorie Bestes Kostümbild

 

„Die Blumen von gestern“ ist eine Produktion von DOR FILM WEST, DOR FILM und  der FOUR MINUTES Filmproduktion;  in Koproduktion mit dem SWR | ARD Degeto, NDR, ORF, BR, HR; mit Förderung der MFG – Filmförderung Baden-Württemberg, dem MBB – Medienboard Berlin-Brandenburg, der FFA – deutsche Filmförderungsanstalt, dem DFFF – Deutscher Filmförderfonds, dem ÖFI – Österreichisches Filminstitut, FFW – Filmfonds Wien, FISA – Filmstandort Austria sowie Eurimages.

Buch und Regie: Chris Kraus, Produzenten: Danny Krausz, Kathrin Lemme

Mehr zu „Die Blumen von gestern“ finden Sie hier.

„Wilde Maus“ wurde produziert von Wega Film –  in Koproduktion mit der ARD Degeto und Freibeuter Film, unterstützt vom Österreichischen Filminstitut, dem ORF Film-/Fernsehabkommen, dem Filmfonds Wien sowie dem  Land Niederösterreich.

Buch und Regie: Josef Hader, Produzenten: Michael Katz, Veit Heiduschka.

Mehr zu „Wilde Maus“ erfahren Sie hier.

Die Preisverleihung findet in Auditorium Grafenegg/Niederösterreich statt.  Der ORF wird den Österreichischen Filmpreis wieder umfangreich begleiten.

Mehr zum Preis und den Nominierungen finden Sie hier.

v.l.n.r.: Hendrik Langfeld (Florentin Will), Tina Langfeld (Carin C. Tietze), Franziska Meyer Price (Regisseurin), Armin Lindner (Francis Fulton-Smith) – Foto: ARD Degeto | FFP New Media | Willi Weber

Für Armin ist das Leben eigentlich schon gelaufen: keine Frau, keine Kinder und im Job keine Anerkennung. Bis er auf die Liebe seines Lebens trifft – und auf seine größte Herausforderung: Der Nesthocker-Sohn denkt gar nicht daran, das Feld zu räumen und macht ihm stattdessen eine Kampfansage. Armin muss in den Psychokrieg ziehen und um sein Glück kämpfen.

Francis Fulton-Smith, Carin C. Tietze und Florentin Will spielen die Hauptrollen in der bitterbösen ARD-Degeto-Komödie „Der Nesthocker(AT), die unter der Regie von Franziska Meyer Price am 12. Dezember 2017 abgedreht wurde. Die Dreharbeiten fanden Köln und Umgebung statt.

Zum Inhalt: Armin (Francis Fulton-Smith) ist verliebt. Endlich hat der Bauzeichner eine Frau Tina (Carin C. Tietze) getroffen, die über seine Witze lacht und ihn akzeptiert, wie er ist. Einziges Problem: Tinas Sohn Hendrik (Florentin Will). Er lebt noch zu Hause und hat offensichtlich nicht vor, das Feld zu räumen. Im Gegenteil: Hendrik sieht in Armin einen Rivalen, den es schnellstmöglich loszuwerden gilt! Und dafür ist ihm jedes Mittel recht. Er beginnt einen perfiden Kleinkrieg gegen den neuen Lover seiner Mutter. Tina ahnt von all dem nichts. Beide Männer wollen sich vor ihr keine Blöße geben und tragen hinter ihrem Rücken ihre Scharmützel aus. Als Hendrik fast am Ziel ist und Armin schon beinahe aufgeben will, bäumt er sich noch einmal auf und dreht den Spieß um. Nun liegt es an Tina, ob sie sich für oder gegen Armin entscheiden will…

„Der Nesthocker“ (AT) ist eine Produktion der FFP New Media (Produzenten: Simone Höller, Michael Smeaton) im Auftrag der ARD Degeto für Das Erste. Das Drehbuch stammt von Claudius Pläging. Die Redaktion verantwortet Carolin Haasis (ARD Degeto).

 Zum Abschluss des diesjahrigen FernsehfilmFestivals Baden-Baden vergab die Jury am 1. Dezember den

 Sonderpreis für Regie an

 Julia von Heinz

für ihre Arbeit an der ARD-Degeto-Koproduktion

Katharina Luther“.

Zeitgleich zum Wettbewerb strahlte 3sat als Mitveranstalter des Festivals alle zwölf Wettbewerbsfilme aus und ließ die Zuschauer entscheiden. Danach ging der

 3sat-Zuschauerpreis an

„Zuckersand“.

In „Katharina Luther“ erzählt Julia von Heinz die Geschichte der Katharina von Bora, die angeregt von den Schriften Martin Luthers das Kloster verlässt, um ein selbstbestimmteres Leben zu führen. Ein gewagter Schritt, der sie schließlich nach Wittenberg führt, wo sie den Reformator selbst kennenlernt und heiratet. Sie wird Luthers gleichberechtigte Gesprächspartnerin und sorgt als Wirtschafterin für die Existenz der Familie.

Die Jury begründet ihr Urteil u.a.: „Der Regisseurin gelingt es, die Figur der Katharina von Bora, deren Lebensumstände uns heute fremd sind, spannend für die Gegenwart zu erzählen. Der Film ‚Katharina Luther‘ wird durch die Handschrift und Stilsicherheit der Regisseurin zu einer aufregenden Reise ins Spätmittelalter, die trotz eines ernst genommenen Bildungsauftrags vor allem eins schafft: uns zu unterhalten.“

„Katharina Luther“ ist eine Koproduktion der EIKON mit Cross Media, Tellux Film und Conradfilm in Koproduktion mit dem MDR, ARD Degeto, BR und SWR. Gefördert wurde die Produktion von der Mitteldeutschen Medienförderung (MDM) und dem FilmFernsehFonds Bayern (FFF Bayern). In den Hauptrollen spielen Karoline Schuch und Devid Striesow.

Das Buch schrieb Christian Schnalke,  die Kamera führte Daniela Knapp, die Redaktion übernahmen: Jana Brandt (MDR), Johanna Kraus (MDR), Christine Strobl (ARD Degeto), Claudia Simionescu (BR), Manfred Hattendorf (SWR).

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In „Zuckersand“ erzählt Regisseur Dirk Kummer von der Freundschaft zweier Jungen in der DDR der 1970er Jahre. Deren behütete Kindheit nahe der  Grenze zu West-Berlin endet abrupt, als Jonas‘ Mutter einen Ausreiseantrag stellt und sich Fred daraufhin plötzlich von seinem Freund fernhalten soll. Da reift in den beiden der Plan, im Brandenburgischen Sand einen Tunnel zu graben, der quer durch den Erdball bis Australien führen soll, wo sie sich wieder treffen wollen.

„Zuckersand“ ist eine Produktion der Claussen + Putz Filmproduktion im Auftrag von BR, ARD Degeto und MDR. In den Hauptrollen spielen u.a.: Tilman Döbler, Valentin Wessely, Katharina Marie Schubert und Christian Friedel.

Das Buch stammt von Dirk Kummer und Bert Koß, Kamera: Christian Marohl, Redaktion: Claudia Simionescu (BR), Christine Strobl (ARD Degeto), Stephanie Dörner (MDR).

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Alle Preisträger im Überblick und weitere Informationen zum FernsehfilmFestival Baden-Baden finden Sie hier.