Tanja Wedhorn (Rolle Nora Kaminski) und Stephan Kampwirth (Rolle Dr. Richard Freese) während der Dreharbeite – ARD Degeto | Boris Laewen

Auf der Ostseeinsel Rügen, in Berlin und Stralsund entstanden vom 7. Mai bis 7. Juli 2018 für den Sendeplatz „Endlich Freitag im Ersten“ zwei neue Folgen der Reihe „Praxis mit Meerblick“ mit Tanja Wedhorn in der Hauptrolle. Das Leben der charmanten Ärztin Nora Kaminski will einfach nicht zur Ruhe kommen: Ihre Pläne, endlich irgendwo anzukommen und wieder Normalität und Stabilität im Alltag zu finden, werden von einem dramatischen Ereignis erschüttert.
An der Seite von Tanja Wedhorn spielen Stephan Kampwirth, Morgane Ferru, Michael Kind, Anne Werner, Lukas Zumbrock, Patrick Heyn, Anja Antonowicz, Dirk Borchardt, Thomas Arnold und Helgi Schmid.

Zu den Inhalten:

Unter Campern (AT)
Rügen-Ärztin Nora (Tanja Wedhorn) bekommt aus heiterem Himmel die Chance, schon bald nach Berlin zurückzukehren. Eine Headhunterin (Karoline Bär) bietet ihr eine attraktive Klinikstelle. Ein Ende der beruflichen Doppelbelastung – tagsüber in der Praxis von Richard (Stefan Kampwirth) und am Wochenende beim Rettungsdienst – klingt verlockend. Dass das Leben in der Hauptstadt jedoch auch aufreibend sein kann, erfährt Nora von einem Herzinfarkt-Patienten: dem Camping-Urlauber Olaf Panitzke (Thomas Arnold) aus Berlin. Der Polizeibeamte und seine Familie brauchen, wie Nora schon bald feststellt, mehr als nur eine Notfallversorgung. Unterdessen geht ihr Richards 24-Stunden-Geturtel mit Joanna (Anja Antonowicz) gewaltig auf die Nerven. Soll Nora die Zelte abbrechen oder endlich Wurzeln schlagen?

Der einsame Schwimmer (AT)
Nora (Tanja Wedhorn) kann sich ein Leben ohne ihren besten Freund Richard (Stefan Kampwirth) kaum vorstellen. Seine Praxis alleine weiterzuführen, kommt für die Ärztin ohne Doktortitel nicht in Frage, zumal ihr die Kassenzulassung fehlt. Unerwartete Hilfe bekommt sie von Richards Onkel (Bernd Stegemann), dem früheren Besitzer: Er ermutigt Nora trotz lukrativer Angebote zur Übernahme. Von seiner guten Seite zeigt sich ganz überraschend Dr. Heckmann (Patrick Heyn), der Nora sogar eine Stelle in der Klinik anbietet. Schon bald kommt sie dahinter, was wirklich hinter der Charmeoffensive steckt. Zum Nachdenken bleibt wenig Zeit, denn Arbeit gibt es wie immer genug: Sorgen macht ein junger Triathlet (Helgi Schmid), der seltsame Aussetzer hat. Obwohl ihm Nora einmal das Leben rettete, will er sich von ihr nicht helfen lassen.

„Praxis mit Meerblick“ ist eine Produktion der REAL FILM Berlin im Auftrag der ARD Degeto für Das Erste. Die Drehbücher stammen von Michael Vershinin und Marcus Hertneck. Hinter der Kamera steht Gunnar Fuß. Produzentin ist Heike Streich. Die Redaktion liegt bei Stefan Kruppa (ARD Degeto).

Ludwig Trepte mit Studio-Hamburg-Nachwuchspreistägerin Johanna Ingelfinger  – Foto: Studio Hamburg | Andrè Poling

 

Für Jury des 21. Studio Hamburg Nachwuchspreises ist sie in der ARD-Degeto-Koproduktion „Das Verschwinden“ die „schauspielerische ‚Entdeckung des Jahres‘. Konzentriert, kraftvoll, mit Mut zur Hässlichkeit und einer atemberaubenden Hingabe besteht sie mühelos in einem hochkarätigen Ensemble. Von dieser grandiosen Schauspielerin ist in Zukunft viel zu erwarten“, so die Jury weiter zur Verleihung des

Studio Hamburg Nachwuchspreises

in der Kategorie

„Beste Nachwuchsdarstellerin“

an

Johanna Ingelfinger

Die Preisverleihung fand am 6. Juni 2018 vor rund tausend Gästen im Thalia Theater Hamburg statt.

 

Wir gratulieren ganz herzlich zu diesem Erfolg!

Das Erste Deutsche Fernsehen strahlte „Das Verschwinden“ als vierteilige Mini-Serie im Oktober 2017 aus. Die Serie handelt von der Suche einer Mutter nach ihrer über Nacht verschwundenen Tochter. Auf sich allein gestellt, sucht Michelle Grabowski (Julia Jentsch) überall nach Janines (Elisa Schlott) Spuren. Insbesondere im Freundeskreis der verschwundenen 20-Jährigen hofft sie, mehr zu erfahren. Doch die Jugendlichen reagieren verschlossen. Allen voran Manu Essmann (Johanna Ingelfinger), Janines beste Freundin, die gerade dabei ist, auf der Suche nach sich selbst den Boden unter den Füßen zu verlieren, und für die mit Janines Verschwinden eine wichtige Stützte in ihrem Leben wegbricht.

Weitere Infos zu „Das Verschwinden“ finden Sie hier.

Mehr zum Studio Hamburg Nachwuchspreis hier.

Impuls-Preis-Gewinnerin Helena Hoffmann mit Vladimir Burlakov – Foto: Studio Hamburg | André Poling

Seit 2014 vergibt die ARD Degeto den Impuls Preis zur Nachwuchsförderung. Erstmalig in diesem Jahr fand die Ausschreibung bundesweit statt. Und ebenfalls neu in diesem Jahr war die Verleihung des Preises im Rahmen des traditionsreichen Studio Hamburg Nachwuchspreises am 6. Juni im Hamburger Thalia Theater. Überreicht wurde der Preis von Vladimir Burlakov.

Wir gratulieren ganz herzlich der diesjährigen Impuls-Preis-Gewinnerin

Helena Hofmann

von der Filmakademie Baden-Württemberg!

Helena Hofmann erhält die Auszeichnung für ihr Exposè „Worauf es ankommt“. Darin erzählt sie die Liebesgeschichte der erfolgreichen Powerfrau Ella, die von einem One-Night-Stand schwanger wird. Sie braucht keinen Mann und keine Hilfe. Aber als sie sich im achten Monat schwanger das Bein bricht, bleibt ihr nichts anderes übrig, als zu ihrer chaotischen Messi Mutter zu ziehen. In das Dorf, in dem sie aufgewachsen ist und wo auch Florian der Briefträger wohnt, der noch nicht weiß, dass er der Vater ist.

Dazu die Jury der ARD Degeto: „Worauf es ankommt“ ist eine Liebesgeschichte, die einerseits von dem sozialen Gefälle zwischen der Hauptfigur und ihrem one-night-stand, dem Postboten lebt; andererseits von den Problemen mit der Messie-Mutter. Von der Autorin geschickt im Stadt-Land-Spannungsfeld angesiedelt, bietet der Stoff eine originelle Variante zu den ewigen Familienthemen „Loslassen“ und „zurück zu seinen Wurzeln“. Die Autorin versteht es, ihre Figuren mit wenigen Worten plastisch zu machen.

Mit dem Impuls Preis fördert die ARD Degeto den deutschen Filmnachwuchs. Ausgezeichnet wird eine erfolgversprechende Drehbuchidee für den Sendeplatz „Endlich Freitag im Ersten“. Bewerben können sich alle Studierenden der Abschlussjahrgänge an deutschen Filmhochschulen in den Bereichen Drehbuch, Regie und Creative Producing.

 

v.l.n.r.: „Capo“ Matteo Zanchetti (Tobias Oertel) und Commissario Sonja Schwarz (Chiara Schoras) – Foto:  ARD Degeto/Hans-Joachim Pfeiffer

Familiengeheimnisse, Pfarrermord und „Dottoressa Mafia“: Vom 8. Mai bis 11. Juli 2018  fanden die Dreharbeiten zum achten und neunten Film der erfolgreichen ARD-Degeto-Reihe „Der Bozen-Krimi“  (zuletzt 6,4 Millionen Zuschauer) statt. Gedreht wurde in Bozen und Umgebung sowie in den Dolomiten für den „DonnerstagsKrimi im Ersten“. Frau Commissario Sonja Schwarz (Chiara Schoras) muss dieses Mal an allen Fronten kämpfen: Privat entpuppt sich ihr neuer Verwalter Julian Bittner (Harald Windisch) als Mogelpackung mit einem erschütternden Familiengeheimnis, das besonders Katharina (Lisa Kreuzer) zusetzt. Beruflich gerät sie zusammen mit „Capo“ Matteo Zanchetti (Tobias Oertel) ins Visier von Rossis Nachfolgerin Giulia Santoro (Susanna Simon). Diese spielt mit Angelo Vitale (Murat Demir) ein tödliches Spiel auf eigene Rechnung …

Neben der Stammbesetzung mit Gabriel Raab, Lisa Kreuzer, Charleen Deetz und Hanspeter Müller-Drossart sind auch die weiteren Rollen wieder hochkarätig besetzt: Es spielen Tim Bergmann, Helmfried von Lüttichau, Harald Windisch, Jule Böwe, Nikolaus Paryla, Sinja Dieks, Murat Demir, Milena Dreissig, Beat Marti, Fabian Oehl, Christian Lex u.v.a.

Zu den Inhalten:

Der Bozen-Krimi: Mörderisches Schweigen (AT)

In einem Bergsee wird die Leiche einer seit Monaten vermissten jungen Frau gefunden. Commissario Sonja Schwarz (Chiara Schoras) und Capo Matteo Zanchetti (Tobias Oertel) sehen sich bei den Ermittlungen im abgelegenen Heimatdorf der Toten einer undurchdringlichen Mauer des Schweigens gegenüber. Jeder der Verdächtigen, vom jungen, unbeliebten Pfarrer (Fabian Oehl) bis zum machtbewussten Bürgermeister (Beat Marti), scheint ein Geheimnis zu hüten. Rossis Nachfolgerin, die gerissene Mafia-Anwältin Giulia Santoro (Susanna Simon), macht ihnen das Leben ebenfalls nicht leichter: Sie nutzt einen bei der Kripo Bozen platzierten Maulwurf für ihre Zwecke. Das dadurch geschaffene Klima des Misstrauens führt auch zu Spannungen zwischen dem frisch in seine Kollegin Sofia (Sinja Dieks) verliebten Jonas Kerschbaumer und seinen Chefs Sonja und Matteo.

Der Bozen-Krimi: Gegen die Zeit (AT)

Nach einem Anschlag auf Capo Matteo Zanchetti (Tobias Oertel) und bedrohlichen Vorkommnissen auf dem Weingut von Commissario Sonja Schwarz (Chiara Schoras) müssen sich die beiden Ermittler die Frage stellen, ob die Mafia sie ausschalten will. Oder handelt Rossis Nachfolgerin Giulia Santoro (Susanna Simon) auf eigene Faust? Inzwischen wissen Sonja und Matteo, wer die undichte Stelle bei der Kripo Bozen ist und versuchen, mit gezielt gestreuten Fehlinformationen den Spieß umzudrehen. Während sie im Fall eines ermordeten Junkies ermitteln, wird ein Kind entführt. Was die Kidnapper nicht wissen: Die einzige Tochter eines Sportstars (Tim Bergmann) und seiner zweiten Frau (Milena Dreissig) leidet an einer seltenen Stoffwechselstörung. Den Kommissaren bleibt nur ein enges Zeitfenster, um die Kleine zu retten.

„Der Bozen-Krimi: Mörderisches Schweigen“ (AT) und „Der Bozen-Krimi: Gegen die Zeit“ (AT) sind Produktionen der Merfee-Film- und Fernsehproduktion (Produzent: Dr. Eberhard Jost) im Auftrag der ARD Degeto für Das Erste. Die Redaktion liegt bei Diane Wurzschmitt (ARD Degeto). Gedreht wurde nach den Drehbüchern von Thorsten Näter, der auch bei beiden Filmen Regie führte.

Hintere Reihe von links nach rechts: Felix Poplawsky (Kamera), Philip Noah Schwarz (Rolle Oliver), Adnan Maral (Rolle Robert), Anja Knauer (Rolle Filipa), Helmut Zierl (Rolle Kulovits), Tyron Ricketts (Rolle Mike). Vorne v.l.n.r.: Thomas Hroch (Produzent Tivoli Film), Peter Stauch (Regie) – Foto: ARD Degeto | Tivoli Film | Diensen Pamben

Auf Mauritius entstanden vom 22. Mai bis 17. Juli 2018 zwei neue Filme der Reihe „Die Inselärztin“ für den Sendeplatz „Endlich Freitag im Ersten“.  Neben Anja Knauer in der Titelrolle spielen Tobias Licht, Tyron Ricketts, Dennenesch Zoudé und Helmut Zierl. Außerdem sind Friedrich von Thun, Suzanne von Borsody und Inez Bjørg David zu sehen. Gedreht wurde auf Mauritius.

Voller Elan schafft Inselärztin Dr. Filipa Wagner (Anja Knauer) den Spagat zwischen Hotelärztin, Arbeit im Krankenhaus und der ehrenamtlichen Versorgung einheimischer Patienten. In ihrem Kollegen Daniel (Tobias Licht) hat sie nach einem schweren Schicksalsschlag endlich eine neue Liebe gefunden – bis ihrer beider Vergangenheit sie einzuholen droht.

Zu den Inhalten:

 „Die Inselärztin – Geheimnisse“ (AT)

Als Inselärztin hat Filipa (Anja Knauer) auf Mauritius alle Hände voll zu tun: Köchin Emi (Dennenesch Zoudé) und ihre Freundin Tania (Amanda Khan) sind in einen Autounfall verwickelt, der komplizierte Folgen hat. Der junge Hotelgast Oliver (Philip Noah Schwarz) erleidet beim Tauchen einen Zusammenbruch, sein Vater Robert (Adnan Maral) gerät schnell an seine erzieherischen Grenzen. Unterdessen geht es auch in Filipas Privatleben turbulent zu: Daniel (Tobias Licht) und sie sind inzwischen ein Paar, dennoch schafft Filipa es nicht, ihre Vergangenheit hinter sich zu lassen. Ein Überraschungsbesuch auf der Insel lässt alte Wunden wieder aufbrechen. Und auch Daniel kann seiner Vergangenheit auf Mauritius nicht entgehen.

 „Die Inselärztin – Loslassen“ (AT)

Auf der Insel steht die Zeit still: Daniels (Tobias Licht) totgeglaubte Frau Jenny (Inez Bjørg David) ist zurück auf Mauritius. Sie leidet unter massiven Gedächtnislücken und begibt sich gemeinsam mit ihrem jahrelangen Betreuer Dr. Marius Mantler (Friedrich von Thun) auf Spurensuche im Kreis ihrer Familie. Während Daniel mit der Situation komplett überfordert ist und Tochter Isi (Sarah Warth) ihre Mutter nur zögerlich akzeptiert, zieht sich Filipa (Anja Knauer) zurück. Sie liebt Daniel, aber sie weiß auch, dass sie ihn loslassen muss. Um sich abzulenken stürzt, sich Filipa in die Arbeit und kann so verhindern, dass Hoteldirektor a.D. Kulovits (Helmut Zierl) schwerwiegend erkrankt. Filipa erhält zudem ein Jobangebot, über das sie ernsthaft nachdenkt. Als sich Daniels Frau Jenny hilfesuchend an Filipa wendet, überschlagen sich die Ereignisse und es beginnt ein Wettlauf um Leben und Tod.

„Die Inselärztin“ ist eine Produktion der Tivoli Film (Produzenten: Thomas Hroch, Gerald Podgornig) in Zusammenarbeit mit Two Oceans Production und mit Unterstützung des Board of Investment Mauritius im Auftrag der ARD Degeto für Das Erste. Regie führte, wie bei den ersten beiden Folgen, Peter Stauch nach den Drehbüchern von Maja und Wolfgang Brandstetter. Hinter der Kamera stand Felix Poplawsky. Die Redaktion liegt bei Birgit Titze (ARD Degeto).

 

 

 

 

 

 

 

v.l.n.r.: Axel Barth (Regisseur), Melanie Brozeit (Redakteurin, MDR), Philipp Danne (Jonas Waldek), Gabriela Brenner (Produzentin), Jörg Witte (Christoph Fischer), Simon Schmejkal (Kamera) – Foto: MDR | ARD Degeto | ndf | Tom Schulze

Die Sächsische Schweiz ist Schauplatz für die neue Fernsehfilmreihe „Jonas Waldek“ (AT), deren erste beiden Filme vom 29. Mai bis 25. Juli 2018 gedreht wurden. In der titelgebenden Hauptrolle ist der aus „In aller Freundschaft – Die jungen Ärzte“ bekannte Schauspieler Philipp Danne zu sehen, dem als Ranger im Nationalpark einen Spagat zwischen wirtschaftlichen Interessen und dem Schutz der einmaligen Landschaft abverlangt wird.

Zum Inhalt:

Als Ranger in den kanadischen Wäldern hat Jonas Waldek (Philipp Danne) in den letzten Jahren viel Erfahrung gesammelt. In seinen Heimatort Hohnstein und den Nationalpark Sächsische Schweiz zurückgekehrt, ist er nun mit seinen neuen Kollegen im Einsatz, um den Erhalt der einzigartigen Landschaft und Tierwelt zu sichern. Ein ständiger Drahtseilakt zwischen Naturschutz und wirtschaftlichen Interessen, denn vom Tourismus lebt die ganze Region. Jonas wohnt mit seiner Mutter Monika (Heike Jonca), seiner Schwägerin Rike (Eva-Maria Grein von Friedl) und deren Sohn Lukas (Valentin Wessely) auf einem Hof mit angeschlossenem Sägewerk, das die zwei Frauen seit dem Tod von Jonas‘ Bruder Frank gemeinsam führen. Wie lange dies allerdings noch möglich sein wird, steht in den Sternen. Ihr Verpächter, Unternehmer Karl Nollau (Matthias Brenner), ist beruflich wie privat ein ernstzunehmender Kontrahent …

Wie gerufen kommt da die Unterstützung von der attraktiven Verhaltensbiologin Emilia (Liza Tzschirner). Angelockt durch einen Wolf, der in der Region gesichtet wird, steht sie Jonas im Einsatz für die Beibehaltung der Schutzzonen im Nationalpark zur Seite. Schon bald kann und will Jonas nicht mehr auf Emilias Hilfe verzichten und hofft, dass sowohl der Wolf als auch Emilia die Sächsische Schweiz zu ihrer neuen Heimat machen.

In weiteren durchgehenden Rollen sind Jörg Witte, Sebastian Kaufmane, Dirc Simpson und Mike Maas zu sehen. Die Drehbücher von Andreas Brune und Sven Frauenhoff werden inszeniert von Axel Barth („Der Bergdoktor“, „Das Mädchen aus dem Totenmoor“). Gedreht wird voraussichtlich bis 25. Juli 2018 in Sebnitz und dem Nationalpark Sächsische Schweiz.

Die Ausstrahlung ist für Ende des Jahres geplant.

„Jonas Waldek“ (AT) ist eine Produktion der ndF: neue deutsche Filmgesellschaft mbH (Produzentin: Gabriela Brenner, Producerin: Nadine Lewerenz) im Auftrag der Degeto (Redaktion: Stefan Kruppa) und des MDR (Redaktion: Jana Brandt und Melanie Brozeit) und für Das Erste. Die Ausstrahlung ist für Ende des Jahres geplant.

v.l.n.r.: Hannah (Susanne von Borsody), Aylin (Aylin Tezel), Jan (Ken Duken) – ARD Degeto/UFA Fiction/Britta Krehl

Nach dem großen Erfolg des ersten Films „Die Informantin“ wurde vom 23. Mai bis 26. Juni ein neuer Thriller unter der Regie von Isabel Kleefeld gedreht. Aylin Tezel übernimmt erneut die Hauptrolle der Informantin, die sich erpressbar gemacht hat und leidenschaftlich darum kämpft, endlich ein normales Leben führen zu können. An ihrer Seite spielen auch diesmal Ken Duken und Suzanne von Borsody. Die weiteren Rollen sind mit Stefan Kurt, Franz Dinda, Nina Kronjäger, Pegah Ferydoni und vielen anderen ebenfalls hochkarätig besetzt.

Zum Inhalt: Der zweite Fall für die junge, impulsive Jurastudentin Aylin (Aylin Tezel) als verdeckte Ermittlerin: Als Aylin einen Anruf von ihrer völlig aufgelösten Schwester Elif (Pegah Ferydoni) bekommt, ahnt sie sofort, dass dahinter die beiden Ermittler Hannah (Suzanne von Borsody) und Jan (Ken Duken) stecken. Die beiden arbeiten an einem Fall, bei dem es um illegale Geldwäsche und Finanzierung von Terrorgruppen geht. Vermeintlicher Drahtzieher ist der renommierte und bestens vernetzte Anwalt Engelhardt (Stefan Kurt), der bisher alle Informanten auffliegen ließ. Für die Polizei ist Aylin die letzte Chance. Da Aylin erpresst wird, hat sie keine Wahl und lässt sich auf den gefährlichen Job ein. Sie gerät zwischen die Fronten um Vertrauen, Macht und die Frage, ob Moral und Aufrichtigkeit immer dasselbe sind.

„Die Informantin 2“ (AT) ist eine Produktion der UFA FICTION im Auftrag der ARD Degeto für Das Erste. Isabel Kleefeld hat das Drehbuch nach einer Idee von Ulrike Stegmann und Christof Reiling geschrieben und führt Regie. Für die Kamera ist Martin Langer verantwortlich. Für die ARD Degeto zeichnet Carolin Haasis als Redakteurin verantwortlich. Produzent ist Christian Rohde. Gedreht wurde in Berlin und Umgebung.

Von links nach rechts: Ina Paule Klink (Rolle Dominique Küster), Christian Kohlund (Rolle Thomas Borchert), Roland Suso Richter (Regie), Kai Wiesinger (Rolle Heller), Andrea Zogg (Rolle Beat Bürki), Robert Hunger-Bühler (Rolle Dr. Reto Zanger) – Foto: ARD Degeto | Max Knauer

Vom 10. Mai bis 10. Juli 2018 fanden in Zürich und Prag die Dreharbeiten zum fünften und sechsten Film der erfolgreichen ARD-Degeto-DonnerstagsKrimi-Reihe „Der Zürich-Krimi“ statt. Darin nimmt es das ebenso gewiefte wie gegensätzliche Juristen-Duo Christian Kohlund als Thomas Borchert und Ina Paule Klink als Dominique Kuster wieder mit kriminellen Machenschaften, Mord und einem Netz an Lügen und Intrigen auf. In weiteren Rollen spielen Kai Wiesinger, Robert Hunger-Bühler, Felix Kramer, Susi Banzhaff, Andrea Zogg, Valery Tscheplanowa, Alireza Bayram, Christoph Letkowski, Lena Schmidtke, Thomas Kügel, Jan Krauter u.v.a.

Zu den Inhalten: 

„Der Zürich-Krimi: Borchert und die mörderische Gier“ (AT)
Als Borchert mit seinem Lieblings-Täxler Bürki (Andrea Zogg) auf dem Weg in die Kanzlei seiner Chefin Dominique Kuster ist, bremst ein Stau sie aus. Ein junger Motorradfahrer wurde abgedrängt und liegt nun im Koma. Julian (Justus Czaja), so sein Name, hatte Dominique um Hilfe gebeten. Der junge Mann erinnert den „Anwalt ohne Lizenz“ an seinen eigenen Sohn; er forscht nach. Bald stößt er nicht nur auf einen ominösen Van mit gefälschten israelischen Diplomatenkennzeichen, sondern auch auf Hinweise für eine mögliche Radikalisierung des jungen Kunststudenten. Dieser hatte sich mit einem gewissen Said Allawi (Alireza Bayram) angefreundet und auffallend viele Reisen in den Nahen Osten unternommen. Licht ins Dunkel bringen können weder seine verzweifelte Mutter (Valery Tscheplanowa) noch sein erfolgreicher Vater (Kai Wiesinger), nach dessen Anerkennung sich Julian sehnte. Doch Borchert, der um das Leben des Jungen fürchtet, bohrt weiter …

„Der Zürich-Krimi: Borchert und der Sündenfall“ (AT)
Aus seinem geplanten Opern-Kurztrip an den Genfer See wird nichts: Borchert muss auf Bitten seiner Chefin Dominique hin ausgerechnet dem ungeliebten Hauptmann Furrer (Felix Kramer) beispringen. Dieser wurde vom Dienst suspendiert, weil er im Verdacht steht, eine junge Polizistin getötet zu haben. Emmi Arnold (Lena Schmidtke) wollte Furrer beweisen, dass der Tod des Clubbetreibers Jean Berger bei einer Razzia keine Notwehr, sondern eiskalter Mord durch korrupte Polizisten war. Da alle Indizien gegen Furrer sprechen und er keinem seiner Kollegen (Christoph Letkowski, Thomas Kügel, Jan Krauter) mehr trauen kann, taucht er unter. Währenddessen versuchen Borchert und Dominique, die nach einer heißen Nacht mit Furrer ein besonderes Interesse an der Aufklärung des Falls hat, seine Unschuld zu beweisen.

„Der Zürich-Krimi: Borchert und die mörderische Gier“ (AT) und „Der Zürich-Krimi: Borchert und der Sündenfall“ (AT) sind Produktionen der Graf Film GmbH (Produzent: Klaus Graf, Producerin: Annemarie Pilgram) im Auftrag von ARD Degeto für Das Erste. Die Redaktion liegt bei Diane Wurzschmitt (ARD Degeto). Regie führte Roland Suso Richter nach den Drehbüchern von Wolf Jakoby.

Von l. n. r.: Barbara Schöneberger, die Produzenten von X Filme Michael Polle, Stefan Arndt und Uwe Schott, sowie Liv Lisa Fries, Volker Bruch und Regisseur Tom Tykwer
Foto: Joerg Koch|Bayerische Staatskanzlei

 

Die ARD Degeto freut sich über zwei Auszeichnungen: Julia Jentsch erhält den Bayerischen Fernsehpreis als beste Schauspielerin für die ARD-Degeto-Koproduktion „Das Verschwinden“. Der Sonderpreis geht an die Erfolgsserie „Babylon Berlin“. Der Bayerische Fernsehpreis wurde am 18. Mai 2018, zum 30. Mal im Prinzregententheater München verliehen. ARD-Degeto-Geschäftsführerin Christine Strobl gratuliert den Preisträgern ganz herzlich und freut sich über diese Auszeichnungen: „Diese Preise würdigen die herausragenden Leistungen und das große Engagement aller Beteiligten. Für uns als Degeto ist der Bayerischer Fernsehpreis ein weiterer Beleg für die Qualität unserer Serien im Ersten.“

Den Sonderpreis für die ARD-Degeto-Koproduktion „Babylon Berlin“ begründete die Jury u.a.: „Mit ‚Babylon Berlin‘ erblickte nach mehr als 180 Drehtagen Deutschlands größtes Serienprojekt das Licht der Fernsehwelt. Die Konstellation war dabei ein echtes Novum – einzigartig und mutig zugleich: Auf Initiative von X Filme Creative Pool sind ARD Degeto, Sky und Beta Film zur Realisierung von ‚Babylon Berlin‘ eine Partnerschaft eingegangen mit keinem geringeren Ziel, als das Seriengenre in Deutschland und Österreich auf ein neues Level zu heben.“

„Babylon Berlin“ ist eine Produktion von X Filme Creative Pool, ARD Degeto, Sky und Beta Film. Free-TV-Premiere ist im Herbst 2018 im Ersten.  Mehr zu „Babylon Berlin“ hier.

Und zum Votum für Julia Jentsch heißt es:  „In der Krimiserie ‚Das Verschwinden‘ … spielt Julia Jentsch die Mutter der verschwundenen Janine in mitreißender und packender Weise. Der Zuschauer wird durch sie in diese Welt der Verzweiflung, des Scheins und der Verwerfungen hineingezogen … Julia Jentsch fesselt mit ihrem Spiel, das bis an die Schmerzgrenze geht, keinen Zuschauer kalt lassen kann und noch lange Zeit im Gedächtnis bleibt.“

„Das Verschwinden“ wurde produziert von 23/5 Filmproduktion in Koproduktion mit BR, ARD Degeto, NDR und dem SWR. Die Erstausstrahlung der vierteilige Miniserie fand vom  22. bis 31. Oktober 2017 im Ersten statt. Mehr dazu hier.

 

 

v.l.n.r.: Boris Aljinovic (Bürgermeister Stübner), Carmen-Maja Antoni (Schwetser Elsa), Produzentin Eva-Marie Martens, Horst Krause (Horst Krause) und Regisseur Bernd Böhlich am Set in Brandenburg –  Foto: rbb | ARD Degeto | Arnim Thomaß

Am 15. Juni 2018 fiel die letzte Klappe für den Fernsehfilm „Krauses Hoffnung“ mit dem beliebten Schauspieler Horst Krause. Nach „Krauses Fest“, „Krauses Kur“, „Krauses Braut“, „Krauses Geheimnis“ und „Krauses Glück“ folgt mit „Krauses Hoffnung“ der sechste Teil der charmanten Filmreihe. Bernd Böhlich schrieb wieder das Drehbuch und führte Regie. Gedreht wurde seit 15. Mai 2018 in Gröben bei Potsdam, Ihlow (Oberbarnim), Debno (Polen) und auf der Insel Poel.

Zum Inhalt: Polizeihauptmeister Horst Krause (Horst Krause) kümmert sich seit seiner wohlverdienten Pensionierung gemeinsam mit seiner Schwester Elsa (Carmen-Maja Antoni) um den Gasthof in Schönhorst. Es wäre alles gut, wenn Elsa nicht so vergesslich wäre… Eine brennende Pfanne in der Küche ruft sogar die Feuerwehr auf den Plan. Krause macht sich große Sorgen um Elsas Gesundheitszustand. Was soll ohne sie aus dem Gasthof werden? Meta (Angelika Böttiger) und Rudi (Thilo Prückner) kommen aus Köln zurück, der Familienrat wird einberufen. Krause will kurzerhand verkaufen, doch dem stellt sich Bürgermeister Stübner (Boris Aljinovic) vehement entgegen, damit dem Ort ein Gasthof erhalten bleibt. Jeder hat eine andere Vorstellung von der Zukunft des Hofes. Eine Reise mit den Schwestern in die alte Heimat nach Pommern soll erstmal die Gemüter beruhigen und Elsa Gutes tun. Doch bei der Heimkehr erkennt Krause plötzlich, warum Meta ihn zu dieser Reise ermutigt hat: Rudi hat während ihrer aller Abwesenheit seine ganz eigenen Ideen für den Gasthof verwirklicht. Kann die Familie am Ende wieder zusammenrücken und eine gemeinsame Lösung finden? Das wäre Krauses größte Hoffnung…

In weiteren Rollen: Pauline Knof, Victor Choulman, Gisa Flake, Bernd Stegemann u.v.a.

„Krauses Hoffnung“ ist eine Produktion der mafilm GmbH Berlin (Produzenten: Eva-Marie Martens und Alexander Martens) im Auftrag von ARD Degeto (Redaktion: Stefan Kruppa) und rbb (Redaktion: Josephine Schröder-Zebralla). Der Film wird voraussichtlich 2019 unter dem Label „Endlich Freitag im Ersten“ ausgestrahlt.

Kommissar Mehmet Özakin (Erol Sander, 3. v. re.) und sein Assistent Mustafa Tombul (Oscar Ortega Sánchez, 2. v. li.) geraten zwischen die unübersichtlichen Fronten des organisierten Verbrechens und werden entführt. – Foto: ARD Degeto | Hans-Joachim Pfeiffer

Die Dreharbeiten sind beendet: Am 14. Mai 2018 fiel in Thailand die letzte Klappe für den Zweiteiler „Mordkommission Istanbul – Thailand“ (AT). Kommissar Mehmet Özakin (Erol Sander) und sein Assistent Mustafa Tombul (Oscar Ortega Sánchez) lösen ihren schwierigsten Fall außerhalb der Türkei. Ihr Auftrag: Den berüchtigten Drogenboss Worawit Luang (Solarsin Ngoenwichit) aus der Türkei nach Thailand überstellen und gegen einen türkischen Gefangenen austauschen. Die Operation verläuft alles andere als erfolgreich; Özakin und Tombul geraten zwischen die unübersichtlichen Fronten des organisierten Verbrechens. Rechtsmedizinerin Derya Güzel (Melanie Winiger) beschließt kurzerhand, den beiden nach Bangkok zu folgen … Neben Erol Sander, Oscar Ortega Sánchez, Melanie Winiger und Solarsin Ngoenwichit standen Nadeshda Brennicke, Nicki von Tempelhoff, Mamhee Nakprasitte, Tuntita Patchoto, Vittaya Pansringarm u.v.a. vor der Kamera von Namche Okon.

Mit „Mordkommission Istanbul – Thailand“ (AT) verabschiedet Oscar Ortega Sánchez sich zehn Jahre nach Ausstrahlung der ersten Folge der DonnerstagsKrimi-Reihe mit einer spektakulären Doppelfolge aus dem Ermittlerteam. Ein Sendetermin steht noch nicht fest.

Zum Inhalt: Kommissar Mehmet Özakin (Erol Sander) und sein Assistent Mustafa Tombul (Oscar Ortega Sánchez) müssen Worawit Luang (Solarsin Ngoenwichit), einen international gesuchten Mafiaboss aus Thailand, im Rahmen eines Gefangenenaustausches nach Bangkok bringen. Nach der erfolgreichen Überstellung des Gefangenen an die thailändischen Behörden wird das Taxi von Mehmet und Mustafa überfallen, und die beiden geraten in die Hände des organisierten Verbrechens. Worawits Schwester Fawaini (Mamhee Nakprasitte) nimmt Mustafa als Geisel und zwingt Mehmet damit, Worawit innerhalb von drei Tagen aus dem Hochsicherheitsgefängnis zu befreien. In einem fremden Land ohne Unterstützung und mit der örtlichen Polizei auf den Fersen – eine unlösbare Aufgabe. Aber wenn Mehmet die Frist versäumt, wird Mustafa sterben …

Die DonnerstagsKrimi-Reihe „Mordkommission Istanbul – Thailand“ (AT) ist eine Produktion der Ziegler Film (Produzenten: Regina Ziegler und Hartmut Köhler, Producerin: Ilka Förster) im Auftrag der ARD Degeto für Das Erste. Die Drehbücher stammen von Marco Rossi nach Figuren von Hülya Özkan, Regie führte Peter Ladkani. Die Redaktion liegt bei Carolin Haasis (ARD Degeto). Die Dreharbeiten von „Mordkommission Istanbul – Thailand“ (AT) fanden von März bis Mai 2018 in Bangkok und Krabi (Thailand) statt.

v.l.n.r.: Uwe Kockisch (Rolle Commissario Brunetti), Sigi Rothemund (Regie), Annett Renneberg (Signorina Elettra) und Karl Fischer (Sergente Vianello) – ARD Degeto | Nicolas Maack

Mysteriöse Familiengeheimnisse und Unfälle, die keine waren: Commissario Brunetti hat die Ermittlungen in seinem 25. und 26. Fall aufgenommen. Bis zum 15. Juni liefen die Dreharbeiten zu den beiden neuen „Donna Leon“-Bestseller-Verfilmungen in Venedig und auf der Laguneninsel San Erasmo, bei denen der Commissario (Uwe Kockisch) bei der Lösung der Kriminalfälle wie gewohnt auf Sergente Vianello (Karl Fischer) und Signorina Elettra (Annett Renneberg) zählen kann. Neben Michael Degen, Julia Jäger, Laura-Charlotte Syniawa, Patrick Diemling, Dietmar Mössmer und Ueli Jäggi standen in „Donna Leon – Ewige Jugend“ und „Donna Leon – Stille Wasser“ Suzanne von Borsody, Max von Thun, Nina Kronjäger, Roman Knižka, Kai Schumann, Anton Spieker, Nadja Bobyleva, Hildegard Schmahl, Stephan Bissmeier, Andreas Pietschmann, Hermann Beyer u.v.a. vor der Kamera von Dragan Rogulj. Begonnen hatten die Dreharbeiten am 11. April 2018.

Zu den Inhalten:

„Donna Leon – Ewige Jugend“ (Film 25)
Brunetti (Uwe Kockisch) möchte möglichst wenig mit dem Klüngel der alteingesessenen Familien zu tun haben. Der ehrwürdigen Contessa Lando-Continui (Hildegard Schmahl) kann jedoch selbst der Commissario keine Bitte abschlagen. Die 80-Jährige drängt ihn, eine vor 15 Jahren vertuschte Familientragödie nun aufzuklären. Ihre Enkelin, die bei einem mysteriösen Sturz in den Kanal fast ertrunken wäre, hat von Gehirnverletzungen bleibende Schäden: Manuela (Nadja Bobyleva), inzwischen 30 Jahre alt, ist auf dem geistigen Stand eines Kindes – und wird es immer bleiben! Als ihr damaliger Retter erstochen wird, befindet sich Brunetti mitten in einem Mordfall. Bei seinen Ermittlungen macht er vor der Familie, den Vertrauten und den Geschäften der mächtigen Contessa nicht Halt. Er will die ganze Wahrheit herausfinden.

„Donna Leon – Stille Wasser“ (Film 26)
Beim Krankenurlaub auf der Laguneninsel San Erasmo lernt Brunetti einen alten Mann kennen, der schon mit seinem Vater ruderte: den Bienenzüchter Davide Casati (Hermann Beyer). Ihre aufkommende Freundschaft findet ein jähes Ende, als Brunetti nach einem Sturm die Leiche Casatis findet. Dass der seeerprobte Einheimische ausgerechnet in der Lagune ums Leben kam, lässt dem Commissario keine Ruhe. Brunetti will ein Verbrechen nicht ausschließen, denn Casati lag im Streit mit benachbarten Gemüsebauern, deren Pestizide angeblich seine Bienen vergifteten. Eine andere Spur führt in die Vergangenheit und zu einem noch größeren Umweltskandal. Um den rätselhaften Fall zu lösen, lässt sich Brunetti diensttauglich schreiben – und setzt seine Gesundheit aufs Spiel.

„Donna Leon – Ewige Jugend“ und „Donna Leon – Stille Wasser“ sind Produktionen der Ufa Fiction (Produzent: Benjamin Benedict, ausführender Produzent: Marc Lepetit) im Auftrag der ARD Degeto für Das Erste für den Sendeplatz „DonnerstagsKrimi im Ersten“. Die Redaktion verantwortet Barbara Süßmann (ARD Degeto). Jens-Frederik Otto adaptierte den Roman „Ewige Jugend“ von Bestsellerautorin Donna Leon für das Fernsehen, Stefan Holtz und Florian Iwersen verfassten das Drehbuch für „Stille Wasser“. Regie führt erneut Sigi Rothemund.

v.l.n.r.: : Katharina Bühler (Kamera), Florian Baxmeyer (Regie), Aaron Hilmer (Rolle Miki Witt), Gregor Bloéb (Rolle Klaus Witt), Anja Kling (Rolle Nikola Walter), Anna Bederke (Rolle Sarah Brandt), Oliver Schündler (Produzent Lucky Bird Pictures) und Oliver Masucci (Rolle Mario Lobeck) – Foto: ARD Degeto | Stephan Rabold

Unter der Regie von Florian Baxmeyer wurden am 12. Juni 2018 die Dreharbeiten für den ARD-Degeto-Film „Der Auftrag“ (AT) beendet. Ein filigraner TV-Thriller aus der Feder des mehrfachen Grimme-Preisträgers Holger Karsten Schmidt: Das Leben eines 16-Jährigen gerät aus den Fugen, als er unfreiwillig Zeuge wird, wie ein libanesischer Clanchef einen Undercover-Beamten des LKA erschießt. In den Hauptrollen sind Anna Bederke, Anja Kling, Aaron Hilmer, Oliver Masucci, Georg Bloéb, Timur Isik u. a. zu sehen. Gedreht wurde seit 3. Mai in Italien (in der Nähe von Rom) und Berlin.

Zum Inhalt: Miki Witt (Aaron Hilmer) kann es nicht fassen: Vor seinen Augen wird ein Mann erschossen! Der 16-Jährige wollte eigentlich nur ein paar Bierchen mitgehen lassen, als er Zeuge wird, wie der libanesische Clanchef Ahmed Sayed (Timur Isik) einen LKA-Beamten erschießt. Schnell wird klar, dass Miki gesehen wurde. Dennoch entschließt er sich, als Kronzeuge auszusagen. Für ihn und seine Familie – seine getrennt lebenden Eltern Nikola Walter (Anja Kling) und Klaus Witt (Gregor Bloéb) – eine schwere und mutige Entscheidung, aber auch ein großer Bruch für alle. Die junge Beamtin Sarah Brandt (Anna Bederke) und ihre Kollegen Marleen Westermann (Sina Bianca Hentschel) und Mario Lobeck (Oliver Masucci) haben die Aufgabe, die Familie bis zum Prozess zu beschützen. Trotz aller Vorsichtsmaßnahmen kommt es vor Ort zur Katastrophe und Sarah Brandt wird klar, dass es irgendwo eine undichte Stelle geben muss…

„Der Auftrag“ (AT) ist eine Produktion der Lucky Bird Pictures GmbH (Produzent: Oliver Schündler) im Auftrag der ARD Degeto (Redaktion: Carolin Haasis) für das Erste. Regie führt Florian Baxmeyer, das Drehbuch schrieb Holger Karsten Schmidt.

Die ARD Degeto setzt ihr Engagement im Bereich Nachwuchsförderung fort und wird in diesem Jahr bereits zum sechsten Mal die beste Drehbuchidee für den Sendeplatz „Endlich Freitag im Ersten“ mit dem ARD-Degeto-Nachwuchspreis Impuls auszeichnen. Aus mehr als 30 Einreichungen aller deutschsprachigen Filmhochschulen sind folgende Nominierte ausgewählt worden:

Sophia Bierend und Johannes Dreibach von der Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf für ihr Exposé Fett schwimmt oben“. Sie erzählen die Geschichte der ebenso schönen wie oberflächlichen Schauspielerin Fabienne, die glaubt, nichts mit ihrer übergewichtigen, aber herzensguten zwölfjährigen Nichte Stella gemein zu haben. Dass ausgerechnet sie auf Stella aufpassen muss, passt ihr überhaupt nicht. Fabienne hat mit ihrer stagnierenden Karriere zu kämpfen und weder Zeit noch Kopf für ihre Nichte. Bis ein Casting für die Rolle einer Mutter mit Tochter die Situation von Grund auf ändert. Dabei entspinnt sich ganz langsam zwischen ihnen doch eine Freundschaft, denn im Grunde wissen sie doch beide, was es heißt, von der Außenwelt auf etwas reduziert zu werden, was man nicht ist.

Maximilian Becht und Milena Aboyan von der Filmakademie Baden-Württemberg für die Stoffidee zu Der Greteltrick, in dem die Autoren von der Sehnsucht einer älteren Dame nach Familienleben erzählen. Ein Enkeltrick-Betrüger reißt die Rentnerin und Witwe Gretel aus ihrer Einsamkeit und als sie wieder einmal auf der Beerdigung einer engen Freundin steht, hat sie eine Idee. Der Wunsch, ein Teil dieser, wenngleich nicht ganz einfachen Familie zu werden, lässt Gretel kurze Zeit später zum Hörer greifen und sie gibt sich als entfernt verwandte Tante aus. Gretels Trick öffnet ihr tatsächlich die Tür zu einer turbulenten und glücklichen Zeit, doch wie lange kann Gretel die Lüge aufrechterhalten?

Sabrina Maria Stockner und Oliver Rieche von der Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf für ihre Drehbuchidee Morgen geht die Bombe hoch.
Im Mittelpunkt ihrer Geschichte steht der Spätentwickler Sascha, der schnell Verantwortung übernehmen muss, als seine sonst so eigenständige Mutter pflegebedürftig wird und das traute Heim in einem aufgewerteten Viertel an einen Investor verkauft werden soll. Als dann auch noch Pflegekraft Diana plötzlich zur Konkurrentin um die Gunst der Mutter wird, gilt es plötzlich, alte Familienstrukturen aufzubrechen.

„Wir freuen uns, dass uns auch in diesem Jahr wieder so viele Vorschläge erreicht haben. Das zeigt die Akzeptanz, die der Impuls Preis beim Filmnachwuchs erfährt. Inzwischen konnten auch die ersten Preisträger der vergangenen Jahre ihre Projekte in die Tat umsetzen und gemeinsam mit uns Filme für den Sendeplatz ‚Endlich Freitag im Ersten‘ verwirklichen. Und wie in den vergangenen Jahren war es auch dieses Mal wieder nicht leicht, unter all den interessanten Einreichungen lediglich drei Nominierungen auszuwählen. Wir bedanken uns an dieser Stelle bei allen Teilnehmern.“, so die Degeto-Jury um Redaktionsleiter Sascha Schwingel, Stefan Kruppa, Nadine Becker und Claudia Grässel, diesjährige „Patin“ des Preises.

Die Gewinner des ARD-Degeto-Nachwuchspreis Impuls erhalten einen Treatmentauftrag für das Format im Wert von 7.500 Euro. Der Stoffentwicklungspreis wird seit 2014 verliehen. Bewerben können sich alle Studierende einer deutschsprachigen Filmhochschule.

Der Impuls Preis der ARD Degeto wird am 6. Juni 2019 im Rahmen des 22. Studio Hamburg Nachwuchspreis an die Gewinner überreicht.

v.l.n.r.:: Heinrich Harndt (Beleuchter), Hannes Pastor (Rolle „Tommy Pakulat“), Yvonne Catterfeld  (Rolle „Viola“), Götz Schubert (Rolle „Butsch“), Franziska Meletzky (Regie), Jutta Müller (Produzentin), Eeva Fleig (Kamerafrau), Jan Dose (Rolle „Böhme“) und Adrian Paul (Redaktion MDR) – Foto: MDR | ARD Degeto | MOLINA FILM | Andreas Wünschirs

Vom 8. Mai bis 6. Juni 2018 standen Götz Schubert und Yvonne Catterfeld in Görlitz und Umgebung für den fünften Film der ARD-DonnerstagsKrimi-Reihe vor der Kamera. Das Drehbuch zu „Das heilige Grab“ (AT) stammt wieder aus der Feder des Autorenteams Sönke Lars Neuwöhner und Sven Poser („Tatort“, „Letzte Spur Berlin“, „Stralsund“); Regie führte Franziska Meletzky („Konrad und Katharina“, „Tatort: Auge um Auge“), die Kamera übernahm Eeva Fleig. Neben Götz Schubert und Yvonne Catterfeld als Ermittlerteam spielen u.a.: Jan Dose als Spurensicherer Jakob Böhme, Stephan Grossmann als Revierleiter Dr. Grimm, und Peter Schneider.

Zum Inhalt: Was mit einem unbekannten Toten im Graben beginnt, wächst sich für die beiden Görlitzer Kommissare Viola Delbrück und Burkhard „Butsch“ Schulz bald zu einem Fall aus, der ihre Nerven aufs Äußerste strapaziert. Besonders „Butsch“ wird durch alle Höllenkreise der Angst gejagt. Dabei ist er auf der Fahrt zum Fundort der Leiche geradezu aufgekratzt und voll positiver Spannung, erwartet er doch seine Tochter Emmy, die seit dem Tod ihrer Mutter bei ihren Großeltern in Berlin lebt. Nun hat sie ihren Besuch angekündigt. Am Ende einer kleinen Wandertour durch die Oberlausitz mit ihrer besten Freundin Clara will sie zu ihrem Vater kommen. Freiwillig. Und das, obwohl ihr Verhältnis seit Jahren mehr als angespannt ist. „Butsch“ hofft auf ein langes und klärendes Gespräch mit Emmy und darauf, dass sie wieder einen Weg zueinander finden werden. Als eine aufgeregte Nonne des Marienthaler Zisterzienserinnen-Klosters den Kommissaren mitten in ihren Mordermittlungen von einem blutigen Schuh berichtet, den sie im Wald gefunden hat, denkt „Butsch“ nicht im Traum an etwas Böses. Schon gar nicht an seine Tochter. Aber: Der Schuh gehört Emmy. Und Emmy ist spurlos verschwunden. Einfach vom Erdboden verschluckt. Ebenso wie ihre Freundin Clara.

„Wolfsland – Das heilige Grab“ (AT) ist eine Produktion der Molina Film (Produzentin: Jutta Müller) im Auftrag der ARD Degeto und des MDR für Das Erste. Die Redaktion haben Jana Brandt und Adrian Paul (beide MDR) sowie Katja Kirchen (ARD Degeto). Ein Sendetermin steht noch nicht fest.

v.l.n.r.: Olga von Luckwald, Rebecca Immanuel, Christina Hecke – Foto: ARD Degeto | Hardy Spitz

Vom 24. April bis 29. Mai 2018 fanden in der Eifel die Dreharbeiten zum siebten Film der ebenso beliebten wie erfolgreichen „Endlich Freitag im Ersten“-Reihe „Die Eifelpraxis“ statt. Nach anfänglichen Querelen haben sich die eigenwillige Versorgungsassistentin Vera Mundt (Rebecca Immanuel) und Landarzt Dr. Chris Wegner (Simon Schwarz) nun einigermaßen zusammengerauft. Die Sympathie geht – zumindest bei Dr. Wegner – eindeutig über berufliches Interesse hinaus. Bei Vera aber läuft es zwischenmenschlich gerade alles andere als rund … In weiteren Rollen sind Karolina Lodyga, Tom Böttcher, Mascha Schrader, Janek Rieke, Aleksandar Radenkovic, Christiane Hecke, Mia Kasalo u.v.a. zu sehen.

Zum Inhalt: „Aufbruch“ (AT) beginnt für Vera Mundt in einer instabilen Gefühlslage: Henning ist zurück nach Tansania gegangen, um dort zu arbeiten – und um mit der Vergangenheit abzuschließen, bevor er etwas Neues beginnt. Dabei hatte Vera Dr. Wegner doch gerade erst eröffnet, dass Henning und sie es miteinander probieren wollen … Damit nicht genug: Vera liegt im Clinch mit Sohn Paul (Tom Böttcher), und sie hat sich mit ihrer besten Freundin Danuta (Karolina Lodyga) zerstritten. Ablenkung naht in Gestalt von Franziska Loer (Christina Hecke), Mutter zweier minderjähriger Töchter, die neu bei Dr. Wegner in Behandlung ist. Sie leidet unter starken Schmerzen, war damit schon bei etlichen Ärzten, niemand konnte ihr helfen. Ihren beiden Töchter bürdet sie unbemerkt viel zu viel Verantwortung auf – besonders Edda (Mia Kasalo), die Ältere, leidet darunter. Chris nimmt sich des komplizierten Falls an, und Vera ist mal wieder weit über ihre medizinischen Kenntnisse hinaus gefragt.

„Die Eifelpraxis – Aufbruch“ (AT) ist eine Produktion der Ufa Fiction (Produzent: Markus Brunnemann, Ausführende Produzentin: Dorothea Goldstein, Producerin: Brit-Jeanette Grundel) im Auftrag der ARD Degeto für Das Erste. Regie führt Kerstin Ahlrichs nach dem Drehbuch von Martina Mouchot. Barbara Süßmann (ARD Degeto) zeichnet für die Redaktion verantwortlich. Gedreht wurde in Monschau in der Eifel und in Berlin.