Steffi Kühnert (rechts) ist in der Hauptrolle als Susanne zu sehen. Newcomerin Zoë Valks (links) spielt die junge Mutter Kim, die Rolle ihrer Tochter Saphir übernimmt Theodora Tetzlaff. – Foto:  ARD Degeto | Hans-Joachim Pfeiffer

In Berlin haben die Dreharbeiten zu „Meine Nachbarn mit dem dicken Hund“ („Susanne taucht auf“ – AT) unter der Regie von Ingo Rasper geendet: Unterschiedliche Lebenswelten prallen aufeinander, sorgen für Konflikte in der sonst beschaulichen Hausgemeinschaft – und stellen Susannes Leben plötzlich auf den Kopf. Bei so vielen, unüberbrückbar scheinenden Problemen braucht es manchmal nur ein wenig Mut und Selbstvertrauen und ein freches, kluges Mädchen, das einem die Augen öffnet. Und die Welt beginnt wieder zu strahlen.

Steffi Kühnert („Das weiße Band“) ist in der Hauptrolle als Susanne zu sehen. Newcomerin Zoë Valks (Preisträgerin „Junge Talente“ Schweiz 2018) spielt die junge Mutter Kim, die Rolle ihrer Tochter Saphir übernimmt Theodora Tetzlaff („Letzte Spur Berlin – Kinderspiel“). In weiteren Rollen sind u.a. Katharina Marie Schubert, Max Hegewald, Johanna Gastdorf, Tina Engel und Roman Knizka zu sehen.

Zum Inhalt: Vor einem halben Jahr ist Susanne (Steffi Kühnert) von ihrem Mann verlassen worden, für sie nicht nur ein emotionales, sondern auch ein gesellschaftliches Problem. Ohne ihren Peter auszugehen, Freunde besuchen – undenkbar! Also leugnet Susanne kurzerhand, verlassen worden zu sein. Eine Lüge folgt der nächsten, und in diesem halben Jahr hat sich Susanne so verstrickt, dass sie nur noch zur Arbeit ins Museum und zu ihrem geliebten Synchronschwimmen geht. Doch dann ziehen neue Nachbarn ein: eine junge alleinerziehende Mutter (Zoë Valks) und deren siebenjährige Tochter (Theodora Tetzlaff). Beide einfach unmöglich. Die Mutter unreif und verantwortungslos, die Tochter frech. Für Susanne, die nur ihre Ruhe will, eine wahre Plage – und eine große Chance!

„Meine Nachbarn mit dem dicken Hund“ („Susanne taucht auf“ – AT) ist eine Produktion der Claussen+Putz Filmproduktion im Auftrag der ARD Degeto für das Erste. Producer sind Thomas Klimmer und Amelie Syberberg, Produzentin ist Uli Putz. Die Redaktion liegt bei Katja Kirchen (ARD Degeto). Das Drehbuch hat die Berliner Autorin Kathi Liers verfasst. Regie führte Ingo Rasper.

v.l.n.r.: Nina Wolfrum (Regisseurin), Hinnerk Schönemann (Schauspieler), Henny Reents (Schauspielerin) sowie Hund Holly – Foto: NDR | ARD Degeto | Christine Schroeder

 

Eine männliche Leiche mit durchschnittener Kehle gibt Rätsel auf – kurz nachdem Lona Vogt (Henny Reents) nach ihrer schweren Verletzung in den Polizeidienst zurückgekehrt ist. Der zehnte Film von „Nord bei Nordwest“, der erfolgreichen Krimireihe von NDR und ARD Degeto im Ersten, stellt die Ermittler auf eine harte Probe. Denn das Trio aus Lona, Hauke Jacobs (Hinnerk Schönemann) und Jule Christiansen (Marleen Lohse) hat mit eigenen Problemen zu kämpfen. „Nord bei Nordwest – Ein Killer und ein halber“ (AT) wurde vom 23. Oktober bis 22. November auf Fehmarn, der Halbinsel Priwall, in Travemünde und rund um Hamburg gedreht. Das Buch schrieb Niels Holle. Regie führte diesmal Nina Wolfrum.

Zum Inhalt: Lona ist aus dem Koma erwacht und arbeitet wieder als Polizistin. Aber ist sie wirklich vollkommen genesen? Hauke, seit Lonas Verletzung nicht nur Tierarzt, sondern nun auch offiziell Polizist, hat da seine Zweifel. Ein mysteriöser Mord fordert die Ermittler als Team. Dabei geht Haukes Fürsorge Lona schnell auf die Nerven. Auch Haukes Verhältnis zur Tierarzthelferin Jule wird auf die Probe gestellt. Mit der Rückkehr des verdeckten Ermittlers Timo (Lasse Myhr) erfährt Jule nämlich, dass Hauke sie mehrfach angelogen hat. Ehe die drei ihre Konflikte ausräumen können, spitzen sich die Ereignisse dramatisch zu: Der Killer scheint unaufhaltsam …

Neben den Genannten spielen u. a. Cem-Ali Gültekin, Stephan A. Tölle, Regine Hentschel, Niels Bormann und Leonard Carow. Produzentin ist Claudia Schröder (Aspekt Telefilm), Kamera: Uwe Neumeister, Produktionsleitung: Joshua Lantow. Die Redaktion haben Donald Kraemer, Patrick Poch (NDR) und Katja Kirchen (ARD Degeto).

Am 3. und 10. Januar 2019 startet Das Erste mit „Nord bei Nordwest – Frau Irmler“ und „Nord bei Nordwest – Gold!“ ins neue DonnerstagsKrimi-Jahr.

v.l.n.r.: Markus Sehr (Regie), Moritz Führmann (Rolle Heiner Ketztenberg), Franziska Weisz (Rolle Claudia Böhm), Aljoscha Stadelmann (Rolle Frank Koops) und Lynn Schmitz (Produzent) –  ARD Degeto | Kai Schulz

 

Der „Dorfsheriff“ aus dem Harz ist zurück! Vom 16. Oktober bis 15. November 2018 fanden die Dreharbeiten zu dem vierten Film der erfolgreichen ARD-Degeto-Krimireihe „Harter Brocken“ statt.. Inszeniert wird der action- und humorgeladene Krimi von Markus Sehr nach einem Drehbuch von Holger Karsten Schmidt. Erneut übernimmt Aljoscha Stadelmann die Rolle des vermeintlich gutmütigen Kommissars Frank Koops, dessen Revier der Polizeiposten St. Andreasberg im Harz ist. Anna Fischer ist seine Kollegin Mette Vogt und der Postbote Heiner wird von Moritz Führmann gespielt. In weiteren Rollen spielen Sybille Canonica, Franziska Weisz, Holger Handtke, Maike Jüttendonk u.a.

Zum Inhalt: Soeben will Polizist Frank Koops (Aljoscha Stadelmann) die Radaranlage auf einer Landstraße im Harz abbauen, da passiert zweierlei: Sein frisch verliebter Freund Heiner (Moritz Führmann), der mit einem geliehenen Sportwagen auf dem Weg zu Koops‘ Kollegin Mette (Anna Fischer) ist, rauscht mit vollem Karacho in die Radarfalle und gleichzeitig schlägt ein anderes Auto wie ein Geschoss eine Schneise in die Bäume. Koops kann dem schwer verletzten Fahrer, der ihm noch ein Kuvert mit dem Teil eines Codes zusteckt, nicht mehr helfen. Wie sich später herausstellt, haben zwei Frauen, Maria Joseph (Sibylle Canonica) und Annett Kruse (Maike Jüttendonk), ebenfalls ein Kuvert erhalten und sind zu einem geheimen Treffpunkt unterwegs – woran sie der stoische Killer Winter (Holger Handtke) hindern will, was wiederum Koops und die Personenschützerin Claudia Böhm (Franziska Weisz) nicht zulassen können.

„Harter Brocken: Der Geheimcode“ (AT) ist eine Produktion der H&V Entertainment (Produzent Lynn Schmitz) im Auftrag der ARD Degeto für Das Erste. Die Redaktion liegt bei Diane Wurzschmitt (ARD Degeto).

v.l.n.r.: Kameramann Diethard Prengel, Producerin Eva Tonkel, Fred Stillkrauth, Produzentin Franziska Maral, Produzent und Hauptdarsteller Adnan Maral, Jule Ronstedt, Aram Arami, Lena Meckel und Regisseur Mike Marzuk – ARD Degeto | Hendrik Heiden

Toni Freitag (Adnan Maral) hat seine türkischen Wurzeln vor Jahren hinter sich gelassen und fühlt sich durch und durch als Deutscher – oder besser gesagt: als waschechter Bayer. Als seine Tochter Franzi (Lena Meckel) ihm dann ausgerechnet einen Türken (Aram Arami) als zukünftigen Schwiegersohn vorstellt, setzt er alles daran, die Beziehung zu boykottieren und eine Hochzeit zu verhindern.

Vom 17. Oktober bis 15. November 2018 fanden die Dreharbeiten für „Servus, Schwiegersohn“ (AT) statt. In den Hauptrollen sind Adnan Maral, Jule Ronstedt, Lena Meckel und Aram Arami zu sehen. In weiteren Rollen spielen Fred Stillkrauth, Siir Eloglu, Michael A. Grimm, Marco Bretscher-Coschignano und Franziska Maral. Gedreht wurde unter der Regie von Mike Marzuk in München und Umgebung.

Zum Inhalt: Toni Freitag (Adnan Maral) ist Familienvater, hart arbeitender Firmeninhaber und hoffentlich auch bald Schützenkönig des kleinen bayerischen Dorfes, in dem er gemeinsam mit seiner Frau Anne (Jule Ronstedt) und seiner Tochter Franzi (Lena Meckel) lebt. Seine türkischen Wurzeln hat er vor Jahren hinter sich gelassen und möchte auch, dass das so bleibt. Urlaube in der Türkei oder seiner Familie mehr über seine Herkunft zu erzählen, schließt er kategorisch aus. Umso unwillkommener ist der Überraschungsgast, den seine Franzi aus dem Urlaub mitbringt und in den sie sich unsterblich verliebt hat: Osman Göker (Aram Arami), sympathischer, gut aussehender Student aus Berlin – und Türke. Als die beiden sich spontan auch noch verloben, setzt Toni alles daran, Franzi und Osman auseinanderzubringen. Dabei merkt er gar nicht, dass er dafür alles aufs Spiel setzt, was ihm wichtig ist.

„Servus, Schwiegersohn“ (AT) ist eine Produktion der YALLA Productions GmbH im Auftrag der ARD Degeto für Das Erste. Wie schon bei der erfolgreichen Cross-Culture-Komödie „Zaun an Zaun“, spielt Adnan Maral nicht nur die Hauptrolle, sondern ist zudem als Produzent tätig. Regie führte Mike Marzuk, das Drehbuch stammt von Mike Viebrock und Enno Reese. Die Redaktion liegt bei Stefan Kruppa (ARD Degeto).

(hinten v.l.n.r.) Produzentin Heike Voßler, Niklas Schlenger, Harald Schrott, Lilly Barshy, Petra Schmidt-Schaller, Autorin Silke Steiner, Redakteurin Kerstin Freels, (vorne v.l.n.r.) Kameramann Michael Schreitel, Regisseur Sven Bohse – Foto: rbb | ARD Degeto | Volker Roloff

 

Vom 9. Oktober bis 16. November fanden in Berlin, Potsdam und Umgebung die Dreharbeiten für „Wendezeit“ (AT) statt. Das Event-Movie, das 2019 anlässlich des 30-jährigen Mauefall-Jubiläums im Ersten zu sehen sein wird, erzählt vom Verrat am eigenen Leben, dem Zerbrechen einer Utopie und dem bis heute ungelösten Rätsel um die verschwundenen Rosenholz-Dateien. Inspiriert ist die Geschichte von realen Ereignissen. Unter der Regie von Sven Bohse („Ku‘damm 56 und 59“) stehen an der Seite von Petra Schmidt-Schaller als Doppelagentin Saskia Starke und Ulrich Thomsen als CIA-Agent Jeremy Redman u.a. Harald Schrott, Artjom Gilz, Carsten Hayes, Alexander Beyer, Nina Rausch, Mike Davies, Robert Hunger-Bühler, Marc Hosemann und André Hennicke vor der Kamera.

Zum Inhalt: Doppelagentin Saskia Starke (Petra Schmidt-Schaller) gerät in einen emotionalen Ausnahmezustand, als sich das Ende der DDR ankündigt. Ihre von der Stasi sorgsam arrangierte Scheinexistenz droht aufzufliegen. Sie lebt in West-Berlin, ist mit dem Deutsch-Amerikaner Richard (Harald Schrott) verheiratet, mit dem sie zwei Kinder hat, und arbeitet offiziell in der amerikanischen Botschaft. Inoffiziell ist sie eine Agentin der CIA. Der Stasi ist es also gelungen, eine Spionin direkt beim Klassenfeind zu positionieren. Aber dann passiert etwas, womit niemand gerechnet hat: Die Mauer fällt. Dieser Umbruch lässt Saskias Leben, das von Anfang an auf einer Lüge gegründet war, implodieren. Mit dem Auftauchen der CIA-Legende Jeremy Redman (Ulrich Thomsen) scheint eine Katastrophe unabwendbar.

„Wendezeit“ (AT) ist eine Produktion der MOOVIE GmbH in Koproduktion mit dem Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) und der ARD Degeto, gefördert vom Medienboard Berlin-Brandenburg und FilmFernsehfond Bayern. Executive Producer ist Oliver Berben, Produzentin Heike Voßler. Die redaktionelle Verantwortung liegt bei Kerstin Freels (rbb) und Christine Strobl (ARD Degeto). Regie führt Sven Bohse, hinter der Kamera steht Michael Schreitel. Das Drehbuch stammt von Silke Steiner. Die Ausstrahlung ist für 2019 im Rahmen des FilmMittwoch im Ersten geplant.

Die Kommissare Xavi Bonet (Clemens Schick) und Fina Valent (Anne Schäfer) – Foto: ARD Degeto | Amdrea Resmini

In Barcelona und Umgebung fanden  unter der Regie von Isabell Šuba vom 16. Oktober bis 16. November 2018 die Dreharbeiten zum dritten „Barcelona-Krimi“ für den Sendeplatz „DonnerstagsKrimi im Ersten“ statt. In den Hauptrollen spielen Leinwand-Star Clemens Schick, der sich als eigenwilliger Ermittler Xavi Bonet mit viel Empathie um das traumatisierte Mädchen kümmert, und Anne Schäfer als seine verlässliche Kollegin Fina Valent, die überraschend zur neuen Chefin der Einheit ernannt wird.

Neben Tara Fischer stehen Jule Gartzke, Emilia Packard, Almut Zilcher, Eva Bay, Claudia Geisler-Bading, Martin Neuhaus, Thomas Bading, Carlos Lobo u.v.a. vor der Kamera des mehrfach ausgezeichneten Johannes Louis. Regietalent Isabell Šuba, die mit ihrem preisgekrönten Langspielfilmdebüt „Männer zeigen Filme & Frauen ihre Brüste“ viel Aufsehen erregte, übernimmt erstmals die Regie in einem Fernsehfilm.

Zum Inhalt: Ein junges Mädchen befreit sich aus einem zugeklebten Kühlschrank und flieht. Kurze Zeit später wird sie von der Polizei aufgegriffen. Sie hat Schlimmes durchlebt, aber sie spricht nicht. Einzig Kriminalkommissar Xavi Bonet gelingt es, ihr Vertrauen zu gewinnen. Er soll das Mädchen, das er Luisa nennt, vorschriftsgemäß im Kinderheim abgeben, stattdessen nimmt er sie bei sich auf. Doch auch Xavi gegenüber kann Luisa ihre Stummheit nicht überwinden; dennoch gibt sie ihm Hinweise auf das, was ihr widerfahren ist. Gemeinsam finden sie die verlassene Bauruine wieder, in der sie gefangen gehalten wurde. Xavi macht dort eine entsetzliche Entdeckung: die verbrannten Knochen zweier Kinder.

„Der Barcelona-Krimi: Entführte Mädchen“ (AT) ist eine Produktion der Dreamtool Entertainment im Auftrag der ARD Degeto für Das Erste. Produzenten sind Stefan Raiser und Felix Zackor. Die Redaktion liegt bei Katja Kirchen (ARD Degeto). Das Drehbuch wurde von Peter Koller geschrieben.

Im Wien der ausgehenden 1930er-Jahre verliebt sich der Franz Huchel, Lehrling in einem kleinen Tabakladen, unsterblich in die Varietétänzerin Anezka. Rat und Hilfe erhofft sich der unbedarfte junge Mann von einem der Stammkunden. Aber dem von Alter und fortschreitender Krankheit gezeichneten, weltbekannten Psychoanalytiker Sigmund Freud, von dem Franz auf Anhieb fasziniert ist, scheint das weibliche Geschlecht kein geringeres Rätsel als dem Lehrling selbst. Währenddessen überrollen die beiden die Ereignisse der Zeit.

Schauspiellegende Bruno Ganz und Shooting-Star Simon Morzé spielen die Hauptrollen in Nikolaus Leytners Verfilmung des gleichnamigen Bestsellerramons von Robert Seethaler:

„Der Trafikant“

ab jetzt in den deutschen Kinos

 

mit: Simon Morzé, Bruno Ganz, Johannes Krisch, Emma Drogunova, Regina Fritsch, Elfrieder Irrall, Michael Fitz u.a.

Drehbuch: Klaus Richter, Nicolaus Leytner – nach dem gleichnamigen Bestsellerroman von Robert Seethaler

Regie: Nicolaus Leytner

Produktion: epo-film, Glory Film

Koproduktion: ARD Degeto, TOBIS Film

gefördert von: dem Österreichischen Filminstitut, FISA – Filmstandort Austria, Filmfonds Wien, Land Oberösterreich, Land Steiermark – CINE ART, FilmFernsehFonds Bayern, Deutscher Filmförderfonds, Filmförderungsanstalt und IDM Südtirol – Alto Adige

Mehr zum Film erfahren Sie hier.

 

 

 

 Foto: ARD Degeto | X-Filme | Beta Film | Sky Deutschland | Frédéric Batier

Mehr als 300 Einreichungen aus 13 Ländern bewarben sich in diesem Jahr um die Premio Ondas Awards.

Die ARD-Degeto-Koproduktion

„Babylon Berlin“

wird in der Kategorie „Internationale Fernsehproduktion“ ausgezeichnet

(X Filme Creative Pool in Koproduktion mit ARD Degeto, Sky und Beta Film)

Dazu die Jury: „The jury of the Premios Ondas for International Television has decided to award the Ondas 2018 to the series … Babylon Berlin for having created a European super production … a product that is skilfully directed and handled in a dynamic way … able to compete with the great international series in all markets.“

„Babylon Berlin“  wurde mit großem Erfolg vom 30. September bis 8. November 2018 als Free-TV-Premiere im Ersten ausgestrahlt. Die Bereitsstellung der Serie in der Mediathek führte zudem zu hohen Abrufzahlen.

Mehr zu „Babylon Berlin“ finden Sie hier.

Die  Verleihung der Premios Ondas fand am 14. November in Barcelona statt. Alle Preisträger sowie mehr zu den Premio Ondas Awards finden Sie hier.

Wir freuen uns sehr und gratulieren allen Beteiligten herzlich zu dieser Auszeichnung.

v.l.n.r.: Wolfgang Murnberger (Regie), Gisela Schneeberger (Rolle Pauline Fürst), Miriam Stein (Rolle Sandra Mohr), Peter von Haller (Kamera) und Hary Prinz (Rolle Sascha Bergmann) –  ARD Degeto | Stefan Haring

Vom 16. Oktober bis 13. November 2018 wurde in der Steiermark die ARD-Degeto-/ORF-Koproduktion „Steirerkreuz“ (AT) mit Miriam Stein und Hary Prinz als Ermittler-Duo Sandra Mohr und Sascha Bergmann in den Hauptrollen gedreht. Die beiden ungleichen Grazer LKA-Beamten ermitteln in einem Mordfall auf dem Land, der die dunkelsten Geheimnisse eines reichen Familienclans offenbart. Und wie immer sind sich die moderne junge Kommissarin Sandra Mohr und der „alte Hase“ Sascha Bergmann nicht ganz einig in ihren Einschätzungen…
In weiteren Rollen spielen erneut Eva Herzig und Johannes Nussbaum. In Episodenrollen sind diesmal Gisela Schneeberger, Julian Weigend, Holger Schober, Daniel Keberle, Anna Rot, Jana McKinnon, Gregor Kohlhofer, Christian Strasser u.a. mit dabei.

Zum Inhalt: Die beiden Grazer Ermittler Sandra Mohr (Miriam Stein) und Sascha Bergmann (Hary Prinz) werden zu einem Tatort in ein abgelegenes Tal gerufen, über dem ominös ein gigantisches Kreuz thront. Das Opfer, Walter Fürst (Christian Strasser), war von seinem eigenen Sohn Clemens (Gregor Kohlhofer) erwürgt im Bett aufgefunden worden. Familie Fürst ist nicht nur die reichste am Ort, sondern auch die skrupelloseste und mächtigste – und dies alles unter dem Deckmäntelchen wahren Christentums. Als wenig später auch der vor nicht allzu langer Zeit ins Tal zurückgekehrte Ex-Knacki Veit Schindler (Julian Weigend) ermordet wird und erneut alle Spuren zur Familie Fürst und der Matriacharin Pauline (Gisela Schneeberger) weisen, machen sich Sandra Mohr und Sascha Bergmann energisch daran, die Geheimnisse der Vergangenheit zu lüften.

„Steirerkreuz“ (AT) ist eine Koproduktion der Allegro Film (Produzent Helmut Grasser, Producerin Gabi Stefansich) mit ARD Degeto (Redaktion: Diane Wurzschmitt) für Das Erste und dem ORF (Redaktion: Dr. Klaus Lintschinger). Das Drehbuch stammt von Wolfgang und Maria Murnberger. Regie führte Wolfgang Murnberger, hinter der Kamera stand Peter von Haller.

v.l.n.r: Christian Grashof (Rolle Emil), Marc-Andreas Bochert (Regie) und Horst Krause (Rolle Paul Krüger) vor den Collonaden (Location: Mariánské Láznè, Marienbad/Tschechien – Foto: ARD Degeto | Olaf R. Benold

Die erfolgreiche „Krüger-Reihe“ geht weiter: Die letzte Klappe für die neue Folge „Krüger bleibt Kryger“ (AT) fiel am 18. Oktober 2018 in Berlin. Im vierten Film der Culture Clash-Reihe um Horst Krause bekommt der knurrige Berliner Paul Krüger unerwartet Nachricht aus Tschechien. Längst verloren geglaubte Familienbande erfordern seinen jähen Einsatz in der Heimat seiner Kindheit.

Unter der Regie von Marc-Andreas Borchert, der gemeinsam mit Ulla Ziemann das Drehbuch verfasste, spielen neben Horst Krause in der Titelrolle Fritz Roth, Jörg Gudzuhn, Christian Grashof u.a. Gedreht wurde seit 18. September  in Mariánské Lázně (Marienbad), Prag und Umgebung und Berlin.

Zum Inhalt: Der Ur-Berliner Paul Krüger (Horst Krause) bekommt überraschend Besuch aus dem tschechischen Krygovice: Die Bürgermeisterin (Jana Hora-Goosmann) ist angereist, um ihm eine Erbschaft anzutragen. Beim Nachlass seiner Tante Vera geht es um die marode Familien-Brauerei, mit der Krüger wenig Gutes verbindet. Damit es für Belegschaft und Dorf eine Zukunft gibt, lässt Krüger sich jedoch breitschlagen: Mit seinen Kumpels Bernd (Fritz Roth) und Ecki (Jörg Gudzuhn) macht er sich auf die Reise in seine Geburtsstadt, aus der seine Mutter mit ihm als Kind während der Nachkriegswirren geflüchtet ist. Doch um sein ungewolltes Erbe anzutreten, muss Krüger weit über sich hinauswachsen. Das Testament verlangt, dass er sich mit seinem Bruder Emil (Christian Grashof) aussöhnt, sonst geht die Brauerei in Kürze an internationale Investoren. Der störrige Aussteiger Emil lebt jedoch längst nicht mehr in Krygovice und zeigt noch weniger Bereitschaft als Krüger, endlich die alten Wunden zu heilen. Doch Hartnäckigkeit liegt ja in der Familie. Und so heften sich Krüger und sein Kumpel Bernd auf Emils Fersen und starten zu einer Rückholaktion, die sie durch halb Tschechien führt…

„Krüger bleibt Kryger“ (AT) ist eine Produktion der PROVOBIS Film – ein Unternehmen der TELLUX Gruppe – im Auftrag der ARD Degeto für Das Erste. Produzent ist Jens C. Susa, die Kamera führt Andreas Höfer.. Die Redaktion liegt bei Barbara Süßmann (ARD Degeto).

v.l.n.r.: Susanna Simon,  Annette Frier, Meike Droste, Stephan Grossmann, Benjamin F. Wieg, Christoph Maria Herbst, Peter Prager, Nico Ramon Kleemann und Edzard Onneken – ARD Degeto | Frank Dicks

Dem Traditionshaus „Hotel Heidelberg“ stehen turbulente Zeiten bevor: Nicht nur, dass das Hoteliers-Ehepaar Annette (Annette Frier) und Ingolf Kramer (Christoph Maria Herbst) um seine Ehe bangen muss – die Adoption von Ole (Nico Kleemann) ist ebenfalls in Gefahr. Als dann auch noch das Hotel in eine finanzielle Schieflage gerät, scheint die Lage aussichtslos. Doch die Schwestern Karin Berger (Susanna Simon) und Mascha Hillinger (Meike Droste), Erbinnen eines Keks-Imperiums, glauben an das „Hotel Heidelberg“ …

In Heidelberg wurden am 5. Dezember 2018 die Dreharbeiten zum sechsten und siebten Film der beliebten Reihe „Hotel Heidelberg“ für den Sendeplatz „Endlich Freitag im Ersten“ beendet. In weiteren Rollen stehen Hannelore Hoger, Nele Kieper, Stephan Grossmann, Maren Kroymann, Bettina Stucky, Peter Prager, Kathrin Ackermann, Marcel Glauche, Irene Rindje u.v.a. vor der Kamera von Benjamin Wieg. Gedreht wurde seit Anfang Oktober in Heidelberg und Euskirchen.

Zu den Inhalten:

„Hotel Heidelberg – Wer sich ewig bindet …“ (AT)

Im Hotel Heidelberg haben Annette (Annette Frier) und Ingolf (Christoph Maria Herbst) eine ausgewachsene Ehekrise. Die Fronten sind verhärtet, keiner will den ersten Schritt in Richtung Versöhnung gehen. Erst als beide verstehen, dass Adoptivsohn Ole (Nico Kleemann) unter dem Streit leidet, kommen beide zur Einsicht. Um mehr Zeit für Ole zu haben und sich selber Freiräume zu schaffen, teilt Annette die Verantwortung fürs Hotel und ernennt ihren Bruder Stefan (Stephan Grossmann) zum Co-Geschäftsführer. In seiner neuen Funktion hat Stefan große Pläne fürs Hotel. Er möchte das Traditionshaus um Apartments erweitern. Heimlich besorgt er sich einen Kredit. Doch anstatt als neuer Geschäftsführer zu glänzen, entwickelt sich sein Traum zum Desaster. Annette hat derweil eingesehen, dass sie ganz andere Wege gehen muss, um die Familie zusammenzuhalten. Der Verkauf des Hotels wäre eine Möglichkeit – doch dies ist wahrlich keine leichte Entscheidung …

„Hotel Heidelberg – Wir sind die Neuen“ (AT)

Die Neueröffnung des Hotels durch die Schwestern Mascha Hillinger (Meike Droste) und Karin Berger (Susanna Simon), Teil-Erbinnen des Keks-Imperiums Hillinger, steht bevor – doch die Umbauarbeiten verzögern sich. Zudem haben Mascha und Karin unterschiedliche Ansichten und Führungsstile. Jeder im Hotelbetrieb kämpft um seinen Platz und um eine neue Ordnung: Während Karin mit harter Hand und eisernem Kalkül durchgreift, möchte Mascha allem eine private, kuschelige Note geben. Stefan (Stephan Grossmann) sorgt sich als neu ernannter Geschäftsführer um seinen Einfluss und Köchin Daniela (Bettina Stucky) soll auf vegane Küche umstellen. Und zu allem Überfluss treten die Zimmermädchen in den Streik. Als auch noch Michi (Marcel Glauche), Halbbruder der Hillinger-Schwestern, und Stiefmutter Anna (Irene Rindje) die Bauarbeiten sabotieren, scheint die Idee des gemeinsamen Hotels vor dem Aus zu stehen …

„Hotel Heidelberg“ ist eine Produktion der Calypso Entertainment (Produzentin Brit Possardt) im Auftrag der ARD Degeto für Das Erste. Die Redaktion liegt bei Birgit Titze (ARD Degeto). Die Drehbücher schrieb Martin Rauhaus, Regie führt Edzard Onneken.

 

Samuel Finzi (Rolle Carlos, li.) und Heino Ferch (Rolle Allmen) – Foto: ARD Degeto | Julie Vrabelová

Unter der Regie von Thomas Berger und nach den Drehbüchern von Martin Rauhaus fanden vom 25. September bis 30. Oktober in Tschechien und der Schweiz die Dreharbeiten zum dritten Film der ARD-Degeto-Reihe nach der Romanvorlage von Bestseller-Autor Martin Suter statt. Darin stehen sich Heino Ferch und Samuel Finzi wieder als unnachahmliches Ermittlerduo gegenüber – in höchst elegantem Ambiente und ausgesuchter Garderobe lösen sie als Allmen und Carlos mit vollem Einsatz und sogar unter Lebensgefahr einen kniffligen Fall um ein berühmtes Dahlien-Gemälde.

Johann Friedrich von Allmen (Heino Ferch) ist elegant, gebildet und liebt die schönen Dinge. Der Umgang mit Geld ist allerdings nicht seine Stärke, so dass er und sein Diener und Vertrauter Carlos (Samuel Finzi) immer wieder in ernste Probleme geraten. Doch der nächste ungewöhnliche Auftrag kommt bestimmt – und Allmen weiß sich und Carlos mit nicht immer lupenreinen Methoden zu retten.

In weiteren Rollen sind Andrea Osvárt, Katharina Schüttler, Florian Stetter, Isabella Parkinson, Mehdi Nebbou und Udo Samel zu sehen. Die Dreharbeiten finden noch 30. Oktober in der Schweiz (Zürich) und Tschechien statt.

Zum Inhalt: In einem Luxushotel am Zürichsee wird eines der berühmten Dahlien-Gemälde von Fantin-Latour gestohlen. Die exzentrische Besitzerin und Hotelerbin Dahlia Gutbauer (Erni Mangold) engagiert ausgerechnet Johann Friedrich von Allmen (Heino Ferch) mit der Wiederbeschaffung des Kunstwerks. Während Allmen den lukrativen Auftrag interessiert entgegennimmt, argwöhnt sein Diener Carlos (Samuel Finzi), dass diese Ermittlung viel zu gefährlich sei, da bereits ein Wachmann und ein Hotelgast im Zusammenhang mit dem Diebstahl ermordet wurden. Selbstverständlich schlägt Lebemann Allmen die gut gemeinte Warnung in den Wind, doch schon bald muss sich der smarte, selbsternannte Kunstdetektiv mit eiskalten Gegnern messen, die nicht zu unterschätzen sind.

„Allmen und das Geheimnis der Dahlien“ (AT) ist eine Produktion der UFA FICTION im Auftrag der ARD Degeto für Das Erste. Produzent ist Benjamin Benedict, Producerin Sinah Swyter. Koproduzent ist MIA FILM.  Für die Redaktion zeichnet Birgit Titze (ARD Degeto) verantwortlich.

Uwe Ochsenknecht (Rolle Tom), Sinan Akkus (Regie) und Heiner Lauterbach (Rolle Heinrich)  – Foto: ARD Degeto | André Poling

Unter der Regie von Sinan Akkus wurden die Dreharbeiten zu dem Fernsehfilm „Ihr letzter Wille kann mich mal!“ (AT) mit Heiner Lauterbach („Männer“, „Willkommen bei den Hartmanns“) und Uwe Ochsenknecht („Männer“, „Schtonk!“) beendet. Das legendäre Duo spielt Tom und Heinrich Gruber, zwei Männer, deren Vorstellungen von Leben und Tod nicht unterschiedlicher sein könnten und deren gemeinsame Ehefrau Sophia einen ungewöhnlichen letzten Willen verfügt hat, der die beiden Hitzköpfe unfreiwillig auf eine gemeinsame Mission an die Nordseeküste schickt.
Neben Heiner Lauterbach und Uwe Ochsenknecht standen weitere hochkarätige Darsteller wie die Entdeckung Svenja Jung sowie Maximilian Bretschneider und Nicki von Tempelhoff in weiteren Rollen vor der Kamera von Thorsten Harms. Gedreht wurde seit 8. Oktober auf der Halbinsel Nordstrand und in Hamburg.

Zum Inhalt: Tom Gruber (Uwe Ochsenknecht) ist Reisejournalist und im Herzen Globetrotter, Heinrich Gruber (Heiner Lauterbach) ist Staatsanwalt: Die zwei ungleichen Männer um die 60 werden beide zum Notartermin gebeten und müssen bei der Testamentseröffnung ihrer Ehefrau feststellen, dass sie 20 Jahre unwissentlich mit derselben Frau verheiratet waren: Sophia Gruber. Als wäre das nicht bereits genug, hat ihre Angebetete auch noch einen ungewöhnlichen letzten Willen verfügt. Ihre Asche soll vor der Insel Neuhever verstreut werden – und zwar von Tom und Heinrich gemeinsam! Auf ihrer ungewöhnlichen Mission von Hamburg nach Neuhever müssen sich die beiden ihrem verletzten Stolz und der Konfrontation mit dem anderen Mann stellen. Können sie ihrer großen Liebe Sophia verzeihen und in Frieden Abschied nehmen? Wer war die Frau, mit der sie gelebt haben? Kannten sie sie wirklich und spielt das überhaupt noch eine Rolle, wo doch alle glücklich waren?

Es produziert Lieblingsfilm GmbH im Auftrag der ARD Degeto für Das Erste, Produzent ist Robert Marciniak mit Producerin Julia Rappold. Das Drehbuch zu „Ihr letzter Wille kann mich mal!“(AT) stammt von Maike Rasch. Für die Redaktion bei der ARD Degeto zeichnen Carolin Haasis und Sascha Schwingel verantwortlich.

Die Väter vorn von links: Andreas (Tobias van Dieken), Mark (David Rott), Gerd (Peter Lohmeyer) und Timo (Tim Oliver Schultz) – Foto: WDR | Guido Engels

Gerd, Mark, Timo und dazu Andreas – sie sind nicht nur Freunde, sie teilen auch ein gemeinsames Schicksal: Während sich die Mütter ihrer Kinder um Job und Karriere kümmern, stellen sie sich heldenhaft einer der größten Herausforderungen ihres Lebens – der Bändigung des alltäglichen Familien-Wahnsinns. Die ARD-Degeto/WDR-Produktion „Väter allein zu Haus“ (AT) bündelt drei Komödien über Rollenbilder und Rollentausch, die auch dramatische Momente kennt, frei nach der australischen Erfolgsserie „House Husbands“.  In drei Einzelfilmen mit hochkarätiger Besetzung erzählen die Grimme-Preisträger Jan Martin Scharf (Buch und Regie) und Arne Nolting (Buch) gemeinsam mit dem Ensemble warmherzig und liebevoll von den Verwicklungen in den Beziehungen zwischen Mann und Frau unter veränderten Vorzeichen. Gedreht wurde vom 9. Oktober bis 7. Dezember 2018 die Filme „Gerd“ und „Mark“ .

Arne Nolting und Jan Martin Scharf sind ein bewährtes Team, unter anderem arbeiteten sie bei „Der Club der roten Bänder“ und der TATORT-Folge „Alles was sie sagen“ zusammen. Gemeinsam schrieben sie die drei Drehbücher für „Väter – Allein zu Haus“ (AT). Jan Martin Scharf übernahm bei den ersten beiden Filmen  auch die Regie. Im Frühjahr 2019 starten die Dreharbeiten zum dritten Film „Timo“. Sämtliche Hauptrollen konnten mit namhaften Schauspielern besetzt werden. So stehen unter anderem Peter Lohmeyer (Gerd Frick), Christina Große (Gerds Lebensgefährtin Michaela), David Rott (Mark Lanius), Felicitas Woll (Marks Frau Judith), Tim Oliver Schultz (Timo Savona), Yasemin Cetinkaya (Timos Ex Nicki) und Tobias van Dieken als schwuler Vater Andreas vor der Kamera.

Zu den Inhalten: 

In der ersten Komödie „Gerd“  muss genau dieser (gespielt von (Peter Lohmeyer)) ein Versprechen einlösen: Der Inhaber eines kleinen Handwerksbetriebs hat seiner Partnerin Michaela (Christina Große) fest zugesagt, die Betreuung ihrer gemeinsamen Tochter Laura zu übernehmen, während sie in ihren alten Job zurückkehrt – Startpunkt: der Tag der Einschulung. Nur wenn er diese Aufgabe übernimmt und sich als reifer, verantwortungsvoller Hausmann erweist, wird sie endlich seinen Heiratsantrag annehmen – so ist es abgemacht. Doch nicht nur für Gerd beginnt eine Zeit allergrößter Herausforderungen: Auch seine Kumpel Mark, Timo und Andreas haben Kinder, für die es der erste Schultag ist. Von nun an müssen die Herren beweisen, dass sie in der Lage sind, auf ihre Kinder so aufzupassen, wie es deren Mütter tun würden. Gerd bemüht sich im Rahmen seiner Möglichkeiten durchaus tapfer, aber das Projekt startet – gelinde gesagt – nur bedingt optimal. Dass sein Nervenkostüm zu allem Überfluss auch noch von seiner Tochter aus einer früheren Beziehung auf die Probe gestellt wird, kommt erschwerend hinzu …

Die zweite Komödie richtet den Fokus auf „Mark“ (David Rott), der sich in den ersten Lebensjahren von Tochter Anna als wahrer Bilderbuchvater und Hausmann bewährt hat. Nun wagt er nach ihrer Einschulung zunächst halbtags den Weg zurück ins Berufsleben, wird sich gleichzeitig aber auch weiterhin um den Nachwuchs kümmern, denn seine Frau Judith (Felicitas Woll) startet als Ärztin gerade so richtig durch. Leider hat der Arbeitsmarkt nicht wirklich auf Mark gewartet, bei seinem alten Arbeitgeber findet er sich am falschen Ende der Firmen-Nahrungskette wieder. Es dauert nicht lange, und es geht ihm so wie vielen berufstätigen Frauen: Die Doppelbelastung macht ihm zu schaffen, die nötige Anerkennung bleibt aus. Und dann bietet ihm Judith auch noch Grund zur Eifersucht …

Im Zentrum der dritten Komödie steht „Timo“ (Tim Oliver Schultz), ein ehemaliger Fußballprofi, der eine Zeit des Scheiterns hinter sich hat. Seine – mittlerweile geschiedene – Ehe mit Nicki (Yasemin Cetinkaya) hat er ebenso vernachlässigt wie seine Vaterpflichten, nun will seine Ex zusammen mit ihrem neuen Partner ein ganz neues Leben beginnen. Für Timo bleibt da kein Platz – eine bittere Erfahrung, denn er will auch in Zukunft seine drei Kinder sehen. Nun gilt es, seine Vaterqualitäten zu beweisen, doch im Weg steht ihm nicht nur sein treuer Begleiter namens Pech, sondern auch die Tatsache, dass er sich ausgerechnet in die erwachsene Tochter seines Kumpels Gerd verliebt …

„Väter allein zu Haus“ (AT) ist eine Produktion der Bavaria Fiction GmbH im Auftrag von ARD-Degeto und dem Westdeutschen Rundfunk Köln für das Erste. Produzent ist Stephan Bechtle, die redaktionelle Verantwortung liegt bei Corinna Liedtke (WDR) und Stefan Kruppa (ARD Degeto). Producerin ist Claudia Bach. Gedreht werden die Filme „Gerd“ und „Mark“ noch bis Mitte Dezember in Köln und Umgebung und Wuppertal. Der dritte Film „Timo“ wird im Frühjahr 2019 gedreht. Der Sendetermin im Ersten ist noch nicht bekannt.

v.l.n.r.: Lena Urzendowsky, Hannelore Elsner und Thomas Schmauser in „Der große Rudolph” – Foto: BR | ARD Degeto | Producers at Work GmbH | Julie Vrabelova

 

Am 12. Oktober 2018 wurde in der Alten Oper Frankfurt zum 29. Mal der Hessische Filmpreis vergeben. Die Auszeichnung in der Kategorie

Hessischer Fernsehpreis – Beste Schauspielerin

ging an

Lena Urzendowsky

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In der Kategorie

Hessischer Fernsehpreis – Bester Schauspieler

erhielt die Auszeichnung

Thomas Schmauser

Sowohl Lena Urzendowsky als auch Thomas Schmauser wurden damit für ihre Leistungen in der ARD-Degeto-Koproduktion
„Der große Rudolph” geehrt, deren Geschichte auf dem Leben des legendären Münchner Modezaren Rudolph Moshammer basiert.

 

Die Jury begründet ihr Votum für Lena Urzendowsky u.a.:

„ … Dazugehören wollen und abgestoßen sein, ihre Sympathien für Moshammer, der ja auch ein Sonderling, ein Fremder ist, das alles spielt Lena Urzendowsky mit absoluter Natürlichkeit, mit der großen Kunst des Unauffälligen, scheinbar Unangestrengten, das so schwer zu machen ist. Jeder Ton, jede Geste stimmt, ein Geschenk für diesen Film!“

Und zu Thomas Schmausers Auszeichnung schreibt sie:

„ … Schmauser porträtiert Moshammer wunderbar und mit großem Respekt als Menschen hinter der Ikone. Als einen, der dem Ruhm und der Kulisse und vielleicht auch sich selbst nie ganz traut. Seine feine Komik liefert die Figur nicht aus und lebt durch die große Kunst der kleinen Andeutungen, Blicke und Gesten. Ein liebevolles und mitreißendes Porträt dieses Stars, der zugleich ein Außenseiter war.“

„Der große Rudolph” ist eine Produktion von Producers at Work im Auftrag von BR, ARD Degeto, ORF und WDR. Die Erstausstrahlung fand am 19. September im Ersten statt.
Mehr dazu hier.

Wir gratulieren den beiden Preisträgern!

Alle Preisträger im Überblick und mehr zum Hessischen Filmpreis finden Sie hier.

 

 

 

v.l.n.r.:  „Kästner und der Kleine Dienstag“ – Foto: Degeto | Dor Film | Anjeza Cikopano; „Saat des Terrors“ – Foto: SWR | Diwafilm GmbH; „Die Freibadclique“ – Foto: SWR | ARD Degeto | Walter Wehner

 

Die ARD Degeto freut sich über drei Nominierungen zum Fernsehfilmpreis Baden-Baden. Insgesamt konkurrieren zwölf Filme aus Deutschland, Österreich und der Schweiz vom 26. bis 30. November 2018 um die Auszeichnung. Vergeben wird der Preis im Rahmen des FernsehilmFestivals Baden-Baden, das die Deutsche Akademie der Darstellenden Künste in diesem Jahr zum 30. Mal veranstaltet. Parallel dazu (ab 24. November) strahlt 3sat die nominierten Filme im Rahmen des 3sat-Zuschauerpreises ebenfalls aus.

Nominiert sind folgende ARD-Degeto-Koproduktionen:

 

„Kästner und der kleine Dienstag“

(ARD Degeto, WDR, ORF, Dor Film, Ester.Reglin.Film)

Erstausstrahlung: 21. Dezember 2017 im Ersten – mehr dazu hier.

Sendetermin zum 3sat-Zuschauerpreis: 24. November 20:15 Uhr

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„Saat des Terrors“

(SWR, ARD Degeto, BR, RBB, SR, Diwa Film)

Fernsehpremiere: 21. November 2018 im Ersten

Sendetermin zum 3sat-Zuschauerpreis: 28. November 20:15 Uhr

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„Die Freibadclique“

(Zieglerfilm Baden-Baden in Ko-Produktion mit Mia Film, Zieglerfilm München, SWR, ARD Degeto MDR, SR und NDR)

Erstausstrahlung: 28. März 2018 im Ersten– mehr dazu hier.

Sendetermin zum 3sat-Zuschauerpreis: 25. November 21:55 Uhr

Die Preisverleihung findet am 30. November 2018 im Kurhaus Baden-Baden statt.

Mehr zum Festival wie zu den weiteren Nominierungen finden sie hier.

Wir drücken allen Kandidaten die Daumen.