Wenn der Bildschirm zur Leinwand wird, ist für Sommerloch und Langeweile kein Platz mehr – zumindest nicht für diejenigen, die wöchentlich ab dem 22. Juli 2019 montags um 20:15 Uhr und dienstags um 22:45 Uhr Das Erste einschalten: Mit Erfolgsfilmen wie „Sauerkrautkoma“, „Plötzlich Papa“ und „Toni Erdmann“ sorgt das SommerKino im Ersten für beste Unterhaltung zur Hochsommerzeit. 15 Fernseh- und Free-TV-Premieren nationaler wie internationaler Filmhighlights stehen dieses Jahr auf dem Programm.

Das SommerKino startet am 22. Juli mit der Free-TV-Premiere der warmherzigen und zugleich turbulenten Tragikomödie „Plötzlich Papa“, in der Omar Sy nach „Ziemlich beste Freunde“ endlich wieder in einer Paraderolle zu sehen ist. Völlig unerwartet wird er mit den Herausforderungen des Vaterseins und der Kindererziehung konfrontiert. Mit viel Humor und Gefühl spielt er sich zusammen mit Gloria Colston als Vater-Tochter-Gespann in die Herzen der Zuschauer.

Mit einer zünftigen Mischung aus bajuwarischem Lokalkolorit, schwarzem Humor und einem fast perfekten Mord feiert „Sauerkrautkoma“ (ARD Degeto/BR/ORF) am 19. August seine TV-Premiere im Ersten. Die fünfte Rita-Falk-Adaption verpflanzt das Dreamteam Eberhofer-Birkenberger, gespielt von Sebastian Bezzel und Simon Schwarz, in die wilde Großstadt München. Die fünf ersten Verfilmungen der Rita-Falk-Bestseller haben seit 2013 insgesamt 3,4 Millionen Besucher ins Kino gelockt.

Einer der erfolgreichsten deutschen Kinofilme – „Toni Erdmann“ (SWR/WDR/ARTE) – ist am 2. September zu sehen: Unfassbar komisch, tieftragisch und zu Recht von Kritik und Publikum hochgelobt: Maren Ades großer Film feierte einen Triumphzug durch die Kinos und wurde neben unzähligen Auszeichnungen mit einer Oscar-Nominierung gekrönt.

Die Filme des SommerKinos sind ARD-Koproduktionen und Lizenzerwerbe der ARD Degeto für Das Erste.

Großes Kino!

Alle Filme im Überblick:

SommerKino im Ersten, montags um 20:15 Uhr

22. Juli 2019: Plötzlich Papa

Charmante und turbulente Tragikomödie mit „Ziemlich beste Freunde“-Darsteller Omar Sy (s.o.).

29. Juli 2019: Brooklyn – Eine Liebe zwischen zwei Welten

Herzerwärmendes und intelligentes Gefühlskino mit einer herausragenden Saoirse Ronan in der Hauptrolle.

5. August 2019: Lion – Der lange Weg nach Hause

Bewegende Geschichte über die Suche nach den eigenen Wurzeln mit „Slumdog Millionär“-Darsteller Dev Patel und Schauspiel-Ikone Nicole Kidman.

19. August 2019: Sauerkrautkoma

Maibaumschändung, Sauerkrautüberdosis, verpatzte Heiratsanträge – der Eberhofer steht mal wieder vor schweren kriminalistischen und kulinarischen Herausforderungen.

26. August 2019: Vorwärts immer!

Amüsante Verwechslungskomödie vor politischem Hintergrund, in der ein berühmter Schauspieler der DDR die Rolle des echten Erich Honecker übernehmen muss. In den Hauptrollen spielen Jörg Schüttauf und Josefine Preuß als seine Tochter.

2. September 2019: Toni Erdmann

Vielfach ausgezeichnete Groteske, bei der Peter Simonischek als sozialromantischer Alt-68er und Sandra Hüller als seine Arbeitsplätze vernichtende Tochter wuchtig aufeinandertreffen.

9. September 2019: Auf der anderen Seite ist das Gras viel grüner

Eine junge Frau erhält durch eine wundersame Fügung die Gelegenheit, die letzten fünf Jahre ihres Lebens noch einmal ganz neu zu führen. Romantische Komödie mit Jessica Schwarz und Felix Klare nach der Romanvorlage von Bestseller-Autorin und Zeitreise-Expertin Kerstin Gier.

SommerKino im Ersten, dienstags um 22:45 Uhr

23. Juli 2019: Das Leben ist ein Fest

Nach dem Riesenerfolg von „Ziemlich beste Freunde“ präsentieren die Regisseure und Drehbuchautoren Olivier Nakache und Éric Toledano ein weiteres Mal eine großartige französische Gesellschaftskomödie mit unvorhergesehenen Wendungen und schreiend komischen Momenten.

30. Juli 2019: Monsieur Pierre geht online

Französisches Kino vom Feinsten gelingt dem Regisseur des Kinohits „Und wenn wir alle zusammen ziehen?“ mit seiner neuen Liebes- und Verwechslungskomödie. In der Hauptrolle flunkert sich der unverbesserliche Pierre Richard als hinreißender Charmeur und Cyrano der Datingcommunity durch halb Europa.

6. August 2019: Paris kann warten

Luftig-leichtes Spielfilmdebüt von Eleanor Coppola, Ehefrau von Regielegende Francis Ford Coppola und Mutter von Indie-Ikone Sofia Coppola. Das unterhaltsame Roadmovie erzählt von einer magischen Zufallsbegegnung und zelebriert auf unnachahmliche Weise das Savoir-vivre. In den Hauptrollen Diane Lane, Alec Baldwin und Arnaud Viard.

13. August 2019: Eye in the Sky – In letzter Sekunde

Britischer Thriller mit Starbesetzung, u.a. Aaron Paul, Helen Mirren sowie Alan Rickman in seiner letzten Charakterrolle.

20. August 2019: Der Hunderteinjährige, der die Rechnung nicht bezahlte und verschwand

Charmante Fortsetzung des Bestsellers von Jonas Jonasson: Kult-Rentner Allan Karlsson (Robert Gustafsson) stürzt sich in ein neues Abenteuer, bei dem er auf rachsüchtige Gangster, die CIA und alte Bekannte aus Russland trifft.

27. August 2019: Paula – Mein Leben soll ein Fest sein

Regisseur Christian Schwochow erzählt das faszinierende Leben einer hochbegabten Künstlerin und radikal modernen Frau zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Als Paula Modersohn-Becker steht Carla Juri („Feuchtgebiete“) vor der Kamera, Albrecht Schuch („Bad Banks“) spielt ihren Ehemann Otto Modersohn.

3. September 2019: The Big Sick

Mit viel Herz und noch mehr Humor erzählt der Oscar-nominierte Sundance-Publikumsliebling von Liebe und Verzeihen, Familienzwist und der Überwindung kultureller Grenzen.

10. September 2019: Verleugnung

Mit Rachel Weisz, Tom Wilkinson und Andrew Scott stark besetztes und gespieltes Justizdrama nach einem vielschichtigen Drehbuch von David Hare über den brisanten tatsächlichen Fall eines Holocaust-Leugners.

(v.l.n.r.) Degeto-Koordinator „Endlich Freitag im Ersten“ Stefan Kruppa, Laudator Stephan Luca, Impuls-Preisträger 2019 Sophia Bierend und Johannes Dreibach mit ARD-Degeto-Geschäftsführerin Christine Strobl Foto: ARD Degeto | Georg Wendt

 

Zum 6. Mal vergab die ARD Degeto am 6. Juni 2019 ihren Stoffentwicklungspreis Impuls für eine besonders erfolgversprechende Drehbuchidee für den Sendeplatz „Endlich Freitag im Ersten“. Im Rahmen der Gala zum Studio Hamburg Nachwuchspreis überreichte Schauspieler Stephan Luca die Trophäe an die beiden Preisträger.

„Wir freuen uns, dem Autorennachwuchs mit dem Impuls Preis eine Plattform für ihre Entwicklung bieten zu können. Ein guter Film braucht eine besondere Kreativität von Autorinnen und Autoren. Daher ist es uns ein wichtiges Anliegen, Talente schon früh zu fördern und zu begleiten.
Meinen herzlichen Glückwunsch an die beiden Preisträger! Aber auch ein ganz besonderes Dankeschön an alle, die sich mit ihren kreativen Ideen am Wettbewerb beteiligt haben.“, so ARD-Degeto-Geschäftsführerin Christine Strobl.

In „Fett schwimmt oben“ erzählen Sophia Bierend und Johannes Dreibach die Geschichte der zwölfjährigen Stella: Stella ist schlau und hilfsbereit, freundlich zu jedermann. Sie ist verliebt in Nael, den Jungen aus ihrer Klasse, den alle anderen auch ganz toll finden. Und Stella ist dick. Zumindest dicker als alle anderen. Aber dann tritt eines Tages ihre dünne Tante Fabienne in Stellas Leben.

Zur Begründung ihres Votums schreibt die Jury der ARD Degeto:

„Das Exposé von Sophia Bierend und Johannes Dreibach begleitet das ungleiche Frauengespann, das durch die Brille der jeweils anderen neue Sichtweisen und darüber persönliche Stärke entwickelt. Wir lernen, dass Schönheit im Auge des Betrachters liegt und wie langweilig das Streben nach Perfektion ist. Der freche, nicht immer politisch korrekte Schlagabtausch zwischen Nichte und Tante verspricht eine moderne und zugleich diverse Komödie, die der Leistungsgesellschaft eine Botschaft entgegenzusetzen hat: Sich selbst nicht zu ernst zu nehmen.

Die beiden Autoren haben die Jury mit ihren liebevoll gezeichneten Figuren überzeugt und das mit einem Thema, das in Zeiten von Castingshows und Instagram nicht aktueller sein kann.“

Die Gewinner des ARD-Degeto-Nachwuchspreises Impuls erhalten einen Treatmentauftrag im Wert von 7.500 Euro für den Sendeplatz „Endlich Freitag im Ersten“. Der Preis wird seit 2014 verliehen. Bewerben können sich alle Studierende der Abschlussjahrgänge  deutschsprachiger Filmhochschulen.

Sascha Gersak (Frank Elling), Petra Schmidt-Schaller (Lona Mendt ) und Andreas Herzog (Regie) – Foto:  NDR | ARD Degeto | Polyphon Film- und Fernsehgesellschaft mbH | Maor Waisburd

 

Petra Schmidt-Schaller und Sascha Gersak spielen die Hauptrollen in der vierteiligen Mini-Serie „Die Toten von Marnow“. Die NDR/ARD-Degeto-Koproduktion entstand vom 4. Juni bis zum 11. November 2019 in Mirow (Landkreis Mecklenburgischen Seenplatte), Schwerin, Hannover, Wolfsburg und Berlin. Der mehrfache Grimme-Preisträger Holger K. Schmidt („Gladbeck“, „Das weiße Kaninchen“) schrieb das Buch, Regie führte Andreas Herzog („Tatort: Zorn“, „Der Usedom-Krimi“. Zu den weiteren Darstellerinnen und Darstellern gehören Anton Rubtsov, Peter Kremer, Anne Schäfer, Bianca Nawrath, Christine Schorn, Jörg Schüttauf und Michael Mendl. Das Erste zeigt den Vierteiler voraussichtlich ab Herbst 2020.

Zum Inhalt: In „Die Toten von Marnow“ ermitteln die Kommissare Lona Mendt (Petra Schmidt-Schaller) und Frank Elling (Sascha Gersak) im Fall eines Serienmörders, der seine Opfer vermeintlich unzusammenhängend auswählt. Doch nichts ist so, wie es scheint. Mächtige Gegenspieler der Kommissare haben offensichtlich ein Interesse daran, die wahren Zusammenhänge im Dunkeln zu belassen. Je weiter Elling, der treu sorgende Familienvater, und Mendt, die Unnahbare, in ihren Ermittlungen kommen, desto größer werden die Hindernisse, die sie überwinden müssen. Und desto häufiger lassen sie sich selbst zu moralisch höchst fragwürdigen Handlungen hinreißen. So nimmt der völlig überschuldete Elling Bestechungsgeld an. Und Lona hat eine Affäre mit ihrem Untergebenen, dem jungen Kollegen Sören Jasper (Anton Rubtsov). Hinter den grausamen Morden entdecken die Kommissare die Umrisse eines Skandals, in den Alt-Stasi, Geheimdienste und die westdeutsche Pharmaindustrie verwickelt zu sein scheinen.

Die Produzenten von „Die Toten von Marnow“ sind Beatrice Kramm (Polyphon Film & Fernseh GmbH) und Mark von Seydlitz (made in munich). Producer ist Hajo Kensche, Produktionsleiter: Frank Huwe, Kamera: Philipp Sichler. Die Redaktion liegt bei Christoph Pellander und Donald Kraemer (NDR, federführend) und Claudia Grässel (ARD Degeto). Die Produktion wird gefördert mit Mitteln der nordmedia – Film- und Mediengesellschaft Niedersachsen/Bremen mbH.

Tanja Wedhorn (Nora Kaminski) und Dirk Borchert (Peer Kaminski) mit Kameramann Michael Tötter (Mitte) – Foto: ARD Degeto | Boris Laewen

Nach der erfolgreichen Ausstrahlung der letzten drei Filme „Praxis mit Meerblick“ im März 2019, fanden vom 29. April bis 1. Juli 2019 die Dreharbeiten für zwei neue Episoden der ARD-Degeto-Reihe für den Sendeplatz „Endlich Freitag im Ersten“ statt. Nachdem sich der Alltag in der Praxis mit Neu-Kollege Dr. Hannes Stresow (Benjamin Grüter) so langsam einpendelt, stellt eine eigentlich schon längst abgeschlossene Beziehung das Gefühlsleben von Ärztin Nora Kaminski (Tanja Wedhorn) auf den Kopf. Doch damit steht sie nicht alleine da: Alte Geschichten holen die Gegenwart ein und falsche Diagnosen führen unverhofft zu neuen Pfaden.

Auf der Ostseeinsel Rügen entstanden die Filme „Alte Wunden“ (AT), nach einem Drehbuch von Michael Vershinin, und „Kurschatten“ (AT), nach einem Drehbuch von Marcus Hertneck. Regie führte Jan Ruzicka. Gedreht wurde in Berlin, auf der Ostseeinsel Rügen (Sassnitz, Prora, Ralswiek) und in Stralsund

An der Seite von Tanja Wedhorn spielen Dirk Borchardt, Benjamin Grüter, Lukas Zumbrock, Morgane Ferru, Michael Kind, Anne Werner, Patrick Heyn, Petra Kelling, Timo Hack, Marla Quandt, Kai Ivo Baulitz, Joachim Nimtz, Eugen Knecht u. v. m.

Zu den Inhalten

„Praxis mit Meerblick: Alte Wunden“ (AT)

Ein Jahr nach dem Tod ihres Freundes und Praxispartners Richard Freese hat Nora Kaminski (Tanja Wedhorn) ihre „Praxis mit Meerblick“ im Griff. Auch die Zusammenarbeit mit dem neuen Kollegen Dr. Hannes Stresow (Benjamin Grüter) pendelt sich gut ein. Privat wird Noras Leben von einer alten Liebesgeschichte eingeholt: Ex-Mann Peer Kaminski (Dirk Borchardt) scheint nicht nur sein neu erworbenes Boot auf die Insel zu ziehen, was die ohnehin schon schwierige Beziehung zwischen Nora und ihm nicht einfacher macht. Als der Rügener Schulleiter Thorsten Thieme (Kai Ivo Baulitz), der nach einer Schlägerei besorgniserregende Symptome zeigt, in der Praxis auftaucht, merkt Nora schnell, dass Dr. Hannes Stresow (Bejnajmin Grüter) eine Vorgeschichte mit dem Patienten hat, die den sonst so zurückhaltenden Kollegen aufwühlt. Der immer noch schwelende Konflikt zwischen Hannes Stresow und Noras Patient Thieme eskaliert zu einem denkbar unglücklichen Zeitpunkt.

„Praxis mit Meerblick: Kurschatten“ (AT)

Die Arbeit in der Rügenpraxis hält Nora Kaminski (Tanja Wedhorn) und Dr. Hannes Stresow (Benjamin Grüter) ganz schön auf Trab. Als ihr Kollege auch noch krank wird, muss Nora ihre privaten Sorgen endgültig beiseite schieben. Ein neuer Patient taucht mit rätselhaften Symptomen auf. Als sich sein Zustand trotz Behandlung verschlimmert, stößt Nora auf einen Betrugsskandal, in den das Krankenhaus und die ortsansässige Apotheke verwickelt sind. Mit ihren Recherchen macht sich die Ärztin ohne Doktortitel keine Freunde und muss auf einmal auch ihre eigene Zurechnungsfähigkeit in der Sache hinterfragen. Als wäre das nicht genug, wird Sohn Kai Kaminski (Lukas Zumbrock) – blind vor Liebe – in Schwierigkeiten verwickelt. Ausgerechnet Noras Erzfeind Dr. Heckmann (Patrick Heyn) soll ihr und ihrer Familie aus der verzwickten Lage helfen.

„Praxis mit Meerblick“ ist eine Produktion der REAL FILM Berlin im Auftrag der ARD Degeto für Das Erste. Hinter der Kamera steht Michael Tötter. Produzentin ist Heike Streich. Die Redaktion liegt bei Stefan Kruppa (ARD Degeto).

v.l.n.r. – hinten: Brigitte Hobmeier (Colina Kandl), Misel Maticevic (Curt Prank), Mercedes Müller (Clara Prank) – vorne: Klaus Steinbacher (Roman Hoflinger), Martina Gedeck (Maria Hoflinger), Hannu Salonen (Regie) – Foto: BR | ARD Degeto | MDR | WDR | Dusan Martincek

Der erbitterte Kampf zweier Brauerei-Clans um gesellschaftliche und wirtschaftliche Vormachtstellung im München des Jahres 1900 stehen im Mittelpunkt der sechsteiligen, historischen Eventserie „Oktoberfest – 1900“ (AT). Die Dreharbeiten dauerten vom 7. Mai bis 14. August 2019. Vor der Kamera standen – neben vielen anderen – Mišel Matičević, Martina Gedeck und Francis Fulton-Smith. Gedreht wurde in Tschechien, Bayern und NRW.
Gezeigt wird die Serie in Doppelfolgen 2020 im Ersten.

Zum namhaften Schauspieler-Ensemble gehören auch Klaus Steinbacher, Mercedes Müller, Brigitte Hobmeier, Maximilian Brückner, Markus Krojer, Martin Feifel, Michael Kranz, Vladimir Burlakov, Eisi Gulp, Petra Berndt, Michael A. Grimm u. v. a.

Regie führte Hannu Salonen („Arctic Circle“, „Schuld“) nach einer Idee von Alexis von Wittgenstein und den Drehbüchern von Ronny Schalk („Dark“, „Wir wollten aufs Meer“) und Christian Limmer („Hinter Kaifeck“, „Sau Nummer vier. Ein Niederbayernkrimi“). Die Kamera verantwortet Felix Cramer („Die dunkle Seite des Mondes“, „Tatort: Der Himmel ist ein Platz auf Erden“).

„Oktoberfest – 1900“ (AT) erzählt von einer Zeit, in der die wahre Macht in München von den größten Arbeitgebern der Stadt ausgeht, den Brauereien – und von den in ihrer Gunst stehenden Wirte-Clans, die die begehrten Schank-Lizenzen für die Bierbuden auf dem Oktoberfest innehaben. Es ist auch die Geschichte vom Konflikt der Generationen, der von verletzter Ehre, Intrigen und Standesdünkel getragen wird, und der zugleich Licht in die Schattenwelt der Brauereien und Wirtshäuser bringt. Dorthin, wo im Verschwiegenen die wirklich Mächtigen der Stadt ihre Geschäfte machen.

Bettina Ricklefs, BR-Programmbereichsleiterin Spiel-Film-Serie:
Als das Konzept der Miniserie zum ersten Mal auf unserem Tisch lag, hat es uns von Anfang an in den Bann gezogen. Damals wie heute ist das Münchner Bier- und Volksfest ein Magnet für Alt und Jung aus der ganzen Welt und Pulsmesser der Zeit.
„Oktoberfest – 1900“ (AT) führt uns in eine Zeit der aufziehenden Emanzipation von Frau und Bürgertum, es ist die Geschichte von Liebe, Freundschaft, Eifersucht und Verrat. Die Faszination dieser aufregenden Zeit um 1900 spiegelt sich im aufwendigen Setting, den historischen Kostümen und dem großartigen Cast wider und macht die Serie zu einem Event.

Michael Souvignier, Till Derenbach und Alexis von Wittgenstein, Produzenten:
Eine Serie im bis heute machtbesessenen Milieu der Münchner Brauereien im Jahr 1900 zu kreieren, hat einen großen erzählerischen Reiz auf uns Produzenten ausgeübt. Ein faszinierendes Setting, das wir so noch in keiner modernen Serie gesehen haben, und dessen Derbheit und Düsternis im Kontrast zur Lebensfreude der weltberühmten Schwabinger Bohème mit Künstlern wie Kandinsky und Thomas Mann eine großartige, spannende Bühne für ein Familienepos Shakespeare´schen Ausmaßes bietet.

Zum Inhalt – München, 1900: Als Georg Prank (Mišel Matičević), ein Großbrauer aus Franken, sich in den Kopf setzt, auf das Oktoberfest zu expandieren, geraten die Machtverhältnisse in der Stadt ins Wanken. Als „Auswärtiger“ darf Prank keine Schanklizenz auf dem Oktoberfest erwerben, geschweige denn sein fränkisches Bier ausschenken. Mit Bestechung und Erpressung ergaunert Prank sich fünf aneinanderliegende, damals noch maximal 300 Gäste fassende Wirts-Parzellen auf dem Oktoberfest, um darauf ein größenwahnsinniges Riesen-Zelt für sechstausend Gäste zu errichten. Ein vermessener Plan, der die kleinen Münchner Traditionsbrauereien wie das Deibel Bräu der Familie Hoflinger (Francis Fulton-Smith, Martina Gedeck, Klaus Steinbacher, Markus Krojer) an den Rand der Existenz drängt und einen brutalen Überlebenskampf auslöst, an dessen Ende alle Seiten schmerzhafte Opfer erleiden.

„Oktoberfest – 1900“ (AT) ist eine Produktion von Zeitsprung Pictures in Zusammenarbeit mit Violet Pictures in Ko-Produktion mit BR, ARD Degeto, WDR und MDR für Das Erste, gefördert von dem FFF Bayern, der Filmstiftung NRW und dem German Motion Picture Fund. Die Redaktion liegt federführend bei Bettina Ricklefs (BR) und Daniela Boehm (BR). Weitere Redakteurinnen sind Carolin Haasis (ARD Degeto), Elke Kimmlinger (WDR) und Meike Götz (MDR). Produzenten sind Michael Souvignier, Till Derenbach (Zeitsprung Pictures), Alexis von Wittgenstein (Violet Pictures) und Felix von Poser.

 

Kjell Bergqvist übernimmt die Rolle des ChefinspektorsEvert Bäckström in dem schwedischen Krimi-Dreiteiler „Bäckström“– Foto: ARD Degto | Yellow Bird | Jonath Mathew

 

Aktuell laufen die Dreharbeiten zu drei europäischen Serien der ARD Degeto, die 2020 um 21.45 Uhr auf dem Sonn- und Feiertagssendeplatz ihre Premiere im Ersten haben sollen. Neu koproduziert  werden die Romanverfilmung „Bäckström“ sowie ein Remake des Serienklassikers „Van der Valk“. Zudem entstehen derzeit vier neue Filme der erfolgreichen Scandi-Noir-Reihe „Rebecka Martinsson“ in Schweden.

 Bäckström

In dem schwedischen Krimi-Dreiteiler „Bäckström“ ermittelt Kjell Bergqvist als Chefinspektor Evert Bäckström. Besonders stolz ist der leicht misanthropisch veranlagte Ermittler auf seine hohe Erfolgsquote – und dies lässt er auch gern die junge Kommissarin Annika Carlsson sowie die neue Staatsanwältin Hanna Hwass spüren. Bäckströms Gespür für Verbrechen und Ungereimtheiten sind gefordert, als Edvin, ein zehnjähriger Junge aus seiner Nachbarschaft, auf der unbewohnten Insel Ofärdsön einen menschlichen Schädel mit Einschusslöchern entdeckt. Laut DNA-Analyse stammt der Schädel von Jaidee Kunchai. Doch Jaidee soll bereits 2004 bei dem Tsunami in Thailand zu Tode gekommen sein. Bäckström übernimmt die Ermittlungen. Ohne es zu ahnen, gerät er dabei durch einen weiteren Fall ins Visier der russischen Mafia.

„Bäckström“ ist eine Produktion der Yellow Bird Entertainment (Produzenten: Georgie Mathew und Line Winther Skyum Funch) für C More/TV 4 (ausführende Produzentin: Niva Westlin Dahl) in Koproduktion mit ARD Degeto und Film i Väst. Die Redaktion für die ARD Degeto liegt bei Sebastian Lückel. Gedreht wird noch bis Anfang Juli 2019 in Göteburg, in der westschwedischen Provinz Västra Götalands län und in Thailand. Der Dreiteiler basiert auf einer Romanvorlage des Erfolgsautors und Kriminalistik-Professors  Leif GW Persson.

Van der Valk

In dem dreiteiligen Remake des Serienklassikers aus den 1970er Jahren spielt Marc Warren den zynischen holländischen Kommissars Piet Van der Valk. Scharfsinnig und gern auch mit unorthodoxen Methoden ermittelt Van der Valk in den Straßen Amsterdams. Hinter pittoresken Fassaden und an den Ufern romantischer Kanäle führt das Böse sein Schattendasein. Vertraut mit der Unterwelt begegnet der Kommissar den Gangstern auf Augenhöhe. Die Drehbücher stammen von Chris Murray.

„Van der Valk“ ist eine Produktion von Company Pictures (Produzentin: Michele Buck) und All3Media (Produzentin: Louise Pedersen) in Koproduktion mit ARD Degeto. Die Redaktion für die ARD Degeto hat Sebastian Lückel übernommen. Gedreht wird bis Ende August 2019 in Amsterdam.

Rebecka Martinsson

„Rebecka Martinsson“ erzählt in der zweiten Staffel das Leben und die berufliche Entwicklung der Karrierejuristin weiter: Statt in die noble Kanzlei nach Stockholm zurückzukehren, bleibt Rebecka Martinsson als Bezirksstaatsanwältin in Schwedisch Lappland. In ihrer alten Heimat ermittelt sie mit ihren Kollegen Anna Maria Mella und Sven-Erik Ståhlnacke in einer Reihe von rätselhaften Kriminalfällen. Schwierig gestaltet sich ihre Zusammenarbeit mit ihrem Ex-Geliebten Krister Eriksson. Dem stillen Hundeführer trauert sie schmerzlich nach. Um einen Neuanfang zu machen, muss sie jedoch erst mit ihrem eigenen Leben ins Reine kommen. Nur langsam ist sie bereit, sich den vernarbten Wunden ihrer Jugend als Waisenkind zu widmen. Nach Ida Engvoll übernimmt in der zweiten Staffel Sascha Zacharias die Rolle der Rebecka.

„Rebecka Martinsson“ ist eine Produktion der Yellow Bird Entertainment (Produzenten: Daniel Gylling und Line Winther Skyum Funch) in Koproduktion mit TV4 und Filmpool Nord sowie in Zusammenarbeit mit ARD Degeto (Redaktion: Claudia Grässel) und C More/TV 4, Danmarks Radio, MTV OY und NRK. Gedreht wird die zweite Staffel der Scandi-Noir-Reihe bis Ende Juni 2019 in Kiruna und Kurravavaara in der Provinz Norrbottens län/Schwedisch Lappland.

 

Fabian Busch (Rolle Bruno) und Sabrina Amali (Rolle Aliya) in „Spurlos in Marseille“ – Foto:  ARD Degeto | Roland Suso Richter

 

In der südfranzösischen Hafenstadt Marseille und Umgebung fanden unter der Regie von Roland Suso Richter vom 20. Mai bis 21. Juni 2019  die Dreharbeiten zu dem spannenden ARD-Degeto-Thriller „Spurlos in Marseille“ statt. Das Drehbuch stammt von Gernot Krää. Vor der Kamera von Max Knauer spielen Fabian Busch und Sabrina Amali in den Hauptrollen. In weiteren Rollen zu sehen sind Jeanne Tremsal, Gitta Schweighöfer, Michael Rotschopf, Mehdi Meskar u.a.

Zum Inhalt: Familienvater und Hausmann Bruno Bassmann (Fabian Busch) freut sich auf ein romantisches Wochenende in Südfrankreich mit seiner Frau Katja (Jeanne Tremsal), einer IT-Expertin bei einer Frankfurter Bank. Die Koffer sind gepackt, die Oma (Gitta Schweighöfer) am Start, um auf die Kinder aufzupassen. In Marseille macht das Paar einen kurzen Zwischenstopp: Katja will schnell ihren alten Studienfreund, den Journalisten Jean-Luc, in einem Bistro treffen. Nur leider kommt sie aus dem Bistro nicht wieder heraus! Von einer Minute zur anderen fehlt von ihr jede Spur. Für den unbescholtenen Bruno verwandelt sich der Romantik-Trip nun in einen Albtraum. An seiner Seite: die aus Marokko stammende Taxifahrerin Aliya (Sabrina Amali). Auf der Suche geraten nicht nur sie in Lebensgefahr, auch die Familie zu Hause ist nicht mehr sicher…

„Spurlos in Marseille“ ist eine Produktion von Lailaps Pictures im Auftrag der ARD Degeto für Das Erste. Produzent ist Nils Dünker, Supervising Producerin ist Nina Maag. Die Redaktion liegt bei Claudia Luzius (ARD Degeto). Gedreht wurde in Marseille, Frankreich und in München. Der Film wird auf dem Sendeplatz am Samstag um 20:15 Uhr im Ersten ausgestrahlt.

Das Prinzregententheater München in festlicher Beleuchtung – Foto: BR | Martina Bogdahn

Bei der Verleihung des 31. Bayerischen Fernsehpreises wurde Holger Karsten Schmidt – Drehbuchautor des ARD-Degeto-Zweiteilers „Gladbeck“ – mit dem „Blauen Panther“ in der Kategorie „Drehbuch“ ausgezeichnet. Die Preisverleihung fand am 24. Mai 2019 im Rahmen der feierlichen Gala im Prinzregententheater München statt.

„Ich gratuliere Holger Karsten Schmidt ganz herzlich zum ‚Blauen Panther‘, einem der renommiertesten Preise der Fernsehbranche. Der Preis unterstreicht sein einzigartiges Talent und sein Gespür für spannende Stoffe. Es ist eine besondere Herausforderung, eine komplexe Geschichte wie die des Geiseldramas von Gladbeck filmisch zu erzählen und speziell den Opfern und Angehörigen eine Stimme zu geben – ohne dabei die Vielschichtigkeit der Ereignisse aus den Augen zu verlieren. Die Zusammenarbeit mit Holger Karsten Schmidt ist immer wieder aufs Neue eine Freude und die Auszeichnung mit dem ‚Blauen Panther‘ eine Würdigung für seine herausragende Leistung als Autor“, so ARD-Degeto-Geschäftsführerin Christine Strobl.

Die Jury begründet die Auszeichnung des Autors:

„Sollte man eine Geschichte von 1988, an die sich viele noch erinnern, noch einmal neu für das Fernsehen erzählen? Ja, man muss es sogar, wenn man wie Autor Holger Karsten Schmidt genau und präzise aus heutiger Sicht an unfassbare Ereignisse rund um den Banküberfall von Gladbeck, die darauf folgende Geiselnahme, die Flucht und eines der größten Medienspektakel Deutschlands erinnern will. Gladbeck ist eine detailgetreue Erzählung über ein schreckliches Verbrechen. Vor allem aber erzählt Gladbeck, wie die Gewaltbereitschaft der beiden Räuber Rösner und Degowski eskaliert, von den Medien voyeuristisch ausgeschlachtet und von den Behörden und der Polizei hilflos und dilettantisch begleitet wird.
Schmidt erinnert uns schmerzhaft an das Trauma dieser Geiselnahme und das sinnlose Sterben der Opfer Emanuele De Giorgi und Silke Bischoff und damit auch an das unendliche Leid, das durch diese Taten über ihre Familien kam. Vor allem erzählt dieser grandiose Autor aber die Geschichte über menschliches Fehlverhalten in unterschiedlichster Form und legt offen: Jeder, der daran – auch zufällig – beteiligt war, trägt bis heute für sein Verhalten die Verantwortung.“

„Gladbeck“ ist eine Produktion von Ziegler Film in Koproduktion mit ARD Degeto und Radio Bremen für das Erste. Produzentin ist Regina Ziegler. Der Zweiteiler war erstmals am 7. und 8. März 2018 im Ersten zu sehen.

Mehr dazu finden Sie hier.

v.l.n.r.: Lenn Kudrjawizki (Rolle Emil Perica), Michael Kreindl (Regie), Neda Rahmanian (Rolle Branka Maric), Jasmin Gerat (Rolle Stascha Novak) und Kasem Hoxha (Rolle Borko Vucevic)  – Foto: ARD Degeto | Conny Klein

 

Die wunderschöne kroatische Hafenstadt Split und die dalmatische Adriaküste wurden vom 26. März bis 24. Mai 2019 wieder zum Schauplatz der ARD-Degeto-Produktion „Der Kroatien-Krimi“: Dort entstanden der siebte und achte Film der spannenden DonnerstagsKrimi-Reihe, die zuletzt mit „Der Mädchenmörder von Krac“ erstmals die Fünf-Millionen-Zuschauer-Marke knackte (5,4 Mio Zuschauer, MA: 17,4 % Prozent). Die beiden neuen Fälle „Heiße Spur“ (AT) und „Tränen aus Gold“ (AT), erneut inszeniert von Regisseur Michael Kreindl, bringen für das Team um die smarte Kommissarin Branka Marić große Veränderungen mit sich: Für Neda Rahmanian ist es der letzte Einsatz in Split. Sie verlässt die Reihe auf eigenen Wunsch.

Neda Rahmanian: „Es hat mich mit großer Freude erfüllt, über sieben Episoden die Rolle der eigenwilligen, toughen Kommissarin Branka Marić zu verkörpern. Sie hat alles gesagt, was es zu sagen gibt, und den Männern gezeigt, wie es anders geht. Jetzt freue ich mich auf weitere eigenartige Charaktere, die ich zum Leben erwecken darf. Kroatien, seine Menschen und das gesamte Team, besonders Michael Kreindl, werde ich in meinem Herzen tragen und danke der ARD Degeto und Constantin Television für die Chance und das Vertrauen, das sie mir geschenkt haben.“

Die neue starke Frau im Team heißt Jasmin Gerat. Sie tritt als Kommissarin Stascha Novak ihren Dienst in Split an. Die beliebte, wandlungsfähige Schauspielerin hat ihr großes Können bereits in einer Vielzahl von Film- und Fernsehrollen bewiesen. Jasmin Gerat über ihre neue Aufgabe: „Ich mochte den ‚Kroatien-Krimi‘ schon immer besonders gerne, was bestimmt auch an meinen kroatischen Wurzeln mütterlicherseits liegt. Dem Temperament und der Mentalität der Menschen fühle ich mich extrem nahe. Die neue Kommissarin im Ermittlerteam zu sein, ist für mich wie ein Sechser im Lotto! Ich darf am Meer im wunderschönen Split arbeiten, spiele mit großartigen Kollegen zusammen, die ich sehr schätze, und darf die spannende Rolle der Stascha Novak im besten Fall über einen längeren Zeitraum tiefgehender kennenlernen und ihre Facetten von Folge zu Folge mehr zeigen.“

Vor der Kamera von Stefan Spreer stehen im siebten und achten „Kroatien-Krimi“: Lenn Kudrjawizki als Emil Perica und Kasem Hoxha als Borko Vucević sowie Max Herbrechter, Adriana Altaras, Aleksandar Jovanovic, Andreas Guenther, Goran Navojec, Dino Rogić und Sarah Bauerett. In den Episodenrollen spielen Denis Moschitto, Thomas Arnold, Henning Vogt, Caro Cult, Vladimir Korneev, Ulrike Krumbiegel, Rainer Strecker und weitere.

Zu den Inhalten:

„Der Kroatien-Krimi: Heiße Spur“ (AT)

Ein zwölfjähriges Mädchen wird im Industriehafen von Split aus dem Wasser gefischt – tot. Die Spuren an ihren Handgelenken lassen vermuten, dass sie gefesselt war, allerdings nicht zum Zeitpunkt des Ertrinkens. Kein Tötungsdelikt – kein Fall für die Mordkommission Split. Doch Kommissarin Branka Marić (Neda Rahmanian) gehen die Fesselspuren nicht aus dem Kopf. Das Mädchen war spurlos aus einem Waisenhaus verschwunden. Mädchenhandel? Aber dann reißt ein aufsehenerregender Doppelmord vor der Küste von Split die Kollegen in eine andere Ermittlung. Zur Unterstützung schlägt überraschend eine Ermittlerin aus Zagreb auf: Die selbstbewusste Kommissarin Stascha Novak (Jasmin Gerat) möchte mit dem spektakulären Fall ihre Erfolgsbilanz fortschreiben, um ihre Beförderung in der Hauptstadt zu erzwingen. Als sich herausstellt, dass der Doppelmord in direktem Zusammenhang mit dem Fall des ertrunkenen Mädchens steht, beschließen Emil (Lenn Kudrjawizki) und Borko (Kasem Hoxha), die Gastermittlerin außen vorzuhalten. Mit verhängnisvollen Folgen …

 „Der Kroatien-Krimi: Tränen aus Gold“ (AT)

Die junge Sängerin Ira (Caro Cult) ist der strahlende Stern am kroatischen Pop-Himmel. Beim Videodreh am Strand taucht wie aus dem Nichts ein Motorradfahrer auf und legt vor aller Augen mit einem Jagdgewehr an. In letzter Sekunde wirft sich ein Security-Mitarbeiter in die Schussbahn, die Kugel trifft ihn tödlich. Der Biker kann unerkannt flüchten. Ira kommt mit dem Schrecken davon – und hat für die Kollegen von der Mordkommission Split auch gleich einen Tipp: Schon länger wird sie von einem Online-Stalker verfolgt, der anonym bösartige Nachrichten in ihren Social-Media-Profilen hinterlässt. Seit Iras Verlobung mit ihrem Manager Mate (Vladimir Korneev) öffentlich bekannt ist, wird die Tonlage des aggressiv-eifersüchtigen Stalkers immer schärfer. Wird er erneut versuchen, Ira zu „bestrafen“? Gegen den Rat des Dezernats findet die Hochzeit – ein mediales Großereignis – unter höchsten Sicherheitsvorkehrungen statt. Doch um das Brautpaar zu schützen, steht der Mordkommission Split ein schwieriger Einsatz bevor …

„Der Kroatien-Krimi“ ist eine Produktion der Constantin Television GmbH (Produzenten: Friedrich Wildfeuer, Karsten Rühle) im Auftrag der ARD Degeto für Das Erste. Die Drehbücher wurden von Christoph Darnstädt („Heiße Spur“) und Ulf Tschauder („Tränen aus Gold“) geschrieben. Die Redaktion verantwortet Barbara Süßmann (ARD Degeto).

 

 Tim Oliver Schultz als Timo – Foto: WDR | ARD Degeto | Frank Dicks

Am 6. Juni 2019 wurde mit „Timo“ der dritte der vier Fernsehfilme  von „Väter allein zu Haus“ abgedreht. Drehstart war der 7. Mai 2019. In der hochkarätig besetzten ARD-Degeto/WDR-Produktion stehen die Freunde Gerd, Mark, Timo und Andreas im Mittelpunkt, die sich alle einer immensen Herausforderung stellen müssen: der Beherrschung des alltäglichen Familien-Wahnsinns, während sich die Mütter ihrer Kinder um Job und Karriere kümmern. Rollenbilder und Rollentausch, beziehungstechnische Irrungen und Wirrungen unter veränderten Vorzeichen. Nachdem der Fokus in den ersten beiden Filmen auf Gerd und Mark lag, erzählt der dritte Film die Geschichte von „Timo“, der große Angst hat, im Streit mit seiner Ex-Frau seine Kinder zu verlieren – warmherzig und liebevoll beschrieben, mit viel Humor und Gespür auch für die dramatischen Momente im Leben. Das Buch stammt – frei nach der australischen Erfolgsserie „House Husbands“ – erneut von Arne Nolting und Jan Martin Scharf, Regie führt Esther Gronenborn. Die Geschichte von „Andreas“ wird zu einem späteren Zeitpunkt verfilmt.

Zum Inhalt: Timo (Tim Oliver Schultz) ist Ende 20, ehemaliger Fußballbundesligaspieler und tief gefallen. Seit einem schlimmen und keineswegs folgenlosen Fehler bei einem Pokalspiel gilt er als die „Schande von Altona“, mit der Profi-Karriere hat er nach zahllosen Eskapaden abgeschlossen. Sein Geld verdient er mittlerweile als Türsteher in einer Bar. Viel schlimmer als der berufliche Absturz wiegt für ihn jedoch seine familiäre Situation: Seine Ex-Frau Nicki (Yasemin Cetinkaya) lebt mittlerweile mit Robert (Carlos Lobo), seinem Ex-Manager, zusammen. Die drei gemeinsamen Kinder sieht er nur an drei Tagen in der Woche. Doch es könnte noch schlimmer kommen: Nicki beansprucht das Aufenthaltbestimmungsrecht der Kinder für sich und ist gemeinsam mit Robert durchaus bereit, dafür vor Gericht zu ziehen. Zwar war Timo in seiner Rolle als junger Vater einst tatsächlich überfordert, und noch immer ist er weit davon entfernt, seinen Alltag völlig im Griff zu haben. Seine Kinder jedoch liebt er über alles, als Papa blüht er geradezu auf. Timo muss unter Beweis stellen, dass er Verantwortung übernehmen kann. Mentale Unterstützung erfährt er dabei von seinen Väter-Kumpels Gerd (Peter Lohmeyer), Mark (David Rott) und Andreas (Tobias van Dieken), wobei das Verhältnis zu Gerd ein wenig angespannt ist: Die Frau, in die sich Timo verliebt hat, entpuppt sich nämlich ausgerechnet als dessen älteste Tochter Lucy (Zoe Moore). Nichts gegen den abgestürzten Fußballprofi, feiner Kerl, aber als Freund der eigenen, noch studierenden Tochter…

„Väter allein zu Haus“ ist eine Produktion der Bavaria Fiction GmbH im Auftrag von ARD Degeto und dem Westdeutschen Rundfunk Köln für das Erste. Produzent ist Stephan Bechtle, die redaktionelle Verantwortung liegt bei Corinna Liedtke (WDR) und Stefan Kruppa (ARD Degeto). Gedreht wurde in Köln, Wuppertal und Umgebung.

 

Am 23. Mai 2019 wurde im Auswärtigen Amt in Berlin der CIVIS 2019 – Europas Medienpreis für Integration und kulturelle Vielfalt – in insgesamt sechs Kategorien vergeben. Beworben hatten sich 767 Programme aus 22 EU-Staaten und der Schweiz. Der Preis für den besten Kinofilm wurde im Vorfeld durch ein Publikumsvoting im Internet ermittelt. Und nach dieser Abstimmung ging der

CIVIS CINEMA

2019

an die ARD-Degeto-Kinoproduktion

„Der Trafikant“

(epo-film und Glory Film in Koproduktion mit ARD Degeto und TOBIS Film)

 

In „Der Trafikant“ erzählt Regisseur Nikolaus Leytner die Geschichte des jungen Franz Huchel, der im Wien der ausgehenden 1930er-Jahre eine Lehre in einem kleinen Tabakladen beginnt und sich dort unsterblich in die Varietétänzerin Anezka verliebt. Rat und Hilfe im emotionalen Chaos erhofft sich der unbedarfte junge Mann von einem der Stammkunden. Aber dem von Alter und fortschreitender Krankheit gezeichneten, weltbekannten Psychoanalytiker Sigmund Freud, von dem Franz auf Anhieb fasziniert ist, scheint das weibliche Geschlecht kein geringeres Rätsel als dem Lehrling selbst. Währenddessen überrollen die beiden die Ereignisse der Zeit.

Dazu die Jury: „Die Geschichte einer ersten Liebe, aber auch die Geschichte einer ungleichen wie berührenden Männerfreundschaft. Ein  Film über das Erwachsenwerden in einer historisch brisanten immer komplizierteren Welt, kurz vor dem Anschluss Österreichs an das Deutsche  Reich – wenige Jahre vor Beginn des Zweiten Weltkriegs. Ein Thema, das nie an Aktualität verlieren wird: Für Humanismus und gegen rassistische  Hetze und Diskriminierung. Zeigt die Mitverantwortung jedes Einzelnen. Ein Film, der wachsam und nachdenklich stimmt, mit teilweise surrealen in die Handlung einfließenden Traumsequenzen. Ein Appell an die heutige Zeit – vor dem Hintergrund des Erstarkens der Rechtspopulisten. Filmisch exzellent und schauspielerisch großartig.“

Das Drehbuch schrieben Klaus Richter und Nikolaus Leytner nach dem gleichnamigen Bestsellerroman von Robert Seethaler. Schauspiellegende Bruno Ganz spielte als Sigmund Freud in einer seiner letzten Rollen – an seiner Seite: Shooting-Star Simon Morzé als Franz Huchel.

Weitere Infos über den Film erhalten Sie hier.

Und hier alle Preisträger im Überblick.

 

 

 

 

v.l.n.r.:  Florian Froschmayer (1.v.l.), Jörg Widmer (Kamera), Pierre Kiwitt (Hauptmann Marco Furrer), Ina Paule Klink (Dominique Kuster), Christian Kohlund (Thomas Borchert), Michael Epp (Patrick Frick) und Sarah Hostettler ( Laura Zünd) – Foto: ARD Degeto  | Florian Froschmayer

Es geht spannend weiter an der Limmat: Christian Kohlund und Ina Paule Klink standen vom 14. Mai bis 16. Juli 2019 wieder gemeinsam als Thomas Borchert und Dominique Kuster für den „Zürich-Krimi“ vor der Kamera. In „Borchert und der fatale Irrtum“, dem achten Film der erfolgreichen ARD-Degeto-Reihe, müssen sich der knorrige „Anwalt ohne Lizenz“ und seine Chefin mit dem mysteriösen Tod eines Familienvaters auseinandersetzen. „Borchert und der Tote im See“, der neunte Film, führt das Duo in die Untiefen der albanischen Clanstruktur in Zürich und Borchert selbst in einen privaten Konflikt: Seine Patentochter ist in den Sohn des Clanoberhaupts verliebt.

In weiteren Rollen sind Pierre Kiwitt als Hauptmann Marco Furrer, Robert Hunger-Bühler als Dr. Reto Zanger, Susi Banzhaff als Kanzleiassistentin Regula Gabrielli, Andrea Zogg als Borcherts Fahrer Beat Bürki, Yves Wüthrich als Furrers Kollege Urs Aeggi und Kathleen Gallego Zapata als Richterin Marie-Louise Mildenberger zu sehen. In Episodenrollen spielen Jeanne Tremsal, Thomas Limpinsel, Marie Anne Fiegel, Lea Freund, Nicola Perot, Emma Drogunova, Özgür Karadeniz, Uygar Tamer, Peter Davor u.v.a.  Regie führte Florian Froschmayer.

Zu den Inhalten:

„Der Zürich-Krimi: Borchert und der fatale Irrtum“ (AT)
Während Dominique Kuster (Ina Paule Klink) den Ältesten von drei Pflegekindern wegen einer Prügelei vor Gericht vertritt, verunglückt dessen Pflegevater Christian Hunziker (Thomas Limpinsel) auf dem Weg dorthin tödlich. Wie sich herausstellt, war es Mord durch gegen Wasser ausgetauschtes Insulin, das er als Diabetiker gebraucht hätte. Unter Verdacht gerät seine Frau Martina (Jeanne Tremsal) – zumal sich herausstellt, dass Christian eine Geliebte hat und mit ihr ein Kind erwartet. Wie „Anwalt ohne Lizenz“ Thomas Borchert (Christian Kohlund) herausfindet, verhält sich aber auch die Vertreterin der Schweizer Jugendbehörde seltsam, ist sie doch mit einem Immobilienhai verbandelt, der die wohltätige Vermieterin der Familie zum Verkauf ihres Hauses zwingen will. Doch auch das jüngste Pflegekind Max (Levi Eisenblätter) wirkt verstört. Haben seine beiden älteren Brüder Stefan (Joel Luttenberger) und Hassan (Julius Gabriel Götze) etwas mit dem Mord zu tun? Wie immer geht Borchert nicht den geraden Weg und stößt auf Überraschendes.

„Der Zürich-Krimi: Borchert und der Tote im See“ (AT)

Borchert (Christian Kohlund) freut sich auf den Besuch seiner Patentochter Jenny (Lea Freund), die als angehende Kinderärztin ein Praxissemester bei einer albanischen Hilfsorganisation verbringt. Das Wiedersehen verläuft jedoch anders als erwartet: Die Zollfahndung findet in Jennys Gepäck ein halbes Kilo Haschisch. Um sie zu entlasten, müssen Borchert und Dominique (Ina Paule Klink) herausfinden, wer ihr das Drogen-Brikett untergeschoben hat. Möglicherweise steckt jemand dahinter, der Jennys Verbindung mit Dorian (Nicola Perot), dem Sohn eines angesehenen albanischen Geschäftsmannes Gentian Gjeluci (Peter Davor), torpedieren möchte. Als Dorians Vater getötet wird, gerät Jenny sogar unter Mordverdacht. Borchert findet heraus, dass ein gefürchteter Mafiaboss seine Finger im Spiel hat: der „Capo“, das Oberhaupt eines albanischen Clans.

„Der Zürich-Krimi“ ist eine Produktion der Graf Film GmbH (Produzent: Klaus Graf, Producerin: Annemarie Pilgram) im Auftrag von ARD Degeto (Redaktion: Diane Wurzschmitt) für Das Erste. „Borchert und der fatale Irrtum“ (AT) und „Borchert und der Tote im See“ sind Produktionen der Graf Film im Auftrag der ARD Degeto für Das Erste. Florian Froschmayer hat für beide Folgen die Regie übernommen nach Drehbüchern von Florian Froschmayer, Felix Benesch und Hans-Henner Hess.

 

Rund 30 Autorinnen und Autoren des VDD trafen sich am 17. Mai 2019 mit ARD-Degeto-Redakteurinnen und -Redakteuren zu „Degeto im Dialog“  Foto: ARD Degeto | Petra Stadler

Die erfolgreiche Zusammenarbeit mit Drehbuchautoren ist eines der wichtigsten Anliegen der ARD Degeto. Denn: „Ohne gute Bücher kann es keine guten Filme geben“ – davon ist Degeto-Geschäftsführerin Christine Strobl überzeugt. Ein wichtiger Schritt auf diesem Weg ist das intensive Gespräch miteinander. Daher lud die ARD Degeto gemeinsam mit dem Verband Deutscher Drehbuchautoren (VDD) zum ersten Mal zu der Veranstaltung „Degeto im Dialog mit Autorinnen und Autoren“ nach Oberursel bei Frankfurt am Main ein. Im Mittelpunkt des zweitägigen Workshops stand der Austausch der Redakteurinnen und Redakteure der ARD Degeto mit Autorinnen und Autoren des VDD über mögliche Filmstoffe für die Sendeplätze, für die die ARD Degeto im Ersten verantwortlich zeichnet. Durch einen zukünftig noch engeren Schulterschluss und eine verbesserte Zusammenarbeit soll die gemeinsame Entwicklung von hochwertigen, gesellschaftlich relevanten und unterhaltsamen Drehbüchern vorangetrieben werden.

Christine Strobl: „Die ARD Degeto will Heimat für die besten Kreativen sein. Das gilt auch und insbesondere für die besten Autorinnen und Autoren. Es ist die kreative Kraft der Autoren, die begeisternde Geschichten erschafft und spannende Figuren zum Leben erweckt. Wir wollen daher in einen noch intensiveren Dialog eintreten, um zusammen die besten Ideen zu verwirklichen und gleichzeitig die Rahmenbedingungen für Autorinnen und Autoren im gemeinsamen Interesse weiterzuentwickeln.“

„Für uns Drehbuchautorinnen und -autoren ist diese Initiative ein weiterer, wichtiger Schritt, um die direkte Kommunikation zwischen Senderverantwortlichen und Autoren auszubauen. Beste Bücher sind der wichtigste Ausgangspunkt, um in Zukunft mit internationalen Projekten mithalten zu können. Wir freuen uns sehr, dass Frau Christine Strobl und Herr Sascha Schwingel für die Degeto diese Basis stärken und ‚nebenbei‘ auch das brachliegende Potential von Autorinnen und Autoren heben wollen. Unsere Unterstützung ist Ihnen sicher!“, so Christian Lex, VDD-Vorstand.

Sascha Schwingel, Redaktionsleiter der ARD Degeto: „Wir freuen uns über das enge und konstruktive Miteinander mit den Autorinnen und Autoren des VDDs. Wir sind uns einig: Wenn wir unsere Köpfe zusammenstecken, können wir die Herzen der Zuschauer noch besser erreichen. Davon werden hoffentlich alle profitieren – die Kreativen und die ARD Degeto, vor allem aber das Publikum des Ersten.“ Die ARD Degeto plant weitere Veranstaltungen dieser Art, um die Gespräche mit Autorinnen und Autoren zu intensivieren.

v.l.n.r.: Max von Puffendorf, Henriette Richter-Röhl, Regisseur Tomy Wiegand, Ines Lutz, Tobias van Dieken – Foto: ARD Degeto | Frank Dicks

Vom 30. April vis 11. Juli 2019 wurden zwei neue Filme der beliebten ARD-Degeto-Reihe „Weingut Wader“ gedreht. Nach hervorragenden Quoten für die ersten zwei Filme wurde damit das historische Städtchen Hambach, gelegen an der schönsten Weinstraße Deutschlands, wieder zum Schauplatz für aufregende Familienabenteuer.  Im dritten und vierten Teil der Pfälzer Familiensaga warten große Herausforderungen auf Henriette Richter-Röhl als Pfälzer Bio-Winzerin Anne Wader, die gemeinsam mit ihrer Mutter Käthe (Leslie Malton) und ihrem Bruder Matthias (Max von Pufendorf) große berufliche Krisen meistern und einige schwerwiegende Entscheidungen treffen muss. Und auch privat wird es stürmisch … In weiteren Rollen spielen Jürgen Heinrich, Caroline Hartig, Ines Lutz, Tobias van Dieken, Nils Brunkhorst u.v.a. Die Dreharbeiten fanden unter der Regie von Tomy Wigand statt.

Zu den Inhalten:

„Weingut Wader – Nur zusammen sind wir stark“ (AT)
Nach ihrer Rückkehr auf das väterliche Weingut in Hambach hat Anne (Henriette Richter-Röhl) große Pläne: Mit Käthe (Leslie Malton) und Matthias (Max von Pufendorf) an ihrer Seite, die die Führung des Betriebes in ihre Hände gelegt haben, kann sie gleich zu Beginn einen herben Rückschlag verhindern, der ihnen durch einen späten Frosteinfall droht. Der Erfolg ist jedoch nur von kurzer Dauer – unmittelbar danach schließt die Weinkontrolle den Betrieb. Die Waders stehen im Verdacht, sich strafbar gemacht und Wein unter der Hand verkauft zu haben. So lange sie nicht das Gegenteil beweisen können, bleibt das Weingut geschlossen. Zündstoff für einen erbitterten Konflikt zwischen Mutter und Tochter – schließlich trug Käthe im Jahr zuvor die alleinige Verantwortung für das Weingut. Jetzt erwartet Anne von ihr, die Konsequenzen zu übernehmen und ein offizielles Schuldbekenntnis abzulegen …

„Weingut Wader – Neue Wege“ (AT)
Anne (Henriette Richter-Röhl) will ihr Weingut auf biodynamischen Weinbau und verantwortungsvolles Klimafarming umstellen, doch von ihren konventionell wirtschaftenden Winzernachbarn schlägt ihr nur Missverständnis und Ablehnung entgegen. Der Methodenstreit eskaliert bei einem Vortrag, den Anne an der Winzerschule hält und geht soweit, dass Annes neuer Wingert zerstört wird. Ihre Suche nach dem Schuldigen spaltet die Winzergemeinschaft so sehr, dass sogar über Annes Ausschluss aus dem Winzerverband diskutiert wird. Bruno Wader (Jürgen Heinrich) nutzt die Zerstrittenheit der Winzergemeinschaft aus, um Wingert für Wingert an ein ausländisches Konsortium zu verhökern. Auch auf Annes wilden Wingert hat er es abgesehen. Er spekuliert darauf, dass die Verpächterin den Pachtvertrag zurückzieht, sobald Annes Ausschluss aus dem Winzerverband beschlossen ist …

„Weingut Wader – Nur zusammen sind wir stark“ (AT) und „Weingut Wader – Neue Wege“ (AT) sind Produktionen der U5 Filmproduktion (Produzenten: Karl-Eberhard Schäfer und Norbert Walter) im Auftrag der ARD Degeto für Das Erste. Tomy Wigand inszeniert nach Drehbüchern von Bernadette Feiler und Carolin Hecht. Für die Redaktion zeichnet Stefan Kruppa (ARD Degeto) verantwortlich.

v.l.n.r.: Stephan Luca als Rufus, Diana Amft als Toni, Margarita Broich als Heidi, Nikolaus Benda als Hajü – Foto: ARD Degeto | Martin Rottenkolber

 

Vom 24. April bis 26. Mai fanden 2019 die Dreharbeiten zu Film drei und vier der beliebten ARD-Degeto-Reihe „Meine Mutter…“ statt. In den Hauptrollen gibt es ein Wiedersehen mit Diana Amft, Margarita Broich und Stephan Luca. Ebenfalls wieder dabei sind Nikolaus Benda als Hajü und Stephan Bieker als Postbote „Hanno Hase“. Episodenhauptrollen übernehmen Sabine von Maydell und Walter Kreye. Die Regie führt John Delbridge nach Drehbüchern von Christian Pfannenschmidt, der die Idee zur Reihe hatte. Die Kamera führt Harald Cremer.

Zu den Inhalten:

Meine Mutter traut sich was (AT) | Film 3
Toni (Diana Amft) und Rufus (Stephan Luca) wollen ohne Tamtam und im kleinen Kreis heiraten. Zum Leidwesen der Braut möchte ihre Mutter Heidi (Margarita Broich) am liebsten das ganze Dorf einladen. Auch Rufus schwant wenig Gutes, als sich Tonis Ex-Freund Hajü (Nikolaus Benda) aufdrängt, für ihn einen zünftigen Junggesellenabschied auf die Beine zu stellen. Am meisten fürchtet der ehemalige Sternekoch jedoch den Besuch seiner Eltern, die mal wieder kurz vor der Scheidung stehen. Tatsächlich übertrifft die Übellaunigkeit seiner Mutter selbst schlimmste Erwartungen: Luise (Sabine von Maydell) sagt Toni unverblümt, dass sie sich eine andere Schwiegertochter gewünscht hätte und trifft mit ihren Sticheleien ins Mark. Um den Haussegen wieder geradezurücken, muss Rufus zeigen, dass er zu seiner Frau steht.

Meine Mutter macht mich fertig (AT) | Film 4
Der frisch verheiratete Rufus (Stephan Luca) macht sich auf die Reise zu einem Kongress der Chefköche auf der Sonneninsel Madeira. Dort möchte er den Herausgeber des Gourmetführers bearbeiten, ihm endlich seinen irrtümlich aberkannten Stern zurückzugeben. Kaum hat sich Rufus von Ehefrau Toni (Diana Amft) und ihrer Mutter Heidi (Margarita Broich) verabschiedet, trifft unangemeldeter Besuch in der Kupferkanne ein: Rufus‘ elegante Ex-Freundin Annette in Begleitung ihrer 15-jährigen Tochter Mia (Linda Stockfleth). Das leicht autistische Mädchen überrascht mit der Nachricht, dass der nichtsahnende Rufus ihr Papa ist und sie ab sofort bei ihm wohnen möchte. Heidi zeigt spontan Herz: Mia kann in ihrer neu eröffneten Pension bis zur Rückkehr von Rufus unterkommen. Dem macht Toni unterdessen die Hölle heiß.

„Meine Mutter traut sich was“ (AT) und „Meine Mutter macht mich fertig“ (AT) sind Produktionen der Bantry Bay Productions im Auftrag der ARD Degeto für Das Erste. Produzenten sind Jan Kromschröder und Eva Holtmann. Die Redaktion liegt bei Sascha Mürl (ARD Degeto). Gedreht wurde in Köln und Umgebung, bis voraussichtlich 11. Juli 2019. Die Filme werden auf dem Sendeplatz „Endlich Freitag im Ersten“ ausgestrahlt

Regisseur Dror Zahavi (Mitte) mit den Hauptdarstellern Sven-Eric Bechtolf als Berthold Beitz (re.) und Edgar Selge als Golo Mann – Foto: WDR | ARD Degeto | Wolfgang Ennenbach

Die Dreharbeiten zum WDR/ARD Degeto-Fernsehfilm für Das Erste „Berthold Beitz – Ein unruhiges Leben“ (AT) fanden vom 6. Mai bis 24. Juni 2019 in Köln statt. Unter der Regie von Dror Zahavi spielen Sven-Eric Bechtolf als „Beitz“ und Edgar Selge als „Golo Mann“ die Hauptrollen. Das Buch schrieb Sebastian Orlac.

Zum Inhalt: Deutschland 1973. Krupp, eines der größten deutschen Industrieunternehmen, kämpft ums Überleben. Nur ein Mann glaubt, es retten zu können: Berthold Beitz. Seit über 20 Jahren lenkt er bereits die Geschicke von Krupp. Er weiß, das wichtigste Kapital des Unternehmens ist sein guter Name. Deshalb entscheidet er sich zu einem ungewöhnlichen Schritt. Er beauftragt den Historiker Golo Mann, ein Buch über Krupp zu schreiben.

Es ist die Begegnung zweier Männer, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnte. Beitz, der sich aus einfachen Verhältnissen hochgearbeitet hat, ein zupackender Macher und charismatischer Sonnyboy. Golo Mann, Großbürger, ewiger Sohn und zaudernder Melancholiker. Während der eine mit der Vergangenheit nichts mehr zu tun haben will, entwickelt der andere zunehmendes Interesse an dessen Geschichte: Als junger Mann rettete Beitz im Zweiten Weltkrieg im besetzten Polen Hunderten von Juden das Leben. Wie kann er nun mit den Tätern von damals zusammenarbeiten und Krupp, die einstige „Waffenschmiede der Nation“, retten wollen? Für Golo Mann ein Rätsel, dem er auf die Schliche kommen will. Wie sollen wir mit der eigenen Vergangenheit umgehen? Über diese Frage entwickelt sich die Begegnung der beiden ungleichen Männer zu einem regelrechten Duell und mündet schließlich in der Eskalation.

Das fiktionale Porträt über Berthold Beitz erzählt in einer eindringlichen Nahaufnahme von einem der prägendsten Menschen deutscher Nachkriegsgeschichte. Wer war dieser Mann, der fast alle kannte und den heute, sechs Jahre nach seinem Tod, immer weniger Menschen kennen? Produziert wird der Fernsehfilm von Trebitsch Entertainment (Katharina M. Trebitsch) und Zeitsprung Pictures (Michael Souvignier, Till Derenbach) im Auftrag von WDR und ARD Degeto, gefördert von der Film- und Medienstiftung NRW. Die Redaktion liegt bei Nina Klamroth (WDR) und Christine Strobl (Degeto).

Gedreht wird bis Ende Juni in Nordrhein-Westfalen, Mecklenburg-Vorpommern und Österreich.