v. l. n. r. hinten: Theresa Scholze, Judith Toth, Thomas Unger, Nadja Sabersky (Rolle Mila Leitner), Max Bäckerling (Rolle Tom Leitner); v. l. n. r. vorne: Christoph M. Orth (Rolle Karl Leitner), Catherine Bode (Rolle Marie Huber), Matthi Faust (Rolle Florian Leitner), Heike Trinker (Rolle Henriette Leitner) – Foto: ARD Degeto | Hendrik Heiden
Babyglück und Tod – nie zuvor erlebten die beiden Familien Huber und Leitner den Kreislauf des Lebens so geballt. Vom 13. August bis 15. Oktober 2019 die Dreharbeiten für zwei neue Filme der Alpensaga „Daheim in den Bergen“ statt. Neben Theresa Scholze, Catherine Bode, Thomas Unger, Matthi Faust, Nadja Sabersky und Judith Toth spielen neu im Ensemble Christoph M. Ohrt, Heike Trinker und Moritz Bäckerling. In Episodenrollen sind u.a. Patrick Abozen, Karl Knaup, Berit Vander, Enya Elstner und Taneshia Abt zu sehen. Gedreht wurden die beiden Filme für den Sendeplatz „Endlich Freitag im Ersten“ in Immenstadt, Oberstaufen, Kempten, Weitnau und Umgebung gedreht. Regie führte Annette Ernst, die Drehbücher stammen von Jens Urban.
Zu den Inhalten:
„Daheim in den Bergen – Leben und Tod“ (AT)
Marie Huber (Catherine Bode) bringt ihr Kind auf die Welt und Georg Leitner (Thomas Unger) ist bei der Geburt dabei. In diesem emotionalen Moment gesteht sie ihm, dass er der Vater ist. Bevor Georg reagieren kann, erreicht sie die schreckliche Nachricht: Ihre Väter, Sebastian und Lorenz sind mit dem Auto tödlich verunglückt. Zur Beerdigung reisen Sebastians Exfrau Henriette (Heike Trinker), sein Bruder Karl (Christoph M. Ohrt) und dessen Adoptivsohn Tom (Moritz Bäckerling) an. Für die Söhne ist es nicht einfach, ihre Mutter wiederzusehen, die dem Hof vor vielen Jahren den Rücken gekehrt hat. Unterdessen schöpft Lisa Huber (Theresa Scholze) neue Hoffnung, die verlorenen Weiden von den Leitners endlich zurückzubekommen. Dass sie bereit ist, dies auf juristischem Weg zu erzwingen, könnte jedoch den Konflikt zwischen den Familien neu entfachen.
„Daheim in den Bergen – Auf neuen Wegen“ (AT)
Marie (Catherine Bode) und Lisa (Theresa Scholze) entscheiden sich, den Hof ihres Vaters weiterzuführen. Um die tägliche Arbeit zu meistern, können die Schwestern jede Unterstützung gebrauchen. Hilfe kommt von Karl Leitners Adoptivsohn Tom (Moritz Bäckerling): Der unstete Berliner kann zwar weder Ziegen melken noch Holz hacken, findet aber Gefallen an dem einfachen Leben auf der Alm. Auf dem Leitnerhof droht inzwischen auseinanderzubrechen, was der verstorbene Sebastian mit den beiden Söhnen aufgebaut hat. Während Georg (Thomas Unger) die Nachfolge antritt, will Florian (Matthi Faust) alles hinschmeißen. Unterdessen nimmt Lisa einen lukrativen Auftrag als Anwältin an: Sie soll dafür sorgen, dass der alternative Kulturbahnhof, der von Ruben Hansen (Patrick Abozen) engagiert geleitet wird, einem kommerziellen Millionenprojekt weicht.
„Daheim in den Bergen“ ist eine Produktion der Westside Filmproduktion (Produzenten: Christian Becker, Martin Zimmermann) im Auftrag der ARD Degeto für Das Erste. Die Redaktion liegt bei Barbara Süßmann (ARD Degeto).
v.l. n. r.: Sabine Tettenborn (Produktion), Jürgen Tarrach (Rolle Eduardo Silva), Vidina Popov, Tim Trageser (Regie) – Foto: ARD Degeto | Armanda Claro
Die aufregende portugiesische Metropole am Tejo wird erneut Schauplatz der beliebten DonnerstagsKrimi-Reihe „DerLissabon-Krimi“ mit Grimme-Preisträger Jürgen Tarrach und Vidina Popov in den Hauptrollen. In ihren beiden neuen Fällen halten Missbrauch, militanter Umweltschutz, Drogenkriminalität und Fado den melancholischen ehemaligen Staatsanwalt und seine tatkräftige Referendarin auf Trab: Eduardo Silva (Jürgen Tarrach) übernimmt im fünften Film erneut ein scheinbar hoffnungsloses Mandat und verteidigt zusammen mit Marcia (Vidina Popov) einen ambitionierten jungen Priester, der verdächtigt wird, einen Straßenjungen getötet zu haben. Der sechste Fall beschert Eduardo ein unheilvolles Zusammentreffen mit seiner Tochter Ines (Helen Woigk), die in gefährliche Drogengeschäfte verstrickt zu sein scheint.
Neben Jürgen Tarrach als Eduardo Silva und Vidina Popov als Marcia Amaya in den Hauptrollen gehören Katharina Pichler als Eduardos Vermieterin Beatrice, Luís Lucas als Marcias Onkel Valdemar Amaya, Orestes Fiedler als Staatsanwalt Marco Tavares und Márcia Breia als Richterin Fonseca zum festen deutsch-portugiesischem Ensemble. Daneben stehen in Episodenrollen Timur Isik, Daniel Scholz, Caroline Ebner, Helen Woigk, Martin Bruchmann u.v.a. vor der Kamera von Eckhard Jansen. Die Dreharbeiten fanden vom 17. Sebtember bis 19. November 2019 in Lissabon und Umgebung statt.
Zu den Inhalten:
Der Lissabon-Krimi: Der Teufel möglicherweise (AT)
Für die Straßenkinder Lissabons ist Padre Cristovao (Timur Isik) oftmals die letzte Zuflucht. Er kümmert sich aufopferungsvoll um sie, auch wenn es ihm viel zu selten gelingt, sie wirklich von der Straße runterzuholen. Doch dann geschieht ein Mord: Der elfjährige Pelé wird tot in Crisovaos Armen gefunden – erstickt. Der Padre könnte die Vorgänge erklären, die zu Pelés Tod geführt haben – doch er beruft sich auf das Beichtgeheimnis und schweigt. Ein schwieriger Fall für Rechtsanwalt Eduardo Silva (Jürgen Tarrach) und seine Referendarin Marcia Amaya (Vidina Popov), der aussichtslos zu werden droht, als an Pelés Leiche Missbrauchsspuren entdeckt werden und Cristovao von einem anderen Straßenkind des Missbrauchs beschuldigt wird. Doch selbst jetzt bricht der Padre sein Schweigen nicht …
Der Lissabon-Krimi: Fado (AT)
Rechtsanwalt Eduardo Silva (Jürgen Tarrach) hat bestenfalls sporadisch Kontakt mit seiner Tochter Ines (Helen Woigk). Nach dem Tod der Mutter und Eduardos Absturz hat Ines sich zurückgezogen, taucht nur auf, wenn sie Geld will. Dennoch freut sich Eduardo zutiefst, als Ines ihn unerwartet aufsucht. Diesmal braucht sie kein Geld – es ist schlimmer: Ines, schon immer ein sehr sensibles, idealistisches Mädchen, ist in ihrem Engagement für Umweltschutz in Kontakt mit einer Gruppe Ökoterroristen gekommen. Sie liebt den Anführer der Gruppe, den charismatischen Miguel (Martin Bruchmann), der nun jedoch unter Mordverdacht gerät. Um an ihn heranzukommen, wird Ines verhaftet. Auch in der stillen Hoffnung, die Kluft zu seiner Tochter zu überwinden, übernimmt Eduardo ihre Verteidigung. Ein Fall, der den Anwalt an seine Grenzen führt.
„Der Lissabon-Krimi“ ist eine Produktion der Polyphon Pictures (Produzentin: Sabine Tettenborn) im Auftrag der ARD Degeto für Das Erste. Die Redaktion liegt bei Katja Kirchen. Das Drehbuch zu „Der Teufel möglicherweise“ wurde von Thomas Freundner nach einer Vorlage von Horst Freund geschrieben, das zu „Fado“ von Sönke Lars Neuwöhner und Sven S. Poser. Regie führte Tim Trageser.
v.l.n.r.: Rüdiger Dorn (Rainer Strecker), Tarik (Aram Arami), Werner (Uwe Ochsenknecht), Ralle (Jörn Hentschel), Produzentin Doris Zander, Redaktion Barbara Süßmann, Regie + DOP Hagen Bogdanski – Foto: ARD Degeto | Britta Krehl
Vom 17. September bis 14. November 2019 fanden in Berlin die Dreharbeiten für die nächsten beiden Folgen der ARD-Degeto-Reihe „Die Drei von der Müllabfuhr“ statt. Der dritte Film mit dem Titel „Mülle meets Future“ (AT) konfrontiert das sympathische Müllwerker-Trio rund um „Käpt’n“ Werner Träsch alias Uwe Ochsenknecht mit der „Fridays for Future“-Generation in Gestalt eines aufmüpfigen 16-Jährigen, der als Schülerpraktikant wider Willen unseren drei Helden zunächst gehörig auf die Nerven geht. In „Kassensturz“ (AT) versucht Werner, seine heiß geliebte Kiez-Kneipe vor dem Ruin zu retten – und muss nebenbei lernen, dass seine junge Beziehung mit Gabi mehr Aufmerksamkeit benötigt, als ihm bewusst war … In weiteren Rollen sind Jörn Hentschel, Aram Arami, Rainer Strecker, Adelheid Kleineidam, Frank Kessler, Martin Glade, Peter Trabner, Birge Schade u.v.a. zu sehen.
Zu den Inhalten:
„Die Drei von der Müllabfuhr – Mülle meets Future“ (AT)
Vor dem Gelände einer Schule gerät „Käpt‘n“ Werner Träsch (Uwe Ochsenknecht) mit dem 16-jährigen Dennis (Ben Litwinschuh) aneinander, der ihn kräftig provoziert. Ein Wort gibt das andere und dem „Käpt’n“ rutscht plötzlich die Hand aus. Das Dumme daran: Eine Mitschülerin hat die Ohrfeige mit ihrem Handy gefilmt, jetzt geht der Fauxpas viral und Werner droht Ärger. Klimaaktivist Dennis, seit dem Tod seines Vaters im Konfrontationsmodus und mit seiner Mutter im Dauerclinch, braucht dringend ein Schülerpraktikum, sein Schulabschluss ist gefährdet. Quid pro Quo: Zähneknirschend lässt sich Werner dazu breitschlagen, den aufmüpfigen Teenie unter seine Fittiche zu nehmen – auch sehr zum Leidwesen von Dennis, der auf ein Praktikum bei der Müllabfuhr überhaupt keine Lust hat. Nach ein paar Startschwierigkeiten stellen Werner, Ralle (Jörn Hentschel) und Tarik (Aram Arami) fest, dass Dennis schwer in Ordnung ist und dringend Unterstützung braucht. Im Privaten stehen für Werner die Zeichen auf Veränderung: Er plant einen „richtigen“ Neuanfang mit Gabi (Adelheid Kleineidam).
„Die Drei von der Müllabfuhr – Kassensturz“ (AT)
Trautes Heim, Glück allein: Werner und Gabi ziehen zusammen! Aber anstatt seine Liebste bei der Renovierung der gemeinsamen Wohnung zu unterstützen, macht sich Werner für den Erhalt seiner heißgeliebten Kiez-Kneipe stark. Wirt Lothar (Peter Trabner) und seine Frau Regine (Birge Schade), mit Werner seit Jahren befreundet, stecken in akuten Geldnöten: Sie haben sogar ihre Wohnung vermietet und schlafen in der Garage. Werner ist entsetzt und betätigt sich zunächst mal als Geldeintreiber, es gibt jede Menge Außenstände. Ein besonders dreister Schuldner bekommt es gleich mit dem gesamten Müllwerker-Kollegium zu tun. Als Werner jedoch das Wirtsehepaar in der neuen Wohnung einquartiert, ohne das vorher mit Gabi besprochen zu haben, droht Ungemach. Werner muss neben dem Erhalt seiner Lieblingskneipe nun auch um seine junge Beziehung bangen …
„Die Drei von der Müllabfuhr“ ist eine Produktion der Bavaria Fiction (Produzentin: Doris Zander) im Auftrag von ARD Degeto (Redaktion: Barbara Süßmann) für Das Erste für den Sendeplatz „Endlich Freitag im Ersten“. Regie führet Hagen Bogdanski nach den Drehbüchern von Christian Krüger, Toks Körner und Sebastian Bleyl.
v.l.nr.: Uwe Neumeister (Kamera), Jana Klinge (Kommissarin Hannah Wagner), Marleen Lohse (Jule Christiansen), Hinnerk Schönemann (Hauke Jacobs) und Nina Wolfrum (Regie) – NDR | Sandra Hoever
„Nord bei Nordwest“ gehört zu den beliebtesten Krimireihen im Ersten – jetzt entstanden für den NDR und die ARD Degeto zwei neue Folgen auf einen Schlag. Zusammen mit Hinnerk Schönemann und Marleen Lohse gehört nun Jana Klinge zum zentralen Trio. Die Zuschauerinnen und Zuschauer kennen die Theater- und Filmschauspielerin u. a. durch Rollen im „Tatort“, in der „SOKO“ und „Notruf Hafenkante“. Die beiden neuen „Nord bei Nordwest“-Filme „Der Anschlag“ (AT) und „Conny und Maik“ (AT) wurden vom 17. September bis 22. November 2019 in Travemünde, auf Fehmarn sowie in und um Hamburg gedreht. Die Bücher schrieben Holger Karsten Schmidt („Der Anschlag“) und Niels Holle („Conny und Maik“). Beide sind mit dem Ensemble und den Geschichten bereits bestens vertraut. Für die Regie beider Filme ist Nina Wolfrum verantwortlich – zuletzt inszenierte sie einen Kölner „Tatort“.
Zu den Inhalten:
„Der Anschlag“ (AT)
Gleich an ihrem ersten Arbeitstag in Schwanitz muss sich Kommissarin Hannah Wagner (Jana Klinge) entscheiden: Kann sie ihrem neuen Kollegen bei der Polizei vertrauen? Denn Hauke Jacobs, der inzwischen offiziell in Schwanitz ermitteln darf, gerät unter Mordverdacht! In „Der Anschlag“ macht die Ministerpräsidentin Maria Wengler (Victoria Trauttmansdorff) einen Abstecher nach Schwanitz, um ihr Geburtshaus zu besuchen. Klingt harmlos – doch bei seinen Recherchen vor Ort wird der investigative Journalist Jan Bank (Jörg Witte) erschossen. Der LKA-Mann Frank Schmiedel (Alexander Beyer), Personenschützer der Ministerpräsidentin, findet ausgerechnet bei Hauke Jacobs die Tatwaffe. Nur mit der Hilfe seiner Tierarzthelferin Jule Christiansen (Marleen Lohse) und seiner neuen Kollegin könnte Jacobs seine Unschuld beweisen. Dabei mehren sich die Hinweise darauf, dass Jan Bank einem Komplott auf der Spur war, dessen Ziel ein Attentat auf die Spitzenpolitikerin sein könnte …
„Conny und Maik“
In „Conny und Maik“ bekommt Hauke Jacobs‘ Kollegin Hannah Wagner in Schwanitz Besuch aus ihrem alten Leben: Der junge Maik Lisek (Slavko Popadic) hatte sich in Kiel mit den falschen Leuten eingelassen. Um seine Schulden zurückzahlen zu können, bedrängt er Hannah, ihm Geld zu geben – und überfällt auf dem Rückweg die Tankstelle von Mehmet Ösker (Cem Ali Gültekin). Hauke nimmt die Verfolgung auf und landet mit einer schweren Kopfverletzung im Krankenhaus. Währenddessen hat seine Tierarzthelferin Jule (Marleen Lohse) auf dem Hof von Frederike Barrow (Angelina Häntsch) alle Hände voll zu tun: Dort ist eine seltene Seuche ausgebrochen. Frederike Barrow gibt ihrer jüngeren Schwester Conny (Luisa-Céline Gaffron) die Schuld daran. Conny sucht daraufhin Trost bei Maik, der sich in einer Scheune der Barrows versteckt – und macht sich gemeinsam mit ihm auf zum nächsten folgenschweren Raubzug …
Neben den Genannten standwen u. a. Peter Prager (Reimar Vogt), Stephan A. Tölle (Herr Töteberg), Regine Hentschel (Frau Bleckmann), Victoria Fleer (Bine Pufal) und Joshy Peters (Puttkammer) vor der Kamera. Sie alle gehören zum festen „Nord bei Nordwest“-Team.
Produzent ist Claudia Schröder (Aspekt Telefilm), Kamera: Uwe Neumeister, Produktionsleitung: Joshua Lantow. Die Redaktion haben Patrick Poch (NDR) und Katja Kirchen (ARD Degeto).
Das Erste zeigt die beiden neuen Filme der Reihe voraussichtlich 2021.
v.l.n.r.: Lena Urzendowsky, Hannelore Elsner und Thomas Schmauser in „Der große Rudolph“ – Foto: BR | ARD Degeto | Producers at Work GmbH | Julie
Vrabelova
Am 13. September 2019 vergab der Bundesverband Schauspiel im Berliner Zoo Palast zum achten Mal den Deutschen Schauspielpreis.
Ausgezeichnet für ihre schauspielerische Leistung
in der ARD-Degeto-Koproduktion „Der große Rudolph“ wurde
Lena Urzendowsky
in der Kategorie
Nachwuchs
In acht Kategorien konkurrierten insgesamt 26 Schauspielerinnen und Schauspieler, die durch ihr Schaffen in besonderer Weise die Schauspielkunst inspiriert und gefördert haben.
Wir gratulieren herzlich!
Angelehnt an das Leben des 2005 verstorbenen Modemachers Rudolph Moshammer erzählt die Gesellschaftssatire „Der große Rudolph“ eine fiktive Geschichte über Schönheit, Geld, Glamour und eine ungewöhnliche Freundschaft zweier Außenseiter und Einzelgänger im München der 1980er Jahre. Thomas Schmauser verkörpert darin die Figur des Modezaren und Lena Urendowsky eine bescheidene junge Frau, der er ungestraft einen Blick hinter die eigene Maske erlaubt.
„Der große Rudolph“ ist eine Produktion der Producers at Work im Auftrag von BR, ARD Degeto, ORF und WDR. Die Erstausstrahlung fand am 19. September 2018 im Ersten statt.
Weitere Infos zum Film erhalten Sie hier.
v.l.n.r. André Petkus (Ton-Assistent), Patrick Heyn (Rolle Dr. Heckmann), Anne Werner (Rolle Dr. Maja Pirsich), Tanja Wedhorn (Rolle Nora Kaminski), Christoph Chassée (Kamera), Wolfgang Eißler (Regie), Matthias Reichmann (1. Kamera-Assistent) – Foto: ARD Degeto | Boris Laewen
Die Dreharbeiten für einen weiteren und den damit neunten Film der „Endlich Freitag im Ersten“-Reihe „Praxis mit Meerblick“ wurden am 1. Oktober 2019 erfolgreich beendet: Ärztin Nora Kaminski (Tanja Wedhorn) hat die Praxis auf Rügen mit Dr. Hannes Stresow (Benjamin Grüter) gut im Griff. Doch das könnte sich bald ändern, da sich das auf ein Jahr begrenzte Arbeitsverhältnis des Kollegen auf Rügen dem Ende zu neigt. Und wie es der Zufall so will, stehen unerwartet private und berufliche Überraschungen vor der Tür, die das harmonische Inselleben ins Wanken bringen…
Unter dem Arbeitstitel „Familienbande“ (AT) – nach einem Drehbuch von Anja Flade-Kruse – starteten die Dreharbeiten am 2. September 2019 auf der Ostseeinsel Rügen. Gedreht wurde der neue Film der ARD-Degeto-Reihe „Praxis mit Meerblick“ mit Tanja Wedhorn in der Hauptrolle unter der Regie von Wolfgang Eißler außerdem in Berlin und in Stralsund. Hinter der Kamera stand Christoph Chassée.
An der Seite von Tanja Wedhorn spielen Dirk Borchardt, Benjamin Grüter, Lukas Zumbrock, Morgane Ferru, Michael Kind, Anne Werner, Patrick Heyn, Petra Kelling, Bo Hansen, Anjorka Strechel, Anne Weinknecht, Thomas Schimanski, Franziska Troegner, Jürgen Heinrich, Sascha Goepel, uvm.
Zum Inhalt:
Es kündigen sich Veränderungen für das gerade so harmonische Leben in der Praxis mit Meerblick an, die nicht nur Nora Kaminski (Tanja Wedhorn) vor neue Herausforderungen stellen. Das eingespielte Praxis-Team droht sich mit dem anstehenden Weggang von Kollege Dr. Hannes Stresow (Benjamin Grüter) aufzulösen. Und auch das Beziehungschaos nimmt seinen Lauf: Mandy (Morgane Ferru) und Kai (Lukas Zumbrock) haben endlich wieder zueinander gefunden als eine unerwartete Überraschung ihr neues Glück auf eine harte Probe stellt. Der sonst so reservierte Hannes Stresow bandelt mit einer Jugendliebe an und auch das Liebesglück von Nora Kaminski gerät ins Wanken, da die komplizierte Beziehung zu Ex-Mann Peer Kaminski (Dirk Borchardt), der jetzt auch beruflich auf der Insel Fuß fassen will, noch nicht ganz vom Tisch ist. Auf der Arbeit beschäftigt ein besonders emotionaler Fall die Ärztin ohne Doktortitel: Eine nierenkranke Frau, deren Mann unter Demenz leidet und nicht alleine bleiben kann, erfordert Noras ganze ärztliche Aufmerksamkeit. Der Sohn der beiden will mit seinen Eltern nichts mehr zu tun haben. Als sich der Zustand ihrer Patientin verschlechtert, versucht Nora alles, um die Familie wieder zu vereinen und Schlimmeres zu verhindern.
„Praxis mit Meerblick“ ist eine Produktion der REAL FILM Berlin im Auftrag der ARD Degeto für Das Erste. Produzentin ist Heike Streich, Producerin Marie Ebenhan. Die Redaktion liegt bei Stefan Kruppa (ARD Degeto).
Am 28. August 2019 wurden in Seoul zum 14. Mal die International Drama Awards vergeben. Das größte Fernsehfilmfestival Asiens zeichnet seit 2006 herausragende TV-Produktionen weltweit aus. In diesem Jahr haben sich 61 Länder mit insgesamt 270 Einreichungen beworben.
Zwei der begehrten Auszeichnungen gingen an die ARD-Degeto-Koproduktion „Lotte am Bauhaus“:
„Lotte am Bauhaus“
erhielt den
„Silver Bird Award“
in der Kategorie
„TV Movie“
*
Alicia von Rittberg
wurde für ihre Rolle der Lotte Brendel als
Beste Schauspielerien
ausgezeichnet.
Wir gratulieren ganz herzlich!
„Lotte am Bauhaus“ erzählt die Geschichte der Tischler-Tochter Lotte Brendel, die sich gegen den Willen ihrer Eltern als Kunststudentin am Bauhaus bewirbt. Dort trifft Lotte auf ein von Walter Gropius geprägtes neues Kunstkonzept, in dem Kunst, Architektur und Handwerk verschmelzen und einen gänzlich neuen Lebensentwurf entwickeln sollen. Doch nicht nur in der Gesellschaft stoßen der Anspruch des Bauhauses und Wirklichkeit hart aufeinander. Auch für die Bauhausmitglieder sind die Ideale teilweise nicht so einfach zu leben und so stehen die Frauen lange im Schatten der Bauhaus-Männer und müssen um ihre berufliche Anerkennung kämpfen.
Das Erste strahlte „Lotte am Bauhaus“ als Fernsehevent im Rahmen des Themenabends „Frauen am Bauhaus“ am 13. Februar 2019 aus.
Mehr dazu hier.
Produziert wurde „Lotte am Bauhaus“ von UFA FICTION in Koproduktion mit dem MDR, ARD Degeto und SWR sowie MIA Film für Das Erste, gefördert durch die Mitteldeutsche Medienförderung (MDM) und den Tschechischen Staatsfonds der Kinematografie. Für die Redaktion zeichnen federführend Jana Brandt und Sven Döbler (MDR) verantwortlich. Für die ARD Degeto übernahm Claudia Luzius die Redaktion, Michael Schmidl für den SWR . Die Produzenten sind Benjamin Benedict und Nico Hofmann, ausführender Produzent Matthias Adler (UFA FICTION), Koproduzent Michal Pokorný (MIA Film).
Mehr zu den Seoul International Drama Awards finden Sie hier.
v.l.n.r.: Jan Gregor Kremp (Hauke Hansen), Nadine Boske (Swantje Hansen), Hannes Wegener (Sönke Hansen), Matilda Buchan (Susanne Schäfer) – ARD Degeto | Marion von der Mehden
In Büsum, Helgoland und Sankt Peter-Ording fanden vom 20. August bis 24. Oktober 2019 die Dreharbeiten zu zwei Filmen der neuen „Endlich Freitag im Ersten“-Reihe „Küstenpiloten“ (AT) statt, die die Geschichte der Pilotin Swantje Hansen (Nadine Boske) und ihrer Familie erzählen. Swantje arbeitet als Flugzeug-Mechanikerin im Familienunternehmen. Der Flugplatz ist ihr Leben und sie ist sich sicher, dass sie den Betrieb ihres Vaters Hauke (Jan-Gregor Kremp) übernehmen wird. Doch dann kommt unverhofft ihr Bruder (Hannes Wegener) aus Sibirien zurück und will sich ins gemachte Nest setzen…
In weiteren Rollen zu sehen: Susanne Schäfer, Jonas Laux, Sabine Vitua, Marta Laubinger, u.a. Die Dreharbeiten dauern voraussichtlich bis zum 24. Oktober 2019.
Zu den Inhalten:
„Kleine Schwester, großer Bruder“ (AT)
Swantje (Nadine Boske) ist Flugzeug-Mechanikerin und Pilotin auf dem Flugplatz ihres Vaters Hauke (Jan-Gregor Kremp) in Büsum. Seit einer gefährlichen Bruchlandung leidet sie jedoch unter Flugangst – ein existenzielles Problem für den Familienbetrieb, denn der 57-jährige Hauke hat Grauen Star und sollte längst keine Passagier- und Postflüge mehr übernehmen. Glücklicherweise kehrt gerade jetzt Swantjes umtriebiger Bruder Sönke (Hannes Wegener) aus dem Ausland zurück. Hauke sieht in seinem charismatischen Sohn den legitimen Nachfolger für die Leitung des Flugplatzes – doch so leicht lässt sich die selbstbewusste Swantje nicht aus dem Rennen nehmen…
„Mütter und Töchter“ (AT)
Während Vater Hauke, Tochter Swantje und der in ihren Augen unzuverlässige Sönke um die Zukunft des familieneigenen Flugplatzes ringen, taucht unvermittelt Mutter Britta (Sabine Vitua) an der Küste auf. Vor 20 Jahren hatte sie die Familie für einen anderen Mann verlassen. Die 35-jährige Swantje kann ihr nicht verzeihen – erlebt aber gleichzeitig am eigenen Leib, wie schwer man es als Mutter haben kann. Denn Tochter Jule (Marta Laubinger) steckt mitten in der Pubertät und rebelliert gegen die alleinerziehende Swantje.
„Küstenpiloten“ (AT) ist eine Produktion der NFP* im Auftrag der ARD Degeto für Das Erste. Produzenten sind Gabriele Jung und Clemens Schaeffer. Regie führt Kerstin Ahlrichs. Die Drehbücher stammen von Marcus Hertneck („Kleine Schwester, großer Bruder“, „Mütter und Töchter“) und Sebastian Bleyl („Mütter und Töchter“). Die Redaktion liegt bei Barbara Süßmann (ARD Degeto).
Rose (Hannelore Elsner, l.) platzt zusammen mit Lebensfährten Werner Wittich (Günther Maria Halmer, r.) unangekündigt ins TV-Studio, in dem Tochter Nina (Marlene Morreis, M.) für einen Verkaufssender arbeitet. – Foto: BR | ARD Degeto | ORF | Bernd Schuller
Der unvollendete letzte Film von Hannelore Elsner wird fertiggestellt. Am Montag, 19. August 2019, ist im oberbayerischen Dietramszell bei Bad Tölz der Nachdreh zur Tragikomödie „Lang lebe die Königin“ unter der Regie von Richard Huber zu Ende gegangen. Dabei haben fünf hochkarätige deutsche Schauspielerinnen die Rolle von Hannelore Elsner übernommen: Iris Berben, Hannelore Hoger, Eva Mattes, Gisela Schneeberger und Judy Winter spielten als Hommage an ihre verstorbene Kollegin an jeweils einem Drehtag eine Szene im Film.
Die große Schauspielerin hatte die Dreharbeiten wegen ihrer schweren Erkrankung abbrechen müssen. Hannelore Elsner verstarb am 21. April 2019 im Alter von 76 Jahren.
Claudia Simionescu, Redaktionsleitung Fernsehfilm, Bayerischer Rundfunk:
„Wir vollenden die Ursprungsgeschichte. Es hat keine inhaltlichen Änderungen am Drehbuch gegeben. Hannelore Elsner hat die meisten Szenen gespielt. Fünf einzelne Szenen sind übriggeblieben, in denen sich Mutter und Tochter in unterschiedlichen Situationen begegnen. So kam die Idee auf, die Rolle der Mutter auch mit fünf unterschiedlichen Schauspielerinnen zu besetzen. Die Darstellerinnen haben ohne zu zögern zugesagt. Mit ihren Auftritten möchten sie Hannelore Elsner ihre Reverenz erweisen. Wir wissen, wie wichtig es Hannelore Elsner gewesen ist, dass dieser Film fertiggestellt wird.“
Boris Schönfelder, Produzent, Neue Schönhauser Filmproduktion:
„Der Tod von Hannelore Elsner während der Dreharbeiten zu ‚Lang lebe die Königin‘ war ein Schock auf vielen Ebenen. Doch mich hat auch überwältigt, wie groß der Zusammenhalt unter den engsten Mitarbeitern war, nach einer Lösung zu suchen, wie man den Film zu einem Ende bringen kann, das er verdient. In den 80 Prozent von ‚Lang lebe die Königin‘, die wir bereits mit Hannelore Elsner gedreht hatten, sehen wir die große Schauspielerin auf der Höhe ihrer Kunst: mal humorvoll, fast albern, dann wieder provokativ, bissig, streitbar, aber auch rührend und empathisch. Und immer in großer Spiellaune und top vorbereitet. Das Level an Energie wiederherzustellen, das wir hatten, als wir so jäh aus dem Filmmachen gerissen wurden, ist keineswegs selbstverständlich. Es ist eine große Leistung, und ich danke dem Team, allen voran dem Regisseur und den Schauspielerinnen, die sich bereit erklärt haben, ein Teil dieser Hommage zu werden.“
Zum Inhalt : Nina Just (Marlene Morreis) ist Moderatorin bei einem Verkaufssender, aber sie kann machen, was sie will, die Anerkennung von Mutter Rose (Hannelore Elsner) bekommt sie nie. Ihr Privatleben entwickelt sich zu einem einzigen Chaos, als sie erfährt, dass Rose Krebs hat und eine Spenderniere braucht. Zwischen dramatischen Lügen und amüsanten Übersprungs-Handlungen entwickelt sich überraschenderweise eine zarte Liebesgeschichte mit dem Pannenhelfer Mike (Matthias Kelle). Offen bleibt indes bis zum Schluss, ob es Nina gelingt, sich mit ihrer Mutter auszusöhnen.
„Lang lebe die Königin“ (AT) wird von Boris Schönfelder mit der Neuen Schönhauser Filmproduktion im Auftrag von Bayerischer Rundfunk, ARD Degeto und ORF produziert. Das Drehbuch stammt von Gerlinde Wolf. Die Redaktion liegt bei Claudia Simionescu (BR), Christine Strobl (ARD Degeto) und Klaus Lintschinger (ORF). Die Ausstrahlung im Ersten ist für 2020 geplant.
Hildegard Möller (Mariele Millowitsch, Mitte) und Paul (Christoph Schechinger, rechts) beobachten, wie Emma (Martha Haberland, links) Kontakt zu Hund Käthe (Hoohnah) aufnimmt – Foto: ARD Degeto | Britta Krehl
Vom 7. August bis 10. Oktober 2019 fanden die Dreharbeiten für zwei weitere „Käthe und ich“-Filme statt. Damit sichert die ARD Degeto die Fortsetzung der Reihe noch vor ihrer erstmaligen Ausstrahlung im Herbst.
In „Das Phantom von der Müritz“ (AT), dem dritten Film der Reihe, müssen Psychologe Paul (Christoph Schechinger) und seine Hündin Käthe einem jungen Mann, dessen Gesicht durch einen Unfall entstellt ist, zurück ins Leben helfen. In „Der letzte Wunsch“ (AT), dem vierten Film, setzt das Duo alles daran, einem todkranken Vater ein letztes Treffen mit seiner Tochter zu ermöglichen.
In weiteren Rollen sind u.a. Mariele Millowitsch als Pflegerin Hildegard, Mona Pirzad als Jule, Nadja Bobyleva als Erina, Ben Braun als Aaron, Anna Hausberg als Jasmina und Lukas Alexander als Noah zu sehen. Neu im Team: Ulrich Friedrich Brandhoff als Tierarzt Eric. In Episodenrollen spielen Tilman Pörzgen, Muriel Wimmer, Martha Haberland, Arnd Schwering-Sohnrey u.v.a.
Gedreht wurde in Waren an der Müritz, Biesenthal und Berlin gedreht.
Zu den Inhalten:
„Käthe und ich: Das Phantom von der Müritz“ (AT)
Pflegerin Hildegard (Mariele Millowitsch) bittet Paul (Christoph Schechinger) in einem ungewöhnlichen Fall um Hilfe: Der junge Chris (Tilmann Pörzgen) lebt nach einem Hubschrauberabsturz mit einem entstellten Gesicht. Er hat keinen Kontakt zur Außenwelt und haust wie ein Phantom zurückgezogen in seiner Wohnung, die er nun verlassen soll. Paul (Christoph Schechinger) versucht es auf seine Art und kann mit Hilfe von Käthe langsam das Vertrauen des jungen Mannes gewinnen. Behutsam versuchen sie, Chris wieder in einen normalen Alltag zurückzuführen. Währenddessen bekommt die Tierarztpraxis von Jule (Mona Pirzad) und Aaron (Ben Braun) mit Eric (Ulrich Friedrich Brandhoff) Verstärkung. Der neue Tierarzt bringt gleich frischen Wind in das eingespielte Team. Vor allem will er Pauls Frau Erina (Nadja Bobyleva), die nach einem Unfall im Rollstuhl sitzt, ermutigen, ihr Leben in die Hand zu nehmen. Schritt für Schritt kommen sich beide näher – unter den misstrauischen Blicken von Paul…
„Käthe und ich: Der letzte Wunsch“ (AT)
Die kleine Emma (Martha Haberland) lebt nach der Scheidung der Eltern mit ihrer Mutter auf einem Bauernhof. Ihr Vater Alexander (Arnd Schwering-Sohnrey) liegt todkrank in einer Klinik, aber Emma weigert sich, ihn zu besuchen, weil sie ihm die Schuld an der Trennung gibt. Hildegard (Mariele Millowitsch) weiß, dass es Alexanders letzter Wunsch ist, noch einmal seine Tochter in die Arme zu schließen und bittet Paul (Christoph Schechinger) um Hilfe. Doch es ist schwer, Emmas „harte Schale“ zu knacken – bis er Käthe ins Spiel bringt. Eric (Ulrich Friedrich Brandhoff) konnte inzwischen Erina (Nadja Bobyleva) überzeugen, wieder Perspektiven im Leben zu sehen. Er bittet sie, der taubstummen Felicitas (Kassandra Wedel) für deren Hochzeit das Tanzen beizubringen. Der Bräutigam ist Erics Bruder, der ebenfalls im Rollstuhl sitzt. Nach anfänglichen Ängsten findet Erina schließlich Gefallen an ihrer neuen Aufgabe. Doch dann trifft sie eine folgenschwere Entscheidung…
„Käthe und ich“ ist eine Produktion der Bavaria Fiction GmbH im Auftrag der ARD Degeto für Das Erste. Produzenten sind Oliver Vogel und Brigitte Müller, die auch Showrunnerin ist und die Drehbücher schrieb. Producerin ist Stephanie Krenzler. Regie führte Philipp Osthus, der schon die ersten beiden Filme der Reihe inszenierte. Für die Redaktion zeichnen Sascha Mürl und Christoph Pellander (ARD Degeto) verantwortlich.
v.l.n.r.: Schauspieler Horst Krause (als Horst Krause), Kameramann Florian Foest, Regisseur und Drehbuchautor Bernd Böhlich und Schauspieler Tilo Prückner (als Rudi Weissglut) –Foto: ARD Degeto | rbb | Arnim Thomaß
Vom 6. August bis zum 17. September 2019 fanden die Dreharbeiten für den Fernsehfilm „Krauses Umzug“ (AT) mit dem beliebten Schauspieler Horst Krause statt. Es ist der siebte Teil der charmanten Filmreihe. Bernd Böhlich schrieb wieder das Drehbuch und führte Regie. Gedreht wurde in Gröben bei Potsdam, Ihlow (Oberbarnim) und Budapest.
Zum Inhalt: Seit seine Schwester Elsa (Carmen-Maja Antoni) einen Demenzschub hatte, beschäftigt Krause (Horst Krause) die junge Köchin Paula (Pauline Knof) in seinem Gasthof. Sie hat den Laden gut im Griff und ihr Sohn Timo (Cai Cohrs) geht mittlerweile auf die örtliche Schule. Elsa lebt bei ihrem Schulfreund Lubo (Victor Choulman) in Pommern und besucht ihre Geschwister alle paar Wochen. Gerade steht wieder ein Abschied an, denn Elsa und Lubo reisen zurück in die alte Heimat. Da überkommt auch Meta (Angelika Böttiger) die Reiselust, schließlich ist Elsa gut versorgt und das Wohnmobil staubt in der Scheune vor sich hin. Doch ihr Mann Rudi (Tilo Prückner) will bei seinem neuen Freund Krause bleiben. Das führt zum ersten handfesten Ehestreit mit seiner geliebten Meta. Währenddessen macht auch Paula einen unglücklichen Eindruck, denn ihre Beziehung zu Timos Vater Sven (Steffen Schroeder) ist ein ewiges und zermürbendes Auf und Ab. Krause findet: Paula braucht einen Mann und setzt mit Timos Hilfe eine List in Gang. Denn Bürgermeister Stübner (Boris Aljinovic) hat ein Auge auf die hübsche Paula geworfen – aber es gibt Widerstände. Krause muss die Familie wieder zusammenbringen und helfen, dass Paula glücklich wird – zwei nicht gerade kleine Herausforderungen für den sympathischen Brandenburger.
In weiteren Rollen: Steffen Groth, Manon Straché u. a.
Drehorte: Westernstadt Templin, Gröben, Ihlow, Budapest
Der Film „Krauses Umzug“ (AT) ist eine Produktion der mafilm GmbH Berlin (Produzenten: Eva-Marie Martens und Alexander Martens) im Auftrag von ARD Degeto (Redaktion: Stefan Kruppa) und Rundfunk Berlin-Brandenburg (Redaktion: Josephine Schröder-Zebralla). Der Film wird voraussichtlich im Frühjahr 2020 unter dem Label „Endlich Freitag im Ersten“ ausgestrahlt.
Das Leben draußen ist traurig und grau. Das Sagen dort hat Manne, der Besitzer der Hühnerfarm und des Spielcasinos, der alles um sich herum dirigiert. Also flüchtet sich Axel in seine Fantasiewelt, in der alles viel einfacher und viel schöner ist. Dann aber trifft Axel in dem schrulligen Karl-May-Fan Heiner einen „Blutsbruder“ und das Blatt wendet sich. Aus dem schüchternen Tagträumer wird
„Axel der Held“
ARD-Degeto-Kinoproduktion
ab 15. August in den deutschen Kinos!
mit:
Johannes Kienast, Christian Grashof, Emilia Schüle, Sascha Alexander Gersak, Oliver Bröcker, Adrian Zwicker, Imogen Kogge, Katharina Wackernagel, Bibiana Beglau, Gitte Reppin u.a.
Regie: Hendrik Hölzemann
„Axel der Held“ ist eine ist Produktion der ostlicht filmproduktion in Koproduktion mit der ARD Degeto, in Zusammenarbeit mit The Post Republic und Metrix Media, gefördert durch die Mitteldeutsche Medienförderung (mdm), die Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein (FFHSH), das Medienboard Berlin-Brandenburg (MBB), die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM), die Filmförderungsanstalt (FFA) und den Deutschen Filmförderfonds (DFFF), im Verleih der W-flm Distribution
Mehr zum Film hier oder auf ![]()
Foto: ARD Degeto | Britta Krehl
Judith (Tanja Wedhorn) und Leonard (Heino Ferch) könnten unterschiedlicher nicht sein: Er, ein hochdekorierter Mathematikprofessor, der an einer Sozialphobie leidet. Sie, eine attraktive Kellnerin, die es liebt, unter Menschen zu sein. Kaum einer kann sich ihrer kommunikativen und gutgelaunten Art entziehen – außer Leonard.
In „Nicht ihr Ding!“ (AT) standen Heino Ferch und Tanja Wedhorn vom 5. August bis 3. September 2019 erneut für einen Fernsehfilm im Auftrag der ARD Degeto vor der Kamera. Unter der Regie von Ingo Rasper und nach dem Drehbuch von Jörg Lühdorff sind in weiteren Rollen Michael Gwisdek, Knut Berger, Karen Böhne, Karoline Teska, Jan Hasenfuß u.v.a. zu sehen. Gedreht wurde in Brandenburg, Berlin und Umgebung.
Zum Inhalt: Der Mathematikprofessor Leonard Damovsky (Heino Ferch) lebt und liebt die Einsamkeit. Er leidet unter einer Sozialphobie, weshalb er Menschen und ungewohnte Situationen meidet. Anstatt Vorlesungen in vollen Hörsälen zu halten, kann er glücklicherweise einem Forschungsauftrag zum Klimawandel in der Umgebung Brandenburgs nachgehen. Judith Kreuzer (Tanja Wedhorn) hingegen liebt es, unter Menschen zu sein. Ihr Job in einem Berliner Frühstückscafé ist ihre Leidenschaft. Kaum einer kann sich ihrer positiven Art entziehen – außer Leonard. Ausgerechnet Judiths Affäre Stefan Bach (Knut Berger), Leiter der Abteilung Öffentlichkeitsarbeit an der Uni, verdonnert Leonard zu einer neuartigen Vortragsreihe, um Schüler für die Magie der Zahlen zu begeistern. Als Unterstützung stellt Bach ihm Judith zur Seite, die den Job dringend braucht, um in ihrer Wohnung bleiben zu können, die die Uni zukünftig nur an Angestellte der Uni vermieten will. Außerdem weiß Judith aus eigener Erfahrung, wie Mathemuffel ticken. Als wäre das nicht schon genug Konfliktstoff, taucht plötzlich auch noch Leonards Vater Franz Damovsky (Michael Gwisdek) auf, der es liebt, Menschen mit seinem derben Humor zu unterhalten…
„Nicht ihr Ding!“ (AT) ist eine Produktion der Moviepool GmbH (Produzentin: Bernadette Schugg, Producerin: Lisa Bayer) im Auftrag der ARD Degeto für Das Erste. Regie führte Ingo Rasper. Das Drehbuch stammt von Jörg Lühdorff, hinter der Kamera stand Tomas Erhart. Die Redaktion liegt bei Stefan Kruppa (ARD Degeto).
v.l.n.r.: Jan S. Kaiser (Bavaria Fiction), Maren Knieling (Bavaria Fiction), Michael Schreitel (Kamera), Sven Bohse (Regie), Sabine Holtgreve (NDR), Karoline Schuch, Matthias Brandt, Christian Granderath (NDR), Carolin Haasis (ARD Degeto) und Wolfgang Sielaff – Foto: NDR | ARD Degeto Christiane Pausch
Eines der unglaublichsten Verbrechen der deutschen Nachkriegsgeschichte liefert die Vorlage für den Event-Dreiteiler „Das Geheimnis des Totenwaldes“ (AT), der derzeit in Hamburg und Umgebung im Auftrag von NDR und ARD Degeto für Das Erste gedreht wird. Über drei Jahrzehnte wird das Verschwinden einer Frau, die Suche nach ihr und die Auswirkungen auf ihre Familie thematisiert. Die Hauptrollen des Mehrteilers spielen Matthias Brandt, Karoline Schuch, August Wittgenstein, Silke Bodenbender und Nicholas Ofczarek, die Produktionsfirmen ConradFilm und Bavaria Fiction realisieren das Familien- und Kriminaldrama.
Die Redaktion haben NDR Fernsehfilm-Chef Christian Granderath und Sabine Holtgreve (NDR) sowie Carolin Haasis (ARD Degeto). Die Dreharbeiten dauern noch bis zum 6. November an.
Die Filme erzählen frei nach wahren Ereignissen die Geschichte eines Kriminalfalls, der nahezu 30 Jahre lang ungelöst blieb, von der zunehmend verzweifelten Suche eines Bruders nach seiner Schwester und vom Leid der Angehörigen.
Zum Inhalt: Im Sommer 1989 verschwindet Barbara Neder (Silke Bodenbender), die Schwester des hochrangigen Hamburger Polizisten Thomas Bethge (Matthias Brandt), spurlos aus ihrem Haus nahe der Stadt Weesenburg in Niedersachsen. Kurz zuvor sind in einem nahegelegenen großen Waldgebiet zwei Paare grausam ermordet worden. Schnell gerät der Künstler Hans Lingner (Daniel Lommatzsch) in Verdacht: Er wohnt am Rande des Waldes und ist ein Waffennarr. Einen Zusammenhang zwischen den Mordfällen im „Totenwald“ und dem Verschwinden von Barbara Neder sehen die Ermittler zunächst nicht. Die niedersächsische Polizei verdächtigt stattdessen bald den Ehemann Robert Neder (Nicholas Ofczarek), der sich gerade von seiner Ehefrau scheiden lassen wollte. Auch Tochter Theresa (Janina Fautz) leidet stark unter dem Verschwinden der Mutter und den Verdächtigungen gegen den Vater. Deswegen hält auch sie bald den eigenen Vater für den Mörder der Mutter.
Derweil steht der Bruder der Vermissten – LKA-Chef Thomas Bethge – vor der schwierigsten Aufgabe seines Lebens: Er will seine Schwester finden, darf aber als Hamburger Polizist nicht in Niedersachsen ermitteln. Unterstützung erfährt er von seinen Kollegen Anne Bach (Karoline Schuch) und Frank Behringer (Andreas Lust). Selbst nach seiner Pensionierung recherchiert Thomas Bethge mit diesem Team intensiv weiter und gerät damit auf die Spur eines mutmaßlichen Serienmörders.
Die Drehbücher schrieb Emmy- und Grimme-Preisträger Stefan Kolditz („Tatort: Verbrannt“ 2015; „Nackt unter Wölfen“ 2015; „Unsere Mütter, unsere Väter“ 2013). Als Fachberater unterstützen die ehemaligen LKA-Chefs Wolfgang Sielaff und Reinhard Chedor die Produktion. Regie führt Sven Bohse („Wendezeit“ 2019; „Tatort: Borowski und das Land zwischen den Meeren“ 2018; „Ku‘damm 56“ 2016; „Ku’damm 59“ 2018), die Bildgestaltung übernimmt Michael Schreitel („Das Programm“ 2016; „Tatort: Borowski und das Land zwischen den Meeren“ 2017; Deutscher Kamerapreis 2008 für „Unschuldig“).
Für die Produktion zeichnen ConradFilm und Bavaria Fiction mit Maren Knieling als ausführende Produzentin verantwortlich. Den Weltvertrieb übernimmt Global Screen.
In weiteren Rollen sind u.a. Hanno Koffler, Jenny Schily, Nadeshda Brennicke, Anne Werner und Hildegard Schmahl zu sehen.
Das Erste zeigt den Event-Dreiteiler voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte 2020.
v.l.n.r.: Fanny Krausz, Carin C. Tietze, Helena Schönfelder (vorne), Daniel Gawlowski, Heio von Stetten (hinten) – Foto: ARD Degeto | BR | Meike Birck
Vom 9. Juli bis 7. August 2019 fanden unter der Regie von Thomas Kronthaler in Niederbayern und der Umgebung von München die Dreharbeiten zur romantischen Komödie „Hochzeitsstrudel und Zwetschgenglück“ statt. Angelika Schwarzhuber, die auch die gleichnamige Romanvorlage lieferte, schrieb das Drehbuch gemeinsam mit Christian Lex. Die Kamera verantwortet Christof Oefelein. In weiteren Rollen spielen Doris Buchrucker, Xenia Tiling, Matthias Gärtner, Angela Ascher, Bettina Redlich, Felix Hellmann u.v.a. Die Ausstrahlung ist für 2020 auf dem Sendeplatz „Endlich Freitag im Ersten“ geplant.
Zum Inhalt: Als Hanna (Fanny Krausz) unverhofft die Hälfte eines Bauernhofes in Niederbayern erbt, wird das Leben der jungen Münchnerin vollkommen auf den Kopf gestellt. Denn die Testamentsbedingungen haben es in sich! Vier Wochen muss sie den Hof zusammen mit ihrem Cousin Max (Daniel Gawlowski) bewirtschaften und schlimmer noch: jede Nacht dort verbringen – sonst geht alles an die Kirche. Ein denkbar schlechter Zeitpunkt, denn Hanna ist kurz davor, in Alex‘ Münchner Kaffeebar mit einzusteigen. Und zufällig ist Alex (Matthias Gärtner) auch noch der Mann ihrer Träume. Hanna wirft sich ins Abenteuer und versucht, den Spagat zwischen Stadt und Land zu meistern. Doch je länger sie in ihrer alten Heimat ist, desto mehr erkennt sie ihre wahren Sehnsüchte. Sie kommt nicht nur einem Familiengeheimnis auf der Spur, sondern auch ihrem großen Liebesglück.
„Hochzeitsstrudel und Zwetschgenglück“ ist eine Produktion der maze pictures (Produzentin: Caroline Daube) im Auftrag der ARD Degeto und des BR für Das Erste. Die Redaktion liegt bei Daniela Boehm (BR) und Stefan Kruppa (ARD Degeto).