v.l.n.r.: Lutz Rippe, Joseph M’Barek, Sebastian Lückel (ARD Degeto Film), Sandrine Mattes, Fahri Yardim, Hape Kerkeling, Christoph Maria Herbst, Anja Knauer, Gaby Dohm, Friedrich Mücke, Tanja Güß, Rona Regiepi, Moritz Netenjakob, Dietmar Jacobs, Hooman Afshari, Robert Marciniak, Annalena Frieling, Marcus H. Rosenmüller Foto: Studiocanal GmbH | Katrin Hauter – Fotos: Studiocanal | Katrin Hauter

 

Hape Kerkeling ist zurück auf großer Bühne! Am 7. Januar 2026 feierte die von Lieblingsfilm, Studiocanal und ARD Degeto Film produzierte Komödie „Extrawurst“ vor einem begeisterten Publikum Weltpremiere in Essen.

 

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 

Am 8. Januar feierte der Film außerdem Premiere in München.

Regisseur Marcus H. Rosenmüller inszenierte den Film nach dem gleichnamigen ebenso witzigen wie erfolgreichen Theaterstück der Comedy-Autoren Dietmar Jacobs („Stromberg“) und Moritz Netenjakob („Stromberg“, „Ladykracher“). Neben Hape Kerkeling spielen u.a. Christoph Maria Herbst, Fahri Yardim, Anja Knauer und Friedrich Mücke.

Alles beginnt mit einer Vereinssitzung eines Tennisclubs. Letzter Tagesordnungspunkt: Es soll über einen neuen Grill abgestimmt werden. Eigentlich ist das nur eine Formsache. Die Mitgliederversammlung des Vereins irgendwo in der deutschen Provinz soll über die Anschaffung eines neuen Grills für die nächste Vereinsfeier abstimmen. Normalerweise kein Problem – gäbe es nicht den Vorschlag, auch einen eigenen Grill für das einzige türkische Mitglied des Clubs zu finanzieren. Denn gläubige Muslime dürfen ihre Grillwürste bekanntlich nicht auf einen Rost mit Schweinefleisch legen. Eine gut gemeinte Idee, die Atheisten und Gläubige, Deutsche und Türken, Gutmenschen und Hardliner frontal aufeinanderstoßen lässt – respektlos und unglaublich komisch. Allen wird schnell klar: Es geht um viel mehr als einen Grill…

Das ist der Ausgangspunkt der Culture-Clash-Komödie, die am 15. Januar in den deutschen Kinos startet. Vorurteile, Alltagsrassismus, Religion – in der temporeichen Komödie kriegen alle Seiten ihr Fett ab!

 

 

„Extrawurst“ ist eine Produktion von Lieblingsfilm („Rubinrot“, „Beckenrand Sheriff“, „Trautmann“) und Studiocanal Film („Die kleine Hexe“, „Ballon“) in Ko-Produktion mit ARD Degeto Film (Redaktion: Sebastian Lückel, Christoph Pellander) und wird von der Film- und Medienstiftung NRW, der Filmforderungsanstalt FFA und dem FilmFernsehFonds Bayern gefördert.

Als Commissario Guido Brunetti in der ARD-Reihe „Donna Leon“ hat Uwe Kockisch der Figur eine unverwechselbare Tiefe, Wärme und Menschlichkeit verliehen. Seine Darstellung war geprägt von stiller Autorität, feinem Humor und einer großen inneren Genauigkeit. Brunetti war bei ihm nie bloß Ermittler, sondern ein nachdenklicher Beobachter der Welt, ein Humanist, der Moral, Zweifel und Empathie miteinander verband. Gerade diese leise Kraft machte ihn für ein Millionenpublikum so glaubwürdig – und so geliebt.

Uwe Kockisch gehörte zu jenen Schauspielern, die nicht laut sein mussten, um präsent zu sein. Seine Kunst lag in den Zwischentönen, im Blick, im unausgesprochenen Gedanken. Er schenkte der ARD mit seiner Arbeit eine Figur, die weit über das Genre hinaus wirkte und bis heute als eine der beliebtesten Ermittlerrollen in Erinnerung bleiben wird.

Wir verlieren mit Uwe Kockisch nicht nur einen herausragenden Schauspieler, sondern einen Künstler mit Haltung, Tiefe und großer Ernsthaftigkeit gegenüber seinem Beruf. Sein Werk bleibt und mit ihm die Dankbarkeit eines Publikums, das ihm über viele Jahre hinweg verbunden war.

Unser Mitgefühl gilt seiner Familie, seinen Freundinnen und Freunden sowie allen, die ihm nahestanden.
Uwe Kockisch wird fehlen. Seine Filme werden bleiben.

Christine Strobl, ARD Programmdirektorin

Thomas Schreiber, Geschäftsführer ARD Degeto Film

Der Film „Reiches Erbe“ aus der Reihe „Donna Leon“ steht in der ARD Mediathek  –  für alle, die auf diesem Wege von ihm Abschied nehmen möchten.

Die Deutsche Akademie für Fernsehen hat nun auch die Nominierungen in den Schauspielkategorien bekanntgegeben. Demnach dürfen sich zwölf Schauspielerinnen und Schauspieler Hoffnung auf eine Auszeichnung machen, wenn die Preise am 20. Februar 2026 in Berlin vergeben werden – zwei davon für Leistungen, die im Auftrag der ARD Degeto Film erbracht wurden.

Unter den Nominierten gratulieren wir insbesondere

Deborah Kaufmann

in der Kategorie Schauspielerin – Nebenrolle

für

 Marzahn Mon Amour 

 UFA Fiction im Auftrag der ARD Degeto Film für die ARD

und

Joshua Seelenbinder

in der Kategorie Schauspieler – Nebenrolle für

Mord oder Watt? – Für immer Matjes

Saxonia Media im Auftrag der ARD Degeto Film für die ARD

 

„Marzahn Mon Amour“ ist eine Produktion der UFA Fiction im Auftrag der ARD Degeto Film. Redaktion: Carolin Haasis, Christoph Pellander (beide ARD Degeto Film).

Die Serie steht aktuell in der ARD Mediathek zum Abruf bereit.

„Mord oder Watt? – Für immer Matjes“ wurde von der Saxonia Media im Auftrag der ARD Degeto Film für die ARD produziert. Redaktion: Stefan Kruppa, Christoph Pellander (beide ARD Degeto Film).

 

Alle Nominierungen sowie weitere Informationen zur Preisverleihung finden Sie hier.

Als krönender Abschluss der TeleVisionale 2025 wurden am Abend des 5. Dezember im Nationaltheater Weimar die Preise der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste sowie weitere Preise der Mitteldeutschen Medienförderung (MDM), der Verwertungsgesellschaft der Film- und Fernsehproduzenten (VFF) und der 3sat Publikumspreis vergeben.

Wir freuen uns besonders für den Preisträger im Wettbewerb der seriellen Formate.

Die Auszeichnung als

Beste Deutsche Serie 2025

erhielt die ARD-Degeto-Film-Koproduktion

„Schwarze Früchte“

8 x 30 Minuten

Jünglinge Film | Studio Zentral | ARD Degeto Film

für die ARD

Buch: Lamin Leroy Gibba, Sophia Ayissi, Naomi Kelechi Odhiambo, Lisa Tracy Michalik, Sarah Claire Wray
Regie: Elisha Smith-Leverock (Folgen 1-4), David
Uzochukwu (Folgen 5-8)
Redaktion: Carolin Haasis, Christoph Pellander (beide für die ARD Degeto Film)
Produktion: Faraz Shariat, Paulina Lorenz, Lamin Leroy Gibba,
Lasse Scharpen

 

In der achtteiligen Serie wird Lamin Leroy Gibba als Lalo inmitten seiner Zwanziger durch den plötzlichen Tod seines Vaters aus der Bahn geworfen. Er versucht, seinen Verlust mit überstürztem Tatendrang zu verdrängen, was nicht nur sein eigenes Leben aus den Fugen geraten lässt. Während seine beste Freundin Karla (Melodie Simina) ihre Karriereziele in der Finanzwelt erreicht, fühlt sie sich dabei zunehmend erschöpft und einsam. Im Laufe der Staffel versuchen Lalo und Karla – Fehlschritt für Fehlschritt – das Richtige zu tun. Sie wollen zu den Menschen werden, die sie sein wollen, wobei sie die Grenzen ihrer eigenen Anpassungsfähigkeit kennenlernen.

Alle Folgen von „Schwarze Früchte“ stehen aktuell auch in der ARD Mediathek zum Abruf bereit.

Mehr zum „TeleVisionale -Film und Serienfestival Weimar“ und weitere Preisträger finden Sie hier.


        

Erstmals in diesem Jahr vergibt die Deutsche Akademie der Darstellenden Künste ihre begehrten Preise für Fernsehfilm und -serie in Weimar. Ab kommenden Montag, vom 1. bis zum 5. Dezember präsentiert das „TeleVisionale – Film und Serienfestival Weimar“ ausgewählte Fernsehproduktionen, die von der Akademie für die Wettbewerbe nominiert wurden.

Wir freuen uns besonders über die Nominierung der ARD-Degeto-Koproduktionen

„Bach – Ein Weihnachtswunder“

EIKON Media | EPOFilm | ARD Degeto Film | MDR | BR | ORF

für

den Deutschen Fernsehpreis der DADK

den Filmpreis der Studierenden

den VFF Fernsehfilmmusikpreis

sowie den

3satPublikumspreis

 

Die TeleVisionale zeig den Film am 1. Dezember, 12:00 Uhr mit anschließender Jurydiskussion.

Mehr dazu hier.

und

„Schwarze Früchte“

JÜNGLINGE FILM & STUDIO ZENTRAL | ARD Degeto Film

für

den Deutschen Serienpreis

Gezeigt wird auf der TeleVisionale am 2. Dezember, 15:30 Uhr die erste Folge der 8-teiligen Serie.

Mehr dazu hier.

Alle Folgen von „Schwarze Früchte“ stehen aktuell auch in der ARD Mediathek zum Abruf bereit. „Bach – Ein Weihnachtswunder“ wird ab dem 28. November ebenfalls in der ARD Mediathek zum Abruf bereitstehen.

Die Preisverleihung findet am 5. Dezember im National Theater Weimar statt.

Mehr zum „TeleVisionale -Film und Serienfestival Weimar“ finden Sie hier.

Die Deutsche Akademie für Fernsehen (DAfF) gibt weitere Nominierungen für die DAfFnes 2025 bekannt. Neben den bereits genannten dürfen sich nun u.a. auch die folgenden Kreativen weiterer Gewerke Hoffnung auf die Verleihung der begehrten Auszeichnungen am 20. Februar in Berlin machen:

 

Freya Herrmann

Kostümbild

und

Theresa Bischof & Max-Josef Schönborn

Szenenbild

für

„Marzahn Mon Amour“

6 x 25 Minuten

ARD Degeto Film

*

Katja Jerabek

Stunt

für

„Die Augenzeugen“

4 x 45 Minuten

ARD Degeto Film | Servus TV

*

Cornelia Dworak & Joe Toedtling

Stunt

für

„Ohne jede Spur – Der Fall Nathalie B.“

89 Minuten

Zeitsprung Pictures | Graf Film | ARD Degeto Film | ORF

 

Wir drücken auch hier fest die Daumen!

Sowohl Marzahn Mon Amour und  „Die Augenzeugen“  stehen in der ARD Mediathek zum Streamen bereit.

„Marzahn Mon Amour“ ist eine Produktion der UFA Fiction im Auftrag der ARD Degeto Film. Redaktion: Carolin Haasis, Christoph Pellander (beide ARD Degeto Film).

„Die Augenzeugen“ wurde produziert von Bantry Bay Productions in Zusammenarbeit mit Servus TV im Auftrag der ARD Degeto Film für die ARD. Redaktion: Laura Vella, Claudia Grässel, Christoph Pellander (alle für die ARD Degeto), Frank Holdenried, Maresa Wendler (beide für Servus TV).

„Ohne jede Spur – Der Fall Nathalie B.“ wurde produziert von der Zeitsprung Pictures und der Graf Filmproduktion in Koproduktion mit der ARD Degeto Film und dem ORF. Redaktion: Niklas Wirth, Patrick Noel Simon. Christoph Pellander (alle ARD Degeto Film), Andrea Bogad-Radatz und Georg Petermandl (beide ORF).

 

Weitere Informationen zur Deutschen Akademie für Fernsehen finden Sie hier.

v. li. n. re.: Andrea Sawatzki, Annette Frier, Verena Altenberger, Uwe Ochsenknecht, Jan Josef Liefers, Martina Hill, Max Giermann, Axel Prahl, Juergen Maurer, Jessy Wellmer, Serkan Kaya, Bill Kaulitz – Bild: ARD Degeto Film | ORF | Constantin Entertainment | Willi Weber

 

Ein innovatives TV-Experiment – und ein voller Erfolg beim Publikum: „Tödliches Spiel – Das Live-Krimi-Dinner“ begeisterte am Samstag, 22. November, um 20:15 Uhr generationsübergreifend mit durchschnittlich 3,857 Millionen Zuschauenden und einem Marktanteil von 18,1 Prozent im Ersten und holte sich den Tagessieg in der Primetime.

Bill Kaulitz – Bild: ARD Degeto Film | ORF | Constantin Entertainment | Willi Web
 

Millionen Zuschauende in Deutschland verfolgten live im Ersten und in der ARD Mediathek, wie sich das Spiel rund um einen Mord inmitten einer hochkarätigen Geburtstagsgesellschaft in prachtvoller Schlosskulisse in Echtzeit entfaltete und die Darstellenden sowohl Improvisationstalent als auch Nervenstärke bewiesen.

Axel Prahl– Bild: ARD Degeto Film | ORF | Constantin Entertainment | Willi Weber
 

Als Spielleiter gaben Axel Prahl als Erzähler Harry, Jan Josef Liefers als Maestro Maurice und Bill Kaulitz als Partyplaner Angel Impulse an die Schauspielenden des Krimi-Dinners, die nur ihre Rollenprofile, aber nicht den Verlauf der Handlung kannten. Uwe Ochsenknecht glänzte als Brettspiel-„König“ Maximilian Kampstahl, Martina Hill als Society-Gattin Zoe, Max Giermann als Sohn und Erfinder Anselm und Verena Altenberger als ehrgeizige Tochter Eila. Annette Frier spielte die Psychiaterin Helene Blesnik und Freundin von Eila, Serkan Kaya den Anwalt Dr. Menasse und Juergen Maurer den Chauffeur Rocco. Moderiert wurde der Abend von Jessy Wellmer, die durch das außergewöhnliche Live-Event führte und die Abstimmungsergebnisse der Zuschauenden in Deutschland und Österreich präsentierte.

Jan Josef Liefers – Bild: ARD Degeto Film/ORF/Constantin Entertainment/Willi Weber / Willi Weber
 

Uwe Ochsenknecht zeigte sich beeindruckt vom ungewöhnlichen Format: „Es war abenteuerlich, bis zum Schluss die Spannung zu halten und die Kollegen so zu überraschen! Bis zum Ende war der Live-Krimi unberechenbar, das hat großen Spaß gemacht!“  Bill Kaulitz sorgte als Partyplaner Angel für sympathische Chaos-Momente und beschreibt den Abend so: „Gerade für mich als Nicht-Schauspieler war das ein super aufregender Abend! Mit so tollen, talentierten Künstlern dieses Live-Krimi-Dinner zum Leben zu erwecken, war eines der besten Erlebnisse, die ich im TV erleben durfte!

Bill Kaulitz – Foto:  ARD Degeto Film | ORF | Constantin Entertainment | Willi Weber
 

In prominenten Gastrollen sorgten Tom Kaulitz als übernatürlicher Besucher, Fußballstar David Alaba als virtuelle Erscheinung, Jasna Fritzi Bauer als ermittelnde Kommissarin und Andrea Sawatzki als die ausgeladene Ex-Frau des „Königs“ für überraschende Momente.

Als prominente Gäste im Studio beteiligten sich Herbert KnaupPhilipp HochmairHelmfried von LüttichauHendrik Duryn und Wolfram Grandezka an den Ermittlungen.

Und wer steckt nach Meinung der Zuschauenden in Deutschland hinter dem Mord an Zoe Kampstahl? 32 Prozent hielten Maximilian Kampstahl für den Täter. 22 Prozent verdächtigten Helene Blesnik, während 15 Prozent auf Dr. Philipp Menasse tippten. Wer die Live-Show verpasst hat, kann das „Krimi-Dinner“ in der ARD Mediathek sehen.

„Tödliches Spiel – Das Live-Krimi-Dinner“ ist eine Produktion von Constantin Entertainment im Auftrag der ARD Degeto Film und des Saarländischen Rundfunks für die ARD in Zusammenarbeit mit dem ORF. Regie führten Nils Willbrandt und Ladislaus Kiraly. Autoren sind Nils Willbrandt und Michael Gantenberg. Produzent ist Otto Steiner. Die Redaktion der ARD Degeto liegt bei Christoph Pellander und Niklas Wirth, für den ORF bei Sabine Weber.

 

Zum 13. Mal vergibt die Deutsche Akademie für Fernsehen (DAfF) am 20. Februar in Berlin ihre Preise (DafFne) als unabhängige Branchenehrung für herausragende Einzelleistungen im deutschen Fernsehen.

Die ersten Preisanwärter:innen wurden nun bekannt gegeben und wir freuen uns besonders über die Nominierungen von

 

Florian Emmerich

Bildgestaltung

Simone Bär (†) & Alexandra Montag

Casting

und

Gabriela Sperl

Produzentin

alle für ihre Leistungen zu

„Herrhausen – Der Herr des Geldes“

4 x 60 Minuten

Sperl Film- und Fernsehproduktion | X-Filme | ARD Degeto Film | RBB | SWR | HR

sowie

Maria Rölcke & Cornelia Maret

Casting

für

„Marzahn Mon Amour“

6 x 25 Minuten

ARD Degeto Film

*

Andreas Weidinger

Musik

für

„Charlotte Link Ohne Schuld“

90 Minuten

ARD Degeto Film

und

Kyan Bayani

ebenfalls Musik

für

„Das zweite Attentat“

6 x 45 Minuten

EIKON MEDIA | Deal Productions | WDR | ARD Degeto Film

 

Wir drücken allen Nominierten fest die Daumen.

„Herrhausen – Der Herr des Geldes“ ist eine Produktion der Sperl Film- und Fernsehproduktion in Koproduktion mit X-Filme Creative Pool GmbH sowie ARD Degeto Film, RBB, SWR, HR für die ARD. Redaktion: Claudia Luzius, Christoph Pellander (beide ARD Degeto Film), Kerstin Freels, Martina Zöllner (beide RBB), Michael Schmidl (SWR), Jörg Himstedt, Patricia Vasapollo (beide HR).

„Marzahn Mon Amour“ ist eine Produktion der UFA Fiction im Auftrag der ARD Degeto Film. Redaktion: Carolin Haasis, Christoph Pellander (beide ARD Degeto Film).

„Charlotte Link – Ohne Schuld“ ist eine Produktion von W&B Television GmbH im Auftrag der ARD Degeto für die ARD. Redaktion: Claudia Luzius, Christoph Pellander (beide ARD Degeto Film).

„Das zweite Attentat“ wurde produziert von EIKON Media in Zusammenarbeit mit Deal Productions im Auftrag von WDR und ARD Degeto Film für die ARD. Redaktion: Elke Kimmlinger (WDR), Christoph Pellander (ARD Degeto Film.

 

„Herrhausen – Der Herr des Geldees“  und „Marzahn Mon Amour“ sind aktuell in der ARD Mediathek abrufbar.

 

Weitere Nominierungen sowie mehr zur Preisverleihung finden Sie hier.

 

 

Die Gesellschafterversammlung der ARD Degeto Film hat Christoph Pellander als zukünftigen Geschäftsführer der ARD Degeto Film berufen. Pellander (46) folgt im nächsten Jahr auf Thomas Schreiber, der die ARD-Tochtergesellschaft seit 2021 führt. Der Wechsel erfolgt zum 1. Mai 2026.

 

Christoph Pellander Redaktionsleiter ARD Degeto Film – Foto:  ARD Degeto Film | Taimas Ahangari

 

Katja Wildermuth, Vorsitzende der Gesellschafterversammlung der ARD Degeto Film:

„Einer der besten Programmmacher in Deutschland übernimmt im kommenden Jahr die Gesamtverantwortung für eine der wichtigsten Gemeinschaftseinrichtungen der ARD. Nun geht es darum, die Degeto vor dem Hintergrund des aktuellen Medienwandels auch weiterhin so attraktiv wie bisher zu gestalten und als erste Adresse für hochwertige Fiktion erfolgreich in die Zukunft zu führen.“

 

Florian Hager, Vorsitzender des Aufsichtsrats der ARD Degeto Film:

„Christoph Pellander ist ein Macher, der innerhalb der ARD für Klarheit, Verlässlichkeit und Kreativität steht. Thomas Schreiber und er haben, aufbauend auf der Arbeit von Christine Strobl, in den vergangenen Jahren die Degeto zu einem attraktiven Partner für Serien und Filme über alle Generationen hinweg gemacht. Die Degeto beauftragt serielle Erstlingswerke ebenso wie internationale Programme und ist dabei einer der wichtigsten und kreativsten Partner der deutschen Produktionslandschaft.“

 

Thomas Schreiber, Geschäftsführer der ARD Degeto Film:

„Eine Konstruktion wie die ARD Degeto Film gibt es weltweit kein zweites Mal – ausgestattet mit dem Geld und dem Vertrauen unserer Gesellschafter beauftragen wir pro Jahr rund 100 Filme und Serien mit einer enormen Bandbreite, die von unserer ersten Vampirserie wie ‚Oderbruch‘ bis hin zu ‚Schwarze Früchte‘ reicht, einem von People of Color hergestellten Programm. Von der täglichen Serie ‚Rote Rosen‘ über Publikumslieblinge wie den im Kino und TV außerordentlich erfolgreichen ‚Eberhofer‘-Krimis bis hin zur 5. Staffel von ‚Babylon Berlin‘. Es ist eine große Ehre und Verantwortung, die ARD Degeto Film führen zu dürfen. Dazu gratuliere ich Christoph Pellander sehr herzlich und wünsche ihm eine allzeit sichere Hand.“

 

Christoph Pellander, Leiter Redaktion und Programm-Management:

„Die ARD Degeto Film steht für Qualität, Vielfalt und Relevanz im deutschen Film und Fernsehen – und für die Kraft, Geschichten zu erzählen, die bewegen, verbinden und Haltung zeigen. Ich danke für das Vertrauen und freue mich darauf, gemeinsam mit den Kolleginnen und Kollegen die Degeto weiterzuentwickeln. Als starke Partnerin für Kreative, als Impulsgeberin für das Programm der ARD und als Brücke zwischen Branche, Publikum und den Diskursen unserer Gesellschaft wollen wir den öffentlich-rechtlichen Auftrag mit Mut, Haltung und Leidenschaft in die Zukunft führen.“

 

Vita Christoph Pellander:

Christoph Pellander ist seit über 25 Jahren in der Film- und Fernsehbranche tätig. Seit 2019 leitet er die Redaktion und das Programm-Management der ARD Degeto Film. In dieser Funktion verantwortet er jährlich rund 100 fiktionale Produktionen – darunter Streamingserien und -filme für die ARD Mediathek sowie Fernsehfilme, Reihen und Mehrteiler für die Primetime-Sendeplätze am Donnerstag, Freitag, Samstag sowie im Feiertagsprogramm im Ersten. Auch die Beteiligung an nationalen Kinokoproduktionen sowie an internationalen Ko- und Lizenzproduktionen fällt in seinen Zuständigkeitsbereich.

Unter seiner redaktionellen Leitung entstanden zahlreiche erfolgreiche und vielfach ausgezeichnete ARD-Koproduktionen, darunter „Herrhausen – Herr des Geldes“, „Die Zweiflers“, „Oderbruch“ und „Asbest“ sowie Publikumslieblinge wie „Der Buchspazierer“, „Bach – Ein Weihnachtswunder“ und „Die Toten von Marnow“.

Nach seinem Studium an der Filmakademie Baden-Württemberg war Pellander als Redakteur für den NDR, WDR und BR sowie als Produzent, Producer und Autor bei verschiedenen Produktionsunternehmen tätig.

 

Zum Unternehmen:

Die ARD Degeto Film ist ein 100%iges Tochterunternehmen der ARD. Sie trägt redaktionelle Verantwortung für jährlich rund 100 fiktionale Spiel- bzw. Fernsehfilme und Serien für alle ARD-Sender und die ARD Mediathek. Die Programmbeschaffung erfolgt national und international durch Auftrags- und Koproduktionen sowie Lizenzkäufe. Außerdem leistet die ARD Degeto Film vertragliche und administrative/technische Dienstleistungen für die ARD.

2024 wurden im Ersten und in der ARD Mediathek über 1150 Titel als Filme, Mehrteiler oder Event-Serien veröffentlicht, die im Auftrag oder mit Beteiligung der ARD Degeto Film entstanden.

Die Auszeichnung in der Kategorie „Bester Fernsehfilm“ der 5. Filmtage Oberschwaben geht an die

 

ARD-Degeto-Auftragsproduktion

Heute fängt mein neues Leben an

Haager Moos Film im Auftrag der ARD Degeto Film für die ARD

in der Regie von Katja Benrath

mit:  Julia Jäger, Ugur Kaya, Götz Schubert, Mathilde Bundschuh, Şiir Eloğlu, Zeynep Bozbay, Dominic Raacke, Julian Bloedorn, Beat Marti u.a. – Drehbuch: Dominique Lorenz – Redaktion: Katja Kirchen, Stefan Kruppa (beide ARD Degeto Film) – Produktion: Hager Moss Film – Produzentin: Anja Föringer

Dazu die Jury: „Kein Krimi, kein Drama, kein Thriller, kein Happy End, sondern eine realistische und einfühlsame Geschichte. Komödien haben es bei Preisvergaben meistens schwer, um so mehr freuen wir uns, dass wir in diesem Jahr eine Komödie mit Tiefgang auszeichnen. Übliche Klischees werden nicht bedient: Hier ist eine Frau in der Hauptrolle, die mit ihrer Konfektionsgröße nicht dem gängigen Schönheitsideal entspricht, noch dazu wegen der Suchtkrankheit Kleptomanie im Gefängnis gelandet ist. Und sich auf eine Affäre mit einem jüngeren Liebhaber einlässt.
Julia Jäger spielt diese Rolle authentisch, glaubwürdig, durchlässig und überzeugt auch in stillen Momenten. Ugur Kaya als chaotischer, sympathischer Taxifahrer mit Spiel und Lebensfreude ist eine Entdeckung.
Überhaupt ist das gesamte Schauspielensemble bis in die Nebenrollen sehr stimmig besetzt. Wie bei allen guten Filmen ist das Zusammenwirken von Drehbuch und Regie entscheidend: Das beweisen eindrucksvoll die Regisseurin Katja Benrath und die Autorin Dominique Lorenz mit Leichtigkeit und feinem Humor und erzählen dabei en passant ein türkisches Familienmilieu selbstverständlich mit.

Solche Filme wünschen wir uns öfters im Fernsehen! Wir gratulieren der Produzentin Anja Föringer und dem ganzen Team des ARD-Freitagfilms ‚Heute fängt mein neues Leben an‘.“

 

Herzliche Glückwunsch auch von uns!

 

Im Mittelpunkt der warmherzigen Komödie mit ernsthaftem Unterton steht die Kleptomanin Amelie (Julia Jäger), die nach einer Haftstrafe mit einem radikalen Neuanfang konfrontiert wird, wobei ihr zwar der lebenslustige Taxifahrer Baris (Ugur Kaya), nicht aber ihre überforderte Familie – ihr von Götz Schubert gespielter Ehemann Jörg sowie die von Mathilde Bundschuh gespielte Tochter Romy – zur Seite steht:

Amelie hat ihr ganzes Leben lang ein Doppelleben geführt, niemand, nicht einmal ihr Ehemann Jörg oder ihre Tochter Romy ahnten, dass sie Kleptomanin ist. Doch dann wurde Amelie erneut beim Stehlen erwischt und zu einer Haftstrafe verurteilt. Nun wird sie aus dem Gefängnis entlassen und hofft auf einen Neuanfang. Der kommt jedoch anders, als sie erwartet hat. Für Jörg wiegt der Vertrauensverlust zu schwer, er will es zwar, aber er kann nicht über seinen Schatten springen und braucht eine Auszeit von Amelie. Auch Romy kann ihrer Mutter nicht helfen, und so steht diese vor dem Nichts. Doch bevor die Verzweiflung überhandnimmt, wird sie von Taxifahrer Baris aufgegabelt. Baris ist der schlechteste Taxifahrer der Welt, aber er hat ein großes Herz für Problemfälle, seien es ausgesetzte Tiere oder unglückliche Frauen. Er gibt ihr, was Amelie gerade verloren hat: ein Zuhause, inklusive einer missbilligenden Mutter und einer hochschwangeren Schwester. Amelie lernt ein anderes Leben kennen und lieben – aber ist es das, was sie wirklich will?

 

Vergeben wurden die insgesamt sechs Preise als Höhepunkt des Festivals am 12. Oktober 2025. Die Filmtage Oberschwaben präsentierten ab dem 9. Oktober 36 Produktionen und luden Publikum und die geladenen 70 Filmschafenden zum regen Austausch ein.

Mehr dazu zu den Filmtagen Oberschwaben finden Sie hier.

 

 

 

Der Deutsche Schauspielpreis 2025

in der Kategorie

„Komödiantische Rolle“

geht an

Sunnyi Melles

für ihre Rolle der Mimi Zweifler

in der ARD-Degeto-Film-Koproduktion

„Die Zweiflers“

Turbokultur | ARD Degeto Film | HR

Die Preisverleihung fand am Abend des 9. Oktobers in Berlin statt.

Wir gratulieren herzlich zu dieser Auszeichnung!

Vergeben wird der Deutsche Schauspielpreis vom BFFS – Bundesverband Schauspiel, der damit Menschen ehrt, die durch ihr Schaffen in besonderer Weise Schauspielkunst inspiriert und gefördert haben, „Persönlichkeiten, die mit ihrer schöpferischen Leistung dem deutschen Film zu einer vielschichtigen Identität verhelfen und andere damit inspirieren“.

Mehr dazu hier.

Zum Inhalt:

Die sechsteilige Dramady-Serie „Die Zweiflers“ erzählt warmherzig, skurril und unterhaltsam die Geschichte einer komplizierten und zugleich allzu jüdischen Familie, die inmitten von Veränderungen, Traditionen und neuen Beziehungen navigiert. Sunnyi Melles balanciert dabei als Tochter des standesbewussten Familienoberhautes Symcha Zweifler (Mike Burstyn) und Mutter zweier Söhne (Aaron und Leo Altaras), die den Ausbruch aus alten Traditionen wagen, auf einem oft schmalen Grad und ihre Versuche, dem Nachwuchs das Althergebrachte demonstrativ vorzuleben, provoziert zwangsläufig sehr humorvolle Momente.

Alle Folgen der Serie stehen aktuell in der ARD Mediathek zum Abruf bereit.

„Die Zweiflers“ ist eine Produktion der Berliner Turbokultur GmbH in Koproduktion mit der ARD Degeto Film und dem Hessischen Rundfunk für die ARD und wurde von Hessen Film, dem Medienboard Berlin-Brandenburg, sowie dem FFF Bayern und dem GMPF (German Motion Picture Fund) gefördert. Die Redaktion liegt bei Carolin Haasis, Christoph Pellander (beide ARD Degeto Film) und Jörg Himstedt (Hessischer Rundfunk). Produzenten sind David Hadda und Martin Danisch

 

 

Axel Prahl (l) und Jan Josef Liefers (r) – Foto: ARD Degeto Film | ORF | Constantin Entertainment | Willi Weber | Creative Direction: Alexander Groth

 

Ein Geburtstagsdinner, ein Mord – und das Publikum ist als Ermittler live dabei: ARD und ORF präsentieren erste Details zum innovativen TV-Special: „Tödliches Spiel“ ist ein packendes Live-Krimievent, das die Faszination eines Krimi-Dinners, dem beliebten Freizeitspiel, auf die große Bühne bringt. Improvisiert, unvorhersehbar und spannungsgeladen bis zur letzten Minute entfaltet sich ein intensives Spiel aus Verdacht, Täuschung und überraschenden Enthüllungen – in Echtzeit. Die hochkarätig besetzten Schauspielenden kennen nur ihre Rollen, nicht jedoch den Verlauf der Geschichte. „Tödliches Spiel“ denkt das klassische Krimi-Erlebnis neu – und lädt zum Mitfiebern, Mitraten und Mitspielen ein.

Im prachtvollen Ambiente eines Schlosses versammeln sich Familie und enge Freunde eines bedeutenden Brettspiel-Unternehmers zu seinem 70. Geburtstag. Doch noch bevor das Familienoberhaupt Maximilian Kampstahl seine Nachfolge verkünden und das rauschende Fest beginnen kann, geschieht ein Mord. Jede Figur hat Geheimnisse, eigene Motive und offene Rechnungen. Doch wer steckt hinter der Tat – und wem kann man trauen?

Zwei prominente Spielleiter steuern die Handlung: Axel Prahl als Erzähler Harry, der im Hintergrund Hinweise sammelt und das Puzzle ordnet, während Jan Josef Liefers als Maurice direkt mit dem Ensemble im Schloss agiert und die Ereignisse immer wieder in neue Bahnen lenkt. So entwickelt sich das mörderische Spiel live über zwei Stunden: Die Schauspielenden kennen nur ihre Rollenprofile und folgen den Impulsen, die ihnen die beiden Spielleiter sowie die Regie während des Abends geben.

Das Publikum an den Bildschirmen erlebt die Spannung gleich doppelt: im Schloss, wo das Drama seinen Lauf nimmt, und im Abstimmungsstudio, wo gemeinsam über Verdächtige und Spuren diskutiert wird – unterstützt von prominenten Co-Ermittlern. Eine Moderatorin führt durch den Abend, der sich zwischen Abstimmungsstudio und dem Geschehen im Schloss bewegt. So wird „Tödliches Spiel – Das Live-Krimi-Dinner“ zu einem interaktiven Fernsehereignis in Deutschland und Österreich, bei dem die Zuschauenden live in die Ermittlungen eingebunden sind und per Telefon abstimmen können, wen sie für die Mörderin oder den Mörder halten.

„Tödliches Spiel – Das Live-Krimi-Dinner“ ist eine Produktion von Constantin Entertainment im Auftrag der ARD Degeto Film, des Saarländischen Rundfunks und des ORF für die ARD. Regie führen Nils Willbrandt und Ladislaus Kiraly. Autoren sind Nils Willbrandt und Michael Gantenberg. Produzent ist Otto Steiner. Die Redaktion der ARD Degeto liegt bei Christoph Pellander und Niklas Wirth, für den ORF bei Sabine Weber.

Der vollständige Cast wird zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben.

 

Die deutschen Industrie- und Handelskammern würdigen mit dem „Ernst Schneider Preis“ regelmäßig besondere Leistungen im Wirtschaftsjournalismus. Darüber hinaus kann die Jury einen Sonderpreis für besondere publizistische Leistungen vergeben, die wirtschaftsnahe Themen aufgreifen. In diesem Jahr fanden die Juroren die ARD-Degeto-Film-Koproduktion zu Alfred Herrhausen preiswürdig.

Und so erhalten den

Sonderpreis des IHK-Preises für Wirtschaftsjournalismus „Ernst Schneider“

 

Gabriela Sperl

(Produzentin)

Pia Strietmann

(Regie)

und

Thomas Wendrich

(Drehbuch)

für ihre Arbeit zu

„Herrhausen – Der Herr des Geldes“

Sperl Film- und Fernsehproduktion | X-Filme Creative Pool | ARD Degeto Film | rbb | SWR | HR

für die ARD

Wir freuen uns sehr und gratulieren herzlich!

Zu ihrer Wahl schreibt die Jury: „Die Serie hat die Person von Alfred Herrhausen, Vorstandschef der Deutschen Bank, und seine weit über das Bankhaus reichende Wirkung zum Thema. Auf faszinierende und spannende Weise zeigt sie, wie der visionärste Banker seiner Zeit Staat und Gesellschaft mitgeprägt hat. Seine Entscheidungen haben wesentlich zur Vollendung der Deutschen Einheit beigetragen. Die Serie zeigt seine Persönlichkeit und macht Entscheidungen und Ereignisse plausibel. Sie macht klar, wie Wirtschaft und Gesellschaft damals zusammenwirkten. Sie zeigt auch, welche Fragen rund um den Tod Herrhausens offen blieben.“

Der IHK-Preis für Wirtschaftsjournalismus „Ernst Schneider“ wurde im Rahmen einer Preisgala der IHK-Elbe-Weser und der DIHK am 7. Oktober 2025 in Stade verliehen.

Weitere Informationen zum IHK-Preis für Wirtschaftsjournalismus „Ernst Schneider“ finden Sie hier.

 

„Herrhausen – Der Herr des Geldes“ ist eine Produktion der Sperl Film- und Fernsehproduktion in Koproduktion mit ARD Degeto Film, RBB, SWR, HR und in Zusammenarbeit mit X Filme Creative Pool; gefördert von der Film- und Medienstiftung NRW, FFF-Bayern, HessenFilm und Medien und German Motion Picture Fund, mit Unterstützung von Beside Tax Shelter und Ekome State Fund.

Es spielen: Oliver Masucci, Julia Koschitz, David Schütter, Ursula Strauss, August Zirner, Franz Hartwig, Lisa Vicari, Yousef Sweid, Anton Spieker, Bettina Stucky, Thomas Loibl u.v.a.

Regie: Pia Strietmann – Drehbuch: Thomas Wendrich – Kamera: Florian Emmerich – Musik: Martina Eisenreich – Redaktion:  Claudia Luzius (ARD Degeto), Christoph Pellander (ARD Degeto), Kerstin Freels (RBB), Martina Zöllner (RBB), Patricia Vasapollo (HR), Jörg Himstedt (HR) und Michael Schmidl (SWR) – Produzentin: Gabriela Sperl – Koproduzenten: Uwe Schott, Till Derenbach – Executive Producer: Ilona Schulz, Christer von Lindequist

Die vierteilige Serie „Herrhausen – Der Herr des Geldes“ ist aktuell in der ARD Mediathek abrufbar.

Foto: New Africa/stock.adobe.com

 

Seit 2014 ist der Impuls Preis der ARD Degeto Film das Sprungbrett für Nachwuchstalente in der Filmbranche – und geht 2025 bereits in die elfte Runde. Im Fokus steht in diesem Jahr das Motto „A Christmas Comedy“ und damit ein Genre, das wie gemacht ist für einen heiteren Filmabend im Familienkreis: die Weihnachtskomödie.

Die Abschlussjahrgänge der deutschsprachigen Filmhochschulen sind aufgerufen, ein Exposé für den ARD-Sendeplatz „Endlich Freitag im Ersten“ und die ARD Mediathek einzureichen. Ob chaotische Festtafel, unerwartete Romanze oder friedvolle Versöhnung nach dem großen Knall – alles ist erlaubt, solange Humor und Herz mitspielen.

„Wir suchen Stimmen, die Weihnachten neu erzählen – mit Witz, Überraschung und dem Mut, auch hinter die funkelnden Lichter zu blicken“, so Christoph Pellander, Redaktionsleiter der ARD Degeto Film. „Die Weihnachtskomödie lebt davon, dass sie uns gleichermaßen zum Lachen bringt und berührt. Der Impuls Preis ist die Bühne für junge Talente, die Traditionen spielerisch auf den Kopf zu stellen und dabei Geschichten zu erfinden, die mitten ins Herz treffen. Vielleicht entsteht so der Film, den wir in ein paar Jahren alle fest im Jahreskalender haben – ein neuer Klassiker, den man nicht nur schaut, sondern feiert.“

Teilnehmen können Studierende deutschsprachiger Filmhochschulen in den Bereichen Drehbuch, Regie oder Creative Producing, die kurz vor dem Abschluss stehen. Auf die Gewinner:innen wartet ein Treatmentauftrag im Wert von 7.500 Euro – und die Chance, die eigene Idee bis zum fertigen Drehbuch zu entwickeln.

Besonderes Augenmerk liegt auf zeitgemäßen, vielfältigen Perspektiven: Willkommen sind Stoffe, die Diversität sichtbar machen – ob LGBTQI+, BIPoC, Migration, Religion, Ost-Sozialisation, Inklusion, unterschiedliche Generationen oder soziale Herkunft.

Einsendeschluss ist der 30. November 2025.

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Hauptdarsteller, Crator, Co-Producer und Hedautor – all das vereint Lamin Leroy Gibba in der ARD-Degeto Film-Koproduktion

 

Schwarze Früchte

Jünglinge Film | Studio Zentral | ARD Degeto Film für die ARD

und erhält dafür den

Blauen Panther 2025

 

Zu ihre Entscheidung schreibt die Jury: „Lamin Leroy Gibba prägt das Projekt in mehrfacher Hinsicht: als Creator, Head Autor, Co-Producer und Hauptdarsteller. Es ist mutig, wie er seine Figur sperrig, ambivalent und mitunter anstrengend gestaltet, dabei aber stets den Blick für das Ensemble bewahrt. Mit großer Souveränität schafft er Raum für seine Mitspielerinnen und Mitspieler und formt so ein vielstimmiges Gesamtbild – getragen von einer emotionalen Offenheit, die eine entwaffnende Wirkung entfaltet. ‚Schwarze Früchte’ erzählt die Geschichte von Lalo, einem jungen, schwarzen Mann, der nach dem Verlust seines Vaters mit Trauer, familiären Konflikten und seiner queeren Identität ringt. Die Serie begleitet ihn auf seinem Weg durch Freundschaft, Liebe und Selbstfindung und gibt dabei Perspektiven eine Stimme, die im deutschsprachigen Fernsehen bisher selten sichtbar waren.”

Wir gratulieren herzlich!

Lamin Leroy Gibba: „Ich freue mich sehr über diese Auszeichnung! Den Blauen Panther für meine verschiedenen Handwerke zu erhalten, bedeutet mir sehr viel. Vielen Dank an die Jury für diese Wertschätzung und an das ganze ‚Schwarze Früchte’-Team. Diese Serie konnte zu dem werden, was sie ist, weil ein großartiges Team von Filmschaffenden und Schauspielenden dieser Geschichte so viel Leidenschaft, Herzblut, Talent und Liebe fürs Detail geschenkt haben.”

Die Preisverleihung findet am 22. Oktober 2025 in der BMW Welt in München statt.

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„Schwarze Früchte” ist eine Koproduktion von Jünglinge Film (Produzent:innen: Faraz Shariat, Paulina Lorenz; Producerin: Raquel Dukpa) und Studio Zentral (Produzent: Lasse Scharpen; Producerin: Olivia Kpalété) im Auftrag der ARD Degeto Film. Die Redaktion übernahmen Carolin Haasis und Christoph Pellander (beide ARD Degeto Film). „Schwarze Früchte“ wurde gefördert von der MOIN Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein.

Es spielen: Lamin Leroy Gibba, Melodie Simina, Abdul Samiu Saliou, Judith Engel, Kotti Yun, Nick Romeo Reimann u.v.a.

Regie: Elisha Smith-Leverock (Folge 1-4), David Uzochukwu (Folge 5-8) – Drehbuch: Lamin Leroy Gibba (Headautor), Sophia Ayissi, Sophia Ayissi, Naomi Kelechi Odihiambo, Lisa Tracy Michalik, Sarah Claire Wray – Kamera: Claudia Schröder – Musik: Don Jegosah, Entroph – Redaktion:  Carolin Haasis, Christoph Pellander (beide ARD Degeto Film)– Produzent:innen: Faraz Shariat, Paulina Lorenz, Lasse Scharpen – Koproduzent: Lamin Leroy Gibba

Zum Inhalt:

Im Mittelpunkt der achtteiligen Serie steht Lalo (Lamin Leroy Gibba), Schwarz, queer und Mitte Zwanzig. Als er vom plötzlichen Tod seines Vaters aus der Bahn geworfen wird, versucht er mit überstürztem Tatendrang seinen Verlust zu verdrängen – was nicht nur sein eigenes Leben aus den Fugen geraten lässt, sondern auch die Leben seiner Engsten. Allen voran seine beste Freundin Karla (Melodie Simina), die ihre Karriereziele in der Finanzwelt erreicht, sich aber zunehmend erschöpft und einsam fühlt. Gemeinsam navigieren Lalo und Karla durch die Irrungen und Wirrungen des Erwachsenwerdens, zwischen Karriere, Dating und Familie, auf der Suche nach ihrem Platz im Leben.

Die Serie steht aktuell in der ARD Mediathek zum Abruf bereit.

 

 

Um die Zusammenarbeit mit ost- und mitteldeutschen Produktionsfirmen zu stärken, hat die ARD Degeto Film einen Ideenwettbewerb mit dem Titel „Ostside-Stories“ initiiert. Firmen, die ihren Sitz in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt oder Thüringen haben, waren aufgefordert, ihre Exposés einzureichen. Ziel war es, einen packenden Krimi- oder Thrillerstoff zu finden, der regionale Perspektiven aufgreift und zugleich ein breites Publikum anspricht. Rund 40 Produktionsfirmen folgten dem Aufruf und reichten ihre Ideen ein.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Christoph Pellander, Redaktionsleiter der ARD Degeto Film: „Die Resonanz zeigt deutlich: In Ost- und Mitteldeutschland gibt es ein großes kreatives Potenzial für fiktionale Stoffe mit gesellschaftlicher Relevanz, starken Narrativen und unverwechselbaren Schauplätzen. Die eingereichten Projekte vereinen regionale Authentizität mit der erzählerischen Kraft, ein bundesweites Publikum zu erreichen.“

 


Nach intensiver Sichtung und Diskussion hat die Redaktion der ARD Degeto Film sich für den Pitch „Das verschwundene Herz“ (AT) von Christian Alvart entschieden, den die Produzentin Katrin Weikart für die Produktionsfirma Syrreal Cats aus Thüringen eingereicht hat. Der Gewinn ist mit einem Treatmentauftrag in Höhe von 7.500 Euro verbunden.

Aus der Jurybegründung heißt es: „Mit dem innovativen Ansatz, ein diverses Ermittlungsteam auf die Spur eines Kunstraubs zu schicken und dies mit einer historischen Parallelhandlung zu verbinden, hat ‚Das verschwundene Herz‘ (AT) die Jury der ‚Ostside-Stories‘ überzeugt. Die Kontrastierung von Krimi/Thriller-Elementen mit lokal verankerten Geschichtsbezügen schafft einen Dialog zwischen Vergangenheit und Gegenwart, der eine spannende Perspektive auf die Region eröffnet. Dieser Mut zu einem für das Genre ungewöhnlichen und zugleich originellen Ansatz ist aus Sicht der Jury ein Alleinstellungsmerkmal.“

ARD Degeto Film und MDR beauftragen die Produktion gemeinsam für den Primetime-Sendeplatz am Samstag im Ersten und für die ARD Mediathek. Die Dreharbeiten sind für 2027 geplant.

Syrreal Cats wurde 2024 in Erfurt gegründet, gehört zum renommierten Firmenverbund Syrreal Entertainment. Mit Produzentin Katrin Weikart, gebürtige Thüringerin, an der Spitze verbindet Syrreal Cats die langjährige Expertise preisgekrönter Kino- und Serienproduktionen mit einer klaren Mission: den kreativen Nachwuchs in Mitteldeutschland zu stärken und neue Perspektiven für mutige Stoffe zu eröffnen. Die Idee für „Das verschwundene Herz“ stammt von dem vielseitigen Filmemacher Christian Alvart , der auch die weitere Drehbuchentwicklung übernimmt. Christian Alvart hat für die ARD zuletzt als Regisseur, Drehbuchautor, Kameramann und Produzent an der Mystery-Erfolgsserie „Oderbruch“ mitgewirkt.