Foto: Marcus Hoehn

 

Zum 1. Mai 2026 wird Karsten Günther neuer Abteilungsleiter Redaktion und Programm-Management der ARD Degeto Film. In dieser Funktion verantwortet er in Abstimmung mit der Geschäftsführung die Auftrags- und Koproduktionen sowie den Lizenzeinkauf der ARD Degeto Film redaktionell. Darüber hinaus leitet er die Programmplanung der ARD-Degeto-Film-Produktionen sowie das Team Kommunikation und Presse. Karsten Günther folgt auf Christoph Pellander, der zum 1. Mai die Geschäftsführung der ARD Degeto Film übernimmt.

Thomas Schreiber, Geschäftsführer der ARD Degeto Film:
„Mit Karsten Günther gewinnt die ARD Degeto Film eine erfahrene Führungspersönlichkeit, die Produktion, Innovation und digitale Transformation aus eigener Praxis kennt. Seine Laufbahn steht exemplarisch für die Verbindung von klassischem Storytelling mit neuen Plattform- und Auswertungsstrategien – ein Profil, das für die strategische Weiterentwicklung der ARD Degeto im sich wandelnden Marktumfeld zentrale Bedeutung hat. Karsten Günther hat mit seinem Lebensweg und seiner Arbeit bewiesen, dass er in einer Zeit, die sich dermaßen radikal verändert, einen klaren Kompass für die Transformation besitzt, die uns alle vor Veränderungen stellen wird, die wir derzeit nur in Teilen erahnen können.

Ein starkes Team steuert künftig die ARD Degeto Film: In Verbindung mit Christoph Pellanders strategischer Klugheit und dessen wirtschaftlicher Kreativität wird Karsten Günther im Zusammenspiel mit allen Mitarbeiter:innen der ARD Degeto Film, mit der starken ARD-Programmdirektion, in enger Abstimmung mit den Redakteur:innen in den Landesrundfunkanstalten sowie mit unseren Partner:innen und Freunden in der bunten Welt der Produktionsfirmen programmliche Leuchttürme setzen.

Mit beiden Kollegen weiß ich die ARD Degeto Film in sicheren und zukunftsfähigen Händen, denn wir wollen auch weiterhin der bevorzugte Partner für alle starken, mehrheitsfähigen und innovativen Filme und Serien sein, die in Deutschland entstehen.“

Christoph Pellander, aktueller Leiter Redaktion und Programm-Management der
ARD Degeto Film:

„Ich freue mich sehr, dass wir mit Karsten Günther einen ausgewiesenen Branchenkenner und kreativen Impulsgeber für diese Aufgabe gewinnen konnten. Er verbindet langjährige Produktionserfahrung mit einem klaren Verständnis für Markt- und Publikumsentwicklungen. Gleichzeitig bringt er den strategischen Blick mit, den es braucht, um die ARD Degeto Film im laufenden Transformationsprozess weiterzuentwickeln – insbesondere mit Blick auf Streaming, neue Erzählformen und die Ansprache jüngerer Zielgruppen. Gemeinsam mit einer hervorragend aufgestellten Redaktion mit Programmverantwortlichen wie Sebastian Lückel, Carolin Haasis, Johanna Kraus und Katja Kirchen wird er die programmliche Stärke der ARD Degeto weiter schärfen und ausbauen.“

Vita Karsten Günther

Karsten Günther war zuletzt Head of Innovation & Produzent bei Bavaria Fiction. In dieser Funktion verantwortete er nicht nur zahlreiche Filme und Serien, sondern gestaltete maßgeblich die strategische Weiterentwicklung des Unternehmens in zentralen Zukunftsfeldern wie datengetriebene Stoffentwicklung, Social Media und Künstliche Intelligenz. Zuvor war er in leitenden Positionen im Digitalbereich der Axel Springer SE tätig, wo er zuletzt als Head of Creative Strategy & Business Development neue kreative Einheiten sowie Partnerschaften an der Schnittstelle von Content und Marketing aufbaute. Internationale Erfahrung sammelte Günther unter anderem in der Serienentwicklung bei Lionsgate Entertainment in Los Angeles. Seine Arbeit bewegt sich seit jeher im Spannungsfeld von Film, Serie und digitalen Formaten – von der Entwicklung bis zur plattformübergreifenden Auswertung. Als Produzent verantwortete er eine Vielzahl von Projekten für öffentlich-rechtliche Sender und internationale Plattformen. Zu seinen Arbeiten zählen u.a. die vielfach ausgezeichnete ZDFneo-Serie „Was wir fürchten“, nominiert für Grimme-Preis und Deutschen Fernsehpreis, sowie die Prime-Video-Produktion „Drive – The Pretenders“ (AT). Darüber hinaus betreute er erfolgreiche Krimiformate für die ZDF-Primetime sowie Filme der ARD-Degeto-Reihe „Käthe und ich“. Für seine innovativen, crossmedialen Ansätze wurde Karsten Günther bereits früh ausgezeichnet, unter anderem mit dem Transmedia Award beim Filmfest München. Er ist Absolvent der Hochschule für Fernsehen und Film München (HFF).

Zum Unternehmen

Die ARD Degeto Film ist ein 100%iges Tochterunternehmen der ARD. Sie trägt redaktionelle Verantwortung für jährlich rund 100 fiktionale Spiel- bzw. Fernsehfilme und Serien für alle ARD-Sender und die ARD Mediathek. Die Programmbeschaffung erfolgt national und international durch Auftrags- und Koproduktionen sowie Lizenzkäufe. Außerdem leistet die ARD Degeto Film vertragliche und administrative/technische Dienstleistungen für die ARD. Im Jahr 2025 wurden in allen Programmen der ARD an mehr als 12 Tausend Sendeterminen Filme, Mehrteiler oder Serien veröffentlicht, die im Auftrag oder mit Beteiligung der ARD Degeto Film entstanden sind.

Vom 15. bis 22. April 2026 präsentiert das achtung berlin Filmfestival zum 22. Mal Produktionen aus Berlin und Brandenburg. In der Sektion Berlin Series präsentiert das Festival insgesamt vier Serientitel auf großer Leinwand, darunter die von der Zeitgeist Filmproduktion (Berlin/Frankfurt) gemeinsam mit der österreichischen EPO Film und der ARD Degeto Film koproduzierte Serie

Sternstunde der Mörder

Zeitgeist Filmproduktion | EPO Film | ARD Degeto Film | NDR | HR | Servus TV | CANAL+

in Zusammenarbeit mit Bravado Equity und Ceska Televize

19. April, Uhr im ACUDkino | 90 Minuten

Mehr dazu hier.

„Sternstunde der Mörder“ führt zurück in den März des Jahres 1945: Vor Prag rücken die alliierten Befreier näher, noch herrschen aber die deutschen Besatzer über die tschechische Stadt. Nach dem Mord an einer deutschen Offizierswitwe übergibt der einheimische Hauptkommissar Beran (Karel Dobry) seinem Assistenten Jan Morava (Jonas Nay) den heiklen Fall, der strenger Geheimhaltung unterliegt. Bei seinen Ermittlungen wird Morava vom Gestapo-Beamten Erwin Buback (Nicholas Ofczarek) bei jedem Schritt überwacht. Im Auftrag des NS-Befehlshabers Meckerle (Devid Striesow) soll Buback dabei zudem verdeckt in der Prager Polizei Widerstandskämpfer ausfindig machen. Als weitere Frauen ermordet werden, beschließen die Ermittler, dem Serientäter eine Falle zu stellen. Meckerle macht ihnen jedoch einen fatalen Strich durch die Rechnung und das Morden geht weiter. Schließlich kommen Morava und Buback, die sich immer mehr vertrauen, einem Verdächtigen auf die Spur. Doch das Ende des Krieges und das damit einhergehende Zusammenbrechen der öffentlichen Ordnung überschatten zunehmend ihre Ermittlungen. Buback, der mit Meckerles Ex-Geliebten Marleen Baumann (Jeanette Hain) fliehen möchte, muss nun eine schwere Entscheidung treffen. Um ein Blutbad zu verhindern, lässt er sich auf eine riskante Mission ein.

„Sternstunde der Mörder“ ist eine Produktion der Zeitgeist Filmproduktion und EPO-Film in Koproduktion mit ARD Degeto Film, NDR und HR sowie Servus TV und Canal+ in Zusammenarbeit mit Bravado Equity und Česká Televize. Die Produzent:innen sind: Markus Kaatsch, Nina Poschinski und Michael Grudsky. Koproduzenten: Jakob Pochlatko, Dieter Pochlatko. Redaktion: Diane Wurzschmitt, Christoph Pellander, Eva Scholz (alle ARD Degeto Film), Karsten Willutzki (NDR), Jörg Himstedt, Erin Högerle (beide HR), Frank Holderied, Robert Feitzinger (beide Servus TV). Regie führte Christopher Schier. Das Drehbuch schrieb Klaus Burck nach dem gleichnamigen Roman von Pavel Kohut. Kamera: Philip Peschlow

Es spielen u.a.: Nicholas Ofczarek, Jonas Nay, Jeanette Hain, Devid Striesow, Gerhard Liebmann, Karel Dobrý und Diana Dulinková.

„Sternstunde der Mörder“ steht aktuell ARD Mediathek zum Abruf bereit. Das Erste zeigt die Serie am Karfreitag ab 20:15 Uhr.

 

Vom 3. bis 10. Mai 2026 findet in Wiesbaden das 22. Deutsche FernsehKrimi-Festival statt. Der jährliche Höhepunkt des Festivals ist die Verleihung des Deutschen FernsehKrimi-Preises.

Nun hat die Jury die Nominierungen für die Film- und Serienformate bekanntgegeben.

Wir freuen uns insbesondere über die beiden nominierten Krimi-Serienformate

Schattenseite

6 x 45 Minuten

Dreamtool Entertainment | ARD Degeto Film | HR | FUNK

und

Sternstunde der Mörder

4 x 45 Minuten

Zeitgeist Filmproduktion | EPO Film | ARD Degeto Film | NDR | HR | Servus TV | Canal +

sowie über die Nominierung für den besten FernsehKrimi

Tatort: Dunkelheit

Sommerhaus Filmproduktion im Auftrag der ARD Degeto Film und des Hessischen Rundfunks (hr)

und drücken fest die Daumen!

Alle Nominierungen sowie mehr zum Deutschen FernsehKrimi-Festival finden Sie hier.

 

„Schattenseite“ ist eine Produktion der Dreamtool Entertainment GmbH in Koproduktion mit der ARD Degeto Film, dem Hessischen Rundfunk und FUNK für die ARD. Gefördert durch: Medienboard Berlin-Brandenburg. Produzent ist Stefan Raiser. Redaktion: Carolin Haasis, Christoph Pellander (beide ARD Degeto Film), Jörg Himstedt (HR), Jana Birkenbach (FUNK). Regie führten Özgür Yildrim und Alison Kuhn nach Büchern von Hanna Hribar und Jonas Ems – nach dem gleichnamigen Roman von Jonas Ems). Kamera: Matthias Bollinger.

Es spielen u.a.: Samirah Breuer, Florian Geißelmann, Ludger Bökelmann, Tanya Nguyen, Filip Schnack und Moritz Hoyer.

„Schattenseite“ steht aktuell in der ARD Mediathek zum Abruf bereit

„Sternstunde der Mörder“ ist eine Produktion der Zeitgeist Filmproduktion und EPO-Film in Koproduktion mit ARD Degeto Film, NDR und HR sowie Servus TV und Canal+ in Zusammenarbeit mit Bravado Equity und Česká Televize. Die Produzent:innen sind: Markus Kaatsch, Nina Poschinski und Michael Grudsky. Koproduzenten: Jakob Pochlatko, Dieter Pochlatko. Redaktion: Diane Wurzschmitt, Christoph Pellander, Eva Scholz (alle ARD Degeto Film), Karsten Willutzki (NDR), Jörg Himstedt, Erin Högerle (beide HR), Frank Holderied, Robert Feitzinger (beide Servus TV). Regie führte Christopher Schier. Das Drehbuch schrieb Klaus Burck nach dem gleichnamigen Roman von Pavel Kohut. Kamera: Philip Peschlow

Es spielen u.a.: Nicholas Ofczarek, Jonas Nay, Jeanette Hain, Devid Striesow, Gerhard Liebmann, Karel Dobrý und Diana Dulinková.

„Sternstunde der Mörder“ steht ab dem 29. März 2026 in der ARD Mediathek zum Abruf bereit. Das Erste zeigt die Serie am 3. April ab 20:15 Uhr.

Der „Tatort: Dunkelheit“ ist eine Produktion der Sommerhaus Filmproduktion im Auftrag von ARD Degeto Film und Hessischem Rundfunk. Produzenten sind: Jochen Laube und Fabian Maubach. Redaktion: Erin Högerle, Jörg Himstedt (beide HR), Birgit Titze (ARD Degeto Film), Regie führte Stefan Schaller nach einem Buch von Senad Halilbasic, Stefan Schaller und Erol Yesikkaya. Kamera: Yunus Roy Imer.

Es sielen u.a. Melika Foroutan, Edin Hasanovic, Judith Engel, Gordana Boban, Mieke Schymura, Anna Drexler und Martin Feifel.

Der „Tatort: Dunkelheit“ steht aktuell in der ARD Mediathek zum Abruf bereit.

Horst Schlämmer alias Hape Kerkeling und Gäste auf dem roten Teppich in Essen – Foto: Patric Fouad

 

Horst Schlämmer mischt sich wieder ein und lud zum Start nach Essen, wo sein Alter Ego Hape Kerkeling in der Lichtburg Publikum und Gäste auf dem roten Teppich empfing. Zur Verstärkung waren u.a. die Darsteller:innen Tahnee Schaffarczyk, Meltem Kaptan, Laura Thomas, Eva Habermann, Nikolaus Benda und Norbert Heisterkamp sowie Regisseur Sven Unterwaldt gekommen. Gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen hinter der Kamera stellten sie sich dem Blitzlichtgewitter der Journalisten und feierten im Anschluss die erfolgreiche Premiere.

 

 

 

Offizieller Kinostart ist der 26. März 2026

Und darum geht’s:

Horst Schlämmer hat die Faxen dicke: Die Preise steigen, die Stimmung sinkt, die Kneipen schließen. Kurzum: Deutschland hat Rücken! Und zwar im Gesicht. Also geht der stellvertretende Chefredakteur vom „Grevenbroicher Tagblatt“ auf eine große Reise mit noch größerem Ziel: Er will den Leuten ihr Lächeln zurückbringen! Doch wie wird man glücklich? Schwere Zeiten verlangen nach klaren Antworten – und weil man die in Grevenbroich nicht finden kann, begibt sich Horst Schlämmer auf die Reise seines Lebens: Von Süddeutschland bis Sylt, von Berlin bis Büsum – per Anhalter, Krabbenkutter oder Schienenersatzverkehr. Er trifft Passanten, Promis und Psychologen, fragt knallhart nach und verliert, trotz vieler Rückschläge, nie seine Mission aus den Augen: Die Menschen wieder glücklich zu machen!

 

 

 

„Horst Schlämmer sucht das Glück“ wurde produziert von Honeybird Film in Zusammenarbeit mit Bubbles Film und in Koproduktion mit Leonine Studios, ARD Degeto Film und NDR. Regie führte Sven Unterwaldt nach einem Drehbuch von Claudius Pläging; Kamera: Stephan Schuh. Produzent ist Harro von Have; die Koproduzent:innen: Fred Kogel (Leonine Studios), Christoph Pellander (ARD Degeto Film), Christian Granderath (NDR) und Cosima von Spreti (Leonine Studios). Ausführende Produzentin war Barbara Kranz (Bubbles Film). An der Seite von Hape Kerkeling spielen u.a.: Tahnee Schaffarczyk, Meltem Kaptan, Laura Thomas, Jördis Triebel, Jochen Busse, Katrin Wichmann, Eva Habermann, Nikolas Benda und Claudius Pläging.

Am 19. März 2026 wurde in Hamburg zum 48. Mal der Jupiter Award vergeben. Neben dem Ehrenpreis konnte das Publikum seine Favoriten in insgesamt 12 Kategorien für die Auszeichnungen des Jahres wählen.

Wir gratulieren insbesondere

Anna Maria Mühe

zu ihrer Auszeichnung als

Beste Schauspielerin

für ihre Rolle in

„Die Totenfrau“ 2

(Barry Films | Mona Film )

Als Jägerin und Gejagte zugleich muss Anna Maria Mühe als taffe Titelheldin der Serie das Leben ihrer von Emilia Pieske gespielten Tochter retten und gerät dabei in einen hochspannenden Wettlauf gegen die Zeit. Je mehr sie sich den Hintermännern der Entführung nähert, um so schrecklicher wird das Bild, das sich ihr dabei offenbart.

Das Erste zeigt die zweite Staffel der Serie „Die Totenfrau“ am 2. Mai 2026 als Lizenzerwerb der ARD Degeto Film.

Alle Preisträgerinnen im Überblick finden Sie hier.

 

Am 12. März 2026 wurden Preisträger:innen für den 62. Grimme-Preis bekanntgegeben. Ausgezeichnet werden insgesamt 19 Produktionen und Einzelleistungen – vier davon im Wettbewerb Fiktion.

Den Grimme-Preis 2026 für ihre Leistungen zum

Tatort: Dunkelheit

Sommerhaus Filmproduktion im Auftrag der ARD Degeto Film und des Hessischen Rundfunks (hr)

erhalten:

Senad Halilbašić

(Buch)

Erol Yesilkaya

(Buch)

Stefan Schaller

(Buch/Regie)

Melika Foroutan

(Darstellung)

und

Edin Hasanovic

(Darstellung)

Zur Preisverleihung schreibt die Jury u.a.: „Morde sind standardisierte Elemente in der deutschen Fernseh-Fiktion … Was dabei kaum jemals in den Blick gerät: Wenn ein Mensch getötet wird, bleiben Angehörige mit ihrem Schmerz, ihrer Trauer und ihrer Wut zurück … Der außergewöhnliche ‚Tatort: Dunkelheit‘, der auf realen Gewalttaten des „Hessen-Rippers“ basiert, ändert die Perspektive in fast radikaler Weise: Da die beiden neuen Frankfurter Ermittler*innen Maryam Azadi (Melika Foroutan) und Hamza Kulina (Edin Hasanovic) Cold Cases bearbeiten und der mutmaßliche Killer bereits verstorben ist, liegt der Fokus auf der Zuordnung und Identifizierung von Opfern sowie der Information von Angehörigen … Das klug konstruierte Drehbuch von Senad Halilbašic, Erol Yesilkaya und Stefan Schaller nimmt sich immer wieder viel Zeit, um in die Vergangenheit der Opfer abzutauchen … Regisseur Stefan Schaller inszeniert die Szenen aus der Vergangenheit überaus behutsam und berührend in dezenten Sepiafarben … mit dem Ermittlungsduo, das von Foroutan und Hasanovic exzellent gespielt wird.“

Wir gratulieren ganz herzlich!

Die Preisverleihung fand am 24. April 2026 im Theater Marl statt und wurde von 3sat zeitversetzt ab 22.25 Uhr im Fernsehen ausgestrahlt.

Vorne v.l.n.r.: Şahin Eryilmaz (Rolle: Mehmet Yenigün – hält den Preis stellvertretend für Erol Yeşilkaya), die Preisträger:innen: Senad Halilbašić (Buch), Stefan Schaller (Buch & Regie), Melika Foroutan (Rolle: Maryam Azadi) und Edin Hasanovic (Rolle: Hamza Kulina) – mit v.l.n.r. (hinten): Birgit Titze (Redakteurin ARD Degeto) Erin Högerle, Jörg Himstedt (Redakteur:in HR), Preisträger Erol Yeşilkaya (Buch), Jochen Laube (Produzent Sommerhaus) und Annie Schilling (Ausführende Produzentin Sommerhaus) – Foto: Michael Neuhaus | Grimme-Institut

Der „Tatort: Dunkelheit“ beruht auf einem realen Fall aus dem Rhein-Main-Gebiet und erzählt die Geschichte eines Serienmörders, der ein nahezu perfektes Doppelleben geführt zu haben scheint. Der TV-Krimi lief erstmals am 5. Oktober 2025 im Ersten. Das Buch schrieben Senad Halilbašić, Stefan Schaller und Erol Yesilkaya. Regie führte Stefan Schaller. „Dunkelheit“ ist eine Produktion der Sommerhaus Film GmbH im Auftrag der ARD Degeto Film und des Hessischen Rundfunks (hr). Die Redaktion lag bei Jörg Himstedt und Erin Högerle (beide hr) sowie Birgit Titze (ARD Degeto Film). Produzenten waren Jochen Laube, Fabian Maubach und Annie Schilling (alle Sommerhaus Film).

Mehr dazu hier.

Die Deutsche Akademie für Fernsehen hat weitere Auszeichnungen für 2025/2026 bekanntgegeben – darunter die Preisträger:innen in der Kategorie Stunt.

Wir freuen uns in dieser Runde über die Auszeichnung von

Cornelia Dworak & Joe Toedtling

für ihre Stunt-Arbeit zu

„Ohne jede Spur – Der Fall Nathalie B.“

89 Minuten

Zeitsprung Pictures | Graf Film | ARD Degeto Film | ORF

Herzlichen Glückwunsch!

 

Die ersten DAfFNe-Preisträge:rinnen für 2025/2026 hatte die Akademie bereits am 3. März veröffentlicht.

Unter den Erstausgezeichneten gilt unser besonderer Glückwunsch den Preisträgern:

 

Florian Emmerich

für die Bildgestaltung

 zu

„Herrhausen – Der Herr des Geldes“

4 x 60 Minuten

Sperl Film- und Fernsehproduktion | X-Filme | ARD Degeto Film | RBB | SWR | HR

 

und

Kyan Bayani

für seine Musik

zu

„Das zweite Attentat“

6 x 45 Minuten

EIKON MEDIA | Deal Productions | WDR | ARD Degeto Film

 

 

„Herrhausen – Der Herr des Geldes“ ist eine Produktion der Sperl Film- und Fernsehproduktion in Koproduktion mit X-Filme Creative Pool GmbH sowie ARD Degeto Film, RBB, SWR, HR für die ARD. Redaktion: Claudia Luzius, Christoph Pellander (beide ARD Degeto Film), Kerstin Freels, Martina Zöllner (beide RBB), Michael Schmidl (SWR), Jörg Himstedt, Patricia Vasapollo (beide HR).

„Das zweite Attentat“ wurde produziert von EIKON Media in Zusammenarbeit mit Deal Productions im Auftrag von WDR und ARD Degeto Film für die ARD. Redaktion: Elke Kimmlinger (WDR), Christoph Pellander (ARD Degeto Film.

„Ohne jede Spur – Der Fall Nathalie B.“ wurde produziert von der Zeitsprung Pictures und der Graf Filmproduktion in Koproduktion mit der ARD Degeto Film und dem ORF. Redaktion: Niklas Wirth, Patrick Noel Simon. Christoph Pellander (alle ARD Degeto Film), Andrea Bogad-Radatz und Georg Petermandl (beide ORF).

Mehr zu und von der Deutschen Akademie für Fernsehen finden Sie hier.

Rund 100 Kreative und Programm-Macher:innen trafen sich zum Austausch – ARD Degeto Film | Sebastian Gabsch

 

Zum Start der Berlinale lädt die ARD Degeto Film traditionell zum großen Netzwerktreffen ein, und bereits zum 11. Mal trafen sich rund 100 Kreative und Programm-Macher:innen zum Austausch. Veranstaltet wurde der ARD DEGETO CAMPUS in diesem Jahr gemeinsam von ARD Degeto Film, ARD-Programmdirektion und ARD Koordination Fiktion mit Unterstützung der Film und Medienstiftung NRW.

Christoph Pellander, designierter Geschäftsführer der ARD Degeto Film, führte gemeinsam mit Jonas Schlatterbeck (Head of Content ARD Mediathek) durch den Vormittag, in dessen Zentrum dieses Mal die Verbreitung von (seriellem) Content stand.

Für Christoph Pellander ist der Auftrag klar: „Gute und überzeugende Inhalte beginnen heute nicht mehr allein mit einem Drehbuch – und sie enden nicht mit der letzten Klappe. Wie sie die Zuschauenden erreichen, muss von Anfang an mitgedacht werden – von der Entwicklung der ersten Idee bis zum Release in der ARD Mediathek. Gemeinsam mit den Kreativen und den Programmschaffenden in der ARD sorgen wir dafür, dass sie zur richtigen Zeit, auf den richtigen Plattformen und in der passenden Form beim Publikum ankommen.“

Präsentiert wurden außerdem drei Programm-Highlights, die genau diesen kreativen Ansatz der Verbreitung mit sich bringen: „All Heroes Are Bastards“ (ARD Degeto Film) von Esra und Patrick Phul (Picture Me Rollin‘ GmbH) und der bildundtonfabrik (btf) ist eine Superhelden-Mystery-Serie, die komplett in Köln-Porz entstanden ist – direkt aus der Community für die Community. Zwei der sechs Folgen werden im Rahmen des Berlinale Series Market Selects gezeigt.

Die Mysteryserie „House of Yang“ (SWR) von Stefanie Ren zeigt in düsterer Schwarzwald-Kulisse, mit welcher Wucht Geschehnisse der Vergangenheit noch in die Gegenwart reichen können – und spricht damit all diejenigen an, die in eine fesselnde Story eintauchen möchten. Die sechsteilige Serie (Regie: Mia Spengler) ist der diesjährige ARD-Beitrag zu den Berlinale Special Series.

Vom Schwarzwald in den Norden geht es mit den „Friesenjunkies“ (ARD Degeto/ radiobremen/ hr), aus der Feder von Emil und Oskar Belton. Der unverkennbare Stil der kreativen Brüder („Die Discounter“, „Intimate“) zeigt sich auch in der Serie rund um die Entzugsklinik Isebek auf Sylt, in der sich Prominente, Millionäre und ganz normale Menschen zum luxuriösen Entzug treffen.

Die achtteilige Serie wird, wie auch „All Heroes Are Bastards“ und „House of Yang“, noch in diesem Jahr in der ARD Mediathek zu sehen sein.

 

v.l.n.r.: Christoph Pellander (Redaktionsleiter), Diane Wurzschmitt (diesjährige Patin des Impuls Preises), Kirsten Wiebke Otte (Preisträgerin), Thomas Schreiber (Geschäftsführer der ARD Degeto Film) Foto: ARD Degeto Film| Sebastian Gabsch

 

Kirsten Wiebke Otte von der Hochschule für Fernsehen und Film München (HFF) erhält für ihr Exposé „Friendsmas“ den Impuls Preis der ARD Degeto Film. Die Preis-Verleihung fand im Rahmen des ARD Degeto Campus zum Thema „Distribution“ anlässlich der 76. Berlinale statt. Der Geschäftsführer der ARD Degeto Film Thomas Schreiber übergab den Preis gemeinsam mit Redaktionsleiter Christoph Pellander an Kirsten Wiebke Otte.

Mit dem Impuls Preis lädt die ARD Degeto Studierende deutschsprachiger Filmhochschulen dazu ein, ihre Stoffideen für den Sendeplatz „Endlich Freitag im Ersten“ und für die ARD Mediathek einzureichen. Das Thema für die inzwischen 11. Ausschreibung war „A Christmas Comedy!“ – das Exposé zu einem Feel-Good-Movie für die ganze Familie in der Vorweihnachtszeit.

Die Degeto-Jury unter dem Vorsitz der diesjährigen „Patin“ Diane Wurzschmitt wählte „Friendsmas“ unter mehr als 30 Einreichungen aus und begründete ihre Wahl damit, dass Kirsten Otte in ihrer Weihnachts-Rom-Com frisch, modern und augenzwinkernd die Selbstfindungs- und Abnabelungsversuche zweier Endzwanziger beschreibt.
„Dabei lässt sie auch die jeweiligen Familien nicht außer Acht. Dies bietet generationsübergreifend komische wie charmante Momente zum Verlieben, Entlieben und Neubeginnen. Mit einer solch warmherzigen Geschichte können wir unsere Zuschauer:innen in der Weihnachtszeit wunderbar auf das Fest der Liebe einstimmen.“, so die Jury.
Verbunden mit dem Preis ist ein Treatmentauftrag in Höhe von 7.500 Euro und die Chance, den Stoff bis zum finalen Drehbuch gemeinsam mit der Redaktion zu entwickeln.

Und darum geht es in „Friendsmas“: Als zwei Endzwanziger aus ganz unterschiedlichen Gründen beschließen, Weihnachten lieber ohne ihre Familien zu feiern, suchen sie über die App „Friendsmas“ Gleichgesinnte und finden … – sich!

Mit dem Impuls Preis fördert die ARD Degeto Film seit 2014 den Nachwuchs der deutschsprachigen Filmhochschulen und bietet den Studierenden die Möglichkeit, bereits mit ihren ersten Werken vor ein großes Publikum zu treten. Fünf der ausgezeichneten Projekte fanden bereits den Weg ins Hauptabendprogramm am Freitag im Ersten. Ein weiterer Film wird noch in 2026 zur Ausstrahlung kommen.

v.l.n.r.: Sylvaine Faligant, Anna Roller (Regie), Jannis Niewöhner –  Foto: Manfred Behrens/Geisler-Fotopress

 

Am 14. Februar 2026 feierte die ARD-Degeto-Koproduktion „Allegro Pastell“ ihre Uraufführung im Rahmen der 76. Berlinale. Zur Premiere gekommen waren, neben zahlreichen Gästen, auch die Regisseurin Anna Roller, die ihren Film gemeinsam mit den Hauptdarsteller:innen Luna Wedler, Haley Louise Jones, Martina Gedeck, Sylvaine Faligant und Jannis Niewöhner präsentierte.

 

v.l.n.r.: Sylvaine Faligant, Anna Roller (Regie), Jannis Niewöhner – Foto: Manfred Behrens/Geisler-Fotopress
v.l.n.r.: Sylvaine Faligant, Anna Roller (Regie) – Foto: Manfred Behrens/Geisler-Fotopress
v.l.n.r.: Luna Wedler, Haley Louise Jones, Martina Gedeck, Sylvaine Faligant, Jannis Niewöhner – Foto: Manfred Behrens/Geisler-Fotopress
v.l.n.r.: Sylvaine Faligant, Anna Roller (Regie) – Foto: Manfred Behrens/Geisler-Fotopress
Luna Wedler– Foto: Manfred Behrens/Geisler-Fotopress
Haley Louise Jones – Foto: Manfred Behrens/Geisler-Fotopress
Martina Gedeck – Foto: Manfred Behrens/Geisler-Fotopress

„Allegro Pastell“ basiert auf dem gleichnamigen Roman von Bestsellerautor Leif Randt, der auch das Drehbuch dazu schrieb, und führt uns in den Jahrhundertsommer 2018. Die Romanautorin Tanja und der Webdesigner Jerome führen eine scheinbar ideale Fernbeziehung in der Hitze Berlins, der Idylle eines geerbten Bungalows im hessischen Maintal und vielen Zugfahrten dazwischen. Doch das sorgfältig gepflegte Gleichgewicht aus Vertrauen und Ungebundenheit der beiden hyperreflektierten Millennials gerät ins Wanken, als Tanja in der Nacht ihres Geburtstags bemerkt, dass die Beziehung existentiell werden könnte.

 

„Allegro Pastell“ ist eine Produktion der Walker + Worm Film in Koproduktion mit der ARD Degeto Film GmbH und dem Bayerischen Rundfunk. Es spielen u.a.: Sylvaine Faligant, Jannis Niewöhner, Haley Louise Jones, Luna Wedler, Nico Ehrenteit, Vera Flück, Jakob Schreier, Martina Gedeck und Wolfram Koch. Regie führte Anna Roller. Das Drehbuch schrieb Leif Randt nach seinem gleichnamigen Roman. Die Kamera führte Felix Pflieger. Redaktion: Claudia Grässel, Sebastian Lückel (beide ARD Degeto Film), Natalie Lambsdorff (Bayerischer Rundfunk); Produzenten: Tobias Walker, Philipp Worm; Koproduzent: Christoph Pellander (ARD Degeto Film)

 

Mehr zur Präsentation des Films im Rahmen der Berlinale finden Sie hier hier.

 KI-Bild 2026 – Copyright: SRF | Silver Reel | Sky Schweiz

 

SRF und Sky Schweiz realisieren gemeinsam mit Silver Reel und ARD Degeto Film „The Death of Sherlock Holmes“ (AT). Die geplante sechsteilige Serie erzählt ein bislang kaum beleuchtetes Kapitel rund um eine der bekanntesten Figuren der Literaturgeschichte. Die Dreharbeiten sind im Frühling 2026 vorgesehen und finden in der Schweiz, in Südtirol und in Bayern statt.

Ausgangspunkt der Serie ist einer der bekanntesten Momente aus dem Holmes-Universum: der vermeintliche Tod Sherlock Holmes’ an den Reichenbachfällen im Kanton Bern. Während die Welt glaubt, Holmes sei in seinem finalen Duell mit Professor Moriarty ums Leben gekommen, zeigt „The Death of Sherlock Holmes“ (AT) , was nach dem Sturz tatsächlich geschah. Die Serie greift ein bislang nur angedeutetes Kapitel aus Arthur Conan Doyles Werk auf: die drei rätselhaften Jahre zwischen Holmes’ vermeintlichem Tod 1891 und seiner überraschenden Rückkehr 1894 – eine literarische Lücke, die nun filmisch gefüllt wird.

„The Death of Sherlock Holmes“ (AT) wurde nach einer Idee von André Küttel (u. a. „Hallo Betty“, „Platzspitzbaby“) gemeinsam mit Claudia Bluemhuber (Silver Reel, u. a. Produzentin und Regisseurin von „Fallen“) und Pierre Monnard (u. a. „Wilder“, «Platzspitzbaby“) entwickelt. Die Drehbücher stammen von André Küttel und Simone Schmid („Die Beschatter“). Die Dreharbeiten sind im Frühling 2026 vorgesehen; Regie führen Pierre Monnard und Claudia Bluemhuber.

Silver Reel produziert die Serie in Zusammenarbeit mit SRF, Sky Schweiz und ARD Degeto Film.

Stimmen dazu:

Baptiste Planche, Leiter SRF Fiktion

„Die Schweizer Alpen gehören untrennbar zur Geschichte rund um Sherlock Holmes. Dass wir dieses geheimnisvolle Kapitel nun aus einer lokalen Perspektive erstmals filmisch beleuchten können, freut uns sehr. Mit starken kreativen Partnern und einer Erzählung, die in der Schweiz verankert ist, entsteht zeitgemässe Fiktion für unser Publikum.“

Fabian Stein, Head of Content Sky Schweiz

„Die Idee, jenen Teil von Sherlock Holmes’ Geschichte weiterzuerzählen, den Arthur Conan Doyle offenließ – und ihn in der Schweiz zu verorten –, hat uns von Beginn an fasziniert. Mit einer klaren Premium-Ausrichtung setzen wir dabei bewusst auf höchste Qualität und verbinden lokale Verankerung mit internationaler Strahlkraft.“

Christoph Pellander, Leiter Redaktion und Programm-Management ARD Degeto Film

„Mit diesem Period-Crime-Drama wagen wir uns bewusst an eine erzählerische Leerstelle, die Arthur Conan Doyle und bisherige Verfilmungen für Sherlock Holmes offengelassen haben. Genau dort setzen wir an und erzählen eine Geschichte, die im Geiste dem Original treu bleibt und zugleich eine moderne und mutige Weiterentwicklung des Stoffs in Serienform darstellt. Dass wir dieses Vorhaben gemeinsam mit SRF und Sky realisieren, ist für uns ein Glücksfall: Unsere langjährige, vertrauensvolle Partnerschaft hat bereits mehrfach gezeigt, dass kreative Neugier und ein gemeinsames Qualitätsverständnis die besten Voraussetzungen für außergewöhnliche Projekte sind.“

Claudia Bluemhuber, Silver Reel

„Als André Küttel und Pierre Monnard mit „The Death of Sherlock Holmes“ (AT) an uns herantraten, erkannten wir sofort das Potenzial dieser Idee: die legendäre Lücke in der Sherlock-Holmes-Geschichte filmisch mit Leben zu füllen. Im Writers’ Room entwickelte sich daraus eine packende Geschichte über Identitätssuche. Das Holmes-Fieber ergriff schnell auch unsere Partner. Eine Geschichte von internationalem Format in diesem einzigartigen alpinen Schweizer Setting realisieren zu dürfen, ist für Silver Reel eine ganz besondere Freude.“

Christian Friedel – Foto: Clemens Porikys / Deutscher Filmpreis

 

Am 29. Mai ist es wieder so weit: Der Rote Teppich für die Lola wird ausgerollt! Die feierliche 76. Verleihung des Deutschen Filmpreises findet im Palais am Funkturm / Messe Berlin statt und wird am selben Abend in der ARD übertragen – als Livestream in der ARD Mediathek sowie zeitversetzt im Ersten.
Auf der Bühne gibt es ein Wiedersehen: Christian Friedel wird zum zweiten Mal als Moderator durch den Abend führen. Nach seinem mitreißenden Debüt im vergangenen Jahr, kehrt der gefeierte Schauspieler, Musiker und Regisseur zurück und übernimmt erneut die Rolle des charmanten Gastgebers.

Christian Friedel zur Moderation des Deutschen Filmpreises :

„Ich freue mich riesig, ein zweites Mal den Deutschen Filmpreis moderieren zu dürfen. Und meine Band Woods of Birnam darf ich auch gleich wieder mitbringen. Im letzten Jahr war es sehr aufregend und spannend und ich habe mich sehr über die vielen positiven Reaktionen gefreut. Besonders schön war für mich, dass wir all die großartigen Künstler:innen vor und hinter der Kamera so intensiv gefeiert haben. 2026 verspricht wieder ein starker Filmjahrgang zu werden. Und das muss natürlich ebenso gefeiert und gewürdigt werden.“

Christian Friedel zählt zu den vielseitigsten Künstlerpersönlichkeiten seiner Generation. Im Kino überzeugte er unter anderem in THE ZONE OF INTEREST, ELSER und DAS WEISSE BAND, Serienfans ist er zudem aus den Erfolgsserien „Babylon Berlin“ und „The White Lotus“ bekannt. Neben seiner Arbeit vor der Kamera steht Friedel regelmäßig auf renommierten Bühnen in Deutschland und ist auch als Theaterregisseur tätig. Als Musiker ist er Frontmann der Band Woods of Birnam, die ihn auch bei ausgewählten Theaterinszenierungen begleitet.

Welche Filmschaffenden am 29. Mai ins Rennen um eine Lola gehen, darüber entscheiden die knapp 2.400 Mitglieder der Deutschen Filmakademie. Am 31. März werden die Nominierungen zum Deutschen Filmpreis 2026 bekanntgegeben.

Der Deutsche Filmpreis ist eine Veranstaltung der Deutschen Filmakademie in Zusammenarbeit mit dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM), produziert von der Deutschen Filmakademie Produktion GmbH.

In diesem Jahr ist die ARD Degeto Film für die Ausstrahlung im Ersten und in der ARD Mediathek redaktionell verantwortlich.

 

Weltpremiere für „Ein fast perfekter Antrag“: Richard Kropf (Drehbuch), Bernhard zu Castell (LEONINE), Iris Berben, Lasse Scharpen (Studio Zentral), Heiner Lauterbach, Jasna Vavra (LEONINE), Jonathan Perleth, Marc Rothemund (Regie), Victoire Velarde (LEONINE), Sebastian Lückel (ARD Degeto Film), Steffi Ackermann (Wiedemann & Berg) – Foto: LEONINE Studios | Andreas Büttner

 

Unter viel Publikumsbeifall feierte die Kino-Koproduktion der ARD Degeto Film „Ein fast perfekter Antrag“ am 2. Februar 2026 ihre Weltpremiere in der Astor Filmlounge im ARRI München. Produzent Lasse Scharpen und Regisseur Marc Rothemund präsentierten die romantische Komödie in Anwesenheit der beiden Hauptdarsteller:innen Heiner Lauterbach und Iris Berben sowie weiteren Mitgliedern von Cast und Crew.

 

Neben Heiner Lauterbach und Iris Berben spielen Jonathan Perleth, Maya Lauerbach, Janina Kranz, Junis Marlon, Valerie Sophie Körfer, Lucy Gartner, Leander Lesotho, Luca Estelle Horvath, Amira Demirkiran u.a. unter der Regie von Marc Rothemund. Das Drehbuch schrieb Richard Kropf, die Kamera führte Ahmet Tan. Produzent ist Lasse Scharpen, als Koproduzentinnen fungieren: Steffie Ackermann, Cosima von Spreti, Quirin Berg und Max Wiedemann. Redaktion: Sebastian Lückel und Christoph Pellander (beide ARD Degeto Film).

„Ein fast perfekter Antrag“ ist eine Produktion von Studio Zentral in Koproduktion mit ARD Degeto Film und Leonine Studios. Kinostart ist am 26. Februar 2026.

Und darum gehts:

Der eigenwillige Witwer Walter (Heiner Lauterbach) vertreibt sich seine Zeit im Ruhestand damit, Restaurants zu testen und akribisch im Internet zu bewerten. Bei einem seiner Restaurantbesuche trifft er zufällig seine Jugendliebe Alice (Iris Berben) wieder. Vor 40 Jahren hatte er ihr einen Heiratsantrag gemacht und war spektakulär gescheitert. Die lebensfrohe und freigeistige Kunstprofessorin ist auch heute noch das genaue Gegenteil des altmodischen, akkuraten Walter. Der Ehrgeiz des pensionierten Ingenieurs ist geweckt. Er will es diesmal besser machen, während Alice gar nicht daran denkt, denn sie liebt ihr unabhängiges Leben und braucht keinen Beziehungsstress. Sie stellt eine Bedingung: Erst wenn er echtes Interesse an ihrer Welt zeigt, bekommt er vielleicht eine zweite Chance. Und so schreibt sich Walter, der sich nie für Kunst interessiert hat, zu Alice Entsetzen als Gaststudent in ihrem Kurs ein – fest entschlossen, sich selbst und ihr zu beweisen, dass es nie zu spät ist, neue Wege zu gehen.  Aber nicht nur Alice stellt ihn vor ungeahnte Herausforderungen, sondern auch die Begegnung mit seinen 40 Jahre jüngeren Kommiliton:innen. Unerwartet finden sich Alice und Walter in einem neuen, aufregenden Kapitel ihres Lebens wieder und müssen sich fragen: Rostet alte Liebe wirklich nicht?

Marlene Lohse (Rolle: Jule Christiansen), Nicolay Gutscher (Kamera), Jana Klinge (Rolle: Hannah Wagner), Hinnerk Schönemann (Rolle: Hauke Jacobs), Judith Kennel (Regie)– Foto: ARD Degeto Film | NDR | Sandra Hoever

 

Gute und faire Arbeitsbedingungen bei der Produktion von Filmen und Series zu befördern und ein klares Signal für verantwortungsvolle Zusammenarbeit am Set zu setzten, das ist das Anliegen, das hinter der Vergabe des Fair Film Awards steht. Seit 2011 zeichnet die Initaitive Fair Film, in der sich mehr als 30 Berufsverbände und Institutionen zusammenschließen, vorbildliche Arbeiten damit aus.

Wir freuen uns besonders, dass in diesem Jahr der von triple pictures im Auftrag von ARD Degeto Film und NDR produzierte Film

 

„Nord bei Nordwest – Liebesgrüße aus Neapel“ (AT) 

in der Kategorie Film 

 

nominiert ist, gratulieren und danken an dieser Stelle bereits herzlich allen Beteiligten für dieses Ergebnis!

Und natürlich drücken wir fest die Daumen, wenn im Februar die Gewinner:innen zur Berlinale bekanntgeben werden.

Alle Nominierungen sowie mehr zum Fair Film Award finden Sie hier.

Gedreht wurde „Liebesgrüße aus Neapel“ als 31. Film der Reihe „Nord bei Nordwest“ von Mitte November bis Mitte Dezember 2025. Die Ausstrahlung erfolgt voraussichtlich im vierten Quartal 2026,

Die Filme 1 bis 29 der Reihe stehen aktuell in der ARD Mediathek alle zum Abruf breit.

 

In „Nord bei Nordwest – Liebesgrüße aus Neapel“ (AT) spielen neben Hinnerk Schönemann (Hauke Jacobs), Jana Klinge (Hannah Wagner) und Marleen Lohse (Jule Christiansen) u.a. Janina Elkin (Leyla Spiekermann) und Lana Cooper (Nele Storm). Das Buch stammt erneut von Holger Karsten Schmidt, Headautor der erfolgreichen Reihe im Ersten. Regie führte Judith Kennel.

Zum Inhalt:

Der Berufseinbrecher Jan und seine Begleiterin Nele dringen ins Haus des vermögenden Ehepaares Leyla und Malte Spiekermann ein – doch die Begegnung verläuft anders als geplant. Als Leyla und Malte die Einbrecher stellen, liegen plötzlich Jan und Malte erschossen am Boden. Hatten sich die beiden Frauen verabredet? Nele flieht spurlos. Für die Schwanitzer Polizisten Hauke Jacobs und Hannah Wagner scheint der Fall zunächst klar, bis dem KTUler Puttkammer kritische Ungereimtheiten auffallen. Jule Christiansen, die in ihrer Jugend mit Leyla und Nele befreundet war, konfrontiert die beiden Frauen allein mit ihren Erkenntnissen zu einem möglichen Komplott, bringt sich dabei jedoch selbst in höchste Gefahr.

Produzent ist Seth Hollinderbäumer, geschäftsführende Produzenten: Joshua Lantow und Oliver Behrmann (alle triple pictures), Kamera: Nicolay Gutscher, Produktionsleitung: Markus Kadl. Die Redaktion haben Donald Kraemer (NDR) und Katja Kirchen (ARD Degeto Film).

Zum Drehende fand sich in der Münchner Residenz prominenter Besuch. 1. Reihe (jeweils v.l.n.r.): Gretha Heisig, Dorothee Erpenstein, Paul Winkler, Carlotta Bähre, Aaron Friesz, Jonathan Kriener, Luis Pintsch, Katharina Leonore Goebel –  2. Reihe: Carolin Haasis, David Zimmerschied, Nina Vukovic, Björn Wilhelm, Staatsminister Dr. Florian Herrmann, Lisa Giehl, Max Wiedemann – 3. Reihe: Lukáš Borik Polanský, Julius Gause, Christoph Pellander, Oliver Vogel, Elmar Jaeger, Moritz von Krüdener – 4. Reihe: Sebastian Ko, Jan Prahl, Bettina Ricklefs, Johanna Dirnberger, Stefan Mütherich  – Copyright: W&B Television/ARD Degeto Film/BR/ServusTV/SRF/ Leander Wiegemann

 

König Ludwig II. von Bayern – eine Ikone, ein Mythos, ein Rätsel. Bis heute geliebt als Märchenkönig, gefürchtet als Exzentriker, verklärt als tragische Figur. Doch wer war er wirklich? Die Highend-Serie „Ludwig“ wirft einen völlig neuen Blick auf ihn: heutig, radikal, emotional, fesselnd. Ein Crime-Drama, das die Ermittlungen zu seinem mysteriösen Tod mit dem intimen Psychogramm eines Mannes verwebt, der in seiner Zeit keinen Platz fand.

Die Hauptrollen übernehmen Luis Pintsch („22 Bahnen“), Felix Mayr („Unorthodox“, „Senna“), Aaron Friesz („Corsage“, „Franz K.“), Carlotta Bähre („Ku‘damm 77“) und Jonathan Kriener („Chabos“). In weiteren Rollen spielen u. a. Tom Wlaschiha („Stranger Things“, „Das Boot“), Francis Fulton-Smith („Die Spiegel-Affäre“, „Oktoberfest 1900“), Paul Winkler („Crystal Wall“), Benedikt Kalcher („Ku’damm 77“), Julius Gause („Oderbruch“), Karl Markovics („Babylon Berlin“, „Die Fälscher“), Nikolai Kinski („Masters of the Air“) und Michael Epp („The Beekeeper“). Regie führen Nina Vukovic („Der Schatten“, „Kleo 2“) und Sebastian Ko („Zielfahnder – Polarjagd“, versch. „Tatorte“), die auch als Autor:innen fungierten. Headwriter waren Dominik Kempf und Marianne Wendt. Im Writers Room haben Lukas Becker, Magdalena Grazewicz, Hanna Hribar, Julia C. Kaiser, Boris Kunz, Anja Marquardt, Christian Schiller und Carolina Zimmermann zusammengearbeitet. Die Kamera führt Jan Prahl.

Zum Inhalt:

Bayern 1886: Der rätselhafte Tod König Ludwig II. (Luis Pintsch) gibt dem als Sonderermittler berufenen Gustav Zimmermann (Felix Mayr) die Chance, sich in einem politischen Pulverfass zu beweisen. Je tiefer Gustav in das wahre Leben des Märchenkönigs eintaucht, desto deutlicher zeigt sich das Bild eines verletzlichen Freigeistes, der nicht zu sich stehen darf. Gustav erfährt von Beweisen für Ludwigs Romanze mit dem jungen Offizier Paul (Jonathan Kriener) und erkennt: Diese Enthüllung bietet Sprengstoff für die geschwächte Dynastie! Ludwigs großzügige Unterstützung von Richard Wagner (Michael Epp), den er in dessen Exil in der Schweiz aufsucht, sorgten für Unmut im Königshaus und in der Politik. Auch Ludwigs ehemalige Vertraute Sophie (Carlotta Bähre) scheint sich gegen ihren einstigen Verlobten verschworen zu haben. Wem kann Gustav trauen? Gefangen in einem Netz voller Intrigen steht der gewissenhafte Aufklärer vor der gefährlichen Frage, ob er Zeuge einer Tragödie oder nichtsahnender Spielball bei einem Staatsstreich ist.

„Ludwig“ ist eine Produktion der W&B Television in Koproduktion mit ARD Degeto Film, Bayerischer Rundfunk, ServusTV und SRF. Produzenten sind Oliver Vogel, Quirin Berg, Max Wiedemann und Dominik Kempf. Ausführender Produzent ist Stefan Mütherich, Gretha Heisig fungiert als Producerin. Die redaktionelle Federführung liegt bei der ARD Degeto Film, Carolin Haasis und Christoph Pellander, die Redaktion beim Bayerischen Rundfunk verantwortet Elmar Jaeger, bei ServusTV Maresa Wendleder und Frank Holderied und beim SRF Thomas Lüthi und Baptiste Planche. „Ludwig“ wird gefördert vom German Motion Picture Fund (GMPF), dem FilmFernsehFonds Bayern (FFF Bayern) und mit Unterstützung des Production Incentives des Czech Audiovisual Fund.

Die Ausstrahlung der Serie „Ludwig“ ist für 2027 geplant.