In „Mordkommission Istanbul – Rettet Tarlabasi“ ermittelt Erol Sander in der Rolle des Kommissars Mehmet Özakin. Sander spielt die von der Krimiautorin Hülya Özkan entwickelte Figur als scharfsinnigen Ermittler, der trotz seines aufreibenden Alltags versucht, für seine geliebte Frau da zu sein. Unterhaltungsspezialist Michael Kreindl verfilmte das Drehbuch von Clemens Murath, der 2012 für seine Vorlage zu dem Drama „Es ist nicht vorbei“ für den Grimme-Preis nominiert wurde. Gedreht wurde an Originalschauplätzen in der brodelnden Bosporus-Metropole:
Istanbul, eine Stadt mit reicher Geschichte und prosperierender Gegenwart. Der mächtige Bauunternehmer Hakan Demirkan gehört zu jenen Männern, die vom Boom profitieren – bis er ermordet in seinem Sommerhaus aufgefunden wird. Die Umstände der Tat sind äußerst mysteriös. Nahe der Leiche liegt eine Voodoo-Puppe und bald entdecken Kommissar Mehmet Özakin und sein Assistent Mustafa, dass es schon länger okkulte Drohungen gegen den Unternehmer gab. Feinde hatte er viele, nicht zuletzt wegen seines neuesten Projekts: Demirkan wollte den alten Istanbuler Stadtteil Tarlabasi komplett abreißen und als schickes Wohnviertel neu aufbauen. Für die alteingesessenen Bewohner wäre dies eine Katastrophe. Umso erstaunter sind Özakin und Mustafa, als sie herausfinden, dass der 60-Jährige ausgerechnet eine Affäre mit der blutjungen Yasemin Gül hatte. Nicht wegen des großen Altersunterschieds bekommt die heimliche Beziehung Brisanz, sondern weil Yasemin zu den Anführern einer Bürgerinitiative gehört, die sich massiv gegen das Tarlabasi-Projekt engagiert. Zudem kursieren Gerüchte, dass der Baulöwe das gigantische Projekt aufgeben wollte. Demirkans Ehefrau und sein Sohn, ein aufstrebender Jungpolitiker, der ebenfalls von dem Vorhaben profitiert hätte, wollen von diesen Gerüchten nichts wissen. Auch Demirkans Geschäftspartner Cihan Baysal ist überzeugt, dass der Ermordete die Stadtteilsanierung mit aller Macht durchsetzen wollte – aber kann man dem aalglatten Spekulanten wirklich Glauben schenken? Jede heiße Spur, der die Ermittler folgen, scheint sich in Ungewissheiten zu verlieren. Bis Özakin durch Zufall eine Entdeckung in Demirkans Vergangenheit macht, die sämtliche Geschehnisse in einem völlig neuen Licht erscheinen lassen.
| Darsteller |
Rolle |
| Erol Sander |
Mehmet Özakin |
| Idil Üner |
Sevim Özakin |
| Oscar Ortega Sánchez |
Mustafa Tombul |
| Erden Alkan |
Sercan Yilmaz |
| Turgay Dogan |
Dr. Bulut |
| Cosma Shiva Hagen |
Yasemin Gül |
| Mehdi Moinzadeh |
Simon Abkarian |
| Ayhan Isik |
Hakan Demirkan |
| Renan Demirkan |
Hanife Demirkan |
| Billey Demirtas |
Züli Demirkan |
| Peter Davor |
Cihan Baysal |
| Adriana Altaras |
Femine Gül |
| Robin Gooch |
Madame Catherine |
| Tunca Aydogan |
Sami Özburak |
| Yildirim Öcek |
Azarkan Önal |
| und andere |
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Mit seinem Kinodebüt gelang es dem britischen Regisseur Duncan Jones, Sohn der Rock-Ikone David Bowie, dem Science-Fiction-Genre neue Impulse zu verleihen. Stilistisch und inhaltlich orientiert er sich eher an Klassikern wie „Lautlos im Weltraum“ oder „2011 – Odyssee im Weltraum“ als an den Fantasy-Welten von „Krieg der Sterne“ oder „Star Trek“. Jones kreiert mit wenigen, aber effektiven Mitteln und nur einem zentralen Darsteller – dem überragenden Sam Rockwell, der hier mit sich selbst um die Wette spielt – einen utopischen und dennoch menschlichen Zukunftsthriller. Jones lieferte eine überzeugende Visitenkarte seines Regietalents. 2009 wurde „Moon – Die dunkle Seite des Mondes“ als Bester britischer Independent-Film ausgezeichnet:
Die Energieversorgung der Erde dominiert in unbestimmter Zukunft ein gasförmiges Element namens Helium 3, das vom Konzernriesen Lunar Industries in großem Stil auf der Rückseite des Mondes abgebaut wird. Sam Bell hat mit der Firma einen Dreijahresvertrag abgeschlossen, um die Gewinnung des begehrten Stoffes auf einer Mondbasis zu überwachen. Nun nähert sich seine Tätigkeit ihrem Ende, Sams Konstitution hat unter der jahrelangen Einsamkeit – sein einziger „Kollege“ und gleichzeitig Kontrolleur ist eine intelligente, computergesteuerte Robotereinheit namens Gerty – merklich gelitten. Nach einem schweren Arbeitsunfall erwacht er mit Gedächtnislücken auf der Krankenstation und muss zu seiner Verwunderung feststellen, dass ein neuer Beauftragter von Lunar Industries seinen Platz eingenommen hat: ein junger Mann, der ihm aufs Haar gleicht, mit seiner Stimme spricht, seine Erinnerungen teilt und seinen Namen trägt: ein Doppelgänger. Nach anfänglichem Misstrauen kommen sich die beiden Sams schließlich näher und stellen aufgrund persönlicher Nachforschungen fest, dass sie beide zu einer Serie von in Masse produzierten Klonen gehören, die von der Konzernleitung immer dann neu aktiviert werden, wenn das Vorgängermodell nach dreijähriger Lebensdauer seinen Geist aufgibt. Alarmiert von dieser schockierenden Entdeckung und mit der ernüchternden Tatsache konfrontiert, dass ihre Auftraggeber niemals vorhatten, sie wieder nach Hause auf die Erde zu schicken, hecken der gesundheitlich immer stärker in Mitleidenschaft gezogene Sam und sein identisches Gegenüber einen Fluchtplan aus, den aber nur einer der Männer in die Tat umsetzen kann. Denn ihnen ist bewusst: Wenn das angekündigte Rettungsteam von Lunar Industries, das die Ursachen von Sams Unfall unter die Lupe nehmen will, auf der Mondbasis eintrifft, bedeutet das für sie beide nur eines: den sicheren Tod.
| Darsteller |
Rolle |
| Sam Rockwell |
Sam Bell |
| Kevin Spacey |
Gerty (Stimme) |
| Dominique McElligott |
Tess Bell |
| Rosie Shaw |
Little Eve |
| Adrienne Shaw |
Nanny |
| Kaya Scodelario |
Eve Bell |
| Benedict Wong |
Thompson |
| Matt Berry |
Overmeyers |
| und andere |
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Eine Leiche in der Saale gibt den beiden Hauptkommissaren Zorn und Schröder Rätsel auf: Anscheinend handelt es sich um einen Selbstmörder. Aber warum ist der Mann bis zum Fluss gelaufen, um sich im Wasser zu erschießen? Zorn und Schröder beginnen zu ermitteln. Der Tote war Staatsanwalt, hieß Meinolf Grünbein und war zu Lebzeiten völlig unauffällig. Trotzdem wurde er zuletzt offenbar verfolgt.
Während Zorn und Schröder Antworten auf die vielen offenen Fragen suchen, wird Schröder angefahren. Der flüchtige Fahrer ist Strafverteidiger und hat eine Gemeinsamkeit mit dem toten Staatsanwalt: Beide waren in einen Prozess um den vermögenden Geschäftsmann Elias de Koop involviert. Nur ein Zufall?
Als wäre der neue Fall nicht schon anstrengend genug, hat Zorn auch noch Probleme mit Malina. Die hat einen Freund bei sich einquartiert, und Zorn bekommt seine Eifersucht einfach nicht in den Griff.
| Darsteller |
Rolle |
| Stephan Luca |
Zorn |
| Axel Ranisch |
Schröder |
| Alice Dwyer |
Frieda Borck |
| Katharina Nesytowa |
Malina |
| Tonio Arango |
Elias de Koop |
| Barnaby Metschurat |
Jan Czernyk |
| Paul Faßnacht |
Lampenmann |
| Hans Klima |
Richter |
| Monika Lennartz |
Mutter Schröder |
| Christian Grashof |
Vater Schröder |
| Anne-Kathrin Gummich |
Pförtnerin |
| Matthias Lier |
Hermann |
| Jörg Steinberg |
Anwalt |
| Jörg-Uwe Schröder |
Staatsanwalt |
| und andere |
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Der Logopäde und Familienvater Matthias Pretschke ist keiner, der das Leben von der leichten Seite nimmt. Ordnung, Selbstbeherrschung und Gesundheitsbewusstsein werden bei dem Familienvater großgeschrieben. Kein Wunder, dass seine Ehe in einer Krise steckt und seine Kinder Fee und Jonas höllisch genervt sind. Schließlich stellt seine Frau Petra ihm ein Ultimatum: Matthias hat exakt eine Woche Zeit, um sich wieder als liebe- und verständnisvoller Ehemann zu beweisen. Danach ist endgültig Schluss.
In dieser Situation platzt überraschend Tom in sein Leben: Sein eineiiger Zwillingsbruder, von dessen Existenz Matthias bislang nichts wusste. Der arbeitslose Schauspieler und schnoddrige Frauenheld ist das genaue Gegenteil des stocksteifen Sprachtherapeuten. Als Tom von den Eheproblemen seines Bruders hört, macht er ihm ein Angebot: Er will für eine Weile den Job des Logopäden übernehmen, damit Matthias sich ganz der Rettung seiner Ehe widmen kann.
Doch die Sache läuft nicht ganz so wie geplant. Als die ahnungslose Petra auf Tom trifft, hält sie ihn ganz selbstverständlich für ihren Ehemann und schleift ihn nach Hause. Dass ihr spießiger Gatte auf einmal Lederjacke trägt und ganz ungewohnt belegte Pizza zum Abendessen bestellt, überrascht sie zwar. Aber sie findet schnell Gefallen an diesen Veränderungen. Mit seiner locker-humorvollen, zugleich aber einfühlsamen Art gewinnt Tom schnell das Vertrauen von Fee und Jonas – und auch Petra scheint ihren Mann wieder mit anderen Augen zu sehen. Angesichts dieser erfreulichen Auswirkungen will Matthias den Rollentausch gerne verlängern, bis Petra sich die Scheidungspläne aus dem Kopf geschlagen hat. Indessen stößt auch er selbst in Toms Rolle auf überraschende Herausforderungen: So muss er seinen Bruder bei einem Vorsprechen am Theater vertreten und trifft dabei auf Pola. Die Ex-Geliebte seines Bruders ist auf den Hallodri nicht gut zu sprechen. Mit List und Improvisationstalent versucht Matthias, seine Rolle zu meistern. Es ist natürlich nur eine Frage der Zeit, bis der brüderliche Mummenschanz in hohem Bogen auffliegt.
Die clevere Komödie sprüht vor Wortwitz und pointierter Situationskomik, hat aber auch nachdenklichere Momente, die der Geschichte ihre Erdung geben. Christoph Maria Herbst beweist in einer Doppelrolle sein Talent für satirischen Humor ebenso wie seine Begabung als Charakterdarsteller. Das Drehbuch stammt Stefan Rogall, Regie führte Isabel Kleefeld, deren Demenz-Drama „Sein gutes Recht“ von der Kritik hoch gelobt wurde.
| Darsteller |
Rolle |
| Christoph Maria Herbst |
Matthias Pretschke/Tom Senger |
| Ulrike C. Tscharre |
Petra Pretschke |
| Sophie von Kessel |
Pola |
| Lotte Becker |
Fee Pretschke |
| Valentin Wilczek |
Jonas Pretschke |
| Bettina Stucky |
Frau Miebach |
| Harry Wolff |
Herr Zunker |
| Christiane Lemm |
Frau von Hohenfels |
| Maximilian Hilbrand |
Double Matthias/Tom |
| und andere |
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Ein luxuriöses Loft, fünf verheiratete Männer, ein bestialischer Mord und die Frage, wer es getan hat: Mit dem Hollywood-Thriller „Mord im Loft“ drehte der belgische Regisseur Erik Van Looy ein Hochglanz-Remake seines eigenen Überraschungserfolgs. In seinem Heimatland brach das Original 2008 mit 1,2 Millionen Besuchern alle Rekorde. Sechs Jahre später verstrickt Van Looy seine fünf smarten Protagonisten abermals in ein Netz aus Lügen und Geheimnissen. Geschickt verknüpft das Drehbuch dabei die klassische Frage nach dem Täter mit den Versuchen der Beteiligten, heil aus der Sache herauszukommen. Es ist eine harte Probe, auf die die Freundschaft in diesem Thriller gestellt wird:
Fünf Ehemänner, ein Geheimnis: Chris, Luke, Vincent, Marty und Philip teilen sich ein luxuriöses Hochhaus-Loft, in dem sie ihren sexuellen Abenteuern ungestört nachgehen. Jeder hat seinen eigenen Schlüssel, die Wohnung ist alarmgesichert und alle haben sich zur Diskretion verpflichtet. Als eines Tages eine Tote, blutüberströmt, nackt und gefesselt, dort auf dem Bett liegt, beginnt das Katz- und Maus-Spiel: Einer von ihnen muss der Mörder sein. Aber keiner gibt die Tat zu. Luke und Chris trommeln die Clique zusammen. Was ist passiert? Jeder der Freunde schwört, nichts mit dem bestialischen Mord zu tun zu haben, doch was ist wirklich geschehen? Unter Verdacht gerät zunächst der unbeherrschte Philip, der sich schon einmal im Drogenrausch an einer Frau vergehen wollte. Oder ist Psychotherapeut Chris der Täter? Er kann als Einziger seinen Schlüssel nicht vorzeigen. Andererseits – kann man dem geschwätzigen Marty noch trauen? Ist das alles nur eine Inszenierung, das perfekte Verbrechen, eine Intrige oder ein Racheakt der Ehefrauen? Schon bald versucht jeder der Freunde nur noch, seine Haut zu retten – notfalls auch auf Kosten eines anderen.
„Mord im Loft“ ist der dritte von acht Filmen zum diesjährigen PremierenKino im Ersten. Der vierte Film folgt am 8. August: „Das grenzt an Liebe“. Die Hauptrollen in dieser romantischen Komödie von Rob Reiner spielen Michael Douglas und Diane Keaton.
| Darsteller |
Rolle |
| Karl Urban |
Vincent Stevens |
| James Marsden |
Chris Vanowen |
| Wentworth Miller |
Luke Seacord |
| Eric Stonestreet |
Marty Landry |
| Matthias Schoenaerts |
Philip Trauner |
| Isabel Lucas |
Sarah Deakins |
| Rachael Taylor |
Anne Morris |
| Rhona Mitra |
Alison Vanowen |
| Valerie Cruz |
Barbara Stevens |
| Kali Rocha |
Mimi Landry |
| Graham Beckel |
Hiram Fry |
| Elaine Cassidy |
Ellie Seacord |
| Margarita Levieva |
Vicky Fry |
| Kristin Lehman |
Detective Huggins |
| Ric Reitz |
Joel Kotkin |
| Kathy Deitch |
Dana |
| Robert Wisdom |
Detective Cohagan |
| Madison Burge |
Zoe Trauner |
| Cindi Woods |
Mrs. Fry |
| Laura Cayouette |
Mrs. Kotkin |
| Barbara Dzikanowice |
Prostituierte |
| und andere |
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In der Verfilmung „Das goldene Ei“ von Donna Leon, maßt sich eine ebenso reiche wie mächtige Familie an, über Leben und Tod zu entscheiden. Deren aus der Zeit gefallene „Grandezza“ setzten Regisseur Sigi Rothemund und Kameramann Dragan Rugulj stilsicher in Szene. Zum bewährten Ensemble der beliebten Krimireihe mit Uwe Kockisch als Commissario Brunetti, Julia Jäger als Brunettis couragierter Ehefrau Paola, Michael Degen als eitlem Vorgesetztem Patta und Karl Fischer als Sergente Vianello kommen zwei herausragende Schauspielerinnen: Juliane Köhler spielt ergreifend eine verzweifelte Mutter zwischen katholischem Glauben und dem Wunsch, dem unglücklichen Leben ihres unehelichen Sohnes einen Sinn zu geben. Imogen Kogge irritiert als ihre kaltherzige und habgierige Schwester Maria Pia.
„Zwischen Opfer und Täter gibt es immer eine Verbindung,“ behauptet Giuseppe Patta nach der Lektüre eines amerikanischen Handbuchs für Profiler, für das er die Ehre hat, ein Vorwort zu schreiben. „Auch wenn Täter und Opfer sich gar nicht kennen!“, räsoniert der Vice-Questore eitel weiter. Doch der aktuelle Fall von Commissario Brunetti scheint schon zu Beginn der Ermittlungen gelöst: Ana Canvanella gesteht, dass sie ihrem geistig zurückgebliebenen Sohn Davide geholfen hat, sich das Leben zu nehmen. Damit soll der Fall zu den Akten gelegt werden. Paola Brunetti jedoch kannte Davide flüchtig aus der Reinigung, in der er für seine Tante Maria Pia arbeitete, und glaubt, dass der junge Mann gar nicht so behindert war, wie er nach außen hin wirkte. Auch Brunetti wird misstrauisch, denn je mehr Fragen er stellt, desto mehr verwickeln sich Davides Tante, seine Mutter und auch deren Arzt in Widersprüche. Als der Staatsanwalt die schon anberaumte Einäscherung des jungen Selbstmörders untersagt, entschließt sich Paola zu einer Falschaussage, um ihrem Mann die weitere Ermittlung zu ermöglichen. Brunetti stößt dabei auf die mächtige und reiche Familie von Ludovico Lembo, die in ihrem Palazzo hinter dicken Mauern residiert. Ist das die gesuchte Verbindung zwischen dem Opfer und dem wahrem Täter? Und dann geschieht ein zweiter, vorgeblicher Selbstmord.
| Darsteller |
Rolle |
| Uwe Kockisch |
Guido Brunetti |
| Julia Jäger |
Paola Brunetti |
| Michael Degen |
Vice-Questore Patta |
| Karl Fischer |
Sergente Vianello |
| Annett Renneberg |
Signorina Elettra |
| Nicolo Polesello |
Davide Cavanella |
| Juliane Köhler |
Ana Cavanella |
| Imogen Kogge |
Maria Pia |
| Karen Böhne |
Ginevra Lembo |
| Hans Peter Hallwachs |
Ludovico Lembo |
| Amanda da Gloria |
Renata |
| Michael Schenk |
Dr. Luca Proni |
| Bernd Stegemann |
Beniamino Cresti |
| Laura-Charlotte Syniawa |
Chiara Brunetti |
| Patrick Diemling |
Raffi Brunetti |
| Dietmar Mössmer |
Alvise |
| Ueli Jäggi |
Dr. Aurino |
| und andere |
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In diesem Drama um zwei Elternpaare und ein Kind glänzt Christina Plate als Mutter, die mit ihrer schicksalhaften Entscheidung alle Beteiligten in ein Wechselbad der Gefühle stürzt. Isabell Gerschke hadert als labile Tochter mit ihrer Mutterrolle. Neben Timothy Peach als Sophias Lebensgefährte ist Hubertus Grimm als junger Bauunternehmer zu sehen. Außerdem treten Christian Kohlund und Jutta Hoffmann auf. Udo Witte, der mit „Schaumküsse“ bereits einen erfolgreichen Film zum Thema Schwangerschaft realisierte, inszenierte nach einem Skript von Drehbuchautorin Ines Eschmann und Elke Sudmann.
Die Architektin Sophia erwartet ein Kind von ihrem Kollegen und Partner Marc, mit dem sie nach dem Tod ihres ersten Mannes ein spätes Glück gefunden hat. Gemeinsam mit ihrer 25-jährigen Tochter Adriana, die ebenfalls kurz vor der Niederkunft steht, verbringt sie ein harmonisches Wochenende am See. Auf der Heimfahrt gerät Adriana jedoch in einen Verkehrsunfall und wird schwer verletzt ins Krankenhaus eingeliefert. Die Ärzte können das Leben ihres ungeborenen Sohnes retten, aber weitere Kinder wird Adriana nach dem schwierigen Eingriff nicht mehr bekommen können. In der allgemeinen Aufregung setzen nun auch bei Sophia die Wehen ein, kurz darauf bringt sie im selben Krankenhaus ihren Sohn zur Welt. Beide Mütter sind erleichtert und glücklich, doch während Sophia in der Nacht alleine nach den Neugeborenen schaut, bemerkt sie entsetzt, dass das Kind ihrer Tochter tot in seinem Bettchen liegt. In diesem schrecklichen Moment bleibt keine Zeit zum Nachdenken – spontan vertauscht Sophia die Babys. Die Konsequenzen dieser einsamen Entscheidung wachsen ihr rasch über den Kopf. Die schmerzliche Sehnsucht nach ihrem weggegebenen Kind muss sie für sich behalten, ein Geheimnis, das ihre Partnerschaft auf eine harte Probe stellt. Adriana hingegen kommt trotz Unterstützung ihres Mannes Jobst mit ihrer Mutterrolle nicht klar. Die junge Frau leidet an postnatalen Depressionen und flüchtet sich in zahlreiche Beschäftigungen. Derweil springt Sophia gerne ein und betreut ihr vermeintliches Enkelkind als Babysitter. Dabei fällt es ihr zunehmend schwer, das Baby wieder herzugeben – als Adriane entdeckt, dass Sophia ihr Baby stillt, kommt es zum Eklat.
| Darsteller |
Rolle |
| Christina Plate |
Sophia |
| Isabell Gerschke |
Adriana |
| Timothy Peach |
Marc |
| Hubertus Grimm |
Jobst |
| Christian Kohlund |
Helmuth |
| Patrizia Moresco |
Alexandra |
| Marie Gruber |
Ärztin |
| Dieter Okras |
Arzt |
| Claudia Eisinger |
Carola |
| Angela Sandritter |
Laura |
| Jutta Hoffmann |
ältere Frau |
| Peter Gavajda |
Professor Brög |
| Saphira Sophie Winter |
Baby Jonathan |
| und andere |
|
v.l.n.r.: Tijan Marei, Johanna Ingelfinger, Christine Strobl, Julia Jentsch, Anna von Haebler, Kaya Marie Möller – Foto: ARD Degeto | Petra Stadler
Zum dritten Mal in Folge lud die ARD Degeto anlässlich des Filmfestes zum Get-together in München ein. Geladen waren die Filmemacherinnen und -macher sowie die Hauptdarstellerinnen und -darsteller der zehn Produktionen, die auf dem diesjährigen Filmfest Premiere feiern. In der Reihe „Neues deutsches Fernsehen“ sind dies der historische Zweiteiler „Die Puppenspieler“, die Filme für den „Endlich Freitag im Ersten“-Sendeplatz „Ellas Baby“ und „Leider verwandt“ und der Krimi „Harter Brocken: Die Kronzeugin“. In Koproduktion mit den ARD-Landesrundfunkanstalten entstanden die Krimikomödie „Der König von Berlin“ (ARD Degeto|RBB) sowie die Mittwochsfilme „Die Freibadclique“ (SWR|ARD Degeto|MDR|SR|NDR), „Eine gute Mutter“ (NDR|ARD Degeto) und der Bernd-Burgemeister-Preis-Gewinner „Zuckersand“ (BR|ARD Degeto|MDR). In der Sektion „Neues deutsches Kino“ läuft Arne Feldhusens „Magical Mystery oder: Die Rückkehr des Karl Schmidt“ und in der Serien-Sektion die Miniserie von Hans-Christian Schmid „Das Verschwinden“. Neben prominenten etablierten Darstellerinnen und Darstellern wie Julia Jentsch, Axel Milberg, Mina Tander, Florian Lukas, Martin Feifel, Sascha Alexander Gersak u.a. folgten viele junge Schauspieltalente der Einladung, darunter Johanna Ingelfinger, Tijan Marei, Anna von Haebler, Kaya Marie Möller, Christian R. Meyer und Jonathan Berlin. Gemeinsam genoss man einen lauen Sommerabend im „Kaisergarten“ im Kreise von Branchen- und Medienvertreter.
v.l.n.r.: Tijan Marei, Johanna Ingelfinger, Christine Strobl, Julia Jentsch, Anna von Haebler, Kaya Marie Möller – Foto: ARD Degeto | Petra Stadler
Zum dritten Mal in Folge lud die ARD Degeto anlässlich des Filmfestes zum Get-together in München ein. Geladen waren die Filmemacherinnen und -macher sowie die Hauptdarstellerinnen und -darsteller der zehn Produktionen, die auf dem diesjährigen Filmfest Premiere feiern. In der Reihe „Neues deutsches Fernsehen“ sind dies der historische Zweiteiler „Die Puppenspieler“, die Filme für den „Endlich Freitag im Ersten“-Sendeplatz „Ellas Baby“ und „Leider verwandt“ und der Krimi „Harter Brocken: Die Kronzeugin“. In Koproduktion mit den ARD-Landesrundfunkanstalten entstanden die Krimikomödie „Der König von Berlin“ (ARD Degeto|RBB) sowie die Mittwochsfilme „Die Freibadclique“ (SWR|ARD Degeto|MDR|SR|NDR), „Eine gute Mutter“ (NDR|ARD Degeto) und der Bernd-Burgemeister-Preis-Gewinner „Zuckersand“ (BR|ARD Degeto|MDR). In der Sektion „Neues deutsches Kino“ läuft Arne Feldhusens „Magical Mystery oder: Die Rückkehr des Karl Schmidt“ und in der Serien-Sektion die Miniserie von Hans-Christian Schmid „Das Verschwinden“ in der Hauptrolle. Neben prominenten etablierten Darstellerinnen und Darstellern wie Julia Jentsch, Axel Milberg, Mina Tander, Florian Lukas, Martin Feifel, Sascha Alexander Gersak u.a. folgten viele junge Schauspieltalente der Einladung, darunter Johanna Ingelfinger, Tijan Marei, Anna von Haebler, Kaya Marie Möller, Christian R. Meyer und Jonathan Berlin. Gemeinsam genossen man einen lauen Sommerabend im „Kaisergarten“ im Kreise von Branchen- und Medienvertreter.
Franz Eberhofer ist zurück! Nach den erfolgreichen Verfilmungen der Kriminal-Komödien „Dampfnudelblues“ (2013) und „Winterkartoffelknödel“ (2014) ermittelt Sebastian Bezzel in „Schweinskopf al dente“ wieder in seiner Paraderolle als bayerischer Dorfpolizist, der sich nur höchst ungern aus der Ruhe bringen lässt. Für die dritte Verfilmung der Bestseller-Reihe von Rita Falk versammelte Regisseur Ed Herzog erneut ein großartiges Ensemble: Die Publikumslieblinge Sebastian Bezzel, Simon Schwarz, Lisa Maria Potthoff, Eisi Gulp, Sigi Zimmerschied und Enzi Fuchs laufen zu Hochtouren auf, denn ein Psychopath treibt in der beschaulichen Idylle Niederkaltenkirchens sein Unwesen:
Dorfpolizist Franz Eberhofer kommt nicht zur Ruhe. Irgendwas ist ja immer los, selbst in der tiefsten bayerischen Provinz Niederkaltenkirchens, wo Eberhofer seinen Beruf als Gesetzeshüter mit der ihm eigenen bajuwarischen Entspanntheit ausübt. Damit ist es aber schlagartig vorbei: Franz’ On-Off-Freundin Susi hat ihn kurzerhand verlassen, um mit ihrem italienischen Verehrer in dessen Pizzeria am Gardasee neu durchzustarten. Denn der Franz ist ja nicht bereit zu einem Bekenntnis. Zudem ist da noch die unangenehme Sache mit dem Küstner, einem entflohenen Psychopathen, der auf Rache sinnt. Ganz oben auf seiner Liste: Franz’ Vorgesetzter Moratschek, der die Panik kriegt, als er nachts einen blutigen Schweinskopf in seinem Bett vorfindet. Moratschek erklärt Franz zu seinem persönlichen Bodyguard und quartiert sich zum eigenen Schutz kurzerhand auf dem Eberhofer-Hof ein. Zum Glück kann sich Franz – wie immer – auf seinen Freund Rudi Birkenberger verlassen.
| Darsteller |
Rolle |
| Sebastian Bezzel |
Franz Eberhofer |
| Simon Schwarz |
Rudi Birkenberger |
| Lisa Maria Potthoff |
Susi |
| Gregor Bloéb |
Küstner |
| Enzi Fuchs |
Oma |
| Eisi Gulp |
Vater |
| Gerhard Wittmann |
Leopold |
| Sigi Zimmerschied |
Moratschek |
| Margarethe Tiesel |
Frau Moratschek |
| Daniel Christensen |
Flötzinger |
| Maria Hofstätter |
Frau Beischl |
| Stephan Zinner |
Simmerl |
| Max Schmidt |
Wolfi |
| Thomas Kügel |
Bürgermeister |
| Frederic Linkemann |
Karl Stopfer |
| Francis Fulton-Smith |
Barschl |
| Matthias Egersdörfer |
Beischl Ehemann |
| Eli Wasserscheid |
Jessie |
| Chi Le |
Panida |
| Noya Alena Braun |
Sushi |
| Gunther Gillian |
Luca |
| Castro Dokyi Affum |
Pizzakurier |
| Alexander Liegl |
Unfallarzt |
| Marcus Morlinghaus |
Hotelangestellter |
| Max Mauff |
Verkäufer |
| und andere |
|
Zwei Hollywoodstars liefern sich im Generationendrama „Der Richter – Sein wichtigster Fall“ ein packendes Schauspielerduell. Robert Downey jr., selbst mit reichlich Gerichtserfahrung ausgestattet, brilliert als abgezockter Strafverteidiger. Schauspiellegende Robert Duvall beeindruckt in der Rolle des strengen Patriarchen, für die er zur Recht die siebte Oscar-Nominierung seiner großen Karriere bekam. Stilsicher führt Regisseur David Dobkin sein Gerichtsdrama auf die Plädoyers zu, bei denen es ebenso um den Fall wie den Vater-Sohn-Konflikt geht. Auch in den Nebenrollen ist der Film bestens besetzt mit Billy Bob Thornton als knallhartem Staatsanwalt und Vincent D’Onofrio in der Rolle des großen Bruders, bei dem Hank in einer schweren Schuld steht:
Moral spielt für den mit allen Wassern gewaschenen Großstadtanwalt Hank Palmer aus Chicago keine Rolle. Ganz anders sein Vater Joseph, der hochangesehene Richter von Carlinville im Bundesstaat Indiana. Kein Wunder, dass die beiden wenig miteinander anfangen können. Für die Beerdigung seiner Mutter kehrt Hank in seine Heimatstadt zurück. Dort ist alles beim Alten: Sein Vater lässt ihn die kühle Härte spüren, die ihn einst aus dem Elternhaus getrieben hat. Kurz ist die Wiedersehensfreude mit seinen Brüdern und einer Jugendliebe. Nach der Trauerfeier möchte Hank so schnell wie möglich weg. Es kommt jedoch anders, denn der Richter gerät nach einem Unfall mit Todesfolge unter Anklage und sein ungeliebter Sohn will ihn verteidigen. Eigentlich ist das die Chance, endlich die Anerkennung seines Vaters zu gewinnen. Der jedoch lehnt Hanks übliche Kniffe kategorisch ab und macht es ihm mit seinem Starrsinn zusätzlich schwer. Dabei steht für Joseph alles auf dem Spiel: der gute Ruf, die Lebensleistung und sogar seine Freiheit. Bevor Vater und Sohn an einem Strang ziehen können, müssen sie Einiges ausräumen.
| Darsteller |
Rolle |
| Robert Downey jr. |
Hank Palmer |
| Robert Duvall |
Joseph Palmer |
| Vera Farmiga |
Samantha Powell |
| Vincent D’Onofrio |
Glen Palmer |
| Jeremy Strong |
Dale Palmer |
| Dax Shepard |
C.P. Kennedy |
| Leighton Meester |
Carla Powell |
| Billy Bob Thornton |
Dwight Dickham |
| Ken Howard |
Richter Warren |
| Emma Tremblay |
Lauren Palmer |
| Balthazar Getty |
Stellvertreter Hanson |
| David Krumholtz |
Mike Kattan |
| Grace Zabriskie |
Mrs. Blackwell |
| Denis O’Hare |
Doc Morris |
| Sarah Lancaster |
Lisa Palmer |
| und andere |
|
Die Aufklärung seines 21. Falls verlangt Brunetti einiges ab. Publikumsliebling Uwe Kockisch kommt als Commissario Brunetti einem Fleischskandal auf die Spur. Die seit dem Jahr 2000 erfolgreiche Krimireihe lebt von einem Ensemble hochkarätiger Schauspieler, die über eineinhalb Jahrzehnte hinweg in ihren Rollen die Zuschauer begeistern. Neben Uwe Kockisch allen voran Julia Jäger als Ehefrau Paola, Karl Fischer als trickreiche Signorina Elettra und Michael Degen als eitler Vorgesetzter Patta. In den Episodenrollen sind Alice Dwyer, Florian Bartholomäi, Max Hopp und Walter Kreye als „ehrenwerter“ Geschäftsmann zu sehen. Sigi Rothemund und sein bewährter Kameramann Dragan Rogulj kontrastieren malerische Panoramen der Lagunenstadt mit beunruhigenden Bildern der modernen Fleischverarbeitung:
Der Tote im Kanal starb durch drei Messerstiche in den Rücken. Seine Identität ist rasch geklärt. Andrea Nava hielt Vorlesungen an der tierärztlichen Fakultät von Verona. Warum aber arbeitete der renommierte Professor für Veterinärmedizin ausgerechnet in einer der größten Fleischfabriken Italiens? Lino Papetti, der Geschäftsführer des Schlachthofs, hatte offenbar keine Ahnung vom akademischen Grad seines Mitarbeiters. In seinem Betrieb war Nava für die Fleischbeschauung zuständig, er sortierte kranke Tiere aus und schickte sie an die Mastbetriebe zurück. Eine unerwartete Wendung nimmt der Fall, als Brunetti herausfindet, dass seine Tochter Chiara das Mordopfer kannte. Ihr Freund, der Tierschutzaktivist Francesco Botta, ist mit Navas Unterstützung in den Schlachthof eingebrochen. Das Handy, auf dem er die Misshandlung von Tieren dokumentierte, wird gestohlen und Botta krankenhausreif geprügelt. Der Commissario will den Betrieb genauer unter die Lupe nehmen, doch sein Vorgesetzter Patta pfeift ihn zurück. Der Schlachthof gehört seinem alten Freund, dem zwielichtigen Industriellen Maurizio De Rivera. Brunetti kocht vor Wut.
| Darsteller:in |
Rolle |
| Uwe Kockisch |
Guido Brunetti |
| Julia Jäger |
Paola Brunetti |
| Michael Degen |
Vice-Questore Patta |
| Karl Fischer |
Sergente Vianello |
| Annett Renneberg |
Signorina Elettra |
| Rafael Stachowiak |
Pucetti |
| Walter Kreye |
Maurizio De Rivera |
| Alice Dwyer |
Giulia Borelli |
| Max Hopp |
Lino Papetti |
| Robert Gallinowski |
Leonardo Bianchi |
| Rainer Sellien |
Colucci |
| Florian Bartholomäi |
Francesco Botta |
| Laura-Charlotte Syniawa |
Chiara Brunetti |
| Patrick Diemling |
Raffi Brunetti |
| Dietmar Mössmer |
Alvise |
| Ueli Jäggi |
Dr. Aurino |
| und andere |
|
Aufatmen bei „Frau Commissario“ Sonja Schwarz: Endlich tauchen Indizien für die Unschuld von Ehemann Thomas auf, der wegen Mordverdachts an einem jungen Mädchen in U-Haft sitzt. Szenisch taucht der Fernsehkrimi-Reihe mit Chiara Schoras in der Hauptrolle in die raue Bergwelt ein, wo es in der Buschenwirtschaft hoch hergeht und handfeste Raufereien mit Lokalrunden enden. Doch auch dort gibt es Habgier, Eifersucht, Erpressung und Mord.
Auch wenn sie auf sich allein gestellt ist: Wie eine Löwin kämpft Sonja Schwarz für ihren Mann Thomas, der wegen Mordverdachts in U-Haft sitzt. Endlich tauchen Indizien für seine Unschuld auf. Anteil daran haben dessen Tochter Laura und Jonas Kerschbaumers Bruder Ludwig, der als Schäfer über die einsamen Alpenbergstrecken zieht. Durch die beiden bekommt die Kommissarin den entscheidenden Hinweis, dass die ermordete Evelyn Kronstadt ein Handy besaß. Tatsächlich: Unter einem Schrank versteckt, findet sie das Mobiltelefon. Die Anrufliste sowie intime Fotos lenken den Mordverdacht nunmehr auf den Lokalpolitiker Stefan Keller. Dieser hatte ein Verhältnis mit der damals 15-Jährigen. Aber ist er deshalb der Täter? Der Schlüssel liegt in weiteren ungeklärten Mädchenmorden, die von der Kripo Bozen ausgewertet werden. Daneben müssen Sonja Schwarz, Jonas Kerschbaumer und Capo Zanchetti den Tod des Wirtes Grandl aufklären, der – offenbar betäubt – mit einem Traktor überfahren wurde. Verdächtige und Motive gibt es reichlich: allen voran sein rauflustiger Nachbar Riedlinger, dessen Frau Bettina ein Verhältnis mit Grandl hatte. Seltsam verhalten sich zudem Stiefsohn Toni, der auf den Hof spekuliert, und die ukrainische Haushälterin Ekaterina, die beide in der Todesnacht nichts gehört haben wollen. Auch Edelgastronom Rossi, der noch am Vortrag vergeblich ein Kaufangebot für den Hof abgegeben hatte und gute Kontakte zur Mafia unterhält, scheint seine Finger im Spiel zu haben.
| Darsteller |
Rolle |
| Chiara Schoras |
Sonja Schwarz |
| Tobias Oertel |
Matteo Zanchetti |
| Xaver Hutter |
Thomas Schwarz |
| Charleen Deetz |
Laura Schwarz |
| Lisa Kreuzer |
Katharina Matheiner |
| Gabriel Raab |
Jonas Kerschbaumer |
| Hanspeter Müller-Drossaart |
Peter Kerschbaumer |
| Floriane Daniel |
Heidi Grüner |
| Ulli Maier |
Martina Kronstadt |
| Kai Malina |
Ludwig Kerschbaumer |
| Martin Feifel |
Michael Riedlinger |
| Bettina Mittendorfer |
Bettina Riedlinger |
| Eugen Knecht |
Toni Mayerl |
| Larissa Fuchs |
Ekaterina Rudenko |
| Thomas Sarbacher |
Francesco Rossi |
| Heio von Stetten |
Stefan Keller |
| Julia Stemberger |
Charlotte Keller |
| Joachim Raaf |
Karl Grandl |
| Giulia Demartis |
Evelin Kronstadt |
| Vera Chiusole |
Tanja |
| und andere |
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Sie war nicht nur umschwärmter Hollywood-Star und Oscar-Preisträgerin. Sie war auch das, was man heute eine Stilikone nennen würde: Erst brillierte Grace Kelly in Klassikern wie „Zwölf Uhr mittags“, „Das Fenster zum Hof“ oder „Über den Dächern von Nizza“, dann strahlte sie als Fürstin Gracia Patrica von Monaco. Die Film-Biografie des Franzosen Olivier Dahan wagt jedoch einen Blick hinter die Kulissen des schönen höfischen Scheins. Vor dramatischem politischem Hintergrund erzählt er die Geschichte eines doppelten Unabhängigkeitskampfes: Während sich Monaco gegen Frankreich stellt, muss sich Grace/Gracia nicht nur mit ihrer Vergangenheit arrangieren, sondern sich auch in ihrer neuen Rolle Respekt verschaffen. Dahan mag sich bei seiner Charakterzeichnung einige künstlerische Freiheiten erlaubt haben, seine Starbesetzung mit Nicole Kidman und Tim Roth als Fürstenpaar ist jedoch über jeden Zweifel erhaben. „Grace of Monaco“ war 2014 Eröffnungsfilm der internationalen Filmfestspiele von Cannes. Wie passend: Genau dort lernten sich Grace und Rainier 1955 kennen:
Monaco, 1962: Sechs Jahre ist es her, seit aus der ehemaligen Hollywood-Diva Grace Kelly Gracia Patricia Grimaldi wurde, die glamouröse Ehegattin von Fürst Rainier III. Doch das streng geregelte, ritualisierte Leben am monegassischen Hof birgt auch viele Schattenseiten. Grace fühlt sich zunehmend in einem goldenen Käfig gefangen. Ihren Mann sieht sie selten, und mit ihrer offenen Art macht sie sich in erlauchten Kreisen nicht immer nur Freunde. Einzig ihrem Hofkaplan Francis Tucker kann sie sich anvertrauen. Die meisten Monegassen blicken dagegen argwöhnisch auf ihre neue First Lady – nicht zuletzt wegen ihrer amerikanischen Herkunft als umjubelter Filmstar. Genau in diesem Moment bietet Meisterregisseur Alfred Hitchcock ihr die Hauptrolle in seinem neuen Streifen „Marnie“ an. Grace ist hin- und hergerissen zwischen ihren künstlerischen Ambitionen und den Verpflichtungen, die einer First Lady von Monaco abverlangt werden. Sie steht vor einer schweren Entscheidung. Das Fürstentum ist finanziell angeschlagen und befindet sich in einer tiefen Krise: Rainier trägt sich mit Modernisierungsgedanken, er strebt die komplette staatliche Unabhängigkeit an. Ein Unterfangen, das der französische Staatspräsident Charles de Gaulle unter allen Umständen zu verhindern gedenkt. Um den aufmüpfigen Zwergstaat in die Knie zu zwingen, lässt er die Grenze schließen, droht mit einer sechsmonatigen Wirtschaftsblockade und militärischen Konsequenzen. Damit nicht genug, tobt am fürstlichen Hofe auch noch eine infame Intrige, die bis in höchste Familienkreise reicht. Ohne es zu wollen, wird Grace zum Spielball der Machtinteressen. Sie muss die bisher größte – und schwerste – Rolle ihres Lebens stemmen, um sich, ihrem Mann und ihrem Volk zu beweisen, dass Monaco auf seine Fürstin zu Recht stolz sein kann.
| Darsteller |
Rolle |
| Nicole Kidman |
Grace |
| Tim Roth |
Fürst Rainier III. |
| Frank Langella |
Francis Tucker |
| Paz Vega |
Maria Callas |
| Parker Posey |
Madge |
| Milo Ventimiglia |
Ruper Allan |
| Robert Lindsay |
Aristoteles Onassis |
| Derek Jacobi |
Graf Fernando D’Aillieres |
| Geraldine Somerville |
Prinzessin Antoinette |
| Nicholas Farrell |
Jean-Charles Rey |
| André Penvern |
Charles de Gaulle |
| Roger Ashton-Griffiths |
Hitchcock |
| Yves Jacques |
Mr. Delavenne |
| Olivier Rabourdin |
Emile Pelletier |
| Jean Dell |
Denard |
| Flora Nicholson |
Phyllis |
| Jeanne Balibar |
Gräfin Baciochi |
| und andere |
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In den 1980er Jahren eroberten die französische Komödie „Drei Männer und ein Baby“, die sogar für einen Oscar als Bester Fremdsprachiger Film nominiert war, und ein starbesetztes Hollywood-Remake die Herzen der Kinozuschauer. Nach mehreren Fortsetzungen griff der deutsch-türkische Regisseur Sinan Akkuş die Idee mit einem Junggesellen-Trio in der ungewohnten Mutterrolle auf, um sie in der Bankenmetropole Frankfurt am Main als Cultural-Clash-Komödie neu durchzuspielen. Die Hauptdarsteller von „3 Türken & ein Baby“, Kostja Ullmann, Kida Khodr Ramadan und Rapper Eko Fresh bei seinem Filmdebüt, geben liebenswerte Loser, deren Leben ausgerechnet durch die unverhoffte Verantwortung eine positive Wende bekommt:
Zum Glück müssen das ihre Eltern nicht mehr erleben! Die Junggesellen Celal, Sami und Mesut wohnen immer noch unter einem Dach, der Brautladen der Familie steht vor der Pleite und ihr Vermieter droht mit Zwangsräumung. Um nicht auf der Straße zu landen, versetzen sie sogar den Schmuck ihrer verstorbenen Mutter, den diese ihnen als Notgroschen vermacht hat. Weil Celal beim Pfandleiher dafür zu wenig bekommt, versucht der frühere Kleinkriminelle sein Glück in der Spielbank – und verliert alles bis auf den letzten Cent. Seine Brüder dürfen davon nichts merken, deshalb schaltet er zu Hause wie immer auf obercool. Und er bringt etwas mit, das Sami und Mesut staunen lässt: einen Kinderwagen mit der kleinen Nola! Das Baby gehört zu seiner Ex-Freundin Anna, die nach einem Verkehrsunfall im künstlichen Koma liegt. Ausgerechnet Celal, zufällig als einziger Bekannter vor Ort, muss nun vorübergehend das Wickelkind aufnehmen. Dabei hat er eigentlich alle Hände voll damit zu tun, das benötigte Geld aufzutreiben. Am liebsten würde er die Kleine sofort wieder loswerden, aber irgendwie will das nicht gelingen. Also müssen er und seine Brüder sie füttern, die Windeln wechseln und Nola in den Schlaf wiegen. Und allmählich beginnt die süße Kleine, ihnen ans Herz zu wachsen.
Mit der französischen Erfolgskomödie „Heute bin ich Samba“ setzt Das Erste am 25. Juli das PremierenKino fort.
| Darsteller |
Rolle |
| Kostja Ullmann |
Celal Yildiz |
| Kida Khodr Ramadan |
Sami Yildiz |
| Ekrem Bora |
Mesut Yildiz |
| Baby Clara |
Baby Nala |
| Jytte-Merle Böhrnsen |
Anna Kemper |
| Anna Böger |
Laura |
| Rainer Ewerrien |
Sven Rommel |
| Dagmar von Kurmin |
Elena Krause |
| Alexander Beyer |
Joachim Holzapfel |
| Jacob Matschenz |
Kaspar |
| Frederick Lau |
Matthias |
| Axel Stein |
Gunnar Caro |
| Christoph Maria Herbst |
Einsatzleiter |
| Hülya Duyar |
Schwester Sirin |
| Anton Weber |
Sänger Country Band |
| Julia Thurnau |
Helgart |
| Bodo Bach |
Nachbar |
| Stojan Petrov |
Bassist Country Band |
| Peter Fadl |
Croupier |
| Sinan Akkus |
türkischer Polistist |
| und andere |
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Dank einer überbordenden Fülle pointierter Alltagsbeobachtungen atmet der letzte Film des niederländischen Regiesseurs Willem van de Sande Bakhuyzen, der 2005 seinen schweren Krebsleiden erlag, Szene für Szene Leben – „Leef!“, so der Originaltitel. Grundlage des spannend erzählten filmischen Puzzles ist das wundervolle Drehbuch der Holländerin Maria Goos. Sie entwirft die originelle Figur einer Frau, die ihr Leben buchstäblich umschreibt: Ein Herz wird transplantiert, ein Bandscheibenvorfall mit Canabis kuriert – und die quälende Schuld am Tod des Geliebten ihrer Mutter, die Anna seit ihrer Kindheit belastete, fällt von ihr ab. „Im Labyrinth des Lebens“ ist eine gelungene Gratwanderung zwischen Telenovela und literarischer Filmerzählung voller Poesie – die aber dank einer dokumentarischen Bodenständigkeit nie aufgesetzt wirkt. Ein bewegender Film, der aus dem Vollen schöpft und nicht zuletzt dank der überzeugenden Darstellung der unverbrauchten holländischen Akteure lange nachwirkt:
Die 42-jährige Anna, seit 20 Jahren verheiratet und Mutter zweier Teenager, geht voll auf in ihrem Beruf als Hebamme. Doch ihr Familienleben ist eine einzige Katastrophe. Während ihr Mann Paul, ein erfolgreicher Architekt, vorgibt, den Hund auszuführen, geht er heimlich mit seiner jungen Mitarbeiterin Jolande ins Bett. Ihre herzkranke Tochter Isabelle wartet auf ein Spenderorgan. Die jüngere Tochter Robin reagiert auf die familiäre Misere mit Protest und Provokation. Als Anna und Paul sie rauswerfen, droht sie in die Drogenszene abzugleiten. Instinktiv spürt Anna, dass die Gründe für dieses Unheil tief vergraben in ihrer Vergangenheit liegen. Inspiriert von ihrem Praktikanten Gregor, beginnt sie schreibend ihre Kindheit zu erforschen: Ihre Mutter, eine alleinerziehende Schauspielerin, wollte Anna ins Internat abschieben, um mehr Zeit für ihren Geliebten Gerard zu haben. Doch das Mädchen machte ihr einen Strich durch die Rechnung, indem es Gerard umbrachte – so zumindest erinnert die erwachsene Anna die Nacht von Gerards Tod. Als sie ihre hartherzige Mutter mit der niedergeschriebenen Beichte konfrontiert, erlebt sie eine folgenreiche Überraschung.
| Darsteller |
Rolle |
| Monic Hendrickx |
Anna |
| Peter Blok |
Paul |
| Sarah Jonker |
Robin |
| Sophie van Winden |
Isabelle |
| Anne-Wil Blankers |
Sybille |
| Ali Ben Horsting |
Gregor |
| Tanja Jess |
Jolande |
| Roos Ouwehand |
Sybille, 20 Jahre alt |
| Petra Laseur |
Lies |
| Kristen Denkers |
Trudy |
| Jeroen Krabbé |
Hugo |
| Jeroen Willems |
Gerard |
| Jacqueline Blom |
Ellie |
| Thijme Sjiew-oe-joen |
Anna, 3 Jahre alt |
| Sterre Herstel |
Anna, 6 Jahre alt |
| Merle Minjon |
Anna, 16 Jahre alt |
| Malou Gorter |
Rika |
| Joost Boer |
Henk |
| Celia Nufaar |
Kollegin |
| Theo Pont |
Regisseur |
| Emma Radder |
Isabelle, 3 Jahre alt |
| Ton Kas |
Wirt |
| Ramsey Nasr |
Leo |
| Samora Bergtop |
Mery |
| Koen Wouterse |
Yoeri |
| und andere |
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