Unter Kennern gilt „Maigrets Nacht an der Kreuzung“, einer von 75 Maigret-Romanen aus der Feder des belgischen Erfolgsschriftstellers Georges Simenon, auch als einer der actionreichsten. Die britische Neuverfilmung setzt die literarische Vorlage mit Spannung, Eleganz und Sinn für Überraschungen in Szene. Im Zentrum des Geschehens steht Schauspielstar Rowan Atkinson als Pariser Hauptkommissar Maigret, stiller Beobachter und verschlagener Ermittler zugleich:
An einer ländlichen Kreuzung in der Nähe von Paris wird ein belgischer Juwelenhändler bei einem nächtlichen Treffen mit einem Kontaktmann ermordet. Am nächsten Morgen liegt dessen Leiche in der Garage von Carl Anderson, einem arroganten Dänen, der dort mit seiner Schwester Else ein heruntergekommenes Landhaus bewohnt. Lediglich zwei andere Gebäude stehen noch an der Kreuzung: eine Autowerkstatt und das Haus eines Vertreters, dessen Frau als Köchin bei den Andersons arbeitet. Alle sind nicht gut auf ihre abweisenden Nachbarn zu sprechen. Der zuständige Inspektor Grandjean verständigt seinen alten Freund, Hauptkommissar Maigret, als sich Anderson mit Else nach Paris absetzen will. Bei der Verhaftung entdeckt man bei diesem die Mordwaffe. Für Grandjean ein klarer Fall: Anderson muss der Täter sein! Maigret hat jedoch seine Zweifel und setzt – sehr zum Unmut seines befreundeten Kollegen – den Hauptverdächtigen auf freien Fuß. Längst hegt der findige Hauptkommissar den Verdacht, dass es sich hier um eine Verschwörung handeln könnte, bei der Andersons äußerlich zerbrechlich wirkende Schwester eine zentrale Rolle spielt.
Den vierten Film mit Rowan Atkonson in der Rolle des Kommissar Maigret zeigt Das Erste am 26. Dezember: „Kommisar Maigret: Die Tänzerin und die Gräfin“.
| Darsteller |
Rolle |
| Rowan Atkinson |
Kommissar Maigret |
| Lucy Cohu |
Madame Maigret |
| Shaun Dingwall |
Inspektor Janvier |
| Leo Staar |
Inspektor LaPointe |
| Mark Heap |
Moers |
| Aidan McArdle |
Richter Comeliau |
| Tom Wlaschiha |
Carl Anderson |
| Mia Jexen |
Else Anderson |
| Kevin McNally |
Inspektor Grandjean |
| Ben Caplan |
Isaac Goldberg |
| Catherine Kanter |
Sarah Goldberg |
| Robin Weaver |
Madam Michonnet |
| Wanda Opalinska |
Jo Jo |
| Stephen Wight |
Thierry Bertinet |
| Paul Chahidi |
Michonnet |
| Chook Sibtain |
Oscar |
| Dorothy Atkinson |
Claire Grandjean |
| Jonathan Newth |
Botschafter Sievens |
| Max Wrottesley |
Wilmotts |
| und andere |
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Verkehrte Welt beim dritten Harz-Krimi „Harter Brocken: Der Bankraub“ mit Aljoscha Stadelmann, Moritz Führmann und Anna Fischer: Ausgerechnet der integre Gesetzeshüter Frank Koops wird von seiner alten Freundin/Feindin Simone Schmidt gezwungen, bei einem Banküberfall mitzumachen, um seine Kollegin Mette zu retten – woran auch Koops‘ bestem Freund Heiner sehr gelegen ist. Mit einer raffinierten Erpressung, einem großen Coup und einer verführerischen Antagonistin, wie im ersten Film gespielt von Julia Koschitz, bietet der von Andreas Senn inszenierte Krimi beste Unterhaltung. Das Drehbuch stammt auch hier von Grimme-Preis-Träger Holger Karsten Schmidt, dessen spannende und wendungsreiche Geschichten die Reihe auszeichnen:
Dass es in der beschaulichen Harzbank von St. Andreasberg nicht viel zu holen gibt, weiß Polizist Frank Koops aus eigener Erfahrung: Ihm wurde gerade ein Kredit verweigert. Ausgerechnet diese Filiale möchte die frisch aus der Haft entlassene Simone Schmidt mit ihren beiden Komplizen ausräumen – und Koops muss mitmachen. Ihm bleibt keine andere Wahl, denn Simone, mit der er schon einmal die Klingen kreuzte, hat seine Kollegin Mette in ihrer Gewalt. Die Ansage ist klar: Die Geisel bleibt nur am Leben, wenn der Coup gelingt. Also muss sich Koops etwas einfallen lassen. Während Mette von dem unberechenbaren Björn in einem Ferienhaus gefangen gehalten wird, macht sich Koops mit Simone und ihrem skrupellosen Freund Hagen an die Durchführung seines verwegenen Plans. Was die durchtriebene Simone nicht ahnt: Koops ist es trotz ihrer Vorsichtsmaßnahmen gelungen, seinem besten Freund Heiner heimlich eine Nachricht zuzustecken. Aber auch Simone hat noch ein paar Überraschungen in petto.
| Darsteller |
Rolle |
| Aljoscha Stadelmann |
Frank Koops |
| Julia Koschitz |
Simone Schmidt |
| Moritz Führmann |
Heiner |
| Anna Fischer |
Mette Vogt |
| Michael Rotschopf |
Hagen Witt |
| Jan Krauter |
Björn |
| Hildegard Schroedter |
Irene Kiefer |
| Tanja Schleiff |
Frau Lüders |
| Jonas Fürstenau |
Herr Lüders |
| Sara Fazilat |
Anna JVA |
| Katarina Gaub |
Ina Meier |
| Monika Lennartz |
Frau Böhm |
| Uta Maria Schütze |
Frau Müller |
| Leon Seidel |
Moritz |
| Bela Gabor Lenz |
Leon |
| Roman Kanonik |
Wildhagen |
| Thomas Werrlich |
Schanz |
| Peter Sikorski |
Sicherheitsmann 4 |
| Gabriel von Berlepsch |
Polizist Jansen |
| und andere |
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„Emil und die Detektive“ aus dem Jahr 1929 zählt zu den Kinderbuch-Klassikern von Erich Kästner. Eine wahre Geschichte erzählt „Kästner und der kleine Dienstag“ über die ungewöhnliche Freundschaft des Schriftstellers zu einem Jungen, der in der berühmten Ufa-Verfilmung von 1931 als Kinderdarsteller mitwirkte. Unter der Regie von Wolfgang Murnberger spielen Florian David Fitz als Kästner sowie Nico Ramon Kleemann und Jascha Baum die Titelrollen. Die ungewöhnliche Freundschaft wird im Dritten Reich auf eine harte Probe gestellt, als der Pazifist Kästner von den Nazis geächtet und aus dem Jungen ein „Primaner in Uniform“ wird. Dennoch nimmt ausgerechnet der „kleine Dienstag“ sein Idol beim Wort, sich trotz des Terrors treu zu bleiben:
Berlin, 1929: Der Schriftsteller Erich Kästner genießt den Erfolg seines ersten Kinderbuches. Eines Tages steht ein siebenjähriger Fanpostschreiber vor seiner Tür. Mit Hans‘ Verehrung kann der kinderlose Lebemann Kästner zunächst wenig anfangen. Schon bald erkennt er jedoch, dass ihm die blühende Phantasie des klugen Jungen bei neuen Geschichten nützlich sein kann. Seinem berühmten Autor auf diesem Wegen nahe zu sein, wird zum größten Glück von Hans, der mit seiner Mutter und Schwester ohne Vater aufwächst. Als „Emil und die Detektive“ von der Ufa verfilmt wird, geht für ihn ein Traum in Erfüllung: Er darf den „kleinen Dienstag“ spielen – und hat fortan seinen Spitznamen weg.
Mit der Machtergreifung durch die Nationalsozialisten muss Kästner um sein Leben fürchten. Um den Jungen nicht zu gefährden, beendet er den Kontakt mit einer Lüge. Während der „kleine Dienstag“ denkt, sein Idol sei wie viele andere ins Exil gegangen, ist dieser in Berlin geblieben. Kästner, der wie sein Freund Erich Ohser unter Pseudonym arbeitet, hält sich aus allem Politischen raus. Hans dagegen tritt der Hitlerjugend bei, um nicht aufzufallen. Als die beiden sich nach Jahren wieder begegnen, wird ihre Freundschaft auf eine schwere Probe gestellt.
| Darsteller |
Rolle |
| Florian David Fitz |
Kästner |
| Nico Ramon Kleemann |
Hans jung |
| Jascha Baum |
Hans alt |
| Juls Serger |
Wolfi Stern jung |
| Oskar Bökelmann |
Wolfi Stern alt |
| Katharina Lorenz |
Lotte Löhr |
| Charlotte Lorenzen |
Trude Löhr jung |
| Hans Löw |
Erich Ohser |
| Martin Brambach |
Nietenführ |
| Inga Busch |
Marigard Ohser |
| Catrin Striebeck |
Edith Jacobsohn |
| Marie Gruber |
Ida Kästner |
| Saskia Rosendahl |
Trude Löhr alt |
| Michele Cuciuffo |
Herr Stern |
| Daniel Wagner |
Eberhard Schmidt |
| Nikolaus Barton |
Erich Knauf |
| Mareile Blendl |
Buchhändlerin |
| Verena Altenberger |
unbekannte Eroberung |
| Fanny Krausz |
Karlinchen |
| Teresa Weißbach |
Herti Kirchner |
| Dominic Oley |
Walter Trier |
| Johann Adam Oest |
Oberstudienrat Waurich |
| Arnfried Lerche |
Lehrer Müller |
| Constantin Schulyok |
Christian 2 1/2 |
| Aaron Duscher |
Christian 6 |
| und andere |
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Nach seinem elegisch-meditativen Kinoerfolg „Dialog mit meinem Gärtner“ inszenierte Jean Becker einen verstörenden Film mit zwei Gesichtern. Basierend auf dem Roman „Deux jours à tuer“ von François d’Epenoux, erzählt der Regieveteran scheinbar die Geschichte eines Familienvaters in einer typischen Midlife-Crisis. Doch die Rasanz, mit der ein erfolgreicher Geschäftsmann sein bürgerliches Leben in Schutt und Asche legt, hat man so noch nicht gesehen. Albert Dupontel, der seine Bandbreite in der romantischen Komödie „Odette Toulemonde“ oder in dem furiosen Drama „Irreversibel“ unter Beweis stellte, spielt einen gebrochenen Mann, dessen Motive erst allmählich fassbar werden. Was als grimmige Gesellschaftssatire beginnt, entpuppt sich so als existenzielles Drama um die Frage nach den Letzten Dingen. Der schwierige Balanceakt zwischen Ironie und Tiefsinn gelingt, weil Becker neben Dupontel auf ein Ensemble exzellenter französischer Darsteller zurückgreift:
Antoine ist ein Erfolgsmensch, wie er im Buche steht. Schon als 42-Jähriger besitzt er Anteile einer großen Pariser Marketingagentur, ist mit einer reizenden Frau verheiratet und hat selbstredend ein tolles Haus. Doch von einem Tag auf den anderen scheint er dieser arrivierten Existenz völlig überdrüssig zu sein. Zunächst vergrault er einen seiner besten Kunden mit der offenherzigen Bemerkung, sein Produkt sei so langweilig, dass ihm dazu kein Slogan einfalle. Hals über Kopf verschleudert Antoine darauf seine Agentur-Anteile, und seiner Frau gibt er zu verstehen, dass er sie betrügt und verlassen wird. Doch Cécile lässt sich nicht so schnell entmutigen und organisiert anlässlich seines Geburtstages heimlich eine Party – die in der Tat eine Überraschung wird: allerdings nur für die verdutzten Gäste. Reihum brüskiert der Hausherr seine langjährigen Freunde mit gnadenlos präzisen verbalen Giftpfeilen. Der Abend gipfelt in einer handfesten Schlägerei, doch Antoines Motive werden dabei immer rätselhafter. Auf dem Weg nach Irland, wo sein Vater seit 30 Jahren als kauziger Aussteiger lebt, wird klar, dass Antoine nichts mehr zu verlieren hat. In der paradiesisch erscheinenden Wiesenlandschaft der grünen Insel gibt es noch eine offene Rechnung zu begleichen.
| Darsteller |
Rolle |
| Albert Dupontel |
Antoine |
| Marie-Josée Croze |
Cécile |
| Pierre Vaneck |
Antoines Vater |
| Alessandra Martines |
Marion |
| Cristiana Reali |
Virginie |
| Mathias Mlekuz |
Èric |
| Claire Nebout |
Clara |
| François Marthouret |
Paul |
| Anne Loiret |
Anne-Laure |
| José Paul |
Thibault |
| Daphné Bürki |
Bérengère |
| Samuel Labarthe |
Ètienne |
| Guillaume de Tonquedec |
Sébastien |
| Xavier Gallais |
Anhalter/Tramper |
| Jean Dell |
Mortez |
| Marie-Christine Adam |
Céciles Mutter |
| Mario Pecqueur |
Céciles Vater |
| Annick Alane |
Madame Lemoine |
| Thierry Liagre |
Autobesitzer |
| Stephan Wojtowicz |
Wirt |
| und andere |
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Um „Gebrochene Herzen“ geht es im fünften Film der beliebten TV-Reihe „Die Eifelpraxis“: Während Rebecca Immanuel alias Vera Mundt kurz davorsteht, endlich wieder einen Mann in ihr Leben zu lassen, herrscht auch Kummer im idyllischen Mondschau. Ihr heimlicher Verehrer Simon Schwarz in der Rolle von Doktor Wegner muss fürchten, den Kürzeren zu ziehen. Im Beruf klappt es dagegen besser denn je zwischen dem Arzt und seiner Versorgungsassistentin: Um Vera aus der Patsche zu helfen, vertraut Wegner ihr sogar seinen geliebten Oldtimer-Sportwagen an. Gemeinsam finden sie die Rettung für einen Patienten, der an dem seltenen, aber lebensgefährlichen Broken-Heart-Syndrom leidet:
Zum Geburtstag bekommt Vera ein besonderes Geschenk von ihrem Chef. Chris gibt der Versorgungsassistentin den ganzen Tag für einen einzigen Patienten! Der hat es aber in sich: ein pensionierter Polizist, der in Blockwart-Manier alles und jeden anzeigt. Wie schnell das geht, erlebt Vera beim Hausbesuch am eigenen Leib. Ihr Patient sorgt dafür, dass Dorfpolizist Böhl ihr Auto wegen einer Nichtigkeit abschleppen lässt und es mangels TÜV-Plakette aus dem Verkehr gezogen wird. Für Vera ist das ein Problem, denn sie muss erst einmal das Geld für die Reparaturen aufbringen und sich nun im wahrsten Sinne des Wortes abstrampeln: Mit dem Fahrrad will sie jetzt vorübergehend die Patientenbesuche machen! Durch ihren Ärger lässt sich Vera jedoch nicht davon abbringen, dem unbeliebten Einzelgänger zu helfen, der an dem lebensbedrohlichen Broken-Heart-Syndrom leidet. Sie möchte herausfinden, was ihm das Herz gebrochen hat. Auch ihr Chef Chris leidet unter Liebeskummer: Er fürchtet, dass sich Vera für Henning entscheidet. Herzschmerz lernt auch Veras Sohn Paul kennen, denn seine frisch eroberte Flamme Anita möchte zu ihrer Mutter nach Köln ziehen. Seinen Liebeskummer teilt er ausgerechnet mit Charly, die sehnlichst hofft, dass Paul sie nicht nur als „beste Freundin“ sieht.
| Darsteller |
Rolle |
| Rebecca Immanuel |
Vera Mundt |
| Simon Schwarz |
Chris Wegner |
| Karolina Lodyga |
Danuta Masik |
| Janek Rieke |
Leon Ortmann |
| Tom Böttcher |
Paul Mundt |
| Mascha Schrader |
Mia Mundt |
| Hermann Beyer |
Hubert Meinerzhagen |
| Michael Hanemann |
Klaus Mertens |
| Aleksandar Radenkovic |
Daniel Morel |
| René Steinke |
Henning Maurer |
| Tom Keune |
Volker Böhl |
| Sarah Mahita |
Charly Ortmann |
| Olga von Luckwald |
Anita Rabsal |
| Barbara Prakopenka |
Rosalie Ortmann |
| Xenia Assenza |
Blumenverkäuferin |
| Amrei Haardt |
Bedienung |
| Daan Lennard Liebrenz |
Tom |
| und andere |
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Eine Frau mittleren Alters, die in jeder Hinsicht fest im Leben steht, verliebt sich in einen wesentlich jüngeren Mann – aus dieser zeitlosen Ausgangssituation macht Regisseur Bart Freundlich eine Romantikkomödie, die nicht zuletzt von der prickelnden Chemie zwischen den beiden Hauptdarstellern lebt. Als zupackende Sandy zeigt Catherine Zeta-Jones, dass 40 noch lange kein Alter für Torschlusspanik ist. Gemeinsam mit dem Newcomer Justin Bartha bildet sie ein charmant ungleiches Traumpaar. Eine Nebenrolle spielt Musiker Art Garfunkel als Arams Vater:
Sandy, 40, verheiratet und Mutter zweier Kinder, fällt aus allen Wolken, als sie durch einen Zufall herausfindet, dass ihr Ehemann sie betrügt. Von einem Moment zum anderen zerbricht das wohlsituierte Vorstadtidyll. Nach einer Trennung im Eiltempo zieht die resolute Frau mit ihrem siebenjährigen Sohn Frank jr. und ihrer neunjährigen Tochter Sadie nach New York. Die hektische Metropole hält für das Trio aus der Provinz zwar manchen Kulturschock bereit, aber den Wechsel von der biederen Hausfrau zur urbanen Single-Mum meistert Sandy spielend: Wohnung, Job, Schule für die Kinder und Fitnessstudio-Verabredungen mit der besten Freundin – alles wird im Handumdrehen organisiert. Allerdings lassen Karriere und Mutterpflichten sich nicht so leicht verbinden wie gedacht. Ein Babysitter muss her. In dem College-Absolventen Aram, der als Kellner in einem Coffeeshop arbeitet, findet sie den passenden Kandidaten: Er ist sympathisch, sensibel und kinderlieb. Außerdem hat der Mittzwanziger ebenfalls eine schmerzhafte Trennung hinter sich, da seine französische Ehefrau ihn nur heiratete, um eine Green Card zu bekommen.
Frank jr. und Sadie verstehen sich auf Anhieb prächtig mit ihrem neuen „Kindermädchen“. Es dauert jedoch nicht lange, bis es zwischen Sandy und Aram funkt. Allen Gegensätzen und dem Altersunterschied von 16 Jahren zum Trotz, beginnen sie eine feste Beziehung. Die Kinder gewöhnen sich schnell daran, dass ihr Babysitter plötzlich der neue Lebenspartner ihrer Mutter ist. Das Glück der Patchwork-Familie scheint perfekt. Erst als Sandy schwanger wird, beginnt sie zu zweifeln, ob Aram und sie eine gemeinsame Zukunft haben können.
| Darsteller |
Rolle |
| Catherine Zeta-Jones |
Sandy |
| Justin Bartha |
Aram Finkelstein |
| Kelly Gould |
Sadie |
| Andrew Cherry |
Frank jr. |
| Rob Kerkovich |
Mitch |
| Sam Robards |
Frank |
| Kate Jennings Grant |
Daphne |
| Lynn Whitfield |
Laura Reilly |
| John Schneider |
Trevor |
| Joanna Gleason |
Roberta Finkelstein |
| Art Garfunkel |
Harry Finkelstein |
| Stephanie Szostak |
Alice |
| und andere |
|
Mit ihrer unkonventionellen Art stößt Rebecca Immanuel alias Vera Mundt diesmal an Grenzen: Ihr allzu freier Umgang mit dem Dienstplan führt zu ernsten Problemen in der Eifelpraxis. In dem Fernsehfilm „Eine Frage des Muts“ fällt es der Versorgungsassistentin schwer, über ihren Schatten zu springen, um den drohenden Rauswurf zu vermeiden. Im vierten Film der Reihe „Die Eifelpraxis“ muss aber auch ihr von Simon Schwarz gespielter Chef lernen, was er an seiner Mitarbeiterin hat. Wie gut sie als Team funktionieren, zeigen die beiden bei der rätselhaften Erkrankung einer jungen Frau:
Vera Mundt hat ein Auge für Menschen, die ihre Fürsorge besonders brauchen. Allerdings schießt sie diesmal übers Ziel hinaus. Um sich Zeit für die junge Eifel-Rangerin Hanna zu nehmen, die wegen einer rätselhaften Infektion ihre Sehkraft verliert und sich vor der riskanten Netzhaut-OP drückt, verlegt die Versorgungsassistentin kurzerhand einen Hausbesuch. Leider mit schlimmen Folgen: So wird nicht bemerkt, dass eine alleinstehende Rentnerin in der Nacht gestürzt ist und vergeblich auf Hilfe wartet. Dr. Chris Wegner reicht es nun mit Veras intuitiver Art. Entweder seine Mitarbeiterin hält sich an die Vorgaben – oder er kündigt ihr. Sie sieht zwar ihren Fehler ein, möchte bei ihrem Selbstverständnis als engagierte, mobile Krankenschwester jedoch nicht nachgeben. Ausgerechnet jetzt, da sie sich in Monschau eingelebt hat, droht das endgültige Aus. Ein Lichtblick ist ihr Berliner Bekannter Daniel, den Vera bei den Mundts einquartiert hat. Er möchte Vera helfen, ihren Job zu retten. Für die Avancen des Krankenhausarztes Dr. Maurer hat Vera allerdings keinen Nerv. Zumindest jetzt nicht.
Mit „Gebrochene Herzen“, dem fünften Film der Eifelpraxis-Reihe, erzählt Das Erste am 15. Dezember die Geschichte um die Versorgungsassistentin Vera Mundt weiter.
| Darsteller |
Rolle |
| Rebecca Immanuel |
Vera Mundt |
| Simon Schwarz |
Chris Wegner |
| Karolina Lodyga |
Danuta Masik |
| Janek Rieke |
Leon Ortmann |
| Tom Böttcher |
Paul Mundt |
| Mascha Schrader |
Mia Mundt |
| Jytte-Merle Böhrnsen |
Hanna Reinhardt |
| Omar El-Saeidi |
Achmed Birol |
| Margot Nagel |
Gertrud Leinen |
| Aleksandar Radenkovic |
Daniel Morel |
| René Steinke |
Henning Maurer |
| Tom Keune |
Volker Böhl |
| Marie Anne Fliegel |
Martha Böhl |
| Sarah Mahita |
Charly Ortmann |
| Olga von Luckwald |
Anita Rabsal |
| Barbara Prakopenka |
Rosalie Ortmann |
| Ulrike Bliefert |
Gerda Müller |
| Daniel Drewes |
Tobias |
| Maria Gundolf |
Doris |
| Hans Klima |
Professor Kestenich |
| Timon Ballenberger |
Bruno |
| Elias Kuhne |
Lutz |
| und andere |
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Als würde es Lucino Viscontis Thomas-Mann-Adaption und Nicholas Roegs mystischen Thriller „Wenn die Gondeln Trauer tragen“ gar nicht geben, inszenierte Valerio Mieli einen ganz eigenen Venedig-Film. Die berühmte Lagunenstadt sieht so unspektakulär aus wie noch nie in der Kinogeschichte: Keine Gondeln, keine pittoresken Brücken und so gut wie keine historischen Bauwerke sind zu sehen. Der promovierte Philosoph, der mit diesem melancholischen Liebesdrama seine Abschlussarbeit am traditionsreichen Centro Sperimentale di Cinematografia realisierte, erzählt die autobiographisch angehauchte Geschichte eines jungen Paares, das sich in zehn aufeinanderfolgenden Wintern begegnet und aus vermeintlich nichtigen Gründen jeweils wieder aus den Augen verliert. Dank Isabella Ragonese und Michele Riondino geht der poetische Reigen verfehlter Begegnungen unter die Haut:
Zum ersten Mal kreuzen sich die Wege der 18-jährigen Camilla und des gleichaltrigen Silvestro an einem ungemütlichen Winterabend im November 1999. Sie ist nach Venedig gekommen, um Russisch zu studieren, und er weiß noch nicht so genau, was er will. Absichtlich verpasst er das letzte Vaporetto, um bei ihr übernachten zu können. Eine heruntergekommene Bude ohne Heizung, die sie von ihrem Vater geerbt hat, dient ihnen in den kommenden Wochen als Bleibe. Es ist der Beginn einer ebenso zarten wie schwierigen Liebe, der sich beide erst nach zahlreichen Um- und Abwegen bewusst werden. Zu Studienzwecken übersiedelt Camilla zunächst nach Moskau und stürzt sich in eine schwierige Beziehung mit einem wesentlich älteren Theaterregisseur. Nach ihrer Rückkehr macht Silvestro sich erneut Hoffnungen, doch Camilla wird von seinem Freund Simone schwanger und verfällt nach der Geburt in eine tiefe Depression. Über zehn Jahre hinweg flammt die Liebe zwischen Camilla und Silvestro während jeder ihrer winterlichen Begegnungen neu auf – doch aus irgendeinem Grund geht es immer wieder schief. Die Wärme ihrer Gefühle und die Kälte der langsam versinkenden Stadt scheinen sich zu neutralisieren.
| Darsteller |
Rolle |
| Isabella Ragonese |
Camilla |
| Michele Riondino |
Silvestro |
| Glen Blackhall |
Simone |
| Sergei Zhigunov |
Fjodor |
| Sergei Nikonenko |
Prof. Korsakov |
| Liuba Zaizeva |
Liuba |
| Alice Torriani |
Clara |
| Sara Lazzaro |
Maria Antonietta |
| und andere |
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In „Alte Freunde“, dem 4. Film mit Katharina Lorenz in der Rolle der Sara Stein, wird der Kommissarin bewusst, welche Traumata der dauerhafte Kriegszustand bei Israelis verursacht. Sara weiß, dass es zwischen ihrem Lebensgefähren David und ihrem Kollegen Blok seit der gemeinsamen Militärzeit ein unaussprechliches Geheimnis gibt. Doch erst jetzt erfährt sie die Wahrheit und ist zutiefst erschüttert. Sara muss sich der israelischen Realität stellen, führt ihr aktueller Fall die Neubürgerin doch in das Milieu der gefallenen Kriegshelden.
Am Strand von Tel Aviv wird eine abgetrennte Hand gefunden. Sie gehörte zu Dori Meyer, einem jungen Menschenrechtsaktivisten, der kurz zuvor von seiner Mutter Zvia als vermisst gemeldet wurde. Zunächst ist nicht klar, ob es sich um einen Unfall oder ein Verbrechen handelt. Doch dann taucht Doris Schützling Dahir auf, ein junger sudanesischer Flüchtling, der sich illegal in Israel aufhält. Dahirs Aussage bringt Blok, Sara Steins raubeinigen Kollegen, in einen schweren Konflikt: Blok muss in vertrauten Kreisen aus seiner Militärzeit ermitteln, in einer Gruppe Männer, die sich damals gegenseitig das Leben anvertraut haben und heute kaum noch etwas gemein haben. Dazu gehört auch Saras Lebensgefährte, David Shapiro, der damals in Bloks Einheit diente und heute kaum noch dessen Anblick ertragen kann. Oder der zwielichtige Shooting-Range-Besitzer Yoram, dem sich Blok nach wie vor verbunden fühlt. Für Sara ist es schwer, diese für sie immer noch fremde Welt zu durchschauen, zumal sie eine Wahrheit über David erfährt, die sie zutiefst erschüttert.
| Darsteller |
Rolle |
| Katharina Lorenz |
Sara Stein |
| Samuel Finzi |
Inspector Jakoov Blok |
| Itay Tiran |
David Shapiro |
| Gill Frank |
Commander Shimon Ben Godin |
| Bat-Elle Mashian |
Corporal Hanan Chalabi |
| Orly Zilbershatz |
Zvia Meyer |
| Sean Mongoza |
Dahir |
| Jacob Daniel |
Yoram |
| Ofri Biterman |
Dori Meyer |
| Eli Eltonyo |
Uriel Meyer |
| Avi Pnini |
Amakov |
| Raanan Hefets |
Uri Ronen |
| Dean Miroshnikov |
Daniel |
| und andere |
|
Soll man für die Begierden einer Nacht eine Ehe aufs Spiel setzen? Die amerikanisch-iranische Regisseurin Massy Tadjedin gibt in dem romantischen Drama „Last Night – Nur eine Nacht“ auf diese scheinbar einfache Frage keine simplen Antworten. Mit großer Sensibilität erzählt sie von einem Ehepaar, das sich unvermittelt an einem Scheideweg wiederfindet. Keira Knightly erweist sich dabei erneut als faszinierende Charakterdarstellerin, während der aus Science-Fiction-Spektakeln wie „Avatar“ bekannte Sam Worthington zeigt, dass er auch in ernsthafteren Rollen eine gute Figur macht.
Auf den ersten Blick entsprechen Joanna und Michael einem Bilderbuchehepaar: Die beiden sehen gut aus, leben in einem schicken Apartment in New York, er arbeitet für eine Immobilienfirma, sie als Schriftstellerin. Doch während einer Party wird Joannas Eifersucht geweckt, als ihr Mann sich intensiv mit seiner Kollegin Laura unterhält. Er hat die bildschöne Frau nie zuvor erwähnt – sollte er eine Affäre mit ihr haben? Joanna stellt ihn zur Rede, aber nach einem kurzen Streit ist ihr Misstrauen verflogen.
Am nächsten Morgen bricht Michael zu einer Geschäftsreise nach Philadelphia auf. Mit dabei: seine Kollege Andy – und Laura. Diese scheint tatsächlich mehr als nur berufliches Interesse an Michael zu haben. Nach einem Geschäftsessen nehmen sie noch ein paar Drinks an der Bar, und je später der gemeinsame Abend wird, desto weniger Zweifel lässt Laura daran, dass sie Michael verführen will.
Unterdessen begegnet Joanna in New York zufällig ihrem Ex-Freund Alex wieder. Obwohl sie seit Jahren verheiratet ist, konnte sie den charmanten Franzosen nie wirklich vergessen. Schnell stellt sich zwischen ihnen die alte Vertrautheit wieder ein. Die beiden verbringen einen wundervollen, romantischen Abend miteinander – und bald stellt sich auch für Joanna die Frage, wie weit sie mit Alex gehen will.
| Darsteller |
Rolle |
| Keira Knightley |
Joanna |
| Sam Worthington |
Michael |
| Eva Mendes |
Laura |
| Guillaume Canet |
Alex |
| Daniel Eric Gold |
Andy |
| Stephanie Romanov |
Sandra |
| und andere |
|
Um sich ihren Traum vom eigenen Häuschen zu erfüllen, zieht eine Familie aufs Land. Schon bald kommt das böse Erwachen für das von Katharina Schüttler und Hans Löw gespielte Ehepaar: Ihr günstig ersteigertes neues Zuhause entpuppt sich als Bruchbude, die Nachbarn sind gruselig und der Neuanfang wird zum Härtetest für den Familienfrieden. Erst als der „Hausbau mit Hindernissen“ in der totalen Katastrophe zu enden droht, wendet sich alles zum Guten. Till Franzen führte Regie bei der unterhaltsamen Komödie über eine normale Familie im Ausnahmezustand. Einen amüsanten Gastauftritt im Blaumann gibt Allround-Entertainer Olli Schulz als Handwerker.
Endlich raus aus der viel zu kleinen Wohnung und genug Platz für alle vier: Davon träumen die Seewalds – Martin und Karla mit ihren Kindern Mats und Finja – schon lange. Leider ist das in Berlin mit dem Einkommen eines Fliesenlegers und einer Krankenschwester geradezu illusorisch. Mit allerlei Tricks und auf Pump schaffen es die beiden dennoch, ein Häuschen im Grünen zu ersteigern. Es ist zwar nur halbfertig, liegt aber idyllisch am Waldrand und in der Nachbarschaft gibt es sogar freilaufende Ziegen. Die Kinder sind begeistert! Leider kommen schon bald unerwartete Probleme auf die Seewalds zu, denn ihr Haus entpuppt sich als Bruchbude, die Handwerker rauben ihnen den Nerv und bei Mats hapert es in der Schule. Auch mit der Nachbarschaft tun sich die Neuankömmlinge schwer: Während sie die seltsame Lisbeth nur am Fenster zu Gesicht bekommen, macht ihnen Rufus mit seinen freilaufenden Ziegen das Leben schwer. Als Karla, wegen der Doppelbelastung von Job und Hausbau inzwischen völlig am Ende, in der Nachtschicht einen schweren Fehler macht und Martin ausfällt, scheint sich alles gegen die Seewalds verschworen zu haben. Ausgerechnet jetzt kommt unerwartet Hilfe.
| Darsteller |
Rolle |
| Katharina Schüttler |
Karla |
| Hans Löw |
Martin |
| Angela Winkler |
Lisbeth |
| Peter Franke |
Rufus |
| Lilli Ray |
Finja |
| Arne Wichert |
Mats |
| Kathi Angerer |
Oberschwester Agnes |
| Katjana Alexa Gerz |
Rieke |
| Marcel Glauche |
Oliver |
| Eva-Maria Kurz |
Frau Kaiser |
| Olli Schulz |
Installateur |
| Piet Fuchs |
Kreditberater Herr Koch |
| David Bredin |
Rohrreiniger |
| Regine Hentschel |
Verkäuferin |
| Justus Carrière |
Auktionator |
| Günter Barton |
Herr Marquart |
| Birgit Berthold |
Patientin |
| Bernhard Geffke |
Herr Schreiner |
| Stephanie Engel |
Ärztin |
| Edward Scheuzger |
Mann mit Hörgerät |
| Hanfried Schüttler |
Hausarzt |
| Corazon Herbsthofer |
Nachtschwester |
| und andere |
|
Die antike Bergfestung Masada gilt als Symbol für den Freiheitswillen des jüdischen Volkes: 73 n. Chr. gingen dort Aufständische lieber in den Freitod als in die Gefangenschaft der römischen Besatzer. Dieser für das heutige Israel wichtige Mythos steht im Zentrum des dritten Tel-Aviv-Krimis „Masada“. Burgschauspielerin Katharina Lorenz als Kommissarin Sara Stein und der vielfach preisgekrönte Samuel Finzi in der Rolle ihres Kollegen Blok müssen einen rätselhaften Todesfall klären, bei dem alle Beteiligten bedacht sind, eine nationale Legende zu schonen. Michael Degen spielt einen Shoah-Überlebenden und berühmten Archäologen, dessen eigener Sohn ihn vom Sockel stoßen wollte.
Kommissarin Sara Stein und ihr Kollege Jakoov Blok werden zur antiken Festung von Masada gerufen. Es gab eine Explosion, bei der der Archäologe Aaron Salzman ums Leben kam. Aaron war nicht irgendwer, sondern der Sohn von Avram Salzman, dem „König“ der Archäologie, Entdecker von Masada und Überlebender der Shoa. Avram war bei der Explosion ebenfalls vor Ort, hat aber sein Gedächtnis verloren. Zwischen Sara und Avram stellt sich vom ersten Moment an eine eigenartige Vertrautheit ein. Sara, nicht sicher, ob sie an Avrams Amnesie glauben kann, sucht die Nähe dieses beeindruckenden Mannes, der so viel in seinem Leben durchlitten hat. Unterdessen gehen die Ermittlungen weiter und führen zu Philippe, Aarons jungem Assistenten. Sara und Blok erfahren, dass Aaron gemeinsam mit Philippe einen lukrativen Schmuggel mit antiken Fundstücken unterhielt. Der angesehene Wissenschaftler verkehrte in Kreisen, in denen Verbrechen an der Tagesordnung sind. Ist hier der Mörder zu suchen? Eine einfache Lösung, die Sara nicht zu überzeugen vermag. Sie spürt, dass die Wahrheit in Aarons Familie zu suchen ist, bei Aarons zuverlässigem, aber ungeliebtem Bruder Elia und bei Avram. Hartnäckig und unbestechlich, wie sie ist, kommt Sara einer tragischen Familiengeschichte auf die Spur, der der Salzmanns, aber auch ihrer eigenen.
Mit „Alte Freunde“ setzt Das Erste am 30. November die Reihe „Der Tel-Aviv-Krimi“ fort.
| Darsteller |
Rolle |
| Katharina Lorenz |
Sara Stein |
| Samuel Finzi |
Inspector Jakoov Blok |
| Itay Tiran |
David Shapiro |
| Gill Frank |
Commander Shimon Ben Godin |
| Bat-Elle Mashian |
Corporal Hanan Chalabi |
| Michael Degen |
Avram Salzman |
| Yigael Sachs |
Elia Salzman |
| Hila Galoskinus |
Michal |
| Iftach Ophir |
Philippe |
| Eli Gorenstein |
Saul Shapiro |
| Raanan Hefets |
Uri Ronen |
| Falk Rockstroh |
Leo Stein |
| Petra Zieser |
Helen Stein |
| Guy Zu-Aretz |
Aaron Salzman |
| und andere |
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Mit seinem an Originalschauplätzen gedrehten Drama, das auf dem Sundance Film Festival den Preis für die Beste Regie und die Beste Kamera gewann, legte der 1977 geborene Amerikaner Cary Joji Fukunaga ein fulminantes Kinodebüt vor. In kraftvollen, geradlinigen und ungeschönten Bildern porträtiert er die harte Lebensrealität vieler junger perspektivloser Mexikaner, die weit über die grausamen Loyalitätsriten des Gang-Alltags hinausgeht. Verpackt als Roadmovie auf Schienen und spannender Verfolgungsthriller zeichnet Fukunaga das Land Mexiko und dessen Bevölkerung mit einer unmittelbaren Härte, die den Blick nach ganz unten wendet und darüber hinaus von der trügerischen Hoffnung vieler Einheimischer erzählt, sich den unwürdigen Zuständen durch eine Flucht ins „gelobte Land“ USA zu entziehen:
Der junge Mexikaner Willy alias El Casper ist Mitglied der „Mara Salvatrucha“, einer aggressiven Latino-Gang. Wer sich einmal in ihrem streng organisierten Netzwerk verfangen hat und dabei in Ungnade fiel, ist seines Lebens nicht mehr sicher. Ein Schicksal, das auch Willy am eigenen Leib erfahren muss. Nachdem sein minderjähriger Freund Benito, El Smiley genannt, durch ein brutales Initiationsritual in den inneren Kreis der Gang eingeführt wurde, stellt deren kaltblütiger Anführer Lil‘ Mago Willy zur Rede: Der Bandenführer hat Willy in Verdacht hat, sich immer wieder unerlaubt vom Territorium der Bande zu entfernen. Willy streitet alles ab, verheimlicht aber, dass er in einem anderen Stadtteil seine Geliebte Martha Marlene besucht. Eines Abends werden die beiden jedoch von Lil‘ Magos rechter Hand El Sol beobachtet und zur Rede gestellt. Bei einer Gangversammlung am nächsten Tag taucht überraschend Martha Merlene auf. Lil‘ Mago, der Willy wegen seiner Lügen bestrafen lässt, versucht sie zu vergewaltigen, wobei die junge Frau zu Tode kommt. Anschließend besteigt der rücksichtslose Anführer gemeinsam mit Willy und Smiley einen Güterzug mit Hunderten von Emigranten, die sich auf ihrem Weg Richtung USA befinden. Unter ihnen befindet sich auch die junge Sayra aus Honduras, die mit ihrem Vater und ihrem Onkel zur amerikanischen Grenze unterwegs ist, um illegal in die Vereinigten Staaten einzureisen und dort ein neues Leben zu beginnen. Als Lil‘ Mago die mit dem nötigsten Hab und Gut reisenden Flüchtlinge systematisch ausraubt und sich an Sayra vergehen will, tötet Willy seinen Anführer. Er schickt den kleinen Smiley fort und bleibt selbst auf dem Dach des Zuges. Auf der langen, strapaziösen Bahnfahrt Richtung USA kommen sich Willy und Sayra näher. Noch ahnt das Mädchen nicht, in welcher Gefahr ihr neuer Begleiter schwebt. Denn die rachsüchtige Mara-Gang hat längst ihre Fühler ausgestreckt und Willys Aufenthaltsort dingfest gemacht. Die brutale Jagd kann beginnen.
| Darsteller |
Rolle |
| Edgar Flores |
Willy / El Casper |
| Tenoch Huerta Mejia |
Lil‘ Mago |
| Kristyan Ferrer |
Benito / El Smiley |
| Paulina Gaitan |
Sayra |
| Luis Fernando Peña |
El Sol |
| Diana Garcia |
Martha Marlen |
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Tom hat einen großen Traum. Er will auf den Gipfel des Kilimandscharo, den höchsten Berg Afrikas. Eine fast unmögliche Herausforderung, denn Tom sitzt im Rollstuhl. Die restlichen Mitglieder der Gruppe, gespielt von Anna Maria Mühe, Simon Schwarz und Caroline Hartig, sind fassungslos. Zu groß ist das Risiko, dass sie es dann selbst nicht schaffen. Doch ihnen wird schnell klar: Es gehen nur alle oder keiner. Exzellente Schauspieler und grandiose Landschaftsbilder zeichnen den Bergfilm von Regisseur Gregor Schnitzler aus:
Kilimandscharo-Bergführer Simon hat schon viel erlebt, aber noch nie ist ihm eine Gruppe anvertraut worden, in der jeder nur an sich selbst denkt: Ärztin Anna, der querschnittsgelähmte Ex-Sportler Tom, der untrainierte Lehrer Joschka und seine 25-jährige Tochter Paula. Sie haben alle nur ein Ziel: Sie wollen auf den Gipfel. Anna findet es unverantwortlich, dass Tom in ihrer Gruppe ist und seine Gesundheit und die Sicherheit der Gruppe gefährdet. Sie selbst hofft, durch die Wanderung Klarheit über eine wichtige Entscheidung zu bekommen. Joschka will seiner Tochter Paula beweisen, dass er für sie da ist. Dafür muss sie ihm aber eine zweite Chance geben.
Nur mit Mühe schaffen es Simon und sein Partner Joseph, die Individualisten von einem gemeinsamen Aufbruch zu dieser fünftägigen Wanderung zu überzeugen. Unterwegs zeigt sich, warum sich der 6000 Meter hohe Kibo nicht so leicht bezwingen lässt: Urwald, Steinwüsten und Schneefelder machen den Aufstieg beschwerlich; wilde Tiere, dünne Luft und die tückische Höhenkrankheit sogar lebensgefährlich. Das Ziel, den schneebedeckten Kilimandscharo, immer vor Augen, möchte keiner aufgeben, denn für jeden steht viel auf dem Spiel. Erst als sich alles gegen die Gruppe zu verschwören scheint, lernen die vier Einzelkämpfer, dass sie es nur gemeinsam auf den Gipfel schaffen.
| Darsteller:in |
Rolle |
| Anna Maria Mühe |
Anna Kobek |
| Kostja Ullmann |
Tom Färber |
| Simon Schwarz |
Joschka Wagner |
| Caroline Hartig |
Paula Herfordt |
| Ulrich Friedrich Brandhoff |
Simon Egger |
| Bongo Mbutuma |
Joseph |
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Erst hieß es „Liebling, bring die Hühner ins Bett“, dann „Liebling, weck die Hühner auf“ und nun „Liebling, lass die Hühner frei“. Im dritten Teil der losen WDR/ARD-Degeto-Fernsehfilmreihe um die Familie Teuffel ist es erneut Familienvater Steffen, der den Alltag im brandenburgischen Dorf Krummenwalde auf bemerkenswerte Weise aufmischt. Das macht er regelmäßig, seit es die fünfköpfige Familie in die Provinz verschlagen hat. Noch nie hat er allerdings die russische Mafia nach Krummenwalde gelockt. Dieses Mal schon.
Es ist einige Zeit vergangen seit dem letzten Abenteuer der Familie Teuffel in Krummenwalde. Sophie ist mittlerweile zwölf Jahre alt, ihr Bruder Kai und Schwester Lisa sind aus dem Haus. Es scheint so, als hätten Beate, nach wie vor erfolgreiche Geschäftsführerin der hiesigen Mineralquelle, und Steffen endlich etwas mehr Zeit füreinander – vor allem jetzt, da Steffen tatsächlich seinen ersten Kurzgeschichten-Band fertiggestellt und zum Download ins Internet gestellt hat: „Abendbrot – Ost-Ansichten eines Westlers“.
Doch so richtig ruhig wird es nie in dieser Familie. Das liegt nur bis zu einem gewissen Grad daran, dass das brandenburgische Innenministerium Beate für die Leitung der „Quelle“ den großen Verdienstorden des Landes verleihen will und dieser Termin geradewegs mit ihrer Silberhochzeit kollidiert – und die will Steffen unbedingt in Rom feiern. Das gilt es auf subtile Art zu verhindern! So richtig überschlagen sich die Ereignisse erst, als plötzlich Lisa und Kai auf der Matte des elterlichen Hauses stehen.
Auf einmal entwickelt sich Steffens Buch im Internet derart rasant zum euphorisch bewerteten Bestseller, dass es prompt ein richtiger Verlag veröffentlichen will. Was der fassungslose Erfolgsautor nicht ahnt: Hinter den eindrucksvollen Download-Zahlen stecken die computerbewanderte Tochter und die liebende Ehefrau. Dass Lisa schwanger ist und keinesfalls weiß, wie sie damit umgehen soll, verraten die beiden dem auf Wolke 7 schwebenden Schriftsteller ebenfalls nicht. Der hütet allerdings selbst auch ein paar Geheimnisse. Da wäre zum Beispiel die Tatsache, dass Sohn Kai schon vor längerer Zeit sein Studium geschmissen hat – zugunsten einer möglicherweise nicht ganz so lukrativen Zukunft als Regisseur blutrünstiger B-Movies.
Erschwerend kommt hinzu, dass sämtliche Geschichten aus Steffens Buch geradewegs aus dem wahren Krummenwalder Leben stammen. Ausgerechnet Petra Jänicke, die Ehefrau des Bürgermeisters, hat sich Steffen gegenüber als wenig diskrete, geradezu unerschöpfliche Quelle für Klatsch und Tratsch der pikantesten Sorte erwiesen.
Als Bürgermeister Jänicke Steffens Manuskript in die Finger bekommt und die Dorfgemeinschaft über den Inhalt informiert, reißen alte Wunden auf. Der Aufruhr ist groß: Auf keinen Fall soll das Machwerk veröffentlicht werden! Empört wenden sich die Krummenwalder von dem schreibenden Wessi ab: Sowohl die Ordensverleihung als auch die Feierlichkeiten zur Silberhochzeit drohen zu platzen. Und dann taucht auch noch der einzige real existierende Leser der Internetveröffentlichung von „Abendbrot“ auf – ein Mitglied der Russenmafia, die noch eine Rechnung offen hat.
| Darsteller |
Rolle |
| Axel Milberg |
Steffen Teuffel |
| Katja Flint |
Beate Teuffel |
| Rosa Enskat |
Petra Jänicke |
| Matthias Brenner |
Gert Jänicke |
| Anke Retzlaff |
Lisa Teuffel |
| Martin Aselmann |
Kai Teuffel |
| Salome Ridder |
Sophie Teuffel |
| Falk Rockstroh |
Bernhard |
| Anne-Kathrin Gummich |
Frau Mutzke |
| Ramona Kunze-Libnow |
Ria Kowallek |
| Andreas Brandt |
Joschi |
| Wladimir Tarasjanz |
Anführer der Russen |
| Laura Schuhrk |
Lehrerin |
| Lena Liberta |
Moderatorin |
| Thomas Bestvater |
Minister |
| Arne Gottschling |
Stellvertreter Minister |
| und andere |
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