Spannungsgeladene Kriminalfälle, stilvolle Dekors, exzellente Darsteller und im richtigen Moment ein Augenzwinkern: Das sind die Markenzeichen der neuen britischen Kommissar-Maigret-Verfilmungen, die auf den Erfolgsromanen des belgischen Schriftstellers Georges Simenon beruhen. „Die Tänzerin und die Gräfin“ gehört zu Simenons bekanntesten Werken. In der Titelrolle des Ermittlers, den auch die Versuchungen des Pariser Rotlichtmilieus nicht aus der Fasson bringen können – Weltstar Rowan Atkinson:
Eines Abends erscheint eine sichtbar aufgelöste, angetrunkene Frau bei Hauptkommissar Maigret im Polizeipräsidium. Die junge Arlette arbeitet als Tänzerin und Animierdame in einem verruchten Club im Pariser Amüsierviertel Montmartre. Sie behauptet, ein Gespräch über einen geplanten Mord an einer Gräfin mitgehört zu haben, an dem ein gewisser Oscar beteiligt sein soll. Doch Maigret und sein Team schenken der jungen Dame aufgrund ihres Zustandes wenig Glauben. Daraufhin verlässt sie fluchtartig das Gebäude. Umso tiefer trifft es den Hauptkommissar und seine Mitarbeiter, als sie am nächsten Morgen die Nachricht erhalten, dass Arlette erwürgt in ihrer Wohnung aufgefunden wurde. Kurz darauf gibt es eine weitere erdrosselte Leiche: eine betagte Gräfin, die morphiumsüchtig in einer verfallenen Wohnung lebte. Entschlossen, den Zusammenhang zwischen beiden Mordfällen herauszufinden und den Killer zur Strecke zu bringen, begibt sich Maigret in die sündigen Untiefen des Montmartre. Im zwielichtigen Club scheint der Schlüssel zur Aufklärung der Verbrechen zu liegen.
| Darsteller |
Rolle |
| Rowan Atkinson |
Kommissar Maigret |
| Lucy Cohu |
Madame Maigret |
| Shaun Dingwall |
Inspektor Janvier |
| Leo Staar |
Inspektor LaPointe |
| Mark Heap |
Dr. Moers |
| Hugh Simon |
Dr. Paul |
| Adrian Scarborough |
Dr. Bloch |
| Olivia Vinall |
Arlette |
| Lorraine Ashbourne |
Rosa Alfonsi |
| Douglas Hodge |
Fred Alfonsi |
| Nicola Sloane |
Gräfin |
| Sebastian de Souza |
Philippe Martinot |
| Simon Gregor |
Grasshopper |
| Cassie Clare |
Tania |
| Colin Mace |
Inspektor Lognon |
| Jane Wood |
Madame Aubin |
| Sara Kestelman |
Madame Dussardier |
| Tilly Vosburgh |
Nathalie Moncoeur |
| Adrian Rawlins |
Oscar Bonvoisin |
| und andere |
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Unter Kennern gilt „Maigrets Nacht an der Kreuzung“, einer von 75 Maigret-Romanen aus der Feder des belgischen Erfolgsschriftstellers Georges Simenon, auch als einer der actionreichsten. Die britische Neuverfilmung setzt die literarische Vorlage mit Spannung, Eleganz und Sinn für Überraschungen in Szene. Im Zentrum des Geschehens steht Schauspielstar Rowan Atkinson als Pariser Hauptkommissar Maigret, stiller Beobachter und verschlagener Ermittler zugleich:
An einer ländlichen Kreuzung in der Nähe von Paris wird ein belgischer Juwelenhändler bei einem nächtlichen Treffen mit einem Kontaktmann ermordet. Am nächsten Morgen liegt dessen Leiche in der Garage von Carl Anderson, einem arroganten Dänen, der dort mit seiner Schwester Else ein heruntergekommenes Landhaus bewohnt. Lediglich zwei andere Gebäude stehen noch an der Kreuzung: eine Autowerkstatt und das Haus eines Vertreters, dessen Frau als Köchin bei den Andersons arbeitet. Alle sind nicht gut auf ihre abweisenden Nachbarn zu sprechen. Der zuständige Inspektor Grandjean verständigt seinen alten Freund, Hauptkommissar Maigret, als sich Anderson mit Else nach Paris absetzen will. Bei der Verhaftung entdeckt man bei diesem die Mordwaffe. Für Grandjean ein klarer Fall: Anderson muss der Täter sein! Maigret hat jedoch seine Zweifel und setzt – sehr zum Unmut seines befreundeten Kollegen – den Hauptverdächtigen auf freien Fuß. Längst hegt der findige Hauptkommissar den Verdacht, dass es sich hier um eine Verschwörung handeln könnte, bei der Andersons äußerlich zerbrechlich wirkende Schwester eine zentrale Rolle spielt.
Den vierten Film mit Rowan Atkonson in der Rolle des Kommissar Maigret zeigt Das Erste am 26. Dezember: „Kommisar Maigret: Die Tänzerin und die Gräfin“.
| Darsteller |
Rolle |
| Rowan Atkinson |
Kommissar Maigret |
| Lucy Cohu |
Madame Maigret |
| Shaun Dingwall |
Inspektor Janvier |
| Leo Staar |
Inspektor LaPointe |
| Mark Heap |
Moers |
| Aidan McArdle |
Richter Comeliau |
| Tom Wlaschiha |
Carl Anderson |
| Mia Jexen |
Else Anderson |
| Kevin McNally |
Inspektor Grandjean |
| Ben Caplan |
Isaac Goldberg |
| Catherine Kanter |
Sarah Goldberg |
| Robin Weaver |
Madam Michonnet |
| Wanda Opalinska |
Jo Jo |
| Stephen Wight |
Thierry Bertinet |
| Paul Chahidi |
Michonnet |
| Chook Sibtain |
Oscar |
| Dorothy Atkinson |
Claire Grandjean |
| Jonathan Newth |
Botschafter Sievens |
| Max Wrottesley |
Wilmotts |
| und andere |
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Verkehrte Welt beim dritten Harz-Krimi „Harter Brocken: Der Bankraub“ mit Aljoscha Stadelmann, Moritz Führmann und Anna Fischer: Ausgerechnet der integre Gesetzeshüter Frank Koops wird von seiner alten Freundin/Feindin Simone Schmidt gezwungen, bei einem Banküberfall mitzumachen, um seine Kollegin Mette zu retten – woran auch Koops‘ bestem Freund Heiner sehr gelegen ist. Mit einer raffinierten Erpressung, einem großen Coup und einer verführerischen Antagonistin, wie im ersten Film gespielt von Julia Koschitz, bietet der von Andreas Senn inszenierte Krimi beste Unterhaltung. Das Drehbuch stammt auch hier von Grimme-Preis-Träger Holger Karsten Schmidt, dessen spannende und wendungsreiche Geschichten die Reihe auszeichnen:
Dass es in der beschaulichen Harzbank von St. Andreasberg nicht viel zu holen gibt, weiß Polizist Frank Koops aus eigener Erfahrung: Ihm wurde gerade ein Kredit verweigert. Ausgerechnet diese Filiale möchte die frisch aus der Haft entlassene Simone Schmidt mit ihren beiden Komplizen ausräumen – und Koops muss mitmachen. Ihm bleibt keine andere Wahl, denn Simone, mit der er schon einmal die Klingen kreuzte, hat seine Kollegin Mette in ihrer Gewalt. Die Ansage ist klar: Die Geisel bleibt nur am Leben, wenn der Coup gelingt. Also muss sich Koops etwas einfallen lassen. Während Mette von dem unberechenbaren Björn in einem Ferienhaus gefangen gehalten wird, macht sich Koops mit Simone und ihrem skrupellosen Freund Hagen an die Durchführung seines verwegenen Plans. Was die durchtriebene Simone nicht ahnt: Koops ist es trotz ihrer Vorsichtsmaßnahmen gelungen, seinem besten Freund Heiner heimlich eine Nachricht zuzustecken. Aber auch Simone hat noch ein paar Überraschungen in petto.
| Darsteller |
Rolle |
| Aljoscha Stadelmann |
Frank Koops |
| Julia Koschitz |
Simone Schmidt |
| Moritz Führmann |
Heiner |
| Anna Fischer |
Mette Vogt |
| Michael Rotschopf |
Hagen Witt |
| Jan Krauter |
Björn |
| Hildegard Schroedter |
Irene Kiefer |
| Tanja Schleiff |
Frau Lüders |
| Jonas Fürstenau |
Herr Lüders |
| Sara Fazilat |
Anna JVA |
| Katarina Gaub |
Ina Meier |
| Monika Lennartz |
Frau Böhm |
| Uta Maria Schütze |
Frau Müller |
| Leon Seidel |
Moritz |
| Bela Gabor Lenz |
Leon |
| Roman Kanonik |
Wildhagen |
| Thomas Werrlich |
Schanz |
| Peter Sikorski |
Sicherheitsmann 4 |
| Gabriel von Berlepsch |
Polizist Jansen |
| und andere |
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„Emil und die Detektive“ aus dem Jahr 1929 zählt zu den Kinderbuch-Klassikern von Erich Kästner. Eine wahre Geschichte erzählt „Kästner und der kleine Dienstag“ über die ungewöhnliche Freundschaft des Schriftstellers zu einem Jungen, der in der berühmten Ufa-Verfilmung von 1931 als Kinderdarsteller mitwirkte. Unter der Regie von Wolfgang Murnberger spielen Florian David Fitz als Kästner sowie Nico Ramon Kleemann und Jascha Baum die Titelrollen. Die ungewöhnliche Freundschaft wird im Dritten Reich auf eine harte Probe gestellt, als der Pazifist Kästner von den Nazis geächtet und aus dem Jungen ein „Primaner in Uniform“ wird. Dennoch nimmt ausgerechnet der „kleine Dienstag“ sein Idol beim Wort, sich trotz des Terrors treu zu bleiben:
Berlin, 1929: Der Schriftsteller Erich Kästner genießt den Erfolg seines ersten Kinderbuches. Eines Tages steht ein siebenjähriger Fanpostschreiber vor seiner Tür. Mit Hans‘ Verehrung kann der kinderlose Lebemann Kästner zunächst wenig anfangen. Schon bald erkennt er jedoch, dass ihm die blühende Phantasie des klugen Jungen bei neuen Geschichten nützlich sein kann. Seinem berühmten Autor auf diesem Wegen nahe zu sein, wird zum größten Glück von Hans, der mit seiner Mutter und Schwester ohne Vater aufwächst. Als „Emil und die Detektive“ von der Ufa verfilmt wird, geht für ihn ein Traum in Erfüllung: Er darf den „kleinen Dienstag“ spielen – und hat fortan seinen Spitznamen weg.
Mit der Machtergreifung durch die Nationalsozialisten muss Kästner um sein Leben fürchten. Um den Jungen nicht zu gefährden, beendet er den Kontakt mit einer Lüge. Während der „kleine Dienstag“ denkt, sein Idol sei wie viele andere ins Exil gegangen, ist dieser in Berlin geblieben. Kästner, der wie sein Freund Erich Ohser unter Pseudonym arbeitet, hält sich aus allem Politischen raus. Hans dagegen tritt der Hitlerjugend bei, um nicht aufzufallen. Als die beiden sich nach Jahren wieder begegnen, wird ihre Freundschaft auf eine schwere Probe gestellt.
| Darsteller |
Rolle |
| Florian David Fitz |
Kästner |
| Nico Ramon Kleemann |
Hans jung |
| Jascha Baum |
Hans alt |
| Juls Serger |
Wolfi Stern jung |
| Oskar Bökelmann |
Wolfi Stern alt |
| Katharina Lorenz |
Lotte Löhr |
| Charlotte Lorenzen |
Trude Löhr jung |
| Hans Löw |
Erich Ohser |
| Martin Brambach |
Nietenführ |
| Inga Busch |
Marigard Ohser |
| Catrin Striebeck |
Edith Jacobsohn |
| Marie Gruber |
Ida Kästner |
| Saskia Rosendahl |
Trude Löhr alt |
| Michele Cuciuffo |
Herr Stern |
| Daniel Wagner |
Eberhard Schmidt |
| Nikolaus Barton |
Erich Knauf |
| Mareile Blendl |
Buchhändlerin |
| Verena Altenberger |
unbekannte Eroberung |
| Fanny Krausz |
Karlinchen |
| Teresa Weißbach |
Herti Kirchner |
| Dominic Oley |
Walter Trier |
| Johann Adam Oest |
Oberstudienrat Waurich |
| Arnfried Lerche |
Lehrer Müller |
| Constantin Schulyok |
Christian 2 1/2 |
| Aaron Duscher |
Christian 6 |
| und andere |
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Wenn der sympathische Kommissar Özakin in der Bosporus-Metropole Verbrecher jagt, dann folgt der Zuschauer den packend erzählten Ermittlungen mit einem Schmunzeln. Inmitten der Männerwelt Istanbuls spiel Erol Sander den Ermittler als verschmitzten Anti-Macho, der gerne kocht und von seiner kecken Frau Sevim, gespielt von Idil Üner, immer ein wenig zusammengefaltet wird. In einer Hauptrolle bietet im zehnten Film der beliebten Krimireihe die deutsch-französische Darstellerin Marie-Lou Sellem als Museumsdirektorin ihren männlichen Vorgesetzten Paroli. Und ganz nebenbei wird Özakins engstirniger Vorgesetzter Yilmaz mit einem lachenden und einem weinenden Auge in Pension geschickt:
Die männliche Leiche auf der Bank im idyllischen Gülhane Park ist schnell identifiziert. Der Dienstausweis an seiner Uniform weist den Toten als Wachdienstleiter im archäologischen Museum aus. Bei seinen Untergebenen war der Mann nicht gerade beliebt. Kurz zuvor hatte er seinen Kollegen Koray Celik unter einem fadenscheinigen Vorwand entlassen. Kommissar Özakin kommt einem Familienzwist auf die Spur. Gezer wollte die Liebesheirat zwischen seiner Tochter Ayla und Celiks Sohn Sabri verhindern. Der heißblütige Sabri hat kein Alibi und versucht, seiner Verhaftung durch Fluch zu entgehen. Alles passt perfekt zusammen – doch dann findet Özakin heraus, dass die Museumsdirektorin Nesrin Günes das Verschwinden wertvoller Exponate vertuscht. Außerdem hat sie eine heimliche Beziehung zu dem vorbestraften Wachmann Ahmed Demir – den sie im Handumdrehen zu Gezers Nachfolger ernannte. Verkauft Demir vielleicht die kostbaren Ausstellungsstücke an solvente Sammler? Als die Direktorin spurlos verschwindet, nimmt der Fall eine dramatische Wende.
| Darsteller |
Rolle |
| Erol Sander |
Mehmet Özakin |
| Idil Üner |
Sevim Özakin |
| Oscar Ortega Sánchez |
Mustafa Tombul |
| Marie-Lou Sellem |
Nesrin Günes |
| Beat Marti |
Arif Gökdal |
| Merab Ninidze |
Ahmed Demir |
| Aysin Yesim Capanoglu |
Ayla Gezer |
| Nazif Ugurtan |
Sabri Celik |
| Erden Alkan |
Sercan Yilmaz |
| Turgay Dogan |
Dr. Bulut |
| Levent Ünsal |
Koray Celik |
| Emin Maltepe |
Kultusminister |
| Nehir Naz Topal |
Yasemin Günes |
| Mehmet Sarica |
Archivar |
| Asli Omag |
Sekretärin |
| und andere |
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Falsche Fährten, überraschende Wendungen und der Zweifel, alles könnte eine Täuschung sein, sorgen für Hochspannung in „Kalt ist die Angst“. Caroline Peters spielt in dem Psychothriller eine Frau, die durch den plötzlichen Tod ihres Mannes in einen Albtraum gerät: Sie erfährt, dass er ein Doppelleben geführt hat, und will nun schonungslos die Wahrheit herausfinden. Raffiniert inszeniert Regisseur Berno Kürten ein Verwirrspiel um die Frage, ob sich die Witwe in haltlose Wahnvorstellungen hineinsteigert oder tatsächlich finsteren Machenschaften auf der Spur ist. Zu der exzellenten Besetzung gehören Christoph Maria Herbst als angsteinflößender Vertrauter des Verstorbenen; Rudolf Kowalski als sein undurchsichtiger Chef und Annika Blendl in der Rolle einer geheimnisvollen Geliebten:
Claire liebt ihren Mann David über alles. Sein überraschender Tod kurz nach der Rückkehr von einer Geschäftsreise nach Afrika, wo er Projekte der Entwicklungshilfe leitete, stürzt sie in eine schwere Lebenskrise. Zur Trauer kommt bald eine schmerzhafte Entdeckung: Claire findet heraus, dass er eine Beziehung mit einem Luxus-Callgirl hatte. Ohne sich zu schonen, möchte die Witwe nun wissen, wer der Mann wirklich war, mit dem sie nichtsahnend gelebt hat. Weder Davids Chef Hagedorn, ein Freund des Paares, noch sein diskreter Assistent Michael, unterstützen ihre Nachforschungen. Claire stößt dabei auf hohe Bonuszahlungen für David von seinem börsennotierten Arbeitgeber, der sich eigentlich dem Kampf gegen die Armut verschrieben hat, geheime Fotos von einem Massaker an wehrlosen Bauern in Afrika und anklagende Berichte im Internet über blutige Geschäfte. Nicht nur diese Entdeckungen lassen Claire schaudern, sie fühlt sich auch ständig beobachtet und es passieren seltsame Dinge, wenn sie alleine ist. Nun beginnt die Frau, seit Jahren in psychiatrischer Behandlung, jedem in ihrem Umfeld zu misstrauen. Sogar sich selbst. Claire vermutet Verwicklungen, die sie so erschrecken, dass sie diese kaum glauben kann.
| Darsteller |
Rolle |
| Caroline Peters |
Claire Heller |
| Rudolf Kowalski |
Peter Hagedorn |
| Christoph Maria Herbst |
Michael |
| Annika Blendl |
Sabina |
| Hans-Werner Meyer |
David Heller |
| Anke Sevenich |
Dr. Thalheim |
| Arndt Schwering-Sohnrey |
Lieck |
| Nika Emilia Lou Vamvakaris |
Stella |
| Abak Safaei-Rad |
Amina |
| Jannek Petri |
Dr. Bauer |
| Sebastian Mirow |
Robert |
| Sybille Kleinschmitt |
Schwester Kerstin |
| Anica Happich |
KiTa-Leiterin |
| Christina Rieth |
Boutique-Verkäuferin |
| Ralf Bauer |
Freier |
| und andere |
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Der Hamburger Starregisseur Fatih Akin realisierte 2013 mit „The Cut “ den Abschluss seiner preisgekrönten Trilogie Liebe („Gegen die Wand“), Tod („Auf der anderen Seite“) und Teufel („The Cut“). Der aufwendige historische Film spielt zwischen 1915 und 1923 und erzählt von der ebenso verzweifelten wie ergreifenden Suche eines Vaters nach seinen Zwillingstöchtern, die in den Kriegswirren verloren gegangen sind:
In einer Nacht werden alle armenischen Männer von der türkischen Gendarmerie zusammengetrieben – so auch Nazaret Manoogian, der mit seiner Frau und seinen Zwillingstöchtern im türkischen Teil des Osmanischen Reiches lebt. Der junge Schmied wird gewaltsam von seiner Familie getrennt und in die Wüste entführt, wo er Zwangsarbeit verrichten muss. Daraufhin sollen die Arbeiter alle getötet werden – mit Messern, um Munition zu sparen. Nazaret überlebt durch viele glückliche Umstände mit durchgetrennten Stimmbändern und befindet sich fortan auf der Flucht ohne Ziel. Er verliert alles, was er hat: seine Familie, sein Zuhause, seine Sprache. Nach Irrungen und Wirrungen erfährt der traumatisierte Armenier, dass auch seine totgeglaubten Zwillingstöchter den Völkermord überlebt haben. Von unendlicher Liebe und Sehnsucht angetrieben, begibt er sich auf eine rastlose Suche nach seinen Kindern. Die Spur führt ihn von der syrischen Wüste, über Havanna bis in die Prärie North Dakotas.
| Darsteller |
Rolle |
| Tahar Rahim |
Nazaret Manoogian |
| Simon Abkarian |
Krikor |
| Makram J. Khoury |
Omar Nasreddin |
| Hindi Zahra |
Rakel |
| Kevork Malikyan |
Hagob Nakashian |
| Bartu Küçükçaglayan |
Mehmet |
| Trine Dyrholm |
Leiterin des Waisenhauses |
| Moritz Bleibtreu |
Peter Edelmann |
| Akin Gazi |
Hrant |
| Arsinée Khanjian |
Mrs. Nakashian |
| und andere |
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Staatsanwältin in der Provinz statt Sozia in einer noblen Stockholmer Kanzlei: Ida Engvoll alias Rebecka Martinsson bleibt vorerst in ihrer nordschwedischen Heimat. Im zweiten Fall der neuen Krimireihe muss die ungewöhnliche Ermittlerin einen brutalen Mord aufklären, kommt weiteren Verbrechen auf die Spur und stößt auf ein schreckliches Familiengeheimnis. Frische und tief vernarbte Traumata der Titelheldin, die Dunkelheit des Winters in Lappland und atemberaubend schöne Landschaftsaufnahmen geben dem Scandic-Noir-Krimi einen besonderen Touch. Regisseur Fredrik Edfeldt inszenierte den gleichnamigen Roman „Der schwarze Steg“ von Bestsellerautorin Åsa Larsson mit einem hoch spannenden Finale, das durch seine grandiose Bildgestaltung besticht.
Rebecka Martinsson beschließt, über den Winter in ihrer nordschwedischen Heimat zu bleiben. Übergangsweise nimmt sie eine Stelle als Staatsanwältin an. Schon bald landet der erste Mordfall, in dem Kommissarin Mella und Kollege Sven-Erik Ståhlnacke ermitteln, auf ihrem Schreibtisch. Die Leiche einer furchtbar misshandelten jungen Frau wurde in einem Camper gefunden. Was zunächst wie ein Sexualdelikt aussieht, entwickelt sich in eine andere Richtung: Die Ermordete hatte mit ihrem Bruder Diddi für das Bergbauunternehmen von Mauri Kallis, einem geschäftstüchtigen Aufsteiger aus schwierigen Verhältnissen, gearbeitet. Erst vor Kurzem sorgte das Trio für Schlagzeilen mit der Nachricht, dass in Kallis’ Mine Samarium entdeckt worden war. Dieser seltene Rohstoff verspricht satte Gewinne. Ganz in ihrem Metier als Wirtschaftsanwältin nimmt Rebecka ausländische Investoren ins Visier und kommt einem raffinierten Betrug auf die Schliche. Ihr Spürsinn führt sie zu einem zweiten Fall, der mit den undurchsichtigen Geschäften in Verbindung zu stehen scheint. Dass sie psychisch angeschlagen ist, kostet Rebecka jedoch ihren neuen Job. Ohne Befugnis ermittelt sie aber unbeirrt weiter. Auch Kommissarin Mella setzt alles daran, um die Wahrheit ans Licht zu bringen – und gerät in große Gefahr.
| Darsteller |
Rolle |
| Ida Engvoll |
Rebecka Martinsson |
| Eva Melander |
Anna Maria Mella |
| Jacob Öhrman |
Krister Eriksson |
| Gunilla Röör |
Alva Björnfot |
| Jonas Inde |
Fredrik Ohlsson |
| Niklas Engdahl |
Måns Wenngren |
| Ville Virtanen |
Lars Pohjanen |
| Ardalan Esmaili |
Tommy Rantakyrö |
| Lars Lind |
Sivving Fjälborg |
| Thomas Oredsson |
Sven-Erik Ståhlnacke |
| Samuel Fröler |
Carl von Post |
| Ida Wallfeldt |
Inna Dufva |
| Emil Johnsen |
Diddi Dufva |
| Sannamari Patjas |
Ari Bylund |
| Kirsti Stubo |
Ester Kallis |
| Jesper Malm |
Mauri Kallis |
| und andere |
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Nach „Krüger aus Almanya“ erlebt Publikumsliebling Horst Krause in „Krügers Odyssee“ ein neues Abenteuer in der Ferne: Bevor seine geliebte Enkelin endlich ihren türkischen Freund heiraten kann, muss er nach Griechenland, um ihren leiblichen Vater ausfindig zu machen. Auf seiner Reise gerät das Berliner Urgestein in eine deutsche Aussteigerkommune, nistet sich bei orthodoxen Mönchen ein und erlebt so manche Überraschung unter den gastfreundlichen Hellenen. Mit Witz zeigt die Culture-Clash-Komödie, dass sich durch Bodenständigkeit sowohl kulturelle Grenzen überwinden als auch Vorurteile ausräumen lassen. Das Roadmovie verbreitet Lust auf einen Griechenland-Trip und ist eine filmische Liebeserklärung an die Berliner Eckkneipen und ihre Typen:
Für das Glück seiner geliebten Enkelin würde Paul Krüger alles tun. Der Rentner freut sich, als stolzer Opa und Vaterersatz in Personalunion, die hochschwangere Annie bald zum Altar zu führen. Bevor geheiratet werden kann, möchte sie eine Sache ins Reine bringen: Die dickköpfige Braut besteht darauf, dass ihr leiblicher Vater Harald unbedingt mit dabei ist, obwohl dessen Liaison mit ihrer Mutter Susanne bereits vor ihrer Geburt endete und sie ihn noch nie gesehen hat. Das Problem ist nur, den Aussteiger in Griechenland überhaupt ausfindig zu machen! Zum Leidwesen von Annies Zukünftigem Deniz, dessen Erbonkel aus dem fernen Anatolien wegen der Familienehre auf eine schnelle Heirat drängt, riskiert Annie sogar, dass die Hochzeitsfeier platzt. Um die Katastrophe zu vermeiden, macht sich Krüger auf die Reise. Seine Boule-Kumpels Ecki und Bernd begleiten ihn in das sagenumwobene Land von Platon und Vicky Leandros. Dort müssen die Berliner Urgesteine, ausgestattet mit ein paar angestaubten Brocken Altgriechisch, schon bald Lehrgeld bezahlen. Bei den Griechen ticken die Uhren nämlich anders: Das Wörtchen „ne“ heißt dort „ja“ und Harald scheint wie vom Erdboden verschluckt. So führt die Spur immer weiter weg von der Zivilisation, die der Aussteiger konsequent hinter sich lassen wollte. Stürmische Überfahrten, fleischliche Entbehrungen und selbst eine leibhaftige Sirene können Krause und die Seinen nicht aufhalten.
| Darsteller |
Rolle |
| Horst Krause |
Paul Krüger |
| Jörg Gudzuhn |
Ecki |
| Fritz Roth |
Bernd |
| Floriane Daniel |
Susanne |
| Harald Schrott |
Harald |
| Anna Hausburg |
Annie |
| Emre Aksizoglu |
Deniz |
| Manon Straché |
Karin |
| Sabine Vitua |
Penelope |
| Uwe Dag Berlin |
Dietmar |
| Christoph Gareisen |
Volker |
| Lisa Adler |
Uta |
| Frieder Venus |
Siegbert |
| Akillas Karazissis |
Dimitrios |
| Emin Önal |
Merzad |
| Yu Fang |
Änderungsschneider |
| Vera Kasimir |
Standesbeamtin |
| Thanasis Brianas |
Taxifahrer |
| Clio Evans |
Jannis‘ Frau |
| Grigoris Pimenidis |
Jannis |
| Antonis Tsiotsiopoulos |
Fischer |
| Drosos Skotis |
Kostas, der Postbote |
| Theo Theodoridis |
Jorgos |
| Andreas Mandas |
Bruder Silas |
| Alexander Koch |
Bruder Loukás |
| und andere |
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Die Bestseller-Verfilmung von Charlotte Links „Die Betrogene“ bietet spannungsgeladenen Thrill mit psychologischem Tiefgang: Eine Londoner Scotland-Yard-Beamtin kehrt in ihre Heimatstadt zurück, um den Mord an ihrem Vater aufzuklären, und findet heraus, dass er nicht der übermenschliche Held war, für den sie ihn immer hielt. Hauptdarstellerin Peri Baumeister und Dirk Borchardt in der Rolle des örtlichen Polizeichefs, der seine Großstadtkollegin vergeblich aus seiner Arbeit heraushalten möchte, bilden ein gegensätzliches Ermittlerduo. Unter der Regie von Andreas Linke wurde mit einem deutsch-britischen Darstellerensemble gedreht. Die englische Arbeiterstadt Liverpool diente als atmosphärische Kulisse für die Verfilmung des Krimis:
Mitten in der Nacht wird der pensionierte Polizeichef Richard Linville aus seinem Schlaf gerissen. Ein vermummter Mann ist in sein Haus eingedrungen: Er foltert Linville zu Tode. Nur wenig später reist seine Tochter, die Londoner Scotland-Yard-Beamtin Kate an – nicht nur um die Beerdigung ihres verehrten Vaters zu organisieren, sondern auch um eigene Nachforschungen anzustellen. Dem örtlichen Polizeichef Caleb Hale, der tatsächlich nicht vorankommt, gefällt das nicht. Unter dem Druck von Kate stößt Calebs Assistentin Jane schon bald auf einen Hauptverdächtigen: den psychopatischen Gewalttäter Denis Shove, der Richard bei seiner Verurteilung gedroht hat. Nun ist er wieder auf freiem Fuß und mit seiner Freundin verschwunden. Als weitere Verbrechen geschehen, wird Kate mit einem dunklen Geheimnis ihres Vaters konfrontiert, das ihr Idealbild von Richard zum Einsturz bringt. Ihren angeschlagenen Kollegen Caleb, der sich jegliche Einmischung verbietet, treibt die Großstadtermittlerin schonungslos vor sich her – und fast zur Verzweiflung. Unterdessen löst die Fahndung bei Denis eine Kurzschlussreaktion aus: Auf einem einsamen Cottage bringt er eine Familie in seine Gewalt und schießt den Vater Jonas Crane lebensbedrohlich an. Während sich Kate und Caleb auf ihre neue Spur konzentrieren, hoffen Stella Crane und ihr kleiner Sohn verzweifelt auf Hilfe.
| Darsteller |
Rolle |
| Peri Baumeister |
Kate Linville |
| Dirk Borchardt |
Caleb Hale |
| Ceci Chuh |
Jane Scarpin |
| Julia Brendler |
Stella Crane |
| Sean Croke |
Jonas Crane |
| Hanna Hilsdorf |
Terry Malyan |
| Daniel Sträßer |
Denis Shove |
| Neil Grainger |
DC Popp |
| Ulrich Friedrich Brandhoff |
Sean |
| Lynsey Beauchamp |
Melissa Cooper |
| Robert Pickavance |
Richard Linville |
| Matilda Holt |
Grace Henwood |
| Christopher John Slater |
Dylan |
| Jack Ross |
Sam Crane |
| Nigel Travis |
Haste |
| Stephen Aintree |
Robin Spencer |
| Enid Dunn |
Melissas Landlady |
| und andere |
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Erfolgreiche TV-Reihen wie Mankells Wallander, Irene Huss und Maria Wern machen schwedische Krimis weltweit zum Exportschlager. Mit „Rebecka Martinsson“ kommt nun ein neuartiger Ermittlertyp aus Europas Norden: Ida Engvoll spielt eine junge Karriereanwältin, die einen Top-Job in Stockholm warten lässt, um in ihrer Heimat rätselhafte Morde aufzuklären. Die Titelheldin ist schön, hoch intelligent und verfügt über einen besonderen Spürsinn, trägt aber unter ihrer perfekten Fassade die Narben einer schweren Jugend als Waisenkind. Im ersten Fall „Weiße Nacht“ nach der gleichnamigen Romanvorlage von Bestsellerautorin Åsa Larsson, muss die ungewöhnliche Ermittlerin den Tod einer Freundin aufklären, die für sie wie eine Ersatzmutter war.
Die junge Karriereanwältin Rebecka Martinsson kehrt zu einer Beerdigung in ihren nordschwedischen Heimatort Kurravaara zurück. Dort nimmt die Gemeinde Abschied von der engagierten Pfarrerin Mildred, die bei einem Sturz ums Leben kam und in der Kirche gefunden wurde. Als Rebecka in Mildreds Nachlass einen Ordner mit Drohbriefen findet, kommen ihr Zweifel an dem Unfalltod. Sie schafft es, die Kommissarin Mella zu überzeugen, den bereits abgeschlossenen Routinefall gegen den Willen ihres Vorgesetzten Carl von Post genauer zu untersuchen. Wie sich zeigt, hatte die Ermordete nicht nur ihre Geheimnisse, sondern auch einige Feinde. Ins Visier geraten ein gewalttätiger Ehemann, dessen Frau bei der Pfarrerin Zuflucht gesucht hatte, und örtliche Jäger, mit denen sie wegen eines Streits um kirchliche Grundstücke im Clinch lag. Obwohl in Stockholm lukrative Fälle und ihr Freund Måns Wenngren warten, kann Rebecka einfach nicht loslassen. Dass die Anwältin auf Heimaturlaub eigene Nachforschungen anstellt, stößt bei der Polizei auf wenig Gegenliebe. Rebecka ist Mildred, die für sie einst nach dem Tod ihrer Eltern wie eine Ziehmutter war, etwas schuldig.
Den zweiten Film der Reihe zeigt Das Erste am 7. Januar: „Rebecka Martinsson – Der schwarze Steg„.
| Darsteller |
Rolle |
| Ida Engvoll |
Rebecka Martinsson |
| Eva Melander |
Anna Maria Mella |
| Jacob Öhrman |
Krister Eriksson |
| Gunilla Röör |
Alva Björnfot |
| Jonas Inde |
Fredrik Ohlsson |
| Niklas Engdahl |
Måns Wenngren |
| Ville Virtanen |
Lars Pohjanen |
| Ardalan Esmaili |
Tommy Rantakyrö |
| Lars Lind |
Sivving Fjälborg |
| Thomas Oredsson |
Sven-Erik Ståhlnacke |
| Samuel Fröler |
Carl von Post |
| Holger Larsson |
Ankis Sohn |
| Johan H:son Kjellgren |
Alter Mann |
| Leila Haji Linder |
Mimmi |
| Jonas Wiman |
Nalle |
| und andere |
|
Philipp Stölzls starbesetzte Verfilmung des Weltbestsellers von Noah Gordon erzählt von der beschwerlichen Reise eines kompromisslosen Forschers, der die geographischen und religiösen Grenzen seiner Zeit überschreitet. Tom Payne – der zuvor in dem Arthouse-Hit „Miss Pettigrews großer Tag“ in Erscheinung trat – glänzt als wissbegieriger Forscher, der den Tod seiner Mutter ergründet und zum Vorreiter der modernen Medizin wird. Wenn der christliche Medicus sich als Jude tarnen muss, um bei einem Muslimen zu studieren, dann plädiert „Der Medicus“ für eine friedliche Koexistenz der Religionen und Kulturen:
Der große Gelehrte Ibn Sina weiht den wissensdurstigen Rob Cole in die Geheimnisse der Medizin ein. Doch gegen den Ausbruch der Pest ist die ärztliche Kunst machtlos. In Isfahan rafft der schwarze Tod Tausende dahin, bis der junge Meisterschüler herausfindet, dass Rattenflöhe den Erreger übertragen. Dank seiner Entdeckung wird die Epidemie eingedämmt. Ein phänomenaler Erfolg, doch der gefeierte Mediziner ist nicht zufrieden. Rob will das Geheimnis jener unheilbaren Krankheit lüften, an der auch seine Mutter starb. Trotz ausdrücklichen Verbots seines Lehrmeisters obduziert Rob heimlich eine Leiche und beginnt zu verstehen, dass die berüchtigte „Seitenkrankheit“ eine Blinddarmentzündung ist. Mit diesem Wissen rettet er sogar dem Schah das Leben. Doch er wird an die Mullahs verraten, fanatische Koraneiferer, in deren Augen Ibn Sina und seine Schüler sich gegen Gott versündigen. Mit dem Überfall der kriegerischen Seldschuken, die den Mullahs zur Seite stehen, endet in Isfahan der Epoche der freien Wissenschaft. Ibn Sina verübt Selbstmord. Im letzten Moment rettet Rob seine große Liebe Rebecca aus den Fängen ihres Gatten, der die Ehebrecherin nach alter Tradition steinigen will. In ihrer Begleitung kehrt der Medicus nach England zurück, wo er seine Kenntnisse in den Dienst der freien Forschung stellt.
| Darsteller |
Rolle |
| Tom Payne |
Rob Cole |
| Ben Kingsley |
Ibn Sina |
| Elyas M’Barek |
Karim |
| Olivier Martinez |
Shah Ala ad Daula |
| Emma Rigby |
Rebecca |
| Fahri Ogün Yardim |
Davout Hosein |
| Makram Khoury |
Imam |
| Stellan Skarsgård |
Bader |
| Michael Marcus |
Mirdin |
| Stanley Townsend |
Bar Kappara |
| Emil Marwa |
Tuveh Ben Meir |
| Martin Hancock |
Merlin |
| Jodie McNee |
Agnes Cole |
| Dominique Moore |
Despina |
| Aidan Kelly |
Prieser |
| Peter Bankole |
Mano Dayak |
| Franz Dinda |
Merlins Lehrling |
| und andere |
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Spannungsgeladene Kriminalfälle, stilvolle Dekors, exzellente Darsteller und im richtigen Moment ein Augenzwinkern: Das sind die Markenzeichen der neuen britischen Kommissar-Maigret-Verfilmungen, die auf den Erfolgsromanen des belgischen Schriftstellers Georges Simenon beruhen. „Die Tänzerin und die Gräfin“ gehört zu Simenons bekanntesten Werken. In der Titelrolle des Ermittlers, den auch die Versuchungen des Pariser Rotlichtmilieus nicht aus der Fasson bringen können – Weltstar Rowan Atkinson:
Eines Abends erscheint eine sichtbar aufgelöste, angetrunkene Frau bei Hauptkommissar Maigret im Polizeipräsidium. Die junge Arlette arbeitet als Tänzerin und Animierdame in einem verruchten Club im Pariser Amüsierviertel Montmartre. Sie behauptet, ein Gespräch über einen geplanten Mord an einer Gräfin mitgehört zu haben, an dem ein gewisser Oscar beteiligt sein soll. Doch Maigret und sein Team schenken der jungen Dame aufgrund ihres Zustandes wenig Glauben. Daraufhin verlässt sie fluchtartig das Gebäude. Umso tiefer trifft es den Hauptkommissar und seine Mitarbeiter, als sie am nächsten Morgen die Nachricht erhalten, dass Arlette erwürgt in ihrer Wohnung aufgefunden wurde. Kurz darauf gibt es eine weitere erdrosselte Leiche: eine betagte Gräfin, die morphiumsüchtig in einer verfallenen Wohnung lebte. Entschlossen, den Zusammenhang zwischen beiden Mordfällen herauszufinden und den Killer zur Strecke zu bringen, begibt sich Maigret in die sündigen Untiefen des Montmartre. Im zwielichtigen Club scheint der Schlüssel zur Aufklärung der Verbrechen zu liegen.
| Darsteller |
Rolle |
| Rowan Atkinson |
Kommissar Maigret |
| Lucy Cohu |
Madame Maigret |
| Shaun Dingwall |
Inspektor Janvier |
| Leo Staar |
Inspektor LaPointe |
| Mark Heap |
Dr. Moers |
| Hugh Simon |
Dr. Paul |
| Adrian Scarborough |
Dr. Bloch |
| Olivia Vinall |
Arlette |
| Lorraine Ashbourne |
Rosa Alfonsi |
| Douglas Hodge |
Fred Alfonsi |
| Nicola Sloane |
Gräfin |
| Sebastian de Souza |
Philippe Martinot |
| Simon Gregor |
Grasshopper |
| Cassie Clare |
Tania |
| Colin Mace |
Inspektor Lognon |
| Jane Wood |
Madame Aubin |
| Sara Kestelman |
Madame Dussardier |
| Tilly Vosburgh |
Nathalie Moncoeur |
| Adrian Rawlins |
Oscar Bonvoisin |
| und andere |
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Bei der Papstwahl in Rom entscheidet sich im zweiten Teil des TV-Events „Die Puppenspieler“ das Schicksal der Fugger: Nur wenn es gelingt, ihren Kandidaten als Heiligen Vater zu inthronisieren, kann die Augsburger Kaufmannsdynastie ihre Bergwerke in Ungarn dauerhaft vor den Türken schützen. Herbert Knaup spielt als Jakob Fugger einen wirtschaftlichen Visionär und modernen Netzwerker, der alles auf eine Karte setzen muss. An seiner Seite verkörpert Nachwuchsstar Samuel Schneider einen Draufgänger, dessen Alleingänge den Plan in Gefahr bringen.
Das Drehbuch nach dem gleichnamigen Bestsellerroman von Tanja Kinkel gibt historischen Themen wie Inquisition und Hexenverfolgung einen aktuellen Bezug zu heutiger Ausgrenzung und Fremdenfeindlichkeit:
Richard begleitet seinen Ziehvater Jakob Fugger nach Italien. Schon bald steht die Papstwahl an, für die der Augsburger Kaufmann den Kardinal Sforza durch horrende Bestechungsgelder in Stellung bringt. Nur mit der Unterstützung des mächtigen Kirchenfürsten Borgia besteht eine Chance, den raffinierten und erzkonservativen Kardinal della Rovere zu verhindern. In Rom beginnt ein hochgefährliches Intrigenspiel, bei dem jeder Fehler tödlich sein kann. Richard hält sich dabei aber nicht an die Vorgaben seines Ziehvaters. Er entzieht sich der Aufsicht seines Begleiters Eberding und bringt sich durch die Liebe zu der Zigeunerin Saviya selbst in tödliche Gefahr. Denn Saviya gerät schon bald zwischen die Fronten: Ihre erotische Wirkung und die Fähigkeit, aus Karten zu lesen, könnte Inquisitor Heinrich Institoris für eine Anklage wegen Hexerei nutzen. Richard möchte nicht noch einmal hilflos miterleben, wie die wichtigste Frau in seinem Leben auf den Scheiterhaufen kommt – und Jakob Fugger muss eine schwere Entscheidung treffen.
| Darsteller |
Rolle |
| Samuel Schneider |
Richard |
| Helen Woigk |
Saviya |
| Herbert Knaup |
Jakob Fugger |
| Sascha Alexander Gersak |
Eberding |
| Ulrich Matthes |
Kardinal Borgia |
| Edin Hasanovic |
Cesare Borgia |
| Philipp Moog |
Heinrich Institoris |
| Rainer Bock |
Kardinal della Rovere |
| Leonard Carow |
Battista Nardini |
| Jan Messutat |
Kardinal Sforza |
| Bernhard Schütz |
Abt Torrani |
| Karel Polisensky |
Papst Innozenz VIII. |
| Petr Halicek |
Lorenzo di Medici |
| Ivo Niederle |
Kardinal Gherardo |
| Zdenek Barinka |
Giovanni di Medici |
| Veronika Strapková |
Zobeida |
| Kostas Zerdaloglu |
Woiwode |
| Johannes Allmayer |
Bruder Ludwig |
| und andere |
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Mehr als sechs Millionen Mal ging Noah Gordons Weltbestseller „Der Medicus“ allein in Deutschland über den Ladentisch, der Kinoerfolg lockte über 3,6 Millionen Zuschauer an die deutschen Kinokassen. Mit seiner Verfilmung gelingt Phlipp Stölzl, der schon mit „Goethe!“ sein Talent für historische Stoffe eindrucksvoll bewies, eine bildgewaltige Reise ins Mittelalter. Anschaulich und mit Witz führt „Der Medicus“ die nicht immer appetitlichen Anfänge der medizinischen Wissenschaft vor Augen. Als wissbegieriger Meisterschüler glänzt Tom Payne an der Seite des Oscar-Preisträgers Ben Kingsley: Auf seine unnachahmliche Art schlüpft der „Ghandi“-Darsteller in die Rolle des großen Gelehrten, der sich nicht zu schade ist, einfache Menschen von der Straße zu behandeln:
England, im frühen elften Jahrhundert. Trotz seiner magischen Vorahnung muss der junge Halbwaise Rob Cole hilflos mit ansehen, wie seine Mutter an einer unheilbaren Krankheit stirbt. Das Erlebnis prägt ihn nachhaltig. Rob schließt sich einem fahrenden Bader an, der ihn in das medizinische Halbwissen des Mittelalters einweiht. Da der Wanderheiler allmählich sein Augenlicht verliert, übernimmt sein Zauberlehrling bald die „Behandlungen“ – für die Patienten eher schmerzhafte als heilsame Prozeduren. Von einem jüdischen Medicus, der dem fast Erblindeten durch einen kunstvollen Eingriff das Augenlicht wiedergibt, erfährt Rob, dass es außer seinem bescheidenen Wissen eine sehr viel weiter entwickelte Heilkunst gibt. Elektrisiert macht er sich auf den Weg in die persische Stadt Isfahan, wo der sagenumwobene Ibn Sina Medizin lehrt. Dank seiner erstaunlichen Fähigkeiten avanciert Rob bald zum Meisterschüler des Universalgelehrten. Doch dadurch begibt er sich auch in große Gefahr.
Das Erste zeigt „Der Medicus“ als zweiteilige Fassung. Teil 2 folgt am Ostermontag.
| Darsteller *in |
Rolle |
| Tom Payne |
Rob Cole |
| Stellan Skarsgård |
Bader |
| Olivier Martinez |
Shah Ala ad Daula |
| Emma Rigby |
Rebecca |
| Elyas M’Barek |
Karim |
| Fahri Yardim |
Davout Hosein |
| Makram Khoury |
Imam |
| Milan Marcus |
Mirdin |
| Ben Kingsley |
Ibn Sina |
| Stanley Townsend |
Bar Kappara |
| Emil Marwa |
Tuveh Ben Meir |
| Martin Hancock |
Merlin |
| Jodie McNee |
Agnes Cole |
| Dominique Moore |
Despina |
| Aidan Kelly |
Priester |
| Peter Bankole |
Mano Dayak |
| Franz Dinda |
Merlins Lehrling |
| und andere |
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Ende des 15. Jahrhunderts – eine Weltordnung im Umbruch. Nachdem der Inquisitor Heinrich Institoris die Mutter des Klosterschülers Richard als Hexe auf den Scheiterhaufen geschickt hat, nimmt der Augsburger Kaufmann Jakob Fugger sich des Jungen an. Fugger verfolgt einen visionären Plan: Um seine Bergwerke in Ungarn gegen die Türken zu schützen, will er die Papstwahl beeinflussen. An seiner Seite lernt Richard die Kunst der Manipulation, bis er eines Tages womöglich bereit ist, sich der Inquisition und Institoris entgegenzustellen.
Frei nach dem gleichnamigen Roman von Tanja Kinkel erzählt Rainer Kaufmann die fiktive Geschichte als großes TV-Event in authentischen Bildern zwischen klerikaler Pracht und spätmittelalterlichem Alltag:
Der Klosterschüler Richard wächst als unehelicher Spross der aufstrebenden Fugger-Familie fernab von Augsburg auf. Als seine Mutter, die zum Christentum konvertierte Sarazene Zobeida, wegen Hexerei auf dem Scheiterhaufen verbrannt wird, sticht er den Inquisitor Heinrich Institoris nieder. Jakob Fugger lässt ihn aus dem Kerker befreien. Der mächtige Kaufmann beginnt, aus dem Jungen ein funktionierendes Rädchen in seinem Familienimperium zu machen. Den draufgängerischen Heranwachsenden lässt jedoch der Drang nach Gerechtigkeit nicht los: Er möchte jeden zur Rechenschaft ziehen, der Schuld am Tod seiner Mutter hat. Auch Jakob setzt alles daran, den mittelalterlichen Kräften in der Kirche endlich ein Ende zu setzen – allerdings aus anderen Motiven. Um seine Investitionen in neue Geschäftsfelder zu schützen, plant er, den gefälligen Kardinal Sforza auf den Papstthron zu hieven. Fuggers kühle Machtpläne geraten aber in Gefahr, als der herangewachsene Richard wieder in das Visier der Inquisition kommt. Auch dessen Unbeherrschtheit macht ihn zu einem Sicherheitsrisiko. Um Fuggers Vertrauen wieder zurückzugewinnen, muss sich Richard unterwerfen und eine Bewährungsprobe bestehen.
Den Fortgang der Geschichte erzählt Das Erste am 29. Dezember: „Die Puppenspieler – Ans Licht“.
| Darsteller |
Rolle |
| Samuel Schneider |
Richard |
| Petr Cemper |
Richard jung |
| Herbert Knaup |
Jakob Fugger |
| Sascha Alexander Gersak |
Eberding |
| Helen Woigk |
Saviya |
| Veronika Strapková |
Zobeida |
| Philipp Moog |
Heinrich Institoris |
| Rainer Bock |
Kardinal della Rovere |
| Jan Messutat |
Kardinal Sforza |
| Bernhard Schütz |
Abt Torrani |
| Johannes Allmayer |
Bruder Ludwig |
| Cestmir Gebousky |
Abt Michael |
| Ulrich Matthes |
Kardinal Borgia |
| Edin Hasanovic |
Cesare Borgia |
| Petr Motloch |
Bischof Golser |
| Ivo Niederle |
Kardinal Gherardo |
| Leonard Carow |
Battista Nardini |
| und andere |
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