Museum für Kommunikation – Foto: ARD Degeto | Petra Stadler
Der Einladung zur BLUE HOUR folgten am 8. Februar über 900 Stars und Filmschaffende sowie eine Vielzahl Prominenter aus Kultur, Politik und Medien ins Museum für Kommunikation, wo sie von der ARD-Degeto-Geschäftsführerin Christine Strobl und dem Programmdirektor des Ersten Deutschen Fernsehens Volker Herres begrüßt wurden. Christine Strobl: „Wir möchten uns mit der BLUE HOUR bei den besten Köpfen der Film- und Fernsehbranche bedanken: Ohne die eingeladenen FilmemacherInnen – herausragende AutorInnen, RegisseurInnen, ProduzentInnen, DarstellerInnen und viele weitere am Filmentstehungsprozess beteiligte Kreative – gäbe es unsere preisgekrönten und beliebten Filme und Serien in der ARD nicht.“
Istanbul zählt zu den von Erdbeben am stärksten gefährdeten Großstädten der Welt. Millionen von Menschen leben jedoch in alten oder billig gebauten Häusern, die im Katastrophenfall als nicht sicher gelten. Um das lukrative Geschäft mit der Angst geht es im 20. Fall der „Mordkommission Istanbul“. Erol Sander als Kommissar Özakin bekommt es mit einem brutalen Baulöwen zu tun, der mit angeblich sicheren Neubauten riesige Gewinne einstreicht und skrupellose Machenschaften vertuschen möchte.
Regisseur Marc Brummund verbindet in „Tödliche Gier“ einen wendungsreichen Kriminalfall mit einem weiteren gesellschaftlichen Thema der Bosporus-Metropole: dem Kampf kritischer Künstler und Aktivisten gegen die Folgen der Globalisierung:
Kommissar Mehmet Özakin und sein Kollege Mustafa Tombul müssen den grausamen Tod eines Top-Managers aufklären: Mahmoud Erbil, Geschäftsführer der Baugesellschaft Durkan, kam bei einem nächtlichen Brandschlag ums Leben. Nun will Özakin herausfinden, wer einen Molotowcocktail in das Cabrio warf, als Mahmoud betrunken und betäubt auf dem Fahrersitz kauerte. Unter Verdacht gerät Mahmouds Sohn Burhan, der mit seinem Vater im Clinch lag und eine Affäre mit dessen junger Ehefrau hat. Der Student gehört einer politisch aktiven Künstlerkommune an, die durch ein neues Durkan-Bauvorhaben verdrängt werden soll. Auch der für seine erdebensichere Bauten gefeierte Firmenchef Dursun Kara, seine Manager Galip Saygun und Tufan Ünsal sowie eine ehemalige Mitarbeiterin geraten ins Visier von Özakin. Bei seinen Ermittlungen bewegt sich der Kommissar jedoch auf einem schmalen Grat: Kara, den er schon einmal hinter Gitter bringen wollte, ist nämlich nicht nur skrupellos, sondern auch bis in die höchsten Kreise vernetzt. Selbst sein neuer Chef Hamit Sancan nimmt sich vor dem Bau-Tycoon in Acht. Einschüchtern lässt sich der Kommissar aber nicht. Schon bald kommt er einem Betrug auf die Spur, der weit über den Mordfall hinausreicht.
| Darsteller |
Rolle |
| Erol Sander |
Mehmet Özakin |
| Oscar Ortega Sánchez |
Mustafa Tombul |
| Melanie Winiger |
Derya Güzel |
| Ercan Durmaz |
Dursun Kara |
| Erdal Yildiz |
Galip Saygun |
| Demet Gül |
Nihan Oktay |
| Max Befort |
Burhan (Neo) Erbil |
| Edita Malovcic |
Hamida Erbil |
| Ege Aydan |
Hamit Sancan |
| Fatih Pasali |
Tufan Ünsal |
| Seda Yildiz |
Mahmoud Erbil |
| Yusuf Taha Tan |
Kenan Oktay |
| Bülent Keser |
Timur Alkan |
| Ayse Lebriz |
Belma |
| und andere |
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In der amüsanten Fernsehkomödie „Zimmer mit Stall – Ab in die Berge“ stehen sich Aglaia Szyszkowitz und Friedrich von Thun als Hauptdarsteller-Duo gegenüber: Sie spielt die frischgebackene Wirtin einer Bergpension, die mit ihm als störrischem Nachbarn ringt. Um ihre Lebensidee von einem kompletten Neuanfang auf dem Land zu verwirklichen, muss sich die quirlige Städterin ausgerechnet mit dem urbayerischen Griesgram zusammenraufen. Ingo Rasper führte Regie bei dem unterhaltsamen Film für den Sendeplatz „Endlich Freitag im Ersten“. Lust auf Landurlaub macht die Naturkulisse Oberbayerns mit saftigen Wiesen und einem imposanten Bergpanorama:
Flugbegleiterin Sophie liebt die Veränderung: Jetzt ist ihr nach frischer Landluft und einem Neuanfang im Grünen. Als die Münchnerin im Alleingang einen abgelegenen Bauernhof kauft, nimmt ihr Ehemann Philippe – nicht minder spontan – Reißaus. Keine Wahl bleibt ihrer Tochter Leonie: Die Teenagerin muss bei dem Abenteuer mitmachen! Der Fuchsbichlerhof ist jedoch nicht nur „orignalgetreu“ – wie von Vorbesitzer Ludwig Fuchsbichler angepriesen –, sondern beherbergt auch noch ein urbayerisches Original: Ludwigs Bruder Barthl, der hier ein Wohnrecht auf Lebenszeit genießt. Um Platz für die neuen Besitzerinnen zu machen, muss er aus seinem Elternhaus ausziehen. Kein Wunder also, dass Barthel die Städterinnen so schnell wie möglich vertreiben möchte. Er bricht einen Kleinkrieg vom Zaun, bei dem auch Sophie schon bald mit harten Bandagen kämpft. Ohne Job und in Geldnot bleibt ihr nur noch die Flucht nach vorne: Sie möchte den Stall an Urlauber vermieten, die das Landleben pur genießen wollen. Als die ersten Gäste eintreffen, geht die Auseinandersetzung in die entscheidende Runde.
| Darsteller |
Rolle |
| Aglaia Szyszkowitz |
Sophie |
| Friedrich von Thun |
Barthl |
| Alina Abgarjan |
Leonie |
| Philipp Sonntag |
Ferdl |
| Bettina Mittendorfer |
Rosalie |
| François Smesny |
Philippe |
| Christian Hoening |
Ludwig |
| Klaus Steinbacher |
Laurenz |
| Frederic Linkemann |
Roman |
| Doris Schretzmayer |
Anne |
| Katja Lechthaler |
achtsame Eva |
| Theresa Hanich |
achtsame Camilla |
| Susanne Rasper |
achtsame Toni |
| Titus Horst |
Notar |
| Marina Lötschert |
Bäckerin |
| Petra Michelle Nérette |
zweite Stewardess |
| und andere |
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In der amüsanten Fernsehkomödie „Zimmer mit Stall – Ab in die Berge“ stehen sich Aglaia Szyszkowitz und Friedrich von Thun als Hauptdarsteller-Duo gegenüber: Sie spielt die frischgebackene Wirtin einer Bergpension, die mit ihm als störrischem Nachbarn ringt. Um ihre Lebensidee von einem kompletten Neuanfang auf dem Land zu verwirklichen, muss sich die quirlige Städterin ausgerechnet mit dem urbayerischen Griesgram zusammenraufen. Ingo Rasper führte Regie bei dem unterhaltsamen Film für den Sendeplatz „Endlich Freitag im Ersten“. Lust auf Landurlaub macht die Naturkulisse Oberbayerns mit saftigen Wiesen und einem imposanten Bergpanorama:
Flugbegleiterin Sophie liebt die Veränderung: Jetzt ist ihr nach frischer Landluft und einem Neuanfang im Grünen. Als die Münchnerin im Alleingang einen abgelegenen Bauernhof kauft, nimmt ihr Ehemann Philippe – nicht minder spontan – Reißaus. Keine Wahl bleibt ihrer Tochter Leonie: Die Teenagerin muss bei dem Abenteuer mitmachen! Der Fuchsbichlerhof ist jedoch nicht nur „orignalgetreu“ – wie von Vorbesitzer Ludwig Fuchsbichler angepriesen -, sondern beherbergt auch noch ein urbayerisches Original: Ludwigs Bruder Barthl, der hier ein Wohnrecht auf Lebenszeit genießt. Um Platz für die neuen Besitzerinnen zu machen, muss er aus seinem Elternhaus ausziehen. Kein Wunder also, dass Barthel die Städterinnen so schnell wie möglich vertreiben möchte. Er bricht einen Kleinkrieg vom Zaun, bei dem auch Sophie schon bald mit harten Bandagen kämpft. Ohne Job und in Geldnot bleibt ihr nur noch die Flucht nach vorne: Sie möchte den Stall an Urlauber vermieten, die das Landleben pur genießen wollen. Als die ersten Gäste eintreffen, geht die Auseinandersetzung in die entscheidende Runde.
Einen weiteren Film der Reihe zeigt Das Erste am Ostersonntag: „Tierisch gute Ferien“.
| Darsteller*in |
Rolle |
| Aglaia Szyszkowitz |
Sophie |
| Friedrich von Thun |
Barthl |
| Alina Abgarjan |
Leonie |
| Philipp Sonntag |
Ferdl |
| Bettina Mittendorfer |
Rosalie |
| François Smesny |
Philippe |
| Christian Hoening |
Ludwig |
| Klaus Steinbacher |
Laurenz |
| Frederic Linkemann |
Roman |
| Doris Schretzmayer |
Anne |
| Katja Lechthaler |
Eva |
| Theresa Hanich |
Camilla |
| Susanne Rasper |
Toni |
| Titus Horst |
Notar |
| Marina Lötschert |
Bäckerin |
| Petra Michelle Nérette |
Stewardess |
| und andere |
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In der Welt der Reichen und Schönen sucht Erol Sander alias Kommissar Özakin nach dem letzten Gast eines Taxis in einem beliebten Ferienort. Dieser ist der Schlüssel zur Aufklärung eines Doppelmords, der nicht zusammenzuhängen scheint. Aber der smarte Kommissar lässt sich nicht täuschen. Bei seinen Ermittlungen stößt er auf weitere Straftaten, dunkle Geheimnisse und erbitterte Konflikte. Wie gewohnt steht ihm Oscar Ortega Sánchez zur Seite. Abschied nimmt Defne Halman als Staatsanwältin Kaya, die zum letzten Mal Özakins Ermittlungen decken muss. Eine atemberaubende Kulisse für den hochspannenden Krimi bietet die mediterrane Küstenlandschaft der türkischen Riviera:
Ein Doppelmord führt Kommissar Mehmet Özakin vor die Tore Istanbuls: In dem Küstenort Naki wurden der Taxifahrer Mesut Demirci und der deutsche Geschäftsmann Andreas Borchert erschossen. Was zunächst wie ein Raubüberfall mit tödlichem Ausgang aussieht, entpuppt sich als Präzisionsarbeit eines Killers. Aber welchem der beiden Opfer galt die Tat? Sowohl der Fahrer, der gegen mafiöse Strukturen im Taxigewerbe rebellierte, als auch sein Fahrgast hatten Feinde. Im Falle Borcherts sogar sehr mächtige: Reeder Cetin Akbay, dem er vor Jahren die Frau ausspannte, und dessen Tochter Filiz, die inzwischen die Geschäfte führt. Dass Borchert auf dem Weg zu seinem ärgsten Feind war, gibt Özakin Rätsel auf. Seine Untersuchung sorgt für Unruhe in der abgeschotteten Villensiedlung, in der Schauspielstars wie Zeki und Soraya ihre Wochenenden verbringen. Alle Seiten machen Druck auf den örtlichen Polizeichef Nazim, den brisanten Fall möglichst bald abzuschließen – zumal ein Täter schon bald gefunden scheint. Özakin jedoch lässt sich nicht auf vorschnelle Schlüsse ein. Der Lösung kommt er erst näher, als eine weitere Leiche auftaucht.
| Darsteller |
Rolle |
| Erol Sander |
Mehmet Özakin |
| Oscar Ortega Sánchez |
Mustafa Tombul |
| Melanie Winiger |
Derya Güzel |
| Marion Mitterhammer |
Songül Borchert |
| Almila Bagriacik |
Filiz Akbay |
| Ünal Silver |
Cetin Akbay |
| Arnel Taci |
Nazim Solak |
| Burak Yigit |
Alim |
| Stephan Benson |
Andreas Borchert |
| Defne Halman |
Dr. Ergün Kaya |
| Fatih Al |
Kasim Arslan |
| Muhammed Cangören |
Mesut Demirci |
| Yildiz Kültür |
Gizem Demirci |
| Selahattin Bel |
Umut Kahraman |
| Oya Okar |
Fatima Sorkultay |
| Cagri Sensoy |
Serkan Demirci |
| Faik Ergin |
Zeki Yigil |
| Hasret Arpaci |
Waitress |
| und andere |
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Am 8. November 1939 wird ein Mann an der Grenze zur Schweiz wegen des Besitzes verdächtiger Gegenstände festgenommen. Nur Minuten später explodiert im Münchner Bürgerbräukeller unmittelbar hinter dem Pult, an dem Hitler seine Jubiläumsrede hielt, eine Bombe und reißt acht Menschen in den Tod. Der festgenommene Mann ist Georg Elser, ein Schreiner aus dem schwäbischen Königsbronn. Als man bei ihm eine Karte des Anschlagsortes und Sprengzünder findet, wird er dem Chef der Kripo im Reichssicherheitshauptamt Arthur Nebe und dem Gestapochef Heinrich Müller zum Verhör überstellt. Von ihnen erfährt Elser, dass sein Vorhaben gescheitert ist – dass der Mann, den er töten wollte, den Bürgerbräukeller 13 Minuten vor der Explosion verlassen hat. Tagelang wird Elser von Nebe und Müller verhört, tagelang hält er ihren Fragen stand. Bis er schließlich gesteht und die Geschichte seiner Tat schildert. Er wird gefoltert, weil Nebe und Müller ihm nicht glauben, dass er seine Tat ganz allein beging. Nach den Verhören kommt er in die Konzentrationslager Sachsenhausen und Dachau, wo Georg Elser schließlich auf Befehl Hitlers am 9. April 1945 ermordet wird – nur wenige Tage vor Ende des Krieges.
Wer war dieser Mann, der aus einfachen Verhältnissen kam, der aber die Gefahr, die von Hitler ausging, deutlicher erkannte als die meisten anderen? Der bereit war zu handeln, als diese anderen mitliefen oder schwiegen? Regisseur Oliver Hirschbiegel und die Autoren Fred und Léonie-Claire Breinersdorfer erzählen die packende Geschichte eines Handwerkers, der trotz schwerster innerer Konflikte in Kauf nahm, durch seine Tat auch andere Menschen zu töten als denjenigen, dem sie eigentlich galt.
Realisiert hat Oliver Hirschbiegel „Elser“ mit einem hochkarätigen Darstellerensemble. In der Titelrolle ist Christian Friedel zu sehen, der dafür mit dem Metropolis Preis ausgezeichnet wurde. Desweiteren spielen Katharina Schüttler, Burghart Klaußner und Johann von Bülow, David Zimmerschied, Felix Eitner, Rüdiger Klink, Cornelia Köndgen und Martin Maria Abram. Der Film war 2015 im Kino zu sehen und wurde unter anderem mit dem Bayerischen Filmpreis als beste Produktion ausgezeichnet.
| Darsteller |
Rolle |
| Christian Friedel |
Georg Elser |
| Katharina Schüttler |
Elsa |
| Burghart Klaußner |
Arthur Nebe |
| David Zimmerschied |
Josef Schurr |
| Felix Eitner |
Hans Eberle |
| Johann von Bülow |
Heinrich Müller |
| Rüdiger Klink |
Erich |
| Cornelia Köndgen |
Maria Elser |
| Martin Maria Abram |
Ludwig Elser |
| Thomas Gräßle |
Finkbeiner |
| Udo Schenk |
Adolf Hitler |
| Meikel Engelmann |
Fotograf |
| und andere |
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Das Örtchen Prittwitz im Dreiländereck Thüringen, Brandenburg und Sachsen hat kein Problem mit Neonazis. Und wenn jemand, beispielsweise der wackere Dorfpolizist Sascha, doch zu einem anderen Ergebnis kommt, dann soll er das bitteschön nicht an die große Glocke hängen – Negativschlagzeilen sind schlecht für die Stadt. Haben ihre Honoratioren nicht den bekannten afrodeutschen Buchautor Sebastian Klein zu einer Lesung geladen? Als der sich allerdings am Tag der Lesung am Bahnhof verläuft, wird er von Johnny und Kalle, zwei Handlangern des örtlichen NPD-Vorsitzenden Sven, der von einer großen Zukunft als Führer des deutschen Volkes träumt, niedergeschlagen und verschleppt. Was die Sache pikant macht: Sebastian hat durch den Schlag sein Gedächtnis verloren und plappert nun alles nach, was man ihm vorsagt. Sven erkennt seine Chance: Er tingelt mit dem berühmten „Schwarzen“ durch die Medienlandschaft und lässt diesen, durch Hautfarbe und Prominenz geschützt, rechte Thesen verbreiten, die prompt allenthalben Zustimmung finden. Unterdessen bilden Nina, Sebastians notorisch eifersüchtige, schwangere Freundin, und seine Exfreundin Stella ein Bündnis auf Zeit: Unterstützt von Sascha, der seinen Dienst quittiert hat, machen sie sich auf, um Sebastian aus den Fingern des Neonazi-Trios zu befreien. In dessen Reihen tun sich derweil Risse auf: Alle drei werden zwar als V-Leute vom Verfassungsschutz geführt, aber jeweils von dem eines anderen Bundeslandes. Sven setzt sich durch; er entwickelt den „genialen“ Plan, einen Krieg zwischen Deutschland und Polen zu provozieren, indem er von polnischer Seite aus eine deutsche Kaserne attackiert. Durch Raffinesse und Brutalität gelingt es Johnny und Kalle, einen Panzer der Bundeswehr sowie andere Waffen zu erbeuten, mit denen Sven eine Armee aufstellt. Leider haben auch andere Nazis davon Wind bekommen: Sie eilen zum vermeintlichen Schlachtfeld, das zu einem wirklichen wird, als sie sich wechselseitig beschießen … Schlussendlich wird Sebastian durch einen weiteren Schlag auf den Hinterkopf geheilt und mit Nina wieder vereint.
| Darsteller |
Rolle |
| Benno Fürmann |
Sven Stanislawski |
| Liv Lisa Fries |
Nina Schmidt |
| Jerry Hoffman |
Sebastian Klein |
| Jakob Matschenz |
Johnny |
| Daniel Zillmann |
Kalle Schulze |
| Oliver Bröker |
Sascha Heinze |
| Anna Brüggemann |
Doreen Seiler |
| Thelma Buabeng |
Stella Gustafsson |
| Richard Kropf |
Florian Meier |
| Jörg Bundschuh |
Heiko Georgi |
| Michael Gwisdek |
Chef des Verfassungsschutzes |
| Hanns Zischler |
Graf Ludbert zu Regenstauf |
| und andere |
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Erst die Türkei, dann Griechenland und nun das Nachbarland Österreich: Publikumsliebling Horst Krause bricht in „Küss die Hand, Krüger“ zu seinem dritten Abenteuer auf! Um die geliebte Stammkneipe „Am Flachbau“ zu retten, reist er in ein ihm zutiefst befremdliches Land. Peter Alexanders Schlager und die Umgangsformen der Einheimischen sorgen bei dem Berliner Original für einen Kulturschock. Regisseur Marc-Andreas Bochert inszenierte die Piefke-Odyssee bei den „Ösis“ als liebevolle Culture-Clash-Komödie mit einer universellen Botschaft: Man sollte die schönen Dinge des Lebens nicht auf die lange Bank schieben. Originalschauplätze wie der Wolfgangsee, die Mozart-Stadt Salzburg oder der Wiener Prater machen Lust auf eine Reise:
Paul Krüger liebt Beständigkeit: den Zusammenhalt in der Familie, Boules-Spielen mit den Kumpels und die gemütlichen Abende im „Flachbau“, ihrer Stammkneipe. Dass diese Tradition vor dem Aus steht, kann er nicht so einfach hinnehmen. Ausgerechnet jetzt, kurz vor dem 25-jährigen „Flachbau“-Jubiläum, stehen die Zeichen auf Abschied: Wirtin Karin möchte zumachen, verkaufen und wegziehen! Und das alles wegen der Liebe. Über das Internet hat sie den weltgewandten Gastronomen „Hansi“ Falkenheyn Waldstätten aus dem fernen Österreich kennengelernt, mit dem sie dort ein neues Leben anfangen möchte. So leicht geben Krüger und sein Freund Bernd, der selbst ein Auge auf Karin geworfen hat, nicht auf. Während Ecki in Berlin die Stellung hält, starten die beiden eine Rückholaktion, die nach Salzburg führt. Dort bereitet sich Karin bereits auf die Hochzeit vor. Bei Krüger und Bernd schrillen nun die Alarmglocken: Was ist, wenn der Bräutigam es auf das Geld aus dem Verkauf des Flachbaus abgesehen hat? Unerwartete Hilfe bekommen die deutschen „Piefkes“ von einem eingeschworenen „Ösi“, der mit dem windigen Charmeur noch eine Rechnung offen hat: Wirt Poldi weiß, wie sie Hansis Schwindelei aufdecken können. Nun muss das deutsch-österreichische Herrentrio einen Weg finden, Karin die Augen zu öffnen.
| Darsteller |
Rolle |
| Horst Krause |
Paul Krüger |
| Fritz Roth |
Bernd |
| Manon Straché |
Karin |
| Serge Falck |
„Hansi“ Falkenheyn Waldstätten |
| Johannes Silberschneider |
Poldi |
| Jörg Gudzuhn |
Ecki |
| Floriane Daniel |
Susanne |
| Anna Hausburg |
Annie |
| Carl Achleitner |
Detektiv Pluwatsch |
| Andrea Eckert |
Rosie Strasser |
| Thomas Nash |
Portier Hotel Kaiserkrone |
| Markus H. Eberhard |
Besitzer Berggipfel Café |
| Walter Sachers |
Gärtner |
| Thomas Landl |
Maitre im Hotel Mönchsberg |
| Franz Froschauer |
Notar |
| Barbara Bauer |
Rezeptionistin in Karins Hotel |
| Hanno Waldner |
Kofferträger |
| Hans Jürgen Stockerl |
Herr Medizinalrat |
| Susanne Czepl-Zrost |
Gemahlin vom Medizinalrat |
| Michael Rothmann |
Mechaniker |
| und andere |
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„Lauf Junge lauf“ erzählt die wahre Geschichte des neunjährigen Jungen Srulik, dem die Flucht aus dem Warschauer Ghetto gelingt. Bis zum Ende des Krieges muss er sich allein durch die Wälder schlagen, er lernt, auf Bäumen zu schlafen und Eichhörnchen mit der Schleuder zu jagen. Um nicht verhaftet zu werden, muss Srulik eine andere Identität annehmen.
Im Alter von neun Jahren gelingt dem kleinen Srulik als einzigem Mitglied seiner Familie die Flucht aus dem Warschauer Ghetto in die nahe gelegenen Wälder. Dort muss er sich bis zum Ende des Krieges mehr oder weniger alleine durchschlagen. Die wenigen Freunde, die Srulik findet, bleiben ihm nicht lange erhalten. Er lebt so einige Monate bis zum Einbruch des Winters von Waldfrüchten, erjagten Kleintieren und kleinen Beutezügen durch die Gärten umliegender Bauernhöfe. Die Einsamkeit, der anhaltende quälende Hunger und der kalte Winter treiben ihn immer wieder in die Dörfer, wo ihm ständig Verrat droht. Aber Srulik hat Glück und wird einige Zeit von einer Bäuerin versteckt, vor allem aber mit einer neuen Identität versorgt: Aus dem flüchtigen Juden Srulik macht sie das versprengte polnische Waisenkind Jurek, das christliche Gebete kennt und ein Kruzifix um den Hals trägt. Doch Jurek bleibt ein Gejagter und das bis zum Ende des Krieges.
| Darsteller |
Rolle |
| Andrzei Tkacz |
Jurek |
| Kamil Tkacz |
Srulik |
| Elisabeth Duda |
Magda Janczyk |
| Itay Tiran |
Mosche |
| Zbigniew Zamachowski |
Hersch Fridman |
| Jeanette Hain |
Mrs. Herman |
| Lukasz Gajdzis |
Pawel |
| und andere |
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Im Hotel Heidelberg werden Annette und Ingolf Eltern – dank des vorläufigen Sorgerechts für den 14-jährigen Ole. Eine neue zusätzliche Aufgabe, die die beiden vor mehr Herausforderungen stellt, als zunächst angenommen. Auch muss das Traditionshotel, in dem Rockstars und Revoluzzer abgestiegen sind, den Besuch einer nationalkonservativen Anwaltsverbindung verkraften. Natürlich schaut Gründerin Hermine nicht tatenlos zu. Überraschend nur, dass sie diesmal von Ingolf in Sachen Schlagkraft übertroffen wird. Fordert man ihn in seiner neuen Vaterrolle heraus, kann der sonst so friedfertige Psychotherapeut zu untypischen Mitteln greifen. Edzard Onneken führte Regie bei „…Vater sein dagegen sehr“, dem fünften Film der beliebten Reihe:
Annette Kramer und Ehemann Ingolf sind jetzt Eltern – allerdings noch nicht auf dem Papier. Das Jugendamt gibt ihnen das Sorgerecht für den 14-jährigen Ole erst einmal nur auf Probe. Dass die vielbeschäftigte Hoteldirektorin ebenso wie der ausgebuchte Psychotherapeut in ihren Berufen kürzertreten sollten, wollen beide zunächst nicht wahrhaben. Während der recht selbstständige Waisenjunge Ole, dem es in seiner neuen Familie auf Anhieb gefällt, zunächst gut klarkommt, führt das Jugendamt genau Protokoll über die Versäumnisse der Pflegeeltern. Nachdem die Adoption immer mehr in Gefahr gerät, geben sich Annette und Ingolf gegenseitig die Schuld. Ihre lautstarken Streitereien setzen Ole zu. Als er spurlos verschwindet, droht das gesamte Vorhaben zu scheitern. Ungebetene Gäste machen unterdessen den Kramers das Leben zur Hölle. Eine Gruppe deutschnationaler Anwälte, die wie früher als Burschenschaftler trinken und singen, droht den Hotelfrieden zu kippen. Schon bald zettelt der Anführer Kai Kressin einen Kleinkrieg mit Annette an, bei dem sich auch Hotelgründerin Hermine provozieren lässt. Als selbst Ole zwischen die Fronten gerät, schmeißt Ingolf seine Deeskalationsstrategie über Bord. Nach einem Schlagabtausch vor Gästen ist der Skandal komplett. Jetzt steht nicht nur der Ruf des Hotels auf dem Spiel, sondern auch die Adoption.
| Darsteller |
Rolle |
| Annette Frier |
Annette Kramer |
| Christoph Maria Herbst |
Ingolf Muthesius |
| Hannelore Hoger |
Hermine Kramer |
| Kathrin Ackermann |
Ingrid Wedekind |
| Stephan Grossmann |
Stefan Kramer |
| Nele Kiper |
Floriane Kramer |
| David Nolden |
Jeremy Kramer |
| André Jung |
Richard Karrenberg |
| Bettina Stucky |
Daniela Frommert |
| Nico Ramon Kleemann |
Ole Dornbach |
| Florian Panzner |
Kai Kressin |
| Ela Paul |
Frau Wilsneck |
| Daniel Drewes |
Maik Benzdko |
| Arndt Schwering-Sohnrey |
Klaus Wengler |
| Maren Kroymann |
Susanne Muthesius |
| Peter Prager |
Werner Muthesius |
| Monica Kaufmann |
Frau Bergstein |
| Thomas Meinhardt |
Herr Bergstein |
| Hajo Mans |
Herr Piontek |
| Mike Dombrowski |
Herr Rasche |
| Lukas Wistuba |
Herr von Gersthoff |
| Sönke Hünding |
Herr Biallas |
| Vanessa Flüchtner |
Zimmermädchen |
| Xenia Kitzmann |
Zimmermädchen |
| und andere |
|
Fortsetzung der Geschichte um den spektakulären Bankraub mit anschließender Geißelnahme in Gladbeck 1988.
| Darsteller |
Rolle |
| Sascha Alexander Geršak |
Hans Jürgen Rösner |
| Alexander Scheer |
Dieter Degowski |
| Marie Rosa Tietjen |
Marion Löblich |
| Johannes Allmayer |
Harald |
| Amelie Kiefer |
Karin |
| Zsa Zsa Inci Bürkle |
Silke |
| Lilli Fichtner |
Ines |
| Riccardo Campione |
Emanuele |
| Giolina Ardente |
Tatiana |
| Vinicio Marchioni |
Aldo |
| Lara Brucci |
Giuseppina |
| Uli Krohm |
Großvater Heinrich |
| Tatja Seibt |
Großmutter Helene |
| Ulrich Noethen |
Einsatzleiter Recklinghausen |
| August Zirner |
Innenminister NRW |
| Martin Wuttke |
Leiter Kripo Bremen |
| Stephan Kampwirth |
Innensenator Bremen |
| Albrecht A. Schuch |
Pressefotograf |
| Arnd Klawitter |
Redakteur |
| und andere |
|
Am 16. August 1988 überfallen zwei maskierte Männer eine Bankfiliale im nordrhein-westfälischen Gladbeck und nehmen zwei Bankangestellte als Geiseln. Schnell wird den Ermittlern um Einsatzleiter Meise klar, dass es sich bei den beiden Kriminellen um Hans-Jürgen Rösner und Dieter Degowski handelt. Beide verbindet ihr Hang zu Brutalität, ihr Hass gegen Polizisten und die Gier nach Aufmerksamkeit. Obwohl sie das geforderte Geld bekommen, fliehen sie mit ihren beiden Geiseln ungehindert quer durch Deutschland. Eine Heerschar von Journalisten ist via Fernsehen und Radio stets live dabei – ein Verbrechen in Echtzeit. Während die Geiseln in Lebensgefahr schweben, werden die Bankräuber vor laufenden Kameras interviewt, unterhalten sich mit Passanten und gehen Einkaufen, während bei der Polizei je nach Bundesland immer wieder die Zuständigkeit und Gesetzgebung wechselt und dadurch eine Zugriffsmöglichkeit nach der anderen ungenutzt bleibt. Selbst als die Geiselnehmer einen ganzen Bus in ihre Gewalt bringen und einen kleinen Jungen erschießen, reißt der bis dahin unvorstellbare Medien-Hype und die Hilflosigkeit der Polizei nicht ab. 54 Stunden lang hält das Verbrechen die Republik in Atem. Als die Polizei endlich eingreift, passiert genau das, was sie verhindert wollte: Eine weitere Geisel und ein Polizist sterben. Die beiden Entführer und ihre Komplizin überleben. Ereignisse, die noch 30 Jahre später nachwirken. Den zweiten Teil zeigt Das Erste am 8. März um 20:15 Uhr.
| Darsteller |
Rolle |
| Sascha Alexander Geršak |
Hans Jürgen Rösner |
| Alexander Scheer |
Dieter Degowski |
| Marie Rosa Tietjen |
Marion Löblich |
| Johannes Allmayer |
Harald |
| Amelie Kiefer |
Karin |
| Zsa Zsa Inci Bürkle |
Silke |
| Lilli Fichtner |
Ines |
| Riccardo Campione |
Emanuele |
| Giolina Ardente |
Tatiana |
| Vinicio Marchioni |
Aldo |
| Lara Brucci |
Giuseppina |
| Uli Krohm |
Großvater Heinrich |
| Tatja Seibt |
Großmutter Helene |
| Ulrich Noethen |
Einsatzleiter Recklinghausen |
| August Zirner |
Innenminister NRW |
| Martin Wuttke |
Leiter Kripo Bremen |
| Stephan Kampwirth |
Innensenator Bremen |
| Albrecht A. Schuch |
Pressefotograf |
| Arnd Klawitter |
Redakteur |
| und andere |
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Mit Humor und Hintersinn plädiert „Krüger aus Almanya“ für Offenheit und Toleranz in einer sich zunehmend multikulturell gestaltenden Gesellschaft, in der Traditionen unterschiedlicher Herkunft ihren Platz suchen. Horst Krause als Paul Krüger zeigt dabei auf eindrucksvolle Weise, was es bedeutet, sich diesen Veränderungen zu widersetzten und wie wenig es nicht selten bedarf, um diese Spannung aufzulösen und zueinanderzufinden:
„Die Deutschen sterben aus, Hildchen“, sagt Paul Krüger am Grab seiner vor 30 Jahren verstorbenen Ehefrau, mit der er viele Jahre glücklich verheiratet war. Inzwischen lebt der ehemalige Profiringer alleine in Berlin. Um ihn herum zunehmend Fremde, mit denen er sich nicht anfreunden will. Seine Tochter Susanne ist politisch und beruflich sehr eingespannt. Für den Papa und Enkelin Annie bleibt da nicht viel Zeit. Und so hat Krüger sich eingerichtet – mit seinen Stammtischfreunden und seinen Vorurteilen. Nun aber erreicht ihn die Nachricht, dass Annie sich in der in der Türkei verloben will – mit einem Türken, was aus Krügers Welt-Sicht natürlich gar nicht geht. Da Susanne wieder mal keine Zeit findet, macht Krüger sich auf den Weg, um seiner Enkelin die Flausen auszutreiben. Zusammen mit Karin, der Wirtin seines Stammlokals, bucht er eine Pauschalreise und landet in dem Hotel, in dem Annie und Deniz ihrer Verlobung entgegenfiebern. Nach anfänglicher Freude, den Opa wiederzusehen, merkt die Enkelin schnell, dass der nur gekommen ist, um ihr die Verlobung auszureden. Enttäuscht zeigt sie ihm die kalte Schulter. Von der Enkelin ignoriert und von Karin, die inzwischen dem Charme eines russischen Kavaliers erlegen ist, alleine gelassen, vertreibt Krüger sich widerwillig die Zeit mit touristischem Sightseeing. Und während seine Mitreisenden sich von einem antiken Highlight zum nächsten transportieren und mit Souvenirs eindecken lassen, geht Krüger auf der Fahrt durchs Land verloren. Gut, dass ihn ein freundlicher Türke aufliest, der zudem – 30 Jahre Gastarbeiter bei Opel, Rüsselsheim – auch Deutsch spricht. Ahmed lässt Krüger bei sich übernachten, so lernt dieser inmitten von Ahmeds großer Familie türkische Gastfreundschaft in ihrer ganzen Ursprünglichkeit kennen – was ihn nicht ganz unbeeindruckt lässt. Eindruck auf Krüger machen auch seine Begegnungen mit Omar, einem kleinen Flüchtlingsjungen aus Syrien, dem Krüger in Antalya wiederholt begegnet und dem er gerne helfen möchte. Und seine Hilfe braucht nun auch Annie, denn Deniz ist scheinbar doch nicht Manns genug, die Verlobung mit einer Deutschen gegen seine eigene, traditionell türkische Familie durchzusetzen. Da lässt Krüger seine Enkelin nicht hängen, und findet überraschend eine Sprache, um mit Deniz‘ Großonkel zu einer Einigung zu kommen. Geheiratet wurde schließlich schon immer und heute mehr denn je auch über Grenzen hinweg.
| Darsteller |
Rolle |
| Horst Krause |
Paul Krüger |
| Marie Gruber |
Karin |
| Anna Unterberger |
Annie |
| Karim Günes |
Deniz |
| Caspar Fischer-Ortman |
Omar |
| Jörg Gudzuhn |
Eckhardt |
| Fritz Roth |
Bernd |
| Pjotr Olev |
Dimitri |
| Victoria Trauttmansdorff |
Frau Merseburger |
| Gilbert von Sohlern |
Herr Merseburger |
| Floriane Daniel |
Susanne |
| Ramin Yazdani |
Ahmed |
| Beyazit Gülercan |
Großonkel |
| Emin Önal |
Merzad |
| Tim Seyfi |
Murat |
| Aylin Esener |
Mitarbeiterin Botschaft |
| David A. Hamade |
Mehmet |
| und andere |
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Für zwei neue Episoden öffnet das „Hotel Heidelberg“ seine Pforten. In dem Fernsehfilm „Kinder, Kinder!“ müssen die Hauptdarsteller Annette Frier und Christoph Maria Herbst als Ehepaar ihre erste Bewährungsprobe bestehen und beim Konflikt um ihre Lebensplanung einen gemeinsamen Weg finden. Während sie darauf wartet, dass ihr volljähriger Sohn endlich flügge wird, möchte er zu ihrer Überraschung mit ihr ein Baby. Für Ärger im Hotel sorgen eine intrigante „Verflossene“, gespielt von Annika Kuhl, und Kathrin Ackermann als neues Gesicht im Familienkreis. Dass die ungeliebte „Tante Ingrid“ Anspruch auf das Hotel erhebt, ruft die „Ruheständlerin“ Hermine auf den Plan: Während alle kuschen, zeigt Hannelore Hoger in der Rolle der Hotelgründerin klare Kante:
Annette Kramer wähnt sich kurz vor der Erfüllung eines lang gehengten Traums: Sie möchte sich darauf konzentrieren, das Hotel Heidelberg als „richtige“ Chefin zu führen. Ihre Mutter Hermine, die legendäre Gründerin, hat endlich losgelassen. Ausgerechnet jetzt kommt Annettes Ehemann Ingolf mit einer faustdicken Überraschung: Er will ein Kind mit ihr. Für Anette, die kaum erwarten kann, dass ihr erwachsener Sohn Jeremy flügge wird, kommt das überhaupt nicht infrage. Zudem will sie im Alter von 42 nicht noch einmal durch das volle Mutterprogramm. Aber wie soll Annette das ihrem von Vorfreude berauschten Ingolf sagen? Der geht mit seinem Kinderwunsch bereits hausieren. Annettes Bruder Stefan kommt ein Verdacht: Ist da eine andere Frau im Spiel? Tatsächlich hat sich eine heimliche „Ex“ von Ingolf, die attraktive Tilda Brenninger, als Gast eingemietet. Sie will Ingolf mit allen Mitteln zurück – und stellt sein Eheleben auf eine harte Probe. Ärger macht auch ein überraschender Familienbesuch: Tante Ingrid, die Anspruch auf das Hotel erhebt. Nun ist es Zeit für Hermine, wieder in den Ring zu steigen. Ingolf lernt unterdessen den 14-jährigen Waisenjungen Ole kennen, für den er schon bald mehr ist, als der von den Behörden zugewiesene Psychologe.
| Darsteller |
Rolle |
| Annette Frier |
Annette Kramer |
| Christoph Maria Herbst |
Ingolf Muthesius |
| Hannelore Hoger |
Hermine Kramer |
| Kathrin Ackermann |
Ingrid Wedekind |
| Stephan Grossmann |
Stefan Kramer |
| Nele Kiper |
Floriane Kramer |
| David Nolden |
Jeremy Kramer |
| André Jung |
Richard Karrenberg |
| Bettina Stucky |
Daniela Frommert |
| Nico Ramon Kleemann |
Ole Dornbach |
| Annika Kuhl |
Tilda Brenninger |
| Peter Prager |
Werner Muthesius |
| Maren Kroymann |
Susanne Muthesius |
| Torsten Eikmeier |
Herr Goiting |
| Nicole Averkamp-Herrmann |
Frau Wiggers |
| Lisa Förster |
Jenny (Kellnerin) |
| Oliver Jaksch |
Taxifahrer (Goldhausen) |
| Jörg Vincent Malotki |
Heinen (Polizist) |
| Jochen Langner |
Bernd Gödeke |
| und andere |
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Das mehrfach preisgekrönte Drama schildert das Scheitern einer großen Liebe. Regisseur Derek Cianfrance wählte dafür eine komplex verschachtelte Erzählstruktur, bei der die romantische Vergangenheit und die triste Gegenwart auf clevere Weise gegenübergestellt werden. Die zärtlichen Momente der jungen Liebe wirken dabei ebenso dicht und berührend wie die beklemmenden Konfrontationen des Ehepaares. Michelle Williams wurde für ihre Leistung mit einer Oscar-Nominierung belohnt. Ryan Gosling und Regisseur Cianfrance arbeiteten später bei dem Drama „The Place Beyond the Pines“ erneut zusammen:
Auf den ersten Blick könnten sie unterschiedlicher kaum sein: Dean ist ein Schulabbrecher, der als Möbelpacker sein Geld verdient, Cindy eine angehende Medizinstudentin mit klaren Zielen vor Augen. Als die beiden sich zufällig in einem Altenpflegeheim kennenlernen, wo Cindy ihre Großmutter pflegt und Dean den Umzug eines alten Mannes durchführt, fühlt er sich sofort zu ihr hingezogen. Mit Witz und Charme macht der leicht chaotische Lebenskünstler sich daran, das Herz der jungen Frau zu erobern. Aus der ersten Zuneigung entwickelt sich bald eine große Liebe. Als Cindy schwanger wird, heiraten die beiden, obwohl sie ahnen, dass das Kind höchstwahrscheinlich von Cindys gewalttätigem Ex-Freund Bobby stammt. So vergehen einige Jahre, Dean arbeitet inzwischen als Anstreicher und Maler, Cindy in einem Krankenhaus. Mit ihrem zauberhaften Töchterchen Frankie und dem Familienhund leben sie in einem kleinen Haus auf dem Land. Aber die Idylle trügt. Während Dean vor allem für seine Frau und die geliebte Tochter da sein will und mit seinem bescheidenen Berufsweg glücklich ist, zeigt Cindy sich von der Ambitionslosigkeit ihres Mannes zusehends genervt. Sie hat den Eindruck, dass er zu viel trinkt und sich gehen lässt. Seine sorglose Unbekümmertheit, die ihr früher charmant erschien, empfindet sie heute als Nachlässigkeit. Die Ehe steckt in einer Sackgasse. Doch Dean will nicht wahrhaben, dass Cindys Gefühle für ihn erlöschen. In einer Mischung aus Trotz, Zorn und Verzweiflung kämpft er um ihre Liebe. Sein Ringen macht den unaufhaltsamen Trennungsprozess für beide umso schmerzvoller. Je mehr Dean sich bemüht, desto weiter scheint Cindy sich von ihm zu entfernen.
| Darsteller |
Rolle |
| Ryan Gosling |
Dean |
| Michelle Williams |
Cindy |
| Faith Wladyka |
Frankie |
| John Doman |
Jerry |
| Mike Vogel |
Bobby |
| Marshall Johnson |
Marshall |
| und andere |
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In „Stürmische Zeiten“ lässt sich Hauptdarstellerin Paula Kalenberg auf die Gepflogenheiten der Männerwelt von St. Josef am Berg ein: Sie macht sogar den Jagdschein, um ihrem Gegenspieler aus Augenhöhe zu begegnen. Als verschlagener Strippenzieher glänzt Harald Krassnitzer in der Rolle des allmächtigen Familienoberhaupts und gewieften Bürgermeisters des idyllisch gelegenen Alpendorfes. Unter der Regie von Lars Montag geht der Familienkonflikt in die zweite Runde: Beim Ringen um den alpinen Nationalpark wird mit harten Bandagen gekämpft. Grandiose Bilder des imposanten Bergpanoramas, wilde Schluchten und eine alpine Tierwelt sorgen für einen Kontrast zum moralischen Sumpf aus Intrigen, Erpressung und Vetternwirtschaft:
Svea Classen nimmt den Kampf gegen die Machenschaften ihres Schwiegervaters Joseph auf. Als frisch gekürte Bürgermeisterin der Gemeinde Klamm kämpft die Hanseatin für die Interessen der betrogenen Bergbauern. Gemeinsam mit ihrem Assistenten Igor und dem Münchner Naturschutz-Experten Martin Gollan entwickelt Svea ein alternatives Konzept für den Nationalpark. Nicht leicht macht es ihnen der raubeinige Bergbauer Grusch, der dem smarten Berater am liebsten an die Gurgel möchte. Auch der gewiefte Strippenzieher Joseph schockt Svea: Bei der Anhörung sorgt er dafür, dass ihr ausgerechnet Ehemann Peter als Chefveterinär in den Rücken fällt. Der hat es nun satt, von seinem Vater mal wieder instrumentalisiert zu werden, und ist bereit, nach Stralsund zurückzukehren. Svea, die sich aus Heimweh zwischendurch Videos mit Meeresrauschen anschaut, will aber nicht so einfach hinschmeißen. Zumal sie ein Druckmittel gegen den Bürgermeister in die Hand bekommt. Leider muss Svea feststellen, dass Joseph ihr wieder einen Schritt voraus ist. Für ihn bedeutet jeder Etappensieg auch die Gefahr, dass sein Sohn und die Schwiegertochter – mitsamt Enkelin Josefine – St. Josef endgültig den Rücken kehren.
| Darteller |
Rolle |
| Harald Krassnitzer |
Joseph Pirnegger |
| Paula Kalenberg |
Svea Classen |
| Sebastian Wendelin |
Peter Pirnegger |
| Petra Morzé |
Inge Pirnegger |
| Anna Stieblich |
Charlotte Classen |
| Tobias Ofenbauer |
Grusch Bauer |
| Luka Dimic |
Igor Aliew |
| Branko Samarovski |
Franz Mingner |
| Omar El-Saeidi |
Martin Gollan |
| Bettina Schwarz |
Sonja Pirnegger |
| Claudia Sabitzer |
Traudl Schmid |
| Felix Römer |
Dr. Harry Wandmacher |
| Katharina Knap |
Anna Zertl |
| und andere |
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