Der letzte der drei neuen Sherlock-Filme bietet ein furioses Finale: Hauptdarsteller Benedict Cumberbatch muss in ein verdrängtes Kapitel der Kindheit seines Helden eintauchen und ein Rätsel lösen. Sian Brooke, in den vorigen beiden Folgen in die Reihe gekommen, hat nun ihren großen Auftritt als hochgefährliche Psychopathin, die ihren Bruder in ein Katz-und-Maus-Spiel zwingt. Die Drehbuchautoren Mark Gatiss und Steven Moffat zeigen noch einmal, was die Faszination der weltweit erfolgreichen Fernsehfilme ausmacht: exzellente Schauspieler, die rasante Erzählung mit vielen gewagten Wendungen, befeuert durch brillante Dialoge. In „Das letzte Problem“ sorgen zudem Anspielungen an Klassiker des Mystery- und Horror-Genres für genial gesetzte Schauermomente:
Sherlock will um jeden Preis herausfinden, was es mit seiner Schwester auf sich hat, die seit seiner Kindheit totgeschwiegen wird. Zusammen mit Watson stellt er seinem Bruder Mycroft eine Falle, um diesen zum Reden zu bringen. Was die beiden erfahren, bringt sie zum Schaudern: Die psychotische Eurus lebt auf einer geheimen Gefängnisinsel, auf der die „Unverwahrbaren“ weggesperrt werden. Es handelt sich um die gefährlichsten aller Verbrecher, die weder therapiert noch in einer normalen Haftanstalt kontrolliert werden können.
Gemeinsam mit Mycroft fliegen die Freunde auf die Gefängnisinsel. Dort begegnet Sherlock einem Dämon, der schon sehr lange auf ihn wartet: seine abnorm intelligente Schwester, die bereits als Kind getötet hat, mit dem totgeglaubten Moriarty im Bunde ist und Menschen auf beängstigende Weise zu manipulieren weiß. So gelang es Eurus trotz der Sicherheitsverwahrung, Sherlock als Klientin in London aufzusuchen und sich in das Leben von Watson einzuschleichen. Auf Sherrinford hat die Gefangene heimlich die Kontrolle übernommen, selbst der Gefängnisdirektor ist machtlos. Für Sherlock, Watson und Mycroft beginnt in den Zellen ein Spiel auf Leben und Tod, bei dem sich der Detektiv seiner eigenen verdrängten Kindheit stellen muss.
| Darsteller |
Rolle |
| Benedict Cumberbatch |
Sherlock Holmes |
| Martin Freeman |
Dr. John Watson |
| Mark Gatiss |
Mycroft Holmes |
| Una Stubbs |
Frau Hudson |
| Rupert Graves |
DI Lestrade |
| Louise Brealey |
Molly Hooper |
| Amanda Abbington |
Mary Watson |
| Andrew Scott |
Jim Moriarty |
| Sian Brooke |
Eurus Holmes |
| Art Malik |
Gefängnisdirektor |
| Timothy Carlton |
Herr Holmes |
| Wanda Ventham |
Frau Holmes |
| Simon Kunz |
Herr Edwin |
| Richard Crehan |
Ben |
| Ralph Ineson |
Vince |
| Tam Mutu |
Leonard |
| Clare Foster |
Velma |
| Rhys Rusbatch |
Techniker |
| Tom Stoughton |
Junger Sherlock |
| Indica Watson |
Junge Eurus |
| und andere |
|
Mit viel Humor erzählt „Chuzpe – Klops braucht der Mensch“, wie sich ein Holocaust-Überlebender nach Jahrzehnten im Ausland in Deutschland wieder eine Heimat schafft. Dieter Hallervorden ist die Rolle des schelmischen und liebenswerten Edek auf den Leib geschrieben. Anja Kling gibt grandios dessen Tochter Ruth als leicht neurotische Karrierefrau mit Herz. In weiteren Rollen spielen u.a. Franziska Troegner und Natalia Bobyleva als polnisches Damen-Duo sowie Hans-Jochen Wagner, Tilmann Pörzgen, Barbara Philipp, Claudia Eisinger, Renate Serwotke und Florentine Lahme. Regisseurin Isabel Kleefeld verfilmte die deutsch-jüdische Familiengeschichte nach Motiven des Romans „Chuzpe“ der australisch-amerikanischen Erfolgsautorin Lily Brett:
Edek Rotwachs wagt ein neues Leben. Nach mehr als sechs Jahrzehnten in Australien zieht er nach Berlin. Als Holocaust-Überlebender hatte er mit seiner Frau eine Heimat in Melbourne gefunden. Tochter Ruth möchte ihren Vater jedoch in ihrer Nähe wissen. Aber die moderne Metropole ist Edek zunächst fremd. Und auch Ruth engt den über 80-Jährigen mit übertriebener Fürsorge ein. Obwohl sich Schwiegersohn Georg und Enkel Zachy ebenfalls um ihn bemühen, fühlt sich der rüstige Witwer allein und überflüssig. Als Edeks Versuche, sich in Ruths Kommunikationsagentur einzubringen, im Chaos gipfeln, besinnt er sich einer Reisebekanntschaft. In Marseille hatte er ein Jahr zuvor die lebenslustige Zofia und ihre Freundin Valentina kennengelernt. Nun hofft Edek auf ein Wiedersehen. Mit Hilfe seines Enkels und des Internets macht er sich auf die Suche nach den sympathischen Polinnen. Fündig geworden, lässt er Zofia und Valentina als Mitbewohnerinnen in seine von Ruth gestylte Wohnung – und damit jede Menge Spaß und Lebensfreude in sein Leben. Neben Zofias drallen körperlichen Vorzügen bringen vor allem ihre polnischen Fleischklopse Edek zum Schwärmen. Sehr zum Entsetzen von Ruth, die sich für ihren Vater einen ruhigen Lebensabend vorgestellt hatte. Als das Trio mit der Idee eines Fleischklops-Restaurants liebäugelt, ist Ruth vollends fassungslos. Doch voller Enthusiasmus verfolgen die drei ihre Geschäftsidee und mieten ein leerstehendes Ladenlokal – in schlechter Gegend, abseits jeglichen Publikumsverkehrs. Wie soll das gut gehen? Während Ruth noch hadert, hat das umtriebige Senioren-Trio längst alle Herzen gewonnen. Selbst bei ihrem Mann Georg und ihrer besten Freundin Sonia stößt Ruth zunehmend auf Unverständnis. Und tatsächlich wird die Eröffnung ein Riesenerfolg. Das Klops-Restaurant avanciert über Nacht zu einem Szene-Hit und selbst Hollywood kommt, um dort zu drehen. Als Ruth sich gerade damit arrangiert hat, wartet bereits die nächste große Überraschung auf sie.
| Darsteller |
Rolle |
| Dieter Hallervorden |
Edek Rotwachs |
| Anja Kling |
Ruth Rotwachs |
| Franziska Troegner |
Zofia |
| Natalia Bobyleva |
Valentina |
| Hans-Jochen Wagner |
Georg |
| Tilman Pörzgen |
Zachy |
| Barbara Philipp |
Sonia |
| Claudia Eisinger |
Maxi |
| Florentine Lahme |
Lucia Seiters, Kurs 1 |
| Mélanie Fouché |
Franziska Hoppen, Kurs 1 |
| Mike Hoffmann |
Uwe Meyer, Kurs 1 |
| Ole Eisfeld |
Karl Berger, Kurs 1 |
| Esther Esche |
Ulrike Krause, Kurs 2 |
| Vera Teltz |
Helene Bocksberg, Kurs 2 |
| Katharina Palm |
Nachbarin |
| Mürtüz Yolcu |
Nachbar |
| Silvina Buchbauer |
PR-Agentin Alex |
| Oliver Broumis |
Galerist Andreas |
| Ibrahima Sanogo |
Taxifahrer |
| Renate Serwotke |
Reisebekanntschaft |
| und andere |
|
Aus einer Abmachung wird ein Projekt, denn die Familie wächst: Das von Maja Schöne und Benno Fürmann gespielte Paar steht vor der Herausforderung, neue Beziehungen und Kinder sowie den künftigen Nachwuchs unter einen Hut zu bringen. Ebenso konsequent wie unterhaltsam spielen Regisseur Stefan Krohmer und Drehbuchautor Daniel Nocke in der Familienkomödie durch, was dazu gehört, ein neuartiges Lebensmodell zu entwickeln. Ihre unkonventionelle Geschichte verzichtet auf gängige Bausteine wie Eifersucht oder Platzhirschgehabe und fokussiert darauf, dass alle Figuren ihre Rolle finden müssen. Subtil lassen die Darsteller erkennen, wie ihre Charaktere beim Praxistest des Patchworks über sich selbst staunen.
Marit Jansen erwartet ihr drittes Kind – allerdings nicht von ihrem Lebenspartner Jonas Balzer , sondern von ihrer Affäre Christian. Für die beiden Männer, die sich nach anfänglichen kleineren Rivalitäten schnell zusammenraufen, ist das kein Problem. Unbehagen verspürt jedoch Sohn Luis, der sich vor allem klare Verhältnisse wünscht. Er vermisst eine Haltung bei seiner Mutter: Zu wem gehört sie denn nun eigentlich? Auf eine unkonventionelle Lösung kommt die kluge Selma: Das Mädchen schlägt vor, dass alle unter einem Dach wohnen. Schon bald zieht Christian mit seinen beiden Töchtern ins Reihenhaus. Auch wenn es eng wird, gelingt das Zusammenwachsen – zumal die Töchter zusammen Musik machen. Als zu Weihnachten die Oma und Jonas‘ Geliebte Johanna aus Köln anrücken, können die Nachbarn nur staunen. Ein ungewöhnliches Familienmodell wird gelebt, mit allem drum und dran, auch der geteilten Freude über das neugeborene Kind.
| Darsteller |
Rolle |
| Benno Fürmann |
Jonas |
| Maja Schöne |
Marit |
| Maria Matschke |
Selma |
| Max Boekhoff |
Luis |
| Henning Baum |
Christian |
| Inez Bjørg David |
Johanna |
| Justina Humpf |
Tina |
| Anna Büttner |
Gianna |
| Naima Kelm |
Alexa |
| Dagmar Laurens |
Anneliese |
| Kai Ivo Baulitz |
Herr Gramm |
| Jörg Bundschuh |
Herr Friedenreich |
| Yuri Völsch |
Tim |
| Sven Gerhardt |
Tims Vater |
| Uwe Preuss |
Vorgesetzter Schilpes |
| Prodromos Antoniadis |
Imbiss-Inhaber |
| Martin Brauer |
Elmo |
| Ben Hartmann |
Fred |
| Findan Cote |
Johnny |
| Johannes Aue |
Zwingo |
| und andere |
|
Das streitbare Ermittlerduo Kati und Killmer wird im vierten Film der Reihe selbst eines Verbrechens verdächtigt. Regisseurin Vivian Naefe, bekannt durch Kinofilme wie „Der Geschmack von Apfelkernen“ und „Die wilden Hühner“, inszeniert die originelle Geschichte als pointierte Kriminalkomödie, bei der Humor und Spannung eine wunderbare Balance halten. Neben den Hauptdarstellern Uwe Ochsenknecht und Diana Amft als herrlich ungleiches Ermittlergespann sind diesmal Katharina Müller-Elmau als coole LKA-Beamtin und Thomas Loibl als motorsportbegeisterter Werkstattbesitzer mit von der Partie. Für das heitere Lokalkolorit sorgt einmal mehr der Drehort, das malerische Monreal bei Koblenz in der Vordereifel:
Großraub in der Eifel: An einem sonnigen Morgen wird auf einer Landstraße bei Monreal ein Geldtransporter überfallen. Die beiden Täter, einer groß, einer klein von Statur, erbeuten 600.000 Euro. Beide waren maskiert, trugen aber Polizeiuniformen und nutzten den Monrealer Streifenwagen als Tarnung. Kein Wunder, dass die ermittelnde LKA-Beamtin Melanie Marschall sofort die Provinzpolizisten Killmer und Kati ins Visier nimmt. Die beiden haben kein Alibi und als Einzige Schlüssel für das Fluchtfahrzeug. Zu allem Überfluss werden dann auch noch die Tätermasken bei Killmer gefunden. Angesichts dieser erdrückenden Beweislast nützen die energischen Unschuldsbeteuerungen von Killmer und Kati wenig – sie werden zwar noch nicht verhaftet, aber vom Dienst suspendiert. Ihr Kollege Ralf hingegen wird von Marschall rekrutiert, um seine Vorgesetzten heimlich zu überwachen und weitere Indizien gegen sie zu sammeln. Natürlich lassen Kati und Killmer die Anschuldigungen nicht einfach auf sich sitzen. Auch ohne Polizeimarke nehmen sie eigene Ermittlungen auf, um die wahren Täter zu überführen. Eines steht fest: Die Ganoven müssen sich in Monreal und der Polizeiwache gut auskennen, sonst hätten sie den Verdacht nicht so clever auf Killmer und Kati lenken können. Allerdings zeigt sich schon bald, dass gleich mehrere Einwohner des Örtchens gute Gründe haben, ihre Kasse aufzubessern. Selbst die abgebrühte Melanie Marschall scheint nicht ganz mit offenen Karten zu spielen. Aber trotz zahlreicher Verdächtiger scheint jede vermeintlich heiße Spur in eine Sackgasse zu führen. Dann ereignet sich ein Mord, der neue Rätsel aufgibt – und zugleich den Weg zur Lösung des verzwickten Falls weist.
| Darsteller |
Rolle |
| Uwe Ochsenknecht |
Killmer |
| Diana Amft |
Kati Biever |
| Ulrike Bliefert |
Oma Biever |
| Andreas Birkner |
Ralf |
| Katharina Müller-Elmau |
Melanie Marschall |
| Rebecca Madita Hundt |
Rita |
| Thomas Loibl |
Horst Rowohlt |
| Despina Pajanou |
Ladenbesitzerin |
| Birthe Wolter |
Luzi |
| Bernhard Schütz |
Bürgermeister Drömmer |
| Christian Rogler |
Adi |
| Rainer Galke |
Wachmann 1 |
| Moritz Heidelbach |
Wachmann 2 |
| Frank Maier |
MEK-Mann |
| Gernot Schmidt |
LKA-Beamter |
| Jesse Albert |
Kurier |
| und andere |
|
Im Zentrum der ungewöhnlichen Familiengeschichte stehen Benno Fürmann und Maja Schöne als glückliches Paar mit zwei Kindern, das auch ohne Trauschein fest an sein Zusammensein glaubt und sich daher auf eine unkonventionelle Abmachung einlassen kann. Ihr neues Beziehungskonzept eröffnet beiden Freiräume – ohne Lügen, aber nach Regeln. Wie das funktionieren soll, das müssen sie mit ihren Kindern erst noch herausfinden. Regisseur Stefan Krohmer und Autor Daniel Nocke verabschieden sich in ihrer unkonventionellen Fernsehkomödie von gängigen Vorstellungen und fragen: Was passiert, wenn man sich seine Freiheiten nicht außerhalb der Partnerschaft nimmt, sondern diese „neu in die Familie“ einbringt?
Die Jansen–Balzers ziehen von Köln nach Berlin. Mutter Marit und ihr Lebensgefährte Jonas freuen sich ebenso wie die gemeinsamen Kinder Selma und Luis auf den Neuanfang. Mit ihrer Leidenschaft, als Familien-Band in den eigenen vier Wänden lautstark Musik zu machen, ecken die Neuen in der Wohnsiedlung richtig an. Ein erstaunter Nachbar merkt gleich, dass die Eltern hier fest an der Seite ihrer Teenager stehen. Noch eine Sache unterscheidet Jonas und Marit von anderen Eltern: Sie möchten als Paar, das perfekt harmoniert, dennoch eine neue Form der Beziehung finden. Die beiden verabreden, sich gegenseitig Freiheiten zu erlauben und dabei – auch vor den eigenen Kindern – keine Geheimnisse zu haben. Für Selma und Luis bringt diese Offenheit einige Umstellungen mit sich. Denn schon bald lernen sie Johanna, Papas Bekanntschaft aus Köln, kennen. Die tut ganz selbstverständlich, als würde sie bereits zur Familie gehören. Da staunt auch Marit. Als dann Musiker Christian in die Familie kommt, staunt wiederum Jonas nicht schlecht…
Wie es weitergeht mit dem neuen Familienkonzept, zeigt Das Erste am 9. Juni: „Neu in unserer Familie – Ein Baby für alle“.
| Darsteller |
Rolle |
| Benno Fürmann |
Jonas |
| Maja Schöne |
Marit |
| Maria Matschke |
Selma |
| Max Boekhoff |
Luis |
| Henning Baum |
Christian |
| Inez Bjørg David |
Johanna |
| Naima Kelm |
Alexa |
| Dagmar Laurens |
Anneliese |
| Holger Franke |
Reinhard |
| Jörg Bundschuh |
Herr Friedenreich |
| Kai Ivo Baulitz |
Herr Gramm |
| Alva Schäfer |
Leila |
| Alessija Lause |
Andrea |
| Christian Hockenbrink |
Ulf |
| Martin Armknecht |
neuer Inhaber |
| Anna-Katharina Andrees |
Alexas Mutter |
| und andere |
|
Der Mystery-Thriller erinnert thematisch an das Columbine-Massaker von 1999, bei dem zwölf Schüler und ein Lehrer starben. Dabei nimmt Regisseur Vadim Perelman mit seiner ambitionierten Literaturverfilmung eine höchst ungewöhnliche Perspektive ein: Er fragt nach der Möglichkeit des Lebens im Augenblick des Todes. Action-Heldin Uma Thurman, die mit extrovertierten Charakteren in den Tarantino-Filmen „Pulp Fiction“ und „Kill Bill“ von sich reden machte, begeistert als traumatisierte Frau, die nicht in dieser Welt angekommen ist. Dem Kameramann Pawel Edelman („Der Pianist“) verdankt der Film großartige, stilisierte Bilder, die unwirklich erscheinen und in ihrer kalten Pracht ein nachhaltiges Frösteln erzeugen:
Die aufgeweckte Diana ist ein Teenager wie viele andere. Gemeinsam mit ihrer Busenfreundin Maureen träumt sie von der großen Liebe und dem Leben nach der Highschool. Als Michael, einer ihrer Mitschüler, Amok läuft und mit einer automatischen Waffe ein Massaker unter den Schülern anrichtet, gerät die Welt der beiden Freundinnen völlig überraschend aus den Fugen. Diana und Maureen flüchten vor dem Amokläufer in die Schultoilette. Doch kurz darauf werden sie von Michael dort aufgespürt. Um seine Macht zu demonstrieren, stellt der Todesschütze die beiden unzertrennlichen Freundinnen vor eine grausame Wahl: Er wird „nur“ eine von ihnen erschießen – Diana und Maureen sollen entscheiden, wer am Leben bleibt.
Das Erlebnis hält Diana 15 Jahre später noch fest im Würgegriff. Rein äußerlich führt die Dozentin für moderne Malerei ein geordnetes Leben. Sie ist mit einem angesehenen Literaturprofessor verheiratet, die beiden bewohnen ein großes Haus und haben eine kleine Tochter. Doch innerlich kommt Diana nicht zur Ruhe: Auf der Straße glaubt sie den früheren Biologielehrer Mr. McCleod zu erkennen, der damals erschossen wurde, und ein Student ihres Kurses erinnert sie an den Attentäter. Nach langem Hadern beschließt Diana, eine Gedenkveranstaltung anlässlich des Schulmassakers zu besuchen. Als sie den Schauplatz des Verbrechens nach so langer Zeit wieder betritt, ergibt sich ein ganz neues Bild.
| Darsteller |
Rolle |
| Uma Thurman |
Diana |
| Evan Rachel Wood |
junge Diana |
| Eva Amurri |
Maureen |
| Gabrielle Brennan |
Emma |
| Brett Cullen |
Paul |
| Oscar Isaac |
Marcus |
| Molly Price |
Dianas Mutter |
| Lynn Cohen |
Schwester Beatrice |
| Jack Gilpin |
Mr. McCleod |
| Maggie Lacey |
Amanda |
| John Magaro |
Michael Patrick |
| Nathalie Nicole Paulding |
junge Amanda |
| und andere |
|
Im zweiten der drei neuen „Sherlocks“ begibt sich Titelheld Benedict Cumberbatch aus Depression und Drogensucht heraus in höchste Gefahr, um einen Serienmörder zu entlarven – und die Freundschaft von Watson wiederzugewinnen. Damit greifen die Macher sehr frei auf Sir Arthur Conan Doyles „Der sterbende Sherlock Holmes“ zurück: Darin täuscht der Held eine todbringende Vergiftung vor, um einem Mörder ein Geständnis zu entlocken. Als teuflischer Antiheld Culverton Smith gibt Toby Jones ein grandioses Gastspiel. „Der lügende Detektiv“ ist einer der abgründigsten Filme der weltberühmten britischen Krimireihe: Schuld und Täuschungen stehen im Zentrum der Geschichte und verändern das Verhältnis zwischen Watson und Holmes. Gleichzeitig sorgen die rasante Erzählweise, atemberaubende Einstellungen und pointierte Dialoge wie immer für höchsten Unterhaltungswert.
Sherlock hofft vergeblich, dass Watson ihm nicht die Schuld an dem Tod von Mary gibt. Den schmerzhaften Verlust seines einzigen Freundes betäubt er selbstzerstörerisch mit Drogen. Wie im Rausch erscheint ihm eine Klientin, die den Detektiv mit einem ungewöhnlichen Auftrag aufsucht: Sie ist sich sicher, dass ihr Vater einen Mord begangen hat, und möchte nun wissen, wer das Opfer war. Beim Täter handelt es sich um den Geschäftsmann Culverton Smith, der sich der Öffentlichkeit als kinderliebender Wohltäter präsentiert. Ihm möchte der raffinierte Ermittler eine Falle stellen, um ein Geständnis zu entlocken. Sherlock, alles andere als in Bestform, merkt jedoch nicht, dass er Teil einer Inszenierung ist. Das Spiel bestimmen nicht nur seine mysteriöse Klientin und der gerissene Smith, sondern auch Mary, die sich mit einer vor ihrem Tod aufgenommenen Botschaft an ihn wendet. Während sich Mrs. Hudson und selbst Sherlocks zynischer Bruder Mycroft um ihn sorgen, bleibt der trauernde Watson unversöhnlich. Er versucht, mit Hilfe einer Psychologin den Verlust seiner Frau und eigene Schuldgefühle aufzuarbeiten. Dass Mary – in seiner Einbildung stets an seiner Seite – alles vorausgesehen hat, ahnt er nicht. Sie hat einen Plan geschmiedet, der Holmes und Watson wieder zusammenführen kann.
Der dritte Film der neuen Sherlock-Staffel folgt am 11. Juni im Ersten: „Das letzte Problem“.
| Darsteller |
Rolle |
| Benedict Cumberbatch |
Sherlock Holmes |
| Martin Freeman |
Dr. John Watson |
| Una Stubbs |
Frau Hudson |
| Rupert Graves |
DI Lestrade |
| Mark Gatiss |
Mycroft Holmes |
| Louise Brealey |
Molly Hooper |
| Amanda Abbington |
Mary Watson |
| Toby Jones |
Culverton Smith |
| Lindsay Duncan |
Lady Smallwood |
| Sian Brooke |
Elisabeth |
| Georgina Rylance |
Cornelia |
| Tom Brooke |
Wiggins |
| Gina Bramhill |
Faith |
| Martin Savage |
Ivan |
| Katy Wix |
Krankenschwester Cornish |
| und andere |
|
Mit „Die sechs Thatchers“ startet der erste von drei neuen Filmen aus der weltberühmten britischen „Sherlock“-Reihe: Benedict Cumberbatch in der Titelrolle muss sich diesmal als Schutzengel seiner Freunde beweisen, die in einen mysteriösen Fall verwickelt sind und ins Visier eines Killers geraten. Der Gedanke, dass sein totgeglaubter Rivale Moriarty – aus dem Diesseits oder Jenseits – seine Finger im Spiel hat, versetzt den Meisterdetektiv in helle Aufregung. Mark Gatiss – Drehbuchautor und Darsteller von Mycroft Holmes in Personalunion – legt falsche Fährten, die selbst den genialen Detektiv täuschen. Die Geschichte verbindet Motive aus Sir Arthur Conan Doyles „Die sechs Napoleons“ und der mystischen Erzählung „Begegnung in Samarra“ über die Unentrinnbarkeit des Schicksals:
Eine Videobotschaft lässt Sherlock an Moriartys Tod zweifeln: Hat sein Rivale diese vorher aufgezeichnet – oder tatsächlich auf mysteriöse Weise überlebt? Nun sehnt Sherlock ungeduldig den nächsten Schachzug des raffinierten Verbrechers herbei. Leider lässt dieser auf sich warten. Weder die Patenschaft für das Baby seiner Freunde Watson und Mary noch die für ihn kinderleichten Fälle von Inspector Lestrade bieten dem unterforderten Meisterdetektiv einen erfüllenden Zeitvertreib. Als er beim mysteriösen Tod eines jungen Mannes auf ein scheinbar unbedeutendes Detail aufmerksam wird, erwacht sein Instinkt: Dass im Haus von dessen Eltern eine Statue der früheren Premierministerin Thatcher zerstört wurde, führt zu einem faszinierenden Rätsel: Jemand ist auf der Suche nach etwas Kostbarem, das er in der Büste vermutete. Da es davon noch fünf weitere Exemplare gibt, macht sich Sherlock auf die Jagd nach dem Einbrecher. Dass er Moriarty hinter allem vermutet, steigert den Reiz. An diesem Fall zeigt auch Mary besonderes Interesse, verschweigt jedoch, was das mit ihrer Vergangenheit zu tun hat. Bald schon gerät sie in Gefahr.
Am 5. Juni zeigt Das Erste mit „Der lügende Detektiv“ den zweiten Film der neuen „Sherlock“-Staffel. Und alle drei Filme im Überblick sowie weitere Informationen finden Sie hier.
| Darsteller |
Rolle |
| Benedict Cumberbatch |
Sherlock Holmes |
| Martin Freeman |
Dr. John Watson |
| Una Stubbs |
Frau Hudson |
| Rupert Graves |
DI Lestrade |
| Mark Gatiss |
Mycroft Holmes |
| Louise Brealey |
Molly Hooper |
| Amanda Abbington |
Mary Watson |
| Lindsay Duncan |
Dame Smallwood |
| Simon Kunz |
Herr Edwin |
| Sacha Dhawan |
Ajay |
| Marcia Warren |
Vivian |
| Eleanor Matsuura |
DI Hopkins |
| Paul Chequer |
DI Dimmock |
| Charles Edwards |
David Welsborough |
| Amanda Root |
Emma Welsborough |
| Rob Callender |
Charlie Welsborough |
| Sian Brooke |
Elisabeth |
| Richard Syms |
Vikar |
| Neal Barry |
Ray Kingsley |
| Edward Judge |
Craig |
| Albert Magashi |
Karim |
| Tanya Moodie |
Ella |
| Daniel Hoffmann-Gill |
Gold Teeth Man |
| und andere |
|
Nina (38) liebt ihre kleine Familie und brennt für ihren Job als Architektin. Als sie nach der Elternzeit zur Arbeit zurückkehrt, kann sie das Büro mit einer genialen Idee vor der Pleite retten. Einziger Haken: Sie muss sich als Single ausgeben, der mit seiner Arbeit verheiratet ist. Denn die Auftraggeberin Lene (53) ist ein Drache und hält überhaupt nichts von arbeitenden Müttern. Von ihrem Mann Torsten (38) bekommt Nina keine Hilfe, weil er ihren Traumjob als Bedrohung für die Familie sieht. Der Polizist macht gerade sein Abitur nach. Dass seine Frau ihn in Sachen Karriere überflügelt und bald mehr Geld nach Hause bringen wird als er, macht ihm Angst. In der Not gibt Nina ihn als ihren Bruder aus und engagiert heimlich die Miet-Oma Irmgard (70). Zwischen Lüge und Erfolg nimmt Ninas Leben so viel Fahrt auf, dass sie bald nicht mehr die Notbremse findet.
| Darsteller |
Rolle |
| Silke Bodenbender |
Nina Pfeffer |
| Tom Wlaschiha |
Torsten Pfeffer |
| Iva Ljuba Simic |
Ella |
| Ben Stiehler |
Piet |
| Nina Petri |
Lene Müller zu Waldstetten |
| Steven Scharf |
Alex Bellheim |
| Petra Kelling |
Irmgard |
| David Korbmann |
Elias |
| Yasemin Cetinkaya |
Canan |
| Claudiu Mark Draghici |
Marcel |
| Jana Julia Roth |
Jana |
| Barbara Ellen Erichsen |
Ines |
| Felix Quinton |
Dealer |
| und andere |
|
Im fünften Film der Reihe nehmen die beiden Hauptkommissare Zorn und Schröder erneut Ermittlungen in einem wahrlich verzwickten Fall in der Saalestadt Halle auf. Das Drehbuch stammt aus der Feder von Stephan Ludwig, der wie in den vorangegangenen Produktionen auch die Romanvorlagen verfasst hat. Regie führte der krimi-erfahrene Andreas Herzog. Neben den beiden bewährten Hauptkommissar-Darstellern Stephan Luca und Axel Ranisch spielen erneut u. a. Alice Dwyer die Staatsanwältin Borck und Katharina Nesytowa Zorns Freundin Malina. Für die Episodenhauptrollen konnte ein hochkarätiger Cast gewonnen werden: Devid Striesow als Gregor Zettel, Sylvester Groth als Adam Völx, Steffi Kühnert als Alma sowie Judith Engel als Donata Zettel.
Claudius Zorn ist jetzt Schröders Untergebener. Keine leichte Situation für beide, vor allem aber für Zorn, der den Kopf besonders voll hat, weil er Vater wird und sich die werdende Mutter, Dauerfreundin Malina, wirklich seltsam verhält. Die Freude auf das bevorstehende Ereignis hält sich also in Grenzen.
Seltsames passiert auch in Halle: Es regnet echte Fische vom Himmel, und nicht einmal die Wissenschaftler können sich das Phänomen erklären. Bei der morgendlichen Reinigungsaktion wird ein künstliches Hüftgelenk in einem Brunnen gefunden, was ehemals einer Frau Zettel eingesetzt wurde. Die ist jedoch spurlos verschwunden. Zudem wird im Elefantenhaus des Hallenser Bergzoos die Leiche eines Pflegers gefunden. Während ihrer Ermittlungen besuchen die beiden Hauptkommissare Schröder und Zorn Gregor Zettel, den Mann der Frau ohne Hüftgelenk, der jedoch angeblich nicht weiß, wo seine Frau Donata seit einer Woche steckt. Es ist Gregor anzusehen, dass er als ehemaliger Popstar schon einmal bessere Zeiten erlebt hat – doch das ist 30 Jahre her. Inzwischen plagen ihn nicht nur Geldsorgen. Was die Ermittler nicht wissen: Zettel wird mit dem Tod bedroht… Als die beiden Hauptkommissare auf Adam Völx stoßen, passen weder dessen Büroeinrichtung noch er selbst in das vorgezeichnete Berufsbild eines Schrotthändlers. Der undurchsichtige Geschäftsmann verschrottete von Donata Zettels Firma frisch aus der Weißrussland gelieferte Heizkörper, die angeblich schadhaft waren. Wie selbstverständlich gerät Zorn auch in diesem Fall wieder mit Staatsanwältin Borck aneinander, die ihm dringend rät, sein Leben in den Griff zu bekommen.
Inzwischen machen den Kommissaren eine weitere Leiche und ein Stromausfall in der ganzen Stadt zu schaffen. Wie hängt das alles zusammen? Und wird jeder, der in diesen komplexen Fall verwickelt ist, zu seiner gerechten Strafe kommen?
| Darsteller |
Rolle |
| Stephan Luca |
Zorn |
| Axel Ranisch |
Schröder |
| Alice Dwyer |
Frieda Borck |
| Katharina Nesytowa |
Malina |
| Devid Striesow |
Gregor Zettel |
| Sylvester Groth |
Adam Völx |
| Steffi Kühnert |
Alma |
| Judith Engel |
Donata Zettel |
| Antonio Wannek |
Bertram Koszczyck |
| Monika Oschek |
Frau Hering |
| Adolfo Assor |
Mafioso |
| und andere |
|
Eine Hommage an die Liebe erzählt die Komödie „Für Dich dreh ich die Zeit zurück“ mit Gisela Schneeberger und Erwin Steinhauer in den Hauptrollen. Um mit seiner Frau ihre besten Zeiten wieder aufleben zu lassen, dreht der Rentner auf ungewöhnliche Weise die Zeit zurück – mit knallbunten Retrotapeten und Disco-Hits vom Plattenspieler. Die Musik und die neue Umgebung schaffen es auf wundersame Weise, für einige glückliche Momente den Alzheimer-Schleier des Vergessens bei seiner Ehefrau zu lüften. Auf einfühlsame Weise zeigt der Fernsehfilm von Nils Willbrandt, wie sich aus Hoffnung neue Kraft schöpfen lässt – egal, was andere sagen. Der Soundtrack mit Kultsongs von Bands wie ABBA, Queen oder Dschinghis Khan sorgt für den richtigen Groove:
Für Hartmut ist seine Ehefrau Erika die Liebe seines Lebens. Mit aller Kraft stemmt er sich gegen ihre Alzheimer-Erkrankung. Merkzettel und alte Fotoalben sollen helfen, die Lücken in ihrem Gedächtnis wieder zu schließen. Hartmuts Geduld wird oft auf die Probe gestellt, vor allem, wenn die eigene Frau eher seinen Nachbarn Jochen wiederkennt als ihren eigenen Mann. Den Rat der Ärztin, seine Frau endlich in eine Betreuungseinrichtung zu geben, lehnt Hartmut empört ab. Wie ein Wunder erscheint es ihm, als Erika beim Klang von alten Disco-Hits spontan anfängt zu tanzen, als ob sie niemals einen Tanzschritt vergessen hätte. Obwohl sie danach wieder zurück in ihre eigene Welt fällt, erkennt Hartmut seine Chance. Wenn er es schaffen würde, die Zeit zurückzudrehen, könnte er seiner großen Liebe Erika noch einmal bewusst ganz nahe sein. So lässt er die Siebziger mit psychedelischen Tapeten und Disco-Musik wieder aufleben und gestaltet ihre gemeinsame Wohnung um. Während Sohn Thomas seinen Vater für verrückt erklärt, glaubt Enkelin Helena an Opas unkonventionelle Idee. Doch bei Erikas Reise in die Vergangenheit kommen Familiengeheimnisse ans Licht, die besser in Vergessenheit geblieben wären.
| Darsteller |
Rolle |
| Gisela Schneeberger |
Erika |
| Erwin Steinhauer |
Hartmut |
| Simon Schwarz |
Thomas |
| Ella Rumpf |
Helena |
| Wolfgang Böck |
Jochen |
| Andrea Eckert |
Angi |
| Miriam Fussenegger |
Daniela |
| Nikolai Klinkosch |
Jonas |
| Doris Hindinger |
Dr. März |
| Susi Stach |
Martha, Buchhändlerin |
| Orlando Süss |
Kunde, Buchhaltung |
| Susanne Michel |
Heimleiterin |
| und andere |
|
Terroralarm in Berlin. Zwar liegen den Sicherheitsbehörden diverse Informationen über drohende Attentate von Islamisten vor, doch die Detonation eines Sprengsatzes und den Tod vieler Menschen können sie nicht verhindern. In den Fokus der Ermittler gerät Richterin Elke Seeberg, die sich schnell einer Hetzjagd ausgesetzt sieht. Kann es wirklich sein, dass ihre Tochter am Attentat beteiligt war? Auf der Suche nach der Wahrheit stößt Elke auf Zusammenhänge in den Verfassungsbehörden, die auch der BKA-Beamte Heinrich Buch nicht einfach hinnehmen will.
Für ihre Rolle als Elke Seeberg in dem mehrfach preisgekrönten Film wurde Christiane Paul mit einem Emmy ausgezeichnet.
| Darsteller |
Rolle |
| Christiane Paul |
Elke |
| Heino Ferch |
Buch |
| Inka Friedrich |
Ulla |
| Fabian Hinrichs |
König |
| Matthias Matschke |
Tom |
| Carolina Vera |
Leila |
| Hans-Werner Meyer |
Ferdinand |
| und andere |
|
Aktuellen Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zufolge erzielt der Handel mit gefälschten, minderwertigen und illegalen Medikamenten jährlich weltweit Umsätze bis zu 430 Milliarden US-Dollar – mit Umsatzsteigerungen in Europa von 40 Prozent pro Jahr. Der aufwendig inszenierte und prominent besetzte investigative Fernsehfilm „Gift“ thematisiert das Geschäft mit solchen, für die Patienten gefährlichen, Medikamenten. Verstrickungen von Pharmafirmen, Banken und Behörden werden anhand eines Aussteigers erzählt, der jahrelang selbst Teil eines Medikamentenfälscherrings war und, ausgelöst durch eine schwere Erkrankung, zum Whistleblower wird.
„Gift“ ist ein globaler Wirtschaftsthriller, der auf wahren Begebenheiten basiert. Der Film bildet den Auftakt zu „Gefährliche Medikamente“, einem ThemanAbend im Ersten.
| Darsteller |
Rolle |
| Heiner Lauterbach |
Günther Kompalla |
| Julia Koschitz |
Juliette Pribeau |
| Maria Furtwängler |
Vera Edwards |
| Luise Heyer |
Katrin Kompalla |
| Arfi Lamba |
Kiran Chitre |
| Ulrich Matthes |
Matteo Kälin |
| Martin Brambach |
Roger Adler |
| Francis Fulton-Smith |
Interpol-Präsident |
| Michael Roll |
Jörg |
| Michael Brandner |
Rainer Schmid |
| Rajesh Khattar |
Aagam Nayar |
| Christof Wackernagel |
Dr. Gerhard Hofmann |
| und andere |
|
Drei Männer und ein Hausboot: In der Komödie „Leichtmatrosen – Drei Mann in einem Boot“ schippern drei krisengeplagte Stuttgarter eine Woche lang auf der Havel Richtung Müritz. Die ungewohnte und gar nicht so beschauliche Dreisamkeit bringt so manches zum Vorschein, was bisher erfolgreich verschwiegen und verdrängt wurde. Die sommerliche Bootsfahrt bahnt den Weg zu der Erkenntnis, dass eine Wende im Leben keineswegs schaden könnte. „Leichtmatrosen – Drei Mann in einem Boot“ ist ein schwungvolles Roadmovie auf dem Wasser, für das Regisseur Stefan Hering seine drei Protagonisten mit leichter Hand durch die Widrigkeiten der Schifffahrt und der Selbsterkenntnis steuert. Silja Clemens schrieb das Drehbuch dazu nach der Romanvorlage „Leichtmatrosen“ von Tom Liehr. Golo Euler, Stephan Szász und Gabriel Merz spielen die drei Hausbootfahrer, in weiteren Rollen sind Susanne Bormann, Michael Gaedt, Luca Zamperoni und Ramona Kunze-Libnow zu sehen:
Finke braucht zwei neue Leichtmatrosen als Lückenbüßer. Weil seine Freundin Cora doch nicht mit auf die geplante Bootstour geht, schlägt Finke seinen Badmintonkumpels Henner und Simon eine gemeinsame Reise vor. Die drei Sportsfreunde kennen einander kaum – aber so ein Hausboot bietet viele Möglichkeiten, sich anzunähern. Für eine Woche gehen die drei Stuttgarter mit dem Hausboot auf große Fahrt Richtung Müritz. Einen Bootsführerschein hat zwar keiner von ihnen, aber dafür haben sie alle einen Haufen Sorgen, wenn auch höchst unterschiedlicher Natur.
Finkes Freundin Cora ist schwanger. Aber Vater werden? Dazu fühlt er sich mit Mitte 30 nicht bereit. Henner ist Pastor, glaubt aber schon lange nicht mehr an Gott. Und Simon, der chaotische Handwerker, hat einen Berg Schulden und einen Auftraggeber, der ihm Rache geschworen hat. So steuern die drei Männer in eine Woche voller Abenteuer und Katastrophen. Eine Woche, in der noch nicht mal ein „Rundumsorglospaket ohne Selbstbeteiligung“ verhindern kann, dass sich ihr Leben für immer verändern wird.
| Darsteller |
Rolle |
| Golo Euler |
Finke |
| Stephan Szász |
Henner |
| Gabriel Merz |
Simon |
| Susanne Bormann |
Cora |
| Michael Gaedt |
Werner |
| Xenia Assenza |
Anna |
| Ramona Kunze-Libnow |
Frau Gollasch |
| Luca Zamperoni |
Dominik |
| Konstantin Brackelmann |
Finn-Lukas |
| Amelie Klein |
Lilly-Marie |
| Hans Klima |
Horst |
| Tina Haseney |
Nicole |
| Martin Thaler |
Torsten |
| und andere |
|
Als Kunstdetektive haben Heino Ferch und Samuel Finzi im zweiten Film der neuen Krimireihe ihre Bestimmung gefunden. Schon bald muss das ungewöhnliche Ermittlerduo jedoch gehörig Lehrgeld bezahlen: In „Allmen und das Geheimnis des rosa Diamanten“ ist nichts, wie es scheint – nicht einmal der Gegenstand ihres Auftrags. Der Roman „Allmen und der rosa Diamant“ von Martin Suter dient als Vorlage für den eleganten Fernsehkrimi. Was zunächst wie eine klassische Detektivgeschichte beginnt, entwickelt sich in eine unerwartete Richtung. Ausgerechnet der verschwenderische Lebemann Allmen, der wenig Interesse an dem profanen Geldgeschäft hat, muss sich in die absurden Mechanismen der globalen Finanzwirtschaft eindenken, um das Rätsel des rosa Diamanten zu lösen:
Johann Friedrich von Allmen weiß jetzt, mit welcher Erwerbsform er sich aus seinen finanziellen Nöten befreien will. Gemeinsam mit Butler Carlos widmet sich der Bonvivant der Wiederbeschaffung von geraubten Kunstwerken – natürlich mit üppigem Spesenkonto und fürstlichen Honoraren. Sein erster Erfolg im spektakulären Libellen-Fall hat sich bei solventen Kunden bereits herumgesprochen: Der Engländer Montgomery beauftragt „Allmen International Inquiries“, den flüchtigen Dieb eines gestohlenen rosa Diamanten ausfindig zu machen. Dieser gehört angeblich einem superreichen Geschäftsmann und ist die Hochzeitsgabe für dessen Tochter. Der millionenschwere Hochkaräter spielt selbst für Allmen in einer bisher unbekannten Liga. So hilft sein Interesse an schönen Dingen, die berechtigten Bedenken von Carlos, dem die Sache zu heiß ist, beiseitezuschieben. Auch die 20.000 Franken Vorschuss sprechen dafür, sich unverzüglich auf die Jagd nach dem rosafarbenen Objekt der Begierde zu machen. Gestohlen hat es angeblich der russische Geschäftsmann Sokolow. An dessen Spur heften sich Allmen und Carlos – zunächst ohne zu ahnen, dass auch ihnen jemand auf den Fersen ist. Wie gefährlich ihre Schatten sind, stellen die beiden fest, nachdem sie den Untergetauchten ausfindig gemacht haben, nicht aber sein Leben schützen können. Denn die Gelegenheits-Detektive geraten in den Besitz einer Kostbarkeit, die sie schon bald selbst zu Gejagten macht.
| Darsteller |
Rolle |
| Heino Ferch |
Johann Friedrich von Allmen |
| Samuel Finzi |
Carlos |
| Andrea Osvárt |
Joelle „Jojo“ Hirt |
| Isabella Parkinson |
Maria |
| Nora von Waldstätten |
Vanessa |
| Daniel Wagner |
Artjom Sokolow |
| Alexander Finkenwirth |
Neuenhauser |
| Oscar Ortega Sánchez |
Don Gregorio |
| Peter Jecklin |
Kerbel |
| Tomas Sinclair Spencer |
Colin Montgomery |
| Robert Seeliger |
Amerikaner |
| Roman Smejkal |
Taxifahrer Arnold |
| Frieder Venus |
Juwelier |
| Daniel Zillmann |
Kommissar Krille |
| Jörg Pintsch |
Makler |
| Christoph Glaubacker |
Polizist |
| Robert Meller |
Hoteldirektor |
| und andere |
|
|
|