„Eine Hochzeit platzt selten allein“ ist ein Film, in dem alles mit allem zusammenhängt und zu italienischer Musik einiges serviert wird, was zum Nachdenken anregt. Jürgen Werner und sein Koautor Christoph Sonntag spannen mit dem Regisseur Lancelot von Naso Liebeskomödie und Bankenwesen schwungvoll zusammen, zu einer Komödie über Liebe Geld und die Frage, wie fest eigentlich das Fundament ist, auf dem wir stehen. Und darüber, wie schnell es dazu kommen kann, dass mehr platzt als nur eine Hochzeit.
Inka Friedrich und Oliver Wnuk sind darin als verhindertes Paar zu sehen, das verzweifelt versucht, das Schlimmste abzuwenden; Michael Brandner, Ludger Pistor und Peter Lerchbaumer als kampfbereite Väterriege, die erstmal alles noch schlimmer macht. Teresa Klamert und Moritz von Zeddelmann als unsicheres Brautpaar in unsicheren Zeiten, das das Chaos erst ins Rollen bringt. Und dann gibt es natürlich noch die junge Ella Lee als Lea, die dieses verhängnisvolle Video ins Netz stellt, eigentlich nur, um den hübschen Paul – treffenderweise gespielt vom Youtuber Oskar Bücklein – zu beeindrucken. Ein Social Media Coup mit fatalen Folgen.

Das Wort Bankenkrise ist im schwäbischen Städtchen Hopfingen eigentlich ein Fremdwort. In der Unterhopfinger Bank sowieso, denn dort schwört der designierte Leiter Andreas Bühler auf Geldgeschäfte, in denen der Mensch im Mittelpunkt steht. Die Risiken sind überschaubar. Bei der Oberhopfinger Volkskasse geht es moderner und somit anonymer zu, aber auch dort kommt der menschliche Faktor zum Tragen, diesmal mit weltumspannender Wirkung. Denn als der reiche Bierbrauer Dillinger 100.000 Euro in bar abheben will, weigert sich Volkskassen-Leiter Gerhard Schwegler, das Geld auszuzahlen: Dillingers Sohn Daniel hat Schweglers Tochter Marie zwei Tage vor der Hochzeit sitzengelassen.
Dillinger schäumt, Schwegler bleibt hart – und weil Teenager Lea das Ganze auch noch für ihren Videoblog filmt, verbreitet sich in Windeseile das Gerücht, dass die Volkskasse Oberhopfingen kein Geld mehr auszahlt und pleite ist. Leas Mutter Julia, seit Kurzem in Andreas verliebt, hat zwar noch einen Plan, um zu verhindern, dass auch noch die Bank ihres Liebsten mithineingezogen wird. Aber dummerweise hat ihre Tochter derweil wieder ein kleines Video ins Netz gestellt – und diesmal geht die Wirkung weit über das beschauliche Städtchen Hopfingen hinaus. Die Kunden stürmen die Bank und die muss erstmal die Pforten schließen. Oder um es mit den Worten des alten Grantlers Schnellinger zu sagen: Die Apokalypse beginnt…

Darsteller Rolle
Inka Friedrich Julia Kemmler
Oliver Wnuk Andreas Bühler
Herbert Knaup Oliver Wackernagel
Ella Lee Lea Kemmler
Peter Lerchbaumer Roland Kemmler
Michael Brandner Robert Dillinger
Ludger Pistor Gerhard Schwegler
Teresa Klamert Marie Schwegler
Moritz von Zeddelmann Daniel Dillinger
Christoph Sonntag Rainer Schnellinger
Udo Schenk Magnus Reiter
Franziska Traub Margarethe Rössler
Isabelle Höpfner Lydia Stadler
Eric Klotzsch Tobias Kern
Jörg Witte Dieter Breitenreiter
Thilo Prothmann Joachim Schmid
Oliver Bröcker Klaus Hämmerle
Christian A. Koch Stefan Renz
Oskar Bücklein Paul
Christian Wenning Johannes Fellner
Claudio Caiolo Salvatore Lavordo
Elisabeth-Marie Leistikow Journalistin
Michael Ruscheinsky Polizist
und andere

 

„Paradies: Liebe“ bildet den Auftakt zu Ulrich Seidls Trilogie, die von Ödön von Horváths Drama „Glaube Liebe Hoffnung“ sowie dem Paulusbrief inspiriert ist. Erzählt werden Geschichten von drei Frauen und deren unerfüllten Sehnsüchten. Margarethe Tiesel spielt im ersten Film schonungslos eine 50-jährige Alleinerziehende, die sich als Sextouristin in eine Scheinwelt begibt und dort die Lust an der Macht entdeckt. Mit makellosen, perfekt komponierten Bildern erzählt die Tragikomödie eine bitterböse Geschichte. Die Verbindung aus schwarzem Humor, beißendem Sarkasmus und abgrundtiefer Traurigkeit weisen den Film als ebenso meisterhaftes wie umstrittenes Kunstwerk aus. „Paradies: Liebe“ feierte 2012 seine Premiere beim Filmfestival in Cannes:

Teresa möchte im Urlaub eine Auszeit von ihrem Leben als alleinerziehende Mutter. Die Ferienanlage in Kenia hat sie nicht nur wegen Strand und Sonne gebucht. Die Anlage ist ein Anlaufpunkt für österreichische Frauen um die 50 auf der Suche nach sexuellen Ferienabenteuern. Von ihrer erfahrenen Freundin erfährt Teresa, dass „Sugarmamas“, wie die Einheimischen die Sextouristinnen nennen, getrost ihre Komplexe hinsichtlich ihres Alters oder eventueller Problemzonen abstreifen und ungeniert ihre Abenteuer mit den „Beachboys“ genießen können. So einfach mit einem von ihnen ins Bett zu gehen, das schafft Teresa jedoch nicht auf Anhieb. Als sie den zurückhaltenden Munga kennenlernt, ist es jedoch anders: Bei ihm fühlt sie sich schön und begehrt. Geschickt lässt er die Touristin glauben, dass es in Afrika eine besondere Form der Liebe gibt – ewig und ohne Altersgrenzen. Im Rausch der Gefühle vergisst Teresa sogar den Geburtstag ihrer pubertierenden Tochter, mit der sie über die Mailbox kommuniziert. Das Glück währt leider nicht lange, denn Munga beginnt – wie alle anderen – nach Geld zu fragen: für seine angebliche Schwester und deren Baby, die Schule im Ort und schließlich den kranken Vater. Natürlich weiß Teresa, was los ist. Und sie zieht ihre Lehren: Zutiefst verletzt, verliert sie ihre Hemmungen beginnt, sich Männer einfach zu nehmen, und bald ist sie bereit, dabei auch Grenzen zu überschreiten.

Am 14. Juli zeigt Das Erste mit „Paradies: Glaube“ den zweiten Film der Trilogie von Ulrich Seidl.

Darsteller Rolle
Margarethe Tiesel Teresa
Peter Kazungu Munga
Inge Maux Teresas Freundin
Melanie Lenz Teresas Tochter
Helen Brugat Urlaubsfreundin
Dunja Sowinetz Urlaubsfreundin
Maria Hofstätter Teresas Schwester
und andere

 

Über drei Filme erstreckt sich der neue Fall von Douglas Henshall alias Detective Inspector Jimmy Perez in „Mord auf Shetland“: Die Suche nach einem spurlos verschwundenen Mann und angespülte Partydrogen, durch die sich ein Junge vergiftet, bilden in „Der Vermisste“ die Ausgangspunkte für Ermittlungen, die zum organisierten Verbrechen führen. Das bewährte Team der Shetland Police mit Steven Robertson als Sandy und Alison O’Donnell als „Tosh“ steht vor der schwierigen Aufgabe, die Stränge zusammenzuführen. Die Geschichte der zweiten Staffel geht, anders als die Vorläufer, nicht unmittelbar auf eine Romanvorlage von Ann Cleeves zurück. Die Hauptfigur des charismatischen Kommissars und die raue Schönheit der Nordseeinsel prägen die britische Krimireihe:

Auf der Shetland-Fähre lernen sich Robbie, ein 19-jähriger Altenpfleger von der Nordseeinsel, und Leanne kennen. Als ihr charmanter Bekannter am nächsten Morgen spurlos verschwunden ist, gibt die junge Frau sofort eine Vermisstenanzeige auf. Zunächst nimmt nur Detective Inspector Jimmy Perez ihre Meldung ernst. Er ermittelt gerade unter Hochdruck zu angeschwemmten Säckchen voller Partydrogen, mit denen sich ein kleiner Junge lebensgefährlich vergiftet hat, und vermutet einen Zusammenhang. Ausgerechnet der Neffe seines Kollegen Sandy Wilson scheint in das Geschäft mit den Pillen verwickelt zu sein: Craig Cooper, der im gleichen Pflegeheim wie der Vermisste arbeitet, zeigt sich jedoch wenig kooperativ. Verdächtig ist auch der geheimnisvolle Michael Maguire, der erst seit Kurzem auf der Insel lebt und über den selbst seine Freundin Freya Galdie wenig weiß. Er hatte, wie sich Leanne erinnert, mit dem Vermissten eine Handgreiflichkeit auf der Fähre. Als ihn Perez ins Visier nimmt, geht der Verdächtige sofort in die Gegenoffensive: Seine falschen Beschuldigungen sorgen dafür, dass der Ermittler von seiner Chefin Rhona ausgebremst wird. Perez lässt sich aber nicht so leicht stoppen. Er weiß, dass an ihm das Leben des Vermissten hängt.

Mit „Mord auf Shetland – Bedrohung“ erzählt Das Erste am 13. Juli die Geschichte rund um Detective Inspector Jimmy Perez fort.

Darsteller Rolle
Douglas Henshall Perez
Alison O’Donnell Tosh
Steven Robertson Sandy
Mark Bonnar Duncan
Julie Graham Rhona
Saskia Reeves Freya
Archie Panjabi Asha
Ciarán Hinds Michael
Sara Vickers Leanne
Andrew Rothney Robbie
Jack Greenlees Craig
Erin Armstrong Cassie
und andere

 

Drei „Tatort“-Darsteller mal ganz anders: In der raffinierten Beziehungskomödie „Zwischen zwei Herzen“ geraten Anna Schudt, Felix Klare und Mark Waschke in einen Strudel der Gefühle. Anna Schudt spielt die Ärztin Katrin, deren Ehe durch die Begegnung mit einem Fremden unverhofft auf eine Probe gestellt wird. Gegen ihren Willen steckt Katrin, die sonst eher besonnen ist, in einem Konflikt zwischen Herz und Verstand. Felix Klare als Ehemann merkt zwar, dass sich seine Frau von ihm entfernt, möchte ihr aber den Freiraum geben, sich am Ende möglicherweise für ihn zu entscheiden. Mark Waschke tritt als geistreicher Fremder auf, dessen Familienleben ebenfalls aus der Bahn gerät. Markus Herling führte Regie bei dem atmosphärischen Fernsehfilm nach dem Drehbuch von Alexandra Maxeiner, das sich durch pointierte Dialoge auszeichnet:

HNO-Ärztin Katrin Schwitters lernt auf einer Fortbildungsreise einen charmanten Fremden kennen, der sich dreist als russischer Geheimagent vorstellt. Wegen eines Unwetters sind beide auf einer Nordseeinsel gestrandet und verbringen einen wundersam spielerischen Abend miteinander. Denn auch Katrin schlüpft in die Rolle einer Agentin in geheimer Mission – das „echte“ Leben bleibt bei dem spannungsreichen Flirt außen vor. Für Katrin, die immer alles unter Kontrolle haben muss, steht außer Frage, dass es bei dieser einmaligen Begegnung bleiben wird. Doch Abenteuer trifft auf Sicherheit, Verführung auf Struktur und nichts ist wie zuvor. Als sie in ihren wohlgeordneten Alltag mit Ehemann Mark und den beiden Kindern Elisa und Bastian zurückkehrt, geht ihr die Zufallsbekanntschaft nicht mehr aus dem Kopf. Beim Vorbereitungstreffen für die späte Hochzeit ihrer Freundin Sanne sitzt der geheimnisvolle Fremde unerwartet mit in der Runde. Nun erfährt Katrin, dass er Peter heißt, von Beruf Restaurator ist und mit seiner Frau Elena gerade in die Stadt gezogen ist. Was bisher wie ein flüchtiger Traum war, wird nun zur realen Option. Auch Peter fühlt sich magisch zu Katrin hingezogen. Unterdessen bemerkt Mark, dass in seiner Frau ein seltsamer Wandel vor sich geht. Katrin muss sich entscheiden, ob sie sich auf ein emotionales Risiko einlässt, das sie nicht kontrollieren kann.

Darsteller Rolle
Anna Schudt Katrin Schwitters
Felix Klare Mark Schwitters
Mark Waschke Peter Hartmann
Friederike Frerichs Frau Giersen
Kathrin Angerer Sanne
Luisa Helmer Elisa Schwitters
Tom Gronau Bastian Schwitters
Stephanie Japp Elena
Julia Malik Iris
Paula Paul Tina
Alessija Lause Kerima
Serkan Kaya Can
Regina Stötzel Politesse
Albrecht Ganskopf Lehrer Wollner
Wolfgang S. Zechmayer Michel
und andere

 

Die unglaubliche, aber wahre Geschichte von Harald Schäfer.

November 1989: Günther Schabowski verkündet, dass alle DDR-Bürger ab sofort die Reisefreiheit erhalten. Harald Schäfer, Leiter des Grenzübergangs Bornholmer Straße, erfährt dies durch eine Fernsehübertragung in der Kantine. Schäfer ist befremdet, denn er ist überzeugt von seinem Staat, der DDR. Und er fragt sich, was aus Schabowskis Mitteilung folgt. Als diensthabender Oberleutnant braucht Schäfer Anweisungen für die weiteren Grenzkontrollen. Doch während sich immer mehr Ausreisewillige vor dem Schlagbaum sammeln, tauchen sämtliche Vorgesetzte Schäfers und sogar die zuständigen Ministerien ab. Schäfer erhält keine Antworten.
Die immer kafkaeskeren Situationen bringen seine Überzeugungen ins Wanken. Als die Stimmung am Schlagbaum in einen Gewaltausbruch zu eskalieren droht, fällt Schäfer auf eigene Faust die mutige Entscheidung, den Grenzübergang zu öffnen.

Darsteller Rolle
Charly Hübner Harald Schäfer
Milan Peschel Ulrich Rotermund
Rainer Bock Peter Arndt
Max Hopp Burkhard Schönhammer
Frederick Lau Jens Rambold
Ludwig Trepte Axel Hoffmann
Robert Gallinowski Michael Krürger
Jasna Fritzi Bauer Melitta
Katharina Lorenz Ines
Thorsten Merten Manfred
und andere

 

Drei Dinge auf einmal zu erledigen, ist entschieden zu viel für einen entspannten Urlaub – das muss Anna König als frisch verliebte Tinka in der Komödie „Ein Ferienhaus auf Teneriffa“ feststellen. Ihr ambitionierter Plan, die  romantische Zweisamkeit mit ihrem von Janek Rieke dargestellten Traummann Jürgen in offiziellere Bahnen zu lenken, diesen nebenbei mit ihrem zwölfjährigen Sohn zusammenzuschweißen und auch noch Jürgens beste Freunde, gespielt von Philipp Hochmair und Caro Scrimali, kennenzulernen, gerät schnell außer Kontrolle. So wird aus dem Familienurlaub mit Freunden ein Stresstest für die junge Beziehung.
Sabine Bernardi führte Regie bei dem unterhaltsamen Fernsehfilm vor der Traumkulisse der kanarischen Insel Teneriffa.

Endlich Urlaub! Tinka kann es kaum erwarten, mit ihrem zwölfjährigen Sohn Paul und ihrem Traummann Jürgen zum ersten Mal ohne Alltag zu sein. Der entspannte Traumurlaub ist außerdem die richtige Gelegenheit, um Hochzeitsmuffel Jürgen zu überzeugen, den nächsten Schritt in ihrer Beziehung zu wagen. Tinka will Jürgen heiraten, und sie will, dass sich Jürgen und ihr Sohn endlich besser verstehen. Und als sei dies noch nicht genug an ehrgeizigen Zielen, will sie auch Jürgens beste Freunde Lars und Diana Wimmer mitsamt Tochter Charlie kennenlernen und sich mit ihnen befreunden. Allerdings läuft das nicht wie geplant: Weil ihre Finca bereits belegt ist, ziehen die Wimmers kurzerhand in Tinkas Ferienhaus ein. Schon bald kommen Spannungen auf: Für die stilbewusste Diana hat Architekt Jürgen mit der lebenslustigen, aber nicht immer geschmackssicheren Krankenschwester Tinka die völlig falsche Wahl getroffen. Das würde Diana zwar nie so sagen, aber Tinka spürt deutlich, dass sie sich als einzige Nicht-Akademikerin nicht auf dem Niveau von Jürgen und seinen Freunden bewegt. Tinka liebt zwar Jürgen, aber sie muss erkennen: Zwischen ihnen liegen Welten. Als Lars seinem alten Partner die Bauleitung für ein Prestigeprojekt im fernen Dubai anbietet, drohen Tinkas Familienträume endgültig zu platzen.

Darsteller Rolle
Anna König Tinka
Janek Rieke Jürgen
Caro Scrimali Diana
Philipp Hochmair Lars
Lena Mayr Charlie
Arsseni Bultmann Paul
Hector Ginory Alvaro
José Luis de Madariaga Manuel
Javier Martos Polizist
Eduardo Díaz Arzt
Sandra Julia Reils Susy
und andere

 

Im zweiten Teil des britischen Thrillers „Cheat – Der Betrug “ macht sich die Studentin Rose daran, das Leben der Wissenschaftlerin Leah und ihrer Familie endgültig zu zerstören. Newcomer Molly Windsor als Rose spielt ihr Intrigenspiel auf allen Ebenen weiter und ist ihrer Kontrahentin stets einen Schritt voraus. Ihr von Katherine Kelly gespieltes Opfer stellt sich kämpferisch dem unheilvollen Sog der Ereignisse. Louise Hooper führte Regie bei dem brillant inszenierten Psychothriller, der durch eine moderne Erzählweise und grandiose Bilder besticht:

Der Konflikt zwischen der Dozentin Dr. Leah Dale und ihrer Studentin Rose eskaliert weiter. Was mit dem ungeklärten Betrugsverdacht bei einer Seminararbeit begann, ist zu einem zerstörerischen Kleinkrieg geworden, der sogar die Karriere der aufstrebenden Wissenschaftlerin gefährdet. Geschickt hat Rose den Spieß umgedreht und Leah muss sich der Untersuchung einer Kommission der Cambridge-Universität stellen. Dass sie in allen Lebensbereichen unter Druck steht, setzt der ehrgeizigen Politologin schwer zu. Auch in ihrem Privatleben muss Leah schwere Treffer einstecken. Einen intimen Chat ihres Mannes Adam mit ihrer Erzfeindin nimmt sie zum Anlass, ihre Ehe grundsätzlich infrage zu stellen. Die Nachricht, dass sie schwanger ist, macht die Entscheidung nicht einfacher. Leah möchte für ein paar Tage eine Auszeit bei ihren Eltern nehmen. Auch dort lässt Rose sie nicht verschnaufen, die Leahs Vater Michael bereits im Visier hat: Sie will ihn dazu zwingen, seiner Frau Angela und seiner Tochter ein Geheimnis mitzuteilen, dessen Folgen er seit vielen Jahren fürchtet. Das ist nicht der einzige Schlag, den Rose gegen ihre Feindin vorbereitet. Bei ihrem Feldzug bringt sie sich jedoch auch selbst in Gefahr.

Darsteller Rolle
Katherine Kelly Leah
Molly Windsor Rose
Tom Goodman-Hill Adam
Lorraine Ashbourne Angela
Peter Firth Michael
Burn Gorman Ben
Adrian Edmondson William
Parker Sawyers Stephan
Jimmy Akingbola DI Hammond
Justine Mitchell DS Bould
Lara Rossi Amy
Ravin J. Ganatra Brian
Kemi-Bo Jacobs Karen Gaymer
und andere

 

Gräfin Eva Marie-Luise von Aspach-Ney war in jungen Jahren von den Ideen der 68er-Zeit fasziniert. Sie verließ das Saarland und ihre Liebsten Knall auf Fall und lebte ihre wilden Jahre in Berlin. Nach dem Tod des Vaters wieder ins Saarland zurückgekehrt, ist die Villa ihre einzige Lebensgrundlage. Als Konsequenz ihres eigenwilligen und eigensinnigen Lebens hat Evas Vater – zu Lebzeiten ein Wohltäter im Saarland – sein Erbe in eine Stiftung eingebracht. Diese zwingt Eva, jährlich am 31. Dezember einen beträchtlichen Obolus einzubringen, ansonsten verliert sie die ererbte Villa. Dabei haben es die Gräfin und damit eng verknüpft auch die anderen Bewohner der Villa selbst dringend nötig, unterstützt zu werden: Trude, Mädchen für Alles in der Villa, ihr Mann, Hausmeister Gustav Düppenweiler, Claire, das lothringische Zimmermädchen, und Frieda, die Köchin, sowie Freunde und Gäste des Hauses, der neugierige Journalist Martin Butzbach, Arzt Gottlieb Hartz-Latour und Anwalt Burckhardt Hülz. Zudem eskaliert der Konflikt zwischen der Gräfin und dem Eremiten und „Waldschrat“ Philipp Arthur Limberger. Insgesamt geht es um zwei Liebesgeschichten und eine gewaltige, existentielle Bedrohung. Verliert die kleine Schicksalsgemeinschaft ihr Dach überm Kopf?

Michi Riebl führte Regie in der unterhaltsamen Boulevardkomödie „Villa Eva“ – mit Eleonore Weisgerber und Reiner Schöne in einer famosen Geschichte rund um Geld, Liebe und Eifersucht.

Darsteller Rolle
Eleonore Weisgerber Gräfin Eva
Reiner Schöne Limberger
Oliver Nägele Burckhardt Hülz
Paul Faßnacht Gottlieb Hartz-Latour
Deniz Cooper Ahmad Reza Kasravi
Lucie Aron Claire
Susi Stach Frieda Tremmel
Stefan Puntigam Hanns Martin Butzbach
Sabine Urig Trude Düppenweiler
Willi Fries Gustav Düppenweiler
Andreas Anke Herr Abendroth
Katharina Behrens Frau Abendroth
Ralf Drexler Jochen Schildknecht
Bejo Dohmen Rudolf Glemser
Thomas Schweiberer Quintus Knorscheid
Mohammad-Ali Behboudi Mahmud Moshiri
Jaschar Sarabtchian Hasan Zarif
Samir Ibrahim Sadegh Fattah
Roy Martin Gero Fatz
Sebastian Müller-Bech Ludger Fatz
Manuel Franz Höschke
und andere

 

Hinter vermeintlich natürlichen Todesfällen entdeckt eine junge Bestatterin Morde – und bringt mit ihrer Entdeckung den ganzen Ort gegen sich auf. Das ist der Ausgangspunkt für den außergewöhnlichen Fernsehfilm mit Anna Fischer alias Lisa Taubenbaum in der Rolle der mutigen und unbeirrbaren Bestatterin. Nachwuchsregisseurin Isabel Braak inszenierte den ebenso spannenden wie unterhaltsamen Heimatkrimi, der sich durch atmosphärische Aufnahmen der Schwäbischen Alb, liebevoll gezeichnete Charaktere und einen schwarzhumorigen Unterton auszeichnet:

Lisa Taubenbaum, jung und lebenslustig, ist nach dem ungeklärten Unfalltod ihrer Mutter in ihr Heimatdorf auf der Schwäbischen Alb zurückgekehrt. Gemeinsam mit ihrem Vater Alfons, der seit dem Unfall im Rollstuhl sitzt, und ihrem Bruder Hannes, der leidenschaftlich gerne Särge schreinert, will Lisa das familieneigene Bestattungsunternehmen weiterführen. Allerdings gehen die Geschäfte ausgesprochen schlecht. Doch dann passieren innerhalb von 24 Stunden gleich 2 Todesfälle: Der örtliche Bankdirektor erschießt sich versehentlich bei der Jagd, Oma Wertbacher erliegt augenscheinlich einem Herzanfall. Ganz natürliche Todesfälle, so zumindest der Befund des Landarztes, was dem örtlichen Polizeichef Goller genügt, um beide Fälle zu den Akten zu legen. Doch wie kommen die Würgemale an Oma Wertbachers Hals? Und wie erschießt man sich unabsichtlich mit seiner eigenen Flinte? Dorfpolizist Goller findet daran nichts Ungewöhnliches, Lisa hingegen schon. Doch erst als der Stuttgarter Kommissar Zellinger anrückt, beginnen die Ermittlungen, aus denen Lisa sich natürlich nicht heraushalten kann.

Darsteller Rolle
Anna Fischer Lisa Taubenbaum
Christoph Letkowski Kommissar Thomas Zellinger
Hartmut Volle Alfons Taubenbaum
Frederik Bott Hannes Taubenbaum
Caroline Junghanns Anna Wertbacher
Patrick von Blume Kommissar Franz Goller
Thomas Huber Helmut Wertbacher
Nora Boeckler Susanne Wertbacher
Hede Beck Angela Hubinger
Christof Wackernagel Dr. Bauer
Moisej Bazijan Pawel Sulowski
Marius Hubel Michael Klinger
Luise Deschauer Ilse Wertbacher
Georg Alfred Wittner Klaus Hubinger
und andere

 

In „Wir sind die Neuen“ übernehmen Susanna Simon alias Karin Berger und Meike Droste als deren Schwester Mascha Hillinger die Leitung im „Hotel Heidelberg“. Bei der schwierigen Aufgabe, einerseits den familiären Charakter des Traditionshauses zu bewahren und sich anderseits in dem knallharten Wettbewerb zu behaupten, steht das neue Betreiberduo vor einer schwierigen Herausforderung. Im siebten Film der beliebten Reihe müssen sie das Hotelteam hinter sich bringen und eine raffiniert getarnte Intrige meistern. Auch das Geschwisterverhältnis der beiden bietet Konfliktpotenzial, denn es gibt ein altes Geheimnis, das nun ans Licht kommt. Bei dem Neustart der beliebten Reihe führte Edzard Onneken die Regie nach einem Drehbuch von Martin Rauhaus.

Mascha Hillinger und Karin Berger übernehmen voller Elan die Leitung im Hotel Heidelberg. Während die international erfahrene Hotelmanagerin Karin auf maximale Effizienz setzt und das Personal mit ihrem knallharten Führungsstil vor den Kopf stößt, will die Bestsellerautorin Mascha die gutbürgerliche Hotelküche komplett auf vegan umstellen und bringt einen neuen Koch mit. Für Kontinuität sorgt nur der neu ernannte Ko-Geschäftsführer Stefan, der als Einziger von den Kramers weitermacht und für Köchin Daniela zum Kummerkasten wird. Der offene Widerstand aus dem Team, teure Verzögerungen bei Umbaumaßnahmen und ein unerklärlicher Stromausfall bei der Eröffnung sorgen für einen schwierigen Start des Schwesternduos. Auch ihre Stiefmutter Anna Hillinger und Halbbruder Michi, die ihnen die ererbten Anteile an dem Hillinger-Keksimperium unbedingt abkaufen möchten, sowie die ungewöhnliche harte Kreditlinie ihrer Hausbank sorgen für erhöhten Erfolgsdruck. Untereinander ist auch noch nicht alles ausgeräumt. Nicht umsonst herrscht seit 20 Jahren Funkstille zwischen den beiden Schwestern. Als Maschas 23-jährige Tochter Laura mit ihrem Sohn vor der Rezeption steht, droht nun eine Wahrheit ans Licht zu kommen, die sie Karin längst hätte sagen sollen.

Darsteller Rolle
Susanna Simon Karin Berger/Hillinger
Meike Droste Mascha Hillinger
Stephan Grossmann Stefan Kramer
Nele Kiper Floriane Kramer
Kathrin Ackermann Tante Ingrid
Irene Rindje Anna Hillinger
Marcel Glauche Michi Hillinger
Annika Schrumpf Laura
Bettina Stucky Daniela Frommert
Patrick Fernandez John Lindquist
Wolfgang Finck Herr Körnler
Bastian Beyer Ingo Körnler
Felician Hohnloser Banker
Thomas Meinhardt Herr Bergstein
Monica Kaufmann Frau Bergstein
Dirk Ossig Herr Velbert
Matthias Breitenbach Klaus Braukmann
und andere

 

 

Annette Frier und Christoph Maria Herbst nehmen Abschied von der beliebten Reihe „Hotel Heidelberg“. Im sechsten Film „…wer sich ewig bindet“ müssen die Hotelchefin und der Psychotherapeut ihre Work-Life-Balance neu gewichten, um endlich ein richtiges Familienleben führen zu können. Mit Susanna Simon und Meike Droste, die in dieser Episode noch als Gäste einchecken, stehen schon die Nachfolgerinnen für das stilvolle Traditionshaus am berühmten Philosophenweg bereit. Souverän geht Hannelore Hoger als Gründerin Hermine Kramer damit um, dass ihr imposantes Lebenswerk nun in fremde Hände kommt. Regie führte Edzard Onneken nach einem Drehbuch von Martin Rauhaus:

Annette Kramer steckt als Alleinherrscherin im Hotel Heidelberg bis zum Hals in Arbeit. Darunter leidet nicht nur ihr Adoptivsohn Ole, dessen Probleme in der Schule bereits das Jugendamt auf den Plan rufen, sondern auch ihr Ehemann Ingolf. Als Annette auch noch eine Anfrage aus der Lokalpolitik annimmt, platzt Ingolf der Kragen: Er möchte seine Frau zwingen, endlich kürzerzutreten. Weil sie sich aber auf keinen Fall bevormunden lässt, entwickelt sich daraus natürlich eine dicke Ehekrise. Dass ein Bund fürs Leben brechen kann, erlebt Ingolf bei seinen Eltern Susanne und Werner. Konflikte gibt es auch bei den Schwestern Mascha Hillinger und Karin Berger, die als Gäste im Hotel Heidelberg einchecken. Obwohl sie zur Beerdigung ihres Vaters anreisen, fällt es beiden schwer, ihre 20-jährige Funkstille zu beenden. Um den letzten Wunsch des Patriarchen zu erfüllen, sich endlich auszusöhnen, müssen beide ihre Vergangenheit hinter sich lassen. Unterdessen wächst bei Annette die Einsicht, Verantwortung im Hotel abzugeben. Ihre Idee, Bruder Stefan als Co-Geschäftsführer einzubinden, geht jedoch nach hinten los: Er übernimmt sich bei einem Kredit. Nun bleibt Annette nicht mehr viel Spielraum.

Wie es weitergeht im Hotel zeigt Das erste am 31. Mai in: „Hotel Heidelberg – Wir sind die Neuen“.

Darsteller Rolle
Annette Frier Annette Kramer
Christoph Maria Herbst Ingolf Kramer
Hannelore Hoger Hermine Kramer
Kathrin Ackermann Tante Ingrid
Stephan Grossmann Stefan Kramer
Nele Kiper Floriane Kramer
Susanna Simon Karin Berger/Hillinger
Meike Droste Mascha Hillinger
Peter Prager Werner Muthesius
Bettina Stucky Daniela Frommert
Arndt Schwering-Sohnrey Klaus Wengler
Philippe Brenninkmeyer Dr. Rebentrost
Irene Rindje Anna Hillinger
Marcel Glauche Michi Hillinger
Nico Ramon Kleemann Ole
Maren Kroymann Susanne Muthesius
Folker Banik Dr. Keupert
Hanno Friedrich Dr. Julius Kornfeld
Gabriele Schulze Dame
und andere

 

 unseren Feiertagsfilmen im Ersten!

Donna Leon – Ewige Jugend, Gründonnerstag 20:15 Uhr (Wh. 0:35 Uhr)

Jäger – Tödliche Gier: Der Goldrausch, Gründonnerstag 21:45 Uhr (Wh. 2:10 Uhr)

Morgen fällt die Schule aus, Karfreitag 05:30 Uhr

Winnetou, 1. Teil, Karfreitag 12:45 Uhr

Ein Sommer auf Sylt, Karfreitag 14:30 Uhr

Utta Danella – Prager Geheimnis, Karfreitag 16:00 Uhr

Hochzeit in Rom, Karfreitag, 17:45 Uhr

Meine Mutter spielt verrückt, Karfreitag 20:15 Uhr (Wh. 01:10 Uhr)

Krügers Odyssee, Karfreitag 21:45 Uhr (Wh. 02:40 Uhr)

Mordkommission Istanbul – Das Ende des Alp Atakan, Karfreitag 23:30 Uhr

See der Träume, Karsamstag 12:10 Uhr

Eine Liebe in Afrika, 1. Teil, Karsamstag 13:50 Uhr

Eine Liebe in Afrika, 2. Teil, Karsamstag 15:20 Uhr

Türkisch für Anfänger, Karsamstag 23:50 Uhr (Wh. 03:10 Uhr)

Peace, Love & Misunderstanding, Karsamstag 01:40 Uhr

Das fliegende Klassenzimmer, Ostersonntag 07:00 Uhr

Loriots Ödipussi, Ostersonntag 14:50 Uhr

Jäger – Tödliche Gier: Die Jagd, Ostersonntag 21:45 Uhr (Wh. 01:25 Uhr)

Imitation Game – Ein streng geheimes Leben, Ostersonntag 23:35 Uhr (Wh. 02:55 Uhr)

Betragen ungenügend!, Ostermontag 06:55 Uhr

Winnetou, 2. Teil, Ostermontag 12:55 Uhr

Winnetou, 3. Teil, Ostermontag 14:25 Uhr

Kilimandscharo – Reise ins Leben, Ostermontag 16:00 Uhr

Monsieur Claude und seine Töchter, Ostermontag 17:40 Uhr

Jäger – Tödliche Gier: Das nächste Opfer, Ostermontag 21:45 Uhr (Wh. 02:45 Uhr)

Arbitrage – Der Preis der Macht, Ostermontag 23:30 Uhr

 

 

Auf dem idyllischen Reiterhof am Starnberger See soll eine sanfte Form des Reitens entstehen, bei der Mensch und Tier eine harmonische Einheit bilden. Hauptdarstellerin Klara Deutschmann verteidigt diesen visionären Ansatz in „Kampf um Jacomo“, dem zweiten Film der neuen Reihe „Reiterhof Wildenstein“ gegen eine Intrige. Ihre Gegenspieler, Shenja Lacher als verbitterter Bruder und Susu Padotzke in der Rolle seiner gehässigen Verlobten, möchten das Gestüt in den Abgrund stürzen und Rike ihren geliebten Hengst Jacomo wegnehmen. Rike muss sich nicht nur wehren, sondern auch die wahren Gründe für den tiefsitzenden Hass herausfinden. Bei ihrer Ursachenforschung stößt sie auf ein Geheimnis, dass die Gewalt in ihrer Familie in neuem Licht erscheinen lässt:

Mit Elan geht Rike die große Herausforderung an, den hochverschuldeten Reiterhof Wildenstein wieder auf Kurs zu bringen. Unerwartet bekommt sie Verstärkung: Die vorbestrafte Tabea soll bei ihr ein Resozialisierungsprogramm absolvieren. Der junge Polizeichef Meier lässt Rike keine Wahl: Nur wenn sie die schwierige Teenagerin aufnimmt, entgeht sie einer Strafe für ihre Verkehrsdelikte. Obwohl sich Tabea alles andere als gut einführt, glaubt Rike fest an ihre neue Auszubildende. Schon bald muss die neue Chefin allerdings feststellen, dass ihr Bruder Ferdinand sie und ihre Mutter Elsa hintergeht. Er heuert auf einem anderen Hof an und versucht mit allen Tricks, die besten Pferde mitzunehmen. An dem hochtalentierten Hengst Jacomo hängt nicht nur die Zukunft des angeschlagenen Gestüts, sondern auch Rikes Herz. Jacomo ist es auch, mit dessen Hilfe sie eine Teenagerin rettet, die bei einem Reitunfall verletzt wird. Diesen Zwischenfall nutzen Ferdinand und seine Verlobte Loretta, um ihren Plan durchzusetzen. Rike bekommt jedoch in ihrem Kampf unerwartete Unterstützung. Sie weiß jetzt auch, wie sie um Hof Wildenstein kämpfen kann. Entscheiden muss sie über ihre Gefühle zu Christian Falkenberg, denn dessen Frau Jessica erfährt, dass es zwischen ihr und ihrer Jugendliebe wieder kribbelt.

Darsteller*in Rolle
Klara Deutschmann Rike Wildenstein
Shenja Lacher Ferdinand Wildenstein
Ulli Maier Elsa Wildenstein
Helmfried von Lüttichau Dr. Georg Stadelmeier
Gerd Anthoff Hubert Merow
Florian Maria Sumerauer Jesper Wildenstein
Stefan Pohl Jan Meier
Claudia Hinterecker Jessica Falkenberg
Nele Trebs Tabea
Mia Lohmann Anabel Falkenberg
Alexander Khuon Christian Falkenberg
Delphine Lohmann Anabel Falkenberg
Tatjana Hoter Jule
Lill Söhn Trixie
Susu Padotzke Loretta von Donner
Felix Auer Pferdepfleger Jossip
Michelle von Treuberg Kim
Jana Josephina Leipziger Antonia Ritter
Felix Hellmann Dr. Schmitt
Angus McGruther Jack
Pierre Kiwitt Julien Dessaulier
Sidonie von Krosigk Lisa Donnersberg
Alexander E. Fennon Hubertus Steckmann
Rolf Sarkis Richard Meurer
Barbara Meier Julia
und andere

 

Mit „Winnetou, 3. Teil“ hat Karl-May-Spezialist Harald Reinl einen würdigen Abschluss der großen Saga um die Abenteuer des Apachenhäuptlings inszeniert. In einer packenden Mischung aus Action, Abenteuer und Humor erzählt der Film von Winnetous Kampf für den Frieden zwischen Indianern und Weißen. In der Titelrolle brilliert einmal mehr Kultstar Pierre Brice. An seiner Seite glänzt Lex Barker als Blutsbruder Old Shatterhand. In weiteren Rollen sind Ralf Wolter und Rik Battaglia zu sehen:

Der brutale Gangster Rollins zieht mit seiner Desperado-Bande marodierend durch New Mexico, wo es zu einem gefährlichen Zusammenstoß mit einem Treck harmloser Siedler kommt. Als der edle Apachenhäuptling Winnetou von dem Zwischenfall erfährt, macht er sich mit seinem Blutsbruder Old Shatterhand auf den Weg nach Santa Fe, um den Gouverneur über das Treiben der Outlaws in Kenntnis zu setzen. Dort erfährt er, dass der Friede zwischen Indianern und Weißen erneut in Gefahr ist: Rollins hat den alten Jicarillohäuptling „Weißer Büffel“ gegen die weißen Siedler aufgehetzt, um aus den Unruhen Profit zu schlagen. Allein der Einfluss Winnetous, so der Gouverneur, könne den alten Häuptling noch zur Vernunft bringen und ein großes Blutvergießen abwenden. Auf dem Weg in das Reservat der Jicarillos geraten Winnetou und Old Shatterhand in einen Hinterhalt der Banditen, die von der Friedensmission erfahren haben, und werden getrennt. Auf sich alleine gestellt, versucht Winnetou, sich trotz aller Gefahren und Hinterhalte zu den Jicarillos durchzuschlagen. Kurz bevor er das Lager erreicht, trifft er Old Shatterhand wieder. Zunächst scheint es den Freunden zu gelingen, „Weißer Büffel“ vom Kriegspfad abzubringen. Dann aber taucht Rollins auf – in seinen Armen den toten Sohn des Jicarillohäuptlings, ermordet mit Winnetous Messer! Nun ist mit „Weißer Büffel“ nicht mehr zu reden. Im letzten Moment kann der alte Sam Hawkens Winnetou und Old Shatterhand in einer waghalsigen Rettungsaktion vor dem Marterpfahl bewahren. Von den Jicarillos und den Desperados gejagt, verschanzen sich die Freunde in den felsigen Höhen am Nugget-Tsil. An diesem mystischen Ort, an dem auch Winnetous Vater und Schwester begraben sind, kommt es zu einem dramatischen Showdown – bei dem Winnetou einer Kugel des hinterhältigen Rollins zum Opfer fällt.

Darsteller Rolle
Lex Barker Old Shatterhand
Pierre Brice Winnetou
Rik Battaglia Rollins
Ralf Wolter Sam Hawkens
Carl Lange Gouverneur
Sophie Hardy Ann
Veljko Maricic Vermeulen
Aleksandar Gavric Kid
Ilija Ivezic Klark
Miha Baloh Gomez
Gojko Mitic Jicarilla
Dusan Vujisic Scotter
Dusan Antonijevic  „Weißer Büffel“
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Der zweite „Winnetou“-Film nach den gleichnamigen Karl-May-Romanen steht seinem Vorgänger an Spannung und Emotion in nichts nach. Regie bei der ebenso romantischen wie abenteuerlichen Geschichte führte erneut Harald Reinl; abermals sind Pierre Brice und Lex Barker als furchtlose Blutsbrüder zu sehen, unterstützt von Karin Dor und Terence Hill (alias Mario Girotti):

Seit dem Tod seines geliebten Vaters hat es sich der Apachenhäuptling Winnetou zur Aufgabe gemacht, die Aussöhnung zwischen Indianern und Weißen voranzutreiben. Während eines Ritts zum Stamm der Assiniboin-Indianer rettet er der schönen Häuptlingstochter Ribanna das Leben, als diese von einem Bären angegriffen wird. Aus Dankbarkeit gibt der Häuptling drei bereits am Marterpfahl stehende Soldaten frei, darunter den jungen Leutnant Merril, Sohn des Kommandoführers Colonel J.F. Merril. Mit Hilfe des Häuptlings und des einflussreichen Colonels kann Winnetou eine Friedenskonferenz in Fort Niobrara einberufen, an der sämtliche Indianerhäuptlinge teilnehmen sollen. Während der Vorbereitungen zu dem großen Treffen verlieben sich Winnetou und Ribanna ineinander. Zur gleichen Zeit macht der grausame Gangster Forrester ein Zeltlager der Ponca-Indianer dem Erdboden gleich, um auf deren Grund und Boden nach Öl zu bohren. Aus Rache steckt der überlebende Poncahäuptling Forresters Ölfeld in Brand. Dabei gerät auch Old Shatterhand in größte Gefahr. In letzter Minute kann Winnetou seinen Blutsbruder aus den Flammen befreien. Während der Konferenz in Fort Niobrara gelingt es Forrester beinahe, die Friedensverhandlungen zum Scheitern zu bringen. Doch der drohende Krieg kann durch ein besonderes Bündnis verhindert werden – durch die Ehe zwischen Leutnant Merril und Ribanna. Um den Frieden zu bewahren, muss Winnetou zustimmen. Doch Forrester gibt seinen Plan, Zwietracht zwischen Weißen und Indianern zu säen, nicht auf. Er überfällt einen Siedlertreck und lässt das blutige Massaker wie einen Angriff der Assiniboin-Indianer aussehen. Voller Abscheu über die vermeintliche Doppelzüngigkeit der Indianer befiehlt Colonel Merril eine Vergeltungsaktion. Für Winnetou, Old Shatterhand und den jungen Leutnant Merril beginnt ein dramatischer Wettlauf gegen die Zeit: Sie müssen die Unschuld von Ribannas Stamm beweisen, bevor die Soldaten ihren Angriff starten. Von seinen Verfolgern in die Enge getrieben, nimmt Forrester Ribanna als Geisel und verschanzt sich in einer Höhle. Nun ist es an Winnetou, seine große Liebe aus der Gewalt des brutalen Schurken zu befreien.

„Winnetou, 3. Teil“ folgt am Ostermontag.

Darsteller Rolle
Lex Barker Old Shatterhand
Pierre Brice Winnetou
Karin Dor Ribanna
Klaus Kinski David „Luke“ Lukas
Anthony Steel Bud Forrester
Terence Hill Leutnant Robert Merril
Eddi Arent Lord Castlepool
Renato Baldini Colonel J.F. Merril
Ilija Ivezic Red
Marie-Noëlle Barre Susan Merril
Velemir Chytil Carter
Stole Arandjelovic Caesar
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Mit „Betragen ungenügend“ fand die Reihe der „Lümmel“-Filme einen erfolgreichen Abschluss. Anders als bei den Vorgängerfilmen übernahm diesmal Franz-Josef Gottlieb die Regie. Für das originelle Drehbuch, das ausgerechnet die Erzfeinde Pepe Nietnagel und Schuldirektor Taft zu Verbündeten macht, zeichnet unter dem Pseudonym Georg Laforet einmal mehr der vielfach preisgekrönte Autor, Regisseur und Produzent Franz Seitz jr. verantwortlich. Die Hauptrollen spielen erneut die Publikumslieblinge Hansi Kraus und Theo Lingen. Außerdem mit dabei: Ilja Richter als Direktor Taft in jungen Jahren:

Pepe Nietnagel und seine Freunde können es sich zwar kaum vorstellen, aber auch ihr penibler Schuldirektor Dr. Taft  war mal jung. Und tatsächlich gebärdete er sich damals kaum weniger lümmelhaft als Pepe und die anderen Schüler der Klasse 13a. Je älter er wird, desto öfter erinnert Taft sich an seine wilde Schulzeit und wie er als respektloser Gymnasiast den Lehrern einheizte. In seiner Nostalgie beginnt er, ein gewisses Verständnis für die Missetaten seiner Schüler zu entwickeln, weiß er doch, dass auch diese Phase irgendwann vorübergeht. Diese vermeintlich lasche Haltung ruft die beiden ultrakonservativen Oberstudienräte Knörz und Blaumeier auf den Plan. Durch eine Intrige bewirken sie, dass man Taft seines Amtes enthebt – würden doch beide gerne selbst die Schulleitung übernehmen. Allerdings haben die zwei Pauker die Rechnung ohne die Schüler der 13a gemacht. Diese sind nämlich alles andere als erfreut darüber, mit Taft ihren Lieblingsfeind zu verlieren. Kurzerhand verbünden Pepe und seine Freunde sich mit ihrem alten Direx und hecken eine Reihe tollkühner Streiche aus, um es Knörz und Blaumeier heimzuzahlen.

Darsteller Rolle
Hansi Kraus Pepe Nietnagel
Renate Roland Denise Moreaux
Theo Lingen Oberstudiendirektor Dr.G.Taft
Evelyn Opela Helena Kersten, geb. Taft
Ernst Hilbich Dr. Heidemann
Ilja Richter Taft als Schüler
Rudolf Schündler Knörz
Balduin Baas Blaumeier
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