Aus alter Verbundenheit bringt der Künstler Jarek die neunjährige Lilia, Tochter seiner Exfreundin Alina, zum Geigenunterricht. Jarek lernt dabei die Familie der Geigenlehrerin Clara und deren Mann Bertschi samt Söhnen kennen. Zunehmend genießt Jarek die familiären Berührungspunkte. Gegenüber Bertschi, der ausgerechnet ein angesehener Kunstkenner  und -mäzen ist, bleibt er aus Berufsstolz reserviert. Jarek fühlt sich aber zu Clara hingezogen, ohne es ihr eingestehen zu können. Als Lilia die Chance bekommt, als Meisterschülerin zu einer anderen Lehrerin zu wechseln, bricht der Kontakt zu Clara jäh ab. Bis Jarek und Clara sich einige Monate später zufällig wieder treffen.

Darsteller*in Rolle
Manuel Rubey Jarek
Martina Gedeck Clara
Allegra Tinnefeld Lila
Katharina Schüttler Alina
Robert Palfrader Bertschi
Daniel Wagner Woytek
Veronika Polly Magdalena
Laurens Yassemipour Beat
Philipp Timmelmayer Raoul
und andere

 

Ein gestohlenes Gemälde, eine verbrecherische Künstlerin und kalabrische Mafiosi – das sind die Zutaten für den fünften Krimi der Reihe „Harter Brocken“. Aljoscha Stadelmann alias „Dorfsheriff“ Frank Koops muss in „Die Fälscherin“ nicht nur einen kniffligen Fall lösen und der Versuchung widerstehen, sondern auch die Schließung seines Reviers wegen „Unterlastung“ verhindern. Das Drehbuch stammt erneut aus der Feder des mehrfachen Grimme-Preisträgers Holger Karsten Schmidt. Ein feines Händchen für humorvolle Krimiunterhaltung stellt „Charité“-Regisseur Anno Saul unter Beweis. Filmische Anspielungen auf Mafia-Epen und Italowestern lassen die Herzen von Cineasten höherschlagen:

Ein Einbrecher hängt in St. Andreasberg tot vom Dach eines Ferienhauses, das eine geheimnisvolle Kunstrestauratorin bewohnt. Dorfpolizist Frank Koops erhält diesmal bei seinen Ermittlungen unwillkommene Unterstützung: Die aus der Landeshauptstadt entsandte Ministerialbeamtin Kramer weicht ihm nicht von der Seite, um kritisch die Auslastung der abgelegenen Polizeistation zu prüfen. Mit seiner Mischung aus Gelassenheit und Bauernschläue kommt Koops dahinter, was der Einbrecher gesucht hat und wer die Restauratorin wirklich ist: Es handelt sich um die gesuchte Kunstfälscherin Anna Sorenko, die sich und ein weltberühmtes Gemälde vor der kalabrischen Mafia versteckt. Schon bald taucht Don Moretti höchstpersönlich im Harz auf, um sich das millionenschwere Kunstwerk zurückzuholen, das er wiederum aus einem Museum gestohlen hatte. Von der Kaltblütigkeit der Verbrecher lässt sich Koops allerdings genauso wenig beeindrucken wie vom Charme der bildschönen Fälscherin. Verlassen kann sich der unbestechliche Dorfsheriff wie immer auf seinen Instinkt sowie auf seine Kollegin Mette und den Postboten Heiner, die Koops beim bleihaltigen Showdown den Rücken freihalten.

Darsteller:in Rolle
Aljoscha Stadelmann Frank Koops
Moritz Führmann Heiner Kelzenberg
Anna Fischer Mette Vogt
Nadja Bobyleva Susanne Kramer
Katharina Heyer Anna Sorenko
Anatole Taubman Don Andrea Moretti
Emilio de Marchi Gabriele Neri
Stefano Cassetti Simone Coppola
Heide Simon Frau Burkhardt
Christian Ahlers Jan Sommer
Alexandra Gottschlich Paula Westermann
Uke Bosse Achim Lindholm
Anne Düe Lisa Schneider
Max Tuveri Abt
Andreas Grusinski Salvatore Coppola
Hans-Günter Schärf Toni, der Wirt
Laura Sophia Becker Julia
und andere

„Der Rosengarten von Madame Vernet“ steht im Mittelpunkt der französischen Komödie. Für die von César-Preisträgerin Catherine Frot gespielte Titelheldin bedeutet der Überlebenskampf ihres Kleinbetriebs gleichzeitig die Möglichkeit, aus dem übergroßen Schatten ihres verstorbenen Vaters zu treten. Als fordernde und zugleich einfühlsame Mentorin hilft sie ihren Mitarbeitern, an sich zu glauben und die zweite Chance im Leben gemeinsam zu nutzen. Mit Gefühl für die Figuren erzählt Regisseur und Drehbuchautor Pierre Pinaud eine wohltuende Geschichte von Mut, Zusammenhalt und Optimismus. Kameramann Guillaume Deffontaines schwelgt in berauschenden Bildern über die sanften Hügel der Burgunder Kulturlandschaft:

Die schönsten Rosen wachsen nicht einfach so. Niemand wüsste das besser als Madame Vernet. Die Rosenzucht ihres verstorbenen Vaters, die sie mitsamt wertvoller Patente übernommen hat, genießt großes Ansehen. Leider läuft es geschäftlich weniger gut. Um die drohende Insolvenz abzuwenden, muss Madame Vernet endlich wieder den begehrten Züchterpreis gewinnen. Die „Goldene Rose“ geht jedoch seit Jahren an ihren übermächtigen Konkurrenten Lamarzelle, der züchten lässt und seine kostbaren Stecklinge exklusiv für sich behält. Um sich mit ihm messen zu können, brauchen Madame Vernet und ihre treue Mitarbeiterin Véra dringend Verstärkung. Mit Nadège, Samir und Fred, die über ein Sozialprogramm kommen und reichlich unmotiviert wirken, weiß die verzweifelte Rosenzüchterin zunächst wenig anzufangen. Doch dann kommt Madame Vernet eine Idee, wie ihr neues Team bei der Beschaffung eines einzigartigen Stecklings helfen könnte, den sie für eine preisträchtige Rosenkreation benötigt …

Darsteller:in Rolle
Catherine Frot Eve
Melan Omerta Fred
Fatsah Bouyahmed Samir
Olivia Côte Véra
Marie Petiot Nadège
Vincent Dedienne Lamarzelle
und andere

Familie ist schwierig – an diesen Zustand hat sich Tanja Wedhorn alias Nora Kaminski gewöhnt. Dass ihr Sohn das Dauer-Liebeschaos noch toppen kann, muss sie in „Familienbande“ feststellen: Kais Freundin Mandy ist schwanger – aber nicht von ihm! Der frischen Liebe des jungen Paares, gespielt von Morgane Ferru und Lukas Zumbrock, steht nun eine harte Bewährungsprobe bevor. In dieser besonderen Situation zeigen die Kaminskis besonderen Zusammenhalt. Bei ihrer Arbeit muss die Ärztin ohne Doktortitel einen schweren familiären Konflikt heilen, um das Leben einer Patientin zu retten. Wolfgang Eißler führte Regie bei dem neunten Fernsehfilm der erfolgreichen Medical-Reihe „Praxis mit Meerblick“.

Nora Kaminski steht wieder einmal vor einem Umbruch: Das eingespielte Praxisteam droht sich bald aufzulösen. Ihr Kollege Dr. Hannes Stresow bereitet seinen Abschied vor, um wie vereinbart nach einem Jahr auf Rügen in die Schweiz zurückzukehren. Für Sprechstundenassistentin Mandy stehen ganz andere Herausforderungen an: Sie ist ungewollt schwanger – jedoch nicht von ihrem Freund Kai Kaminski, sondern ihrer zwischenzeitlichen Affäre. Für Kai, der aus allen Wolken fällt, steht nun mitten in der Examensvorbereitung eine schwere Entscheidung an. Unterdessen stellt sein Vater Peer die Weichen auf Zukunft: Der Berliner Staranwalt sucht Büroräume auf der Ostseeinsel für eine gemeinsame Kanzlei mit seinem Sohn. Natürlich geht es Peer vor allem darum, mit seiner „Ex“ Nora neu anfangen zu können. Ganz so schnell will Nora aber nicht mitmachen. Ihre ganze Aufmerksamkeit erfordert die Notfallpatientin Hilde Fischer, die sie mit Nierenversagen ins Krankenhaus bringen muss. Schon bald bemerkt die Ärztin, dass Hildes Ehemann Bodo dement ist und selbst Betreuung braucht. Der einzige Angehörige des Paares, ihr Sohn Marko, möchte jedoch nichts mehr mit seinen Eltern zu tun haben. So leicht findet sich Nora damit aber nicht ab. Sie setzt alles daran, die Familie wieder zu vereinen.

Darsteller*in Rolle
Tanja Wedhorn Nora Kaminski
Benjamin Grüter Dr. Hannes Stresow
Dirk Borchardt Peer Kaminski
Patrick Heyn Dr. Heckmann
Anne Werner Dr. Maja Pirsich
Morgane Ferru Schwester Mandy
Lukas Zumbrock Kai Kaminski
Michael Kind Michael Kubatsky
Petra Kelling Roswitha Wing
Jürgen Heinrich Bodo Fischer
Franziska Troegner Hilde Fischer
Sascha Goepel Marko Fischer
Ulrich Bähnk Dirk Larsen
Anne Weinknecht Jana Bug
Thomas Schimanski Jan Claasen
Bo Hansen Lars Hinrichs
Marla Quandt Lisa Stresow
Timo Hack Erik Stresow
Anjorka Strechel Anke Stresow
Jack Owen Berglund Mika Bug
und andere

 

In seinem neuen, bereits neunten Fall „Bretonische Spezialitäten“ entert Pasquale Aleardi alias Kommissar Dupin die bretonische Korsaren-Stadt Saint-Malo: Hinter den steinernen Festungsmauern der malerischen Hafenstadt muss er den Mord an einer Spitzenköchin aufklären. Pikantes Detail: Die Tote wurde vor Dupins Augen von ihrer eigenen Schwester erstochen. Unter der Regie von Bruno Grass deckt Kommissar Dupin hinter dem vermeintlich offensichtlichen Mordfall ein jahrzehntealtes Familiendrama auf, das noch heute seine Opfer fordert. Als Vorlage diente der gleichnamige Roman-Bestseller von Jean-Luc Bannalec:

In der Markthalle von Saint-Malo wird Kommissar Dupin Zeuge, wie Spitzengastronomin Blanche Trouin von ihrer Schwester Lucille niedergestochen wird. Lucille flieht Hals über Kopf, wird von Dupin aber gestellt und festgenommen. Seitdem schweigt sie beharrlich. Dupin, dem es immer darum geht, die Hintergründe einer Tat zu verstehen, steht vor einem Rätsel. Er erkennt, dass es sich nicht um einen kaltblütig geplanten Mord handelt, doch warum unternimmt Lucille keinen Versuch, sich zu verteidigen? Obwohl der Verbrechenshergang anscheinend vollkommen klar ist, nimmt Dupin die Ermittlungen auf. Er trifft auf Blanches Ehemann Kilian, der weniger von Blanches Tod als von Lucilles Tat an sich betroffen scheint, und auf Charles Braz, Lucilles Lebensgefährten, der zunächst panikartig versucht, vor Dupin zu fliehen. Keiner spielt mit offenen Karten, jeder verbirgt etwas. Dupin spürt, dass mehr hinter der Gewalttat steckt als ein tödlicher Streit unter Schwestern. Als es zwei weitere Mordopfer gibt, weiß Dupin, dass sein Instinkt ihn nicht getrogen hat.

Darsteller*in Rolle
Pasquale Aleardi Georges Dupin
Jan Georg Schütte Kadeg
Franziska Wulf Nolwenn
Nadja Becker Lucille Trouin
Hedi Kriegeskotte Francine
Peter Franke Henri Trouin
Thomas Niehaus Charles Braz
Michael Kausch Richard Walig
Franziska Junge Blanche Trouin
Max Koch Kilian Morel
Bettina Burchard Zoe
Till Wonka Michel
Till Demuth Marc
Katharina Behrens Nachbarin (Walig)
Claire Peron Verkäuferin (Markt)
Damien Le Délézir Lieferant
und andere

 

Gegen einen ausgewachsenen Ohrwurm gibt es keine wirksame Medizin: Das muss Tanja Wedhorn alias Nora Kaminski am eigenen Leib erfahren. Der Rügen-Ärztin geht „ihr gemeinsames Lied“ mit Peer ebenso wenig aus dem Kopf wie sich der von Dirk Borchardt gespielte frühere Ehemann aus ihrem Herzen verbannen lässt. In „Sehnsucht“, dem achten Film der beliebten Reihe „Praxis mit Meerblick“, bleibt Nora jedoch wenig Zeit, sich um ihr Privatleben zu kümmern. Die engagierte Ärztin ohne Doktortitel kommt einem einträglichen Betrug mit Medikamenten auf die Spur, in den ein junger Kollege verwickelt ist. Ausgangspunkt ist eine Fehldiagnose, die einen von Joachim Nimtz gespielten Patienten in Lebensgefahr bringt:

Nora Kaminski und ihr Ex-Mann Peer sind sich einig: Etwas Abstand voneinander ist das richtige Mittel, um das Aufleben alter Gefühle zu stoppen. Der Vorsatz lässt sich jedoch nicht lange aufrechterhalten. Peer muss nach Rügen eilen, um Sohn Kai aus ernsten Problemen rauszuhauen. Der Jura-Student braucht die Hilfe seines Vaters wegen eines schweren Verkehrsdelikts, einer Fahrerflucht nach einem nächtlichen Unfall. Was Kai seinen Eltern verschweigt: Er saß weder im Auto noch am Steuer – sondern Mandy. Blind vor Liebe nimmt Kai sogar in Kauf, in Verdacht zu geraten. Auch Nora ist gefragt, denn das schwer verletzte Unfallopfer, ein illegal beschäftigter Erntehelfer aus Osteuropa, braucht dringend ärztliche Hilfe – ohne dass die Polizei davon erfährt. Ausgerechnet Noras Erzfeind Dr. Heckmann soll ihr und ihrer Familie aus der verzwickten Lage helfen. Der Chefarzt ist bald wegen einer anderen Sache nicht gut auf Nora zu sprechen: Sie verdächtigt einen jungen Arzt aus Heckmanns Team, in einen Betrug mit teuren Medikamenten verwickelt zu sein. Das Opfer ist ein Patient von Nora, der unter rätselhaften Symptomen leidet und glaubt, bald sterben zu müssen. Um die ungeheuerlichen Vorwürfe zu beweisen, braucht Nora Heckmanns Hilfe. Unterdessen platzt Dr. Hannes Stresow der Kragen: Er ist es leid, in der Praxis ständig für seine Kollegin Nora einspringen zu müssen.

Darsteller* in
Rolle
Tanja Wedhorn Nora Kaminski
Benjamin Grüter Dr. Hannes Stresow
Dirk Borchardt Peer Kaminski
Patrick Heyn Dr. Heckmann
Anne Werner Dr. Maja Pirsich
Morgane Ferru Schwester Mandy
Lukas Zumbrock Kai Kaminski
Michael Kind Michael Kubatsky
Petra Kelling Roswitha Wing
Joachim Nimtz Paul Patzke
Nadja Engel Vera
Eva Weißenborn Ursula Finkenlade
Ulrich Friedrich Brandhoff Dr. Finkenlade
Anne Weinknecht Jana Bug
Eugen Knecht Yegor
Bo Hansen Lars Hinrichs
Ulrike Hübschmann Petra Buchholz
Andreas Schröders Gerichtsdiener Nöwen
Anne Grabowski Bademeisterin
Viktor Bashmakov Denys
und andere

 

Privatdetektiv Ferdinand Zankl wird verdächtigt, seine Ex-Freundin, die Tierheimleiterin Nunzia Rossi, ermordet zu haben. Er wird von der Passauer Polizei verhaftet. Ausgerechnet zu diesem Zeitpunkt steht Zankl wegen einer anderen Sache unter hohem Handlungsdruck. Die Medien hatten vermeldet, dass im Bayerischen Wald Ausgrabungsarbeiten stattfinden, um Relikte aus der Römerzeit zu bergen. Da Zankl im vergangenen Winter ausgerechnet dort den Leichnam eines arabischen Auftragskillers vergraben hatte, um Frederike Bader zu schützen, muss er dringend verhindern, dass das Ausgrabungsteam auf die von ihm vergrabene Leiche stößt. Aufgrund seiner Verhaftung sind ihm jedoch die Hände gebunden. Er ruft Frederike zur Hilfe. Sie soll als Ex-Polizistin heimlich ermitteln und seine Unschuld beweisen. Obwohl Frederike mit Zankl nach den Geschehnissen vor ein paar Monaten nie wieder zu tun haben will, lässt sie sich zum Schutz ihrer Tochter auf diesen Deal ein. Denn Zankl setzt Frederike damit unter Druck, dass er über Informationen verfügt, die ihre Sicherheit im Zeugenschutz betreffen. Diese will er ihr nur geben, wenn sie ihm hilft. Sie nimmt die Ermittlungen auf. Heimlich findet sie heraus, dass der tschechische Welpenschmuggler Jaroslav Kaiser zur Tatzeit am Tatort war. Jaroslav Kaiser wird daraufhin mit Unterstützung der tschechischen Polizei festgenommen. Bei einer Gegenüberstellung mit Zankl sagt Kaiser allerdings aus, dass er auch den Privatdetektiv zur Tatzeit am Tatort gesehen habe. Da Zankl nach wie vor ein klares Beziehungsmotiv für den Mord an Nunzia Rossi hat, bleibt er in Haft. Die Kriminalhauptkommissarin Grill und ihr Kollege Piontek freut das, denn insgeheim möchte Grill Zankl gern überführen, um auf ihrer neu angetretenen Position zu punkten. Frederikes erste Ermittlungen erweisen sich somit als Rohrkrepierer. Unterdessen nähern sich die Archäologen vom Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege jener Stelle, an der Ferdinand Zankl den Auftragskiller Ahmed Bahdari vergraben hat – Seite an Seite mit den Überresten eines römischen Legionärs. Parallel stößt Frederike auf dem Bauernhof der populären Passauer Pop-Sängerin Ilka Unseld auf eine zweite, vielversprechende Spur im Mordfall Nunzia Rossi. Der Countdown läuft, denn die Entdeckung des doppelt belegten Grabes ist nur noch eine Frage von Stunden…

Darsteller*in Rolle
Marie Leuenberger Frederike Bader
Michael Ostrowski Ferdinand Zankl
Nadja Sabersky Mia Bader
Bettina Mittendorfer Roswitha Hertel
Stefan Rudolf Jochen Mohn
Xenia Tiling KHK Grill
Kamil Krejci Jaroslav Kaiser
Monika Bujinski Frau Bielmeier
Alexander Gaida Franz Hertel
Philip Dechamps Dr. Jan Heckmann
Andreas Bittl Elmar „Elwis“ Wissmann
Timo Fakhravar Ahmed Bahdari
Raymond Tarabay Kadher Bahdari
Gottfried Breitfuß Konditor Helmut
Leonard Carow Max
Maj-Britt Klenke Selena
Valentino Dalle Mura Sascha
Marco Eschrich KHK Piontek
Dagny Dewath Nunzia Rossi
Birte Hanusrichter Ilka Unseld
und andere

 

Vater sein ist ein Lernprozess, für den es kein Patentrezept gibt. Mit eigenen und gegensätzlichen Herangehensweisen muss sich ein diverses Quartett in der Serie „How to Dad“ auseinandersetzen. In den fünf 25-minütigen Episoden liefern sich die Hauptdarsteller Vladimir Burlakov, Patrick Güldenberg, Helgi Schmid und Ugur Kaya einen pointierten Schlagabtausch. Auf ebenso unterhaltsame wie emotionale Weise lässt der mehrfach preisgekrönte Regisseur Jakob Lass persönliche Rollenbilder, moderne Paarkonzepte und nervige Genderklischees aufeinanderprallen. Mit Humor adaptierten Grimme-Preisträger Richard Kropf und Anneke Janssen eine israelische Erfolgsproduktion. Im Vorraum eines Ballettstudios treffen sich Väter, die kaum unterschiedlicher sein könnten: der adonisgleiche Influencer Roman (Helgi Schmid), der passionierte Stay-at-Home-Dad Berti (Patrick Güldenberg), der maskuline Old-School-Typ Sami (Ugur Kaya) und der smarte CEO im Sabbatical Alexander (Vladimir Burlakov). Die vier vereint eines: Jedem geht die Muffe vor dem Vater-Kind-Tanz, den die taffe Ballettlehrerin Theresa (Nikeata Thompson) bei der ersten Stunde ankündigt. Während die Väter einmal pro Woche im Vorraum auf ihre Kinder warten, entwickelt sich ein ungewöhnlicher Gesprächskreis. Bei Fragen nach der richtigen Schule, dem Liebesleben unter Eltern oder dem Umgang mit Kinderkrankheiten tun sich nicht nur Unterschiede, sondern auch Abgründe auf. So manches Gespräch driftet ins prahlerische Kräftemessen ab. Als die Aufführung näher rückt und Berti wegen einer „verschleppten Bronchitis“ auszufallen droht, kommt bei den anderen ein bisher ungeahnter Teamspirit auf. Kurz vor der Aufführung erwacht jedoch der Ehrgeiz

 

Folge 1:  Dadbod

In der Ballettschule treffen sich Väter, die kaum unterschiedlicher sein könnten: der adonisgleiche Influencer Roman, der passionierte Stay-at-Home-Dad Berti, der maskuline Old-School-Typ Sami und der smarte CEO im Sabbatical Alexander. Die vier vereint eines: Jedem geht die Muffe vor dem Vater-Kind-Tanz.

Folge 2: Schooligans

Als Influencer Roman mit einem Elite-Internat für seine Tochter prahlt, geht das Dadhood-Battle in die zweite Runde. Der gutbetuchte Alexander erwägt für seine Tochter natürlich eine Privatschule. Für Berti zählt nur das Pädagogische. Sami provoziert mit der Behauptung, dass Eltern bei der Schulwahl vor allem an sich selbst denken.

Folge 3: Sexy Times

Das Kräftemessen der Väter geht ins Intime. Während Sami und Roman auf Sex nicht verzichten möchten, gibt es für Berti Wichtigeres im Leben. Alexander weiß als CEO im Sabbatical: „Quality Time“ ist eine Frage guter Organisation. Aber auch das ist leichter gesagt als getan, wie sich schon bald zeigt.

Folge 4: How to Doc

Alarm! In der Schule geht die Krätze um. Während Stay-at-Home-Dad Berti auf Kontaktvermeidung setzt, begrüßt Alexander eine Infektion als leistungsfördernde Challenge fürs Immunsystem. Sami und Roman möchten sich mit Krankheit erst gar nicht beschäftigen. Sie gehen deshalb nicht einmal zum Arzt.

Folge 5: Final Countdown

Nicht nur die Kinder, sondern auch die Väter fiebern auf die Ballettaufführung hin. Wer wird der Super-Dad? Als Berti wegen Bronchitis auszufallen droht, kommt bei Sami, Alexander und Roman ein bisher ungeahnter Teamspirit auf. Kurz vor der Aufführung erwacht bei allen wieder der alte Ehrgeiz

Als Ärztin ohne Doktortitel hat sich Tanja Wedhorn alias Nora Kaminski in die Herzen des Publikums gespielt. Nun muss sie sich als Inhaberin der „Praxis mit Meerblick“ auf Rügen behaupten. In „Alte Freunde“, dem siebten Film der beliebten Reihe, sind nicht nur ihre medizinischen, sondern auch ihre menschlichen Qualitäten gefragt: Zwischen ihrem neuen Praxiskollegen Dr. Stresow und einem Patienten – gespielt von Benjamin Grüter und Kai Ivo Baulitz – gibt es eine schmerzhafte Vorgeschichte aus DDR-Zeiten, die den damaligen Schulkameraden immer noch schwer zusetzt. Auch ihre eigene Vergangenheit holt die Ärztin ein, denn ihr Ex-Mann möchte sich partout nicht aus ihrem Leben verabschieden:

Nora Kaminski hat in Dr. Hannes Stresow, der aus der Schweiz nach Rügen zurückgekehrt ist, die ideale Verstärkung für ihre „Praxis mit Meerblick“ gefunden. Der bestens organisierte Kollege ist die perfekte Ergänzung zu der spontanen „Ärztin ohne Doktortitel“, die sich leidenschaftlich für ihre Patienten einsetzt. Umso erstaunter ist Nora, wie emotional Hannes auf einen ehemaligen Klassenkameraden reagiert, der bei ihr mit rätselhaften Symptomen in Behandlung ist. Zwischen Hannes und Thorsten Thieme, heute Schulleiter in Sassnitz, muss zu DDR-Zeiten etwas vorgefallen sein, das die beiden Männer immer noch beschäftigt. Es dauert nicht lange, bis der schwelende Konflikt aufbricht. Für Thieme, der unter einer Herzschwäche leidet, sind Kummer und Aufregung alles andere als ungefährlich. Um ihm Mut für die dringend notwendige medizinische Behandlung zu machen, ist Nora nicht nur als Ärztin gefordert. Mit Optimismus und Beharrlichkeit versucht sie, das Vertrauen des schwierigen Patienten zu gewinnen. Ein schmerzhaftes Kapitel der eigenen Vergangenheit lässt sich für Nora nicht so leicht bewältigen. Dass sich ihr Ex-Mann Peer ein Boot auf Rügen zugelegt hat und nun mit seiner neuen Frau Doro noch häufiger auf „ihre“ Insel kommen möchte, passt Nora überhaupt nicht. Auch wenn es sich die selbstbewusste Ärztin nicht eingestehen will: So ganz ist es mit Peer nicht vorbei.

Darsteller Rolle
Tanja Wedhorn Nora Kaminski
Benjamin Grüter Dr. Hannes Stresow
Dirk Borchardt Peer Kaminski
Patrick Heyn Dr. Heckmann
Anne Werner Dr. Maja Pirsich
Morgane Ferru Schwester Mandy
Lukas Zumbrock Kai Kaminski
Michael Kind Michael Kubatsky
Petra Kelling Roswitha Wing
Kai Ivo Baulitz Thorsten Thieme
Julia Schäfle Doro Kaminski
Caroline Scholze Michelle Pfeiffer
Paul Busche Patrick Kubatsky
Bo Hansen Lars Hinrichs
Timo Hack Erik Stresow
Marla Quandt Lisa Stresow
Thore Lüthje Bochumer Student
und andere

 

Frederike Bader und ihre Tochter Mia sind Neuankömmlinge in Passau. Die Vergangenheit der beiden hat so gut wie nichts mit dem zu tun, was Arbeitgeber, Kollegen und Nachbarn von ihnen wissen, und das ist wahrlich nicht viel. Nicht einmal die Namen stimmen. „Frederike Bader“ war noch vor wenigen Monaten Kommissarin beim Berliner LKA. „Mia Bader“ hat zwei Jahre Knast hinter sich, verbüßt in einer Berliner Frauenhaftanstalt. Mutter und Tochter sind im Rahmen des Zeugenschutzprogrammes in die Drei-Flüsse-Stadt Passau gekommen, nachdem die Kriminalkommissarin in einem Prozess gegen den Chef eines arabischen Hauptstadt-Clans ausgesagt hatte:

In einem Passauer Supermarkt kommt es zu einer Begegnung, die Frederike Baders Leben eine weitere entscheidende Wendung gibt: Die Ex-Polizistin rettet den Privatdetektiv Ferdinand Zankl  aus einer gewalttätigen Auseinandersetzung mit einem Ladendieb. Frederike, bis vor Kurzem Gruppenleiterin im Mobilen Einsatzkommando (MEK), ist es ein Leichtes, den Dieb außer Gefecht zu setzen. Das Eintreffen der Polizei wartet sie nicht mehr ab. Ihre Professionalität und ihr schnelles Verschwinden wecken Zankls Interesse an seiner geheimnisvollen Retterin. Er spürt ihr nach und sofort schrillen bei Frederike alle Alarmglocken: Ist der Privatschnüffler so harmlos, wie er sich gibt? Oder stellt er eine Bedrohung dar? Der Argwohn scheint nicht unbegründet. Ferdinand Zankl geht bei der Auswahl seiner Klienten und Aufträge nicht wählerisch vor. Im Moment observiert er im Auftrag eines reichen Jurastudenten eine Kellnerin, deren Freund vor Kurzem Selbstmord begangen hat. Was für Frederike, die ihre polizeiliche Tätigkeit vermisst, die Frage aufwirft: Wie könnte eine Achtzehnjährige Zankls Auftraggeber gefährlich werden? Während die Ex-Polizistin immer mehr in diesen rätselhaften Vorgang hineingezogen wird, spürt in Berlin Ahmed Bahdari, ein Verwandter des inhaftierten Clanchefs, dem Verbleib von Frederike und Mia nach. Sein Auftrag: die Liquidierung von Mutter und Tochter …

Darsteller*in Rolle
Marie Leuenberger Frederike Bader
Michael Ostrowski Ferdinand Zankl
Nadja Sabersky Mia Bader
Bettina Mittendorfer Roswitha Hertel
Stefan Rudolf Jochen Mohn
Timo Fakhravar Ahmed Bahdari
Alexander Gaida Franz Hertel
Gottfried Breitfuß Konditor Helmut
Pauline Werner Jana Hoffmann
Lion Leuker Andreas Allendorf
Monika Bujinski Frau Bielmeier
Eva Weißenborn Giesela Schenk
Adam Venhaus Dealer
Raymond Tarabay Kadher Bahdari
Daniel Flieger Ladendieb
Christoph Krutzler Pater Christoph
Stefan Merki Dr. Seligmann
Philipp Rosenthal Tobias Knechtl
Julia Anna Grob Studentin
und andere

 

Die Tragikomödie „Lang lebe die Königin“ ist der letzte Film der großen Schauspielerin Hannelore Elsner. Das Erste zeigt den Film anlässlich ihres ersten Todestags (21. April). Hannelore Elsner hatte die Dreharbeiten zu „Lang lebe die Königin“ wegen ihrer schweren Erkrankung im April vergangenen Jahres abbrechen müssen. Die meisten Szenen ihrer Rolle hatte sie gespielt. Lediglich fünf einzelne Szenen konnte sie nicht mehr drehen. Fünf hochkarätige Schauspielerinnen haben sich bereitgefunden, die Rolle von Hannelore Elsner in diesen fehlenden Szenen zu übernehmen, und es damit ermöglicht, den Film zu vollenden. Eine Hommage von Iris Berben, Eva Mattes, Gisela Schneeberger, Judy Winter und Hannelore Holger an ihre große Kollegin.

Nina Just ist Moderatorin bei einem Verkaufssender, aber sie kann machen, was sie will, die Anerkennung ihrer Mutter Rose bekommt sie nie. Rose wohnt gemeinsam mit ihrem Lebensgefährten Werner in einem alten Bauernhaus vor den Toren Münchens. Als Rose erkrankt und eine Spenderniere braucht, stürzt Ninas Privatleben in ein einziges Chaos. Zwischen dramatischen Lügen und komischen Übersprungs-Handlungen entwickelt sich für Nina überraschenderweise eine Liebesgeschichte mit dem Pannenhelfer Mike.

Darsteller*in Rolle
Hannelore Elsner Rose Just
Gisela Schneeberger Rose Just
Judy Winter Rose Just
Iris Berben Rose Just
Eva Mattes Rose Just
Hannelore Hoger Rose Just
Marlene Morreis Nina Just
Günther Maria Halmer Werner Wittich
Matthias Kelle Mike
Ole Puppe Leon Just
Philipp Moog Hardy Koch
Marcus Mittermeier Thomas Feiffer „Tomi“
Therese Hämer Gisela Schmitt „Schmitti“
Miguel Abrantes Ostrowski Karl-Heinz
Genija Rykova Fritzi
Sophia Schober Clarissa
Florian Brückner Gisbert Storch
Siena Schiere Maskenbildnerin
Osee Bulisi Bedienung Bistro
Isabelle Deffrenne Erste Frau im Club
Florie Metz Zweite Frau im Club
und andere

Der taiwanesische Regisseur Ang Lee adaptierte Rick Moodys Roman über die bitteren Früchte der sexuellen Revolution als melancholische Spurensuche. In unterkühlten und raffiniert-impressionistischen Bildern illustriert er erneut den weiten Weg einer Selbstfindung inmitten herausfordernder Konventionen. „Ich fühlte, dies ist das genaue Gegenteil von ‚Sinn und Sinnlichkeit’“, berichtet Lee. In der Jane Austen-Verfilmung „verlangen die gesellschaftlichen Regeln, dass man vernünftig ist und gut; aber die Charaktere wollen böse sein. In ‚Der Eissturm‘ dagegen fordern die gesellschaftlichen Regeln, dass man böse ist, und dennoch sind die Menschen letztendlich gar nicht so böse – sie wollen immer noch gut sein.“

New Canaan / Connecticut, 1973. Während Präsident Nixon in der Watergate-Affäre seine Glaubwürdigkeit verliert, spielt sich in der Vorort-Idylle der Hoods ein ähnliches Drama ab. Der biedere Angestellte Ben Hood hat eine frustrierende Affäre mit der resoluten Nachbarin Janey Carver, doch seine Frau Elena ahnt es. Die pubertierende Tochter Wendy hält ihre Eltern und Politiker für verlogen. Unbefangen lässt sie sich mit den Carver-Jungen auf Doktorspiele ein. Der sensible Mikey leidet an der Gefühlskälte seiner vermeintlich so freimütigen Mutter. Sein kleiner Bruder Sandy reagiert sich durch gewalttätige Spiele ab. Zum Fest an Thanksgiving kehrt auch der College-Student Paul Hood heim. Er spürt die Ehekrise seiner Eltern und geht seinem Vater aus dem Weg. Am nächsten Tag setzt Paul sich nach New York ab, um Libbets Casey, eine verwöhnte Schulfreundin, zu treffen. In der vermeintlich „sturmfreien Bude“ erwartet ihn jedoch schon sein Freund George. Während an der Ostküste ein schwerer Eissturm aufzieht, geraten auch die Hoods in heftige Turbulenzen. Elena hat Ben wegen seines Seitensprungs zur Rede gestellt. Im Streit gehen sie zu einer Cocktailparty, die sich als Partnertauschbörse entpuppt. Frustriert betrinkt sich Ben, Elena lässt sich von Janeys Mann Jim Carver verführen. Zu Hause findet sie ihre Tochter friedlich mit Sandy kuschelnd im Ehebett vor. Sandys Bruder Mikey wandelt als einsamer Poet durch die vereisten Straßen. Ein tragisches Unglück führt dazu, dass sich die Hoods im kalten Licht des nächsten Morgens erstmals wieder offen in die Augen schauen.

Darsteller*in Rolle
Kevin Kline Ben Hood
Joan Allen Elena Hood
Sigourney Weaver Janey Carver
Adam Hann-Byrd Sandy Carver
David Krumholtz Francis Davenport
Tobey Maguire Paul Hood
Christina Ricci Wendy Hood
Jamey Sheridan Jim Carver
Elijah Wood Mikey Carver
Katie Holmes Libbets Casey
Henry Czerny George
und andere

 

Aufbruchstimmung in der „Kupferkanne“: Mutter Heidi eröffnet ihre Pension, Starkoch Rufus kämpft im fernen Madeira um seinen Gourmetstern und seine Frischangetraute Toni denkt insgeheim an Nachwuchs. Als sie erfährt, dass ihr verreister Ehemann bereits seit Langem Vater ist, steht Toni in „Meine Mutter will ein Enkelkind“ vor der nächsten Bewährungsprobe für ihr Nervenkostüm: Ihre Mutter Heidi quartiert Rufus‘ Tochter bis zu dessen Rückkehr in der Pension ein. Zu dem beliebten Hauptdarstellertrio Diana Amft, Stephan Luca und Margarita Broich stößt Nachwuchsschauspielerin Linda Stockfleth als Teenagerin, die endlich ihren Vater kennenlernen möchte:

Rufus  möchte endlich seinen irrtümlich aberkannten Gourmetstern zurückerobern. Bei dem Kongress der Chefköche auf der Sonneninsel Madeira bietet sich die ideale Gelegenheit. Dort will er zeigen, dass seine neue, bodenständige Gourmetküche à la Kupferkanne sogar noch besser ist als die frühere in seinem Kölner Nobelrestaurant. Zu Hause in der Eifel fiebert unterdessen seine frisch angetraute Ehefrau Toni  der Pensionseröffnung ihrer Mutter Heidi entgegen, die natürlich das halbe Dorf dazu eingeladen hat. Bevor es losgeht, stehen jedoch zwei Überraschungsgäste vor der Tür: Rufus‘ elegante Ex-Freundin Annette Olearius  in Begleitung ihrer 15-jährigen Tochter Mia! Der Grund für diesen Besuch haut Toni, die selbst gerne Nachwuchs hätte, fast aus den Socken: Mia möchte ihren Papa kennenlernen – und das ist Rufus, der nichts von seiner Vaterschaft weiß! Während Heidi spontan Herz zeigt und dem Mädchen ein Zimmer gibt, tut sich Toni mit der leicht autistischen Teenagerin erst einmal richtig schwer. Sie macht Rufus die Hölle heiß, auf Madeira alles stehen und liegen zu lassen, um zu Hause das von ihm verursachte Familienchaos in Ordnung zu bringen.

Darsteller*in Rolle
Diana Amft Antonia Janssen
Stephan Luca Rufus van Berg
Margarita Broich Adelheid Janssen
Linda Stockfleth Mia
Nikolaus Benda Hans-Jürgen
Eva Verena Müller Annette Olearius
Stephan Bieker Hanno Hase
Ramona Kunze-Libnow Hannelotte Kümpner-Sellendorf
Cedric Sprick Marc
Charlie Schrein Stivi
und andere

 

Die Filmbiografie zeigt den Lebensweg von Udo Lindenberg bis zu seinem Durchbruch als Sänger und Bandleader in den 1970er-Jahren. Grimme-Preisträgerin Hermine Huntgeburth verwebt die Entstehung bekannter Songs wie „Mädchen aus Ostberlin“ oder „Cello“ gekonnt mit der Selbstfindung eines faszinierenden Künstlers, der bis heute die Musik- und Jugendkultur prägt. In der Titelrolle glänzt der dafür mit dem Bayerischen Filmpreis ausgezeichnete Jan Bülow. Er spielt nicht nur mit udohafter Lässigkeit den exzessiven Panikrocker, brillanten Songschreiber und einfühlsamen Nonkonformisten, sondern singt auch einige Titel selbst. Mit Julia Jentsch, Charly Hübner, Detlev Buck und Max von der Groeben ist die Kinoproduktion auch in den Nebenrollen hochkarätig besetzt:

Deutschland, in den 1950ern. Udo Lindenberg wächst in der Arbeiterstadt Gronau auf und träumt vom Scheinwerferlicht des Showgeschäfts. Während seine Mutter Hermine den talentierten Jungen bestärkt, traut ihm sein Vater Gustav nicht zu, ein anderes Leben als er führen zu können. Dennoch macht der Klempner seinem Sohn ein Geschenk, dass Udos Leben verändert: ein Schlagzeug! Mit Anfang 20 versucht Udo in Hamburg seine Karriere zu starten. Auf dem Kiez, zwischen Halbwelt und Lebenskünstlern, erlebt er die Freiheit. Er trommelt in Bordellen, Tonstudios und bei Rockbands – doch der Durchbruch will nicht gelingen. Auch der Versuch des Musikproduzenten Mattheisen, Udo mit einem Rockalbum auf Englisch herauszubringen, führt zu einer Enttäuschung. Erst als sich Udo auf sich selbst besinnt und eigene Lieder in seiner Sprache singt, kommt die große Chance. Ausgerechnet vor einem wichtigen Konzert bringt er seinen Durchbruch durch einen Streit mit seinem treuen Freund und Gitarristen Steffi in Gefahr.

Den nächsten Film zum SommerKino 2022 zeigt Das Erste am 19. Juli: „Eine Frau mit berauschenden Talenten“ mit dem französischen Superstar Isabelle Huppert in der Hauptrolle.

Darsteller*in Rolle
Jan Bülow Udo Lindenberg
Detlev Buck Mattheisen
Max von der Groeben Steffi
Julia Jentsch Hermine
Charly Hübner Gustav
Ella Rumpf Susanne
Ruby O. Fee Paula
Saskia Rosendahl Petra
Carol Schuler Frieda
Jesse Hansen Udo Lindenberg (5-7 Jahre)
Benjamin Friedhoff Erich (13 Jahre)
Johanna Polley Corinne
Gabriela Maria Schmeide Lola
Christoph Letkowski Hans
Martin Brambach Herm
Jeanette Hain Frau Langschmidt
Leonard Kunz Karl Allaut
Johann Jürgens Joachim
Andreas Lust Lude Reeperbahn
Claude Heinrich Udo Lindenberg (11-13 Jahre)
und andere

Isabelle Huppert spielt in „Eine Frau mit berauschenden Talenten“ eine ungewöhnliche Titelheldin: Die unbescholtene Dolmetscherin Patience Portefeux avanciert zur glamourösen Drogenpatin und treibt mit ihren nichtsahnenden Ermittlerkollegen ein doppeltes Spiel, das ihre bürgerliche Existenz aus der Bahn zu werfen droht. Die französische Starschauspielerin brilliert als selbstbewusste Mittfünfzigerin mit einem ebenso romantischen wie anarchischen Faible für das Verbotene. Jean-Paul Salomé nutzt die raffinierte Kriminalkomödie für eine Hommage an seine famose Hauptdarstellerin. Mit subtilem Humor und starken Frauencharakteren nimmt die Romanverfilmung gängige Rollenbilder zum Ausgangspunkt für eine unkonventionelle Gaunergeschichte:

Die Dolmetscherin Patience Portefeux lebt mit ständigen Geldsorgen. Die Heimkosten für ihre Mutter lasten auf ihr und der Job beim Pariser Drogendezernat ist miserabel bezahlt. Als Patience ein Telefonat zwischen arabischsprachigen Dealern übersetzt, erkennt sie Afid, den Sohn der liebevollen Pflegerin ihrer Mutter. Aus Solidarität warnt sie Khadidja und sorgt dafür, dass der Drogenkurier seine Haschisch-Lieferung vor dem Zugriff der Fahnder verschwinden lässt. Einmal vom rechten Weg abgekommen, geht Patience nun aufs Ganze. Sie macht das versteckte Marihuana mit Hilfe des pensionierten Drogenspürhunds DNA ausfindig und steigt mit der geklauten Ware ins Geschäft ein. Mit Designer-Hijab und knallhartem Verhandlungsgeschick schlüpft die promovierte Arabistin in die Rolle einer maghrebinischen Drogenpatin, die das Pariser Drogenmillieu gehörig aufmischt. Ihr Doppelleben als „Madame Hasch“ ist fast perfekt – wäre da nicht ihr Geliebter Philippe, der ausgerechnet Chefermittler des Drogendezernats ist. Ein Katz-und-Maus-Spiel beginnt, bei dem ihr nicht nur die Polizei dicht auf den Fersen ist. Auch die eigentlichen Besitzer des Stoffs möchten die Unbekannte ausfindig machen. Je brenzliger ihre Lage wird, umso mehr setzt Patience auf ihre dreiste Raffinesse.

Im SommerKino im Ersten folgt am 25. Juli Sönke Wortmanns Komödie „Der Vorname“ mit Christoph Maria Herbst, Florian David Fitz, Caroline Peters, Justus von Dohnány u.v.a.

Darsteller*in Rolle
Isabelle Huppert Patience Portefeux
Hippolyte Girardot Philippe
Farida Ouchani Pflegerin Khadidja
Liliane Rovère Patiences Mutter
Jade Nadja Nguyen Colette Fo
Rachid Guellaz Scotch
Mourad Boudaoud Chocapic
Iris Bry Hortense Portefeux
Rebecca Marder Gabrielle Portefeux
Youssef Sahraoui Bruder Cherkaoui
Kamel Guenfoud Bruder Cherkaoui
Raphaël Quenard Mika
Michaël Louchart Commandant BRI
Yann Sundberg Fredo
Abbes Zahmani Mohamed
Yasin Houicha Afid
und andere

 

Oscar-Preisträgerin Helen Mirren und Sir Ian McKellen liefern sich in „The Good Liar – Das alte Böse“ ein undurchsichtiges Verwirrspiel mit höchstem Einsatz. Während der vielfach ausgezeichnete Charakterdarsteller einen hinreißend gerissenen Ganoven spielt, schlüpft die Grande Dame des britischen Kinos in die Rolle eines naiv scheinenden Opfers, das jedoch die Kunst der Täuschung bis zur Perfektion beherrscht. Oscar-Preisträger Bill Condon inszenierte ein ungewöhnliches Drama, das mit der Leichtfüßigkeit einer Gaunerkomödie beginnt und einen fesselnden Thrill entwickelt. Als Vorlage für die amerikanische Kinoproduktion, die in London und Berlin gedreht wurde, dient der gleichnamige Bestseller von Nicholas Searle:

Der Trickbetrüger Roy Courtnay lernt über ein Onlineportal die verwitwete Betty McLeish kennen. Zusammen mit seinem Komplizen Vincent schmiedet Roy einen Plan, die Rentnerin, um ihr beträchtliches Vermögen zu erleichtern. Mit einer wohldosierten Mischung aus Gebrechlichkeit und Charme schafft es der Gauner, sich in kürzester Zeit in Bettys Vorstadthäuschen einzunisten. Nicht so vertrauensselig wie Betty erweist sich jedoch ihr Enkel Stephen, der Roy am liebsten loswerden möchte. Doch der gerissene Ganove, der nebenbei mit einer eingespielten Investmentmasche gierige Anleger reinlegt, weiß gekonnt die Unterstellungen seines Gegenspielers zu parieren. Erst als Roy Bettys Wunsch erfüllt, mit ihr nach Berlin zu reisen, beginnt ihm die Kontrolle zu entgleiten. Dort wird er mit einem Kapitel seines früheren Lebens konfrontiert, das den notorischen Lügner in Erklärungsnot bringt. Als die Situation sich weiter zuspitzt, wird Roy gezwungen, bei seinem letzten Coup den Einsatz zu erhöhen.

„Kaiserschmarrndrama“, Ed Herzogs siebter Film nach der erfolgreichen Eberhofer-Romanreihe von Rita Falk, folgt am 8. August als nächstere Beitrag zum diesjährigen SommerKino im Ersten.

Darsteller*in Rolle
Helen Mirren Betty McLeish
Ian McKellen Roy Courtnay
Russell Tovey Stephen
Jim Carter Vincent
Mark Lewis Jones Bryn
Laurie Davidson Hans Taub (1948)
Lucian Msamati Beni
Jóhannes Haukur Jóhannesson Vlad
Aleksandar Jovanovic Martin Geiger
Phil Dunster Roy Courtnay (1948)
Tunji Kasim Michael
Spike White Hans Taub (1943)
Stella Stocker Frau Schröder
Daniel Betts Herr Schröder
Nell Williams Lili
Celine Buckens Annalise
Lily Dodsworth-Evans Hannalore
und andere