Im zweiten Teil der Charlotte-Link-Verfilmung nimmt „Die Suche“ eine überraschende Wendung: Die Serie rätselhafter Kriminalfälle mit verschwundenen Teenagerinnen stellt die Ermittler nicht mehr nur vor die Frage, wer dahintersteckt – sondern auch, ob alle Vorkommnisse überhaupt miteinander zu tun haben. Der brillant gefilmte Psychothriller verbindet die spannenden Handlungsstränge mit den Perspektiven der beiden Ermittlerfiguren. Das besondere Verhältnis der Scotland-Yard-Beamtin Kate zu dem örtlichen Chefinspektor Caleb Hale, beeindruckend gespielt von Henny Reents und Lucas Gregorowicz, illustriert der Titelsong „Scarbourough Fair“. Dieser besingt zwei einstmals Liebende, die um das Verlorene trauern – und einander doch nicht gänzlich loslassen können:

Die 14-jährige Amelie ist wieder zurück bei ihrer Familie. Seit ihrem Verschwinden und der Rettung durch Alex Barnes scheint die Teenagerin jedoch wie ausgetauscht. Bei einem Ausflug ins Hochmoor verschwindet Amelie erneut. Detective Chief Inspector Caleb Hale gerät nun noch mehr unter Druck: Er tappt nicht nur bei der Suche nach dem „Hochmoor-Killer“ und einer Vermissten im Dunkeln, nun verliert er die einzige Zeugin trotz Personenschutz! Sofort lässt Caleb nach Amelies zwielichtigem „Retter“ Alex fahnden, der eine Belohnung von ihren Eltern erpresst hat und seither untergetaucht ist. Eine schmerzhafte Überraschung erlebt der Chefermittler, als er einen Verdächtigen aufsucht: Der Bootstour-Betreiber Chapland hat eine Affäre mit Kate Linville! Die Scotland-Yard-Beamtin nimmt keine Rücksicht mehr auf ihren Ex-Geliebten und dessen Zuständigkeit für den Fall. Ihre Dienstmarke von Scotland-Yard kann sie hier allerdings nicht einsetzen. Als Journalistin getarnt, stößt Kate auf einen weiteren Entführungsfall. Um die Ausreißerin Mandy zu retten, die in einem einsamen Landhaus gefangen ist, muss Kate jedoch ihr eigenes Leben aufs Spiel setzen.

Darsteller:in Rolle
Henny Reents Kate Linville
Lucas Gregorowicz Caleb Hale
Milena Dreissig Deborah Goldsby
Alexander Perkins Jason Goldsby
Ben Braun David Chapland
Tanja Schleiff Linda Caswell
Christoph Glaubacker Brandan Saunders
Charlotte Lorenzen Amelie Goldsby
Sonu Louis Robert Stewart
Eni Cani Kitty Wentworth
Nikola Trifunovic Alex Barnes
Sibylla Meienberg Helen Bennett
Richard Crehan Jack O’Donnell
Julian M. Deuster Colin
Amy Lally Mandy Allard
Ava Hayes Hannah Caswell
Daniel Matthew Lemon junger Mann
Riana Duce junge Krankenschwester
Thorsten Manderlay Dr. Stephen Alscott
Ian Ray-White Kates Immobilienmakler
Ruth Evans Leonore Caswell
Jeannie Crowther Brandans Nachbarin
und andere

 

Verkehrte Welt bei Leo Reisinger alias Entbindungspfleger Toni Hasler: Mit seiner experimentierfreudigen Ex-Frau Hanna gönnt er sich eine Affäre – und gleichzeitig überlegt er, mit seinem früheren Seitensprung Luise nun doch etwas Ernstes zu beginnen! Hin- und hergerissen zwischen den beiden Powerfrauen – gespielt von Wolke Hegenbarth und Kathrin von Steinburg – muss der „Babyflüsterer“ einen klaren Kopf bewahren. Seine Qualitäten als guter Freund sind gefragt, als die junge Sängerin Jella Opfer einer Vergewaltigung wird und sich scheut, einen mächtigen Musikproduzenten anzuzeigen. Antonia Bill und Johannes Allmayer sind in Episodenrollen im sechsten Film der beliebten Reihe „Toni, männlich, Hebamme“ zu sehen:

Geburtshelfer Toni und Frauenärztin Luise sind ein schlagkräftiges Team. Ihre Praxisgemeinschaft läuft auf Hochtouren und auch privat halten die beiden zusammen. Als die alleinerziehende Luise einen Papa vorzeigen muss, um einen hart umkämpften Kitaplatz zu ergattern, springt Toni kurzerhand ein. Pragmatisch sieht er über die Pannen der neuen Arzthelferin Jella, Sängerin in der Band seines Kumpels Franzl, zum Ärger von Luise hinweg. Als Jella sich einen schweren Fauxpas leistet, muss Toni doch ein ernstes Gespräch mit ihr führen. Im Vertrauen erfährt er, was sie aus der Bahn wirft: Jella ist nach einem Konzert, das der talentierten Hobbymusikerin eine unverhoffte Karrierechance eröffnet, von ihrem „Entdecker“ Oscar Olsen vergewaltigt worden! Aus Angst, am Ende eine weitere Demütigung zu erleben, schreckt Jella aber vor einer Anzeige zurück. Wer glaubt ihr schon – zumal Olsens schwangere Frau, die toughe Produzentin Katja, ihre Band groß herausbringen möchte. Nicht einmal Luise darf Toni etwas davon erzählen! Der „Babyflüsterer“ hat ein weiteres Geheimnis vor seiner Praxispartnerin: In der Mittagspause trifft er sich mit seiner Ex-Frau Hanna zu Rendezvous in einem Hotelzimmer. Auch wenn es zwischen den Geschiedenen wieder knistert – eigentlich fühlt sich Toni zu Luise hingezogen.

Darsteller*in Rolle
Leo Reisinger Toni Hasler
Wolke Hegenbarth Luise Fuchs
Antonia Bill Jella
Johannes Allmayer Oscar Olsen
Isabell Gerschke Katja Olsen
Deniz Arora Enzo
Frederic Linkemann Franzl
Kathrin von Steinburg Hanna Aschenbrenner
Juliane Köhler Dr. Evi Höllriegl
Soogi Kang Ja-Mai
Maria Monsorno Josie
Julius Bestehorn Ferdi
Xenia Tiling Meike Häberle
Paul Sedlmeir Autokino-Verkäufer
Stefanie von Poser Karen
und andere

 

Das Kleinstadtleben von Brokenwood dient als Fundus für ebenso spannende wie hintergründige Kriminalgeschichten. Dieses Mal müssen Hauptdarsteller Neill Rea alias Detective Shepherd und sein Team – gespielt von Fern Sutherland, Nic Sampson und Cristina Serban Ionda – einen raffiniert als Unfall getarnten Mord unter Fallschirmspringern aufklären. Neben der klassischen „Whodunit“-Erzähltechnik sorgt auch das dramatische Finale für die gewohnte Spannung der Erfolgsserie. Mit einer lässigen Prise Ironie beleuchtet „Brokenwood – Mord in Neuseeland” die facettenreichen Charaktere, deren Eigenarten der stoische Chefermittler Shepherd in jeder Folge besser kennenlernt:

Eine ungewöhnliche Überraschung erlebt Detective Mike Shepherd an seinem Geburtstag: Mitten in das Picknick mit Assistentin Kristin Sims, D.C. Breen und Pathologin Gina stürzt der Fallschirmspringer Andre Barrington – allerdings nicht mit einer sicheren Landung, sondern im freien Fall. Als seine Mutter Lorraine, sein Bruder Felix und seine Freundin Grace neben Andre landen, ist er bereits tot. Ein Unfall? Oder etwa Mord? Ein durchtrenntes Sicherungsseil am Reserveschirm lässt Shepherd an einer Panne zweifeln. Bei seinen Ermittlungen erfährt er, dass der erfolgreiche Unternehmer nicht nur Freunde hatte. Auch Sims, die vor langer Zeit mit dem Toten liiert war, weiß nicht nur Gutes über den draufgängerischen Womanizer zu berichten. Auf andere hat der egoistische Adrenalin-Junkie keine Rücksicht genommen. Mit Akribie gehen die Ermittler allen Spuren nach und kommen einem geschickt getarnten Verbrechen auf die Schliche. Ein weiteres Rätsel beschäftigt D.C. Breen und Kristin Sims, sie versuchen während der Ermittlungen Mike Shepherd sein wahres Alter zu entlocken.

Darsteller:in Rolle
Neill Rea Mike Shepherd
Fern Sutherland Kristin Sims
Nic Sampson D. C. Breen
Cristina Serban Ionda Gina Kadinsky
Rawiri Jobe Kahu Taylor
Elizabeth McRae Frau Marlowe
Colin Moy Hughes
Tracy Lee Gray Trudy Neilson-Randall
Jason Hoyte Ray Neilson
Esther Stephens Grace
Louise Wallace Lorraine
Kelson Henderson Felix
Matthew Arbuckle Andre
Karl Willetts Frodo
Zara Cormack Kimberly
Daniel Sing Dean
Serena Cotton Nina
und andere

 

Mit ungewollten Schwangerschaften kennt sich Leo Reisinger alias „Babyflüsterer“ Toni Hasler aus – allerdings nicht in der eigenen Familie! In der fünften Folge von „Toni, männlich, Hebamme“ muss er seiner eigenen Tochter Josie bei einer schweren Entscheidung beistehen – und sie vor Einflussnahmen anderer abschirmen. Josie-Darstellerin Maria Monsorno steht in „Nestflucht“ im Zentrum der Episodengeschichte der beliebten Reihe. Regisseurin Sibylle Tafel setzt bei der modernen Fernsehkomödie auf Tempo und den Wortwitz des eingespielten Ensembles. Zusammen mit seiner Ex-Frau Hanna und seiner Praxis-Kollegin Luise – gespielt von Kathrin von Steinburg und Wolke Hegenbarth – begibt sich der Titelheld auf einen unterhaltsamen Abenteuertrip:

Für den vielbeschäftigten Geburtshelfer Toni Hasler ist der sommerliche Campingurlaub eine lieb gewonnene Tradition. Chillen am See mit den Kindern und seinem Kumpel Franzl – was gibt es Schöneres? Leider verhageln ihm diesmal unvorhergesehene Störungen die wohlverdiente Erholung. Toni muss zwischendurch zur Polizei, um seine Praxiskollegin auszulösen: Luise hat ihrem Ex-Mann die Autoreifen zerstochen, weil er sie mitsamt Baby sitzengelassen hat. Zu Tonis Leidwesen zeigt die sonst so souveräne Ärztin wenig Bereitschaft, das Kriegsbeil nun zu begraben. Als Toni dann auch noch einen positiven Babytest im Camper findet, ist es endgültig mit der Gelassenheit vorbei: Seine 17-jährige Tochter Josie ist schwanger! Beim Krisengespräch mit der Teenagerin rutscht Tonis Ex-Frau Hanna auch noch die Hand aus. Erbost schnappt sich Josie zunächst unbemerkt das Auto von Franzl und fährt mit ihrer Freundin Roxy in die Praxis von Luise. Die Frauenärztin tritt jedoch beim Thema Schwangerschaftsabbruch zum Ärger der Teenagerinnen auf die Bremse. Als Toni und Hanna von dem Besuch erfahren, schrillen bei ihnen die Alarmglocken. Zusammen mit Luise machen sich die Eltern auf die Suche nach ihrer Tochter. Viel Zeit bleibt dem Verfolgertrio aber nicht, denn Josie und Roxy sind bereits auf dem Weg zum Containerschiff nach Australien.

Den nächsten Film der Reihe zeigt Das Erste am 22. Otkober: „Toni, männlich, Hebamme – Gestohlene Träume“.

Darsteller*in Rolle
Leo Reisinger Toni Hasler
Wolke Hegenbarth Luise Fuchs
Frederic Linkemann Franzl
Kathrin von Steinburg Hanna Aschenbrenner
Maria Monsorno Josie
Juliane Köhler Dr. Evi Höllriegl
Matilda Tafel Roxy
Marcel Mohab Polizist Sami
Julius Bestehorn Ferdi
Soogi Kang Ja-Mai
Stefanie von Poser Karen
Bless Amada Justus
Ferdinand Dörfler Lkw-Fahrer
Anton Schneider Ben
Marina Lötschert Ärztin Notaufnahme
Leonard Dick Krankenpfleger
und andere

 

Was sich liebt, das neckt sich. Gilt auch der umgekehrte Fall? Dieser Beziehungsfrage gehen Andrea Sawatzki und Christian Berkel in der Familienkomödie „Scheidung für Anfänger“ auf den Grund. Erst als die friedliche Trennung wider Erwarten zur Schlammschlacht mutiert, kommt die langvermisste Dynamik zurück ins Leben der erlahmten Beziehung. Vielleicht ist sogar ein gemeinsamer Neuanfang drin – allerdings nur, wenn bei der Gütertrennung nicht zu viel Porzellan zu Bruch geht. Unter der Regie von Thorsten M. Schmidt laufen die beiden Hauptdarsteller zu Höchstform auf. Als gewiefte Rechtsbeistände liefern sich daneben Doris Schretzmayer und Pierre Besson ein amüsantes Duell auf Augenhöhe.

Nach 24 Ehejahren ist bei den Bremermanns die Luft raus: Einvernehmlich beschließen Innendesignerin Anja und Bauingenieur Christoph, sich in Frieden scheiden zu lassen. Sohn Frederik sagen sie es gleich, bei Tochter Franziska wollen sie noch die anstehende Hochzeit abwarten. Keine Eile denken sich die Eheleute, schließlich kommen sie ja gut miteinander klar. Eine gemeinsame Anwältin soll reichen, um Vermögensstand, Zugewinn und Aufteilung reibungslos abzuwickeln. Soweit die Theorie. In der Praxis erwachen ungeahnte Dynamiken: Christoph sieht das Haus und den Wohlstand als verdienten Lohn seiner Arbeit, Anja fühlt ihre unbezahlte Arbeit im Haushalt nicht gewürdigt. Ein paar intrigante Tipps der Anwältin Dr. Schirmer und das überraschende Auftauchen von Christophs Ex-Freundin Monika – und schon beginnt die Schlammschlacht. Ehe er sichs versieht, steht Christoph auf der Straße und mit dem Rücken zur Wand. Lange kann sich Anja, deren Unterhaltsforderungen stetig wachsen, ihres Erfolgs allerdings nicht sicher sein. Denn Christoph findet in Anwalt Hansen ebenfalls einen gerissenen Rechtsbeistand. Jetzt ist den beiden Eheleuten alles andere als langweilig miteinander.

Darsteller:in Rolle
Andrea Sawatzki Anja Bremermann
Christian Berkel Christoph Bremermann
Doris Schretzmayer Dr. Simone Schirmer
Pierre Besson Jonas Hansen
Amelie Plaas-Link Franziska
Marcel Glauche Frederik
Katharina Müller-Elmau Monika
Tanja Schleiff Jana
Anna Stieblich Inge
Ludger Pistor Werner
Guntbert Warns Ralf Götzel
Katharina Abt Natalia Götzel
Julika Jenkins Hundepsychologin
Sabine Vitua Kundin Frau Wloka
Elisabeth Degen Kundin Frau Müller-Behrens
und andere

 

Gleich beim ersten Freigang überfällt Frank Michalka wieder eine Bank. Apathisch bricht der Straftäter in der Nähe zusammen und lässt sich von der Polizei festnehmen, als wollte er zurück ins Gefängnis. Dort glaubt man ihn zu kennen, ohne wirklich etwas über den furchteinflößenden Einzelgänger zu wissen. Erst Sophie Kleinschmidt, engagierte Referendarin in der Kanzlei des Pflichtverteidigers, gelingt es, sein Schweigen zu brechen. Von einem afrikanischen Kinderlied zu Tränen gerührt, erzählt Michalka seine traurige Lebensgeschichte. Diese handelt von viel Leid in Deutschland und einem glücklichen Neuanfang in Äthiopien. Dort leben Freunde wie Dr. Kidanu und seine Frau Ayantu, die auf Briefe aus dem Gefängnis nicht antwortet. Sehnlich wünscht sich der Wahl-Äthiopier, erklären zu können, warum er von einem Besuch in der deutschen Botschaft nicht zu ihr zurückkehren konnte. Nun droht dem Wiederholungsstäter eine noch längere Strafe, wenn im Gerichtssaal nicht ein Wunder geschieht. Während Michalka paralysiert kaum ein Wort sagen kann, muss Verteidiger Weilandt alle Register ziehen. Doch bei der eindeutigen Beweislage gibt es nur Hoffnung, wenn Richterin Pieper und Staatsanwalt Zinnecker mitspielen. Und Michalka selbst die Kraft aufbringt, für eine neue Chance zu kämpfen.
Jürgen Vogel spielt in „Der weiße Äthiopier“ eine Paraderolle als verschlossener Sonderling, der eine geschundene Seele unter Muskeln und Tätowierungen versteckt. Beeindruckend gelingt es dem preisgekrönten Charakterdarsteller besonders in den Afrikaepisoden und den Gerichtssaalszenen, die liebvolle und die ängstliche Seite des Bankräubers zu entfalten. Die Story von der zweiten Chance für einen Außenseiter geht auf eine Kurzgeschichte des Bestsellerautors Ferdinand von Schirach zurück, einem der bundesweit bekanntesten Anwälte, Strafverteidiger und Autoren, der auch die Vorlage für den ARD-Eventfilm „Terror – Ihr Urteil“ lieferte. Gedreht wurde der atmosphärisch dichte Gerichtsfilm unter der Regie von Tim Trageser in Köln und Düsseldorf sowie an Originalschauplätzen in Äthiopien.

Darsteller*in Rolle
Jürgen Vogel Frank Michalka
Paula Kalenberg Sophie Kleinschmidt
Thomas Thieme Rechtsanwalt Dr. Weilandt
Sayat Demissie Ayantu
Selam Tadese Dr. Kidanu
Nina Proll Richterin Pieper
Robert Gwisdek Staatsanwalt Zinnecker
Hana Tereffe Dinketu
Yabsera Teklu Ephrem
Mohammod Ahmed Tulu
Tsegaye Abegaz Dorfältester
Samson Girma Chef der Dorfkooperative
Elias Dejene Bezirksbeamter
Paul Faßnacht Vollzugsbeamter Filker
Julius Nitschkoff Frank Michalka, 19 Jahre
Cedric Joel Koch Frank Michalka, 10 Jahre
Sheri Hagen Frau Tesfaye
Steffen Will Botschaftsmitarbeiter
Michael Keseroglu Insasse 1
Dustin Semmelrogge Insasse 2
Thomas Fehlen Vollzugbeamter 2
Edda Fischer Weilandts Sekretärin
Stefan Preiss RA Berghoff
Thomas Krutmann Hausmeister
Sybille J. Schedwill Justizangestellte Archiv
und andere

 

Boxhandschuhe hat Gerichtsvollzieherin Billy Kuckuck in ihrem Job bisher noch nie gebraucht. Normalerweise reichen ihre gute Laune, Energie und vor allem ihre Einsatzbereitschaft, um auch komplizierte Fälle zu einem erfolgreichen Ende zu bringen. Diesmal jedoch kämen ihr Boxhandschuhe sehr gelegen, denn ihr Schuldner, ein ehemaliger Boxchampion, trainiert eine Gruppe von ziemlich angriffslustigen Jugendlichen, die ihren Coach zur Not auch mit Gewalt verteidigen. Wie immer sind bei Billy auch in diesem Fall die Grenzen zwischen Gut und Böse fließend, und so nimmt sie am Ende den Kampf gegen die in Not geratene Boxertruppe auf. Aglaia Szyszkowitz beweist auch im vierten Film der „Billy Kuckuck“-Reihe, dass „angezählt zu sein“ noch lange kein Grund zum Aufgeben ist. Ralph Herforth steht ihr dabei als Boxchampion mit harter Schale und weichem Kern gegenüber, Saron Digineh als junges Boxtalent mit Flüchtlingsgeschichte. Wieder mit dabei sind Gregor Bloéb, Ursela Monn, Vivien Sczesny, Eva Verena Müller und Rüdiger Klink als Billys privates Umfeld mit den gewohnt liebevoll-chaotischen Turbulenzen. Inszeniert wurde „Billy Kuckuck – Angezählt“ von Thomas Freundner, das Drehbuch schrieben René Förder und Stephan Pächer:

Geradewegs im Boxer-Milieu landet Billy Kuckuck durch ihren neuen Vollstreckungs-Auftrag: Der frühere Weltmeister Kai Burdenski ist bis über beide Ohren verschuldet und kann für seine Boxschule weder Miete noch Strom bezahlen. Das ist nicht zuletzt deshalb tragisch, weil er Teenager aus der Jugendhilfe trainiert, für die seine heruntergekommene Halle ein Zuhause geworden ist. Insbesondere die junge, talentierte Asylbewerberin Samy, die bei der Flucht aus Afghanistan ihre Familie verloren hat, hat Burdenski unter seine Fittiche genommen. Es dauert nicht lange, bis Billy begreift, dass der „Champion“ für Samy und die anderen Jugendlichen mehr ist als nur ein Coach. Eine Vollstreckung gegen Burdenski würde den Jugendlichen diese Zuflucht nehmen. Deshalb sucht Billy nach Mitteln und Wegen, der angezählten Boxlegende wieder auf die Beine zu helfen, und wendet sich an dessen Tochter Jessica. Doch die hat ihren Vater auf dem Gipfel des Erfolgs nur von seinen schlechtesten Seiten erlebt und will mit ihm nichts mehr zu tun haben. Sie misstraut ihm so sehr, dass sie ihm sogar seinen Enkel verschwiegen hat. Komplizierte Familiensituationen sind Billy nicht fremd: Ihre eigene Tochter Hannah verheimlicht ihr mithilfe von Oma Christel eine 5 in Mathe – und das als Vornote zum Abi. Ex-Mann Gunnar und Stalker-Nachbar Holger sind diesmal jedoch eine Hilfe für Billy, kommen doch von beiden entscheidende Hilfestellungen im Kampf um Burdenskis Boxschule. Das größte Problem für Billy ist es, den Champion dazu zu bringen, ihre Hilfe überhaupt anzunehmen. Denn er ist nicht nur stolz, sondern vor allem stur und felsenfest davon überzeugt, er müsse sich selbst aus seiner Misere „herausboxen“. Für einen vermeintlich rettenden Showkampf ist Burdenski sogar bereit, sein Leben aufs Spiel zu setzen, nachdem er wegen einer früheren Verletzung eigentlich aufgehört hatte. Billy kämpft nicht nur gegen die Zeit, sondern buchstäblich um Leben und Tod. Wird es ihr gelingen, den Kampf gegen seinen Willen für ihn zu entscheiden?

Darsteller*in Rolle
Aglaia Szyszkowitz Billy Kuckuck
Ralph Herforth Kai Burdenski
Saron Degineh Samy
Ursela Monn Christel Geuskens
Gregor Bloéb Gunnar Kuckuck
Vivien Sczesny Hannah Kuckuck
Eva Verena Müller Susanne Hartmann
Rüdiger Klink Holger Giegler
Tabea Bettin Jessica Burdenski
Paul Sundheim Dennis
Mohamed Karoui Eric
Oliver Fleischer Elektriker
Rebecca Madita Hundt Frau Gebhardt
Orestes Fiedler Clemens Sievert
Sammy Schrein Nils Burdenski
Corinna Nilson Bedienung
und andere

 

Wie verliebt man sich, wenn man 19, 35 oder 70 ist. Darüber wollte Autorin, Regisseurin und Hauptdarstellerin Josephine Bornebusch eine Geschichte erzählen. Herausgekommen ist eine mehrteilige Serie, deren Progagonist*innen auf unterhaltsame Weise all die Sorgen, Sehnsüchte und Hoffnungen dieses einzigartigen Gefühls(chaos) auf unterschiedlichen Ebenen spiegeln.

Im Zentrum der ersten Staffel „Onlinedates und Neuanfänge“ stehen die erfolgreiche Oberärztin Clara auf Partnersuche, ihr jüngerer Bruder Aron und ihr Vater Sten. Während Clara bereits fest im Leben steht, ist Aron noch auf der Suche nach einem Start in das Berufsleben. Emotional glaubt er sich ganz im Gegensatz zu seiner großen Schwester aber bereits angekommen und ist überzeugt, in seiner Freundin Elsa bereits die Partnerin fürs Leben gefunden zu haben. Doch auch auf den zweiten Blick passen die beiden so gar nicht zueinander. Für Clara, die als Single auf die 40 zugeht, läuft dagegen die Zeit. Falls sie doch noch eine Familie gründen möchte, muss sie sich ranhalten. Aber die Ärztin will nichts überstürzen und die Dinge lieber sachlich und mit Vernunft angehen, was ihre Euphorie in Sachen Liebe natürlich eher bremst als fördert. Und dann ist da noch der Vater der beiden, der sich in den letzten Jahren aufopfernd um seine Frau gekümmert hat und nun nach deren Tod alleine mit seinen Träumen von einem letzten gemeinsamen Urlaub in ein ganz neues Abenteuer aufbricht. Josephine Bornebusch spielt in der Hauptrolle eine moderne Frauenfigur. Mit einer ebenso humorvollen wie berührenden Natürlichkeit durchlaufen sie als Clara, Gustav Lind als Claras Bruder Aron und Johan Ulveson als deren Vater Sten kleine und große Dramen des Gefühlslebens.

Folge 1 23:40 Uhr: Echt harmonische Beziehungen

Während Clara auf der Suche nach einem Partner viele Rückschläge einstecken muss, scheint es bei ihrem jüngeren Bruder wie von selbst
zu laufen. Aron ist sich sicher, die exzentrische DJane Elsa sei die Richtige für ihn. Die Eltern feiern ihren 40. Hochzeitstag – und Vater Sten
möchte seiner Frau etwas Besonderes schenken. Ein Luxusurlaub soll Kersti, die er nach einem schweren Unfall fürsorglich pflegt, neuen
Lebensmut geben.

Folge 2, 00:20 Uhr: Verdammtes Gefühlschaos

Sten wollte mit seiner Frau Kersti etwas Luxus genießen – nun sitzt er auf ihrer Beerdigung. Seine beiden Kinder gehen unterschiedlich
mit der Trauer über die verstorbene Mutter um. Clara möchte für ihren Vater da sein und ermutigt ihn, die gebuchte Luxusreise, sein
Geschenk zum 40. Hochzeitstag, allein anzutreten. Aron kann das kaum verstehen. Er kommt mit dem plötzlichen Tod seiner Mutter
überhaupt nicht klar. Clara versucht unterdessen, ihre Gefühle mit Arbeit und Alkohol zu betäuben. Ausgerechnet als sie zu viel getrunken
hat, läuft sie ein weiteres Mal ihrem gut aussehenden Nachbarn Peter über den Weg.

Folge 3, 01:00 Uhr: Wer nicht wagt …

Die dritte Begegnung, das erste Date: Clara trifft sich mit ihrem Nachbarn Peter. Der sieht noch besser aus als in ihrer Erinnerung, ist
witzig, charmant und aufmerksam. Er scheint einfach perfekt – wie aus dem Katalog! Leider liegt genau darin das Problem: Kann man
mit einem männlichen Model, dem alle Frauen zu Füßen liegen, eine Familie gründen? Unterdessen streiten sich ihr Bruder Aron und
seine Freundin Elsa, weil die eine ausgelassene Geburtstagsparty in seinem Elternhaus feiern will. Arons Vater Sten ist im Urlaub. In dem
Luxusressort lernt er die alleinstehende Anita kennen. Ihr Lebensmut ist erstaunlich ansteckend – und Sten wundert sich über sich
selbst.

Folge 4, 01:40 Uhr: Kannst du mich jetzt lieben?

Erst geht bei der Partnersuche lange nichts, dann alles ganz schnell: Zwei Wochen nach dem Kennenlernen lebt Clara mit Peter unter
einem Dach! Natürlich nur vorübergehend – und doch fühlt es sich an, als könnte es so bleiben. Derweil erlebt ihr Vater Sten im Urlaub
seinen zweiten Frühling. Die gemeinsame Zeit mit Anita löst allerdings nicht nur neue Lebenslust bei ihm aus, sondern auch Schuldgefühle
gegenüber seiner verstorbenen Frau. Unterdessen ergattert Aron endlich seinen ersten Job als Hilfskraft in einer namhaften
Anwaltskanzlei. Dass seine Freundin Elsa mit ihm auf unbestimmte Zeit ins Ausland möchte, passt da überhaupt nicht ins Konzept.

Folge 5, 02:20 Uhr: Lauter Überraschungen

Dass Abschied und Neuanfang so nahe beieinanderliegen können, hätte sich Sten niemals vorstellen können. Zusammen mit seinen
Kindern verschüttet er die Asche seiner verstorbenen Ehefrau, und für den Neuanfang mit seiner Urlaubsbekanntschaft Anita hat er
bereits sehr konkrete Pläne. Clara und Aron sind erstaunt, wie schnell sich ihr Vater auf eine neue Frau einlässt. Anita möchte die Kinder
ihres neuen Partners kennenlernen und lädt zum gemeinsamen Abendessen ein. Am Familientisch sitzen noch zwei „Neue“: Peter, den
Clara als ihren Partner mitbringt, und Jenny, Arons beste Freundin und Seelentrösterin.

Folge 6, 03:00 Uhr: Bist du glücklich?

Clara muss endlich Farbe bekennen, denn Peter hat ihre Unentschlossenheit satt. Entweder sie lässt sich auf ein Leben mit ihm ein, zu
dem nun einmal auch sein Teenagersohn Viktor gehört – oder sie zieht jetzt einen Schlussstrich. Von ihrem Bruder Aron bekommt
Clara einen überraschenden Anruf: Er wird Papa! Zwar ist er endgültig von Elsa getrennt, doch das Baby möchten beide. Unterdessen
kommen Sten Zweifel, ob es richtig ist, beim Neuanfang mit seiner Urlaubsbekanntschaft Anita alle Sachen seiner verstorbenen
Ehefrau wegzugeben. Wie soll das weitergehen?

Wie verliebt man sich, wenn man 19, 35 oder 70 ist. Darüber wollte Autorin, Regisseurin und Hauptdarstellerin Josephine Bornebusch eine Geschichte erzählen. Herausgekommen ist eine mehrteilige Serie, deren Progagonist*innen auf unterhaltsame Weise all die Sorgen, Sehnsüchte und Hoffnungen dieses einzigartigen Gefühls(chaos) auf unterschiedlichen Ebenen spiegeln.

Im Zentrum der ersten Staffel „Onlinedates und Neuanfänge“ stehen die erfolgreiche Oberärztin Clara auf Partnersuche, ihr jüngerer Bruder Aron und ihr Vater Sten. Während Clara bereits fest im Leben steht, ist Aron noch auf der Suche nach einem Start in das Berufsleben. Emotional glaubt er sich ganz im Gegensatz zu seiner großen Schwester aber bereits angekommen und ist überzeugt, in seiner Freundin Elsa bereits die Partnerin fürs Leben gefunden zu haben. Doch auch auf den zweiten Blick passen die beiden so gar nicht zueinander. Für Clara, die als Single auf die 40 zugeht, läuft dagegen die Zeit. Falls sie doch noch eine Familie gründen möchte, muss sie sich ranhalten. Aber die Ärztin will nichts überstürzen und die Dinge lieber sachlich und mit Vernunft angehen, was ihre Euphorie in Sachen Liebe natürlich eher bremst als fördert. Und dann ist da noch der Vater der beiden, der sich in den letzten Jahren aufopfernd um seine Frau gekümmert hat und nun nach deren Tod alleine mit seinen Träumen von einem letzten gemeinsamen Urlaub in ein ganz neues Abenteuer aufbricht. Josephine Bornebusch spielt in der Hauptrolle eine moderne Frauenfigur. Mit einer ebenso humorvollen wie berührenden Natürlichkeit durchlaufen sie als Clara, Gustav Lind als Claras Bruder Aron und Johan Ulveson als deren Vater Sten kleine und große Dramen des Gefühlslebens.

Folge 1: Echt harmonische Beziehungen

Während Clara auf der Suche nach einem Partner viele Rückschläge einstecken muss, scheint es bei ihrem jüngeren Bruder wie von selbst
zu laufen. Aron ist sich sicher, die exzentrische DJane Elsa sei die Richtige für ihn. Die Eltern feiern ihren 40. Hochzeitstag – und Vater Sten
möchte seiner Frau etwas Besonderes schenken. Ein Luxusurlaub soll Kersti, die er nach einem schweren Unfall fürsorglich pflegt, neuen
Lebensmut geben.

Folge 2: Verdammtes Gefühlschaos

Sten wollte mit seiner Frau Kersti etwas Luxus genießen – nun sitzt er auf ihrer Beerdigung. Seine beiden Kinder gehen unterschiedlich
mit der Trauer über die verstorbene Mutter um. Clara möchte für ihren Vater da sein und ermutigt ihn, die gebuchte Luxusreise, sein
Geschenk zum 40. Hochzeitstag, allein anzutreten. Aron kann das kaum verstehen. Er kommt mit dem plötzlichen Tod seiner Mutter
überhaupt nicht klar. Clara versucht unterdessen, ihre Gefühle mit Arbeit und Alkohol zu betäuben. Ausgerechnet als sie zu viel getrunken
hat, läuft sie ein weiteres Mal ihrem gut aussehenden Nachbarn Peter über den Weg.

Folge 3: Wer nicht wagt …

Die dritte Begegnung, das erste Date: Clara trifft sich mit ihrem Nachbarn Peter. Der sieht noch besser aus als in ihrer Erinnerung, ist
witzig, charmant und aufmerksam. Er scheint einfach perfekt – wie aus dem Katalog! Leider liegt genau darin das Problem: Kann man
mit einem männlichen Model, dem alle Frauen zu Füßen liegen, eine Familie gründen? Unterdessen streiten sich ihr Bruder Aron und
seine Freundin Elsa, weil die eine ausgelassene Geburtstagsparty in seinem Elternhaus feiern will. Arons Vater Sten ist im Urlaub. In dem
Luxusressort lernt er die alleinstehende Anita kennen. Ihr Lebensmut ist erstaunlich ansteckend – und Sten wundert sich über sich
selbst.

Folge 4: Kannst du mich jetzt lieben?

Erst geht bei der Partnersuche lange nichts, dann alles ganz schnell: Zwei Wochen nach dem Kennenlernen lebt Clara mit Peter unter
einem Dach! Natürlich nur vorübergehend – und doch fühlt es sich an, als könnte es so bleiben. Derweil erlebt ihr Vater Sten im Urlaub
seinen zweiten Frühling. Die gemeinsame Zeit mit Anita löst allerdings nicht nur neue Lebenslust bei ihm aus, sondern auch Schuldgefühle
gegenüber seiner verstorbenen Frau. Unterdessen ergattert Aron endlich seinen ersten Job als Hilfskraft in einer namhaften
Anwaltskanzlei. Dass seine Freundin Elsa mit ihm auf unbestimmte Zeit ins Ausland möchte, passt da überhaupt nicht ins Konzept.

Folge 5: Lauter Überraschungen

Dass Abschied und Neuanfang so nahe beieinanderliegen können, hätte sich Sten niemals vorstellen können. Zusammen mit seinen
Kindern verschüttet er die Asche seiner verstorbenen Ehefrau, und für den Neuanfang mit seiner Urlaubsbekanntschaft Anita hat er
bereits sehr konkrete Pläne. Clara und Aron sind erstaunt, wie schnell sich ihr Vater auf eine neue Frau einlässt. Anita möchte die Kinder
ihres neuen Partners kennenlernen und lädt zum gemeinsamen Abendessen ein. Am Familientisch sitzen noch zwei „Neue“: Peter, den
Clara als ihren Partner mitbringt, und Jenny, Arons beste Freundin und Seelentrösterin.

Folge 6: Bist du glücklich?

Clara muss endlich Farbe bekennen, denn Peter hat ihre Unentschlossenheit satt. Entweder sie lässt sich auf ein Leben mit ihm ein, zu
dem nun einmal auch sein Teenagersohn Viktor gehört – oder sie zieht jetzt einen Schlussstrich. Von ihrem Bruder Aron bekommt
Clara einen überraschenden Anruf: Er wird Papa! Zwar ist er endgültig von Elsa getrennt, doch das Baby möchten beide. Unterdessen
kommen Sten Zweifel, ob es richtig ist, beim Neuanfang mit seiner Urlaubsbekanntschaft Anita alle Sachen seiner verstorbenen
Ehefrau wegzugeben. Wie soll das weitergehen?

In die Abgründe der Psyche begibt sich Kostja Ullmann als Hauptdarsteller in „Die Heimsuchung“. Als traumatisierter Polizist taucht er in ein seit Langem ungeklärtes Verbrechen ein, dessen Lösung sich hinter einem Netz aus Schuldgefühlen, Lügen und Täuschung verbirgt. Kristin Suckow unterstützt ihn als Partnerin in der Rolle einer Fachärztin, sich selbst und seine Vergangenheit wiederzufinden. Mit meisterhafter Raffinesse inszenierte Regisseur Stephan Rick den ebenso spannungsgeladenen wie unkonventionellen Psychothriller, der sich durch rätselhafte Wendungen und perfekt gesetzte Mystery-Elemente auszeichnet. Für Gänsehaut sorgt die düster-atmosphärische Bildsprache von Kameramann Pascal Schmit:

Der BKA-Beamte Ben wacht nach einem missglückten Einsatz aus dem künstlichen Koma auf. Der Personenschützer muss damit klarkommen, dass er den Tod eines Mädchens nicht verhindern konnte. Um sich zu erholen, fährt er mit seiner Freundin Marion an die Ostsee. Seit Jahren ist es der erste Besuch bei seinen Eltern Ralph und Anke und zugleich die Rückkehr an einen Ort schmerzhafter Erinnerungen. Damals, noch zu Kindertagen, gab es einen rätselhaften Unfall mit seinem besten Freund Timmi, um den Ben seither trauert. Zu seinem Erstaunen erfährt er nun, dass der inzwischen erwachsene Timmi lebt. Er liegt als Wachkomapatient in einem Krankenhaus. Zusammen mit Marion, eine auf dieses Krankheitsbild spezialisierte Ärztin, möchte Ben nun mit Hilfe der MRT-Technik zu Timmi vordringen. Vielleicht lässt sich das Trauma lösen, wenn es gelingt, die Ursache ans Licht zu bringen. Anders als Ben scheinen aber weder Timmis Vater noch der Dorfpolizist Nolting daran interessiert zu sein. Während Ben der Gedanke an das tote Mädchen nicht loslässt, beginnt ihn seine Suche nach der Wahrheit immer mehr zu verstören. Je näher er dem Geheimnis von damals kommt, umso stärker gerät sein eigenes Selbstbild ins Wanken.

Darsteller*in Rolle
Kostja Ullmann Ben
Kristin Suckow Marion/Romina
Michael Witte Herr Seibach
Martin Feifel Ralph
Deborah Kaufmann Anke
Urs Rechn Kommissar Nolting
Christian Kuchenbuch Dr. Hofmann
Marie Rosa Tietjen Charlotte
Ben Pohlemann Ben
Ilja Bultmann Timmi
Luise Kretschmer Lara
Stephanie Petrowitz Timmis Mutter
Gwendolyn Göbel Charlotte (jung)
Rike Eckermann Verkäuferin
und andere

 

Russische Behörden lassen einen mutmaßlichen Whistleblower auf deutschem Boden entführen – dieser provokante Rechtsbruch führt zu einem politischen Nervenspiel, bei dem „Die Diplomatin“ im Auswärtigen Amt unterstützt. Natalia Wörner alias Karla Lorenz geht der explosive Fall persönlich sehr nahe: Der von Beat Marti gespielte Entführte ist ein Jugendfreund, dem die russische Seite einen „Mord in St Petersburg“ vorwirft. Was daran wahr ist, muss sie nun herausfinden.
Regisseur Roland Suso Richter inszenierte die hochspannende Ermittlergeschichte im Stil eines modernen Politthrillers. Spektakuläre Drehorte wie eine ehemalige Radarstation aus dem Kalten Krieg geben dem sechsten Film der Reihe zudem ein bildstarkes Setting:

Auf dem Flughafen BER landet ein Mann mit seiner 6-jährigen Tochter aus St. Petersburg, der um sein Leben fürchtet: der deutsch-russische Journalist Kolja Petrow, ein Jugendfreund von Karla Lorenz. Statt der Diplomatin, die nichts von seinem Besuch weiß, erwartet ihn und die kleine Manja ein russisches Geheimdienstkommando. Bevor ihn die Entführer stellen, lässt Kolja einen Datenstick verschwinden und versteckt Manja in einem Mietwagen. Als kurz darauf die Polizei das Mädchen entdeckt, fehlt von dem Entführten jede Spur. Eine Telefonnummer, die Kolja auf Manjas Arm geschrieben hat, führt jedoch zu Karla. Sie wundert sich zwar, nach langer Funkstille auf diese Art von Kolja zu hören, nimmt aber seine Tochter bei sich auf. Während sich ihr Freund Jan um das Mädchen kümmert, unterstützt Karla den Krisenstab, darunter auch die BND-Beamtin Weimer. Man findet heraus, dass Kolja in der russischen Botschaft festgehalten wird. Als Staatssekretär Wagner außenpolitischen Druck macht, senden russische Staatsmedien eine überraschende Begründung: Petrow soll geflohen sein, weil er seine Frau in St. Petersburg ermordet habe. Karla, die den Verdächtigen seit Kindertagen kennt, hält das für einen Vorwand. Tatsächlich hatte er Beweise für russische Einflussnahme durch deren Geheimdienste auf wichtige politische Wahlen in Deutschland im Gepäck, die vertuscht werden sollen…

Darsteller*in Rolle
Natalia Wörner Karla Lorenz
Alexander Beyer Jan Horava
Beat Marti Nikolaj (Kolja) Petrow
Anna von Haebler Anna Weimer
Thomas Heinze Michael Wagner
Michael Ihnow Burkhard von Dorssen
Philippe Reinhardt Alex Nikitin
Alessija Lause HK Petra Brandt
Valery Tscheplanowa Ilka Smirnowa
Wladimir Tarasjanz Sergej Bellousow
Rena Harder Manja Petrow
Meral Perin Eyla Heesters
Florian Kleine Rabbi Mischa Feldbjum
Toni Jessen Sozialarbeiter Klaus Homs
Conrad F. Geier Wolfgang Heinzen
Lisabeth Ide Julia Sudokowa
Julia Titze Reporterin News 24
und andere

 

Sascha Hoerne ist tot. Auf den ersten Blick wurde der junge Architekt aus Hamburg Opfer von Autodieben. Nach dem Muster „Wagen gestoppt, Fahrer niedergeschlagen, Wagen geklaut“ gingen die Diebe bereits in Anklam und Pasewalk vor. Doch die dortigen Opfer leben noch. Kriminalkommissarin Ellen Norgaard bezweifelt, dass ein Zusammenhang besteht. Ihr Instinkt sagt ihr: Der Autodiebstahl ist vorgetäuscht. Und tatsächlich zeigt die Obduktion, dass Sascha Hoerne nicht an den Folgen des Schlags gestorben ist. Er ist ertrunken. Doch wieso wurde sein Leichnam im Wald abgelegt? Und sein Auto auf die polnische Seite der Ostseeinsel gebracht?
Hoerne war die rechte Hand des Usedomer Bauunternehmers Jörn Sievers, der seit Anfang der 1990er-Jahre marode Häuser preiswert erwirbt, restauriert und teuer verkauft. Sascha Hoerne war sein designierter Nachfolger und sollte bald auch sein Schwiegersohn werden. Die Hochzeit mit Sievers‘ Tochter Merle stand kurz bevor. Nun taucht ein Foto auf, das Hoerne mit der polnischen Kellnerin Iwona Rudek zeigt.
Ein Mord aus Eifersucht? Oder ist das Motiv im Vater-Sohn-Konflikt zwischen Jörn und Michi Sievers zu suchen? Michi Sievers gilt seinem Vater als Versager, was er den Jungen deutlich spüren lässt. Der junge Mann sucht juristischen Rat bei Karin Lossow und menschlichen Trost bei seinem väterlichen Freund, dem charismatischen Falkner Dirk Bodin. Bodins Schwester Ilka ist Hausangestellte in der Villa Sievers – und der gute Geist der zerrütteten Familie. Welche Rolle spielen die Geschwister in diesem Fall? Viele Fragen, auf die Karin Lossow und Ellen Norgaard Antworten suchen.

Darsteller*in Rolle
Katrin Sass Karin Lossow
Rikke Lylloff Ellen Norgaard
Christian Kuchenbuch Jörn Sievers
Birge Schade Ilka Bodin
Karsten Antonio Mielke Dirk Bodin
Dennis Mojen Michi Sievers
Lena Kalisch Merle Sievers
Merab Ninidze Lucjan Gadocha
Larissa Fuchs Iwona Rudek
Max Hopp Dr. Brunner
Rainer Sellien Holm Brendel
Jana Julia Roth Dorit Martens
David Korbmann Sascha Hoerne
Norbert Stöß Norbert Wilke
Tomek Nowicki Karol Piotrowski
und andere

 

Auf dem Meeresgrund vor Usedom liegen noch immer viele Tonnen Munition aus dem Zweiten Weltkrieg. Besonders im Herbst, wenn Stürme über Usedom fegen, wird häufig weißer Phosphor an den Strand gespült. Auf den ersten Blick sehen die Klumpen wie Bernstein aus. Sie sind jedoch brandgefährlich, denn das Material entzündet sich leicht und lässt sich kaum löschen. Die zehnjährige Ada Harms ist ein in sich gekehrtes, melancholisches Mädchen, das kaum Freunde hat. In der Nähe des Strandes hat sich Ada in einer verlassenen Hütte ein kleines Refugium für ihre Schätze geschaffen. Ada liebt es, am Strand entlangzustreunen, auf der Suche nach allerlei Strandgut.
Karin Lossow weiß um die Sammelleidenschaft der Kleinen. Um Ada zu schützen, sucht sie regelmäßig selbst den Strand nach Phosphorklumpen ab.

Adas Vater Raik Harms hat sich auf das Bergen von Kampfmitteln spezialisiert. Sein Unternehmen ist jedoch in schweres Fahrwasser geraten, denn er hat eine wichtige Ausschreibung verloren. Den Zuschlag hat ein Mitbewerber aus Dänemark erhalten. Raik ist sauer. Er glaubt, dass die Dänen sich mit Dumpingpreisen durchgesetzt haben. In seiner Stammkneipe geht er betrunken mit dem Taschenmesser auf Teamleiter Morten Olsen los und verletzt ihn leicht. Raik bittet Karin Lossow um Unterstützung bei Staatsanwalt Dr. Brunner.

Als am Strand vor Heringsdorf eine weibliche Leiche angespült wird, ist Kommissarin Ellen Norgaard höchst beunruhigt: Könnte die Tote ihre Mutter sein, die sie seit Jahren vergeblich sucht?

Darsteller*in Rolle
Katrin Sass Karin Lossow
Rikke Lylloff Ellen Norgaard
Ronald Kukulies Raik Harms
Anaïs Sterneckert Ada Harms
Rainer Sellien Holm Brendel
Max Hopp Dr. Brunner
Martin Greis-Rosenthal Storm Nielsen
Merab Ninidze Lucjan Gadocha
Walter Plathe Henning Schulte
Jana Julia Roth Dorit Martens
Joen Højerslev Morten Olsen
Victor Herzog Aksel Lund
Marco Grahl Theo Vinter
Andreas Anke Nils Rohde
Natascha Bub Antje Timm
Jonny Nestorovic Szymon Krawczyk
Tom Sielski Detlef Kienbaum
und andere

 

Kida Khodr Ramadan zählt zu den charismatischsten Schauspielern des deutschen Films und den international gefeierten Kultstars des Gangstergenres. Mit „In Berlin wächst kein Orangenbaum“ erzählt der in Beirut geborene Ramadan als Autor, Regisseur und Hauptdarsteller die Geschichte eines Ex-Häftlings, der den Tod vor Augen sein Leben in Ordnung bringen möchte. An seiner Seite spielen in dem exzellenten Cast neben Newcomerin Emma Drogunova unter anderem Anna Schudt, Frederick Lau und Tom Schilling. Mit grandiosen Bildern setzt der preisgekrönte Kameramann Ngo The Chau die berührend erzählte Kinoproduktion in Szene. Eine ungewöhnliche Weltpremiere feierte Ramadans Regiedebüt als Autokino-Vorstellung im Rahmen des Filmfests München 2020:

Nabil Ibrahim sitzt wegen Polizistenmords ein und erwartet nicht mehr viel vom Leben: Krebs im Endstadium. Aus humanitären Gründen bewirkt sein Pflichtverteidiger Stoffenburg eine vorzeitige Haftentlassung nach 15 Jahren. In der kurzen Zeit, die Nabil noch bleibt, möchte er wenigstens noch eine Sache in Ordnung bringen: Seinen Anteil an der Beute aus dem damaligen Raubüberfall soll seine Ex-Freundin Cora bekommen, die jetzt in einem abgehängten Provinzkaff und einer versifften Wohnung haust. Dort erlebt Nabil eine Überraschung: Cora hat eine 17-jährige Tochter namens Juju, die ihren leiblichen Vater nicht kennt. Geht es nach Cora, soll das auch so bleiben. Nabil möchte jedoch unbedingt sein Kind in der kurzen Zeit, die ihm noch bleibt, kennenlernen. Juju – schön, klug und lebenshungrig – interessiert sich ebenso für den geheimnisvollen Fremden. Auch sie will endlich wissen, wer ihr Vater ist, und findet die Wahrheit heraus.
Gemeinsam machen sich die beiden auf den Weg nach Berlin, wo Nabil bei seinem ehemaligen Komplizen Ivo abkassieren möchte. Der hält sich weder an den Ehrencodex noch fühlt er sich seinem sterbenden „Bruder“ verpflichtet. Um das Geld für Cora und Juyu zu bekommen, muss Nabil bei Ivo härtere Saiten aufziehen. Wie das geht, weiß er noch. Doch ihm bleibt nur noch wenig Zeit.

Darsteller*in Rolle
Kida Khodr Ramadan Nabil Ibrahim
Emma Drogunova Juju Hartmann
Anna Schudt Cora Hartmann
Stipe Erceg Ivo
Raymond Tarabay Hakim
Thorsten Merten Wärter Grunert
Adrian Saidi Omar
Julius Nitschkoff Tom
Karim Günes Karl
Frederick Lau Mike
Tom Schilling Anselm Stoffenburg
Brigitte Kren Dr. Kerber
und andere

 

Während ihre Mutter als Sextouristin in Kenia nach Liebe sucht und ihre Tante mit den Abgründen ihres Glaubens ringt, besucht eine 13-jährige Melanie ein Diät-Sommercamp – das ist die Ausgangssituation für den Abschluss von Ulrich Seidels Paradies-Trilogie. „Paradies: Hoffnung“ erzählt mit Heiterkeit und Zartheit eine ungewöhnliche Coming-of-Age-Story über die unerlaubte Liebe einer Pubertierenden zu einem um 40 Jahre älteren Mann. In den Hauptrollen beeindrucken die Laiendarstellerin Melanie Lenz und der österreichische Kammerschauspieler Joseph Lorenz. Mit der Berlinale-Premiere schaffte Seidel, was vor ihm nur Krzysztof Kieslowski gelungen war: Die Episoden einer Trilogie nacheinander bei den Festivals in Cannes, Venedig und Berlin vorzustellen.

Melanie steckt mitten in der Pubertät: Die 13-Jährige stellt bei ihrer alleinerziehenden Mutter meist auf Durchzug und verbringt den Tag am liebsten mit Naschen und Abhängen. Natürlich träumt sie wie alle anderen Gleichaltrigen von der ersten Liebe. Diese erlebt die Teenagerin an einem mehr als ungewöhnlichen Ort: einem Diät-Camp im österreichischen Wechselgebirge. Dort versucht sie zusammen mit anderen übergewichtigen Gleichaltrigen, durch körperlichen Drill und strenge Ernährung überschüssige Pfunde loszuwerden. Sobald die Erwachsenen wegschauen, wird aber heimlich Süßes gefuttert, Alkohol getrunken und Flaschendrehen gespielt. Bei ihrer Freundin erkundigt sich Melanie über das erste Mal, denn sie hat einen Schwarm: den gutaussehenden Diätarzt. Der um 40 Jahre ältere Mann weiß bald kaum mehr, wie ihm geschieht. Denn die hemmungslose Zuneigung und die unmittelbare Körperlichkeit des Mädchens berühren sein Herz. Stillschweigend deckt er eine unerlaubte Discotour, bei der Melanie, komatös betrunken, nur knapp einer Vergewaltigung entgeht. Der Endfünfziger kann nur staunen, wie nahe ihm das Mädchen bereits gekommen ist. Umso schwerer fällt es ihm, die letzte Grenze nicht zu überschreiten.

Darsteller Rolle
Melanie Lenz Melanie
Joseph Lorenz Doktor
Verena Lehbauer Verena
Johanna Schmid Johanna
Michael Thomas Sporttrainer
Vivian Bartsch Ernährungsberaterin
Maria Hofstätter Tante von Melanie
und andere

 

 

Dieser Film geht auf keine Kuhhaut! Dagmar Manzel als Bäuerin Jutta hat sehr genaue Vorstellungen von sich und ihrem Leben. Und solange ihre Preiskuh Gloria jeden Schönheitswettbewerb gewinnt, ist ihre Welt in Ordnung – bis ihr Bruder Thomas (Axel Prahl) zurück auf den Hof kommt.
Ingo Rasper schrieb und inszenierte diese in Brandenburg spielende Komödie, die 2018 auf dem Filmfest Hamburg ihre Premiere feierte. Immer perfekt in Szene gesetzt wird die Kuh Lola, die sich als Titelheldin „Gloria“ von ihrer besten Seite zeigt:

Bis auf eine lose Affäre mit dem herumreisenden Futtervertreter Gerd besteht das Leben der Brandenburger Bäuerin Jutta nur aus Arbeit – und ihrer Kuh Gloria. Gloria ist eine Prachtkuh, die schönste in ganz Brandenburg. Nun soll sie Miss Germany werden, plant Jutta. Für Jutta ist Gloria Dreh- und Angelpunkt ihrer kleinen Welt. Für ihren Bruder Thomas, der nach dem Tod des Vaters überraschend zu Besuch kommt, ist diese Hingabe höchst irritierend. Zugegeben, Gloria ist ein Schmuckstück, aber doch immer noch nur eine Kuh! So etwas darf er aber gegenüber Jutta gar nicht sagen. Und als er dann auch noch das Thema Erbanspruch anschneidet, brennt die Luft. Sofort sind die Geschwister mitten im dicksten Streit, fast so schön wie früher. Aber beide spüren, dass hinter ihrem Disput eine neue Ernsthaftigkeit steckt. Kann Jutta ihr Leben so weiterführen wie bisher und den Bauernhof alleine schmeißen? Und was steckt wirklich hinter Thomas‘ plötzlichem Auftauchen? Für beide ist es an der Zeit, sich einigen Wahrheiten zu stellen.

Darsteller*in Rolle
Dagmar Manzel Jutta Pohlmann
Axel Prahl Thomas Pohlmann
Max Hopp Gerd Klotzberg
Anne-Kathrin Gummich Brigitta
Nadine Wrietz Alice
Matthias Freihof Ulli Richter
Andre M. Hennicke Axel
Uwe Rohde Jochen
Rainer Sellien Jan
Regine Gebhardt Chordame
Oliver Knoth Friedel
Henning Peker Hannes
Stefan Kallas Juror
Hannes Schmid Moderator
und andere