Anna trauert um ihren Ziehvater Wolff-Dieter Meurer. Die Beerdigung ist jedoch nicht nur ein Tag des Abschieds, sondern auch des unverhofften Wiedersehens: Thorsten, der ältere Sohn des Verstorbenen, taucht nach über 20 Jahren wieder auf. Er ist der leibliche Vater von Annas Tochter Jacky. Jetzt möchte Annas Ehemann Carsten die Alimente eintreiben. Was niemand weiß: Thorsten braucht selbst Geld –und zwar dringend!

Mit „Jacky & Kevin – Die Enkelkinder“ setzt Das Erste am 8. Februar 2022 die Serie „Das Begräbnis“ fort.

Darsteller*in Rolle
Charly Hübner Mario Meurer
Devid Striesow Thorsten Meurer
Claudia Michelsen Sabine Stenz-Meurer
Martin Brambach Carsten Hell
Anja Kling Anna Hell
Catrin Striebeck Gaby Krolmann-Meurer
Thomas Thieme Ernst Wittig
Christine Schorn Hildegard Meurer
Jörg Gudzuhn Klaus Richter
Enno Trebs Kevin Krolmann-Meurer
Adina Vetter Lola Bäuerlein
Luise von Finkh Jacqueline Hell
Uwe Preuss Frank Dietze/Wirt
Gustav Schmidt Böcki
Dirk Martens Patrick König/Finanzberater
Dominic Boeer Mike
Aleksandar Jovanovic Ivan Meierle
und andere

 

Cary Joji Fukunagas Interpretation des weltberühmten Romans von Charlotte Brontës stellt viele Verfilmungen dieses viktorianischen Stoffes in den Schatten. Geschickt erzählt er Jane Eyres Kindheit und Jugend in kurz skizzierten Rückblenden und sorgt so für zusätzliche Spannung und Dramatik. Eine der stärksten filmischen Umsetzungen des Klassikers, der bei aller Romantik auch seine mysteriösen und schaurigen Momente hat:

Das Schicksal meint es nicht gut mit Jane Eyre. Als Vollwaise landet sie bei ihrem lieblosen Onkel und dessen Familie. Jane, schon als Kind selbstbewusst und geradeheraus, gilt schnell als schwierig und wird ins Mädchen-Internat abgeschoben. Auch hier eckt sie bei den strengen Erziehern an, dabei sehnt sich Jane nur nach Anerkennung und Liebe. Doch sie ist zäh, klug und gebildet, übersteht die freudlosen Jahre ihrer Kindheit, und hat zum ersten Mal in ihrem Leben die Hoffnung, nicht länger herumgeschubst zu werden, als sie eine viel versprechende Anstellung als Gouvernante auf dem abgelegenen Anwesen Thornfield Hall findet. Mit der Haushälterin Mrs. Fairfax versteht sie sich auf Anhieb, ebenso mit ihrem Schützling, der kleinen Adèle. Sogar mit dem Gutsbesitzer Edward Rochester kommt sie erstaunlich gut aus, obwohl es von ihm heißt: Er sei ein guter Herr, außer, er sei schlechter Stimmung – was fast immer der Fall ist. Rochester ist fasziniert von Janes außergewöhnlicher Persönlichkeit. So eine Frau ist ihm noch nie begegnet: uneitel, erfrischend schlagfertig, unangepasst. Sagt stets, was sie denkt, eine Eigenschaft, die in seinen Kreisen nicht sehr verbreitet ist. Er liebt die Unterhaltungen mit ihr, und seine Sticheleien bekommen schon bald einen liebevollen Unterton. Auch Jane fühlt sich zu dem anfangs mürrischen und verschlossenen Mann hingezogen, je näher sie ihn kennenlernt. Sie spürt die große Seelenverwandtschaft zu ihm. Dennoch wagt sie nicht, auf eine Verbindung mit ihm zu hoffen. Es geht das Gerücht, dass Rochester schon bald die hübsche Blanche Ingram heiraten wird. Außerdem beunruhigen seltsame mysteriöse Vorfälle die Bewohner des Landsitzes. Dennoch scheint sich alles zum Guten zu wenden – Rochester gesteht Jane seine tief empfundene Liebe und macht ihr einen Heiratsantrag. Doch ihr Glück finden sie lange nicht: Am Hochzeitstag kommt sein düsteres Geheimnis ans Licht.

Darsteller*in Rolle
Mia Wasikowska Jane Eyre
Michael Fassbender Edward Rochester
Judi Dench Mrs. Fairfax
Sally Hawkins Mrs. Reed
Jamie Bell St. John Rivers
Holliday Grainger Diana Rivers
Tamzin Merchant Mary Rivers
Imogen Poots Blanche Ingram
Amelia Clarkson Jane als Kind
Su Elliot Hannah
Craig Roberts John Reed
Romy Settbon Moore Adèle
und andere

 

Aus einer Trauerfreier ein Fest machen – das hätte dem verstorbenen Lebemann Wolff-Dieter gefallen! Doch geladene, aber auch ungebetene Gäste sorgen dafür, dass nun alles auf den Tisch kommt, was sich über all die Jahre in dieser ungewöhnlichen Großfamilie angesammelt hat.

Für seine neueste Impro-Komödie „Das Begräbnis“ hat Regisseur und Grimme-Preisträger Jan Georg Schütte wieder einmal ein herausragendes Schauspieler*innen-Ensemble zusammengerufen. An nur zwei Drehtagen und von mehr als 50 Kameras aufgenommen, spielten sich die Darsteller*innen die Seele aus dem Leib. Herausgekommen ist eine Serie voller Spielfreude, abgründiger Figuren und einer Natürlichkeit der Dialoge, die man selten im deutschen Fernsehen zu sehen bekommt. Und der Clou: Die Geschehnisse rund um die Trauerfeier werden in jeder Episode aus Sicht einer der Hauptfiguren gezeigt.

Folge 1: Mario – Ungleiche Brüder 

Bei der Beerdigung des Sanitärunternehmers Wolff-Dieter Meurer versammeln sich Familie, Freunde und Angehörige. Der ereignisreiche Lebensweg des Patriarchen, der vier Kinder mit zwei Frauen zurücklässt, sorgt auch nach seinem Ableben für Verwerfungen. Der bodenständige Sohn Mario will den Familienbetrieb übernehmen; auch der umtriebige Erstgeborene Thorsten macht sich Hoffnungen auf seinen Erbteil. Doch das Testament des Patriarchen hält einige Überraschungen bereit.

Folge 2: Thorsten – Der verlorene Sohn 

Von der weiten Welt nach Mecklenburg: Der Geschäftsmann Thorsten Meurer kehrt nach mehr als 20 Jahren in seinen Heimatort zurück. Das Erscheinen des „verlorenen Sohns“ beim Begräbnis seines Vaters löst geteilte Reaktionen aus. Vom Sanitär-Familienbetrieb versteht der Heimkehrer, anders als sein grundsolider Bruder Mario, leider wenig. Allerdings braucht Thorsten, dem ein Geldeintreiber auf den Fersen ist, sein Erbteil in bar.

Folge 3: Anna & Carsten – Die Ziehtochter

Anna trauert um ihren Ziehvater Wolff-Dieter Meurer. Die Beerdigung ist jedoch nicht nur ein Tag des Abschieds, sondern auch des unverhofften Wiedersehens: Thorsten, der ältere Sohn des Verstorbenen, taucht nach über 20 Jahren wieder auf. Er ist der leibliche Vater von Annas Tochter Jacky. Jetzt möchte Annas Ehemann Carsten  die Alimente eintreiben. Was niemand weiß: Thorsten braucht selbst Geld – und zwar dringend!

Folge 4: Jacky & Kevin – Die Enkelkinder 

Für die Influencerin Jacky ist die Beerdigung von Wolff-Dieter der Anlass für ein Beauty-Special. Nicht nur der Abschied von dem Verstorbenen, der für sie wie ein Opa war, entpuppt sich als Stresstest fürs Make-up. Jackys Schwarm Kevin, Wolff-Dieters Jüngster aus zweiter Ehe, taucht mit seiner neuen Flamme Lola auf. Noch schmerzhafter ist die Eröffnung eines Geheimnisses, das ihre Eltern Anna und Carsten ihr bisher verheimlicht haben.

Folge 5: Das Begräbnis: Klaus & Ernst – Alte Freunde 

Für Pfarrer Ernst Wittig ist die Beisetzung von Wolff-Dieter Meurer ein schwerer Tag. Ihm steht eine Aussprache mit einem alten Bekannten bevor, der die Beerdigung für eine schmerzlichen Abrechnung nutzt: Klaus, der Vater von Wolff-Dieters Pflegetochter Anna, hat mit dem Verstorbenen noch eine Rechnung offen. Der Dorfgeistliche weiß, dass auch er endlich zu einer bitteren Wahrheit stehen muss, die seit Jahren auf seinem Gewissen lastet.

Folge 6 : Gaby – Die Witwe 

Nach 20 Jahren Ehe mit Wolff-Dieter möchte die jüngere Witwe Gaby bei dessen Trauerfeier endlich ihren Platz in der Familie besiegeln. Doch da stößt sie bei Wolff-Dieters Ex-Frau Hildegard und den drei Kindern aus erster Ehe auf Granit. Bei den Reibereien geht es nicht nur ums Familiengefüge, sondern vor allem ums Erbe. Die Weichen für Meurer Sanitär hat der weitsichtige Verstorbene mit seinem Letzten Willen jedoch selbst gestellt. Bei der Testamentseröffnung kommt es zum Eklat.

 

Aus einer Trauerfreier ein Fest machen – das hätte dem verstorbenen Lebemann Wolff-Dieter gefallen! Doch geladene, aber auch ungebetene Gäste sorgen dafür, dass nun alles auf den Tisch kommt, was sich über all die Jahre in dieser ungewöhnlichen Großfamilie angesammelt hat.

Für seine neueste Impro-Komödie „Das Begräbnis“ hat Regisseur und Grimme-Preisträger Jan Georg Schütte wieder einmal ein herausragendes Schauspieler*innen-Ensemble zusammengerufen. An nur zwei Drehtagen und von mehr als 50 Kameras aufgenommen, spielten sich die Darsteller*innen die Seele aus dem Leib. Herausgekommen ist eine Serie voller Spielfreude, abgründiger Figuren und einer Natürlichkeit der Dialoge, die man selten im deutschen Fernsehen zu sehen bekommt. Und der Clou: Die Geschehnisse rund um die Trauerfeier werden in jeder Episode aus Sicht einer der Hauptfiguren gezeigt.

Folge 1: Mario – Ungleiche Brüder, 22: 50 Uhr

Bei der Beerdigung des Sanitärunternehmers Wolff-Dieter Meurer versammeln sich Familie, Freunde und Angehörige. Der ereignisreiche Lebensweg des Patriarchen, der vier Kinder mit zwei Frauen zurücklässt, sorgt auch nach seinem Ableben für Verwerfungen. Der bodenständige Sohn Mario will den Familienbetrieb übernehmen; auch der umtriebige Erstgeborene Thorsten macht sich Hoffnungen auf seinen Erbteil. Doch das Testament des Patriarchen hält einige Überraschungen bereit.

Folge 2: Thorsten – Der verlorene Sohn, 23: 30 Uhr 

Von der weiten Welt nach Mecklenburg: Der Geschäftsmann Thorsten Meurer kehrt nach mehr als 20 Jahren in seinen Heimatort zurück. Das Erscheinen des „verlorenen Sohns“ beim Begräbnis seines Vaters löst geteilte Reaktionen aus. Vom Sanitär-Familienbetrieb versteht der Heimkehrer, anders als sein grundsolider Bruder Mario, leider wenig. Allerdings braucht Thorsten, dem ein Geldeintreiber auf den Fersen ist, sein Erbteil in bar.

Folge 3: „Anna & Carsten – Die Ziehtochter“ zeigt Das Erste am 1. Februar 2022.

Darsteller*in Rolle
Charly Hübner Mario Meurer
Devid Striesow Thorsten Meurer
Claudia Michelsen Sabine Stenz-Meurer
Martin Brambach Carsten Hell
Anja Kling Anna Hell
Catrin Striebeck Gaby Krolmann-Meurer
Thomas Thieme Ernst Wittig
Christine Schorn Hildegard Meurer
Jörg Gudzuhn Klaus Richter
Enno Trebs Kevin Krolmann-Meurer
Adina Vetter Lola Bäuerlein
Luise von Finkh Jacqueline Hell
Uwe Preuss Frank Dietze/Wirt
Gustav Schmidt Böcki
Dirk Martens Patrick König/Finanzberater
Dominic Boeer Mike
Aleksandar Jovanovic Ivan Meierle
und andere

 

Kein Film setzt den verträumten Charme und die anmutige Schönheit Audrey Hepburns besser in Szene als „Frühstück bei Tiffany“, eine zeitlos elegante Komödie, die zu den ersten großen Erfolgen von Blake Edwards („Zehn – Die Traumfrau“, „Der rosarote Panter“) gehört. Mit erfrischender Leichtigkeit erzählt der Film von dem durchaus tiefgründigen Charakter einer schillernden Kindfrau, die hinter ihrer Fassade aus Naivität und Weltfremdheit eine große Souveränität und Unabhängigkeit verbirgt. So gibt Holly eine Party, deren unnachahmliche Inszenierung allein schon zu den Höhepunkten der Hollywood-Komödie zählt. Zu einer Zeit, in der Sex im Hollywood-Kino kaum erwähnt wurde, setzte Edwards mit seinem anspielungsreichen Film Maßstäbe:

Zu den besten Freunden eines Mädchens zählen bekanntlich Diamanten. Deswegen steht Holly Golightly, eine verführerisch schöne Kindfrau mit geheimnisvoller Vergangenheit und verborgener Verletzlichkeit, schon früh morgens mit einem Pappbecher Kaffee sehnsüchtig vor den Schaufenstern von „Tiffany’s“, dem teuersten Juwelier New Yorks. Besonders die reichen Männer sind verrückt nach diesem umtriebigen Partygirl. Doch Holly ist sehr wählerisch – sie lässt sich von ihren zahlreichen Begleitern aushalten, mehr jedoch nicht. Ihr Lebenswandel missfällt anfangs dem verkrachten Schriftsteller Paul Varjak, der gerade in die freie Wohnung über ihr eingezogen ist. Doch schnell wird Paul zu ihrem brüderlichen Freund und Vertrauten, den sie über die Feuertreppe besuchen und dem sie ihr Herz ausschütten kann. Hollys Geschichten faszinieren Paul – besonders die von dem Mafioso Sally Tomato, von dem sie 100 Dollar pro Woche dafür bekommt, dass sie ihn in Sing-Sing besucht, um danach einem vermeintlichen Rechtsanwalt eigenartige „Wetterberichte“ zu übermitteln. Mit Holly als Muse beginnt Paul, wieder zu schreiben, und trennt sich auch von seiner älteren Gönnerin. Als Holly sich in Paul verliebt, durchkreuzt das ihre eigenen Pläne: Auf einer furiosen Party hat sie nämlich den millionenschweren Brasilianer José da Silva Pereira an Land gezogen, der ihr in seinem Heimatland eine Zukunft mit Luxus und Diamanten verspricht. Paul dagegen hat gerade seine erste Kurzgeschichte an ein Magazin verkauft und stolze 50 Dollar verdient – so viel bekommt Holly von ihren Verehrern allein für die Toilette…

Darsteller*in  Rolle
Audrey Hepburn Holly Golightly
George Peppard Paul Varjak
Patricia Neal „2E“
Buddy Ebsen Doc Golightly
Martin Balsam O. J. Berman
Alan Ree Sally Tomato
John McGiver Tiffanys Verkäufer
Dorothy Whitney Mag Wildwood
Stanley Adams Rusty Trawler
Elvia Allman Bibliothekarin
Claude Stroud Sid Arbuck
Mickey Rooney Mr. Yunioshi
Jose Luis de Villalonga Jose da Silva Pereira
und andere

 

Erinnerungen sind unbezahlbar: Der Film des britischen Regisseurs Simon Curtis basiert auf wahren Ereignissen, die zu einem David-gegen-Goliath-Duell verdichtet werden. Ein Kampf für persönliche Gerechtigkeit, ein Plädoyer gegen das Vergessen und ein historischer Skandal: „Die Frau in Gold“, benannt nach dem weltberühmten Jugendstilgemälde von Gustav Klimt, beschreibt die emotionale Achterbahnfahrt eines mehrere Jahre dauernden Rechtstreits, der bis zum Obersten Gerichtshof der USA führte. Dabei brilliert Oscar-Preisträgerin Helen Mirren als elegante alte Dame mit unbeugsamem Willen. Ihre männlichen Kollegen Ryan Reynolds und Daniel Brühl geben ihr die nötige Rückendeckung:

Maria Altmann führt ein zufriedenes Leben in Los Angeles. Doch die Erinnerungen an die Vergangenheit haben sie nie losgelassen. Als Tochter der jüdischen Unternehmerfamilie Bloch-Bauer war sie vor dem Zweiten Weltkrieg in Wien zu Hause, bevor sie vor den Nationalsozialisten in die USA fliehen musste. Viele Jahrzehnte später erfährt die alte Dame, dass sie die rechtmäßige Erbin mehrerer Werke des österreichischen Malers Gustav Klimt ist. Darunter befindet sich Klimts Porträt ihrer geliebten Tante Adele Bloch-Bauer, das zu den bedeutendsten Werken der Wiener Secession zählt. Die Kunstwerke, damals von den Nazis geraubt, sind mittlerweile im Besitz der Republik Österreich. Die „Goldene Adele“ wird dort als österreichische Mona Lisa verehrt – Marias Ansinnen nach Rückgabe des millionenschweren Kunstschatzes stößt dementsprechend auf wenig Begeisterung. Deshalb schätzt sie ihre Forderung zunächst als hoffnungsloses Unterfangen ein. Zögern lässt sie auch ihr Schwur, niemals wieder nach Österreich zurückzukehren. So ist die tatkräftige Unterstützung des unerfahrenen Anwalts Randol Schoenberg, eines Enkels Arnold Schönbergs, und des Wieners Journalisten Hubertus Czernin nötig, damit die Erbin nach Wien fliegt und sich mit Entschlossenheit der Herausforderung stellt, einen juristischen Machtkampf um das wertvolle Familienerbe auszutragen. Diese Reise wird Marias Leben abermals verändern.

Darsteller*in Rolle
Helen Mirren Maria Altmann
Ryan Reynolds Randy Schoenberg
Daniel Brühl Hubertus Czernin
Katie Holmes Pam Schoenberg
Tatiana Maslany junge Maria Altmann
Max Irons Fritz Altmann
Charles Dance Sherman
Antje Traue Adele Bloch-Bauer
Elizabeth McGovern Richterin Florence Cooper
Jonathan Pryce Bundesrichter Rehnquist
Frances Fisher Barbara Schoenberg
Moritz Bleibtreu Gustav Klimt
Tom Schilling Heinrich
Allan Corduner Gustav Bloch-Bauer
Henry Goodman Ferdinand Bloch-Bauer
Nina Kunzendorf Therese Bloch-Bauer
und andere

 

Folge 5 : „Treibjagd“ – 21:45 Uhr

Beim Magdeburger LKA liegen die Nerven blank: Pannen und undichte Stellen, Vertuschung und gegenseitiges Misstrauen sowie ein ungeklärter Vergewaltigungsfall zersetzen das bislang so verschworene Team. Die heimlichen Ermittlungen von Zielfahnderin Sunny Becker gegen ihren Vorgesetzten und Mentor Ralf führen zu dessen Suspendierung. Als er sich gegen die Verdächtigungen wehrt, gerät Sunny intern unter massiven Rechtfertigungsdruck.  Unterdessen hält der Sexualstraftäter Haffner, der von seiner Ex-Geliebten Lösegeld für die Flucht erpressen will, seinen 15-jährigen Sohn als Geisel. Um Marcel zu retten, müssen Sunny und ihr Kollege Wächter das Versteck ausfindig machen. Als ihn das LKA-Team in einem Hochhaus vermutet, kommt es zu einem gefährlichen Einsatz

Folge 6: „Freiheit“ – 22:35 Uhr

Sunny Becker findet heraus, wer auf perfide Art ihr Leben zerstören möchte und warum dieser auf beängstigende Weise ihre Gedanken kennt. Mit dem Fall des Sexualstraftäters und Mörder Haffner hat die Zielfahnderin nach ihrer Suspendierung nichts mehr zu tun. Ihre Kollegen versuchen mit allen Mitteln aus dem Festgenommenen herauszubekommen, wo er seinen Sohn Marcel als Geisel festhält. Haffner lässt sich weder von den eindringlichen Bitten seiner Mutter Marianne noch von den konfrontativen Verhörmethoden des LKA-Ermittlers Wächter beeindrucken. Er beharrt darauf, nur mit Sunny zu sprechen. LKA-Abteilungsleiter Ralf bleibt unter dem Zeitdruck keine andere Wahl, als die Ermittlerin zurückzuholen. Sie fühlt sich stark genug für das Psychospiel mit dem hochintelligenten Manipulator und lässt sich sogar auf einen gefährlichen Einsatz ein, bei dem sie sich auf ihren mutmaßlichen Gegenspieler verlassen muss. Als das LKA-Einsatzteam an dem Ort ankommt, an dem Haffner den Jungen eingeschlossen hat, geraten Sunny und ihre Kollegen in eine Falle.

Darsteller*in Rolle
Friederike Becht Sonja „Sunny“ Becker
Christoph Letkowski Markus Fechner
Felix Klare André Haffner
Andreas Döhler Torsten Wächter
Thomas Loibl Ralf Keller
Oleg Tikhomirov Jakub „Kuba“ Kasakow
Lisa Hrdina Johanna Delling
Golo Euler Alex Reuter
Stephanie Japp Julia Keller
Carina Wiese Barbara Zellmann
Sarah Bauerett Nora Belling
Hannah Ehrlichmann Tina Kullmann
Anton Weil Steffen Heuss
Steffen Münster Babsy
Hilke Altefrohne Eva Bergedorf
Fred Costea Patient
Robert Maaser Daniel Bayer
Jasmin Bartels Jennifer Bayer
Anton Dreger Tim Gebhardt
Anni Nagel Pia Jenrich
Paul Kupetz Kollege
und andere

 

Erzherzogin Sophie hat beschlossen, dass ihr Sohn Franz Joseph, der Kaiser von Österreich, heiraten soll. Über den Kopf ihres Sohnes hinweg hat die gewiefte Machtpolitikerin die Vermählung längst eingefädelt: In Bad Ischl lernt Franz die für ihn ausgewählte Helene, Prinzessin in Bayern, kennen, die er nach dem Willen seiner Mutter vor den Altar führen soll. Doch zum großen Unmut der Erzherzogin hat der Kaiser nur Augen für Helenes kleine Schwester Sissi, eine lebhafte, urwüchsige junge Frau, die mit den starren Wiener Hofzeremonien auf Kriegsfuß steht. Bei der feierlichen Bekanntgabe der Verlobung erlebt der gesamte kaiserliche Hof eine Riesenüberraschung.
„Sissi“ ist ein glanzvoll ausgestatteter Historienfilm, in dem Romy Schneider und Karlheinz Böhm das Traumpaar des deutschen Films der 1950er Jahre verkörpern. Das Erste zeigt an den beiden Weihnachtsfeiertagen mit „Sissi, die junge Kaiserin“ (25.12.) sowie „Schicksalsjahre einer Kaiserin“ (26.12.) den zweiten und den dritten Film der berühmten Sissi-Trilogie aus den 50er Jahren.

Darsteller  Rolle
Romy Schneider Sissi
Karlheinz Böhm Kaiser Franz Joseph
Magda Schneider Herzogin Ludovika in Bayern
Gustav Knuth Herzog Maximilian in Bayern
Uta Franz Prinzessin Helene
Vilma Degischer Erzherzogin Sophie
Peter Weck Erzherzog Carl-Ludwig
Josef Meinrad Böckl
und andere

 

 

Janina Hartwig und Jutta Speidel stehen im Mittelpunkt dieses humorvollen Weihnachtsspecials der beliebten Serie „Um Himmels Willen“. Auf seine unnachahmliche Art verkörpert Fritz Wepper einmal mehr die Kraft, die stets das Böse will und doch das Gute schafft:

Nicht das bevorstehende Christfest versetzt Bürgermeister Wöller in Hochstimmung, sondern die Hoffnung auf einen schwer erwirtschafteten Geldsegen. Er hat nämlich seine klapprigen Gebrauchtwagen nach Nigeria verkauft. Mit einem satten Gewinn – glaubt er. Doch jetzt kommt Wöller dahinter, dass er einem gerissenen Betrüger auf den Leim gegangen ist: Gewinn – null, Kosten – viele. Und das ist noch nicht das Schlimmste, hat er doch, um diverse vermeintliche Gebühren und die Verschiffung der Autos zu bezahlen, in die Gemeindekasse von Kaltenthal gegriffen. Nun muss Wöller schnellstmöglich nach Afrika, um zu retten, was zu retten ist. Die Pläne seiner Lieblingsfeindin kommen ihm da sehr entgegen. Denn auch Schwester Hanna will nach Nigeria, allerdings aus uneigennützigen Motiven. Sie versucht der verzweifelten Kirsten Mabenga zu helfen, deren Mann, aus Mutlosigkeit und ohne eine Adresse zu hinterlassen, in seine Heimat Nigeria zurückgekehrt ist, nachdem er in Deutschland keine Arbeit gefunden hat. Hanna hofft bei der Suche auf die Hilfe von Schwester Lotte, die in Nigeria eine Schule aufbaut. Doch Lotte wird von eigenen Sorgen geplagt. Ihrer Mission droht die Schließung, weil der korrupte Bürgermeister Motavatu die gespendeten Gelder in seine eigene Tasche abzweigte. Für derartige Probleme ist Wöller der Spezialist: Mit seinen ganz eigenen Methoden jagt er Motavatu das Geld wieder ab. Doch Wöller handelt dabei weniger aus christlicher Motivation. Schaffen Hanna und Lotte es mit vereintem Charme, ihn auf den rechten Weg zurückzuführen?

Darsteller*in  Rolle 
Janina Hartwig Hanna Jakobi
Fritz Wepper Wolfgang Wöller
Jutta Speidel Schwester Lotte
Emanuela von Frankenberg Agnes Schwandt
Karin Gregorek Felicitas Meier
Ablaye Mbaye Schwester Lela
Julia Heinze Maria Gasser
Gaby Dohm Louise von Beilheim
Andrea Sihler Schwester Hildegard
Horst Sachtleben Bischof Rossbauer
Andrea Wildner Marianne Laban
Lars Weström Polizist Anton Meier
Wolfgang Müller Hermann Huber
Julia von Juni Kellnerin Erika
Jasmin Krumpach Miriam Mabenga
Nicole Ernst Kirsten Mabenga
Calvin E. Burke Bürgermeister Motavatu
Andreas Wimberger Frank Treptow
Tyron Ricketts Dr. Mabenga
Molly Moll Miss Balan
und andere

 

In das mörderische Psychospiel eines Entführers gerät eine Familie in dem Fernsehthriller „Sanft schläft der Tod“ von Regisseur Marco Kreuzpaintner. Zwei preisgekrönte Charakterdarsteller in Bestform liefern sich ein Duell auf Augenhöhe: Matthias Brandt als schwer durchschaubarer Serientäter und Manfred Zapatka in der Rolle des Verfolgers, der ihn zum zweiten Mal jagt und diesmal um das Leben der eigenen Enkel kämpft. Die Handlung nach dem Drehbuch von Holger Karsten Schmidt spitzt sich auf die Frage zu, worum es bei dem Kindesraub wirklich geht. Als zweiten Strang webt der vielfach ausgezeichnete Autor einen Vater-Sohn-Konflikt ein, der von einer Familientragödie zu DDR-Zeiten und doppelter Schuld handelt:

Von jetzt auf nachher gerät das Ehepaar Anja und Frank Mendt beim Segelurlaub auf Rügen in einen Albtraum. Nur ein paar Minuten lassen sie den sechsjährigen Finn und die elfjährige Leila im Hafen des Ostseebades Binz alleine. Als die Eltern zurückkommen, ist ihr Boot mitsamt den Kindern verschwunden. Sofort alarmieren sie die örtliche Polizei, deren Suche jedoch erfolglos bleibt. Deshalb übernimmt der LKA-Beamte Werner Kempin bereits nach wenigen Stunden den Fall. Unbedingt helfen möchte jemand, den Frank wegen einer Familientragödie aus DDR-Zeiten zutiefst hasst: sein Vater Herbert Winter, ein ehemaliger Stasi-Beamter, der nach der Wende den Polizeidienst verlassen musste. Er sieht beunruhigende Parallelen zu einer ungeklärten Entführung von Geschwistern aus dem Jahr 1988 und scheint richtig zu liegen. Deshalb willigt der erfahrene Kempin ein, dass sein früherer Kollege die alte Fährte wieder aufnimmt. Diese führt Winter zu weiteren Opfern und lässt Schreckliches ahnen. Bei seinen inoffiziellen Nachforschungen begleitet ihn neben der Polizistin Bentje Vogt auch Frank, dem es selbst in dieser Not schwerfällt, über seinen Schatten zu springen. Unterdessen wartet Mutter Anja mit LKA-Chef Kempin angespannt darauf, dass sich der Entführer meldet. Immer stärker wird die Befürchtung, dass es hier nicht um Lösegeld geht.

Darsteller*in Rolle
Fabian Busch Frank Mendt
Marleen Lohse Anja Mendt
Matthias Brandt Bernd Peters
Manfred Zapatka Herbert Winter
Georg Arms Finn Mendt
Luisa Römer Leila Mendt
Christina Große Bentje Vogt
Hannes Wegener Christoph Ninnemann
Bernhard Schütz Werner Kempin
David Allers Michael Wenning
Helene Grass Mirjam Nohe
Rike Eckermann Helga Zimmermann
Philipp Sonntag Stefan Schanz
Hans-Heinrich Hardt Karl Weishaupt
Eugen-Daniel Krößner Philipp Benedikt
Ute Willing Barbara Kührer
Hendrik Arnst Max Jensen
Sascha Gluth Jan Hus
Regine Hentschel Frau Koch
Luise Wolfram Floristin
Juri Felsberg Leon
Oskar von Schönfels Moritz
Chun Mei Tan Frau Dr. Heiter
und andere

 

Wie aus der Westpfalz Klein-Amerika wird: Die historische Dramaserie „Ein Hauch von Amerika“ handelt vom Aufeinanderprallen zweier Welten, als hunderttausende US-Soldaten Anfang der 1950er Jahre in der pfälzischen Provinz stationiert sind. Die Amerikaner ebnen den Weg zu individueller Freiheit, Freizügigkeit und Kapitalismus im Nachkriegs-Deutschland. Innerhalb dieser Chronik einer Zeitenwende erzählt „Ein Hauch von Amerika“ die Geschichte einer Frauenfreundschaft und die Liebesgeschichte zwischen einer Bauerntochter und einem schwarzen Soldaten. Es sind Schicksale, die auf dramatische Weise durch die deutsch-amerikanischen Beziehungen und die moralischen Normen der 50er-Jahre geprägt werden. „Ein Hauch von Amerika“ ist facettenreiches Sittengemälde und konfliktgeladenes Melodram, das hochaktuelle Themen wie Emanzipation und Rassismus in einen großen historischen Kontext und eine spannende Geschichte bettet:

Folge 1: „Willkommen in Kaltenstein“

Nach der Explosion einer alten Fliegerbombe auf dem Kartoffelacker der Familie Kastner zerstört ein amerikanischer Panzer deren Ernte. Der Fahrer des Panzers, ein Soldat namens George, will den Schaden wiedergutmachen und ist sofort fasziniert von der Bauerntochter Marie. Während sie reserviert bleibt und den schwarzen GI wegschickt, ist ihre beste Freundin Erika, Tochter des Bürgermeisters Strumm, begeistert von dem Lebensgefühl, das die Amerikaner in das verschlafene, konservative Kaltenstein bringen. Ebenso euphorisch sind George und seine schwarzen Kameraden, die in Deutschland zum ersten Mal einen Hauch von Freiheit erleben, wenn sie in der Kaltensteiner ‚Postschänke‘ grenzenlos Bier bestellen und mit weißen ‚Fräulein‘ ausgehen können. Allgemein herrscht Aufbruchstimmung in Kaltenstein: Während Erikas Vater mit den neuen ‚Besatzern‘ fleißig Geschäfte macht, legt sich zuerst Marie und dann ihr Vater mit den Amerikanern an. Als der alte Kastner nach einem Wutausbruch verhaftet und dann auch noch sein Land für den Bau eines US-Militärkrankenhauses annektiert wird, nimmt Marie einen Job auf der Army-Base im Haushalt des leitenden Colonel Jim McCoy an, um den Hof und die Existenz ihrer Familie zu retten. Und auch privat wagt Marie den Schritt in eine neue Welt: Ihr erster Kinobesuch mit Erika öffnet ihren Horizont, wobei sie immer noch an ihren Verlobten – und Erikas Bruder – Siegfried denkt, der seit Jahren in russischer Kriegsgefangenschaft verschollen ist. Indes vergnügt sich Erika mit den Amerikanern, besonders auf Sergeant Bill, der rechten Hand von Colonel McCoy, hat sie ein Auge geworfen…

Folge 2: „Frei sein“

Maries Arbeit auf der Base ist bald mehr als nur ein Job. Amy McCoy, die anfangs eher ablehnend wirkende Gattin des Colonels, erkennt das Potenzial der Bauerntochter und führt Marie in die Welt der Kunst und Literatur ein. Währenddessen unternimmt George weitere Versuche, um Marie näherzukommen, bringt den Kastners Geschenke und mietet ein Zimmer bei ihnen an – gegen Maries Willen, aber auf Initiative ihres kleinen Bruders Vinzenz. Der wittert ein gutes Geschäft, auch mit den Zigaretten, die George ihm bringt. Derweil geht Erika – zum Missfallen ihrer Familie – in der amerikanischen Tanzkultur auf. Sie überredet Marie, sie zur großen Eröffnungsfeier der ‚Hawaii-Bar‘ zu begleiten, welche die alte ‚Postschänke‘ ablösen soll. Die alteingesessenen Stammgäste sind entrüstet – allen voran der Pfarrer. Er wettert gegen die Lebensart der Amerikaner, die er als Bedrohung der guten Sitten in Kaltenstein ansieht, womit er besonders Erikas Mutter, die Bürgermeister-Gattin Anneliese Strumm, beeinflussen kann. Dass der neue Bar-Besitzer mit dem Rufnamen ‚Schwiete‘ ein Nachkomme eines aus der Stadt vertriebenen Juden ist, weiß zu dem Zeitpunkt noch niemand. Auch nicht Marie und Erika, die ihre neu gewonnene Freiheit genießen: Marie, indem sie sich von George zum Tanz auffordern lässt, ihm etwas Deutsch und Radfahren beibringt und schließlich bei einem Kuss am See ihren Gefühlen freien Lauf lässt. Und Erika, indem sie sich von Schwiete für einen freizügigen Tanzauftritt in der Hawaii-Bar engagieren lässt: Die ‚American Boys‘ tragen sie auf Händen. Doch beiden Frauen drohen unmittelbare Konsequenzen: Marie wird von der Militärpolizei eingeschüchtert, sich nicht mit einem Schwarzen einzulassen. Und Erika wird nach einer erschütternden Moralpredigt ihrer Eltern am nächsten Morgen von zwei Nonnen abgeholt.

Folge 3: „Schulter an Schulter“

Siegfried Strumm, Erikas Bruder und Maries Verlobter, kehrt völlig unerwartet aus der russischen Kriegsgefangenschaft zurück. Und obwohl er sich durch seine Erlebnisse verändert hat, muss Marie George sagen, dass sie ihr Versprechen und Siegfried die Treue halten wird. Während die Strumms heilfroh sind, ihren verlorenen Sohn wieder zu haben, leidet Erika unter der harten Arbeit im Paulinenstift, einer Erziehungsanstalt für ‚gefallene Mädchen‘. Hier lernt sie die Prostituierte Martha kennen, die Erika in ihrem Freiheitsdrang bestärkt und dabei hilft, einen Brief mit Hilferuf aus dem Kloster zu schmuggeln. Marie und Siegfried können die Strumms überzeugen, Erika aus dem Paulinenstift zu holen. Das Dreiergespann Marie, Erika und Siegfried ist nun wieder vereint – doch nichts ist wie früher: Die Amerikaner gehen ein und aus bei den Kastners wie bei den Strumms, Siegfried erahnt Maries Gefühle für George, und Erika flirtet – mehr denn je – mit Bill, mit dem sie sich eine glorreiche Zukunft in den USA erhofft. Es kommt zu einer Schlägerei vor der Hawaii-Bar zwischen Siegfried und Bill, wonach Siegfried seine Schwester und seine Verlobte in die Schranken weist. Marie träumt heimlich weiter von den ‚Blauen Pferden‘, die Amy ihr gezeigt hat, liest russische Literatur und geht ihrer Vorliebe fürs Zeichnen nach, während sie George auf Abstand hält. Erika dagegen reizt die Grenzen von Protest und Provokation aus, beleidigt den Pfarrer in Gegenwart ihrer Mutter, betrinkt sich und tanzt hemmungslos mit Bill in der Hawaii-Bar. Der nutzt ihren Zustand aus – er bringt zwei Freunde mit in das Zimmer, in dem Erika eigentlich nur auf Bill gewartet hat. Am nächsten Morgen erwacht sie völlig verstört und bricht in den Armen ihrer Mutter zusammen, während Siegfried bei den Kastners erneut um Maries Hand anhält. Marie sagt „Ja“ und ignoriert den Appell ihres Bruders, zu ihren Gefühlen für George zu stehen.

Folge 4: „Vergiss die Amis“

George will Marie nicht aufgeben – er weiß, dass sie ihn liebt. Doch Marie bleibt hart und verletzt George in Anwesenheit von Siegfried verbal, um ihre Position klar zu machen. Auch Siegfried bemüht sich und hilft, den Hof der Kastners zu modernisieren. Als der Winter einbricht, taucht Marthamit ein paar ‚Freudenmädchen‘ in Kaltenstein auf. Sie sucht den Kontakt zu Erika, doch diese scheint nun ‚geläutert‘ und weist ihre einstige Weggefährtin aus dem Paulinenstift ab. Im Gegensatz zu Vinzenz, der sich trotz des Altersunterschieds auf Anhieb in die forsche, moderne Frau verliebt. Vinzenz handelt inzwischen nicht mehr nur mit Zigaretten, sondern auch mit allerlei Souvenirs an einem Verkaufsstand vor der Hawaii-Bar, wo sich – in bewusster Nähe zu den Amerikanern – auch Martha und ihr Gefolge herumtreiben. Über den Sittenverfall in ihrer Stadt sind der Pfarrerund Bürgermeister-Gattin Anneliese zunehmend entsetzt und wollen den Amerikanern auf politischem Weg Einhalt gebieten.
Bürgermeister Strumm, dessen Baufirma von dem geplanten Militärkrankenhaus profitieren soll, will davon jedoch nichts wissen. Im Zuge der Hochzeitsvorbereitungen von Marie und Siegfried, stellt Erika fest, dass sie schwanger ist. Sie hofft auf einen Antrag von Bill, doch dieser verkündet, dass er bereits eine Frau in Amerika hat, und zwingt ihr Geld für eine Abtreibung auf. Verzweifelt bittet sie Martha um Hilfe. Marie und Siegfried versuchen miteinander zu schlafen, doch Siegfried wird von seinem Kriegstrauma eingeholt und entlädt – wie im Wahn – seine Aggression an Marie. Als Maries Mentorin Amydies mitbekommt, rät sie Marie, ihren eigenen Weg zu gehen und ihren kreativen Interessen zu folgen. Doch dann kommt alles anders: Bei einem Unfall auf dem Truppenübungsplatz gerät George in Lebensgefahr, und Marie – nach einem Moment in größter Sorge – fällt dem unversehrten George überglücklich in die Arme. Sie weiß nun, was zu tun ist. Sie trifft eine folgenschwer Entscheidung – genauso wie Erika.

Folge 5: „Freunde und Feinde“

Nach der Rückkehr von einer ‚Engelmacherin‘ bricht Erika vor ihrem Elternhaus zusammen und wird vom Notarzt abgeholt, während Marie und George ihre erste Liebesnacht genießen. Zurück auf der Base, muss sich George den rassistischen Schikanen von Sergeant Hoskins aussetzen. Marie wird von ihrer Familie trotz der Entlobung mit offenen Armen empfangen, von Siegfrieds Mutter Anneliese jedoch rausgeschmissen, als sie Erika im Krankenhaus besucht. Erika kann durch die Komplikationen nach der Abtreibung keine Kinder mehr bekommen und sagt ihrer Mutter, dass sie vergewaltigt wurde, als diese sie zurück ins Paulinenstift schicken will. Indes wendet sich Marie nach ihrer Nacht mit George an Amy, die der jungen Frau die Illusionen nimmt: Weder die Army noch die Gesellschaft wird die ‚schwarz-weiße‘ Liebe je akzeptieren. Auch Siegfried wird nicht hinnehmen, dass Marie und George in Kaltenstein glücklich werden. Deshalb vermittelt Amy den Kontakt zu ihrer Cousine nach Ostberlin. Nur in der DDR sieht Amy eine Zukunft für die beiden. Marie ist sofort bereit, alles hinter sich zu lassen, schließlich stimmt auch George zu. Derweil wird in Kaltenstein nach dem Vergewaltiger gesucht, über dessen Identität Erika schweigt. Während sich Bürgermeister Strumm von seiner Frau Anneliese und dem Pfarrer überzeugen lässt, den Sittennotstand auszurufen, plant Barbesitzer Schwiete  der eigentlich Schweriner heißt, seine Rache: In einer nachgestellten Pogrom-Prozession zieht er mit dem Unterhaltungskünstler Ape durch die Straßen. Dabei offenbaren sie die Beteiligung des Bürgermeisters und einstigen SS-Ortsgruppenführers an der Vertreibung von Schwietes jüdischem Onkel Sami – in dessen Haus die Strumms seither wohnen. Die Karriere des Bürgermeisters ist auf einen Schlag ruiniert. Um wenigstens die Geschäfte mit den Amerikanern am Laufen zu halten, fordern die Strumms von Erika, den Namen des Vergewaltigers zu ‚liefern‘. Als sie bei Colonel McCoy aussagt, beschuldigt sie George. Marie wartet am nächsten Morgen am Bahnhof vergebens auf ihn.

Folge 6: „Kein Ort zum Leben“

Von Amy erfährt Marie, dass George sie nicht im Stich gelassen hat, sondern auf dem Weg zum Bahnhof verhaftet wurde. Marie stellt Erika zur Rede, die auf die Bibel schwört, dass George der Vergewaltiger ist. Marie gibt nicht auf und erfährt von seinen Kameraden Moses und Theo, was an dem Abend in der Bar mit Erika und den drei Soldaten passiert ist. Sie überredet Moses dazu, eine Aussage gegen die wahren Täter zu machen, woraufhin er brutal zusammengeschlagen wird. Schwietes Rache-Prozession hat die gewünschte Aufmerksamkeit erzielt – Kaltenstein kann er nun endgültig den Rücken kehren. Seine Hawaii-Bar übernehmen nun Vinzenz und Martha. Die Geschäfte von Familie Strumm führen nun Erika und Siegfried. Vater Friedrich ist nach einem Wutausbruch vor der Bar völlig diskreditiert. Seine letzte Amtshandlung ist die Grundsteinlegung der Militärklinik auf dem ehemaligen Acker der Familie Kastner. Unterdessen begehren die schwarzen Soldaten mit einem friedlichen Protest auf der Base gegen die Inhaftierung Georges auf, woraufhin Colonel McCoy diesen in seiner Zelle anhört. Und er traut seinen Ohren nicht, als er erfährt, dass seine Frau Amy George und Marie zur Flucht nach Ostdeutschland verhelfen wollte. Auch für Marie wendet sich das Blatt, als Erika ihr den Vorfall im Detail schildert – wie George sie zum Weiher gelockt habe, nachdem Marie ihm den Laufpass gegeben hatte. Im Hause McCoy kommt es zum großen Streit, der unausgesprochene Ehe-Konflikte und alte Wunden aufreißt. McCoy befürchtet, dass man sie wegen Hochverrats anklagt. Inzwischen zweifelt Marie an Georges Unschuld – erst als es ihr gelingt, ihn in der Zelle zu besuchen, und in seine Augen schaut, weiß sie: Er hat es nicht getan. Nun ist sie bereit, alles zu tun, um George zu befreien.

 

Dieter Hallervorden versteht es, ernste Rollen mit einem unnachahmlichen Augenzwinkern zu verkörpern. In „Oskar, das Schlitzohr und Fanny Supergirl“ schlüpft der gefeierte Charakterdarsteller und beliebte Unterhaltungskünstler in die Rolle eines gewitzten Ex-Knackis, der seine autistische Enkelin Fanny – beeindruckend gespielt von Julia Kovacs – und ihre Träume ernst nimmt. Mit Feingefühl blickt die Komödie auf die kleine Superheldin und zeigt humorvoll, wie sie die Engstirnigkeit anderer überwinden kann. Zu dem exzellent besetzten Ensemble gehören neben Chiara Schoras in der Rolle der überforderten Mutter Tilda auch Gesine Cukrowski, Bernhard Piesk und Jan Sosniok:

Opa Oskar nimmt weder die Wahrheit noch sich selbst besonders ernst. Auch nach einer Haftstrafe wegen Hochstapelei sieht der Senior wenig Anlass, sich komplett zu bessern. Er braucht erst einmal ein Dach über dem Kopf – und bei seiner Tochter Tilda, die ihm die letzten Eskapaden immer noch übelnimmt, rechnet sich der Ex-Knacki wenig Chancen aus. Dummerweise steht seine einzige Bleibe, ein alter Bauwagen, bei seiner Tochter im Garten. Dort begegnet er bereits nach der ersten heimlichen Übernachtung seiner autistischen Enkelin Fanny, die es mit der Wahrheit – anders als er – ganz genau nimmt. Um ihr Vertrauen zu gewinnen, stellt sich Oskar der comicbegeisterten Achtjährigen nicht als den seit Jahren verschollenen Knacki-Opa vor, sondern als Professor Krypton! Für Fanny, die am liebsten ein knallbuntes Superheldinnenkostüm trägt und dafür in der Schule gehänselt wird, kommt der allwissende Mentor vom Superman-Planeten wie gerufen. Auch Tilda, die schon bald merkt, was da im Garten vor sich geht, greift auf Oskar zurück. Um eine Fortbildung besuchen zu können, vertraut sie ihm ihre Tochter für eine Woche an. Mit ihrem Outsider-Opa an der Seite nimmt Fanny ihren großen Traum in Angriff: Beim Talentwettbewerb in der Schule möchte sie gewinnen – natürlich als Fanny Supergirl!

Darsteller*in Rolle
Dieter Hallervorden Oskar Kern
Julia Kovacs Fanny
Chiara Schoras Tilda Jakob
Bernhard Piesk Christian Jakob
Gesine Cukrowski Nina
Jan Sosniok Thomas
Charlotte Hübner Mia
Anna Wittowsky Flo
Elisabeth Lattner Emma
Judith Neumann Frau Winkler
Oscar Ortega Sánchez Hansi
Patrick Kalupa Robert
Heike Feist Sozialarbeiterin JVA
Inka Löwendorf Sandra
Elisa Sofia Stratievski Hannah
Johannes Kühn Herr Karcher
Moritz Berg korpulenter Mann im Clubhaus
Sarah-Rebecca Gerstner Jana
Veronika Nowag-Jones Alte Dame im Supermarkt
Ludwig Samuel Ott Milo
Jonathan Wirtz Karl
und andere

 

Folge 3: „Inferno“  – 21:45 Uhr

Für die LKA-Fahndungsleiterin Sunny Becker entwickelt sich die Jagd nach dem Gefängnisausbrecher Haffner zu einem Alptraum. Die Ermittlerin vermutet eine „Ratte“ beim LKA und ist sogar überzeugt, dass jemand aus dem Team ihre Karriere zerstören möchte. Auf eine Spur kommt sie durch einen Haftnachbarn Haffners. Der Frauenmörder „Babsy“ glaubt, das Motiv von Sunnys unbekanntem Gegenspieler zu kennen, der starke Frauen erniedrigen und brechen will. Unterdessen plant Haffner, sich mit Hilfe der Gefängnis-Ergotherapeutin Tina Kullmann abzusetzen. Während Sunny weiß, was der Geliebten des manipulativen Sexualverbrechers droht, behält ihr Partner „Kuba“ ein fatales Geheimnis für sich. Als Haffners Flucht weitere Opfer fordert, wächst der Druck auf Sunny. Sie muss nicht nur die undichte Stelle finden, sondern sich auch ihren Ohnmachtsgefühlen stellen.

Folge 4: „Vergeltung“ – 22:30 Uhr

Die Zielfahnderin Sunny Becker weiß, wie der Gefängnisausbrecher Haffner an Polizeiinterna kommt. Ihrem Vorgesetzten Ralf verschweigt sie jedoch die undichte Stelle. Während Sunny weiterhin einen fatalen Fehler ihres Partner „Kuba“ deckt, möchte sie einen skrupellosen Gegenspieler im LKA-Team auffliegen lassen. Dazu muss Sunny jedoch ihr Schweigen brechen und sich als Opfer zu erkennen geben. Bis dahin will sie sich im Dienst keine Blöße geben. Ihre Intuition führt sie auf eine neue Spur zu dem untergetauchten Haffner. Der hat einen unehelichen Sohn, gezeugt kurz vor seiner Inhaftierung! Sunny und ihr neuer Partner Wächter wissen, in welcher Gefahr sich der 15-jährige Marcel befindet. Was sie nicht ahnen: Haffner hat längst Kontakt zu dem Jungen. Um den manipulativen Schwerverbrecher zu fassen, lässt sich Sunny auf eine riskante Lockvogelaktion ein.

Die Folgen 5 und 6 zeigt Das Erst am 9. Januar 2022.

Darsteller*in Rolle
Friederike Becht Sonja „Sunny“ Becker
Christoph Letkowski Markus Fechner
Felix Klare André Haffner
Andreas Döhler Torsten Wächter
Thomas Loibl Ralf Keller
Oleg Tikhomirov Jakub „Kuba“ Kasakow
Lisa Hrdina Johanna Delling
Golo Euler Alex Reuter
Stephanie Japp Julia Keller
Carina Wiese Barbara Zellmann
Sarah Bauerett Nora Belling
David Ali Rashed Marcel Bakhtiari
Hildegard Schroedter Marianne Hartmann
Hannah Ehrlichmann Tina Kullmann
Steffen Münster Babsy
Juri Winkler Brillo
Yuri Völsch Jacko
Hilke Altefrohne Eva Bergedorf
Samir Fuchs Noah Fuchs, Cyberforensiker
Chris Lopatta Ronny
Judith Shoemaker junge Frau, Camperin
und andere

 

Hollywoodlegende Robert Redford zeigt in „Ein Gauner & Gentleman“ alle Facetten seiner Paraderolle als lässiger Outlaw. Mit der charmanten Kinokomödie setzt der zweifache Oscar-Preisträger nach eigener Aussage den Schlusspunkt seiner einzigartigen Schauspielkarriere, in der er über fünf Jahrzehnte hinweg das Publikum auf unwiderstehliche Weise faszinierte. David Lowery führte Regie bei der unterhaltsamen Arthouse-Produktion, die mit Sissy Spacek, Danny Glover und Tom Waits auch in den Nebenrollen grandios besetzt ist. Die größte Pointe der fast unglaublichen Filmhandlung ist, dass sie auf der wahren Lebensgeschichte des Ausbrecherkönigs und Bankräubers Forrest Tucker beruht, die durch einen Zeitungsartikel von David Grann im Jahr 2003 bekannt wurde:

Forrest Tucker ist alles andere als ein gewöhnlicher Bankräuber: Der stilvolle ältere Herr muss nur seinen Revolver zeigen, um geräuschlos die Barbestände ausgehändigt zu bekommen. Als höflicher Vollprofi, der niemanden mehr als nötig verängstigen oder unnötigerweise in Gefahr bringen möchte, bleibt er selbst beim überrumpelten Bankpersonal in bester Erinnerung. Mit seinen ebenfalls betagten Komplizen Teddy und Waller geht Tucker Ende der 1970er-Jahre auf Beutezug. Erst als sich der Provinzpolizist Hunt, zufällig Zeuge eines Überfalls in Dallas, auf die Spur der Altherrengang heftet, wird das Ausmaß der erstaunlichen Raubserie sichtbar: mehr als 70 Banküberfälle in mindestens fünf US-Bundestaaten! Obwohl FBI-Captain Calder den spektakulären Fall an sich zieht, ermittelt Hunt auf eigene Faust weiter. Schon bald kommt er Tuckers Identität auf die Spur und findet heraus, warum dieser bis ins hohe Alter eine Bank nach der anderen ausraubt. Auch die verwitwete Farmbesitzerin Jewel, die Tucker auf der Flucht nach einem seiner Coups kennengelernt hat, ist von dem charismatischen Ganoven fasziniert. Um mit ihr einen Neuanfang zu wagen, müsste sich der passionierte Berufsverbrecher allerdings zur Ruhe setzen.

Darsteller:in Rolle
Robert Redford Forrest Tucker
Casey Affleck John Hunt
Danny Glover Teddy
Tika Sumpter Maureen
Keith Carradine Captain Calder
Tom Waits Waller
Sissy Spacek Jewel
Isiah Whitlock Jr. Detective Gene Dentler
John David Washington Lt. Kelly
Ari Elizabeth Johnson Abilene
Teagan Johnson Tyler
Gene Jones Herr Owens
Barlow Jacobs Offerman
Augustine Frizzell Sandra
Jennifer Joplin Martha
und andere

 

Sie ist zugleich Jägerin und Gejagte, Kommissarin und Opfer – in eine ungewöhnliche Ermittlerinnenrolle schlüpft Friederike Becht in der Thriller-Reihe „Schneller als die Angst“. Mit beeindruckender Präsenz spielt die Hauptdarstellerin eine aufstrebende LKA-Zielfahnderin, die einen unerklärlichen Vorfall im Dienst durch eine spektakuläre Festnahme wettwachen möchte. Felix Klare verkörpert mit grandioser Diabolik den flüchtigen Sexualstraftäter. Seiner manipulativen Eiseskälte steht ein Unbekannter um nichts nach, der auf perfide Weise in das Leben der verunsicherten Ermittlerin eingreift. Regisseur Florian Baxmeyer entfacht in dem bildstarken Psychothriller einen erzählerischen Sog, der unaufhaltsam in die Abgründe des Bösen führt:

Folge 1: „Dämonen“ – 21:45 Uhr

Die aufstrebende Zielfahnderin Sunny Becker kehrt nach mehrwöchiger Krankschreibung in den Dienst zurück. In dem familiären LKA-Team ist der Grund für die Abwesenheit jedoch nicht bekannt. Nur ihr Spusi-Kollege und heimlicher Lebensgefährte Alex Reuter weiß, warum die selbstbewusst auftretende Ermittlerin unter Angstattacken leidet. Weder ihrem Vorgesetzten und Mentor Ralf noch der Psychologin Belling möchte sie sich anvertrauen. Stattdessen nimmt sich Sunny vor, ohne Schonzeit wieder im Job durchzustarten. Als das Magdeburger LKA die Fahndung nach einem gefährlichen Gefängnisausbrecher übernimmt, sieht die Ermittlerin ihre Chance, sich von ihrem allgegenwärtigen Trauma zu befreien: Sie möchte den Vergewaltiger und Frauenmörder Haffner schnappen. Während der Großeinsatz unter Leitung ihres Kollegen Markus einer falschen Fährte folgt, kommt Sunny dem Flüchtigen auf die Spur.

Folge 2: „Ratten“ – 22:30 Uhr

Für die LKA-Zielfahnderin Sunny Becker ist die Jagd nach dem Gefängnisausbrecher Haffner eine persönliche Mission. Sie kämpft mit einem eigenen Trauma und hofft, dieses durch die Festnahme des Sexualstraftäters und Frauenmörders überwinden zu können. Sunny schiebt Zweifel der LKA-Leitung an ihrer Belastbarkeit ebenso wie Bedenken ihres Lebensgefährten Alex Reuter beiseite. Auch die Umstände ihrer fast tödlichen Begegnung mit dem Schwerverbrecher verschweigt sie der LKA-Chefin Barbara ebenso wie ihrem Vorgesetzten Ralf. Dieser steht nicht nur wegen bisheriger Erfolglosigkeit unter massivem Druck, sondern auch wegen eines internen Verdachts: Wie kann es sein, dass Haffner seinen Jägern immer einen Schritt voraus ist? Gibt es eine „Ratte“ in dem eingeschworenen Fahndungsteam? Während sich der Gejagte in Sicherheit wiegt, setzt Sunny auf eine gewagte List, um ihn zu provozieren. Haffner reagiert jedoch auf seine Art: eiskalt, raffiniert und bedrohlich.

Darsteller*in Rolle
Friederike Becht Sonja „Sunny“ Becker
Christoph Letkowski Markus Fechner
Felix Klare André Haffner
Andreas Döhler Torsten Wächter
Thomas Loibl Ralf Keller
Oleg Tikhomirov Jakub „Kuba“ Kasakow
Lisa Hrdina Johanna Delling
Golo Euler Alex Reuter
Stephanie Japp Julia Keller
Carina Wiese Barbara Zellmann
Sarah Bauerett Nora Belling
Hannah Ehrlichmann Tina Kullmann
Anton Weil Steffen Heuss
Steffen Münster Babsy
Hilke Altefrohne Eva Bergedorf
Fred Costea Patient
Robert Maaser Daniel Bayer
Jasmin Bartels Jennifer Bayer
Anton Dreger Tim Gebhardt
Anni Nagel Pia Jenrich
Paul Kupetz Kollege
und andere

 

Das spektakuläre Serien-Epos „Eldorado KaDeWe – Jetzt ist unsere Zeit“ rückt zwei Kristallisationsorte der Goldenen Zwanziger in den Mittelpunkt: Das glamouröse Kaufhaus des Westens kämpft um seine Eigenständigkeit während der Nachtclub „Eldorado“ ungeahnte Räume für Emanzipation, Diversität und Freiheit eröffnet. Ein Kleeblatt von vier Freunden – Valerie Stoll und Lia von Blarer als gleichgeschlechtliches Liebespaar sowie Joel Basman und Damian Thüne als gegensätzliche KaDeWe-Geschäftsführer – lebt den Traum von Liebe, Aufbruch und Selbstbestimmtheit. Die vielfach preisgekrönte Regisseurin Julia von Heinz erschafft nach wahren Begebenheiten ein Zeitportrait, das durch seine Sujets und Bildgestaltung eine faszinierende Aktualität entfaltet:

Folge 1: Stadt der Frauen 

Berlin nach dem Ersten Weltkrieg: Die Hauptstadt der jungen Republik versinkt in Armut, Gewalt und Chaos. Mittendrin versucht sich das weltbekannte Kaufhaus des Westens als Oase von Luxus und Schönheit zu behaupten. Bei seiner Rückkehr aus dem Ersten Weltkrieg beendet Harry Jandorf den bewaffneten Überfall von Kaufhausräubern blutig. Seine Risikobereitschaft bringt der traumatisierte Juniorchef in die Linie des angeschlagenen Traditionshauses ein, das sein Vater Adolf Jandorf mit kaufmännischer Vorsicht und der Unterstützung des zuverlässigen Buchhalters Georg führt. Für Harrys jüngere Schwester Fritzi sieht die großbürgerliche Familientradition keinen Platz in der Geschäftsführung vor. Sie möchte sich von ihrer Mutter Cordula jedoch nicht in die vorgesehenen Bahnen zwingen lassen. Statt Ausschau nach einem standesgemäßen Bräutigam zu halten, verliebt sich Fritzi in die junge Verkäuferin Hedi. Trotz aller Gegensätze lassen sich die beiden Frauen aufeinander ein – ohne zu wissen, wohin dies führen kann.

Folge 2: Das reinste Vergnügen 

Die junge Verkäuferin Hedi möchte ihre Chance als Mannequin für den KaDeWe-Modekatalog nutzen. Sie träumt von einem besseren Leben und genießt einen ausgelassenen Abend mit Fritzi in dem Szene-Nachtclub „Eldorado“. Dort taucht Hedi in eine Welt von Künstlerinnen ein, die das bisherige Tabu lesbischer Liebe selbstbewusst lebt. Die Aussicht auf eine gewöhnliche Ehe mit ihrem fürsorglichen, aber biederen Verlobten Rüdiger verblasst gegen die Leidenschaft ihrer Liaison mit Fritzi. Hedi beginnt ein Freiheitsgefühl zu entdecken, das ebenso neu wie aufregend ist. Durch Berlin geht indes eine Pleitewelle – doch KaDeWe-Juniorchef Harry Jandorf setzt unerschrocken auf Luxus und Wachstum! Er will – mit den emanzipatorischen Gestaltungsideen seiner Schwester Fritzi, die aber als Frau selbst keine Leitungsposition bekommt – das Traditionshaus in eine glamouröse Zukunft führen. Auf Harrys Geheiß fälscht der penible Buchhalter Georg sogar Bilanzen, um die Zustimmung seines Vaters, des wertkonservativen KaDeWe-Besitzers Adolf Jandorf, und einen Bankkredit für waghalsige Investitionen zu bekommen.

Folge 3: Lila Nächte

In Berlin galoppiert die Inflation, die Arbeiterschaft hungert und das Kaufhaus des Westens kämpft ums Überleben. Trotz der Ungewissheit und Sorgen erstrahlt die Welt für die junge KeDeWe-Verkäuferin Hedi in sinnlichen Farben. Sie genießt die Nächte in dem avantgardistischen Nachtclub „Eldorado“ und die Freiheit ihrer heimlichen Liaison mit Fritzi, der Tochter des KaDeWe-Besitzers Adolf Jandorf. Unterdessen verliert KaDeWe-Juniorchef Harry immer mehr die Kontrolle über sein Leben: Traumata, Drogen, Exzesse. Während Harrys Hybris zum Risikofaktor wird, hält Buchhalter Georg das Kaufhaus am Laufen. Hoffnung gibt eine Währungsreform, die alle bei Null anfangen lässt. Die junge Generation sieht mitten im Chaos der Wirtschaftskrise ihre Chance, die Zukunft nach ihren Vorstellungen zu gestalten.

Folge 4: Kalter Entzug

KaDeWe-Juniorchef Harry Jandorf gefährdet mit seinen Drogenexzessen das Kaufhaus des Westens. Sein Vater Adolf stellt ihm den Buchhalter Georg als Prokuristen und Aufpasser zur Seite, um ruinöse Alleingänge zu verhindern. Harry bleibt keine Wahl, als einen Entzug zu machen. Seine Geliebte, die Prostituierte Erica, unterstützt ihn bei diesem unvermeidlichen Schritt. Unterdessen wächst der Druck auf seine lesbische Schwester Fritzi, ihre Beziehung zu Hedi zu beenden. Die junge KeDeWe-Verkäuferin muss nach dem Tod ihres Vaters allein die Verantwortung für ihre Schwester Mücke tragen. Ohne eigenes Einkommen kann Fritzi, deren großbürgerliche Familie ihre Eigenständigkeit brechen möchte, ihrer Geliebten aus einfachen Verhältnissen keine Perspektive geben. Die beiden Frauen beschließen, einfach nur im Jetzt zu leben.

Folge 5: Gegen die Zeit

Die Großen schlucken die Kleinen – für KaDeWe-Gründer Adolf Jandorf bleibt keine Wahl: Entweder sofort verkaufen oder schon bald dichtmachen. Schweren Herzens gibt er den Auftrag, die Eigenständigkeit des Familienunternehmens aufzugeben. Um die Notlage zu übertünchen, setzen Juniorchef Harry und Prokurist Georg auf einen Bluff: Während der Verkaufsverhandlungen mit dem Warenhaus-Mogul Tietz muss das KaDeWe heller denn je erstrahlen. Unterdessen bricht Fritzi mit ihrer Familie: Sie flieht aus der Nervenheilanstalt, zieht in das Künstlerinnen-Atelier von Fanny und beschließt ausgerechnet für Tietz zu arbeiten. Anders als ihre eigene Familie, weiß dieser Fritzis Fähigkeiten zu honorieren. Die Verkäuferin Hedi genießt es, in der Kinowerbung das „Gesicht des KaDeWe“ zu sein. Um ihre Freiheit zu bewahren, will sie eine Schwangerschaft vermeiden. Ihr Ehemann Rüdiger, der Karriere bei den Nationalsozialisten macht, drängt jedoch auf Nachwuchs.

Folge 6: Das Ende der Schönheit

Die Machtübernahme der Nationalsozialisten wirft ihren Schatten voraus: Für „jüdische“ Unternehmen wie das Kaufhaus des Westens gibt es keine Kredite! Harry Jandorf und Georg, die zusammen das glamouröse Luxuskaufhaus des neuen Besitzers Tietz führen, werden gegeneinander ausgespielt. Ausgerechnet Harrys treuer Vertrauter bekommt ein Angebot, das die Freundschaft der beiden zu zerstören droht. Angesichts des eskalierenden Antisemitismus wächst der Druck auf die Jandorfs. Während sich Mutter Cordula für eine Ausreise in die USA entscheidet, trifft ihre Tochter eine mutige Entscheidung: Fritzi hofft auf eine Zukunft in Deutschland mit ihrer großen Liebe Hedi, obwohl diese mit dem NS-Funktionär Rüdiger unglücklich verheiratet ist und sich als Mutter im falschen Leben fühlt. Als ihr Mann eine weitreichende Entscheidung über das künftige Leben von Hedis Schwester Mücke trifft, bleibt ihr wenig Zeit zu handeln.