Grimme-Preisträger Sebastian Koch verkörpert in „Euer Ehren“ grandios einen Starjuristen, der mit Recht und Gerechtigkeit bricht, um als Vater das vermeintlich Richtige zu tun. Eine vertuschte Fahrerflucht löst eine Lawine aus Lügen, Manipulation und Gewalt aus, die den ambivalenten Titelhelden unaufhaltsam in die Abgründe des Verbrechens reißt. Regie-Shootingstar David Nawrath entfacht in der sechsteiligen Thrillerserie einen spannungsgeladenen Sog, der sich durch eine bildstark erzählte Story und exzellent gespielte Charaktere auszeichnet. Tobias Moretti, Ursula Strauss, Paula Beer, Sascha Geršak, Rainer Bock und Newcomer Taddeo Kufus zeigen ebenfalls schauspielerische Glanzleistungen in der deutsch-österreichischen Adaption der israelischen Erfolgsserie „Kvodo“:

Folge 1,  20:15 Uhr

Für den Richter Michael Jacobi steht das Gesetz immer an erster Stelle. Als Vater gerät er jedoch in ein Dilemma: Sein Sohn Julian gesteht ihm einen Autounfall mit Fahrerflucht. Dass der schwer verletzte Motorradfahrer in Lebensgefahr schwebt, ist nicht das einzige Problem: Der Verunglückte ist der Sohn des Clanchefs Radan Sailovic, den Jacobi vor Jahren verurteilt hat. Aus Angst vor dessen Rache trifft der Richter eine schwerwiegende Entscheidung.

Folge 2, 21:00 Uhr

Richter Michael Jacobi versucht, die Spuren des Unfalls zu beseitigen. Kommissarin Kirchner schickt jedoch die Spurensicherung zu ihm. Arija Sailovic, die Schwester des im Koma liegenden Motorradfahrers, glaubt nicht an einen Unfall. Sie vermutet einen Anschlag und drängt auf Vergeltung. Unterdessen gerät der undurchsichtige Geschäftsmann Lindner, ins Visier des berüchtigten Sailovic-Clans….

Folge 3, 21:45 Uhr

Richter Michael Jacobi weiß jetzt, wie er seinen Kopf aus der Schlinge ziehen kann: Er muss in die Politik, um die Ermittlungen von oben zu stoppen! Der festgenommene Autoschleuser Zuber, für den die junge Anwältin Lisa Schwarz kämpft, möchte sich den Unfall nicht in die Schuhe schieben lassen. Auch der zwielichtige Geschäftsmann Lindner steckt in Schwierigkeiten: Er muss die Drogenlieferung der ´Ndrangheta wiederbeschaffen, die ihm der Sailovic-Clan abgeknöpft hat.

Folge 4, 22:30 Uhr

Richter Michael Jacobi fällt es immer schwerer, seine öffentliche Makellosigkeit aufrechtzuhalten. Er muss verhindern, dass der verängstigte Autoschleuser Zuber in den Zeugenschutz kommt und gegen ihn aussagt. Als ihr langjähriger Mentor versucht Jacobi die junge Strafverteidigerin Lisa Schwarz zu beeinflussen. Unterdessen möchte Arija Sailovic, Tochter des inhaftierten Clanchefs Radan, die Familiengeschäfte übernehmen.

Die Folgen 5 und 6 zeigt Das Erste am 10. April ab 21:45 Uhr

 

Ein Mann auf der Suche nach seinem Sohn: Adil Bahdari kommt von Berlin nach Passau, nachdem ein Angler am Ufer der Donau eine teure Uhr mit einer Widmung auf der Rückseite gefunden hat. Die Uhr war ein Geschenk Adil Bahdaris an seinen Sohn Ahmed, von dem er seit geraumer Zeit nichts mehr gehört hat. Er beauftragt Privatdetektiv Ferdinand Zankl mit der Suche nach seinem Sohn. Und damit ausgerechnet jenen Mann, der Ahmeds Tod herbeigeführt hat. Adil Bahdari ahnt, dass sein Sohn ein Krimineller war. Was er nicht ahnt: Ahmed hat sein Leben bei dem Versuch verloren, einen Mordauftrag auszuführen. Seine potentiellen Opfer: die ehemalige Berliner Polizistin Frederike Bader und ihre Tochter Mia. Das Duo lebt seit zwei Jahren in Passau im Zeugenschutz. Die Ankunft von Ahmeds Vater versetzt nicht nur Zankl, sondern auch Mutter und Tochter in höchste Alarmbereitschaft. Frederike ist geneigt, die Flucht anzutreten. Vorbereitet ist alles: falsche Pässe, Geld. In einer Scheune steht in Grenznähe ein aufgetankter Wagen bereit. Mia sträubt sich jedoch gegen die Flucht. Sie ist es leid, immer abzuhauen. Außerdem wird sie in Passau gebraucht: Ihre Chefin und mütterliche Freundin, die Konditorin Roswitha Hertel, liegt im Krankenhaus, nachdem sie in ihrer Bäckerei von einem Meth-Junkie niedergestochen und ausgeraubt wurde. Während Frederike und Zankl alles tun, um das Problem Adil Bahdari in den Griff zu kriegen, entschließt sich Mia zu einer investigativen Recherche in der Passauer Meth-Szene. Dabei riskiert sie alles. Und auch Zankl sieht dem Tod ins Auge, als Adil Bahdari dämmert, dass der Privatdetektiv mehr weiß, als er sagt. Frederike Bader steht vor einem fatalen Dilemma: Wenn sie ihrer Tochter zur Hilfe kommt, kann sie dem Mann, der für sie und Mia schon einmal sein Leben riskiert hat, nicht gleichzeitig helfen.

Darsteller*in Rolle
Marie Leuenberger Frederike Bader
Michael Ostrowski Ferdinand Zankl
Nadja Sabersky Mia Bader
Husam Chadat Adil Bahdari
Bettina Mittendorfer Roswitha Hertel
Alexander Gaida Franz Hertel
Stefan Rudolf Jochen Mohn
Timocin Ziegler Lars Aichholzer
Edi Jäger Robert Stein
Raymond Tarabay Kadher Bahdari
Tom Lass Marek Shimunek
Christina Baumer Emerenz OBrian
Marvin Wörl Henry O’Brian
Ben Plunkett-Reynolds Scott OBrian
Vincent Sauer Student am Empfang
Pirmin Sedlmeir Adam Seemann
Marco Eschrich KHK Piontek
Melanie Leyendecker Dr. Luise Bäcker
Timo Fakhravar Ahmed Bahdari
und andere

Zu jung zu sterben Ein Passauer Restaurantbesitzer engagiert den österreichischen Privatdetektiv Ferdinand Zankl für die Suche nach seiner Freundin Lina, die ihm durchgebrannt ist. Er vermisst 50.000 Euro, zehn Luxusuhren und Kokain. Für die Suche nach der diebischen Studentin rekrutiert Zankl die in Passau immer noch im Zeugenschutz lebende Berliner Polizistin Frederike Bader. Was die beiden privaten Ermittler zu diesem Zeitpunkt noch nicht wissen: Lina liegt erschlagen in ihrem Golf Cabrio, Baujahr 1979, in einem Waldstück bei Passau. Den liebevoll restaurierten Wagen hatte ihr ein Verehrer geschenkt: Xaver, der Sohn des Schrottplatzbesitzers Alois Mayr. Der begnadete Schrauber ist in Lina ebenso schwärmerisch wie glücklos verliebt. Ein Trupp bayerischer Jungmänner stolpert auf einer Bierwanderung über das Cabrio mit der Leiche. Geld, Uhren und Kokain werden bei der Toten nicht gefunden. Auf dem Rücksitz des Wagens entdecken die Kriminaltechniker aber eine zweite Blutspur, die Lina nicht zuzuordnen ist. Sie stammt vielmehr von einer Studentin, deren Leichnam vor zwei Jahren aus der Donau geborgen wurde. Ein Täter in dem alten Fall wurde bislang nicht ermittelt. Ex-Polizistin Frederike Bader und Detektiv Ferdinand Zankl ermitteln in direkter Konkurrenz zur Passauer Kripo, deren neuer Chef ausgerechnet Frederikes ehemaliger Zeugenschützer ist. Währenddessen bewirbt sich ihre Tochter Mia bei der Passauer Presse um ein Praktikum. Sie will ihrem verschollenen Vater nacheifern.

Mit „Der Fluss ist sein Grab“ setzt Das Erste am 7. April die Passau-Krimi-Reihe fort.

Darsteller*in Rolle
Marie Leuenberger Frederike Bader
Michael Ostrowski Ferdinand Zankl
Nadja Sabersky Mia Bader
Stefan Rudolf Jochen Mohn
Xenia Tiling KHK Hermine Grill
Sigi Zimmerschied Alois Mayr
Olivia Pascal Martha Kruppka
Roland Schreglmann Xaver Mayr
Florian Karlheim Hubertus Fux
Bettina Mittendorfer Roswitha Hertel
Miguel Abrantes Ostrowski Roman Haslinger
Denise M’Baye Anja Heilmann
Edi Jäger Robert Stein
Moritz Katzmair POM Dörfler
Marco Eschrich KHK Piontek
Sofie Eifertinger Johanna Obermeyer
Stefanie von Poser Esther Fux
Rebecca Pörsch Sarah Fux
Lara Feith Tramperin
Husam Chadat Adil Bahdari
Alexander Schuster Junkie
Raymond Tarabay Kadher Bahdari
Timo Fakhravar Ahmed Bahdari
Lea Perlinger Lina Ampft
und andere

Es soll nur 10 Minuten dauern: Ein deutscher Urlauber wartet vor einem Bistro im Taxi auf seine Frau, doch sie kommt nicht mehr heraus… – das ist die Ausgangssituation für den Thriller „Spurlos in Marseille“ von Regisseur Roland Suso Richter. Hauptdarsteller Fabian Busch macht sich auf eine nervenaufreibende Suche, bei der er dunklen Geheimnissen auf die Spur kommt. An seiner Seite spielt Sabrina Amali seine Helferin, die für den ungewöhnlichen Helden ihr Leben riskiert. Die hochspannende Handlung nach dem Drehbuch von Gernot Krää spitzt sich auf die rätselhafte Frage zu, worum es bei der Entführung geht und wer seine Finger im Spiel hat. Brillant setzte Kameramann Max Knauer die Originalschauplätze der südfranzösischen Hafenstadt in Szene:

Auf ein romantisches Wochenende an der Côte d’Azur freut sich der Familienvater Bruno Bassmann, von Beruf Bootsbauer und jetzt Hausmann. Zusammen mit seiner Frau Katja, hochbezahlte IT-Expertin einer Frankfurter Bank, reist er nach Südfrankreich. Um ihre beiden Kinder kümmert sich die Oma. Als das Paar nach der Landung in Marseille einen kurzen Zwischenstopp einlegt, entwickelt sich der Trip plötzlich zu einem Albtraum: Katja, die sich mit einem alten Schulfreund in einem Bistro verabredet hat, verschwindet spurlos. Für Bruno gibt es keinen Zweifel, dass sie entführt wurde. Doch weder die Polizei noch die Botschaft können dem verzweifelten Urlauber helfen. Nur die deutsch sprechende Taxifahrerin Aliya unterstützt ihn bei seiner Suche. Als die beiden tatsächlich Katjas Bekannten ausfindig machen, erwartet sie eine schreckliche Überraschung: Der Journalist wurde in seiner Wohnung ermordet! Um Katja zu retten, muss Bruno herausfinden, um was es den skrupellosen Entführern geht. Eine Spur führt in die Unterwelt von Marseille. Während Aliya ahnt, wie gefährlich es für sie wird, scheut Bruno kein Risiko. Was er nicht ahnt: Auch seine Familie zu Hause ist nicht sicher.

Darsteller Rolle
Fabian Busch Bruno
Sabrina Amali Aliya
Jeanne Tremsal Katja
Michael Rotschopf Steinhoff
Christian Kuchenbuch Dr. Eberhardt
Gitta Schweighöfer Ruth
Mehdi Meskar Yaro
Lea Weinkauf Carolin
Mats Ahrendt Gregor
Raymond Tarabay Abasan
Anastasia Papadopoulou Sabine
Boris Bayard Kellner Restaurant „La Bouche“
Martin Kamoun Polizist 1
Gaël Assouma Polizist 2
Fabienne Rosa Khaldi Maman Aliya
und andere

 

Ein gestandener Optiker bekommt im eigenen Laden einen karrieristischen Manager vor die Nase gesetzt, der daraus die Filiale einer Kette machen soll – da ist ein Fehlstart programmiert! Jürgen Heinrich und David Rott beginnen als Hauptdarsteller-Duo eine ungewöhnliche „Freundschaft auf den zweiten Blick“. Erst als die voneinander genervten Protagonisten erkennen, dass der jeweils andere angeknackst ist, legen sie den Hebel um. Holger Haase führte Regie bei dem Fernsehfilm, der auf humorvolle Weise zeigt, dass es miteinander besser geht als gegeneinander. In exzellenten Bildern begleitet die Kameraarbeit von Michael Schreitel durch die unterhaltsame Geschichte:

Elmar Kern mag keine Veränderungen. Nach dem Tod seiner Frau fehlt dem 69-Jährigen jeglicher Antrieb für einen Neuanfang. Genau das hat Marlene jedoch bereits vorhergesehen – und sich zu Lebzeiten für ihn etwas einfallen lassen, um ihn aus seiner Komfortzone der Trauer zu holen: einen Hund als treuen Begleiter und ein detailliertes Programm, das sie Elmar posthum in aufgezeichneten Videobotschaften vorgibt. Ihr zuliebe lässt sich der Witwer auf alles ein – sogar Tanzstunden, bei denen er die Kursleiterin Anna kennenlernt. Marlenes letzte Geschäftsentscheidung, den gemütlichen Optikerladen ausgerechnet der absatzorientierten Kette „Weitblick” anzuschließen, gibt ihm jedoch Rätsel auf. Plötzlich muss sich Elmar dem Regionalleiter Frank unterordnen und sogar eine Schulung mitsamt Prüfung absolvieren, nur um das eigene Geschäft weiterführen zu können! Am meisten gehen dem ansonsten so besonnenen Geschäftsmann die schneidige Art und der raue Ton seines neuen Vorgesetzten auf den Keks. Als Elmar jedoch erfährt, warum der Familienvater Frank heimlich in der Filiale übernachtet, brechen die Fronten auf. Denn die Kontrahenten verbindet nicht nur der Hund, der beiden als Herrchen folgt.

Darsteller*in Rolle
Jürgen Heinrich Elmar Kern
David Rott Frank Wolf
Teresa Harder Marlene Kern
Heike Trinker Anna Richter
Anna Maria Sturm Cornelia Wolf
Maximilian Brauer Jonas
Yvonne Yung Hee Bormann Chinh Ngo
Andreas Birkner Roland Müller
Julia Richter Barbara Meydahl
Florian Kleine Ole Schneider
Hubertus Hartmann Konzernchef Gannter
Thomas Zerck Tierheimmitarbeiter
Yvette Dankou Ordnungsamtmitarbeiterin
und andere

Rimini – das klingt nach Spaß, Amore und Abenteuer. Für die drei Schulfreunde Helmut, Peter und Edgar war der Urlaub dort als Anfang 20-Jährige unvergesslich. Als Rentner unternehmen sie einen Spontan-Trip zum alten Sehnsuchtsort. Eine Reise in die Vergangenheit, die zur Bewährungsprobe ihrer Freundschaft wird und zum unerwarteten Wendepunkt, um das Leben in seinen bisherigen Bahnen neu zu überdenken.
„Rückkehr nach Rimini“ ist  ein vielschichtiger Film mit Humor und Herz über Männerfreundschaft, Nostalgie und die ewige Frage nach dem „Was wäre, wenn …“ In den Hauptrollen spielen Karl Fischer, Rainer Bock, Bernhard Schütz, Lena Stolze, Miriam Maertens u. a.

Adria, Rimini 1971: Das war Abenteuer, Lebenslust pur, viel Amore und ein unvergesslicher Urlaub der Schulfreunde Helmut, Peter, Edgar und Peters Schwester Josefine. Die Freundschaft allerdings ist nach dem Rimini Urlaub zerbrochen – und mittlerweile ist nach 40 Jahren nicht mehr als das ein oder andere Treffen zum Skat spielen übriggeblieben. Doch jetzt steht Helmut vor den Trümmern seines Lebens: Josefine, seine Frau und große Liebe seit jenem Italien-Urlaub, ist gestorben, und er macht Tabula rasa, verpackt ihre Sachen in Kartons und räumt auch in seinem Leben auf. Tochter Fritzi, die beiden Freunde und Maria, Peters Frau, sind gekommen, um beim Umzug aus der Münchner Villa zu helfen und überhaupt Abschied von Altvertrautem zu nehmen. Als Maria einen letzten Brief mitbringt, den Josi kurz vor ihrem Tod geschrieben hat – allerdings ohne Adressat – löst sie ungewollt ein Gefühlschaos aus, das das Leben von allen auf den Kopf stellt. Zutiefst erschüttert von Josis unvollendetem Brief stürmt Helmut in seinen alten Benz und will auf der Stelle nach Italien fahren. Weder der ehemalige Polizist Peter noch Edgar, der Lebemann im Ruhestand, können den führerscheinlosen Helmut stoppen, so dass ihnen nichts anderes übrigbleibt, als ebenfalls ins Auto zu springen und mit ihm gen Rimini zu fahren. Und da Helmuts Jagdwaffe ebenfalls fehlt und Maria problemlos Peters Handy orten kann, machen sich auch die beiden besorgten Frauen auf den Weg nach Bella Italia.

 

Darsteller*in Rolle
Karl Fischer Helmut Ortel
Rainer Bock Peter Cerny
Bernhard Schütz Edgar Singer
Lena Stolze Maria Cerny
Miriam Maertens Fritzi Ortel
Larissa Sophie Römer Nelly
Enzo Salomone Massimo
Giorgio Gobbi Toni
Maurizio Tabani Bagnino Giorgio Moliere
Daniela Giordano Flavia
Jacopo Trebbi Waiter Trattoria
Flaminia Fegarotti Chefin Trattoria
Mirella Cicilano Sales Woman
Bruno Bilotta Roberto
Jacopo Zera Galgenvogel 1
Alessando Mingozzi Galgenvogel 2
und andere

 

Miriam Matteson, genannt Miri, könnte bei ihrer Haftentlassung vor Ungeduld platzen: Nach 18 Jahren hinter Gittern kehrt sie zurück nach Hause und möchte dort so schnell wie möglich ihr halbes Leben nachholen. Beim Neustart braucht es allerdings eine gehörige Portion Optimismus, den sie sich trotz aller Widrigkeiten auch nicht nehmen lassen will. In ihrer Heimatstadt ist Miris schreckliche Tat von damals längst nicht vergessen. Und so manch einer sieht mit ihrer Rückkehr neues Unglück aufziehen. Als eine Nachbarin im Streit umkippt und der Imbisswagen ihres Chefs brennt, scheint die Schuldige denn auch sofort gefunden …

In die Rolle der unverbesserlichen Optimistin, die trotz aller Rückschläge den Kopf nicht hängen lassen will, schlüpft die beliebte britische Sitcom-Darstellerin Daisy Haggard, von der auch die Idee zu der sechsteiligen Serie stammt. Haggard gibt ihrer Figur mit viel Humor und Spielfreude einen Charme, der einen lange rätseln lässt, was es denn wohl gewesen sein mag, das so einen charmanten Charakter einst zu einem so schweren Verbrechen getrieben haben mag. Dass man allerdings auch im noch so geregelten Alltag britischer Vorortidylle vor den erstaunlichsten Überraschungen nicht gefeit ist, zeigen nicht zuletzt die Figuren an Miris Seite, die trotz aller Mühe in so manches Fettnäpfchen treten:

Folge 1: Hi, ich bin Miri!

Miriam Matteson platzt bei ihrer Haftentlassung vor Ungeduld: Nach 18 Jahren hinter Gittern möchte sie ihr halbes Leben nachholen. Sie könnte sich Besseres vorstellen, als bei Mom und Dad einzuziehen. Zuerst braucht sie einen Job – und das ist nicht einfach für eine stadtbekannte Mörderin.

Folge 2: Bewährungsprobe

Endlich ein Job! Miri fängt im Fish’n’Chips-Restaurant von Nathan an. Ihr Optimismus bekommt aber einen herben Dämpfer, denn die Gäste bleiben aus. Miri könnte etwas Beistand brauchen. Mit ihrer besten Freundin Mandy möchte sie sich trotzdem nicht aussöhnen.

Folge 3: Gummienten & Giraffen

Miri kann es kaum fassen: Nicht einmal beim Arzt bekommt sie einen Termin! Vielleicht hilft erst einmal abschalten. Zusammen mit ihrem Nachbarn Billy macht sie einen Ausflug auf den Rummel. Dort kommt es zu einer seltsamen Begegnung, als sich ein Privatdetektiv zu erkennen gibt.

Folge 4: Endlich mal reden

Miri macht mit ihrer Mom Caroline einen Tagesausflug. Bei einem Wildunfall eskalieren die Spannungen: Nun ist Zeit für eine längst überfällige Aussprache zwischen ihnen. Während der Privatdetektiv Samuel in Miris Elternhaus eindringt, kommt Oscar dem Geheimnis seiner Frau auf die Spur.

Folge 5: F… dich und stirb!

Miri bleibt gar nichts erspart! Eine Schimpfkanonade ihrer Nachbarin Anna endet auf tragische Weise. Ihre unschöne Erwiderung bringt Miri in Schwierigkeiten, denn die Polizeibeamtin Tina möchte ihr wenig Gutes. Miris frühere Freundin Mandy dagegen hält zu ihr.

Folge 6: Wer hat hier mit wem geschlafen?

Es könnte kaum schlechter laufen: Miri sitzt wieder hinter Gittern. Hilfe bekommt sie von dem Privatdetektiv Samuel, dessen Nachforschungen zu ihrer damaligen Straftat gewaltig nerven. Sie hat auch keine Lust mehr, das Opfer einer kollektiven Hexenjagd zu sein. Mit offenem Visier stellt sie sich ihren bösartigen Mitmenschen …

Miriam Matteson, genannt Miri, könnte bei ihrer Haftentlassung vor Ungeduld platzen: Nach 18 Jahren hinter Gittern kehrt sie zurück nach Hause und möchte dort so schnell wie möglich ihr halbes Leben nachholen. Beim Neustart braucht es allerdings eine gehörige Portion Optimismus, den sie sich trotz aller Widrigkeiten auch nicht nehmen lassen will. In ihrer Heimatstadt ist Miris schreckliche Tat von damals längst nicht vergessen. Und so manch einer sieht mit ihrer Rückkehr neues Unglück aufziehen. Als eine Nachbarin im Streit umkippt und der Imbisswagen ihres Chefs brennt, scheint die Schuldige denn auch sofort gefunden …

In die Rolle der unverbesserlichen Optimistin, die trotz aller Rückschläge den Kopf nicht hängen lassen will, schlüpft die beliebte britische Sitcom-Darstellerin Daisy Haggard, von der auch die Idee zu der sechsteiligen Serie stammt. Haggard gibt ihrer Figur mit viel Humor und Spielfreude einen Charme, der einen lange rätseln lässt, was es denn wohl gewesen sein mag, das so einen charmanten Charakter einst zu einem so schweren Verbrechen getrieben haben mag. Dass man allerdings auch im noch so geregelten Alltag britischer Vorortidylle vor den erstaunlichsten Überraschungen nicht gefeit ist, zeigen nicht zuletzt die Figuren an Miris Seite, die trotz aller Mühe in so manches Fettnäpfchen treten:

Folge 1: Hi, ich bin Miri! – 23:45 Uhr

Miriam Matteson platzt bei ihrer Haftentlassung vor Ungeduld: Nach 18 Jahren hinter Gittern möchte sie ihr halbes Leben nachholen. Sie könnte sich Besseres vorstellen, als bei Mom und Dad einzuziehen. Zuerst braucht sie einen Job – und das ist nicht einfach für eine stadtbekannte Mörderin.

Folge 2: Bewährungsprobe – 0:10 Uhr

Endlich ein Job! Miri fängt im Fish-and-Chips-Restaurant von Nathan an. Ihr Optimismus bekommt aber einen herben Dämpfer, denn die Gäste bleiben aus. Miri könnte etwas Beistand brauchen. Mit ihrer besten Freundin Mandy möchte sie sich trotzdem nicht aussöhnen.

Folge 3: Gummienten & Giraffen – 0:35 Uhr

Miri kann es kaum fassen: Nicht einmal beim Arzt bekommt sie einen Termin! Vielleicht hilft erst einmal abschalten. Zusammen mit ihrem Nachbarn Billy macht sie einen Ausflug auf den Rummel. Dort kommt es zu einer seltsamen Begegnung, als sich ein Privatdetektiv zu erkennen gibt.

Folge 4: Endlich mal reden – 1:00 Uhr

Miri macht mit ihrer Mom Caroline einen Tagesausflug. Bei einem Wildunfall eskalieren die Spannungen: Nun ist Zeit für eine längst überfällige Aussprache zwischen ihnen. Während der Privatdetektiv Samuel in Miris Elternhaus eindringt, kommt Oscar dem Geheimnis seiner Frau auf die Spur.

Folge 5: F… dich und stirb! – 1:25 Uhr

Miri bleibt gar nichts erspart! Eine Schimpfkanonade ihrer Nachbarin Anna endet auf tragische Weise. Ihre unschöne Erwiderung bringt Miri in Schwierigkeiten, denn die Polizeibeamtin Tina möchte ihr wenig Gutes. Miris frühere Freundin Mandy dagegen hält zu ihr.

Folge 6: Wer hat hier mit wem geschlafen? – 1:50 Uhr

Es könnte kaum schlechter laufen: Miri sitzt wieder hinter Gittern. Hilfe bekommt sie von dem Privatdetektiv Samuel, dessen Nachforschungen zu ihrer damaligen Straftat gewaltig nerven. Sie hat auch keine Lust mehr, das Opfer einer kollektiven Hexenjagd zu sein. Mit offenem Visier stellt sie sich ihren bösartigen Mitmenschen …

Für Loyalität und Vergebung gibt es Grenzen, die Mariele Millowitsch alias Klara Sonntag in „Liebe macht blind“ neu auslotet. Beruflich muss die pragmatische Bewährungshelferin eine straffällige Mutter vor einem irreparablen Fehler bewahren, privat das Gefühl des Verlassenwerdens aus ihrer Kindheit endlich aufarbeiten. Das Drehbuch von Sebastian Orlac verbindet die Rahmengeschichte der Reihe mit einer aufwühlenden Episodenhandlung. Die ausgezeichnete Newcomerin Soma Pysall schlüpft in die Rolle einer straffälligen Frau, die sich mit Klaras Hilfe auf ihre eigene Stärke besinnt. Regisseurin Jeanette Wagner inszenierte den in Köln spielenden Fernsehfilm mit Feingefühl für die lebensnahen Charaktere und humorvollem Optimismus:

Drei Kilo Marihuana! Dass die Drogenschmugglerin Eda mit einer Haftstrafe auf Bewährung davonkommt, liegt an ihrem siebenjährigen Sohn Robert. Um ihn sorgt sich Bewährungshelferin Klara Sonntag, die eine Heimkindheit als Knackitochter aus eigener Erfahrung kennt, mindestens genauso wie um seine taff wirkende Mutter. Was wirklich los ist, vertraut diese ihrer Betreuerin jedoch nicht an! Klara findet heraus, dass Edas manipulativer Partner Nico eigentlich das Problem ist.
Wenn es um sie selbst geht, wirft die Sozialpädagogin ihren Grundsatz über Bord, dass jeder eine zweite Chance verdient. Als ihr todkranker Vater Rudi aus der Haft entlassen werden soll, möchte sie einer Begegnung aus dem Weg gehen. Unterdessen wundert sich Thomas, seit 15 Jahren ihre heimliche Daueraffäre, über Klara: Statt sich endlich für eine Zweisamkeit mit ihm zu entscheiden, nimmt sie einen namenlosen Vierbeiner auf, um den ausgerechnet er sich kümmern soll!

Darsteller*in Rolle
Mariele Millowitsch Klara Sonntag
Bruno Cathomas Thomas Aschenbach
Soma Pysall Eda Balci
Jasmin Schwiers Birte Hansen
Thelma Buabeng Biggy
Christian Grashof Rudi Dülmen
Sammy Schrein Robert
Tobias Joch Nico
Seán McDonagh Jakob Heyers
Jutta Dolle Danni
Marvin Rehbock Zollfahnder
Matthias Fuchs Anwohner
Johanna Martin JVA Beamtin
und andere

Im März und April 2022 starten gleich mehrere besondere Formate im non-linearen Angebot der ARD. Zudem befinden sich vier neue Serien-Highlights der Degeto in Vorbereitung.

„Serienangebote für jeden Geschmack und für alle Altersgruppen: Mit einer möglichst großen Vielfalt spannender, diverser und berührender Geschichten und Genres möchten wir das Angebot der ARD Mediathek bereichern – diesem Ziel haben wir uns als Degeto verschrieben. Die Mediathek ist dafür die ideale Plattform, insbesondere auch, um jüngere Zielgruppen zu erreichen und dauerhaft für unser Angebot zu begeistern. Wir beauftragen mehr Produktionen denn je und haben für dieses Jahr großartige Projekte in der Pipeline“, sagt Christoph Pellander, Redaktionsleiter der ARD Degeto.

So startet im April die sechsteilige Thriller-Serie „Euer Ehren“ (SquareOne Productions/Mona Film/ARD Degeto/ORF) mit Sebastian Koch als renommiertem Richter, der aus Liebe zu seinem Sohn und aus Angst um dessen Leben alles aufs Spiel setzt. Auch die weiteren Rollen sind mit Tobias Moretti, Paula Beer, Ursula Strauss, Sascha Gersak u.v.m. starbesetzt. Regie führte David Nawrath, der gemeinsam mit David Marian auch die Bücher schrieb, basierend auf der israelischen Serie „Kvodo“.

Die zweite Staffel der queeren Dramedy-Serie „All you need“ (UFA Fiction/ARD Degeto) startet ebenfalls im zweiten Quartal. Nach dem Erfolg der ersten Staffel mit drei Millionen Abrufen in der ARD Mediathek geht es unter der Regie von Benjamin Gutsche mit neuen Geschichten um eine Clique junger Leute in Berlin weiter – gespielt von Benito Bause, Arash Marandi, Christin Nichols, Frédéric Brossier, Mads Hjulmand. Neu im Ensemble: Ludwig Brix und Tom Keune. Im Writersroom schrieben Benjamin Gutsche, Ceylan Yildirim und River Matzke.

Mit dem witzigen Mumblecore „All In“ verschafft die ARD Degeto, die sich für die Nachwuchsförderung in der Filmbranche einsetzt, den beiden Studierenden Daniel Popat und Marco Hülser (Regie und Drehbuch) den Sprung von der Filmakademie Baden-Württemberg direkt in die ARD Mediathek. Ab März läuft dort die achtteilige tragikomische Serie um zwei erfolgslose Automatenzocker, die sich gegenseitig immer tiefer in den Schlamassel ziehen.

Freuen können sich die Nutzer*innen der ARD Mediathek im zweiten Quartal auch auf die emotionalen Comedy-Serie „How to Dad“ (Keshet Tresor Filmproduktion/ARD Degeto), die von vier Vätern erzählt, die sich während des Ballettunterrichts ihrer Kinder im pointierten Smalltalk über Erziehung, persönliche Rollenbilder, moderne Paarkonzepte und nervige Gender-Klischees unterhalten. In den Hauptrollen zu sehen: Vladimir Burlakow, Patrick Güldenberg, Helgi Schmid, Ugur Kaya und die Choreographin und Schauspielerin Nikeata Thompson. Jakob Lass führte Regie nach den Büchern von Richard Kropf, Anneke Janssen; basierend auf einer Vorlage von Eran B.Y., Jonni Zicholtz, Omri Amit, Adar Meirom und Yoav Gross.

Drei internationale Lizenzerwerbe ergänzen im Frühjahr das vielfältige Serienangebot der ARD Degeto: Die zweiten Staffeln der erfolgreichen Science-Fiction-Krimi-Serie „Beforeigners“ und der Comedy-Serie „State of the Union“ – ein neuer Beziehungs-Schlagabtausch von Erfolgsautor Nick Hornby – und neu im Programm die sechsteilige BBC3-Dramedy-Serie „Back to Life“.

Neue Degeto-Serien in Vorbereitung: Von der zeitgeschichtlichen Aufarbeitung rund um das Herrhausen-Attentat bis zur Coming-Of-Age Geschichte

Im Sommer starten die Dreharbeiten zu der Verfilmung eines historischen Ereignisses der jüngeren deutschen Geschichte. Im Mittelpunkt der vierteiligen Polit-Thriller-Serie „Der Herr des Geldes“ (AT, Sperl Film + Fernsehproduktion/X Filme/ARD Degeto/RBB/HR) von Autor Thomas Wendrich stehen die letzten Monate von Alfred Herrhausen, Bankmanager und Vorstandssprecher der Deutschen Bank, der durch ein Attentat am 30. November 1989 ums Leben kam. Herrhausen wird von Oliver Masucci gespielt, es inszeniert Pia Strietmann.

Die ab Mai produzierte sechsteilige Serie „Die Saat“ ist ein internationaler Krimi-Thriller der Odeon Fiction in Koproduktion mit dem norwegischen NRK. Heino Ferch spielt einen deutschen Kommissar, der sich mit einer norwegischen Polizistin in Spitzbergen auf die Suche nach seinem verschwundenen Sohn macht. Dabei tauchen sie immer tiefer ein in ein Geflecht aus Intrigen und politischen Interessen. Der Regisseur ist Alexander Dierbach, die Autoren sind Christian Jeltsch, Axel Hellstenius und Ivan Knezevic.

In Vorbereitung sind auch die Dreharbeiten zu der fünfteiligen Serie „Der Trakt“ (AT, Pantaleon/ARD Degeto) unter der Regie von und mit Darsteller Kida Kohdr Ramadan. Juri Sternburg schreibt die Bücher nach einer Idee von Katja Eichinger. Erzählt wird die Geschichte eines jungen Profi-Fußballers, der nach einem Raubüberfall zu neun Jahren Gefängnis verurteilt wird, und im härtesten Knast Deutschlands eines der größten Drogengeschäfte aufbaut.

Wie fühlt es sich an zwischen verschiedenen Kulturen, Traditionen und Glaubensrichtungen zu leben? Mit dieser Frage beschäftigt sich die 23-jährige „Lamia“ (AT), deren Eltern Muslime sind, aus Algerien stammen und in der DDR gelebt haben, in der gleichnamigen achtteiligen Serie (Turbokultur/ARD Degeto), die exklusiv für die ARD Mediathek ab Frühjahr 2022 produziert wird. Regie führt Suheyla Schwenk, die Drehbücher schreibt Sarah Kilter.

Die Jagd nach dem berüchtigten Frauenmörder „Jack the Ripper“ im heutigen Norwegen und das Geheimnis der  Zeitreise stehen im Zentrum der zweiten Staffel von „Beforeigners – Mörderische Zeiten“. Das Autorenduo Anne Bjørnstad/Eilif Skodvin und Regisseur Jens Lien nutzt das Science-Fiction-Setting für eine kluge Gesellschaftssatire. In den sechs Episoden kämpft das gegensätzliche Ermittlerduo – brillant gespielt von Krista Kosonen als „multitemporale“ Kommissarin mit Kriegerinnen-Vergangenheit und Nicolai Cleve Broch in der Rolle ihres eigensinnigen Partners – mit persönlichen Krisen ebenso wie mit politischen Interessen ihrer Vorgesetzten:

 

Folge 1: Die Ripper-Theorie

Die unerklärliche Zuwanderung von Menschen aus früheren Epochen verändert Norwegen. Unter den Neuankömmlingen befinden sich nicht nur „einfache“ Steinzeitler, Wikinger oder Viktorianer, sondern auch historische Persönlichkeiten. Als die Leiche einer ermordeten Zeitmigrantin gefunden wird, übernimmt die multitemporale Kommissarin Alfhildr den Fall. Ihr Partner Haaland stößt auf eine verstörende Spur, die in die Vergangenheit und zu „Jack the Ripper“ führt!

Folge 2: Die Täuschung

Tötet „Jack the Ripper“ unerkannt im heutigen Oslo? Die Behörden möchten nach dem Mord an einer Zeitmigrantin eine Panik vermeiden. Vertuschen muss der Polizeichef auch, auf einen Psychiatrie-Ausbrecher hereingefallen zu sein. Die Spur des Verdächtigen führt Haaland zu einer Untergrundorganisation von Neoludditen, die der fortschrittsfeindlichen Bewegung des 19. Jahrhunderts entstammen. Seine Partnerin Alfhildr geht die Ermittlungen anders an und sucht unterdessen eine Schamanin auf.

Folge 3: Die Spur

Alfhildr und Haaland reisen nach London. Bei einem Treffen mit Scotland Yard geht es um den Verdacht, „Jack the Ripper“ könnte als Zeitreisender seine Mordserie in der Gegenwart fortsetzen. Die Briten verdächtigen jedoch einen Psychiatrie-Ausbrecher, der sich in Norwegen als Ermittler ausgegeben hat. Der Zeitmigrant Olav kommt inzwischen dem Ziel näher, seine Identität als christlicher Wikingerkönig zu beweisen.

Folge 4: Der Reisende

Die Osloer Polizei feiert die Festnahme einer radikalen Gruppe von Technologie-Skeptikern aus dem Milieu der Neoludditen und beendet die „Jack the Ripper“-Theorie somit. Alfhildr und Haaland glauben jedoch nicht, dass der Fall tatsächlich abgeschlossen ist. Was ihnen der Mordverdächtige Issac, der an Scotland Yard ausgeliefert werden soll, über den geheimnisvollen Professor John Roberts offenbart, stellt nicht nur die Verbrecherjagd, sondern auch das Wissen über Zeitmigration infrage.

Folge 5: Die Jagd

Alfhildr und Haaland verdächtigen den Professor John Roberts, der wahre Frauenmörder zu sein. Auf seine Osloer Kollegen oder Scotland Yard will sich das Ermittlerduo nicht verlassen – zumal es eine undichte Stelle in den eigenen Reihen vermutet. Unterdessen tötet der Gesuchte weiter. „Olav der Heilige“, der unter dem Einfluss der intriganten Schamanin Volva steht, macht einen folgenschweren Fehler.

Folge 6: Der Riss

Kommissarin Alfhildr befindet sich nach der rätselhaften Konfrontation mit dem Frauenmörder John Roberts in einer befremdlichen Gegenwart. Auf sich gestellt muss die multitemporale Ex-Wikingerin einen Weg finden, die Verwerfungen durch ihre Zeitmigration wieder zu korrigieren. Eine überraschende Begegnung mit ihrem Kollegen Haaland hilft dabei. Um ihre Situation zu verstehen, muss sie dem Geheimnis ihrer eigenen Zeitreise näherkommen.

Die Jagd nach dem berüchtigten Frauenmörder „Jack the Ripper“ im heutigen Norwegen und das Geheimnis der  Zeitreise stehen im Zentrum der zweiten Staffel von „Beforeigners – Mörderische Zeiten“. Das Autorenduo Anne Bjørnstad/Eilif Skodvin und Regisseur Jens Lien nutzt das Science-Fiction-Setting für eine kluge Gesellschaftssatire. In den sechs Episoden kämpft das gegensätzliche Ermittlerduo – brillant gespielt von Krista Kosonen als „multitemporale“ Kommissarin mit Kriegerinnen-Vergangenheit und Nicolai Cleve Broch in der Rolle ihres eigensinnigen Partners – mit persönlichen Krisen ebenso wie mit politischen Interessen ihrer Vorgesetzten:

Folge 1: Die Ripper-Theorie, 23:40 Uhr

Die unerklärliche Zuwanderung von Menschen aus früheren Epochen verändert Norwegen. Unter den Neuankömmlingen befinden sich nicht nur „einfache“ Steinzeitler, Wikinger oder Viktorianer, sondern auch historische Persönlichkeiten. Als die Leiche einer ermordeten Zeitmigrantin gefunden wird, übernimmt die multitemporale Kommissarin Alfhildr den Fall. Ihr Partner Haaland stößt auf eine verstörende Spur, die in die Vergangenheit und zu „Jack the Ripper“ führt!

Folge 2: Die Täuschung, 0:25 Uhr

Tötet „Jack the Ripper“ unerkannt im heutigen Oslo? Die Behörden möchten nach dem Mord an einer Zeitmigrantin eine Panik vermeiden. Vertuschen muss der Polizeichef auch, auf einen Psychiatrie-Ausbrecher hereingefallen zu sein. Die Spur des Verdächtigen führt Haaland zu einer Untergrundorganisation von Neoludditen, die der fortschrittsfeindlichen Bewegung des 19. Jahrhunderts entstammen. Seine Partnerin Alfhildr geht die Ermittlungen anders an und sucht unterdessen eine Schamanin auf.

Folge 3: Die Spur, 1:10 Uhr

Alfhildr und Haaland reisen nach London. Bei einem Treffen mit Scotland Yard geht es um den Verdacht, „Jack the Ripper“ könnte als Zeitreisender seine Mordserie in der Gegenwart fortsetzen. Die Briten verdächtigen jedoch einen Psychiatrie-Ausbrecher, der sich in Norwegen als Ermittler ausgegeben hat.
Der Zeitmigrant Olav kommt inzwischen dem Ziel näher, seine Identität als christlicher Wikingerkönig zu beweisen.

Folge 4: Der Reisende, 1:55 Uhr

Die Osloer Polizei feiert die Festnahme einer radikalen Gruppe von Technologie-Skeptikern aus dem Milieu der Neoludditen und beendet die „Jack the Ripper“-Theorie somit. Alfhildr und Haaland glauben jedoch nicht, dass der Fall tatsächlich abgeschlossen ist. Was ihnen der Mordverdächtige Issac, der an Scotland Yard ausgeliefert werden soll, über den geheimnisvollen Professor John Roberts offenbart, stellt nicht nur die Verbrecherjagd, sondern auch das Wissen über Zeitmigration infrage.

Folge 5: Die Jagd, 2:40 Uhr

Alfhildr und Haaland verdächtigen den Professor John Roberts, der wahre Frauenmörder zu sein. Auf seine Osloer Kollegen oder Scotland Yard will sich das Ermittlerduo nicht verlassen – zumal es eine undichte Stelle in den eigenen Reihen vermutet. Unterdessen tötet der Gesuchte weiter.

„Olav der Heilige“, der unter dem Einfluss der intriganten Schamanin Volva steht, macht einen folgenschweren Fehler.

Folge 6: Der Riss, 3:25 Uhr

Kommissarin Alfhildr befindet sich nach der rätselhaften Konfrontation mit dem Frauenmörder John Roberts in einer befremdlichen Gegenwart. Auf sich gestellt, muss die multitemporale Ex-Wikingerin einen Weg finden, die Verwerfungen durch ihre Zeitmigration wieder zu korrigieren. Eine überraschende Begegnung mit ihrem Kollegen Haaland hilft dabei. Um ihre Situation zu verstehen, muss sie dem Geheimnis ihrer eigenen Zeitreise näherkommen.

Freundschaft steht im Zentrum des siebten Films der beliebten Reihe „Käthe und ich“: Hauptdarsteller Christoph Schechinger muss sich in „Freundinnen für immer“ als Therapeut Paul zugleich als sensibler Vermittler und beharrlicher Versöhner bewähren. Sein konsequenter Ansatz, sich auch unbequemen Wahrheiten zu stellen, kann jedoch nicht nur Blockaden lösen, sondern auch Konflikte dramatisieren. Der Fernsehfilm von Regisseur Oliver Liliensiek nach dem Drehbuch von Brigitte Müller reflektiert auf ebenso philosophische wie lebensnahe Weise, was eine tiefe Verbundenheit zwischen Menschen wirklich ausmacht:

Psychologe Paul Winter und seine Therapiehündin Käthe bekommen eine ungewöhnliche Anfrage. Die 79-jährige Christine Saalfeld bittet nach ihrer Demenz-Diagnose nicht für sich, sondern für ihre Tochter Marianne um Unterstützung. Die vorausschauende Seniorin fürchtet, dass ihre alleinstehende Tochter komplett vereinsamt, sobald die Krankheit aus dem Anfangsstadium voranschreitet. Um die niedergeschlagene Ex-Schauspielerin, deren vielversprechende Karriere nach der Wende ins Stocken geriet, aus ihrer tiefen Lebenskrise zu holen, macht sich Paul auf die Suche nach einer biographischen Bruchstelle: das abrupte Ende einer Jugendfreundschaft, der Marianne immer noch nachtrauert. Bevor es zu einer Begegnung kommen kann, arbeitet Paul mit Käthes Unterstützung daran, dass sich Marianne öffnet. Was er herausfindet, berührt ihn zutiefst.
Eine zufällige Beobachtung führt Paul in das Spannungsfeld der Ehe von Jule. Er weiß nun, dass Aaron eine heimliche Affäre hat. Ihm bleibt keine Wahl, als seiner besten Freundin die Wahrheit zu sagen – auch, wenn das sein ohnehin komplexes Verhältnis zu Aaron belastet.

Mit „Verbotene Liebe“ setzt Das Erste am 11. März 2022 die Reihe „Käthe und ich“ fort.

Darsteller*in Rolle
Christoph Schechinger Paul
Mona Pirzad Jule
Ben Braun Aaron
Ulrich F. Brandhoff Eric
Anna Hausburg Jasmina
Hildegard Schroedter Helga Winter
Christine Schorn Christine Saalfeld
Ulrike Krumbiegel Marianne
Sinja Dieks Heidrun Herfeld
Thelma Buabeng Dr. Kira Madaki
Lukas von Horbatschewsky Noah
Lilith Balke Greta
Amelie Plaas-Link Marianne, ca. 30 Jahre
Christina Petersen Geli, ca. 30 Jahre
Daria Wolf Geli, ca. 16 Jahre
Ella Lee Marianne, ca. 16 Jahre
Jack Owen Berglund Uwe, ca. 16 Jahre
Elisabeth Bellé Marianne, ca. 10 Jahre
Heidi Tebroke Geli, ca. 10 Jahre
Hannah Prasse Christine Saalfeld,ca.30 Jahre
Tobias Lamort Journalist
Margit Bendokat Jutta Berndt
und andere

 

Für Pfarrer Ernst Wittig ist die Beisetzung von Wolff-Dieter Meurer ein schwerer Tag. Ihm steht eine Aussprache mit einem alten Bekannten bevor, der die Beerdigung für eine schmerzlichen Abrechnung nutzt: Klaus, der Vater von Wolff-Dieters Pflegetochter Anna, hat mit dem Verstorbenen noch eine Rechnung offen. Der Dorfgeistliche weiß, dass auch er endlich zu einer bitteren Wahrheit stehen muss, die seit Jahren auf seinem Gewissen lastet.

Folge 6 „Gaby – Die Witwe“ zeigt Das Erste am 15. Februar 2022.

Darsteller*in Rolle
Charly Hübner Mario Meurer
Devid Striesow Thorsten Meurer
Claudia Michelsen Sabine Stenz-Meurer
Martin Brambach Carsten Hell
Anja Kling Anna Hell
Catrin Striebeck Gaby Krolmann-Meurer
Thomas Thieme Ernst Wittig
Christine Schorn Hildegard Meurer
Jörg Gudzuhn Klaus Richter
Enno Trebs Kevin Krolmann-Meurer
Adina Vetter Lola Bäuerlein
Luise von Finkh Jacqueline Hell
Uwe Preuss Frank Dietze/Wirt
Gustav Schmidt Böcki
Dirk Martens Patrick König/Finanzberater
Dominic Boeer Mike
Aleksandar Jovanovic Ivan Meierle
und andere

 

Vor unerwarteten Herausforderungen steht Hauptdarsteller Heino Ferch als karriereorientierter Flugkapitän in der Komödie „Nie zu spät“: Kurz vor dem Höhepunkt seiner Laufbahn muss er auf die harte Tour lernen, zu Hause ein guter Vater und Ehepartner zu sein. Während ihn seine drei sehr unterschiedlichen Kinder – hervorragend gespielt von Harriet Herbig-Matten, Pablo Grant und Jakob Josef Gottlieb – in die Pflicht nehmen, haben auch die Mütter ihre Finger im Spiel. Tomy Wigand führte gekonnt Regie bei dem modernen Familienfilm, der die Geschichte unterhaltsam mit Genreelementen von Beziehungskomödie, Familiendrama und Roadmovie erzählt:

Der 59-jährige Flugkapitän Paul ist stolz darauf, in seinem Traumberuf aus eigener Kraft ganz nach oben zu kommen. Kurz vor dem letzten Aufstieg in dem prestigeträchtigen Airbus 747-8 muss er sich mit seiner einzigen Schwachstelle beschäftigen, die sich der selbstbewusste Erfolgsmensch bislang großzügig zugestehen konnte: Als Ehemann und Papa hat Paul, das zeigen seine zwei gescheiterten Beziehungen mit zwei Kindern, nicht das gleiche Verantwortungsbewusstsein wie im Cockpit. Nur Fliegen ist schöner – dieses Motto gilt auch für seine dritte Familiengründung mit der deutlich jüngeren Susanne. Eigentlich ist vereinbart, dass Paul in Vorruhestand geht und die Erziehung des gemeinsamen Sohnes Franz übernimmt, damit sie nach der Elternzeit durchstarten kann. Als Paul diese Abmachung der 747-8 zuliebe kündigt, lässt ihn Susanne ohne Vorwarnung mit dem Fünfjährigen sitzen und stellt ein Ultimatum. Ausgerechnet jetzt stehen seine beiden älteren Kinder unangemeldet vor der Tür. Der sensible Student Jonas ist unglücklich verliebt und die rebellische Schülerin Tabea widersetzt sich den Internatsplänen ihrer Mutter. Beide pochen darauf, dass sich ihr Vater endlich Zeit für sie nimmt! Paul würde am liebsten SOS senden, doch von seinen Ex-Frauen Martina und Karin gibt es diesmal keine Hilfe. Ganz auf sich gestellt, muss er nun lernen, worauf es beim Vatersein ankommt.

Darsteller*in Rolle
Heino Ferch Paul Langner
Picco von Groote Susanne Langner
Pablo Grant Jonas Langner
Harriet Herbig-Matten Tabea Langner
Jakob Josef Gottlieb Franz Langner
Ines Honsel Martina Langner
Sheri Hagen Karin Langner
Jale Arikan Dr. Ayse Akgül
Roland Schreglmann Erzieher
Irina Wanka Elke Schmitt
Wolfgang Maria Bauer Zeitungslesender Mann
Emilia Lauterbach Mädchen im Sand
Lorena Handschin Liv Decker
Gilbert von Sohlern Therapeut
und andere

 

Folge 5: Sieben Brücken, 20:15 Uhr

Gärster ist nach Reiko Böttchers Tod verzweifelt. Er fühlt sich bedroht und bietet der „ZERV“ seine Zusammenarbeit an. Nachdem Frauke Beckmann herausgefunden hat, dass Staatssekretär Bohr früher für einen Waffenkonzern tätig war, gerät damit überraschend der eigene Dienstherr ins Visier der „ZERV“. Das kommt ihrem Chef Thieme sehr ungelegen, weil die Presse plötzlich die „ZERV“ unter Beschuss nimmt. Hinter Thiemes Rücken macht Peter Simon einen Deal mit Gärster aus. Wenn Gärster Bohr ans Messer liefert, bekommt er Zeugenschutz. Wird es Gärster gelingen, Bohr wichtige Informationen zum aktuellen Waffenfall zu entlocken? Karo Schubert bringt ihre Tochter Silvie mit dem „ZERV“-Ermittler Holger Bündner zusammen. Gemeinsam machen sie ehemalige Opfer der Jugendwerkhöfe ausfindig und kapern den Prozess Herrichs gegen Silvias Freundin Bianca. Endlich werden die Opfer gehört! Bianca kommt frei. Als Karo im Lieblingsplattenladen ihres Vaters in Erinnerungen schwelgt, erfährt sie dort: Axel Schubert lebt in Wolfsburg, unter anderem Namen.

Folge 6: Über Grenzen, 21:05

Während Frauke Beckmann Gärster observiert, macht sie eine schockierende Entdeckung: Ihr Kollege Holger Bündner ist der lange gesuchte Maulwurf in den Reihen der „ZERV“. Peter Simon kann Gärster festnehmen, doch an Holger prallt er ab. Der ist für den BND tätig und genießt daher Immunität. Indessen stellt die Bundeswehr fest, dass die von ihnen auf dem Militärgelände sichergestellten Waffen über Nacht verschwunden sind.
Karo Schubert macht sich auf den Weg nach Wolfsburg zu ihrem Vater Axel Schubert. Die Begegnung ist für sie schmerzvoll und ernüchternd, doch er gibt ihr einen entscheidenden Tipp zum aktuellen Waffendeal. Als Karo Schubert diese Information an Peter Simon weitergibt, wird sie beschossen, kann aber verletzt in einen nahegelegenen Wald fliehen. Simon und Karos Kollegin Uta Lampert finden sie dort. Für die Sicherstellung der Waffen an besagtem Ort kommen sie allerdings zu spät: die Waffen werden gerade auf dem Luftweg außer Landes gebracht. Es ist vorbei. Es bleibt ihnen nur noch, Bohr zu verhaften. Doch als Schubert und Simon endlich einen Haftbefehl gegen ihn erwirken, liegt Bohr schon tot in der Hotelbadewanne. Ein fingierter Selbstmord – immer ist ihnen jemand einen Schritt voraus. In der Lobby des Hotels erkennt Karo Schubert die Frau, die auf sie geschossen hat. Während die MIG-Triebwerke im Kosovo-Krieg eingesetzt werden, feiert Karo mit ihrer Familie. Peter kommt dazu und vertraut Karo seine tragische Familiengeschichte an: für einen Moment fallen alle Berührungsängste, sind Ost und West in Nähe vereint.