Folge 3, Das Verhör, 21:45 Uhr

Zwei rätselhafte Morde und die Suche nach einer geraubten Fabergé-Spieluhr aus dem Besitz der Zarenfamilie – der aktuelle Fall ist eine Herausforderung für das kriminalistische Genie von Kommissar Bäckström. Seinem ermordeten Erzfeind Eriksson weint er zwar keine Träne nach, dennoch scheint ihn dieser weiter zu begleiten. Von seinem kulturbeflissenen Freund Gurra lässt er sich in die Geheimnisse des verschwundenen Kunstobjekts einführen, auf dem ein unheilvoller Fluch zu liegen scheint: Die Pinocchio-Figur ging im 20. Jahrhundert in die Hände von Berühmtheiten wie Mussolini oder Churchill und wurde bereits 1958 schon einmal geraubt. Überrascht stößt Bäckström darauf, dass die Familie von Polizeichef Toivonen darin verwickelt scheint.

Folge 4, Das Opfer, 22:30 Uhr

Evert Bäckström hat die Situation überreizt. Obwohl er nicht mehr tatverdächtig ist, ist sein Ruf ruiniert. Die Presse fällt ihrem ehemaligen Helden in den Rücken und somit bleibt es an ihm, seine Reputation wieder aufzubauen. Der selbstsichere Chefermittler lässt seinem Vorgesetzten Toivonnen keine andere Wahl, als ihn nach Finnland zu begleiten, wo er Erickssons Mörder und Kunsträuber vermutet. Dort veranstaltet der Adlige Sigge Blåfield eine exklusive Vortragsveranstaltung. Zur Überraschung der erlesenen Zuhörerschaft kündigt Bäckström an, einen Lügner zu entlarven.

Darsteller*in Rolle
Kjell Bergqvist Evert Bäckström
Agnes Lindström Bolmgren Ankan Carlsson
Jens Hultén Tomas Eriksson
Helen Sjöholm Tina Bonde
Victoria Dyrstad Clara Nord
Pekka Strang Toivonen
Filip Berg Kristian Olsson
Peshang Rad Adam Olzzon
Anders Mossling G Gurra
Rolf Lydahl Peter Niemi
Malgorzata Pieczynska Nadja Högberg
Marcus Vögeli Martin
Helena Bergström Tussan
Jens Ohlin Eugene
Elvis Stegmar Edvin
und andere

Anna, Anfang 60, verliert ihren Job als Parfümeriefachverkäuferin und findet, trotz aller Bemühungen keinen neuen. Um ihre schöne Wohnung, weiter halten zu können, kommt sie auf die Idee, einen Untermieter zu suchen. Doch der neue eher pedantische Wohngenosse an ihrer Seite,  stellt sie vor eine echte Herausforderung. Dass Gegensätze einander nicht zwangsläufig anziehen, sondern sich erst im Ernstfall ergänzen – das macht die besondere Chemie der beiden Protagonisten aus. Regisseur Ralf Huettner inszenierte die moderne Komödie, die ernste Themen lebensbejahend angeht, nach einem Drehbuch des preisgekrönten Autors Martin Rauhaus:

„Dem Unvollkommenen zuzustimmen, erleichtert das Leben“ findet Anna. Und unvollkommen ist einiges, als sie mit Anfang 60 plötzlich ohne Job dasteht. Immerhin hat die temperamentvolle Hobbygärtnerin jetzt mehr Zeit für ihre Enkelin Nele und ihr Ehrenamt bei der Telefonseelsorge. Um finanziell besser über die Runden zu kommen, inseriert Anna das ehemalige Kinderzimmer ihrer alleinerziehenden Tochter Karin zur Untermiete. Auf die Anzeige meldet sich Herr Kurtz, vormals Leiter des Ordnungsamts Köln Süd und seiner eigenen Familie überdrüssig. Der kauzige Pensionär erweist sich als Technokrat vom Scheitel bis zum Satzbau. Als Anna bei der Telefonseelsorge eine anonyme Anruferin in Lebensgefahr wähnt, entschließt sie sich diesmal, alle Regeln außer Kraft zu setzen: Irgendwie muss sie es schaffen, die verzweifelte Studentin ausfindig zu machen! Helfen könnte ihr Herr Kurtz mit seinen Beziehungen zum Amt, wenn das nicht seiner Art widerspräche. Mit ihrem besonderen Charme gelingt es Anna jedoch, den hyperkorrekten Ex-Beamten doch noch aus der Reserve zu locken …

Darsteller*in  Rolle
Katerina Jacob Anna Welsendorf
Ernst Stötzner Werner Kurtz
Berit Vander Saskia
Katharina Schlothauer Karin Welsendorf
Andreas Birkner Michael Kurtz
Max Herbrechter Klaus
Camilla Renschke Ilona Kurtz
Dominik Buch Tobias
Murali Perumal Jeff
Rainer Will Professor Halversen
Amorn Surangkanjanajai Rezeptionist Somchai
Nora Huetz Marie
Maxime Diemer Nele Welsendorf
Daniel Zebandt Timmie Kurtz
Mareile Blendl Vorzimmerdame
Luana Bellinghausen Rezeptionistin
Enno Kalisch Herr Goedecke
Kerstin Thielemann Frau Glubowski
Nikolaus Benda Frederic
Sabine Barth Telefonseelsorge
Janina Sachau Raucherin
Pimes Dörfler Techniker Jonas
und andere

 

Er bestellt Kaffee mit Kuhmilch, sie ist offen für neue Teesorten: Einmal die Woche treffen sich Scott und seine Ehefrau Ellen vor der Paartherapie in dem hippen Café der non-binären Person Jay. Die beiden Best Ager sind zwar seit Jahrzehnten verheiratet, leben jetzt aber seit Monaten getrennt. Während er die Kluft zwischen ihnen schließen möchte, stehen bei ihr die Zeichen auf Trennung. Um noch eine Chance zu bekommen, lässt sich der 62-jährige Ex-Unternehmer auf gendergerechte Sprache, Diversität im Kaffeesortiment und ihm völlig fremde Denkweisen ein.
Zusammen neu anfangen – oder scheiden lassen und Freunde bleiben? Vor dieser Frage steht ein Best-Ager-Paar in der Fortsetzung von „State of the Union“ von Regisseur Stephen Frears und Kultautor Nick Hornby.

Woche eins – Die Regeln der Grammatik, 0:45 Uhr

Er trinkt Kaffee, sie bestellt Tee: Einmal die Woche trifft sich Scott mit seiner Ehefrau Ellen  in dem hippen Café von Jay. Die beiden Best Ager sind zwar seit Jahrzehnten verheiratet, leben jetzt aber getrennt. Wie es weitergeht, besprechen sie in wenigen Minuten mit ihren Therapeuten ein Stockwerk höher. Scott muss nicht nur seine Frau zurückerobern, sondern auch die Welt neu verstehen.

Woche zwei – Unterschiedliche Welten, 0:55 Uhr

Der 62-jährige Scott tut sich mit der Paartherapie schwer. Er versucht vergeblich nachzuvollziehen, wie seine Frau Ellen mit der Trennung lebt. Dass sie sich neuerdings zu der Glaubensgemeinschaft der Quäker bekennt, passt überhaupt nicht in sein Vorstellungsvermögen. An ihren unterschiedlichen Lebensplänen entzündet sich eine Diskussion – bevor die eigentliche Sitzung beginnt.

Woche drei – Männliche Männer, 1:05 Uhr

Für Scott gehen die Veränderungen zu schnell: In dem Café von Jay gibt es – auf Wunsch der Hipsterkundschaft – keine Kuhmilch mehr! Als er über ein homosexuelles Paar am Nachbartisch redet, tappt er mit seinen Ansichten über Männlichkeit bei seiner Noch-Frau Ellen ins Fettnäpfchen. Ihr Ansatz, sich neu kennenzulernen, führt zu Erkenntnissen, die wenig für eine gemeinsame
Zukunft sprechen.

Woche vier – Knastgedanken, 1:15 Uhr

Ellen  wird in dem hippen Café gefeiert: Sie war nach einer Umweltdemo sogar im Gefängnis! Von Scott bekommt Ellen für ihren Knastaufenthalt jedoch wenig Anerkennung. Ihre Haltung  zu aktuellen Fragen findet er lächerlich – für ihn kann alles weitergehen wie bisher! Es dauert jedoch nicht lange, da kommt ein altes Thema auf, das bei Ellen tiefe Wunden hinterlässt.

Woche fünf – Led Zeppelins Steuerberater, 1:25 Uhr

Ellen und Scott bekommen unerwarteten Besuch bei ihrem wöchentlichen „Warm-up“ kurz vor ihrer Sitzung. Ihr Therapeut Steve, der das getrennt lebende Paar mit seiner Frau und Partnerin Cindy begleitet, hat eine wichtige Mitteilung zu verkünden. Für Scott, der das beliebte Psychologen-Duo durchaus kritisch sieht, kommt die Gelegenheit für die Retourkutsche.

Woche sechs – Das Intimitäts-Set, 1:35 Uhr

Die Paartherapie von Ellen und Scott bringt zwar einiges in Bewegung, jedoch wenig an Fortschritt für die Eheprobleme. Immer mehr fürchtet er, dass nichts mehr zu retten ist. Sein Verhalten beim Intimitätsworkshop in der Vorwoche, das mit einem Rauswurf endete, hat nun ein Nachspiel. Erstaunt erfährt Scott, dass seine Frau die Bedeutung von Sex anders sieht als er. Nun kommt ans Licht, was lange verborgen war.

Woche sieben – Das bequeme Sofa, 1:45 Uhr

Für Scott fühlt sich eine gute Ehe in etwa wie ein bequemes Sofa an. Ellen hält jedoch wenig davon, weiter festzusitzen – so verlockend angenehm das auch erscheinen mag. Wenigstens bei seiner Kaffeewahl lässt sich Scott – wie von seiner Frau empfohlen – auf Abwechslung ein. Allerdings informiert sich der 62-Jährige vorher bei Jay wie ein peruanischer Special Blend schmeckt.

Woche acht – War es der Sex?, 1:55 Uhr

Ellen erlebt bei ihrer Ankunft im Café von Jay eine Überraschung. Die non-binäre Person Jay hält neuerdings mehr zu Scott! Er scheint das Blatt nach Monaten der Ehekrise für sich wenden zu wollen. Damit liegt sie nicht ganz falsch, denn Scotts Sportsgeist ist absolut intakt. Leider läuft das Spiel um ihre Ehe nicht so, wie er es sich vorstellt.

Woche neun – Dunkle Gedanken, 2:05 Uhr

Kopi Luwak ist ein überaus ungewöhnlicher Kaffee: Er wird aus Bohnen hergestellt, die von Schleichkatzen unverdaut ausgeschieden worden sind. Zwar lässt sich Scott inzwischen auf unbekannte Geschmacksrichtungen ein, seine neue Offenheit hat aber weiterhin Grenzen. Er glaubt immer noch, dass toller Sex die Lösung für Beziehungsprobleme ist. Leider muss Ellen trotz einer gemeinsamen Nacht widersprechen.

Woche zehn – Das letzte Kästchen, 2:15 Uhr

Bei Ellen und Scott stehen die Zeichen auf Scheidung. Dabei verändert sich  der 62-Jährige durch die Vorgespräche im Café „Mundgefühl“. Die non-binäre und asexuelle Barista Jay ist immer mehr von ihrem Stammgast begeistert, der sogar ihren Serienempfehlungen folgt. Mit Wortwitz beginnt Scott, selbstironisch seine Zukunft zu betrachten. Immerhin macht er sich nun bereits mit einer Dating-App vertraut.

Er bestellt Kaffee mit Kuhmilch, sie ist offen für neue Teesorten: Einmal die Woche treffen sich Scott und seine Ehefrau Ellen vor der Paartherapie in dem hippen Café der non-binären Person Jay. Die beiden Best Ager sind zwar seit Jahrzehnten verheiratet, leben jetzt aber seit Monaten getrennt. Während er die Kluft zwischen ihnen schließen möchte, stehen bei ihr die Zeichen auf Trennung. Um noch eine Chance zu bekommen, lässt sich der 62-jährige Ex-Unternehmer auf gendergerechte Sprache, Diversität im Kaffeesortiment und ihm völlig fremde Denkweisen ein.
Zusammen neu anfangen – oder scheiden lassen und Freunde bleiben? Vor dieser Frage steht ein Best-Ager-Paar in der Fortsetzung von „State of the Union“ von Regisseur Stephen Frears und Kultautor Nick Hornby.

Woche eins – Die Regeln der Grammatik

Er trinkt Kaffee, sie bestellt Tee: Einmal die Woche trifft sich Scott mit seiner Ehefrau Ellen  in dem hippen Café von Jay. Die beiden Best Ager sind zwar seit Jahrzehnten verheiratet, leben jetzt aber getrennt. Wie es weitergeht, besprechen sie in wenigen Minuten mit ihren Therapeuten ein Stockwerk höher. Scott muss nicht nur seine Frau zurückerobern, sondern auch die Welt neu verstehen.

Woche zwei – Unterschiedliche Welten

Der 62-jährige Scott tut sich mit der Paartherapie schwer. Er versucht vergeblich nachzuvollziehen, wie seine Frau Ellen mit der Trennung lebt. Dass sie sich neuerdings zu der Glaubensgemeinschaft der Quäker bekennt, passt überhaupt nicht in sein Vorstellungsvermögen. An ihren unterschiedlichen Lebensplänen entzündet sich eine Diskussion – bevor die eigentliche Sitzung beginnt.

Woche drei – Männliche Männer

Für Scott gehen die Veränderungen zu schnell: In dem Café von Jay gibt es – auf Wunsch der Hipsterkundschaft – keine Kuhmilch mehr! Als er über ein homosexuelles Paar am Nachbartisch redet, tappt er mit seinen Ansichten über Männlichkeit bei seiner Noch-Frau Ellen ins Fettnäpfchen. Ihr Ansatz, sich neu kennenzulernen, führt zu Erkenntnissen, die wenig für eine gemeinsame
Zukunft sprechen.

Woche vier – Knastgedanken

Ellen  wird in dem hippen Café gefeiert: Sie war nach einer Umweltdemo sogar im Gefängnis! Von Scott bekommt Ellen für ihren Knastaufenthalt jedoch wenig Anerkennung. Ihre Haltung  zu aktuellen Fragen findet er lächerlich – für ihn kann alles weitergehen wie bisher! Es dauert jedoch nicht lange, da kommt ein altes Thema auf, das bei Ellen tiefe Wunden hinterlässt.

Woche fünf – Led Zeppelins Steuerberater

Ellen und Scott bekommen unerwarteten Besuch bei ihrem wöchentlichen „Warm-up“ kurz vor ihrer Sitzung. Ihr Therapeut Steve, der das getrennt lebende Paar mit seiner Frau und Partnerin Cindy begleitet, hat eine wichtige Mitteilung zu verkünden. Für Scott, der das beliebte Psychologen-Duo durchaus kritisch sieht, kommt die Gelegenheit für die Retourkutsche.

Woche sechs – Das Intimitäts-Set

Die Paartherapie von Ellen und Scott bringt zwar einiges in Bewegung, jedoch wenig an Fortschritt für die Eheprobleme. Immer mehr fürchtet er, dass nichts mehr zu retten ist. Sein Verhalten beim Intimitätsworkshop in der Vorwoche, das mit einem Rauswurf endete, hat nun ein Nachspiel. Erstaunt erfährt Scott, dass seine Frau die Bedeutung von Sex anders sieht als er. Nun kommt ans Licht, was lange verborgen war.

Woche sieben – Das bequeme Sofa

Für Scott fühlt sich eine gute Ehe in etwa wie ein bequemes Sofa an. Ellen hält jedoch wenig davon, weiter festzusitzen – so verlockend angenehm das auch erscheinen mag. Wenigstens bei seiner Kaffeewahl lässt sich Scott – wie von seiner Frau empfohlen – auf Abwechslung ein. Allerdings informiert sich der 62-Jährige vorher bei Jay wie ein peruanischer Special Blend schmeckt.

Woche acht – War es der Sex?

Ellen erlebt bei ihrer Ankunft im Café von Jay eine Überraschung. Die non-binäre Person Jay hält neuerdings mehr zu Scott! Er scheint das Blatt nach Monaten der Ehekrise für sich wenden zu wollen. Damit liegt sie nicht ganz falsch, denn Scotts Sportsgeist ist absolut intakt. Leider läuft das Spiel um ihre Ehe nicht so, wie er es sich vorstellt.

Woche neun – Dunkle Gedanken

Kopi Luwak ist ein überaus ungewöhnlicher Kaffee: Er wird aus Bohnen hergestellt, die von Schleichkatzen unverdaut ausgeschieden worden sind. Zwar lässt sich Scott inzwischen auf unbekannte Geschmacksrichtungen ein, seine neue Offenheit hat aber weiterhin Grenzen. Er glaubt immer noch, dass toller Sex die Lösung für Beziehungsprobleme ist. Leider muss Ellen trotz einer gemeinsamen Nacht widersprechen.

Woche zehn – Das letzte Kästchen

Bei Ellen und Scott stehen die Zeichen auf Scheidung. Dabei verändert sich  der 62-Jährige durch die Vorgespräche im Café „Mundgefühl“. Die non-binäre und asexuelle Barista Jay ist immer mehr von ihrem Stammgast begeistert, der sogar ihren Serienempfehlungen folgt. Mit Wortwitz beginnt Scott, selbstironisch seine Zukunft zu betrachten. Immerhin macht er sich nun bereits mit einer Dating-App vertraut.

Barcelona, eine der attraktivsten Städte der Welt, droht Opfer seiner Schönheit und zum reizvollen Spekulationsobjekt für gewissenlose Geschäftsmacher zu werden. Doch Barcelona wehrt sich, in seinen Straßen tobt der Protest gegen die Gentrifizierung, mitten in dieser aufgeheizten Atmosphäre ermitteln Anne Schäfer und Clemens Schick als die Kommissare Fina Valent und Xavi Bonet in einem verwickelten Mordfall – an einem korrupten Baulöwen. Regie-Newcomerin Isabell Šuba inszenierte den emotionsgeladenen, intensiven und atmosphärisch dichten Krimi vor dem realen Hintergrund eines der drängendsten gesellschaftlichen Probleme unserer Zeit:

Fina Valent und Xavi Bonet werden zu einem Tatort auf eine der vielen Baustellen Barcelonas gerufen. In Barcelona herrscht ein harter Verdrängungswettbewerb. Wie viele Großstädte leidet die katalanische Hauptstadt unter der Gentrifizierung. Wo früher einfache Mietshäuser standen, entstehen nun Luxuswohnungen. Zu den Gewinnern dieser Verdrängung gehört Bauunternehmer Macario Herera. Doch nun wird er erschlagen auf einer seiner Baustellen gefunden. Herera hatte sich viele Feinde gemacht: seinen ungeliebten Geschäftspartner Nestor Rodriguez, seinen Sohn Felix, der gegen Hereras Projekte kämpft und der der Freund von Finas Tochter Maria ist, und viele Namenlose, die aus ihren Wohnvierteln vertrieben wurden. Zu Hereras Opfern gehört auch Ruben, ein Freund Xavis aus Kindheitstagen, den der Verlust seiner Wohnung komplett aus der Bahn geworfen hat. Doch nicht nur Xavi bringen die Ermittlungen in einen persönlichen Konflikt, auch Fina ist befangen: Nestor Rodriguez war einmal ihr Geliebter.

Darsteller*in  Rolle
Clemens Schick Xavi Bonet
Anne Schäfer Fina Valent
Tara Fischer Maria Valent
Jule Gartzke Alma Gomez
Sebastian Fritz Enzo Alvarez
Michael Sideris Ruben Castillo
Michael Rotschopf Nestor Rodriguez
Marcel Gisdol Felix Herera
Bettina Hoppe Elena Herera
Tristan López Pepe Castillo-Paredes
Anne Weinknecht Carmen Paredes
Frank Kessler Anibal Morell
Anna Brüggemann Zoe Dias
Ángela Palacios Aktivistin
Julius Cotter Geschäftspartner von Nestor
Abdelatif Hwidar Macario Herera
und anderre

 

Die Fehde zwischen Schwedens Kommissar mit der höchsten Aufklärungsquote, Evert Bäckström, und Tomas Eriksson, seinem ärgsten Gegner und Ko-Star in der True-Crime-Show, ist legendär.
Als Eriksson ermordet wird, findet Bäckström ihn und wird dabei von seinen Mitarbeitern am Tatort überrascht. Bäckströms Kollegin Ankan Carlsson nimmt die Ermittlungen auf. Aber auch der Kommissar findet Mittel und Wege, sich aktiv in die Ermittlungen einzubringen, obwohl er zunächst selbst verdächtig ist. Bald verdichten sich Spuren, die vermuten lassen, dass Eriksson in einen illegalen Kunsthandel verstrickt war. Auch die russische Mafia scheint ihre Finger im Spiel zu haben und eine Fabergé-Spieluhr in Gestalt Pinocchios im Mittelpunkt des Interesses aller Beteiligten zu stehen. Einst als Geschenk des russischen Zaren an seinen Sohn gedacht, hat die Figur bislang all ihren Besitzern Unglück gebracht. Dennoch ist sie von unschätzbarem Wert und einer Anziehungskraft, die große kriminelle Energien freisetzt. Je tiefer Bäckström in die Ermittlungen eintaucht, desto mehr verstricken sich die Beteiligten in einem Netz aus Lügen.

Unter der Regie von Andreas Öhman und Manuel Concha verleiht Kjell Bergqvist dem Meisterdetektiv Evert Bäckström auch in der zweiten Staffel wieder einen unverwechselbaren Charme, der zu provozieren versteht.

Die Drehbücher für die sechs neuen Filme stammen von Jonathan Sjöberg und Dennis Magnusson und basieren wie die vorherigen auf Charakteren des Erfolgsautoren Leif G. W. Persson.

Folge 1, Der Schatz, 20.45 Uhr

Der Meisterdetektiv Evert Bäckström steht im Zenit seines Ruhms, als er einen Kriminalfall in wenigen Minuten aufklärt. Seine Privatfehde mit dem Staranwalt Tomas Eriksson, der sogar ein enges Verhältnis zu seiner Ex-Geliebten Tina Bonde zu pflegen scheint, ist die Schwachstelle des eifersüchtigen Ermittlers. Als Eriksson in seiner Wohnung ermordet wird, gerät Bäckström unter Verdacht. Nun möchte er den Mordfall nutzen, um das öffentliche Ansehen seines Rivalen endgültig zu zerstören.

Folge 2, Der Verdacht, 22:30 Uhr

Da Bäckström selbst der Hauptverdächtige im Mordfall Eriksson ist, übernimmt seine Kollegin Ankan die Ermittlungen. Während sie Erikssons erstaunlich kunstverständigen Chauffeur Martin ins Visier nimmt, verheimlicht der Ermittler ihr eine Beobachtung: Im Haus des Anwalts hat er nach Eintreffen am Tatort eine auffällige Spieluhr in Form einer Pinocchio-Figur gesehen. Als Bäckström Erikssons Apartment aufsucht, um unbemerkt nach dem kostbaren Kunstobjekt zu schauen, kommt er jedoch zu spät: Pinocchio ist verschwunden! Nur Bäckström weiß, um was es bei dem Mord gehen könnte. Um das Geheimnis zu lüften, vertraut er seiner besonderen Intuition.

Am 14. August 2022 zeigt Das Erste die nächsten beiden Folgen der neuen Staffel von „Kommissar Bäckström“.

 

Darsteller*in Rolle
Kjell Bergqvist Evert Bäckström
Agnes Lindström Bolmgren Ankan Carlsson
Jens Hultén Tomas Eriksson
Helen Sjöholm Tina Bonde
Victoria Dyrstad Clara Nord
Pekka Strang Toivonen
Filip Berg Kristian Olsson
Peshang Rad Adam Olzzon
Anders Mossling G Gurra
Elvis Stegmar Edvin
Rolf Lydahl Peter Niemi
Malgorzata Pieczynska Nadja Högberg
Helena Bergström Tussan
Jens Ohlin Eugene
Staffan Göthe Erik Hwass
Lisa Lindgren TV Moderatorin
Arbi Alviati Boris
Malin Crepin Sanna
und andere

Ungebetene Gäste müssen Aglaia Szyszkowitz und Friedrich von Thun alias Pensionswirtin Sophie und Stallbewohner Barthl in „Die Waschbären sind los“ vergraulen. Die niedlichen Tierchen entpuppen sich für das „Zimmer mit Stall“ als echte Plage. Prollige Urlauber aus Berlin und Sophies spontane Kandidatur für das Bürgermeisteramt bieten zudem reichlich Konfliktstoff für die beiden Dickköpfe, denen ihre gegenseitigen Sticheleien mehr im Blut liegen als ein gedeihliches Miteinander. Wenn es drauf ankommt, halten sie aber zusammen. Michaela Kezele führte Regie bei dem fünften Film der beliebten Reihe, in dem ein grooviger Großstadt-Rap der humorvolle Kontrast zu den idyllischen Bildern des imposanten Alpenpanoramas ist:

Pensionswirtin Sophie und Barthl, ihr ungeliebter Stallbewohner auf Lebenszeit, bekommen ungewöhnliche Feriengäste ins Haus. Die Berlinerin Janine Brieschke reist mitsamt ihren drei Kindern von drei Vätern und ihrem aktuellen Lebensabschnittsgefährten „Zecke“ an. Barthl möchte die Hauptstädter, die reichlich Krach machen, seine geliebten Wiesen zertrampeln und auf die Pflanzen pullern, am liebsten sofort vom Hof jagen. Nur Mandy scheint nicht in die prollige Familie zu passen: Die Siebenjährige hat einen Top-IQ von 148 und liest lieber, als mit dem Handy zu spielen. Bei ihr bekommt der kauzige Urbayer ein weiches Herz und setzt sich in den Kopf, Mandy aus ihrem Umfeld herauszulösen, am besten in einem Internat für Hochbegabte. Unterdessen halst sich Sophie, die mit ihrer Bergpension eigentlich am Limit ist, unbedacht eine weitere Herausforderung auf: Sie tritt bei der Bürgermeisterwahl an! Als Sophie die Unterstützung aller Frauen des Dorfs bekommt, gerät der siegessichere Amtsinhaber, Barthls Bruder Ludwig, gewaltig ins Schwitzen. Für Barthl steht eine Wahl zwischen Pest und Cholera an: Er muss sich entscheiden, ob er seine ungeliebte Vermieterin oder seinen verhassten Bruder unterstützt.

Darsteller*in Rolle
Aglaia Szyszkowitz Sophie
Friedrich von Thun Barthl
Anna Thalbach Janine Brieschke
Gerdy Zint Axel
Bettina Mittendorfer Rosalie
Philipp Sonntag Ferdinand
Carolin Garnier Leonie
Leni Erceg Mandy
Rebecca Kleineidam Tanja
Emil Pai Pötschke Patrick
Emanuel Fitz Max
Christian Hoening Ludwig
Minh-Khai Phan-Thi Anna Linh Fuchsbichler
Marcus Grüsser Müller
David Baalcke Burger
Lilly Forgách Theres Gstanzl
Isabell Stern Beate Kuffhuber
Hanna Scheibe Direktorin Dr. Maria Lang
und andere

 

Vor der traumhaften Kulisse Barcelonas ermitteln Anne Schäfer und Clemens Schick alias Fina Valent und Xavi Bonet in einem alptraumhaften Fall: Ein offensichtlich geistesgestörter Täter entführt junge Mädchen und tötet sie. Das grausame Verbrechen führt die beiden Ermittler an persönliche Grenzen und darüber hinaus. Die preisgekrönte Regisseurin Isabell Šuba inszenierte diesen fesselnden, zutiefst berührenden Krimi über krankhafte Abhängigkeiten, seelische Abgründe und verhängnisvolle Entscheidungen, der zudem ihr Fernsehdebüt ist:

Eine verlassene Bauruine in einer heruntergekommenen Ecke in Barcelona, in der sich niemand um den anderen kümmert. Aus einem zugenagelten Kühlschrank befreit sich ein kleines Mädchen und wird kurz darauf von der Polizei aufgegriffen. Das Mädchen hat Schlimmes durchlebt, aber es spricht nicht. Einzig zu Kriminalkommissar Xavi Bonet fasst es Zutrauen. Xavi soll die Kleine, die er Luisa nennt, vorschriftsgemäß im Kinderheim abgeben. Doch sie wehrt sich verzweifelt gegen das Heim, Xavi nimmt Luisa mit zu sich nach Hause. Aber auch ihm gegenüber kann sie ihre Stummheit nicht überwinden. Dennoch gibt sie ihm Hinweise auf das, was ihr widerfahren ist. Gemeinsam finden sie die verlassene Bauruine wieder, in der Luisa gefangen gehalten worden ist. Xavi macht eine entsetzliche Entdeckung: die verbrannten Knochen zweier weiterer Kinder. Für Xavi und seine Kollegin Fina Valent beginnt ein Albtraum: Ein anscheinend wahnsinniger Serientäter entführt junge Mädchen und sperrt sie ein. In den Fokus der Ermittler gerät ein Hautarzt, der die drei Teenagerinnen behandelt hatte und vor zehn Jahren wegen Missbrauchs einer Jugendlichen verurteilt worden war. Es beginnt eine mediale Hetzkampagne gegen den Arzt, in der auch Fina und Xavi zu Getriebenen werden. Und dann verschwindet ein weiteres Mädchen!

Darsteller*in Rolle
Clemens Schick Xavi Bonet
Anne Schäfer Fina Valent
Emilia Packard Luisa
Thomas Bading Dr. Carlos Salgado
Tara Fischer Maria Valent
Jule Gartzke Alma Gomez
Sebastian Fritz Enzo Alvarez
Eva Bay Alexa Rivera
Tristan López Pepe Castillo-Paredes
Romina Küper Fernanda Costa
Florentine Schara Marta Gallardo
Claudia Geisler-Bading Ramona Bogliano
Daniel Drewes Dr. Markus
Katharina Behrens Rosita Rodriguez
Silvina Buchbauer Monica Lopez-Salgado
Alexander Moitzi Adrian Castaneda
Almut Zilcher Estrella
Carlos Lobo Prof. Juan-Pablo Martinez
und andere

 

Eigentlich müssten Aglaia Szyszkowitz und Friedrich von Thun alias Sophia und Barthl an einem Strang ziehen: Nur wenn die hochverschuldete Bergpension der Ex-Stewardess einigermaßen läuft, kann der kauzige Urbayer auf seinem elterlichen Fuchsbichlerhof wohnen bleiben. Als Barthl versehentlich seinen Stall abfackelt, müssen sich die beiden etwas einfallen lassen, um die Versicherung zu überzeugen. Im vierten Film der unterhaltsamen Reihe geht der kernig-amüsante Schlagabtausch zwischen der mutigen Pensionswirtin und dem kauzigen Pflanzenflüsterer in die nächste Runde. In „Feuer unterm Dach“ bekommen sie einen Familienvater zu Gast, der in Sachen Dickköpfigkeit die Streithähne sogar noch übertrifft:

Sophie buhlt um eine lukrative Hochzeit: Veronika und ihr Verlobter Steffen möchten mit mehr als hundert Gästen auf dem Fuchsbichlerhof feiern. Für die hochverschuldete Bergpension verspricht der Auftrag einen wahren Geldregen, denn die Familie der Braut ist überaus solvent. Vater Hajo findet das „Zimmer mit Stall“ jedoch alles andere als standesgemäß und möchte bei der Besichtigung sofort kehrtmachen. Als am Abend ein Brand ausbricht, sind für Sophie seine bösartigen Kommentare noch das geringste Problem. Die Feuerwehr kommt zwar gerade noch rechtzeitig, um das Haus zu retten. Die frisch hergerichteten Gästezimmer über dem Stall sind aber allesamt verkohlt und unbewohnbar. Der Verursacher ist schnell gefunden: Sophies kauziger Stallgast Barthl, der bei seinen botanischen Rauchexperimenten mit sensiblen Mimosenpflanzen eingenickt ist. Leider hatte der Hobbywissenschaftler vorher den Rauchmelder demontiert! Für die Sachverständige der Versicherung sieht das Ganze nach Brandstiftung und Betrug aus. Mit der Wahrheit, glaubt Sophie, ist nichts mehr zu retten: Nur wenn Barthl eine geistige Umnachtung vortäuscht, zahlt die Versicherung. Leider übertreibt er es – und bringt sich in eine Lage, die Sophie ausnutzen könnte, ihn endlich und endgültig loszuwerden.

 

Darsteller*in Rolle
Aglaia Szyszkowitz Sophie
Friedrich von Thun Barthl
Katja Weitzenböck Gisela
Rainer Will Hajo
Philipp Sonntag Ferdinand
Bettina Mittendorfer Rosalie
Carolin Garnier Leonie
Annette Paulmann Sigrid Tasche
Anne-Marie Waldeck Veronika
Eléna Weiß Mila
Matthias Gärtner Steffen
Adrian Spielbauer Anton
Emanuel Fitz Max
David Baalcke Burger
Stefan Wilkening Pfarrer
und andere

 

links : ARD Degeto-Geschäftsführer Thomas Schreiber mit den Gewinner:innen des Killerstories Series Award und Carolin Haasis und Johannes Hauer von der ARD Mediathek – rechts: ARD Degeto Redaktionsleiter Christoph Pellander mit den Impuls Preis Gewinnerinnen Madeleine Hartung und Julia Schubeius („Jaqueline“) sowie der Impul-Preis-Patin Barbara Süßmann – Fotos: ARD Degeto | Petra Stadler

 

Die ARD Degeto hat heute in München die Gewinner:innen ihrer beiden Nachwuchspreise gekürt. Zum ersten Mal wurde der „Killerstories Series Award“ vergeben, der Streaming-Nachwuchspreis von ARD Degeto und ARD Mediathek im Bereich Mystery, Horror, Suspense. Aufgrund der herausragenden Anzahl von fast 100 Einreichungen hat sich die Degeto entschieden, gleich zwei „Killerstories Series Awards“ zu vergeben: Josy Scheffler von der Deutschen Film- und Fernsehakademie in Berlin erhielt den Preis für ihr Serienkonzept „Sidonia“. Arvid Klapper und Valentin Burkhardt von der Filmakademie Baden-Württemberg wurden für „Kaltes klares Wasser“ ausgezeichnet.

Die Preisverleihung fand im Rahmen des „Degeto Campus“ statt, der neuen Veranstaltungsreihe der ARD Degeto, die sich künftig mit wichtigen, aktuellen Themen der TV- und Filmbranche auseinandersetzen wird. Thomas Schreiber, Geschäftsführer der ARD Degeto, hob die Bedeutung der Nachwuchspreise als wichtigen Baustein der Nachwuchsförderung der ARD Degeto hervor.

Thomas Schreiber: „Wenn wir die ARD-Streamingplattform für jüngere Zielgruppen attraktiv machen wollen, brauchen wir Content, den diese auch schauen möchten. Innovation, Radikalität und Diversität sollen organisch auch von den User:innen der Streamingplattform selbst entstehen. Daher ist es aus unserer Sicht nur konsequent, sich direkt an den Filmnachwuchs zu wenden und sie ihre Inhalte für uns entwickeln zu lassen.“

Christoph Pellander: „Gratulation an die tollen Gewinner:innen, die mit ihren Projekten die Jury gänzlich überzeugen konnten. Wir waren so begeistert, dass wir aus fast 100 Einreichungen am Ende sogar zwei Stoffe ausgewählt und prämiert haben, auf deren Produktion und Realisation wir uns jetzt schon freuen. Die Ideen sind brillant, klug und vor allen Dingen von einer erzählerischen Kraft, die unser Portfolio der ARD Degeto um das Genre Horror auf grandiose Art erweitern.“

In der Jurybegründung unter der Schirmherrschaft von Christian Schwochow heißt es zu „Sidonia“: „Sprachlich brillant, psychologisch genau und atmosphärisch dicht erzählt das Konzept ‘Sidonia’ eine Geschichte über Verlust, Identität und Vergebung mit einer raffiniert gebauten Paranormalie. Die Charaktere haben unerwartete Abgründe, werfen Fragen auf und vermischen phantasievoll die Ebenen zwischen Realität und nicht greifbaren Welten. Psychologischer Horror vom feinsten.“

„Sidonia“ soll von der Produktionsfirma Schiwago Film produziert werden, wie heute ebenfalls verkündet wurde.

Die Wahl für das Konzept von Arvid Klapper und Valentin Burkhardt begründet die Jury folgendermaßen: „Die Serie ‘Kaltes klares Wasser’ fasziniert durch das mühelose Spiel zwischen ungewöhnlicher Metaphorik und Wendungen, die man nicht kommen sieht. Das Horror-Genre entsteht durch vielfältige Elemente: ein See, der plötzlich da ist und ein gewaltiges Eigenleben zu haben scheint und Bewohner, deren seelische Auseinandersetzung mit sich selbst und ihrer Vergangenheit untrennbar mit der Gegend in der ost-deutschen Provinz verbunden ist. Sie alle scheinen in einem Vakuum zwischen vergangenen Zeiten und einer Zukunft, die noch nicht angefangen hat, stecken geblieben zu sein.“

Studio Zentral wird das Serienkonzept von „Kaltes klares Wasser” im Auftrag der ARD Degeto für die ARD Mediathek produzieren.

Den Impuls Preis 2022, der seit acht Jahren erfolgreich etablierte Nachwuchspreis für den Sendeplatz „Endlich Freitag im Ersten“, erhielten Madeleine Hartung und Julia Schubeius von der Akademie Baden-Württemberg für ihr Exposé „Jaqueline“. Der Impuls Preis wird seit 2014 von der ARD Degeto verliehen und garantiert einen Treatmentauftrag für den beliebten Sendeplatz am Freitagabend. In diesem Jahr wurde der Preis erstmalig unter dem Schwerpunktthema „Diversität“ ausgeschrieben.

In der Jurybegründung zu „Jaqueline“ heißt es: „Mit Tiefgang und Feinsinn erzählt das Exposé von der brüchigen Identitätssuche einer Kleinwüchsigen und überzeugt durch ein komplexes Handlungs- und Figurengeflecht, das geschickt ‘Spiel-im-Spiel-Elemente’ nutzt, um Ereignisse zu verdichten, Ambivalenzen und gegenläufige Interessen der Figuren sichtbar zu machen. Nachvollziehbar und psychologisch präzise schildern die Autorinnen, wie der rigide Selbstbehauptungsanspruch ihrer illustren Titelheldin aufgrund unbewältigter zu immer neuen Konflikten und Verletzungen führt – in der Welt, wie innerhalb der Familie. (…) Mit ihrer frivolen Kernaussage ‘Erkenne dich selbst im anderen’ leistet sie einen Beitrag zu Sichtbarkeit von und Umgang mit Diversität.“

Mit dem Impuls Preis ist die Chance verbunden, den Stoff bis zum finalen Drehbuch zu entwickeln. Fünf Exposés wurden inzwischen filmisch umgesetzt und sind erfolgreich auf dem Sendeplatz „Endlich Freitag im Ersten“, in der ARD Mediathek und in den Dritten Programmen gelaufen.

Eröffnung des „Degeto Campus“ mit einem Autorinnen-Networking zu den Krimi-Sendeplätzen von ARD und Degeto –Foto: ARD Degeto | Petra Stadler

 

Am 23. Juni 2022 fand in München der Auftakt zum „Degeto Campus“ statt. Mit der neuen Veranstaltungsreihe will die ARD Degeto gezielt wichtige Themen mit Kreativen und Partner:innen aus der Filmbranche diskutieren und voranbringen. Thomas Schreiber, der Geschäftsführer der ARD Degeto, begrüßte die Anwesenden bei strahlendem Sonnenschein im Wirtsgarten Ayinger in der Au und betonte die Bedeutung der Nachwuchsförderung und der Geschlechtergerechtigkeit gerade bei den kreativen Partnerinnen.

Christoph Pellander, Redaktionsleiter der ARD Degeto, ergänzte: „Der ‚Degeto Campus‘ ist für uns das Instrument und die Möglichkeit, mit der Branche in den Austausch zu kommen. Inhaltlich, organisatorisch, mit Kreativen, mit Produktionsfirmen, überall da wo Austausch gefragt ist und wir in den Dialog treten müssen. Zum Beispiel beim Thema Diversität, beim Thema Inklusion, Besetzung vor und hinter der Kamera, Geschlechtergerechtigkeit, und vieles mehr. Wir brauchen an vielen Stellen neue Impulse und auch nachhaltige Veränderungen, daher sind Networking-Veranstaltungen wie diese heute mit den Autorinnen so wichtig, denn nur so kann Neues entstehen und Dinge können angepackt werden.“

Im Mittelpunkt der ersten „Campus“-Veranstaltung standen die Autorinnen: In anregenden Gesprächsrunden tauschten sich rund 70 Autorinnen mit 30 Redakteur:innen der ARD und der ARD Degeto aus. Für die Krimi-Sendeplätze der ARD am Sonntag („Tatort“, „Polizeiruf 110“), DonnerstagsKrimi und Thriller am Samstag sowie für die Eventserien am Mittwoch und die Krimiserien am Vorabend sollen mehr Drehbücher von Autorinnen entstehen. Die Präsenz von Autorinnen soll dadurch nachhaltig in der ARD gestärkt werden. Maria Furtwängler regte im Einstiegsgespräch mit „Campus“-Moderatorin Djamila Benkhelouf an, dass in Krimis, in denen ja sehr häufig geschlechtsspezifische Gewalt vorkommt, häufiger die Perspektive der meist weiblichen Opfer eingenommen werden sollte, derzeit ist dies nur in 8 % der Filme der Fall. Insgesamt wünscht sie sich einen bewussteren Umgang mit der Darstellung von Gewalt gegen Frauen.

Im Vorfeld der Veranstaltung gab die Degeto außerdem exklusiven Einblick in ihre „Werkstatt“ und stellte drei neue Serienproduktionen für die ARD Mediathek vor. So gab es einen ersten Einblick in die packende Mystery-Serie „Oderbruch“ mit Karoline Schuch, Felix Kramer, Lucas Gregorowicz und Jan Krauter, die die ARD Degeto gemeinsam mit CBS Studios und Syrreal Entertainment produziert. Für die Dramedy „Lamia“ waren die Regisseurin Süheyla Schwenk und David Hadda von der Berliner Produktionsfirma Turbokultur nach München gekommen, um über die exklusiv für die ARD Mediathek produzierte Serie zu sprechen. Noch vor Drehbeginn verkündete die ARD Degeto das Impro-Serienformat „Tod den Lebenden“ mit Odine Johne, Lea van Acken, Kristin Suckow und Julius Feldmeier. Tom Lass wird die Regie bei dem Projekt führen, das von der Anderthalb Medienproduktion verantwortet wird.

Die historische Wikingerstadt Ribe und die schroffe Nordsee-Küstenlandschaft dienen als bildstarker Schauplatz für den Auftakt der neuen „Dänemark-Krimi“-Reihe: In „Rauhnächte“ muss Marlene Morreis als Streifenpolizistin das Geheimnis eines Serienmörders lüften, um ein Entführungsopfer zu retten. Die mit beeindruckender Natürlichkeit gespielte Hauptfigur hat jedoch keinen leichten Stand. In der Rolle des erfahrenen Kollegen fällt es Nicki von Tempelhoff schwer, ihr und ihrer Intuition zu vertrauen. Ein hochspannender Kriminalfall mit psychologischer Tiefe, inszeniert vom eingespielten „Tatort“-Duo Regisseur Christian Theede und Kameramann Simon Schmejkal:

In den heidnischen „Rauhnächten“ herrscht in der einstigen Wikingerstadt Ribe eine ungezügelte Ausgelassenheit. Selbst auf dem Polizeirevier, wo die gewissenhafte Streifenbeamtin Ida Sörensen in der Nachtschicht aushilft, regiert das Chaos. An den sadistischen Serienmörder, der Menschen entführt und im Wald verhungern lässt, denkt in diesem Moment niemand. So erkennt Ida auch Smillla Vestergaad nicht, die seit Tagen vermisst wird, sich von ihren Fesseln befreien konnte, nun unter all den Verkleideten und Angetrunkenen im Polizeirevier erscheint, aber kaum ein Wort herausbringt. Als die junge Frau wenig später wieder verschwunden ist, sieht sich die Polizistin schweren Vorwürfen durch ihren älteren Kollegen Magnus Vinter ausgesetzt. Für die ehrgeizige Kommissarin Olsen steht fest, dass nur wenig Zeit bleibt, um die Entführte lebend zu finden. Ohne Rücksicht auf Zuständigkeiten, setzt Ida alles daran, ihren fatalen Fehler wiedergutzumachen. Bei einem ungeklärten Todesfall, der 20 Jahre zurückliegt, vermutet sie den Ausgangspunkt für das Motiv des Serientäters, dessen Morde in kein Profil zu passen scheinen. Dass Ida trotz höchstem Zeitdruck in die Vergangenheit eintaucht, klingt zunächst komplett abwegig. Die verzweifelte Polizisten lässt sich jedoch nicht beirren und kommt einem tragischen Geheimnis auf die Spur, das Jahre zurückliegt und nun scheinbar gesühnt werden soll.

Darsteller*in Rolle
Marlene Morreis Ida Sörensen
Nicki von Tempelhoff Magnus Vinter
Janek Rieke Tjelle Fisker
Tim Bergmann Jannik Larsen
Katharina Heyer Frida Olsen
Anne Kanis Smilla Vestergaard
Simon Licht Avid Roer
Max Herbrechter Harald Vestergaard
Katinka Auberger Saron Nielsen
Albrecht Ganskopf Pfarrer
Luise Oevermann Marie
Jonas Anders Jens
Charlotte Martz Mädchen
Robin Bongarts Betrunkener
Konstantin Buchholz Polizist
David Mullikas Randalierer
Muriel Leonie Graf Ladenmitarbeiterin
und andere

 

Genüsslich verkocht Regisseur Sönke Wortmann gesellschaftliche Reizthemen mit persönlichen Animositäten zu einer grandios besetzten Kinokomödie mit Biss! Christoph Maria Herbst, Florian David Fitz, Caroline Peters, Justus von Dohnányi und Janina Uhse nutzen das kammerspielartige Setting, um sich gegenseitig an Spiellaune, Wortwitz und Situationskomik zu übertreffen! Mit Kurzauftritten sorgen die zeitlos grandiose Iris Berben und der Schauspiel- und Musicalstar Serkan Kaya für zusätzliche Würze. „Der Vorname“, das deutsche Remake der französischen Gesellschaftskomödie „Le Prénom“, kam 2018 ins Kino und begeisterte bundesweit mehr als eine Million Zuschauer:

Der Bonner Literaturprofessor Stephan wohnt standesgemäß in der Goethestraße und legt Wert auf bürgerliche Bildungsideale. Bei einem gepflegten Abendessen im Familienkreis, das seine Ehefrau Elisabeth für ihren besten Freund René und ihren jüngeren Bruder Thomas zubereitet, geht es jedoch nicht um eine hochverehrte Geistesgröße. Die provokante Ankündigung des prolligen Schulabbrechers Thomas, seinen noch ungeborenen Sohn auf den Namen „Adolf“ taufen zu wollen, bringt Stephan in Rage. Weder der feinfühlige René noch die Gastgeberin können den Schlagabtausch stoppen. Als die hochschwangere Anna verspätet dazustößt, lässt ein Missverständnis den Streit ausufern. Zu jedem weiteren Gang kommen nun Vorwürfe und Beleidigungen auf den Tisch. Ein Geheimnis von Elisabeths Mutter Dorothea, die bei der Abendgesellschaft durch Abwesenheit glänzt, sorgt schließlich dafür, dass es zum Dessert so richtig ans Eingemachte geht.

Den nächsten Film zum SommerKino 2022 zeigt Das Erste am 26. Juli Todd Haynes Justitzdrama „Vergiftete Wahrheit“.

Darsteller*in Rolle
Christoph Maria Herbst Stephan
Florian David Fitz Thomas
Caroline Peters Elisabeth
Justus von Dohnányi René
Janina Uhse Anna
Iris Berben Dorothea
Serkan Kaya Pizzabote
und andere

Mark Ruffalo spielt in „Vergiftete Wahrheit“ einen Rechtsanwalt, der es im Alleingang mit Chemieriesen aufnimmt und einen der größten Umweltskandale der US-Geschichte aufdeckt. Der wandlungsfähige Hollywoodstar, unter anderem als „Hulk“ aus den Marvel-Verfilmungen bekannt, zeigt in der Rolle des unbeugsamen Außenseiters eine grandiose Schauspielleistung. An seiner Seite sind die Oscar-Preisträger Tim Robbins und Anne Hathaway zu sehen. Todd Haynes führte Regie bei dem spannend erzählten Justizdrama, das auf einen Artikel im New York Times Magazine über den Anwalt Robert Bilott beruht, der zum Albtraum des traditionsreichen Konzerns avancierte:

Cincinnati, Ohio im Jahr 1998: Der aufstrebende Wirtschaftsanwalt Robert Bilott, neuer Partner in einer renommierten Kanzlei, bekommt Besuch von einem Nachbarn seiner Großmutter aus West Virgina. Der erboste Farmer Wilbur Tennant bittet ihn, den Chemie-Multi DuPont zu verklagen. Seine Kühe, so der Vorwurf, werden durch eine angrenzende Mülldeponie vergiftet. Für Bilott kommt so ein Mandat eigentlich nicht infrage, denn normalerweise vertritt er große Konzerne. Als er ins entlegene Parkersburg fährt, um sich ein Bild zu machen, ändert dies seine Meinung jedoch schlagartig. Mit eigenen Augen sieht der Anwalt schockierende Belege für die Vergiftungen der Rinder: schwarze Zähne, riesige Tumore und schreckliche Missbildungen. Mit der Rückendeckung seines Kanzleichefs Tom Terp reicht er Klage ein und erhält Einsicht in vertrauliche Unternehmensakten. Während DuPont routiniert auf Zeit spielt, kommt Bilott einem Skandal auf die Spur, der auch die Gesundheit vieler Menschen gefährdet. Zum Leidwesen seiner Frau verbeißt sich der idealistische Anwalt in den Fall, bei dem er seine Karriere und seine Gesundheit aufs Spiel setzt. Und trotzdem gibt er nicht auf.

„The Good Liar – Das alte Böse“ setzt Das SommerKino im Ersten am 2. August 2022 fort – in den Hauptrollen spielen Helen Mirren und Ian McKellen.

Darsteller*in Rolle
Mark Ruffalo Rob Bilott
Anne Hathaway Sarah Barlage Bilott
Tim Robbins Tom Terp
Bill Pullman Harry Dietzler
Bill Camp Wilbur Tennant
Victor Garber Phil Donnelly
Mare Winningham Darlene Kiger
William Jackson Harper James Ross
Louisa Krause Carla Pfeiffer
Kevin Crowley Larry Winter
Bruce Cromer Kim Burke
Denise Dal Vera Sandra Tennant
Richard Hagerman Joe Kiger
Abi van Andel Kathleen Welch
John Newberg Dr. Gillespie
Barry Mulholland Charles Holliday
Jeffrey Grover Edward Wallace
und andere

 

Aus einer Trauerfreier ein Fest machen – das hätte dem verstorbenen Lebemann Wolf-Dieter gefallen! Geladene und ungebetene Gäste sorgen jedoch dafür, dass nun alles auf den Tisch kommt, was sich hinter den Kulissen einer ungewöhnlichen Großfamilie angesammelt hat.

Grimme-Preisträger Jan Georg Schütte führte Regie bei dem experimentellen Impro-Comedy-Projekt „Das Begräbnis“. Als Grundlage diente dem herausragenden Darsteller-Ensemble nur das Rollenprofil ihrer Charaktere. Die Natürlichkeit der Dialoge, die erzählerische Nähe der Kamera und die Abgründigkeit der Figuren zeichnen den ungewöhnlichen Fernsehfilm aus.

Ein Dorf in Mecklenburg. Die Beerdigung von Wolf-Dieter, geliebter Patriarch der Großfamilie Meurer und eine Institution im Ort, bringt endlich wieder alle zusammen. In seinem Leben ist „viel passiert“, wie der Pfarrer (Thomas Thieme) in der Grabrede aufzählt: die Flucht von Tochter Sabine (Claudia Michelsen) in den Westen, der Verlust seines besten Freundes Klaus (Jörg Gudzuhn), die Scheidung von seiner ersten Ehefrau Hildegard (Christine Schorn) und die zweite Familiengründung mit der deutlich jüngeren Gaby (Catrin Striebeck) aus dem Westen. Das Lebensmotto des Verstorbenen – Kurs halten trotz schwerer Stürme – gilt natürlich auch für das angesehene Familienunternehmen Meurer Sanitär, gleich nach der Wende 1990 gegründet. Als der natürliche Nachfolger sieht sich sein Sohn Mario (Charly Hübner), die treue Seele. Er möchte die ganze Familie ins Boot holen – sogar den „verlorenen“ Sohn Thorsten (Devid Striesow), der überraschend bei der Trauerfeier erscheint. Der versteht wenig vom Klempnerhandwerk, hat aber dafür vor allem eins im Sinn: die Erbschaft. Bei der Testamentseröffnung erleben nicht nur die beiden Söhne ein böses Erwachen. Als die Feierlaune kippt, wird es für die Alleinerbin Gaby richtig ungemütlich.

Darsteller*in Rolle
Charly Hübner Mario Meurer
Devid Striesow Thorsten Meurer
Claudia Michelsen Sabine Stenz-Meurer
Martin Brambach Carsten Hell
Anja Kling Anna Hell
Catrin Striebeck Gaby Krolmann-Meurer
Thomas Thieme Ernst Wittig
Christine Schorn Hildegard Meurer
Jörg Gudzuhn Klaus Richter
Enno Trebs Kevin Krolmann-Meurer
Adina Vetter Lola Bäuerlein
Luise von Finkh Jacqueline Hell
Uwe Preuss Frank Dietze/Wirt
Gustav Schmidt Böcki
Dirk Martens Patrick König/Finanzberater
Dominic Boeer Mike
Aleksandar Jovanovic Ivan Meierle
und andere

Im Jahr 814 nach Christi ist Johanna als Frau zu einem Leben mit wenig Möglichkeiten verdammt. Ihr Werdegang scheint vorbestimmt: arbeiten, Kinder kriegen und früh sterben. Doch Johanna lehnt sich auf, gegen den strengen Vater, gegen die Regeln der Kirche, für ihre Überzeugung und ihren Glauben. Denn sie spürt, dass ihre Bestimmung eine andere ist, dass Gott ihr einen anderen Weg weist. Doch der Preis dafür ist hoch.
In Dorstadt besucht Johanna die Domschule und begegnet Graf Gerold, einem Edelmann am Hofe des Bischofs. Aus ihrer Freundschaft wird Liebe. Als Gerold in den Krieg zieht, erinnert sich Johanna ihrer Bestimmung. Ihr Ziel aber kann sie als Frau nicht erreichen. Johanna trifft eine folgenreiche Entscheidung: Unter dem Namen Bruder Johannes tritt sie als Mann verkleidet ins Benediktinerkloster Fulda ein und lebt dort als heilkundiger und geachteter Arzt. Als ihre wahre Identität aufgedeckt zu werden droht, flieht sie nach Rom. Dort trifft sie Gerold wieder und bemerkt, dass sie eines nicht länger verleugnen kann: ihre Liebe.
Immer weiter steigt Johanna in der kirchlichen Hierarchie auf, immer größer wird die Gefahr der Entdeckung und immer stärker spürt sie, dass sie sich entscheiden muss: Will sie ihr Herz Gott schenken oder einem Mann? Doch ihr bleibt keine Wahl. Als Papst Sergius stirbt, wird Johanna zu seinem Nachfolger gewählt. Ihre Gefühle für Gerold sind jedoch stärker als ihre Angst, durchschaut zu werden – Johannas Feinde aber warten nur auf eine Gelegenheit, um sie vom Thron zu stürzen.

Darsteller*in Rolle
Johanna Wokalek Johanna
David Wenham Gerold
John Goodman Papst Sergius
Ian Glen Village Priest
Jördis Triebel Gudrun
Edward Petherbridge Aesculapius
Anatole Taubman Anastasius
Alexander Held Kaiser Lothar
Lotte Flack Johanna, 10-14 Jahre alt
Jan-Hendrik Kiefer Johannes, 13-19 Jahre alt
Tigerlily Hutchinson Johanna, 6-9 Jahre alt
William Stütz Johannes, 9-12 Jahre alt
und andere