Eine junge Bestatterin in einem Dorf auf der Schwäbischen Alb wird zu einer engagierten Ermittlerin, das war 2019 der Ausgangspunkt für den spannenden und unterhaltsamen Krimi „Die Bestatterin – Der Tod zahlt alle Schulden“ mit Anna Fischer in der Rolle der mutig-unbeirrbaren Lisa Taubenbaum. Nun ist Anna Fischer erneut als Bestatterin zu sehen und wieder geht sie mit offenen Sinnen und wachem Verstand den Rätseln nach, die die Verstorbenen ihr aufgeben:

Das Geschäft läuft nicht besonders gut bei Taubenbaum-Bestattungen in Hepperlingen. Deshalb arbeitet Lisa Taubenbaum wieder häufiger als Physiotherapeutin, ihr Bruder Hannes tischlert eher Ladentheken als Särge und Vater Alfons networkt eifrig im Gemeinderat. Die Leiche einer jungen Frau an einer Bushaltestelle bringt zwar Arbeit, aber da niemand weiß, um wen es sich handelt, ist mit einer wenig einträglichen Bestattung auf Staatskosten zu rechnen. Deshalb hat Alfons überhaupt nichts dagegen, dass Lisa versucht, die Identität der Unbekannten zu klären. Seiner Tochter lässt diese Tote keine Ruhe, ein Herzstillstand in dem Alter gibt ihr zu denken. Lisas hartnäckige Nachforschungen bringen tatsächlich etliche Ungereimtheiten zutage, für die Dorfpolizist Andi allerdings nur begrenztes Interesse aufbringt. Aber Lisa kennt ja den Stuttgarter Kommissar Thomas Zellinger, den sie ohnehin gerne wiedersieht. Auch professionell gibt es für ihn genug zu tun. Denn der Autoschlüssel der Toten führt Lisa zu einem Unfallauto im Wald – und in dessen Kofferraum zur Leiche des alten Dürr. Jetzt ist auch der Gemeinderat involviert, denn Dürr besaß ein hart umkämpftes Grundstück, das in den ohnehin streitigen Hepperlinger Ausbauplänen eine große Rolle spielt. Während der Streit im Gemeinderat immer weiter eskaliert, die Parteien um die Stimmen der Ratsmitglieder werben und Alfons mit seinem Gewissen ringt, macht Lisa sich an die nicht ungefährliche Aufgabe, den Zusammenhang zwischen dem Tod des alten Dürr und der jungen Frau aufzuklären.

Darsteller Rolle
Anna Fischer Lisa Taubenbaum
Artus Maria Matthiessen Alfons Taubenbaum
Frederik Bott Hannes Taubenbaum
Christoph Letkowski Kommissar Thomas Zellinger
Helgi Schmid Andi Kuhn
Thomas Schmauser Jörg Waibel
Robert Schupp Paul Geller
Marc Zwinz Rolf Zerwegg
Eva Bay Elisabeth Dürr
Lodi Doumit Jutta Biebl
Jo Jung Bürgermeister Kübner
Isabella Bartdorff Sandra Wurz
David Hürten Achim
Gerd Rigauer Alfred Dürr
Johannes Berzl Tobi
Ralph Hönicke Radler
Ingeborg Schöner Frau Brettschneider
Katharina Hintzen Pflegerin
und andere

 

… und viel Spaß mit unseren Filmen zum Jahreswechsel im Ersten!

(Hier eine Auswahl)

 

 

Silvester

Mein Sohn, der Klugscheißer, 12:20 Uhr (Wh. 03:30 Uhr)

Frühstück bei Tiffany
Frühstück bei Tiffany, 13:50 Uhr

Loriots Pappa ante Portas, 17:05 Uhr

Maria Mafiosi, 18:30 Uhr (Wh.: 01:55 Uhr)

Neujahr

Das Glück ist ein Kaktus, 13:15 Uhr

Oma zockt sie alle ab, 14:45 Uhr

Sein letztes Rennen, 16:30 Uhr

Mein wildes Herz – Alles auf Sieg, 18:15 Uhr

Schneller als die Angst, Folge 1 & 2, ab 21:45 (Wh. 02:40 Uhr)

Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand, 23:30 Uhr

 

Das Serien-Highlight zum Jahresbeginn im Ersten:

„Schneller als die Angst“

Ab 1. Januar 2022; 21:45 Uhr

6 Folgen à ca. 45 Minuten

 

 

 

 

 

 

 

Ein Verurteilter kommt aus dem Gefängnis und setzt alles daran, den wahren Mörder seiner Frau zu finden, um seine Kinder zurückzubekommen. Das ist die Ausgangssituation für das Krimidrama „Unschuldig“ mit Felix Klare in der Hauptrolle. Er spielt den Familienvater, der auf sich gestellt die Wahrheit ans Licht bringen will. Für Angehörige, Zeugen und sogar die Polizei könnte genau das zum Problem werden. Zwischen die Fronten gerät Britta Hammelstein als unbeugsame Kommissarin, die ein fatales Netz aus Falschaussagen und Ermittlungsfehlern freilegt. Regisseur Nicolai Rohde verbindet die Familientragödie mit einem hochspannenden Kriminalfall:

Schmerz, Wut und Verzweiflung – so sieht es in Alex Schwarz aus, der unschuldig sieben Jahre für den Mord an seiner Frau im Gefängnis saß. Sein 15-jähriger Sohn Lasse und die zwölfjährige Lena, die bei seiner Schwägerin Marion aufwachsen, wollen von ihrem leiblichen Vater nichts mehr wissen. Für sie gibt es keinen Zweifel, dass er ihre Mama auf dem Gewissen hat, obwohl Alex die Tat vor Gericht bestritten hat. Die Chance auf einen Neuanfang bekommt Alex, als der damalige Belastungszeuge seine Falschaussage widerruft. In Freiheit beginnt für ihn jedoch ein neuer Spießrutenlauf, denn niemand außer seinem Bruder Daniel glaubt an seine Unschuld.
Für Marion und ihren Mann Uwe steht viel mehr als die Frage nach Gerechtigkeit auf dem Spiel. Das kinderlose Paar fürchtet um sein nach der Tragödie ihrer Schwester aufgebautes Familienglück mit den beiden Pflegekindern. Marion hofft deshalb, dass die Wiederaufnahme der polizeilichen Ermittlungen doch etwas ergibt, was ihren verhassten Ex-Schwager wieder hinter Gitter bringt. Die Leitung der Ermittlung bekommt Kriminaloberkommissarin Katrin Jahnke übertragen. Was ihr Vorgesetzter nicht weiß: Die junge Kommissarin ist heimlich mit ihrem Kollegen Jan liiert, der seine Beförderung zum Hauptkommissar dem damaligen Schuldspruch verdankt, und alles andere als unbefangen ist. Dennoch nimmt sie auf ihre Beziehung keine Rücksicht. Schonungslos deckt sie ein unheilvolles Geflecht aus Ungereimtheiten, Halbwahrheiten und Lügen auf. Nun kommen alle ins Visier, die sich bisher durch die Verurteilung von Alex in Sicherheit wiegen konnten: sein früherer Freund, der ihm das Alibi entzog, Marion, die einen handfesten Streit mit ihrer Schwester in der Todesnacht verschwiegen hat, und sogar der Ermittler Jan, dem ein Schuldspruch gegen Alex wichtiger war als die Wahrheit. Für Katrin wird der Fall zu einem persönlichen Trauma, der ihre Zukunfts- und Familienträume zerstört. Nachforschungen stellt auch Alex an, der kein Vertrauen mehr in die Polizei hat. Er weiß, dass ihm seine Kinder nur glauben, wenn der vermeintlich wahre Täter gefunden wird. Heimlich gelingt es ihm, Kontakt zu seinem Sohn Lasse aufzunehmen, der zwischen die Fronten des Konflikts zwischen Alex und Marion gerät. Während sein Vater um das Sorgerecht für ihn und  Lena kämpft, will seine „neue“ Mutter verhindern, dass sie „ihre“ Kinder verliert.

Darsteller Rolle
Felix Klare Alex Schwarz
Sascha Alexander Gersak Daniel Schwarz
Anna Loos Marion Mosbach
Yuri Völsch Lasse Schwarz
Ruby M. Lichtenberg Lena Schwarz
Godehard Giese Uwe Mosbach
Florian Panzner Sven Kolbeck
Steven Scharf Jan Menhart
Britta Hammelstein Katrin Jahnke
Almila Bagriacik Aynur Yldrim
Bernhard Conrad Bernd Lippert
Sebastian Hülk Arne Förster
Lisa Bitter Julia Kolbeck
Alexandra Finder Marie Kolbeck
Andreas Nickl Bastian Urbach
Sarah Victoria Schalow Eva (Tagesmutter)
Maik Reinhardt Jakob Jahnke
Luise Weiss Dana Schwarz
Jens Weisser Günther Hofstatt
Isabel Schosnig Judith Grote
Christoph Glaubacker Stefan Vogt
Annedore Kleist Richterin
Christina Lindner Nachrichtensprecherin
Andreas Christ Tim
Anna Kumosiak Agata Wawowski
und andere

 

Mitten am Tag wird vor einem Juwelierladen in der Weimarer Innenstadt ein Geldbote kaltblütig ermordet. Kira Dorn und Lessing werden zufällig Zeugen und verfolgen den Täter. Bei einem Schusswechsel in der Parkhöhle wird Lessing verletzt, der Täter kann entkommen:

Bei dem toten Boten handelt es sich um Ludgar Döllstädt, Geschäftsführer des Sicherheitsunternehmens „Geist Security“. Während Kurt Stich überzeugt ist, dass es sich bei der Tat um einen Raubmord handelt, vermutet Kira mehr dahinter. Lessing hatte das Mordopfer einige Tage zuvor mit Maike Viebrock, einer Abteilungsleiterin des Landesverwaltungsamts, bei einer Verkehrskontrolle angehalten. Im Kofferraum befand sich ein seltener Papagei. Wollte der Inhaber der Sicherheitsfirma, John Geist, seinen Geschäftsführer liquidieren, um seine Firma vor einem tierischen Bestechungsskandal zu schützen? Kira Dorn und Lessing geben alles, um den Schuldigen in diesem komplexen Fall zu finden, in dem nichts so ist, wie es scheint …

Darsteller Rolle
Nora Tschirner Kira Dorn
Christian Ulmen Lessing
Ronald Zehrfeld John Geist
Inga Busch Maike Viebrock
Jördis Trauer Kerstin Brune
Florian Kroop Pierre Mahlig
Thorsten Merten Kurt Stich
Ute Wieckhorst Dr. Seelenbinder
Arndt Schwering-Sohnrey Ludwig Maria Pohl „Lupo“
Jona Truschkowski Zwerg
Cornelia Heyse Frau König
Eugen Knecht Lars Groditz
Manuel Ossenkopf Holger Wollbach
Wanja Valentin Kube Tifftoff
und andere

 

Vicco von Bülow alias Loriot schuf mit „Loriots Pappa ante Portas“ eines seiner unvergessenen Meisterwerke, an seiner Seite Loriots langjährige Sketch-Partnerin Evelyn Hamann:

Heinrich Lohse, altgedienter Einkaufschef der Deutsche Röhren AG, ist in letzter Zeit etwas zerstreut. Als er eines Tages Schreibpapier und Radiergummis für die kommenden 40 Jahre ordert, nur um einen Mengenrabatt auszuhandeln, schickt Generaldirektor Blume ihn in den Vorruhestand. Doch der 60-Jährige fühlt sich noch zu jung, um nur auf der faulen Haut zu liegen. Zum Schrecken seiner Gattin Renate, die sich ohne den ordnungsliebenden Pedanten komfortabel eingerichtet hat, kündigt Heinrich an, sein in 37 Berufsjahren erworbenes Organisationstalent ganz dem Haushalt und der Familie zur Verfügung zu stellen. Mit dem Ergebnis, dass er palettenweise Senf einkauft und der Putzfrau erklärt, wie sie das Haus effektiver reinigen könne. Außerdem lässt er sich von den erstbesten Hausierern Wurzelbürsten und Badezusatz aufschwätzen – weil es günstige Rabatte gibt. Renate erträgt die Schrullen ihres Mannes zunächst mit Engelsgeduld und hofft, dass Heinrich sich nur an die neue Situation gewöhnen müsse. Doch als Heinrich mangels Beschäftigung mit zum Kaffeekränzchen kommt und sie beim gemütlichen Einkaufsbummel ungeduldig zur Eile drängt, hängt alsbald der Haussegen schief. Auf der Suche nach Freiräumen nimmt Renate einen Job in einer Bonbonfabrik an. Heinrich dämmert, dass er etwas falsch gemacht hat, und will seine Frau besänftigen. Um sie zu überraschen, vermietet er das Haus an eine Filmproduktion – und treibt Renate damit an den Rand eines Nervenzusammenbruchs.

Darsteller:in Rolle
Loriot Heinrich Lohse
Evelyn Hamann Renate Lohse
Gerrit Schmidt-Foß Dieter Lohse
Dagmar Biener Brigitte Mielke
Ortrud Beginnen Gertrud Mielke
Inge Wolffberg Frau Kleinert
Hans-Günter Martens Kurt Kaminski
Hans-Helmut Müller Fabrikant Drögel
Irm Hermann Hedwig
Hans Peter Korff Hellmut
Kurt Hübner Generaldirektor Blume
und andere

 

… und viel Spaß mit unseren Feiertagsfilmen im Ersten!

(Hier eine Auswahl)

Heiligabend

Der Wunschzettel, 14:35 Uhr (Wh. 0:05 Uhr)

Um Himmels Willen – Mission unmöglich, 17:00 Uhr (Wh. 3:15)

Sissi, 20:15 Uhr (Wh. 25.12., 15:25 Uhr)

Die Feuerzangenbowle, 21:55 Uhr (Wh. 1:40 Uhr)

1. Weihnachtsfeiertag

Sissi, 15:25 Uhr

Sissi, die junge Kaiserin,17:10 Uhr

Nord bei Nordwest – Ho ho ho!, 20:15 Uhr, Wh.: 2:35 Uhr

Und wer nimmt den Hund? 21:45 Uhr

Ottilie Faber von Castell – Eine mutige Frau, 23: 30 Uhr

2. Weihnachtsfeiertag

Der kleine Lord, 15:05 Uhr

Sissy – Schicksalsjahre einer Kaiserin, 16:45 Uhr

Donna Leon – Ewige Jugend, 21:45 Uhr (Wh.: 2:30 Uhr)

 

Das Highlight zwischen den Jahren im Ersten:

„Eldorado KaDeWe – Jetzt ist unsere Zeit“

 27. Dezember 2021; 20:15 Uhr

6 Folgen à ca. 50 Minuten

 

 

 

 

Zu viel, zu oft, zu laut – und doch: Für Rainer ist Rock ’n‘ Roll immer noch das pure Leben! Hauptdarsteller Jan Josef Liefers spielt in „So viel Zeit“ einen todkranken Ex-Gitarristen, der ein letztes Mal seine frühere Band zusammenbringen möchte. Der vielfach ausgezeichnete Regisseur Philipp Kadelbach inszenierte die Comeback-Geschichte als Liebeserklärung an die 1980er und die himmelgraue Ruhrpott-Perle Bochum. Als Vorlage für die Tragikomödie diente der gleichnamige Bestsellerroman von Frank Goosen. Neben dem hochkarätigen Line-Up der Darsteller mit Armin Rohde, Jürgen Vogel, Jeanette Hain und Alwara Höfels geben sich die „Scorpions“ die Ehre. Für eine rockige Retrostimmung sorgen die beiden Songs der Filmband „Bochums Steine“ um Liefers:

Jeder Tag zählt! Was nach einem abgedroschenen Kalenderspruch klingt, wird für den Musiklehrer Rainer unfreiwillig zum Lebensmotto. Durch den Kopf des Mittfünfzigers frisst sich ein Gehirntumor und gibt ihm bestenfalls noch ein Jahr. Die Bestandsaufnahme seines bisherigen Daseins fällt wenig berauschend aus: Bei seiner Exfrau Brigitte gibt es kein Zurück, für seinen Sohn Daniel ist er alles andere als ein guter Papa und an den Jugendtraum einer Rockkarriere erinnert nur noch seine abgenudelte Gitarre. Dass es seine Band „Bochums Steine“ vor 30 Jahren nicht geschafft hat, lag vor allem an Rainer und seinem Ego. Nun möchte er die Jungs noch einmal zusammentrommeln – für einen Abschied oder den verspäteten Durchbruch? Wer weiß. Bei der Konzertveranstalterin Steffi rennt er mit seiner Revival-Idee offene Türen ein. Auch der Schlagzeuger Bulle, Bassist Konni und Keyboarder Thomas – allesamt zwischen bürgerlicher Existenz und altersbedingter Lebenskrise – machen nach anfänglichem Zögern mit. Um den Sänger Ole wieder an Bord zu holen, muss Rainer jedoch über seinen Schatten springen – und geraderücken, was er damals verbockt hat. Viel Zeit bleibt ihm nicht.

 

Darsteller Rolle
Jan Josef Liefers Rainer
Richy Müller Thomas
Armin Rohde Bulle
Jürgen Vogel Ole
Matthias Bundschuh Konni
Alwara Höfels Corinna
Laura Tonke Steffi
Dorkas Kiefer Michaela
Jeanette Hain Brigitte
Karen Böhne Angelika
André Hennicke Oehlke
Serafin Mishiev Daniel
und andere

 

Auf der Suche nach Wilderern stößt Jonas im Wald auf den 17-jährigen Julian, der sich mit seiner schwangeren Freundin Lena in einer alten Blockhütte eingerichtet hat. Die beiden Teenager halten sich dort ohne das Wissen ihrer Eltern versteckt, da diese gegen die Beziehung und das Baby sind. Lenas Mutter Carolin drängt sogar auf eine Adoption. Auf Jonas‘ dringliche Bitte hin, informieren Lena und Julian die Eltern über ihren Aufenthaltsort, die daraufhin noch mehr Druck ausüben. Als Julian von seinem Vater Ralf erfährt, dass er seine Jugendstrafe antreten muss, weil er Sozialstunden geschwänzt hat, wird es für die jungen Leute zu viel und sie hauen ab. Unterwegs setzten bei Lena die Wehen ein ….

Den nächsten Film der Reihe zeigt Das Erste am 29. Januar 2021: „Der Ranger – Paradies Heimat: Sturm“.

Darsteller Rolle
Philipp Danne Jonas Waldek
Eva-Maria Grein von Friedl Rike Waldek
Liza Tzschirner Emilia Graf
Heike Jonca Monika Waldek
Matthias Brenner Karl Nollau
Jörg Witte Christoph Fischer
Sebastian Kaufmane Kai Evers
Inka Friedrich Carolin Mendel
Bernd Michael Lade Ralf Faber
Dennis Hofmeister Lukas Waldek
Fine Sendel Lena Mendel
Jonathan Lade Julian Faber
Christoph von Friedl Jan Meier
Bernd-Christian Althoff Moritz Hochstätter
und andere

 

Hannelore Elsner, Uschi Glas und Jutta Speidel spielen drei Freundinnen, die sich jahrzehntelang aus den Augen verloren hatten. Gemeinsam ein Tanzcafé zu eröffnen, gibt dem  zerstritten Trio neue Energie und den Glauben an die Liebe zurück. Christine Hartmann führte Regie bei der ebenso feinfühligen wie unterhaltsamen Best-Ager-Komödie, die ihre grandiosen Hauptdarstellerinnen in den Mittelpunkt rückt. Einen heimlichen Verehrer spielt Hansi Kraus, der die Frauen bei ihrem mutigen Vorhaben unterstützt. Auf wunderbare Weise zeigt der Film, dass man jederzeit etwas Neues beginnen kann, wenn man es selbst in die Hand nimmt:

Maria, Helga und Kiki waren in Jugendtagen beste Freundinnen. Jetzt herrscht seit vielen Jahren Funkstille zwischen ihnen. Als sich Helga und Maria eines Tages zufällig begegnen, hält sich die Wiedersehensfreude eher in Grenzen. Bei beiden Frauen ist nicht so arg viel los im Leben: Helga, zweifache Mutter und bereits Oma, trauert ihrem verstorbenen Mann nach und Maria, deren Sohn Jakob und Schwiegertochter Paula inzwischen den Familien-Juwelierladen übernommen haben, fühlt sich nicht minder einsam. In dem Moment taucht die Dritte des Mädels-Trios auf: die exzentrische Kiki, die von Landshut aus in die weite Welt aufgebrochen ist, um Musikkarriere zu machen. Von ihrem frühen Ruhm ist aber genauso wenig geblieben wie von ihren Gagen. Dass ausgerechnet Kiki, die sie damals bei dem Jugendtraum von einem gemeinsamen Tanzcafé hat sitzen lassen, nun wieder auf beste Freundin macht, finden die anderen beiden alles andere als prickelnd. Und doch beginnt die alte Idee, das Tanzcafé Düll zu übernehmen, bald Formen anzunehmen. Marias Sohn Jakob und Helgas Töchter Riccarda und Sabine wollen dies mit allen Mitteln stoppen. Unterstützung bekommen die drei Damen von Kikis Schwarm Cabrio und Helgas heimlichem Verehrer Lothar, die den „Club der einsamen Herzen“ herbeisehnen. Das hilft, um Rückschläge wegzustecken – denn Maria, Helga und Kiki wollen es einfach noch mal wissen…

Darsteller:in Rolle
Hannelore Elsner Kiki Kröschl
Jutta Speidel Helga Kreitmann
Uschi Glas Maria Brenner
Hansi Kraus Lothar Wessel
Gundi Ellert Josefine Breitenbach-Wessel
Kathrin Anna Stahl Sabine Kreitmann
Ina Lehmann Riccarda Kreitmann
Lennox Voelklein Simon
Max Schmidt Jakob Brenner
Kathrin von Steinburg Paula Brenner
Billie Zöckler Emmy
Eduardo Mulone Cabrio
Christian Schneller Horst
Gerhard Wittmann Joachim
Tjark Bernau Florian
Christian Buse Pfarrer
Barbara Witt Ordensschwester
Karlheinz Attenkofer Notarzt
Adrian Spielbauer Polizist
Wolfgang Haas Auto-Mechaniker
Valeria Eisenbart Kiki (Rückblick)
Yu Fang Xiang
Sebastian Lemanczyk Feuerwehrmann
Michaela Karl Riccardas Freundin 2
Katharina Kroes Riccardas Freundin
und andere

 

Fakt oder Fiktion? Die „Geschichten hinter den Geschichten“ schildert das amerikanische Regie-Duo Brian Klugman und Lee Sternthal in ihrem doppelbödigen Drama nach eigener Drehbuchvorlage: Auf drei Erzählebenen  erforscht der prominent besetzte Film die oft zerstörerische Kraft der Worte und stellt die Frage nach dem geistigen Eigentum niedergeschriebener Biografien. Daneben glänzt er als stilvolles literarisches Beziehungsdrama mit hoch emotionalen Kapiteln, die – möglicherweise – das Leben schrieb. In den Hauptrollen beeindrucken die Hollywoodstars Dennis Quaid und Bradley Cooper sowie der britische Oscar-Preisträger Jeremy Irons.

Der renommierte Schriftsteller Clay Hammond hält in New York eine vielbeachtete Lesung aus seinem Erfolgsroman „The Words“. In dem Buch geht es um den perfiden Werdegang eines seiner Kollegen: Rory Jansen ist ein rastloser Nachwuchsautor, der darum kämpft, im harten Literaturbetrieb den Durchbruch zu schaffen. Seine Ehefrau Dora unterstützt ihn dabei. Eines Tages entdeckt Rory in einer alten Aktentasche ein vergilbtes Manuskript aus anonymer Quelle, das ihn völlig in seinen Bann zieht: Hier ist der Roman, den er immer schreiben wollte! Nach langem Zögern gibt der ehrgeizige Schriftsteller das Werk als sein eigenes aus und spielt es einem Verleger zu. „Tränen am Fenster“, so der Titel, avanciert zur Sensation. Rory gilt als neuer Stern am New Yorker Literaturhimmel, das Leben meint es fortan gut mit ihm. Bis er eines Tages die Begegnung mit einem alten Mann macht, der ihm unmissverständlich zu verstehen gibt, dass es sich bei ihm um den wahren Verfasser des gefeierten Textes handelt, hinter dem eine ganz persönliche Lebenstragödie steckt. Rory ist fassungslos und verzweifelt: Wird nun die ganze Wahrheit seines Betrugs ans Licht kommen? Die Antwort kennt allein Clay Hammond, denn er hat sich Rory Jensens unaufrichtige Karrierestory in seinem Bestseller zu Eigen gemacht. Doch ist diese Geschichte tatsächlich wahr – oder nur die Erfindung eines phantasiebegabten Erfolgsautors?

Darsteller Rolle
Dennis Quaid Clay Hammond
John Hannah Richard Ford
Jeremy Irons Der alte Mann
Bradley Cooper Rory Jansen
Zoë Saldana Dora Jansen
Vito DeFilippo Türsteher
Michael McKean Nelson Wylie
Lucinda Davis Verkäuferin
J. K. Simmons Herr Jansen
Olivia Wilde Daniella
James Babson Dan Zuckerman
Kevin Desfosses Assistent von Rory
Ron Rifkin Timothy Epstein
und andere

 

Der Erfolgsbanker Andy Brettschneider (gespielt vom vielfach ausgezeichneten Charakterdarsteller CharlyHübner) muss sich in „Für immer Sommer 90“ auf eine Reise in die Vergangenheit machen, um herauszufinden, wer hinter einer anonym verfassten Nachricht steht, in der ihm eine Vergewaltigung vorgeworfen wird. Eine geschäftliche Intrige, eine perfide Erpressung oder ein später Racheakt? Bei ihrer ersten gemeinsamen Regiearbeit setzten Jan Georg Schütte und Lars Jessen auf Improvisation: Mit überraschenden Details konfrontiert, musste das hochkarätig besetzte Ensemble spontan reagieren. Die exzellente Bildgestaltung von Moritz Schultheiß begleitet die Charaktere mit unaufdringlicher Nähe. Sommer 1990, Deutschland im Feierrausch der Wiedervereinigung: In Mecklenburg-Vorpommern nutzt die Jugendclique von Andy (Charly Hübner) den Titelgewinn bei der Fußballweltmeisterschaft für eine ausgelassene Party am See: Alkohol, Drogen – Filmriss! Was in der Nacht passiert ist, bekommt 30 Jahre später eine neue Bedeutung. Andy ist inzwischen erfolgreicher Investmentbanker und nutzt selbst die Corona-Krise für einen Karrieresprung. Eine anonym verfasste Nachricht wirft ihm nun jedoch vor, damals vor 30 Jahren eine junge Frau vergewaltigt und damit ihr Leben zerstört zu haben. Zunächst vermutet er eine berufliche Intrige – womöglich zugunsten seiner Kollegin Bea (Lisa Maria Potthoff). Dass auch seine Mutter Ingrid (Walfriede Schmitt) das Schreiben erhalten hat, bringt ihn auf eine andere Vermutung. Jemand aus seiner alten Clique, bei der sich Andy 30 Jahre nicht gemeldet hat, muss damit etwas zu tun haben. Nach und nach sucht er seine Freunde von früher auf.
Alle haben sich verändert und nicht alle Träume haben sich nach dem Mauerfall erfüllt. Andy weiß, dass er niemanden vergewaltigt hat. Aber Perspektiven ändern sich mit der Zeit und hinter dem Vorwurf steckt eine zweite Wahrheit, der sich Andy stellen muss. Als er seinen besten Freund Ronny (Peter Schneider) wiedertrifft, wird er mit der Gegenwart konfrontiert und gezwungen sich zu fragen, mit welcher Haltung er sein Leben füllen will.

Schwedens Filmemacher stehen nicht nur für erfolgreiche Krimis, sondern überzeugen seit jeher in den unterschiedlichsten Genres. Nun stellt Lukas Moodysson mit der Dramedy-Serie „Gösta“ ein weiteres Mal sein Talent für lakonischen Humor unter Beweis. Der preisgekrönte Autor und Regisseur lässt seinen treuherzigen Titelhelden mit berührender Naivität einem selten gewordenen Ideal hinterherjagen: Der rauen Welt selbstlos jeden Tag mit guten Taten ein Stück zum Besseren zu verhelfen – ohne Rücksicht auf die eigene Befindlichkeit, ein gewagtes Unterfangen. Die zwölfteilige Serie steht ab Samstag, 5. Dezember 2020, 2:15 Uhr in der Mediathek der ARD zum Abruf bereit. Alle Folgen werden zudem ab 5. Dezember 2020, 20:15 Uhr auf ONE ausgestrahlt. Die jeweils 30-minütigen Folgen erzählen die Geschichte des idealistischen Kinder- und Jugendpsychologen Gösta, der sich aufopfert, um es allen Personen, die er beruflich und auch im Privaten trifft, recht zu machen. Für seinen ersten Job ist der Mittzwanziger von Stockholm in die Wälder Smålands gezogen. In seiner einfachen Blockhütte gibt er einem Asylbewerber ein Zuhause. Doch schon bald kommen weitere gebetene und ungebetene Gäste hinzu, die wenig Rücksicht auf ihren Gastgeber nehmen. Auch seine Fernbeziehung mit der neurotischen Melissa läuft immer schlechter, und bei der Arbeit setzt ihm eine übergriffige Kollegin zu. Doch Gösta bleibt seinen gutmütigen Prinzipien treu. Lukas Moodysson gelingt es auf subtile Weise, ein Ensemble skurriler Figuren um den altruistischen Protagonisten zu versammeln – und jeder dieser grandios besetzten Charaktere hat nur ein Streben: Gösta gnadenlos auszunutzen. Als aufopferungsvoller Kinderpsychologe zeigt Hauptdarsteller Vilhelm Blomgren eine beeindruckende Schauspielerleistung. An seiner Seite überzeugt Mattias Silvell, der als Göstas Vater in allem das genaue Gegenteil seines Sohnes darstellt: selbstverliebt, impulsiv und verantwortungslos.

Folge 1– Soll ich etwa alleine sterben?

Der 28-jährige Gösta (Vilhelm Blomgren) ist von Stockholm nach Småland gezogen, um seine erste Stelle als Kinder- und Jugendpsychologe anzutreten. Er genießt das unaufgeregte Provinzleben, fährt begeistert mit seinem Fahrrad zur Arbeit und liebt die Einfachheit seiner rustikalen Blockhütte. Dort beherbergt er den Asylbewerber Hussein (Nidhal Fares), den er neben seiner Arbeit umsorgt. Gösta will mit Hilfsbereitschaft mehr Menschlichkeit in alle Facetten seines Alltags bringen. Einer alleinstehenden Rentnerin (Lena-Pia Bernhardsson) hilft der selbstlose Wohltäter beim Einkauf. Für seine Freundin Melissa (Amy Deasismont), die ihn am Wochenende in Stockholm sehnsüchtig erwartet, ist er ohnehin der beste Mensch der Welt. Ohne seine Nähe vertrödelt sie den ganzen Tag, anstatt fürs Medizinstudium zu pauken. Als Gösta wegen seinen Hilfsaktionen den letzten Zug zu ihr verpasst, überrascht sie ihn selbst in seiner Hütte. Doch in der gleichen Nacht taucht noch jemand anderes überraschend auf: Göstas exzentrischer Vater Tomas (Mattias Silvell), der von seiner Lebensgefährtin vor die Tür gesetzt wurde. Er braucht jetzt ein Bett, natürlich nur vorübergehend.

Folge 2 – Vögel singen überall

Für Gösta (Vilhelm Blomgren) ist es eine Selbstverständlichkeit, Menschen in Not zu helfen. Das gilt natürlich auch für seinen Vater Tomas (Mattias Silvell), der nach längerer Funkstille bei ihm unterkommen möchte. Tomas beteuert, selbstverständlich niemandem zur Last fallen zu wollen. Er sei bislang nicht der beste Vater gewesen, aber auch schwerkrank. Gösta nimmt ihn liebevoll in seiner bescheidenen Behausung auf und macht für ihn eine Klappmatratze in der Küche schlafbereit. Auf was er sich da einlässt, ahnt Gösta jedoch nicht. Tomas beginnt nämlich schon bald, das Leben in der rustikalen Blockhütte durcheinanderzuwirbeln. Ihm ist der Asylbewerber Hussein (Nidhal Fares) nicht geheuer. Melissa (Amy Deasismont), die sensible Freundin seines Sohnes, verstört Tomas mit verletzenden Bemerkungen über ihr Medizinstudium. An der Blockhütte möchte er ungefragt Umbauten vornehmen und macht sich daran, den Fußboden herauszureißen. Ohne sich zu wehren, beginnt Gösta die Kontrolle über seine vier Wände zu verlieren.

Folge 3 – Nichts als Müll

Der junge Kinder- und Jugendpsychologe Gösta (Vilhelm Blomgren) versucht, seinen Patienten soweit wie möglich entgegenzukommen. Besonders am Herzen liegt ihm Saga (Clara Christiansson Drake), zu der er mit seiner einfühlsamen Art ein Vertrauensverhältnis aufgebaut hat. Als der suizidgefährdete Teenager in die Abteilung der Erwachsenenpsychologe überstellt werden soll, versucht Gösta dies zu verhindern. Er glaubt felsenfest, ihr als Einziger helfen zu können. Seine erfahrene Chefin (Christina Evertsson) sieht das anders und weist den Berufsanfänger unmissverständlich an, wie alle anderen den bewährten Abläufen zu folgen. Gösta hält sich jedoch nicht daran und gibt Saga heimlich für den Notfall seine private Telefonnummer. Sein Vater Tomas (Mattias Silvell), der sich bei ihm auf unbestimmte Zeit eingenistet hat, ändert nicht nur die Aufteilung der Zimmer zu Ungunsten des Asylbewerbers Hussein (Nidhal Fares), der nun auf den Dachboden ziehen muss. Er beginnt auch mit dem eigenmächtigen Umbau der Blockhütte, die sein Sohn nur gemietet hat. Als Gösta nach Hause kommt, bleibt ihm keine andere Wahl, als mitzumachen.

Folge 4 – Vietcong, 1862

Das ist gerade noch einmal gut gegangen: Gösta (Vilhelm Blomgren) findet die depressive Saga (Clara Christiansson Drake) schlafend auf einer Parkbank. Der Teenager weigert sich jedoch, in die psychologische Notfallambulanz zu gehen. Aus Sorge nimmt Gösta seine suizidgefährdete Ex-Patientin für eine Nacht bei sich auf und überlässt ihr sein Bett. Natürlich darf das bei der Arbeit niemand wissen. Der unkonventionelle Psychologe ist sich aber absolut sicher, das Richtige zu tun. Seine beschauliche Blockhütte wird immer mehr zu einer betreuten Wohngemeinschaft mit Halbpension, denn nach seinem langen Arbeitstag versorgt der selbstlose Wohltäter auch noch seine Gäste. Während die labile Saga, sein exzentrischer Vater Tomas (Mattias Silvell) und der traumatisierte Flüchtling Hussein (Nidhal Fares) alle Betten belegen, übernachtet Gösta auf einer Klappmatratze in der Küche. Bei der Arbeit hat er einen schweren Stand: Seine Kolleginnen beäugen kritisch, was der unkonventionelle Berufsanfänger ausprobiert, um seine jungen Patienten bei der Therapie besser zu erreichen. Selbst ein Schaukelstuhl, den er bei Sitzungen nutzt, sorgt für eine Diskussion mit seiner erfahrenen Kollegin Lotta (Elisabet Carlsson).

Folge 5 – Zwei Idioten

Gösta (Vilhelm Blomgren) hat die depressive Saga (Clara Christiansson Drake) für eine Übergangszeit aufgenommen. Die unkonventionelle Schocktherapie seines Vaters Tomas (Mattias Silvell) zeigt eine erstaunlich positive Wirkung: Saga scheint ihr akutes Tief zu überwinden. Zwar war in der Männer-WG strenggenommen kein Bett mehr frei, aber der selbstlose Gastgeber schläft nun auf einer Matratze in der Küche. Das Schlafzimmer hat sein Vater übernommen, der immer mehr auch den Ton angibt. Er nimmt Gösta und Saga zu einem spontanen Ausflug an einen Ort seiner Jugendzeit mit: dem Gelände eines legendären Musikfestivals. Auch für Gösta hat dieser Ort, wie er von seinem Vater erfährt, eine besondere Bedeutung. Einen überraschenden Besuch bekommt Gösta im Büro. Seine Kollegin Lotta (Elisabet Carlsson) sucht eine Aussprache und schlägt ein Treffen nach Feierabend vor. Gösta ist zwar nicht begeistert, schafft es aber nicht abzusagen. Unterdessen macht sich seine Freundin Melissa (Amy Deasismont) Gedanken über die Beziehung.

Folge 6 – Überraschung

Der 28-jährige Kinder- und Jugendpsychologe Gösta (Vilhelm Blomgren) möchte für jeden Menschen da sein. In seiner kleinen Waldhütte beherbergt er seinen Vater (Mattias Silvell), den traumatisierten Flüchtling Hussein (Nidhal Fares) und seine ehemalige Patientin Saga (Clara Christiansson Drake). Für seine Freundin Melissa (Amy Deasismont) bleibt wenig Zeit. Dass Gösta so liebenswert, verständnisvoll und herzensgut ist, potenziert darüber hinaus ihre Minderwertigkeitskomplexe ins Unermessliche. Nach einem längeren Gespräch mit ihrem Bruder Fabian (Olle Sarri) zieht Melissa die Konsequenz und macht Schluss. Natürlich nimmt Gösta selbst diesen schweren Schlag erwartungsgemäß mit Liebe, Verständnis und Güte auf und bietet Melissa die Freundschaft an. Selbstverständlich könne Melissa in der schweren Trennungszeit weiterhin auf seine Unterstützung bauen! Wie es ihm dabei geht, fragt sie nicht. Für Trauer bleibt Gösta keine Zeit, denn seine Kollegin Lotta (Elisabet Carlsson) bittet um ein Gespräch. Es geht streng genommen um nichts Berufliches. Gösta weiß, dass es sich um einen Vorwand handelt, dennoch gelingt es ihm nicht, sich dem Unvermeidlichen zu entziehen. Als er am nächsten Morgen nach Hause kommt, erlebt er eine Überraschung.

Folge 7  – Alles verwelkt

Der Kinder- und Jugendpsychologe Gösta (Vilhelm Blomgren) fühlt sich hundeelend. Die schmerzhafte Trennung von seiner Freundin Melissa (Amy Deasismont) setzt ihm schwer zu. Auch die Nacht mit seiner Kollegin Lotta (Elisabet Carlsson), die ihn auf perfide Weise ausgenutzt hat, hinterlässt bei ihm einen bitteren Nachgeschmack. Göstas Vater Tomas (Mattias Silvell) kämpft mit ganz anderen Problemen. Nach einem Date mit einer ehemaligen Freundin wird ihm bewusst, dass Schönheit vergänglich ist. Da hilft nur Bier. Tomas, Gösta und Saga (Clara Christiansson Drake) besuchen eine Bar in der Kleinstadt. Wieder zu Hause wird die Situation immer angespannter. In Göstas Blockhütte wohnen bereits sein exzentrischer Vater, seine depressive Ex-Patientin Saga und der traumatisierte Flüchtling Hussein (Nidhal Fares). Nun kündigt sich auch noch Jonas (Gustav Berg) an, der die Abgeschiedenheit Smålands nutzen möchte, um Songs zu schreiben. Natürlich fällt es Gösta schwer, seinem Freund aus Kindertagen abzusagen. Einer mehr – das wird schon gehen. Vielleicht, so hofft Gösta, bringt ihn das auf neue Gedanken.

Folge 8 – Andere Hunde können mich mal

Gösta (Vilhelm Blomgren) ist von Stockholm nach Småland gezogen, um einen Neuanfang zu machen und sich auf seiner ersten Stelle als Kinderpsychologe zu bewähren. Von seinem Plan, ein ruhiges Leben in der Natur zu führen, weicht der junge Psychologe schon jetzt komplett ab. Inzwischen beherbergt er in seiner kleinen Waldhütte den Flüchtling Hussein (Nidhal Fares), seinen Freund Jonas (Gustav Berg), seine ehemalige Patientin Saga (Clara Christiansson Drake) und seinen exzentrischen Vater Tomas (Mattias Silvell). Als Tomas plötzlich auch noch einen Hund mitbringt, hat Gösta noch einen Mitbewohner mehr. Doch etwas anderes bringt Gösta aus der Fassung: Sein Vater hat ein Auge auf die 18-jährige Saga geworfen. Gösta muss intervenieren und will seinem Vater erstmalig Grenzen setzen. Als Kinderpsychologe begreift Gösta schnell, dass Tomas sich in einer Art Alterspubertät befindet. Bei der Arbeit gerät Gösta weiter unter Druck: Seine Kollegin Lotta (Elisabet Carlsson) hat es geschafft, dass sie von der Chefin (Christina Evertsson) als Supervisorin für den Berufsanfänger eingesetzt wird.

Folge 9  – Die Kissenschlacht

Sechs Leute und ein Hund in einer Blockhütte – für den selbstlosen Gastgeber Gösta (Vilhelm Blomgren), der es allen recht machen möchte, gibt es zu Hause weder Pausen noch Rückzugsräume. Auch Göstas Mutter (Regina Lund) hat sich inzwischen einquartiert, da sie auf dem Land besondere Fotos machen möchte. Natürlich kommt es zu Streitereien zwischen seinem Vater Tomas (Mattias Silvell) und seiner Mutter, die seit Jahren getrennt leben. Zudem leidet Gösta unter der Trennung von seiner Freundin Melissa (Amy Deasismont), die in Stockholm lebt. Gösta ist inzwischen im roten Bereich seiner Belastbarkeit angelangt. Das zeigt sich auch bald bei seiner Arbeit, wo der Psychologe während einer Therapiesitzung einschläft. Die Supervision von Lotta (Elisabet Carlsson) ist dabei auch keine Unterstützung, denn seine berufserfahrene Kollegin nutzt das Gespräch, um ihre Probleme bei Gösta abzuladen. Kaum zu Hause, geht es für Gösta weiter: mit den Monologen seines Vaters, den talentfreien Kompositionsversuchen seines Freundes Jonas (Gustav Berg) und den depressiven Attacken von Saga (Clara Christiansson Drake). Ruhe findet er nur beim Spazierengehen und Spielen mit Pudelmischling Ludde, der ihm immer mehr ans Herz wächst.

Folge 10 – 52, nein danke!

Gösta (Vilhelm Blomgren) und Melissa (Amy Deasismont) sind jetzt „beste Freunde“! Auf die Unterstützung von Gösta möchte Melissa weiterhin nicht verzichten. So nimmt sie wieder bereitwillig seine Gastfreundschaft und seine Hilfe in Anspruch. Zwar läuft es nach ihren Aussagen jetzt mit ihrem Medizinstudium besser, aber die Angst vor dem Scheitern lähmt Melissa weiterhin. Umso mehr beeindruckt sie, wie selbstverständlich Jonas (Gustav Berg) an seinen Traum vom Musikerleben glaubt, obwohl Gösta und sie ihn für komplett unbegabt halten. Dass Jonas zufällig dieses Gespräch belauscht, führt zu neuen Problemen. Natürlich gibt es eine Lösung: Jonas bittet Gösta, ihm bei den Songs zu helfen! Viel Zeit hat der jedoch nicht, denn er muss – neben seinen Aufgaben als Gastgeber und der Arbeit im Haushalt – Melissa beim Lernen abfragen. Und er hat seiner Mutter versprochen, ihr bei einem künstlerischen Fotoprojekt zu assistieren. Da Gösta nicht allen gleichzeitig helfen kann, bricht Streit darüber aus, wem Gösta zuerst hilft.

Folge 11 – Ausgesetzt

Gösta (Vilhelm Blomgren) hat auf der Terrasse vor seiner Blockhütte geschlafen. In seinem Bett liegen nämlich seine wiedervereinten Eltern (Mattias Silvell und Regina Lund), total erschöpft von ihrer gemeinsamen Liebesnacht. Im anderen Zimmer übernachtet Göstas ehemalige Patientin Saga (Clara Christiansson Drake) und auf der Matratze in der Küche umarmt seine Ex-Freundin Melissa (Amy Deasismont) seinen Kumpel Jonas (Gustav Berg). Gösta fühlt sich hintergangen. Im Alleingang beschließt sein Vater Tomas, etwas mehr Platz in der Hütte zu schaffen und setzt Flüchtling Hussein im Nirgendwo im Wald aus. Als sie später nach Hussein suchen, dreht Tomas völlig durch und beginnt, Bäume anzusägen. Natürlich fühlt sich Gösta dafür verantwortlich, den Schaden zu begrenzen, und bleibt am Ende allein übrig, als der Waldbesitzer auftaucht. Der möchte überraschenderweise aber keinen finanziellen Schadensersatz, sondern bittet Gösta um eine Gegenleistung: Er ist spielsüchtig und Gösta soll ihm helfen. Der weiß aber längst nicht mehr, wo ihm der Kopf steht.

Folge 12 – Raus!

Eine Kleinigkeit bringt bei Gösta (Vilhelm Blomgren) das Fass zum Überlaufen: Als Jonas (Gustav Berg) – ohne zu fragen – Göstas Hausschuhe anzieht, sind seine Geduld, sein Verständnis und seine Großzügigkeit schlagartig erschöpft. Ohne zu diskutieren, schmeißt Gösta seine gebetenen und ungebetenen Gäste hinaus. Alle, die sich in seiner bescheidenen Blockhütte eingenistet haben,müssen jetzt gehen: Göstas neurotische „Ex“-Freundin Melissa (Amy Deasismont), sein Freund Jonas (Gustav Berg), die ehemalige Patientin Saga (Clara Christiansson Drake), der obdachlose Kleinkriminelle Simon (Anders Nordahl), seine egomanische Mutter (Regina Lund) und sein exzentrischer Vater Tomas (Mattias Silvell). Sogar den Hund Ludde, den Gösta ins Herz geschlossen hat, kann er nicht mehr bei sich haben! Auch bei der Arbeit lernen seine subtil autoritäre Chefin (Christina Evertsson), seine übergriffige Kollegin Lotta (Elisabet Carlsson) und seine jungen Patienten einen neuen Gösta kennen. Er hat seine Strategie, Gutes zu tun geändert – und fängt an, sich von seinen Prinzipien zu verabschieden.

Ein rätselhafter Mord und ein spektakulärer Raubüberfall bilden die Ausgangspunkte für die neue schwedische Krimiserie „Kommissar Bäckström“, die ab 4. Dezember Online first in der Mediathek der ARD zum Abruf bereitsteht In der sechsteiligen Miniserie ermittelt Kjell Bergqvist als Chefinspektor Evert Bäckström. Besonders stolz ist der misanthropisch veranlagte Ermittler auf seine hohe Erfolgsquote – und dies lässt er auch allzu gern die junge Kommissarin Ankan Carlsson sowie die neue Staatsanwältin Hanna Hwass spüren. Bäckströms Spezialität sind Alleingänge. Seine wenig sensible Art macht ihn jedoch bei seinen Kolleg*innen zunehmend unbeliebt und droht ihn schließlich auch beruflich ins Abseits zu befördern. Die schwedisch-deutsche Koproduktion basiert auf einer Romanvorlage des Erfolgsautors und Kriminalistik-Professors Leif GW Persson. Drehorte sind neben schwedischen Schauplätzen auch die Traumstrände Thailands sowie die pulsierenden Amüsierviertel Bangkoks. Ein hochkarätiges Darstellerensemble, eine präzise Bildsprache und überraschende Wendungen machen „Kommissar Bäckström“ zum spannenden Krimierlebnis.

Ab Freitag 4. Dezember 2020, 5:30 Uhr in der ARD-Mediathek

Folge 1 – Die Insel

Der 58-jährige Chefinspektor Evert Bäckström (Kjell Bergqvist) ist ein brillanter Ermittler und dank seiner 99-prozentigen Erfolgsquote ein TV-Star. Ein Großteil der Polizeiarbeit ist ihm zu profan: Die Ermittlungen zu einem spektakulären Raubüberfall, der auf das Konto der russischen Mafia gehen könnte, überlässt er gönnerhaft seiner jungen Kollegin Ankan Carlsson (Agnes Lindström Bolmgren). Bäckström interessiert sich nur für Mord! Als sein Nachbarsjunge Edvin (Elvis Stegmar) bei einem Pfadfinderausflug den Schädel einer Frau entdeckt, wittert der Meisterdetektiv einen prestigeträchtigen Fall, der sein ganzes Können fordert.

Folge 2 – Der Schädel

Der Fund eines Frauenschädels auf der unbewohnten Insel Ofärdsön gibt Kommissar Evert Bäckström (Kjell Bergqvist) und seinem Team Rätsel auf. Die DNA stammt von einer gewissen Jaidee (Sandra Yi Sencindiver), die dort gar nicht hätte sterben können: Sie kam bereits 2004 bei dem Tsunami in Thailand ums Leben. So steht es zumindest in den Akten. Was wirklich passiert ist, versucht Bäckström zusammen mit seiner jungen Kollegin Ankan Carlsson (Agnes Lindström Bolmgren) herauszufinden. Wenig begeistert von seiner mit Überheblichkeit gepaarten Intuition ist die ehrgeizige Staatsanwältin Hanna Hwass (Livia Millhagen). Sie trifft sich heimlich mit Bäckströms Erzfeind, dem Anwalt Tomas Eriksson (Jens Hultén). Ihm käme ein Fehlschlag des Meisterdetektivs gerade recht.

Folge 3 – Der Tsunami

Chefinspektor Evert Bäckström (Kjell Bergqvist) fliegt auf eigene Faust nach Thailand. Dort will er herausfinden, ob sie mit dem schwedischen Diplomaten Daniel Johnson (Linus Wahlgren) verheiratete Jaidee (Sandra Yi Sencindiver) 2004 tatsächlich bei dem Tsunami ums Leben gekommen ist. Bäckströms Intuition sagt ihm, dass Jaidee das Opfer auf der unbewohnten schwedischen Insel Öfardsön ist. Er versucht, in Bangkok und am Strand von Phuket die damaligen Ereignisse zu rekonstruieren. Der Ermittler ist sich sicher, einem raffinierten Betrug auf der Spur zu sein. Unterdessen steht Bäckström zu Hause im Verdacht, korrupt zu sein. Die Staatsanwältin Hanna Hwass (Livia Millhagen) will diesen Verdacht nutzen, um ihn mit Hilfe seiner Mitarbeiterin Ankan Carlsson (Agnes Lindström Bolmgren) loszuwerden.

Folge 4 – Die Freundin

Chefinspektor Evert Bäckström (Kjell Bergqvist) kehrt mit der Gewissheit aus Thailand zurück, einem raffinierten Betrug auf der Spur zu sein. Beweisen kann er es nicht, doch seiner Intuition vertraut der Meisterdetektiv ohnehin mehr als aktenkundigen Indizien. In Stockholm trifft er sich lieber mit seiner Geliebten Tina Bonde (Helen Sjöholm) als bei einer Razzia gegen die Russenmafia mitzumachen. Seine Mitarbeiterin Ankan Carlsson (Agnes Lindström Bolmgren) erlebt bei dem Großeinsatz ein Fiasko: Offenbar wurde der Unterweltboss gewarnt. Nun gerät Bäckström, der seine Kollegen belogen hat, unter Verdacht, die undichte Stelle zu sein. Auch die Korruptionsvorwürfe aus einem früheren Fall, die Staatsanwältin Hanna Hwass (Livia Millhagen) ausgräbt, werden immer gefährlicher für den Star-Ermittler. Plötzlich steht seine bisher glänzende Karriere an einem Wendepunkt.

Folge 5 – Das Versteck

Chefinspektor Evert Bäckström (Kjell Bergqvist) und seiner Geliebten Tina Bonde (Helen Sjöholm) gelingt es, den entführten Nachbarsjungen Edvin (Elvis Stegmar) unversehrt zu finden. Was der junge Nachwuchsdetektiv dem Ermittler und der Staatsanwältin Hanna Hwass (Livia Millhagen) berichtet, lenkt einen schweren Verdacht auf Haqvin (Johan Widerberg), den Leiter der Pfadfindergruppe: Er scheint mit dem Tod von Jaidee (Sandra Yi Sencindiver), deren Schädel Edvin gefunden hat, etwas zu tun zu haben. Die bisherigen Indizien reichen jedoch nicht, um Haqvin zu belasten. Obwohl inzwischen vom Polizeidienst vorübergehend suspendiert, möchte Bäckström den Fall wieder übernehmen – notfalls auf eigene Faust und mit seinem neuen „Juniorpartner“ Edvin. Unterdessen sucht Kommissarin Ankan Carlsson (Agnes Lindström Bolmgren), die einen russischen Unterweltboss jagt, nach der undichten Stelle bei der Polizei. Vielleicht ist es doch nicht ihr Mentor Bäckström.

Folge 6 – Das Urteil

Chefinspektor Evert Bäckström (Kjell Bergqvist) hat einen brutalen Anschlag überlebt. Stärker als der Schmerz seiner Verletzung ist jedoch die Enttäuschung, sich in einem Menschen getäuscht zu haben. Nun weiß er, wer die Informationen an den russischen Unterweltboss weitergegeben hat. Im Mordfall von Jaidee (Sandra Yi Sencindiver) muss er erkennen, dass ihn seine Intuition auf eine falsche Spur geführt hat. Vielleicht gab es mehr als einen Täter? Nicht nur Jaidees Witwer Daniel Johnson (Linus Wahlgren) und der Pfadfinderleiter Haqvin (Johan Widerberg), sondern auch Bäckströms Widersacher Tomas Eriksson (Jens Hultén) hatten ihre Finger im Spiel. Der zynische Strafverteidiger ist, wie Bäckström herausfindet, seit gemeinsamen Pfadfindertagen mit den beiden Verdächtigen befreundet. Um ihren Treueschwur auszuhebeln, setzt Bäckström auf eine unkonventionelle List

Der Erfolgsbanker Andy Brettschneider – gespielt vom vielfach ausgezeichneten Charakterdarsteller Charly Hübner – muss sich in „Für immer Sommer 90“ auf eine Reise in die Vergangenheit machen, um herauszufinden, wer hinter einer anonym verfassten Nachricht steht, in der ihm eine Vergewaltigung vorgeworfen wird. Eine geschäftliche Intrige, eine perfide Erpressung oder ein später Racheakt? Bei ihrer ersten gemeinsamen Regiearbeit setzten Jan Georg Schütte und Lars Jessen auf Improvisation: Mit überraschenden Details konfrontiert, musste das hochkarätig besetzte Ensemble spontan reagieren. Die exzellente Bildgestaltung von Moritz Schultheiß begleitet die Charaktere mit unaufdringlicher Nähe:

Sommer 1990, Deutschland im Feierrausch der Wiedervereinigung: In Mecklenburg-Vorpommern nutzt die Jugendclique von Andy den Titelgewinn bei der Fußballweltmeisterschaft für eine ausgelassene Party am See: Alkohol, Drogen – Filmriss! Was in der Nacht passiert ist, bekommt 30 Jahre später eine neue Bedeutung. Andy ist inzwischen erfolgreicher Investmentbanker und nutzt selbst die Corona-Krise für einen Karrieresprung. Ein anonym verfasster Brief wirft ihm nun jedoch vor, damals eine junge Frau vergewaltigt und damit ihr Leben zerstört zu haben. Zunächst vermutet er eine berufliche Intrige – womöglich zugunsten seiner Kollegin Bea. Dass auch seine Mutter Ingrid das Schreiben erhalten hat, bringt ihn auf eine andere Vermutung. Jemand aus seiner alten Clique, bei der sich Andy 30 Jahre nicht gemeldet hat, muss damit etwas zu tun haben. Nach und nach sucht er seine Freunde von früher auf. Alle haben sich verändert und nicht alle Träume haben sich nach dem Mauerfall erfüllt. Andy weiß, dass er niemanden vergewaltigt hat. Aber Perspektiven ändern sich mit der Zeit und hinter dem Vorwurf steckt eine zweite Wahrheit, der sich Andy stellen muss. Als er seinen besten Freund Ronny wiedertrifft, wird er mit der Gegenwart konfrontiert und gezwungen, sich zu fragen, mit welcher Haltung er sein Leben führen will.

Darsteller Rolle
Charly Hübner Andy
Peter Schneider Ronny
Roman Knizka Sven
Christina Große Annett
Deborah Kaufmann Katrin
Stefanie Stappenbeck Marina
Walfriede Schmitt Ingrid
Karoline Schuch Berit
Lisa Maria Potthoff Bea
Stephan Schad Christopher
Oliver Sauer Felix
Bozidar Kocevski Arbeiter
Jan Georg Schütte Imbissmitarbeiter
und andere

 

Eine Geschichte, zwei Filme: Im Zentrum des Fernseh-Experiments „Feinde“ nach Ferdinand von Schirach steht eine Kindesentführung und die zügige Festnahme eines Tatverdächtigen, die aus zwei Perspektiven erzählt wird. In „Feinde – Gegen die Zeit“ setzt der von Bjarne Mädel eindrucksvoll gespielte Ermittler Nadler nur auf seine Intuition, um das Leben eines Kindes zu retten. Obwohl das Gesetz das Vorgehen klar regelt, übertritt er dieses massiv im Glauben, „das Richtige“ tun. Aus der Sicht des Strafverteidigers kämpft Klaus Maria Brandauer in dem „anderen“ Film „Feinde  – Das Geständnis“ voller Überzeugung für die Prinzipien des Rechtsstaats. Regisseur Nils Willbrandt fokussiert in dem doppelteiligen TV-Event auf die Gegenspieler:

Berlin, ein Tag im Winter. Auf dem Weg zur Schule wird die zwölfjährige Lisa von Bode entführt. Ihre Eltern erhalten kurz darauf eine Lösegeldforderung: fünf Millionen Euro in Bitcoins. Für den erfahrenen Kommissar Peter Nadler gibt es schon bald keinen Zweifel, dass der Täter aus dem Nahbereich der wohlhabenden Familie kommen muss. Die Zeit drängt, das Mädchen muss schnell gefunden werden. Als Nadler den Sicherheitsmann Georg Kelz kennenlernt, sagt ihm seine Intuition: Das ist der Täter. Seine junge Kollegin Judith Lansky zweifelt. Da der undurchsichtige Kelz in den Vernehmungen selbstgewiss schweigt, verliert der Ermittler die Nerven. Allein, ohne Zeugen, erzwingt Nadler mit brutaler Gewalt von Kelz den Aufenthaltsort des Mädchens; dieser verspricht dem Kommissar, den Grund seines überraschenden Geständnisses für sich zu behalten. Als der Fall vor Gericht kommt, scheint es nur noch um das Strafmaß zu gehen. Kelz´ Strafverteidiger Biegler setzt jedoch auf eine hieb- und stichfeste Argumentation, ganz im Sinne des Rechtsstaats und unterzieht Nadler so einem geschickten Verhör, um zu zeigen, dass der Angeklagte für das Geständnis gefoltert wurde und es daher nichtig ist. Die Schuldfrage spielt für ihn keine Rolle. Er fordert Freispruch und eine Bestrafung des Polizeibeamten.

Wiederholt wird „Feinde  – Gegen die Zeit“ ab 21:45 Uhr in den Dritten Programmen, die ab 20:15 Uhr „Feinde  – Das Geständnis“ zeigen, der im Ersten um 22:30 Uhr folgt. Beide Filme sind zeitgleich in der ARD-Mediathek abrufbar, so dass die Zuschauer*innen der Verhandlung aus verschiedenen Blickwinkeln folgen können, ohne etwas zu verpassen. Ergänzt werden die Filme durch eine die Dokumentation „Ferdinand von Schirach: Feinde  – Recht oder Gerechtigkeit“, 21:45 Uhr im Ersten, sowie eine 45-minütige Mediathekenfassung, die beide Filme inhaltlich und ästhetisch verknüpft.

Darsteller  Rolle
Klaus Maria Brandauer Konrad Biegler
Bjarne Mädel Peter Nadler
Franz Hartwig Georg Kelz
Katharina Schlothauer Judith Lansky
Alix Heyblom Lisa von Bode
Ursina Lardi Frau von Bode
Harald Schrott Herr von Bode
Anne Ratte-Polle Vorsitzende
Neda Rahmanian Staatsanwältin Bentrock
Bjarne Meisel Ben von Bode
Julia Richter Frau Nadler
Gitta Schweighöfer Polizeipräsidentin
Marc Hosemann Salomon Weider
Linus Müller junger Postbote
Nina Maria Wyss Assistentin von Bode
Mirko Lang Wachmann
Julischka Eichel Gerichtsmediziner Dr. Deissler
Samuel Finzi Dr. Robert Bentheim
Ulrike Kriener Elly Biegler
Fritz Roth Alter Postbote
Marlen Ulonska Assistentin Biegler
Cristin König Anwalt Kanzlei Biegler
und andere

 

Eine Geschichte, zwei Filme: Im Zentrum des Fernseh-Experiments „Feinde“ nach Ferdinand von Schirach steht eine Kindesentführung und die zügige Festnahme eines Tatverdächtigen, die aus zwei Perspektiven erzählt wird. Darf die Polizei einen Entführer foltern, um ein zwölfjähriges Mädchen zu retten? Nein, so lautet die Antwort des meisterhaft von Klaus Maria Brandauer gespielten Anwalts Biegler in „Feinde – Das Geständnis“. Mit schmerzhafter Präzision inszenierte der vielfach ausgezeichnete Regisseur Nils Willbrandt das doppelteilige Justizdrama nach Ferdinand von Schirach. Die „andere“ Sichtweise des Ermittlers zeigt der zweite Film „Feinde – Gegen die Zeit“ mit Bjarne Mädel als Kommissar Nadler. Regisseur Nils Willbrandt fokussiert in dem doppelteiligen TV-Event auf die Gegenspieler:

Im Entführungsfall der zwölfjährigen Lisa von Bode steht Georg Kelz vor Gericht. Da von dem Angeklagten, Security-Mitarbeiter im Haus der wohlhabenden Familie von Bode, ein Geständnis vorliegt, scheint es nur noch um das Strafmaß zu gehen. Seinen erfahrenen Verteidiger Biegler macht jedoch eine Frage stutzig: Warum sollte jemand, der minutiös ein perfektes Verbrechen geplant hat, keine Spuren hinterlässt und in den Vernehmungen wenig Reue zeigt, ohne Not den Aufenthaltsort seines Entführungsopfers verraten? Ihm kommt der Verdacht, dass der Angeklagte in der Untersuchungshaft gefoltert wurde. Tatsächlich bricht Kelz irgendwann sein Schweigen und berichtet, wie Nadler ihn zum Sprechen gebracht hat: mit Waterboarding am frühen Morgen im Duschraum der Haftanstalt – ohne Zeugen. Für seinen Verteidiger Biegler, dessen Frau Elly mit den von Bodes befreundet ist, geht es von Anfang an um Grundpfeiler des Rechtsstaats. Schuld oder Unschuld spielen keine Rolle. In der Verhandlung nimmt er sich Nadler vor, um die Wahrheit ans Licht zu bringen. Sein Ziel ist ein Freispruch.

In den Dritten Programmen und auf ONE ist „Feinde  – Das Geständnis“  bereits ab 20:15 Uhr zu sehen. Sowohl  „Feinde  – Das Geständnis“ als auch „Feinde  – Gegen die Zeit“ sind zeitgleich in der ARD-Mediathek abrufbar, so dass die Zuschauer*innen der Verhandlung aus verschiedenen Blickwinkeln folgen können, ohne etwas zu verpassen.

Darsteller Rolle
Klaus Maria Brandauer Konrad Biegler
Bjarne Mädel Peter Nadler
Franz Hartwig Georg Kelz
Ulrike Kriener Elly Biegler
Katharina Schlothauer Judith Lansky
Marc Hosemann Salomon Weider
Alix Heyblom Lisa von Bode
Ursina Lardi Frau von Bode
Harald Schrott Herr von Bode
Anne Ratte-Polle Vorsitzende
Neda Rahmanian Staatsanwältin Bentrock
Samuel Finzi Dr. Robert Bentheimer
Bjarne Meisel Ben von Bode
Linus Müller junger Postbote
Fritz Roth alter Postbote
Julischka Eichel Gerichtsmediziner Dr. Deissler
Cristin König Anwalt Kanzlei Biegler
Mirko Lang Wachmann
Julia Richter Frau Nadler
Nina Marie Wyss Assistentin von Bode
Marlen Ulonska Assistentin Biegler
Gitta Schweighöfer Polizeipräsidentin
und andere