Menschen aus der Vergangenheit tauchen in der Gegenwart auf und schaffen Parallelgesellschaften! Tausende von Steinzeitlern, mittelalterlichen Wikingern und Bürgerlichen aus dem 19. Jahrhundert stellen als Einwanderer die Toleranz der norwegischen Gesellschaft auf eine Belastungsprobe. Dieses Science-Fiction-Szenario bildet den Ausgangspunkt der sechsteiligen Miniserie „Beforeigners – Mörderische Zeiten“. Im Zentrum stehen Nicolai Cleve Broch und Krista Kosonen als gemischt-temporales Ermittlerduo, das einen Mord im Zusammenhang mit Zeitmigranten aufklären soll. Gekonnt reichert das Autorenpaar Anne Bjørnstad und Eilif Skodvin sein spannend erzähltes Krimidrama mit Elementen der Culture-Clash-Komödie und Gesellschaftssatire an und nimmt mit den Flüchtlingen, die über das Wasser kommen, ein aktuelles Thema auf. Die originelle Geschichte, eine exzellente Bildgestaltung und der groovige Soundtrack zeichnen die erste Staffel aus.

Folge 1: Die Neuankömmlinge

Oslo, eine Sommernacht am Hafen: Plötzlich tauchen mittelalterlich gekleidete Menschen im Wasser auf, die vermeintlich um Hilfe schreien. Ein Problem bei der Rettung: Die Ankömmlinge sprechen nur Altnordisch. Die Art der Herkunft bleibt unbekannt. Auch weltweit ereignet sich dieses Phänomen, bei dem Menschen aus vergangenen Epochen die Gegenwart erreichen. Was zunächst unvorstellbar erscheint, ist Jahre später Alltag. Als im Hafen die Leiche einer Frau mit steinzeitähnlichen Tattoos gefunden wird, scheint es so, als hätte es jemand gezielt auf die Zeitmigranten abgesehen. Den rätselhaften Mordfall übernehmen Kommissar Lars Haaland (Nicolai Cleve Broch) und seine neue Kollegin, Alfhildr Enginnsdottir (Krista Kosonen), selbst eine „Zeitreisende“, die als erste „multitermporale“ Kommissarin im Polizeidienst ermittelt.

Folge 2:  Alte Bekannte

Die erste „multitermporale“ Polizistin Alfhildr erkämpft sich den Respekt ihres Kollegen Lars Haaland. In ihrer Abteilung hat die selbstbewusste „Zeitmigrantin“ aber keinen leichten Stand. Sie möchte sich bei ihrem ersten Fall, dem Mord an einer Frau aus einer Gruppe von Zeitankömmlingen, beweisen. Die Spur führt zu einem Prostitutionsring, der offensichtlich Frauen aus vergangenen Epochen direkt nach ihrer Ankunft fängt und festhält. Unterdessen muss sich Haaland einer unangenehmen Privatangelegenheit stellen. Seine Ex-Frau Marie (Agnes Kittelsen), die jetzt mit dem kultivierten Zeitmigranten Gregers (Kyrre Haugen Sydness) aus dem 19. Jahrhundert liiert ist, lädt zum Problemgespräch ein. Anders als Lars will sie der gemeinsamen Tochter Ingrid (Ylva Bjørkaas Thedin) nicht erlauben, an einer ausgelassenen Abschlussfahrt mit ihren Freundinnen teilzunehmen.

Folge 3: Die Unbekannten

Lars und Alfhildr bekommen nach der Obduktion des Opfers aus der Gerichtsmedizin eine überraschende Information, die ihren Fall in einem anderen Licht erscheinen lässt. Das Mordopfer war keine Zeitmigrantin, sondern eine Frau aus der Gegenwart! Dass die Getötete die Identität einer Steinzeitlerin angenommen hat, macht den Fall noch rätselhafter. Bei einer Gruppe von „Transtemporalen“, die bewusst ein Leben wie in früheren Epochen führen wollen, hofft das Ermittlerduo neue Hinweise zu erhalten. Alfhildr gelingt es darüber hinaus zusammen mit Urd (Ágústa Eva Erlendsdóttir), ihren Kriegsherrn aus Wikingertagen ausfindig zu machen. Tore (Stig Henrik Hoff), dem die beiden als „Schildmaiden“ dienten, lebt unter dem Namen Tommy ebenfalls in der Gegenwart. Er ist verheirateter Familienvater, arbeitet als Fahrradkurier und kann sich aufgrund seiner durch die Zeitreise entstandenen
Amnesie offensichtlich nicht an seine Vergangenheit erinnern.

Folge 4: Die Anomalie

Lars’ Tochter Ingrid und ihre Freundinnen möchten eine Zeitmigration vortäuschen und dies auf ihren Social-Media-Kanälen posten. Als Maddie (Madeleine Malling Breen), berauscht von der Droge Temproxat, die sie Lars entwendet hat, für die geplante Aktion ins Wasser springt, ist sie plötzlich verschwunden. Doch dann taucht sie zusammen mit einer Gruppe von Neuankömmlingen auf und ist auf seltsame Weise verändert. Als die Mädchen mit den anderen Ankömmlingen in Isolationszelte gebracht und untersucht werden, droht auch Lars’ Sucht nach illegalen Medikamenten aufzufliegen. Während Lars sich seinen familiären Schwierigkeiten stellt, versucht Alfhildr, die
Spuren des Mordes an einem weiteren Steinzeitmenschen, Navn (Oddgeir Thune), zu sichern. Unterstützung bekommt sie von alten Freunden aus der Wikinger-Zeit. Urd und ihre raubeinigen Freunde arbeiten zwar noch mit Geruchs- und Geschmackssinn – aber sehr effektiv.

Folge 5:  Der Aufprall

Oslo wurde Opfer eines Cyberangriffs. Für die Tat werden die Technologie-skeptischen „Neoludditen“ verantwortlich gemacht, die der Szene der Einwanderer aus dem 19. Jahrhundert entstammen. In der Zwischenzeit suchen Lars Haaland und Alfhildr nach einer ehemaligen NATO-Drohnenpilotin (Eili Harboe). Sie hat sich der Gruppe der „Transtemporalen„ angeschlossen und ist auf rätselhafte Weise in beide Mordfälle verwickelt. Lars Abhängigkeit von dem Rauschmittel Temproxat gerät immer mehr außer Kontrolle. Doch seine Halluzinationen bringen ihn bei den Ermittlungen zu neuen Erkenntnissen. Was haben die rätselhaften Koordinaten, die er und Alfhildr bei ihren Ermittlungen gefunden haben, mit der Zeitmigration zu tun? Alfhildr muss sich inzwischen gegen ihre provokante Polizeikollegin Wenche (Ragnhild Gudbrandsen) behaupten. Als ehemalige Wikingerin lässt sie sich keine weitere Bloßstellung und Schikane gefallen.

Folge 6: Die Erkenntnis

Alfhildr will Lars helfen, einen harten Entzug zu machen. Erst wenn er wieder clean ist, kann er gemeinsam mit ihr die Ermittlungen fortsetzen. In der Zwischenzeit sorgt die Berichterstattung über den einstigen Wikinger-Anführer
Tore für Unruhe in Oslo. Dass der heidnische Krieger, der als Mörder von „Olaf dem Heiligen„ in den Geschichtsbüchern steht, nun als berufstätiger Familienvater Tommy ein neues Leben führen möchte, scheint von der Gesellschaft in der Gegenwart nicht akzeptiert zu werden. Seine Identität aus der Vergangenheit ist mittlerweile aufgeflogen, sodass es einige Menschen auf ihn abgesehen haben. Während Tore seine Vergangenheit am liebsten vertuschen würde, scheint Maddie nach der mysteriösen Zeitmigration im Wasser, ihre frühere Identität angenommen zu haben. Auch Alfhildr erfährt von Tore ein Geheimnis, das das Phänomen der Zeitmigration noch rätselhafter erscheinen lässt. Was steckt dahinter und wer profitiert von dem Wissen eines möglichen Zeitloc

Schwerin schwitzt. Es ist der heißeste Sommer seit Jahren. Die Kommissare Lona Mendt und Frank Elling ermitteln im Fall eines Mannes, der mit durchschnittener Kehle kopfüber in seinem Bad aufgehängt wurde. Als kurz darauf ein weiteres Opfer ermordet wird, zeichnet sich die Tat eines Serienmörders ab. Doch was verbindet einen Hartz-IV-Empfänger aus einer Schweriner Plattenbausiedelung mit dem Bewohner einer noblen Senioren-Residenz am See? Wählt der Mörder seine Opfer willkürlich aus? Sendet der Täter eine Botschaft? Je tiefer Elling und Lona Mendt in den Fall eindringen, desto mehr werden sie persönlich gefordert. Beide lassen sich zu moralisch zweifelhaften Handlungen hinreißen: Lona beginnt eine Affäre mit ihrem Untergebenen, dem jungen Kollegen Sören Jasper. Der völlig überschuldete Elling nimmt von einer Unbekannten Bestechungsgeld an. Er soll die Ermittlungen sabotieren. Es ist der junge Sören, der einen Hinweis entdeckt, der sie zu einem geheimnisvollen Campingplatz nach Marnow an der Seenplatte führt. Während die Ermittlungen Fahrt aufnehmen, droht die Bestechung Ellings den beiden Kommissaren Kopf und Kragen zu kosten. Lona beschließt, ihrem Kollegen zu helfen. Doch das erweist sich als schwieriges Unterfangen, denn der korrupte LKA Beamte Bernd Peters, der versucht, die wahren Hintergründe der Mordserie zu verschleiern, mischt sich in die Ermittlungen ein und setzt die beiden unter Druck. Als Jasper entführt und Elling von dem Mörder attackiert wird, liegen die Nerven blank und Bernd Peters zwingt Lona zu einer folgenschweren Entscheidung.
Teil 3 folgt am 17. März 2021.

Darsteller*in Rolle
Sascha Alexander Gersak Frank Elling
Petra Schmidt-Schaller Lona Mendt
Anton Rubtsov Sören Jasper
Jörg Schüttauf Bernd Peters
Anne Schäfer Susanne Elling
Bianca Nawrath Mareike Elling
Peter Kremer Norbert Böhm
Victoria Trauttmansdorff Dr. Iris Fichte
Christine Schorn Helga Elling
Michael Mendl Klaus-Dieter Turn
Lutz Blochberger Michael Bender
Judith Engel Frauke Bender
Minh-Khai Phan-Thi Bettina Meier
und andere

 

Einen Überraschungsgast bekommt das „Kupferkannen“-Duo Diana Amft und Margarita Broich in „Meine Mutter und plötzlich auch mein Vater“: Während die Eifelwirtin mehr über einen von Uwe Ochsenknecht gespielten Herumtreiber erfahren möchte, weiß die Seniorchefin mehr über ihn, als ihr lieb ist. Dass sie ihrer Tochter etwas verschweigt, sorgt für Ärger zwischen den dickköpfigen Janssen-Damen. Jurij Neumann führte Regie bei der sechsten Episode der beliebten Romantic-Comedy-Reihe. Als selbstbewusster Nachwuchskoch Sebastian nimmt der international gefragte Kino- und TV-Schauspieler Lucas Prisor seinen Stammplatz in dem Ensemble ein:

Eifelwirtin Toni Janssen und ihre Mutter Heidi führen die Kupferkanne wieder im Zweierteam. Während Heidis Pension auf Hochtouren läuft, möchte Toni bei ihrem frisch renovierten Landgasthof ein paar Gänge herunterschalten. Der neue Name „Kupferkännchen“ soll für ein weniger ambitioniertes Konzept stehen: Hausmannskost für die Kneipengäste. Höchste kulinarische Ansprüche bringt jedoch ihr neuer Koch Sebastian Holtmann mit. Er hat nicht nur einiges auf der Pfanne, sondern tritt auch überaus selbstbewusst auf. Dass Sebastian am liebsten gleich unter seinem Namen wiedereröffnen möchte, erstaunt Toni schon mächtig. Überraschend ist für sie die Begegnung mit ihrem Vater Kurt, der seine Familie vor 33 Jahren verlassen hat und nun auf der Straße lebt. Heidi reagiert verärgert, als Toni nichtsahnend ihren Vater anschleppt, den sie zufällig im Auto mitgenommen hat. Und Toni könnte austicken, dass sie auf diesem Weg ihren Papa kennenlernt. Jetzt lässt sie ihre zerstrittenen Elternteile nicht aus der Pflicht: Keine Ausflüchte – sie will die ganze Geschichte hören!
Während Kurt zu seinen Fehlern steht, zeigt sich Heidi wenig auskunftsfreudig. Zwar lässt sie kein gutes Haar an dem verantwortungslosen Drückeberger. Aber auch Heidi hat nicht alles richtig gemacht.

Darsteller*in Rolle
Diana Amft Antonia Janssen
Margarita Broich Adelheid Janssen
Lucas Prisor Sebastian Holtmann
Uwe Ochsenknecht Kurt
Nikolaus Benda Hans-Jürgen
Ramona Kunze-Libnow Hannelore Kümpner-Sellendorf
Fabienne Hesse Maris
Stephan Bieker Hanno Hase
Cedric Sprick Marc
Margarita Horbach Roswitha
Ava Azadeh Nadira
und andere

 

Wenn der einen Glück und der anderen Leid zu nahe beieinanderliegen, geht das nicht lange gut – selbst beim verschworenen „Kupferkanne“-Duo. Diana Amft als frisch getrennte Eifelwirtin staunt in „Meine Mutter im siebten Himmel“ nicht schlecht über die unverhoffte Romanze ihrer von Margarita Broich gespielten Mama – zumal ihr der Glückliche selbst gefällt! Martin Bretschneider schlüpft in die Rolle des gut aussehenden Gärtners Ron, der Heidis Herz höherschlagen lässt. Der fünfte Teil der beliebten Romantic-Comedy-Reihe erzählt auf unterhaltsame Weise, dass Amors Liebespfeil auch über zweistellige Altersunterschiede hinwegfliegen kann:

Eifelwirtin Toni Janssen hat den Blues. Das unverhoffte Singleleben ist genauso deprimierend wie der Niedergang der „Kupferkanne“ ohne die Kochkünste ihres „Ex“. Am liebsten würde sich die sonst so toughe Restaurantbetreiberin den ganzen Tag unter die Bettdecke verkriechen! Aufgeben kommt für ihre Mutter Heidi jedoch nicht infrage. Dass es die Janssen-Frauen seit Generationen aus eigener Kraft schaffen, ist ohnehin ihr Lebensmotto. Bestes Beispiel: Heidis neu eröffnete Pension, die oft ausgebucht ist! Nicht nur der geschäftliche Erfolg wirkt sich auf die optimistische Mittfünfzigerin aus wie ein Jungbrunnen. Der Gärtner Ron, den die investitionsfreudige Existenzgründerin engagiert hat, überrascht mit charmanten Avancen. Was Heidi zunächst kaum glauben möchte, versetzt sie schon bald in einen Liebesrausch. Tochter Toni ist davon jedoch wenig angetan. Denn erstens hat ihre Mama nachweislich kein gutes Händchen bei Männern und zweitens hatte sie selbst ein Auge auf den gut aussehenden Gärtner geworfen.
Während schon bald wegen Heidis jüngerem Lover im Dorf die Gerüchteküche brodelt, bleibt der Herd in der Kupferkanne kalt. Der Nachwuchskoch Sebastian, den Toni sofort nehmen würde, gibt ihr einen Korb. Wenn es mal nicht läuft, dann klappt gar nichts.

Mit „Meine Mutter und plötzlich auch mein Vater“ setzt Das Erste am 12. März 2021 die Reihe fort.

Darsteller*in Rolle
Diana Amf Antonia Janssen
Margarita Broich Adelheid Janssen
Lucas Prisor Sebastian Holtmann
Martin Bretschneider Ronald Hellenthal
Nikolaus Benda Hans-Jürgen
Ramona Kunze-Libnow Hannelotte Kümpner-Sellendorf
Fabienne Hesse Maris
Nagmeh Alaei Andrina
Stephan Bieker Hanno Hase
Isabel Trimborn Renate
Lars Dickel Florian Vettweiß
Muriel Leonie Graf Charlotte
Enno Kalisch Dr. Breckwoldt
Stephanie Meisenzahl Isabell Rümling
Otto Emil Koch Ben
Mike Reichenbach Hans Hüpner
und andere

 

Saida findet ihren Freund, den jungen Arzt Hagen Hoffmann, erschlagen in der gemeinsamen Wohnung. Die Polizei geht aufgrund der Computeraktivitäten des Opfers von einer Tat im Drogenmilieu aus. Doch Saida ist sich sicher: Hagen hatte definitiv nichts mit Drogen zu tun. Sie beauftragt Anne und Youssef, den Mörder zu finden.
Während ihrer Ermittlungen stoßen die beiden Detektive auf Hinweise, dass Hagen neben Saida eine weitere Freundin hatte. Obendrein gab es heftigen Streit in der Hilfsorganisation, in der Hagen zuletzt gearbeitet hat. Denn Hagen war offenbar dahinter gekommen, dass sich sein Arbeitskollege Jonas von einer Pharmafirma hat bestechen lassen. Schnell wird klar: Dieser Fall ist größer als anfangs angenommen – und der Täter ist ihnen bereits auf den Fersen. Und dann ist da auch noch Annes Sohn Florian, der seit seiner Flucht aus der JVA in Lebensgefahr schwebt. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt.

Darsteller*in Rolle
Lina Wendel Anne Marie Fuchs
Karim Chérif Youssef El Kilali
Jasmin Schwiers Simone Papst
Robert Dölle Ralf Eisner
Sara Fazilat Saida
Florian Bartholomäi Florian Boehm
Theresa Scholze Christine Buehr
Karoline Bär Lara Hoffmann
Sina Ebell Jenny Ahrens
Ronny Miersch Jonas Engler
Matthias van den Berg Kurt
Eva Mannschott Barbara Kröger
Baris Ar Hagen Hoffmann
Elif Kardesseven Elisa
Karin Johnson Ulrike Stein
und andere

 

Die Tragikomödie „Ziemlich beste Freunde“ von Eric Toledano und Olivier Nakache avancierte 2011 zum erfolgreichsten französischen Film aller Zeiten. Auch in „Heute bin ich Samba“ gelingt es dem Regie-Duo, sich eines ernsten Themas mit befreiendem Humor anzunehmen und ihm dennoch gerecht zu werden: César-Preisträger und Publikumsliebling Omar Sy durchlebt in der Rolle eines afrikanischen Einwanderers die Absurdität der Integrationspolitik und die Turbulenzen des Flüchtlingsalltags, während sich gleichzeitig eine zarte Liebesgeschichte anbahnt. Die Mischung aus Sozialkritik, Melancholie und Lebensfreude kam beim Publikum an. Allein in Frankreich sahen 2,5 Millionen Zuschauer den Film im Kino:

Der senegalesische Bürgerkriegsflüchtling Samba Cissé lebt seit zehn Jahren illegal in Frankreich. Er hat einen bescheidenen Traum: Er möchte sich vom Tellerwäscher zum Koch hocharbeiten. Bis dahin ist es zwar noch ein weiter Weg, dennoch geht er gerne zur Arbeit in einem Pariser Luxusrestaurant. Als Samba mit dem Arbeitsvertrag in der Hand eine Aufenthaltsgenehmigung beantragt, rückt sein Ziel völlig unerwartet in weite Ferne – er landet in Abschiebehaft und soll Frankreich unverzüglich verlassen. Ab jetzt kann jede Razzia zur Abschiebung führen, Samba muss sich unsichtbar machen. Hilfe erhofft er sich von einem Sozialdienst, bei der er auf die schüchterne Alice trifft. Sie hat nach einem Burn-out dort gerade als Ehrenamtliche angefangen und missachtet gleich den wichtigsten Rat ihrer erfahrenen Kollegin Manu: Distanz zu wahren. Sambas aufrechte, ehrliche Art und seine Lebensfreude faszinieren die ausgebrannte Karrierefrau. Auch Samba fühlt sich zu ihr hingezogen. Gleichzeitig schlägt er sich mit Hilfe seines Onkels Lamouna und seines neuen Freundes Wilson jenseits der glamourösen Pariser Boulevards durch. Und er ist fest entschlossen, sich nicht unterkriegen zu lassen.

Darsteller*in Rolle 
Omar Sy Samba Cissé
Charlotte Gainsbourg Alice
Tahar Rahim Walid dit Wilson
Izïa Higelin Manu
Issaka Sawadogo Jonas
Hélène Vincent Marcelle
Christiane Millet Madeleine
und andere

 

Nach „Gerd“, „Mark“ und „Timo“ folgt mit „Andreas“ der vierte Film der beliebten Reihe „Väter allein zu Haus“ um vier Freunde, die mal mehr, mal weniger heldenhaft die Belastungen des Familienalltags auf sich nehmen und sich dabei stets aufeinander verlassen können. Nach sieben Jahren hingebungsvollem Papa-Seins steht Andreas vor zwei Herausforderungen: Erstens muss er damit klarkommen, dass seine Tochter immer selbstständiger wird und alleine zur Schule gehen will, und zweitens möchte er endlich arbeiten und begibt sich auf Jobsuche. Und als sei das nicht schon knifflig genug, kommen gänzlich unerwartet weitere Probleme hinzu. Das Buch stammt – frei nach der australischen Erfolgsserie „House Husbands“ – von Kirsten Peters, Regie führt erneut Esther Gronenborn:

Andreas kann sich nur schwer damit abfinden, dass Stella, die Nichte seines Mannes Christian, mit ihren sieben Jahren immer unabhängiger wird. Seit dem frühen Tod ihrer Mutter lebt Stella bei den beiden Männern. Andreas hat sich Tag für Tag liebevoll um sie gekümmert, gearbeitet hat er trotz absolviertem Ingenieurstudium deswegen noch nie. Und jetzt soll er als Vollzeitvater nicht mehr gefragt sein und einen Arbeitgeber finden, den seine Vita nicht abschreckt? Schwierig. Sein Vater Herbert hat noch nie einen Hehl daraus gemacht, dass er vom Lebensmodell seines Sohnes nichts hält. Dass der mürrisch gestimmte Rentner von seiner Frau Liselotte nach über 30 Jahren Ehe vor die Tür gesetzt worden ist und nun ausgerechnet bei Andreas und Christian einzieht, birgt also Konfliktpotenzial. Erschwerend kommt hinzu, dass auf einmal auch Stellas bislang unbekannter Vater Samuel auftaucht und mehr Verantwortung für seine Tochter übernehmen möchte, als Andreas und Christian lieb ist. Die eher unkonventionelle Unterstützung seiner Freunde Gerd, Mark und Timo erweist sich leider nur bedingt als Hilfe für Andreas … Seine Schwester Judith, verheiratet mit Mark, stößt derweil beim Versuch, Familie und Beruf unter einen Hut zu bringen, genauso an ihre Grenzen wie ihr Mann. Die Konsequenzen, die die beiden aus dieser Erkenntnis ziehen, sind durchaus radikal zu nennen.

Darsteller*in Rolle
Tobias van Dieken Andreas
Steve Windolf Christian
David Rott Mark Lanius
Felicitas Woll Judith Lanius
Peter Lohmeyer Gerd Frick
Tim Oliver Schultz Timo
Dietrich Adam Herbert
Gitta Schweighöfer Liselotte
Jerry Kwarteng Samuel
Sophia Heinzmann Stella
Christina Große Michaela Frick
Lilli Ogaj Laura Frick
Ida Sophia Wieland Anna Lanius
Delian Bewer Zwilling Tom
Lewis Köhl Zwilling Luis
Nadja Zwanziger Laura Winkelmann
Stephan Böttcher Heuer
Michael Kleiber Dr. Müller
und andere

 

Die Frau des Düsseldorfer Polizeirats Rainer Bachman wird entführt. Bei dem Versuch, seine Mutter Monika zu retten, wird der erwachsene Sohn durch einen Schuss getötet. Verzweifelt sucht dessen Witwe Nicola Unterstützung bei der Detektei „Fuchs & Kilali“. Sie traut den Ermittlungen der Polizei nicht, denn sie weiß, dass sich ihr Schwiegervater durch seinen Führungsstil viele Polizist*innen zum Feind gemacht hat. Anne  und Youssef vermuten eine Rachetat und beginnen mit ihrer Arbeit im Umfeld von Rainer Bachmann. Währenddessen gelingt Annes Sohn Florian gemeinsam mit seinem Zellengenossen die Flucht aus der JVA Düsseldorf. Kein Wunder, dass Anne nun überwacht wird – die Polizei rechnet damit, dass Florian bei ihr auftaucht. Die permanente Beschattung macht die Arbeit der Detektive nicht leichter. Obendrein wird ihnen klar, dass die beiden Fälle zusammenhängen – schlimmer noch, Florians Leben ist Gefahr!

Am 4. März 2021 setzt Das Erste die Reihe „Die Füchsin“ mit dem Film „Romeo muss sterben“ fort.

Darsteller*in Rolle
Lina Wendel Anne Marie Fuchs
Karim Chérif Youssef El Kilali
Jasmin Schwiers Simone Papst
Robert Dölle Ralf Eisner
Sara Fazilat Saida
Florian Bartholomäi Florian Boehm
Picco von Groote Nicola Bachmann
Peter Trabner Rainer Bachmann
Ronald Kukulies Bernd Stübner
Christian Hockenbrink Frank Patzel
Rolf Berg Wolfgang Kröger
Denis Schmidt Olaf Grambusch
Franziska Arndt Tanja Stübner
Sahin Eryilmaz Ömer
Dagmar Operskalski Monika Bachmann
Elif Kardesseven Elisa
Thorsten-Kai Botenbender Karl
und andere

 

Die Geschichte von vier Freunden, die sich inmitten des alltäglichen Familienwahnsinns stets aufeinander verlassen können, geht weiter: „Nach „Gerd“ und „Mark“ folgt mit „Timo“ der dritte Film der erfolgreichen Komödien-Produktion „Väter allein zu Haus“.  Warmherzig, humorvoll und mit Gespür auch für die dramatischen Momente im Leben erzählt er die Geschichte von einem abgestürzten Bundesligastar, der große Angst hat, im Streit mit seiner Ex-Frau seine Kinder zu verlieren. Das Buch stammt – frei nach der australischen Erfolgsserie „House Husbands“ – erneut von Arne Nolting und Jan Martin Scharf, Regie führt Esther Gronenborn:

Timo ist Ende 20, ehemaliger Fußballbundesligaspieler und tief gefallen. Seit einem stümperhaft verschossenen Elfmeter bei einem Pokalspiel gilt er als die „Schande von Altona“. Mit der Profi-Karriere hat er nach zahllosen Eskapaden abgeschlossen. Sein Geld verdient er mittlerweile als Türsteher in einer Bar. Viel schlimmer als der berufliche Absturz wiegt für ihn jedoch seine familiäre Situation: Seine Ex-Frau Nicki lebt mittlerweile mit Robert, seinem Ex-Manager, zusammen. Die drei gemeinsamen Kinder Tom, Luis und Baby Lilly sieht er nur an drei Tagen in der Woche. Doch es könnte noch schlimmer kommen: Nicki beansprucht das Aufenthaltsbestimmungsrecht der Kinder für sich und ist gemeinsam mit Robert bereit, vor Gericht zu ziehen. Eine Katastrophe für Timo, der als Papa geradezu aufblüht. Nun muss er beweisen, dass er sein Leben wieder im Griff hat und Verantwortung übernehmen kann. Mentale Unterstützung erfährt er dabei von seinen Väter-Kumpels Gerd, Mark und Andreas, wobei das Verhältnis zu Gerd ein wenig angespannt ist: Die Frau, in die sich Timo verliebt hat, entpuppt sich nämlich ausgerechnet als dessen älteste Tochter Lucy. Nichts gegen den abgestürzten Fußballprofi, feiner Kerl, aber als Freund der eigenen, noch studierenden Tochter.

Mit „Väter allein zu Haus: Andreas“ erzählt Das Erste am 26. Februar 2021 die vierte Geschichte rund die vier Freunde Andreas, Timo, Gerd und Mark.

Darsteller*innen Rolle
Tim Oliver Schultz Timo Savona
Zoe Moore Lucy Frick
Yasemin Cetinkaya Nicki
Peter Lohmeyer Gerd Frick
Christina Große Michaela Frick
David Rott Mark Lanius
Tobias van Dieken Andreas
Carlos Lobo Robert
Delian Bewer Zwilling Tom
Lewis Köhl Zwilling Luis
Lilli Ogaj Laura Frick
Lorna zu Solms Nele Frick
Sophia Heinzmann Stella
Ida Sophia Wieland Anna Lanius
Martina Eitner-Acheampong Direktorin Fr. Wemke
Nadja Becker Lehrerin Frau Reiberg
Denis Schmidt Kerl vor Bar
Kerstin König Frau vor Bar
Patrick Mölleken Max
Corinna Nilson Verfahrensbeiständin
Janina Sachau Richterin
und andere

 

Das bedrohte Naturparadies Mauritius dient als Schauplatz für „Tödliche Strandung“, den Pilotfilm der potentiellen neuen Reihe „Retter der Meere“. Hannes Jaenicke als politisch handelnder Umweltvisionär und Daniel Roesner als Leiter seines Forscherteams spielen die Hauptrollen in einem international besetzten Ensemble. Bei ihrem Einsatz vor Mauritius müssen sie die menschengemachte Ursache finden, warum Meeressäuger ihren Orientierungssinn verlieren. Sven Fehrensen führte Regie bei dem hoch spannenden Ozean-Drama, das grandiose Bilder der Unterwasserlandschaft und der Trauminsel bietet. Forschungsergebnisse sind die Grundlage für die Reihe, die brandaktuelle Themen wie Umwelt- und Artenschutz sowie die Verschmutzung der Meere in den Fokus nimmt:

Der Meeresbiologe Reno Finnings hat die Gobal Ocean Foundation (GOF) zur Rettung der Meere gegründet, für die er um Spenden und Unterstützung wirbt. Sein Partner Pit Wagner leitet ein eingespieltes GOF-Team, das vor Mauritius eine Schutzzone betreut. Mit hochmodernen Equipment und ihrem Forschungsschiff überwachen die Ozeanografin Yuna und der Meerestechniker Morten die Wiederaufforstung eines Korallenriffs. Um in der Nähe eine zweite Schutzzone auszuweisen, sucht Reno die Zusammenarbeit mit der mächtigen Ministerin Opaline und dem Luxushotelier Aigner. Sein Partner Pit lehnt jedoch jegliche Anbiederung vehement ab. Auch die Aufnahme der Verhaltensforscherin für Meerestiere, Dr. Manuela Hauser in das GOF-Team sorgt für Spannungen zwischen den Gründern. Zeit, um ihre angestauten Konflikte auszutragen, gibt es aber kaum. Als ein totes Walbaby am Strand angespült wird, kommen die Meeresaktivisten einem Müllskandal und weiteren Verstößen gegen die Schutzbestimmungen auf die Spur. Schon bald müssen sie ein Massensterben verhindern, denn die Walmutter sucht verzweifelt nach dem Jungtier. Wenn sie die Orientierung verliert, könnte sie die ganze Pottwalgruppe an den Strand führen – und damit in den Tod! Es beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit für das GOF-Team.

Darsteller Rolle
Daniel Roesner Pit
Hannes Jaenicke Reno
Haley Louise Jones Manu
Erik Madsen Morten
Luka Omoto Yuna
Raymond Thiry Aigner
Enzo Vilmont Emmanuel
Sean Michael Cameron Milesh Labonne
Craig Jackson Kersley
Vaughn Lucas Vincent
Gontse Ntshegang Opaline
Bjorn Steinbach Alex
Ornella Blanchet Cheyenne
Danny Bhowaneedin Fischhändler
und andere

 

Warum kann nicht einfach alles so bleiben, wie es ist?“ fragt Krause am Anfang der Geschichte. Empört realisiert er beim Sonntagsessen, dass Paula die Speisekarte des Gasthofs verändert hat und nun vegetarische Speisen anbietet. Wütend reagiert er auf Bürgermeister Stübners Idee, Schönhorst zu einem Urlauberdorf umzugestalten. Alle im Ort sprechen von der Zukunft, haben sich alle gegen ihn verschworen? Staatssekretärin Hummel hat ein Auge auf Krauses Weiden geworfen. Der trockene Acker, der den Pferden kaum noch Nahrung gibt, wäre ein idealer Standort für Windräder. Meta will das Kaufangebot annehmen, doch Krause ist strikt dagegen. Im Streit mit seiner Schwester steht er allein da: Elsa hat dazu keine Meinung. Als Krause der Sängerin Fanny wiederbegegnet, lernt er ihren betagten Vater kennen. Was hat der Hundertjährige für eine Perspektive, wenn der Kohle-Tagebau sein Haus verschlingt? Langsam beginnt Krause zu begreifen, dass er für die Zukunft etwas tun muss. Was muss sich ändern, damit alles so bleiben kann, wie es ist?

Darsteller:in Rolle
Horst Krause Dorfpolizist a.D. Horst Krause
Carmen-Maja Antoni Elsa Krause
Angelika Böttiger Meta Krause
Pauline Knof Paula
Herbert Köfer Fannys Vater
Boris Aljinovic Bürgermeister Stübner
Cai Cohrs Timo
Steffen Groth Lehrer Thomas Seifert
Victor Choulman Lubo Kaczmarek
Manon Straché Fanny
Rosa Falkenhagen Staatssekretärin Hummel
Luana Stappenbeck Thea
Eugen-Daniel Krößner Pferdehändler
Kriemhild Martens Post Gerda
Bruno F. Apitz Bauleiter
Matthias Walter Strohmann
Dietmar Huhn Polizeibeamter
Tom Bartels Verkäufer Fahrradgeschäft
Diego Andreas Polizist, Köln
Karin Werner Sekretärin Musikschule
und andere

 

 

 

 

… und damit starten wir 2021 im Ersten

(Hier eine Auswahl)

 

Neujahr

Tatort: Der feine Geist, 20:15 Uhr

Maria Wern, Kripo Gotland – Im Schatten, 21.45 Uhr (Wh.: 3:00 Uhr)

TV-Premieren Januar 2021

3. Januar:Ferdinand von Schirach: Feind – Gegen die Zeit, 20:15 Uhr (Wh.2:05 Uhr) und ab 21:45 Uhr in den Dritten Programmen

3. Januar: Ferdinand von Schirach: Feinde – Recht oder Gerechtigkeit, 21:45 Uhr

3.Januar.: Ferdinand von Schirach: Feinde – Das Geständnis, 22:30 Uhr (Wh. 3:40 Uhr) und 20.15 Uhr in den Dritten Programmen

4. Januar: Das Kindermädchen: Mission Kanada, 20:15 Uhr (Wh. 1:30 Uhr)

5. Januar: Twin, Folge 1 u.2, ab 22:50 Uhr. Weitere Doppelfolgen am 5., 8. u. 9. Januar.

6. Januar: Für immer Sommer 90. 20:15 Uhr

7. Januar: Nord bei Nordwest – Der Anschlag, 20:15 Uhr (Wh. 0:40 Uhr)

8. Januar: Sportabzeichen für Anfänger, 20:15 Uhr (Wh. 1:20 Uhr)

10. Januar: Rebecka Martinsson – Nach alter Sitte, 21.45 Uhr (Wh. 2:55 Uhr)

14. Januar: Nord bei Nordwest – Conny & Maik, 20:15 Uhr (Wh. 0:40 Uhr)

15. Januar: Liebe ist unberechenbar, 20:15 Uhr (Wh: 1:20 Uhr)

21. Januar: Nord bei Nordwest – Im Namen des Vaters, 20:15 Uhr (Wh. 0:40 Uhr)

22. Januar: Der Ranger – Paradies Heimat: Junge Liebe, 20:15 Uhr (Wh. 1:20 Uhr)

28. Januar: Die Bestatterin – Die unbekannte Tote, 20:15 Uhr (Wh.0:25 Uhr)

29. Januar: Der Ranger – Paradies Heimat: Sturm, 20:15 Uhr (Wh. 1:20 Uhr)

 

 

 

Thomas Borchert ist es gewohnt, als Anwalt ohne Lizenz zu arbeiten. In „Borchert und der eisige Tod“ ermittelt er sogar ohne Mandat – und gegen den Willen eines Verurteilten. Borcherts fester Glaube, mit der Wahrheit nicht nur dem Recht, sondern auch der Gerechtigkeit zu dienen, wird im zehnten „Zürich-Krimi“ auf die Probe gestellt. Roland Suso Richter inszenierte den atmosphärisch dichten und spannenden Film in der verschneiten Bergwelt der Graubündner Alpen. Sein Protagonist vermutet dort ein dunkles Geheimnis und schreckt eine verschworene Gemeinschaft auf. Gekonnt spielt das Drehbuch mit dem untrüglichen Instinkt des unkonventionellen Ermittlers, der auch über falsche Fährten auf die richtige Spur kommt:

„Franz Brosi ist unschuldig …“ – diese anonyme Nachricht weckt die Neugier des „Anwalts ohne Lizenz“ Thomas Borchert. Seine Kanzleichefin Dominique weiß sofort, um wen es geht: Der Kunstschreiner Brosi war ihr erster Mandant als Pflichtverteidigerin und sitzt seit elf Jahren für den Mord an einem jungen Banker im Gefängnis. Dass nun jemand seine Unschuld behauptet, kann sie kaum glauben – schließlich hatte Brosi damals ihre Hilfe abgelehnt und ein umfangreiches Geständnis abgelegt. Borchert wäre aber nicht Borchert, wenn er nicht etwas für den stillen Mustersträfling herausholen wollte. Doch Brosi, den er mit Dominique im Gefängnis besucht, möchte weder Hafterleichterungen noch eine Rechtsvertretung. Doch Borchert lässt nicht locker und schon bald vermutet er, dass hinter der Geschichte des reuigen Sünders, der die volle Strafe absitzen möchte, mehr stecken muss. Während Dominique über Hauptmann Furrer die alten Polizeiakten besorgt, fährt Borchert ins Prättigau, um den anonymen Briefeschreiber ausfindig zu machen. In Brosis Heimatdorf versucht der Anwalt auf eigene Faust herauszufinden, was damals wirklich passiert ist. Nicht nur der Wintereinbruch in der abgelegenen Bergwelt, sondern auch die eisige Ablehnung der Einwohner lässt ihn frösteln. Schon bald glaubt Borchert einem Geheimnis auf der Spur zu sein, für das Brosi den Kopf hinhält.

Mit „Borchert und der Mord im Taxi“ setzt Das Erste am 11. Februar 2021 die Reihe „Der Zürich-Krimi“ fort.

Darsteller Rolle
Christian Kohlund Thomas Borchert
Ina Paule Klink Dominique Kuster
Pierre Kiwitt Marco Furrer
Robert Hunger-Bühler Dr. Reto Zanger
Lena Stolze Maria Brosi
Siemen Rühaak Franz Brosi
Kyra Kahre Johanna
Max von Pufendorf Martin Lotti
Wolf-Dietrich Sprenger Ueli Ziegler
Bernd Birkhahn Abt
Christoph Gaugler George Plattner
Julian Koechlin Gero Hochegger
Ella Morgen Fabienne
Andreas Hoppe Remo Euler
Lukas Holzhausen Wärter
Axel Pape Paul Schneider
Maximilian Gehrlinger Junger Mönch
Not Pua Busfahrer
Maik Rogge Jüngerer Kollege
Gabriele Schulze Äbtissin
Justina Humpf Sina
Elena Herzog Susie
Fabian Baecker Rezeptionist
Sibylla Rasmussen Nonne
und andere

 

Die britische Beziehungskomödie von Kultautor Nick Hornby – ursprünglich  als Mini-Serie konzipiert – in Langfassung: Beim „Warm-up“ zur Paartherapie sprechen die beiden Eheleute über ihre verhängnisvolle Flaute im Bett, alltägliche Streitthemen und die ungelöste Frage, was Liebe über lange Zeit hinweg am Laufen hält oder halten könnte. Unter der Regie von Stephen Frears glänzt das Darstellerduo Rosamund Pike und Chris O’Dowd mit Charme und Dialogwitz. Als Grundlage für die unterhaltsame Spielfilmfassung der Mini-Serie diente Hornbys Dialogstück, das in Deutschland unter dem Titel „Keiner hat gesagt, dass du ausziehen sollst: Eine Ehe in zehn Sitzungen“ erschienen ist:

Das Ehepaar Tom und Louise trifft sich einmal die Woche tagsüber auf einen Drink im Pub: Er bestellt Bier, sie Weißwein – und anschließend geht es zur Eheberatung! Nachdem Louise fremdgegangen ist, steht die Beziehung trotz zweier Kinder auf der Kippe. Um die Beziehung zu retten, will Louise aufarbeiten, was seit Langem schiefläuft – angefangen mit der Flaute im Bett, der Ursache für ihre Untreue. Zwar bedauert die attraktive 40-Jährige ihre Affäre, doch ganz aus der Verantwortung möchte sie den sichtbar verletzten Tom nicht lassen. Aber auch Tom hat seine Gründe, warum er irgendwann alle intimen Aktivitäten eingestellt hat. Die unterschiedlichen Interessen, die beim Kennenlernen so charmant wirkten, führen inzwischen zu Konflikten. Tom, ein arbeitsloser Musikkritiker, liebt Filmklassiker; Louise, eine vielbeschäftige Ärztin, lässt sich gerne von Serien berieseln. Als Tom sogar zugibt, aus einer Protesthaltung für den Brexit gestimmt zu haben, ist Louise außer sich. Kann es sein, dass ihre Kinder und das Interesse an Kreuzworträtseln die letzten Gemeinsamkeiten sind?

Darsteller Rolle
Rosamund Pike Louise
Chris O’Dowd Tom
Janet Amsden Ältere Dame
Elliot Levey Chris
Aisling Bea Anna
Sope Dirisu Giles
Laura Cubitt Gina
Jeff Rawle Älterer Mann
und andere

 

Ob die Liebe ewig währt? Und wie damit umgehen, wenn die Krisen kommen?

Die britische, mit drei Emmys geadelte, Beziehungskomödie „State of the Union“ behandelt in zehn Akten alltägliche Streitpunkte und die ungelöste Frage, was die Liebe über die Zeit hinweg am Leben hält – oder halten könnte. Unter der Regie von Meisterregisseur Stephen Frears überzeugt das Darstellerduo Rosamund Pike und Chris O’Dowd mit Charme und Dialogwitz. Das Buch stammt aus der Feder von Kultautor Nic Hornby, der seine Figuren mit viel Sarkasmus und Humor nicht nur über das eigene Liebesleben reflektieren lässt.

Ab Sonntag, 31. Januar 2021, 2:00 Uhr zehn Folgen à 10 Minuten in der ARD-Mediathek

Woche eins – Der Marathon

Das Ehepaar Tom (Chris O‘Dowd) und Louise (Rosamund Pike) trifft sich tagsüber im Pub: Er bestellt Bier, sie Weißwein – und dann sprechen sie über ihre Paartherapie, die in wenigen Minuten beginnt. Nachdem Louise fremdgegangen ist, steht ihre Beziehung trotz der Kinder auf der Kippe. Um die Ehe zu retten, will Louise aufarbeiten, was seit Langem schiefläuft – angefangen mit der Flaute im Bett, der Ursache für ihre Untreue. Zwar bedauert die attraktive 40-Jährige ihre Affäre, doch ganz aus der Verantwortung möchte sie ihren Mann nicht lassen. Tom graut es bereits beim Gedanken an die erste Sitzung. Er sieht sich als Opfer und ist damit beschäftigt, seine Wunden zu lecken. Am liebsten würde Tom über alles andere reden – nur nicht über die akute Krise! Um sich vor der ersten Sitzung zu drücken, stellt Tom die Wahl der Therapeutin infrage.

Woche zwei – Der Brexit

Tom und Louise treffen sich vor der zweiten Sitzung ihrer Paartherapie erneut im Pub. Den Auftakt vor einer Woche bewerten die zerstrittenen Ehepartner unterschiedlich: Während sie beklagt, dass Tom zunächst Reißaus genommen hat, preist er seine Teilnahme an den letzten 15 Minuten der Sitzung bereits als Teilerfolg. Ganz klar: Die beiden haben mit insgesamt zehn Terminen einen Marathon vor sich! Als die beiden aus dem Pub beobachten, wie ein anderes Paar auf offener Straße handgreiflich wird, gerät ihr „Warum-up“ zum verbalen Schlagabtausch. Während er Tiefschläge gegen seine Männlichkeit beklagt, teilt Louise kräftig aus. Schließlich landet Tom mit einem überraschenden Geständnis einen Wirkungstreffer.

Woche drei – Der Handbruch

Louise und Tom begreifen nun, um was es geht: Die gemeinsame Arbeit an der Ehe. Sonst droht die Scheidung. Das Beispiel eines Paartherapie-Leidensgenossens, den Tom nach der Beratung am Pubtresen anspricht, gibt ihm wenig Anlass zur Hoffnung. Dessen Weinerlichkeit hat aber auch etwas Gutes, denn sie lenkt Tom von seinen eigenen Verletzungen ab. Louise dagegen hält den Mann schlichtweg für ein „Weichei“. Auch auf Tom ist sie wegen eines überraschenden Geständnisses aus der vorigen Woche immer noch schlecht zu sprechen: Wie konnte er nur für den Brexit stimmen?

Woche vier – Der Gips

Tom schafft es tatsächlich noch, seine Ehefrau Louise zu überraschen – allerdings nicht im positiven Sinne. Als sie ihn im Pub zum „Warm-up“ für die wöchentliche Paartherapie trifft, trägt er einen mit bunten Unterschriften verzierten Gips am linken Arm. Dabei hat sich Tom bei seinem theatralischen Sturz in der vergangenen Woche nichts gebrochen. Er möchte seiner Frau nur ein schlechtes Gewissen für ihre Handgreiflichkeit nach ihrem Treffen machen. Außerdem diente die Verletzung als Ausrede, um die vorige Sitzung in letzter Minute abzusagen. Louise reicht es: Sie möchte, dass Tom endlich aktiv bei der Arbeit an ihrer Beziehung mitmacht. Er ist jedoch wenig konstruktiv.

Woche fünf – Der Auszug

Die Ehe von Tom und Louise ist an einem Tiefpunkt angekommen: Bis auf Weiteres schläft Tom in einer anderen Wohnung. Wo das ist, will er seiner Frau beim „Warm-up“ vor der Paartherapie nicht verraten. Schließlich hat ja sie mit ihrer Untreue das Familienleben erschüttert! Auch wenn Louise ihre Affäre für beendet erklärt, möchte Tom nicht einfach zur Tagesordnung zurückkehren. Besonders schmerzhaft ist für ihn, dass ihn zu Hause angeblich keiner so richtig vermisst. Die Kinder scheinen seinen Auszug noch nicht einmal bemerkt zu haben. Vor der fünften Therapiesitzung wird deutlich, dass es wirklich einiges zu besprechen gibt.

Woche sechs – Der Pakt

Man kann sich immer ein leichteres Leben vorstellen, als das, das man gerade lebt. Darüber gibt es bei dem Ehepaar Louise und Tom ausnahmsweise keine Meinungsverschiedenheit. Aber ist es wirklich sinnvoll, um eine kriselnde Ehe zu kämpfen? Gibt es eine Chance, der Zweisamkeit wieder Leidenschaft einzuhauchen? Beim wöchentlichen „Warm-up“ vor der Paartherapie im Pub startet Tom eine überraschende Charmeoffensive: erst eine romantische SMS am Morgen, dann ein versuchter Flirt. Bei Louise weckt das jedoch keine leidenschaftlichen Gefühle. Alles zu gewollt, nicht authentisch, findet sie! Erst als die beiden im Spaß über mögliche neue Partnerschaften spekulieren – vielleicht eine Naomi für ihn oder ein Nigel für sie – wird die Stimmung lockerer. Doch auch bei dem fiktiven Namensspiel droht die Laune zu kippen.

Woche sieben – Der Rat

Das Innenleben bei einer Ehe gleicht einem Computer: Wer ihn aufschraubt, blickt auf eine Million von Bauteilen. Das lernen Louise und Tom bei der Bewältigung ihrer Beziehungskrise. Sie wäre bereit für einen Neustart und bietet ihm an, wieder nach Hause zu kommen. Er ist jedoch noch nicht im Reparaturmodus und lässt beim obligatorischen Pub-Besuch vor der wöchentlichen Paartherapie seine schlechte Laune an ihr aus. Auch der zweite Versuch von Louise, mit Tom ein konstruktives Gespräch zu beginnen, führt fast zum „Systemabsturz“. Selbst beim Kreuzworträtsel, ihrer letzten gemeinsamen Leidenschaft, führt jeder Begriff zu Sticheleien. Und so kommt Louise auf etwas zu sprechen, was ihren Mann aus der Bahn geworfen hat.

Woche acht – Die Delfine

Wie sind wir eigentlich zusammengekommen? Louise und Tom lassen ihren Beziehungsstart Revue passieren. Haben sich vielleicht beide damals getäuscht? Wäre die Ehe mit anderen Partnern besser gelaufen? Während er einen positiven Blick auf das gemeinsame Leben hat, könnte sie sich alles auch anders vorstellen. Schon bald kommt ein sarkastischer Unterton in den Disput. Selbst die Erinnerungen an das Kennenlernen und das erste Mal miteinander führen zu Streitereien. Als ihm doch erotische Situationen einfallen, ist das nur ein Strohfeuer. Für Louise kommt nun der Zeitpunkt, einer schmerzhaften Tatsache ins Auge zu blicken: Sie fühlt sich seit Langem gelangweilt. Nun ist auch ein Moment der Wahrheit für Tom gekommen.

Woche neun – Das Gefängnis

Das letzte Gespräch über Leidenschaft hatte Folgen: Der erste Sex seit Langem hat die beiden wie feierwütige Teenager berauscht. Doch lassen sich auch die Konflikte zwischen Louise und Tom einfach so betäuben? Für beide war die Erfahrung nicht nur ein gewaltiger Schritt nach vorn, sondern auch komplett anders als sonst. Diese Erkenntnis sorgt für Irritationen. Wie hat es sich genau angefühlt? Etwa, wie wenn ein Häftling nach langer Zeit aus dem Gefängnis kommt? War das Liebe oder pure Lust?

Woche zehn – Der Drink

Louise und Tom kommen gemeinsam zu ihrem letzten „Warm-up“ vor der Paartherapie in den Pub. Er schläft wieder zu Hause – und mit ihr! Ende gut, alles gut? Vielleicht haben die wöchentlichen Therapiesitzungen das Wunder bewirkt. Oder es waren die Vorgespräche bei Bier und Weißwein. Wer weiß das schon genau. Toms Wut über ihre Untreue hat sich erledigt, die schmerzhafte Demütigung will er verdrängen. Während Tom nun die Paartherapie beenden möchte, erwägt Louise jedoch eine Fortsetzung. Vielleicht lässt sich eine Ehe nur durchhalten, wenn man die Krise als Dauerzustand betrachtet, denn der zehnwöchige Marathon scheint mit einem Erfolg zu enden. Doch was ist mit der Gefahr, dass irgendwann wieder die Luft raus ist. Anstatt pünktlich die letzte Sitzung anzutreten, gönnen sich beide einen weiteren Drink.

 

Heftiger Sturm und Gewitter ziehen über dem Nationalpark auf. Kurz vor dem Absprung wird ein Paraglider vom Blitz getroffen. Lukas und Tim haben das Ganze beobachtet und rufen Jonas zu Hilfe. Als der Mann im Krankenhaus wieder zu sich kommt, kann er sich an nichts mehr erinnern. Jonas findet heraus, dass es sich um Daniel Körner, einen Spediteur aus Pirna handelt, der erst kurz zuvor Ehefrau Nadine und Tochter Vicky verlassen hat. Aus gesundheitlichen Gründen darf Daniel nicht sofort mit der ganzen Wahrheit konfrontiert werden, deshalb quartiert ihn Jonas erstmal im Gästezimmer auf dem Waldek-Hof ein. Zwischen Rike und Daniel knistert es offensichtlich, doch dann kehren bei dem attraktiven Unternehmer die ersten Erinnerungen zurück, die das Geschehene in einem ganz neuen Licht erscheinen lassen.

Darsteller Rolle
Philipp Danne Jonas Waldek
Eva-Maria Grein von Friedl Rike Waldek
Liza Tzschirner Emilia Graf
Heike Jonca Monika Waldek
Matthias Brenner Karl Nollau
Jörg Witte Christoph Fischer
Sebastian Kaufmane Kai Evers
Timo Jacobs Daniel Körner
Julia Dietze Nadine Körner
Matilda Lindbergh Vicky Körner
Dennis Hofmeister Lukas Waldek
Luca Gugolz Tim Nollau
Jana Bauke Frau Klingbeil
René Schwittay Rocco Plaschke
Maria Brendel Dr. Schmidt
und andere