Was mit dem Fund eines Neugeborenen vor der Haustür beginnt, entwickelt sich für Hauptdarstellerin Chiara Schoras zu einem rätselhaften Kriminalfall. In „Die Todsünde“ ermittelt „Capo“ Sonja Schwarz in der ultra-orthodoxen Lebensgemeinschaft der Sutterer, die sich dem gesellschaftlichen Fortschritt verweigern. Der mehrfach ausgezeichnete Oliver Stokowski verkörpert eindrucksvoll ein ebenso charismatisches wie archaisches Gemeinschaftsoberhaupt. In der Rolle eines sensiblen Priesteranwärters beeindruckt der österreichische Newcomer Simon Frühwirth. Regisseurin Sabine Derflinger lässt den Zuschauer bei dem 18. Bozen-Krimi in eine Glaubenswelt eintauchen, deren klerikaler Fanatismus und erzkonservatives Frauenbild eine fatale Wirkung entfalten.

Als „Capo“ Sonja Schwarz am Morgen ein sorgsam abgelegtes Neugeborenes auf ihrer Türschwelle findet und kurz darauf die Leiche einer jungen Frau entdeckt wird, beginnt ein ungewöhnlicher Kriminalfall. Eine DNA-Probe sorgt für die traurige Gewissheit, dass es sich bei der Leiche um die junge Mutter handelt, die dem Anschein nach bei einem Sturz von einer Bergklippe ums Leben kam. Bei den strengreligiösen Eltern von Theresa Egger stoßen Sonja und ihr Partner Jonas auf schockierend wenig Trauer: Marianne und Josef Egger hatten ihre Tochter wegen der unehelichen Schwangerschaft verstoßen! Könnte darin ein Tatmotiv liegen? Wer ist der heimliche Vater? Um die Zusammenhänge zu verstehen, nimmt Sonja die Sutterer-Gemeinde und den charismatischen Franz de Billio ins Visier. Dessen Disput mit einem angehenden Priester, den Sonja beobachtet, findet die Kommissarin ebenso verdächtig wie seine Härte im Umgang mit Aussteigern. Schon bald beginnt sie Konflikte zu erkennen, die dem Opfer zum Verhängnis wurden.

Darsteller:in Rolle
Chiara Schoras Sonja Schwarz
Gabriel Raab Jonas Kerschbaumer
Lisa Kreuzer Katharina Matheiner
Charleen Deetz Laura Schwarz
Hanspeter Müller-Drossaart Peter Kerschbaumer
Valentina Emeri Gerichtsmedizinerin Felicitas
Oliver Stokowski Franz de Billio
Bert Tischendorf Josef Egger
Meike Droste Marianne Egger
Linda Berthold Theresa Egger
Annalena Hochgruber Helena Egger
Simon Frühwirth Yannik
Rojan Juan Barani Raphael Zuber
Karmen Weiss Polizistin
Lukas Zingerle Stephan (KTU)
Lissy Pernthaler Ärztin Susanne Zach
Thomas Rizzoli Kajakfahrer René
und andere

 

Ein skandalträchtiges Geheimnis aus dem Mittelalter ist der Schlüssel im aktuellen Fall von Commissario Brunetti, der ihn in eine eigenartige Welt führt: den Schwarzmarkt für kostbare Bücher und Raritäten. Uwe Kockisch muss in „Donna Leon – Tod zwischen den Zeilen“ herausfinden, warum jahrhundertealte Schriften einem passionierten Sammler zum Verhängnis wurden. Aufsehenerregende Bücherdiebstähle nutzte die amerikanische Bestseller-Autorin als Inspiration für den 23. Fall ihrer beliebten Krimi-Reihe, die vor der traumhaften Kulisse der Lagunenstadt Venedigs spielt. Unter der Regie von Sigi Rothemund sind diesmal August Zirner, Harald Schrott, Jenny Schily und Michaela Rosen als Gastdarsteller zu sehen:
Mit dem Fund einer Leiche beginnt für Commissario Brunetti ein rätselhafter Fall: Enrico Franchini, ein ehemaliger Priester, der sein Leben dem Sammeln von kostbaren Schriften widmete, wurde in seiner Wohnung brutal ermordet. Kopien aus alten Büchern, die sich auf seinem Computer finden, führen zu rätselhaften Vorgängen in der Biblioteca Merula, die für ihre uralten Bestände berühmt ist. Von der Leiterin Dottoressa Fabbiani erfahren die Ermittler, dass seit einiger Zeit einzelne Seiten aus kostbaren Folianten herausgetrennt und gestohlen wurden. Für Diebe können diese Raritäten durchaus ein gutes Geschäft sein, auch der Ermordete hatte Kontakte zum Schwarzmarkt. Verdächtig verhält sich Piero Sartor, ein Mitarbeiter der Merula, ebenso wie der amerikanische Historiker Joseph Nickerson. Brunetti gerät bald an die traditionsreiche Familie Morosini-Albani, die einst sogar Dogen stellte und immer noch Einfluss hat. Deren Sprössling Gianni kandidiert derzeit für das Amt des Bürgermeisters von Venedig. Das macht die Ermittlungen in den besseren Kreisen der Lagunenstadt besonders heikel. Zudem wird die Beharrlichkeit des Commissario erschüttet, als sein Sohn Raffi, der insgeheim in den Fall involviert ist, in Gefahr gerät.

Darsteller:in Rolle
Uwe Kockisch Guido Brunetti
Julia Jäger Paola Brunetti
Michael Degen Vice-Questore Patta
Karl Fischer Sergente Vianello
Annett Renneberg Signorina Elettra
Patrick Diemling Raffi Brunetti
Dietmar Mössmer Alvise
Thorsten Merten Piero Sartor
Harald Schrott Gianni Morosini-Albani
Vincent Krüger Roberto Dura
Jenny Schily Dottoressa Fabbiani
August Zirner Joseph Nickerson
Michaela Rosen Contessa Morosini
Laura-Charlotte Syniawa Chiara Brunetti
Janina Uhse Rebecca
Manfred Möck Enrico Franchini
Ueli Jäggi Dr. Aurino
Giovanni Tomassetti Kaufmann 1587
Paola di Meglio Signora Sartor
Bruno Auricchio Aldo Franchini
Nico Benetti Polizeiboot-Fahrer
Anian Zollner Professor Crisulo
Hubertus Hartmann Morosini-Albanis Anwald
und andere

 

Jahrhundertealte Traditionen können zu erbitterten Konflikten führen. Als sich Chiara Schoras alias „Capo“ Sonja Schwarz bei Mordermittlungen für die Eigentumsverhältnisse von alteingesessenen Obstbauern interessiert, stößt die Kommissarin in „Weichende Erben“ auf die verborgene Spur eines unentdeckten Verbrechens. Das Drehbuch des 17. Bozen-Krimis bettet den raffinierten Kriminalfall in ein Familiendrama um Betrug und Erpressung ein. Eindrucksvoll verkörpert Oliver Mommsen einen gerissenen Manipulator, der immer mehr ins Zentrum der Ermittlungen gerät. Die erzählerische Bildgestaltung gibt einen Einblick in die Lebenswelt Südtiroler Landwirte und ihre ausgeklügelten Techniken der Bewässerung, die bis auf das Mittelalter zurückgehen.

Beim morgendlichen Joggen findet Sonja Schwarz in einem Bewässerungskanal die Leiche einer Frau: Es ist Therese Pfister, die einer Obstbauerndynastie angehört. Dass sie in dem flachen Wasser einer Waal, wie die naturnah angelegten Kanäle der Obstbauern heißen, ertrunken sein könnte, scheint von Beginn an ausgeschlossen. Unter Verdacht gerät zunächst der „Waaler“ Urban Mazur, da er die Tote vor der Kommissarin entdeckt hat und weggerannt ist. Zusammen mit ihrem Kollegen Jonas Kerschbaumer nimmt die Ermittlerin auch die familiären Verbindungen ins Visier. Dass Thereses Ehe mit dem wirtschaftlich erfolglosen Landwirt Bruno alles andere als glücklich war, ist ebenso ein Ansatzpunkt wie eindeutige Beweise für die Affäre mit ihrem wohlhabenden Schwager Gernot. Als auf dem Hof von Thereses Eltern, den ihr älterer Bruder Johannes als Alleinerbe übernommen hat, ein Brand ausbricht, kommt ein unentdecktes Verbrechen zum Vorschein. Nun beginnt Sonja eine Spur aufzunehmen, die zu erbitterten Familienkonflikten führt.

Darsteller:in Rolle
Chiara Schoras Sonja Schwarz
Gabriel Raab Jonas Kerschbaumer
Lisa Kreuzer Katharina Matheiner
Charleen Deetz Laura Schwarz
Hanspeter Müller-Drossaart Peter Kerschbaumer
Valentina Emeri Gerichtsmedizinerin Felicitas
Oliver Mommsen Johannes Karner
Jan Messutat Gernot Pfister
Saro Emirze Urban Mazur
Sebastian Gerold Bruno Pfister
Hanna Binder Therese Pfister
Magdalena Schwellensattl Marie Pfister
Doris Warasin Lisa Gumper
Peter Niederegger Anwalt Dr. Reiter
Elisa Elektra Pirone Assistentin Anwaltskanzlei
Gabriele Langes Maria Kofler
Bruno Hosp George Karner
und andere

Folge 5: Tarnen und täuschen, 00:35 Uhr

Täuschen gehört für Valerie zum Geschäft! Um Investoren für Laserdrohnen „Made in Germany“ anzulocken, muss sich die Beraterin etwas einfallen lassen. Ihr Kunde, der Firmengründer Sören Schlag, möchte Max ins Boot holen. Wenn er mit seiner Rivalin an einem Strang ziehen soll, möchte er etwas davon haben. Mit seiner Mentorin Herta Zickler kommt er auf einen Bluff, der den Ambitionen des Wirtschaftsministers May nutzt …

Folge 6: Die Welt zu Gast, 01:20 Uhr

Zwei Aufträge bringen Max seiner Heimat näher: der Kampf um die Braunkohle in Daunitz und die Präsentation der Internetdrohne. Durch die Rückkehr in die Lausitz muss sich der abgezockte Lobbyist seiner verdrängten Vergangenheit stellen. Ein Wiedersehen lässt alte Gefühle aufkommen – und erzeugt neue Schmerzen! Noch hält Max‘ Maske der Professionalität. Bei der Drohnenshow erlebt er eine doppelte Überraschung, bei der Valerie ihre Hände im Spiel hat …

Folge 7: It’s all about tactics, stupid, 02:05 Uhr

Angriff ist für Max die beste Verteidigung. Sein eifersüchtiger Kollege Jelinek macht ihm bei seinem Chef Dr. Janussen das Leben schwer. In bester Manier seiner Mentorin  fädelt Max einen Kuhhandel um Spitzenämter ein. In seiner Heimat Daunitz geht es handfester zu. Beim Runden Tisch von Kohleindustrie und Bürgerinitiative gerät der Lobbyist in die Schusslinie: Ausgerechnet sein Vater stellt Max bloß.

Folge 8: Up and Daunitz, 02:55 Uhr

Der erfolgsverwöhnte Max steht allein im Shitstorm: Als ruchloser Karriere-Lobbyist ist er die meistgehasste Person des Landes. Selbst sein Agenturchef Janussen zählt ihn an, doch seine Rivalin Valerie hält zu ihm. In der TV-Show von Nina Well tritt Max die Flucht nach vorne an und riskiert den Schlagabtausch mit seiner Kritikerin Martina Glaser von Lobby-Control. Auch in Daunitz kommt für ihn der Moment der Wahrheit …

Sie sehen gut aus und lieben das Spiel. Ihr Beruf kennt weder Moral noch Regeln. Als brillante Lobbyist:innen liefern sich Helgi Schmid und Nilam Farooq in der achtteiligen Dramedy-Serie einen packenden Wettstreit um Macht und Prestige. Gut oder Böse sind Seiten, die beide beliebig wechseln. Ob es um androide High-Tech-Roboter in der Pflege, den Stopp des Braunkohleabbaus in der Lausitz oder die Weichenstellung für eine nächste Kanzlerschaft geht – in raffiniert erzählten Episoden heben Christian Jeltsch und Co-Autor:innen die Vorhänge der Berliner Republik. Über Erfolg und Misserfolg entscheiden nicht schnöde Fakten, sondern bildstarke Narrative!

Über 6000 Einträge verzeichnet das Lobbyregister des Bundestags im Jahr 2024. Dahinter verbergen sich unter anderem Verbände, Agenturen und Personen, die jenseits der Öffentlichkeit politische Entscheidungen zu Gunsten ihrer Auftraggeber zu beeinflussen versuchen. Dieses verborgene, teils von Mythen umrankte Setting nutzen die Macher:innen der Serie für ebenso hintergründig recherchierte wie emotional inszenierte Storys. Ahmet Tan und Felix Striegel erzeugen mit ihrer exzellenten Kameraarbeit einen visuellen Sog.

Zu dem Ensemble gehören die vielfach ausgezeichnete Ulrike Kriener als Grand Dame der Politikberatung und Jan-Gregor Kremp als mit allen Wassern gewaschener Agenturinhaber. Zwischen die Fronten gerät Valerie Stoll in der Rolle einer idealistischen Aktivistin, die sich im Kampf gegen die Zerstörung ihrer ostdeutschen Heimat gegen den eigenen Bruder stellt.

Folge 1: Der hodenlose Holger, 23:50 Uhr

Wer Politik macht, muss Storys erschaffen. Da sind Max Lentor und Valerie Hazard einer Meinung. Die Konkurrenz ihrer Lobby-Firmen macht sie zu Gegnern: Er arbeitet für die Öko-NGO von Dr. Bea Brandstätter, sie für den Industrieverband von Arie Merzen. In der Talkshow von Nina Well prallen die Narrative aufeinander. Es geht nicht nur um Verhütungsmittel im Trinkwasser, sondern um Männlichkeit – und vor allem: um Geld!

Folge 2:  Braune Kohle, schwarze Seele, 00:35 Uhr

Im Streit um den Braunkohleabbau in der Lausitz setzt Valerie  auf schmutzige Tricks. Die schlagfertige Lobbyistin bespitzelt ihren Rivalen Max. Er nimmt das sportlich – und versucht, einen Schritt vorauszudenken. Als ihn sein eifersüchtiger Agenturkollege Kaspar Jelinek hintergeht, ist Max in seinem Element: auf eine wunderbare Feindschaft!

Folge 3: Die wunderbare Mable, 01:20 Uhr

Ring frei für ein neues Battle zwischen Max und Valerie: Er kämpft für das Start-up „Robocare“ von Ellen Kehrer, die mit freundlichen Androiden die Altenpflege revolutionieren möchte. Valerie zieht für Frank Brenneke vom Pflegekräfte-Verband ins Feld. Keine Werbung kann zu kitschig sein, kein Talkformat zu reißerisch. Auch beim Kampf um die Braunkohle in Daunitz gibt es keine Moral: Valerie versucht, Max‘ schwangere Schwester CeeCee gegen ihn zu instrumentalisieren.

Folge 4: Von Robotern und Riesen, 02:05 Uhr

Lützerath lässt grüßen: Für den Braunkohleabbau in Daunitz müssen Riesenbäume fallen. Warum Max seinen Heimatort opfern möchte, behält der Lobbyist ebenso für sich wie seine Herkunft. Seine Schwester CeeCee erkennt, wo sie hingehört: zur Protestbewegung! Sie lässt sich von Valerie zum Gesicht des Widerstands machen. Die taffe Lobbyistin weiß genau, was zieht: eine Story, die Emotionen schürt! Genau darauf setzt auch Max, um Pflege-Roboter menschlich zu machen.
Das Erste setzt die Serie „Wo wir sind, ist oben“  am 15.6. 2024 mit weiteren vier Folgen fort.

Sensibilität für die Toten, Intuition für die Lebenden und Aufmerksamkeit für verdächtige Fakten: Anna Fischer ist wieder Lisa Taubenbaum, die die Ermittlungen in einem nur anscheinend eindeutigen Autounfall vorwärtstreibt. Zwei Leichen werden dem Bestattungsunternehmen Taubenbaum diesmal anvertraut, bei deren Tod Lisa Widersprüche feststellt.
Das Drehbuch zu „Die Bestatterin – Zweieinhalb Tote“ schrieben Matthias Kiefersauer und Alexander Liegl. In der Regie von Fabian Möhrke sind an der Seite von Anna Fischer wieder Artus Maria Matthiesen und Frederik Bott als Vater und Sohn Taubenbaum zu sehen und Christoph Letkowski als Kriminalkommissar und On-off-Beziehung Thomas Zellinger.

Auf der Fahrt zu einem Junggesellenabschied verunglücken zwei junge Männer aus Hepperlingen in ihrem Auto tödlich und stürzen in einen Fluss. Ihre Leichen werden geborgen und Bestatterin Lisa Taubenbaum anvertraut. Die beiden hatten gemeinsam mit Mario, dem Eigentümer des Wagens, Junggesellenabschied gefeiert. Aber wo ist Mario? Von ihm fehlt jede Spur. Marios Ehefrau weiß nicht, ob sie hoffen oder bangen soll. Lisa, die in der Schulzeit mit Mario liiert war, ist überzeugt, dass er noch lebt. Sie gerät in Clinch mit dem ermittelnden Kommissar Thomas Zellinger, den sie hartnäckig auf Ungereimtheiten aufmerksam macht.

Als Mario nach einigen Tagen quicklebendig in Hepperlingen auftaucht, vermutet Zellinger, dass er den Tod seiner beiden Freunde vorsätzlich verursacht hat, und präsentiert ein Motiv, von dem Lisa nicht überzeugt ist. Sie nimmt ihre alte Liebe bei sich auf und erregt damit den Unmut von Zellinger. Mario schweigt beharrlich. Obwohl er alle außer Lisa gegen sich hat, möchte er keinesfalls preisgeben, was in der Nacht des Unfalls wirklich geschehen ist.

Darsteller:in Rolle
Anna Fischer Lisa Taubenbaum
Artus Maria Matthiessen Alfons Taubenbaum
Frederik Bott Hannes Taubenbaum
Christoph Letkowski Kommissar Thomas Zellinger
Ricarda Seifried Conny Godelmann
Jakob Geßner Mario Godelmann
Ulrike Willenbacher Gerlinde Kurtz
Joachim Raaf Josef Kurtz
Celina Rongen Mersiha Sliskovic
Christoph Glaubacker Niklas Rebele
Katja Bürkle Sara Löble
Karolina Horster Vanessa Löble
Alfredo Zermini Frank Tietz
Hannah Jasna Hess Jasmin Rebele
Monika Hirschle Agnes Hertz
Rosa Maria Paz Kellnerin Goldenes Peking
Antonio Lallo Koch Vaclav
und andere

 

Sie sehen gut aus und lieben das Spiel. Ihr Beruf kennt weder Moral noch Regeln. Als brillante Lobbyist:innen liefern sich Helgi Schmid und Nilam Farooq in der achtteiligen Dramedy-Serie einen packenden Wettstreit um Macht und Prestige. Gut oder Böse sind Seiten, die beide beliebig wechseln. Ob es um androide High-Tech-Roboter in der Pflege, den Stopp des Braunkohleabbaus in der Lausitz oder die Weichenstellung für eine nächste Kanzlerschaft geht – in raffiniert erzählten Episoden heben Christian Jeltsch und Co-Autor:innen die Vorhänge der Berliner Republik. Über Erfolg und Misserfolg entscheiden nicht schnöde Fakten, sondern bildstarke Narrative!

Über 6000 Einträge verzeichnet das Lobbyregister des Bundestags im Jahr 2024. Dahinter verbergen sich unter anderem Verbände, Agenturen und Personen, die jenseits der Öffentlichkeit politische Entscheidungen zu Gunsten ihrer Auftraggeber zu beeinflussen versuchen. Dieses verborgene, teils von Mythen umrankte Setting nutzen die Macher:innen der Serie für ebenso hintergründig recherchierte wie emotional inszenierte Storys. Ahmet Tan und Felix Striegel erzeugen mit ihrer exzellenten Kameraarbeit einen visuellen Sog.

Zu dem Ensemble gehören die vielfach ausgezeichnete Ulrike Kriener als Grand Dame der Politikberatung und Jan Gregor Kremp als mit allen Wassern gewaschener Agenturinhaber. Zwischen die Fronten gerät Valerie Stoll in der Rolle einer idealistischen Aktivistin, die sich im Kampf gegen die Zerstörung ihrer ostdeutschen Heimat gegen den eigenen Bruder stellt.

 

Folge 1: Der hodenlose Holger

Wer Politik macht, muss Storys erschaffen. Da sind Max Lentor und Valerie Hazard einer Meinung. Die Konkurrenz ihrer Lobby-Firmen macht sie zu Gegnern: Er arbeitet für die Öko-NGO von Dr. Bea Brandstätter, sie für den Industrieverband von Arie Merzen. In der Talkshow von Nina Well prallen die Narrative aufeinander. Es geht nicht nur um Verhütungsmittel im Trinkwasser, sondern um Männlichkeit – und vor allem: um Geld!

Folge 2: Braune Kohle, schwarze Seele

Im Streit um den Braunkohleabbau in der Lausitz setzt Valerie auf schmutzige Tricks. Die schlagfertige Lobbyistin bespitzelt ihren Rivalen Max. Er nimmt das sportlich – und versucht, einen Schritt vorauszudenken. Als ihn sein eifersüchtiger Agenturkollege Kaspar Jelinek hintergeht, ist Max in seinem Element: auf eine wunderbare Feindschaft!

Folge 3: Die wunderbare Mable

Ring frei für ein neues Battle zwischen Max und Valerie: Er kämpft für das Start-up „Robocare“ von Ellen Kehrer, die mit freundlichen Androiden die Altenpflege revolutionieren möchte. Valerie zieht für Frank Brenneke vom Pflegekräfte-Verband ins Feld. Keine Werbung kann zu kitschig sein, kein Talkformat zu reißerisch.

Auch beim Kampf um die Braunkohle in Daunitz gibt es keine Moral: Valerie versucht, Max´ schwangere Schwester CeeCee gegen ihn zu instrumentalisieren.

Folge 4: Von Robotern und Riesen

Lützerath lässt grüßen: Für den Braunkohleabbau in Daunitz müssen Riesenbäume fallen. Warum Max seinen Heimatort opfern möchte, behält der Lobbyist ebenso für sich wie seine Herkunft. Seine Schwester CeeCee erkennt, wo sie hingehört: zur Protestbewegung! Sie lässt sich von Valerie zum Gesicht des Widerstands machen. Die taffe Lobbyistin weiß genau, was zieht: eine Story, die Emotionen schürt! Genau darauf setzt auch Max, um Pflege-Roboter menschlich zu machen.

Folge 5: Tarnen und täuschen

Täuschen gehört für Valerie zum Geschäft! Um Investoren für Laserdrohnen „Made in Germany“ anzulocken, muss sich die Beraterin etwas einfallen lassen. Ihr Kunde, der Firmengründer Sören Schlag, möchte Max ins Boot holen. Wenn er mit seiner Rivalin an einem Strang ziehen soll, möchte er etwas davon haben. Mit seiner Mentorin Herta Zickler kommt er auf einen Bluff, der den Ambitionen des Wirtschaftsministers May nutzt…

Folge 6: Die Welt zu Gast

Zwei Aufträge bringen Max seiner Heimat näher: der Kampf um die Braunkohle in Daunitz und die Präsentation der Internetdrohne. Durch die Rückkehr in die Lausitz muss sich der abgezockte Lobbyist seiner verdrängten Vergangenheit stellen. Ein Wiedersehen lässt alte Gefühle aufkommen – und erzeugt neue Schmerzen! Noch hält Max´ Maske der Professionalität. Bei der Drohnenshow erlebt er eine doppelte Überraschung, bei der Valerie ihre Hände im Spiel hat…

Folge 7: It’s all about tactics, stupid

Angriff ist für Max die beste Verteidigung. Sein eifersüchtiger Kollege Jelinek macht ihm bei seinem Chef Dr. Janussen das Leben schwer. In bester Manier seiner Mentorin fädelt Max einen Kuhhandel um Spitzenämter ein. In seiner Heimat Daunitz geht es handfester zu. Beim Runden Tisch von Kohleindustrie und Bürgerinitiative gerät der Lobbyist in die Schusslinie: Ausgerechnet sein Vater stellt Max bloß.

Folge 8: Up and Daunitz

Der erfolgsverwöhnte Max steht allein im Shitstorm: Als ruchloser Karriere-Lobbyist ist er die meistgehasste Person des Landes. Selbst sein Agenturchef Janussen zählt ihn an, doch seine Rivalin Valerie hält zu ihm. In der TV-Show von Nina Well tritt Max die Flucht nach vorne an und riskiert den Schlagabtausch mit seiner Kritikerin Martina Glaser von Lobby-Control. Auch in Daunitz kommt für ihn der Moment der Wahrheit…

Mit harten Bandagen geht es beim Eishockey zu – nicht nur im Spiel, sondern zuweilen auch im Umfeld der schnellsten Mannschaftssportart. Den spektakulären Mord an einem Starspieler muss Chiara Schoras alias „Capo“ Sonja Schwarz im 16. Bozen-Krimi aufklären. Erst als die erfahrene Ermittlerin hinter das Image des Opfers blickt, kommt sie einem Geflecht aus Geheimnissen und Lügen sowie einer Erpressung auf die Spur. Thomas Nennstiel führte Regie bei dem Whodunit-Fernsehkrimi nach einem raffiniert gebauten Drehbuch von Mathias Klaschka. Ansehen, Tradition und Männlichkeitsideale bilden ein thematisches Spannungsfeld in „Familienehre“. In Gastrollen sind Tatort-Kommissar Vladimir Burlakov und Charakterdarsteller Thomas Thieme zu sehen.

Ein Mord sorgt für Aufsehen in Bozens Sportwelt: Der Eishockeystar Marcel Wallner ist in der Kabine erstochen worden! „Capo“ Sonja Schwarz und ihr Partner Jonas ermitteln zunächst im Mannschaftskreis. Auch die dubiosen Geschäfte des Spielerberaters Glasner geraten ins Visier der Ermittler. Sonja stößt zudem auf ein Geheimnis, das der raubeinige Goalgetter vor der Öffentlichkeit verheimlichte: Wallner, der mit seiner Frau Nathalie ein Kind hat, hatte eine Affäre mit einem Mann! Als der homosexuelle Sänger Anton alias „Isabella“ von einem Auto angefahren wird, weitet Sonja ihre Nachforschungen auf dessen Familie aus, die ein traditionsreiches Hotel betreibt. Der erzkonservative Patriarch Ludwig Hofer zeigt jedoch wenig Interesse an seinem schwer verletzten Sohn. Das empört die Kommissarin ebenso wie die skandalösen Arbeitsbedingungen bei den Hofers. Als die Strafbestände weit über den Mordfall hinausgehen, muss Sonja herausfinden, welcher Strang zur Lösung führt.

Darsteller:in Rolle
Chiara Schoras Sonja Schwarz
Gabriel Raab Jonas Kerschbaumer
Charleen Deetz Laura Schwarz
Lisa Kreuzer Katharina Matheiner
Hanspeter Müller-Drossaart Peter Kerschbaumer
Zsá Zsá Inci Nathalie Wallner
Julian Weigend Sebastian Glasner
Stefan Rudolf Martin Hofer
Marita Breuer Maria Hofer
Antonia Breidenbach Sophie Hofer
Felix Everding Marcel Wallner
Vladimir Burlakov Anton Hofer/Isabella
Thomas Thieme Ludwig Hofer
Elisabeth Kanettis Giulia Santini
Rafael Gareisen Toni Klinger
Tillbert Strahl David Lorenz
Andreas Hartner Lucas Ulmer
Luca Leitner Philipp Wallner
Günther Götsch Peter Straussberger
Thomas Wachtler Marco
Gianluca Iocolano Fazil
und andere

Ein ungewöhnliches „Nachsitzen“ inszeniert Sönke Wortmann in der Komödie „Eingeschlossene Gesellschaft“: Das mit Florian David Fitz, Anke Engelke, Justus von Dohnányi und Nilam Farooq starbesetze Lehrerkollegium wird von dem erbosten Vater eines Schülers gezwungen, sich wohlwollend mit den Leistungen und den Zukunftschancen seines Sohnes zu befassen. Je länger das Nervenspiel dauert, umso mehr kommen Verfehlungen der Pädagogen auf die Tagesordnung. Mit Spielfreude, Situationskomik und Dialogwitz spießt das exzellente Darstellerensemble überzogenes Leistungsdenken, überkommene Unfehlbarkeitsansprüche und verschobene Selbstbilder auf. Als Vorlage für die unterhaltsame Kinoproduktion diente die gleichnamige Hörspielvorlage von Bestsellerautor Jan Weiler, der auch das Drehbuch verfasste.

Freitagnachmittag an einer Schule in Köln: leere Klassenzimmer, ein verwaister Schulhof. Umso größer ist das Erstaunen im dünn besetzten Lehrerzimmer, als es an die Tür klopft. Der vierfache Vater Manfred Prohaska kommt mit einem dringenden Anliegen: Er fordert das Lehrerkollegium auf, über den fehlenden Punkt für die Abiturzulassung seines Sohnes zu diskutieren, da dieser durch die strenge Benotung des Lateinlehrers Engelhardt fehlt. Als sich der berüchtigte Pauker auf herablassende Art weigert, zückt Prohaska eine Pistole und setzt eine spontane Notenkonferenz an. Während sich der „Schülerversteher“ Holger Arndt, der beliebte Sportlehrer Mertens und die selbstbewusste Referendarin Sarah Schuster pragmatisch auf die Seite des Schülers und seines wütenden Vaters schlagen, halten die bildungsbürgerliche Zynikerin und kulturbeflissene Französischlehrerin Heidi Lohmann und der nerdige Chemielehrer Bernd Vogel prinzipientreu zu ihrem sturen Kollegen Engelhardt. Die verhärtete Pattstellung stellt die Anwesenden vor eine Nervenzerreißprobe, denn ihr Erpresser fordert ein einstimmiges Ergebnis. Als Prohaska sie mit ihren Personalakten konfrontiert, droht die Situation endgültig zu eskalieren. Jetzt kommt ungefiltert auf den Tisch, was an der Schule sonst unter den Teppich gekehrt wird.

Eine unfreiwillige Heldenreise durchs Multiversum unternimmt die Heldin im vielfach Oscar-gekrönten Film „Everything Everywhere All at Once“, mit dem Das Erste am 12. Juli das ARD SommerKino fortsetzt.

Ein weiterer Film von Sönke Worthmann folgt am 15. Juli: „Contra“. Bereits am 12. Juli zeigt das ARD SommerKino die mit sieben Oscars nominierte us-amerikanische Komödie „Everything Everywhere All at Once“.

Darsteller:in Rolle
Florian David Fitz Peter Mertens
Anke Engelke Heidi Lohmann
Justus von Dohnányi Klaus Engelhardt
Nilam Farooq Sarah Schuster
Torben Kessler Bernd Vogel
Thomas Loibl Holger Arndt
Thorsten Merten Manfred Prohaska
Serkan Kaya Polizist Florian Beinacker
Ronald Kukulies Polizeichef Lichtenstein
Nick Julius Schuck Fabian Prohaska
Claudia Hübbecker Simone Mehltau
Jürgen Sarkiss Harald Mehltau
Alois Reinhardt Georges Moustaki
Carl Benzschawel Benjamin Mehltau
Esther Klausmann Paula Sonsbeck
und andere

„Everything Everywhere All at Once” räumte mit sieben Oscars bei der Verleihung 2023 mächtig ab. Als erste asiatische Frau gewann das ehemalige Bond-Girl Michelle Yeoh, die als Waschsalonbesitzerin eine unfreiwillige Heldenreise durchs Multiversum unternimmt, in der Kategorie Beste Hauptdarstellerin“. Daniel Kwan und Daniel Scheinert, zu Recht für die Regie und das Originaldrehbuch ausgezeichnet, wählen ein fiktionales Chaosformat für eine zeitgemäße Betrachtung des amerikanischen Traums. Ihr Mut, gesellschaftliche Themen wie Migration, Frauenbilder oder Diversity in einem Fantasy-Comedy-Action-Crossover zu verarbeiten, macht das Meisterwerk einzigartig. Hollywoodstar Jamie Lee Curtis konnte sich als „Beste Nebendarstellerin“ über den langersehnten Oscar freuen.

Die Mittvierzigerin Evelyn Wang steckt in einer Lebenskrise: Ihr Waschsalon und ihre Ehe stehen vor dem Aus. Auch Tochter Joy und Vater Gong Gong zerren an der überarbeiteten Multitaskerin. Eine penible Finanzbeamtin, die Evelyn wegen eines Fehlers in der Steuererklärung einbestellt, bringt das Fass zum Überlaufen. Plötzlich geschehen Dinge außerhalb jeglicher Vorstellungskraft. Evelyns Mann Waymond kommt überraschend in Rambo-Manier zu Hilfe – behauptet allerdings, jemand aus einem anderen Universum zu sein, und teilt ihr mit, sie sei eine Auserwählte. Evelyns Mission lautet, das gestörte Gleichgewicht der Welten wiederherzustellen und das Böse zu besiegen! Bei diesem Kampf springt sie nicht nur zwischen den Universen hin und her, sondern auch zwischen unterschiedlichen Identitäten. Plötzlich nutzt die Heldin unvorstellbare Fähigkeiten und erlebt mutigere Versionen ihrer selbst. Als Evelyn erkennt, wer überall ihre wahre Gegenspielerin ist, kann sie einer Entscheidung nicht mehr ausweichen.

„Everyting Everywhere All at Once“ ist der zweite von sieben Filmen zum diesjährigen ARD SommerKino, der dritte folgt am 15. Juli – Sönke Worthmanns „Contra“ mit Nilam Farooq und Christoph Maria Herbst in den Hauptrollen.

Darsteller:in Rolle
Michelle Yeoh Evelyn Wang
Stephanie Hsu Joy Wang / Jobu Tupaki
Ke Huy Quan Waymond Wang
Jenny Slate Debbie
Harry Shum jr. Chad
James Hong Gong Gong
Jamie Lee Curtis Deirdre Beaubeirdre
Tallie Medel Becky Sregor
Biff Wiff Rick
und andere

Sieben Free-TV-Premieren, sieben unterhaltsame Filmabende auf höchstem Niveau: Mit einem sorgfältig kuratierten Programm will das Erfolgsformat „ARD SommerKino“ auch in diesem Super-Sport-Sommer die Kino- und Filmfans begeistern.

Den Auftakt am Montag, den 8. Juli um 20:15 Uhr, macht Sönke Wortmanns Erfolgskomödie „Eingeschlossene Gesellschaft“, nach einem Drehbuch von Bestseller-Autor Jan Weiler. Der hervorragend besetzte Film (u.a. Florian David Fitz, Anke Engelke, Nilam Farooq und Justus von Dohnányi) überzeugte bereits 2022 mit Dialogwitz und Situationskomik das Kino-Publikum.

Der Montag als bewährter Tag des „ARD SommerKinos“ hält am 15. und 22. Juli jeweils um 20:15 Uhr zwei weitere deutsche Blockbuster bereit: am 15. Juli „Contra“ mit Christoph Maria Herbst als überheblicher Juraprofessor und Nilam Farooq als progressive Studentin. Der Film – ebenfalls von Regisseur Sönke Wortmann – war u.a. nominiert für den Deutschen Filmpreis, Farooq wurde für ihre Rolle mit dem Bayerischen Filmpreis 2022 ausgezeichnet, sie und Christoph Maria Herbst gemeinsam für ihre komödiantische Leistung mit dem Ernst-Lubitsch-Preis. „Rehragout-Rendezvous“, nach dem Bestseller von Rita Falk, ist nach dem letztjährigen Kinoerfolg am 22. Juli zu sehen: Es ist der neunte Film der gefeierten Heimatkrimireihe rund um den Publikumsliebling und Polizisten Franz Eberhofer (Sebastian Bezzel).

Aufgrund des besonderen Sportjahres 2024 kommen Filmfans dieses Mal auch mittwochs und freitags auf ihre Kosten: Den Auftakt macht am Freitag, 12. Juli um 22:20 Uhr die u.a. mit sieben Oscars prämierte Sci-Fi-Action-Komödie aus den USA „Everything Everywhere All at Once“ mit Michelle Yeoh und Jamie Lee Curtis in den Hauptrollen. Am Freitag, 19. Juli folgt das preisgekrönte britische Drama „The Father“. Anthony Hopkins erhielt für seine Rolle als Demenzerkrankter im Wechselspiel mit seiner fürsorglichen Tochter (Olivia Coleman) einen Oscar als bester Hauptdarsteller.

Am Mittwoch, den 17. Juli um 20:15 Uhr, zeigt Das Erste „Monsieur Claude und sein großes Fest“, der dritte Film der erfolgreichen Kinoreihe aus Frankreich mit Christian Clavier in der Rolle des Titelhelden, Regie führte auch hier Philippe de Chauveron. Zum Abschluss des „SommerKinos“ erwartet am Mittwoch, 24. Juli das Publikum um 20:15 Uhr ein besonderes Highlight: In „Der Boandlkramer und die ewige Liebe“, dem letzten Film von Regisseur Joseph Vilsmaier, sind die Top-Entertainer Michael Bully Herbig, Hannah Herzsprung, Florian Brückner, Rick Kavanian und Hape Kerkeling zu sehen.

Die Sendezeiten des „ARD SommerKinos“ sind zwischen dem 08. und 24. Juli 2024 montags und mittwochs um 20:15 Uhr sowie freitags um 22:20 Uhr. Alle Filme sind nach ihrer Ausstrahlung im Ersten auch in der ARD Mediathek zu finden.

 

SommerKino am Montag um 20:15 Uhr

Eingeschlossene Gesellschaft                                            8. Juli 2024

Contra                                                                                        15. Juli 2024                                                   

Rehragout-Rendezvous                                                       22. Juli 2024

 

SommerKino am Mittwoch um 20:15 Uhr

Monsieur Claude und sein großes Fest                          17. Juli 2024

Der Boandlkramer und die ewige Liebe                         24. Juli 2024

 

SommerKino am Freitag um 22:20 Uhr

Everything Everywhere All at Once                                 12. Juli 2024

The Father                                                                                19. Juli 2024

Scotland-Yard-Ermittlerin Kate Linville kehrt in ihre ostenglische Heimat zurück und gerät in eine rätselhafte Verbrechensserie. Die herbstliche Küstenregion und das menschenleere Hochmoor bieten die Naturkulisse für einen abgründigen Psychothriller nach der gleichnamigen Bestsellervorlage von Charlotte Link. Henny Reents und Lucas Gregorowicz als Chefinspektor Caleb Hale beeindrucken in den Rollen der Ermittler, die auf unterschiedliche Weise nach verschwundenen Teenagerinnen und einem mutmaßlichen Killer suchen. Regisseur Till Franzen gelingen hintergründig angelegte Figuren und eine unwiderstehliche Spannung:

Ein regnerischer Herbstabend in Scarborough: Die 14-jährige Hannah Caswell wartet am menschenleeren Bahnhof vergeblich auf ihren Vater Ryan. Wenig später ist die Schülerin wie vom Erdboden verschluckt. Der alkoholsüchtige Detective Chief Inspector Caleb Hale übernimmt den Fall, hat aber keinen Erfolg. Zwei Jahre später wird im Hochmoor eine Mädchenleiche gefunden. Es ist jedoch nicht Hannah, sondern eine andere Vermisste gleichen Alters. Während die Medien über einen psychopatischen „Hochmoor-Killer“ spekulieren, verschwindet auf dem Parkplatz eines Supermarkts erneut eine 14-Jährige, die Schülerin Amelie Goldsby. Ihre Mutter Deborah setzt erst gar nicht auf die örtliche Polizei. Sie und ihr Mann Jason bitten verzweifelt die Scotland-Yard-Beamtin Kate Linville um Hilfe, die Gast in ihrer familiären Pension ist. Die erfahrene Ermittlerin möchte sich jedoch keinesfalls – außerhalb ihrer Zuständigkeit und mit privaten Angelegenheiten ausgelastet – in die Arbeit ihres Kollegen und Ex-Geliebten Caleb einmischen. Als sich „der Fall Amelie“ unerwartet dreht, kann Kate sich nicht mehr entziehen. Sie gibt sich als Journalistin aus und taucht in eine Verbrechensserie ein, die ihresgleichen sucht.

Den 2. Teil zeigt Das Erste unmittelbar im Anschluss.

Darsteller:in Rolle
Henny Reents Kate Linville
Lucas Gregorowicz Caleb Hale
Milena Dreissig Deborah Goldsby
Alexander Perkins Jason Goldsby
Ben Braun David Chapland
Christoph Glaubacker Brandan Saunders
Charlotte Lorenzen Amelie Goldsby
Sonu Louis Robert Stewart
Eni Cani Kitty Wentworth
Nikola Trifunovic Alex Barnes
Sibylla Meienberg Helen Bennett
Richard Crehan Jack O’Donnell
Julian M. Deuster Colin
Amy Lally Mandy Allard
Ava Hayes Hannah Caswell
Alison Burrows Patsy Allard
Michael S. Siegel Doktor
Val Tagger Kates Nachbarin
Aida Golghazi Polizistin
Clemente Lohr Kevin Brent
Georg Nikoloff Ryan Caswell
Jeannie Crowther Brandans Nachbarin
Isabel M. Patterson Polizistin
Sam Sharma Polizist
und andere

 

Statt mit den Mitgliedern der Kanzlei in den Urlaub zu fahren, hilft Isa auf einer Ostseeinsel ihrer Mutter und Harald Bruns, einem väterlichen Freund. Der ist dabei, sein Hotel zu verlieren. Während Isas Leute, die ihr auf die Insel folgen, versuchen, dieses Problem zu lösen, will Isa herausfinden, was ihre Mutter auf der Insel hält. Dabei stößt Isa auf ein Geheimnis aus ihrer Kindheit – und versteht plötzlich vieles in ihrem Leben, das sie sich bisher nie erklären konnte:

Eigentlich hatte sich Isa von Brede schon darauf gefreut, nach Gran Canaria zu fliegen. Der Betriebsausflug war lange geplant und die Koffer bereits gepackt, als Isa ein Hilferuf von einem alten Bekannten ereilt: Er kommt von Harald Bruns, dem Besitzer des Hotels „Seeblick“ auf einer kleinen Ostseeinsel. Hier hatte Isa in ihrer Kindheit mit ihrer Familie regelmäßig den Urlaub verbracht. Isas Mutter hat sich dort offensichtlich bereits vor einem halben Jahr erneut einquartiert und weigert sich nun, das Hotel zu verlassen, obwohl es vor der Schließung steht. Marion von Brede ist der letzte Gast. Statt am Strand von Maspalomas den Sonnenuntergang zu genießen, fährt Isa an die Ostsee, um ihre Mutter abzuholen.
Auf der Insel angekommen, erwartet Isa eine weitaus kompliziertere Situation: Ihre Mutter ist angetrunken und weigert sich, ihr Hotelzimmer zu räumen. Auch gegenüber der Polizei, die Paula, die Enkelin des Hotelbesitzers, mittlerweile zu Hilfe gerufen hat, widersetzt Marion von Brede sich und landet prompt in polizeilichem Gewahrsam. Isa erfährt von Harald Bruns, dass er das Hotel nach all den Jahren aufgeben muss, weil die Gemeinde merkwürdigerweise genau dort einen Flugplatz plant. Da er einem Verkauf seines Grund und Bodens nicht zugestimmt hat, droht ihm nun die Enteignung.
Warum setzen der zwielichtige Bürgermeister des Ortes und Harald Bruns‘ Enkelin Paula den Hotelier mit der Zwangsräumung so unter Druck? Welchen Sinn macht ein Flugplatz auf einer kleinen Ostseeinsel? Aber vor allem: Warum ist Marion von Brede überhaupt auf der Insel und warum will sie nicht zurück nach Hause? Isa merkt, dass da irgendetwas nicht stimmen kann, und entschließt sich, vorerst auf der Insel zu bleiben, um der Sache nachzugehen. Unterstützung erhalt sie von ihrer Kanzlei – auch Gellert, Yasmin und Gudrun haben kurzerhand ihren Betriebsausflug storniert, um Isa auf die Insel zu folgen. Hin- und hergerissen zwischen dem Wunsch, mal auszuspannen, und professioneller Neugier finden sie gemeinsam heraus, was es mit dem Flugplatz-Projekt auf sich hat. Aber da ist noch mehr: Während Gellert sich zusehends zu Tonja, der Frau des Bürgermeisters, hingezogen fühlt, trifft Isa bei ihren Recherchen unerwartet auf ihren alten Sandkastenfreund Nils, der mittlerweile Chefredakteur der ansässigen Tageszeitung ist. Isa kann nicht verstehen, warum selbst der Anwalt vor Ort Bruns zum Verkauf seines Grundstücks geraten hat. Es scheint ganz so, als würden Heiko Welting und ihre Mutter sich kennen. Gibt es da etwa einen Zusammenhang zwischen Marion von Brede und dem Projekt? Als Isa letztlich auf ein Geheimnis aus ihrer Kindheit stößt, wird ihr klar, was ihre Mutter auf der Insel hält, und plötzlich versteht Isa vieles, das sie sich bisher in ihrem Leben nie erklären konnte.

Darsteller:in Rolle
Sabine Postel Isabel von Brede
Herbert Knaup Markus Gellert
Sophie Dal Yasmin Meckel
Katrin Pollitt Gudrun Wohlers
Marie Anne Fliegel Marion von Brede
Julia Bremermann Tonja Henningsen
Peter Kremer Nils Kamen
Peter Franke Harald Bruns
Gerhard Garbers Heiko Welting
Frida-Lovisa Hamann Paula Bruns
Samuel Weiss Knut Henningsen
Ulrich Bähnk Uwe Hamacher
Sascha Weingarten Malte Friedrich
und andere

 

Wie die Bilder laufen lernten, wo eine Idee zu einem Film oder einer Serie ihren Anfang nimmt, wen und was es alles braucht, um diese in die Realität umzusetzen, und wie sich das alles am Ende Stück für Stück zusammensetzt – darüber konnten sich 9 Schülerinnen zum Girls‘ Day am 25. April bei der ARD Degeto Film einen ersten Eindruck verschaffen. Kolleg:innen aus Technik, Redaktion und Herstellungsleitung hatten sich einiges für die jungen Besucherinnen ausgedacht. So wurden aus den Mädchen von Jetzt auf Gleich Castingmanagerinnen, die die Aufgabe hatten, sich über Figurenbeschreibungen, die bislang für eine Produktion lediglich auf dem Papier vorlagen, eine Vorstellung zu machen, wie die die beschriebenen Figuren wohl am besten ins Bild gesetzt werden könnten. Und dann galt es, anhand von einigen Besetzungsvorschlägen, die am besten geeigneten Schauspieler:innen auszuwählen. Das war aber nur eine der Aufgaben, an die sich künftigen jungen „Filmemacherinnen“ mit viel Enthusiasmus wagten. Denn das Filmbusiness hat auch seine nüchternen Seiten. Spätestens, wenn es um die Kostenkalkulation geht, wird’s ernst. Große Augen gab es also auch, als die Schülerinnen sich Gedanken darüber machten, was es wohl alles braucht, um eine einzelne Szene aus einem Drehbuch zu einer Filmsequenz umzusetzen und welche Kosten damit verbunden sind. Als Beispiel hatten die Kolleg:innen eine aktuelle Produktion ausgewählt, in der eine Jeanshose eine zentrale Rolle spielt.

Neben viel Spaß konnten unsere jungen Besucherinnen am Ende des Tages also auch einiges an neuen Erkenntnissen mit nach Hause nehmen.
Und wir sind gespannt, ob wir die eine oder andere von ihnen vielleicht in naher Zukunft wiedersehen werden.

Die ARD Degeto hatte die Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Hessischen Rundfunk organisiert. Dazu hatten sich insgesamt 121 Mädchen angemeldet, die auf sich 20 Workshops verteilten.

 

 

 

Niemand kann für das gleiche Verbrechen zweimal angeklagt werden. Christian Kohlund hält als „Anwalt ohne Lizenz” diesen Grundsatz für unantastbar, die Gerechtigkeit ist für ihn jedoch ein noch höheres Gebot. In „Borchert und der Mord ohne Sühne” muss der Titelheld einen abgeschlossenen Fall neu aufrollen, um den Tod einer jungen Frau endlich aufzuklären. Als ein Anschlag auf die mutmaßliche Täterin verübt wird, gerät Thomas Huber als verzweifelter Vater des Opfers unter Verdacht. Regisseurin Connie Walther verdichtet dessen aussichtslos scheinenden Kampf um die Wahrheit zu einem emotionalen „Zürich-Krimi”. Robert Hummel, Autor des bislang erfolgreichsten Films der Reihe, verfasste das mit raffinierten Wendungen geschriebene Drehbuch des 18. Falls.

Eine spektakuläre Protestaktion löst einen polizeilichen Großeinsatz aus: Hans Siegenthaler lässt Flugblätter vom Hochhaus der Schanz AG regnen, die Bernadette Schanz als Mörderin seiner Tochter bezeichnen. Tatsächlich glaubt sogar Hauptmann Furrer, dass die Konzernchefin damals die junge Frau nach einem Eifersuchtsstreit erstochen hat. Da der Strafprozess jedoch mit einem Freispruch endete, scheint eine Neuaufnahme fast ausgeschlossen. Borchert  und Kanzleichefin Dominique versprechen ihrem Mandanten Siegenthaler dennoch, einen Weg zu suchen, die Schuldige zur Rechenschaft zu ziehen. Als auf Bernadette mit seinem Gewehr geschossen und ihr Ehemann Beat schwer verletzt wird, deutet alles auf Siegenthaler. Statt der Justiz zu vertrauen, taucht er unter und macht sich noch verdächtiger. Doch Borchert und Dominique glauben weiterhin an seine Unschuld. Als Borchert das Netz aus Lügen und Abhängigkeiten freilegt, sieht er die Chance, seinem Mandanten zu helfen.

Darsteller:in Rolle
Christian Kohlund Thomas Borchert
Ina Paule Klink Dominique Kuster
Pierre Kiwitt Marco Furrer
Thomas Huber Hans Siegenthaler
Melissa Anna Schmidt Bernadette Schanz
Michael Krabbe Beat Schanz
Gitta Schweighöfer Ursula Schanz
Markus Gertken Johannes Keller
Giovanni Funiati Ricardo Sommer
Robert Hunger-Bühler Dr. Reto Zanger
Susi Banzhaf Regula Gabrielli
Yves Wüthrich Urs Aeggi
Jochanah Mahnke Marie Siegenthaler
Max Hemmersdorfer Daniel Aufderklamm
Kathleen Gallego Zapata Richterin Mildenberger
Michael Stobbe Staatsanwalt Favre
Robert Hummel Skorpion Einsatzleiter
Linda Svobodová Journalistin
Tomáš Obermaier Fotograf
Roman Slovák Sicherheitsmann
Pavel Hercík Spurensicherer
Michael Ransburg Rezeptionist
Julie Weber Krankenschwester
Viktor Kormaňák Polizist
und andere