Bantry Bay Productions | ARD Degeto Film | Deutsche Columbia Pictures Filmproduktion – Florian David Fitz, Anke Engelke, Justus von Dohnányi u.a. in:

Eingeschlossene Gesellschaft

Ein ungewöhnliches „Nachsitzen“ inszeniert Sönke Wortmann in der Komödie „Eingeschlossene Gesellschaft“: Das mit Florian David Fitz, Anke Engelke, Justus von Dohnányi und Nilam Farooq starbesetze Lehrerkollegium wird von dem erbosten Vater eines Schülers gezwungen, sich wohlwollend mit den Leistungen und den Zukunftschancen seines Sohnes zu befassen. Je länger das Nervenspiel dauert, umso mehr kommen Verfehlungen der Pädagogen auf die Tagesordnung. Mit Spielfreude, Situationskomik und Dialogwitz spießt das exzellente Darstellerensemble überzogenes Leistungsdenken, überkommene Unfehlbarkeitsansprüche und verschobene Selbstbilder auf. Als Vorlage für die unterhaltsame Kinoproduktion diente die gleichnamige Hörspielvorlage von Bestsellerautor Jan Weiler, der auch das Drehbuch verfasste.

Freitagnachmittag an einer Schule in Köln: leere Klassenzimmer, ein verwaister Schulhof. Umso größer ist das Erstaunen im dünn besetzten Lehrerzimmer, als es an die Tür klopft. Der vierfache Vater Manfred Prohaska kommt mit einem dringenden Anliegen: Er fordert das Lehrerkollegium auf, über den fehlenden Punkt für die Abiturzulassung seines Sohnes zu diskutieren, da dieser durch die strenge Benotung des Lateinlehrers Engelhardt fehlt. Als sich der berüchtigte Pauker auf herablassende Art weigert, zückt Prohaska eine Pistole und setzt eine spontane Notenkonferenz an. Während sich der „Schülerversteher“ Holger Arndt, der beliebte Sportlehrer Mertens und die selbstbewusste Referendarin Sarah Schuster pragmatisch auf die Seite des Schülers und seines wütenden Vaters schlagen, halten die bildungsbürgerliche Zynikerin und kulturbeflissene Französischlehrerin Heidi Lohmann und der nerdige Chemielehrer Bernd Vogel prinzipientreu zu ihrem sturen Kollegen Engelhardt. Die verhärtete Pattstellung stellt die Anwesenden vor eine Nervenzerreißprobe, denn ihr Erpresser fordert ein einstimmiges Ergebnis. Als Prohaska sie mit ihren Personalakten konfrontiert, droht die Situation endgültig zu eskalieren. Jetzt kommt ungefiltert auf den Tisch, was an der Schule sonst unter den Teppich gekehrt wird.

Eine unfreiwillige Heldenreise durchs Multiversum unternimmt die Heldin im vielfach Oscar-gekrönten Film „Everything Everywhere All at Once“, mit dem Das Erste am 12. Juli das ARD SommerKino fortsetzt.

Ein weiterer Film von Sönke Worthmann folgt am 15. Juli: „Contra”. Bereits am 12. Juli zeigt das ARD SommerKino die mit sieben Oscars nominierte us-amerikanische Komödie „Everything Everywhere All at Once”.

Darsteller:in Rolle
Florian David Fitz Peter Mertens
Anke Engelke Heidi Lohmann
Justus von Dohnányi Klaus Engelhardt
Nilam Farooq Sarah Schuster
Torben Kessler Bernd Vogel
Thomas Loibl Holger Arndt
Thorsten Merten Manfred Prohaska
Serkan Kaya Polizist Florian Beinacker
Ronald Kukulies Polizeichef Lichtenstein
Nick Julius Schuck Fabian Prohaska
Claudia Hübbecker Simone Mehltau
Jürgen Sarkiss Harald Mehltau
Alois Reinhardt Georges Moustaki
Carl Benzschawel Benjamin Mehltau
Esther Klausmann Paula Sonsbeck
und andere

Deutschland 2022

Regie: Sönke Wortmann
Redaktion: Sebastian Lückel, Christoph Pellander (beide ARD Degeto Film)
Drehbuch: Jan Weiler – nach seinem gleichnamigen Hörspiel
Kamera: Jo Heim
Musik: Martin Todsharow
Produktion: Bantry Bay Productions

Laufzeit: 94 Minuten

  • Montag, 8. Juli 202420:15 Uhr im Ersten