Mit „Exit Marrakech“ kehrt Caroline Link auf den Kontinent zurück, dem sie ihren größten künstlerischen Erfolg verdankt: den Gewinn des Oscars für „Nirgendwo in Afrika“. Ihr großartig fotografiertes Roadmovie erkundet die fremde Kultur aus der unbedarften Perspektive eines jungen Ausreißers, der seinen Vater erst zur Weißglut bringen muss, um von ihm wahrgenommen zu werden. Als egozentrischer Kultursnob glänzt Ulrich Tukur an der Seite des großartigen jungen Samuel Schneider, der mit dem Berlin-Film „Boxhagener Platz“ bekannt wurde:
Mit einigem Widerwillen fliegt der Internatsschüler Ben nach Marokko, wo er die Sommerferien bei seinem Vater Heinrich verbringen soll. Die Eltern sind seit Längerem geschieden, Vater und Sohn einander fremd geworden. Ben findet keinen Zugang zu dem egozentrischen Erwachsenen, einem namhaften Bühnenregisseur, der in eine aufreibende Theaterinszenierung eingespannt ist und die Freizeit am Pool eines Luxushotels verbringt. Die halbherzigen väterlichen Ratschläge, Ben möge seine Diabetes nicht auf die leichte Schulter nehmen, schlägt der 17-Jährige in den Wind und erkundet das aufregende orientalische Nachtleben auf eigene Faust. Mit der jungen Prostituierten Karima, die er in einem Szenelokal kennenlernt, will Ben nicht schlafen. Er sucht bei ihr jene Nähe, die sein Vater ihm verweigert, und begleitet sie spontan auf ihrer Reise in ihr Heimatdorf. Das spurlose Verschwinden seines Sohnes hat Heinrich gerade noch gefehlt. Zunächst genervt, doch dann zunehmend besorgt, macht er sich auf die Suche nach dem Jungen, den er mit Hilfe eines korrupten Polizisten schließlich ausfindig machen kann. Auf dem Weg zurück quer durch ein Land, in dem beide fremd sind, kommt es zu einem Gespräch, in dem Vater und Sohn zaghaft aufeinander zugehen.
| Darsteller |
Rolle |
| Ulrich Tukur |
Heinrich |
| Samuel Schneider |
Ben |
| Hafsia Herzi |
Karima |
| Marie-Lou Sellem |
Lea |
| Josef Bierbichler |
Dr. Breuer |
| Abdesslam Bouhasni |
Ahmed |
| Mourad Zaoui |
Abdeslam |
| Clara-Marie Pazzini |
Hannah |
| Götz Schulte |
Martin „Odoardo“ |
| Tom Radisch |
Tom |
| Paul Triller |
Schoky |
| Stefanie Höner |
Chris |
| und andere |
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Der junge Max Wolf glaubt fest daran, dass in seiner Büffelherde die Zukunft des Hofes liegt, den er gemeinsam mit Bruder Konrad und Mutter Erika bewirtschaftet. Das könnte auch klappen, wenn es denn genügend Weideland gäbe für die mächtigen Tiere. Doch hinter dem Land, das Max pachten will, ist auch Michael Bliesinger her, der mit seinem Vater Alois eine gewinnbringende Biogasanlage betreibt. Die will gefüttert werden, also braucht auch Michael Land. – auf dem womöglich die Büffel von Max weiden. Für Michael ist es ausgemacht: Die Büffel müssen weg und sein Intimfeind Max am besten gleich mit, da schreckt er auch vor rabiaten Maßnahmen nicht zurück.
Als die Rumänin Sveta auf der Flucht vor einem zwielichtigen Gangster auf der Alb strandet, gerät sie zwischen die Fronten der schwelenden Fehde. Vom Hof der Wolfs ekelt Erika sie schnell wieder weg, obwohl Sveta trotz ihrer langen bunten Fingernägel mit der Landarbeit erstaunlich gut zurechtkommt. Aber das Interesse von Max an der aufgeweckten jungen Frau, das diese durchaus erwidert, ist der Mutter unheimlich. Stattdessen heuert Sveta in der Dorfkneipe der Bliesingers an, wo Vater und Sohn ihr beide, allerdings sehr unterschiedliche Anträge machen. Doch Svetas Herz hängt weiterhin an Max. Zwar scheint der nichts mehr von ihr wissen zu wollen, aber für Michael Bliesinger reicht das, was er sieht, um Wut und Eifersucht hochkochen zu lassen. Von keinerlei Skrupeln gehindert, macht er sich daran, mit einer Intrige die Büffelherde und damit die Existenz der Wolfs zu vernichten. Für Max und seine Familie wird die Situation prekär. Glücklicherweise bekommt Sveta im Dorfkrug so einiges von den Plänen der Bliesingers mit. Als sie dieses Wissen mit Max und Konrad teilt, ist der große Showdown nicht mehr aufzuhalten …
Echte Kerle, mutige Frauen, zarte Gefühle und eine lang schwelende Feindschaft: Es geht ums Ganze auf der Schwäbischen Alb. In „Die Büffel sind los“ kämpfen zwei junge Männer um Weideland, Büffel stehen gegen Biogasanlage und mitten drin versucht eine junge Rumänin, die richtigen Entscheidungen zu fällen. Das Drehbuch dazu stammt von Carolin Hecht und wurde von Regisseur Tomy Wigand schwungvoll umgesetzt. Den Cowboy im Bauern und das Flintenweib in der jungen Frau von heute bringen die jungen Darsteller Anna Unterberger, Marc Benjamin, Tobias van Dieken und Sebastian Fritz zum Vorschein, Franziska Walser und Klaus Pohl zeigen, dass auch sie im Notfall zum Gewehr greifen können, und die Musik von Warner Poland und Wolfgang Glum komplettiert das Vergnügen am mit Dramatik und Humor erzählten modernen Heimatfilm.
| Darsteller |
Rolle |
| Anna Unterberger |
Sveta |
| Marc Benjamin |
Max Wolf |
| Tobias van Dieken |
Michael Bliesinger |
| Sebastian Fritz |
Konrad Wolf |
| Franziska Walser |
Erika Wolf |
| Klaus Pohl |
Alois Bliesinger |
| Nora Boeckler |
Kellnerin Moni |
| Mario Irrek |
Charlie Scheppach |
| Michael Kranz |
Landrat Häberle |
| Eva-Maria Kurz |
Gerdi |
| Bernhard Hurm |
Bauer Röttgers |
| Thomas Morris |
Veterinärmediziner Dr. Bertram |
| und andere |
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Berlin, Schwurgericht. Zur Verhandlung steht der Abschuss eines Passagierflugzeugs durch den Luftwaffen-Major Lars Koch. Am 26. Mai um 20:53 Uhr geht im nationalen Lagezentrum für Sicherheit im Luftraum die Meldung der Entführung eines Passagierflugzeugs auf dem Weg von Berlin nach München ein. Der Entführer droht, die Maschine auf ein vollbesetztes Fußballstadion stürzen zu lassen. Sofort steigt eine Alarmrotte mit zwei Kampfjets auf. Zunächst versuchen sie, das Flugzeug abzudrängen, geben dann einen Warnschuss ab. Auf beide Manöver reagiert die Maschine nicht. Minutenlang fliegen die beiden Kampfjets neben dem Airbus her. Der Befehl zum Abschuss wird auch auf Nachfrage des Piloten Lars Koch nicht erteilt. Schließlich entscheidet er eigenmächtig, die Maschine abzuschießen. Alle Passagiere, darunter auch Kinder, sterben. Im Prozess geht es um die Frage: Darf man 164 unschuldige Menschen töten, um 70.000 zu retten? Die Anklage der Staatsanwältin lautet auf Mord an 164 Menschen. Lars Koch habe sich zum Herrn über Leben und Tod gemacht. Ein Leben kann niemals gegen ein anderes aufgewogen werden. Dagegen plädiert der Verteidiger auf Freispruch. Er sieht in seinem Mandanten keinen Mörder, sondern einen Helden, der 70.000 Menschen vor einem Terroranschlag gerettet und in einer ausweglosen Situation die Verantwortung übernommen hat. Bevor der Richter ein Urteil sprechen kann, muss er die Schöffen befragen – und das sind in diesem Verfahren die Fernsehzuschauerinnen und -zuschauer.
Darf man 164 Menschen töten, um 70.000 zu retten? Durfte der Kampfpilot Lars Koch ein Passagierflugzeug abschießen, um zu verhindern, dass ein Terrorist diese auf ein vollbesetztes Fußballstadion stürzen lässt? Ist Lars Koch ein Held oder ein Mörder? Darüber verhandelt die große Strafkammer des Schwurgerichts Berlin. – Die Zuschauer werden zu Schöffen. Sie fällen das Urteil über Lars Koch. Ist er schuldig oder unschuldig?
| Darsteller |
Rolle |
| Burghart Klaußner |
Vorsitzender Richter |
| Martina Gedeck |
Staatsanwältin Frau Nelson |
| Florian David Fitz |
Angeklagter Lars Koch |
| Lars Eidinger |
Verteidiger Herr Biegler |
| Jördis Triebel |
Nebenklägerin Franziska Meiser |
| Rainer Bock |
Lauterbach |
| und andere |
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Pastor Stefan Book predigt von der Liebe, und seine kunterbunte Gemeinde ist ergriffen. Als ihm die Kiezgröße Bodo Schüler eine Beichte abverlangt, treibt es Book an den Rand der Verzweiflung. Bodo will, dass der Pastor die bevorstehende Hochzeit seiner unehelichen Tochter Ina mit seinem Sohn Hanno verhindert. Natürlich unter Einhaltung der Schweigepflicht, denn die beiden ahnen nichts von ihrem engen Verwandtschaftsgrad und Bodo will sein Geheimnis bewahren. Entgegen seiner tiefen Überzeugung zur Liebe, versucht Book mit fadenscheinigen Argumenten, das frisch verliebte Paar zu entzweien. Dass Books Schwester Rita, Streifenpolizistin auf St. Pauli und Jugendliebe von Hanno, das Hochzeitsfest ausrichten soll, macht das Durcheinander nicht besser. Nur Books junge Stellvertreterin Anke Bertram freut sich auf ihre erste Trauung auf St. Pauli. Stefan Book läuft die Zeit davon und fast auch noch seine große Liebe Sabine. Die offenbart ihm, für einige Zeit einen Auslandsjob anzunehmen. Ob der Aussichtslosigkeit seines Vorhabens und natürlich seiner Liebe für Sabine, überlegt Book, kurzfristig alles stehen und liegen zu lassen und mitzugehen. Und dann kommt alles ganz anders.
In dem dritten Film der erfolgreichen Reihe ist Jan Fedder als Pastor Book wieder mit Leib und Seele dabei. Sich um menschliche Schicksale auf St. Pauli zu kümmern, sieht er als seine Lebensaufgabe an, ganz gleich aus welchem Milieu sie stammen oder welcher Konfession sie angehören. Die Gefallenen und Gestrandeten fordern ihn dieses Mal besonders heraus.
| Darsteller |
Rolle |
| Jan Fedder |
Stefan Book |
| Margarita Broich |
Sabine Sattler |
| Marie-Lou Sellem |
Rita |
| Anna Brüggemann |
Anke Bertram |
| Uwe Bohm |
Bodo Schüler |
| Verena Altenberger |
Ina |
| Matthias Weidenhöfer |
Hanno |
| Laurenz Lerch |
Maik |
| Tim Grobe |
Küster Eddi |
| Tristan Seith |
Fetti |
| Thomas Sarbacher |
Thomas Bacher |
| Maria Ketikidou |
Özlem |
| Ina Holst |
Frau Wagner |
| Jens Poeck |
Rolli |
| Carmen Molinar |
Lulu |
| Jana Kirchhoff |
Lelanie |
| Guido A. Schick |
Kunde |
| und andere |
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Hollywood-Star Dustin Hoffman gab mit „Quartett – ewig junge Leidenschaft“ sein Regiedebut. Dabei gelang dem selbst 75-Jährigen eine hinreißende Komödie über Musik und das Altern. Ein spielfreudiges, hochkarätiges Ensemble mit der großartigen Maggie Smith gibt dem Stoff den letzten Schliff, unterstützt von echten Opernstars wie Gwyneth Jones als Primadonna Anne Langley:
Wie ein schmuckes Opernhaus wirkt Beecham House, die Seniorenresidenz für Musiker. Auch hinter der Fassade geht es ähnlich zu: Star-Allüren und Marotten der Musiker und Sänger kommen zutage. Die Ruheständler pflegen ihre Schrullen, alte Bühnen-Feindschaften werden mit täglichen Sticheleien aufgefrischt. Doch eines vereint die betagte Künstlerkolonie: die Liebe zur Musik. So klingen durch das ganze Haus Opernarien und Chorgesang – auch wenn das Alter mit seinen kleinen und großen Zipperlein ständig präsent ist. Mittendrin das befreundete Gesangstrio Reggie, Wilf und Cissy, die früher einen Erfolg nach dem anderen feierten. Womanizer Wilf kann noch immer nicht das Flirten lassen und über Cissy lästern sie liebevoll, sie erinnere sich an jede Einzelheit im „Rigoletto“, aber nicht an das Frühstück von heute. Wie jedes Jahr steht zu Verdis Geburtstag eine Gala an, diesmal von besonderer Wichtigkeit, denn mit den Einnahmen soll der Haus-Umbau finanziert werden. Mitten in den Proben zieht eine neue Bewohnerin ein: Jean Horton, Star-Sopranistin und eine der größten Diven überhaupt. Wilf und Cissy triumphieren, denn zusammen mit Jean wären vier der besten Sänger der englischen Operngeschichte wieder vereint und sie könnten zur Gala ihr berühmtes Quartett aus Verdis Oper „Rigoletto“ aufführen. Ein Highlight, das den Umbau sichern würde. Reggie hingegen ist entsetzt, war er doch einst mit Jean verheiratet – kurz, leidenschaftlich, schmerzvoll. Alte Wunden werden aufgerissen, auch der Traum von der Wiedervereinigung des Quartetts rückt in weite Ferne. Zumal sich Jean geschworen hat, nie wieder zu singen. Ihre Stimme erreicht nicht mehr die einstige Strahlkraft, und Kritiken, die sie früher mit einer spöttischen Bemerkung weggewischt hätte, nimmt sie jetzt ernst. Doch die drei – Reggie hat sich vom Schock erholt – lassen nichts unversucht, damit das legendäre Quartett noch einmal erklingt. Allerdings ist Jean ein harter Brocken.
| Darsteller |
Rolle |
| Maggie Smith |
Jean Horton |
| Tom Courtenay |
Reggie Paget |
| Billy Connolly |
Wilf Bond |
| Pauline Collins |
Cissy Robson |
| Michael Gambon |
Cedric Livingstone |
| Sheridan Smith |
Dr. Lucy Cogan |
| Andrew Sachs |
Bobby Swanson |
| Gwyneth Jones |
Anne Langley |
| Trevor Peacock |
George |
| David Ryall |
Harry |
| Michael Byrne |
Frank White |
| und andere |
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Liverpool, Mitte der 1950er Jahre. Der rebellische Teenager John Lennon interessiert sich nicht für die Schule und gute Noten – seine Leidenschaft gilt der Musik, Elvis Presley ist sein großes Vorbild. Mit seiner Rock’n’Roll-Band kann er zwar erfolgreiche Auftritte verbuchen, aber erst als der unscheinbare, zielstrebige Paul McCartney zu der Truppe stößt, beginnt John, eigene Songs zu schreiben. Immer wieder legt das Schicksal den jungen Musikern Stolpersteine in den Weg. Dennoch lassen sie sich nicht von ihrem Ziel abbringen.
Die mitreißende Filmbiographie über die Jugendjahre des „Beatles“-Mitbegründers John Lennon wurde von der Kritik hoch gelobt und für vier British Academy Film Awards nominiert.
| Darsteller |
Rolle |
| Aaron Taylor-Johnson |
John Lennon |
| Thomas Brodie-Sangster |
Paul McCartney |
| Kristin Scott Thomas |
Mimi |
| Anne-Marie Duff |
Julia |
| David Morrissey |
Bobby |
| Ophelia Lovibond |
Marie |
| Sam Bell |
George Harrison |
| Jack McElhone |
Eric |
| David Threlfall |
Onkel George |
| Andrew Buchan |
Fishwick |
| Paul Ritter |
Pobjoy |
| und andere |
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Eine Serie von Ritualmorden erschüttert Hamburg. Erst wird ein Liedermacher erstochen und skalpiert, dann ein Wissenschaftler. Die Ermittlungen von Kriminalhauptkommissar Jan Fabel und seinem Team führen in die linke Studentenszene der 1980er Jahre. Beide Opfer gehörten zum Umfeld des Terroristen Franz Mühlhaus, der bei einem Polizeieinsatz erschossen wurde. Dessen Anhänger konnten danach ein neues Leben beginnen. Schnell wird klar: Der Schlüssel zu den aktuellen Morden liegt in dem damaligen Fall. Die einst unentdeckt gebliebenen Mitglieder der Mühlhaus-Gruppe, heute angesehene Mitglieder der Gesellschaft, sind nun in höchster Gefahr.
In dem düsteren Großstadt-Thriller „Brandmal“ nach einer Romanvorlage von Craig Russell jagt Kriminalhauptkommissar Jan Fabel einen Serienkiller, der auf kaltblütige Weise einen rätselhaften Racheauftrag erfüllt.
| Darsteller |
Rolle |
| Peter Lohmeyer |
Jan Fabel |
| Lisa Maria Potthoff |
Maria Klee |
| Marie-Lou Sellem |
Susanne Eckhardt |
| Ina Paule Klink |
Anna Wolf |
| Hannes Wegener |
Frank Grueber |
| Jürgen Schornagel |
Volker Voss |
| Luise Aschenbrenner |
Gabi Fabel |
| Godehard Giese |
Thomas Brandt |
| Charlotte Schwab |
Beate Brandt |
| Daniel Lommatzsch |
Franz Mühlhaus |
| Axel Wandtke |
Gunther Griebel |
| Peter Kremer |
Paul Menge |
| Thomas Kügel |
Hans Schreiber |
| Hannes Hellmann |
Müller-Voigt |
| Anna Grisebach |
Ingrid Fischbach |
| und andere |
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Zum zweiten Mal arbeitete Regisseurin Pia Strietmann in „Mein Sohn, der Klugscheißer“ mit Hauptdarstellerin Alwara Höfels zusammen. Der „Tatort“-Darstellerin gelingt es beeindruckend, eine alleinerziehende Mutter mit Charakter, Schneid und Lebensfreude zu verkörpern, die wie eine Löwin für und um ihren Sohn kämpft. Der 13-jährige Maximilian Ehrenreich spielt eindringlich einen besonderen Jungen, der sein Leben selbst in die Hand nehmen muss, um seine Begabungen entfalten zu können. Alles an diesem Fernsehfilm ist bis ins Detail mit Liebe gestaltet: Ausstattung, Kostüme, Bildgestaltung, Kameraführung, Dialoge und ein Soundtrack, der für den richtigen Groove in dieser warmherzigen Komödie sorgt.
Busfahrerin Debbie Höffner und ihr Sohn Jerôme leben in unterschiedlichen Welten: Sie mag Katzenvideos und tiefe Dekolletés, er liebt seine Wollmütze und ist unschlagbar im Kopfrechnen. Keine Frage, Jerôme ist anders, und weil das so ist, können ihn seine Mitschüler nicht leiden. Anders als die energische Debbie hat sich Jerôme aber schon fast daran gewöhnt, keine Freunde zu haben und gemobbt zu werden. Es regt ihn zumindest nicht mehr auf, wenn sein Skateboard mal wieder demoliert auf dem Dach der Turnhalle landet. Jerômes Langmut ist hingegen Debbies neuem Lover Marco völlig fremd: Der Junge muss sich doch Respekt verschaffen! Jerôme beherzigt Marcos gut gemeinten Ratschlag, er wehrt sich – und bricht dabei einem Mitschüler versehentlich die Nase. Jerôme muss zur Kinderpsychologin, die feststellt, dass er hochbegabt ist und am besten auf ein Internat ginge, das ihn entsprechend fördern kann. Für Debbie, selbst im Heim aufgewachsen und davon traumatisiert, kommt das überhaupt nicht infrage. Sie beginnt ihr eigenes Förderprogramm inklusive Musical-Besuch. Aber während sich Debbie noch fester an ihn klammert, beginnt Jerôme, darüber nachzudenken, ob er unter anderen Hochbegabten besser aufgehoben wäre.
| Darsteller*in |
Rolle |
| Alwara Höfels |
Deborah Höffner |
| Maximilian Ehrenreich |
Jerôme Höffner |
| Adam Bousdoukos |
Marco Schmitz |
| Barbara Philipp |
Dr. Kathrin Laas |
| Heikko Deutschmann |
Dr. Kleybold |
| Zoran Pingel |
Said |
| Oliver Törner |
Schuldirektor |
| Leon Ullrich |
Klassenlehrer |
| Regine Hentschel |
Kunstlehrerin |
| Albrecht Ganskopf |
Vater von Jan |
| Marno Quandt |
Jan |
| Luke Vogelbein |
Noah |
| Andreas Eckel |
Kassierer |
| Alessija Lause |
Bedienung |
| Alexander Schubert |
Galilei |
| und andere |
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Dido Elizabeth Belle, uneheliche Tochter eines Offiziers und einer afrikanischen Sklavin, wächst gemeinsam mit ihrer weißen Cousine auf dem herrschaftlichen Anwesen ihres Großonkels auf, des englischen Lord Oberrichters. Sie genießt eine gute Ausbildung und Erbschaft, doch die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben bleibt ihr der Hautfarbe wegen verwehrt. Das Werben eines Adeligen verspricht ihre Situation zu verbessern. Stattdessen verliebt sich Dido in den Sohn eines Vikars, einen Idealisten, der für die Abschaffung der Sklaverei kämpft. In den Augen des Lords ist das alles andere als eine gute Partie.
Bildmächtiges und bewegendes Melodram über ein schwarzes Mädchen in der englischen Gesellschaft des 18. Jahrhundert; nach einer wahren Begebenheit.
| Darsteller |
Rolle |
| Gugu Mbatha-Raw |
Dido Elizabeth Belle |
| Tom Wilkinson |
Lord Mansfield |
| Sam Reid |
John Davinier |
| Sarah Gadon |
Elizabeth Murray |
| Miranda Richardson |
Lady Ashford |
| Penelope Wilton |
Lady Mary Murray |
| Tom Felton |
James Ashford |
| James Norton |
Oliver Ashford |
| Matthew Goode |
Captain Sir John Lindsay |
| Emily Watson |
Lady Mansfield |
| Lauren Julien-Box |
junge Dido |
| Natasha Williams |
arme Frau |
| Alan McKenna |
Harry |
| Cara Jenkins |
junge Elizabeth |
| und andere |
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Judith und Stefan leben mit ihren drei Kindern in gut situierten Verhältnissen. Bis Nesthäkchen Mona die Familie mit einer unerwarteten Botschaft überrascht: Die 14-Jährige ist schwanger! Und der 17-jährige Roman ist nicht einmal ihr fester Freund. Ihre große Schwester Cosima macht sich Sorgen um ihren Ruf, Bruder Ben fängt eine Schlägerei mit Roman an. Peinlich obendrein, dass Stefan auch noch an Monas Schule Sexualkundeunterricht gibt und so zum Gespött der Schüler wird. Als dann noch Judith und Stefan nicht aufhören zu streiten, wird es Mona zu viel und sie zieht zu Roman. Stefan, Judith, Cosima und Ben ist eines klar: Wenn sie Mona zurückholen wollen, schaffen sie das nur gemeinsam.
Der sensibel inszenierte Film erzählt von einer Familie, die in einer Ausnahmesituation lernen muss, wieder zusammenzuhalten.
| Darsteller |
Rolle |
| Barbara Auer |
Judith Lessing |
| Dominic Raacke |
Stefan Lessing |
| Stephanie Amarell |
Mona Lessing |
| Imogen Kogge |
Direktorin Schmelcher |
| Dominique Horwitz |
Max Rosenthal |
| Judith Rosmair |
Rebekka Rosenthal |
| Enno Trebs |
Roman |
| Hannah Valentin |
Cosima Lessing |
| Johannes Gäde |
Ben Lessing |
| Marija Mauer |
Hannah |
| Luisa Strunk |
Jessy |
| Nicole Mercedes Müller |
Pauline |
| Tom Keune |
Dr. Brückner |
| Thomas Bading |
Klinikchef Prof. Weber |
| Julia Sophie Mink |
Verkäuferin Babyausstatter |
| Kay Bartholomäus Schulze |
Apothekenhelfer |
| Ivo Kortlang |
Lenny Fritsch |
| Martina Ysker |
Coach Schwimmbad |
| und andere |
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Bei Jackie und Martin, seit zehn Jahren ein Dreamteam, stehen alle Vorzeichen auf Familienglück. Mitsamt „Omma“ Gisela, der engsten Vertrauten, zieht das junge Paar vom Ruhrpott ins weltstädtische München. Während er als gut bezahlter Messebauer das Geld verdient, hofft sie auf baldigen Nachwuchs. Die wohlgeordneten Moleküle ihrer Bilderbuchehe geraten durch eine Zufallsbekanntschaft in ein Chaos. Grund dafür ist Serge, der eine Crêperie im Szeneviertel betreibt. Unverschämt sexy flirtet er Jackie an. Der lässige Bretone hat etwas Verwegenes, das ihrem „Mann fürs Leben“ fehlt. Wie stark ihre Hormone in Wallungen geraten, merkt Martin, durch den neuen Job viel unterwegs, zunächst nicht. Er ist sich seiner Frau ohnehin absolut sicher und freundet sich ganz souverän mit Serge an. Bei einem ausgelassenen Abendessen zu dritt erfährt das Ehepaar mehr vom „Savoir-vivre“ des Franzosen. Dessen Freigeistigkeit gefällt zu Jackies Erstaunen auch ihrer „Omma“, die mit Ruhrpott-Pragmatismus rät: Einmal ist keinmal – und wenn man es hinter sich
bringt, erledigt sich die erotische Neugier. Jackie zögert allerdings noch, sich auf Serges Sinnlichkeit einzulassen, die inzwischen nicht mehr nur ihr gilt. Aber noch ist Martin nicht bereit, sich auf eine „Meánage á trois“ ohne Tabus einzulassen.
Was passiert, wenn man „den Richtigen“ zu früh getroffen hat? Diese pikante Frage stellt sich in der Beziehungskomödie „Eine Sommerliebe zu dritt“ für eine junge Frau zwischen zwei Traummännern. Bei der „Ménage à trois“ bezaubert Paula Kalenberg als Hauptfigur, Florian Panzner verkörpert ihren Partner seit Teenagertagen und Vladimir Korneev ist der freigeistige Verführer. Dieses Trio wird von Regisseurin Nana Neul in ein immer heikler werdendes Spiel aus Treue, Freundschaft und Abenteuerlust verstrickt. Erneut setzt sie auf die eingespielte Zusammenarbeit mit den Komponisten Jörg-Martin Wagner und Henning Grambow, deren Musik französisches Flair vermittelt, sowie Kamerafrau Leah Striker, die München in ein traumhaft sommerliches Licht taucht.
| Darsteller |
Rolle |
| Paula Kalenberg |
Jackie |
| Florian Panzner |
Martin |
| Vladimir Korneev |
Serge |
| Barbara Nüsse |
Omma |
| Irm Hermann |
Nora |
| Sigi Zimmerschied |
Gustl |
| Lara Mandoki |
Betty |
| Kathrin Ackermann |
Maria |
| Heide Ackermann |
Gundula |
| Jef Bayonne |
Fischverkäufer Joel |
| Moritz Fischer |
Fussballer Beppo |
| Jürgen Fischer |
Fussballer Rudi |
| Anne Alexander Sieder |
Mrs. Roberts |
| Angelika Sedlmeier |
Frau Brechtschneider |
| Masoud Janbaz |
Araber |
| und andere |
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Mit dieser einfühlsamen Adaption von Bernhard Schlinks Weltbestseller gelang Stephen Daldry eine ungewöhnliche Gratwanderung zwischen Holocaust-Thematik und fesselndem Melodram. Für die eindringliche Darstellung der analphabetischen KZ-Aufseherin erhielt Kate Winslet einen Oscar. Außerdem sind Ralph Fiennes, Alexandra Maria Lara, Bruno Ganz und David Kross zu sehen:
Im Nachkriegsdeutschland der späten 50er Jahre begegnet der Gymnasiast Michael der Straßenbahn-Schaffnerin Hanna. Auf ruppig-mütterliche Art verführt die 36-Jährige das „Jungchen“. Der 15-Jährige beginnt mit der wortkargen Frau eine Affäre, die um ein scheinbar albernes Spiel kreist. Hanna geht nur mit ihm ins Bett, wenn er ihr aus seinen Schulbüchern vorliest: Homer, Tschechow, D.H. Lawrence. Sie lauscht mit gespannter Aufmerksamkeit. Die Unbeschwertheit dauert einen Sommer, dann verschwindet Hanna spurlos. Ein knappes Jahrzehnt später nimmt Michael, inzwischen Jurastudent, als Beobachter an einem Auschwitz-Prozess teil und erkennt zu seinem Entsetzen Hanna unter den Angeklagten. Seine einstige Geliebte entpuppt sich als KZ-Aufseherin, die 300 Menschen auf dem Gewissen haben soll. Im Laufe der Vernehmungen errät Michael ihr Geheimnis, für das sich Hanna mehr schämt als für ihre Verbrechen: Sie ist Analphabetin. Mit dieser Information würde sich die Beweislage ändern. Soll Michael für sie aussagen? Stellt sich dadurch die Frage nach ihrer persönlichen Schuld neu?
| Darsteller |
Rolle |
| Kate Winslet |
Hanna Schmitz |
| Ralph Fiennes |
Michael Berg |
| Alexandra Maria Lara |
junge Ilana Mather |
| Lena Olin |
Rose Mather/ Ilana Mather |
| Bruno Ganz |
Professor Rohl |
| David Kross |
junger Michael Berg |
| Jeanette Hain |
Brigitte |
| Susanne Lothar |
Carla Berg |
| Alissa Wilms |
Emily Berg |
| Florian Bartholomäi |
Thomas Berg |
| Friederike Becht |
Angela Berg |
| Matthias Habich |
Peter Berg |
| Frieder Venus |
Doktor |
| Marie Anne Fliegel |
Hannas Nachbarin |
| Rainer Sellien |
Lehrer |
| Hannah Herzsprung |
Julia |
| und andere |
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Der Tod des Stardirigenten Helmut Wellauer gibt Commissario Brunetti Rätsel auf. Viel zu groß ist der Kreis der Verdächtigen, denn der charakterlich umstrittene Maestro hat so manchem seiner Kollegen die Karriere verbaut. Intensive Nachforschungen in der Vergangenheit des Toten führen Brunetti zur überraschenden Lösung: Das Opfer ist in diesem Fall der Täter.
Mit „Venezianisches Finale“ präsentiert Das Erste einen spannenden Fall aus der erfolgreichen Donna-Leon- Reihe. Neben Kockisch spielen Julia Jäger, Susanna Simon, Leslie Malton und Michael Degen.
| Darsteller |
Rolle |
| Uwe Kockisch |
Guido Brunetti |
| Julia Jäger |
Paola Brunetti |
| Laura-Charlotte Syniawa |
Chiara Brunetti |
| Patrick Diemling |
Raffi Brunetti |
| Karl Fischer |
Sergente Vianello |
| Annett Renneberg |
Signorina Elettra |
| Michael Degen |
Vice-Questore Patta |
| Dietmar Mössmer |
Alvise |
| Ueli Jäggi |
Dr. Aurino |
| Peter Fitz |
Conte O. Falier |
| Rudolf Wessely |
Helmut Wellauer |
| Susanna Simon |
Elisabeth Wellauer |
| Leslie Malton |
Flavia Petrelli |
| Gesine Cukrowski |
Brett Lynch |
| Gisela Trowe |
Clemenza Santini |
| und andere |
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Die alleinerziehende Enddreißigerin Jana hat die Nase voll: Als wäre ihr Job bei einer Fluggesellschaft nicht fordernd genug, hat sie privat ebenfalls gut zu tun: Schwiegervater Charly, ein überzeugter Öko-Aktivist, nimmt seine Enkelin Marie regelmäßig zu nächtlichen, illegalen Guerilla-Aktionen mit und gerät dabei immer wieder mit der Polizei in Konflikt. Schließlich platzt Jana der Kragen: Charly soll ausziehen. Im Internet stößt der Senior auf ein altes, zum Verkauf stehendes Landhaus. Aber vor einer Entscheidung will Jana erst einmal dem Besitzer auf den Zahn fühlen: Der Umweltbiologe Thomas erweist sich mit seiner lässigen Art als das genaue Gegenteil der kontrollierten Powerfrau. Aber trotz oder vielleicht gerade wegen ihrer Unterschiede finden die beiden sich insgeheim ganz schön anziehend.
Charmant inszeniert und exzellent besetzt, besticht die Komödie durch feinen, sanft ironischen Humor und originelle Charaktere.
| Darsteller |
Rolle |
| Inka Friedrich |
Jana Frank |
| Tobias Oertel |
Thomas Lorenz |
| Ulrich Pleitgen |
Charly Dittmann |
| Nadine Kösters |
Marie Frank |
| Nadeshda Brennicke |
Rita |
| Thomas Huber |
Robert Frank |
| Anke Sevenich |
Caroline Gutberlet |
| Matthias Klimsa |
Pit Menges |
| Sascha Nathan |
Harald Hübner |
| Franziska Junge |
Polizistin |
| Thomas Bartling |
Polizist |
| und andere |
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Einen wiederkehrenden Albtraum durchlebt Hollywoodstar Nicole Kidman in dem britischen Psychothriller „Ich.Darf.Nicht.Schlafen.“: Als Frau ohne Erinnerungsvermögen versucht sie, in Sisyphusarbeit ihr Leben wiederherzustellen. Oscar-Preisträger Colin Firth spielt ihren Mann, der durch die Einmischung eines anderen die totale Kontrolle über sie verliert. Auf dieses grandiose Hauptdarstellerduo konzentriert Rowan Joffe seine Verfilmung des Bestsellerromans von S.J. Watson. Und nicht zuletzt durch die Kameraführung von Ben Davis packt den Zuschauer trotz der wohlgeordneten Verhältnisse des Paares das unbehagliche Gefühl: Etwas stimmt hier nicht:
Jeden Morgen wacht Christine in einem fremden Bett neben einem Unbekannten auf. Das Schlimme ist: Sie kann sich an nichts erinnern! Routiniert stellt sich der Mann als ihr Gatte Ben vor und erklärt ihre Gedächtnisstörung als Folge eines schweren Unfalls, der bereits einige Jahre zurückliege. Mit Fotos aus dem gemeinsamen Leben gelingt es ihm, die Verängstigte zu beruhigen. Damit sie sich tagsüber ohne ihn zurechtfinden kann, hat er Zettel mit wichtigen Informationen im Haus angebracht. Denn alles, was seine Frau bis zum Abend erfährt oder erlebt, geht verloren, sobald sie einschläft. Nach dem Aufwachen beginnt das Ganze wieder von vorn. In diesen Ablauf kommt Bewegung, als eines Tages der Psychologe Dr. Nasch bei Christine anruft. Er habe von ihrem ungewöhnlichen Fall gehört und wolle kostenlos mit einer besonderen Behandlung helfen. Aussicht auf Besserung bestehe jedoch nur, so der Psychologe, wenn Christine die Therapie ganz allein angeht – das heißt: sich heimlich mit ihm trifft und ihren Mann nicht informiert. Nach anfänglicher Scheu lässt sich die Patientin darauf ein und fängt an, ihre Erinnerungen mit einer Fotokamera in Selfie-Videos festzuhalten. So merkt sie, dass Ben manche Themen ausspart und nicht immer die Wahrheit sagt. Um Christine zu schützen, wie er behauptet. Damit beginnt eine gefährliche Unsicherheit.
| Darsteller |
Rolle |
| Nicole Kidman |
Christine |
| Colin Firth |
Mike |
| Mark Strong |
Dr. Nasch |
| Anne-Marie Duff |
Claire |
| Ben Crompton |
Lagerverwalter |
| Adam Levy |
Ben |
| Gabriel Strong |
Junge auf dem Fahrrad |
| Flynn MacArthur |
junger Adam im Traum |
| Dean-Charles Chapman |
Adam |
| und andere |
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Um endlich wieder in ihrem Beruf arbeiten zu können, wagt Krankenschwester Vera einen Neuanfang: Mit Kind und Kegel zieht sie von Berlin in die Eifel. Schon am ersten Arbeitstag in der Praxis von Dr. Chris Wegner muss sie feststellen, dass es auf dem Land wegen des Ärztemangels alles andere als beschaulich zugeht. Eine lange Liste von Hausbesuchen wartet bereits auf Vera, die sich dennoch für die neuen Patienten ausgiebig Zeit nimmt. So merkt die erfahrene Schwester, dass bei der Unfallgeschichte von Hannes Limburg etwas nicht stimmt. Während sie mehr über den seltsam niedergeschlagen wirkenden Bankdirektor wissen will, verweist ihr Chef auf die lange Warteschlange im Vorzimmer.
Dicke Luft gibt es auch zu Hause, weil Sohn Paul null Bock auf Provinz hat und dem hippen Kreuzberg hinterhertrauert. Um seine Mutter zu treffen, ist der zornige Teenager sogar fies zu Nesthäkchen Mia. Jetzt steht die stresserprobte Vera mal wieder vor einer doppelten Herausforderung: Sie muss sich im Beruf behaupten und den Familienfrieden retten. Von wegen ruhiges Landleben!
Als Titelheldin der neuen Reihe „Die Eifelpraxis“ spielt Rebecca Immanuel eine Versorgungassistentin, die mit Fachwissen und Empathie für ihre Patienten da sein will – und trotz des Zeitdrucks bei ihrem beruflichen Selbstverständnis keine Abstriche macht. Komödienprofi Simon Schwarz gibt ihren im Rollstuhl sitzenden Chef, der seine Berliner Verstärkung erst einmal unfreundlich aufnimmt. Gemeinsam muss das Duo seine erste Bewährungsprobe bestehen und schauen, ob es überhaupt passt. Unterhaltsam lässt die neue Reihe in das Landleben eintauchen und legt bei dem allgegenwärtigen Problem der medizinischen Unterversorgung den Finger in die Wunde.
| Darsteller |
Rolle |
| Rebecca Immanuel |
Vera Mundt |
| Simon Schwarz |
Chris Wegner |
| Janek Rieke |
Leon Ortmann |
| Karolina Lodyga |
Danuta Masik |
| Max Herbrechter |
Hannes Limburg |
| Felix von Manteuffel |
Lutz Kirberg |
| Tom Böttcher |
Paul Mundt |
| Mascha Schrader |
Mia Mundt |
| Sarah Mahita Giese |
Charly Ortmann |
| Olga von Luckwald |
Anita Garibaldi |
| Tom Keune |
Volker Böhl |
| Anna Böttcher |
Sybille Rautenberg |
| Karin Giegerich |
Greta Liebig |
| Sebastian Griegel |
Finn Limburg |
| Tijan Marei |
Rosalie Ortmann |
| Timon Ballenberger |
Bruno, Rosalies Freund |
| Kurt Onur Ipekkaya |
Lucas, Pauls Freund |
| Matthias Ziesing |
Arzt |
| Anne Kanis |
Clara, Chris Freundin |
| Claudia Matschulla |
Bäckereifachverkäuferin |
| Isabelle Höpfner |
Seminarleiterin |
| und andere |
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