Letzter Halt Travemünde. Dahinter kommt die Halbinsel Priwall, die Ostsee, danach ist Schluss. Ausgerechnet hier, am Ende der Welt, will Hauke Jacobs neu anfangen. Als Tierarzt sucht der ehemalige Großstadtpolizist Abstand zu seinem alten Leben. Doch hinter der idyllischen Fassade der Ostsee-Gemeinde tun sich Abgründe auf. Als Hauke eines Morgens einen gestrandeten Kutter mit zwei Leichen am Strand entdeckt, ist es mit der Ruhe vorbei. Kommissarin Lona Vogt, Leiterin des Ein-Frau-Polizeireviers auf dem Priwall, ist begeistert. Endlich ein kapitales Verbrechen. Aber warum wurden die beiden Fischer erschossen? Und welches Ausmaß an Kriminalität mag sich hinter dieser Tat verbergen. Gut, dass der Neue da ist und sich nicht nur auf das Heilen kranker Tiere versteht.

Drei Tote in 12 Stunden bietet der Auftaktfilm der Reihe, die ihre eigenwilligen Caraktere auf amüsante Weise stets mit neuen Herausforderungen konfrontiert. Allen voran Hinnerk Schönemann an der Seite von Henny Reents und Marleen Lohse.

Darsteller Rolle
Hinnerk Schönemann Hauke Jacobs
Henny Reents Lona Vogt
Marleen Lohse Jule Christiansen
Tambet Tuisk Viktors Berzins
Jan Henrik Stahlberg Matthias Keller
David Bredin Thorsten Riemann
Emma Drogunova Ieva Petrow
Nastassja Revvo Anna Kusmin
Hannes Stelzer Jan Johannsen
Peter Prager Reimar Vogt
Cem-Ali Gültekin Mehmet Ösker
Jan Peter Heyne Max Wildhagen
Ole Fischer Hinnerk
und andere

 

Wallander hat schon viel erlebt, doch diesmal ringt er um seine Fassung. Im Garten seines neuen Hauses, das er gerade erst bezogen hat, findet er eine Frauenleiche, die hier offenbar vor vielen Jahren vergraben wurde. Hat der vorige Bewohner die eigene Tochter ermordet und auf diese makabere Weise beseitigt? Wallander verbeißt sich in diese Theorie, bis ein unerwarteter Telefonanruf ihn eines Besseren belehrt.
In dieser mitreißenden Verfilmung einer Geschichte von Henning Mankell fasziniert Kenneth Branagh einmal mehr mit seiner Interpretation der Rolle des eigensinnigen Ermittlers Kurt Wallander.

Darsteller  Rolle
Kenneth Branagh Kurt Wallander
Sarah Smart Anne-Britt Hoglund
Richard McCabe Nyberg
Barnaby Kay Lennart Mattson
Mark Hadfield Stefan Lindeman
Rebekah Staton Kristina Albinsson
Saskia Reeves Vanja Andersson
Albert Maris Peter Andersson
Donald Sumpter Fredrik Thorson
Matthew Hickey Jorgen Thorson
Nick Moss Schiffskapitän
Con O’Neill Jan Petrus
Claire Hackett Eva Petrus
Maya Wasowicz Snezna Botez
Paula Videniece Marinka Nowak
Georg Nikoloff Czerwinski
Helen Carter Ellika Petrus
Daniel Cerqueira Jon Tavori
Daisy Ashford Stewardess
Harry Kershaw Kassierer auf Fährschiff
Rosamaria Elsley Sanna Hoglund
Laura Dos Santos May-Britt Thorson
Anna Brook Ärztin
Louis Hilyer Thure Bergsson
Barbara Wilshere Kersti Plejel
und andere

 

Bei gemeinsamen Ermittlungen an einem länderübergreifenden Fall freundet Wallander sich mit seinem lettischen Kollegen Karlis Liepa an, der nach seiner Rückkehr in der Heimat erschossen wird. Die Suche nach den Mördern führt den Kommissar nach Riga, wo er zwischen die Fronten der korrupten lettischen Polizei und der Drogenmafia gerät. Als er Karlis’ attraktive Witwe Baiba kennenlernt, ahnt Wallander, dass sie unwissentlich die Schlüsselfigur einer Intrige ist.

In dieser stimmigen Verfilmung des gleichnamigen Krimis von Henning Mankell erweist der vielseitige Brite Kenneth Branagh sich erneut als Idealbesetzung für die Kultfigur Kurt Wallander.

Darsteller  Rolle
Kenneth Branagh Kurt Wallander
Sarah Smart Anne-Britt Hoglund
Richard McCabe Nyberg
Barnaby Kay Lennart Mattson
Mark Hadfield Stefan Lindeman
Rebekah Staton Kristina Albinsson
Søren Malling Major Karlis Liepa
Ingeborga Dapkunaite Baiba Liepa
Arturs Skrastins Oberst Jazeps Putnis
Zoltan Butuc Oberst Aleksandr Murnieks
Rad Kaim Sergeant Niklavs Zids
Anamaria Marinca Inese Berzins
Dragos Bucur Sergei Upitis
Arvydas Dapsys Leo Berkalov
Ciaran Owens Erik Jacobsen
Jim Bywater Jan Holmgren
und andere

 

Als Architekt hat Robert es weit gebracht. Durch die bevorstehende Heirat mit seiner attraktiven Kollegin Lotta wird er demnächst sogar Teilhaber einer großen Firma. Doch ein Verkehrsunfall wirft den Überflieger jäh aus der Bahn. Seine Knochen sind heil, aber das Gedächtnis ist weg. Robert weiß nicht mehr, wie er heißt – und merkwürdigerweise scheint niemand ihn zu vermissen. Seine hilfsbereite Unfallgegnerin Teresa, Töpferin und alleinerziehende Mutter zweier Kinder, nimmt den Mann ohne Vergangenheit bei sich auf. So sehr Robert sich auch bemüht – seine Erinnerung kehrt nicht zurück. Doch eines wird ihm an der Seite der liebenswürdigen Teresa klar: Liebe vergisst man nicht!
Die charmante Familienkomödie ist glänzend besetzt mit Fritz Karl und Anna Loos. Außerdem sind Claudia Hübschmann, Stefan Merki, Annette Paulmann, Wiebke Puls und Wolfgang Hinze zu sehen.

Darsteller *in Rolle
Fritz Karl Robert
Anna Loos Teresa
Claudia Hübschmann Lotta
Wolfgang Hinze Heinrich
Annette Paulmann Polizistin
Stefan Merki Polizist
Oliver Breite Heinz Blesser
Wiebke Puls Assistentin Mary
Felix Steitz Max
Mercedes Jadea Diaz Lisa
Oliver Mallison Tommy
Yu Fang Yong Cheng
Quirin Oettl Robert (7 Jahre)
Udo Kamp Roberts Vater
Michaela Eder Roberts Mutter
Paul Herwig Dr. Rüdiger
Peter Albers Frank (Gastwirt)
und andere

 

Lisa Wagner, die für ihren fulminanten Auftritt als Pflichtverteidigerin in dem BR-Tatort „Nie wieder frei sein“ unter anderem mit dem Adolf-Grimme-Preis ausgezeichnet wurde, ist der emotionale Dreh- und Angelpunkt dieses intensiven Melodramas um ein Familiengeheimnis, das die neue Liebe einer jungen Frau unmöglich macht. Daneben beeindrucken Thomas Thieme als ihr zwischen Liebe und Verletztheit hin- und hergerissener Vater sowie André Szymanski als ihr sensibler Freund. Einfühlsam leuchtet Regisseur Matthias Tiefenbacher die Abgründe dieser bewegenden Geschichte aus, die von dem renommierten Autorengespann Martin Kluger und Maureen Herzfeld ersonnen wurde:

Sophie ist eine selbstbewusste, zielstrebige junge Bauingenieurin, die es versteht, sich in der Männerwelt durchzusetzen. Sie hat allerdings einen schwachen Punkt: ihren Vater Karl. Von klein auf versucht sie, seinen Ansprüchen gerecht zu werden. Doch etwas steht zwischen ihnen. Bei Karls Geburtstagsfeier kommt es zu einem heftigen Streit zwischen den beiden, Sophie fährt wütend nach Hause. Im Aufzug begegnet ihr ihr neuer Nachbar Max. Die beiden sind sich auf Anhieb sympathisch, sie verstehen einander, können zusammen lachen und Spaß haben. Lisa fühlt, dass sie Max vertrauen kann, und obwohl sie standfest behauptet, keine Beziehung zu wollen, ist schnell klar, dass sie und Max einander mehr bedeuten als ein bloßes Abenteuer. Den Kontakt zu ihrem Elternhaus meidet Sophie vorerst, kann sie doch genauso ein Sturkopf sein wie Karl. Ihre Mutter Beate, zwischen Mann und Tochter hin- und hergerissen, sitzt zwischen allen Stühlen und kommt zu einem Versöhnungsbesuch bei Sophie vorbei. Doch als Sophie Beate mit Max bekanntmacht, reagiert Beate auf unerklärliche Weise: Von Entsetzen erfüllt, flüchtet sie und verunglückt auf dem Heimweg tödlich. Für Sophie und Karl ein Schock. Doch anstatt einander in ihrer Trauer beizustehen, entfernt sich Karl immer weiter von Sophie. All ihre Versuche, Karls Mauer aus Verzweiflung und Wut zu überwinden, scheitern. Er macht Sophie gegenüber rätselhafte Andeutungen über ihre Mutter und zieht sich völlig zurück. Einzig Max steht Sophie in ihrer Trauer bei und fährt mit ihr in sein Haus am Chiemsee. Dort erholt sich Sophie allmählich und lädt auch ihren Vater ein. In dem hilflosen Versuch, die Distanz zu seiner Tochter zu überwinden, nimmt Karl die Einladung an. Doch dann lernt er Max kennen und ist ebenso bestürzt wie zuvor Beate. Er verlangt, dass Sophie sich umgehend von Max trennen muss – welches Geheimnis liegt hier verborgen?

Darsteller Rolle
Lisa Wagner Sophie Ferber
Thomas Thieme Karl Ferber
André Szymanski Max Seefeld
Julia von Sell Beate Ferber
Anna Maria Sturm Julia Seefeld
Stefan Merki Klaus
Christian Hoening Herr Willrich
und andere

 

Auch im Falle von „Feine Freunde“, dem sechsten Venedig-Krimi aus der erfolgreichen Reihe der Donna-Leon-Verfilmungen, hat Regisseur Sigi Rothemund die Romanfigur gefühlvoll ins Filmische übertragen.

Wird Commissario Brunetti obdachlos? Fast sieht es danach aus, denn Signor Rossi, ein beflissener Beamter vom städtischen Katasteramt, eröffnet dem Commissario, für dessen Eigentumswohnung läge keine Baugenehmigung vor. Nach den strengen Vorschriften der Lagunenstadt bedeutet dies eine hohe Geldstrafe oder gar den Abriss. Dem Venezianer Brunetti, eigentlich ein unbestechlicher Anhänger des Rechtsstaates, dämmert sofort, dass diese Art Problem sich nur mithilfe „feiner Freunde“ lösen lässt. Als Rossi kurze Zeit später tödlich verunglückt, erwacht Brunettis kriminalistischer Spürsinn. Seine Ermittlungen kommen jedoch nicht recht voran, denn der Commissario muss seinem Vorgesetzten Patta in einer heiklen Sache aus der Patsche helfen. Um Pattas Sohn Roberto, der mit einer Tüte voll Drogen verhaftet wurde, aus der Presse herauszuhalten, muss der Polizist alte Kontakte zu dem Mafioso Luca reaktivieren. Im Fall Rossi bestätigt sich indessen Brunettis Riecher. Rossis Tod war kein Unfall – er war seinem Vorgesetzten dal Carlo auf die Schliche gekommen. Wie bei Brunettis Wohnung manipuliert der Ingenieur offenbar systematisch Bauunterlagen – und treibt die Besitzer durch angedrohte Geldstrafen in die Arme von Zinswucherern, mit denen er insgeheim kooperiert. Da als Sicherheit nur Immobilien akzeptiert werden, gelangen die Geldverleiher über kurz oder lang in den Besitz zahlreicher Wohnungen in bester Lage. Ein typisch „italienisches“ Geschäft, von dem dal Carlo ordentlich profitiert – bis seine Geliebte Signora Baresi ihn aus Eifersucht zur Rechenschaft zieht.

Darsteller  Rolle
Uwe Kockisch Guido Brunetti
Julia Jäger Paola Brunetti
Patrick Diemling Raffi Brunetti
Laura-Charlotte Syniawa Chiara Brunetti
Michael Degen Vice-Questore Patta
Karl Fischer Sergente Vianello
Annett Renneberg Signorina Elettra
Ueli Jäggi Dr. Aurino
Monica Bleibtreu Signora Volpato
Thomas Thieme Luca Budoni
Nils Nelleßen Roberto Patta
Andrea Eckert Signora Baresi
Heinrich Schmieder Signor Rossi
Daniel Friedrich Signor dal Carlo
und andere

 

Als junge Frau ungewollt schwanger, wurde Philomena Lee in einem irischen Schwesternheim einst ihr Sohn weggenommen und zur Adoption freigegeben. Erst 50 Jahre später entschließt sich die inzwischen fast 70-Jährige, nach ihrem leiblichen Kind zu suchen. Dabei bittet die gläubige Katholikin ausgerechnet den zynischen Journalisten Martin Sixsmith, der aus ihrer schmerzhaften Geschichte eine Zeitungsstory machen will, um Hilfe. Auf der Suche nach dem verlorenen Sohn muss das ungleiche Gespann nicht nur Mauern des Schweigens überwinden, sondern auch emotionale Belastungsproben meistern.
Gekonnt zwischen Tragik und Humor balancierend, setzte Stephen Frears eine authentische Begebenheit in Szene.

Darsteller Rolle
Judi Dench Philomena Lee
Steve Coogan Martin Sixsmith
Michelle Fairley Sally Mitchell
Barbara Jefford Schwester Hildegard
Anna Maxwell Martin Jane
Mare Winningham Mary
Charles Edwards David
Simone Lahbib Kate Sixsmith
Peter Hermann Pete Olsson
Cathy Belton Schwester Claire
Sean Mahon Michael Hess
Sara Stewart Marcia Weller
Sophie Kennedy Clark Philomena als junge Frau
Charlie Murphy Kathleen
Kate Fleetwood Schwester Hildegard, jung
Amy McAllister Schwester Anunciata
Ruth McCabe Mutter Barbara
D.J. McGrath John
Nicholas Jones Doctor Robert
Frankie McCafferty Barkeeper
Marie Jones Mutter des Barkeepers
und andere

 

Nach dem sensationellen Erfolg von „Dampfnudelblues“ legt Regisseur Ed Herzog mit „Winterkartoffelknödel“ die zweite Verfilmung eines Bestsellers von Rita Falk nach. Um Sebastian Bezzel als Provinzpolizist Eberhofer versammelt sich in dem Heimatkrimi das bewährte Ensemble: Simon Schwarz gibt seinen besten Kumpel, Eisi Gulp den kiffenden Vater und Sigi Zimmerschied den grantigen Vorgesetzten Moratschek. Die Rolle der Oma übernimmt diesmal Volksschauspielerin Enzi Fuchs. Neben skurrilen Typen und schwarzhumorigen Betrachtungen rundet der verzwickte Fall das Ganze zu einem gelungenen Filmerlebnis ab: Eine Mords-Gaudi im besten Sinne:

Dorfgendarm Franz Eberhofer ist so weiß wie die Winterkartoffelknödel seiner Oma. Den Anblick des toten Neuhofer-Sohns muss er erst mal verdauen. Wie aus heiterem Himmel hatte sich ein Baucontainer vom Kran gelöst und den Unglücklichen punktgenau unter sich begraben – direkt vor der eigenen Haustür. An einen Unfall mag der in seinen Heimatort Niederkaltenkirchen strafversetzte Polizist nicht so recht glauben. Schließlich hat er nach 15 Jahren Dienst in München ein untrügliches Gespür fürs Verbrechen. Mit Hilfe seines Freundes und früheren Kollegen Rudi Birkenberger, der inzwischen als Privatdetektiv arbeitet, findet Eberhofer heraus, dass an der Aufhängung des Containers gewerkelt wurde. Mehr aber auch nicht. Im Dorf ist die Sache sowieso klar: ganz mieses Karma. Denn schon der Vater des Getöteten kam bei einem Unfall ums Leben. Lieber als mit Mordtheorien beschäftigt sich die Gemeinde, vor allem der männliche Teil, mit einem neuen Gesicht: Die aufregende Mercedes, vor Kurzem in die verlassene Villa am Waldrand gezogen, wickelt alle um den Finger. Auch Eberhofer. Leider lenkt ihn seine Pflicht als Polizist von seinem Flirt mit Mercedes ab: Mutter Neuhofer wird erhängt aufgefunden. Jetzt ist nur noch Sohn Hans von der leidgeprüften Familie übrig. Doch statt in Trauer zu versinken, fährt der neuerdings einen teuren Sportwagen. Kein Wunder, dass Eberhofers Misstrauen wieder erwacht.

Darsteller:in Rolle
Sebastian Bezzel Franz Eberhofer
Simon Schwarz Rudi Birkenberger
Lisa Maria Potthoff Susi
Enzi Fuchs Oma
Eisi Gulp Vater
Gerhard Wittmann Leopold
Jeanette Hain Mercedes
Sascha Alexander Gersak Ossi-Klaus
Moritz Katzmair Hans Neuhofer
Daniel Christensen Flötzinger
Sigi Zimmerschied Moratschek
Stephan Zinner Simmerl
Max Schmidt Wolfi
Thomas Kügel Bürgermeister
Ferdinand Hofer Max Simmerl
Monika Gruber Aparte Frau
Dirk Stermann OTM-Mitarbeiter
Ivan Shvedoff Skender Gashi
Albert Kitzl Dolmetscher Gashi
Suzanne Geyer Madame Dechampes Sonnleitner
Alexander Liegl Unfallarzt
David Scheller Berthold Wallner
Maria Peschek Mutter Neuhofer
und andere

 

Ein fabelhafter Filmspaß für alle Generationen. Gut beobachtet, satirisch auf die Spitze getrieben, die „Macken“ der Jugend und Alten entlarvend. Auch mit seinem dritten Film trifft Ralf Westhoff („Shoppen“, „Der letzte schöne Herbsttag“) voll ins Schwarze, nicht zuletzt dank eines hervorragenden Ensembles:

Im Herzen jung, aber allein und nichts auf der hohen Kante, das bringt Anne, Johannes und Eddi auf die super Idee: Aktivieren wir doch unsere alte Studenten-WG. Frohgemut ziehen die drei Freunde in ein Mietshaus, direkt unter eine Studenten-WG von heute. Der Gedanke ist reizvoll: Die eigenen Studentenzeiten wieder aufleben lassen, mit viel Wein, nächtlichen Debatten und lauter Musik… doch die Realität ist  anders. Das Trio landet geradewegs in der Neuzeit. Dort erklärt eine lerngestresste Jugend den Alt-68ern, wos langgeht: Für etwaige Alten-Hilfe hätten sie keine Kapazitäten mehr frei, Lärm sei ein No-Go, und überhaupt wären die Neuen mit Flurputzen dran. Keineswegs eingeschüchtert von dieser Ansage, versuchen die drei, sich selbst erst mal zusammenzuraufen. Anne, die Biologin, die früher keine Umwelt-Demo ausließ, kommt mit dem Tempo der neuen Zeit nicht klar, mag den rasanten Wandel nicht. Johannes, der sich als Rechtsanwalt mit Vorliebe um Mandanten kümmerte, die sich keinen Rechtsanwalt leisten konnten, ist irgendwo in den letzten 30 Jahren stehengeblieben. Und Eddi, der Feger von einst, ein kränkelnder Zyniker, der keinen Kontakt zur Familie hat. Eigentlich zu überhaupt niemanden mehr. Dann aber fordert die Büffelei für die Karriere ihr erstes Opfer: Thorsten. Sein Bandscheiben-Vorfall ändert alles. Plötzlich gerät das Räderwerk aus Lernen, Pizza-Service und null Freizeit aus den Fugen. Und die Jugend braucht die Hilfe der Oldies, die noch Kapazitäten frei haben. Johannes versucht der im Lernstoff ertrinkenden Katharina den Weg fürs Jura-Examen zu weisen, Anne kümmert sich um Thorstens Rücken – „Ihr seid nicht erwachsen, Ihr seid verspannt“ – und Eddi erklärt der vor Liebeskummer zerrissenen Barbara, wie einfach Männer ticken, und lässt sie an der philosophischen Weisheit eines alternden Machos teilhaben: „Liebe wird auch im Alter nicht leichter.“ Die Jugend entdeckt, dass auch die Alten mal jung waren, die Generation 60+ kommt in der Gegenwart an und erhält neue Impulse für die Zukunft. Eine Win-Win-Situation eben – und manchmal ist das Leben tatsächlich wie ein Honigbrot.

Darsteller  Rolle
Gisela Schneeberger Anne
Heiner Lauterbach Eddi
Michael Wittenborn Johannes
Claudia Eisinger Katharina
Karoline Schuch Barbara
Patrick Güldenberg Thorsten
Ulrike Arnold Verkäuferin Buchladen
Julia Heinze Arzthelferin
Julia Koschitz Junge Frau (Wohnungsbes.)
Olga von Luckwald Tochter der Vermieterin
Veronika von Quast Vermieterin Anne
Katharina Marie Schubert Lena
Matthias Bundschuh Rollkoffer-Mann
Butz Ulrich Buse Junger Mann (Makler)
Gabriel Raab Verlobter von Barbara
Gustav Peter Wöhler Günther
André Jung Paul
und andere

 

Während seine betagten Mitbewohner Kastanienmännchen basteln, dreht Paul Averhoff im Park des Pflegeheims unermüdlich seine Runden. Der einstige Olympiasieger gehört noch längst nicht zum alten Eisen, denn er hat einen Traum: Ein letztes Mal will der rüstige Rentner beim Berlin-Marathon an den Start. Auf dem beschwerlichen Weg dorthin muss er hohe Hürden überwinden. Eine Therapeutin, die es allzu gut mit ihm meint, die biestige Heimleiterin und sogar seine eigene Tochter legen ihm Steine in den Weg.

Er läuft und läuft und läuft: Der oft unterschätzte Dieter Hallervorden feiert in diesem liebenswerten Film über das Altwerden einen großen Triumph als Charakterdarsteller.

Darsteller*in Rolle
Dieter Hallervorden Paul Averhoff
Tatja Seibt Margot Averhoff
Heike Makatsch Birgit Averhoff
Katharina Lorenz Frau Müller
Katrin Sass Rita
Frederick Lau Tobias
Otto Mellies Rudolf
Annekathrin Bürger Frau Mordhorst
Maria Mägdefrau Frau Labinski
Heinz W. Krückeberg Fritzchen
Barbara Morawiecz Frau Kühnemund
Mehdi Nebbou Gerome
Jörg Hartmann Dr. Groenwoldt
Reinhold Beckmann Reinhold Beckmann
Matthias Opdenhövel Matthias Opdenhövel
und andere

 

Jutta Speidel beeindruckt in „24 Milchkühe und kein Mann“ als gleichermaßen resolute wie liebebedürftige Bäuerin, die gegen alle Widerstände für ihr Glück kämpft. Der preisgekrönte Regisseur Thomas Kronthaler inszeniert die ereignisreiche Geschichte als heiteren Liebesfilm mit ernsten Untertönen. Die männliche Hauptrolle spielt Christofer von Beau, dem Fernsehpublikum bestens bekannt als Kriminalkommissar Franz Ainfachnur aus der Krimiserie „SOKO 5113″:

25 Jahre lang betrieb Elli  an der Seite ihres Mannes einen Bauernhof in der bayerischen Provinz. Die viele Arbeit ließ den beiden nie viel Zeit für besinnliche Zweisamkeit: Pragmatik statt Romantik bestimmte ihr Miteinander. Aber trotz all der Entbehrungen ist Elli nach dem überraschenden Tod ihres Gatten fest entschlossen, den Betrieb weiterzuführen. Von ihrer Tochter Kathrin, die in einem Münchner Luxushotel arbeitet, und ihrem Sohn Christian, dessen thailändische Frau Alicha im Dorf einen Friseursalon betreibt, kann Elli keine Hilfe erwarten. Auch ihr Bankberater Kurt drängt sie, den hoch verschuldeten Bauernhof schnellstmöglich zu verkaufen. Aber diesen Rat schlägt die kämpferische Bäuerin ebenso in den Wind wie Kurts amouröse Avancen. Sie will ihr Leben selbst in die Hand nehmen, und dazu gehört auch, noch einmal die große Liebe zu finden – einen Mann, der auf dem Hof mit anpacken kann, ohne dass darunter das romantische Miteinander leidet. Zu diesem Zweck nimmt sie die Hilfe einer Partnervermittlung in Anspruch, wo sie jedoch aufgrund ihres Berufes als „schwer vermittelbar“ eingestuft wird. Tatsächlich scheinen zunächst nur kauzige Typen und alternde Stubenhocker den Kontakt zu suchen – und sogar deren Interesse schwindet, sobald sie von Ellis Beruf erfahren. Allein Raymond aus Simbabwe lässt sich von der Aussicht, auf einem Bauernhof zu leben, nicht abschrecken. Beim ersten Treffen sind die beiden sich sofort sympathisch, mit seiner bodenständigen, zurückhaltenden Art kann der Afrikaner Elli sofort für sich einnehmen. Kurz entschlossen bietet sie ihm an, probeweise bei ihr einzuziehen. Allerdings sorgt das ungleiche Paar im Dorf für Irritationen. Vor allem die Männer begegnen dem dunkelhäutigen Afrikaner mit Argwohn und Vorurteilen. Sogar Ellis eigener Sohn, obwohl selbst mit einer Ausländerin verheiratet, steht dem neuen Mann an der Seite seiner Mutter voller Skepsis gegenüber. So einfach aber will Elli sich ihr neues Glück nicht zerstören lassen. Sie verteidigt Raymond gegen alle Anfeindungen. Als er jedoch von einem Dorfbewohner bei der Ausländerbehörde denunziert wird, wagt Elli einen mutigen Schritt, um Raymond vor der sicheren Abschiebung zu bewahren.

 

Darsteller   Rolle
Jutta Speidel Elli Kreuzer
Christofer von Beau Raymond Mabaya
Robert Giggenbach Kurt Feierabend
Stefan Murr Christian Kreuzer
Linda Chang Alicha Kreuzer
Kathrin von Steinburg Kathrin Kreuzer
Agathe Taffertshofer Vroni Brandl
Christiane Blumhoff Hedwiga Stadler
Max Schmidt Alfons Hasslinger
Johannes Herrschmann Fritz Rückwärtshäuser
Ferdinand Dörfler Max Brandl
Andrea L’Arronge Dolores
Sigi Zimmerschied Sepp
und andere

 

An einem paradiesischen Inselstrand vor der bretonischen Küste macht ein Ruderer einen grausigen Fund: In der Brandung treiben die Leichen dreier Segler. Zunächst sieht alles nach einem tragischen Unfall aus. Aber dann stellt sich heraus, dass die Segler nicht nur jede Menge Alkohol, sondern auch Betäubungsmittel im Blut hatten. Kommissar Dupin erfährt, dass die Männer auf einer malerischen Glénan-Insel eine riesige Feriensiedlung planten und sich damit jede Menge Feinde gemacht hatten. Jeder auf der Insel scheint ein Motiv für die Tat zu haben, allerdings beißt der Kommissar bei den verschlossenen Bretonen zunächst auf Granit. Unermüdlich bohrt Dupin weiter – und seine Ermittlungen führen ihn tief in ein gefährliches Labyrinth von korrupten Verstrickungen, offenen Rechnungen und menschlichen Abgründen.

Kommissar Dupins zweiter Fall basiert auf dem gleichnamigen Bestseller von Jean-Luc Bannalec.
(Unmittelbar im Anschuss zeigt Das Erste mit „Bretonisches Gold“ einen weiteren Film der Reihe. Mehr dazu hier)

Darsteller  Rolle
Pasquale Aleardi Georges Dupin
Jan Georg Schütte Kadeg
Ludwig Blochberger Riwal
Annika Blendl Nolwenn
Marie-Lou Sellem Solenn Nuz
Albert Kitzl Pascal Nuz
Alma Leiberg Muriel Lefort
Michael Wittenborn Marc Leussot
Esther Zimmering Claire Chauffin
Lucie Heinze Maela Menez
Waldemar Kobus Le Berre-Ryckeboerec
Wichart von Roëll Docteur Le Menn
Marion Breckwoldt Madame Leroux
Vincent Byrd Le Sage Kireg Goulch
Jean-Marie Le Clerre Lucas Lefort
Alicia Ducout Leonie
Katrin Heß Sekretärin
und andere

 

In dieser hinreißenden Komödie nach dem gleichnamigen Weltbestseller von Jonas Jonasson bombt sich der schwedische Komiker Robert Gustafsson als trinkfester Methusalem durch die Weltgeschichte. Mit besonderem Charme und anarchischem Humor verbeugt sich „Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand“ en passant vor Hollywood-Vorbildern wie „Forrest Gump“ und „Zelig“. In Schweden legte der Film im Jahr 2014 den erfolgreichsten Kinostart aller Zeiten hin, auch in Deutschland begeisterte er knapp 1,2 Millionen Besucher:

Allan Karlsson ist ein 99-jähriger Junggeselle mit einer eigentümlichen Vorliebe für Sprengstoff. Weil er einen Fuchs in die Luft jagte, der seinen geliebten Kater Molotow totgebissen hat, sperren die Behörden den greisen Bombenleger ins Altersheim. Dort herrscht aber zu seinem Leidwesen Langeweile pur. Während die Betreuer eine betuliche Zeremonie für seinen 100. Geburtstag vorbereiten, steigt der rüstige Senior heimlich aus dem Fenster und begibt sich auf eine abenteuerliche Reise. Schon am nächsten Bahnhof gerät er gegen seinen Willen in den Besitz eines Koffers voller Geldscheine. Diese stammen aus der Beute einer martialischen Bikergang, die sich nun ebenso an seine Fersen heftet wie ein begriffsstutziger Polizeiinspektor. Glücklicherweise lernt Allan den Gelegenheitsdieb Julius, den Langzeitstudenten Benny und die Tierschützerin Gunilla kennen. Ein ums andere Mal helfen die drei ihm dabei, den grimmigen Gesellen zu entkommen. Mindestens genauso spannend wie ihre gemeinsamen Abenteuer sind die Erzählungen aus seinem ereignisreichen Leben: Allan hat General Franco das Leben gerettet, Oppenheimer beim Bau der Atombombe den entscheidenden Tipp gegeben und im sowjetischen Gulag den debilen Zwillingsbruder von Albert Einstein kennengelernt. Sogar für den Fall der Berliner Mauer ist er verantwortlich. Seine spezielle Vorliebe für Sprengstoff spielte dabei immer eine nicht unerhebliche Rolle. Überraschende Knalleffekte hält er auch für die Rocker bereit.

Darsteller *in Rolle
Robert Gustafsson Allan Karlsson
Mia Skäringer Gunilla
Iwar Wiklander Julius
David Wiberg Benny
Jens Hultén Gäddan
David Shackleton Herbert Einstein
Ralph Carlsson Inspektor Aronsson
Georg Nikoloff Popov
Alan Ford Pim
Philip Rosch Robert Oppenheimer
Koldo Losada General Franco
und andere

 

Es war ein Dokumentarfilm, der die beiden Regisseure Olivier Nakache und Éric Toledano ursprünglich inspirierte: die wahre Geschichte des querschnittsgelähmten Geschäftsmannes Philippe Pozzo di Borgo und der besonderen Freundschaft zu seinem Pfleger, dem 21-jährigen Algerier Abdel Yasmin Sellou. An diesen Fakten orientiert, aber mit sicherem Gespür für maximalen Unterhaltungswert, schufen Nakache und Toledano eine berührende, schmissige und lebensbejahende Komödie mit tragischen Untertönen, die den Nerv des Publikums genau zu treffen vermochte: Der mit dem französischen Schauspielstar François Cluzet und seinem Gegenpart, dem mitreißenden Energiebündel Omar Sy, perfekt besetzte Film nahm die europäischen Kinocharts im Sturm und avancierte zum erfolgreichsten französischen Film aller Zeiten:

Sie stammen aus verschiedenen Welten: Der vermögende Philippe wohnt in einem schicken Pariser Viertel und muss sich um seinen Lebensstandard eigentlich keine Sorgen machen. Doch seit einem verhängnisvollen Gleitschirmunfall ist er querschnittsgelähmt, sitzt im Rollstuhl und benötigt häusliche Rundum-Betreuung. Driss dagegen ist ein Einwandererkind, lebt mit seiner Mutter und seinem kleinen Stiefbruder in der Vorstadt und hat gerade eine Gefängnisstrafe hinter sich. Als Philippe eine neue Pflegekraft sucht, erscheint Driss bei dem Vorstellungsgespräch nur, um sich für das Arbeitsamt einen Nachweis unterschreiben zu lassen – wohl wissend, dass er den Job nie bekommen wird. Da aber irrt er sich gewaltig: Von Driss‘ lässiger Art und der völligen Abwesenheit geheuchelten Mitleids beeindruckt, bietet Philippe dem unkonventionellen jungen Mann eine Arbeitsstelle auf Probe an. So zieht Driss in der luxuriösen Stadtwohnung ein, macht es sich gemütlich und mischt mit seiner unangepassten Art das edle Domizil gehörig auf. Vor allem aber schafft er es, seinen notorisch kritischen Chef nicht nur richtig anzufassen, sondern ihn mit frischer Energie und Lebensfreude aus den depressiven Stimmungstiefs zu holen. Mit der Zeit wächst das gegenseitige Vertrauen der beiden grundverschiedenen Männer. Eine tiefe Freundschaft entsteht. Auch als Philippe von der kriminellen Vergangenheit seines Angestellten erfährt, stellt dies für ihn keinen Entlassungsgrund dar. Einerseits von Driss’ Spontaneität fasziniert und mitgerissen, führt er seinen Pfleger andererseits an die Schönheit von Kunst und klassischer Musik heran. Als Driss von der Zuneigung Philippes zu einer langjährigen Brieffreundin erfährt, ermuntert er seinen Arbeitgeber, sich endlich mit der aus der Ferne Angebeteten zu treffen – auch wenn diese Begegnung zunächst an Philippes desolatem Selbstbewusstsein scheitert. Doch dann steht eines Tages der Stiefbruder von Driss vor der Haustür und erinnert ihn daran, dass er woanders noch eine Familie hat. Vor die Wahl gestellt, weiter für Philippe zu sorgen oder sich seiner eigenen Verantwortung zu stellen, muss Driss eine Entscheidung treffen.

Darsteller:in Rolle
François Cluzet Philippe
Omar Sy Driss
Anne Le Ny Yvonne
Audrey Fleurot Magalie
Clotilde Mollet Marcelle
und andere

 

Eigentlich hat Kommissar Dupin Feierabend, da erhält er einen überraschenden Anruf einer befreundeten Journalistin. Lilou Breval wirkt nervös und will ihn dringend in einer Saline im bretonischen Hinterland treffen. Doch dazu kommt es nicht mehr: Lilou verschwindet spurlos und Dupin entgeht nur knapp einem Heckenschützen. Alles deutet darauf hin, dass die Journalistin an einer Enthüllungsgeschichte über krumme Geschäfte der mächtigen Salzindustrie arbeitete. Obwohl die Gegend nicht zu Dupins Revier gehört, nimmt er auf eigene Faust die Ermittlungen auf. Dupin riskiert eine Menge Ärger und sogar seine Verhaftung. Aber für ihn ist Lilous Verschwinden mehr als nur ein Fall – es ist persönlich.
Im dritten Teil der Krimireihe kommt der Kommissar einem unheilvollen Geflecht aus Wirtschaftsinteressen und privaten Verstrickungen auf die Spur.

Darsteller Rolle
Pasquale Aleardi Georges Dupin
Jan Georg Schütte Kadeg
Ludwig Blochberger Riwal
Annika Blendl Nolwenn
Annika Kuhl Commissaire Rose
Marc Hosemann Maxime Daeron
David Bennent Paul Daeron
Katrin Bühring Céline Cordier
Chiara Schoras Cathérine Daeron
Heribert Sasse Monsieur Lambusch
Barbara Philipp Ségolène Laurent
Maddalena Noemi Hirschal Juliette Burgiot
Amira El Sayed Lilou Breval
Alexander Hörbe Chefredakteur
und andere

 

Die Französin Lorraine Lévy adaptierte den gleichnamigen Bestseller ihres Bruders Marc. Mit der Exilkomödie über zwei eingefleischte Franzosen in London – das man selten so gemütlich und einladend gefilmt sah – gelingt ihr eine moderne Version jener „Männerwirtschaft“, die bereits Walter Matthau und Jack Lemmon in dem Klassiker „Ein seltsames Paar“ zusammenschweißte. Der grantige Vincent Lindon als kletternder Buchhändler mit Vertigo-Syndrom und Pascal Elbé in der Rolle des zickigen Putzteufels verkörpern zwei feminine Multitasking-Männer am Rande des Nervenzusammenbruchs: Spritzig wie Champagner aus einem Guinness-Glas.

Von Frauen haben Mathias und Antoine nach gescheiterten Ehen die Nase gestrichen voll. Da sich ihre Kinder Louis und Emilie prächtig verstehen, kommen die alleinerziehenden Väter auf die Idee, sich zu einer Patchwork-Familie zusammenzutun. Gesagt, getan: Der Pariser Buchhändler Mathias übersiedelt nach London, wo Architekt Antoine zwei nebeneinanderstehende Reihenhäuser im französischen Viertel besitzt. „Frog Alley“ – Frosch-Allee – nennen die Engländer die Gegend in Anspielung auf die kulinarischen Vorlieben der eingewanderten Bewohner vom Kontinent. Die spontan ins Leben gerufene WG der Enttäuschten gibt sich ein strenges, schriftlich fixiertes Regelwerk: Man ist vor ein Uhr nachts zu Hause, es gibt keine Babysitter und erst recht keine Frauen! Lange halten die guten Vorsätze aber nicht an, denn Mathias verliebt sich in die zauberhafte Journalistin Audrey, woraufhin der Haussegen schief hängt. Als Antoine dann noch klar wird, dass das Glück in Gestalt der patenten Floristin Sophie ihm tagtäglich über den Weg läuft, droht das Wohnexperiment zu scheitern.

Darsteller  Rolle
Vincent Lindon Mathias
Pascal Elbé Antoine
Virginie Ledoyen Audrey
Florence Foresti Sophie
Bernadette Lafont Yvonne
Mar Sodupe Valentine
Mathias Mlekuz Mac Enzie
Tom Invernizzi Louis
Garance Le Guillermic Emilie
Richard Syms John Glover
Sophie Guiter Stéphanie
und andere