Letzter Halt Travemünde. Dahinter kommt die Halbinsel Priwall, die Ostsee, danach ist Schluss. Ausgerechnet hier, am Ende der Welt, will Hauke Jacobs neu anfangen. Als Tierarzt sucht der ehemalige Großstadtpolizist Abstand zu seinem alten Leben. Doch hinter der idyllischen Fassade der Ostsee-Gemeinde tun sich Abgründe auf. Als Hauke eines Morgens einen gestrandeten Kutter mit zwei Leichen am Strand entdeckt, ist es mit der Ruhe vorbei. Kommissarin Lona Vogt, Leiterin des Ein-Frau-Polizeireviers auf dem Priwall, ist begeistert. Endlich ein kapitales Verbrechen. Aber warum wurden die beiden Fischer erschossen? Und welches Ausmaß an Kriminalität mag sich hinter dieser Tat verbergen. Gut, dass der Neue da ist und sich nicht nur auf das Heilen kranker Tiere versteht.
Drei Tote in 12 Stunden bietet der Auftaktfilm der Reihe, die ihre eigenwilligen Caraktere auf amüsante Weise stets mit neuen Herausforderungen konfrontiert. Allen voran Hinnerk Schönemann an der Seite von Henny Reents und Marleen Lohse.
| Darsteller |
Rolle |
| Hinnerk Schönemann |
Hauke Jacobs |
| Henny Reents |
Lona Vogt |
| Marleen Lohse |
Jule Christiansen |
| Tambet Tuisk |
Viktors Berzins |
| Jan Henrik Stahlberg |
Matthias Keller |
| David Bredin |
Thorsten Riemann |
| Emma Drogunova |
Ieva Petrow |
| Nastassja Revvo |
Anna Kusmin |
| Hannes Stelzer |
Jan Johannsen |
| Peter Prager |
Reimar Vogt |
| Cem-Ali Gültekin |
Mehmet Ösker |
| Jan Peter Heyne |
Max Wildhagen |
| Ole Fischer |
Hinnerk |
| und andere |
|
Wallander hat schon viel erlebt, doch diesmal ringt er um seine Fassung. Im Garten seines neuen Hauses, das er gerade erst bezogen hat, findet er eine Frauenleiche, die hier offenbar vor vielen Jahren vergraben wurde. Hat der vorige Bewohner die eigene Tochter ermordet und auf diese makabere Weise beseitigt? Wallander verbeißt sich in diese Theorie, bis ein unerwarteter Telefonanruf ihn eines Besseren belehrt.
In dieser mitreißenden Verfilmung einer Geschichte von Henning Mankell fasziniert Kenneth Branagh einmal mehr mit seiner Interpretation der Rolle des eigensinnigen Ermittlers Kurt Wallander.
| Darsteller |
Rolle |
| Kenneth Branagh |
Kurt Wallander |
| Sarah Smart |
Anne-Britt Hoglund |
| Richard McCabe |
Nyberg |
| Barnaby Kay |
Lennart Mattson |
| Mark Hadfield |
Stefan Lindeman |
| Rebekah Staton |
Kristina Albinsson |
| Saskia Reeves |
Vanja Andersson |
| Albert Maris |
Peter Andersson |
| Donald Sumpter |
Fredrik Thorson |
| Matthew Hickey |
Jorgen Thorson |
| Nick Moss |
Schiffskapitän |
| Con O’Neill |
Jan Petrus |
| Claire Hackett |
Eva Petrus |
| Maya Wasowicz |
Snezna Botez |
| Paula Videniece |
Marinka Nowak |
| Georg Nikoloff |
Czerwinski |
| Helen Carter |
Ellika Petrus |
| Daniel Cerqueira |
Jon Tavori |
| Daisy Ashford |
Stewardess |
| Harry Kershaw |
Kassierer auf Fährschiff |
| Rosamaria Elsley |
Sanna Hoglund |
| Laura Dos Santos |
May-Britt Thorson |
| Anna Brook |
Ärztin |
| Louis Hilyer |
Thure Bergsson |
| Barbara Wilshere |
Kersti Plejel |
| und andere |
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Bei gemeinsamen Ermittlungen an einem länderübergreifenden Fall freundet Wallander sich mit seinem lettischen Kollegen Karlis Liepa an, der nach seiner Rückkehr in der Heimat erschossen wird. Die Suche nach den Mördern führt den Kommissar nach Riga, wo er zwischen die Fronten der korrupten lettischen Polizei und der Drogenmafia gerät. Als er Karlis’ attraktive Witwe Baiba kennenlernt, ahnt Wallander, dass sie unwissentlich die Schlüsselfigur einer Intrige ist.
In dieser stimmigen Verfilmung des gleichnamigen Krimis von Henning Mankell erweist der vielseitige Brite Kenneth Branagh sich erneut als Idealbesetzung für die Kultfigur Kurt Wallander.
| Darsteller |
Rolle |
| Kenneth Branagh |
Kurt Wallander |
| Sarah Smart |
Anne-Britt Hoglund |
| Richard McCabe |
Nyberg |
| Barnaby Kay |
Lennart Mattson |
| Mark Hadfield |
Stefan Lindeman |
| Rebekah Staton |
Kristina Albinsson |
| Søren Malling |
Major Karlis Liepa |
| Ingeborga Dapkunaite |
Baiba Liepa |
| Arturs Skrastins |
Oberst Jazeps Putnis |
| Zoltan Butuc |
Oberst Aleksandr Murnieks |
| Rad Kaim |
Sergeant Niklavs Zids |
| Anamaria Marinca |
Inese Berzins |
| Dragos Bucur |
Sergei Upitis |
| Arvydas Dapsys |
Leo Berkalov |
| Ciaran Owens |
Erik Jacobsen |
| Jim Bywater |
Jan Holmgren |
| und andere |
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Als Architekt hat Robert es weit gebracht. Durch die bevorstehende Heirat mit seiner attraktiven Kollegin Lotta wird er demnächst sogar Teilhaber einer großen Firma. Doch ein Verkehrsunfall wirft den Überflieger jäh aus der Bahn. Seine Knochen sind heil, aber das Gedächtnis ist weg. Robert weiß nicht mehr, wie er heißt – und merkwürdigerweise scheint niemand ihn zu vermissen. Seine hilfsbereite Unfallgegnerin Teresa, Töpferin und alleinerziehende Mutter zweier Kinder, nimmt den Mann ohne Vergangenheit bei sich auf. So sehr Robert sich auch bemüht – seine Erinnerung kehrt nicht zurück. Doch eines wird ihm an der Seite der liebenswürdigen Teresa klar: Liebe vergisst man nicht!
Die charmante Familienkomödie ist glänzend besetzt mit Fritz Karl und Anna Loos. Außerdem sind Claudia Hübschmann, Stefan Merki, Annette Paulmann, Wiebke Puls und Wolfgang Hinze zu sehen.
| Darsteller *in |
Rolle |
| Fritz Karl |
Robert |
| Anna Loos |
Teresa |
| Claudia Hübschmann |
Lotta |
| Wolfgang Hinze |
Heinrich |
| Annette Paulmann |
Polizistin |
| Stefan Merki |
Polizist |
| Oliver Breite |
Heinz Blesser |
| Wiebke Puls |
Assistentin Mary |
| Felix Steitz |
Max |
| Mercedes Jadea Diaz |
Lisa |
| Oliver Mallison |
Tommy |
| Yu Fang |
Yong Cheng |
| Quirin Oettl |
Robert (7 Jahre) |
| Udo Kamp |
Roberts Vater |
| Michaela Eder |
Roberts Mutter |
| Paul Herwig |
Dr. Rüdiger |
| Peter Albers |
Frank (Gastwirt) |
| und andere |
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Lisa Wagner, die für ihren fulminanten Auftritt als Pflichtverteidigerin in dem BR-Tatort „Nie wieder frei sein“ unter anderem mit dem Adolf-Grimme-Preis ausgezeichnet wurde, ist der emotionale Dreh- und Angelpunkt dieses intensiven Melodramas um ein Familiengeheimnis, das die neue Liebe einer jungen Frau unmöglich macht. Daneben beeindrucken Thomas Thieme als ihr zwischen Liebe und Verletztheit hin- und hergerissener Vater sowie André Szymanski als ihr sensibler Freund. Einfühlsam leuchtet Regisseur Matthias Tiefenbacher die Abgründe dieser bewegenden Geschichte aus, die von dem renommierten Autorengespann Martin Kluger und Maureen Herzfeld ersonnen wurde:
Sophie ist eine selbstbewusste, zielstrebige junge Bauingenieurin, die es versteht, sich in der Männerwelt durchzusetzen. Sie hat allerdings einen schwachen Punkt: ihren Vater Karl. Von klein auf versucht sie, seinen Ansprüchen gerecht zu werden. Doch etwas steht zwischen ihnen. Bei Karls Geburtstagsfeier kommt es zu einem heftigen Streit zwischen den beiden, Sophie fährt wütend nach Hause. Im Aufzug begegnet ihr ihr neuer Nachbar Max. Die beiden sind sich auf Anhieb sympathisch, sie verstehen einander, können zusammen lachen und Spaß haben. Lisa fühlt, dass sie Max vertrauen kann, und obwohl sie standfest behauptet, keine Beziehung zu wollen, ist schnell klar, dass sie und Max einander mehr bedeuten als ein bloßes Abenteuer. Den Kontakt zu ihrem Elternhaus meidet Sophie vorerst, kann sie doch genauso ein Sturkopf sein wie Karl. Ihre Mutter Beate, zwischen Mann und Tochter hin- und hergerissen, sitzt zwischen allen Stühlen und kommt zu einem Versöhnungsbesuch bei Sophie vorbei. Doch als Sophie Beate mit Max bekanntmacht, reagiert Beate auf unerklärliche Weise: Von Entsetzen erfüllt, flüchtet sie und verunglückt auf dem Heimweg tödlich. Für Sophie und Karl ein Schock. Doch anstatt einander in ihrer Trauer beizustehen, entfernt sich Karl immer weiter von Sophie. All ihre Versuche, Karls Mauer aus Verzweiflung und Wut zu überwinden, scheitern. Er macht Sophie gegenüber rätselhafte Andeutungen über ihre Mutter und zieht sich völlig zurück. Einzig Max steht Sophie in ihrer Trauer bei und fährt mit ihr in sein Haus am Chiemsee. Dort erholt sich Sophie allmählich und lädt auch ihren Vater ein. In dem hilflosen Versuch, die Distanz zu seiner Tochter zu überwinden, nimmt Karl die Einladung an. Doch dann lernt er Max kennen und ist ebenso bestürzt wie zuvor Beate. Er verlangt, dass Sophie sich umgehend von Max trennen muss – welches Geheimnis liegt hier verborgen?
| Darsteller |
Rolle |
| Lisa Wagner |
Sophie Ferber |
| Thomas Thieme |
Karl Ferber |
| André Szymanski |
Max Seefeld |
| Julia von Sell |
Beate Ferber |
| Anna Maria Sturm |
Julia Seefeld |
| Stefan Merki |
Klaus |
| Christian Hoening |
Herr Willrich |
| und andere |
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Auch im Falle von „Feine Freunde“, dem sechsten Venedig-Krimi aus der erfolgreichen Reihe der Donna-Leon-Verfilmungen, hat Regisseur Sigi Rothemund die Romanfigur gefühlvoll ins Filmische übertragen.
Wird Commissario Brunetti obdachlos? Fast sieht es danach aus, denn Signor Rossi, ein beflissener Beamter vom städtischen Katasteramt, eröffnet dem Commissario, für dessen Eigentumswohnung läge keine Baugenehmigung vor. Nach den strengen Vorschriften der Lagunenstadt bedeutet dies eine hohe Geldstrafe oder gar den Abriss. Dem Venezianer Brunetti, eigentlich ein unbestechlicher Anhänger des Rechtsstaates, dämmert sofort, dass diese Art Problem sich nur mithilfe „feiner Freunde“ lösen lässt. Als Rossi kurze Zeit später tödlich verunglückt, erwacht Brunettis kriminalistischer Spürsinn. Seine Ermittlungen kommen jedoch nicht recht voran, denn der Commissario muss seinem Vorgesetzten Patta in einer heiklen Sache aus der Patsche helfen. Um Pattas Sohn Roberto, der mit einer Tüte voll Drogen verhaftet wurde, aus der Presse herauszuhalten, muss der Polizist alte Kontakte zu dem Mafioso Luca reaktivieren. Im Fall Rossi bestätigt sich indessen Brunettis Riecher. Rossis Tod war kein Unfall – er war seinem Vorgesetzten dal Carlo auf die Schliche gekommen. Wie bei Brunettis Wohnung manipuliert der Ingenieur offenbar systematisch Bauunterlagen – und treibt die Besitzer durch angedrohte Geldstrafen in die Arme von Zinswucherern, mit denen er insgeheim kooperiert. Da als Sicherheit nur Immobilien akzeptiert werden, gelangen die Geldverleiher über kurz oder lang in den Besitz zahlreicher Wohnungen in bester Lage. Ein typisch „italienisches“ Geschäft, von dem dal Carlo ordentlich profitiert – bis seine Geliebte Signora Baresi ihn aus Eifersucht zur Rechenschaft zieht.
| Darsteller |
Rolle |
| Uwe Kockisch |
Guido Brunetti |
| Julia Jäger |
Paola Brunetti |
| Patrick Diemling |
Raffi Brunetti |
| Laura-Charlotte Syniawa |
Chiara Brunetti |
| Michael Degen |
Vice-Questore Patta |
| Karl Fischer |
Sergente Vianello |
| Annett Renneberg |
Signorina Elettra |
| Ueli Jäggi |
Dr. Aurino |
| Monica Bleibtreu |
Signora Volpato |
| Thomas Thieme |
Luca Budoni |
| Nils Nelleßen |
Roberto Patta |
| Andrea Eckert |
Signora Baresi |
| Heinrich Schmieder |
Signor Rossi |
| Daniel Friedrich |
Signor dal Carlo |
| und andere |
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Als junge Frau ungewollt schwanger, wurde Philomena Lee in einem irischen Schwesternheim einst ihr Sohn weggenommen und zur Adoption freigegeben. Erst 50 Jahre später entschließt sich die inzwischen fast 70-Jährige, nach ihrem leiblichen Kind zu suchen. Dabei bittet die gläubige Katholikin ausgerechnet den zynischen Journalisten Martin Sixsmith, der aus ihrer schmerzhaften Geschichte eine Zeitungsstory machen will, um Hilfe. Auf der Suche nach dem verlorenen Sohn muss das ungleiche Gespann nicht nur Mauern des Schweigens überwinden, sondern auch emotionale Belastungsproben meistern.
Gekonnt zwischen Tragik und Humor balancierend, setzte Stephen Frears eine authentische Begebenheit in Szene.
| Darsteller |
Rolle |
| Judi Dench |
Philomena Lee |
| Steve Coogan |
Martin Sixsmith |
| Michelle Fairley |
Sally Mitchell |
| Barbara Jefford |
Schwester Hildegard |
| Anna Maxwell Martin |
Jane |
| Mare Winningham |
Mary |
| Charles Edwards |
David |
| Simone Lahbib |
Kate Sixsmith |
| Peter Hermann |
Pete Olsson |
| Cathy Belton |
Schwester Claire |
| Sean Mahon |
Michael Hess |
| Sara Stewart |
Marcia Weller |
| Sophie Kennedy Clark |
Philomena als junge Frau |
| Charlie Murphy |
Kathleen |
| Kate Fleetwood |
Schwester Hildegard, jung |
| Amy McAllister |
Schwester Anunciata |
| Ruth McCabe |
Mutter Barbara |
| D.J. McGrath |
John |
| Nicholas Jones |
Doctor Robert |
| Frankie McCafferty |
Barkeeper |
| Marie Jones |
Mutter des Barkeepers |
| und andere |
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Nach dem sensationellen Erfolg von „Dampfnudelblues“ legt Regisseur Ed Herzog mit „Winterkartoffelknödel“ die zweite Verfilmung eines Bestsellers von Rita Falk nach. Um Sebastian Bezzel als Provinzpolizist Eberhofer versammelt sich in dem Heimatkrimi das bewährte Ensemble: Simon Schwarz gibt seinen besten Kumpel, Eisi Gulp den kiffenden Vater und Sigi Zimmerschied den grantigen Vorgesetzten Moratschek. Die Rolle der Oma übernimmt diesmal Volksschauspielerin Enzi Fuchs. Neben skurrilen Typen und schwarzhumorigen Betrachtungen rundet der verzwickte Fall das Ganze zu einem gelungenen Filmerlebnis ab: Eine Mords-Gaudi im besten Sinne:
Dorfgendarm Franz Eberhofer ist so weiß wie die Winterkartoffelknödel seiner Oma. Den Anblick des toten Neuhofer-Sohns muss er erst mal verdauen. Wie aus heiterem Himmel hatte sich ein Baucontainer vom Kran gelöst und den Unglücklichen punktgenau unter sich begraben – direkt vor der eigenen Haustür. An einen Unfall mag der in seinen Heimatort Niederkaltenkirchen strafversetzte Polizist nicht so recht glauben. Schließlich hat er nach 15 Jahren Dienst in München ein untrügliches Gespür fürs Verbrechen. Mit Hilfe seines Freundes und früheren Kollegen Rudi Birkenberger, der inzwischen als Privatdetektiv arbeitet, findet Eberhofer heraus, dass an der Aufhängung des Containers gewerkelt wurde. Mehr aber auch nicht. Im Dorf ist die Sache sowieso klar: ganz mieses Karma. Denn schon der Vater des Getöteten kam bei einem Unfall ums Leben. Lieber als mit Mordtheorien beschäftigt sich die Gemeinde, vor allem der männliche Teil, mit einem neuen Gesicht: Die aufregende Mercedes, vor Kurzem in die verlassene Villa am Waldrand gezogen, wickelt alle um den Finger. Auch Eberhofer. Leider lenkt ihn seine Pflicht als Polizist von seinem Flirt mit Mercedes ab: Mutter Neuhofer wird erhängt aufgefunden. Jetzt ist nur noch Sohn Hans von der leidgeprüften Familie übrig. Doch statt in Trauer zu versinken, fährt der neuerdings einen teuren Sportwagen. Kein Wunder, dass Eberhofers Misstrauen wieder erwacht.
| Darsteller:in |
Rolle |
| Sebastian Bezzel |
Franz Eberhofer |
| Simon Schwarz |
Rudi Birkenberger |
| Lisa Maria Potthoff |
Susi |
| Enzi Fuchs |
Oma |
| Eisi Gulp |
Vater |
| Gerhard Wittmann |
Leopold |
| Jeanette Hain |
Mercedes |
| Sascha Alexander Gersak |
Ossi-Klaus |
| Moritz Katzmair |
Hans Neuhofer |
| Daniel Christensen |
Flötzinger |
| Sigi Zimmerschied |
Moratschek |
| Stephan Zinner |
Simmerl |
| Max Schmidt |
Wolfi |
| Thomas Kügel |
Bürgermeister |
| Ferdinand Hofer |
Max Simmerl |
| Monika Gruber |
Aparte Frau |
| Dirk Stermann |
OTM-Mitarbeiter |
| Ivan Shvedoff |
Skender Gashi |
| Albert Kitzl |
Dolmetscher Gashi |
| Suzanne Geyer |
Madame Dechampes Sonnleitner |
| Alexander Liegl |
Unfallarzt |
| David Scheller |
Berthold Wallner |
| Maria Peschek |
Mutter Neuhofer |
| und andere |
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Ein fabelhafter Filmspaß für alle Generationen. Gut beobachtet, satirisch auf die Spitze getrieben, die „Macken“ der Jugend und Alten entlarvend. Auch mit seinem dritten Film trifft Ralf Westhoff („Shoppen“, „Der letzte schöne Herbsttag“) voll ins Schwarze, nicht zuletzt dank eines hervorragenden Ensembles:
Im Herzen jung, aber allein und nichts auf der hohen Kante, das bringt Anne, Johannes und Eddi auf die super Idee: Aktivieren wir doch unsere alte Studenten-WG. Frohgemut ziehen die drei Freunde in ein Mietshaus, direkt unter eine Studenten-WG von heute. Der Gedanke ist reizvoll: Die eigenen Studentenzeiten wieder aufleben lassen, mit viel Wein, nächtlichen Debatten und lauter Musik… doch die Realität ist anders. Das Trio landet geradewegs in der Neuzeit. Dort erklärt eine lerngestresste Jugend den Alt-68ern, wos langgeht: Für etwaige Alten-Hilfe hätten sie keine Kapazitäten mehr frei, Lärm sei ein No-Go, und überhaupt wären die Neuen mit Flurputzen dran. Keineswegs eingeschüchtert von dieser Ansage, versuchen die drei, sich selbst erst mal zusammenzuraufen. Anne, die Biologin, die früher keine Umwelt-Demo ausließ, kommt mit dem Tempo der neuen Zeit nicht klar, mag den rasanten Wandel nicht. Johannes, der sich als Rechtsanwalt mit Vorliebe um Mandanten kümmerte, die sich keinen Rechtsanwalt leisten konnten, ist irgendwo in den letzten 30 Jahren stehengeblieben. Und Eddi, der Feger von einst, ein kränkelnder Zyniker, der keinen Kontakt zur Familie hat. Eigentlich zu überhaupt niemanden mehr. Dann aber fordert die Büffelei für die Karriere ihr erstes Opfer: Thorsten. Sein Bandscheiben-Vorfall ändert alles. Plötzlich gerät das Räderwerk aus Lernen, Pizza-Service und null Freizeit aus den Fugen. Und die Jugend braucht die Hilfe der Oldies, die noch Kapazitäten frei haben. Johannes versucht der im Lernstoff ertrinkenden Katharina den Weg fürs Jura-Examen zu weisen, Anne kümmert sich um Thorstens Rücken – „Ihr seid nicht erwachsen, Ihr seid verspannt“ – und Eddi erklärt der vor Liebeskummer zerrissenen Barbara, wie einfach Männer ticken, und lässt sie an der philosophischen Weisheit eines alternden Machos teilhaben: „Liebe wird auch im Alter nicht leichter.“ Die Jugend entdeckt, dass auch die Alten mal jung waren, die Generation 60+ kommt in der Gegenwart an und erhält neue Impulse für die Zukunft. Eine Win-Win-Situation eben – und manchmal ist das Leben tatsächlich wie ein Honigbrot.
| Darsteller |
Rolle |
| Gisela Schneeberger |
Anne |
| Heiner Lauterbach |
Eddi |
| Michael Wittenborn |
Johannes |
| Claudia Eisinger |
Katharina |
| Karoline Schuch |
Barbara |
| Patrick Güldenberg |
Thorsten |
| Ulrike Arnold |
Verkäuferin Buchladen |
| Julia Heinze |
Arzthelferin |
| Julia Koschitz |
Junge Frau (Wohnungsbes.) |
| Olga von Luckwald |
Tochter der Vermieterin |
| Veronika von Quast |
Vermieterin Anne |
| Katharina Marie Schubert |
Lena |
| Matthias Bundschuh |
Rollkoffer-Mann |
| Butz Ulrich Buse |
Junger Mann (Makler) |
| Gabriel Raab |
Verlobter von Barbara |
| Gustav Peter Wöhler |
Günther |
| André Jung |
Paul |
| und andere |
|
Während seine betagten Mitbewohner Kastanienmännchen basteln, dreht Paul Averhoff im Park des Pflegeheims unermüdlich seine Runden. Der einstige Olympiasieger gehört noch längst nicht zum alten Eisen, denn er hat einen Traum: Ein letztes Mal will der rüstige Rentner beim Berlin-Marathon an den Start. Auf dem beschwerlichen Weg dorthin muss er hohe Hürden überwinden. Eine Therapeutin, die es allzu gut mit ihm meint, die biestige Heimleiterin und sogar seine eigene Tochter legen ihm Steine in den Weg.
Er läuft und läuft und läuft: Der oft unterschätzte Dieter Hallervorden feiert in diesem liebenswerten Film über das Altwerden einen großen Triumph als Charakterdarsteller.
| Darsteller*in |
Rolle |
| Dieter Hallervorden |
Paul Averhoff |
| Tatja Seibt |
Margot Averhoff |
| Heike Makatsch |
Birgit Averhoff |
| Katharina Lorenz |
Frau Müller |
| Katrin Sass |
Rita |
| Frederick Lau |
Tobias |
| Otto Mellies |
Rudolf |
| Annekathrin Bürger |
Frau Mordhorst |
| Maria Mägdefrau |
Frau Labinski |
| Heinz W. Krückeberg |
Fritzchen |
| Barbara Morawiecz |
Frau Kühnemund |
| Mehdi Nebbou |
Gerome |
| Jörg Hartmann |
Dr. Groenwoldt |
| Reinhold Beckmann |
Reinhold Beckmann |
| Matthias Opdenhövel |
Matthias Opdenhövel |
| und andere |
|
Jutta Speidel beeindruckt in „24 Milchkühe und kein Mann“ als gleichermaßen resolute wie liebebedürftige Bäuerin, die gegen alle Widerstände für ihr Glück kämpft. Der preisgekrönte Regisseur Thomas Kronthaler inszeniert die ereignisreiche Geschichte als heiteren Liebesfilm mit ernsten Untertönen. Die männliche Hauptrolle spielt Christofer von Beau, dem Fernsehpublikum bestens bekannt als Kriminalkommissar Franz Ainfachnur aus der Krimiserie „SOKO 5113″:
25 Jahre lang betrieb Elli an der Seite ihres Mannes einen Bauernhof in der bayerischen Provinz. Die viele Arbeit ließ den beiden nie viel Zeit für besinnliche Zweisamkeit: Pragmatik statt Romantik bestimmte ihr Miteinander. Aber trotz all der Entbehrungen ist Elli nach dem überraschenden Tod ihres Gatten fest entschlossen, den Betrieb weiterzuführen. Von ihrer Tochter Kathrin, die in einem Münchner Luxushotel arbeitet, und ihrem Sohn Christian, dessen thailändische Frau Alicha im Dorf einen Friseursalon betreibt, kann Elli keine Hilfe erwarten. Auch ihr Bankberater Kurt drängt sie, den hoch verschuldeten Bauernhof schnellstmöglich zu verkaufen. Aber diesen Rat schlägt die kämpferische Bäuerin ebenso in den Wind wie Kurts amouröse Avancen. Sie will ihr Leben selbst in die Hand nehmen, und dazu gehört auch, noch einmal die große Liebe zu finden – einen Mann, der auf dem Hof mit anpacken kann, ohne dass darunter das romantische Miteinander leidet. Zu diesem Zweck nimmt sie die Hilfe einer Partnervermittlung in Anspruch, wo sie jedoch aufgrund ihres Berufes als „schwer vermittelbar“ eingestuft wird. Tatsächlich scheinen zunächst nur kauzige Typen und alternde Stubenhocker den Kontakt zu suchen – und sogar deren Interesse schwindet, sobald sie von Ellis Beruf erfahren. Allein Raymond aus Simbabwe lässt sich von der Aussicht, auf einem Bauernhof zu leben, nicht abschrecken. Beim ersten Treffen sind die beiden sich sofort sympathisch, mit seiner bodenständigen, zurückhaltenden Art kann der Afrikaner Elli sofort für sich einnehmen. Kurz entschlossen bietet sie ihm an, probeweise bei ihr einzuziehen. Allerdings sorgt das ungleiche Paar im Dorf für Irritationen. Vor allem die Männer begegnen dem dunkelhäutigen Afrikaner mit Argwohn und Vorurteilen. Sogar Ellis eigener Sohn, obwohl selbst mit einer Ausländerin verheiratet, steht dem neuen Mann an der Seite seiner Mutter voller Skepsis gegenüber. So einfach aber will Elli sich ihr neues Glück nicht zerstören lassen. Sie verteidigt Raymond gegen alle Anfeindungen. Als er jedoch von einem Dorfbewohner bei der Ausländerbehörde denunziert wird, wagt Elli einen mutigen Schritt, um Raymond vor der sicheren Abschiebung zu bewahren.
| Darsteller |
Rolle |
| Jutta Speidel |
Elli Kreuzer |
| Christofer von Beau |
Raymond Mabaya |
| Robert Giggenbach |
Kurt Feierabend |
| Stefan Murr |
Christian Kreuzer |
| Linda Chang |
Alicha Kreuzer |
| Kathrin von Steinburg |
Kathrin Kreuzer |
| Agathe Taffertshofer |
Vroni Brandl |
| Christiane Blumhoff |
Hedwiga Stadler |
| Max Schmidt |
Alfons Hasslinger |
| Johannes Herrschmann |
Fritz Rückwärtshäuser |
| Ferdinand Dörfler |
Max Brandl |
| Andrea L’Arronge |
Dolores |
| Sigi Zimmerschied |
Sepp |
| und andere |
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An einem paradiesischen Inselstrand vor der bretonischen Küste macht ein Ruderer einen grausigen Fund: In der Brandung treiben die Leichen dreier Segler. Zunächst sieht alles nach einem tragischen Unfall aus. Aber dann stellt sich heraus, dass die Segler nicht nur jede Menge Alkohol, sondern auch Betäubungsmittel im Blut hatten. Kommissar Dupin erfährt, dass die Männer auf einer malerischen Glénan-Insel eine riesige Feriensiedlung planten und sich damit jede Menge Feinde gemacht hatten. Jeder auf der Insel scheint ein Motiv für die Tat zu haben, allerdings beißt der Kommissar bei den verschlossenen Bretonen zunächst auf Granit. Unermüdlich bohrt Dupin weiter – und seine Ermittlungen führen ihn tief in ein gefährliches Labyrinth von korrupten Verstrickungen, offenen Rechnungen und menschlichen Abgründen.
Kommissar Dupins zweiter Fall basiert auf dem gleichnamigen Bestseller von Jean-Luc Bannalec.
(Unmittelbar im Anschuss zeigt Das Erste mit „Bretonisches Gold“ einen weiteren Film der Reihe. Mehr dazu hier)
| Darsteller |
Rolle |
| Pasquale Aleardi |
Georges Dupin |
| Jan Georg Schütte |
Kadeg |
| Ludwig Blochberger |
Riwal |
| Annika Blendl |
Nolwenn |
| Marie-Lou Sellem |
Solenn Nuz |
| Albert Kitzl |
Pascal Nuz |
| Alma Leiberg |
Muriel Lefort |
| Michael Wittenborn |
Marc Leussot |
| Esther Zimmering |
Claire Chauffin |
| Lucie Heinze |
Maela Menez |
| Waldemar Kobus |
Le Berre-Ryckeboerec |
| Wichart von Roëll |
Docteur Le Menn |
| Marion Breckwoldt |
Madame Leroux |
| Vincent Byrd Le Sage |
Kireg Goulch |
| Jean-Marie Le Clerre |
Lucas Lefort |
| Alicia Ducout |
Leonie |
| Katrin Heß |
Sekretärin |
| und andere |
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In dieser hinreißenden Komödie nach dem gleichnamigen Weltbestseller von Jonas Jonasson bombt sich der schwedische Komiker Robert Gustafsson als trinkfester Methusalem durch die Weltgeschichte. Mit besonderem Charme und anarchischem Humor verbeugt sich „Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand“ en passant vor Hollywood-Vorbildern wie „Forrest Gump“ und „Zelig“. In Schweden legte der Film im Jahr 2014 den erfolgreichsten Kinostart aller Zeiten hin, auch in Deutschland begeisterte er knapp 1,2 Millionen Besucher:
Allan Karlsson ist ein 99-jähriger Junggeselle mit einer eigentümlichen Vorliebe für Sprengstoff. Weil er einen Fuchs in die Luft jagte, der seinen geliebten Kater Molotow totgebissen hat, sperren die Behörden den greisen Bombenleger ins Altersheim. Dort herrscht aber zu seinem Leidwesen Langeweile pur. Während die Betreuer eine betuliche Zeremonie für seinen 100. Geburtstag vorbereiten, steigt der rüstige Senior heimlich aus dem Fenster und begibt sich auf eine abenteuerliche Reise. Schon am nächsten Bahnhof gerät er gegen seinen Willen in den Besitz eines Koffers voller Geldscheine. Diese stammen aus der Beute einer martialischen Bikergang, die sich nun ebenso an seine Fersen heftet wie ein begriffsstutziger Polizeiinspektor. Glücklicherweise lernt Allan den Gelegenheitsdieb Julius, den Langzeitstudenten Benny und die Tierschützerin Gunilla kennen. Ein ums andere Mal helfen die drei ihm dabei, den grimmigen Gesellen zu entkommen. Mindestens genauso spannend wie ihre gemeinsamen Abenteuer sind die Erzählungen aus seinem ereignisreichen Leben: Allan hat General Franco das Leben gerettet, Oppenheimer beim Bau der Atombombe den entscheidenden Tipp gegeben und im sowjetischen Gulag den debilen Zwillingsbruder von Albert Einstein kennengelernt. Sogar für den Fall der Berliner Mauer ist er verantwortlich. Seine spezielle Vorliebe für Sprengstoff spielte dabei immer eine nicht unerhebliche Rolle. Überraschende Knalleffekte hält er auch für die Rocker bereit.
| Darsteller *in |
Rolle |
| Robert Gustafsson |
Allan Karlsson |
| Mia Skäringer |
Gunilla |
| Iwar Wiklander |
Julius |
| David Wiberg |
Benny |
| Jens Hultén |
Gäddan |
| David Shackleton |
Herbert Einstein |
| Ralph Carlsson |
Inspektor Aronsson |
| Georg Nikoloff |
Popov |
| Alan Ford |
Pim |
| Philip Rosch |
Robert Oppenheimer |
| Koldo Losada |
General Franco |
| und andere |
|
Es war ein Dokumentarfilm, der die beiden Regisseure Olivier Nakache und Éric Toledano ursprünglich inspirierte: die wahre Geschichte des querschnittsgelähmten Geschäftsmannes Philippe Pozzo di Borgo und der besonderen Freundschaft zu seinem Pfleger, dem 21-jährigen Algerier Abdel Yasmin Sellou. An diesen Fakten orientiert, aber mit sicherem Gespür für maximalen Unterhaltungswert, schufen Nakache und Toledano eine berührende, schmissige und lebensbejahende Komödie mit tragischen Untertönen, die den Nerv des Publikums genau zu treffen vermochte: Der mit dem französischen Schauspielstar François Cluzet und seinem Gegenpart, dem mitreißenden Energiebündel Omar Sy, perfekt besetzte Film nahm die europäischen Kinocharts im Sturm und avancierte zum erfolgreichsten französischen Film aller Zeiten:
Sie stammen aus verschiedenen Welten: Der vermögende Philippe wohnt in einem schicken Pariser Viertel und muss sich um seinen Lebensstandard eigentlich keine Sorgen machen. Doch seit einem verhängnisvollen Gleitschirmunfall ist er querschnittsgelähmt, sitzt im Rollstuhl und benötigt häusliche Rundum-Betreuung. Driss dagegen ist ein Einwandererkind, lebt mit seiner Mutter und seinem kleinen Stiefbruder in der Vorstadt und hat gerade eine Gefängnisstrafe hinter sich. Als Philippe eine neue Pflegekraft sucht, erscheint Driss bei dem Vorstellungsgespräch nur, um sich für das Arbeitsamt einen Nachweis unterschreiben zu lassen – wohl wissend, dass er den Job nie bekommen wird. Da aber irrt er sich gewaltig: Von Driss‘ lässiger Art und der völligen Abwesenheit geheuchelten Mitleids beeindruckt, bietet Philippe dem unkonventionellen jungen Mann eine Arbeitsstelle auf Probe an. So zieht Driss in der luxuriösen Stadtwohnung ein, macht es sich gemütlich und mischt mit seiner unangepassten Art das edle Domizil gehörig auf. Vor allem aber schafft er es, seinen notorisch kritischen Chef nicht nur richtig anzufassen, sondern ihn mit frischer Energie und Lebensfreude aus den depressiven Stimmungstiefs zu holen. Mit der Zeit wächst das gegenseitige Vertrauen der beiden grundverschiedenen Männer. Eine tiefe Freundschaft entsteht. Auch als Philippe von der kriminellen Vergangenheit seines Angestellten erfährt, stellt dies für ihn keinen Entlassungsgrund dar. Einerseits von Driss’ Spontaneität fasziniert und mitgerissen, führt er seinen Pfleger andererseits an die Schönheit von Kunst und klassischer Musik heran. Als Driss von der Zuneigung Philippes zu einer langjährigen Brieffreundin erfährt, ermuntert er seinen Arbeitgeber, sich endlich mit der aus der Ferne Angebeteten zu treffen – auch wenn diese Begegnung zunächst an Philippes desolatem Selbstbewusstsein scheitert. Doch dann steht eines Tages der Stiefbruder von Driss vor der Haustür und erinnert ihn daran, dass er woanders noch eine Familie hat. Vor die Wahl gestellt, weiter für Philippe zu sorgen oder sich seiner eigenen Verantwortung zu stellen, muss Driss eine Entscheidung treffen.
| Darsteller:in |
Rolle |
| François Cluzet |
Philippe |
| Omar Sy |
Driss |
| Anne Le Ny |
Yvonne |
| Audrey Fleurot |
Magalie |
| Clotilde Mollet |
Marcelle |
| und andere |
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Eigentlich hat Kommissar Dupin Feierabend, da erhält er einen überraschenden Anruf einer befreundeten Journalistin. Lilou Breval wirkt nervös und will ihn dringend in einer Saline im bretonischen Hinterland treffen. Doch dazu kommt es nicht mehr: Lilou verschwindet spurlos und Dupin entgeht nur knapp einem Heckenschützen. Alles deutet darauf hin, dass die Journalistin an einer Enthüllungsgeschichte über krumme Geschäfte der mächtigen Salzindustrie arbeitete. Obwohl die Gegend nicht zu Dupins Revier gehört, nimmt er auf eigene Faust die Ermittlungen auf. Dupin riskiert eine Menge Ärger und sogar seine Verhaftung. Aber für ihn ist Lilous Verschwinden mehr als nur ein Fall – es ist persönlich.
Im dritten Teil der Krimireihe kommt der Kommissar einem unheilvollen Geflecht aus Wirtschaftsinteressen und privaten Verstrickungen auf die Spur.
| Darsteller |
Rolle |
| Pasquale Aleardi |
Georges Dupin |
| Jan Georg Schütte |
Kadeg |
| Ludwig Blochberger |
Riwal |
| Annika Blendl |
Nolwenn |
| Annika Kuhl |
Commissaire Rose |
| Marc Hosemann |
Maxime Daeron |
| David Bennent |
Paul Daeron |
| Katrin Bühring |
Céline Cordier |
| Chiara Schoras |
Cathérine Daeron |
| Heribert Sasse |
Monsieur Lambusch |
| Barbara Philipp |
Ségolène Laurent |
| Maddalena Noemi Hirschal |
Juliette Burgiot |
| Amira El Sayed |
Lilou Breval |
| Alexander Hörbe |
Chefredakteur |
| und andere |
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Die Französin Lorraine Lévy adaptierte den gleichnamigen Bestseller ihres Bruders Marc. Mit der Exilkomödie über zwei eingefleischte Franzosen in London – das man selten so gemütlich und einladend gefilmt sah – gelingt ihr eine moderne Version jener „Männerwirtschaft“, die bereits Walter Matthau und Jack Lemmon in dem Klassiker „Ein seltsames Paar“ zusammenschweißte. Der grantige Vincent Lindon als kletternder Buchhändler mit Vertigo-Syndrom und Pascal Elbé in der Rolle des zickigen Putzteufels verkörpern zwei feminine Multitasking-Männer am Rande des Nervenzusammenbruchs: Spritzig wie Champagner aus einem Guinness-Glas.
Von Frauen haben Mathias und Antoine nach gescheiterten Ehen die Nase gestrichen voll. Da sich ihre Kinder Louis und Emilie prächtig verstehen, kommen die alleinerziehenden Väter auf die Idee, sich zu einer Patchwork-Familie zusammenzutun. Gesagt, getan: Der Pariser Buchhändler Mathias übersiedelt nach London, wo Architekt Antoine zwei nebeneinanderstehende Reihenhäuser im französischen Viertel besitzt. „Frog Alley“ – Frosch-Allee – nennen die Engländer die Gegend in Anspielung auf die kulinarischen Vorlieben der eingewanderten Bewohner vom Kontinent. Die spontan ins Leben gerufene WG der Enttäuschten gibt sich ein strenges, schriftlich fixiertes Regelwerk: Man ist vor ein Uhr nachts zu Hause, es gibt keine Babysitter und erst recht keine Frauen! Lange halten die guten Vorsätze aber nicht an, denn Mathias verliebt sich in die zauberhafte Journalistin Audrey, woraufhin der Haussegen schief hängt. Als Antoine dann noch klar wird, dass das Glück in Gestalt der patenten Floristin Sophie ihm tagtäglich über den Weg läuft, droht das Wohnexperiment zu scheitern.
| Darsteller |
Rolle |
| Vincent Lindon |
Mathias |
| Pascal Elbé |
Antoine |
| Virginie Ledoyen |
Audrey |
| Florence Foresti |
Sophie |
| Bernadette Lafont |
Yvonne |
| Mar Sodupe |
Valentine |
| Mathias Mlekuz |
Mac Enzie |
| Tom Invernizzi |
Louis |
| Garance Le Guillermic |
Emilie |
| Richard Syms |
John Glover |
| Sophie Guiter |
Stéphanie |
| und andere |
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